Neues aus dem Landkreis Mittelsachsen http://www.landratsamt-mittelsachsen.de de-de TYPO3 News Fri, 28 Feb 2020 17:05:20 +0100 Fri, 28 Feb 2020 17:05:20 +0100 TYPO3 EXT:news news-3400 Fri, 28 Feb 2020 09:47:41 +0100 Ausschuss Umwelt und Technik: Straßenbau und ÖPNV /das-amt/neuigkeiten/ausschuss-umwelt-und-technik-strassenbau-und-oepnv.html Der Ausschuss für Umwelt und Technik des Kreistages Mittelsachsen kam am 27. Februar in Döbeln zusammen. Der Ausschuss für Umwelt und Technik des Kreistages Mittelsachsen kam am 27. Februar in Döbeln zusammen. Straßenbau

In Mittelsachsen kann auf Grund der fehlenden Fördermittel neu nur eine Kreisstraße grundhaft ausgebaut werden*. Dabei handelt es sich um die Kreisstraße (K) 7735 in Cämmerswalde. „Dafür nutzen wir das Programm zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“, so Landrat Matthias Damm. In dem Ortsteil in Cämmerswalde wird ab Sommer auf einer Länge von knapp 800 Meter die Straße gebaut. Es ist der dritte und letzte Abschnitt.

Andere Projekte können auf Grund der ausbleibenden Fördergelder aus dem Programm Kommunaler Straßenbau nicht in Angriff genommen werden – betrifft die K 8250 Ersatzneubau Stützwand Frankenau, K 8272 Ortsdurchfahrt Zettlitz und K 8203 Mühlbach. Im Ausschuss für Umwelt und Technik sollten hierzu entsprechende Beschlüsse gefasst werden. „Wir wollten drei Vorhaben vorfinanzieren, da die Planungen sehr weit fortgeschritten sind und die beteiligten Kommunen auch Gelder eingeplant haben“, erklärt Landrat Matthias Damm. Daher hat die Landkreisverwaltung Anträge auf förderunschädlichen Baubeginn gestellt, dieser wurde vom Land abgelehnt. Schon im vergangenen Jahr musste der Landkreis bei einigen Projekten in Vorleistung gehen und erhält in diesem Jahr erst die Fördergelder. Landrat Matthias Damm: „Es gibt schon seit Jahren Kritik an dieser der Abarbeitung, aber dass es für dieses Jahr gar nichts gibt und gar nichts geben soll, ist nicht zu fassen.“ Dies bremse die Weiterentwicklung der Region, verschlimmere den Investitionsrückstau und könnte auch negative Auswirkungen auf die heimischen Baufirmen und Ingenieurbüros haben. Er hofft, dass es ein Umdenken im zuständigen Ministerium gibt und dass die Gespräche zur Neuausrichtung des Programms Erfolg haben werden.  

Neuausgerichtet wurde bereits die Förderung für die größeren Instandsetzungsarbeiten an Kreisstraßen. Dies erfolgt pauschal. Der Ausschuss für Umwelt und Technik beschloss, wie die rund 2,47 Millionen Euro untersetzt werden könnten. „Wir haben acht Projekte auf der Liste und diese bewusst überzeichnet, falls wir das eine oder andere nicht realisieren können und ausweichen müssen“, so die Leiterin der Abteilung Straßen Ute Friedrich. Bei Instandsetzungsmaßnahmen handelt es sich um Fahrbahnerneuerungen, wie in Höckendorf und Seelitz mit einer Länge von rund einem Kilometer, einer Deckensanierung, wie in Hirschfeld von über einem Kilometer, oder die Sanierung der Holzbrücke in Hennersdorf. Ebenso steht auf der Liste die Sanierung der Großen Kirchgasse in Oederan. „Wir hoffen, dass wir hier im Rahmen der Mittel viel bewegen“, so Friedrich.

Außerdem beschloss der Ausschuss die finanztechnischen Abläufe für die Realisierung der letzten Maßnahme zur Beseitigung der Schäden des Hochwassers 2013. Dabei handelt es sich um eine Brücke im Hainichener Ortsteil Berthelsdorf. Die Kosten liegen bei rund 530.000 Euro. „Unter anderem wegen notwendiger Abstimmungen mit Fachbehörden können wir erst jetzt loslegen“, erklärt Friedrich. Die Arbeiten beginnen im voraussichtlich im Mai 2020 und sollen Ende des Jahres abgeschlossen sein. Damit wurden insgesamt rund 25 Millionen Euro im Straßenbereich benötigt, um alle Schäden des Hochwassers 2013 zu beseitigen.

* Betrifft nicht die Maßnahmen aus dem vergangenen Jahr wie Schönborn-Dreiwerden, Forchheim und Stein (zweiter Bauabschnitt), die in diesem Jahr fortgesetzt werden.

 

ÖPNV

Der Landkreis gibt in diesem Jahr rund 12,9 Millionen Euro an Ausgleichszahlungen für den Öffentlichen Personennahverkehr aus. Das sind rund 1,4 Millionen Euro mehr als für dieses Jahr im Haushalt eingeplant war. Der Ausschuss für Umwelt und Technik stellte mit einem Beschluss die notwendigen Mittel bereit. Hauptgrund für die Erhöhung sind die gestiegenen Personalkosten beim beauftragten Verkehrsunternehmen REGIOBUS Mittelsachsen GmbH in Folge der erzielten Tarifabschlüsse. „Aber auch die zusätzlichen PlusBus-Angebote und die geplante Vergabe von Leistungen an Subunternehmen spielen eine Rolle“, erklärt der zuständige Abteilungsleiter Thomas Kranz. Neben der REGIOBUS Mittelsachsen GmbH sind mehrere Busunternehmen im Kreis im Linienbetrieb unterwegs. Sie erbringen jährlich rund drei Millionen sogenannte Fahrplankilometer, REGIOBUS selbst neun  Millionen. Fahrplankilometer bedeutet: Wenn der Bus im Linienbetrieb fahrplangebunden einen Kilometer zurück legt.

 

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news-3399 Fri, 28 Feb 2020 06:57:24 +0100 Schutzzäune für Amphibien werden aufgebaut /das-amt/neuigkeiten/schutzzaeune-fuer-amphibien-werden-aufgebaut.html In diesen Tagen werden die mobilen Leiteinrichtungen zum Schutz von Amphibien aufgebaut. Organisiert wird dies von der unteren Naturschutzbehörde mit Hilfe der Straßenmeistereien des Landkreises, den betroffenen Städten und Gemeinden und unterstützt durch ehrenamtliche Helfer, die Naturschutzstation Weiditz, den NABU Kreisverband Freiberg, den Landschaftspflegeverband Mulde/Flöha sowie den NABU Regionalverband Erzgebirge.  In diesen Tagen werden die mobilen Leiteinrichtungen zum Schutz von Amphibien aufgebaut. Organisiert wird dies von der unteren Naturschutzbehörde mit Hilfe der Straßenmeistereien des Landkreises, den betroffenen Städten und Gemeinden und unterstützt durch ehrenamtliche Helfer, die Naturschutzstation Weiditz, den NABU Kreisverband Freiberg, den Landschaftspflegeverband Mulde/Flöha sowie den NABU Regionalverband Erzgebirge.  Die mobilen Amphibienleiteinrichtungen standen im vergangenen Jahr außergewöhnlich lange an den Straßen – im Durchschnitt acht Wochen. „Dies war dem Wetter geschuldet, dass entweder zu kalt oder zu trocken für die Amphibienwanderung war, denn Amphibien benötigen für ihre Wanderung eine Nachttemperatur von wenigstens fünf Grad und Regen“, erklärt der Leiter des Referates Naturschutz Udo Seifert. Wie lange die Schutzzäune in diesem Jahr stehen, könne noch nicht gesagt werden. Die Organisatoren haben Befürchtungen, das nach dem „Winter“ sofort wieder Sommer wird und da noch nicht alle Zäune aufgebaut sein werden.  

Insgesamt sind im Landkreis Mittelsachsen 27 Konfliktpunkte zu betreuen. 2019 wurden 11 562 Exemplare gerettet. Die Tiere werden am Straßenrand in Fangeimer verbracht und über die Straße getragen. Gleichzeitig werden unter anderem Erhebungen zu Anzahlen und Arten geführt, um aktuelle Informationen zu den Vorkommen zu erhalten.

An folgenden Straßenabschnitten wurden die mobilen Amphibienleiteinrichtungen aufgebaut:

  • S 210 – zwischen Großwaltersdorf und Gränitz, im Weißbachtal

  • K 7701 – zwischen Marbach und Einmündung Waldkirchener Straße

  • K 7701 – zwischen Ortsausgang Schellenberg Richtung Hohenfichte (Anbindung)

  • S 205 – vor Ortseingang Kleinwaltersdorf nach Bahnübergang

  • K 8251 – im Bereich Ortseingang von Königshain

  • S 200 – kurz nach Ortsausgang Erlau

  • S 32  – zwischen Höfchen und Kriebstein

  • K 7703  – Fahrtrichtung recht aus Richtung Hausdorf

  • S 35 – im Bereich des Krebsbaches in Döhlen

  • S 34 – im Bereich der „Sieben Kurven“ in Hainichen

  • S 247 – rechts von Niederelsdorf nach Oberelsdorf

  • S 247 – rechts von Oberelsdorf nach Niederelsdorf

  • B 173 – Memmendorf am Gasthof „Goldener Stern“

  • Gemeindestraße – Geringswalde, an der Altgeringswalder Straße

  • S 202 – nach Ortsausgang Sachsenburg links in Fahrtrichtung Frankenberg

  • Str. der Stadt MW – Bürgerwald, an der S 201 rechts in Richtung Rossau, Staubecken

  • S 242 – rechts von Mutzscheroda nach Altzschillen

  • K 7794 – rechts zwischen Hohentanne und Rothenfurth

  • K 7717 –  rechts zwischen Reichenbach in Richtung Großvoigtsberg

  • Str. der Stadt Flöha – zwischen Lärchenstraße und der Straße Am Pfarrwald

  • Gemeindestraße – an der Friedrich-Ludwig-Jahn-Str.  in Flöha an der KGA „Bergidyll“

  • Gemeindestraße – am Wald in Eppendorf an der Waldsiedlung

  • Gemeindestraße – rechts auf der Chursdorfer Straße in Chursdorf in Richtung Helsdorf

  • Gewerbegebiet – auf dem Versandweg gegenüber der Firma Cyberport (blaue Werkshalle) Siebenlehn 

  • S 185 – in Rechenberg-Bienenmühle auf der Muldentalstraße rechts gegenüber dem Ökologischem Bad

  • Pulverstraße  – links und rechts zur Zufahrt der Firma WECO Pyrotechnik Freiberg

  • S 211 – an der Talsperre Rauschenbach, in drei Abschnitten

Die gesamte Aktion im Interesse des Artenschutzes wird durch den Freistaat Sachsen anteilig gefördert.

