Neues aus dem Landkreis Mittelsachsen http://www.landratsamt-mittelsachsen.de de-de TYPO3 News Sun, 21 Apr 2019 22:47:05 +0200 Sun, 21 Apr 2019 22:47:05 +0200 TYPO3 EXT:news news-2676 Thu, 18 Apr 2019 12:24:00 +0200 Landesgartenschau öffnet am Wochenende /das-amt/neuigkeiten/landesgartenschau-oeffnet-am-wochenende.html Die Landesgartenschau öffnet am 20. April um 9 Uhr.  Fast vier Jahre lang wurde das knapp elf Hektar große Gelände in und um die Stadt Frankenberg geplant, bebaut und bepflanzt. Die Landesgartenschau öffnet am 20. April um 9 Uhr.  Fast vier Jahre lang wurde das knapp elf Hektar große Gelände in und um die Stadt Frankenberg geplant, bebaut und bepflanzt. An den Fluss- und Bachlandschaften von Zschopau und Mühlbach wurden zahlreiche naturnahe Freizeitangebote geschaffen. Hier können Besucher Neues entdecken, mitmachen, spielen und staunen. Im Fokus stehen dabei die Themen „Bildung“ und „Nachhaltigkeit“.

Auch der Landkreis stellt sich Besuchern vor und präsentiert sich mit mehreren Sehenswürdigkeiten auf einer Fläche, die den Grundriss des Landkreises darstellt. Dafür gibt es eine Kooperation mit dem Klein-Erzgebirge Oederan. Heute war Landrat Matthias Damm vor Ort und informierte sich über den Stand der Aufbauarbeiten. Zahlreiche Objekte wurden aufgestellt, wie Schloss Augustusburg, die Rochsburg, die Paltrockmühle in Gersdorf, das Kloster Buch, die Döbelner Pferdebahn oder das IV. Lichtloch des Rothschönberger Stollns. Insgesamt handelt es sich um etwa 20 Objekte. Die Idee dazu entstand während gemeinsamer Gespräche mit den Veranstaltern der Landesgartenschau sowie Vertretern des Vereins Klein-Erzgebirge Oederan. Teilweise mussten die Objekte neu gebaut werden. 

Tickets & weitere Informationen unter: www.lgs-frankenberg.de
 

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news-2675 Wed, 17 Apr 2019 14:05:02 +0200 Landrat diskutierte mit Elternvertretern über Bushaltestellen und Schulwege /das-amt/neuigkeiten/landrat-diskutierte-mit-elternvertretern-ueber-bushaltestellen-und-schulwege.html An sechs Bushaltestellen in Mittelsachsen wird die Verkehrssicherheit für Kinder weiter erhöht, indem die Beschilderung angepasst wird. Das ist nur ein Ergebnis einer Beratung zwischen Landrat Matthias Damm und Elternvertretern, die sich für sichere Schulwege ihrer Kinder einsetzen. An sechs Bushaltestellen in Mittelsachsen wird die Verkehrssicherheit für Kinder weiter erhöht, indem die Beschilderung angepasst wird. Das ist nur ein Ergebnis einer Beratung zwischen Landrat Matthias Damm und Elternvertretern, die sich für sichere Schulwege ihrer Kinder einsetzen. Die Initiative hatte sich nach dem tödlichen Verkehrsunfall an der Haltestelle „Langenleuba-Oberhain Kreuzung“ an den Landrat gewandt und Verbesserungen gefordert. Nach ersten Gesprächen zwischen den Eltern und der Landkreisverwaltung im Rahmen des Sachsengesprächs in Frankenberg wurden diese nun im kleineren Rahmen am Dienstagnachmittag im Ratssaal Penig fortgesetzt. „Mir war es wichtig, dass die Eltern ihre Anliegen noch einmal im direkten Gespräch erläutern können und wir gemeinsam eine für alle Beteiligten tragfähige Lösung für die Schülerbeförderung und die Schulwegsicherheit finden“, so Landrat Damm. Die Elternvertreter signalisierten ihre Zustimmung für die Sofortmaßnahme, die die Unfallkommission nach einem Vororttermin am 28. März festgelegt hatte:  Zum 1. April wurde der Fahrplan für die Schülersonderlinie 623 für die Nachmittagsfahrt angepasst wird: Sie startet seither zirka acht Minuten früher am Gymnasium beziehungsweise der Oberschule in Penig. Der Umstieg von der Linie 623 in die Linie 607 erfolgt seitdem nicht mehr an der Bushaltestelle ,Langenleuba-Oberhain Kreuzung‘ sondern am Busbahnhof in Narsdorf. „Die Eltern haben uns klar signalisiert, dass sie diese Variante jedoch für eine Zwischen-, aber keine Dauerlösung halten. Sie wünschen sich stattdessen, dass der Bus künftig von Penig kommend durch die Ortslage von Langenleuba-Oberhain fährt und die Kinder dort aussteigen können“, fasst Damm zusammen. Deshalb wurde noch am Dienstagnachmittag ein Prüfauftrag an die Regiobus Mittelsachsen GmbH erteilt. Das Unternehmen ist vom Landkreis mit den Verkehrsleistungen im ÖPNV in Mittelsachsen beauftragt, Geschäftsführer Michael Tanne  war bei diesem Arbeitsgespräch vor Ort. „Er führte aus, dass bereits nach der Sitzung der Unfallkommission verschiedene Varianten geprüft worden waren. Da den Fahrplänen jedoch ein komplexes Gefüge an Fahrbeziehungen zwischen einzelnen Bussen zugrunde liegt, war die Fahrt durch die Ortslage Langenleuba-Oberhain kurzfristig nicht zu realisieren“, erklärt Matthias Damm. In Mittelsachsen gibt es insgesamt rund 2 200 Haltestellen, die von den Verkehrsunternehmen bedient werden. Die Beteiligten haben sich auf den Konsens verständigt, dass eine Änderung der Linienführung im Zusammenhang mit dem kleinen Fahrplanwechsel zum Beginn des neuen Schuljahres geprüft wird. „Vor jedem neuen Schuljahr stehen aufgrund veränderter Schülerzahlen ohnehin alle Fahrbeziehungen auf dem Prüfstand und es gibt gemeinsame Sitzungen des ZVMS mit den Schulträgern“, so Damm.

Im Rahmen des Sachsengespräches hatte Landrat Damm die Eltern gebeten, ihm Bilder von kritischen Haltestellen und Schulwegen zu senden. „Vertreter der Verkehrsbehörden des Landratsamtes beziehungsweise der großen Kreisstädte, der Polizei, des Lasuv sowie der  Straßenmeisterei haben diese Objekte und Wege an den Staatsstraßen 57, 247 sowie in den Ortsdurchfahrten Niedersteinbach und Obergräfenhain vergangene Woche begutachtet. Im Ergebnis wurde festgelegt, dass die Beschilderung angepasst wird“, so Damm. Die Maßnahmen umfassen mehrere Aufstellungen von Gefahrzeichen „Achtung Kinder“ mit Schulbuszeiten 6-17 Uhr an Schulbus-Haltestellen sowie Gefahrzeichen mit Zusatzeichen „Schulweg“ auf dem Straßennetz der Region um Penig (Staatsstraße 57, Bundesstraße 175, Staatsstraße 247, Kreisstraße 8260) insbesondere auch in den Ortslagen Obergräfenhain, Niedersteinbach, Wernsdorf. „Im Geltungsbereich dieser Beschilderung haben die Kraftfahrer in besonderem Maße vorausschauend und mit angepasster Geschwindigkeit zu fahren und müssen jederzeit anhaltebereit sein“, so Damm. In allen Fällen kümmert sich die Straßenmeisterei des Landkreises um das Aufstellen der Pfosten, dies ist zum Teil bereits geschehen. „Die Beschaffung der Schilder dauert jedoch acht bis zehn Wochen. Das hängt mit Lieferschwierigkeiten seitens der Herstellerfirmen zusammen“, erklärt Landrat Matthias Damm.

Während des Gesprächs erhielten die Elternvertreter auch ein paar grundsätzliche Ausführungen rund um die Themen Straßen, Beschilderung und zu verkehrsrechtlichen Anordnungen: Das klassifizierte Straßennetz, das alle Bundes-, Staats- und Kreisstraßen umfasst, wird alle zwei Jahre befahren. „Dabei werden außer dem Zustand der Straße auch die Beschilderungen sowie Sicherheitseinrichtungen,  wie beispielsweise Leitplanken und Ähnliches, auf den Prüfstand gestellt“, erläutert Damm. Bei diesen Verkehrsschauen wirken neben Vertretern des Landratsamtes Mittelsachsen inklusive der Straßenmeistereien auch die Polizei sowie der Straßenbaulastträger – bei Bundes- und Kreisstraßen ist dieser das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) – mit. Geschwindigkeitsmesstafeln, die entweder ein Gesicht und/oder die Geschwindigkeit informativ für die Kraftfahrer anzeigen, bedürfen keiner verkehrsrechtlichen Anordnung. „Diese dürfen die Kommunen eigenverantwortlich an neuralgischen Punkten innerorts aufstellen“, so Damm.

Das Treffen mit den Elternvertretern fasst der Landrat als „ein sehr sachliches, konstruktives Gespräch“ zusammen. „Wir haben uns über alle Details, die kritisch gesehen wurden, unterhalten, Lösungsvorschlägen präsentiert und diskutiert. Wir sind gemeinsam an zukunftsfähigen Lösungen interessiert und arbeiten zusammen intensiv daran“, so Matthias Damm abschließend.

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news-2674 Wed, 17 Apr 2019 12:08:27 +0200 Amt überwacht Bienen-Monitoring /das-amt/neuigkeiten/amt-ueberwacht-bienen-monitoring.html Im Freistaat Sachsen wird seit 1. Februar 2019 bis 31. Dezember 2022 ein Monitoringprogramm zur Bewertung der Verbreitung der Amerikanischen Faulbrut der Bienen durchgeführt. Ziel ist es, in diesen vier Jahren alle Bienenvölker im Freistaat Sachsen auf diesen Erreger zu untersuchen, um einen Überblick über die Verbreitung dieser anzeigepflichtigen Tierseuche zu bekommen. Im Freistaat Sachsen wird seit 1. Februar 2019 bis 31. Dezember 2022 ein Monitoringprogramm zur Bewertung der Verbreitung der Amerikanischen Faulbrut der Bienen durchgeführt. Ziel ist es, in diesen vier Jahren alle Bienenvölker im Freistaat Sachsen auf diesen Erreger zu untersuchen, um einen Überblick über die Verbreitung dieser anzeigepflichtigen Tierseuche zu bekommen. Zu diesem Zweck sind in diesem Jahr im Landkreis Mittelsachsen bei 194 der 683 gemeldeten Imker Proben durch  amtlich bestellte Bienensachverständige bzw. amtliche Tierärzte zu entnehmen. Die ausgewählten Imker und sonstige Halter von Bienen wurden durch das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt bereits schriftlich informiert. Sie sind zur Mitwirkung und Unterstützung bei der Probenahme verpflichtet und müssen den beauftragten Personen den Zutritt zu Grundstücken, Wirtschaftsgebäuden, Geschäfts-, Betriebs- und Lagerräumen sowie Transportmitteln, in denen sich Bienenwohnungen befinden, gewähren. Sowohl für die Probenahme als auch die Untersuchung der Proben werden keine Kosten erhoben. Die Überwachung der Maßnahmen obliegt dem mittelsächsischen Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA).  „Derzeit ist der Landkreis Mittelsachsen amtlich frei von Amerikanischer Faulbrut der Bienen. Damit dies so bleibt, ist das Monitoring ein sinnvolles Präventions- und Überwachungsinstrument“, so Dr. Markus Richter, Referatsleiter des Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramtes.

Bienenhaltungen aller Art unterliegen einer gesetzlichen Meldepflicht gemäß § 1a der Bienenseuchenverordnung. Danach haben Imker und sonstige Halter von Bienen – sofern dies noch nicht erfolgte – die Bienenhaltung spätestens bei Beginn ihrer Tätigkeit dem örtlich zuständigen LÜVA unter Angabe der Anzahl der Bienenvölker und ihres Standortes anzuzeigen. Wer die Anzeige nicht oder nicht rechtzeitig erstattet, handelt ordnungswidrig gemäß § 26 Nummer 1 der Bienenseuchenverordnung in Verbindung mit § 32 Absatz 2 Nummer 4 des Tiergesundheitsgesetzes. Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu 30.000 Euro geahndet werden.

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news-2673 Wed, 17 Apr 2019 11:33:42 +0200 Erste Anträge zur Ehrenamtsförderung eingegangen /das-amt/neuigkeiten/erste-antraege-zur-ehrenamtsfoerderung-eingegangen.html Zur Förderung des Ehrenamtes gingen beim Landratsamt bisher 24 Anträge ein, in etwa noch einmal die gleiche Anzahl wurde bisher angekündigt. Dabei handelt es sich sowohl um Kommunen als auch um Vereine aus allen Bereichen: von Sport, über Kultur, Karneval und Soziales. Zur Förderung des Ehrenamtes gingen beim Landratsamt bisher 24 Anträge ein, in etwa noch einmal die gleiche Anzahl wurde bisher angekündigt. Dabei handelt es sich sowohl um Kommunen als auch um Vereine aus allen Bereichen: von Sport, über Kultur, Karneval und Soziales. Grundlage bildet ein entsprechender Kreistagsbeschluss vom 27. März. Dieser regelt wie das Ehrenamt unterstützt werden wird, da der Freistaat für diesen Zweck dem Landkreis Mittelsachsen 200.000 Euro zur Verfügung stellt. Hierfür wurden teilweise Richtlinien erlassen. Zuwendungsfähige Projekte, Maßnahmen und Vorhaben sind insbesondere solche, die zur Gewinnung von Bürgern für ein Ehrenamt beitragen, die die Ausübung eines Ehrenamtes unterstützen oder die der Anerkennung und Würdigung Ehrenamtlicher dienen. Zuwendungsempfänger können juristische und private Personen sein, die in Mittelsachsen Aufgaben ehrenamtlichen Engagements erfüllen. Mehrere Anfragen erreichten hierzu die Verwaltung. So zum Beispiel, ob Anschaffungen mit den Geldern getätigt werden können. Dies ist entsprechend der Richtlinie möglich als geringwertiges Wirtschaftsgut mit einem Preis von bis zu 800 Euro, wenn es der Ausübung des Ehrenamtes dient. Weitere Hinweise auf Fragen, die im Büro des Landrats eingingen, beziehen sich darauf, dass keine Personalkosten übernommen werden und dass es bei der Würdigung des Ehrenamtes keine Barauszahlungen geben darf. Eine Obergrenze für die zu fördernden Projekte ist nicht festgelegt.

