Neues aus dem Landkreis Mittelsachsen http://www.landratsamt-mittelsachsen.de de-de TYPO3 News Sun, 19 Jan 2020 03:46:18 +0100 Sun, 19 Jan 2020 03:46:18 +0100 TYPO3 EXT:news news-3293 Thu, 16 Jan 2020 10:20:45 +0100 Behindertenbeirat votiert für Projekte /das-amt/neuigkeiten/behindertenbeirat-votiert-fuer-projekte.html 18 Projekte zur Herstellung von Barrierefreiheit werden in diesem Jahr in Mittelsachsen gefördert. Dafür stellt das Sächsische Sozialministerium dem Landkreis rund 307.000 Euro zur Verfügung. 18 Projekte zur Herstellung von Barrierefreiheit werden in diesem Jahr in Mittelsachsen gefördert. Dafür stellt das Sächsische Sozialministerium dem Landkreis rund 307.000 Euro zur Verfügung. Der Behindertenbeirat legte in dieser Woche fest, welche der 30 eingereichten Anträge seine Favoriten sind. „Darunter befinden sich beispielsweise die Errichtung von Rollstuhlrampen und behindertengerechten Toiletten sowie der Einbau von Automatiktür und Akustikanlagen“, so der Vorsitzende des mittelsächsischen Behindertenbeirates Andreas Strunze. Unterlagen wurde beispielsweise aus den Bereichen Kultur, Sport und Gesundheit eingereicht.

„Trotz der Aufstockung der Mittel um 100.000 Euro  war die zur Verfügung stehende Fördersumme nicht für alle Projekte ausreichend, so dass ein Auswahlverfahren erfolgte“, so Strunze. Benötigt würden rund 513.000 Euro.

Als nächsten Schritt werden die Unterlagen jetzt noch von der Sächsischen Aufbaubank geprüft, im Nachgang gehen die Bescheide in die Post. Für dieses Investitionsprogramm sind keine Eigenmittel der Antragsteller vorausgesetzt. Es wird auch für das kommende Jahr wieder aufgelegt.

]]>
news-3287 Wed, 15 Jan 2020 14:58:00 +0100 Aktionsplan: Projektideen einreichen /das-amt/neuigkeiten/aktionsplan-projektideen-einreichen.html Heute startet die Ausschreibung zur Einreichung für Projekte zur Förderung der Demokratie und Toleranz im Landkreis. Den Rahmen gibt der sogenannte Lokale Aktionsplan mit dem Titel „Toleranz ist ein Kinderspiel“. Heute startet die Ausschreibung zur Einreichung für Projekte zur Förderung der Demokratie und Toleranz im Landkreis. Den Rahmen gibt der sogenannte Lokale Aktionsplan mit dem Titel „Toleranz ist ein Kinderspiel“. Rund 170.000 Euro stehen dafür vom Bund, Land und dem Landkreis selbst zur Verfügung. Bis zum 16. Februar können entsprechende Anträge beim Landratsamt Mittelsachsen eingereicht werden.

Der lokale Begleitausschuss wird am 17. März entscheiden, welche Projekte wieviel Geld erhalten. Das Gremium besteht aus Vertretern der Kreistagsfraktionen, Behörden, Institutionen und Vereinen.

Am 14. Januar beschloss der Ausschuss den Ausschreibungstext und die damit definierten Ziele in diesem Jahr. Sie bilden auch für die Einreicher eine wichtige Orientierung, ob sie ins Förderprogramm passen. Ein Ziel lautet beispielsweise Förderung demokratischer Vielfalt und starker handlungsorientierter Netzwerke und ein weiteres Vermittlung von gewaltfreien Konflikt- und Lösungsstrategien. Ein Schwerpunkt stellt auch die Auseinandersetzung mit demokratiefeindlichen Bewegungen beziehungsweise Erscheinungen in Gegenwart und Vergangenheit „Maximal gibt es 7.500 Euro. Wir freuen uns über ganz viele neue Ideen und Vorschläge. Gern beraten wir zu dem Programm und zu den Anträgen“, so Katrin Dietze vom Bereich Extremismus im Landratsamt.

Die notwendigen Unterlagen und die ausführlichen Informationen sind im Internet unter www.aktionsplan-mittelsachsen.de eingestellt. Dort werden auch Projekte vorgestellt, die in den vergangenen Jahren durchgeführt wurden. 

]]>
news-3281 Fri, 10 Jan 2020 11:34:17 +0100 Ehrenamt: Anträge jetzt einreichen /das-amt/neuigkeiten/ehrenamt-antraege-jetzt-einreichen.html Noch bis zum 31. Januar können Anträge auf Förderung aus dem kommunalen Ehrenamtsbudget für dieses Jahr gestellt werden. Noch bis zum 31. Januar können Anträge auf Förderung aus dem kommunalen Ehrenamtsbudget für dieses Jahr gestellt werden. Antragsformulare sind im Büro Landrat im Landratsamt Mittelsachsen einzureichen und stehen unter dem Stichwort „Ehrenamtsförderung" im Internetauftritt des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de zur Verfügung.

Im vergangenen Jahr hat der mittelsächsische Kreistag die Richtlinie des Landkreises Mittelsachsen zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements verabschiedet. Darin ist geregelt, wie das Geld vom Freistaat, verwendet werden soll. Gefördert werden können Maßnahmen und Vorhaben, die zur Gewinnung von Bürgern für ein Ehrenamt beitragen, die die Ausübung eines Ehrenamtes unterstützen oder die der Anerkennung und Würdigung Ehrenamtlicher dienen.

Zuwendungsempfänger können juristische und private Personen sein, die in Mittelsachsen Aufgaben mit ehrenamtlichem Engagement erfüllen. Die Vorhaben dürfen noch nicht begonnen haben und nicht für denselben Zweck bereits aus einem anderen Förderprogramm des Freistaates Sachsen, des Bundes oder der Europäischen Union bezuschusst werden. Ebenso müssen sie im jeweiligen Haushaltsjahr begonnen und abgeschlossen werden. Über die Vergabe der Mittel gemäß der Richtlinie entscheidet dann der Verwaltungs- und Finanzausschuss des Kreistages Anfang März 2020.

]]>
news-3280 Thu, 09 Jan 2020 15:38:39 +0100 Beratungsleistungen für die Weiterführung aller Clusterprojekte beauftragt /das-amt/neuigkeiten/beratungsleistungen-fuer-die-weiterfuehrung-aller-clusterprojekte-beauftragt.html Ohne Verzögerungen geht es beim landkreisgeführten Breitbandausbau in Mittelsachsen weiter: Für die fünf Cluster-Projekte B bis F sowie die Sonderprojekte „Institutionen und Gewerbe“ wurden am Mittwoch, 8. Januar, die Aufträge für die technische und juristische Begleitung der Ausschreibungen, Vergabe, Konzessionsvertragsverhandlung und Erstellung des finalen Bescheides erteilt. Ohne Verzögerungen geht es beim landkreisgeführten Breitbandausbau in Mittelsachsen weiter: Für die fünf Cluster-Projekte B bis F sowie die Sonderprojekte „Institutionen und Gewerbe“ wurden am Mittwoch, 8. Januar, die Aufträge für die technische und juristische Begleitung der Ausschreibungen, Vergabe, Konzessionsvertragsverhandlung und Erstellung des finalen Bescheides erteilt. Für das Cluster A läuft diese Ausschreibung bereits seit September 2019. „Damit sind jetzt für alle Projekte die Vorausetzungen für einen verzögerungsfreie Weiterführung gegeben“, konstatiert Breitbandkoordinator Mattias Borm. Die Kosten für die Beratungsleistungen würden, soweit aus heutiger Sicht abschätzbar, zu 100 Prozent über Fördermittel des Freistaates finanziert, ergänzt er.

Borm hat sich auch für dieses Jahr wieder ein Ziel gesetzt: „2020 die nächste Etappe im globalen Zeitplan Auswahlverfahren/Konzessionsvergabeverfahren durchzuführen und möglichst auch abzuschließen.“ Er verweist in diesem Zusammenhang jedoch darauf, dass die Erteilung des finalen Bescheides primär „von der Bearbeitungseffizienz des beteiligten Bundesbehörden abhängig ist und deshalb durch den Landkreis organisatorisch nicht beeinflusst werden kann“. Deshalb könne derzeit nicht eindeutig prognostiziert werden, ob der konkrete Baubeginn in den einzelnen Projekten direkt zu Beginn oder erst im Laufe des Jahres 2021 erfolgen kann, so Borm.

Für das Cluster B – Nord, das die förderfähigen Anschlüsse in den Kommunen Döbeln, Kriebstein, Leisnig, Roßwein, Waldheim und Zschaitz-Ottewig umfasst, wird noch in diesem Monat mit der Einleitung des Vergabeverfahrens begonnen. „Für die anderen Projekte geht es dann im zwei bis vier Wochenrhythmus weiter. Dazu findet in Kürze eine Abstimmungskonferenz mit beteiligen Akteuren und Beratern statt“, erläutert Borm die unmittelbar anstehenden Aufgaben. Parallel dazu werde noch an der letzten Fördermitteleinreichung für die Gewerbegebietsförderung gearbeitet. „Ziel ist es, diese ebenfalls noch im Januar abzuschließen“, so Mattias Borm.

]]>
news-3277 Wed, 08 Jan 2020 10:48:11 +0100 Sternsinger im Landratsamt Mittelsachsen /das-amt/neuigkeiten/sternsinger-im-landratsamt-mittelsachsen.html Christus segne dieses Haus. Diesen Segensspruch in den lateinischen Buchstaben C M B eingerahmt schrieben am Dienstag die Sternsinger der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes dem ersten Beigeordneten Dr. Lothar Beier an seine Tür im Landratsamt in Döbeln. Christus segne dieses Haus. Diesen Segensspruch in den lateinischen Buchstaben C M B eingerahmt schrieben am Dienstag die Sternsinger der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes dem ersten Beigeordneten Dr. Lothar Beier an seine Tür im Landratsamt in Döbeln. Traditionell waren die Jungen und Mädchen gemeinsam mit dem katholischen Pfarrer Andreas Jaster unterwegs. Die Sternsinger machen mit ihrer 62. Aktion Dreikönigssingen besonders auf Kinder mit Behinderung aufmerksam. Wie in jedem Jahr ist die Sternsinger-Aktion mit einer Spendensammlung verbunden. Die Sternsinger-Aktion 2020 steht unter dem Motto: „Segen bringen – Segen sein, Frieden im Libanon und weltweit!“.

2019 konnten die Kinder um Pfarrer Jaster 2.600 Euro sammeln, die Gelder wurden für Projekte in Peru verwendet.

