Neues aus dem Landkreis Mittelsachsen http://www.landratsamt-mittelsachsen.de de-de TYPO3 News Mon, 20 Aug 2018 01:52:15 +0200 Mon, 20 Aug 2018 01:52:15 +0200 TYPO3 EXT:news news-2056 Fri, 17 Aug 2018 08:29:00 +0200 Verdienstmedaille des Landkreises wird vergeben /das-amt/neuigkeiten/verdienstmedaille-des-landkreises-wird-vergeben.html In der Sitzung des Kreistages am 5. Dezember soll zum dritten Mal die Verdienstmedaille des Landkreises vergeben werden. Bis 30. September besteht die Möglichkeit, Vorschläge einzureichen. Nach Heiner Stephan aus Leisnig für seine Leistung zum Erhalt des Klosters Buch und Ehrenfried Keller aus Halsbrücke für sein Engagement im Kreisfeuerverband wird der Landkreis damit erneut außergewöhnliche Leistungen oder herausragenden Einsatz für den Landkreis Mittelsachsen beziehungsweise die Bevölkerung würdigen. 

Geehrt werden insbesondere Leistungen in politischen, sozialen, kulturellen, sportlichen und wirtschaftlichen Bereichen sowie auf dem Gebiet des Umwelt- und Naturschutzes, die dem Wohl der Allgemeinheit dienen. Neben Personen können auch Vereine, Verbände oder Institutionen vorgeschlagen werden. 

„Das gesellschaftliche Leben funktioniert nur durch die ehrenamtlich aktiven Menschen in der 
Region. Sie bringen sich mit ihrem Handeln, mit ihren Ideen und auch Idealen ein und entwickeln damit auch den Landkreis in den vielen Sparten weiter“, erklärt Landrat Matthias Damm. Mit der Medaille werde dieses Engagement öffentlich gewürdigt. Das Formular für Vorschläge ist im Internet kann nebenstehend heruntergeladen werdent. Weitere Informationen zur Verleihung der Verdienstmedaille des Landkreises Mittelsachsen erhalten Interessierte auch unter der Rufnummer 03731 799-3380. 

Kontakt:
Landratsamt Mittelsachsen
Geschäftsstelle Kreistag
Frauensteiner Straße 43, 09599 Freiberg
E-Mail kreistag@landkreis-mittelsachsen.de

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news-2055 Thu, 16 Aug 2018 15:04:34 +0200 Ausbau der Kreisstraße in Marbach beginnt /das-amt/neuigkeiten/ausbau-der-kreisstrasse-in-marbach-beginnt.html Ab 20. August 2018 beginnt in der Ortslage Marbach der Gemeinde Striegistal der Ausbau der Kreisstraße 8297, es betrifft den Abschnitt zwischen Rosentalstraße und Staatsstraße 36. Die Maßnahme ist erforderlich, weil die Straße während des Hochwassers 2013 geschädigt wurde. Die Kreisstraße wird grundhaft ausgebaut, sie erhält eine Regelbreite mit 5,50 Meter. Rechtsseitig wird ein Granithochbord zwischen Fahrbahn und befestigte Randbereiche versetzt und linksseitig erfolgt der Einbau von Granitrundborden mit angrenzendem Bankettstreifen. Im Baufeld wird die vorhandene Bachverrohrung erneuert.

Bauende ist voraussichtlich in der 41. Kalenderwoche 2018. Die Umleitung erfolgt über die Staatsstraße 36 und Kreisstraße 8214.

Die Höhe der Gesamtinvestition beträgt 300.000 Euro und wird über die Richtlinie Hochwasserschäden 2013 zu 100 Prozent gefördert.