Noch bis zum 30. April können Anträge beim Landratsamt eingereicht werden. Über die Vergabe der Mittel entsprechend der Förderrichtlinie entscheidet der Verwaltungs- und Finanzausschuss. Das Gremium wird im Mai zu einer Sondersitzung zusammenkommen, da die Gelder gemäß der Richtlinie bis spätestens 31. Oktober des jeweils laufenden Jahres von den positiv beschiedenen Antragsstellern abgerufen werden müssen. Unter dem Menüpunkt Ehrenamtsförderung gibt es weitere Informationen und auch das entsprechende Formular zur Beantragung der Unterstützung.

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news-2661 Mon, 15 Apr 2019 11:52:36 +0200 Frühjahrsflickung ist in vollem Gange /das-amt/neuigkeiten/fruehjahrsflickung-ist-in-vollem-gange.html Die Frühjahrsflickung auf den Bundes-, Staats- und Kreisstraßen in Mittelsachsen ist in vollem Gange. Die sechs Straßenmeistereien haben in den vier Wochen seit Beginn der flächendeckenden Schadstellenbeseitigung rund 182 Tonnen Asphaltmischgut verbraucht, 2018 waren es 1 570 Tonnen. Die Frühjahrsflickung auf den Bundes-, Staats- und Kreisstraßen in Mittelsachsen ist in vollem Gange. Die sechs Straßenmeistereien haben in den vier Wochen seit Beginn der flächendeckenden Schadstellenbeseitigung rund 182 Tonnen Asphaltmischgut verbraucht, 2018 waren es 1 570 Tonnen. „Wir werden wahrscheinlich in diesem Jahr mehr verbrauchen“, erklärt der Leiter der Referates Straßenbetriebsdienst und Bauwerksverwaltung Dirk Schlimper. Der Winter habe gravierende Schäden auf zahlreichen Bundes- (B), Staats- (S) und Kreisstraßen (K) hinterlassen, so zum Beispiel auf der B 173 in der Ortsdurchfahrt Niederschöna sowie am Ortsausgang Oberschöna in Richtung Oederan, auf der S 241 zwischen Mühlau und Burgstädt, der S 207 in der Ortslage von Neuhausen sowie auf mehreren Abschnitten der S 36 in der Ortslage Marbach und zwischen dem Grünen Haus  an der B 169 und Hartha inklusive der Ortslage Waldheim. Schadstellen weisen zudem unter anderem die Kreisstraßen 7546 von Bockelwitz bis Kroptewitz sowie 7579 in der Ortslage Gleisberg auf. Es werden auch verstärkt Fremdfirmen zur Beseitigung hinzugezogen.

Der Landkreis ist bei den Kreisstraßen für die Verwaltung, die technische Unterhaltung und für Investitionen zuständig, denn er ist der sogenannte Straßenbaulastträger. Anders verhält es sich bei Bundes- und Staatsstraßen. Hier ist der Landkreis mit seinen sechs Straßenmeistereien in Döbeln, Hainichen, Mühlau, Rochlitz, Brand-Erbisdorf und Freiberg neben der Verkehrssicherung für die technische Unterhaltung zuständig. Diese umfasst unter anderem den Winterdienst, die Grünpflege, die Nachmarkierung von Straßen, das Aufstellen von Verkehrszeichen und die Schadstellenbeseitigung, sprich Flickung. Für Verwaltung, grundhaften Ausbau und Investitionen ist das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) zuständig. Denn der Freistaat ist der Straßenbaulastträger für die Bundes- und Staatstraßen. „Es gibt einen sogenannten Abgrenzungskatalog  des Freistaates, in dem geregelt ist, welche Arbeiten wir im Rahmen der Unterhaltung auf Bundes- und Staatsstraßen durchführen können“, erläutert Landrat Matthias Damm. Dies betont er vor dem Hintergrund, dass vermehrt Beschwerden beim Landkreis über den Zustand von Staatsstraßen eingehen. Man versuche stets die Verkehrssicherheit mit allen Mitteln sicherzustellen, mit dem Ziel dauerhafte Straßensperrungen zu vermeiden. So wurden über den Winter und bis zum Beginn der Flickung mit Heißmischgut rund 45 Tonnen Kaltmischgut zur Notsicherung eingebaut. „Aber unsere Möglichkeiten, was wir laut Katalog dürfen und was im Hinblick auf den Zustand technisch und wirtschaftlich möglich ist, sind begrenzt“, ergänzt Schlimper. Eine klassische Flickung könne Brennpunkte abmildern, aber einen schlechten Zustand einer Straße nicht wirklich verbessern. Laut Katalog darf der Landkreis maximal „partielles oder großflächiges Wiederherstellen von schadhaften Deckenbelägen von vier Zentimetern Dicke in der Regel in Fahrstreifenbreite bis maximal 200 Meter Länge sowie durch Dünnschichtbeläge oder Oberflächenbehandlungen“ realisieren. Darüber hinausgehende Arbeiten sind laut Definition Erneuerungen und obliegen dem Freistaat. „Das ist für den Landkreis natürlich keine befriedigende Situation und wir hoffen, dass es vom Landesamt Zusagen für dauerhafte Investitionen gibt“, unterstreicht Damm. Natürlich könne man nicht alle Straßen gleichzeitig bedienen, das ist bei den Kreisstraßen ganz ähnlich. Man habe aber bei den Staatsstraßen das Gefühl, dass hier nicht viel in Bewegung komme.

Eine neue Herausforderung für die Arbeiten der Straßenmeistereien stellt die neue Arbeitsstättenverordnung dar. Bundeseinheitlich gelten dort seit Dezember neue Regeln zur Erhöhung des Arbeitsschutzes. Demnach dürfen viele Arbeiten nicht mehr mit halbseitiger Sperrung beziehungsweise unter laufendem Verkehr durchgeführt werden. „Entscheidend ist, ob die Straße weniger als 7,50 Meter breit ist“, erklärt Referatsleiter Dirk Schlimper. Dies sei bei drei Viertel der Straßen im Landkreis der Fall. Im Umkehrschluss heißt dies, dass für die Grünpflege oder die Schadstellenbeseitigung seit diesem Jahr größtenteils Vollsperrungen erforderlich sind. Die Meistereien versuchen diese bestmöglich in Abstimmung mit den Verkehrsbehörden und dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu planen, aber wechselnde und ungünstige  Witterung erfordern tägliches Anpassen anstehender Arbeiten. Bei größeren und mehrtägigen  Maßnahmen ohne Verkehrsfreigabe zum Nachmittag werden Umleitungen ausgeschildert. Aber wenn es um die Beseitigung von kleineren Schadstellen geht, werden Abschnitte kurzzeitig bis stundenweise voll gesperrt. „Oder wir nutzen unser Bauampeln, die maximal zehn Minuten beidseitig auf Rot stehen“, erklärt Schlimper. Das bedeutet für die Kraftfahrer Behinderungen, aber die Kosten und der Verwaltungsaufwand für entsprechende verkehrsrechtliche Anordnungen sind zu hoch. Schlimper erklärt: „Überspitzt gesagt, müssten wir jeden Tag zwischen zehn und 20 Umleitungen einrichten und nach kurzer Zeit wieder abbauen, die dann auch abgenommen werden und ein vollständiges Verwaltungsverfahren durchlaufen müssten – das dauert zu lange.“ Landrat Matthias Damm ergänzt: „Angenommen drei Wochen vorher würde man die Anordnung beantragen und dann regnet es an dem Tag und die Arbeiten können nicht durchgeführt werden, könnte es bis zur Reparatur nochmal drei Wochen dauern.“ Daher suche die Behörde pragmatische Lösungen. Unter www.landkreis-mittelsachsen.de sind aktuell geplante Instandsetzungsmaßnahmen eingestellt.

 

Bilanz Winterdienst

Noch am 28. März war der Winterdienst in drei Meistereien im Einsatz. Rund 11 600 Tonnen Streusalz wurden in dieser Saison verbraucht, das sind 2 500 Tonnen mehr im Vergleich zur Vorsaison. Durchschnittlich 120 Tage waren die Meistereien jeweils seit Oktober im Einsatz. „Eine Herausforderung stellte der Schnellfall Anfang Januar dar. Der Winterdienst war zum Teil durchgängig 24 Stunden im Einsatz. Aufgrund von Schneebruch mussten zahlreiche Straßen gesperrt werden“, erinnert sich Schlimper. Es wurde versucht, umgefallene Bäume und herab hängende Äste zu entfernen. In Waldgebieten beräumten die Waldbesitzer oder der Forst die Straßen, dies geschah nicht immer sofort und im erforderlichen Umfang. Hier müssen zum Teil die notwendigen Pflichten eingefordert werden, dazu stehen die Meistereien in Kontakt mit den Besitzern. Die Winterdiensttechnik ist aber noch nicht vollständig abgebaut, denn gerade in Gebirgslagen könnte es noch zu Einsätzen kommen. Während der Sommermonate werden die Streuer und Pflüge in der landkreiseigenen Amtswerkstatt geprüft und für die neue Saison vorbereitet.

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news-2660 Mon, 15 Apr 2019 11:32:04 +0200 Nestbau‐Zentrale hat ein Osterei versteckt /das-amt/neuigkeiten/nestbau-zentrale-hat-ein-osterei-versteckt.html Dieses Jahr führt die Nestbau‐Zentrale Mittelsachsen ein Ostergewinnspiel auf der Facebook‐Seite „Wirtschaftsregion Mittelsachsen“ durch. Dieses läuft bis Ostermontag. Dieses Jahr führt die Nestbau‐Zentrale Mittelsachsen ein Ostergewinnspiel auf der Facebook‐Seite „Wirtschaftsregion Mittelsachsen“ durch. Dieses läuft bis Ostermontag. Im vergangenen Jahr hoppelte der Nestbau‐Osterhase anlässlich des 10. Landkreisgeburtstages durch zehn mittelsächsische Kindergärten. In diesem Jahr hat sich das Team der Nestbau‐Zentrale wieder etwas einfallen lassen. Vor gut einer Woche startete ein Gewinnspiel auf der Facebook‐Seite der Wirtschaftsregion Mittelsachsen. Die mittelsächsische Grafikdesignerin Bianka Behrami zeichnete ein mittelsächsisches Osterwimmelbild und versteckte darin ein Ei. Wer das Ei findet, kann seine Antwort im Kommentar unter dem Nestbau‐Gewinnspiel‐Post auf der Facebook‐Seite der Wirtschaftsregion Mittelsachsen hinterlassen. Alle Teilnehmer, die die richtigen Antworten gegeben haben, landen im Lostopf. Am Ostermontag schließt der Osterhase den Lostopf und zieht in den darauffolgenden Tagen zehn Gewinner. Und was gibt es zu gewinnen? Zehn echt mittelsächsische Lauftiere, die handgearbeitet in Flöha von der Firma Lipkowski hergestellt wurden.

Fragen zum Gewinnspiel oder zur Nestsuche im Landkreis Mittelsachsen beantwortet Interessierten das Team der Nestbau‐Zentrale Mittelsachsen.

Nestbau‐Zentrale Mittelsachsen

Rosa‐Luxemburg‐Straße 1, 04720 Döbeln

Telefon: 03431 7057158

E-Mail: info@nestbau‐mittelsachsen.de

Internet: www.nestbau‐mittelsachsen.de

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news-2651 Thu, 11 Apr 2019 13:45:27 +0200 Jetzt bewerben für eine Technikerausbildung /das-amt/neuigkeiten/jetzt-bewerben-fuer-eine-technikerausbildung.html Mit Beginn des Schuljahres 2019/20 am 19. August 2019 besteht am Beruflichen Schulzentrum (BSZ) für Technik und Wirtschaft „Julius Weisbach” in Freiberg die Möglichkeit, eine Ausbildung zum Staatlich geprüften Techniker in den Fachrichtungen Bergbautechnik, Bohrtechnik oder Geologietechnik zu beginnen.  Mit Beginn des Schuljahres 2019/20 am 19. August 2019 besteht am Beruflichen Schulzentrum (BSZ) für Technik und Wirtschaft „Julius Weisbach” in Freiberg die Möglichkeit, eine Ausbildung zum Staatlich geprüften Techniker in den Fachrichtungen Bergbautechnik, Bohrtechnik oder Geologietechnik zu beginnen.  Die Ausbildung bereitet auf Führungsaufgaben im mittleren Management sowie auf Fach- und Führungsaufgaben als verantwortliche Person gemäß Bundesberggesetz in Verbindung mit den Bergverordnungen der einzelnen Bundesländer vor. Techniker bearbeiten unternehmerische Aufgaben- und Problemstellungen und setzen Maßnahmen auf dem Gebiet des Gesundheits-, Arbeits-, Brand- und Umweltschutzes durch. 
Die zweijährige Ausbildung wird in Vollzeitform durchgeführt und umfasst umfangreichen praxisorientierten Theorieunterricht sowie Exkursionen und Betriebspraktika. Gemeinsame Ausbildungsabschnitte der Fachrichtungen Bergbautechnik, Bohrtechnik und Geologietechnik zeigen die vorhandenen Schnittmengen dieser drei Berufsabschlüsse auf. 

