Neues aus dem Landkreis Mittelsachsen http://www.landratsamt-mittelsachsen.de de-de TYPO3 News Tue, 03 Aug 2021 07:11:14 +0200 Tue, 03 Aug 2021 07:11:14 +0200 TYPO3 EXT:news news-5336 Mon, 02 Aug 2021 12:11:46 +0200 Sechs Bewerbungen für Stipendium eingegangen /das-amt/neuigkeiten/sechs-bewerbungen-fuer-stipendium-eingegangen.html Die Studierenden der Humanmedizin sollen sich später im Landkreis niederlassen. Die Studierenden der Humanmedizin sollen sich später im Landkreis niederlassen. Für ein Stipendium zur Unterstützung des Medizinstudiums sind dieses Jahr sechs Bewerbungen beim Landratsamt eingegangen. Jetzt werden die Unterlagen gesichtet und im Oktober tritt das Auswahlgremium aus Vertretern der ortsansässigen Krankenhäuser, niedergelassenen Ärzten und des öffentlichen Gesundheitsdienstes zusammen. Der Landkreis vergibt seit 2020 jährlich bis zu drei Stipendien mit dem Ziel, dass die Studierenden später in Mittelsachsen tätig werden. Das Stipendium wird für maximal sechs Jahre gewährt und beträgt 400 Euro monatlich. Hierfür verpflichten sich die Stipendiaten, alle Praxisphasen ihres Studiums und ihre Facharztausbildung soweit möglich an medizinischen Einrichtungen im Landkreis zu absolvieren. Zum Programm gehören außerdem eine persönliche Begleitung der Studierenden durch Fachärzte aus dem Landkreis und jährliche gemeinsame Veranstaltungen. Bei diesen Treffen lernen die jungen Menschen den Landkreis und seine medizinischen Einrichtungen kennen und knüpfen wichtige berufliche Netzwerke. Derzeit erhalten bereits drei Stipendiaten eine entsprechende Unterstützung durch den Landkreis.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/shutterstock-arzt-bearbeitet.jpg Arzt mit verschränkten Armen hinter dem Rücken und Stethoskop in den Händen 1
news-5328 Fri, 30 Jul 2021 12:38:11 +0200 Wahlausschuss entscheidet über Zulassungen /das-amt/neuigkeiten/wahlausschuss-entscheidet-ueber-zulassungen.html Acht Kandidatinnen und Kandidaten sind im Wahlkreis 161 für die Bundestagswahl am 26. September zugelassen. Das entschied heute der Kreiswahlausschuss in seiner öffentlichen Sitzung in Döbeln. Acht Kandidatinnen und Kandidaten sind im Wahlkreis 161 für die Bundestagswahl am 26. September zugelassen. Das entschied heute der Kreiswahlausschuss in seiner öffentlichen Sitzung in Döbeln. Nach Datum der Einreichung von Wahlvorschlägen sortiert, sind zugelassen:

  • Alternative für Deutschland - AfD: Bachmann, Carolin
  • DIE LINKE - DIE LINKE: Hartmann, Stefan
  • Freie Demokratische Partei - FDP: Hartewig, Philipp
  • Ökologisch-Demokratische Partei – ÖDP: Lieder, Marcus
  • Christlich Demokratische Union Deutschlands – CDU: Bellmann, Veronika Maria
  • Basisdemokratische Partei Deutschland –dieBasis: Linke, Thomas
  • Sozialdemokratische Partei Deutschlands - SPD: Geißler, Alexander
  • BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - GRÜNE: Fränzle, Lea Ursula

Die entsprechende Bekanntmachung erfolgt im elektronischen Amtsblatt des Landkreises am 6. August.

Die ÖDP und dieBasis benötigten ursprünglich jeweils 200 Unterstützungsunterschriften für den Wahlvorschlag, da diese Partei im Deutschen Bundestag oder in einem Landtag seit deren letzter Wahl nicht aufgrund eigener Wahlvorschläge ununterbrochen mit mindestens fünf Abgeordneten vertreten war. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Anzahl der Unterstützungsunterschriften auf 50 herabgesetzt. Von den 53 Städten und Gemeinden des Landkreises Mittelsachsen gehören 37 zum Wahlkreis 161 Mittelsachsen und 16 zum Wahlkreis 163 Chemnitzer Umland – Erzgebirgskreis II.
Ergebnisse der vergangenen Bundestagswahlen können im Internet abgerufen werden: https://www.landkreis-mittelsachsen.de/der-kreis/wahlen/bundestagswahlen.html

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/2-lk-mittelsachsen.jpg Landkreisumriss mit Einteilung in Städte und Gemeinden 1
news-5325 Fri, 30 Jul 2021 08:26:54 +0200 Baubeginn in Röllingshain, Kreuzung in Ottendorf gesperrt /das-amt/neuigkeiten/baubeginn-in-roellingshain-kreuzung-in-ottendorf-gesperrt.html Ab 2. August wird die Kreuzung in Ottendorf gebaut. Bis Oktober ist die Ottendorfer Straße in Röllingshain gesperrt. Ab 2. August wird die Kreuzung in Ottendorf gebaut. Bis Oktober ist die Ottendorfer Straße in Röllingshain gesperrt. Am 4. August beginnt der Bau der Ottendorfer Straße in Röllingshain. Die Bauzeit ist bis zur ersten Hälfte im Oktober diesen Jahres geplant. Die Fahrbahn befindet sich aktuell in einem sehr schlechten Zustand mit Rissen und Unebenheiten aufgrund von Frostschäden und zu geringer Tragfähigkeit des Unterbaus.

Geplant ist der Ausbau der Straße vom Hochbehälter bis zur Einmündung Röllingshainer Dorfstraße. Von dort bis kurz vor Ortsausgang Richtung Altmittweida ist eine Deckensanierung vorgesehen. Geplant ist neben der Erneuerung der Straße eine Aufweitung im Kurvenbereich und die Schaffung einer Ausweichstelle. Außerdem wird die Straßenentwässerung angepasst und ein Leerrohr für Glasfaserkabel verlegt. Die Gemeinde Claußnitz erneuert die Straßenbeleuchtung.

Die Kosten für die Baumaßnehme betragen rund 250.000 Euro. Die Maßnahme wir aus Eigenmitteln des Landkreises finanziert.

Umleitung: Der Abschnitt vom Hochbehälter bis Einmündung Röllingshainer Dorfstraße wird unter Vollsperrung gebaut. Der Verkehr aus Röllingshain einschließlich Bus wird halbseitig in Richtung Altmittweida geführt. Im Zuge der Asphaltarbeiten ist kurzzeitig eine Vollsperrung erforderlich. Darüber wird zu gegebener Zeit informiert.

Eine großräumige Umleitung wird in Abstimmung mit der Verkehrsbehörde eingerichtet. Diese verläuft Ortsausgang über die Ottendorfer Straße nach Ottendorf, über die Amtmannstraße und weiter über die S 204 und B 107 zurück nach Claußnitz.

Ab 2. August ist die Kreuzung Mittweidaer Straße/Hauptstraße in Ottendorf voll gesperrt. Nachdem die Stützwand gebaut worden ist, folgt nun der Ausbau der Kreuzung. Die Vollsperrung ist bis 20. August geplant. Die Umleitung erfolgt über die S 200 (Mittweidaer Straße), Oberlichtenau, Amtmannstraße und Garnsdorfer Straße.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/lra-baustelle.jpg Verkehrszeichen Baustelle 1 Mehr zu Straßensperrungen im Landkreis https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/strassensperrung.html
news-5324 Thu, 29 Jul 2021 14:08:45 +0200 Informationsveranstaltung zum Thema „Demenz“ am 30. August in Döbeln /das-amt/neuigkeiten/informationsveranstaltung-zum-thema-demenz-am-30-august-in-doebeln.html Im Freistaat Sachsen leben mehr als 103 000 Menschen mit der Diagnose Demenz. Hinter jedem einzelnen Menschen stehen Angehörige, Freunde, Nachbarn oder Kollegen. Aufgrund des demografischen Wandels werden diese Zahlen stetig steigen. Am 30. August findet in der Zeit von 17:00 bis 18:30 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Thema „Demenz“ im Volkshaus Döbeln statt. Im Freistaat Sachsen leben mehr als 103 000 Menschen mit der Diagnose Demenz. Hinter jedem einzelnen Menschen stehen Angehörige, Freunde, Nachbarn oder Kollegen. Aufgrund des demografischen Wandels werden diese Zahlen stetig steigen. Am 30. August findet in der Zeit von 17:00 bis 18:30 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Thema „Demenz“ im Volkshaus Döbeln statt. Wissen ist der beste Ratgeber – aus diesem Grund hat sich der Vorsitzende des Seniorenbeirates Döbeln Lothar Schmidt mit der Idee an das Pflegenetz des Landkreises Mittelsachsen gewandt. In Zusammenarbeit mit der Landesinitiative Demenz Sachsen e.V. Alzheimer Gesellschaft wurde eine Veranstaltung konzipiert, die alle Interessierten anspricht und es auch berufstätigen Angehörigen ermöglicht, teilzunehmen. Oberbürgermeister Sven Liebhauser unterstützt und beteiligt sich an diesem Vorhaben. Er stellt die Räumlichkeiten kostenfrei zur Verfügung und wird die Gäste gemeinsam mit Lothar Schmidt begrüßen. Die Mitarbeitenden der Landesinitiative Demenz werden Grundlegendes zum Erkennen einer Demenzerkrankung vermitteln, Hinweise zum Umgang mit Menschen mit Demenz geben und demenzspezifische Angebote zur Versorgung und Entlastung in der Region vorstellen. Anschließend bleibt Zeit für Fragen und einen gemeinsamen Austausch, für den auch die Pflegekoordinatorin des Landkreises Mittelsachsen sowie weitere regionale Partner zur Verfügung stehen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung über das Beteiligungsportal Mittelsachsen ist erforderlich:

https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/msn/beteiligung/themen/1025834

Telefonische Anmeldungen sind möglich unter 03731 799-6228

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/Titelbild_shutterstock_574933516_bearb.jpg alter Mensch mit Kind auf einer Bank Bild: Shutterstock (verantwortlich: Landesinitiative Demenz Sachsen e. V.) 1 Mehr zum Thema Pflegenetz https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerden/pflegenetz.html
news-5319 Wed, 28 Jul 2021 13:17:43 +0200 Gemeinsamer Aufruf zum Impfen /das-amt/neuigkeiten/gemeinsamer-aufruf-zum-impfen.html Gemeinsam mit Landrat Matthias Damm rufen die Oberbürgermeister, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Mittelsachsen dazu auf, sich impfen zu lassen. Anlass ist die Mitgliederversammlung des Städte- und Gemeindetages in Hainichen in dieser Woche. Gemeinsam mit Landrat Matthias Damm rufen die Oberbürgermeister, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Mittelsachsen dazu auf, sich impfen zu lassen. Anlass ist die Mitgliederversammlung des Städte- und Gemeindetages in Hainichen in dieser Woche. Allein im Impfzentrum in Mittweida stehen aktuell rund 2000 freie Termine zur Verfügung, hinzu kommen weitere Möglichkeiten bei zahlreichen niedergelassenen Ärzten im Landkreis. „Es ist im Interesse der ganzen Gesellschaft, wenn eine hohe Impfquote erreicht wird“, so Landrat Matthias Damm. Nur damit könne man deutlich der Pandemie begegnen. „Das Virus ist nicht weg und wir sehen, dass es sich langsam wieder ausbreitet. Letzten Endes geht es um den Gesundheitsschutz von jedem einzelnen vor einer Infektion oder mindestens eines schweren Verlaufs“, so Damm. Er ist zweimal mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft worden. Der Vorsitzende des Städte- und Gemeindetag und Lunzenaus Bürgermeister Ronny Hofmann ergänzt: „Mit einer Impfung schützt man auch die Personen, die nicht geimpft werden können.“ Jeder habe die Möglichkeit eine Injektion zu erhalten. Hofmann wurde mit dem Impfstoff von Biontech geimpft.