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news-3393 Fri, 28 Feb 2020 06:50:00 +0100 Woche der offenen Unternehmen: über 2 500 Anmeldungen /das-amt/neuigkeiten/woche-der-offenen-unternehmen-ueber-2-500-anmeldungen.html Für die Veranstaltungen zur Woche der offenen Unternehmen Mittelsachsen können sich Schülerinnen und Schüler noch immer anmelden. Für die Veranstaltungen zur Woche der offenen Unternehmen Mittelsachsen können sich Schülerinnen und Schüler noch immer anmelden. 100 von 747 Veranstaltungen sind schon mit Teilnehmern untersetzt und damit ausgebucht. In 27 Unternehmen sind bereits alle angebotenen Veranstaltungen belegt. Stark nachgefragt sind wie im Vorjahr die Berufe Erzieher/in, Hörgeräteakustiker/-in, Physiotherapeut/-in, Augenoptiker/-in oder Mechatroniker/-in. Bei den Studiengängen interessieren das Medizinstudium oder auch der Studiengang Soziale Arbeit die meisten Jugendlichen. „Natürlich freuen wir uns über das rege Interesse, möchten die Aufmerksamkeit aber auch auf die Ausbildungsberufe in Industrie und Handwerk lenken“, so Landrat Matthias Damm.

Insgesamt 283 Unternehmen bieten ihre Veranstaltungen für die Woche der offenen Unternehmen vom 9. bis 14. März an. Insgesamt 2 557 Schüleranmeldungen liegen bisher insgesamt vor. Zum selben Zeitpunkt des Vorjahres waren es 2 438. Anmeldungen sind unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de möglich.

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news-3370 Thu, 27 Feb 2020 07:44:00 +0100 Beste Melker werden im März gekürt /das-amt/neuigkeiten/beste-melker-werden-im-maerz-gekuert.html Die Sieger des diesjährigen Landesmelkwettbewerbs werden im Fachschulzentrum (FSZ) Freiberg-Zug am 2. März gekürt. Dort fand der diesjährige Leistungsvergleich statt. Die Sieger des diesjährigen Landesmelkwettbewerbs werden im Fachschulzentrum (FSZ) Freiberg-Zug am 2. März gekürt. Dort fand der diesjährige Leistungsvergleich statt. Den praktischen Teil absolvierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Vereinigte Agrar 
e. G. in Brand-Erbisdorf, der Agrargenossenschaft Sayda und in der Agrargenossenschaft „Bergland“ Clausnitz. 
Der Wettbewerb dient der Ermittlung der besten Fachkräfte in der Milcherzeugung und gliedert sich in mehrere Bestandteile, wie der Milchzelltest, die Haltung mit Fütterung bis zum eigentlichen Melken mit einer Maschine und per Hand. „Nachhaltige Qualitätsmilcherzeugung, unter Einhaltung der Anforderungen an Tiergesundheit und Tierwohl, sind die Grundsteine für eine wirtschaftliche Milchproduktion“, heißt es in einer Mitteilung des Landeskontrollverbandes, der den Ausscheid organisiert. 
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Freiberg setzten sich zuvor in lokalen Wettbewerben in ganz Sachsen durch, dort machten 152 mit. Die zwei besten Jungmelker/-innen (bis 25 Jahre) werden Sachsen beim 36. DLG-Bundeswettbewerb vertreten, der im April in Rheinland-Pfalz stattfindet.

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news-3389 Thu, 27 Feb 2020 07:01:40 +0100 Masernimpfpflicht: Landkreis ist zuständig für Schüler und Tagesmütter /das-amt/neuigkeiten/masernimpfpflicht-landkreis-ist-zustaendig-fuer-schueler-und-tagesmuetter.html Die Landkreisverwaltung bereitet sich auf die Einführung der Masernimpfpflicht vor. Sie gilt ab der kommenden Woche. Demnach müssen Kinder, die neu in eine Schule oder Kita beziehungsweise zur Tagesmutter kommen, gegen Masern geimpft sein. Die Landkreisverwaltung bereitet sich auf die Einführung der Masernimpfpflicht vor. Sie gilt ab der kommenden Woche. Demnach müssen Kinder, die neu in eine Schule oder Kita beziehungsweise zur Tagesmutter kommen, gegen Masern geimpft sein. Bis zum Jahr 2021 gibt es eine Übergangszeit, das heißt, der Impfschutz aller Kinder und Jugendlichen beziehungsweise des Personals in den Einrichtungen muss bis dahin erfolgen. „Uns liegen keine Zahlen vor, wie viele Menschen in Mittelsachsen geimpft oder eben nicht geimpft sind“, so die zuständige Amtsärztin Dr. Annelie Jordan. Das Gesundheitsamt muss dann aktiv werden, wenn eine Schülerin beziehungsweise ein Schüler keinen Schutz nachweisen kann. „Es besteht dennoch Schulpflicht und wir können die Betroffenen nicht vom Unterricht ausschließen“, betont der zweite Beigeordnete und Leiter des Geschäftskreises Ordnung, Soziales und Gesundheit im Landratsamt Jörg Höllmüller. Das Gesundheitsamt tritt dann an die Eltern beziehungsweise Schülerinnen und Schülern mit der Bitte heran, den Impfschutz nachzuweisen. Jordan: „Wir können noch nicht abschätzen, wie viele Fälle es geben wird. Wir wollen aber in jedem Fall erst einmal an die jeweiligen Personen appellieren, ehe wir mit Bußgeldern drohen.“ Die Amtsärztin betont, dass ungeimpfte Kinder weder die Kita noch den Hort besuchen dürfen. Die Abteilung Jugend und Familie ist dafür zuständig, den Impfstatuts der rund 50 Tagesmütter zu prüfen.

Die Masernerkrankung gehört zu den ansteckendsten Erkrankungen, die nur beim Menschen vorkommt und durch Tröpfchen beim Husten, Niesen und Sprechen oder durch direkten Kontakt mit Erkrankten übertragen wird. Krankheitszeichen können hohes Fieber, Schnupfen, Husten und Bindehautentzündung sein. Nach drei bis vier Tagen zeigt sich ein grobfleckiger Hautausschlag, der typischerweise hinter den Ohren beginnt und sich innerhalb von 24 Stunden über den Körper ausbreitet. An der Wangenschleimhaut können weißliche, ein bis zwei Millimeter große, sogenannte Koplik-Flecken sichtbar werden. Als Komplikationen können Lungenentzündung, Mittelohrentzündung oder die in rund 30 Prozent der Fälle tödlich verlaufende oder zu bleibender Behinderung führende Hirnentzündung (Enzephalitis) auftreten. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ist das Risiko schwer verlaufender Komplikationen bei Kindern unter fünf Jahren und bei Erwachsenen über 20 Jahren am höchsten.

„Impfungen gegen übertragbare Krankheiten schützen den Einzelnen vor Ansteckung und Erkrankung und die Allgemeinheit vor der Ausbreitung einer Krankheit“, so Dr. Anneli Jordan. Geimpfte Personen bauen gegen die betreffende Krankheit einen Immunschutz auf und erkranken in der Regel nicht. Die Infektionskette von Mensch zu Mensch wird unterbrochen. Dr. Jordan: „Schutzimpfungen gehören zu den wirksamsten und sichersten Vorsorgemaßnahmen der Krankheitsverhütung.“

Im Jahr 2015 wurden dem Gesundheitsamt fünf Masernfälle bekannt. Diese betrafen Kinder und Jugendliche zwischen einem und 17 Jahren. 2017 waren es zwei Fälle (Personen zwischen 50 und 70 Jahre alt), 2019 wurde ein Fall bekannt. 2016 und 2018 wurden dem Gesundheitsamt keine Masernerkrankungen gemeldet.

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news-3388 Wed, 26 Feb 2020 14:54:29 +0100 Gesundheitsamt informiert zum Corona-Virus /das-amt/neuigkeiten/gesundheitsamt-informiert-zum-corona-virus.html „Corona wird nicht zu verhindern sein! Ich warne aber vor Panik. Diese ist fehl am Platz“ - mit diesen Worten führt die mittelsächsische Amtsärztin Dr. Annelie Jordan in die Thematik bei einem Pressegespräch ein. „Corona wird nicht zu verhindern sein! Ich warne aber vor Panik. Diese ist fehl am Platz“ - mit diesen Worten führt die mittelsächsische Amtsärztin Dr. Annelie Jordan in die Thematik bei einem Pressegespräch ein. Nach heutigem Wissen verliefen die Erkrankungen ähnlich, wie bei einer Influenza. Schwere Krankheitsverläufe beträfen nach Übermittlung aus den betroffenen Regionen vor allem immunschwache, kranke und ältere Menschen.

