Neues aus dem Landkreis Mittelsachsen http://www.landratsamt-mittelsachsen.de de-de TYPO3 News Sun, 25 Aug 2019 16:09:45 +0200 Sun, 25 Aug 2019 16:09:45 +0200 TYPO3 EXT:news news-2935 Fri, 23 Aug 2019 09:56:01 +0200 Unternehmerfrühstück im Landkreis Mittelsachsen /das-amt/neuigkeiten/unternehmerfruehstueck-im-landkreis-mittelsachsen.html Im Unternehmen Schreiter & Kroll in Waldheim findet am 6. September 2019 erstmals ein Unternehmerfrühstück, organisiert vom Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung des Landkreises Mittelsachsen und der Nestbau-Zentrale, statt. Im Unternehmen Schreiter & Kroll in Waldheim findet am 6. September 2019 erstmals ein Unternehmerfrühstück, organisiert vom Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung des Landkreises Mittelsachsen und der Nestbau-Zentrale, statt. Die Einladung richtet sich an Unternehmen, die im Bereich Bauen tätig sind und Interesse am Netzwerken und den Angeboten der Wirtschaftsförderung und Nestbau-Zentrale am Thema „ländliches Bauen“ haben.

Seit mehr als vier Jahren ist es für die Nestbau-Zentrale Mittelsachsen ein Thema: das ländliche Bauen. Rückkehrer und Familien, die im Landkreis Mittelsachsen Wurzeln schlagen möchten, beschäftigt es gleichermaßen. Wohneigentum zu schaffen, sich mit der typisch ländlichen Baukultur auseinanderzusetzen, ein Haus zu sanieren, um diese Fragen geht es. In den vergangenen Jahren hat sich ein Netzwerk an mittelsächsischen Unternehmen herausgebildet, das interessierten Bauherren zur Seite steht.

Am Freitag, den 6. September 2019, bittet die Wirtschaftsförderung des Landkreises Mittelsachsen gemeinsam mit der Nestbau-Zentrale zu Tisch. Um genau zu sein an den Frühstückstisch. Im Rahmen eines Unternehmerfrühstücks geht es darum, interessierte Unternehmen über Angebote des Referates für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung und der Nestbau-Zentrale zu informieren. Im Bereich Nachwuchs- und Fachkräftegewinnung sind hier das Karriereportal, Ausbildungsmessen und Fachkräftekampagnen zu nennen. „Ob Handwerker oder Bauunternehmen, der Fachkräftemangel zieht sich durch alle Branchen“, weiß der erste Beigeordnete des Landkreises, Dr. Lothar Beier. „Ziel des Unternehmerfrühstücks ist es, mit den Unternehmen ins Gespräch zu kommen, welcher neuen Wege es in punkto Stellenbesetzung bedarf“, so Beier.

In den Bereich der Nestbau-Zentrale fallen Projekte wie die Veranstaltungsreihe „ländliches Bauen“ und die „kleinen Baumeister“. Nestbau-Projektleiterin Anja Helbig wird diese Projekte vorstellen. „Im Herbst steht wieder die Veranstaltungsreihe ländliches Bauen an. Für Unternehmer bietet sie eine interessante Plattform, um mit tatsächlich interessierten Nestbauern und Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen.“ so Helbig.

Das LEADER Management Sachenkreuz+ wird einen kurzen Überblick über aktuelle Fördermöglichkeiten geben. Am Frühstückstisch gilt es dann beim Genuss regionaler Produkte zu netzwerken und im Dialog gemeinsame Schnittmengen zu finden.

Weitere Infos unter www.nestbau-mittelsachsen.de

Anmeldungen für das Unternehmerfrühstück können an die Nestbauzentrale unter Telefon: 03431 7057158 gerichtet werden.

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news-2934 Fri, 23 Aug 2019 09:31:56 +0200 Vandalismus entlang mittelsächsischer Straßen /das-amt/neuigkeiten/vandalismus-entlang-mittelsaechsischer-strassen.html Die sechs Straßenmeistereien im Landkreis Mittelsachsen haben erheblich mit den Folgen von Vandalismus zu kämpfen. „Eine direkte Statistik gibt es nicht, aber wir verspüren eine leicht zunehmende Tendenz“, so die Leiterin der Abteilung Straßen im Landratsamt Ute Friedrich. Die sechs Straßenmeistereien im Landkreis Mittelsachsen haben erheblich mit den Folgen von Vandalismus zu kämpfen. „Eine direkte Statistik gibt es nicht, aber wir verspüren eine leicht zunehmende Tendenz“, so die Leiterin der Abteilung Straßen im Landratsamt Ute Friedrich. Probleme gäbe es beispielsweise mit Aufklebern auf Verkehrszeichen, Diebstahl von Schildern sowie umgefahrenen, niedergebrannten oder herausgerissenen Leitpfosten. Finanziell lässt sich der Schaden schwer beziffern. Friedrich spricht aber von mehreren Tausend Euro pro Jahr. Sie rechnet vor, dass allein in der Meisterei in Döbeln rund 5.000 Euro für die Beseitigung von Vandalismusschäden angefallen seien. Zum Beispiel war auf der Bundesstraße (B) 169 die Leitplanke beschädigt und an der Kreisstraße (K) 7541 bei Wendishain ein Verkehrsschild samt Pfosten gestohlen worden.

„Es kommt wieder vor, dass Kraftfahrer gegen eine Verkehrseinrichtung fahren und Unfallflucht begehen“, erläutert Ute Friedrich.

Im Bereich der Straßenmeisterei Freiberg zählt der stellvertretende Straßenmeister Peter Müller seine Statistik auf: „Es gab drei gestohlene Ortstafeln, zwei umgeknickte und zwölf beschmierte beziehungsweise beklebte Schilder verschiedenster Art.“ Die Reinigung sei schwierig und zeitaufwendig. Dies bestätigt auch der stellvertretende Straßenmeister von Rochlitz, Christian Titze. Vereinzelt seien manche Verkehrszeichen so beklebt beziehungsweise bemalt, dass eine Reinigung nicht mehr möglich sei. Dann werde es ausgetauscht. „Eine Reinigung erfolgt mit einem speziellen Mittel, um die Verkehrszeichenfolie nicht zu beschädigen. Diese Arbeiten müssen von Hand durchgeführt werden“, so Titze.

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news-2933 Thu, 22 Aug 2019 15:27:10 +0200 Vorbeugung von Suchterkrankungen durch Lebenskompetenzförderung /das-amt/neuigkeiten/vorbeugung-von-suchterkrankungen-durch-lebenskompetenzfoerderung.html Ob Nikotin, Alkohol, illegale Stoffe oder Verhaltenssüchte, immer früher werden Kinder und Jugendliche mit suchtauslösenden Substanzen und Medien konfrontiert. Ob Nikotin, Alkohol, illegale Stoffe oder Verhaltenssüchte, immer früher werden Kinder und Jugendliche mit suchtauslösenden Substanzen und Medien konfrontiert. Betrachtet man die Schullaufbahn, stellt der Schritt von der behüteten Grundschule in eine neue Klasse an der weiterführenden Schule viele verschiedene Herausforderungen an die Jüngsten. Die Kinder müssen sich untereinander erst einmal kennenlernen, Grenzen ausloten und Selbstsicherheit entwickeln. Am Beginn der 5. Klasse steht aber auch für die Lehrerin oder den Lehrer eine wichtige und anspruchsvolle Aufgabe an, aus einer großen Menge Kinder ein Team zu formen das füreinander da ist, miteinander harmoniert und Probleme gemeinsam anpackt. Das evaluierte Lebenskompetenzprogramm IPSY (Information + Psychosoziale Kompetenz = Schutz) der Friedrich-Schiller-Universität Jena bietet eine Grundlage Suchtprävention bereits im frühen Alter zu etablieren und das Klassenklima positiv zu beeinflussen. Das Programm erstreckt sich über die 5. bis 7. Klasse und bietet mit wenig Vorbereitungsaufwand für die Lehrkräfte und die in der Schulsozialarbeit Tätigen gute Methoden, um wichtige Themen dieser Entwicklungsphasen pädagogisch zu begleiten.

Im Landratsamt Mittelsachsen, Außenstelle Mittweida, findet am 27. September 2019 eine kostenlose IPSY-Schulung für interessierte Pädagogen statt. In der Zeit von 09:00 bis 15:00 Uhr werden Themen wie Kommunikation, Selbstsicherheit der Kinder, Umgang mit Stress und Angst, Gruppendruck erörtert und Wissen über Nikotin und Alkohol vermittelt. Teilnehmende erhalten umfangreiche Unterlagen, um das Programm selbstständig an ihrer Schule durchführen zu können.

Anmeldung unter:

Landratsamt Mittelsachsen
Abteilung Gesundheit
Koordinatorin für Gesundheitsförderung und Prävention
Kerstin Hoffmann
Am Landratsamt 3, 09648 Mittweida

Telefon 03731 799-6962 
Fax: 03731 799-6822
E-Mail: kerstin.hoffmann@landkreis-mittelsachsen.de

Nähere Informationen unter www.ipsy.uni-jena.de

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news-2930 Wed, 21 Aug 2019 07:06:59 +0200 Neu im Landkreis: Aufsuchende Familienbegleitung im Rahmen der Kinder und Jugendhilfe /das-amt/neuigkeiten/neu-im-landkreis-aufsuchende-familienbegleitung-im-rahmen-der-kinder-und-jugendhilfe.html Das Projekt Aufsuchende Familienbegleitung wird nun flächendeckend in Mittelsachsen angeboten. Nach einer Pilotphase von vier Jahren in Mittweida, gibt es dieses Angebot nun auch in Freiberg und Döbeln.. Das Projekt Aufsuchende Familienbegleitung wird nun flächendeckend in Mittelsachsen angeboten. Nach einer Pilotphase von vier Jahren in Mittweida, gibt es dieses Angebot nun auch in Freiberg und Döbeln.. Es richtet sich an Familien in Lebenslagen, welche als besonders herausfordernd erlebt werden. Dazu können sowohl das Gefühl der Überlastung und Überforderung, sowie Trennung, finanzielle Schwierigkeiten und Unsicherheiten in Bezug auf Erziehung und Pflege des Kindes zählen. Das Angebot kann sich somit vordergründig für Familien mit sozialer Benachteiligung, sowie Alleinerziehende, als besonders nützlich erweisen. Weiterhin kann die Begleitung im häuslichen Umfeld vorwiegend für Familien mit Kindern ab dem ersten Geburtstag zur Verfügung stehen, sobald das Unterstützungsangebot der Familienhebammen nicht mehr greift, jedoch weitere Unterstützung sinnvoll und eine niedrigschwellige Familienbegleitung ausreichend erscheint. Die Begleitung der Familien erfolgt durch den Einsatz von sozialpädagogischen Fachkräften.

Die Aufsuchende Familienbegleitung bietet die Möglichkeit einer individuellen Beratung und Begleitung von Familien mit Kindern bis zum Schuleintritt. Das Angebot ist kostenfrei und freiwillig. Die Familienbegleiter/innen entwickeln bei den Hausbesuchen mit den Familien Lösungsansätze im Umgang mit familiären Herausforderungen (zum Beispiel Unsicherheiten im Umgang mit den Kindern, Fragen zur Erziehung, Anliegen zum Thema Partnerschaft und Kind), begleiten bei einer gesunden, kindlichen Entwicklung und helfen Unterstützungssysteme im näheren Umfeld zu aktivieren.

Parallel zur aufsuchenden Begleitung werden die verschiedenen Angebote und Begegnungsmöglichkeiten der offenen Familientreffs sowie der Gruppenarbeitsangebote bekannt gemacht und eventuell vorhandene Hemmschwellen abgebaut. Weiterhin werden so der niedrigschwellige Zugang zum Angebot gestärkt und die Bekanntheit gefördert.

Der Landkreis fördert die Familienbildung mit 460.000 Euro. Neben der Familienbegleitung werden auch Angebote wie zum Beispiel: Eltern-Kind-Kurse, Elternseminare, Familienbildungswochenenden, Treffen für Alleinerziehende und Elterncafés damit finanziert. Bewilligt wurden die Gelder durch den Jugendhilfeausschuss.