Je nach Lage kann man im Impfzentrum auch Johnson und Johnson ohne Termin erhalten und hat damit nur einmal den Weg beziehungsweise den Aufwand. Natürlich werde dieser auch bei Ärzten verwendet. „Man kann aus verschiedenen Impfstoffen wählen, bei Unsicherheiten beraten die Ärzte. Außerdem gibt es unheimlich viel Informationsmaterial im Internet“, so Hofmann weiter. Hierbei weist der Vorsitzende beispielsweise auf die Übersicht des Paul-Ehrlich-Insitutes

Begrüßt wird von den Kommunalvertreterinnen und – vertretern, dass es eine weitere Werbekampagne des Freistaates gibt. Man werde jede Gelegenheit nutzen, um weiterhin für die Impfung zu werben.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/stura-mw-impfen.jpg vorbereitete Corona-Impfungen Foto: Studentenrat Mittweida 1 Mehr zum Impfen gegen das Corona-Virus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerden/geimpfte-genesene.html
news-5317 Wed, 28 Jul 2021 11:01:28 +0200 Führerscheinumtausch: Terminvergabe wird aufgebaut /das-amt/neuigkeiten/fuehrerscheinumtausch-terminvergabe-wird-aufgebaut.html Der Andrang in der Fahrerlaubnisbehörde ist weiterhin groß. Daher wird es ab dem 23. August Sonder-Öffnungszeiten geben. Außerdem ist eine Online-Terminreservierung geplant. Der Andrang in der Fahrerlaubnisbehörde ist weiterhin groß. Daher wird es ab dem 23. August Sonder-Öffnungszeiten geben. Außerdem ist eine Online-Terminreservierung geplant. „Damit möchten wir die langen Wartezeiten umgehen und auch Planungssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger herstellen. Zusätzlich werden einige Abläufe für eine zügige Abarbeitung umgestellt“, so der Leiter der Abteilung Verkehr und Bauen Thomas Kranz. Vor diesem Hintergrund appelliert die Behörde den jetzt geplanten Umtausch auf Ende August/Anfang September zu verschieben und sich an den Zeitplan der Fristen zu halten. Die erste Frist läuft noch bis 19. Januar 2022 für die Geburtsjahre 1953 bis 1958. Erst danach sollten die Jahrgänge 1959 bis 1964 zur Behörde kommen. Das mindestens einmalige persönliche Erscheinen am Standort Döbeln, Straße des Friedens 9a, ist jedoch weiterhin gesetzlich notwendig. Die Vorgänge für den Umtausch von DDR-Führerscheinen sind äußerst aufwändig, da die Fahrerlaubnisdaten in der Regel nur dezentral als Karteikarte vorliegen und erst elektronisch erfasst oder von anderen Behörden abgefordert werden müssen, wenn beispielsweise der Führerschein in einem anderen Landkreis ausgestellt worden ist. Die Servicestellen in Freiberg und Mittweida können aufgrund des Papierakten-Archivs in Döbeln weiterhin dafür nicht geöffnet werden. Kranz: „Wir bitten vor dem Besuch, sich über unsere Internetseite bezüglich unserer Öffnungszeiten, der notwendigen Unterlagen und der aktuellen Wartezeit zu informieren.“

Der neue Kartenführerschein kann dann gegen eine Zusatzgebühr von 5,10 Euro per Direktversand von der Bundesdruckerei GmbH nach Hause geschickt werden. Fünf bis sechs Wochen dauert es normalerweise, bis die neue Fahrerlaubnis zugestellt wird. Die Gebühren betragen bei reinem Umtausch 25,30 Euro, mit gleichzeitiger LKW-Verlängerung: 43,90 Euro. Folgende Unterlagen müssen zum Umtausch mitgebracht werden: gültiger Personalausweis oder Reisepass, ein aktuelles biometrisches Passbild, der vorhandene Führerschein im Original und bitte wenn vorhanden die graue Altkarte VK 30 „Führerscheinantrag“ in DIN A 6 sowie gegebenenfalls Auszug aus dem örtlichen Fahrerlaubnisregister (Karteikartenabschrift) der Fahrerlaubnisbehörde, die den Altführerschein ausgestellt hat – sofern also nicht im Landkreis Mittelsachsen.

Wird die bislang aufgrund der Pandemie noch nicht verlängerte Frist zum Umtausch nicht eingehalten, erlischt nicht die Fahrerlaubnis als Besitzstand. Lediglich das Dokument verliert seine Gültigkeit. Bei einer Kontrolle riskiert der Fahrer ein Verwarngeld.

Die Fristen:

Bei Papierführerscheinen gilt das Geburtsjahr des Fahrerlaubnisinhabenden, bei Kartenführerscheinen (ab 1. Januar 1999 ausgestellt) das Ausstellungsjahr

1. Führerscheine, die bis einschließlich 31. Dezember 1998 ausgestellt worden sind:

Geburtsjahr des
Fahrerlaubnisinhabenden
Tag, bis zu dem der Führerschein
umgetauscht sein muss
Vor 1953    19. Januar 2033
1953 – 1958       19. Januar 2022
1959 – 1964  19. Januar 2023
1965 – 1970 19. Januar 2024
1971 oder später 19. Januar 2025

 

2. Führerscheine, die ab 1. Januar 1999 ausgestellt worden sind*:

Ausstellungsjahr Tag, bis zu dem der Führerschein
umgetauscht sein muss
1999 – 2001 19. Januar 2026
2002 – 2004 19. Januar 2027
2005 – 2007 19. Januar 2028
2008 19. Januar 2029
2009  19. Januar 2030
2010 19. Januar 2031
2011 19. Januar 2032
2012 – 18. Januar 2013 19. Januar 2033

 * Fahrerlaubnisinhabende, deren Geburtsjahr vor 1953 liegt, müssen den Führerschein erst bis zum 19. Januar 2033 umtauschen, unabhängig vom Ausstellungsjahr des Führerscheins.

Rund 77 000 Papierführerscheine BRD wurden zwischen 1. Januar 1991 und 31. Dezember 1998 in den Rechtsvorgängerbehörden der Fahrerlaubnisbehörde des Landkreises Mittelsachsen, sprich den Altlandkreisen, ausgestellt. Die Zahl der unbefristeten Kartenführerscheine, ausgestellt vom 1. Januar 1999 bis zum 18. Januar 2013, liegt bei 111 000 Stück.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-fuehrerschein.jpg Alter DDR-Führerschein und neuer Kartenführerschein 1 Zur Fahrerlaubnisbehörde https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/buergerservice/fahrerlaubnis-umtausch-alter-dokumente-in-einen-eu-fuehrerschein.html
news-5313 Tue, 27 Jul 2021 10:33:39 +0200 Jagdstatistik: Jäger schießen weniger Wildschweine, aber mehr Marderhunde /das-amt/neuigkeiten/jagdstatistik-jaeger-schiessen-weniger-wildschweine-aber-mehr-marderhunde.html 3015 Wildschweine, 3280 Rehe und 2175 Füchse haben die Jäger in Mittelsachsen im Jagdjahr 2020/2021 erlegt. 3015 Wildschweine, 3280 Rehe und 2175 Füchse haben die Jäger in Mittelsachsen im Jagdjahr 2020/2021 erlegt. In Hinblick auf die drohende Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest sind die Jägerinnen und Jäger angehalten, möglichst viel Schwarzwild zu erlegen. Dass weniger Tiere zur Strecke gebracht worden sind, hat laut Anke Knorn von der Unteren Jagdbehörde verschiedene Gründe. „Es könnte daran liegen, dass mehr Unruhe im Wald herrschte. Durch die Pandemie gab es mehr Besucher in den Wäldern. Schwarzwild ist schon bei der geringsten Beunruhigung auf und davon.“ Es versteckt sich dann in den Feldern. Großflächige Raps- und Maisfelder bieten perfekten Schutz und genug Nahrung.

Die Untere Jagdbehörde dankt in diesem Zusammenhang den Jägern für ihr Engagement. Sie seien Schlüsselakteure im Seuchengeschehen und hätten gleichzeitig einen erheblichen Mehraufwand durch die Beprobung und Entsorgung von Unfall- und Fallwild.

Einen Anstieg der erlegten Tiere (176) gab es beim Marderhund, der hier nicht heimisch ist, aber nicht so viel Schaden anrichtet, wie eine andere invasive Art: der Waschbär. Mehr als 2200 Tiere haben die Jäger im vergangenen Jahr erlegt. Seit Jahren sinkt dafür die Zahl der erlegten Stockenten (148), was wahrscheinlich in direktem Zusammenhang mit der wachsenden Waschbär-Population steht.

Die Corona-Pandemie und die draus resultierenden Beschränkungen erschwerten die Jagdausübung in den vergangenen Monaten. Die Einzeljagd war zwar jederzeit möglich, Einschränkungen gab es jedoch bei der Durchführung gemeinschaftlicher Jagden.

1200 Jäger gibt es im Landkreis. Zunehmend stößt das Hobby auch bei jungen Leuten auf Interesse, die die Natur für sich entdecken. „Um den Jagdschein zu erhalten, ist ein breites Wissen zu Themen wie Tier- und Pflanzenkunde, Jagdrecht, Waffenkunde, aber auch Natur- und Artenschutz sowie Wildhygiene nötig“, so Anke Knorn. Am Ende steht eine Prüfung an. Man gehe als Jäger zudem viele Verpflichtungen ein, zum Beispiel den land- und forstwirtschaftlichen Nutzern gegenüber. Die Eigentümer der bejagbaren Flächen sind in Jagdgenossenschaften zusammengeschlossen, die wiederum das Jagdausübungsrecht an die Jäger verpachten. 185 Jagdgenossenschaften gibt es in Mittelsachsen.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/adobestock-wildschwein.jpeg eine Rotte Wildschweine Foto: Klaus Brauner/stock.adobe.com 1
news-5306 Mon, 26 Jul 2021 09:14:00 +0200 Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche /das-amt/neuigkeiten/aufholen-nach-corona-fuer-kinder-und-jugendliche.html Aus dem Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ stehen Mittelsachsen bis zum Jahresende 80.000 Euro zur Verfügung. Träger der Jugendhilfe können ab sofort entsprechende Anträge beim Landratsamt stellen. Aus dem Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ stehen Mittelsachsen bis zum Jahresende 80.000 Euro zur Verfügung. Träger der Jugendhilfe können ab sofort entsprechende Anträge beim Landratsamt stellen. „Die Mittel sind für planbare Maßnahmen einzusetzen, welche einen Beitrag dazu leisten, Kinder und Jugendliche bei der Bewältigung von Herausforderungen der Corona-Pandemie zu unterstützen“, erklärt die Leiterin der Abteilung Jugend und Familie Heidi Richter. Dies könnten zum Beispiel Projekte zur Förderung der Medienkompetenz, der gesundheitlichen Bildung mit Suchtprävention und sportlichen Aktivitäten oder auch der technischen Bildung sein. Nach Angaben Richters gibt es insgesamt acht Förderschwerpunkte. Weitere Anträge könnten beispielsweise zur Familienbildung, zur Stärkung der sozialen Kompetenzen oder der Kinder- und Jugenderholung gestellt werden. „Unser Ziel ist, dass die Vorhaben möglichst in den Sommer- oder in den Herbstferien liegen“, erklärt Heidi Richter. Auch in der Zwischenzeit könnten Projekte zur Umsetzung beantragt werden.

Förderschwerpunkte:

  • Maßnahmen der Kinder- und Jugenderholung, Zielstellung: Erweiterung der Lebenswelt junger Menschen, Verbindung schaffen zwischen außerschulischen praktischen Lernerfahrungen, Erholung und dem Aufbau /Festigung sozialer Kontakte junger Menschen
  • Förderung von erlebnispädagogisch ausgerichteten Maßnahmen vorrangig innerhalb des Landkreises Mittelsachsen und der unmittelbar angrenzenden Gebietskörperschaften in Sachsen, ggf. unter Einbeziehung in der Region agierender Netzwerkpartner, Zielstellung: Vernetzung, Erschließung von nutzbaren (Freizeit-)Angeboten in der Lebenswelt junger Mittelsachsen
  • Förderung von Angeboten zur Stärkung der Resilienz junger Menschen und der Schaffung von Erfahrungsräumen der Selbstwirksamkeit sowie der Förderung von Team-/ Gruppenbildung, Zielstellung: Stärkung sozialer Kompetenzen; Förderung einer chancengleichen Teilhabe in der Gesellschaft, Integration benachteiligter oder von Benachteiligung bedrohter junger Menschen
  • Förderung von Angeboten zur Stärkung der Medienkompetenz, Zielstellung: Stärkung sozialer Kompetenzen für die altersgerechte Mediennutzung; Stärkung von Kompetenzen zur altersgerechten Mediennutzung im Kontext Freizeit, Schule und beruflicher Perspektivplanung
  • Förderung von außerschulischer gesundheitlicher Bildung und sonstiger gesundheitsstärkender Maßnahmen für junge Menschen (Schwerpunkte Stärkung psychischer Gesundheit, Suchtprävention, gesunde Ernährung, sportliche Aktivität), Zielstellung: Stärkung psychischer und physischer Gesundheit, Abmilderung gesundheitsbeeinträchtigender Begleiterscheinungen der Corona-Pandemie, gezielter Ausgleich von entstandenen Bewegungsdefiziten
  • Förderung von Angeboten der außerschulischen politischen Bildung, Zielstellung: Stärkung des Demokratieverständnisses junger Menschen, Unterstützung von Beteiligungsprozessen, damit sich junge Menschen für ihre Belange und Bedürfnisse auch unter den Einwirkungen der Corona-Pandemie stärker Gehör verschaffen können
  • Förderung von Angeboten der außerschulischen kulturellen, naturkundlichen und technischen Bildung, Zielstellung: Erweiterung von Erfahrungs-und Erlebnisräumen junger Menschen; Förderung von Kreativität und Ausdrucksfähigkeit; Erweiterung individueller Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • Förderung von Maßnahmen der Familienbildung, Zielstellung: Stärkung der Familien in Ihrer Resilienz; Unterstützung der Eltern in ihrer Erziehungsfähigkeit unter den besonderen Herausforderungen der Corona-Pandemie (Schwerpunkte: Stärkung Medienkompetenz, Konfliktlösungsfähigkeit)

Für Ihre Antragstellung nutzen Sie bitte das in der Anlage beigefügte Formular.