„Uns erreichen zahlreiche Anrufe von Reiserückkehrern aus betroffenen Gebieten. Wir führen dabei immer eine genaue Anamnese durch“, so Dr. Jordan. Das Robert-Koch-Institut habe dazu entsprechende Handreichungen entwickelt. Abgefragt werden ganz konkrete Angaben, wie nach dem unmittelbaren Kontakt mit Erkrankten und den Reisezielen. Je nach Auswertung entscheidet dann das Gesundheitsamt über Maßnahmen. „Es gibt klare Kriterien. Wenn es beispielsweise Kontakt mit Erkrankten gab und sich nun erste Symptome zeigen, wie Fieber, dann wird die Infektionsklinik in Chemnitz konsultiert und die Patienten bei Bedarf aufgenommen“, so Dr. Jordan. Wenn es zwar Kontakt mit fraglich Erkrankten gab, aber es keine Symptome gibt, dann empfiehlt das Gesundheitsamt eine freiwillige Isolierung. Sie kann bis zu 14 Tage dauern – so lang ist bei dem Corona-Virus die Inkubationszeit. „Die Personen müssen täglich Fieber messen, strikte Hygieneregeln beachten und sich regelmäßig telefonisch bei uns melden“, erklärt die Amtsärztin.

In Mittelsachsen wurden bisher sechs Personen überwacht, alle mit negativem Ergebnis. Dr. Jordan betont im Pressegespräch, dass dies reine Vorsichtsmaßnahmen sind und kein tiefergehender Verdacht oder eine Erkrankung vorliege. Die Menschen seien sehr sensibilisiert, auch Bildungseinrichtungen, Betriebe und die Krankenhäuser. „Wir rufen Reiserückkehrer aus den betroffenen Gebieten auf, sich bei uns zu melden“, betont die Leiterin des Gesundheitsamtes. Sie appelliert aber auch an die Einhaltung der Hygieneregeln an und die die Eigenverantwortung der Menschen, zum Beispiel bei Reisetätigkeit in betroffene Gebiete. Erreichbar ist das Gesundheitsamt unter Telefon 03731 799-6249.

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news-3387 Wed, 26 Feb 2020 14:27:24 +0100 Baumpflegerische Arbeiten an Straßen /das-amt/neuigkeiten/baumpflegerische-arbeiten-an-strassen.html Ein derzeitiger Arbeitsschwerpunkt der Straßenmeistereien in Mittelsachsen ist die Gehölzpflege. Beispielsweise werden durch die Mitarbeiter oder beauftragte Firmen baumpflegerische Maßnahmen wie Totholzentfernung, Kronenpflege oder -schnitte durchgeführt und teilweise Bäume an Bundes-, Staats- und Kreisstraßen gefällt. Ein derzeitiger Arbeitsschwerpunkt der Straßenmeistereien in Mittelsachsen ist die Gehölzpflege. Beispielsweise werden durch die Mitarbeiter oder beauftragte Firmen baumpflegerische Maßnahmen wie Totholzentfernung, Kronenpflege oder -schnitte durchgeführt und teilweise Bäume an Bundes-, Staats- und Kreisstraßen gefällt. „Dies geschieht aber nur, wenn die Bäume der Verkehrssicherheit nicht mehr genügen und nicht durch andere pflegerische Maßnahmen zu retten sind“, betont Thomas Trost. Er ist der Sachverständige im Landratsamt und zuständig für die rund 17 500 Bäume an Kreisstraßen. In den sechs Meistereien gibt es sogenannte Baumkontrolleure. Diese legen die Pflegemaßnahmen fest und rufen gegebenenfalls Thomas Trost hinzu. „Unser Ziel ist es immer die Bäume zu retten, daher führen wir die Prüfungen genau durch“, so Trost. Grund für Fällungen können Pilze oder Schäden durch Unfälle und Stürme sein. Rund 1 000 Bäume betrifft dies in diesem Winter. Denn bis März müssen die Fällungen entsprechend des Naturschutzgesetzes abgeschlossen sein. Rein rechtlich müssten hier keine Neupflanzungen erfolgen. Trost: „Wir sind bemüht, aber es ist ein Problem, für Neupflanzungen geeignete Flächen zu finden, damit die gesetzlichen Abstände zur Fahrbahn eingehalten werden.“ Bei Neupflanzungen sind bestimmte Parameter für das lichte Straßenprofil einzuhalten, zum Beispiel im Sinne des Unfallschutzes. Die Artenauswahl bei Neupflanzungen wird nach den lokalen Gegebenheiten vorgenommen. Im Bereich Rochlitz sowie Döbeln beispielsweise sei eher traditionell mit Obstgehölzen an Straßen zu arbeiten. „Im Erzgebirgsvorland sind eher Großgehölze wie Linde, Ahorn, Esche oder Eiche zu verwenden“, so der Sachverständige.

Die Gehölzarbeiten werden in der Regel unter Vollsperrung durchgeführt, vor allem dann, wenn die Hubarbeitsbühne zum Einsatz kommt. Hintergrund ist der Arbeitsschutz. Nach der aktuellen Verordnung dürfen viele Arbeiten nicht mehr unter halbseitiger Sperrung beziehungsweise laufendem Verkehr durchgeführt werden. „Entscheidend ist, ob die Straße weniger als 7,50 Meter breit ist“, erklärt Referatsleiter Dirk Schlimper. Dies sei bei drei Viertel der Straßen im Landkreis der Fall. Im Umkehrschluss heißt dies, dass für die Grünpflege oder die Schadstellenbeseitigung größtenteils Vollsperrungen erforderlich sind. Die Meistereien versuchen diese bestmöglich in Abstimmung mit den Verkehrsbehörden und dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu planen, aber wechselnde und ungünstige Witterung erfordern tägliches Anpassen anstehender Arbeiten. Bei größeren und mehrtägigen Maßnahmen ohne Verkehrsfreigabe zum Nachmittag werden Umleitungen ausgeschildert. Aber wenn es um die Beseitigung von kleineren Schadstellen geht, werden Abschnitte kurzzeitig bis stundenweise voll gesperrt. „Oder wir nutzen unsere Bauampeln, die maximal zehn Minuten beidseitig auf Rot stehen“, erklärt Schlimper. Er appelliert an die Autofahrer, sich an die Beschilderung zu halten und nicht in den gesperrten Bereich hineinzufahren. „Das kann sehr gefährlich sein, nicht nur für unsere Mitarbeiter auch für die Person selbst“, warnt Schlimper.

Hinweis:
Die Regelkontrolle und gegebenenfalls eingehenden Untersuchungen an Bundes- und Staatsstraßen erfolgt im Auftrag und Zuständigkeit des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr mittels beauftragten zertifizierten Baumkontrolleuren und Sachverständigen.

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news-3380 Tue, 25 Feb 2020 07:33:12 +0100 Jugendhilfeausschuss: von Familienhebamme bis Familienbegleitung /das-amt/neuigkeiten/jugendhilfeausschuss-von-familienhebamme-bis-familienbegleitung.html Im Landkreis gibt es mehrere präventive Projekte für den Kinderschutz. Diese wurden den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses in der Sitzung am 24. Februar vorgestellt. Von Familienhebamme bis zur Familienbegleitung reicht das Spektrum. Im Landkreis gibt es mehrere präventive Projekte für den Kinderschutz. Diese wurden den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses in der Sitzung am 24. Februar vorgestellt. Von Familienhebamme bis zur Familienbegleitung reicht das Spektrum. „Ziel ist es, den Eltern und Kindern frühzeitig beizustehen und sie im Alltag zu unterstützen“, so die Leiterin der Abteilung Jugend und Familie Heidi Richter. Dabei wirken rund 60 ehrenamtlich Aktive zum Beispiel als Familienpaten und betreuen ab und an Kinder und entlasten die Eltern. 57 Familien wurden 2019 durch eine Familienhebamme unterstützt. Dieses Projekt ist vorwiegend für Eltern gedacht, die durch besondere Lebensumstände beziehungsweise Herausforderungen eine zusätzliche Unterstützung beim Start in die Elternschaft benötigen. „Angeboten wird außerdem für alle Eltern ein Besuch durch uns. Wir haben damit sehr gute Erfahrungen in den vergangenen Jahren gemacht“, erklärt Richter. Die Projekte werden durch das Landratsamt oder freie Träger koordiniert, wie die aufsuchende Familienbegleitung. Sie könnte sich an eine Betreuung durch Familienhebammen anschließen und richtet sich an Familien in Lebenslagen, welche als besonders herausfordernd erlebt werden. Dazu können sowohl das Gefühl der Überlastung und Überforderung, sowie Trennung, finanzielle Schwierigkeiten und Unsicherheiten in Bezug auf Erziehung und Pflege des Kindes zählen. „Das Projekt bietet die Möglichkeit einer individuellen Beratung und Begleitung von Familien mit Kindern bis zum Schuleintritt. Das Angebot ist kostenfrei und freiwillig“, so Richter.

Träger sind das AWO Familienzentrum Döbeln, des DKSB Familienzentrum Freiberg und der CJD-Familientreff Mittweida.