]]>
news-3263 Thu, 02 Jan 2020 07:31:00 +0100 Familienpaten gesucht /das-amt/neuigkeiten/familienpaten-gesucht-1.html Für Kinder da sein, ihnen Zeit und Freude schenken sowie damit Unterstützung und Entlastung für Eltern anbieten, dies leisten Familienpaten im Landkreis Mittelsachsen.  Für Kinder da sein, ihnen Zeit und Freude schenken sowie damit Unterstützung und Entlastung für Eltern anbieten, dies leisten Familienpaten im Landkreis Mittelsachsen.  Aufgrund der großen Nachfrage von Familien hinsichtlich dieser Form der modernen Nachbarschaftshilfe starten der Landkreis Mittelsachsen und die drei regionalen Kooperationspartner in Freiberg, Döbeln und Mittweida erneut einen Aufruf, um neue Familienpaten zu finden.

Sie können Familien mit Kindern, vorwiegend bis zum dritten Geburtstag, punktuell oder langfristig in konkreten Alltagsfragen, in der Erziehung und in der Freizeit begleiten. Sie bieten den Eltern eine sinnvolle, flexible und bedarfsgerechte Unterstützung an, die der Entstehung von Belastungssituationen vorbeugen kann.

Zur Vorbereitung auf diese Tätigkeit wird den Paten eine für sie kostenfreie dreitägige Basisschulung angeboten, die verschiedenen Themen zur kindlichen Entwicklung, Spielen mit Kindern, Erste Hilfe am Kind, Gesunde Ernährung, Kindeswohl oder auch Elterngespräche aufgreift. Die Familienpaten werden durch eine sozialpädagogische Fachkraft vor Ort begleitet, die Fahrtkosten können erstattet werden und es besteht eine Haftpflicht- und Unfallversicherung im Familienpateneinsatz. 

„Wir freuen uns über Menschen mit Lebensfreude und Engagement, die selbst Freude im Umgang mit anderen Menschen finden und ihre wertvolle Zeit Familien mit Kindern schenken möchten“, so die zuständige Projektkoordinatorin Katrin Ballschuh vom Landratsamt Mittelsachsen.

Mit einer breitangelegten Kampagne im Internet und auf Plakten werden derzeit engagierte Frauen und Männer aller Altersgruppen als Paten gesucht. Interessierte können sich an die Projektkoordinatorin wenden.

Kontakt:
Katrin Ballschuh 
Tel. 03731 799-6217  
E-Mail netzwerk@landkreis-mittelsachsen.de

]]>
news-3265 Mon, 30 Dec 2019 14:00:00 +0100 Veränderter Kundenzugang im Jobcenter Rochlitz /das-amt/neuigkeiten/veraenderter-kundenzugang-im-jobcenter-rochlitz.html Ab dem 1. Januar passt sich das Jobcenter Mittelsachsen in der Geschäftsstelle Rochlitz dem Kundenzugang der Arbeitsagentur Freiberg an und stellt damit einen einheitlichen Zugang zu den Serviceangeboten her. Ab dem 1. Januar passt sich das Jobcenter Mittelsachsen in der Geschäftsstelle Rochlitz dem Kundenzugang der Arbeitsagentur Freiberg an und stellt damit einen einheitlichen Zugang zu den Serviceangeboten her. Bis zur Schließung Ende März werden dann in der Geschäftsstelle Rochlitz ausschließlich terminierte Kundenvorsprachen für Beratungsgespräche zur Eingliederung in Arbeit sowie zur beruflichen Qualifizierung angeboten.

Terminierte Beratungsgespräche im Vermittlungsbereich werden in Rochlitz weiterhin bis zur beabsichtigten Schließung der Geschäftsstelle, Ende März 2020, durchgeführt.

Für anderweitige persönliche Vorsprachen und Anliegen stehen den Jobcenter-Kunden aus der Region Rochlitz ab Januar die Mitarbeiter in den anderen Geschäftsstellen des Jobcenters Mittelsachsen in Hainichen, Döbeln, Mittweida und Freiberg zur Verfügung.

]]>
news-3271 Mon, 30 Dec 2019 08:00:00 +0100 Landesdirektion bestätigt weitere 30 Millionen Euro für den Breitbandausbau /das-amt/neuigkeiten/landesdirektion-bestaetigt-weitere-30-millionen-euro-fuer-den-breitbandausbau.html Dem Landkreis Mittelsachsen wurden nun durch die Landesdirektion Sachsen Kofinanzierungsbescheide für den Breitbandausbau mit einem Volumen von rund 30 Millionen Euro genehmigt. Dem Landkreis Mittelsachsen wurden nun durch die Landesdirektion Sachsen Kofinanzierungsbescheide für den Breitbandausbau mit einem Volumen von rund 30 Millionen Euro genehmigt. Damit ergibt sich laut Mittelsachsens Breitbandkoordinator Mattias Borm folgendes Gesamtbild:  

  • Die Ermittlung der Förderfähigkeit ist abgeschlossen. Alle derzeit förderfähigen Objekte sind in einem der Landkreisprojekte mit erfasst.

  • Die Förderanträge für alle sechs Cluster und der zusätzlich förderfähigen Institutionen (Schulen und Krankenhäuser) sind vollständig und plausibel.

  • Für fünf von sechs Cluster wurden bereits alle notwendigen Förderbescheide des Bundes und der Landes (pro Cluster jeweils vier) erlassen. „Sie sind damit vergabefähig“, so Borm.

  • Das EU-weite Konzessionsvergabeverfahren, das beim Cluster A bereits Mitte 2019 begonnen wurde, wird Anfang 2020 nach Freigabe des vorzeitigen Maßnahmenbeginns durch die Landesdirektion Sachsen für die Cluster B, C, E und F unverzüglich eingeleitet.    

  • Die Förderpunkte aller sechs Clusterprojekte sind ab sofort in der öffentlichen Breitbandkarte sichtbar. Diese ist unter www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/projekte/breitband/breitbandkarte.html abrufbar.

  • Auch das Sonderprojekt (Schulen und Krankenhäuser in Freiberg und Niederwiesa) wurde beim Bund eingereicht. „Für die Gewerbegebiete erfolgt dieser Schritt Anfang Januar“, erläutert Borm.

  • Die Informationen zu den Breitbandprojekte wurden auf der Landkreisseite neu geordnet, aktualisiert und für künftige Erweiterungen vorbereitet.

Die Strategie des Landkreises ist es, den flächendeckenden Breitbandausbau im gesamten Kreisgebiet sowohl durch die Unterstützung der eigenständigen als auch durch die Durchführung der kreisgeleiteten Projekte sicherzustellen. Mattias Borm fasst die wichtigsten Schritte noch einmal zusammen: „Von September bis Dezember 2018 dauerte die Evaluierungsphase für den flächendeckenden Breitbandausbau. Der Schwerpunkt diese Jahres war die Fördermittelakquise. Ab 2020 geht es dann in die Umsetzungsphase.“

]]>
news-3273 Fri, 27 Dec 2019 14:00:50 +0100 Landrat Matthias Damm eröffnet 3. mittelsächsischen Job- und Karrieretag /das-amt/neuigkeiten/landrat-matthias-damm-eroeffnet-3-mittelsaechsischen-job-und-karrieretag.html Am 27. Dezember zog es bereits in den Vormittagsstunden 373 Besucher zum dritten Job- und Karrieretag ins DBI in Freiberg – eine Messe, die sich an Berufspendler, Arbeitsuchende und potentielle Heimkehrer richtet. Am 27. Dezember zog es bereits in den Vormittagsstunden 373 Besucher zum dritten Job- und Karrieretag ins DBI in Freiberg – eine Messe, die sich an Berufspendler, Arbeitsuchende und potentielle Heimkehrer richtet. „Der Termin zum Jahreswechsel ist für Rückkehrwillige ideal. Die Messebesucher, die zum Weihnachtsfest ihre Angehörigen besuchen und gern wieder in die Heimat möchten, können sich hier ein Bild von der lebendigen Unternehmenslandschaft Mittelsachsens machen und Jobangebote finden. Darüber hinaus erhalten sie konkrete Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten bei Themen wie beispielsweise der Wohnraumsuche oder der Kinderbetreuung am Stand der Nestbau-Zentrale“, so Landrat Damm.

60 Aussteller präsentierten ein breites Spektrum der im Landkreis ansässigen Branchen und zeigten den Besuchern, welche Karrieremöglichkeiten sich in der Region bieten. So besuchte beispielsweise Monika Reinsch aus Pockau/Erzgebirge den Job- und Karrieretag in Freiberg, um für ihren Ehemann eine geeignete Stelle in der Heimat zu finden. Berufsbedingt konnte sie ihr Mann nicht begleiten, da er heute seiner Arbeit in München nachgehen musste. Fündig wurde Frau Reinsch am Stand des Landratsamtes. Im Karriereportal Mittelsachsen wurde sie auf eine Stelle der Steyer Textiltechnik aufmerksam. Mit dem Unternehmen konnte sie direkt auf der Messe in Kontakt treten.

Auch die Organisatoren zeigten sich mit der Besucherresonanz und dem Feedback der Aussteller sehr zufrieden. Die Molkerei Hainichen-Freiberg & Co. KG teilte mit: „Wir freuen uns, dass einige Besucher zielstrebig auf uns zukamen und uns im Nachgang ihre Bewerbungsunterlagen schicken möchten.“ Auch Manuela Hamburg von der Arbeiterwohlfahrt KV Freiberg e.V. berichtete über ein sehr aktives Interesse der Besucher und war begeistert über die ausgeglichene Mischung an Kandidaten unterschiedlicher Qualifikationen. „Dank der auch in diesem Jahr angebotenen Kinderbetreuung hatten auch die Kleinsten heute ihren Spaß im DBI, während die Eltern sich nach Jobmöglichkeiten in der Heimat umschauen konnten“, so Erich Fritz, Geschäftsführer der GIZEF GmbH.

Das Organisationsteam aus GIZEF GmbH, Industrie- und Handelskammer (IHK) Chemnitz Regionalkammer Mittelsachsen, Handwerkskammer Chemnitz, Agentur für Arbeit Freiberg und Landkreis Mittelsachsen plant in Gedanken bereits den vierten Job- und Karrieretag Mittelsachsen im Dezember 2020.

]]>
news-3264 Fri, 27 Dec 2019 06:14:00 +0100 Hinweise zum Umgang mit Feuerwerkskörpern /das-amt/neuigkeiten/hinweise-zum-umgang-mit-feuerwerkskoerpern.html Am 31. Dezember steht der Jahreswechsel an. Bekanntlich knallen dann nicht nur die Sektkorken, sondern jede Menge Raketen, Fontänen und Böller. Auch in diesem Jahr gibt das Landratsamt wichtige Hinweise zum Umgang mit den Feuerwerkskörpern. Deren Verkaufszeitraum ist in Deutschland vom 28. bis 31. Dezember begrenzt. Am 31. Dezember steht der Jahreswechsel an. Bekanntlich knallen dann nicht nur die Sektkorken, sondern jede Menge Raketen, Fontänen und Böller. Auch in diesem Jahr gibt das Landratsamt wichtige Hinweise zum Umgang mit den Feuerwerkskörpern. Deren Verkaufszeitraum ist in Deutschland vom 28. bis 31. Dezember begrenzt. Der Leiter des Referates Allgemeine Ordnungsangelegenheiten Ulrich Herzog erklärt, dass es verschiedene Kategorien in dem Bereich gibt. So fallen beispielsweise Raketen, Fontänen oder Knallfrösche in die Kategorie II und dürfen nur von volljährigen Personen gekauft und angezündet werden. „Wir warnen davor Feuerwerkskörper im Ausland zu erwerben, denn als  Privatperson kann man sich strafbar machen, wenn man sie importiert“, so Herzog. Keinesfalls sollte zudem Selbstgebautes angezündet werden. Geprüfte Produkte haben ein CE Kennzeichen und eine entsprechende Registrierungsnummer. Vor der eigentlichen Nutzung sei nach Herzogs Angaben die Gebrauchsanweisung zu lesen und starker Alkoholkonsum zu vermeiden.