Der Bewilligungszeitraum ist vom 15. Juni 2021 bis zum 31. Dezember 2021 begrenzt. Der vorzeitige Maßnahmebeginn ab 15. Juni 2021 wurde zugelassen.

Die Zuwendung wird für den Fördergegenstand nach Nr. 2.2 FRL Weiterentwicklung gewährt.

Es kann eine bis zu 100prozentige Förderung beantragt werden, sofern keine Eigenmittel oder keine Ko-Finanzierung eingebracht werden können. Ein einfacher Verwendungsnachweis ist zugelassen.

Für förderrechtliche Fragen zur Verfügung:

Für inhaltliche Fragen zur Verfügung:

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/_processed_/4/a/csm_AdobeStock_kindersport_4d38538208.jpeg Trainer mit Kindern beim Yoga Foto: WavebreakMediaMicro / stock.adobe.com 1
news-5307 Sun, 25 Jul 2021 16:13:34 +0200 Einsatz wird verlängert /das-amt/neuigkeiten/einsatz-wird-verlaengert.html Bis Mittwoch läuft der Einsatz in dem Hochwassergebiet in Sinzig. Bis Mittwoch läuft der Einsatz in dem Hochwassergebiet in Sinzig. Teile des mittelsächsischen Katastrophenschutzes bleiben noch bis Mittwoch im Hochwassergebiet in Sinzig. Ursprünglich sollte der Einsatz nur bis heute gehen. 23 ehrenamtliche Einsatzkräfte der Kreisverbände Döbeln-Hainichen und Freiberg des Deutschen Roten Kreuzes sowie die Johanniter-Unfall-Hilfe aus Leisnig sind dort für die Versorgung zuständig. „Täglich kochen sie bis zu 1000 Portionen für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Helferinnen und Helfer. Am Wochenende gab es einen Personalwechsel", erklärte die Leiterin des Referates Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz im Landratsamt Jana Lützner. Sie bedankt sich an dieser Stelle ausdrücklich für das Engagement bei allen helfenden Mittelsachsen in dieser Situation.  

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/drk-einsatz-im-hochwassergebiet.jpeg Gruppenbild mit Männern und Frauen vor einem Fahrzeug des Katastrophenschutzes Ehrenamtliche Einsatzkräfte. Foto: DRK 1 Spendenaufruf des Landrates https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/landrat-ruft-zum-spenden-auf.html
news-5305 Fri, 23 Jul 2021 09:45:35 +0200 Hinweis zum Umtausch von Führerscheinen /das-amt/neuigkeiten/hinweis-zum-umtausch-von-fuehrerscheinen.html Zehntausende Autofahrer im Landkreis müssen in den nächsten Jahren ihren alten Führerschein umtauschen. Aufgrund der großen Menge erfolgt dies entsprechend der Bundesregelung gestaffelt. Wer in den Jahren von 1953 bis 1958 geboren ist und noch einen Papierführerschein (rosa oder grau) hat, der vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt worden ist, hat bis zum 19. Januar 2022 dafür Zeit. Zehntausende Autofahrer im Landkreis müssen in den nächsten Jahren ihren alten Führerschein umtauschen. Aufgrund der großen Menge erfolgt dies entsprechend der Bundesregelung gestaffelt. Wer in den Jahren von 1953 bis 1958 geboren ist und noch einen Papierführerschein (rosa oder grau) hat, der vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt worden ist, hat bis zum 19. Januar 2022 dafür Zeit. In den vergangenen Tagen kam es deshalb zu langen Warteschlangen vor der Fahrerlaubnisbehörde in Döbeln. „Wir bitten die Fahrerlaubnisinhabenden, sich an den Zeitplan zu halten und nicht schon Jahre vor dem Pflicht-Umtausch zu kommen. Aufgrund der Vielzahl müssen nicht betroffene Anträge abgewiesen werden“, heißt es aus der Fahrerlaubnisbehörde. Dadurch kann man sich auch ein paar Jahre Gültigkeit sparen. Denn beim Umtausch gibt man seinen zeitlich unbefristeten Führerschein ab und tauscht ihn gegen einen nur noch 15 Jahre gültigen Führerschein.

Trotz der gestaffelten Fristen ist es für alle Fahrerlaubnisbehörden eine enorme Herausforderung, neben dem Tagesgeschäft eine große Zahl von Führerscheinen umzutauschen. Die Vorgänge für den Umtausch von DDR-Führerscheinen sind äußerst aufwändig, da die Fahrerlaubnisdaten in der Regel nur dezentral als Karteikarte vorliegen und erst elektronisch erfasst oder von anderen Behörden abgefordert werden müssen, wenn beispielsweise der Führerschein in einem anderen Landkreis ausgestellt worden ist. Allein im Juni gab es 520 Anträge auf Umtausch. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, lange Wartezeiten in der Behörde zu vermeiden und prüfen verschiedene kurzfristige Möglichkeiten zur Entspannung der Situation“, betont der zuständige Leiter der Abteilung Verkehr und Bauen Thomas Kranz. Unter anderem soll es zusätzliche Umtauschtermine geben. Diese Verstärkungen werden in Kürze im Detail bekanntgegeben.

Die Bürger müssen derzeit einmal zur Antragstellung und Identitätsprüfung nach Döbeln kommen, der neue Kartenführerschein kann dann gegen eine Zusatzgebühr von 5,10 Euro per Direktversand von der Bundesdruckerei GmbH nach Hause geschickt werden. Fünf bis sechs Wochen dauert es normalerweise, bis die neue Fahrerlaubnis zugestellt wird. Die Gebühren betragen bei reinem Umtausch 25,30 Euro, mit gleichzeitiger LKW-Verlängerung: 43,90 Euro. Folgende Unterlagen müssen zum Umtausch mitgebracht werden: gültiger Personalausweis oder Reisepasse, ein aktuelles biometrisches Passbild, der vorhandene Führerschein im Original und bitte wenn vorhanden die graue Altkarte VK 30 „Führerscheinantrag“ in DIN A 6 (siehe Foto) sowie gegebenenfalls Auszug aus dem örtlichen Fahrerlaubnisregister (Karteikartenabschrift) der Fahrerlaubnisbehörde, die den Altführerschein ausgestellt hat – sofern also nicht im Landkreis Mittelsachsen.

Wird die bislang aufgrund der Pandemie noch nicht verlängerte Frist zum Umtausch nicht eingehalten, erlischt nicht die Fahrerlaubnis als Besitzstand. Lediglich das Dokument verliert seine Gültigkeit. Bei einer Kontrolle riskiert der Fahrer ein Verwarngeld.

Die Fristen:

Bei Papierführerscheinen gilt das Geburtsjahr des Fahrerlaubnisinhabenden, bei Kartenführerscheinen (ab 1. Januar 1999 ausgestellt) das Ausstellungsjahr

1. Führerscheine, die bis einschließlich 31. Dezember 1998 ausgestellt worden sind:

Geburtsjahr des Fahrerlaubnisinhabenden Tag, bis zu dem der Führerschein umgetauscht sein muss
Vor 1953    19.01.2033
1953-1958       19.01.2022
1959-1964  19.01.2023
1965-1970 19.01.2024
1971 oder später 19.01.2025

 

2. Führerscheine, die ab 1. Januar 1999 ausgestellt worden sind*:

Ausstellungsjahr Tag, bis zu dem der Führerschein umgetauscht sein muss
1999-2001 19.01.2026
2002-2004 19.01.2027
2005-2007 19.01.2028
2008 19.01.2029
2009  19.01.2030
2010 19.01.2031
2011 19.01.2032
2012-18.01.2013 19.01.2033

 *Fahrerlaubnisinhabende, deren Geburtsjahr vor 1953 liegt, müssen den Führerschein erst bis zum 19. Januar 2033 umtauschen, unabhängig vom Ausstellungsjahr des Führerscheins.

Rund 77 000 Papierführerscheine BRD wurden zwischen 1. Januar 1991 und 31. Dezember 1998 in den Rechtsvorgängerbehörden der Fahrerlaubnisbehörde des Landkreises Mittelsachsen, sprich den Altlandkreisen, ausgestellt. Die Zahl der unbefristeten Kartenführerscheine, ausgestellt vom 1. Januar 1999 bis zum 18. Januar 2013, liegt bei 111 000 Stück.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-alter-fuehrerschein.jpg Foto eines alten Papierführerscheins 1 Zur Fahrerlaubnisbehörde https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerdenaufbau/referat-fahrerlaubnisbehoerde.html
news-5301 Thu, 22 Jul 2021 14:04:10 +0200 Landrat ruft zum Spenden auf /das-amt/neuigkeiten/landrat-ruft-zum-spenden-auf.html „Ich sehe es als unsere Pflicht, die Betroffenen nun in geeigneter Weise zu unterstützen“, so der Landrat „Ich sehe es als unsere Pflicht, die Betroffenen nun in geeigneter Weise zu unterstützen“, so der Landrat Landrat Matthias Damm ruft zum Spenden für die Hochwasseropfer auf. „Das Wasser hat eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes verursacht. Bei den Bildern werden bei vielen Mittelsachsen Erinnerungen an die Flutereignisse von 2002 und 2013 in unserem Landkreis wachgerufen“, so Damm. Man habe in Sachsen und speziell auch in Mittelsachsen deutschlandweit damals großartige Hilfe erfahren. „Das war sehr wohltuend und ich sehe es als unsere Pflicht, die Betroffenen nun in geeigneter Weise zu unterstützen“, so der Landrat weiter. Schon kleinste Beträge helfen. Der Freistaat hat gemeinsam mit den Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege ein Spendenkonto eingerichtet. „Zeigen Sie mit Ihrer Spende Solidarität mit den Opfern und geben gleichzeitig auch etwas Hoffnung in diesen sehr schweren Stunden für die Menschen in den betroffenen Gebieten.“

  • Spendenkonto: „Sachsen hilft!“
  • Institut: Bank für Sozialwirtschaft
  • IBAN: DE30 8502 0500 0003 5760 13
  • BIC: BFSWDE33DRE
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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/_processed_/3/3/csm_damm_9eee072557.jpg Landrat Damm Foto: E. Mildner 1
news-5300 Thu, 22 Jul 2021 13:55:19 +0200 Nestbau-Zentrale lädt zur Messe „Ländliches Bauen“ /das-amt/neuigkeiten/nestbau-zentrale-laedt-zur-messe-laendliches-bauen.html Die regionale Baumesse „Ländliches Bauen“ öffnet ihre Tore am 18. September 2021 im ehemaligen Bahnhof in Halsbrücke. Interessierte Unternehmer können sich noch als Aussteller anmelden. Die regionale Baumesse „Ländliches Bauen“ öffnet ihre Tore am 18. September 2021 im ehemaligen Bahnhof in Halsbrücke. Interessierte Unternehmer können sich noch als Aussteller anmelden. Jeden Herbst lädt die Nestbau-Zentrale zu ihrer Veranstaltungsreihe „Ländliches Bauen“ in ein saniertes oder teilsaniertes Objekt im ländlichen Raum ein. Anhand einer solchen Immobilie wird Bauen auf dem Land aufgezeigt. Führungen durch das Gebäude oder über den Vierseithof legen Schwerpunkte auf architektonische Besonderheiten und offenbaren die Achtsamkeit bei moderner Sanierung sowie Umnutzungsmöglichkeiten, die wiederum Inspiration für potenzielle Bauherren sein können.