Kontaktdaten für die Aufsuchende Familienbegleitung:

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news-2926 Tue, 20 Aug 2019 05:47:00 +0200 8. September: 35 Jahre „Tag des offenen Denkmals“ /das-amt/neuigkeiten/8-september-35-jahre-tag-des-offenen-denkmals.html Als 1984 in Frankreich die Idee geboren wurde, konnte keiner ahnen, dass es ein solcher Erfolg wird. 1991 endlich dann die Initialisierung des europaweit begangenen „Tage des offenen Denkmals“. Als 1984 in Frankreich die Idee geboren wurde, konnte keiner ahnen, dass es ein solcher Erfolg wird. 1991 endlich dann die Initialisierung des europaweit begangenen „Tage des offenen Denkmals“. Die mittelsächsische Region beteiligt sich mit stetig wachsenden Teilnehmerzahlen. Eine Besonderheit im Landkreis Mittelsachsen ist die Durchführung einer Eröffnungsveranstaltung wie 2009 im Döbelner Centralkino oder 2014 im Schloss Gersdorf. „Zum zweiten Mal sind wir in Flöha. Der Tag des offenen Denkmals beginnt im sogenannten Neubau der Baumwollspinnerei, der 1904 entstand“, so Jörg Liebig vom Denkmalschutz im Landratsamt. Wie in den Jahren zuvor werden auch diesmal drei verdienstvolle Mitstreiter der Denkmalpflege aus den Händen des Landrates Matthias Damm den „Denkmalpreis des Landkreises Mittelsachen“ erhalten.

Die Veranstaltung beginnt am 8. September um 10:00 Uhr. Im Anschluss an diesen zirka 60-minütigen Festakt besteht die Gelegenheit zur Teilnahme an Führungen in einzelnen Objekten im Industriedenkmal.

Weitere Teilnehmer sind im Internet unter www.tag-des-offenen-denkmals.de veröffentlicht.

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news-2927 Mon, 19 Aug 2019 15:07:56 +0200 Schulsozialarbeit wird fortgesetzt /das-amt/neuigkeiten/schulsozialarbeit-wird-fortgesetzt.html Auch im neuen Schuljahr können sich Kinder und Jugendliche in vielen Schulen des Landkreises an Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter wenden. In 37 mittelsächsischen Bildungseinrichtungen gibt es bereits Schulsozialarbeit und ab dem neuen Schuljahr auch an der Grundschule Clemens Winkler in Freiberg. Dort läuft aktuell noch das Stellenbesetzungsverfahren. Grundlage bildet die Förderrichtlinie Schulsozialarbeit des Freistaates Sachsen und ein Konzept zur Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit, welches der Jugendhilfeausschuss bereits im vergangenen Jahr beschlossen hat. Auch im neuen Schuljahr können sich Kinder und Jugendliche in vielen Schulen des Landkreises an Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter wenden. In 37 mittelsächsischen Bildungseinrichtungen gibt es bereits Schulsozialarbeit und ab dem neuen Schuljahr auch an der Grundschule Clemens Winkler in Freiberg. Dort läuft aktuell noch das Stellenbesetzungsverfahren. Grundlage bildet die Förderrichtlinie Schulsozialarbeit des Freistaates Sachsen und ein Konzept zur Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit, welches der Jugendhilfeausschuss bereits im vergangenen Jahr beschlossen hat. „Wir haben sehr positive Erfahrungen mit der Schulsozialarbeit gemacht. Die Fachkräfte unterstützen dort, wo über die Wissensvermittlung im Unterricht hinaus Hilfe besonders gebraucht wird. Schwerpunkthemen sind Konfliktbewältigung, Mobbing, schulische Angelegenheiten oder Probleme im Freundeskreis oder mit den Eltern.“ erklärt die Leiterin der Abteilung Jugend und Familie im Landratsamt Mittelsachsen Heidi Richter. „Durch die tägliche Präsenz im Schulalltag werde das niedrigschwellige Angebot sehr gut angenommen.“

Neben der Möglichkeit zur informellen Beratung gehören auch Präventionsveranstaltungen zur Stärkung des Schulklimas oder des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes zu den Themenbereichen. Über den Ort Schule hinaus vermitteln die Fachkräfte Ratsuchende auch an weiterführende Hilfen und pflegen die Zusammenarbeit mit den Eltern und weiteren Akteuren im Sozialraum der Kinder und Jugendlichen wie zum Beispiel Jugendclubs. Die Fachberatung des Jugendamtes übernimmt die inhaltliche Begleitung der Projekte und führt den Arbeitskreis Schulsozialarbeit zur Vermittlung von Fachthemen, Wissensaustausch und zur Vernetzung untereinander durch.  

Rund 2,3 Millionen Euro sind pro Haushaltsjahr für Schulsozialarbeit veranschlagt. „Eine Regelung des Freistaates sieht die Förderung mindestens einer Vollzeitfachkraft an jeder Oberschule in öffentlicher Trägerschaft vor“, erklärt die Abteilungsleiterin. An Oberschulen in größeren Städten des Landkreise geht der Bedarf sogar darüber hinaus. Die weiteren Schulsozialarbeitsprojekte sind an Förderschulen und vereinzelt an Grundschulen und Gymnasien etabliert. Richter geht von einer verlässlichen Finanzierung durch die Förderrichtlinie Schulsozialarbeit des Freistaates Sachsen auch für zukünftige Jahre aus, damit bestehenden Projekte kontinuierlich fortgeführt und Schulsozialarbeit im Landkreis Mittelsachsen weiterentwickelt und ausgebaut werden kann.  

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news-2921 Fri, 16 Aug 2019 10:47:29 +0200 Das ist neu an kreiseigenen Schulen /das-amt/neuigkeiten/das-ist-neu-an-kreiseigenen-schulen.html Mit Beginn des neuen Schuljahres gibt es auch einige Neuerungen an den Schulen in Trägerschaft des Landkreises. Die Einrichtungen haben zahlreiche neue Angebote und Projekte. Mit Beginn des neuen Schuljahres gibt es auch einige Neuerungen an den Schulen in Trägerschaft des Landkreises. Die Einrichtungen haben zahlreiche neue Angebote und Projekte. „Die Pädagoginnen und Pädagogen sowie alle weiteren Beschäftigten sind sehr engagiert, die Schulen weiterzuentwickeln und inhaltlich attraktiv zu gestalten“, so der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller. In seine Zuständigkeit fällt der Bildungsbereich. 22 Schulen befinden sich in der Trägerschaft des Landkreises, darunter Gymnasien, das Freiberg-Kolleg, Schulen mit Förderschwerpunkten sowie berufsbildende Schulen. In den vergangenen sechs Wochen wurde in die Gebäude und Einrichtung investiert. „Wir sind sehr froh und den Firmen dankbar, dass die geplanten Maßnahmen abgeschlossen werden konnten. Der Umfang reichte von der Sanierung von Räumen bis hin zum Umbau von Toiletten“, erklärt Ina Liebscher, Leiterin des Referates Liegenschaften und Gebäude. Als weiteres größeres Vorhaben startet Ende August der nächste Bauabschnitt im Außenbereich der Wilhelm-Pfeffer-Schule Rochlitz. Geplant sind beispielsweise ein Schulgarten und ein grünes Klassenzimmer.

Schulen mit Förderschwerpunkten

Die Dr.-Lothar-Kreyssig-Schule in Flöha hat sich erfolgreich um die Teilnahme am Gesundheitsprojekt der Unfallkasse Sachsen „Schule mit Herz“ beworben. Erwartet werden in dessen Ergebnis viele Anregungen für die Schüler- und Lehrergesundheit. Zahlreiche präventive Maßnahmen plant auch die Pestalozzischule in Rochlitz. Darüber hinaus gibt es Lobtage für besondere Leistungen, die von der Schulsozialarbeiterin organisiert werden. „Parallel laufen die Vorbereitungen für die Festwoche zum 40-jährigen Bestehen der Einrichtung, was ein Höhepunkt im neuen Schuljahr sein wird“, erklärt die Leiterin des Referates Bildung Carmen Randhahn-Renner. Die Regenbogenschule in Döbeln begeht im Mai 2020 ihr 25-jähriges Jubiläum. Wie auch die anderen Schulen mit Förderschwerpunkten nimmt die Wilhelm-Pfeffer-Schule in Rochlitz wieder an mehreren sportlichen Wettkämpfen teil, wie dem Nikolausturnier im Fußball oder einem Schwimmwettkampf in Limbach-Oberfrohna. Die Schule am Taurastein in Burgstädt bildet eine neue Klasse, somit gibt es dort dann zwölf Klassen.

Gymnasien

Eine Schülergruppe der achten und neunten Klasse des Johann-Mathesius-Gymnasiums Rochlitz beteiligt sich an einem Projekt des Referates Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung. Dabei beschäftigen sie sich mit der Geschichte des Schlosses Rochlitz und erarbeiten zum Beispiel Spielszenen sowie virtuelle Rundgänge, die durch das 360°-Team technisch umgesetzt werden. Außerdem beginnt die Schule damit, ab der Klassenstufe 11 schrittweise den fächerverbindenden Unterricht wieder einzuführen. „In bewährter Art und Weise plant die Einrichtung wieder mindestens drei Konzerte mit den eigenen Chören und der eigenen Band. Diese haben immer eine große Resonanz“, erklärt Randhahn-Renner. Das Bernhard-von-Cotta Gymnasium in Brand-Erbisdorf erweitert sein Ganztagsangebot mit „Robotik/Programmierung“. Generell will sich das Haus verstärkt der Digitalisierung und der Berufsorientierung zuwenden. Anfang Oktober stellen Schülerinnen und Schüler Arbeiten aus dem Kunstunterricht in der Galerie „Kontraste“ des Künstlers Ocón im nordrhein-westfälischen Erwitte-Horn aus. Am Samuel-von-Pufendorf-Gymnasium Flöha wird ein neues Schulkonzept umgesetzt, dessen Ziel unter anderem darin besteht, leistungsstarke und leistungsschwache Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern. Außerdem werden vier schulspezifische Profile eingeführt. Diese haben die Schwerpunkte in der Naturwissenschaft und der Gesellschaftswissenschaft sowie im Sport und im künstlerischen Bereich.

Berufsbildende Schulen

Mit dem 1. August 2019 hat sich ein neues Ausbildungskompetenzzentrum in der beruflichen Bildung gegründet. Es heißt „Berufliches Schulzentrum für  Agrarwirtschaft, Ernährung und Hauswirtschaft Freiberg mit Fachschulzentrum Freiberg-Zug“. Hierfür wurde das Fachschulzentrum Freiberg-Zug dem Beruflichen Schulzentrum für Ernährung, Haus- und Agrarwirtschaft in Freiberg zugeordnet. „Damit haben wir dann ein Alleinstellungsmerkmal in der Region: In einem Haus können wir die Erstaus- und Fortbildung anbieten“, so der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller. Beide Einrichtungen erzielen mit dem Zusammenschluss Synergieeffekte. Unterrichtet wird derzeit noch in Freiberg in der Turnerstraße 5, der Bergstiftsgasse 1 und auf dem Schachtweg 2 sowie  in der Hauptstraße 150. „Perspektivisch möchten wir uns auf die Turnerstraße und Hauptstraße konzentrieren, denn das Freiberg-Kolleg benötigt in der Bergstiftsgasse mehr Kapazität“, so Höllmüller. Das Berufliche Schulzentrum Julius-Weisbach beteiligt sich am Programm ERASMUS+ Leitaktion 1 mit dem Titel „Plus 4 – Das große Plus für Sachsens Schulsystem“. In diesem Kontext werden Auszubildende im Beruf Immobilienkaufmann/-frau im ersten Halbjahr des Schuljahres 2019/20 Zeit im Ausland verbringen. Geplant sind in der ersten Runde zwölf angehende Immobilienkaufleute für drei Wochen und eine Begleitperson vom BSZ für eine Woche zu entsenden. Als Zielländer sind Irland, Spanien (Mallorca), Malta und Griechenland (Kreta) vorgesehen.

Erstmalig besteht am BSZ Schachtweg 2 zudem die Möglichkeit, eine Ausbildung zum Staatlich geprüften Techniker in der Fachrichtung Bergbautechnik zu beginnen. „Auf der Grundlage einer Ausnahmegenehmigung vom Kultusministerium, die auch für die Fachrichtungen Bohrtechnik sowie Geologietechnik gilt, konnte eine neue Klasse gebildet werden“, so Referatsleiterin Carmen Randhahn-Renner. Das Schulgesetz sieht eine Mindestschülerzahl von 16 vor, es werden voraussichtlich  neun Fachschüler starten. „Damit bleibt diese in Deutschland einmalige Ausbildung in den genannten Fachrichtungen erhalten“, betont der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller. Interessenten können sich weiterhin kurzfristig bewerben.