„Die Sicherheit steht an erster Stelle, das beginnt schon bei der richtigen Kleidung. Generell raten wir eingehend freie Flächen mit einem möglichst glatten Untergrund für die Feuerwerkskörper zu nutzen“, erklärt der Referatsleiter. Orte mit enger Häuserbebauung und Bäumen seien zu meiden. Er empfiehlt schon bei der Vorbereitung des Silvesterabends an stabile Stand- oder Haltevorrichtungen für Raketen zu denken. Auf keinen Fall sollten zudem Blindgänger noch einmal angezündet werden und generell ein Sicherheitsabstand eingehalten werden. 

Herzog abschließend: „In der Silvesternacht raten wir sämtliche Fenster, Terrassen- und Balkontüren sowie Dachluken geschlossen zu halten.“

]]>
news-3270 Fri, 27 Dec 2019 05:37:00 +0100 Verkehrsfreigabe der Kreisstraße 8257 in Langenleuba-Oberhain /das-amt/neuigkeiten/verkehrsfreigabe-der-kreisstrasse-8257-in-langenleuba-oberhain.html Die Arbeiten an der Kreisstraße 8257 in Langenleuba-Oberhain sind fast abgeschlossen. Am 20. Dezember erfolgte gegen Mittag die Verkehrsfreigabe. Die Arbeiten an der Kreisstraße 8257 in Langenleuba-Oberhain sind fast abgeschlossen. Am 20. Dezember erfolgte gegen Mittag die Verkehrsfreigabe. Kleinere Restarbeiten erfolgen im Januar.

Seit Juli wurde auf einem 1,6 Kilometer langen Abschnitt die Fahrbahn erneuert.

Es handelte sich bei dem Projekt um eine Gemeinschaftsmaßnahme des Landkreises Mittelsachsen mit der Stadt Penig. In deren Auftrag entstanden eine Bushaltestelle, Straßenbeleuchtung sowie die Breitbandverrohrung. Die Kosten liegen bei rund 900.000 Euro, die aber zum Großteil durch den Freistaat gefördert wurden.

]]>
news-3249 Fri, 20 Dec 2019 08:33:00 +0100 27. Dezember: Kleiner Kaffee – große Wirkung /das-amt/neuigkeiten/27-dezember-kleiner-kaffee-grosse-wirkung.html Eine heiße Tasse Kaffee, ein gemütliches Plätzchen zu Hause und die Lieblingsmenschen um sich – so sieht eine wohlige Atmosphäre aus. Das wünschen sich zahlreiche Pendler vor allem zu Weihnachten und über den Jahreswechsel. Damit der Traum, das ganze Jahr mit der Familie zu verbringen, wahr wird, berät die Nestbau‐Zentrale Mittelsachsen Menschen, die in die Heimatregion zurückkehren möchten. Eine heiße Tasse Kaffee, ein gemütliches Plätzchen zu Hause und die Lieblingsmenschen um sich – so sieht eine wohlige Atmosphäre aus. Das wünschen sich zahlreiche Pendler vor allem zu Weihnachten und über den Jahreswechsel. Damit der Traum, das ganze Jahr mit der Familie zu verbringen, wahr wird, berät die Nestbau‐Zentrale Mittelsachsen Menschen, die in die Heimatregion zurückkehren möchten. Informationen, wie die Heimkehr nach Mittelsachsen gelingt, gibt es am 27. Dezember für Rückkehrer und Nestbauer im Tagungszentrum des Deutschen Brennstoff‐Instituts (DBI) Freiberg, Halsbrücker Straße 34. Dazu gibt es ein Päckchen Rückkehrer‐Kaffee, der im Landkreis Mittelsachsen geröstet wurde. Während des dritten Job‐ und Karrieretages der Wirtschaftsregion Mittelsachsen laden die Koordinatorinnen der Nestbau‐Zentrale an ihren Stand ein. In lockerer Atmosphäre tauschen sie sich mit Heimkehrern, Rückkehrern und Menschen, die planen in Mittelsachsen zu leben, aus. Vor einer Rückkehr stehen zahlreiche Fragen: Wie kann ich die Sanierung des Dreiseit‐Hofes finanzieren, welche passende Stellen gibt es für mich und meine Frau, wo werden die Kinder in die Schule gehen oder wann ist der geeignetste Zeitpunkt für meine Rückkehr? Dies wird im Rahmen des Nestbau‐Services beantwortet.

Herzlich willkommen sind auch Familien, die ihren Lebensmittelpunkt bereits wieder in der Region verankert haben. Über persönliche Erfahrungen zu berichten, kann für andere Inspiration sein und Mut machen, diesen Schritt auch selbst zu gehen. Damit Mama und Papa in Ruhe ins Gespräch finden, sorgen Bastelbögen und Malvorlagen für Ablenkung bei den kleinen Gästen.

In der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr ist zudem Gelegenheit, mit mittelsächsischen Unternehmen und Institutionen in Kontakt zu kommen. Rund 60 Aussteller werden beim Job‐ und Karrieretag vor Ort sein. Vielleicht findet sich gleich das passende Stellenangebot für den nächsten Karriereschritt. Die Messe richtet sich gleichermaßen an Personen, die im Landkreis Fuß fassen wollen, sowie an Pendler und darüber hinaus auch Arbeitssuchende und Arbeitnehmer der Region, die sich beruflich umorientieren möchten.

]]>
news-3247 Fri, 20 Dec 2019 06:30:00 +0100 Frohe Weihnachten /das-amt/neuigkeiten/frohe-weihnachten.html Für das bevorstehende Weihnachtsfest wünsche ich Ihnen im Kreise Ihrer Familie eine besinnliche Zeit – Zeit für Ruhe und Entspannung sowie einen guten Start in das neue Jahr.

Ihr Landrat 
Matthias Damm

]]>
news-3258 Thu, 19 Dec 2019 10:52:24 +0100 Haupteingang ab morgen geschlossen /das-amt/neuigkeiten/haupteingang-ab-morgen-geschlossen.html Der Umbau des Haupteingangs des Landratsamtes in der Frauensteiner Straße 43 in Freiberg startet demnächst, daher wird dieser Zugang zum Hauptgebäude ab 20. Dezember für rund ein Jahr gesperrt.  Der Umbau des Haupteingangs des Landratsamtes in der Frauensteiner Straße 43 in Freiberg startet demnächst, daher wird dieser Zugang zum Hauptgebäude ab 20. Dezember für rund ein Jahr gesperrt.  Während der Bauphase fungiert der Personaleingang an der linken Gebäudeseite als Eingangsbereich für die Besucherinnen und Besucher des Landratsamtes.

Die Bürgerinformation im Erdgeschoss ist dann im Raum 114a untergebracht.

]]>
news-3250 Wed, 18 Dec 2019 11:15:00 +0100 Fledermäuse gesucht /das-amt/neuigkeiten/fledermaeuse-gesucht.html Die untere Naturschutzbehörde sucht Fledermausquartiere, um sie und ihre Bewohner zu schützen. Die untere Naturschutzbehörde sucht Fledermausquartiere, um sie und ihre Bewohner zu schützen. Fledermäuse sind faszinierende Geschöpfe. Sie sind die einzigen Säugetiere, die fliegen können. Sie sehen mit den Ohren und schlafen mit dem Kopf nach unten. Fledermäuse saugen kein Blut und fliegen nicht in die Haare. Viele Fledermausarten wohnen in Häusern: auf dem Dachboden, hinter der Fassadenverkleidung, dem Fensterladen oder im Heizungskeller. Fledermäuse tragen zur Artenvielfalt bei und sind nützlich. Sie ernähren sich ausschließlich von Insekten, dazu gehören auch die unbeliebten Stechmücken und Stubenfliegen. Ihr trockner Kot besteht nur aus Insektenresten und ist ein super Pflanzendünger.

Wer Fledermäuse als Mitbewohner hat und mehr über sie und ihren Schutz wissen möchte, kann sich bei der unteren Naturschutzbehörde melden. Ansprechpartnerin ist Esther Pašalić. Sie ist zu erreichen unter Telefon 03731 799-4126 oder per E-Mail esther.pasalic@landkreis-mittelsachsen.de.

]]>
news-3248 Tue, 17 Dec 2019 10:46:01 +0100 Kreisstraße bleibt über den Winter zu /das-amt/neuigkeiten/kreisstrasse-bleibt-ueber-den-winter-zu.html Die Kreisstraße zwischen Eulendorf (Stadt Hainichen) und Langenstriegis (Stadt Frankenberg) bleibt über den Winter gesperrt. Eigentlich sollten noch der Durchlass fertig und danach die Straße asphaltiert werden, doch durch die Lieferverzögerungen ist dies nicht mehr realisierbar. Die Kreisstraße zwischen Eulendorf (Stadt Hainichen) und Langenstriegis (Stadt Frankenberg) bleibt über den Winter gesperrt. Eigentlich sollten noch der Durchlass fertig und danach die Straße asphaltiert werden, doch durch die Lieferverzögerungen ist dies nicht mehr realisierbar. Der zwölf Meter lange und 1,80 Meter breite Durchlass wird in diesen Tagen noch fertig, so dass im Frühjahr so bald wie möglich der Asphalteinbau beginnen kann. Ziel ist es, die Straße im April zu öffnen.