 

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news-2053 Thu, 16 Aug 2018 08:06:04 +0200 Landkreis verbietet Wasserentnahme aus Gewässern /das-amt/neuigkeiten/landkreis-verbietet-wasserentnahme-aus-gewaessern.html Im Landkreis Mittelsachsen ist eine Allgemeinverfügung zum Verbot der Wasserentnahme aus Gewässern in Kraft getreten. Sie gilt bis 5. Oktober. Hintergrund ist die langanhaltende Trockenheit und die niedrigen Wasserstände in den Flüssen und Bächen Mittelsachsens. Somit ist generell die Entnahme von Wasser mittels Pumpvorrichtung untersagt. Aufgrund der Niedrigwasserstände werden die Gewässer sowie die im und am Wasser lebenden Organismen und Pflanzen nachhaltig gestört. Das Abpumpen oder Ableiten von Wasser aus einem oberirdischen Gewässer verstärkt die Beeinträchtigung  der am und im Wasser lebenden Organismen und Pflanzen erheblich. Das Landratsamt weist darauf hin, dass Anstau von oberirdischen Gewässern ohne wasserrechtliche Erlaubnis sowie die Errichtung von Anlagen im oder am Gewässer ohne Genehmigung verboten ist.

Das Schöpfen mit Handgefäßen im Rahmen des Gemeingebrauchs ist bei ausreichender Wasserführung weiterhin zulässig. Dies sollte jedoch mit höchster Zurückhaltung erfolgen. Auf keinen Fall dürfen dadurch das Gewässer und die Ufer sowie die Tier- und Pflanzenwelt beeinträchtigt werden. Inhaber von wasserrechtlichen Erlaubnissen, die zur Wasserentnahme oder -ableitung aus oberirdischen Gewässern berechtigen, dürfen die Gewässer nur im erlaubten Umfang unter Einhaltung der Bedingungen und Auflagen der Erlaubnis benutzen.

Im Einzelfall kann die untere Wasserbehörde den erlaubten Umfang der Wasserentnahme vorübergehend per Bescheid einschränken oder untersagen.

Die vollständige Allgemeinverfügung kann hier nachgelesen werden.

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news-2041 Mon, 13 Aug 2018 08:27:09 +0200 Altstadtfest mit Landkreispräsentation /das-amt/neuigkeiten/altstadtfest-mit-landkreispraesentation.html Am Freitag startet ein weiterer Höhepunkt bei den Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen des Landkreises Mittelsachsen. Am 17. August werden Landrat Matthias Damm und Mittweidas Oberbürgermeister Ralf Schreiber um 19:00 Uhr das diesjährige Altstadtfest eröffnen, das mit einer Landkreispräsentation erweitert wird. Mit dabei schon ab Freitag sind Vertreter aus den Partnerlandkreisen Calw in Baden-Württemberg sowie Gleiwitz (Gliwice) in Polen. „Neben der offiziellen Delegation mit den Landräten und Vertretern der Kreistage sind auch Künstler aus den beiden Regionen zu Gast“, so Landrat Damm. Die Orchestervereinigung Calmbach aus dem Landkreis Calw und der Gospelchor „Przebudzenie“ aus dem Landkreis Gleiwitz treten am Samstag zwischen 13:00 und 15:00 Uhr im Festzelt auf dem Markplatz auf. Ein weiterer Höhepunkt an diesem Wochenende ist eine symbolische Baumpflanzung und die Enthüllung einer Stele aus Rochlitzer Porphyr am Sonnabendvormittag, 10:00 Uhr, auf dem neu gestalteten Vorplatz des Mittweidaer Bahnhofes. „Dabei möchten wir eine bleibende Erinnerung an dieses Jubiläum im Beisein unserer Partner schaffen. Außerdem zeigt dieser Baum dann auch bildhaft, dass Mittelsachsen ein Platz zum Wachsen ist.“ Dies solle sich auf die Partnerschaften übertragen, die schon 14 Jahre mit dem Landkreis Gleiwitz beziehungsweise 27 Jahre mit dem Landkreis Calw existieren.