Aufnahmevoraussetzungen sind in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung und mindestens einjährige Praxiserfahrung oder eine mehrjährige Berufstätigkeit auf gewerblich-technischem Gebiet. 

Erster Bewerbungsstichtag ist der 30. April 2019.

Kontakt:
BSZ „Julius Weisbach”
Schachtweg 2, 09599 Freiberg
Tel. 03731 301500
E-Mail info.bsz-freiberg@landkreis-mittelsachsen.de
Internet www.fachschule-technik-freiberg.de

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news-2631 Fri, 05 Apr 2019 10:18:01 +0200 Zweite Integrationsmesse Mittelsachsen am 19. Juni 2019 – Anmeldung jetzt möglich /das-amt/neuigkeiten/zweite-integrationsmesse-mittelsachsen-am-19-juni-2019-anmeldung-jetzt-moeglich.html Ab sofort können sich interessierte Unternehmen online auf der Internetseite des Landkreises Mittelsachsen für die zweite Integrationsmesse Mittelsachsen anmelden. Sie findet am 19. Juni von 10:00 bis 14:00 Uhr im Deutschen Brennstoffinstitut in Freiberg statt. Ab sofort können sich interessierte Unternehmen online auf der Internetseite des Landkreises Mittelsachsen für die zweite Integrationsmesse Mittelsachsen anmelden. Sie findet am 19. Juni von 10:00 bis 14:00 Uhr im Deutschen Brennstoffinstitut in Freiberg statt. Mithilfe des hinterlegten Anmeldeformulars ist es Arbeitgebern der Region möglich, sich als Messeaussteller registrieren zu lassen. Die Teilnahme ist kostenlos. Zudem besteht wieder die Möglichkeit, sich bei der Integrationsmesse mit einem Steckbrief an einer Jobwall vorzustellen und dort Ausbildungs- und Stellenangebote auszuschreiben. Darüber hinaus können sich Interessierte, für die Podiumsdiskussion zum Thema „Fachkräftesicherung im Landkreis Mittelsachsen durch Integration und gezielte Zuwanderung“ mit Landrat Matthias Damm und weiteren Akteuren aus dem Bereich der Fachkräftesicherung anzumelden. Diese beginnt am 19. Juni um 14:30 Uhr.

Zusammen mit Kooperationspartnern organisiert der Landkreis wieder eine Messe für eine nachhaltige Integration von Migrantinnen und Migranten in Mittelsachsen. „Das diesjährige Konzept der Integrationsmesse sieht vor, dass neben Menschen aus dem Fluchtkontext insbesondere auch ausländische Fachkräfte aus Drittstaaten und EU-Bürger angesprochen werden sollen“, erklärt der Leiter der Stabsstelle Ausländer- und Asylangelegenheiten Dieter Steinert. Der Fokus liege jedoch nicht alleinig auf den genannten Zielgruppen, sondern auch auf Unternehmen des Landkreises. Diese sollen stärker eingebunden werden.

Mit dem Motto „Nachwuchs binden – Perspektiven schaffen – Kollegen gewinnen | Nachhaltige Integration ausländischer Fachkräfte im Landkreis Mittelsachsen“ wird das Anliegen verfolgt, die Thematik der „Arbeitsmarktintegration“ gleichermaßen aus der Perspektive der Arbeitgeber als auch aus jener der Migrantinnen und Migranten zu betrachten. Steinert: „Unternehmen einerseits sollen aktiver unterstützt werden, Nachwuchs und künftige Facharbeiter mit Migrationshintergrund zu akquirieren und zu binden. Auf der anderen Seite werden für die Migrantinnen und Migranten berufliche wie auch soziale Perspektiven aufgezeigt.“

Schließlich sichere eine längerfristige Begleitung von Geflüchteten und Zugewanderten auf ihrem Weg in den deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt die Nachhaltigkeit der Integrationsbemühungen und steigere damit insgesamt die Chance auf eine gelingende gesamtgesellschaftliche Integration im Landkreis Mittelsachsen.

An einer Teilnahme oder am Thema interessierte Unternehmen können ihre Fragen und Anliegen per E-Mail an integrationsmesse@landkreis-mittelsachsen.de richten oder sich unter der Telefonnummer: 03731 799-3683 an einen Ansprechpartner der Stabsstelle Ausländer- und Asylangelegenheiten wenden.

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news-2607 Fri, 05 Apr 2019 09:07:00 +0200 Brückenbau bei Kralapp in der Gemeinde Zettlitz beginnt /das-amt/neuigkeiten/brueckenbau-bei-kralapp-in-der-gemeinde-zettlitz-beginnt.html Auf der Kreisstraße (K) 8251 bei Kralapp in der Gemeinde Zettlitz beginnt ab 8. April der Ersatzneubau der Brücke (Anlage Übersichtskarte). Der Bau ist erforderlich, weil die Brücke durch das Hochwasser 2013 geschädigt wurde. Auf der Kreisstraße (K) 8251 bei Kralapp in der Gemeinde Zettlitz beginnt ab 8. April der Ersatzneubau der Brücke (Anlage Übersichtskarte). Der Bau ist erforderlich, weil die Brücke durch das Hochwasser 2013 geschädigt wurde. Weitere Informationen zur Maßnahme:

Was wird gemacht?

  • Umverlegen von Medienleitungen im Zuge der Baumaßnahme

  • Abbruch der alten Gewölbebrücke

  • Neubau als Plattenbrücke aus Stahlbeton

  • Verbesserung der Verkehrssicherheit durch Optimierung der Straße in Lage und Höhe im Anschlussbereich der Brücke

Von wann bis wann wird gebaut?

  • Baubeginn 8. April 2019

  • Bauende voraussichtlich Ende Juli 2019

Umleitung

Die Baumaßnahme erfolgt unter Vollsperrung.

Die offizielle Umleitungsstrecke für PKW- und LKW-Verkehr führt über die Kreisstraße (K) 8291 in Richtung Rochlitz, die Bundesstraße (B) 175 in Richtung Geringswalde, die K 8292/K8392 in Richtung Colditz und die K 8391 in Richtung Kralapp.

Die Umleitung für Fußgänger und Radfahrer (Muldetalradweg) erfolgt über Kralapp – Rüx – Lastau (Landkreis Leipzig).

Kosten

Die Maßnahme wird aus Mitteln der Hochwasserschadensbeseitigung finanziert.

Höhe der Gesamtinvestition beträgt 391 TEUR

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news-2608 Wed, 03 Apr 2019 09:11:00 +0200 Tag der offenen Tür am Fachschulzentrum Freiberg-Zug am 5. April 2019 /das-amt/neuigkeiten/tag-der-offenen-tuer-am-fachschulzentrum-freiberg-zug-am-5-april-2019.html Das Fachschulzentrum Freiberg-Zug (FSZ) plant im kommenden Schuljahr 2019/2020 die Eröffnung von zwei neuen Fachschulklassen im Bildungsgang zum/zur Staatlich geprüften Techniker/-in für Landbau. Der Lehrgang wird im Wintermodell und bei entsprechender Nachfrage in Vollzeit angeboten. Eine solche Aufstiegsfortbildung bietet sehr gute Chancen bei der weiteren beruflichen Entwicklung. Die Fortbildung ist gebührenfrei, beinhaltet die Erlangung der Ausbildereignung und kann über BAföG beziehungsweise Meister-BAföG gefördert werden Das Fachschulzentrum Freiberg-Zug (FSZ) plant im kommenden Schuljahr 2019/2020 die Eröffnung von zwei neuen Fachschulklassen im Bildungsgang zum/zur Staatlich geprüften Techniker/-in für Landbau. Der Lehrgang wird im Wintermodell und bei entsprechender Nachfrage in Vollzeit angeboten. Eine solche Aufstiegsfortbildung bietet sehr gute Chancen bei der weiteren beruflichen Entwicklung. Die Fortbildung ist gebührenfrei, beinhaltet die Erlangung der Ausbildereignung und kann über BAföG beziehungsweise Meister-BAföG gefördert werden Nähere Informationen zu den Fortbildungsgängen am FSZ, aber auch zur Ausbildung in den grünen Berufen, kann man im Rahmen des diesjährigen Tages der offenen Tür im Fachschulzentrum Freiberg erhalten, der am Freitag, dem 5. April 2019, von 14:00 bis 17:00 Uhr stattfindet.

Die Fachschüler haben interessante und vielfältige Themen der Landwirtschaft vorbereitet. Dies kann in einem Rundgang durch das Schulgebäude und die Außenanlagen erkundet werden. Stationen zum Thema Futteranbau auf Grünland, Saatgut und Aussaattechnik, Sonderkulturen, Pflanzenschutz, Milcherzeugung, Verarbeitung von Ölpflanzen, der Zusammenarbeit von Landwirten und Imkern sowie zum Thema Weidebau bieten ein umfassendes und anschauliches Bild einer modernen und nachhaltigen Landwirtschaft im Einklang mit den Vorgaben des Umweltschutzes.

Bereits am 4. April 2019 werden 80 Berufsschülerinnen und Berufsschüler der Beruflichen Schulzentren in Freiberg und Rochlitz im Rahmen eines Schultages über die Ausbildungsinhalte an der Fachschule informiert.

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news-2606 Wed, 03 Apr 2019 09:00:00 +0200 Kreisstraße 8251: Fahrbahnerneuerung zwischen Ottendorf und Röllingshain /das-amt/neuigkeiten/kreisstrasse-8251-fahrbahnerneuerung-zwischen-ottendorf-und-roellingshain.html Ab 8. April 2019 ist die Verbindungsstraße ab Ortsausgang Ottendorf (Gemeinde Lichtenau) bis Ortseingang Röllingshain (Gemeinde Claußnitz) voll gesperrt. In diesem Bereich der Kreisstraße (K) 8251 wird die Fahrbahn erneuert. Diese Maßnahme ist erforderlich, weil die Straße in einem äußerst schlechten Zustand und von Flickungen und Ausbrüchen in den Rändern gekennzeichnet ist. Ab 8. April 2019 ist die Verbindungsstraße ab Ortsausgang Ottendorf (Gemeinde Lichtenau) bis Ortseingang Röllingshain (Gemeinde Claußnitz) voll gesperrt. In diesem Bereich der Kreisstraße (K) 8251 wird die Fahrbahn erneuert. Diese Maßnahme ist erforderlich, weil die Straße in einem äußerst schlechten Zustand und von Flickungen und Ausbrüchen in den Rändern gekennzeichnet ist. Der Ausbau erfolgt in der bestehenden Breite mit Ausweichstellen auf einer Länge von zirka 1 850 Metern. In zwei Kurven wird eine Randverstärkung durch Pflasterung der Kurveninnenbereiche vorgenommen.

Weitere Informationen:

Von wann bis wann wird gebaut?

Baubeginn:  Ab 1. April 2019 erfolgen die Baustelleneinrichtung und erste Arbeiten im Randbereich. Ab 8. April 2019 ist die Verbindung zwischen Ottendorf und Röllingshain voll gesperrt. Bauende ist voraussichtlich am 21. Juni 2019.

Umleitungsstrecke

Die Umleitung erfolgt über die Staatsstraße (S) 241 (Claußnitz), die Bundesstra´ße (B) 107 (Markersdorf), die S 204 (Auerswalde) und die K 8251 (Amtmannstraße) beziehungsweise über die K 8251 (Amtmannstraße), S 200 (Richtung Mittweida)und S 241 (Altmittweida).

Kosten

  • Förderung durch den Freistaat Sachsen, Zuwendung im Rahmen der Förderung des kommunalen Straßen und Brückenbaus (RL-KStB) Teil B

  • 90-prozentige Förderung

  • veranschlagte Kosten für das Landratsamt 462 TEUR

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news-2612 Tue, 02 Apr 2019 08:48:00 +0200 Vollsperrung in Seifersbach /das-amt/neuigkeiten/vollsperrung-in-seifersbach.html Die Kreisstraße 8231 in der Ortslage Seifersbach der Gemeinde Rossau wird vom 3. April bis voraussichtlich 12. April 2019 für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Kreisstraße 8231 in der Ortslage Seifersbach der Gemeinde Rossau wird vom 3. April bis voraussichtlich 12. April 2019 für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Der Grund hierfür sind Restarbeiten an der im Vorjahr ausgeführten Deckensanierung. Hierzu gehören Markierungsarbeiten und die Herstellung des Bankettstreifens.  

Die Arbeiten werden unter Vollsperrung ausgeführt. Die Umleitung erfolgt wie im Vorjahr über die Staatsstraße (S) 202 und die S 201.

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news-2614 Tue, 02 Apr 2019 07:22:01 +0200 Masernerkrankung im Landkreis Mittelsachsen /das-amt/neuigkeiten/masernerkrankung-im-landkreis-mittelsachsen.html Im Landkreis Mittelsachsen ist eine Masernerkrankung nachgewiesen worden. Es handelt es sich dabei um eine ungeimpfte erwachsene Person. Sie wird in einer Klinik behandelt. Im Landkreis Mittelsachsen ist eine Masernerkrankung nachgewiesen worden. Es handelt es sich dabei um eine ungeimpfte erwachsene Person. Sie wird in einer Klinik behandelt. Das Gesundheitsamt Mittelsachsen hat Maßnahmen ergriffen nach dem Sächsischen Herdbekämpfungsprogramm Masern. So werden jetzt wiederum Kontaktpersonen ermittelt, der Impfstatus geprüft und Untersuchungen angeordnet. Die letzten Masernerkrankungen im Landkreis Mittelsachsen traten im Jahr 2017 auf. Die erkrankte Person war von einer Reise aus dem Nahen Osten zurückgekehrt.