Neuer Jugendhilfeplan beschlossen

Künftig gibt es ein sogenanntes Fachkraftbudget im Bereich der offenen Jugendarbeit in Clubs, Treffs oder der Straße. Das geht aus der neuen Fachplanung hervor, die im Jugendhilfeausschuss beschlossen wurde. Demnach können in den sieben Sozialregionen insgesamt 32 Sozialarbeiter, in den einzelnen Regionen zwischen zwei und sieben, eingesetzt werden“. Dies richtet sich nach der Anzahl der dort wohnhaften Kinder. „Gemeinsam mit den Kommunen möchten wir die Angebote der Jugendarbeit flexibler als bisher nach den unterschiedlichen regionalen Bedarfen planen und damit das Personal zielgerichteter einsetzen“, so Richter. Bisher waren die Stellen für die einzelnen Clubs und mobilen Angebote im  Sinne einer Orientierung konkreter vorgegeben.

Des Weiteren schreibt die Planung für die Jahre 2021 bis 2026 die bestehenden Angebote und Strukturen fort, wie die Unterstützung der von ehrenamtlich Tätigen getragenen Jugendverbandsarbeit durch hauptamtliche Koordinatoren bei der Sportjugend und dem Kreisjugendring, die Schulsozialarbeit oder Projekte der Sucht- und Gewaltprävention. „Wir haben in diesem Bereich eine Kontinuität und ein breites Angebot“, so Richter. Eingeflossen in die Planung sind die Ergebnisse der Umfrage unter Jugendlichen im vergangenen Jahr sowie die Hinweise und Meinungen der Träger der freien Jugendhilfe und der Verantwortlichen aus den Kommunalverwaltungen. Mit dem Beschluss ist die Grundlage für die Förderung von Angeboten und Einrichtungen im Bereich der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes in den künftigen Jahren gelegt worden.

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news-3371 Mon, 24 Feb 2020 07:48:00 +0100 Kitas können Bastel-Vorlagen ordern /das-amt/neuigkeiten/kitas-koennen-bastel-vorlagen-ordern.html Die Nestbau-Zentrale Mittelsachsen steigert in diesem Jahr erneut mit einer Malvorlage und Bastelanleitung die Vorfreude auf Ostern.  Die Nestbau-Zentrale Mittelsachsen steigert in diesem Jahr erneut mit einer Malvorlage und Bastelanleitung die Vorfreude auf Ostern.  Die Osternest-Bastelvorlage steht den Kitas mit einer limitierten Gesamtanzahl von 2 000 Stück zur Verfügung.
Die konkret benötigte Stückzahl ist bei der Nestbau-Zentrale per E-Mail unter info@nestbau-mittelsachsen.de oder telefonisch unter der Rufnummer 03731 799-1491 kostenfrei zu bestellen. 

Damit möglichst alle Einrichtungen eine Chance zur Teilnahme bekommen, wird pro Kita eine maximale Anzahl von 30 Stück versandt. 
Alle Materialien werden demnächst auch auf der Internetseite der Nestbau-Zentrale unter
www.nestbau-mittelsachsen.de zum Download bereitgestellt.

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news-3369 Fri, 21 Feb 2020 07:33:00 +0100 Pflegefamilien gesucht /das-amt/neuigkeiten/pflegefamilien-gesucht.html Der Pflegekinderdienst in Mittelsachsen ist auch im Jahr 2020 auf der Suche nach engagierten und interessierten Menschen aus dem Landkreis Mittelsachsen, die sich vorstellen können als Pflegeeltern einem Kind auf Zeit einen Platz in ihrer Familie geben zu wollen. Der Pflegekinderdienst in Mittelsachsen ist auch im Jahr 2020 auf der Suche nach engagierten und interessierten Menschen aus dem Landkreis Mittelsachsen, die sich vorstellen können als Pflegeeltern einem Kind auf Zeit einen Platz in ihrer Familie geben zu wollen. Die erste Informationsveranstaltung in diesem Jahr findet am 17. März um 17:00 Uhr in Freiberg, Frauensteiner Straße 43, Zimmer 248, statt.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, kann aber gern bei Catrin Poppe unter Telefon 03731 799-6265 und Oliver Wagner-Polink unter Telefon 03731 799-6210 erfolgen. 

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news-3366 Fri, 21 Feb 2020 07:20:00 +0100 Anmeldung für Landkreislauf gestartet /das-amt/neuigkeiten/anmeldung-fuer-landkreislauf-gestartet.html Die Anmeldefrist für den Landkreislauf 2020 am 25. April läuft. Der Startschuss fällt um 14:00 Uhr im Roßweiner Stadion.  Die Anmeldefrist für den Landkreislauf 2020 am 25. April läuft. Der Startschuss fällt um 14:00 Uhr im Roßweiner Stadion.  Pro Staffel sind acht Läufer erforderlich, die eine Strecke entweder von 1,5 Kilometer, 2,7 oder 5,5 Kilometer absolvieren. Es gibt mehrere Wertungen, wie die beste Firmenstaffel oder den Pokal der Sportjugend. 

Die Anmeldefrist läuft noch bis zum 6. April. Startberechtigt sind laut Ausschreibung alle Vereins-, Freizeit-, Stadt-, Gemeinde-, Jugendklub-, Schul-, Familien- und Firmenstaffeln (Jahrgang 2012 und älter).

Schirmherr ist Landrat Matthias Damm. „Der Lauf ist ein verbindendes Element in Mittelsachsen. Mehrere hundert Läufer kommen dabei jedes Jahr zusammen und das Schöne ist, dass der Spaß im Vordergrund steht“, so Damm. Er bedankt sich bei den zum Teil ehrenamtlichen Organisatoren und Beteiligten für das Engagement.

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news-3365 Wed, 19 Feb 2020 07:00:36 +0100 Ausbau der Kreisstraße 8230 in der Ortslage Schönborn-Dreiwerden   /das-amt/neuigkeiten/ausbau-der-kreisstrasse-8230-in-der-ortslage-schoenborn-dreiwerden.html Am Montag starten die Arbeiten am zweiten Teilabschnitts des Ausbaus der Kreisstraße (K) 8230 in Schönborn-Dreiwerden. Am Montag starten die Arbeiten am zweiten Teilabschnitts des Ausbaus der Kreisstraße (K) 8230 in Schönborn-Dreiwerden. Das Vorhaben mit einer Gesamtbauzeit vom 12. August 2019 bis 30. Juni 2020 umfasst den grundhaften Ausbau der Kreisstraße (K) 8230 vom Ortseingang Schönborn-Dreiwerden. Es ist eine Gemeinschaftsmaßnahme zwischen Landkreis und Gemeinde Rossau.

Notwendig ist die Maßnahme, weil die Straße in einem sehr schlechten Zustand mit Längs- und Querrissen, Aufwölbungen, Ausbrüchen, Tragfähigkeitsschäden und Flickstellen ist. Der vorhandene Regenwasserkanal hat eine zu geringe Verlegetiefe und ist sehr marode.

Es erfolgt ein grundhafter Ausbau der Fahrbahn und des Gehweges. Außerdem wird eine neue Straßenentwässerung mit Neubau einer Sammelleitung hergestellt und die Gemeinde erneuert ebenfalls ihre Straßenbeleuchtung.

Die neue Fahrbahnbreite beträgt 6 Meter und der einseitige Gehweg wird mit einer Breite von 1,8 Metern ausgebaut.

Die Baumaßnahme wurde in zwei Teilabschnitte untergliedert:

  • Der erste Teilabschnitt (300 Meter Länge) wurde termingerecht am 18. Dezember 2019 für den Verkehr freigegeben.

  • Der zweite Teilabschnitt ist zirka 220 Meter lang und beginnt von Einmündung „Am Sportplatz“ und endet am Bauende in Höhe des ehemaligen Konsums. Baubeginn ist der 24. Februar 2020 und Bauende am 30. Juni 2020.

Umleitung

  • Vollsperrung für den zweiten Teilabschnitt

  • die Umleitung erfolgt über die Staatsstraßen (S) 201, 202 und die K 8231
    K 8231 (Schönborner Straße) nach Seifersbach – S 202 (Mittweidaer Straße) zur S 201

Kosten

  • Fördermittelquelle: KStB Teil A

  • Höhe der Fördermittel: 80 Prozent

  • Höhe der Gesamtinvestition: Baukosten (Landkreis und Gemeinde) 965.000,00 Euro

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news-3364 Tue, 18 Feb 2020 15:13:08 +0100 Mietkostenerhebung: Landkreis bittet Vermieter um Unterstützung /das-amt/neuigkeiten/mietkostenerhebung-landkreis-bittet-vermieter-um-unterstuetzung.html Im März erhalten Vermieter von Wohnungen in Mittelsachsen einen Fragebogen zur Erfassung des Mietniveaus im Landkreis. Im März erhalten Vermieter von Wohnungen in Mittelsachsen einen Fragebogen zur Erfassung des Mietniveaus im Landkreis. „Damit haben wir eine Grundlage zur Gewährung der Kosten für Unterkunft und Heizung, eine soziale Leistung“, so der zweite Beigeordnete und Leiter des zuständigen Geschäftskreises Ordnung, Soziales und Gesundheit Jörg Höllmüller. Er betont, dass die Daten völlig anonym erhoben werden.

Der Gesetzgeber hat den Landkreis verpflichtet, regelmäßig ein schlüssiges Konzept anhand der aktuellen Bruttokaltmieten zu erarbeiten. „Unser Wunsch ist es, eine umfassende und feingliedrige Übersicht zu erhalten“, erklärt Höllmüller. Daher appelliert er an die Vermieter sich zu beteiligen.

Für die Erstellung des Konzeptes beauftragte das Landratsamt das Hamburger Forschungsinstitut F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH. Im dritten Quartal soll das Projekt abgeschlossen sein. Die Werte fließen dann in die Richtlinie „Kosten der Unterkunft und Heizung“.