Ein gemeinsamer Gang über das Fest ist natürlich auch ein Punkt auf dem Besuchsprogramm. Die Landkreispräsentation im Rahmen des Altstadtfestes Mittweida hält zahlreiche Programmpunkte für die kleinen und die großen Mittelsachsen und Gäste bereit. Für die Kinder steht beispielsweise eine Teddyklinik auf dem Programm. Jeweils ab 13:00 Uhr ist das Krankenhaus Mittweida am Samstag und Sonntag am Technikumplatz/Ecke Rochlitzer Straße vor Ort. „Alle Kinder sind herzlich eingeladen, ihre Kuscheltiere und Puppen von erfahrenen Kinderärzten oder Unfallchirurgen des Mittweidaer Krankenhauses untersuchen und versorgen zu lassen“, so Kliniksprecherin Ines Schreiber. Das Kreiskrankenhaus Freiberg bietet am Samstag Ernährungsberatung an und am Sonntag informiert die Klink zur Notwendigkeit der Blutspende. „Viele Menschen haben Respekt oder gar Hemmnisse vor dem Blutspenden und wir möchten am 19. August hier aufklären und Ängste abbauen“, so Kyreen Haupt vom Kreiskrankenhaus Freiberg.  Außerdem gibt es innerhalb der gesamten Blaulichtmeile tolle Überraschungen und Aktionen für Kinder sowie ein „Blaulicht-Quiz“. Darüber hinaus präsentieren sich die Leader-Regionen, die Straßenmeistereien und die Wirtschaftsförderung. Am Samstag und Sonntag gibt es zudem ein buntes Bühnenprogramm. „Ohne die Hilfe von zahlreichen ehrenamtlichen Kräften im Bereich des Katastrophenschutzes und der großen Unterstützung des mittelsächsischen Kultursommers könnte diese vielfältige Präsentation in der Form nicht stattfinden“, so Damm.

Anlässlich des Jubiläums wurde zudem eine Festschrift erarbeitet. Diese enthält nicht nur Wissenswertes über den Landkreis, sondern auch eine Chronik sowie ein Gespräch zwischen Landrat Matthias Damm und Landrat a. D. Volker Uhlig. Dieses Gespräch ist sowohl in deutscher als auch polnischer Fassung vorhanden. „Dies soll die enge Verbundenheit mit unseren polnischen Freunden nach außen dokumentieren“, erklärt Landrat Matthias Damm die Intension. Die Festschrift wird an dem Wochenende bei der Landkreispräsentation kostenlos ausgehändigt.

Das vollständige Festprogramm zum Altstadtfest ist auf der Internetseite der Stadt Mittweida eingestellt. Hier der Auszug des Programms anlässlich 10 Jahre Landkreis im Überblick:

Samstag

Festzelt auf dem Marktplatz:

  • 13:00 Uhr 10 Jahre Landkreis Mittelsachsen - Eröffnung durch Landrat Matthias Damm und Partnerlandräte

  • 13:15 Uhr Chor „Przebudzenie“ Gliwice

  • 14:00 Uhr Blasmusik Calw

  • […]

Rochlitzer Straße:

  • 13:00 Uhr Freiberger Märchenbühne

  • 14:15 Uhr Striegistaler Heimatgruppe

  • 15:00 Uhr Line Dancer Mittweida

  • 15:45 Uhr Theatergruppe Hans Sachsen

  • 16:30 Uhr Red Stone Liners Rochlitz

  • 17:15 Uhr Döbelner Dance Company

  • 18:00 Uhr Roßweiner Spielleute

  • 18:45 Uhr Musikverein Young Life Hartmannsdorf

  • 20:00 Uhr Band Kex

  • 21:30 Uhr „Pappschachtelmann“

  • 23:00 Uhr „4 Blind“

Blaulichtmeile:

  • 14:00, 16:00, 18:00 Uhr Reanimation - vom Laien bis zum Rettungsdienst

  • 15:00 Uhr Gefahrgutzug des Landkreises Mittelsachsen

  • 17:00 Uhr Schauvorführungen THW und Rettungsdienst

Sonntag

Rochlitzer Straße:

  • 13:30 Uhr Jugendblasorchester Oederan

  • 14:45 Uhr Mittweidaer Karnevalsverein

  • 15:30 Uhr Deep in the Moon

  • 16:15 Uhr Tanzgruppen des Städtischen Freizeitzentrums

  • 17:00 Uhr Der Sound der 20er Jahre mit The Dixie Hot Licks

Blaulichtmeile:

  • 14:00, 16:00, 18:00 Uhr Reanimation - vom Laien bis zum Rettungsdienst

  • 15:00 Uhr Gefahrgutzug des Landkreises Mittelsachsen

  • 17:00 Uhr Schauvorführungen THW und Rettungsdienst

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news-2035 Thu, 09 Aug 2018 15:48:44 +0200 Schutz des Fichtenwaldes vor Schäden durch Borkenkäfer verlangt intensive Kontrolle und schnelles Handeln /das-amt/neuigkeiten/schutz-des-fichtenwaldes-vor-schaeden-durch-borkenkaefer-verlangt-intensive-kontrolle-und-schnelles-ha.html Die Forstbehörde weist darauf hin, dass aktuell in allen Regionen des Landkreises Mittelsachsen – besonders in Höhenlagen unterhalb 500 Meter ü. NN - Fichten massiv durch Borkenkäfer befallen werden. „Bisher sind vor allem über 50-jährige Bäume und Waldbestände betroffen“, so Dr. Klaus Dittrich, Leiter des Referats Forst, Jagd und Landwirtschaft. Noch immer nicht aufbereitetes und abgefahrenes Schadholz der Stürme „Herwart“ (Oktober 2017) und „Friederike“ (Januar 2018) würden zusätzlichen Brutraum bieten und das Schadgeschehen befördern, ergänzt er. Aufgrund der anhaltend warmen, extrem trockenen Witterung entwickelt sich bereits die zweite Käfergeneration dieses Jahres zwischen der Rinde und dem Holzkörper der Fichten, unterbricht dadurch deren sowieso schon geringe Wasserversorgung mit der Folge des Absterbens. „Da aufgrund begrenzter Technik- und Arbeitskapazität nicht alles Schadholz rechtzeitig aufgearbeitet und auch aus dem Wald gebracht werden kann, ist im Herbst mit einer dritten Käfergeneration zu rechnen die dann im Frühjahr 2019 verstärkt zu Schaden geht“, meint Dr. Dittrich.

Typische Zeichen des Befalls sind:

  • noch grüne Baumkrone, aber zahlreiche Einbohrlöcher am Baumstamm mit ausgeworfenen Häufchen hellbraunen Bohrmehls; mitunter zeigen zahlreiche weiße Harzspritzer am Stamm an, dass der Baum sich wehrt.

  • welkende, gelbbraun statt grün gefärbte Baumkrone, massiv abfallende Nadeln am Waldboden rund um den Baum.

  • alle diese Merkmale in Kombination mit abfallender Rinde, die besonders auch von Spechtarten bei der Suche nach Nahrung gelockert wird.

  • abgestorbene Fichten einzeln oder in Gruppen.

Die Verpflichtung des Waldbesitzers zur Bekämpfung von Forstschädlingen ergibt sich aus §18 Absatz 1 Sächsisches Waldgesetz. Hiernach obliegt es ihm, der Gefahr einer erheblichen Schädigung des Waldes vorzubeugen, diese rechtzeitig und ausreichend nach pflanzenschutzrechtlichen Vorschriften zu bekämpfen. „Selbst aufmerksame Waldbesitzer sind erstaunt, dass wenige Tage nach ihrem letzten Kontrollbegang ohne Befund plötzlich neue Befallsherde auftreten. Je nach Entwicklungsstadium der Larven beziehungsweise Käfer hat man dann noch zwischen wenigen Tagen und maximal fünf Wochen Zeit zur Sanierung“, erläutert der Referatsleiter. Erst dann, wenn die mittlere Tagestemperatur andauernd unter 16°C absinkt, wird die Entwicklung verlangsamt beziehungsweise unterbrochen und es steht mehr Zeit zur Verfügung.