Dieses Jahr findet die regionale Baumesse „Ländliches Bauen“ am 18. September im ehemaligen Bahnhof in Halsbrücke statt. Hier handelt es sich um ein Gebäude im Bau. Die Umnutzung zu einer kleinen regionalen Brauerei hat bereits begonnen. Die Vorort-Messe selbst wird in der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr im zukünftigen Schankraum des Brauhauses stattfinden. Hier präsentieren sich im September zirca 20 mittelsächsische Unternehmen, die sich das „Bauen auf dem Land“ zur Herzensangelegenheit gemacht haben. An den Messeständen können sich potenzielle Bauherren über natürliche Baustoffe, die Sanierung von Fachwerkhäusern und denkmalgeschützten Gebäuden informieren oder sich für die nachhaltige Nutzung eines Dreiseithofes inspirieren lassen.

Bauunternehmer, Handwerker und Experten für die Baufinanzierung stellen sich im Brauhaus Halsbrücke den Besuchern vor. „Wir freuen uns, dass Unternehmen auch in dieser besonderen Zeit rund um das ländliche Bauen informieren. Im teilsanierten Bahnhof in Halsbrücke sieht man eindrucksvoll, dass zum Bauen auf dem Land neben einer Vision und dem Mut es anzugehen auch ein konkreter Plan und handwerkliches Geschick dazugehören“, sagt Dr. Lothar Beier, erster Beigeordneter des Landkreises Mittelsachsen. Bei der Vorort-Messe kommen interessierte Gäste untereinander und mit mittelsächsischen Handwerkern ins Gespräch. Kurzvorträge zu aktuellen Schwerpunktthemen des „Ländlichen Bauen“, Führungen durch das Bahnhofsgebäude, Abstecher in das Brauhaus und Aktionen für die jüngsten Messebesucher runden die Veranstaltung ab.

Die kleine Bau-Messe richtet sich nicht nur an Neu-Mittelsachsen, sondern vor allem an jene, die sich mit dem Traum vom eigenen Heim oder Arbeitsort im Landkreis beschäftigen. So wie Ronny Erfurt. Der Ideengeber und Inhaber des Brauhauses am Bahnhof (BAB) in Halsbrücke. Er fuhr fast täglich am 30 Jahre leerstehenden Bahnhof vorbei und überlegte, wie man das Ensemble erhalten könne. Heute setzen er und seine Mitstreiter die Vision um, das Gebäude aus dem Dornröschenschlaf zu retten und hier Bier zu brauen. An der Veranstaltung „Ländliches Bauen“ interessierte Unternehmer können sich unter der E-Mail-Adresse management@nestbau-mittelsachsen.de zur Teilnahme anmelden.

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter www.nestbau-mittelsachsen.de.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-bahnhof-halsbruecke.JPG Fassade altes Gebäude 1
news-5296 Wed, 21 Jul 2021 08:44:02 +0200 Katastrophenschützer helfen im Hochwassergebiet /das-amt/neuigkeiten/katastrophenschuetzer-helfen-im-hochwassergebiet.html Innerhalb von zwei Stunden nach der Alarmierung fuhren Teile der Katastrophenschutzeinheiten Mittelsachsens am Dienstagabend ins Hochwassergebiet. Ihr Auftrag ist die Verpflegung von Einsatzkräften vor Ort für die Dauer von fünf Tagen. Innerhalb von zwei Stunden nach der Alarmierung fuhren Teile der Katastrophenschutzeinheiten Mittelsachsens am Dienstagabend ins Hochwassergebiet. Ihr Auftrag ist die Verpflegung von Einsatzkräften vor Ort für die Dauer von fünf Tagen. Konkret sind 14 Personen vom Kreisverband Döbeln Hainichen des Deutschen Roten Kreuzes und der Johanniter Unfallhilfe aus Leisnig unterwegs. Mit dabei sind ein Gerätewagen Verpflegung, zwei Feldkochherde, zwei Gerätewagen Betreuung, ein Kühlanhänger und zwei Mannschaftstransportwagen. Ihr Ziel ist der Nürburgring. Dort sammeln sich alle Einsatzkräfte. Ende der Woche folgen weitere Kräfte vom DRK Freiberg.

Landrat Matthias Damm bedankt sich ausdrücklich für dieses  Engagement: „Was hier ehrenamtliche Kräfte leisten ist enorm. Der kurzfristige Einsatz über fünf Tage hat auch Auswirkungen für die Familien und Angehörigen. Es zeigt aber auch, dass wir als Nation in diesen Tagen zusammenstehen müssen.“ Man habe in Mittelsachsen deutschlandweit 2002 und 2013 großartige Hilfe erfahren. „Ich sehe es als unsere Pflicht, die Betroffenen nun in geeigneter Weise zu unterstützen und auf diese Weise selbsterlebte Hilfe wieder zurückzugeben“, so der Landrat. Unabhängig von der Hilfe durch Katastrophenschutzeinheiten gibt es zahlreiche Mittelsachsen, die sich für die Opfer und eine entsprechende Hilfe engagieren, was der Landrat ausdrücklich hervorhebt. Gleichzeitig ruft er zu Spenden für die Opfer der Katastrophe auf.

Spendenkonto: „Sachsen hilft!“

Institut: Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE30 8502 0500 0003 5760 13
BIC: BFSWDE33DRE

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/drk-einsatzfahrzeuge.jpg Einsatzfahrzeuge auf der Autobahn Foto: DRK Kreisverband Döbeln-Hainichen 1
news-5293 Tue, 20 Jul 2021 14:03:52 +0200 Bundestagswahl: Acht Wahlvorschläge eingegangen /das-amt/neuigkeiten/bundestagswahl-acht-wahlvorschlaege-eingegangen.html In Vorbereitung auf die Bundestagswahl am 26. September sind beim Kreiswahlleiter des Wahlkreises 161 acht Wahlvorschläge eingegangen. Gestern endete die Frist um 18:00 Uhr. In Vorbereitung auf die Bundestagswahl am 26. September sind beim Kreiswahlleiter des Wahlkreises 161 acht Wahlvorschläge eingegangen. Gestern endete die Frist um 18:00 Uhr. In der Reihenfolge des Eingangs beim Kreiswahlleiter sind dies:

Alternative für Deutschland (AfD), DIE LINKE (LINKE), Freie Demokratische Partei (FDP), Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP), Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU), Basisdemokratische Partei Deutschland (dieBasis), Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE).

Der Kreiswahlausschuss entscheidet am 30. Juli um 09:00 Uhr in öffentlicher Sitzung  in Döbeln (großer Beratungsraum, Gebäude 3, Straße des Friedens 9a) über die Zulassung der eingereichten Kreiswahlvorschläge.

Ergebnisse der vergangenen Bundestagswahlen können im Internet unter www.landkreis-mittelsachsen.de/der-kreis/wahlen/bundestagswahlen.html abgerufen werden. Von den 53 Städten und Gemeinden des Landkreises Mittelsachsen gehören 37 zum Wahlkreis 161 Mittelsachsen und 16 zum Wahlkreis 163 Chemnitzer Umland – Erzgebirgskreis II, hier ist das Landratsamt des Erzgebirgskreises zuständig.

Übersicht zu den Städten und Gemeinden des Wahlkreises 161:  
Gemeinden Augustusburg, Bobritzsch-Hilbersdorf, Brand-Erbisdorf, Döbeln, Eppendorf, Flöha, Frankenberg/Sa., Frauenstein, Freiberg, Großhartmannsdorf, Großschirma, Großweitzschen, Hainichen, Halsbrücke, Hartha, Kriebstein, Leisnig, Leubsdorf, Mulda/Sa., Neuhausen/Erzgeb., Niederwiesa, Oberschöna, Oederan, Rechenberg-Bienenmühle, Reinsberg, Rossau, Roßwein, Striegistal, Waldheim, Lichtenberg, Weißenborn. Altmittweida, Mittweida, Ostrau, Zschaitz-Ottewig, Sayda, Dorfchemnitz, Sayda

Zum Wahlkreis 163 gehören aus dem Landkreis Mittelsachsen:
Claußnitz, Erlau, Geringswalde, Hartmannsdorf, Königshain-Wiederau, Lichtenau, Lunzenau, Penig, Wechselburg, Burgstädt, Mühlau, Taura, Königsfeld, Rochlitz, Seelitz, Zettlitz

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2019/lra-wahllokal.jpg Hinweisschild Wahllokal 1 Mehr zur Bundestagswahl https://www.landkreis-mittelsachsen.de/der-kreis/wahlen/bundestagswahlen.html
news-5290 Mon, 19 Jul 2021 14:27:50 +0200 Afrikanische Schweinepest: Veterinäramt appelliert erneut an alle Bürger /das-amt/neuigkeiten/afrikanische-schweinepest-veterinaeramt-appelliert-erneut-an-alle-buerger.html Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Mittelsachsen appelliert erneut aufgrund von steigenden Fallzahlen bei Wildschweinen im Osten von Sachsen und Brandenburg und aufgrund der nun erstmals gemeldeten Ausbrüche auch bei Hausschweinen in Deutschland bei der Verhütung, Erkennung und Bekämpfung dieser für Schweine sehr gefährlichen Tierseuche mitzuwirken.  Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Mittelsachsen appelliert erneut aufgrund von steigenden Fallzahlen bei Wildschweinen im Osten von Sachsen und Brandenburg und aufgrund der nun erstmals gemeldeten Ausbrüche auch bei Hausschweinen in Deutschland bei der Verhütung, Erkennung und Bekämpfung dieser für Schweine sehr gefährlichen Tierseuche mitzuwirken.  Jeder kann durch umsichtiges Verhalten dazu beitragen, eine weitere schnelle Verschleppung über weite Strecken zu verhindern. Es sollten keine Schweinefleischprodukte (Rohwürste wie Salami und Knacker, roher Schinken oder rohes Schweinefleisch) aus betroffenen Gebieten mit nicht nach Deutschland gebracht werden. Am Rastplatz/Parkplatz sind  Speisereste nur in die bereitstehenden verschlossenen Mülleimer zu werfen. Urlauber sollten beim Besuch in den betroffenen Regionen auf die dort geltenden seuchenhygienischen Regelungen achten. Tot aufgefundene Wildschweine sind immer der zuständigen Veterinärbehörde oder der örtlichen Polizeibehörde zu melden. Für das Land Sachsen gilt eine Allgemeinverfügung mit der die Entsorgung von Fall-, Unfallschwarzwild und krank geschossenen Wildschweinen zur Tierkörperbeseitigungsanlage vorgeschrieben ist. Diese Tiere sind auch in unserem Landkreis durch die Jäger zu beproben und zu kennzeichnen. Danach erfolgt die Entsorgung über einen der im Landkreis eingerichteten Kadaversammelpunkte. Die Jäger erhalten dafür eine Aufwandsentschädigung, welche über das Veterinäramt zu beantragen ist.

Die ersten gemeldeten Ausbrüche in Hausschweinebeständen in Deutschland unterstreichen die Wichtigkeit der strikten Einhaltung seuchenhygienischer Maßnahmen durch jeden Schweinehalter, egal wie groß der Bestand, um eine Einschleppung der Seuche in die Bestände zu verhindern: keine Verfütterung von Speiseresten, separates Schuhwerk und Kleidung bei Betreten des Stalles/Aufenthaltsbereiche. Wildschweine dürfen keinen Kontakt zu Hausschweinen haben, Einstreu und Futter sind verschlossen zu lagern, kein Grünfutter verfüttern, zu dem Wildschweine Zugang hatten. Jäger, Jagdhunde oder anderen Hunde haben keinen Zutritt zum Stall! Auch Minipigs zählen aus Hausschweine und müssen entsprechend sicher gehalten werden.

Das Virus ist sehr langlebig und hält sich bei Zimmertemperatur beispielsweise gut vier Monate, im blutverseuchten Erdboden 205 Tage, im gekühlten Schlachtkörper sieben Monate, in Schinken bis zu 399 Tage. „Bei der Verarbeitung von Fleisch und Fleischprodukten wird es erst bei einer erzielten Kerntemperatur von 69 Grad inaktiviert“, erklärt die Veterinärmedizinerin Dr. Anke Kunze vom Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt.

Bei einer Infektion tritt meist der Tod der Tiere nach zwei bis zehn Tagen ein. Symptome einer Infektion sind beispielsweise Fieber, Blutungen und Appetitverlust. „Die Seuche muss nicht gleich zu hohen Verlusten im Bestand führen, auch einzelne plötzliche Todesfälle ohne erkennbare andere Ursache müssen auf Afrikanische Schweinepest abgeklärt werden. Deshalb sind die Probenentnahmen im Wild- und Hausschweinbestand so wichtig. Denn nur mithilfe der Labordiagnostik lässt sich die ASP zweifelsfrei feststellen beziehungsweise ausschließen“, erläutert Dr. Anke Kunze. Abschließend betont sie, dass die Krankheit für den Menschen völlig ungefährlich ist.