]]>
news-3215 Tue, 17 Dec 2019 06:58:00 +0100 27. Dezember: Job- und Karrieretag /das-amt/neuigkeiten/27-dezember-job-und-karrieretag.html Arbeitsuchende sowie Arbeitnehmer, die sich beruflich umorientieren möchten, sind eingeladen den dritten Job- und Karrieretag im Landkreis Mittelsachsen am 27. Dezember von 10:00 bis 14:00 Uhr im Tagungszentrum des Deutschen Brennstoffinstituts (DBI) in der Halsbrücker Straße 34 in Freiberg zu besuchen. Arbeitsuchende sowie Arbeitnehmer, die sich beruflich umorientieren möchten, sind eingeladen den dritten Job- und Karrieretag im Landkreis Mittelsachsen am 27. Dezember von 10:00 bis 14:00 Uhr im Tagungszentrum des Deutschen Brennstoffinstituts (DBI) in der Halsbrücker Straße 34 in Freiberg zu besuchen. Die Jobmesse zwischen den Feiertagen soll im Besonderen auch Pendlern und Weggezogenen die Möglichkeit geben, wieder beruflich in der Heimat, bei Familie und Freunden, Fuß zu fassen. Während sie sich mit 60 Arbeitgebern aus der Region über ihre beruflichen Perspektiven austauschen, kümmern sich professionelle Betreuer und Betreuerinnen um den Nachwuchs im Kinderspielbereich. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.jobsinderheimat.de

]]>
news-3213 Mon, 16 Dec 2019 15:07:00 +0100 Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen /das-amt/neuigkeiten/psychosoziale-kontakt-und-beratungsstellen.html Information zum Betrieb der Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen in Döbeln und Waldheim mit Außenstelle Leisnig ab Januar 2020 Information zum Betrieb der Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen in Döbeln und Waldheim mit Außenstelle Leisnig ab Januar 2020 Das bestehende Vertragsverhältnis zum Betreiben der Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen in Döbeln und in Waldheim (mit Außenstelle Leisnig) wurde seitens des bisherigen Betreibers zum 31. Dezember 2019 fristgemäß beendet. Gemäß Kreistagsbeschluss hat die Landkreisverwaltung entsprechend § 6 Absatz 1 SächsPsychKG eine bedarfsgerechte gemeindepsychiatrische Versorgung auf Grundlage eines Kreispsychiatrieplans zu gewährleisten. Es wurde ein Vergabeverfahren eingeleitet, um ab 1. Januar 2020 einen neuen Betreiber der Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen in Döbeln und in Waldheim (mit Außenstelle Leisnig) zu beauftragen.

Im Ergebnis des im Herbst 2019 beendeten Vergabeverfahrens wurde dem Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Döbeln-Hainichen e. V. der Zuschlag erteilt. Dieser Träger wird ab dem 1. Januar 2020 den Betrieb der Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen in Döbeln und in Waldheim (mit Außenstelle Leisnig) weiterführen.

]]>
news-3225 Thu, 12 Dec 2019 08:46:00 +0100 Aus der Sitzung des Kreistages vom 11. Dezember /das-amt/neuigkeiten/aus-der-sitzung-des-kreistages-vom-11-dezember.html Am 11. Dezember 2019 kam der mittelsächsische Kreistag zur letzten regulären Sitzung im Jahr 2019 zusammen. Die Themen waren vielfältig. Am 11. Dezember 2019 kam der mittelsächsische Kreistag zur letzten regulären Sitzung im Jahr 2019 zusammen. Die Themen waren vielfältig. Stellvertretende Kreisbrandmeister bestellt

In der Sitzung des Kreistages sind acht ehrenamtliche stellvertretende Kreisbrandmeister für zwei Jahre bestellt worden: Steffen Kräher, Wolfgang Störr, Nobert Fiedler, Steffen Schneider, Peter Schindler, Michael Bergt, Kay Müller und Silvio Boenke. Zu ihren Aufgaben gehört unter anderem bei Einsätzen die Beratung der örtlichen Einsatzleitungen, gegebenenfalls könnten sie diese auch übernehmen. Außerdem überprüfen sie die Aufstellung, Ausrüstung, den Leistungsstand und die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren.

„Aufgrund der Größe Mittelsachsens, der Anzahl der Wehren und der Vielzahl der Mitglieder ist es erforderlich, mehrere Vertreter zu berufen“, erklärt der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller. In seinen Geschäftskreis gehört die zuständige Abteilung Ordnung, Sicherheit und Veterinärwesen. Im Rahmen dieses Tagesordnungspunktes wurde der hauptamtliche Kreisbrandmeister Gerald Nepp formal abberufen. Verabschiedet wurde er bei einer Festveranstaltung als Abschluss der vergangenen Wahlperiode des Kreistages im Mai. Fast 30 Jahre stand Nepp in der Verantwortung in verschiedenen Positionen im Landkreis, so zunächst als Kreisbrandmeister im Altkreis Freiberg und seit 2012 im Landkreis Mittelsachsen. „Das Wohl der Wehren und das Verständnis für das ehrenamtliche Engagement der Kameradinnen und Kameraden hatte er immer im Sinn“, so Landrat Matthias Damm. Nepp habe sich für die Belange der Kameradinnen und Kameraden eingesetzt und den Finger in manche Wunde gelegt, so Damm damals. Im kommenden Jahr soll ein Nachfolger in das Amt berufen werden.

Im Kreistag würdigte Landrat Matthias Damm das große ehrenamtliche Engagement der Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren in Mittelsachsen, da sie einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung leisteten. Damm: „Oft unterschätzt man die vielen Stunden der Ausbildung, die Übungen, die Bereitschaftsdienste und die wichtige Unterstützung der Familien und der Angehörigen.“

In Mittelsachsen sind über 5 000 aktive Mitglieder in den Wehren.

Beteiligungsbericht vorgestellt

In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurde dem Kreistag der Beteiligungsbericht des Landkreises für das Geschäftsjahr 2018 vorgelegt. Darin werden die vorhandenen unmittelbaren Beteiligungen des Landkreises an zwölf Gesellschaften, die weiteren neun mittelbaren Beteiligungen und die neun Zweckverbände ausführlich dargestellt. Der Bericht gibt Auskunft über die Vermögenssituation, Kapitalstruktur, Liquidität und Rentabilität der Unternehmen, an denen der Landkreis beteiligt ist.

Maßnahmeplan „Brücken in die Zukunft“ angepasst

Während der Realisierung der Baumaßnahmen, die über das Budget „Brücken in die Zukunft" abgerechnet werden, kam es teilweise zu erhöhten beziehungsweise sinkenden Kosten. Damit ergeben sich Veränderungen in den einzelnen bewilligten Maßnahmen, über die der Kreistag in seiner Dezembersitzung gesondert zu beschließen hatte. Die energetische Sanierung der Fassade des Hauses A am Standort Mittweida war rund 19.300 Euro günstiger als geplant. „Dieses Geld wird als Fördermittelanteil für die Beschaffung eines Elektrofahrzeuges eingesetzt“, erläutert der erste Beigeordnete Dr. Lothar Beier.

Ebenfalls abgeschlossen werden konnten beispielsweise der Um- und Ausbau des Rochlitzer Schulteils des Beruflichen Schulzentrums Döbeln-Mittweida und die Fahrbahnerneuerung der Zufahrt zum Schloss Rochsburg. Verteuert hat sich beispielsweise auch der Neubau des Lehrschwimm- und Therapiebeckens für die Dr.-Lothar-Kreyssing-Schule in Flöha. „Um die Mehrkosten auszugleichen, wurde bei zwei anderen Projekten, die die Sanierung der Außenstellen des Landratsamtes betreffen, die Fördermittelzuführung gemindert“, so Beier. Da das Budget ausgeschöpft sei, müssen aus diesem Grund die geplanten Arbeiten an der Mastener Straße 15 in Döbeln vorläufig zurückgestellt werden. Das Vorhaben wird auf die Reserveliste verschoben.

Das Programm setzt sich aus Bundes- und Landesmitteln zusammen, die dem Landkreis sowie den kreisangehörigen Städten und Gemeinden zur Förderung von Investitions- und Erhaltungsmaßnahmen an der kommunalen Infrastruktur zur Verfügung gestellt werden. Vom Bund erhält der Landkreis rund 2,7 Millionen Euro, vom Freistaat Sachsen rund 10,3 Millionen Euro.

240,4 Millionen Euro für den  Breitbandausbau beantragt

Über den Stand des landkreisgeführten Breitbandausbaus sind die Kreistagsmitglieder von Breitbandkoordinator Mattias Borm informiert worden. Aktuell sind fünf von sechs Clustern vollständig bewilligt: die Cluster A bis C sowie E und F. „Wir gehen von einer vollständigen Bewilligung bis Ende des Jahres aus“, erläutert Borm. Das Gesamtvolumen beläuft sich derzeit auf rund 240,4 Millionen Euro.

Auf der Grundlage eines Kreistagsbeschlusses wurde den mittelsächsischen Kommunen die Möglichkeit eröffnet, eine Aufgabenübertragung für den geförderten Breitbandausbau durch einen öffentlich-rechtlichen Kooperationsvertrag an den Landkreis durchzuführen. Insgesamt 31 Kommunen nahmen diese Option wahr, davon 27 mit kompletter Aufgabenübertragung, zwei Kommunen mit Teilflächen ihres Territoriums sowie zwei Kommunen mit Sonderanträgen zu Schulen und Krankenhäusern. Diese wurden in sechs Clusterprojekten, einem Gewerbeflächenprojekt und einem Sonderprojekt Institutionen geordnet:

  • Cluster A: Burgstädt, Claußnitz, Hartmannsdorf, Königshain-Wiederau, Lunzenau, Mühlau, Taura

  • Cluster B: Döbeln (inkl. Mochau), Kriebstein, Leisnig, Roßwein, Waldheim, Zschaitz-Ottewig

  • Cluster C: Altmittweida, Lichtenau, Rossau

  • Cluster D: Erlau, Königsfeld, Mittweida, Rochlitz (Teilflächen), Seelitz (Teilflächen)

  • Cluster E: Großschirma, Oberschöna, Reinsberg

  • Cluster F: Bobritzsch-Hilbersdorf, Flöha, Frankenberg, Mulda, Weißenborn

  • Sonderprojekte Institutionen: bis zu 20 Schulstandorte in Freiberg, 1 Standort in Niederwiesa sowie ein Krankenhaus in Freiberg

  • Sonderprojekt Gewerbeflächen: 125 vorläufig förderfähige Anschlusspunkte

Voraussichtlich in den Jahren 2021 bis 2024 werden die Ausbauprojekte haushaltswirksam. „Nämlich dann, wenn der eigentliche Ausbau beginnt“, so Borm. Das jeweilige Projektvolumen ergebe sich erst nach Abschluss der Konzessionsverhandlungen. „Auf der Grundlage des Ausgangs dieser Verhandlungen werden jeweils die endgültigen Bescheide erlassen, aus dem sich dann auch die reale Kostenverteilung ergibt“, erläutert Borm.

Die erste Konzessionsvergabe für das Cluster A werde voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2020 möglich sein.

Borm rechnet damit, dass der Bund Mitte 2020 die Nachfolgerichtlinie zum jetzigen Förderprogramm in Kraft setzen wird. „Bis dahin werden keine weiteren Projekte in Gang gesetzt. Weiterer kommunaler Bedarf wird nur vorgemerkt und gegebenenfalls unter Mitwirkung betroffener Kommune aufbereitet“, so der Breitbandkoordinator.

Weiterführende Informationen sind im Internet unter www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/projekte/breitband.html zu finden.