„Waldbesitzer, die über 50-jährige Fichten im Waldbestand haben, sind deshalb dringend dazu aufgerufen, bis Oktober zumindest aller zwei Wochen einen Kontrollbegehung durchzuführen. Bis März sollte dann monatlich kontrolliert werden. Da nur die Sanierung auf großer Fläche Erfolg verspricht, sollte bei erkanntem Befall im Wald des Nachbarn auch dieser informiert werden – falls unbekannt oder nicht erreichbar, die Forstbehörde des Landkreises“, so Dr. Dittrich.

Mitarbeiter der Forstbehörde begehen ebenso wie die Förster der Forstbezirke des Staatsbetriebs Sachsenforst momentan große Waldflächen, um Schadherde rechtzeitig zu entdecken. Verantwortlich für deren fachgerechte Sanierung ist stets der Waldbesitzer, der nach Möglichkeit informiert wird. Für den Fall, dass der Waldbesitzer nicht selbst tätig werden kann, wird ihm Beratung und Hilfe angeboten. „Wer nichts unternimmt, begeht eine Ordnungswidrigkeit“, verdeutlicht der Referatsleiter.

Meldungen zu erkannten Borkenkäferherden, die den Ort möglichst exakt beschreiben sollten, nehmen die Forstbehörde des Landkreises Mittelsachsen unter Tel. 03731 799 3610, -3611, -3621 oder per E-Mail an umwelt.forst@landkreis-mittelsachsen.de sowie der Staatsbetrieb Sachsenforst entgegen.

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news-1959 Wed, 08 Aug 2018 13:11:32 +0200 „Wilde Badestellen" besser meiden /das-amt/neuigkeiten/wilde-badestellen-besser-meiden.html Sonne und Hitze locken die Mittelsachsen nicht nur in die Freibäder, sondern sie suchen auch in einheimische Seen, Natur- und Fließgewässern Abkühlung. Dies ist jedoch bedenklich. Im Landkreis Mittelsachsen gibt es derzeit nur wenige Naturbadegewässer, welche die Kriterien der Sächsischen Badegewässer-Verordnung erfüllen. Dennoch nutzen viele Menschen immer wieder einheimische Seen, Natur- und Fließgewässern zur Abkühlung. Dem Gesundheitsamt sind diese Gewässer bekannt. Sie werden als „wilde Badestellen“ geführt. Rechtlich gesehen besteht derzeit für das Gesundheitsamt keine Überwachungspflicht. Dennoch können diese Gewässer zur Gefahr für Badegäste werden. Aus diesem Grund werden einige Gewässer davon mindestens einmal jährlich durch das Gesundheitsamt beprobt.

Nicht ohne Grund muss vor der Nutzung solcher Badestellen gewarnt werden. Wird beispielsweise die Sichttiefe von mindestens einem Meter nicht eingehalten, so könnte eine Ursache am zu hohen Algenwachstum liegen. Dies könnte die Folge von zu hohen Nährstoffeinträgen (Phosphor- und Stickstoffverbindungen) durch Niederschläge oder auch aus Kläranlagen sein. Hohe Nährstoffanteile können natürlich Massenentwicklungen von Algen begünstigen. Sollte bei der Massenentwicklung auch die Blaualge (Cyanobakterien) eine Rolle spielen, so könnte das unter Umständen für den Badegast gesundheitliche Folgen haben, denn die Blaualgen-Toxine können Haut- beziehungsweise Schleimhautreizungen hervorrufen. 