Auf der Internetseite des Landkreises ist ein Fragen-Antwort-Katalog zur ASP eingestellt.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/lra-wildschweine.jpg zwei Wildschweine nebeneinander 1 Mehr zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerden/afrikanische-schweinepest-asp.html
news-5288 Mon, 19 Jul 2021 07:40:38 +0200 Pflichten von Anliegern von Fließgewässern /das-amt/neuigkeiten/pflichten-von-anliegern-von-fliessgewaessern.html Aus aktuellem Anlass weist das Referat Wasserbau, Gewässer und Hochwasserschutz auf die Pflichten von Anliegern von Fließgewässern hin. Aus aktuellem Anlass weist das Referat Wasserbau, Gewässer und Hochwasserschutz auf die Pflichten von Anliegern von Fließgewässern hin. Die fließenden Gewässer werden in Gewässer 1. und 2. Ordnung eingeteilt. Für Gewässer 1. Ordnung ist die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen für die Unterhaltung verantwortlich. Für alle anderen Gewässer sind die Städte und Gemeinden unterhaltungspflichtig, da es sich um Gewässer 2. Ordnung handelt. Zum Umfang der Unterhaltung zählt unter anderem die Pflicht, das Gewässerbett (Gewässersohle) und die Ufer (von der Linie des Mittelwasserstandes bis zur Böschungsoberkante) für den ordnungsgemäßen Wasserabfluss und für den guten ökologischen Zustand des Gewässers zu erhalten. Ziel ist die Förderung einer natürlichen Gewässerentwicklung unter Beachtung des Hochwasserschutzes. Auch die Anlieger und Grundstückseigentümer sind verpflichtet einen Beitrag zur Erhaltung der Funktionen der Gewässer zu leisten. Besonderes Augenmerk ist dabei auf den Gewässerrandstreifen zu richten. Als Gewässerrandstreifen gelten die sich an die Ufer ab der Böschungsoberkante landeinwärts anschließenden Flächen. Sie besitzen in bebauten Bereichen eine Breite von fünf Metern und außerhalb von Ortslagen zehn Meter. Die Gewässerrandstreifen sind ihrer Funktionen entsprechend zu bewirtschaften und zu pflegen.

Im Gewässerrandstreifen sind folgende Maßnahmen verboten:

  • die Ablagerung von Gegenständen, die den Wasserabfluss behindern oder fortgeschwemmt werden können (zum Beispiel Grünschnitt, Laub, Reisig, Abfälle, Baustoffe)
  • die Errichtung von baulichen und sonstigen Anlagen, soweit sie nicht standortgebunden oder wasserwirtschaftlich erforderlich sind (wie auch Neuerrichtung von Zaunanlagen)
  • die Verwendung von Dünger- und Pflanzenschutzmitteln, außer Wundverschlussmittel zur Baumpflege
  • der Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (wie Öle, Kraftstoffe, Pestizide)
  • das Entfernen von standortgerechten Bäumen und Sträuchern (unter anderem Erlen, Weiden, Eschen) sowie Neuanpflanzungen nicht standortgerechter Gehölze (zum Beispiel Fichten, Thuja)
  • die Umwandlung von Grünland in Ackerland.

Die Böschungen sind möglichst im natürlichen Zustand zu belassen beziehungsweise herzustellen. Ein standortgerechter Bewuchs mit zum Beispiel Erle oder Weide dient dabei zur Stabilisierung und Beschattung. Ufermauern engen mitunter das Gewässerbett ein und sollten nur noch dort erhalten werden, wo es zum direkten Schutz von Gebäuden oder Verkehrsflächen nötig ist. Die gegebenenfalls erforderliche Errichtung und wesentliche Änderung von Anlagen am Gewässer (zum Beispiel Uferstützmauern, Brücken, Stege, Verlegung von Leitungen) bedürfen einer wasserrechtlichen Genehmigung. Die Entnahme von Wasser (außer mit Handschöpfgeräten) bedarf in der Regel der wasserrechtlichen Erlaubnis. Genehmigungen, Erlaubnisse und Befreiungen sind beim Landratsamt Mittelsachsen, Abteilung Umwelt, Forst und Landwirtschaft, Referat Wasserbau, Gewässer und Hochwasserschutz schriftlich zu beantragen.

Weitergehende Informationen gibt es auch über den Internetauftritt der unteren Wasserbehörde.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/2-lk-mittelsachsen.jpg Landkreisumriss mit Einteilung in Städte und Gemeinden 1
news-5285 Thu, 15 Jul 2021 13:52:26 +0200 KARLO wirbt für mittelsächsische Kaufregional-Plattform /das-amt/neuigkeiten/karlo-wirbt-fuer-mittelsaechsische-kaufregional-plattform.html Das Maskottchen wurde zum Leben erweckt und soll zukünftig für den Einzelhandel der Region werben.  Das Maskottchen wurde zum Leben erweckt und soll zukünftig für den Einzelhandel der Region werben.  Unter dem Motto #kaufregional gibt es auf der Seite der Wirtschaftsregion Mittelsachsen unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de eine Plattform für regionale Produzenten, Händler und Gastronomen. Die Webkarte startete mit etwa 50 Unternehmen, bis heute sind 168 mit 294 Angeboten eingetragen. Zur Plattform kam auf Initiative von Bianka Behrami und weiteren Peniger Gewerbetreibenden ein Maskottchen dazu. KARLO heißt der Lokalheld, was für Kauf Regional Lokal steht. Die Sympathiefigur ist künftig als Kostüm beim Mittelsächsischen Kultursommer ausleihbar.

„Ich freue mich, dass die Aktion der Wirtschaftsförderung Mittelsachsen so gut angenommen wird. Nicht nur die Unternehmen selbst entwickeln Ideen, um die Wertschöpfung in der Region zu stärken, sondern die Plattform und das dazugehörige Netzwerk haben auch überregional Anerkennung erlangt“, sagt Landrat Mattias Damm.

„Ein Landkreis hat erstmals in der Geschichte der City-Offensive 'Ab in die Mitte!' eine Idee eingereicht. Die Jury lobte insbesondere die Zusammenarbeit des öffentlichen Bereichs mit den Unternehmen und das damit entstandene regionale Netzwerk. So freue ich mich, Ihnen heute nachträglich den symbolischen Scheck zum Sonderpreis in Höhe von 5.000 Euro überreichen zu können“, gratuliert Dr. Eddy Donat, Projektleiter des Wettbewerbs.

Die Unternehmen des Einzelhandelsarbeitskreises der Industrie- und Handelskammer (IHK) Chemnitz, Regionalkammer Mittelsachsen, entwickelten viele Ideen rund um die Kauf-regional-Plattform. „Wir konnten gemeinsam mit den Unternehmen #kaufregional- Plakate in leeren Schaufenstern platzieren und haben im Weihnachtslockdown einen lokalen TV-Spot gedreht. Nun freuen wir uns sehr, dass das Maskottchen zum Leben erweckt wurde und in den Innenstädten zukünftig für den Einzelhandel in der Region werben wird. Unternehmen können dazu KARLO-Aufkleber bei der IHK erhalten“, berichtet Dr. Cindy Krause, Geschäftsführerin der IHK Regionalkammer Mittelsachsen. In seiner letzten Sitzung hatte der Stadtwerbering Döbeln das Maskottchen bereits im Einsatz, denn eigentlich sollte KARLO seinen großen Auftritt zum Heimatfest haben.

Die Kaffeerösterei Reinhardt aus Burgstädt druckt das Maskottchen auf ausgewählte Kaffeebanderolen und Madlen Seigerschmidt von Seifenstück und Essskulptur in Mittweida hat sogar eine mittelsächsische Seife kreiert. „Mich hat der lokale Held sofort angesprochen“, sagt Madlen Seigerschmidt, die einen kleinen Laden in Mittweida betreibt und Gemüse und Seifenstücke in wahre Kunstwerke verwandeln kann. „Seit Anfang Juli gibt es das Maskottchen auf einer echten Mittelsachsen-Seife bei mir im Laden und im Webshop. Ich möchte gern auf die Aktion des Landkreises hinweisen und habe mir überlegt, heute ein kleines Gewinnspiel auf meiner Facebookseite zu starten“. Neben der Seife gibt es ein echtes Mittelsachsen-Paket zu gewinnen. Darin enthalten sind unter anderem auch die beliebten Broschüren „ProduktSCHAU … Was es in Mittelsachsen alles gibt“ und der Einkaufsführer mit regionalen Direktvermarktern und Gastronomen.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-karlo.jpg Maskottchen läuft durch die Stadt 1
news-5282 Thu, 15 Jul 2021 08:16:24 +0200 Kreistag: Neuer stellvertretender Kreisbrandmeister und letzte Vergaben zum Breitbandausbau /das-amt/neuigkeiten/kreistag-neuer-stellvertretender-kreisbrandmeister-und-letzte-vergaben-zum-breitbandausbau.html Am 14. Juli fand die zehnte Sitzung des Kreistages Mittelsachsen in der „HarthArena" in Hartha statt. Die Themen waren vielfältig. Am 14. Juli fand die zehnte Sitzung des Kreistages Mittelsachsen in der „HarthArena" in Hartha statt. Die Themen waren vielfältig. Trauer um verstorbenen Vorsitzenden des Behindertenbeirates

Mit einer Schweigeminute um den verstorbenen Vorsitzenden des Behindertenbeirates Andreas Strunze begann der Kreistag. Seit zwei Jahren begleitete er das Ehrenamt. „Er war ein Interessenvertreter und Botschafter der Behinderten, wenn es um den Abbau von Barrieren, das Recht auf Selbstbestimmung und die Anerkennung als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft ging“, heißt es im Nachruf des Landrates. Der Landkreis verliere mit ihm einen sehr engagierten und geachteten Menschen, dessen Einsatz um die Belange der Menschen mit Behinderung stets geschätzt wurde. Eine Information zur Nachfolge soll es in der kommenden Sitzung des Kreistages geben.

Neuer Kreisrat

Gestern wurde Martin Wrobel als Kreisrat vereidigt. Er tritt die Nachfolge von Rico Walter-Bretschneider an, der eine Tätigkeit im Landratsamt aufnahm und aus dem Kreistag ausschied. Wrobel ist Mitglied der Fraktion Freie Wähler Mittelsachsen.

Breitband: Letzte Vergaben

Nachdem in den vergangenen Sitzungen des Kreistages Konzessionsvergaben für den Breitbandausbau erfolgten, kamen heute weitere hinzu. Der Landrat wurde ermächtigt, die entsprechenden Verträge für insgesamt sech Lose in vier Ausbauclustern mit der eins energie in Sachsen zu schließen. Das Gesamtvolumen beträgt 134,8 Millionen Euro. Damit sollen rund 31 Schulen und 7500 Gebäude angeschlossen werden, hinzukommen bis zu 13 000 weitere Anschlüsse. Dies wird ermöglicht, weil die Häuser an den Ausbautrassen zur Erschließung schlecht versorgter Gebiete stehen. Es profitieren die Gemeinden Altmittweida, Bobritzsch-Hilbersdorf, Döbeln, Flöha, Frankenberg, Großschirma, Kriebstein, Leisnig, Lichtenau, Mulda, Oberschöna, Reinsberg, Rossau, Roßwein, Waldheim, Weißenborn und Zschaitz-Ottewig. Mit der Entscheidung des Kreistages sind die letzten Vergaben für den Breitbandausbau in Koordination des Landkreises erfolgt. „Jetzt erfolgt eine große Detailarbeit, wie die genaue Planung und die Einholung von Genehmigungen. Die ersten Projektstarts könnten schon bis Ende diesen Jahres erfolgen, bei allen Clustern werden ab kommendem Jahr die Bagger anrollen“, ist Mattias Borm als verantwortlicher Koordinator optimistisch. Als nächster Schritt werden die finalen Förderanträge beim Bund gestellt. Weiterer Unterstützer des Projektes ist der Freistaat.

Feuerwehr: Stellvertreter bestellt

Kreisbrandmeister Tommy Kühn erhält Unterstützung. Zum 1. Oktober wird Thomas Raab stellvertretender hauptamtlicher Kreisbrandmeister. Er wurde vom Kreistag bestellt. „Die Größe des Landkreises, die Vielzahl an Wehren und die wachsenden Aufgaben im Bereich des abwehrendenden Brandschutzes veranlassten uns diese Position zu schaffen“, so Landrat Matthias Damm. Außerdem werden die ehrenamtlichen stellvertretenden Kreisbrandmeister entlastet. Der Kreisfeuerwehrverband wurde zur Bestellung angehört und teilte keine Einwände mit. Raab ist derzeit in Freital beschäftigt.