Kreistag billigt Abfallwirtschaftskonzept

Der Landkreis Mittelsachsen hat gemäß Sächsischem Kreislaufwirtschafts- und Bodenschutzgesetz ein Abfallwirtschaftskonzept (AWK) zu erstellen und dieses bei Bedarf beziehungsweise spätestens alle fünf Jahre fortzuschreiben. Entwicklungen beim Abfallwirtschaftsverband Chemnitz (AWVC) haben dazu geführt, dass der mittelsächsische Kreistag im Oktober den Beschluss gefasst hatte, die Mitgliedschaft im Verband zu beenden und auf dessen Auflösung hinzuwirken. Die nun billigend beschlossene Fortschreibung des AWK ist auf den Zeitraum 2020 bis 2025 ausgerichtet, um erforderliche Planungen und Arbeiten im Vorfeld anstehender Termine und Entscheidungen vorzubereiten. Grundvoraussetzung ist, dass die Entsorgungssicherheit der kommunalen Abfallentsorgung zu jeder Zeit gewährleistet sein muss.

Der AWVC hat im Jahr 2018 die Entsorgung und Verwertung der in seinem Verantwortungsbereich liegenden Abfälle (z. B. Restabfall und sperrige Abfälle) europaweit ausgeschrieben und bis zum 31. Mai 2025 neu vergeben. Bis dahin besteht somit Entsorgungssicherheit für diese Abfälle. Die Entsorgungsverträge des Landkreises waren mit einjährigem Vorlauf erstmals zum 31. Mai 2020 kündbar. Sie können durch jährliche Nichtkündigung bis längstens 31. Mai 2026 weiterlaufen. „Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit den beauftragten Entsorgungsunternehmen und nicht zuletzt der Tatsache, dass Neuausschreibungen in Nachbarlandkreisen wesentlich schlechtere Ergebnisse erzielt haben, wurde auf eine Kündigung in 2020 verzichtet“, erläutert Jens Irmer, Geschäftsführer der EKM – Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen GmbH. In Anbetracht der Laufzeit der AWVC-Verträge bis 31. Mai 2025 und der Möglichkeit der Kündigung der EKM-Verträge zum selben Zeitpunkt, liegt es auf der Hand, die kommunale Abfallwirtschaft ab dem 1. Juni 2025 weiterzuentwickeln. „Das Wie der Weiterentwicklung ist wiederum davon abhängig, ob der Landkreis seine Mitgliedschaft im AWVC beendet, dieser aufgelöst wird und AWVC-Aufgaben an den Landkreis zurückfallen, oder ob der Landkreis im AWVC bleibt, der AWVC seine Tätigkeit fortsetzt und damit die Aufgaben weiter erfüllt“, zählt Irmer die Optionen auf. Allgemein sei festzuhalten, dass sich das System der kommunalen Abfallwirtschaft im Landkreis seit der Vereinheitlichung im Jahre 2014 sehr gut entwickelt. Es existiert ein effektives Abfallwirtschaftssystem, das von den Bürgern angenommen wird. Ein System mit geringen Mengen an Restabfällen und sperrigen Abfällen bei sachsenweit geringsten Abfallgebühren.

Weitere Schwerpunkte im AWK sind:

Bioabfallsammlung 
Seit 2015 besteht die gesetzliche Pflicht, Bioabfälle getrennt von anderen Abfällen zu sammeln. Im Landkreis Mittelsachsen hat sich die gewerbliche Sammlung von Bioabfällen durch private Entsorgungsunternehmen bewährt. „Im laufenden Sächsischen Abfallwirtschaftsplan wurde dem Landkreis Mittelsachsen aufgegeben, ab 2020 65 kg/Einwohner Bioabfälle zu sammeln. Im Landkreis wurde diese Sammelquote in den Jahren 2017 und 2018 übererfüllt“, so Irmer. Die diesbezügliche Entwicklung wird ungeachtet dessen weiterhin aufmerksam verfolgt.

Wertstoffhöfe 
Im Landkreis gibt es derzeit zehn Wertstoffhöfe, die von beauftragten Dritten betrieben und von der Bevölkerung gut angenommen werden. Ungeachtet dessen ist es das Ziel, die Annahme noch bedarfsgerechter zu gestalten und durch Öffentlichkeitsarbeit die auf den Wertstoffhöfen angenommenen Mengen zu erhöhen. Die Wertstoffhöfe in Mittweida und Langenau befinden sich auf dem Gelände von derzeit beauftragten Entsorgungsunternehmen. „Um dadurch entstehenden Nachteilen in der Zukunft, beispielsweise bei einem Entsorgerwechsel, vorzubeugen, sollen in möglichst näherer Umgebung der beiden Wertstoffhöfe Ersatzstandorte gefunden werden, die der EKM gehören beziehungsweise von ihr gepachtet werden“, erklärt EKM-Geschäftsführer Jens Irmer.

Klimaschutz 
Der Klima- und nicht zuletzt der Ressourcenschutz werden in der Laufzeit des vorliegenden AWK ebenfalls eine Rolle spielen. „Die Abfallvermeidung, die Wiederverwendung von Produkten und das Recycling von Wertstoffen, wie beispielsweise Papier und Behälterglas, tragen dazu bei“, sagt Irmer. Über diese Themen solle durch zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit und Abfallberatung hinsichtlich konsequenter Abfalltrennung, Reduzierung der Lebensmittelverschwendung und dergleichen informiert werden.

Erbbaurecht Thema im Kreistag

Der Landkreis bemüht sich gemeinsam mit der Stadt Flöha, das Erbbaurecht für das Objekt „Zur Baumwolle 37“ zu veräußern. Früher war dort die „Dr.-Lothar-Kreyssig-Schule“ untergebracht, die dann in die Bahnhofsstraße zog. Nur noch ein Lehrschwimmbecken wird im Gebäude genutzt. Vor acht Jahren beschloss der Kreistag bereits die Veräußerung des Erbbaurechts an einen Verein, der aber mittlerweile Abstand davon nahm. Daher musste der Beschluss aufgehoben werden.

Rettungsdienst: Versorgung gesichert

Trotz der laufenden Verfahren zur Vergabe des Rettungsdienstes in den drei Bereichen Freiberg, Flöha und Burgstädt ist die Versorgung gesichert. Denn aktuell wurden deshalb Interimsverträge mit der Malteser Hilfsdienste gGmbH und der Johanniter Unfallhilfe geschlossen. Die bisherigen Verträge zur Leistungserbringung des Rettungsdienstes laufen bis Ende Januar und eine Neuausschreibung wurde notwendig. Dafür wurde der Landkreis in sechs sogenannte Lose aufgeteilt. Für drei Lose, sprich für die Bereiche rund um Rochlitz, Döbeln und Mittweida sind die Verfahren abgeschlossen. Demnach erhielt der Kreisverband Döbeln-Hainichen des Deutschen Roten Kreuzes den Zuschlag für das Los mit den Wachen in Naußlitz, Döbeln und Leisnig sowie für das Los mit den Wachen in Mittweida, Hainichen und Frankenberg. Hier ändert sich nichts. Einen Wechsel wird es für das Los mit den Wachen in Rochlitz, Penig und Geringswalde geben. Den Zuschlag erhielt die Johanniter-Unfall-Hilfe. Derzeit ist der Kreisverband Rochlitz des Deutschen Roten Kreuzes Leistungserbringer.

Für das Los mit der Wache Burgstädt soll die Malteser Hilfsdienste gGmbH den Zuschlag erhalten. Bisher ist sie dort schon Leistungserbringer. Die Gesellschaft soll auch den Zuschlag für das Los mit den Wachen Freiberg, Mulda, Dittmannsdorf, Clausnitz und Brand-Erbisdorf erhalten. Bisher ist dort der Kreisverband Freiberg des Deutschen Roten Kreuzes Leistungserbringer. Das Landratsamt plant den Zuschlag für das Los mit den Wachen Flöha und Eppendorf der Johanniter Unfallhilfe zu erteilen. Bisher ist auch hier der Kreisverband Freiberg des Deutschen Roten Kreuzes tätig.

Da für diese drei Lose ein Nachprüfungsverfahren bei der Landesdirektion anhängig ist und dennoch die Versorgungssicherheit gewährleistet werden soll, hat sich die Verwaltung zur Schließung von Interimsverträgen bis zur eigentlichen Vergabe entschieden. Als nächsten Schritt werden sich die Leistungserbringer in Verbindung setzen, um einen reibungslosen Übergang zu organisieren. Dabei geht es beispielsweise auch um den Personalübergang. Mit dem Abschluss von Interimsverträgen soll unter anderem eine Zeit der Unsicherheit für die Mitarbeiter umgangen werden und daher wurden sie mit den potentiellen zukünftigen Leistungserbringern geschlossen.

Gemäß des Sächsischen Gesetzes über den Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz müssen die Leistungen durch den Träger des Rettungsdienstes, den Landkreis, ausgeschrieben werden. Dazu gehören auch die Leistungen des Krankentransportes und die Beförderung des Notarztes zum Einsatzort. Geplant ist eine Vertragslaufzeit für alle Lose von fünf Jahren.

Hintergrund:

  • Los 1 – Rettungswachenbereich Nordwest, mit den Rettungswachen Rochlitz, Penig und Geringswalde

  • Los 2 – Rettungswachenbereich Mitte, mit den Rettungswachen Hainichen, Mittweida und Frankenberg

  • Los 3 – Rettungswachenbereich Ost, mit den Rettungswachen Freiberg, Mulda, Dittmannsdorf, Clausnitz und Brand-Erbisdorf

  • Los 4 – Rettungswachenbereich Süd, mit den Rettungswachen Flöha und Eppendorf

  • Los 5 – Rettungswachenbereich West, mit der Rettungswache Burgstädt

  • Los 6 – Rettungswachenbereich Nord, mit den Rettungswachen Döbeln, Leisnig und Naußlitz

Änderung der Kreisgrenze beschlossen

Um eine einheitliche Straßenbaulastträgerschaft herzustellen, hat der Kreistag einer Änderung der Kreisgrenze mit dem Landkreis Meißen zugestimmt. Konkret geht es um eine knapp 5 400 Quadratmeter große Fläche, die bisher zur Stadt Nossen, Gemarkung Augustusberg, gehörte und nun der Gemeinde Striegistal zugesprochen wurde. Der weiterführende Straßenverlauf befindet sich bereits in der Trägerschaft der mittelsächsischen Gemeinde. Zudem erschließt der umgegliederte Straßenabschnitt nur Grundstücke auf Striegistaler Gebiet. Sowohl der Nossener Stadt- als auch der Striegistaler Gemeinderat haben der Umgliederung des entsprechenden Flurstückes im Vorfeld zugestimmt. Die mit der Gebietsänderung einhergehende Änderung der Kreisgrenze ist unwesentlich. Die endgültige Entscheidung darüber obliegt der Landesdirektion Sachsen.