Die Masernerkrankung gehört zu den ansteckendsten Erkrankungen, die nur beim Menschen vorkommt und durch Tröpfchen beim Husten, Niesen und Sprechen oder durch direkten Kontakt mit Erkrankten übertragen wird. Krankheitszeichen können hohes Fieber, Schnupfen, Husten und Bindehautentzündung sein. Nach drei bis vier Tagen zeigt sich ein grobfleckiger Hautausschlag, der typischerweise hinter den Ohren beginnt und sich innerhalb von 24 Stunden über den Körper ausbreitet. An der Wangenschleimhaut können weißliche, ein bis zwei Millimeter große, sogenannte Koplik-Flecken sichtbar werden. Als Komplikationen können Lungenentzündung, Mittelohrentzündung oder die in zirka 30 Prozet tödlich verlaufende oder zu bleibender Behinderung führende Hirnentzündung (Enzephalitis) auftreten.

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ist das Risiko schwer verlaufender Komplikationen bei Kindern unter fünf Jahren und bei Erwachsenen über 20 Jahren am höchsten.

Schutzimpfungen gegen übertragbare Krankheiten schützen den Einzelnen vor Ansteckung und Erkrankung und die Allgemeinheit vor der Ausbreitung einer Krankheit. Geimpfte Personen bauen gegen die betreffende Krankheit einen Immunschutz auf und erkranken in der Regel nicht. Die Infektionskette von Mensch zu Mensch wird unterbrochen. Schutzimpfungen gehören zu den wirksamsten und sichersten Vorsorgemaßnahmen der Krankheitsverhütung. Moderne Impfstoffe sind gut verträglich und unerwünschte Arzneimittelnebenwirkungen werden nur in seltenen Fällen beobachtet.

Die Sächsische Impfkommission trifft ihre Impfempfehlungen auf der Grundlage der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert- Koch-Institut unter Berücksichtigung der epidemiologischen und historischen Besonderheiten im Freistaat Sachsen. Die Sächsische Impfkommission empfiehlt eine Masernimpfung in Kombination mit einer Mumps- und Röteln-Impfung (MMR): die erste Impfung ab dem zwölften Lebensmonat, die zweite Impfung ab dem vierten Lebensjahr. Es gibt keine Altersbegrenzung für die Masern- Impfung. Es sollten alle empfänglichen Personen geimpft werden. Als empfänglich gelten alle ungeimpften Personen jünger als Geburtsjahrgang 1958 ohne immunologisch nachgewiesene überstandene Erkrankung. Es ist eine zweimalige Impfung erforderlich (Mindestabstand vier Wochen) oder eine einmalige Impfung mit Immunitätsnachweis; vorzugsweise sollte Mumps-Masern-Röteln-Impfstoff verwendet werden.

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news-2611 Mon, 01 Apr 2019 08:53:00 +0200 Geänderte Sprechzeiten in der Elterngeldstelle /das-amt/neuigkeiten/geaenderte-sprechzeiten-in-der-elterngeldstelle.html Infolge von Krankheit müssen die Sprechzeiten in der Elterngeldstelle vorübergehend geändert werden. Infolge von Krankheit müssen die Sprechzeiten in der Elterngeldstelle vorübergehend geändert werden. Sie hat geöffnet beziehungsweise ist telefonisch zu erreichen

  • dienstags von 09:00 bis 12:00 Uhr und 15:00 bis 18:00 Uhr sowie

  • donnerstags von 09:00 bis 12:00 Uhr und 15:00 bis 18:00 Uhr.

Durch die aktuelle Situation kommt es zu Verzögerungen bei der Bearbeitung von Anträgen.

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news-2610 Fri, 29 Mar 2019 11:57:35 +0100 Unfallkommission kam an der Staatsstraße 247 bei Langenleuba-Oberhain zusammen /das-amt/neuigkeiten/unfallkommission-kam-an-der-staatsstrasse-247-bei-langenleuba-oberhain-zusammen.html Am Donnerstagnachmittag, 28. März, hat sich die Unfallkommission des Landkreises den Kreuzungs- und Bushaltestellenbereich an der ehemaligen Bundesstraße (B) 175 angesehen, an dem am 19. März eine Elfjährige bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt wurde. Am Donnerstagnachmittag, 28. März, hat sich die Unfallkommission des Landkreises den Kreuzungs- und Bushaltestellenbereich an der ehemaligen Bundesstraße (B) 175 angesehen, an dem am 19. März eine Elfjährige bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt wurde. Dieser Kommission gehören Vertreter der Straßenverkehrsbehörde des Landratsamtes Mittelsachsen, der Polizei sowie des Straßenbaulastträgers, dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV), an. Vor Ort waren zudem Vertreter der Regiobus Mittelsachsen GmbH sowie der Stadt Penig und des Landratsamtes Mittelsachsen. Das Gremium bekräftigte, dass für diesen Abschnitt der B 175, der zur Staatsstraße 247 umgestuft worden ist, keine Unfallhäufungsstelle vorliegt. Im Bereich der Bushaltestelle ,Langenleuba-Oberhain Kreuzung‘ ist der tragische Unfall der erste polizeibekannte mit Beteiligung eines Fußgängers seit mindestens fünf Jahren. Die Polizei erfasst alle aufgenommen Verkehrsunfälle und wertet diese aus. Wird dabei eine Unfallhäufungsstelle entsprechend der Definition festgestellt, informiert die Polizei die örtliche Unfallkommission.

Weiterhin wurde die Beschilderung nochmals überprüft. „Die aktuelle Beschilderung des Haltestellenbereichs mit Tempo 70 und der Schilderkombination ,Achtung Kinder‘ mit dem Zusatzzeichen ,Schulbus mit zeitlicher Begrenzung‘ entspricht dem Maximum des rechtlich Möglichen“, so die einhellige Meinung des Gremiums. Die jetzige Beschilderung fordert, dass bei haltendem Schulbus und wartenden Kindern Kraftfahrer in beiden Fahrtrichtungen ihre Geschwindigkeit so anzupasssen haben, dass sie jederzeit anhaltebereit sind, inklusive der Reaktionszeit.

Die Unfallkommission hat sich auch die Austrittssituation für die Fahrgäste aus dem Bus angesehen. Diese wurde als unbefriedigend bewertet, rechtlich betrachtet sei sie jedoch zulässig. Als kurzfristige Maßnahme wurde gemeinsam mit dem LASuV festgelegt, provisorisch baulich eine asphaltierte Austritts- beziehungsweise Aufstellfläche zu schaffen.

Als Sofortmaßnahme wurde zudem festgelegt, dass der Fahrplan für die Schülersonderlinie 623 für die Nachmittagsfahrt angepasst wird: Sie startet ab Montag künftig zirka acht Minuten früher am Gymnasium beziehungsweise der Oberschule in Penig. Der Umstieg von der Linie 623 in die Linie 607 erfolgt dann nicht mehr an der Bushaltestelle ,Langenleuba-Oberhain Kreuzung‘ sondern künftig am Busbahnhof in Narsdorf. Auch wenn sich dadurch die Fahrtzeit verlängert, sind sich die Mitglieder der Unfallkommission einig, dass der Umstieg für die Kinder in Narsdorf sicherer ist. Das Vorgehen wurde umgehend mit Vertretern der beiden Bildungseinrichtungen abgestimmt.

In die Betrachtung für eine langfristige Lösung zur Entschärfung der Gefahrensituation werden in der Nähe der Bushaltestelle ,Langenleuba-Oberhain Kreuzung‘ liegende Grundstücke einbezogen. Das weitere Vorgehen erfolgt in enger Abstimmung mit allen Beteiligten. Über entsprechende Ergebnisse werden die Verfahrensbeteiligten offensiv informieren.

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news-2579 Fri, 29 Mar 2019 11:08:00 +0100 Kreisforstbehörde ruft die Waldbesitzer zur regelmäßigen Kontrolle ihrer Waldbestände auf /das-amt/neuigkeiten/kreisforstbehoerde-ruft-die-waldbesitzer-zur-regelmaessigen-kontrolle-ihrer-waldbestaende-auf.html Landesweit haben Borkenkäfer in den vergangenen Jahren drastische Schäden in Nadelholzbeständen hinterlassen. Landesweit haben Borkenkäfer in den vergangenen Jahren drastische Schäden in Nadelholzbeständen hinterlassen. „Im gesamten Landkreis Mittelsachsen sind daher vielerorts abgestorbene Bäume − insbesondere Fichten − und aufgelichtete Waldbestände zu finden. Das Schadausmaß hier zählt zu den höchsten in Sachsen“, konstatiert Mario Helbig, Referatsleiter Forst, Jagd und Landwirtschaft im Landratsamt.

Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die Borkenkäfer zahlreich überwintern, sich ab dem Frühjahr wieder stark vermehren und erneut Wälder in erheblichem Umfang schädigen. Die Bäume sind infolge der trocken-heißen Witterung 2018 nach wie vor geschwächt; hinzukommen Schneebruchschäden aus dem Januar 2019, die die weitere Ausbreitung der Borkenkäfer begünstigen. 

Um den eigenen Wald zu schützen und zu verhindern, dass Käferherde auf Waldnachbarn übergreifen, sind durch jeden Waldbesitzer dringend regelmäßige Kontrollen, zumindest alle zwei Wochen, durchzuführen und aufgefundenes Käferholz umgehend aus dem Wald zu schaffen. Schwerpunkt sind Waldbestände, die mit Nadelholz bestockt sind, in denen gebrochene/geworfene Bäume noch nicht beräumt sind und/oder in denen sich alte Befallsherde befinden. „Nur rechtzeitiges Handeln führt zum Erfolg“, so Helbig. 

Waldschutzmaßnahmen gegen den Borkenkäfer ab dem Beginn des Schwärmfluges
(ab etwa 16 Grad Celsius Tagestemperatur):

  • Nadelholzbestände müssen gründlich und regelmäßig (am besten wöchentlich) auf den jetzt einsetzenden neuen Befall kontrolliert werden. Merkmale für einen Borkenkäferbefall sind: Bohrlöcher und frisches Bohrmehl an der Rinde, Harztröpfchen unterhalb des Kronenansatzes, abgeschlagene Rindenschuppen durch die Tätigkeit von Spechten, später grüner Nadelteppich unter Fichten.

  • Befallene Bäume müssen schnellstmöglich vor dem Ausflug der Käfer − in der Regel ab Anfang April − gefällt, aufgearbeitet und abgefahren (oder entrindet) werden.

  • Besonders gefährdet sind Bäume um alte Befallsstellen, Bereiche mit Wurf- und Bruchholz und um Holzpolterplätze sowie exponierte Bestandesränder.

Kontakt:  
Referat Forst, Jagd und Landwirtschaft
Tel. 03731 799-3621 
E-Mail umwelt.forst@landkreis-mittelsachsen.de

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news-2605 Fri, 29 Mar 2019 09:16:00 +0100 Kreiswahlausschuss tagte /das-amt/neuigkeiten/kreiswahlausschuss-tagte-2.html Der Kreiswahlausschuss hat am 28. März in öffentlicher Sitzung über die Zulassung der Vorschläge zur Kreistagswahl entschieden. Alle Parteien beziehungsweise Wählervereinigungen des jetzigen Kreistages beteiligen sich erneut und bringen in allen 14 Wahlkreisen eigene Vorschläge ein. Der Kreiswahlausschuss hat am 28. März in öffentlicher Sitzung über die Zulassung der Vorschläge zur Kreistagswahl entschieden. Alle Parteien beziehungsweise Wählervereinigungen des jetzigen Kreistages beteiligen sich erneut und bringen in allen 14 Wahlkreisen eigene Vorschläge ein. Insgesamt gibt es 540 zugelassene Bewerberinnen und Bewerber. Sie verteilen sich auf die Parteien wie folgt:  CDU 97, DIE LINKE 46, SPD 81, Freie Wähler 123, FDP 42, AfD 40, GRÜNE 62, NPD 14, Regionalbauernverband 35. „Zwei Bewerber und eine Bewerberin konnten wegen fehlender Zustimmungserklärung nicht zugelassen werden“, erklärt Kreiswahlleiter Peter Schubert. Mit 53 gibt es die höchste Zahl an Bewerberinnen und Bewerbern im Wahlkreis 11 (Frauenstein, Großschirma, Bobritzsch-Hilbersdorf, Halsbrücke, Rechenberg-Bienenmühle, Reinsberg). In den Wahlkreisen 2 (Hartha, Leisnig, Großweitzschen) und 12 (Brand-Erbisdorf, VG Sayda/Dorfchemnitz, VG Lichtenberg/Weißenborn, Mulda, Neuhausen) stellen sich mit jeweils 30 die wenigstens Bewerberinnen und Bewerbern zur Wahl.

Die Vorschläge werden in der kommenden Woche im elektronischen Amtsblatt des Landkreises sowie am 17. April im Mittelsachsenkurier veröffentlicht. „Parallel erfolgen die weiteren Schritte zur Vorbereitung der Kreistagswahl, wie beispielsweise der Druck der Stimmzettel“, so Schubert. Am 26. Mai sind rund 258 000 Mittelsachsen zur Wahl aufgerufen. Sie geben ihre Stimmen für die künftige Zusammensetzung des Europaparlamentes, des Kreistages sowie der Gemeinde- und Stadträte und gegebenenfalls der Ortschaftsräte ab.