Schwerpunkt Windkraft

Ein Schwerpunkt der Sitzung des Kreistages am 14. Juli war das Thema Windkraft. Hierzu fasste das Gremium mehrere Beschlüsse und beauftragte den Landrat beispielsweise, gegenüber der Sächsischen Staatsregierung schnellstmöglich Rechtssicherheit bei der Errichtung von Windkraftanlagen einzufordern, wobei gemäß Koalitionsvertrag ein Mindestabstand von 1000 Metern von der Mitte des Mastfußes der Anlage bis zur nächstgelegenen Wohnbebauung unabhängig von der Anzahl der Wohneinheiten zukünftig festzulegen ist. Dieser Abstand soll sowohl für den Neubau als auch für das Repowering von Windkraftanlagen gelten. Außerdem soll gegenüber der Staatsregierung die Einhaltung des Koalitionsvertrages angemahnt werden, welcher vorsieht, die sächsischen Wälder mit ihrer vielfältigen Flora und Fauna zu schützen, und weiterhin keine Errichtung von Windkraftanlagen in den Wäldern zuzulassen. Der Kreistag beauftragte abschließend den Landrat, die Sächsische Staatsregierung und den Sächsischen Landtag aufzufordern, bei der Bundesregierung auf eine Reform des Immissionsschutzgesetzes hinzuwirken, welche einen Mindestabstand von zehn mal der Gesamthöhe der jeweilige Windenergieanlage (10H-Regelung) zur nächstgelegenen Wohnbebauung unabhängig von der tatsächlichen Zahl der dort aktuell gemeldeten Einwohner zukünftig vorsieht.

Ordnung zur Benutzung von Räumen geändert

Die Nutzung von Räumen in Schulen und Verwaltungsgebäuden des Landkreises durch Dritte ist in der sogenannten Benutzungs- und Entgeltordnung geregelt. Diese wurde nun vom Kreistag angepasst. Nötig wurde das in Folge eines Urteils des Oberverwaltungsgerichts Bautzen.

Demnach müssen im Sinne des Gleichheitsgrundsatzes entsprechend Artikel 3 Grundgesetz (GG) Religionsgemeinschaften und Weltanschauungsgemeinschaften gleich behandelt werden. Nach der Anpassung der Benutzungs- und Entgeltordnung ist nunmehr nicht nur Religionsgemeinschaften, sondern auch Weltanschauungsgemeinschaften die Nutzung von Räumen in Schulen und Verwaltungsgebäuden untersagt. Weiterhin sind private und kommerzielle öffentliche sowie parteipolitische Veranstaltungen nicht erlaubt. Möglich sind Veranstaltungen im schulischen Interesse, oder mit gemeinnützigem oder mildtätigem Zweck; auch die Nutzung seitens landkreiseigener Städte und Gemeinden oder durch staatliche Behörden bleibt möglich.

Integrierte Sozialplanung: Aktuelle Gemeindeprofile veröffentlicht.

Im Rahmen der Sozialberichterstattung des Landkreises Mittelsachsen legt der Zweite Beigeordnete, Jörg Höllmüller, am 14. Juni 2021 dem Kreistag bereits zum dritten Mal die Broschüre „Gemeindeprofile“ vor. Diese erlaubt ergänzend zum zweiten Sozialbericht einen fokussierten Blick in alle 53 Gemeinden des Landkreises. Mit der Aktualisierung ist die Absicht verbunden, die Einwohnerinnen und Einwohner, kommunale Entscheidungsträger und Anbietende sozialer Dienste auf Veränderungen in den Sozialregionen und den kreisangehörigen Kommunen aufmerksam zu machen. Die ausgewählten Indikatoren informieren zum Stichtag 31. Dezember 2019 über Entwicklungen in den Bereichen Bildung, Familie, Soziale Teilhabe, Bevölkerung, Finanzen und Einkommen, Erwerbstätigkeit sowie politische Partizipation auf lokaler Ebene. Die Gemeindeprofile wurden in bewährter Form in enger Zusammenarbeit mit der Hochschule Mittweida, Fakultät Soziale Arbeit erstellt und stehen auf der Homepage des Landkreises allen Interessierten zur Verfügung.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/norbert-millauer-kreistag.jpg Kreisräte stimmen ab Kreisräte stimmen ab Foto: Norbert Millauer/Archiv 1 image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/_processed_/f/e/csm_lra-thomas-raab_37958ff5df.jpg Thomas Raab, stellv. Kreisbrandmeister Portraitfoto Thomas Raab Thomas Raab, stellv. Kreisbrandmeister 1 Mehr zum Kreistag https://www.landkreis-mittelsachsen.de/der-kreis/kreistag.html Gemeindeprofile der kreisangehörigen Kommunen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/behoerden-inhalte/2-geschaeftskreis.html#c19501
news-5273 Tue, 13 Jul 2021 14:27:16 +0200 Förderprogramm soll im Spätherbst 2021 wieder starten /das-amt/neuigkeiten/foerderprogramm-soll-im-spaetherbst-2021-wieder-starten.html Mittelsächsische Unternehmen haben das Förderprogramm „Regionales Wachstum" sehr gut angenommen.   Mittelsächsische Unternehmen haben das Förderprogramm „Regionales Wachstum" sehr gut angenommen.   Der Freistaat Sachsen unterstützt seit Februar 2019 mit dem Programm „Regionales Wachstum“ kleine Unternehmen durch Zuschüsse. Im Jahr 2020 haben 54 mittelsächsische Unternehmen und Handwerksbetriebe bei der Sächsischen Aufbaubank Anträge auf Bewilligung mit einem Fördervolumen von rund 2,343 Millionen Euro eingereicht. Davon wurden 44 Vorhaben mit einem bewilligten Volumen in Höhe von rund 1,850 Millionen Euro positiv beschieden.

Die bisherige Richtlinie ist Ende Juni 2021 planmäßig ausgelaufen. Durch die Sächsische Aufbaubank werden aktuell nur noch Vorhaben bewilligt, bei der die Antragstellung fristgemäß erfolgte.

„Besonders Handwerksbetriebe, welche in anderen Programmen aufgrund der regionalen Leistungserbringung von einer Förderung ausgeschlossen waren, konnten durch das Programm ‚Regionales Wachstum‘ ihren Betrieb erweitern oder modernisieren“, sagt der Erste Beigeordnete des Landkreises Dr. Lothar Beier.

Die Förderung hat den Unternehmen dabei geholfen, sich in einer zunehmend digitalen und globalisierten Wirtschaft weiterzuentwickeln und so Umsätze zu steigern, neue Produkte und Dienstleistungen anzubieten oder neue Absatzmärkte und Kundenkreise zu erschließen.

Die Förderung wird im Spätherbst wieder fortgesetzt. Informationen, dass eine Antragstellung wieder möglich ist, erfolgen rechtzeitig.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/2-lk-mittelsachsen.jpg Landkreisumriss mit Einteilung in Städte und Gemeinden 1
news-5271 Tue, 13 Jul 2021 11:54:17 +0200 Lokaler Aktionsplan: Neue Ausschreibungsrunde startet /das-amt/neuigkeiten/lokaler-aktionsplan-neue-ausschreibungsrunde-startet.html Ab sofort können weitere Projekte im Rahmen des Lokalen Aktionsplans eingereicht werden. Ab sofort können weitere Projekte im Rahmen des Lokalen Aktionsplans eingereicht werden. Rund 30.000 Euro stehen aus den Mitteln vom Bund, des Freistaates und Landkreises hierfür zur Verfügung. „Vorrangig wollen wir mit den Geldern Veranstaltungen und Aktionen zur Gewaltprävention für Kinder und Jugendliche oder zur Stärkung des Selbstbewusstseins unterstützen“, erklärt Katrin Dietze. Sie ist Koordinatorin im Bereich Extremismusprävention im Landratsratsamt. Ein Projekt wird mit maximal 7.500 Euro unterstützt.

Es können sich ausschließlich nichtstaatliche Organisationen um eine Förderung bewerben. Die Einzelprojekte dürfen noch nicht begonnen sein und müssen im Jahr 2021 abgeschlossen werden. Am 31. Juli endet die Einsendefrist. Alle Informationen gibt es im Internet unter www.aktionsplan-mittelsachsen.de.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/logo-lap.jpg Lokaler Aktionsplan Logo des Lokalen Aktionsplanes Lokaler Aktionsplan 1 Mehr zum Aktionsplan Mittelsachsen https://www.aktionsplan-mittelsachsen.de/
news-5270 Tue, 13 Jul 2021 09:48:10 +0200 Landratsamt Mittelsachsen bildet weiterhin aus /das-amt/neuigkeiten/landratsamt-mittelsachsen-bildet-weiterhin-aus.html Zwei ganz unterschiedliche Berufe wird das Landratsamt Mittelsachsen auch im kommenden Jahr wieder ausbilden: Verwaltungsfachangestellter (m/w/d) und Straßenwärter (m/w/d). Zwei ganz unterschiedliche Berufe wird das Landratsamt Mittelsachsen auch im kommenden Jahr wieder ausbilden: Verwaltungsfachangestellter (m/w/d) und Straßenwärter (m/w/d). „Beide eint aber die Vielseitigkeit und Abwechslung“, unterstreicht Ausbildungsleiter Stefan Schuricht. Ab sofort startet die Bewerbungsphase. 

Gemeinsam mit seiner Kollegin Angela Köhler berät Stefan Schuricht Interessierte zu den Berufen. Außerdem stehen umfassende Informationen auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de bereit. Dort heißt es in der Berufsbeschreibung zum Verwaltungsfachangestellten unter anderem: „Erstellen von Bescheiden auf der Grundlage der jeweils geltenden Gesetze und Verordnungen.“ Angela Köhler erklärt: „Es klingt zunächst trocken. Interessant ist die Ausbildung durch die Vielfältigkeit der Aufgaben, die zahlreiche Lebensbereiche abdecken.“ 

Die Azubis durchlaufen im Landratsamt verschiedene Stationen. Das sind beispielsweise die Gebiete Umwelt, Jugend und Familie, Bauwesen und Finanzen. „Außerdem werden sie intensiv auf die Prüfungen vorbereitet“, erläutert Köhler. Voraussetzung bei den Verwaltungsfachangestellten ist ein Realschulabschluss, Abitur oder Fachabitur. Noch bis 30. November können sich Interessierte bewerben. 

Einen Monat länger läuft die Bewerbungsphase für eine Ausbildung zum Straßenwärter. Diese sorgen mit der Unterhaltung und Instandsetzung für die Sicherheit auf den Straßen. Dazu gehören die Grünpflege, der Winterdienst, das Aufbringen der Fahrbahnmarkierung sowie die Reparaturen von Böschungen und Strecken. „Unterstützt werden sie dabei oft von moderner Technik, die regelmäßig erneuert wird“, betont Dirk Hänel vom Straßenbetriebsdienst. Wichtige Voraussetzungen für den Beruf sind handwerkliches Geschick, die gesundheitliche Eignung sowie ein Realschulabschluss. Ausbildungsinhalt ist der LKW-Führerschein (Klasse C/CE).

Auch Interessierte für einen Studienplatz im Studiengang Allgemeine Verwaltung an der Hochschule Meißen (FH) können sich beim Landratsamt bewerben. „Der theoretische Teil wird in Meißen vermittelt. Die  Einsatzgebiete für die Praxis sind die verschiedenen Bereiche des Landratsamtes Mittelsachsen sowie externe Praktikumseinrichtungen“, erklärt Stefan Schuricht.

Das Landratsamt bietet eine tarifgebundene Ausbildungsvergütung, gute Übernahmemöglichkeiten und damit klare berufliche Perspektiven.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-azubi-lisa-niepel.jpg Auszubildende vor Aktenschrank 1 Stellen & Karriere im Landratsamt https://www.landkreis-mittelsachsen.de/karriere.html
news-5265 Thu, 08 Jul 2021 14:43:54 +0200 Änderung der Landkreisgrenze Mittelsachsen − Zwickau /das-amt/neuigkeiten/aenderung-der-landkreisgrenze-mittelsachsen-zwickau.html Im Zuge des Flurbereinigungsverfahrens Niederfrohna änderte sich die Grenze zwischen den Landkreisen Mittelsachsen und Zwickau. Im Zuge des Flurbereinigungsverfahrens Niederfrohna änderte sich die Grenze zwischen den Landkreisen Mittelsachsen und Zwickau. Eine rund 1,9 Hektar große Teilfläche ging von der Gemarkung Mühlau (Mittelsachsen) an die Gemeinde Niederfrohna (Zwickau) über. Diese befindet sich im Außenbereich und ist unbewohnt. 

Ende 2018 stimmte der Kreistag Mittelsachsen den Plänen zu. 

Ende Juni vollzogen die Landräte Christoph Scheurer, Zwickau, und Matthias Damm, Mittelsachsen, die Gebietsänderung. Dabei enthüllten sie eine Messingplatte auf einem Findling. 