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news-3359 Thu, 13 Feb 2020 10:25:46 +0100 Verlängerung von Jagdscheinen in Freiberg, Mittweida und Döbeln /das-amt/neuigkeiten/verlaengerung-von-jagdscheinen-in-freiberg-mittweida-und-doebeln.html Die Verlängerung der Gültigkeit von Jagdscheinen erfolgt ab Mitte Februar in der unteren Jagdbehörde in Freiberg-Zug, Hauptstraße 150, Zimmer 224 zu den bekannten Sprechzeiten oder nach vorheriger Terminvereinbarung.  Die Verlängerung der Gültigkeit von Jagdscheinen erfolgt ab Mitte Februar in der unteren Jagdbehörde in Freiberg-Zug, Hauptstraße 150, Zimmer 224 zu den bekannten Sprechzeiten oder nach vorheriger Terminvereinbarung.  Außer in der Zeit vom 26. bis 28. Februar, hier bleibt die untere Jagdbehörde aufgrund einer Fortbildungsveranstaltung geschlossen. 

Die Verwaltungsgebühr kann am Standort Freiberg-Zug nur mit EC-Karte beglichen werden.

Zusätzlich können die Jagdscheine in den Außenstellen des Landratsamtes in Döbeln und Mittweida zu folgenden Terminen verlängert werden:

In Döbeln sind die Beschäftigten der Jagdbehörde am 19. März zwischen 09:00 und 12:00 sowie 13:00 und 18:00 Uhr im ausgeschilderten Nebengebäude in der Straße des Friedens 20 (Zimmer 104) vor Ort. 

In Mittweida können die Scheine am 12. und 26. März in der Zeit von 09:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 18:00 Uhr im Anbau Kfz-Zulassungsstelle im Zimmer 001 verlängert werden.

Ein gültiger Jagdhaftpflichtversicherungsnachweis über die gesamte Geltungsdauer des Jagdscheines ist Voraussetzung für eine Erteilung. Falls kein Verlängerungseintrag im Jagdscheinheft möglich ist und somit ein neues Heft ausgestellt werden muss, ist vom Antragsteller ein aktuelles Passbild vorzulegen. 

Kontakt:
Anke Knorn
Tel. 03731 799-3623 
E-Mail anke.knorn@landkreis-mittelsachsen.de

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news-3342 Fri, 07 Feb 2020 09:48:32 +0100 Imker können Bienenmedikamente bestellen /das-amt/neuigkeiten/imker-koennen-bienenmedikamente-bestellen.html Ab sofort können Imkerinnen und Imker Bienenmedikamente im Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises bestellen. Ab sofort können Imkerinnen und Imker Bienenmedikamente im Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises bestellen. Die Medikamentenbestellung ist bis zum 15. April 2020 im Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt in schriftlicher Form (E-Mail oder Fax sind auch möglich) unter den nachfolgenden Kontaktdaten abzugeben. Eine nicht erfolgte Meldung bis zum genannten Datum wird als Nullmeldung gewertet. Das Bestellformular ist auf der Internetseite des Landratsamtes veröffentlicht.

Voraussetzung für eine Bestellung ist immer eine ordnungsgemäße Meldung des Tierbestandes bei der Tierseuchenkasse für das Jahr 2020 und die erfolgte Beitragszahlung.

Kontakt: 
Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt 
Sabine Backmann
Tel. 03731 799-6911
oder
André Kugler
Tel. 03731 799-6908

Fax 03731 799-6488
E-Mail lueva@landkreis-mittelsachsen.de 

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news-3336 Thu, 06 Feb 2020 09:36:56 +0100 Teil der Landesausstellung 2020 auch in Freiberg /das-amt/neuigkeiten/teil-der-landesausstellung-2020-auch-in-freiberg.html Mit Jahresbeginn startete die große Vorbereitungsphase zur Landesausstellung, die vom 25. April bis zum 1. November am Freiberger Standort Reiche Zeche unter dem Motto „SilberBoom“ zu sehen ist. Wegen der dafür nötigen Umbauarbeiten ist der untertägige Lehrpfad seit Januar geschlossen. Mit Jahresbeginn startete die große Vorbereitungsphase zur Landesausstellung, die vom 25. April bis zum 1. November am Freiberger Standort Reiche Zeche unter dem Motto „SilberBoom“ zu sehen ist. Wegen der dafür nötigen Umbauarbeiten ist der untertägige Lehrpfad seit Januar geschlossen. Ab 25. April erwartet die Besucherinnen und Besucher eine neugestaltete EntdeckerTour − ein „Schnupperkurs“ in Sachen Bergbau für Kinder ab sechs Jahren und Erwachsene. Mit der Installation eines neuen Beleuchtungssystems wurde bereits im alten Jahr begonnen. Nun werden nach verschiedenen Abrissarbeiten Schritt für Schritt Erlebnisstationen und Ausstellungselemente eingebracht. Betroffen von den Umbauarbeiten ist auch das Foyer des Bergwerkes, wo bereits seit vergangenem Jahr umfänglich gebaut wird. 

Neben der EntdeckerTour präsentiert das Forschungs- und Lehrbergwerk gemeinsam mit dem Silberbergwerk auch eine neue ForscherTour zur Landesausstellung. In ausgewählten Untertagelaboren können die Besucherinnen und Besucher dort die zukunftsweisende natur- und geowissenschaftliche Forschung der Technischen Universität Bergakademie Freiberg kennenlernen. Zudem erhalten sie Einblicke in die vielfältige Nutzung des Bergwerkes und zum Heute und Morgen des Freiberger „SilberBooms“. Im alten Fördermaschinenhaus lädt ab April außerdem eine interaktive Ausstellung zu einer Reise in die Welt der Rohstoffe ein.

Während der Umbauarbeiten ist das Silberbergwerk dennoch bis voraussichtlich März zugänglich. Der Förderverein Himmelfahrt Fundgrube Freiberg/Sachsen e. V. bietet weiterhin thematisch unterschiedliche, geführte Touren im Revier der Fundgrube an.

Vierte Sächsische Landesausstellung
Die Landesausstellung lässt die Region Südwestsachsen im „Jahr der Industriekultur“ als ein bedeutendes Zentrum der europäischen Industrialisierung lebendig werden. Die große Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau, die vom Deutschen Hygiene-Museum Dresden ausgerichtet wird, präsentiert ein breites kulturhistorisches Panorama der sächsischen Industrieentwicklung. Parallel dazu finden an sechs Orten der sächsischen Industriegeschichte branchenspezifische Schauplatzausstellungen statt: „AutoBoom“ im August-Horch-Museum Zwickau, „MaschinenBoom“ im Industriemuseum Chemnitz, „EisenbahnBoom“ am Schauplatz Eisenbahn Chemnitz-Hilbersdorf, „KohleBoom“ im Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge, „TextilBoom“ in der Tuchfabrik Pfau Crimmitschau sowie „SilberBoom“ im Forschungs- und Lehrbergwerk Silberbergwerk Freiberg. 

Ausrichterin der Schauplatzausstellung „SilberBoom“ ist die Technische Universität Bergakademie Freiberg. Maßgeblicher Partner und Unterstützer ist der Förderverein Himmelfahrt Fundgrube Freiberg/Sachsen e. V.

Das Projekt „SilberBoom“ wird des Weiteren grundlegend unterstützt von der Stadtverwaltung Freiberg. 
Die vierte Sächsische Landesausstellung ist ein Projekt des Freistaates Sachsen, das vom Deutschen Hygiene-Museum Dresden koordiniert wird. Sie wird mitfinanziert auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes des Freistaates Sachsen.

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news-3327 Thu, 30 Jan 2020 08:28:15 +0100 Feldspitzmäuse übertragen Borna-Virus /das-amt/neuigkeiten/feldspitzmaeuse-uebertragen-borna-virus.html Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt weist auf den sensiblen Umgang mit Feldspitzenmäusen hin. Diese gelten als Überträger des sogenannten Borna-Virus auf den Menschen. Davon geht eine neue Studie aus, an der zahlreiche Universitäten und Institute mitgewirkt haben. Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt weist auf den sensiblen Umgang mit Feldspitzenmäusen hin. Diese gelten als Überträger des sogenannten Borna-Virus auf den Menschen. Davon geht eine neue Studie aus, an der zahlreiche Universitäten und Institute mitgewirkt haben. Das Virus wurde 1991 erstmals bei einem Menschen in den USA nachgewiesen und gilt aufgrund von Antikörpernachweisen als weltweit verbreitet. Es verursacht insbesondere bei Pferden und Schafen, aber auch beim Menschen, der als Fehlwirt gilt, Entzündungen des Gehirns.

Den Namen hat der Erreger aufgrund eines seuchenhaften Auftretens zwischen 1894 und 1896 in der Nähe von Borna (Sachsen) bei Pferden erhalten.

Die Wissenschaftler ordneten das Borna-Virus nunmehr auch zurückliegenden bisher ungeklärten Krankheitsfällen zu. Vor wenigen Wochen wurde ein weiterer Fall bekannt. „In der Mehrzahl der Fälle ist laut der Studie von einer Ansteckung durch den Kontakt mit einer infizierten Feldspitzmaus beziehungsweise ihren Ausscheidungen auszugehen“, erklärt das Friedrich-Löffler-Institut in einer Pressemitteilung. „Daher empfehlen wir, aufgefundene Mäuse nur mit Handschuhen anzufassen beziehungsweise tote Mäuse oder mit einer Plastiktüte aufzulesen“, so der mittelsächsische Amtstierarzt Dr. Markus Richter. Sie seien gegen die Krankheit resistent. Von Mensch zu Mensch sei das Virus nicht übertragbar.