Die gesundheitserhaltende und -fördernde Funktion des Badens und Schwimmens und ein ungetrübtes Badevergnügen in der Freizeitgestaltung setzen ein sauberes und einwandfreies Wasser voraus. Daher empfiehlt das Gesundheitsamt, dass Badewillige im Landkreis Mittelsachsen auf die Freibäder ausweichen sollten. Das Badebeckenwasser in den Freibädern wird aus hygienischer Sicht täglich durch den Betreiber und mindestens dreimal in der Saison durch das Gesundheitsamt geprüft, hier kann man bedenkenlos das kühle Nass nutzen. Wer sich dennoch in einem „wilden Badegewässer“ abkühlen möchte, sollte sich nach dem Baden, spätestens am Abend, gründlich abduschen. Generell sollte bei einer intensiven Grünfärbung des Wassers, bei geringen oder bei Algenteppiche im Uferbereich vorsorglich auf das Baden verzichtet werden.

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news-1955 Fri, 03 Aug 2018 11:13:05 +0200 Ehrenamtliche Richter für das Verwaltungsgericht Chemnitz gesucht /das-amt/neuigkeiten/ehrenamtliche-richter-fuer-das-verwaltungsgericht-chemnitz-gesucht.html Am 31. Dezember 2018 endet die Wahlperiode der ehrenamtlichen Richter für das Verwaltungsgericht Chemnitz. Aus diesem Grund bittet die Landkreisverwaltung Einwohner, Parteien, Vereine und Institutionen geeignete Personen für das Amt einer/eines ehrenamtlichen Richterin/Richters vorzuschlagen. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, dass sich Einwohner des Landkreises Mittelsachsen auch selbst bewerben. Ehrenamtliche Richter entscheiden gemeinsam mit den Berufsrichtern Streitfälle des öffentlichen Lebens. Diese betreffen insbesondere Streitigkeiten des Bürgers mit der öffentlichen Verwaltung, zum Beispiel in Fragen des Baurechts, des Kommunalabgabenrechts oder des Polizeirechts. Der ehrenamtliche Richter wirkt bei der mündlichen Verhandlung und der Urteilsfindung mit gleichen Rechten wie der Berufsrichter mit. Der ehrenamtliche Richter muss Deutscher sein. Er soll das 25. Lebensjahr vollendet und seinen Wohnsitz innerhalb des Gerichtsbezirkes haben. Die Wahlperiode umfasst die Geschäftsjahre 2019 bis 2023.

Vorschläge und Bewerbungen können bis zum 31. August 2018 an das

Landratsamt Mittelsachsen
Geschäftsstelle Kreistag
Frauensteiner Straße 43
09599 Freiberg

gerichtet werden. (Tel. 03731 799-3398 oder -3314, E-Mail kreistag@landkreis-mittelsachsen.de)

Im Informationsblatt wird über weitere Hinderungs- und Ablehnungsgründe nach Verwaltungsgerichtsordnung unterrichtet, die bei der Bewerbung beziehungsweise beim Vorschlag berücksichtigt werden sollten.

Die vollständigen Unterlagen (Vordruck, Informationsblatt) können in der Geschäftsstelle Kreistag unter obengenannter Adresse abgefordert sowie nebenstehend heruntergeladen werden.