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news-2600 Fri, 29 Mar 2019 08:57:00 +0100 Ehrenamt: Kreistag beschließt Richtlinie – Anträge können gestellt werden /das-amt/neuigkeiten/ehrenamt-kreistag-beschliesst-richtlinie-antraege-koennen-gestellt-werden.html Wie das Kommunale Ehrenamtsbudget in den Jahren 2019/2020 zur Verfügung gestellt und wie es in Mittelsachsen verwendet werden soll, dazu hat der Kreistag beschlossen und eine Richtlinie zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements verabschiedet. Darin ist geregelt, wie das Geld, das der Freistaat Sachsen den Landkreisen und kreisfreien Städte des Freistaates als Pauschalen bewilligt, verwendet werden soll. Wie das Kommunale Ehrenamtsbudget in den Jahren 2019/2020 zur Verfügung gestellt und wie es in Mittelsachsen verwendet werden soll, dazu hat der Kreistag beschlossen und eine Richtlinie zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements verabschiedet. Darin ist geregelt, wie das Geld, das der Freistaat Sachsen den Landkreisen und kreisfreien Städte des Freistaates als Pauschalen bewilligt, verwendet werden soll. Der Kreistag hatte sich dafür ausgesprochen, diese Mittel in Anspruch zu nehmen und die freiwillige Aufgabe der Förderung des bürgerschaftlichen Engagements fortzuführen und das Ehrenamt weiter zu stärken. Für den Landkreis Mittelsachsen stehen jährlich 200.000 Euro zur Verfügung. „Wir möchten diese Gelder für die Fortsetzung der Ehrenamtswürdigung einsetzen, denn nur durch das uneigennützige, selbstlose Mittun von Bürgerinnen und Bürgern werden viele Angebote in der Fläche überhaupt erst möglich“, so Landrat Matthias Damm. Für ihn ist das Ehrenamt Chefsache.

Da es in Mittelsachsen verschiedenartige Aktivitäten für und mit ehrenamtlich Engagierten gibt, wurde das Kommunale Ehrenamtsbudget in vier Teilbudgets gegliedert:

  • Teilbudget A – Stärkung von Verbandsarbeit

  • Teilbudget B – Förderung bürgerschaftlichen Engagements in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen,

  • Teilbudget C – Ehrenamtsfonds zur Unterstützung von Mini-Anliegen oder Sonderprojekten,

  • Teilbudget D – Ehrenamtsveranstaltung „Tag des Ehrenamtes“.

„Für die Teilbudgets A und B werden durch die neue Förderrichtlinie Regelungen zur Verfahrensweise getroffen“, erläutert Landrat Matthias Damm. Zuwendungsfähige Projekte, Maßnahmen und Vorhaben sind Damm zufolge insbesondere solche, die zur Gewinnung von Bürgern für ein Ehrenamt beitragen, die die Ausübung eines Ehrenamtes unterstützen oder die der Anerkennung und Würdigung Ehrenamtlicher dienen. Zuwendungsempfänger können juristische und private Personen sein, die in Mittelsachsen Aufgaben ehrenamtlichen Engagements erfüllen. „Eine Förderung kann jedoch nur für beantragte, neue, noch nicht begonnene Vorhaben bewilligt werden, die für denselben Zweck nicht bereits aus einem anderen Förderprogramm des Freistaates Sachsen, des Bundes oder der EU bezuschusst werden“, verdeutlicht Matthias Damm.

Das beantragte Vorhaben muss im jeweiligen Haushaltsjahr begonnen und abgeschlossen werden.

Antragsformulare sind jeweils bis zum 31. Januar des laufenden Jahres im Büro Landrat einzureichen. Für das Jahr 2019 gilt die Frist 30. April. Über die Vergabe der Mittel aus den Teilbudgets A und B entscheidet der Verwaltungs- und Finanzausschuss. Das Gremium wird im Mai zu einer Sondersitzung zusammenkommen, da die Gelder gemäß der Richtlinie bis spätestens 31. Oktober des jeweils laufenden Jahres von den positiv beschiedenen Antragsstellern abgerufen werden müssen. „Der Landkreis unterstützt ehrenamtliches Engagement in den kreisangehörigen Städten und Gemeinden aktiv und hat diesen Anspruch auch in seinem Leitbild als Vision 6 aufgenommen: Wir Mittelsachsen packen´s an – ehrenamtliche Gesellschaft gemeinsam gestalten“, so Landrat Matthias Damm abschließend.

Die Formulare stehen unter dem Stichwort „Ehrenamtsförderung" im Internetauftritt des Landkreises zur Verfügung.

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news-2598 Thu, 28 Mar 2019 07:37:24 +0100 Aus der Sitzung des Kreistages vom 27. März 2019 /das-amt/neuigkeiten/aus-der-sitzung-des-kreistages-vom-27-maerz-2019.html Gestern kam der Kreistag Mittelsachsen zu seiner letzten regulären Sitzung vor der Kreistagswahl im Beruflichen Schulzentrum „Julius Weisbach" zusammen.  Gestern kam der Kreistag Mittelsachsen zu seiner letzten regulären Sitzung vor der Kreistagswahl im Beruflichen Schulzentrum „Julius Weisbach" zusammen.  Informationen zum Thema Ausländer und Asyl

Seit Beginn des Jahres wurden dem Landkreis 118 neue Asylsuchenden durch den Freistaat Sachsen zugewiesen. Das geht aus der aktuellen Berichterstattung des Leiters der Stabsstelle für Ausländer- und Asylangelegenheiten Dieter Steinert hervor. Zum Vergleich: 2018 waren es insgesamt 464, darunter 66 Kinder. In den Gemeinschaftsunterkünften, Wohnprojekten und Wohnungen, über die der Landkreis Mittelsachsen verfügt, waren Ende Februar 2019 insgesamt 1 628 Personen untergebracht, davon 1 530 Asylsuchende und Geduldete sowie 98 bereits anerkannte Flüchtlinge. Die Zahl der durch den Landkreis Mittelsachsen unterzubringenden Asylbewerber und Geduldeten hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht verringert. Waren es im Februar 2018 noch 1 629 Personen, so ist diese Zahl innerhalb der zwölf Monate um 99 gesunken. „Allerdings hat sich die Gesamtzahl der Ausländer im Landkreis Mittelsachsen im letzten Jahr weiter erhöht auf nunmehr 10 161. Davon sind 3 576 (35 Prozent) EU-Ausländer und 2 694 (27 Prozent)  aus humanitären Gründen bei uns. 3 891 (38 Prozent) werden dem Bereich Ausbildung, Studium und Erwerbstätigkeit zugerechnet“, erläutert Steinert.

Neben der Asylproblematik liegt ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit der Stabsstelle in der Schaffung optimaler Voraussetzungen für eine gezielte und nachhaltige Arbeitsmarktmigration ausländischer Fachkräfte sowie der Ausbildung engagierter junger Menschen aus Drittstaaten. Die demografische Entwicklung mache eine gezielte Zuwanderung unumgänglich, wobei der Wettbewerb zur Fachkräftesicherung in Europa längst begonnen habe, so Steinert. In Vorbereitung der diesjährigen Integrationsmesse, die am 19. Juni im Brennstoffinstitut in Freiberg stattfindet, werden in Mittweida und Döbeln Gesprächsrunden mit ortsansässigen Unternehmen durchgeführt. „Wir haben in der Region Freiberg damit gute Erfahrungen gemacht. Zudem signalisieren die Unternehmerinnen und Unternehmer ihre Bereitschaft, anerkannte Flüchtlinge auszubilden beziehungsweise bei entsprechender Qualifikation einzustellen. Die Integrationskoordinatoren unterstützen bei der Vermittlung“, so Steinert. Die enge Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft werde in Zukunft eine bedeutende Rolle spielen. „Es werden deshalb aktuell Publikationen speziell zu diesem Thema erarbeitet. Dabei gibt es enge Abstimmungen zwischen der Wirtschaftsförderung des Landkreises und der Stabsstelle für Ausländer- und Asylangelegenheiten, um Kompetenzen zu bündeln“, verdeutlicht Dieter Steinert. Die Stabsstelle hat eine Reihe von Aktivitäten auf den Weg gebracht, um Ausländer in Arbeit zu bringen, die auch im Unterbringungs- und Integrationsbericht des Landkreises Mittelsachsen von 2018 dargestellt werden. Unter dem Schwerpunkt Aus- und Weiterbildung/Arbeitsmarktintegration werden unter anderem folgende Themen aufgegriffen und mit Partnern aus den Bereichen Bildung und Wirtschaft umgesetzt: Abitur für Migranten am Freiberg-Kolleg, Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen (FIM), Programm MIA (Migrantinnen in Arbeit), Arbeitsmarktmentoren für Geflüchtete, Arbeitgeberattraktivität der Fachkräfteallianz Mittelsachsen der Industrie- und Handelskammer sowie die Integrationsmesse Mittelsachsen unter Beteiligung einer großen Anzahl von Unternehmen. „Mit alle diesen Maßnahmen tragen der Landkreis Mittelsachsen und seine Partner zu einer gelingenden Integration von ausländischen Mitbürgern in Mittelsachsen bei“, so Dieter Steinert abschließend.

Kreistag entscheidet über Maßnahmen zum Straßenbau

Auch in diesem Jahr sind im Bereich der Kreisstraßen mehrere Erneuerungs- und Instandhaltungsmaßnahmen vorgesehen. Rund 2,5 Millionen Euro stellt der Freistaat hierfür zur Verfügung, der Landkreis stellt Eigenmittel in Höhe von 275.051,65 Euro. Grundlage bildet die Richtlinie Kommunaler Straßenbau Teil B. Der Kreistag entschied über eine Liste, wie die Mittel untersetzt werden. „Acht Vorhaben sind darin enthalten – von Planungskosten bis hin zu Rahmenverträgen für Reparaturen an Brücken und Stützwänden“, erklärt die zuständige Referatsleiterin Claudia Richter. Unter anderem laufen derzeit die Abstimmungen für die Sanierung der Widerlager und des Mittelpfeilers an der Holzbrücke Hennersdorf, die zur Kreisstraße (K) 7705 gehört. „Wir arbeiten unter der Brücke, es wird voraussichtlich keine Vollsperrung geben“, so Richter. In Höckendorf, einem Ortsteil von Kriebstein, erfolgt von Sommer bis November auf der Kreisstraße 8212 der zweite Abschnitt der Fahrbahnsanierung zwischen Höckendorf und Erlebach über einen Kilometer. Der erste Abschnitt erstreckte sich von der Staatsstraße bis nach Höckendorf und wurde im Vorjahr realisiert. Ebenfalls fortgesetzt wird die Deckensanierung der Kreisstraße 7733 zwischen Friedebach und Dorfchemnitz. Richter: „2018 erfolgte ein erster Abschnitt mit rund 600 Metern, während der Sommerferien soll nun der zweite über 1 200 Meter folgen.“ Auf der K 8206 zwischen Langenstriegis und Eulendorf bei Frankenberg soll ab August die Fahrbahn auf einer Länge von 1 100 Metern erneuert werden. Ein weiterer Bestandteil der Liste ist die Fahrbahnerneuerung der Kreisstraße 8257 im Bereich des Peniger Ortsteils Langenleuba-Oberhain auf einer Strecke von 1,6 Kilometern. Die Maßnahme musste im Vorjahr auf Grund der parallel umgesetzten Maßnahme entlang der K 8260 in Obergräfenhain verschoben werden. In diesem Jahr soll nun der Bau über die doppelte Länge umgesetzt werden. „Wir gehen davon aus, ab Juni starten zu können und bis Ende des Jahres fertig zu werden“, so Richter. Abschließend betont die Referatsleiterin: „Die Liste beinhaltet mehr Vorhaben, als die Förderung abdecken kann. Infolge von Genehmigungen und Bauerlaubnissen kommt es immer wieder zu Verschiebungen. Wir möchten aber handlungsfähig bleiben und wählen daher diesen Schritt“, so Richter. Der Kreistag ermächtigte in einem Tagesordnungspunkt den Landrat zur Vergabe von Bauleistungen an Kreisstraßen, wenn eine Vergabe aus terminlichen Gründen nicht im regulären Ausschuss möglich ist.

Öffentlich-rechtliche Verträge für den flächendeckenden Breitbandausbau legitimiert

Der Landkreis Mittelsachsen hat mit sieben kreisangehörigen Kommunen öffentlich-rechtliche Verträge zur Sicherstellung des flächendeckenden Breitbandausbaus geschlossen, mit weiteren 18 gibt es Vorverträge. Diese hat der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung per Beschluss nachträglich legitimiert. „Den Beteiligten war der Gremienvorbehalt zur Wirksamkeit der Kooperationsvereinbarungen bewusst“, erläutert der erste Beigeordnete und Leiter des Geschäftskreises Kreisentwicklung, Verkehr, Umwelt und Technik Dr. Lothar Beier. Doch da durch die Richtlinie Digitale Offensive Sachsen (DiOS) im Herbst 2018 die Möglichkeit der erweiterten Koordinierung des Breitbandausbaus durch die Landkreise geschaffen wurde, und noch die Möglichkeit auf eine Förderung bestand, seien die ersten Schritte zügig eingeleitet worden. „Für die Beantragung der Bundesmittel waren diese unterzeichneten Kooperationsvereinbarungen im Sinne einer vorvertraglichen Regelung zwischen Landkreis und Kommunen erforderlich. Erst nach der Durchführung von Markterkundungsverfahren und deren Auswertung können die sogenannten Cluster, zu denen die Kommunen zusammengeschlossen werden, inhaltlich bestimmt und begründet werden“, konkretisiert Dr. Lothar Beier. Da eine Erweiterung der Fördermaßnahmen absehbar sei, solle an dieser Verfahrensweise auch zukünftig festgehalten werden.  Aus diesem Grund ermächtigte das Gremium den Landrat zudem, weitere solcher Kooperationsverträge mit Kommunen sowie Ergänzungen bereits bestehender Kontrakte abzuschließen.