Abteilungsleiterin Soziales Gabriele Pfeil verabschiedet

Die Leiterin der Abteilung Soziales, Gabriele Pfeil, geht in den Ruhestand. Der Kreistag widerrief aus diesem Grund ihre Bestellung als Abteilungsleiterin. Diese Position hatte sie mit der Gründung des Landkreises übernommen. Ihre Karriere in der Verwaltung begann vor über 30 Jahren im Rat des Kreises Hainichen. Sie hatte im Laufe der Zeit in zahlreichen Bereichen gearbeitet, wie der Organisation und im Umweltamt. Außerdem war sie Geschäftsführerin der Arge Mittweida. „Wir verlieren mit ihr eine sehr engagierte und fachlich sehr versierte Kollegin, die mit Weitsicht agierte und handelte. Eine Macherin“, so Landrat Matthias Damm. Die Sozialgesetzgebung ist ein Spannungsfeld und es habe sich in den vergangenen Jahren sehr viel verändert und es galt, die Abteilung entsprechend organisatorisch darauf auszurichten. Er bedankte sich im Kreistag für ihre Leistungen und wünschte ihr für die Zukunft alles Gute mit viel Gesundheit. Die Leitung der Abteilung Soziales im Landratsamt wird kommissarisch Ilka Junghanns übernehmen. Sie leitet derzeit das Referat Schwerbehindertenrecht und Landesblindengeld. 

Terminplan festgelegt

Ende des Jahres entscheidet der Kreistag über die Terminplanung für das kommenden Jahr. Ab 2020 gibt es erstmals fünf reguläre Kreistagssitzungen pro Jahr. Darüber hatte sich das Gremium verständigt. Geplant sind die Sitzungen für den 25. März, 20. Mai, 15. Juli, 23. September und 9. Dezember. Der Beginn ist in der Regel für 15:00 Uhr vorgesehen. Der Tagungsort bleibt derselbe: das Berufliche Schulzentrum für Technik und Wirtschaft „Julius Weisbach“ in Freiberg.

]]>
news-3226 Thu, 12 Dec 2019 08:01:21 +0100 Verdienstmedaille des Landkreises für die Welterbemacher /das-amt/neuigkeiten/verdienstmedaille-des-landkreises-fuer-die-welterbemacher.html Der Förderverein Montanregion Erzgebirge e.V. ist mit der diesjährigen Verdienstmedaille des Landkreises Mittelsachsen ausgezeichnet worden. Der Förderverein Montanregion Erzgebirge e.V. ist mit der diesjährigen Verdienstmedaille des Landkreises Mittelsachsen ausgezeichnet worden. „Damit sollen die über Jahre andauernde Grundlagenarbeit sowie die sach- und fachkundige Begleitung des einmaligen Welterbeprojektes Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří gewürdigt werden“, begründet Mittelsachsens Landrat Matthias Damm die Entscheidung. Mit der Vereinsgründung 2003 seien Ideen weiterentwickelt, Konzepte erstellt und Studien erarbeitet worden, ohne die eine nationale und internationale Bewerbung bei der UNESCO nicht möglich gewesen wären, ergänzt er. Die Verleihung erfolge erstmals nicht nur an eine Einzelperson, sondern an einen Verein, „weil es sich um einen großen gemeinschaftlichen Verdienst des Vorstandes und der Vereinsmitglieder handelt“, so Damm.

Die Medaille wird an Personen beziehungsweise Vereine oder Institutionen verliehen, die sich insbesondere im sozialen, kulturellen, sportlichen, wirtschaftlichen und politischen Bereich oder auf dem Gebiet des Umwelt- und Naturschutzes engagieren und dem Wohl der Gesellschaft dienen. Bis zum 30. September 2019 waren drei Vorschläge eingegangen. Der Vorschlag für die Verleihung an den Förderverein Montanregion Erzgebirge e.V. kam vonseiten des Rektors der TU Bergakademie Freiberg, die Stadt Freiberg befürwortete diesen ebenfalls. Der Verwaltungs- und Finanzausschuss hatte vorab nichtöffentlich über die Auszeichnung entschieden – so sieht es auch die Satzung über die Verleihung der Verdienstmedaille vor.

Bisherige Träger der Verdienstmedaille:

  • 2016: Heiner Stephan aus Leisnig – für sein außergewöhnliches Engagement zur Bewahrung des Klosters Buch als einmaliges, sächsisches Kulturgut

  • 2017: Ehrenfried Keller aus Conradsdorf – für seinen unermüdlichen und langjährigen Einsatz als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes

  • 2018: Christa Michel aus Döbeln – für ihre Leistungen und ihren beständigen Einsatz als langjährige Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer der Musikschule Carl Philipp Emanuel Bach Döbeln e. V.

]]>
news-3218 Tue, 10 Dec 2019 15:50:42 +0100 Kreistag kommt zusammen /das-amt/neuigkeiten/kreistag-kommt-zusammen.html Am 11. Dezember treten die Mitglieder des mittelsächsischen Kreistages zu ihrer letzten regulären Sitzung 2019 zusammen. Die Themen sind vielfältig.  Am 11. Dezember treten die Mitglieder des mittelsächsischen Kreistages zu ihrer letzten regulären Sitzung 2019 zusammen. Die Themen sind vielfältig.  Die dritte Sitzung des Kreistages Mittelsachsen beginnt um 15:00 Uhr im Veranstaltungssaal des Beruflichen Schulzentrums für Technik und Wirtschaft „Julius Weisbach“, Schachtweg 2, in Freiberg. Sie ist öffentlich, Bürgerinnen und Bürger können zu Beginn Fragen stellen.

Landrat Matthias Damm wird die diesjährige Verdienstmedaille des Landkreises überreichen und der mittelsächsische Breitbandkoordinator Mattias Borm informiert das Gremium zu Art und Umfang der landkreisgeführten Breitbandausbauprojekte.

Die komplette Tagesordnung gibt es hier

]]>
news-3214 Tue, 10 Dec 2019 15:11:00 +0100 Runde Sache – Dirk Korte baut Möbel auch ohne Ecken /das-amt/neuigkeiten/runde-sache-dirk-korte-baut-moebel-auch-ohne-ecken.html Der Landkreis Mittelsachsen hält auch 2020 an der Reihe „ländliches Bauen“ fest. Während der zwei Veranstaltungen in diesem Jahr präsentierten sich zahlreichen Besuchern 15 mittelsächsische Unternehmen. Der Landkreis Mittelsachsen hält auch 2020 an der Reihe „ländliches Bauen“ fest. Während der zwei Veranstaltungen in diesem Jahr präsentierten sich zahlreichen Besuchern 15 mittelsächsische Unternehmen. Sie zeigten die baulichen sowie technischen Möglichkeiten auf, um beispielsweise denkmalgeschützte Häuser zu sanieren und nach modernen Ansprüchen zu nutzen. Die Vielfalt an Branchen war groß. Neben der Tischlerin, stellten sich unter anderem Gewölbesanierer, Fensterbauer, Inneneinrichter und Energieversorger vor. Häuslebauer holten sich Inspirationen und knüpften Kontakte zu Handwerkern. Die Unternehmer selbst nutzten die Gelegenheit für den Austausch von Kooperations-Ideen untereinander.

Über ihre jüngste Zusammenarbeit berichteten auf vergangenen Veranstaltung der Nestbau-Zentrale Mittelsachsen auch André Knipfer vom Natursteinwerk Mittweida und der Tronitzer Dirk Korte. Beim „Tischler-für-Ideen“ entstehen ungewöhnliche Möbelstücke - mit abgerundeten Ecken. Gemeinsam mit dem Natursteinwerk Mittweida entwarf er zudem Mobiliar aus Gabionen, welche mit Natursteinen befüllt werden. Als weiteren Kooperationspartner brachte André Knipfer den Steinmetz und Restaurierungsexperten Tobias Neubert mit. Für den Sachverständigen aus Halsbrücke ist Restaurierung ein wichtiger Arbeitszweig. Damit unterstützt der Handwerker beispielsweise junge Familien, um den geerbten historischen Drei- oder Vierseithof denkmalgerecht zu sanieren.

Denkmalgerecht saniert wurde auch das Gut Haferkorn in Dobernitz. Die behutsame Restaurierung des früheren Vierseithofes wurde mit zahlreichen Anerkennungen und Preisen gewürdigt. Heute bildet der ehemalige Vierseithof, jetzt Tagungs- und Seminarzentrum, eine wundervolle Kulisse für Unternehmen, die sich dem Bauen auf dem Lande verschrieben haben. Somit war das Areal als Austragungsort für die Nestbau-Veranstaltung hervorragend geeignet. In seinen Eröffnungsworten erinnerte Michael Heckel, ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Bockelwitz, an die wechselhafte Geschichte von Dobernitz Nr. 9: „Ein Feuer wütete und hätte die Gebäude fast zerstört. Ungünstiger Wind ließ befürchten, dass der Brand auch auf den Ort übergreift. Drei Wochen schob die Feuerwehr Brandwachen. Schritt für Schritt wurde später wieder aufgebaut.“ Als derzeitiger Ortsrat freue er sich natürlich, dass das Dobernitzer Kleinod erhalten blieb.

„Am Beispiel Gut Haferkorns lässt sich eine hervorragende Umnutzung aufzeigen“, lobte Dr. Lothar Beier das Vorzeige-Objekt. Der erste Beigeordnete des Landkreises freute sich zudem über das Engagement der Unternehmer, im ländlichen Raum auf nachhaltige Weise Bausubstanz zu erhalten beziehungsweise sensibel zu sanieren: „So wird der Landkreis Mittelsachsen für Zuzügler und Rückkehrer immer attraktiver. Und Bleibewillige bekommen Unterstützung von erfahrenen Handwerkern. Das geht wunderbar Hand in Hand.“

]]>
news-3216 Tue, 10 Dec 2019 07:01:55 +0100 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr geehrt /das-amt/neuigkeiten/mitglieder-der-freiwilligen-feuerwehr-geehrt.html In diesem Jahr sind bei mehreren Veranstaltungen Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr geehrt worden.  In diesem Jahr sind bei mehreren Veranstaltungen Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr geehrt worden.  Angedacht für eine Auszeichnung waren fast 300 ehrenamtlich Tätige in der Feuerwehr für ihren 25-, 40-, 50- sowie 60-jährigen Dienst. Hinzu kommen 14 Helfer des Deutschen Roten Kreuzes beziehungsweise der Johanniter-Unfallhilfe. „Ungezählten Menschen haben die Wehren in vielen Jahren geholfen, Millionen Euro an Schäden haben sie verhindert. Viele hundert Mal haben sie Gefahren abgewendet. Dafür gilt es Danke zu sagen. Dieser Einsatz ist unentbehrlich in unserer Gesellschaft“, betonte Landrat Matthias Damm.

Zirka 5 200 aktive Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr sowie rund 1 400 Mitglieder in Jugendfeuerwehren engagieren sich in Mittelsachsen.
 