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news-1953 Fri, 03 Aug 2018 06:48:00 +0200 Neue Plakataktion startet in Bussen und an Haltestellen /das-amt/neuigkeiten/neue-plakataktion-startet-in-bussen-und-an-haltestellen.html Am Busbahnhof in Freiberg stellte der Vorsitzende des Behindertenbeirates Sven Jeschke am Donnerstag im Beisein von Landrat Matthias Damm eine neue Plakataktion vor. Gemeinsam mit Regiobus und mit der Unterstützung der Städte und Gemeinden informieren Plakate über die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung im öffentlichen Personennahverkehr. Darauf abgebildet sind einzeln der blinde Maulwurf Brailli, die lernbehinderte Schildkröte Eddy, der auf den Rollstuhl angewiesene Löwe Leon und das gehörlose Hasenmädchen Liesa. Die Motive stammen von einer Aktion des Behindertenverbandes der Messestadt Leipzig. „Auf spielerische und verständliche Weise werden uns die Anliegen näher gebracht. Es wird erklärt, warum es die weißen Striche an vielen Haltestellen gibt, oder warum die Haltestellenansagen so wichtig sind“, erklärt Jeschke. Begleitet und befördert wurde das Projekt durch den ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten Volker Dietzmann: „Diese 400 gedruckten Plakaten sind ein kleiner Baustein, um mehr Verständnis für die Belange von Menschen mit Behinderung zu wecken, aber auch um aufzuklären. Daher gilt dem Behindertenverband ein großer Dank für die Bereitstellung der Motive.“ Die lernbehinderte Schildkröte Eddy erklärt, dass sie auf leichte Sprache beziehungsweise selbsterklärende Piktogramme angewiesen ist, das gehörlose Hasenmädchen Liesa erklärt die Bedeutung von Haltestellenanzeigen und Löwe Leon im Rollstuhl, dass die Fahrpläne nicht zu hoch hängen sollten. Auf das Rippenquadrat im Boden der Haltestelle ist Maulwurf Brailli angewiesen, damit er den Einstieg in den Bus findet.

Inklusion ist für Landrat Matthias Damm ein wichtiges Thema im Landkreis. Die gesetzlichen Regelungen und Leistungen, die diesen Prozess erleichtern sollten, seien die eine Seite. „Die andere Seite ist aber der Umgang der Gesellschaft mit dem Thema und das gemeinsame Leben von Menschen mit und ohne Behinderung“, so Damm. Dies sei ein Prozess. Und um diesen zu fördern, seien solche Aktionen nur zu begrüßen.

Das Thema Barrierefreiheit hat auch bei der REGIOBUS Mittelsachsen GmbH schon seit vielen Jahren eine hohe Priorität und man habe diese in der Vergangenheit immer weiter verbessert. „Bei neuen Linienbussen ist immer die Barrierefreiheit vorhanden und die Fahrer sind sensibilisiert“, so Sven Pönitz von REGIOBUS. Zur Barrierefreiheit gehöre aber auch eine gute Fahrgastinformation – von Aushängen an den Haltestellen bis hin zu den Ansagen im Bus. Mittelsachsens zweiter Beigeordneter Jörg Höllmüller ergänzt: „Barrierefreiheit und leichte Sprache sind dabei nicht nur für Menschen mit Behinderung eine spürbare Unterstützung. Sie erleichtert die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs beispielsweise auch für jungen Eltern mit Kinderwagen oder ältere Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.“

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news-1947 Thu, 02 Aug 2018 12:44:31 +0200 Informationsveranstaltungen des Pflegekinderdienstes /das-amt/neuigkeiten/informationsveranstaltungen-des-pflegekinderdienstes.html Die Suche nach engagierten und interessierten Menschen, die sich vorstellen können als Pflegeeltern einem Kind auf begrenzte oder auch längere Zeit einen Platz in Ihrer Familie zu geben, ist eine Daueraufgabe der Kinder- und Jugendhilfe auch im Landkreis Mittelsachsen. Im Jahr 2018 konnten sich bisher fünf neue Pflegeelternpaare und eine Einzelperson nach erfolgreichem Abschluss der Bewerberschulung dieser verantwortungsvollen Aufgabe neu stellen.