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news-2920 Fri, 16 Aug 2019 10:44:00 +0200 Mittelsachsen erhält Fördermittelbescheid des Bundes für ein Breitbandprojekt /das-amt/neuigkeiten/mittelsachsen-erhaelt-foerdermittelbescheid-des-bundes-fuer-ein-breitbandprojekt.html Der Landkreis Mittelsachsen hat für den Breitbandbandausbau einen Fördermittelbescheid des Bundes mit einem Volumen von 30 Millionen Euro erhalten. Das Geld wird für das zweite Breitbandausbauprojekt Cluster B (Nord) mit rund 2 800 Haushalten verwendet. Der Landkreis Mittelsachsen hat für den Breitbandbandausbau einen Fördermittelbescheid des Bundes mit einem Volumen von 30 Millionen Euro erhalten. Das Geld wird für das zweite Breitbandausbauprojekt Cluster B (Nord) mit rund 2 800 Haushalten verwendet. Es umfasst Roßwein, Leisnig, Döbeln, Waldheim, Zschaitz-Ottewig und Kriebstein. Der dazugehörige Co-Finanzierungsbescheid des Freistaates über 15 Millionen Euro ist damit genehmigungsfähig. Die erforderlichen Unterlagen wurden vorsorglich bereits parallel zum Bundesantrag eingereicht. Aktuell wird die Ausschreibung für den eigentlichen Ausbau vorbereitet, das notwenige Verfahren soll im ersten Halbjahr 2020 abgeschlossen sein. Zusätzlich wurden in einem Sonderantrag mit einem Volumen von 1,4 Millionen Euro die Glasfaseranbindung von 27 Schul- und Krankenhausstandorten im Cluster B beantragt. Dieser wurde notwendig, da die Schulen sich nicht in den Projektausbaugebieten des Basisprojektes befinden, sondern in bereits versorgten Gebieten. Da Bildungseinrichtungen und Krankenhäuser einen höheren Bandbreitenbedarf für die Förderung geltend machen dürfen, sind diese in gesonderten Verfahren realisierungsfähig.

Für das erste Breitbandausbauprojekt Cluster A mit den Kommunen Lunzenau, Burgstädt, Taura, Claußnitz, Königshain-Wiederau, Mühlau und Hartmannsdorf startet nach Vorbereitung der technischen Unterlagen die Ausschreibung der Konzessionsvergabe noch im August. Die Vergabe wird ebenfalls 2020 erfolgen. „Unser Ziel ist, das Verfahren im ersten Halbjahr 2020 abzuschließen“, erklärt der Breitbandkoordinator im Landratsamt Mattias Borm. Für dieses Cluster liegen die Förderbescheide vor.

Das bisherige dritte Breitbandausbauprojekt Cluster C umfasst 14 Kommunen, darunter unter anderem Weißenborn, Flöha und Frankenberg mit fast 5 000 Haushalten. „Das ist zu groß, wir werden es teilen. Ein Planer erarbeitet hierfür einen Vorschlag. Somit haben wir dann insgesamt vier Cluster“, erläutert Borm. Die neue Zuordnung wird in den kommenden Wochen abgeschlossen sein. Denn dann soll der Fördermittelantrag beim Bund gestellt werden. Borm betont, dass hier zur Zeit eine detaillierte Kostenschätzung erfolgt, um das Gesamtvolumen genauer zu bestimmen und eine sinnvolle Projektteilung durchzuführen.

Der Breitbandkoordinator betont, dass man noch nicht sagen könne, wann das schnelle Internet zur Verfügung steht: „Wir wollen gern so schnell wie möglich sein, aber das hängt natürlich von den Kapazitäten der beteiligten Unternehmen ab.“

Die Clusterprojekte richten sich an die landkreiszugehörigen Kommunen, die keine beziehungsweise keine wirtschaftlich sinnvolle Möglichkeit haben, ein erfolgreiches Einzelprojekt durchzuführen. Die Strategie des Landkreises ist es, den flächendeckenden Breitbandausbau im gesamten Kreisgebiet sowohl durch die Unterstützung der eigenständigen als auch durch die Durchführung der kreisgeleiteten Projekte sicherzustellen.

Im Internet kann übrigens genau verfolgt werden, welche Gebiete und Ortsteile in das Landkreisprojekt integriert sind. Konkret abgebildet ist derzeit das Cluster B, das Cluster A wird in Kürze folgen. „Unser Ziel ist, dass die Bürgerinnen und Bürger sehen, wer – und zum Zeitpunkt fortgeschrittener Planungen wann – an das Breitbandnetz über unser Projekt angeschlossen sein wird“, so Mattias Borm.

Informationen und weiterführende Links zu den Ausbaukarten finden interessierte Bürger unter dem Menüpunkt Breitband

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news-2917 Thu, 15 Aug 2019 11:00:57 +0200 Bodenrichtwerte per 31. Dezember 2018 beschlossen /das-amt/neuigkeiten/bodenrichtwerte-per-31-dezember-2018-beschlossen.html Der Gutachterausschuss hat die neuen Bodenrichtwerte beschlossen. Ermittelt wurden diese Bodenrichtwerte zum Stichtag 31. Dezember 2018. Sie sind gültig ab 1. Januar 2019 für zwei Jahre. Bodenrichtwerte wurden für jede Gemarkung des Landkreises für die Nutzung Bauland ermittelt. Der Gutachterausschuss hat die neuen Bodenrichtwerte beschlossen. Ermittelt wurden diese Bodenrichtwerte zum Stichtag 31. Dezember 2018. Sie sind gültig ab 1. Januar 2019 für zwei Jahre. Bodenrichtwerte wurden für jede Gemarkung des Landkreises für die Nutzung Bauland ermittelt. Weiterhin erfolgte die Ermittlung und Ausweisung der Bodenrichtwerte für landwirtschaftlicheb Nutzflächen (Ackerland/Grünland/Wald) für jeden Gemeinde-/Stadtbereich. Mit Ausweisung dieser neuen Bodenrichtwerte wird die Entwicklung der Bodenwerte für den Auswertungszeitraum 2017/2018 dargestellt. Grundlage für die Ermittlung der Bodenrichtwerte ist die Kaufpreissammlung, welche in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses geführt wird. Gemäß dem Baugesetzbuch ist jeder Notar verpflichtet, jeden Vertrag, durch den sich jemand verpflichtet, Eigentum an einem Grundstück zu übertragen, in Abschrift dem Gutachterausschuss zu übersenden. In den vergangenen zwei Jahren wurden insgesamt 6 994 Kaufverträge erfasst und ausgewertet.

Für die einzelnen Teilmärkte konnten folgende Umsätze registriert werden:

     Jahr 2017 Jahr 2018
landwirtschaftliche Nutzflächen    
     Anzahl Kauffälle 1.011 920
     Flächenumsatz in Hektar 1.626,79 1.483,40
     Geldumsatz in Mio. Euro 19,98 18
unbebaute Bauflächen    
     Anzahl Kauffälle    414    418
     Flächenumsatz in Hektar 61,81 75,57
     Geldumsatz in Mio. Euro 17,1 17,16
bebaute Grundstücke    
     Anzahl Kauffälle 1.681 1.606
     Flächenumsatz in Hektar 697,27 597,41
     Geldumsatz in Mio. Euro 208,56 206,42
Wohnungseigentum    
     Anzahl Kauffälle    455   462
     Geldumsatz in Mio. Euro 28,73 26,91
Sonstige Flächen    
     Anzahl Kauffälle     18       9
     Flächenumsatz in Hektar 65,24 2,42
     Geldumsatz in Mio. Euro   1,17 0,04

 

Insgesamt wurden 1 184 Bodenrichtwerte ermittelt und ausgewiesen, davon 212 landwirtschaftliche Bodenrichtwerte sowie 131 Anfangswerte in förmlich festgelegten Sanierungsgebieten.

Im Bereich der landwirtschaftlichen Nutzflächen wurden die höchsten Bodenrichtwerte für Ackerland in den Gebieten Großweitzschen mit 2,19 sowie Ostrau und Zschaitz-Ottewig mit 2,09 Euro pro Quadratmeter ermittelt.

Im Freiberger Raum stieg der Bodenrichtwert für Ackerland im Gebiet der Stadt Freiberg auf 1,57 Euro pro Quadratmeter. Im Bereich Claußnitz/Altmittweida wurde die höchste Wertsteigerung verzeichnet. Hier stieg der Bodenrichtwert Ackerland von 0,98 (im Jahr 2016) auf aktuell 1,53 Euro pro Quadratmeter.

Gesunken ist der Bodenrichtwert für Ackerland dagegen zum Beispiel im Raum Lunzenau um 16 Prozent – von 1,42 auf 1,22 Euro pro Quadratmeter, in Frauenstein um 14 Prozent von 0,50 auf 0,43 sowie im Bereich Rochlitz/Seelitz um 9 Prozent von 1,13 auf 1,03 Euro pro Quadratmeter.

Veränderungen auf dem Grundstücksmarkt „Bauland“ haben sich in einigen Gebieten ergeben. In den einzelnen Vierteln des Stadtgebietes von Freiberg waren Bodenwerterhöhungen von bis zu 20 Prozent zu verzeichnen. Im Altstadtbereich stieg zum Beispiel der Bodenrichtwert im „Petriviertel von 82,00 auf 104,00 Euro pro Quadratmeter. Bei den neuen Bebauungsplangebieten Wohnen waren ebenfalls Wertsteigerungen festzustellen. So stieg im Wohngebiet „Wohnsiedlung Herzog-Heinrich-Ring“ der Bodenwert von 105 auf 120 Euro pro Quadratmeter. Mit zirka 43 Prozent fiel die Werterhöhung im Bereich des „Wohnpark Friedeburg“ am Höchsten aus, hier wurden 105 Euro pro Quadratmeter ermittelt – im vorherigen Auswertungszeitraum waren es noch 73 Euro pro Quadratmeter für erschlossenes Wohnbauland.

Im Stadtgebiet von Döbeln wurden die beiden förmlich festgelegten Sanierungsgebiete per Satzung aufgehoben. Somit waren für diese Sanierungswertzonen neue Bodenrichtwertzonen zu bilden. Der gemäß Gutachten des Gutachterausschusses ermittelte Endwert bildet nun den aktuellen Bodenrichtwert, der auf den Wertermittlungsstichtag 30. Dezember 2018 fortgeschrieben wurde. Somit sind in der Innenstadt von Döbeln (Zentrum) momentan die höchsten Bodenrichtwerte zu verzeichnen. So liegt dieser im Bereich der Bäckerstraße, Nummer 8 bis 14, bei 166 Euro pro Quadratmeter. Auch in den Bebauungsplangebieten Wohnen konnten Wertsteigerungen zwischen vier bis 16 Prozent verzeichnet werden.

In der Stadt Mittweida sank der Bodenrichtwert nur in der Richtwertzone 1 um zwei Prozent von 54 auf 53 Euro pro Quadratmeter. In den anderen Richtwertzonen waren Steigerungen zwischen zwei bis 15 Prozent vorhanden. Die Bebauungsplangebiete Wohnen erhöhen sich im Wert zwischen fünf bis 8,7 Prozent.

Auch im ländlichen Bereich des gesamten Landkreises gab es Veränderungen. Teilweise waren diese gravierend, wie zum Beispiel im Ortsteil Niederschöna von Halsbrücke. Hier stieg der Bodenrichtwert von ehemals 19 auf 39 Euro pro Quadratmeter. Beim größten Teil der Gemeinden im ländlichen Raum betrugen die Schwankungen des Bodenrichtwertes zum Vorjahr im Durchschnitt plus/minus einem bis vier Euro pro Quadratmeter.

Nähere bezehungsweise konkretere Angaben hierzu erhalten Interessierte in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses, wo sie auch zu den Sprechzeiten die entsprechenden Übersichten einsehen können.

Ebenfalls eine Übersicht der Bodenrichtwerte finden Sie unter webgis.landkreis-mittelsachsen.de

Der Grundstücksmarktbericht mit Detailangaben zum Grundstücksmarkt, Aussagen zum Liegenschaftszinssatz, zu Gebäude- und Sachwertfaktoren, den Eigentumswohnungen, den Orientierungswerten für Gartenland, Wasserflächen usw. und Informationen der weiteren zur Wertermittlung erforderlichen Daten, ist derzeit in Bearbeitung. Über die Beschlussfassung des Grundstücksmarktberichtes durch den Gutachterausschuss wird zeitnah informiert.

