
Landkreis Mittelsachsen
Bei einer 20-Jährigen aus der Region Döbeln wurde das Influenzavirus A H1N1 nachgewiesen.
Dr. Andreas Prokop, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes: „Die Betroffene kam aus Spanien, wo sie den Urlaub verbrachte. Noch am letzten Urlaubstag erkrankte sie mit Husten und Halsschmerzen. Nach Hinzutreten von Schüttelfrost suchte sie den Hausarzt auf.“ Durch Laboruntersuchungen konnte der Krankheitserreger nachgewiesen werden. Die Erkrankte sowie die Familienangehörigen sind in häuslicher Quarantäne.
Damit hat die neue Variante der Influenza auch den mittelsächsischen Raum erreicht. Weltweit sind ca. 130 000 Fälle gemeldet worden. In Deutschland liegt die Zahl derzeit bei etwa 1 500.
Dr. Prokop: „In der überwiegenden Zahl der Fälle verläuft die Erkrankung milde. Antivirale Medikamente verkürzen den Krankheitsverlauf.“ Menschenansammlungen sollten gemieden werden. Beim Husten oder Niesen die Ellenbeuge vor das Gesicht halten. Menschen mit grippeartigen Symptomen sollten einen Arzt aufsuchen.