25 Kommunen des Landkreises konnten bislang in kreisgeleiteten Projekten integriert werden. Diese bestehen aktuell aus drei Clustern. Ein erster Förderbescheid liegt seitens des Bundes für das Cluster „Süd-West“ vor. Es umfasst Burgstädt, Claußnitz, Hartmannsdorf, Königshain-Wiederau, Lunzenau, Mühlau und Taura mit rund 1 300 Anschlüssen. „Vergangene Woche ist zudem der Bescheid der Landesdirektion Sachsen für dieses sogenannte Cluster A eingegangen. Es wurden rund 5,4 Millionen Euro Landesmittel bewilligt“, erläutert Mittelsachsens Breitbandkoordinator Mattias Borm. Für das Cluster A erfolgte zudem ein Ergänzungsantrag „Schulen“ im selben Fördergebiet. „Die bestehenden Kooperationsverträge mit den Kommunen werden dahingehend erweitert“, so Borm.  Vorverträge wurden bisher mit den beteiligten Kommunen des Clusters B – Nord (Döbeln, Kriebstein, Leisnig, Roßwein, Waldheim und Zschaitz-Ottewig) sowie des Clusters C – Süd, bestehend aus Altmittweida, Bobritzsch-Hilbersdorf, Flöha, Frankenberg, Großschirma, Königsfeld, Lichtenau, Mulda, Oberschöna, Reinsberg, Rossau, Seelitz (Teilgebiet) sowie einzelnen bisher „weißen Flecken“ in Rochlitz, unterzeichnet. Ein viertes Cluster für alle bisher in den Bestandsprojekten nicht berücksichtigten Förderobjekte, hauptsächlich Schulen, Krankenhäuser und Gewerbegebiete, wird im zweiten Quartal 2019 auf den Weg gebracht. „Dazu notwendige Vorrecherchen, vor allem zur besonderen Förderfähigkeit von Gewerbeanschlüssen, laufen bereits. Die Ergebnisse sollen dann nochmals vor Beantragung mit den Kommunen abgestimmt werden“, erläutert Borm die weiteren Schritte. Gleichzeitig sollen die Kommunen mit dieser Abfrage zu allen derzeit förderfähigen Sachverhalten, die noch nicht auf den Weg gebracht wurden, „zu einer Entscheidung ermuntert werden, entweder die notwendigen Maßnahmen selbst zu erledigen oder an den Landkreis abzugeben“, so der Breitbandkoordinator abschließend.

„Brücken in die Zukunft“-Maßnahmeplan angepasst

Der Maßnahmeplan für das Investitionsprogramm „Brücken in die Zukunft“ wurde mit dem Beschluss des Kreistages angepasst. Insgesamt stehen dem Landkreis gut 13 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld stammt vom Bund in Höhe von rund 2,7 Millionen Euro und vom Land in Höhe von 10,3 Millionen Euro. Rund 530.000 Euro vom Bund wurden zusätzlich an die Städte und Gemeinden übertragen. Anpassungen waren bei elf von insgesamt 27 Maßnahmen notwendig: Dank der kostengünstigen Vergabe bei der Erweiterung der Netzwerkverkabelung im Gymnasium Flöha war dieser Ausgabeposten rund 36.600 Euro günstiger als veranschlagt. Die Maßnahme ist komplett abgeschlossen und hat rund 112.000 Euro gekostet. Für drei Maßnahmen, die sich derzeit in der Planungsphase befinden, erfolgte eine Kostenanpassung. Dies betrifft den Ersatzneubau des Flachbaus des Landratsamtes an der Frauensteiner Straße in Freiberg (Mehrbedarf 400.000 Euro; Kosten: rund 2,1 Mio. Euro), die Neugestaltung des Eingangsbereichs am Hauptgebäude (Minderbedarf rund 600.000 Euro; Kosten: 1,4 Mio. Euro) sowie die Herstellung der Barrierefreiheit, die Anpassung der Sicherheitstechnik und die Schaffung von Stellplätzen am Standort Mastener Straße in Döbeln (Minderbedarf 45.000 Euro; Kosten: rund 455.000 Euro). Da sich die Standzeit des Gerüstes am Standort Mittweida aufgrund umfangreicher Voruntersuchungen sowie ungünstiger Witterungsverhältnisse verlängert hatte, ist die energetische Sanierung des Hauses A teurer geworden. „Die Mehrkosten summieren sich auf rund 130.000 Euro“, erläutert der Leiter der Abteilung Interner Service Peter Schubert. Die energetische Sanierung der Fassade der Straßenmeisterei Hainichen ist beendet. Sie hat rund 137.000 Euro anstatt der geplanten rund 151.000 Euro gekostet. Ebenfalls in Hainichen war die energetische Sanierung des Hauses Georgenstraße 19 vorgesehen, in dem der Mittelsächsische Kultursommer e. V. seinen Sitz hat. „Diese Maßnahme wurde jedoch im Überprüfungsverfahren durch das Sächsische Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft abgelehnt. Sie kann somit nicht in den Maßnahmeplan übernommen werden“, erläutert der erste Beigeordnete Dr. Lothar Beier. In seinem Bereich erfolgt die formelle Bearbeitung des Investitionsprogramms. Die Ablehnung sei erfolgt, da der Landkreis mit der Maßnahme keine kommunale Verpflichtung erfülle, der er nachkommen müsse. Außerdem gehört die Immobilie nicht dem Landkreis beziehungsweise hat der Landkreis keinen unmittelbaren Einfluss auf sie.  „Wir bedauern es sehr, dass wir den Verein, der das kulturelle Leben in Mittelsachsen bereichert und den Landkreis dank seiner zahlreichen Aktivitäten weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannt macht, nicht auf diese Weise unterstützen können“, so der erste Beigeordnete Dr. Lothar Beier.

Verkauf von Geschäftsanteilen

Der Kreistag stimmte dem Verkauf von Geschäftsanteilen an der TechnologiePark Mittweida GmbH zu. Diese übernimmt die Stadt Mittweida für 293.700 Euro. Weiterer Gesellschafter ist die Industrie- und Handelskammer (IHK), die wie die Stadt bisher 20 Prozent der Anteile hält. „Die Stadt Mittweida stellte den Antrag, die Anteile zu übernehmen mit dem Ziel selbständig Wirtschaftsförderung zu betreiben“, so der Leiter der Abteilung Finanzen und Controlling Andreas Müller. In diesem Zusammenhang wurde dann wiederum Chancen und Risiken geprüft beziehungsweise abgewogen, ob umgekehrt eine Übernahme aus Sicht des Landkreises möglich wäre. „Dies hat sich als nicht wirtschaftlich erwiesen, da es bei den Immobilien des Technologieparkes unterschiedliche Eigentumskonstellationen gibt, unabhängig davon, dass seitens der Stadt Mittweida auch andere Ziele für eine Neuausrichtung verfolgt werden“, erklärt Müller.

Prüfbericht vorgelegt

Zur Kenntnisnahme wurde den Kreisräten ein Prüfungsbericht  über die überörtliche Prüfung von (vorläufigen) Inobhutnahmen unbegleiteter minderjähriger Ausländer (umA) zwischen 2014 und 2016 ausgereicht. Der Sächsische Rechnungshof (SRH) hatte in den Landkreises Nordsachsen, Vogtlandkreis und der Stadt Dresden eine Prüfung durchgeführt und Unterlagen aller örtlicher Träger der öffentlichen Jugendhilfe angefordert und Online-Fragebögen ausgewertet. 2015 gab es laut SRH sachsenweit 3 709 Inobhutnahmen, davon entfielen 1 794 auf umA, 2016 waren unter den insgesamt 5 244 Inobhutnahmen 3 079 umA. Für Mittelsachsen stellen sich die Zahlen wie folgt dar: 2015 – 144 insgesamt, davon 103 umA, 2016 – 280 insgesamt, davon 237 umA.

Unterstützung Medizinstudierender

Im ersten Halbjahr 2020 wird ein strategisches Programm vorgelegt mit dem Titel „Rundum gesund – Ärztin/Arzt werden für Mittelsachsen“. Das beschloss der Kreistag. Hintergrund ist ein entsprechender Prüfauftrag des Gremiums, wie Medizinstudierende in Form eines Stipendiums unterstützt werden könnten. Unter anderem wurden hier Gespräche mit den kommunalen Krankenhäusern und einem angehenden Arzt im praktischen Jahr geführt, der mit der Situation seiner Kommilitonen vertraut ist. „Der Partnerlandkreis Calw ist schon seit mehreren Jahren auf dem Gebiet aktiv und hat hier gute Erfahrungen gemacht. Dieser gibt finanzielle und ideelle Unterstützung“, erklärt der zweite Beigeordneter Jörg Höllmüller. Wichtig sei neben der finanziellen Hilfe vor allem die gute Betreuung der Stipendiaten durch erfahrenen Mediziner aus dem Landkreis. Das mittelsächsische Programm soll diesen Ansatz aufgreifen. Vorgesehen ist eine monatliche Unterstützung  für ausgewählte Studienanfänger zu fördern. Als Gegenleistung sollten  Praxisanteile der Ausbildung beziehungsweise anteilig die Weiterbildung zum Facharzt im Landkreis absolviert werden. Ein Bestandteil ist zudem beispielsweise ein Mentorenprogramm mit persönlicher Betreuung. Höllmüller: „Des Weiteren wollen wir gemeinsame Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung im medizinischen Bereich initiieren, dazu gehören auch Pflegekräfte.“ Das Vorhaben „Rundum gesund – Ärztin/Arzt werden für Mittelsachsen“ wird mit den Krankenhäusern unter Einbindung des Kreistages erarbeitet.

Entscheidungen zum ÖPNV

Einen Schwerpunkt der letzten regulären Sitzung in dieser Legislaturperiode des Kreistages bildete der Öffentliche Personennahverkehr. So wurde über das Ergebnis des Prüfauftrages zur Einführung eines Sozialtickets informiert, der in der vergangenen Sitzung des Gremiums erteilt wurde. Da die Thematik in den Kreistagen des Erzgebirgskreises und des Landkreises Zwickau ebenfalls auf der Agenda stand, fand eine umfassende Betrachtung durch den Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) und die jeweiligen Verwaltungen statt – zwischenzeitlich wurden die Anträge in den anderen beiden Landkreisen zurückgezogen. Gründe sind die schwierige Umsetzbarkeit und die mögliche Ungleichbehandlung von Geringverdienern, Alleinerziehenden und Menschen mit geringen Renten. „Es ergäben sich aktuell keine Durchsetzungsmöglichkeiten im Verkehrsverbund“, erklärt der zuständige Leiter der Abteilung Verkehr und Bauen Thomas Kranz. Bei der Prüfung wurden mehrere Modelle betrachtet: von einem Tarifprodukt „Sozialticket“ über die Herausgabe der Tickets direkt an die Berechtigten durch den Landkreis bis hin zur Erstattung eines Teil der Ticketkosten per Antrag durch den Landkreis. „Im Ergebnis bedeutet eine solche Fahrkarte einen Zuschuss von mehreren Millionen Euro in Verbindung mit rechtlichen Bedenken und einem unverhältnismäßigen Verwaltungsaufwand“, so Kranz.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt sprach sich der Kreistag für eine Wiedereinrichtung des Bahnverkehrs zwischen Döbeln und Dresden aus. Das Gremium beauftragte den Landrat, in der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) eine Konzepterarbeitung zu unterstützen und Gespräche mit dem zuständigen Verkehrsministerium in Dresden und dem Nachbarlandkreis Meißen zu führen. Dieser gehört zum Verkehrsverbund Oberelbe. Im Dezember 2015 war die Zugverbindung zwischen Döbeln über Nossen nach Meißen abbestellt worden. In Meißen gab es Anschluss an die S-Bahn nach Dresden. Grund für die Abbestellung waren die geringe Nachfrage und die reduzierte Mittelzuweisung des Freistaates. Die Verbindung wurde durch Busse ersetzt. „In den vergangenen Jahren haben sich aber die Rahmenbedingungen geändert“, so Landrat Matthias Damm. So gäbe es jetzt eine Tariflösung zwischen den Verbünden für das Gebiet und die Mittel des Freistaates seien gestiegen. „Für die Wiederaufnahme des Personenverkehrs bedarf es einer sicheren Finanzierung, sowohl für die benötigten Investitionen als auch für einen dauerhaften Betrieb“, ergänzt Damm. Bereits im Februar nahm er an einer entsprechenden Beratung im Verkehrsministerium mit Vertretern der Verbünde, Initiatoren des Vorhabens und Landtagsabgeordneten teil. Weitere Gespräche sollen folgen.

Der Landrat wurde vom Kreistag außerdem beauftragt, beim Zweckverband für die Stärkung der Kompetenzen der Beirates Schülerbeförderung hinzuwirken. Seit dem 1. Januar 2011 ist der Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) Aufgabenträger für die Schülerbeförderung der Landkreise Mittelsachsen, Zwickau und Erzgebirgskreis. Gemäß der Verbandssatzung bildetet der Zweckverband einen Beirat für die Aufgabe, der eine beratende Funktion derzeit hat. Der Kreistag lehnte überdies einen Fraktionsantrag zur Schaffung einer Landesverkehrsgesellschaft ab.