Hintergrund:
Im Freistaat Sachsen sind bei den kreisfreien Städten und bei den  Landkreisen selbständige und unabhängige Gutachterausschüsse für die Ermittlung von Grundstückswerten und für sonstige Wertermittlungen zu bilden (§§ 192 ff BauGB sowie § 1 SächsGAVO). Aufgabe des Gutachterausschusses ist es, für Transparenz auf dem Grundstücksmarkt zu sorgen. Zu diesem Zweck führen die Gutachterausschüsse eine Kaufpreissammlung, werten sie aus und ermitteln Bodenrichtwerte sowie sonstige zur Wertermittlung erforderliche Daten. Berechtigte können beim Gutachterausschuss die Erstattung von Gutachten über den Verkehrswert von bebauten und unbebauten Grundstücken sowie Rechten an Grundstücken beantragen. Weitere Aufgabe des Gutachterausschusses ist die Ermittlung von sanierungsunbeeinflussten Anfangswerten sowie die prozentuale Wertsteigerung in förmlich festgelegten Sanierungsgebieten.

Der Gutachterausschuss veröffentlicht unter anderem Bodenrichtwerte, erteilt mündliche und schriftliche Auskünfte über Bodenrichtwerte und bei Nachweis des berechtigten Interesses schriftliche Auskünfte aus der Kaufpreissammlung. Die Gutachterausschüsse unterstehen der Rechtsaufsicht des Staatsbetriebes Geobasisinformation und Vermessung Sachsen sowie des Sächsischen Staatsministeriums des Innern als oberste Rechtsaufsichtsbehörde.

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news-2881 Fri, 09 Aug 2019 09:26:00 +0200 Arbeiten in Schönborn-Dreiwerden und in Stein beginnen /das-amt/neuigkeiten/arbeiten-in-schoenborn-dreiwerden-und-in-stein-beginnen.html Die zwei Kreisstraßen 8230 im Rossauer Ortsteil Schönborn-Dreiwerden und 8259 im Ortsteil Stein der Gemeinde Königshain-Wiederau werden ab August umfassend ausgebaut. Die Maßnahmen kosten knapp eine Million Euro beziehungsweise 1,7 Million Euro und werden durch den Freistaat gefördert. Die zwei Kreisstraßen 8230 im Rossauer Ortsteil Schönborn-Dreiwerden und 8259 im Ortsteil Stein der Gemeinde Königshain-Wiederau werden ab August umfassend ausgebaut. Die Maßnahmen kosten knapp eine Million Euro beziehungsweise 1,7 Million Euro und werden durch den Freistaat gefördert. In Schönborn-Dreiwerden geht es am 12. August los. Bis in das kommende Jahr hinein erfolgt ein grundhafter Ausbau der Fahrbahn und des Gehweges. Außerdem wird eine neue Straßenentwässerung hergestellt und die Gemeinde erneuert die Straßenbeleuchtung. Insgesamt sollen 560 Meter gebaut werden, davon 300 Meter bis Dezember. Von Frühjahr 2020 wird der zweite Teil von 260 Meter bis zum Sommer realisiert. Für den Bau wird die Straße voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Kreisstraße (K) 8231 (Schönborner Straße) nach Seifersbach und dann über die Staatsstraße (S) 202 (Mittweidaer Straße) zur S 201.

Die Vollsperrung der Kreisstraße in Stein gilt ab dem 26. August. Die Umleitung führt über die S 240 Göritzhain, Nöbeln, B 107 Wiederau und die K 8259. Es handelt sich um ein gemeinsames Vorhaben des ZWA Hainichen, der Gemeinde und des Landkreises. So wird im Auftrag des ZWA Entwässerungsleitungen, im Auftrag der Gemeinde Bushaltestellen ausgebaut und eine Brauchwasserleitung erneuert. Der Landkreis ist für den eigentlichen grundhaften Ausbau der Straße zuständig. Im Herbst kommenden Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein

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news-2914 Thu, 08 Aug 2019 15:10:05 +0200 PlusBus-Netz startet in Mittelsachsen /das-amt/neuigkeiten/plusbus-netz-startet-in-mittelsachsen.html Der öffentliche Personennahverkehr ist in Mittelsachsen um ein Angebot reicher: Am 17. August startet das PlusBus-Netz in Mittelsachsen – auf den Linien 650 zwischen Chemnitz und Penig und 750 zwischen Freiberg und Döbeln. Der öffentliche Personennahverkehr ist in Mittelsachsen um ein Angebot reicher: Am 17. August startet das PlusBus-Netz in Mittelsachsen – auf den Linien 650 zwischen Chemnitz und Penig und 750 zwischen Freiberg und Döbeln. PlusBus ist ein deutschlandweites Qualitätskriterium im Nahverkehr und steht für einen regelmäßigen Takt, optimierte Umsteigebeziehungen zum Zug beziehungsweise zu weiteren Buslinien.  „Wir freuen uns, diese Verbindungen so aufzuwerten und damit ein erweitertes bzw. neues Angebot vorzuhalten“, so Landrat Matthias Damm. Mobilität im ländlichen Raum sei enorm wichtig. „Schon im Vorfeld erfüllten die zwei Linien weitestgehend die Kriterien des PlusBus“, sagt REGIOBUS-Geschäftsführer Michael Tanne. Verbesserungen ergeben sich am Abend sowie an den Wochenenden. So sei vorgesehen, dass die 650 abends bis 23 Uhr in der Woche und bis 24 Uhr am Wochenende fährt.  Tanne: „Die Linie 750 fährt nun kontinuierlich am Wochenende im Zweistundentakt, was ebenfalls eine Angebotsverbesserung darstellt.“ Damm  ergänzt, dass es im Landkreis noch weitere PlusBus-Linien geben soll, wie zwischen Mittweida und Frankenberg  oder zwischen Mittweida und Rochlitz. „Das sieht der beschlossene Nahverkehrsplan so vor. Entscheidend ist aber die Finanzierung, hier sind wir auf die Unterstützung des Freistaates angewiesen“, so Landrat Matthias Damm. Nach Ansicht des Landrates erfährt der ÖPNV in den letzten Monaten nicht zuletzt durch die Klimadebatte eine besondere Aufmerksamkeit und er unterstreicht: „Gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) und REGIOBUS sind wir bestrebt das Nahverkehrsangebot auf der Schiene und der Straße auf hohem Niveau zu halten und natürlich auch zu verbessern.“ Insgesamt ist das durch REGIOBUS bediente Streckennetz 4.120 Kilometer lang mit rund 4.000 Haltestellen. Außerdem gibt es in Mittelsachsen mehrere Eisenbahnverbindungen. Rund 200 Kilometer Gleis durchziehen den Landkreis.

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news-2909 Wed, 07 Aug 2019 13:43:39 +0200 Neuer Kreistag konstituiert sich /das-amt/neuigkeiten/neuer-kreistag-konstituiert-sich.html Seit 13 Uhr läuft die konstituierende Sitzung des mittelsächsischen Kreistages. Damit beginnt die dritte Wahlperiode des Gremiums. Mitglied sind 98 Kreisrätinnen und Kreisräte sowie der Landrat. Seit 13 Uhr läuft die konstituierende Sitzung des mittelsächsischen Kreistages. Damit beginnt die dritte Wahlperiode des Gremiums. Mitglied sind 98 Kreisrätinnen und Kreisräte sowie der Landrat. Neu im Gremium sind 53 Mitglieder, 45 waren in der vorangegangenen Periode beziehungsweise darüber hinaus bereits Mitglied. Hauptschwerpunkt der heutigen Sitzung ist die Herstellung der Arbeitsfähigkeit. So werden die Kreisrätinnen und Kreisräte zu Beginn durch Landrat Matthias Damm per Handschlag verpflichtet. Zuvor geloben sie beispielsweise die Rechte des Landkreises Mittelsachsen gewissenhaft zu wahren und sein Wohl, das seiner Einwohner und das seiner Gemeinden nach Kräften zu fördern. „Die Kreisrätinnen und Kreisräte übernehmen im Ehrenamt Verantwortung für den Kreis und für die Gesellschaft“, betont Landrat Matthias Damm. Danach beginnt die eigentliche Sitzung mit über 30 Tagesordnungspunkten. Dabei geht es um die Besetzung von Ausschüssen, Verwaltungs- und Aufsichtsräten sowie Beiräten. Außerdem wird der Terminplan für das kommende Halbjahr beschlossen.

In seinen Einführungsworten sprach Landrat Matthias Damm von der demografischen Entwicklung und dem Bevölkerungsrückgang als große Herausforderung. Als Beispiel nannte er die Daseinsvorsorge und die Vorhaltung von ansprechenden Angeboten für die Bevölkerung, wie beim ÖPNV. „Denn egal wie hoch oder niedrig die Einwohnerzahl ist, die Menschen müssen mobil sein“, so Damm.  Die Themen, die im Kreistag besprochen werden, seien vielseitig und komplex. So debattierte das Gremium in den zurückliegenden Kreistagen beispielsweise unter anderem über die Bildungsstruktur, über die ärztliche Versorgung, den Breitbandausbau, die Förderung des Ehrenamtes, die Kultur, die Sozialplanung und die Abfallentsorgung sowie über den Welterbetitel. Bei all den Themen spielen meist die Finanzen eine mitunter entscheidende Rolle. Wichtig ist für Damm ein solider Haushalt für die nachfolgenden Generationen. „Zudem ist mir stets eine offene, gern auch kritische, aber immer sachliche Debatte mit dem Ziel, gute Entscheidungen für den Landkreis zu treffen, wichtig“, so Damm abschließend.

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news-2900 Fri, 02 Aug 2019 12:28:48 +0200 Regionale Ausbildungsmesse „Schule macht Betrieb“ auch 2019 wieder dreimal in Mittelsachsen /das-amt/neuigkeiten/regionale-ausbildungsmesse-schule-macht-betrieb-auch-2019-wieder-dreimal-in-mittelsachsen-1.html Wenn es im Landkreis Mittelsachsen und den angrenzenden Regionen um Fragen der Berufsorientierung geht, ist „Schule macht Betrieb“ zu einem festen Begriff geworden. Wenn es im Landkreis Mittelsachsen und den angrenzenden Regionen um Fragen der Berufsorientierung geht, ist „Schule macht Betrieb“ zu einem festen Begriff geworden. Die Ausbildungsmesse findet in diesem Jahr zum fünften Mal in Mittweida, Freiberg und Döbeln im September statt. Über 200 regionale Unternehmen werden ihre Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten präsentieren. Damit hat sich „Schule macht Betrieb“ zu einer Leistungsschau der mittelsächsischen Wirtschaft entwickelt, zu der in den vergangenen Jahren jeweils über 6 000 Besucher begrüßt werden konnten. „Schule macht Betrieb“ bietet beste Möglichkeiten mit den Verantwortlichen und Azubis aus den Unternehmen ins Gespräch zu kommen. Bewerbungsunterlagen für ein Praktikum oder einen Ausbildungsplatz werden bereits zu den Messeterminen entgegengenommen. Weitere Informationen zum Beispiel zu den ausstellenden Unternehmen gibt es auf www.schule-macht-betrieb.de. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsorte:

  • 7. September 2019: Sporthalle „Am Schwanenteich“, Leipziger Straße 15, 09648 Mittweida

  • 14. September 2019: Deutsches Brennstoffinstitut, Halsbrücker Straße 34, 09599 Freiberg

  • 21. September 2019: Sport- und Freizeitzentrum „WelWel“, Fichtestraße 10, 04720 Döbeln

jeweils von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Weitere Veranstaltungen zu Ausbildung und Beruf im Landkreis Mittelsachsen:

  • Job- und Karrieretag, der Pendleraktionstag am 27. Dezember 2019 in Freiberg

  • Woche der offenen Unternehmen Mittelsachsen vom 9. bis 14. März 2020

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news-2893 Thu, 01 Aug 2019 10:07:56 +0200 Wahl am 1. September: Wichtige Fragen und Antworten /das-amt/neuigkeiten/wahl-am-1-september-wichtige-fragen-und-antworten.html Am 1. September wird ein neuer Landtag in Sachsen gewählt. Nachfolgend einige wichtige Fragen und Antworten im Überblick. Am 1. September wird ein neuer Landtag in Sachsen gewählt. Nachfolgend einige wichtige Fragen und Antworten im Überblick. Welche Bürgerinnen und Bürger sind 1. September wahlberechtigt?

Alle Deutschen im Sinne des Art. 116 Grundgesetz sind wahlberechtigt, wenn sie am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet, seit mindestens drei Monaten ihre Hauptwohnung im Freistaat Sachsen haben und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind. Insgesamt sind rund 254.000 Mittelsachsen wahlberechtigt.

Wie erfolgt bei der Landtagswahl die Stimmabgabe?