]]>
news-3211 Mon, 09 Dec 2019 06:48:18 +0100 Hinweise an Gewerbetreibende: Bauträger, Baubetreuer und Finanzanlagenvermittler /das-amt/neuigkeiten/hinweise-an-gewerbetreibende-bautraeger-baubetreuer-und-finanzanlagenvermittler-1.html Bauträger und Baubetreuer sowie Finanzanlagenvermittler sind verpflichtet, bis zum 31. Dezember 2019 ihre Prüfungsberichte beziehungsweise Negativerklärungen für das Kalenderjahr 2018 an das Landratsamt Mittelsachsen, Abteilung Ordnung und Sicherheit, Referat Allgemeine Ordnungsangelegenheiten, Frauensteiner Straße 43, 09599 Freiberg, zu übermitteln. Bauträger und Baubetreuer sowie Finanzanlagenvermittler sind verpflichtet, bis zum 31. Dezember 2019 ihre Prüfungsberichte beziehungsweise Negativerklärungen für das Kalenderjahr 2018 an das Landratsamt Mittelsachsen, Abteilung Ordnung und Sicherheit, Referat Allgemeine Ordnungsangelegenheiten, Frauensteiner Straße 43, 09599 Freiberg, zu übermitteln. Da es sich beim Vorlagetermin um eine gesetzlich vorgeschriebene Frist handelt, können Fristverlängerungen nicht in Aussicht gestellt werden. Wer entgegen der Makler- und Bauträgerverordnung oder der Finanzanlagenvermittlungsverordnung einen Prüfungsbericht oder eine Erklärung nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig übermittelt, handelt ordnungswidrig. Dies kann mit einer Geldbuße bis zu 5.000 Euro geahndet werden.

]]>
news-3207 Fri, 06 Dec 2019 08:22:42 +0100 Landkreis punktet beim Klimaschutz /das-amt/neuigkeiten/landkreis-punktet-beim-klimaschutz.html Der Landkreis Mittelsachsen wurde am Abend im Rahmen eines Wettbewerbes im EU-Projekt LIFE LOCAL ADAPT ausgezeichnet. Die entsprechende Urkunde nahm der erste Beigeordnete Dr. Lothar Beier aus den Händen des Präsidenten des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) Norbert Einkorn entgegen. Der Wettbewerb richtete sich an kleinere und mittlere Kommunen, aber auch Landkreise und kommunale Zweckverbände, die Modellprojekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels durchführen möchten. Der Landkreis Mittelsachsen wurde am Abend im Rahmen eines Wettbewerbes im EU-Projekt LIFE LOCAL ADAPT ausgezeichnet. Die entsprechende Urkunde nahm der erste Beigeordnete Dr. Lothar Beier aus den Händen des Präsidenten des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) Norbert Einkorn entgegen. Der Wettbewerb richtete sich an kleinere und mittlere Kommunen, aber auch Landkreise und kommunale Zweckverbände, die Modellprojekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels durchführen möchten. ittelsachsen hat nach 2017 zum zweiten Mal erfolgreich am Wettbewerb teilgenommen. Ging es 2017 um die Auswirkungen des Klimawandels auf den Grundwasserhaushalt im Landkreis, folgen jetzt Untersuchungen im Zusammenhang mit der Sicherstellung der Wasserversorgung in Not-/ und Krisensituationen.

Mit dem Projekt möchten Fachleute des LfULG und der Technischen Universität Dresden mit den kommunalen Akteuren ins Gespräch kommen, die Probleme vor Ort besser kennenlernen und aktiv helfen. „Die Erfahrungen aus 2017 haben gezeigt, dass dies der richtige Weg ist um nicht nur vom Klimawandel zu reden, sondern auch geeignete Maßnahmen zur Anpassung an diesen auf den Weg zu bringen“, erklärt Dr. Beier. Der anlässlich des Kolloquiums vom Vertreter des Landkreises Mittelsachsen Bernd Voigtländer aus dem Bereich Kreisentwicklung unterbreitete Vorschlag, Aktivitäten zu Klimaanpassungsmaßnahmen auf der Ebene der Landkreise zu bündeln, wurde durch die Vertreter des LfULG geteilt. Entsprechende Gespräche mit dem Fachministerien des Freistaates sollen folgen, auch um zu sondieren, wie solche Aktivitäten wirksam unterstützt werden können. Die Auszeichnung von sechs Kommunen erfolgte im Rahmen Statuskolloquium Klima in Dresden.

Insgesamt wurden 13 Projektideen mit den Schwerpunkten Starkregen, Erosion und Überflutung beziehungsweise Hochwasser, Stadtgrün und Sicherstellung der Wasserversorgung eingereicht. Weitere Projekte beziehen sich auf Maßnahmen zur angepassten Bewirtschaftung der Gewässer.

]]>
news-3205 Fri, 06 Dec 2019 06:57:54 +0100 Mehr Mittelsachsen entscheiden sich für Heimatkennzeichen /das-amt/neuigkeiten/mehr-mittelsachsen-entscheiden-sich-fuer-heimatkennzeichen.html Erneut ist im Landkreis Mittelsachsen ein leichter Anstieg des Fahrzeugbestandes zu verzeichnen: Die Zahl der Autos, Lastkraftwagen, Krafträder und Anhänger stieg um rund 2 500 auf 262 801 (Stand Ende November). Erneut ist im Landkreis Mittelsachsen ein leichter Anstieg des Fahrzeugbestandes zu verzeichnen: Die Zahl der Autos, Lastkraftwagen, Krafträder und Anhänger stieg um rund 2 500 auf 262 801 (Stand Ende November). „Auch die Zunahme der Altkennzeichen und das Mitbringen anderer Kennzeichen in den Landkreis steigt stetig“, so Sandra Börngen, Referatsleiterin der Kfz-Zulassungsbehörde.

Dass sich immer mehr Mittelsachsen für ein sogenanntes Heimatkennzeichen entscheiden, verdeutlicht die Verteilung des Fahrzeugbestandes auf Kennzeichen: So sank die Zahl der FG-Kennzeichen von rund 144 000 im Jahr 2018 auf nunmehr rund 141 000. Gestiegen hingegen ist die Zahl der MW-, DL-, HC-, RL-, BED- und FLÖ-Kennzeichen. Bereits seit vier Jahren können Fahrzeughalter bei einem Umzug das bisherige Kennzeichen bundesweit mitnehmen. „Seit 1. Oktober 2019 ist dies nun bundesweit auch bei Halterwechsel möglich, die Verpflichtung zur Umschreibung auf den neuen Halter bei der örtlich zuständigen Kfz-Zulassungsbehörde hingegen bleibt bestehen“, erklärt Sandra Börngen. Das „auswärtige“ Kennzeichen kann im zugelassenen Zustand beibehalten werden. „Aber nur bis zur Außerbetriebsetzung des Fahrzeuges“, erläutert die Referatsleiterin. Durch die bundesweite Mitnahme gibt es einen „bunten“ Kennzeichenbestand. „Zum Stichtag 30. November sind 4 583 mitgenommene Kennzeichen im Landkreis Mittelsachsen aktiv“, so Börngen. Neben C, L, DD, ERZ, Z seien weiterhin auch vereinzelte Kennzeichen wie beispielsweise B (Berlin), M (München) oder Landkreis Vorpommern-Rügen (RÜG) im Fahrzeugbestand Mittelsachsen zu verzeichnen. Im Gegenzug seien zum selben Stichtag 6 421 mittelsächsische Kennzeichen aus dem Landkreis Mittelsachsen mitgenommen worden.

Das älteste zugelassene Fahrzeug im Landkreis Mittelsachsen ist nach wie vor ein Kraftrad mit Erstzulassung 1. Juli 1906. Doch auch moderne Elektrofahrzeuge sind vermehrt auf Mittelsachsen zugelassen: Die Zahl der reinen Elektromobile ist seit 2012 von damals 20 auf nunmehr 210 gestiegen. „Seit 26. September 2015 können auf Antrag Elektrofahrzeuge, Brennstoffzellenfahrzeuge sowie bestimmte Hybrid-Fahrzeuge den abschließenden Buchstaben ,E‘ auf dem Kennzeichenschild führen“, so Referatsleiterin Börngen. Im öffentlichen Straßenverkehr berechtige dieses „E-Kennzeichen“ zum Beispiel zum Parken innerhalb entsprechend gekennzeichneter Flächen. „Zum 30. November 2019 waren 235 Fahrzeuge mit ,E‘-Kennzeichen zugelassen“, so Sandra Börngen abschließend.

]]>
news-3203 Thu, 05 Dec 2019 12:58:49 +0100 Leistungen im Rettungsdienst vergeben /das-amt/neuigkeiten/leistungen-im-rettungsdienst-vergeben.html Im Landkreis Mittelsachsen werden zum 1. Februar 2020 neue Verträge zur Leistungserbringung im Rettungsdienst geschlossen. Gemäß des Sächsischen Gesetzes über den Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz müssen die Leistungen durch den Träger des Rettungsdienstes, den Landkreis, ausgeschrieben werden. Dazu gehören auch die Leistungen des Krankentransportes und die Beförderung des Notarztes zum Einsatzort. Im Landkreis Mittelsachsen werden zum 1. Februar 2020 neue Verträge zur Leistungserbringung im Rettungsdienst geschlossen. Gemäß des Sächsischen Gesetzes über den Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz müssen die Leistungen durch den Träger des Rettungsdienstes, den Landkreis, ausgeschrieben werden. Dazu gehören auch die Leistungen des Krankentransportes und die Beförderung des Notarztes zum Einsatzort. Die derzeitigen Verträge wurden, außer im Bereich Döbeln, mit Start 1. Februar 2015 unterzeichnet. Diese laufen am 31. Januar 2020 aus. Im Bereich Döbeln erfolgte die Beauftragung erstmals zum 1. Januar 2018 nach Auflösung des vormaligen Rettungszweckverbandes. Deshalb erfolgte eine umfangreiche Ausschreibung. Grundlage für die Ausschreibung war die Aufteilung des Landkreises in sechs Lose:

  • Los 1 – Rettungswachenbereich Nordwest, mit den Rettungswachen Rochlitz, Penig und Geringswalde

  • Los 2 – Rettungswachenbereich Mitte, mit den Rettungswachen Hainichen, Mittweida und Frankenberg

  • Los 3 – Rettungswachenbereich Ost, mit den Rettungswachen Freiberg, Mulda, Dittmannsdorf, Clausnitz und Brand-Erbisdorf

  • Los 4 – Rettungswachenbereich Süd, mit den Rettungswachen Flöha und Eppendorf

  • Los 5 – Rettungswachenbereich West, mit der Rettungswache Burgstädt

  • Los 6 – Rettungswachenbereich Nord, mit den Rettungswachen Döbeln, Leisnig und Naußlitz.

In drei Losen ist das Vergabeverfahren abgeschlossen. Demnach erhielt der Kreisverband Döbeln-Hainichen des Deutschen Roten Kreuzes den Zuschlag für das Los 6 mit den Wachen in Naußlitz, Döbeln und Leisnig sowie für das Los 2 mit den Wachen in Mittweida, Hainichen und Frankenberg. Hier ändert sich nichts. Einen Wechsel wird es für das Los 1 mit den Wachen in Rochlitz, Penig und Geringswalde geben. Den Zuschlag erhielt die Johanniter Unfallhilfe. Derzeit ist der Kreisverband Rochlitz des Deutschen Roten Kreuzes Leistungserbringer.

Für die anderen drei Lose ist das Vergabeverfahren noch nicht abgeschlossen.