Eine Infektion äußert sich beispielsweise durch Kopfschmerzen und Fieber sowie neurologische Beeinträchtigungen, wie Sprachprobleme. Richter: „Sie kann bis zum Tode führen. Eine Therapie gibt es bislang noch nicht, so dass bei rechtzeitiger Diagnose nur symptomatisch behandelt werden kann. Sachsen ist laut Studie ein Risikogebiet.“

Informationen dazu gibt es auf der Internetseite des Friedrich-Loeffler-Institutes

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news-3314 Wed, 29 Jan 2020 07:02:00 +0100 Termine des Beruflichen Gymnasiums am Beruflichen Schulzentrum „Julius Weisbach“ /das-amt/neuigkeiten/termine-des-beruflichen-gymnasiums-am-beruflichen-schulzentrum-julius-weisbach.html Auch im Schuljahr 2020/21 besteht am Beruflichen Schulzentrum „Julius Weisbach“ wieder die Möglichkeit, in einem dreijährigen Bildungsgang das Abitur (= die allgemeine Hochschulreife) zu erwerben. Auch im Schuljahr 2020/21 besteht am Beruflichen Schulzentrum „Julius Weisbach“ wieder die Möglichkeit, in einem dreijährigen Bildungsgang das Abitur (= die allgemeine Hochschulreife) zu erwerben. Für Abgänger der Oberschule mit Realschulabschluss und für wechselwillige Schüler der Gymnasien werden an unserem Beruflichen Gymnasium die Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft am Schulstandort Flöha sowie die Fachrichtungen Technikwissenschaft (mit den Schwerpunkten Maschinenbautechnik oder Elektrotechnik) und Informations- und Kommunikationstechnologie in Freiberg angeboten.

Am Sonnabend, dem 1. Februar 2020 um 10:00 Uhr findet im Konferenzzimmer des Schulzentrums am Schachtweg in Freiberg eine Informationsveranstaltung statt (Dauer zirka eine Stunde).  Zeitgleich besteht an diesem Tag die Möglichkeit sich an der Außenstelle Flöha im Rahmen eines „Tages der offenen Tür“ über das gesamte Bildungsangebot zu informieren (Dauer 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr).

Schülerinnen und Schüler an den Oberschulen und Gymnasien und ihre Eltern sind herzlich eingeladen. Für die Klassenstufen 9 und 10 findet darüber hinaus am Donnerstag, dem 6. Februar 2020 von 13:00 bis 15:00 Uhr der traditionelle Schnupperkurs „Berufliches Gymnasium“ in Freiberg statt. Im Stationsbetrieb können sich Interessenten mit den Leistungsanforderungen und den Inhalten der Abiturausbildung bekannt machen und ihre Lernvoraussetzungen an Übungsbeispielen testen. Anmeldungen zum Schnupperkurs sind jederzeit telefonisch bzw. per E-Mail über das Schulsekretariat möglich.

Die Bewerbungen für die Aufnahme in das Berufliche Gymnasium zum Schuljahr 2020/21 erfolgen im Regelfall mit dem Halbjahreszeugnis der Klassenstufe 10 (beglaubigte Kopie) bis zum Stichtag 31. März 2020.

Weitere Informationen unter:

Berufliches Schulzentrum für Technik und Wirtschaft „Julius Weisbach“ 
Schachtweg 2, 09599 Freiberg
Schulleiter Dr. Frank Wehrmeister
Tel. 03731 301500, Fax 03731 301600 
E-Mail info.bsz-freiberg@landkreis-mittelsachsen.de 
Internet www.bsz-freiberg.de

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news-3322 Mon, 27 Jan 2020 10:53:48 +0100 Tag der Opfer des Nationalsozialismus /das-amt/neuigkeiten/tag-der-opfer-des-nationalsozialismus.html Landrat Matthias Damm gedachte heute mit Schülern des Beruflichen Schulzentrums „Julius Weisbach" den Opfern des Nationalsozialismus. Anlass ist der europaweite Gedenktag anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 75 Jahren. Landrat Matthias Damm gedachte heute mit Schülern des Beruflichen Schulzentrums „Julius Weisbach" den Opfern des Nationalsozialismus. Anlass ist der europaweite Gedenktag anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 75 Jahren. In seiner Rede zeigte Damm das Leid der Millionen Menschen auf und zitierte mehrere Zeitzeugen mit deren Erlebnissen. „Man kann das Leid gar nicht allumfassend beschreiben – und ich meine, dass das Ausmaß sich auch nicht nur an den absoluten Zahlen festmachen lässt, sondern es wird immer an exemplarischen Einzelschilderungen und persönlichen Erzählungen am ehesten begreifbar.“

Der 27. Januar sei kein Feiertag im üblichen Sinn. Er sei ein „DenkTag". „Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit schaffen Orientierung für die Zukunft“, so Landrat Matthias Damm. 

Er dankte den Mitgliedern des Freiberger Zeitzeugnis e. V. stellvertretrend für alle, die sich für die Geschichtsaufarbeitung und -vermittlung im Kreis einsetzen.

Am 23. März soll es im Theater Freiberg eine spezielle Veranstaltung anlässlich 75 Jahre Kriegsende und 75 Jahre Befreiung Konzentrationslager Flossenbürg – und damit seiner Außenlager – geben. Außerdem sei auch geplant, dass Schüler sowie Vertreter aus allen Städten des Landkreises, in welchen sich ein Außenlager des KZ Flossenbürg befunden hat, an der zentralen Gedenkfeier am 26. April teilnehmen.

Er appellierte: „Wir müssen sicherstellen, dass dieses Gedenken nicht zu einem kalten Ritual verkümmert, sondern die Herzen der Menschen und der zukünftigen Generationen erreicht, und dass es ein solch regelmäßiges Gedenken an die Nazi-Opfer gibt.“ Ihm ist es wichtig, dass diese Gedenken auch von den kommenden Generationen fortgesetzt werden.

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news-3299 Mon, 27 Jan 2020 08:53:00 +0100 Betreuungsbehörde informiert /das-amt/neuigkeiten/betreuungsbehoerde-informiert.html Die Betreuungsbehörde des Landratsamtes Mittelsachsen bietet ab dem 3. Februar nach vorheriger Terminvereinbarung unter Telefon 03731 799-6410 die Möglichkeit, Beratungen und Beglaubigungen zur Vorsorgevollmacht und zur Betreuungsverfügung in der Servicestelle Freiberg vornehmen zu lassen. Außerdem ist der Standort Mittweida der Betreuungsbehörde ab 3. Februar wieder donnerstags bis 18:00 Uhr besetzt. Die Betreuungsbehörde des Landratsamtes Mittelsachsen bietet ab dem 3. Februar nach vorheriger Terminvereinbarung unter Telefon 03731 799-6410 die Möglichkeit, Beratungen und Beglaubigungen zur Vorsorgevollmacht und zur Betreuungsverfügung in der Servicestelle Freiberg vornehmen zu lassen. Außerdem ist der Standort Mittweida der Betreuungsbehörde ab 3. Februar wieder donnerstags bis 18:00 Uhr besetzt. news-3321 Mon, 27 Jan 2020 06:59:12 +0100 Fast 1 500 Schüleranmeldungen zur Woche der offenen Unternehmen /das-amt/neuigkeiten/fast-1-500-schueleranmeldungen-zur-woche-der-offenen-unternehmen.html Für die Veranstaltungen zur Woche der offenen Unternehmen Mittelsachsen können sich die Schülerinnen und Schüler seit dem 20. Januar online anmelden. „Erfahrungsgemäß sind die Anmeldezahlen in der ersten Woche am höchsten. Auch in diesem Jahr registrierten wir bereits 1 474 Schüleranmeldungen. Das sind damit 232 Anmeldungen mehr als nach der ersten Anmeldewoche im Vorjahr“, sagt Mittelsachsens erster Beigeordneter Dr. Lothar Beier. Für die Veranstaltungen zur Woche der offenen Unternehmen Mittelsachsen können sich die Schülerinnen und Schüler seit dem 20. Januar online anmelden. „Erfahrungsgemäß sind die Anmeldezahlen in der ersten Woche am höchsten. Auch in diesem Jahr registrierten wir bereits 1 474 Schüleranmeldungen. Das sind damit 232 Anmeldungen mehr als nach der ersten Anmeldewoche im Vorjahr“, sagt Mittelsachsens erster Beigeordneter Dr. Lothar Beier. 46 Veranstaltungen sind schon komplett mit Teilnehmern untersetzt und damit ausgebucht. Stark nachgefragt sind wie im Vorjahr die Berufe Erzieher/-in, Hörgeräteakustiker/-in, Physiotherapeut/-in, Augenoptiker/-in oder Mechatroniker/-in. Bei den Studiengängen interessiert das Medizinstudium oder auch der Studiengang Soziale Arbeit die meisten Jugendlichen.

„Natürlich freuen wir uns über das rege Interesse und möchten die Aufmerksamkeit auch auf die Ausbildungsberufe in Industrie und Handwerk lenken“ ergänzt der zweite Beigeordnete weiter.

Insgesamt 278 Unternehmen bieten ihre Veranstaltungen unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de für die Woche der offenen Unternehmen vom 9. bis 14. März an.

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news-3319 Fri, 24 Jan 2020 12:14:47 +0100 Konzentrationslager Ausschwitz vor 75 Jahren befreit /das-amt/neuigkeiten/konzentrationslager-ausschwitz-vor-75-jahren-befreit.html Landrat Matthias Damm gedenkt am 27. Januar um 08:30 Uhr gemeinsam mit Lehrern und Schülern in Freiberg der Opfer des Nationalsozialismus. Anlass ist der 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Landrat Matthias Damm gedenkt am 27. Januar um 08:30 Uhr gemeinsam mit Lehrern und Schülern in Freiberg der Opfer des Nationalsozialismus. Anlass ist der 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. In Mittelsachsen gab es mehrere Außenstellen des KZ Flossenbürg, wie in Mittweida, Oederan und Freiberg sowie das KZ Sachsenburg. „Wir müssen uns immer wieder vor Augen halten, welche schlimmen Dinge in dieser Zeit auch bei uns im Landkreis passierten und alles daran setzen, dass sich so etwas nicht wiederholt“, so Landrat Matthias Damm. Es sei enorm wichtig, diesen Tag zu begehen und dieses Gedenken in die Mitte der Gesellschaft zu tragen. „Millionen Menschen sind auf grausamste Weise gequält und getötet worden aus einem Wahn heraus und es ist wichtig, dass dies immer in Erinnerung bleibt“, so Damm.