Jeder Wähler hat zwei Stimmen, eine Direktstimme und eine Listenstimme. Mit der Direktstimme kann sich der Wähler für einen Wahlkreisabgeordneten (Direktkandidaten) entscheiden. Mit der Listenstimme  wählen die Bürgerinnen und Bürger  eine Partei. Für den Einzug ins Parlament sind mindestens fünf Prozent aller abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

Was gilt es, beim Wahlgang zu beachten?

Die jeweilige Stimmabgabe ist nur in dem Wahlbezirk möglich, in dem der Betreffende im Wählerverzeichnis eingetragen ist. Es besteht aber in Ausnahmefällen die Möglichkeit, in einem anderen Wahllokal innerhalb des jeweiligen Wahlkreises wählen zu gehen, wenn im Vorfeld ein Wahlschein beantragt wurde. Bei der eigentlichen Stimmabgabe ist es wichtig einen amtl. Stimmzettel und die Wahlkabine zu benutzen, und den Stimmzettel eindeutig zu kennzeichnen (z.B. Ankreuzen).  Außerdem sollte der Stimmzettel, so gefaltet werden, dass die Kennzeichnung nicht sichtbar ist.

Hinweis der Betreuungsbehörde: Sind Wahlberechtigte des Lesens unkundig oder wegen einer körperlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung an der Abgabe ihrer Stimme gehindert, können sie sich hierzu der Hilfe einer anderen Person bedienen. Voraussetzung ist, dass der oder die Wahlberechtigte selbst eine eigenständige Entscheidung treffen und äußern kann. Die Hilfeleistung ist dann darauf beschränkt, dass die wahlberechtigte Person technische Hilfe erhält, um die selbst getroffene und geäußerte Wahlentscheidung umsetzen zu können. Unzulässig wäre dagegen eine Hilfeleistung unter missbräuchlicher Einflussnahme, die die selbstbestimmte Willensbildung oder Entscheidung der oder des Wahlberechtigten ersetzt oder verändert, oder wenn ein Interessenkonflikt der Hilfsperson besteht. Bei Verstoß gegen diese Vorgaben liegt eine strafbare Wahlfälschung vor. (Quelle Amt24.de)

Wie viele Stimmen benötigen die Direktkandidaten, um in den Landtag einzuziehen?

Aus jedem Wahlkreis zieht der Direktkandidat bzw. die Direktkandidatin mit den meisten Stimmen in den Landtag ein.

Wie verhält man sich, wenn man keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat und wie funktioniert die Briefwahl?

Dann sollten sich die Bürgerinnen und Bürger an die Gemeindeverwaltung des Wohnortes wenden. Die Wahllokale in Mittelsachsen haben am 1. September 2019 von 8:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Wem es am 1. September nicht möglich ist, zur Wahl zu gehen, hat die Möglichkeit der Briefwahl. Mit Hilfe der Wahlbenachrichtigungskarte können die Unterlagen bei der Stadt/Gemeinde beantragt werden. Die Wahlbenachrichtigungskarten werden den Wahlberechtigten bis spätestens 11.08.2019 übersandt. Die Erteilung eines Wahlscheines kann schriftlich oder mündlich bei der Gemeinde beantragt werden. Die Schriftform gilt auch durch Telegramm, Fernschreiben, Telefax, Email oder sonstige dokumentierbare elektronische Übermittlung als gewahrt. Eine telefonische Antragstellung ist unzulässig. Wer die Briefwahlunterlagen persönlich bei der Stadt/Gemeinde beantragt, hat die Möglichkeit, vor Ort zu wählen. Bezüglich der Barrierefreiheit von Wahllokalen geben die Stadt bzw. Gemeinde den Wählern gern Auskunft.

Muss ich die Karte am 1. September unbedingt dabei haben?

Nein, es ist zwar immer besser die Wahlbenachrichtigung bei sich zu haben, es reicht aber auch, zur Stimmabgabe den Personalausweis oder den Reisepass vorzulegen. Wer die Karte verliert und nicht genau weiß, wo sein Wahllokal ist, kann bei der jeweiligen Kommune nachfragen.

Wie ist der Landkreis für die bevorstehende Wahl aufgestellt?

Im Landkreis Mittelsachsen gibt es fünf Wahlkreise,  je zwei in Gebieten der ehemaligen Landkreise Freiberg und Mittweida, einer im  Gebiet des ehemaligen Landkreises Döbeln. Diese fünf sind in insgesamt rund 400 Wahlbezirke aufgeteilt, etwa 2500 ehrenamtliche Wahlhelfer sind am 1. September im Einsatz

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news-2889 Wed, 31 Jul 2019 09:14:00 +0200 Bauende in Niederschöna /das-amt/neuigkeiten/bauende-in-niederschoena.html Im Halsbrücker Ortsteil Niederschöna rollt ab Donnerstag wieder der Verkehr. Die Kreisstraße 7712 wurde seit November 2017 auf einer Strecke von rund 1,2 Kilometer grundhaft ausgebaut und zahlreiche Leitungen neuverlegt. Im Halsbrücker Ortsteil Niederschöna rollt ab Donnerstag wieder der Verkehr. Die Kreisstraße 7712 wurde seit November 2017 auf einer Strecke von rund 1,2 Kilometer grundhaft ausgebaut und zahlreiche Leitungen neuverlegt. „Es wurde alles neuverlegt, was es zu verlegen gab von der Telefonleitung, über den Kanal bis zum Stromkabel“, so die Leiterin des Referates Straßenbau Claudia Richter. Es war ein gemeinsames Projekt des Landkreises mit der Gemeinde, dem Wasserzweckverband Freiberg und der Mitnetz Strom GmbH. Es hat ein Volumen von rund 1,4 Millionen Euro, ein Großteil wird über Fördermittel vom Freistaat getragen.

Richter bedankt sich bei den Baufirmen für das Engagement und bei den Anwohnern für das Verständnis. „Über fast zwei Jahre Länge ist eine solche Baustelle eine Belastung, aber in dieser Zeit ist viel geworden und wir freuen uns über das Ergebnis“, sagt Richter.

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news-2890 Tue, 30 Jul 2019 09:20:39 +0200 Mittwoch: Zeugnisübergabe am Fachschulzentrum Freiberg-Zug /das-amt/neuigkeiten/mittwoch-zeugnisuebergabe-am-fachschulzentrum-freiberg-zug.html Am Mittwoch übergibt Mittelsachsens erster Beigeordneter Dr. Lothar Beier die Facharbeiterzeugnisse an 22 Jugendliche, die im Landkreis Mittelsachsen ihre 3-jährige Ausbildung in den Grünen Berufen absolvierten. Am Mittwoch übergibt Mittelsachsens erster Beigeordneter Dr. Lothar Beier die Facharbeiterzeugnisse an 22 Jugendliche, die im Landkreis Mittelsachsen ihre 3-jährige Ausbildung in den Grünen Berufen absolvierten. Alle 22 Jungfacharbeiter haben einen Arbeitsplatz sicher. Von den Jugendlichen haben neun eine Ausbildung zum Landwirt/zur Landwirtin, acht zum Tierwirt/zur Tierwirtin – Rinderhaltung, vier zum Landwirtschaftswerker und ein Jugendlicher zur Fachkraft Agrarservice absolviert. 

„Die Landwirtschaft bietet spannende und abwechslungsreiche Berufe, die in Mittelsachsen Zukunft haben“, so Dr. Beier. Rund 65 Prozent der Fläche des Landkreises werde landwirtschaftlich genutzt, dieses zeigt die Bedeutung der Branche in Mittelsachsen. Sie stehe aber vor gewaltigen Herausforderungen: „Nicht nur die Auswirkungen der Dürre in den vergangenen zwei Jahren setzen unserer Landwirtschaft zu. Gut ausgebildete junge Fachkräfte sind wichtig, hier auch neue Ansätze zu bringen, wie man mit den Problemen umgehen kann.“

Er bedankt sich für das Engagement der Ausbildungsbetriebe und den zwei Bildungsberatern im Landratsamt.

Zu den  Berufen im „Grünen Bereich“ gehören unter anderem die Ausbildungsmöglichkeiten zum/zur Landwirt/-in, zum/zur Fachpraktiker/-in Landwirtschaft, zur Fachkraft Agrarservice, zum/zur Tierwirt/-in oder Pferdewirt/-in mit verschiedenen Spezialisierungsrichtungen, zum/zur Hauswirtschafter/-in, zum/zur Fachpraktiker/-in Hauswirtschaft, zum/zur Gärtner/-in mit unterschiedlichen Spezialisierungsrichtungen, zum/zur Fachpraktiker/-in Gartenbau sowie verschiedene Milchwirtschaftliche Berufe.

Im Landkreis Mittelsachsen werden aktuell 346 Ausbildungsverhältnisse sowie vielfältige Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen in rund 250 verschiedenen Betrieben und freien Bildungsträgern betreut. Die Ausbildungszahlen stiegen in den letzten Jahren an. Das Interesse der Jugendlichen an der Land- und Hauswirtschaft sowie dem Gartenbau ist positiv.

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news-2888 Tue, 30 Jul 2019 09:07:00 +0200 Maßnahmen der Unfallkommission erhöhen Sicherheit /das-amt/neuigkeiten/massnahmen-der-unfallkommission-erhoehen-sicherheit.html Die Unfallkommission des Landkreises Mittelsachsen hat auf ihrer diesjährigen Jahressitzung vor wenigen Wochen über zahlreiche Maßnahmen an Unfallhäufungspunkten im Landkreis beraten. Der Auswertungszeitraum umfasst immer drei Jahre, im vorliegenden Fall also die Jahre 2016 bis 2018 betrachtet auf dem öffentlichen Straßennetz in Mittelsachsen (ohne die Großen Kreisstädte).

Grundlage der Arbeit der Kommission sind die Berichte der Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge, die für das vorliegende Berichtsjahr 2018 die rückläufige und damit positive Tendenz der vergangenen Jahre bestätigte. Insgesamt waren in 2018 im Landkreis Mittelsachsen mit 7 336 Verkehrsunfällen leicht weniger als in 2017 (7 414 VKU) festzustellen. Die Anzahl der zu betrachtenden Unfallhäufungsstellen ist mit 19 gleichgeblieben.

Die Arbeit der Unfallkommission ist eine Pflichtaufgabe der Straßenverkehrsbehörde.

Mitarbeiter der Straßenverkehrsbehörde, dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr und der Polizeidirektion Chemnitz kommen mindestens einmal im Jahr in der Unfallkommission des Landkreises Mittelsachsen zusammen. Unterstützt wird die Kommission durch Fachleute vom Landesinstitut für Straßenwesen. Die Aufgabe der Unfallkommission ist es, zu ermitteln, wo sich Unfälle häufen, worauf diese zurückzuführen sind und welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um Gefährdungen und Konfliktsituationen zu beseitigen bzw. zu minimieren.

Die Basis für die Arbeit der Unfallkommission ist die genormte, statistische Erfassung des Unfallgeschehens durch die Polizei. Erkennt diese eine solche Häufungsstelle, so informiert sie die Unfallkommission davon. Bei der Analyse der Unfälle unterscheidet man zum Beispiel in Unfall-Typ, Art, Ursache und Kategorie. Weitere Auswertungsmerkmale sind Lichtverhältnisse, Straßenzustand, Jahreszeit, Uhrzeit und Wochentag. Die Experten gehen dann vor Ort und bewerten die straßenbaulichen und verkehrstechnischen Umstände, um anschließend geeignete und erfolgversprechende Maßnahmen zur Entschärfung der Unfallhäufungsstelle vorzuschlagen. Das können kurzfristig umsetzbare Maßnahmen im Rahmen der StVO sein, wie die Verbesserung der Fahrbahnmarkierung, Parkverbotsbereiche für ein besseres Sichtfeld, Geschwindigkeitsbeschränkungen und -überwachungen oder auch die Veränderung der Betriebszeiten an einer Ampel. Manchmal reichen diese Maßnahmen nicht aus. Dann sind umfangreichere planerische und bauliche Veränderungen zu fordern.