Personelle Veränderung im Kreiswahlausschuss

Der Kreistag hat Natalie Thieme als stellvertretende Beisitzerin in den Kreiswahlausschuss für die Kreistagswahl am 26. Mai gewählt. Sie übernimmt den Posten des zuvor abgewählten Gerd Schönberg, da dieser als Bewerber für die Kreistagswahl kandidieren wird. Da Bewerber und Vertrauenspersonen für Wahlvorschläge gemäß des Kommunalwahlgesetzes jedoch keinem Wahlorgan angehören dürfen, das für dieselbe Wahl tätig wird, war diese personelle Veränderung erforderlich.

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news-2580 Thu, 28 Mar 2019 06:26:00 +0100 Verbrennen von pflanzlichen Abfällen ist verboten /das-amt/neuigkeiten/verbrennen-von-pflanzlichen-abfaellen-ist-verboten.html Am 22. März 2019 ist das neue Sächsische Kreislaufwirtschafts- und Bodenschutzgesetz (SächsKrWBodSchG) in Kraft getreten. Gleichzeitig sind das Sächsische Abfallwirtschafts- und Bodenschutzgesetz und die Pflanzenabfallverordnung außer Kraft getreten. Aufgrund des Außerkrafttretens der Pflanzenabfallverordnung ist das Verbrennen pflanzlicher Abfälle grundsätzlich verboten. Dies ergibt sich aus § 28 Abs. 1 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) vom 24. Februar 2012. Am 22. März 2019 ist das neue Sächsische Kreislaufwirtschafts- und Bodenschutzgesetz (SächsKrWBodSchG) in Kraft getreten. Gleichzeitig sind das Sächsische Abfallwirtschafts- und Bodenschutzgesetz und die Pflanzenabfallverordnung außer Kraft getreten. Aufgrund des Außerkrafttretens der Pflanzenabfallverordnung ist das Verbrennen pflanzlicher Abfälle grundsätzlich verboten. Dies ergibt sich aus § 28 Abs. 1 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) vom 24. Februar 2012. Demnach dürfen Abfälle zum Zweck der Beseitigung nur in den dafür zugelassenen Anlagen oder Einrichtungen behandelt, gelagert oder abgelagert werden.

Weitere Informationen zu diesem Thema können im Landratsamt Mittelsachsen erfragt werden.

Kontakt:
Abteilung Umwelt, Forst und Landwirtschaft 
Referat Recht, Abfall und Bodenschutz 
Tel. 03731 799-4027, -4149 oder-4052

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news-2594 Wed, 27 Mar 2019 08:39:00 +0100 SACHSENGESPRÄCH erneut zu Gast im Landkreis Mittelsachsen – Ministerpräsident und Landrat laden ein /das-amt/neuigkeiten/sachsengespraech-erneut-zu-gast-im-landkreis-mittelsachsen-ministerpraesident-und-landrat-laden-ein.html Ministerpräsident Michael Kretschmer und Landrat Matthias Damm laden Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Mittelsachsen am 29. März 2019 nach Frankenberg zum Ideen- und Gedankenaustausch ein. Damit kehrt das erfolgreiche Gesprächsformat in den Landkreis zurück. Ministerpräsident Michael Kretschmer und Landrat Matthias Damm laden Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Mittelsachsen am 29. März 2019 nach Frankenberg zum Ideen- und Gedankenaustausch ein. Damit kehrt das erfolgreiche Gesprächsformat in den Landkreis zurück. Erneut kommen der Ministerpräsident und sein Kabinett mit den Bürgerinnen und Bürgern in ungezwungener Atmosphäre ins Gespräch. Mit dabei sein werden Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange, Integrationsministerin Petra Köpping, Sozialministerin Barbara Klepsch, Finanzminister Matthias Haß, Justizminister Sebastian Gemkow, Kultusminister Christian Piwarz , die Staatssekretäre vom Wirtschaftsministerium Stefan Brangs und vom Landwirtschaftsministerium Frank Pfeil sowie der Abteilungsleiter des Innenministeriums Max Winter.

Dabei geht es diesmal auch darum, was sich seit dem ersten Sachsengespräch verändert hat. Welche der angesprochenen Probleme sind gelöst, was hat die Staatsregierung in Angriff genommen und wo gibt es noch Handlungsbedarf?

„Die Bürgerinnen und Bürger haben uns im ersten Sachsengespräch viele Anregungen und Hinweise gegeben, die in unsere tägliche Arbeit für Sachsen eingeflossen sind. Mehr Polizisten wurden eingestellt, um für Sicherheit im Land zu sorgen. Das umfangreiche Bildungspaket für mehr Lehrer ist auf dem Weg, die Kommunen erhalten Geld, um deren Verwendung sie vor Ort selbst entscheiden. Beim Breitbandausbau sind wir einen großen Schritt vorangekommen. Die Liste ließe sich fortsetzen“, bilanziert der Ministerpräsident. „Ich freue mich auch in diesem Jahr wieder auf die Begegnungen mit den Bürgerinnen und Bürgern aus dem Landkreis Mittelsachsen und lade alle ganz herzlich ein. Nutzen Sie die Möglichkeit, kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch“, sagt Michael Kretschmer.

Landrat Matthias Damm ergänzt: „Nach dem erfolgreichen ersten mittelsächsischen Sachsengespräch in Freiberg wünsche ich mir in Frankenberg einen ebenso offenen, konstruktiven und sachlichen Gedankenaustausch.“ Er verweist auf die besondere Gelegenheit, zahlreiche Entscheidungsträger aus Landes- und Kreispolitik an einem Ort direkt ansprechen zu können und ruft die Mittelsachsen ebenfalls zur Teilnahme auf.

Erneut können die Bürgerinnen und Bürger zu allen Themen mit den Ministern und Staatssekretären ins Gespräch kommen. Die Bandbreite der Themen kann reichen von Bildung, Sicherheit, Infrastruktur, Wirtschaft, Breitbandausbau, Medizin und Pflege bis hin zu Kultur, Wissenschaft, Finanzen, Landwirtschaft und Umwelt sowie Justiz und Europaangelegenheiten.

Anmeldungen für die Bürgerinnen und Bürger sind nicht erforderlich.

Ablauf:

  • Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmer

  • Gespräche an einzelnen Thementischen

  • Abschlussrunde


  • Termin: Freitag, 29. März 2019,

  • Beginn: 19:00 Uhr, Einlass: 18:15 Uhr

  • Ort: Veranstaltungs- und Kulturforum STADTPARK, Hammertal 3, 09669 Frankenberg/Sa.

Hintergrund: 
2018 machte das „Sachsengespräch“ in allen zehn Landkreisen und drei kreisfreien Städten je einmal Station, dazu gab es eine weitere Veranstaltung gemeinsam mit der Domowina − Bund Lausitzer Sorben in Bautzen. Beim Sachsengespräch handelt es sich um ein offenes Dialogformat, bei dem für jeden Bürger die Möglichkeit besteht, seine Fragen an die zuständigen Politiker zu stellen. Dieses Angebot des direkten Bürgergesprächs mit Vertretern aus dem gesamten Kabinett ist bundesweit einzigartig. An den 14 Dialogveranstaltungen nahmen bisher insgesamt 5.000 Menschen teil. Das erste Sachsengespräch im Landkreis Mittelsachsen war am 16. Mai 2018 in Freiberg.

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news-2595 Wed, 27 Mar 2019 08:01:58 +0100 Kreistag tritt zusammen /das-amt/neuigkeiten/kreistag-tritt-zusammen-1.html Am heutigen Mittwoch kommt der Kreistag zu seiner letzten regulären Sitzung vor der Kreistagswahl zusammen. Themen sind unter anderem die Ehrenamtsförderung, der Breitbandausbau sowie die mögliche Unterstützung von Medizinstudierenden. Am heutigen Mittwoch kommt der Kreistag zu seiner letzten regulären Sitzung vor der Kreistagswahl zusammen. Themen sind unter anderem die Ehrenamtsförderung, der Breitbandausbau sowie die mögliche Unterstützung von Medizinstudierenden. Außerdem werden mehrere Anträge von Fraktionen behandelt, die sich mich dem Thema Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) auseinandersetzen. Hierbei geht es unter anderem um die Wiederbelebung der Zugstrecke von Döbeln in Richtung Dresden, um die Struktur der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) sowie die Schaffung einer Landesverkehrsgesellschaft. Die öffentliche Sitzung beginnt um 15 Uhr im Veranstaltungssaal des Beruflichen Schulzentrums für Technik und Wirtschaft „Julius Weisbach“, Schachtweg 2 in Freiberg. Die vollständige Tagesordnung entnehmen Sie bitte hier.

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news-2587 Mon, 25 Mar 2019 07:37:00 +0100 33. Trialog in Döbeln /das-amt/neuigkeiten/33-trialog-in-doebeln.html Am 28. März findet der nächste Trialog in Döbeln statt. Es ist inzwischen die 33. Veranstaltung in Folge. Am 28. März findet der nächste Trialog in Döbeln statt. Es ist inzwischen die 33. Veranstaltung in Folge. „Unter der Überschrift ,Psychisch krank: (Nur ein) Gefühl? Diagnose? Stigma?‘ wollen wir darüber sprechen, wie Betroffene und Angehörige in diesem Spannungsfeld Orientierung finden und behalten können“, so Margitta Kluge, Leiterin der Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstelle der „Arche“ am Körnerplatz 17 in Döbeln. Hier wird der Trialog wieder stattfinden. 

Beginn ist um 16:30 Uhr.

Patienten, Angehörige und professionelle Helfer diskutieren gemeinsame, aber auch unterschiedliche Standpunkte zur Psychiatrie. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Rückfragen beantwortet die Kontakt- und Beratungsstelle unter Tel. 03431 678 794.

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news-2578 Fri, 22 Mar 2019 08:03:00 +0100 Weitere Termine für Informationsabende zur Pflege /das-amt/neuigkeiten/weitere-termine-fuer-informationsabende-zur-pflege.html Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe für Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Mittelsachsen finden Informationsveranstaltungen in den Städten und Gemeinden durch das Pflegenetz Mittelsachsen (Landratsamt) statt. Die nächsten Termine sind am 28. März und 2. April. Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe für Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Mittelsachsen finden Informationsveranstaltungen in den Städten und Gemeinden durch das Pflegenetz Mittelsachsen (Landratsamt) statt. Die nächsten Termine sind am 28. März und 2. April. Viele Fragen entstehen bereits, bevor Hilfe benötigt oder Pflege in Anspruch genommen wird. Dabei wäre es frühzeitig gut zu wissen, wohin man sich bei eintretendem Unterstützungsbedarf wenden kann und welche Versorgungsangebote eine Entlastung bieten.

Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe für Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Mittelsachsen finden Informationsveranstaltungen in den Städten und Gemeinden durch das Pflegenetz Mittelsachsen (Landratsamt) statt. Hierbei werden typische Fragen zum Thema Pflege, dem Älterwerden im eigenen Zuhause sowie zu verschiedenen Entlastungs- und Unterstützungsangeboten aufgegriffen. Die Veranstaltungen finden am 28. März im dörflichen Gemeinschaftszentrum in Reinsberg und am 2. April im Bürgerhaus Sohra in der Gemeinde Bobritzsch-Hilbersdorf jeweils von 17:00 bis 18:30 Uhr statt und können kostenfrei und ohne Anmeldung besucht werden. 

Für Rückfragen können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger an das Pflegenetz Mittelsachsen wenden.

Kontakt:
Tel. 03731 799-6228 
E-Mail pflegenetz@landkreis-mittelsachsen.de 

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news-2576 Fri, 22 Mar 2019 07:52:00 +0100 Jetzt anmelden für den 27. Landkreislauf in Hainichen /das-amt/neuigkeiten/jetzt-anmelden-fuer-den-27-landkreislauf-in-hainichen.html Am 27. April heißt es wieder „Laufen, was das Zeug hält!“. Der 27. Landkreislauf des Kreissportbundes Mittelsachsen steht unmittelbar bevor.  Am 27. April heißt es wieder „Laufen, was das Zeug hält!“. Der 27. Landkreislauf des Kreissportbundes Mittelsachsen steht unmittelbar bevor.  In Hainichen müssen die Läufer insgesamt 28,1 Kilometer absolvieren. Dabei wird die Strecke auf drei unterschiedlich lange Abschnitte (1,3 Kilometer, 3,5 Kilometer, 5 Kilometer) aufgeteilt, die von je acht Läufern pro Team bewältigt werden müssen. In der Gellertstadt erwartet die Teilnehmer ein Stadtkurs. „Wir bieten wie auch schon 2014 einen Lauf in der Innenstadt an", erklärt Sylvio Christ, der Wettkampfleiter vom Kreissportbund Mittelsachsen. „Der Marktplatz ist unser Zentrum und es entsteht dadurch mehr eine Art Arena-Charakter, in der Läufern und Zuschauern etwas geboten wird.“ 

Erfahrungsgemäß sind beim Landkreislauf 80 bis 100 Teams dabei. Während die kürzeren Strecken über 1,3 und 3,5 Kilometer flach verlaufen, ist bei der Fünf-Kilometer-Runde ein Anstieg in den Stadtpark zu bewältigen. Der Hauptlauf startet 13:30 Uhr auf dem Marktplatz in Hainichen. 
Bis zum 8. April ist die Anmeldung online möglich unter www.ksb-mittelsachsen.de

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news-2575 Thu, 21 Mar 2019 07:48:00 +0100 Mit Bürgern im Dialog: Sachsengespräch in Frankenberg /das-amt/neuigkeiten/mit-buergern-im-dialog-sachsengespraech-in-frankenberg.html Was hat sich seit dem ersten Sachsengespräch verändert? Welche der angesprochenen Probleme sind gelöst, was hat die Staatsregierung in Angriff genommen und wo gibt es noch Handlungsbedarf? Um diese und viele weitere Fragen soll es am 29. März beim nächsten „Sachsengespräch“ gehen.  Was hat sich seit dem ersten Sachsengespräch verändert? Welche der angesprochenen Probleme sind gelöst, was hat die Staatsregierung in Angriff genommen und wo gibt es noch Handlungsbedarf? Um diese und viele weitere Fragen soll es am 29. März beim nächsten „Sachsengespräch“ gehen.  Ministerpräsident Michael Kretschmer und Landrat Matthias Damm laden dazu gemeinsam die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Mittelsachsen in den Stadtpark Frankenberg ab 19:00 Uhr ein. Mit dabei sein werden Ministerinnen und Minister beziehungsweise Staatssekretärinnen und Staatssekretäre aus allen sächsischen Ministerien.