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-zwickau-niederfrohna-flurbereinigung-tafel.jpg zwei Landräte enthüllen eine Tafel auf einem Findling Foto: Landratsamt Zwickau 1
news-5261 Wed, 07 Jul 2021 14:21:21 +0200 Erzgebirger sind die Schnellsten /das-amt/neuigkeiten/erzgebirger-sind-die-schnellsten.html 180 Läufer gingen beim mittelsächsischen Landkreislauf in Roßwein an den Start. Unter Corona-Bedingungen war bei der 29. Auflage vieles anders. 180 Läufer gingen beim mittelsächsischen Landkreislauf in Roßwein an den Start. Unter Corona-Bedingungen war bei der 29. Auflage vieles anders. Dichtes Gedränge am Start gab es in diesem Jahr nicht beim Landkreislauf. Coronabedingt nahmen nur 44 Staffeln teil. Vier Läufer statt acht gehörten zu jedem Team. Besucher waren im Roßweiner Stadion nicht erlaubt. Die Organisatoren − der Kreissportbund Mittelsachsen (KSB), der Roßweiner SV, die Stadt Roßwein und das Landratsamt Mittelsachsen − waren trotzdem froh, dass der Lauf überhaupt stattfinden konnte. Im vergangenen Jahr wurde er nur virtuell ausgetragen. Der Termin im April 2021 musste coronabedingt verschoben werden. 

Den Startschuss gab Landrat Matthias Damm. Ein Stück ging es durchs Roßweiner Stadion und anschließend durch die benachbarten Wohngebiete.12,4 Kilometer musste jede Staffel zurücklegen. Für die Wartenden gab es ein buntes Rahmenprogramm und das neue KSB-Maskottchen Fredi Wolf wurde mit Einmarschhymne präsentiert. Die Läufer konnten zudem die Zwischenstände auf einer großen LED-Leinwand live mitverfolgen. Nach 42 Minuten standen die Sieger fest: Der letzte Läufer der „Erzgebirgsrunners“, eine Nachwuchsstaffel des LV 90 Erzgebirge, erreichte das Ziel. Auf Platz zwei landete „Freibergs feinste Mischung“, gefolgt von den „Hetz-runners“. 

1993 gab es den ersten Landkreislauf im Altkreis Hainichen. 13 Staffeln liefen von Hainichen über Frankenberg nach Mittweida. Unterdessen sind es jedes Jahr zwischen 600 und 800 Teilnehmer. Insgesamt wurden bisher fast 16 000 Läufer gezählt, die zusammen rund 53 500 Kilometer zurückgelegt haben.

Auch Läufer aus den Partnerlandkreisen reisen jedes Jahr nach Mittelsachsen. In diesem Jahr bildeten die Gäste aus Calw und Starnberg jeweils eine Staffel. Hinzu kam eine gemischte Staffel der Gäste, die mit Volker Dietzmann, dem ehemaligen Präsidenten des KSB, den 43. Platz belegte und sich aber über die Torte freute, die es traditionell für die Vorletzten gibt. 

2022 wird der Startschuss zum 30. Landkreislauf in Lichtenau fallen. Bürgermeister Andreas Graf konnte den Staffelstab von Roßwein persönlich entgegennehmen. Er gehörte mit seinen Amtskollegen Lars Naumann (Burgstädt), Maria Euchler (Kriebstein) und Raik Schubert (Niederwiesa) zu den „Rasenden Rathauschefs“, die es auf Platz 42 geschafft haben. 

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-landkreislauf-2021.jpg Landrat gibt Startschuss für Läufer Der Landrat gibt den Startschuss. 1 Kreissportbund Mittelsachsen e. V. https://www.ksb-mittelsachsen.de/startseite/kreissportbund/aktuelles/aktuelles-detail/default-f28548fae1
news-5247 Wed, 30 Jun 2021 12:39:02 +0200 Fast 13 000 Amphibien gerettet /das-amt/neuigkeiten/fast-13-000-amphibien-gerettet.html In diesem Jahr wurden etwas weniger Tiere an den Leiteinrichtungen gezählt. Dafür konnte eine ganz besondere Art kartiert werden. In diesem Jahr wurden etwas weniger Tiere an den Leiteinrichtungen gezählt. Dafür konnte eine ganz besondere Art kartiert werden. Schon im Februar startete der Aufbau der mobilen Amphibienleiteinrichtungen an den mittelsächsischen Straßen. Auch in diesem Jahr standen sie, wie in den Vorjahren, außergewöhnlich lange an den Straßen – im Durchschnitt zehn Wochen. Dies war dem Wetter geschuldet, das entweder zu kalt oder zu trocken für die Amphibienwanderung war. Denn die Tiere benötigen für ihre Wanderung eine Nachttemperatur von wenigstens fünf Grad Celsius und Regen. Insgesamt waren im Landkreis Mittelsachsen 31 Konfliktpunkte zu betreuen.

„Nur durch den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer war es möglich, dass in den vergangenen Jahren tausende Amphibien vor dem sicheren Straßentod gerettet werden konnten – in diesem Jahr waren es 12 789 Exemplare, ein Minus von zirka 600 Amphibien zum vorigen Jahr“, so Udo Seifert, Referatsleiter Naturschutz im Landratsamt. Die Tiere werden am Straßenrand in Fangeimer verbracht und über die Straße getragen. Gleichzeitig werden unter anderem Erhebungen zu Anzahlen und Arten geführt, um aktuelle Informationen zu den Vorkommen zu erhalten.

Seifert: „Leider ist ein weiterer Rückgang der Amphibien festzustellen, vor allem im Hinblick der Molchpopulation.“ Dies sei der andauenden Trockenheit der vergangenen Jahre geschuldet, wodurch viele Laichgewässer austrocknen. Erfreulich sei allerdings, dass eine besondere Art, der Moorfrosch, im Landkreis kartiert werden konnte.

Bei den mobilen Amphibienleiteinrichtungen arbeitet die das Referat Naturschutz mit den betroffenen Städten und Gemeinden zusammen. Ehrenamtliche Helfer, die Naturschutzstation Weiditz, der NABU Kreisverband Freiberg und der Landschaftspflegeverband Mulde/Flöha sowie der NABU Regionalverband Erzgebirge unterstützten den Aufbau der Leiteinrichtungen.

An folgenden Straßenabschnitten wurden die mobilen Amphibienleiteinrichtungen aufgebaut:

  • S 210 zwischen Großwaltersdorf und Gränitz, im Weißbachtal
  • K 7701 zwischen Marbach und Einmündung Waldkirchener Straße
  • K 7701 zwischen Ortsausgang Schellenberg Richtung Hohenfichte (Anbindung)
  • S 205 vor Ortseingang Kleinwaltersdorf nach Bahnübergang
  • K 8251 im Bereich Ortseingang von Königshain
  • S 200 kurz nach Ortsausgang Erlau
  • S 32 zwischen Höfchen und Kriebstein
  • K 7703 Fahrtrichtung recht aus Richtung Hausdorf
  • S 35 im Bereich des Krebsbaches in Döhlen
  • S 34 im Bereich der „Sieben Kurven“ in Hainichen
  • S 247 rechts von Niederelsdorf nach Oberelsdorf
  • S 247 rechts von Oberelsdorf nach Niederelsdorf
  • B 173 Memmendorf am Gasthof „Goldener Stern“
  • S 207
  • an der Altgeringswalder Straße in Geringswalde
  • S 202 nach Ortsausgang Sachsenburg links in Fahrtrichtung Frankenberg
  • Bürgerwald, an der S 201 rechts in Richtung Rossau, Staubecken
  • S 242 rechts von Mutzscheroda nach Altzschillen
  • K 7794 rechts zwischen Hohentanne und Rothenfurth
  • K 7717 rechts zwischen Reichenbach in Richtung Großvoigtsberg
  • zwischen Lärchenstraße und der Straße Am Pfarrwald Flöha
  • an der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße in Flöha an der KGA „Bergidyll“
  • am Wald in Eppendorf an der Waldsiedlung
  • rechts auf der Chursdorfer Straße in Chursdorf in Richtung Helsdorf
  • auf dem Versandweg gegenüber der Firma Cyberport (blaue Werkshalle) in Siebenlehn 
  • S 185 in Rechenberg-Bienenmühle auf der Muldentalstraße rechts gegenüber dem Ökologischem Bad
  • Pulverstraße links und rechts zur Zufahrt der Firma WECO Pyrotechnik Freiberg
  • S211 an der Talsperre Rauschenbach, in drei Abschnitten
  • Kirchweg Brand-Erbisdorf Mönchfreie Teiche
  • Heidelbeerweg an der Wasserskianlage Rossau, Anbindung an eine stationäre Station

Die gesamte Aktion im Interesse des Artenschutzes wird durch den Freistaat Sachsen anteilig gefördert.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/a-funke-froesche.JPG Frosch im Teich Foto: Andrea Funke/Archiv 1
news-5243 Tue, 29 Jun 2021 15:10:47 +0200 Corona-Lage vom 29. Juni 2021 /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-vom-29-juni-2021.html Themen: Neue Sprechzeiten des Bürgertelefons, neue Schutz-Verordnung gilt ab übermorgen Themen: Neue Sprechzeiten des Bürgertelefons, neue Schutz-Verordnung gilt ab übermorgen Statistik

Die Zahl Corona-Nachweise ist in den vergangenen Tagen gering auf 24 303 gestiegen. Das ist ein Fall mehr im Vergleich zum Vortag. In den Krankenhäusern werden fünf Covid-Patienten behandelt, davon wird eine Person beamtet. Der Inzidenzwert liegt laut Robert Koch-Institut in Mittelsachsen heute bei 2,0.

Neue Sprechzeiten des Bürgertelefons

Das Bürgertelefon zu Fragen rund um Corona ist ab kommender Woche immer von Montag bis Freitag von 09:00 bis 12:00 Uhr besetzt.

Neue Schutz-Verordnung greift

Am Donnerstag tritt die neue Corona-Schutz-Verordnung in Kraft. Sie gilt bis zum 28. Juli. Neben einigen Klarstellungen wird der neue Schwellenwert der Inzidenz unter zehn eingeführt. Mittelsachsen liegt heute bei 2,0. Somit gibt es beispielsweise keine Kontaktbeschränkungen sowie kaum Verpflichtungen zum Testen. Ausnahmen bilden zum Beispiel Diskotheken, Clubs und Musikclubs. Außerdem besteht die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes in Geschäften und Märkten, bei körpernahen Dienstleistungen und im ÖPNV. Im Freien besteht keine Pflicht mehr zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Informationen des Kreissportbundes

Impfangebot für Übungsleiter

Der Kreissportbund hat gemeinsam mit dem Kreisverband Döbeln-Hainichen des Deutschen Roten Kreuzes und der Stadt Hainichen ein Impfangebot organisiert, welches sich in erster Linie an Übungsleiterinnen und Übungsleiter richtet. Interessierten Sportfreundinnen und Sportfreunden gibt der Kreissportbund die Gelegenheit, sich durch ein vom Deutschen Roten Kreuz Sachsen organisiertes mobiles Team impfen zu lassen. Termine für die erste Impfung sind am Sonntag zwischen 09:00 bis 16:30 Uhr möglich. Die entsprechende Zweitimpfung findet am Sonntag, den 25. Juli, jeweils zur selben Uhrzeit wie der jeweilige Erstimpftermin statt.
Ort: Am Sportforum 2, 09661 Hainichen (Eingang Rundbau – 1. Etage)
Die verbindliche Anmeldung erfolgt ausschließlich per Telefon unter 03731 1633346 noch morgen und am Donnerstag, jeweils in der Zeit von 09:00 bis 13:00 Uhr. Die Impftermine werden nach Eingang der Anmeldungen vergeben.    
Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Kreissportbundes.

Informationen des Freistaates

Infektionsrate bei Lehrkräften sinkt auf null

Erstmals hat es in der vergangenen Woche unter den getesteten Lehrerinnen und Lehrern kein Positivergebnis gegeben. Auch unter den Schülerinnen und Schülern gab es kaum Infektionen.

Insgesamt wurden unter den Schülerinnen und Schülern 688 216 Tests durchgeführt, darunter waren 43 positive Ergebnisse. Das entspricht einer Infektionsrate von 0,006 Prozent (Vorwoche 0,008 Prozent). Insgesamt wurde die Testung 4418 Mal von Schülerinnen und Schülern verweigert. Unter dem Schulpersonal wurden 39 386 Tests durchgeführt, davon war keiner positiv. Damit sinkt die Infektionsrate auf null (Vorwoche 0,007 Prozent). Verweigert wurde der Test vom Schulpersonal 25 Mal.