An sieben nachfolgenden Unfallhäufungsstellen werden nach Begehungen vor Ort verkehrsrechtliche Maßnahmen wie zum Beispiel die Anordnung von Gefahrzeichen bezehungsweise Geschwindigkeitsreduzierungen oder auf eine Änderung der Markierung zeitnah umgesetzt:

  • S 236 Augustusburg Erdmannsdorf

  • K 8215 Erlau OT Beerwalde

  • S 36 Etzdorf – Kummersheim

  • B 101/S 197/K 7707 Großschirma

  • B 171 Frauenstein

  • B 101 Großschirma OT Großvoigtsberg – Klötzerweg

  • B 169 Clanschwitz bis Abzweig Hohenwussen

Nachfolgende Unfallhäufungsstellen stehen weiterhin unter Beobachtung. Hier wurden in den letzten Jahren verkehrsrechtliche Maßnahmen umgesetzt, deren positiver Effekt auf die Verkehrssicherheit bereits kurzfristig nachweisbar ist. An den vier erstgenannten Unfallhäufungsstellen hat es seitdem keine neuen Unfälle gegeben.

  • S 201 Rossau – Der Abschnitt wurde als Unfallhäufungsstelle mit Verkehrszeichen gekennzeichnet.

  • B 169 Frankenberg, Merzdorfer Straße - Hier entschied die Kommission, dass  die angeordnete Beschilderung bleibt wie sie ist und  beobachtet wird.

  • B 169/K 7515 Zschaitz-Ottewig, OT Lüttewitz - Der Bereich wurde als Unfallhäufungsstelle mit dem entsprechenden Verkehrszeichen gekennzeichnet.

  • S 36 / K 7533 Umgehungsstraße Hartha – Hier wurde das Verkehrszeichen STOP angeordnet und die Markierungen geändert.

  • S 240 Burgstädt OT Schweizerthal/Untere Hauptstraße- Es wurde das Verkehrszeichen STOP angeordnet.

  • S 242/A72-AS Hartmannsdorf – Der Bereich wurde als Unfallhäufungsstelle mit Verkehrszeichen gekennzeichnet.

  • S 238 Lichtenwalde, August-Bebel-Straße/ Niederwiesaer Straße - Der Standort der Ortstafel und des STOP-Schildes wurden verändert, STOP als Markierung auf die Straße aufgebracht. Aus Richtung Chemnitz kommend, wurde Geschwindigkeit auf 50 km/h reduziert. Aus Richtung B 169 wurde die Kreuzung als Unfallhäufungsstelle beschildert.

  • S 205/K 7771 Langhennersdorf – Die Kreuzung wurde auf Plantafeln als Unfallhäufungsstelle und mit 70 km/h beschildert.

  • B 173/S 207 Oederan – Der Bereich wurde als Unfallhäufungsstelle und 30 km/h beschildert. Es wurde ein Spiegel montiert. Die Griffigkeit des Straßenbelages wurde durch Aufrauen der Fahrbahn verbessert.

  • B 101 Anschlussstelle Siebenlehn – Aus Fahrtrichtung Chemnitz gibt es nun eine Haltelinie.

  • B 173 Abzweig Frankenstein – Hier wurde ein Schild mit dem Hinweis Achtung „Linksabbieger“ angeordnet.

  • B 173 Oberschöna in Höhe des Gewerbegebietes – Hier wurde aus beiden Fahrtrichtungen 70 km/h angeordnet.

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news-2884 Fri, 26 Jul 2019 11:01:25 +0200 Megabanner wirbt ab sofort für „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“ /das-amt/neuigkeiten/megabanner-wirbt-ab-sofort-fuer-montanregion-erzgebirgekrusnohori.html Seit Anfang Juli steht fest: Die „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“ steht mit insgesamt 22 Bestandteilen in Sachsen und der Tschechischen Republik auf der Welterbeliste der UNESCO. „So geht sächsisch.“ gratuliert gemeinsam mit dem Einzelhandelsunternehmen EDEKA dazu mit einem mehr als 900 Quadratmeter großen Banner. Das wurde an der Fassade des EDEKA-Zentrallagers in Berberdorf an der Autobahn A4 zwischen Dresden und Chemnitz montiert und wirbt dort drei Monate für die Montanregion. Seit Anfang Juli steht fest: Die „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“ steht mit insgesamt 22 Bestandteilen in Sachsen und der Tschechischen Republik auf der Welterbeliste der UNESCO. „So geht sächsisch.“ gratuliert gemeinsam mit dem Einzelhandelsunternehmen EDEKA dazu mit einem mehr als 900 Quadratmeter großen Banner. Das wurde an der Fassade des EDEKA-Zentrallagers in Berberdorf an der Autobahn A4 zwischen Dresden und Chemnitz montiert und wirbt dort drei Monate für die Montanregion. Ministerpräsident Michael Kretschmer hat heute das 40 x 23 Meter große Megabanner präsentiert. Damit werden nun täglich tausende Autofahrer aus ganz Europa auf das UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří aufmerksam gemacht, was die Bekanntheit der Region weiter steigert.

Die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří steht seit 6. Juli 2019 auf der Liste der UNESCO-Welterbestätten, die aktuell insgesamt 1 121 Stätten in 167 Ländern umfasst. 44 Welterbestätten davon befinden sich ganz oder teilweise in Deutschland.

Bereits im Vorfeld der Entscheidung startete „So geht sächsisch.“ die Plakatkampagne „Auf dem Weg zum Welterbe“, die in 40 Städten und Gemeinden zunächst auf die mögliche Titelvergabe hinwies und nun gemeinsam mit dem Megabanner Besucher, Unternehmen und Fachkräfte auf die Region aufmerksam machen soll.

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news-2883 Thu, 25 Jul 2019 14:54:14 +0200 Jetzt anmelden für den „3. Lauf für seelische Gesundheit“ im Landkreis Mittelsachsen /das-amt/neuigkeiten/jetzt-anmelden-fuer-den-3-lauf-fuer-seelische-gesundheit-im-landkreis-mittelsachsen.html Am 28. August findet ab 15:00 Uhr in Frankenberg der „3. Lauf für seelische Gesundheit“ statt. Noch bis 16. August können sich Interessierte dafür anmelden. Der Lauf soll darauf aufmerksam machen, dass mithilfe von Bewegung die eigenen Ressourcen gestärkt und dadurch positive Wirkungen auf die Gesundheit erzielt werden können. Am 28. August findet ab 15:00 Uhr in Frankenberg der „3. Lauf für seelische Gesundheit“ statt. Noch bis 16. August können sich Interessierte dafür anmelden. Der Lauf soll darauf aufmerksam machen, dass mithilfe von Bewegung die eigenen Ressourcen gestärkt und dadurch positive Wirkungen auf die Gesundheit erzielt werden können. In Deutschland erkranken beispielsweise jedes Jahr 5,3 Millionen Menschen zwischen 18 und 79 Jahren an einer Depression – Frauen zwei bis drei Mal so häufig wie Männer. „Die öffentliche Wahrnehmung ist immer wieder auf dieses Thema zu lenken, um Betroffenen zu zeigen, dass es für sie auch Hilfe gibt“, erklärt Dr. med. Annelie Jordan, Amtsärztin und Abteilungsleiterin des Gesundheitsamtes Mittelsachsen.

Der Lauf wird im Stadion „Jahnkampfbahn“, Meltzerstraße 7, 09669 Frankenberg durchgeführt. Es kann eine individuelle Laufdistanz von 400, 1 200 oder 2 000 Metern gewählt werden.  Eine Zeiterfassung und Leistungswertung erfolgt dabei nicht. „Im Sinne des Veranstaltungsanliegens zählen in erster Linie Bewegung und Gedankenaustausch der am Lauf Teilnehmenden“, sagt der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller. Anmelden können sich bis zu 200 interessierte Läuferinnen und Läufer, das Mindestalter beträgt 14 Jahre. Minderjährige dürfen in Begleitung einer sorgeberechtigten Person teilnehmen. Eine Teilnahmeurkunde wird für alle am Lauf Beteiligten ausgestellt.

Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an: Seelische-Gesundheit@landkreis-mittelsachsen.de

Dabei sind aus versicherungsrechtlichen Gründen Name, Vorname, Straße, Postleitzahl, Ort, Telefon, E-Mail und die gewünschte Laufdistanz anzugeben. Auf ein Startgeld wird verzichtet, jedoch können die Laufteilnehmerinnen und -teilnehmer freiwillig für ein gemeinnütziges Projekte der Behindertenhilfe spenden.

Im Anschluss an die Laufveranstaltung wird es ab 16:30 Uhr einen Fachvortrag über den Zusammenhang von körperlicher Aktivität und seelischer Gesundheit geben. Dieser findet auf der überdachten Haupttribüne des Stadions statt. Veranstaltet wird der Lauf von der Initiatoren-Gruppe, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Geschäftskreises Soziales und Gesundheit des Landratsamtes Mittelsachsen, des SV Turbine 1948 Frankenberg e. V., des Kreissportbundes Mittelsachsen e. V. und des „Vereins für Betreutes Wohnen Mittweida e. V.

Telefonische Auskünfte erteilt der „Verein für Betreutes Wohnen Mittweida e. V.“ über das
Info-Telefon: 03727 659 003.

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news-2882 Wed, 24 Jul 2019 12:28:25 +0200 Neue Gesetze im sozialen Bereich treten in Kraft /das-amt/neuigkeiten/neue-gesetze-im-sozialen-bereich-treten-in-kraft.html Zum 1. August treten mehrere neue Gesetze im sozialen Bereich in Kraft. Das Landratsamt Mittelsachsen informiert zu den Neuerungen. Sie betreffen beispielsweise das Bildungs- und Teilhabepaket, das BAföG oder die Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung Zum 1. August treten mehrere neue Gesetze im sozialen Bereich in Kraft. Das Landratsamt Mittelsachsen informiert zu den Neuerungen. Sie betreffen beispielsweise das Bildungs- und Teilhabepaket, das BAföG oder die Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung werden auf Antrag vom Jugendamt übernommen

Alle Eltern, die Leistungen in Form von Arbeitslosengeld II, Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung, Wohngeld,  Kinderzuschlag gemäß Bundeskindergeldgesetz oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetzes beziehen,  haben ab 1. August 2019 einen gesetzlichen Anspruch auf Übernahme der Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung.  Die Unzumutbarkeit der Belastung durch Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung kann sich – wie bisher – auch aus zu geringem Einkommen ergeben, ohne dass ein Leistungsanspruch nach den fünf genannten Fallgruppen bestehen muss. Voraussetzung für die Antragsstellung beim Referat Kindertagesbetreuung und Förderung ist, dass die betreffenden Familien ihren Wohnsitz im Landkreis Mittelsachsen begründen. Das Antragsformular, alle wichtigen Informationen und Ansprechpartner finden Antragssteller auf der Website des Landkreises Mittelsachsen unter www.landkreis-mittelsachsen.de, Stichwort Elternbeiträge.

Leistungen für Bildung und Teilhabe

Ab 1. August 2019 steigen die Leistungen für das Schulstarterpaket von 100 Euro auf 150 Euro und werden in den Folgejahren dynamisiert. Davon können beispielsweise Stifte, Schulranzen, Hefte oder eine Lern-App gekauft werden. Die Eigenanteile der Eltern für das gemeinsame Mittagessen in Kita und Schule sowie für die Schülerbeförderung fallen weg.

Darüber hinaus kann eine Lernförderung auch beansprucht werden, wenn die Versetzung in die nächsthöhere Klassenstufe nicht unmittelbar gefährdet ist.

Die monatliche Teilhabeleistung steigt von 10 Euro auf 15 Euro. Damit können die Kinder und Jugendlichen zum Beispiel den Beitrag für Musik- und Sportvereine leichter bezahlen.

Zudem wird grundsätzlich auch die Erbringung der Leistungen für Bildung und Teilhabe durch Geldleistungen ermöglicht.

Unverändert werden weiterhin die Kosten für Tagesausflüge und mehrtägige Klassenfahrten voll finanziert.

Leistungsberechtigte sind, die Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld nach Sozialgesetzbuch II, Wohngeld, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz oder Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz beziehen und noch keine 25 Jahre alt sind, eine allgemeinbildende oder berufsbildende Schule besuchen (und keine Ausbildungsvergütung erhalten) oder Kinder in einer Kindertageseinrichtung/Kindertagespflege sind.

BAföG

Mit dem 26. BAföG-Änderungsgesetz soll eine bedarfsgerechte Anpassung der Ausbildungsförderung an aktuelle Entwicklungen erfolgen, die mit einer erheblichen Anhebung der Bedarfssätze und Einkommens-freibeträge einhergehen soll.

Diese Anhebung erfolgt in drei Stufen: im ersten Schritt 2019 und zusätzlich nochmal in den Jahren 2020 und 2021. Die Bedarfssätze werden jeweils zu Beginn des Schuljahres um fünf und 2020 um zwei Prozent angehoben.