In ungezwungener Atmosphäre möchten der Ministerpräsident, der Landrat und die Ministerinnen und Minister sowie Staatssekretäre und Staatssekretärinnen mit Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises Mittelsachsen ins Gespräch kommen und sich über die Vorstellungen und 
Ideen zur gemeinsamen Gestaltung des Landes austauschen. Die Gesprächsthemen reichen von Bildung, Sicherheit, Straßen- und Radwegebau, öffentlichem Nahverkehr, Breitbandausbau, Wirtschaft und Integration bis hin zur medizinischen Versorgung auf dem Land.

Anmeldungen sind nicht erforderlich. 

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news-2584 Wed, 20 Mar 2019 09:10:30 +0100 Projekte zur Förderung der Demokratie bewilligt /das-amt/neuigkeiten/projekte-zur-foerderung-der-demokratie-bewilligt.html Der Begleitausschuss hat am Dienstagabend die Verteilung der Fördermittel im Rahmen des Lokalen Aktionsplanes beschlossen. Die zur Verfügung stehenden 145.000 Euro sind nahezu komplett untersetzt. Es erhielten 28 Projekte einen Zuschlag, 31 wurden mit einem Volumen von rund 170.000 Euro eingereicht. Der Begleitausschuss hat am Dienstagabend die Verteilung der Fördermittel im Rahmen des Lokalen Aktionsplanes beschlossen. Die zur Verfügung stehenden 145.000 Euro sind nahezu komplett untersetzt. Es erhielten 28 Projekte einen Zuschlag, 31 wurden mit einem Volumen von rund 170.000 Euro eingereicht. „Daran spüren wir deutlich, welche Präsenz die Themen Demokratie und Toleranz im Landkreis haben, und dass sich viele auf dem Gebiet engagieren“, erklärt Katrin Dietze von der Stabsstelle Extremismusbekämpfung des Landratsamtes Mittelsachsen. Unterstützt wird sie in ihrer Arbeit von der Freiberger Agenda e.V. als externe Fach- und Koordinierungsstelle. Der Verein arbeitet außerdem direkt an der Vernetzung, der Koordinierung von Präventionsveranstaltungen in Schulen und dem Aufbau von Kinder- und Jugendparlamenten. In den vergangenen Jahren sind diese in Mittweida, Flöha und Döbeln entstanden. „Weitere sind langsam in Entstehen. Im Juni planen wir ein Treffen mit allen Parlamenten des Kreises durchzuführen“, so Katrin Dietze.

In der Gesamtschau der eingereichten Vorhaben heben sich die Aktivitäten von Schulfördervereinen hervor. Anträge kamen von der Grund- und Oberschule Seelitz, dem Beruflichen Schulzentrum Döbeln, der Förderschule Rochlitz, dem Gymnasium Hartha und der Oberschule Leisnig. Dietze: „Sie planen Workshops zur Gewaltprävention, zur Förderung des Klassenklimas und des Zusammenhalts. Gerade in Zeiten, in denen viel über Mobbing und Gewalt gesprochen wird, ist dies ein guter Ansatz“, so Dietze. Workshops im Zusammenhang mit Diskriminierung plant der Muldentaler Jugendhäuser e.V.. Dieser möchte auch das Projekt Farbspielplatz umsetzen. Dabei arbeiten die Akteure an einem Kunstwerk, ohne zu sprechen. Das Gemeinschaftswerk Frankenberg wird für die Entstehung von Theaterstücken zu aktuellen Themen und bei der Organisation der Jugendkulturtage finanziell unterstützt. Die geschichtliche Aufarbeitung ist ein weiterer Aspekt der Projekte, die vom Begleitausschuss bewilligt worden sind. Das Gremium setzt sich aus Kreisräten, Vertretern von Vereinen, Institutionen und Behörden zusammen. Unter anderem wird der Geschichtsverein Rossau gefördert. Er arbeitet Schicksale von Einwohnern in den beiden Weltkriegen auf und die Kirche in Burgstädt erinnert mit Veranstaltungen an das Jubiläum „30 Jahre friedliche Revolution.“ 5.000 Euro sind für kleinere Projekte vorgesehen, die sich noch im Jahr ergeben. Nach Angaben Dietzes wurden mit dem sogenannten Kleinprojektefonds in den vergangenen Jahren gute Erfahrungen gemacht, da man mit diesem flexibel ist und kurzfristig Ideen und Vorhaben unterstützen kann.

Die Gelder setzen sich aus Kreis-, Landes- und Bundesmitteln zusammen. Allein 100.000 Euro kommen über das Programm „Demokratie leben“, welches eigentlich in diesem Jahr ausläuft. „Wir haben aber Signale aus Berlin, dass es entfristet wird und wir damit auch eine Perspektive in der Finanzierung haben“, so Katrin Dietze abschließend.

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news-2577 Wed, 20 Mar 2019 07:58:00 +0100 Tag der offenen Tür an der Wilhelm-Pfeffer-Schule /das-amt/neuigkeiten/tag-der-offenen-tuer-an-der-wilhelm-pfeffer-schule.html Die Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung „Wilhelm-Pfeffer“ lädt zu ihrem ersten Tag der offenen Tür an dem neuen Schulstandort in der Dr.–Bernstein-Straße 1 in Rochlitz ein. Die Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung „Wilhelm-Pfeffer“ lädt zu ihrem ersten Tag der offenen Tür an dem neuen Schulstandort in der Dr.–Bernstein-Straße 1 in Rochlitz ein. Am 22. März in der Zeit von 14:00 bis 18:00 Uhr erwartet die Besucher ein interessantes Kennenlern-Programm, wie der Auftritt des Schulchores, eine Schulrallye mit Quiz beim Schulrundgang, Aktivitäten in den Klassenzimmern und Fachräumen, ein Basar und einiges mehr. 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

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news-2581 Tue, 19 Mar 2019 06:34:00 +0100 Kreisräte informieren sich über den aktuellen Zustand des Waldes /das-amt/neuigkeiten/kreisraete-informieren-sich-ueber-den-aktuellen-zustand-des-waldes.html Die diesjährige Waldexkursion des Kreistages führte in verschiedene Waldgebiete des Landkreises und endete schließlich in Augustusburg. Schwerpunkt war die Situation des Waldes infolge von Witterungsextremen und der Ausbreitung des Borkenkäfers. Die diesjährige Waldexkursion des Kreistages führte in verschiedene Waldgebiete des Landkreises und endete schließlich in Augustusburg. Schwerpunkt war die Situation des Waldes infolge von Witterungsextremen und der Ausbreitung des Borkenkäfers. „Die Lage stellt sich dramatisch dar und durch die Schäden der vergangenen Stürme verschlimmert sich die Situation“, erklärt der erste Beigeordnete Dr. Lothar Beier. Gemeinsam mit Vertretern des Landratsamtes schaute er sich mit Kreisräten verschiedene Waldflächen im Kreisforstrevier Reinsberg an. Dabei waren die Schäden des Sturmes „Eberhard“ ein großes Thema. „Das Sturmtief hat den Wald schwer getroffen und stellt die Waldbesitzer erneut vor großen Herausforderungen“, bilanziert der Leiter des Referates Forst, Jagd und Landwirtschaft im Landratsamt Mario Helbig. Er appelliert in diesem Zusammenhang, beim Betreten der Wälder sehr vorsichtig zu sein und örtliche Waldsperrungen zu beachten. Sind Bäume „angeschoben“ und hängen noch in den Kronen anderer Bäume, besteht ein erhöhtes Gefährdungspotenzial für Waldbesucher, wenn die Bäume unvermittelt zu Boden fallen oder Äste herabbrechen. Aus diesem Grund führte die Exkursion nicht zu tief in den Wald.

Landesweit haben Borkenkäfer in den vergangenen Jahren drastische Schäden in Nadelholzbeständen hinterlassen. „Im gesamten Landkreis Mittelsachsen sind daher vielerorts abgestorbene Bäume − insbesondere Fichten − und aufgelichtete Waldbestände zu finden. Das Schadausmaß hier zählt zu den höchsten in Sachsen“, konstatiert Mario Helbig. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die Borkenkäfer zahlreich überwintern, sich ab dem Frühjahr wieder stark vermehren und erneut Wälder in erheblichem Umfang schädigen. Die Bäume sind infolge der trocken-heißen Witterung 2018 nach wie vor geschwächt. Hinzu kommen Schneebruchschäden aus dem Januar 2019 sowie Windwurf- und -bruchschäden des Sturmtiefs „Eberhard“, die die weitere Ausbreitung der Borkenkäfer begünstigen.

Um den eigenen Wald zu schützen und zu verhindern, dass Käferherde auf Waldnachbarn übergreifen, sind durch jeden Waldbesitzer dringend regelmäßige Kontrollen, zumindest alle zwei Wochen, durchzuführen und aufgefundenes Käferholz umgehend aus dem Wald zu schaffen. Schwerpunkt sind Waldbestände, die mit Nadelholz bestockt sind, in denen gebrochene/geworfene Bäume noch nicht beräumt sind und/oder in denen sich alte Befallsherde befinden. „Nur rechtzeitiges Handeln führt zum Erfolg“, so Helbig.

Waldschutzmaßnahmen gegen Borkenkäfer ab dem Beginn des Schwärmfluges (ab etwa 16 Grad Celsius Tagestemperatur):

  • Nadelholzbestände müssen gründlich und regelmäßig (am besten wöchentlich) auf den jetzt einsetzenden neuen Befall kontrolliert werden. Merkmale für einen Borkenkäferbefall sind: Bohrlöcher und frisches Bohrmehl an der Rinde, Harztröpfchen unterhalb des Kronenansatzes, abgeschlagene Rindenschuppen durch die Tätigkeit von Spechten, später grüner Nadelteppich unter Fichten.

  • Befallene Bäume müssen schnellstmöglich vor dem Ausflug der Käfer – in der Regel ab Anfang April – gefällt, aufgearbeitet und abgefahren (oder entrindet) werden.

  • Besonders gefährdet sind Bäume um alte Befallsstellen, Bereiche mit Wurf- und Bruchholz und um Holzpolterplätze sowie exponierte Bestandesränder.

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news-2558 Mon, 18 Mar 2019 14:01:00 +0100 Osterzeit ist in Mittelsachsen wieder „Nestbau-Zeit“ /das-amt/neuigkeiten/osterzeit-ist-in-mittelsachsen-wieder-nestbau-zeit.html Das dritte Mal in Folge plant die Nestbau-Zentrale des Landkreises Mittelsachsen ihre Osterkampagne. Wie im Vorjahr gibt es ein spannendes Gewinnspiel und Osternest-Bastelvorlagen für alle bastelfreudigen Nestbauer – egal ob groß oder klein, jung oder alt.

„Zu Ostern sind viele ehemalige Mittelsachsen zu Besuch in der alten Heimat“, erklärt Nestbau-Projektleiterin Anja Helbig. „Mit Radiospots soll der Nestbau-Service unter den Heimkehrern und allen anderen Hörern bekannt gemacht werden“, so Helbig. Im vergangenen Jahr machte die Nestbau-Zentrale mit dieser Oster-Idee gute Erfahrungen. Besonders gut kamen auch die Bastelvorlagen für Osternester an, die an Kindergärten im Landkreis verteilt wurden. „Auf diesem Weg können wir Nestbau auch bei Familien im Landkreis bekannt machen“, sagt Nestbau-Koordinatorin Josefine Tzschoppe. Für das Gewinnspiel haben sich das Nestbau-Team in diesem Jahr etwas Neues einfallen lassen. Alle Infos zur Osterkampagne mit Hinweisen zum Gewinnspiel und der Bastelvorlage zum Download sind ab Mitte März auf der Nestbau-Internetseite zu finden.

Im Jahr 2014 entwickelte die Wirtschaftsförderung des Landkreises Mittelsachsen gemeinsam mit den mittelsächsischen LEADER-Managements die Idee der Nestbau-Zentrale. Ende 2015 konnte Nestbau als ein Startprojekt in „Land(auf)Schwung“ – einem vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft initiierten Programm – seine Arbeit im Landkreis Mittelsachsen aufnehmen.

Fast täglich gehen seither Anfragen von Rückkehrern und Bleibebereiten Mittelsachsen ein, die den Service der Nestbau-Zentrale in Anspruch nehmen möchten. Für viele Fragen findet das Team der Nestbau-Zentrale Antworten und kann unterstützen. Von der Immobilien- oder Jobsuche im Landkreis bis hin zu Fragen rund um Kita-Plätze oder Fördermöglichkeiten für junge Familien bei Bau und Sanierung. Über 300 Nestbauer wurden und werden individuell und persönlich von den Mitarbeitern betreut und begleitet.

Interessierte Heimkehrerinnen und Heimkehrer sowie Einwohnerinnen und Einwohner können sich gern an die Nestbau-Zentrale wenden.

Nestbau-Zentrale Mittelsachsen 
Rosa-Luxemburg-Straße 1, 04720 Döbeln 
Telefon 03431 7057158 
E-Mail info@nestbau-mittelsachsen.de 
Internet www.nestbau-mittelsachsen.de

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