Für 2019 werden 84 000 Gesamteinsätze in der Notfallrettung sowie dem Krankentransport erwartet. Dabei handelt es sich um 32 000 Krankentransportwagen-, 14 500 Notarzteinsatzfahrzeug- und 37 500 Rettungswagen-Einsätze im gesamten Landkreis Mittelsachsen.

]]>
news-3202 Thu, 05 Dec 2019 12:35:18 +0100 Sachverständiger für barrierefreies Planen und Bauen bestellt /das-amt/neuigkeiten/sachverstaendiger-fuer-barrierefreies-planen-und-bauen-bestellt.html Sven Jeschke ist zum ehrenamtlichen Sachverständigen für barrierefreies Planen und Bauen ernannt worden. Er erhielt jetzt seine Bestellungsurkunde von Landrat Matthias Damm. Sven Jeschke ist zum ehrenamtlichen Sachverständigen für barrierefreies Planen und Bauen ernannt worden. Er erhielt jetzt seine Bestellungsurkunde von Landrat Matthias Damm. In dieser Funktion erarbeitet er unter anderem Stellungnahmen für Straßen- und Brückenbauvorhaben oder andere öffentliche Vorhaben. „Wir freuen uns, dass wir Sven Jeschke für die Aufgabe gewinnen konnten und er damit auch weiterhin seine Fachkompetenz einbringen kann“, erklärt Landrat Matthias Damm. Jeschke war zwischen 2013 und 2019 Vorsitzender des Behindertenbeirates des Landkreises. In dieser Funktion hat er sich bereits intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Er wird als Sachverständiger im Gremium mitarbeiten.

„Ich freue mich meine Erfahrungen und Kenntnisse einbringen und damit den Ausbau der Barrierefreiheit in Mittelsachsen unterstützen zu können“, so Jeschke. Er ist gelernter Vermessungstechniker, war später in einem Ingenieurbüro und ist nach seinen Wirtschaftsstudium als Projektmanager in einem Freiberger Unternehmen tätig.            

]]>
news-3197 Wed, 04 Dec 2019 07:29:00 +0100 Auswertung der Online-Jugendbefragung 2019 /das-amt/neuigkeiten/auswertung-der-online-jugendbefragung-2019.html Im Rahmen der Fortschreibung des Jugendhilfeplans für die Bereiche Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit, Jugendsozialarbeit und erzieherischer Kinder- und Jugendschutz wurden die Bedürfnisse der jungen Mittelsachsen erstmals in Form einer Online-Jugendbefragung ermittelt. Im Rahmen der Fortschreibung des Jugendhilfeplans für die Bereiche Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit, Jugendsozialarbeit und erzieherischer Kinder- und Jugendschutz wurden die Bedürfnisse der jungen Mittelsachsen erstmals in Form einer Online-Jugendbefragung ermittelt. Inhalte und Teilnehmer
Die 10- bis 20-Jährigen konnten in diesem Jahr sowohl am PC als auch mit mobilen Endgeräten an der Befragung teilnehmen. Sie bestand aus vier Komplexen. Nach der Abfrage soziodemographischer Daten folgten Fragen zu den Bereichen „Freizeit“, „Probleme/Beratung“ und „Beteiligung“. 849 junge Menschen machten mit. Damit haben sich drei Prozent der im Landkreis wohnenden 10- bis 20-Jährigen beteiligt. Davon sind 53 Prozent Mädchen und 45 Prozent Jungen. Zwei Drittel der  Teilnehmer sind zwischen 14 und 17 Jahre alt. 772 Teilnehmer besuchen eine Schule, davon 60 Prozent das Gymnasium und 25 Prozent die Oberschule.

Freizeit
Im Durchschnitt stehen den 10- bis 20-Jährigen wochentags vier Stunden Freizeit zur Verfügung. „Zu Hause“ und „bei Freunden“ sind die meistgenannten Freizeitorte. Vereine nehmen einen hohen Stellenwert ein, darunter die Sportvereine mit einer Nutzung durch 52 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Mit dem Abschluss der Entwicklungsphase Kindheit werden auch der öffentliche Raum und individuelle Freizeitaktivitäten bedeutsamer. Junge Menschen besuchen Jugendhäuser, wenn sie sich dort wohlfühlen, Unterstützung bekommen, ihnen aber auch Freiräume bleiben. Die 10- bis 20-Jährigen nutzen verschiedene Möglichkeiten, um ihre Freizeitorte selbstständig zu erreichen. Unterstützung durch die Eltern ist in Abhängigkeit von Alter und Wohnort erforderlich. 

Beteiligung
Die jungen Mittelsachsen wollen mit ihren Wünschen stärker als bisher ernst genommen werden. Sie wünschen sich sowohl tagsüber als auch abends und am Wochenende bessere ÖPNV-Verbindungen. Wichtig sind ihnen Plätze und Räume, wo sie ihre Freizeit nach ihren Vorstellungen gestalten können, ebenso wie bessere Sportangebote.

Probleme/Beratung
Zu nachstehenden Komplexen wurden Jugendliche erst ab 14 Jahren befragt. 

In den Bereichen Schule, Gefühle und soziale Beziehungen fühlen sich danach die 14- bis 20-Jährigen am stärksten durch Probleme und Sorgen belastet. Mit zunehmender wirtschaftlicher Selbstständigkeit kommen Geldsorgen hinzu. Mobbing und Cybermobbing erleben zehn Prozent beziehungsweise sechs Prozent der jungen Menschen häufig. Mehr als 80 Prozent der Befragungsteilnehmer nehmen nie Medikamente und Drogen. Jeder dritte junge Mittelsachse gab an, mehrmals im Monat oder öfter Alkohol zu trinken und jeder Zehnte raucht. Der Gebrauch von Suchtmitteln und Medikamenten nimmt mit steigendem Alter zu. Jeder dritte Befragte wünscht sich Beratung zu ihn belastenden Themen. Die Akzeptanz von Beratungsstellen steigt mit zunehmendem Alter.

Junge Mittelsachsen sind bereit, sich in ihrem Wohnort zu engagieren. Jeder Dritte würde sich an Bürgermeister, Gemeinderat oder Eltern wenden, wenn er in seinem Wohnort etwas verändern möchte.

Die Ergebnisse der Umfrage sind im Internetauftritt des Landkreises eingestellt. 

]]>
news-3196 Tue, 03 Dec 2019 07:00:43 +0100 Landkreis beteiligt sich an sachsenweiter Übung zur Afrikanischen Schweinepest /das-amt/neuigkeiten/landkreis-beteiligt-sich-an-sachsenweiter-uebung-zur-afrikanischen-schweinepest.html Im Landkreis Mittelsachsen kam gestern der Tierseuchenkrisenstab zusammen. Anlass ist eine sachsenweite Übung zum Umgang mit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP). „Sie ist für den Menschen ungefährlich“, betont Amtstierarzt Dr. Markus Richter vom Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt. Im Landkreis Mittelsachsen kam gestern der Tierseuchenkrisenstab zusammen. Anlass ist eine sachsenweite Übung zum Umgang mit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP). „Sie ist für den Menschen ungefährlich“, betont Amtstierarzt Dr. Markus Richter vom Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt. Im angenommen Szenario wurde bei acht tot aufgefundenen Wildschweinen in Sachsen diese Krankheit nachgewiesen. In dessen Folge werden in Abstimmung zwischen dem Freistaat und den betroffenen Landkreisen mehrere Sicherheitszonen gebildet. Im rund zehn Kilometer Radius um den Fundort wird das sogenannte gefährdete Gebiet gebildet. Dort gelten strenge Vorgaben für Schweinehalter und Jäger. Schweine dürfen nicht mehr in diese Zone verbracht werden. Außerdem müssen verendete Schweine unverzüglich angezeigt und zur Untersuchung gebracht werden. Außerdem bildet man Pufferzonen gebildet, in denen abgeschwächte Regeln gelten.

„Unsere Aufgabe ist es zunächst, die vom Landestierseuchenbekämpfungszentrum erlassene Allgemeinverfügungen zum Aufbau der Sicherheitszonen umzusetzen“, so Richter vom Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt. Außerdem müssten das Aufstellen von Warnschildern sowie eine umfassende Information der betroffenen Tierhalter organisiert werden. Dies erfolgt in enger Verknüpfung mit dem Verwaltungsstab, der im Katastrophenfall zusammenkommt. Aus Anlass der Übung baute die Behörde einen Kadaversammelpunkt auf, an den die toten Wildschweine im Falle des Falls verbracht werden sollen. Von dort aus würden sie an die Tierkörperbeseitigungsanstalt gehen. Richter: „Im eigentlichen Notfall würde es flächendeckend solche Kadaversammelpunkte geben. Der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest hätte große Auswirkungen auf Mittelsachsen.“ In Sachsen gibt es rund 650 000 Hausschweine, davon 130 000 im Landkreis.

Das Virus ist sehr langlebig und hält sich bei Zimmertemperatur beispielsweise gut vier Monate, im blutverseuchten Erdboden 205 Tage, im gekühlten Schlachtkörper sieben Monate, in Schinken bis zu 399 Tage. „Bei der Verarbeitung von Fleisch und Fleischprodukten wird es erst bei einer erzielten Kerntemperatur von 69 Grad inaktiviert“, erklärt die Veterinärmedizinerin Dr. Anke Kunze vom Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt. Vor diesem Hintergrund appelliert sie, Fleisch- und Wurstreste, wenn überhaupt, nur in geschlossene Behältnisse wegzuwerfen. Denn das Virus der ASP kann außer über Blut und Sperma auch über die Aufnahme von Speiseabfällen oder Schweinefleischerzeugnissen sowie durch schweineblutkontaminierte Gegenstände von Tier zu Tier übertragen werden. Bei einer Infektion tritt meist der Tod der Tiere nach zwei bis zehn Tagen ein. Symptome einer Infektion sind beispielsweise Fieber, Blutungen und Appetitverlust. „Auf den ersten Blick unterscheiden sie sich nicht von denen der Klassischen Schweinepest. Deshalb sind die Probenentnahmen im Wild- und Hausschweinbestand so wichtig. Denn nur mithilfe der Labordiagnostik lässt sich die ASP zweifelsfrei feststellen beziehungsweise ausschließen“, erläutert Dr. Anke Kunze.

Auf der Internetseite des Landkreises ist dazu einen Fragen-Antwort-Katalog zur ASP eingestellt.

Am Montagmittag sind zudem zwei Veterinärmedizinerinnen aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz am Standort Mittweida eingetroffen. „Sie waren nicht nur zum Beobachten der Übung da, sondern sie haben sich über unsere bereits getroffenen Vorkehrungen informiert und ließen sich über Abläufe in Kenntnis setzen. Denn Fakt ist: Bricht die ASP aus, kann sie sich zu einem bundesweiten Problem ausweiten“, so der zweite Beigeordnete und Leiter des Verwaltungsstabes Jörg Höllmüller. Er befürwortete deshalb den länderübergreifenden Erfahrungsaustausch.

]]>