Die Einkommensfreibeträge werden dieses Jahr um sieben Prozent, in 2020 um drei Prozent und 2021 um weitere sechs Prozent erhöht. Der Vermögensfreibetrag für eigenes Vermögen wird mit der zweiten Novellierungsstufe im Jahr 2020 von derzeit 7.500 Euro auf künftig 8.200 Euro  angehoben. Die Vermögensfreibeträge für Auszubildende mit Unterhaltspflichten gegenüber eigenen Ehegatten, Lebenspartnern und Kindern werden zugleich von derzeit jeweils 2.100 auf 2.300 Euro angehoben. Im Rahmen des bisherigen Gesetzgebungsverfahrens sind weitere Änderungen hinzugekommen: So wird Ausbildungsförderung nicht geleistet, wenn das 30. Lebensjahr bei Beginn der Ausbildung bereits vollendet ist. Es sei denn, der Auszubildende war aus persönlichen oder familiären Gründen gehindert, den Ausbildungsabschnitt rechtzeitig zu beginnen. Bei Erziehung eines eigenen Kindes gilt nunmehr die Altersgrenze des Kindes 14 Jahre statt bislang 10 Jahre. Für Auszubildende, die mit mind. einem eigenen Kind, dass das 14. Lebensjahr (bisher 10. Lebensjahr) noch nicht vollendet hat, in einem Haushalt leben, erhöht sich der Bedarf um monatlich 140 Euro (bisher 130 Euro) für jedes dieser Kinder. Eine weitere Erhöhung auf 150 Euro soll folgen.

Änderung der Erzieher-Ausbildung

Um mehr Erzieher in Sachsen zu gewinnen, ist der Zugang zur Erzieher-Ausbildung erweitert worden. Durch die geänderten Zugangsvoraussetzungen erhalten nicht nur Bewerber mit beruflicher Vorbildung Zugang zur Ausbildung, sondern auch Absolventen der Fachoberschule für Gesundheit und Soziales, mithin auch Schüler ohne berufliche Vorbildung.

Für Schüler einer Erzieherausbildung, die diese Ausbildung zum Schuljahr 2019/2020 aufnehmen, richtet sich der Bedarfssatz nach § 12 Abs. 1 Nr. 1 und  § 12 Abs. 2 Nr.1 BAföG, weil sie eine Fachschulklasse besuchen, die eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht voraussetzt (§ 2 Abs. 1 Nr. 2 BAföG). Für neu beginnende Ausbildungen zum(r) Erzieher(in) ab dem Schuljahr 2019/2020 richtet sich die örtliche Zuständigkeit des Amtes für Ausbildungsförderung grundsätzlich nach § 45 Abs. 1 Satz 1 BAföG. Der ständige Wohnsitz der Eltern ist maßgeblich. Bislang richtete sich die örtliche Zuständigkeit für die Fachschulausbildung nach dem Wohnort des Auszubildenden.

Betreuungsbehörde:

Das Gesetz zur Vergütungsreform 2019 (Betreuungsbehörde) wird am 27. Juni 2019 im BGBl I, S. 866 veröffentlicht und tritt somit nach Art. 4 des Gesetzes am 27. Juli 2019 in Kraft.

Für die Pauschalvergütung der Betreuer bedeutet dies (nach dem neuen § 12 VBVG): Alle Abrechnungsmonate, die am 27.07. (oder später) beginnen, sind dann mit den Tabellenwerten der Neuregelung abzurechnen. Siehe: Betreuervergütung 2019

Mit der gesetzlichen „Anpassung der Betreuer- und Vormündervergütung“ soll sich die Finanzierung der beruflich tätigen Betreuer, Vormünder und Pfleger (auch Verfahrens- und Nachlasspfleger) verbessern.

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news-2880 Wed, 24 Jul 2019 08:04:30 +0200 Kreistag: Einladungen wurden verschickt /das-amt/neuigkeiten/kreistag-einladungen-wurden-verschickt.html Die Einladungen für die konstituierende Sitzung des Kreistages am 7. August wurden versendet. Die Tagesordnung umfasst fast 40 Punkte. „Es handelt sich hierbei um personelle Entscheidungen, wie die Besetzung von Ausschüssen, Beiräten und Aufsichtsräten“, erklärt Landrat Matthias Damm. Ziel sei eine schnelle Arbeitsfähigkeit herzustellen.

Nach der Wahl am 26. Mai gibt es künftig sieben Fraktionen im Kreistag, bisher waren es fünf. Wie viele Sitze eine Partei in den jeweiligen Gremien besetzt, richtet sich in der Regel nach dem sogenannten D´Hondt Verfahren. Die konstituierende Sitzung des Gremiums vor fünf Jahren dauerte rund acht Stunden und war die längste in der Wahlperiode. „Vor diesem Hintergrund beginnen wir schon 13:00 Uhr, denn es wird auch Wahlprozesse geben und diese nehmen Zeit in Anspruch“, so Damm. Bevor dies aber überhaupt beginne, werden die Kreisrätinnen und Kreisräte verpflichtet.

„Eine solche Sitzung ist immer etwas Besonderes sowohl für die Mitglieder als auch für die Verwaltung. Ich wünsche mir und hoffe, dass wir dieses konstruktive Miteinander im Kreistag auch weiterhin fortsetzen“, so Damm.

Die Tagesordnung kann im elektronischen Amtsblatt nachgelesen werden.

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news-2878 Tue, 23 Jul 2019 09:55:01 +0200 Sommerzeit ist Bauzeit an Schulen /das-amt/neuigkeiten/sommerzeit-ist-bauzeit-an-schulen-1.html In den Sommerferien 2019 investiert der Landkreis Mittelsachsen in Bau- und Werterhaltungsmaßnahmen seiner Schulen − nicht alle begannen mit dem Start in die Ferien, die meisten davon werden aber zum Schulanfang abgeschlossen sein. In den Sommerferien 2019 investiert der Landkreis Mittelsachsen in Bau- und Werterhaltungsmaßnahmen seiner Schulen − nicht alle begannen mit dem Start in die Ferien, die meisten davon werden aber zum Schulanfang abgeschlossen sein. Traditionell werden durch den Landkreis in Schulen seiner Trägerschaft Baumaßnahmen im Sommer umgesetzt – von der Sanierung von Räumen über den Umbau von Toiletten bis zur energetischen Sanierung. Arbeiten erfolgen in Beruflichen Schulzentren in Freiberg und Döbeln, in Förderschulen in Brand-Erbisdorf, Frankenberg, Burgstädt, Rochlitz und Döbeln sowie in den Gymnasien in Flöha und Rochlitz. „Wir nutzen die Baufreiheit, um mit den Projekten ein großes Stück voranzukommen“, erklärt der Leiter der Abteilung Interner Service im Landratsamt Peter Schubert. Im Schulbetrieb sind nicht alle Arbeiten im vollem Umfang möglich, gerade wenn diese mit großem Lärm verbunden sind. Viele Vorhaben in den elf Einrichtungen laufen bereits beziehungsweise werden erst deutlich nach den Sommerferien abgeschlossen. Derzeit haben die Maßnahmen in den Schulen ein Volumen von 3,9 Millionen Euro, in den Sommerferien werden durch die beauftragten Firmen Leistungen im Wert von 1,7 Millionen Euro erbracht. „Teilweise nutzen wir hier Fördermittel, wie aus dem Investitionskraftstärkungsgesetz ‚Brücken in die Zukunft‘“, so Schubert weiter. Dabei nannte er die energetische Sanierung der Fassade des Beruflichen Schulzentrums für Ernährung, Haus und Agrarwirtschaft oder die Neugestaltung der Außenanlagen der Wilhelm Pfeffer-Schule in Rochlitz.

Landrat Matthias Damm betont, dass die kleineren Maßnahmen zur Werterhaltung ebenso wichtig sind. „Wir erhöhen die Langlebigkeit der Gebäude und halten das Lern- und Lehrumfeld attraktiv“, so Damm abschließend.

 

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news-2877 Tue, 23 Jul 2019 07:25:57 +0200 Land(auf)Schwung: Regionales Budget gebunden /das-amt/neuigkeiten/landaufschwung-regionales-budget-gebunden.html Seit 2015 gehört Mittelsachsen, als eine von 13 Regionen in Deutschland, zum Bundesmodellvorhaben Land(auf)Schwung. Nun ist das gesamte regionale Budget von etwa 2,5 Millionen Euro in Projekten gebunden. Insgesamt 50 Vorhaben konnten von der Unterstützung profitieren. Seit 2015 gehört Mittelsachsen, als eine von 13 Regionen in Deutschland, zum Bundesmodellvorhaben Land(auf)Schwung. Nun ist das gesamte regionale Budget von etwa 2,5 Millionen Euro in Projekten gebunden. Insgesamt 50 Vorhaben konnten von der Unterstützung profitieren. Ganze 21 davon sind durch Unternehmen initiiert, die Zuschüsse etwa für Vernetzung und gemeinsames Marketing, für den Ausbau von Grundversorgungseinrichtungen sowie für kulturelle Vorhaben erhielten. Sechs kommunale Projekte drehten sich um örtliche Strategiekonzepte oder Bildungsvorhaben. Mit 23 Maßnahmen ist der Vereinssektor am stärksten vertreten, dazu zählen Anträge zugunsten von Kultur, Kinder- und Jugendarbeit oder dem Ausbau von Veranstaltungs- und Treffpunktmöglichkeiten im Dorf. Eingeschlossen ist mit der Nestbauzentrale auch ein vernetzendes Komplexprojekt, welches sich um Rückkehrer, Zuzügler und Bleibebereite kümmert. Unter dem Kleinprojektepool wurden 46 kleine und Kleinstvorhaben mit maximal 3.000 Euro Zuschuss umgesetzt.

Während der Laufzeit des Modellvorhabens zwischen 2015 und 2019 sind nahezu eine halbe Million Eigenmittel und -leistungen mobilisiert worden. Eine eigens für das Land(auf)Schwung-Modellprojekt initiierte Entwicklungsagentur diente dabei als erster Ansprechpartner und entwickelte gemeinsam mit den Projektträgern die Konzepte bis zur Antragsreife.

Weitere Infos und Projektbeispiele gibt es unter www.landaufschwung-mittelsachsen.de.

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news-2875 Mon, 22 Jul 2019 13:09:31 +0200 Fördermittel für Rittergut Mulda /das-amt/neuigkeiten/foerdermittel-fuer-rittergut-mulda.html Heute übergab der erste Beigeordnete Dr. Lothar Beier auf dem Rittergut Mulda einen Fördermittelbescheid über Denkmalschutzmittel. Das 1724 in seiner heutigen Form errichtete Herrenhaus des Rittergutes Mulda zählt zu den stattlichsten Herrenhäusern im Landkreis und hat einen hohen bau- und ortsgeschichtlichen Stellenwert. Gut 80.000 Euro Zuschuss werden für die denkmalgerechte Instandsetzung des Daches vom Herrenhaus gewährt. Heute übergab der erste Beigeordnete Dr. Lothar Beier auf dem Rittergut Mulda einen Fördermittelbescheid über Denkmalschutzmittel. Das 1724 in seiner heutigen Form errichtete Herrenhaus des Rittergutes Mulda zählt zu den stattlichsten Herrenhäusern im Landkreis und hat einen hohen bau- und ortsgeschichtlichen Stellenwert. Gut 80.000 Euro Zuschuss werden für die denkmalgerechte Instandsetzung des Daches vom Herrenhaus gewährt. Der Landkreis verfügt über zirka 12 000 erfasste Kulturdenkmale. Der aktuelle Stand der Mittelzuführung durch den Freistaat Sachsen an den Landkreis Mittelsachsen liegt für 2019 bei rund 839.000 Euro. Mit diesem Betrag hat die Sächsische Staatsregierung ihre Unterstützung deutlich erhöht. Bisher erhielten 46 Zuwendungsempfängern eine spürbare Unterstützung. Eine von 26 privat geförderten Maßnahmen ist dabei das Rittergut Mulda.

Weitere Zuwendungen erhielten beispielsweise kirchliche Objekte und Vereine sowie Kommunen.