Derzeit müssen sich das Schulpersonal und die Schülerinnen und Schüler noch zweimal wöchentlich testen, ab dem 1. Juli bei einer Sieben-Tage Inzidenz unter zehn nur noch einmal pro Woche. Vollständig geimpfte oder genesene Personen müssen sich nicht testen.

Bürgerrat „Forum Corona“ steht in den Startlöchern – mit Beteiligungsmöglichkeit für alle Sächsinnen und Sachsen

Gestern hat das Bürgerbeteiligungsportal Sachsen eine Umfrage zu den Themen eröffnet, die im „Forum Corona“ diskutiert und bearbeitet werden können. Gleichzeitig haben 50 zufällig ausgeloste Bürgerinnen und Bürger aus ganz Sachsen, die die Bevölkerung im Freistaat repräsentieren, die offizielle Einladung zum Bürgerrat „Forum Corona“ erhalten. Dieser diskutiert über Erfahrungen mit der Corona-Pandemie und erarbeitet Empfehlungen. Die Bürgerinnen und Bürger können im Forum über ihre Ideen und Anregungen zur Pandemiebewältigung und zur langfristigen Überwindung der Krise ins Gespräch kommen. Einander zuhören, gegenseitiges Verständnis für die unterschiedlichen Lebenssituationen von Menschen in der Pandemie und das Gespräch über die Herausforderungen von Politik und Verwaltungen stehen hier im Vordergrund. Ziel des Bürgerrates ist es, gemeinsame Lösungen zu entwickeln und Empfehlungen an die Politik und die Gesellschaft zu formulieren.

Das „Forum Corona“ wird sich mit vier Handlungsfeldern beschäftigen, die während der Pandemie und auch darüber hinaus eine besondere Relevanz für das Alltagsleben der Bürgerinnen und Bürger haben: Bildung, Gesundheit, Politik und Wirtschaft. Alle Bürgerinnen und Bürger Sachsens sind eingeladen, bis zum 31. Juli 2021 über das Bürgerbeteiligungsportal des Freistaates eigene Anregungen und Themenvorschläge einzubringen. Die Mitglieder des „Forum Corona" stimmen im Anschluss darüber ab, welche Themen und Fragen in den kommenden Monaten schwerpunktmäßig diskutiert werden.

Das Beteiligungsportal kann unter folgendem Link aufgerufen werden: https://mitdenken.sachsen.de/1025225

Die Eröffnungssitzung des Bürgerrates „Forum Corona" findet am 17. Juli 2021 statt und kann per Live-Teilnahme oder per Live-Stream verfolgt werden. Danach kommt der Rat in fünf Foren zusammen, um konkrete Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Im Frühjahr 2022 stellen die Teilnehmenden die Ergebnisse der Öffentlichkeit vor und übergeben sie an die Sächsische Staatsregierung und den Sächsischen Landtag. Weitere Informationen zum Bürgerrat „Forum Corona" unter www.forum-corona.de.

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image/png https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/coronavirus-illustration-cdc-lizenz-gemeinfrei.png Coronavirus Kugel mit kleinen angedockten Teilchen 1 Mehr zum Thema Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-5240 Tue, 29 Jun 2021 09:27:30 +0200 Fahrzeuge für Gefahrgutzüge übergeben /das-amt/neuigkeiten/fahrzeuge-fuer-gefahrgutzuege-uebergeben.html Landrat Matthias Damm hat zwei neue Führungsfahrzeuge für die Gefahrgutzüge des Katastrophenschutzes an die künftigen Nutzer in den Wehren im Striegistaler Ortsteil Böhrigen und in Niederwiesa übergeben. Dort sind die ehrenamtlichen Führungsteams jeweils beheimatet. Landrat Matthias Damm hat zwei neue Führungsfahrzeuge für die Gefahrgutzüge des Katastrophenschutzes an die künftigen Nutzer in den Wehren im Striegistaler Ortsteil Böhrigen und in Niederwiesa übergeben. Dort sind die ehrenamtlichen Führungsteams jeweils beheimatet. Im Landkreis gibt es zwei Züge, aufgeteilt auf die Bereiche Süd und Nord. Die neuen Wagen sind ausgestattet mit einem Tisch mit Schubladen, einer umfassenden Funktechnik und einem Fax. „Sie werden gebraucht, um vor Ort den Einsatz zu leiten und zu koordinieren“, erklärt die zuständige Referatsleiterin im Landratsamt Jana Lützner. Rund 180.000 Euro wurden in die sogenannten Zugtruppfahrzeuge investiert. Es handelt sich dabei um Ersatzbeschaffungen, die der Kreis finanziert. Ein Gefahrgutzug besteht aus den Komponenten Zugtrupp, Löschgruppe, Dekontaminations-Gruppe und Gerätetrupp. Die jeweiligen Fahrzeuge sind an verschiedenen Standorten verteilt, die von den Städten und Gemeinden mit ihren Freiwilligen Feuerwehren, die sich zur Mitwirkung im Katastrophenschutz bereit erklärt haben, stationiert sind. Dabei handelt es sich um Niederwiesa, Freiberg, Flöha, Mittweida, Niederstriegis und Hainichen. In diesem Zusammenhang bedankt sich der Landrat für das große Engagement für die Sicherheit der Gesellschaft: „Ein Mitglied eines solches Zuges hat umfassende Schulungen in seiner Freizeit hinter sich mit einem erheblichen Lernvolumen, denn die Materie und die Abläufe sind herausfordernd. Das kann man nicht hoch genug würdigen.“

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-fahrzeuguebergabe-ffw.jpg Zwei neue Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr vor dem Landratsamt 1
news-5238 Mon, 28 Jun 2021 09:23:31 +0200 Grasmahd an Mittelsachsens Straßen /das-amt/neuigkeiten/grasmahd-an-mittelsachsens-strassen.html Derzeit sind die Mitarbeiter der Straßenmeistereien mit der Grasmahd an den Straßenrändern beschäftigt. Derzeit sind die Mitarbeiter der Straßenmeistereien mit der Grasmahd an den Straßenrändern beschäftigt. Die sechs Straßenmeistereien bewirtschaften rund 1.600 Kilometer Bundes-, Staats- und Kreisstraßen. Das ergibt rund 2.500 Kilometer Intensivbereich, der zweimal im Jahr gemäht wird und etwa 780 Hektar Extensivbereich, wo eine Mahd pro Jahr geplant ist.

Der Intensivbereich umfasst die Rasenflächen, die aus Gründen der Verkehrssicherheit, des Wasserabflusses niedrig und dicht zu halten sind. Das sind: unbefestigte Seitenstreifen (Bankette), Trennstreifen, Mittelstreifen, Sichtflächen, Gräben und Mulden.

Der Extensivbereich umfasst alle anderen Rasenflächen auf Böschungen, unbefestigten Seitenstreifen sowie Gräben und Mulden, die nicht dem Intensivbereich zugeordnet werden.

Die Frühjahrsmahd beginnt in der Regel Anfang, Mitte Mai – abhängig von der Witterung und umfasst in der Regel nur zwei Schnittbreiten. Der zweite Mahdumlauf schließt sich unmittelbar an den ersten an und dauert bis etwa Mitte, Ende Oktober. „Alle Meistereien erarbeiten einen Plan, wann sie die sogenannte intensive Mähfläche – diese umfasst die Straßenränder bis zum Ende der Straßenmulde – mähen. Das Gras wächst zwar überall zur selben Zeit, wir können aber nicht überall zur selben Zeit sein“, wirbt Dirk Schlimper vom Straßenbetriebsdienst um Verständnis.
Im intensiven Mähbereich wird alles entfernt, was sich behindernd bezüglich der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs, auf diesen auswirkt. „Im Gegensatz zur extensiven Fläche, bei der Rücksicht auf Blühstreifen und Ähnliches genommen werden kann“, so Schlimper. Bevor die Unimogs mit aufgesetzten Schlegelmähwerken oder der Freischneider zum Einsatz kommen, erfolgt eine Sichtkontrolle des zu mähenden Straßenbereichs. „Denn nicht selten liegt an den Straßenrändern Unrat, den wir zuvor beseitigen müssen, um die Technik nicht zu beschädigen“, so Schlimper. Damit die Leitpfosten nicht beschädigt werden, verfügt das Frontmähwerk über einen speziellen Taster, der das Hindernis erkennt und überwindet.

In diesen Tagen arbeitet die Mähkolonne in allen Straßenmeistereien. „Wir erhalten auch immer wieder Hinweise von Leuten, wo das Gras gerade besonders hochsteht, dem gehen wir dann natürlich nach“, erklärt Schlimper. Aber nicht immer ist die Straßenmeisterei zuständig. Kreuzt eine Gemeindestraße zum Beispiel eine Bundesstraße, muss die Kommune das Gras schneiden. Und für freie Sicht an privaten Einfahrten müssen auch die Eigentümer sorgen.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/_processed_/1/7/csm_a-funke-m%C3%A4hen_61874ec6b7.jpg Unimog mäht Rasen an einer Böschung Foto: Andrea Funke/Archiv 1
news-5227 Thu, 24 Jun 2021 09:46:36 +0200 Landrat wirbt fürs Impfen /das-amt/neuigkeiten/landrat-wirbt-fuers-impfen.html Matthias Damm hat seine zweite Impfung mit Astrazeneca erhalten. Matthias Damm hat seine zweite Impfung mit Astrazeneca erhalten. Landrat Matthias Damm wirbt erneut eindringlich für die Impfungen. Er hat vorgestern seine zweite Impfung mit Astrazeneca erhalten. „Es ist bedenklich, wenn die zweiten Impftermine von doch einer erheblichen Anzahl Menschen nicht wahrgenommen werden. Dann nützt auch die erste Impfung nichts“, so Damm.

Bei den Impfstoffen, wo zwei Impfungen vorgesehen sind, erhält man nur mit der zweiten Impfung den notwendigen Schutz. Auch wenn in diesen Sommermonaten das Virus zurückgedrängt wird, ist es dennoch präsent. Man habe in den vergangenen Monaten gesehen, welche Dynamik die Ausbreitung annehmen kann. Nur durch eine hohe Impfquote könne im Herbst eine Vielzahl der Erkrankungen verhindert oder in den Folgen stark vermindert werden. Damm: „Man muss es deutlich ansprechen, dass die Gefahr besteht, dass wir eventuell wieder zu strengeren Maßnahmen zurückkehren müssen. Das gilt es im Interesse aller zu verhindern.“

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/detlev-mueller-lr-damm.jpg Porträt Landrat Foto: Detlev Müller/Archiv 1
news-5225 Wed, 23 Jun 2021 12:57:19 +0200 Neuer Service der KfZ-Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde /das-amt/neuigkeiten/neuer-service-der-kfz-zulassungs-und-fahrerlaubnisbehoerde.html Die Wartezeiten an den Schaltern können nun live im Internet eingesehen werden. Die Wartezeiten an den Schaltern können nun live im Internet eingesehen werden. Auf der Internetseite des Landkreises können Bürgerinnen und Bürger nun die aktuellen Wartezeiten der Kfz-Zulassungsstellen in Freiberg, Mittweida und Döbeln sowie der Fahrerlaubnisbehörde einsehen. Die Aktualisierung der Daten erfolgt im Fünf-Minuten-Takt. Angezeigt wird neben der Wartezeit auch die Zahl der wartenden Personen an den verschiedenen Schaltern für allgemeine Vorgänge, Sonderschalter und für Händler.

Der Zutritt zur Kfz-Zulassung- und Fahrerlaubnisbehörde ist unter Beachtung der Corona-Regeln und der Kapazitäten ohne Termin möglich.

Link zur Live-Information: https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerden/live-statistik-zu-den-wartezeiten.html

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/_processed_/3/d/csm_lra-Kfz_Zulassung_dafcd136e5.jpg 1
news-5220 Mon, 21 Jun 2021 10:52:55 +0200 Imker können Medikamente abholen /das-amt/neuigkeiten/imker-koennen-medikamente-abholen.html Im Veterinäramt in Mittweida gibt es die Mittel zur Behandlung gegen die Varroamilbe. Im Veterinäramt in Mittweida gibt es die Mittel zur Behandlung gegen die Varroamilbe. Die von den Imkern bestellten Medikamente zur Behandlung der Bienenvölker gegen die Varroamilbe stehen ab 5. Juli zu den Öffnungszeiten im Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) in Mittweida, Am Landratsamt 3, Haus E, zur Abholung bereit. Die Imker werden gebeten, die Abholung im LÜVA vorher unter Telefon  03731 799-6453 anzumelden.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/a-funke-bienen.jpg Bienen am Bienenstock 1 Tierseuchenbekämpfung und Tierschutz https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerdenaufbau/tierseuchenbekaempfung-und-tierschutz.html