Im Beruflichen Schulzentrum „Julius Weisbach“ legt er am Montag einen Kranz nieder. Auf dem Gelände standen einst die Baracken, in denen die Frauen untergebracht waren, die im heutigen Landratsamt zwangsarbeiten mussten.

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news-3262 Wed, 22 Jan 2020 13:01:00 +0100 Abend der offenen Tür im Gymnasium Brand-Erbisdorf /das-amt/neuigkeiten/abend-der-offenen-tuer-im-gymnasium-brand-erbisdorf.html Am 24. Januar öffnet das Brand-Erbisdorfer Bernhard-von-Cotta-Gymnasium in der Zeit von 16:00 bis 19:00 Uhr seine Türen für zukünftige Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und Großeltern sowie alle Interessierten.  Am 24. Januar öffnet das Brand-Erbisdorfer Bernhard-von-Cotta-Gymnasium in der Zeit von 16:00 bis 19:00 Uhr seine Türen für zukünftige Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und Großeltern sowie alle Interessierten.  Das sich in der Trägerschaft des Landkreises Mittelsachsen befindliche Gymnasium bietet hervorragende Bedingungen, von denen sich die Besucherinnen und Besucher beispielsweise bei einer der Führungen durch das Schulhaus überzeugen können. 

Die Vorstellung der einzelnen Fachbereiche gestaltet sich sehr vielfältig. So wird beispielsweise die Aula des Gymnasiums zum Sprachcafé umgestaltet. Dort können die Gäste bei englischen oder russischen Spezialitäten Einblicke in die vielfältigen Sprachen erhalten, die am Gymnasium unterrichtet werden. Um einen praktischen Bezug zur Sprache für die Schüler herzustellen, werden mehrere Schulpartnerschaften im Ausland gepflegt und regelmäßig Schüleraustauschprogramme angeboten.

Auch die naturwissenschaftlichen Fächer präsentieren sich wieder mit einem reichhaltigen Angebot. Die Besucher können an einem Experimentalvortrag teilnehmen.

Verschiedene Ganztagsangebote der Schule, wie Flugmodellbau, Schulsanitätsdienst und die digitale Schülerzeitung stellen sich vor. 

Des Weiteren können sich die Gäste unter anderem über die Begabtenförderung, das Lerntraining, den Schulförderverein oder den Spindverleih informieren.

Weitere Informationen gibt es im Internetauftritt der Schule unter www.cottagym.de.

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news-3307 Wed, 22 Jan 2020 08:00:00 +0100 Tag der offenen Tür am Beruflichen Schulzentrum /das-amt/neuigkeiten/tag-der-offenen-tuer-am-beruflichen-schulzentrum.html Das Berufliche Schulzentrum (BSZ) Döbeln-Mittweida lädt am 25. Januar von 09:00 bis 12:00 Uhr an den Schulteilen Döbeln, Thomas-Mann-Straße 1 und Mittweida, Poststraße 13, zum Tag der offenen Tür ein. Am Schulteil Rochlitz, Dr.-Bernstein-Straße 1, findet dieser Tag bereits am 24. Januar von 15:00 bis 18:00 Uhr statt. Das Berufliche Schulzentrum (BSZ) Döbeln-Mittweida lädt am 25. Januar von 09:00 bis 12:00 Uhr an den Schulteilen Döbeln, Thomas-Mann-Straße 1 und Mittweida, Poststraße 13, zum Tag der offenen Tür ein. Am Schulteil Rochlitz, Dr.-Bernstein-Straße 1, findet dieser Tag bereits am 24. Januar von 15:00 bis 18:00 Uhr statt. Das BSZ informiert über alle Formen der vollzeitschulischen beruflichen Bildungsmöglichkeiten durch Vorträge und Beratungen. Es gibt beispielsweise Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen und zu den Ausbildungsinhalten der Berufe Krankenpflegehelfer/-in, Sozialassistent/-in sowie Er­zieher/-in oder auch zum Erlangen der Fachhochschulreife im zweijährigen Bildungsgang der Fachrichtungen Wirtschaft/Verwaltung, Technik sowie Gesundheit/Soziales.

Internet www.bsz-dl-mw.de

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news-3304 Tue, 21 Jan 2020 06:46:39 +0100 Jetzt anmelden zur Woche der offenen Unternehmen /das-amt/neuigkeiten/jetzt-anmelden-zur-woche-der-offenen-unternehmen.html Schülerinnen und Schüler können zur „Woche der offenen Unternehmen Mittelsachsen“ vom 9. bis 14. März mit einem ersten Einblick den beruflichen Alltag kennenlernen. Dabei kommen sie mit Verantwortlichen und Auszubildenden in den Firmen ins Gespräch. „Die persönlichen Kontakte helfen, den geeigneten Praktikums-, Ausbildungs- oder Studienplatz zu finden“, erklärt Jens Spreer vom Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung des Landratsamtes Mittelsachsen. Bei ihm laufen die Fäden zur Aktionswoche zusammen. Sie wird zum siebten Mal vom Landratsamt organisiert.  Schülerinnen und Schüler können zur „Woche der offenen Unternehmen Mittelsachsen“ vom 9. bis 14. März mit einem ersten Einblick den beruflichen Alltag kennenlernen. Dabei kommen sie mit Verantwortlichen und Auszubildenden in den Firmen ins Gespräch. „Die persönlichen Kontakte helfen, den geeigneten Praktikums-, Ausbildungs- oder Studienplatz zu finden“, erklärt Jens Spreer vom Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung des Landratsamtes Mittelsachsen. Bei ihm laufen die Fäden zur Aktionswoche zusammen. Sie wird zum siebten Mal vom Landratsamt organisiert.  270 Unternehmen beteiligen sich, sie stellen über 200 Berufe vor. Rund 50 sind mit einem Studienabschluss erreichbar. 

Die Woche der offenen Unternehmen richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 7, im Bereich des Gymnasiums ab Klasse 9. Spreer: „Wir empfehlen, sich die Ausbildungs- und Karrierechancen in möglichst vielen Unternehmen der unterschiedlichen Branchen vor Ort anzusehen und nicht nur in die Richtung des Traumberufs.“ Er ist sich sicher, dass sich für jeden mehrere Möglichkeiten der beruflichen und persönlichen Entfaltung in verschiedenen Berufsrichtungen ergeben. „Diese Möglichkeiten sollten durch die Schülerinnen und Schüler entdeckt werden“, betont Spreer. 

Einblick gibt es beispielsweise in Produktions- und Werkstätten, in Büros, in Kindertagesstätten, in Krankenhäuser, in Lagerhallen und Verkaufseinrichtungen oder in Betriebe der Land- oder Forstwirtschaft. 

Die Broschüre, die jede Schülerin und jeder Schüler ab Klasse 7 im Landkreis Mittelsachsen erhält, erscheint in einem neuen Layout. Modernisiert wurde beispielsweise die Darstellung der Angebote.

Schülerinnen und Schüler des Landkreises Mittelsachsen können sich ab sofort im Internet unter www.wirtschaft- in-mittelsachsen.de für die Woche der offenen Unternehmen anmelden. Sie findet vom 9. bis 14. März statt.

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news-3302 Mon, 20 Jan 2020 06:45:00 +0100 Talentsicherung in Mittelsachsen durch Kooperation von Unternehmen und Hochschulen – Netzwerkveranstaltung am 3. Februar in Mittweida /das-amt/neuigkeiten/talentsicherung-in-mittelsachsen-durch-kooperation-von-unternehmen-und-hochschulen-netzwerkveranst-1.html Die demografische Entwicklung im Landkreis Mittelsachsen belegt, dass in den kommenden Jahren in den mittelsächsischen Unternehmen weniger junge Nachwuchsfachkräfte zur Verfügung stehen werden als es der Arbeitsmarkt in Mittelsachsen zur Fachkräftesicherung erfordert. Der Wettbewerb um Nachwuchs und gute Fachkräfte hat bereits zugenommen, sowohl auf der Ebene der Facharbeiter als auch bei den Absolventen der Hochschulen. Die demografische Entwicklung im Landkreis Mittelsachsen belegt, dass in den kommenden Jahren in den mittelsächsischen Unternehmen weniger junge Nachwuchsfachkräfte zur Verfügung stehen werden als es der Arbeitsmarkt in Mittelsachsen zur Fachkräftesicherung erfordert. Der Wettbewerb um Nachwuchs und gute Fachkräfte hat bereits zugenommen, sowohl auf der Ebene der Facharbeiter als auch bei den Absolventen der Hochschulen. Die Fachkräfteallianz Mittelsachsen hat deshalb ein Handlungsprogramm aufgestellt, um die Unternehmen bei der Mitarbeitergewinnung  und -bindung zu unterstützen. Im Rahmen dieses Programms führt das Landratsamt Mittelsachsen am Montag, den 3. Februar 2020 um 15:00 Uhr im  ITZ TransferZentrum, Leipziger Straße 25 in Mittweida  zum Thema Fachkräftegewinnung  und -sicherung aus Hochschulen eine Informations- und Netzwerkveranstaltung für Unternehmen durch.