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news-2865 Mon, 22 Jul 2019 10:36:00 +0200 Gemeinschaftsprojekt sucht Erfolgsgeschichten /das-amt/neuigkeiten/gemeinschaftsprojekt-sucht-erfolgsgeschichten-1.html Die Industrie- und Handelskammer Chemnitz ist Lead-Partner eines Fachkräfteallianz-Projektes. Gemeinsam mit der Stadt Chemnitz, dem Erzgebirgs- und dem Voigtlandkreis sowie den Landkreisen Zwickau und Mittelsachsen arbeiten die Institutionen unter dem Namen „J-TEAM“ in einer mehrsprachigen Social-Media-Kampagne zur Fachkräftegewinnung in Osteuropa zusammen. Die Industrie- und Handelskammer Chemnitz ist Lead-Partner eines Fachkräfteallianz-Projektes. Gemeinsam mit der Stadt Chemnitz, dem Erzgebirgs- und dem Voigtlandkreis sowie den Landkreisen Zwickau und Mittelsachsen arbeiten die Institutionen unter dem Namen „J-TEAM“ in einer mehrsprachigen Social-Media-Kampagne zur Fachkräftegewinnung in Osteuropa zusammen. Ziel ist, den Wirtschaftsraum Chemnitz facettenreich als attraktive Region zum Arbeiten und Leben vorzustellen, junge, gut qualifizierte Menschen, zum Beispiel aus Polen, Tschechien, Ungarn und Rumänien, für die Region zu begeistern und idealerweise zu einem Umzug zu animieren. Ein Bestandteil der Kampagne ist die Berichterstattung über Menschen mit ähnlichem Hintergrund, die den Schritt nach Deutschland gewagt haben und erfolgreich in den hiesigen Arbeitsmarkt eingestiegen sind.

Deshalb sucht die Projektagentur nach Erfolgsgeschichten in mittelsächsischen Unternehmen.

Das konkrete Herkunftsland spielt dabei nicht die entscheidende Rolle, wichtig ist vielmehr, dass es über die Mitarbeiterin oder den Mitarbeiter eine interessante Geschichte zu erzählen gibt. Grundsätzlich werden nur ein paar Stichpunkte zur Person und zum Hintergrund/Werdegang sowie ein möglichst hochauflösendes Foto benötigt. Natürlich muss nicht alles neu erstellt werden auch vorliegendes Material, das zu dieser Thematik passt, kann genutzt werde. Im Idealfall soll eine Selbstvorstellung im Videoformat angefertigt werden.

Für mittelsächsische Unternehmen besteht hierbei die Chance, sich sympathisch und mit großer Reichweite als attraktiver Arbeitgeber – nicht zuletzt für Fachkräfte aus dem Ausland – zu präsentieren.

Weitere Infos unter: https://the-j-team.de und  www.facebook.com/jteam.de

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news-2874 Fri, 19 Jul 2019 10:50:10 +0200 Wasserentnahme mit Pumpen wird untersagt /das-amt/neuigkeiten/wasserentnahme-mit-pumpen-wird-untersagt.html Die Trockenheit hält in Mittelsachsen an, die Flüsse und Bäche haben nur noch wenig bis sehr wenig Wasser und eine Entspannung durch langanhaltenden Regen ist nicht in Sicht. Daher tritt ab morgen eine Allgemeinverfügung im Landkreis in Kraft. Sie regelt, dass die Entnahme von Wasser von oberirdischen Gewässer verboten wird. Die Trockenheit hält in Mittelsachsen an, die Flüsse und Bäche haben nur noch wenig bis sehr wenig Wasser und eine Entspannung durch langanhaltenden Regen ist nicht in Sicht. Daher tritt ab morgen eine Allgemeinverfügung im Landkreis in Kraft. Sie regelt, dass die Entnahme von Wasser von oberirdischen Gewässer verboten wird. Bisher ist es so, dass Eigentümer von Gewässergrundstücken und Anlieger Wasser entnehmen dürfen, wenn beispielsweise keine Beeinträchtigung des Wasserhaushaltes zu erwarten ist. Durch die niedrigen Pegel werden aber die Gewässer sowie die darin lebenden Tiere und Pflanzen nachhaltig gestört und eine weitere Entnahme hätte noch größere Auswirkungen. Die untere Wasserbehörde weist in der Verfügung zudem darauf hin, dass es verboten ist ohne Erlaubnis Gewässer anzustauen. Erlaubt bleibt Wasser mit Handgefäßen abzuschöpfen. Die Behörde appelliert dies aber nur sehr zurückhaltend zu tun. „Auf keinen Fall dürfen dadurch das Gewässer und die Ufer sowie die Tier- und Pflanzenwelt beeinträchtigt werden“, heißt es in der Verfügung.

Die komplette Verfügung kann im elektronischen Amtsblatt unter www.landkreis-mittelsachsen.de nachgelesen werden. Hinweis: Aktuelle wasserrechtliche Erlaubnisse zur Wasserentnahme haben weiterhin Bestand, können jederzeit aber anhand der Situation widerrufen werden.

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news-2870 Wed, 17 Jul 2019 07:49:52 +0200 Förderprogramm: Abbau von Barrieren in ambulanten Arzt- und Zahnarztpraxen /das-amt/neuigkeiten/foerderprogramm-abbau-von-barrieren-in-ambulanten-arzt-und-zahnarztpraxen.html Im Rahmen der Dachkampagne „Behindern verhindern – Zeit für barrierefreies Handeln“ erweitert das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz sein Investitionsprogramm Barrierefreies Bauen „Lieblingsplätze für alle“. Entsprechend einer Mitteilung des Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz  werden für das Investitionsprogramm Barrierefreies Bauen „Lieblingsplätze für alle“ im Jahr 2019 zusätzliche Mittel  für Maßnahmen zum Abbau von Barrieren in ambulanten Arzt- und Zahnarztpraxen zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der Dachkampagne „Behindern verhindern – Zeit für barrierefreies Handeln“ erweitert das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz sein Investitionsprogramm Barrierefreies Bauen „Lieblingsplätze für alle“. Entsprechend einer Mitteilung des Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz  werden für das Investitionsprogramm Barrierefreies Bauen „Lieblingsplätze für alle“ im Jahr 2019 zusätzliche Mittel  für Maßnahmen zum Abbau von Barrieren in ambulanten Arzt- und Zahnarztpraxen zur Verfügung gestellt. Der  Landkreis Mittelsachsen erhält  in diesem Jahr  zusätzlich eine pauschale Zuweisung in Höhe von 76.700 Euro, um kleine Investitionen zum Abbau bestehender Barrieren zu fördern und somit die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen.  Dabei ist  u.a. zu beachten, dass die zuwendungsfähigen Ausgaben für die Einzelmaßnahme 25.000 Euro nicht überschreiten sollen. Ausdrücklich hingewiesen wird auf den Bewilligungszeitraum, der am 31. Dezember 2019 endet.

Für Rückfragen  zur Umsetzung des Investitionsprogrammes und zur Antragstellung, die spätestens bis zum 31. Juli  2019 im Landratsamt Mittelsachsen, Geschäftskreis Ordnung, Soziales und Gesundheit vorliegen muss, steht interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern Uwe Donner unter Telefon: 03731 799-3382 oder per E-Mail  uwe.donner@landkreis-mittelsachsen.de  gern zur Verfügung.

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news-2872 Wed, 17 Jul 2019 05:23:00 +0200 Information für die Imker /das-amt/neuigkeiten/information-fuer-die-imker.html Die von den Imkern bestellten Medikamente zur Behandlung der Völker gegen die Varroamilbe stehen ab der 30. Kalenderwoche zu den Öffnungszeiten  im Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) in 09648 Mittweida, Am Landratsamt 3, Haus E, zur Abholung bereit. Die von den Imkern bestellten Medikamente zur Behandlung der Völker gegen die Varroamilbe stehen ab der 30. Kalenderwoche zu den Öffnungszeiten  im Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) in 09648 Mittweida, Am Landratsamt 3, Haus E, zur Abholung bereit. Die Imker werden gebeten die Abholung im LÜVA vorher unter Telefon 03731 799-6453 anzumelden.

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news-2867 Mon, 15 Jul 2019 13:42:56 +0200 Gemeinsamer Betriebsbesuch der Wirtschaftsförderung Sachsen und Landrat Matthias Damm /das-amt/neuigkeiten/gemeinsamer-betriebsbesuch-der-wirtschaftsfoerderung-sachsen-und-landrat-matthias-damm.html Die enge Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaftsförderung Sachsen und dem Landkreis soll fortgesetzt werden. Dies war ein Ergebnis aus dem Treffen des neuen Geschäftsführers der Wirtschaftsförderung Thomas Horn und Landrat Matthias Damm. Die enge Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaftsförderung Sachsen und dem Landkreis soll fortgesetzt werden. Dies war ein Ergebnis aus dem Treffen des neuen Geschäftsführers der Wirtschaftsförderung Thomas Horn und Landrat Matthias Damm. „Bei Anfragen für die Ansiedlung heißt es schnell zu reagieren und unbürokratisch die wichtigsten Fragen zu klären. Für ein erfolgreiches Handeln müssen alle an einem Strang ziehen“, so Damm. Gesamtbetrachtet ist die Auslastung der Gewerbegebiete in Mittelsachsen hoch, was für den Standort spreche. Es sei eine gemeinsame Aufgabe hier weiterhin gute Rahmenbedingungen vorzuhalten beziehungsweise zu verbessern. Als einen Punkt sieht Damm den notwendigen Breitbandausbau.

Das Thema Berufsorientierung und Ausbildung waren Themen beim anschließenden Betriebsbesuch bei der Firma wittig ELECTRONIC GmbH in Brand-Erbisdorf. Der Firmengründer Harald Wittig verdeutlichte die Bedeutung einer wohnortnahen beruflichen Schule: „Das ist ein zentrales Argument bei der Gewinnung von Azubis und sollte stets im Blick behalten werden.“ Träger der Beruflichen Schulzentren in Mittelsachsen ist der Landkreis, der regelmäßig in die Einrichtungen investiert. „Mit aller Kraft haben wir uns und werden uns dafür einsetzen, dass hier vor Ort viele Berufe ausgebildet werden. Damit legen wir den Grundstein, dass die Jugendlichen fest mit der Region verwurzelt bleiben“, unterstrich Damm.

Fest verbunden ist die Familie Wittig mit den rund 40 Angestellten im Gewerbegebiet Brand-Erbisdorf. Ihr Familienunternehmen ist spezialisiert auf die Entwicklung, die Logistik, den Handel und die Produktion von passiven und elektromechanischen Bauelementen „Sie finden sich später in der Medizintechnik, im Autoradio oder in Geräten der Telekommunikation wieder“, so Wittig. Er erläutert, dass es seit zwölf Jahren deutschlandweit keinen anderen Wettbewerber mit diesem Portfolio gebe.

Landrat Matthias Damm zeigte sich beeindruckt vom Unternehmen: „Das sind die Mittelständler, die unsere Wirtschaft in Mittelsachsen ausmachen. Sie haben sich mit Engagement und unternehmerischem Weitblick kontinuierlich beständig entwickelt.“

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news-2795 Mon, 15 Jul 2019 10:40:00 +0200 Qualität der Badegewässer im Landkreis wird überwacht /das-amt/neuigkeiten/qualitaet-der-badegewaesser-im-landkreis-wird-ueberwacht.html Auf der Internetseite des Landkreises sind die Ergebnisse der Untersuchung der „wilden“ Badestellen im Landkreis veröffentlicht worden. Viele Menschen nutzen immer wieder im Sommer einheimische Seen, Natur- und Fließgewässern zur Abkühlung. Dem Gesundheitsamt sind diese Gewässer bekannt. Sie werden als „wilde“ Badestellen geführt. Auf der Internetseite des Landkreises sind die Ergebnisse der Untersuchung der „wilden“ Badestellen im Landkreis veröffentlicht worden. Viele Menschen nutzen immer wieder im Sommer einheimische Seen, Natur- und Fließgewässern zur Abkühlung. Dem Gesundheitsamt sind diese Gewässer bekannt. Sie werden als „wilde“ Badestellen geführt. Rechtlich gesehen besteht derzeit für das Gesundheitsamt keine Überwachungspflicht. Dennoch können diese Gewässer zur Gefahr für Badegäste werden. Aus diesem Grund werden einige Gewässer davon mindestens einmal jährlich durch das Gesundheitsamt beprobt.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei den Proben um eine Momentaufnahme handelt. Badegewässer unterliegen ökologischen Schwankungen. Grundsätzlich empfiehlt das Gesundheitsamt, dass Badewillige im Landkreis Mittelsachsen auf die Freibäder ausweichen sollten. Das Badebeckenwasser in den Freibädern wird aus hygienischer Sicht täglich durch den Betreiber und mindestens dreimal in der Saison durch das Gesundheitsamt geprüft, hier kann man bedenkenlos das kühle Nass nutzen.

Wer es dennoch nicht lassen kann, sich in einem „wilden“ Badewässer abzukühlen, sollte sich nach dem Baden, spätestens am Abend, gründlich abduschen.

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