Wie können mittelsächsische Unternehmen ihre Sichtbarkeit gegenüber den Studierenden verbessern? Welche Wege und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und den mittelsächsischen Hochschulen kann es geben, um Innovation in mittelsächsischen Unternehmen auch zukünftig auf hohem Niveau halten zu können? Welche Formen der Zusammenarbeit zwischen Schulen, Hochschulen und Unternehmen können beitragen, dass sich mehr Schülerinnen und Schüler für technische Studienrichtungen interessieren?

Unternehmern und Vertreter der Hochschulen diskutieren  darüber wie es gelingen kann, Studierende der mittelsächsischen Hochschulen für regionale Unternehmen zu begeistern und zu gewinnen. 

Anmeldungen sind bis zum 30. Januar per E-Mail an regionalmanagement@landkreis-mittelsachsen.de möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

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news-3293 Thu, 16 Jan 2020 10:20:45 +0100 Behindertenbeirat votiert für Projekte /das-amt/neuigkeiten/behindertenbeirat-votiert-fuer-projekte.html 18 Projekte zur Herstellung von Barrierefreiheit werden in diesem Jahr in Mittelsachsen gefördert. Dafür stellt das Sächsische Sozialministerium dem Landkreis rund 307.000 Euro zur Verfügung. 18 Projekte zur Herstellung von Barrierefreiheit werden in diesem Jahr in Mittelsachsen gefördert. Dafür stellt das Sächsische Sozialministerium dem Landkreis rund 307.000 Euro zur Verfügung. Der Behindertenbeirat legte in dieser Woche fest, welche der 30 eingereichten Anträge seine Favoriten sind. „Darunter befinden sich beispielsweise die Errichtung von Rollstuhlrampen und behindertengerechten Toiletten sowie der Einbau von Automatiktür und Akustikanlagen“, so der Vorsitzende des mittelsächsischen Behindertenbeirates Andreas Strunze. Unterlagen wurde beispielsweise aus den Bereichen Kultur, Sport und Gesundheit eingereicht.

„Trotz der Aufstockung der Mittel um 100.000 Euro  war die zur Verfügung stehende Fördersumme nicht für alle Projekte ausreichend, so dass ein Auswahlverfahren erfolgte“, so Strunze. Benötigt würden rund 513.000 Euro.

Als nächsten Schritt werden die Unterlagen jetzt noch von der Sächsischen Aufbaubank geprüft, im Nachgang gehen die Bescheide in die Post. Für dieses Investitionsprogramm sind keine Eigenmittel der Antragsteller vorausgesetzt. Es wird auch für das kommende Jahr wieder aufgelegt.

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news-3287 Wed, 15 Jan 2020 14:58:00 +0100 Aktionsplan: Projektideen einreichen /das-amt/neuigkeiten/aktionsplan-projektideen-einreichen.html Heute startet die Ausschreibung zur Einreichung für Projekte zur Förderung der Demokratie und Toleranz im Landkreis. Den Rahmen gibt der sogenannte Lokale Aktionsplan mit dem Titel „Toleranz ist ein Kinderspiel“. Heute startet die Ausschreibung zur Einreichung für Projekte zur Förderung der Demokratie und Toleranz im Landkreis. Den Rahmen gibt der sogenannte Lokale Aktionsplan mit dem Titel „Toleranz ist ein Kinderspiel“. Rund 170.000 Euro stehen dafür vom Bund, Land und dem Landkreis selbst zur Verfügung. Bis zum 16. Februar können entsprechende Anträge beim Landratsamt Mittelsachsen eingereicht werden.

Der lokale Begleitausschuss wird am 17. März entscheiden, welche Projekte wieviel Geld erhalten. Das Gremium besteht aus Vertretern der Kreistagsfraktionen, Behörden, Institutionen und Vereinen.

Am 14. Januar beschloss der Ausschuss den Ausschreibungstext und die damit definierten Ziele in diesem Jahr. Sie bilden auch für die Einreicher eine wichtige Orientierung, ob sie ins Förderprogramm passen. Ein Ziel lautet beispielsweise Förderung demokratischer Vielfalt und starker handlungsorientierter Netzwerke und ein weiteres Vermittlung von gewaltfreien Konflikt- und Lösungsstrategien. Ein Schwerpunkt stellt auch die Auseinandersetzung mit demokratiefeindlichen Bewegungen beziehungsweise Erscheinungen in Gegenwart und Vergangenheit „Maximal gibt es 7.500 Euro. Wir freuen uns über ganz viele neue Ideen und Vorschläge. Gern beraten wir zu dem Programm und zu den Anträgen“, so Katrin Dietze vom Bereich Extremismus im Landratsamt.

Die notwendigen Unterlagen und die ausführlichen Informationen sind im Internet unter www.aktionsplan-mittelsachsen.de eingestellt. Dort werden auch Projekte vorgestellt, die in den vergangenen Jahren durchgeführt wurden. 

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news-3281 Fri, 10 Jan 2020 11:34:17 +0100 Ehrenamt: Anträge jetzt einreichen /das-amt/neuigkeiten/ehrenamt-antraege-jetzt-einreichen.html Noch bis zum 31. Januar können Anträge auf Förderung aus dem kommunalen Ehrenamtsbudget für dieses Jahr gestellt werden. Noch bis zum 31. Januar können Anträge auf Förderung aus dem kommunalen Ehrenamtsbudget für dieses Jahr gestellt werden. Antragsformulare sind im Büro Landrat im Landratsamt Mittelsachsen einzureichen und stehen unter dem Stichwort „Ehrenamtsförderung" im Internetauftritt des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de zur Verfügung.

Im vergangenen Jahr hat der mittelsächsische Kreistag die Richtlinie des Landkreises Mittelsachsen zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements verabschiedet. Darin ist geregelt, wie das Geld vom Freistaat, verwendet werden soll. Gefördert werden können Maßnahmen und Vorhaben, die zur Gewinnung von Bürgern für ein Ehrenamt beitragen, die die Ausübung eines Ehrenamtes unterstützen oder die der Anerkennung und Würdigung Ehrenamtlicher dienen.

Zuwendungsempfänger können juristische und private Personen sein, die in Mittelsachsen Aufgaben mit ehrenamtlichem Engagement erfüllen. Die Vorhaben dürfen noch nicht begonnen haben und nicht für denselben Zweck bereits aus einem anderen Förderprogramm des Freistaates Sachsen, des Bundes oder der Europäischen Union bezuschusst werden. Ebenso müssen sie im jeweiligen Haushaltsjahr begonnen und abgeschlossen werden. Über die Vergabe der Mittel gemäß der Richtlinie entscheidet dann der Verwaltungs- und Finanzausschuss des Kreistages Anfang März 2020.

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news-3280 Thu, 09 Jan 2020 15:38:39 +0100 Beratungsleistungen für die Weiterführung aller Clusterprojekte beauftragt /das-amt/neuigkeiten/beratungsleistungen-fuer-die-weiterfuehrung-aller-clusterprojekte-beauftragt.html Ohne Verzögerungen geht es beim landkreisgeführten Breitbandausbau in Mittelsachsen weiter: Für die fünf Cluster-Projekte B bis F sowie die Sonderprojekte „Institutionen und Gewerbe“ wurden am Mittwoch, 8. Januar, die Aufträge für die technische und juristische Begleitung der Ausschreibungen, Vergabe, Konzessionsvertragsverhandlung und Erstellung des finalen Bescheides erteilt. Ohne Verzögerungen geht es beim landkreisgeführten Breitbandausbau in Mittelsachsen weiter: Für die fünf Cluster-Projekte B bis F sowie die Sonderprojekte „Institutionen und Gewerbe“ wurden am Mittwoch, 8. Januar, die Aufträge für die technische und juristische Begleitung der Ausschreibungen, Vergabe, Konzessionsvertragsverhandlung und Erstellung des finalen Bescheides erteilt. Für das Cluster A läuft diese Ausschreibung bereits seit September 2019. „Damit sind jetzt für alle Projekte die Vorausetzungen für einen verzögerungsfreie Weiterführung gegeben“, konstatiert Breitbandkoordinator Mattias Borm. Die Kosten für die Beratungsleistungen würden, soweit aus heutiger Sicht abschätzbar, zu 100 Prozent über Fördermittel des Freistaates finanziert, ergänzt er.

Borm hat sich auch für dieses Jahr wieder ein Ziel gesetzt: „2020 die nächste Etappe im globalen Zeitplan Auswahlverfahren/Konzessionsvergabeverfahren durchzuführen und möglichst auch abzuschließen.“ Er verweist in diesem Zusammenhang jedoch darauf, dass die Erteilung des finalen Bescheides primär „von der Bearbeitungseffizienz des beteiligten Bundesbehörden abhängig ist und deshalb durch den Landkreis organisatorisch nicht beeinflusst werden kann“. Deshalb könne derzeit nicht eindeutig prognostiziert werden, ob der konkrete Baubeginn in den einzelnen Projekten direkt zu Beginn oder erst im Laufe des Jahres 2021 erfolgen kann, so Borm.

Für das Cluster B – Nord, das die förderfähigen Anschlüsse in den Kommunen Döbeln, Kriebstein, Leisnig, Roßwein, Waldheim und Zschaitz-Ottewig umfasst, wird noch in diesem Monat mit der Einleitung des Vergabeverfahrens begonnen. „Für die anderen Projekte geht es dann im zwei bis vier Wochenrhythmus weiter. Dazu findet in Kürze eine Abstimmungskonferenz mit beteiligen Akteuren und Beratern statt“, erläutert Borm die unmittelbar anstehenden Aufgaben. Parallel dazu werde noch an der letzten Fördermitteleinreichung für die Gewerbegebietsförderung gearbeitet. „Ziel ist es, diese ebenfalls noch im Januar abzuschließen“, so Mattias Borm.

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