Dennoch gibt es Kinder im Kindergartenalter und darüberhinaus, für die es bisher aus unterschiedlichsten Gründen nicht gelungen ist, eine geeignete Pflegefamilie zu finden. „Nicht jedes Kind passt in jede Pflegefamilie. Hier spielen das Alter der zu vermittelnden Kinder, deren Vorerfahrungen und Gründe für die Unterbringung ebenso eine Rolle, wie die jeweiligen Familienkonstellationen in den Pflegefamilien.

Je älter die Kinder sind und je intensiver belastende Erfahrungen vorliegen, desto größer sind die Herausforderungen an eine Vermittlung und Aufnahme in eine andere Familie“, so Carmen Randhahn-Renner, Leiterin des Referates Allgemeiner Sozialer Dienst.

Pflegeeltern zu sein bedeutet nicht nur einfach ein Kind bei sich aufzunehmen. Es bedeutet zu verstehen, warum ein Kind über einen kurzen oder gar längeren Zeitraum nicht bei den leiblichen Eltern leben kann und es die Eltern trotzdem liebt. Es bedeutet auch zu akzeptieren, dass man Eltern auf Zeit ist, auch wenn ein Loslassen müssen oftmals schwer fällt.

Wer sich dieser Aufgabe gern widmen möchte und hierzu Fragen hat, ist herzlich eingeladen an einer der Informationsveranstaltungen teilzunehmen. Hier erhalten Interessierte einen umfangreichen Überblick und Informationen zu den Voraussetzungen und Herausforderungen eines „Pflegeelternseins“ sowie den weiteren Verfahrensweg  im Falle einer Bewerbung.

Termine und Orte:

  • 4. September 2018, 17.00 Uhr in Döbeln (Straße des Friedens 20, Zi. 106)

  • 11. September 2018, 17.00 Uhr in Mittweida (Am Landratsamt 3, Haus A, Zi. 112)

  • 9. Oktober 2018, 17.00 Uhr in Freiberg (Frauensteiner Straße 43, Hauptgebäude, Zi. 03)

Anmelden können sich Interessierte unter: 03731 799-6265 (Catrin Poppe) beziehungsweise 03731 799-6210 (Oliver Polink). Eine Anmeldung ist jedoch nicht zwingend erforderlich.

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news-1942 Tue, 31 Jul 2018 12:03:18 +0200 Mittweida und Landkreis Mittelsachsen feiern zusammen /das-amt/neuigkeiten/mittweida-und-landkreis-mittelsachsen-feiern-zusammen.html Zum 1. August jährt sich die Gründung des Landkreises Mittelsachsen zum zehnten Mal. Das Jubiläum soll mit einem bunten Fest für die ganze Familie seinen Höhepunkt erleben. Einen besonderen Rahmen bildet dafür das traditionelle Altstadtfest in Mittweida, welches am dritten Augustwochenende die Innenstadt in eine große Festmeile verwandelt. Landrat Matthias Damm freut sich, wenn zahlreiche Mittelsachsen und Gäste vom 17. bis 19. August in die Hochschulstadt kommen. „Die Stärke des Landkreises liegt in seiner Vielfalt. Diese möchten wir auf dem Fest vorstellen und abbilden. Ich bin mir sicher, dass auch Einheimische neue Facetten entdecken können“, so Damm. In diesem Zusammenhang bedankt er sich bei der Stadt Mittweida, dem Mittelsächsischen Kultursommer (MISKUS) sowie den vielen weiteren Partnern für die umfangreichen Vorbereitungen zu diesem Fest. Mit der Blaulichtmeile und einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm, das unter anderem durch die Partner aus Calmbach (Landkreis Calw) und dem polnischen Pyskowice (Landkreis Gleiwitz) bereichert wird, erstreckt sich das Festgelände von der Äußeren Rochlitzer Straße bis über den Technikumplatz hinaus. Weiterhin finden sich auf der Rochlitzer Straße zahlreiche Informationsstände zum Landkreis.

Die feierliche Eröffnung durch Mittweidas Oberbürgermeister Ralf Schreiber und Maskottchen Mitti gemeinsam mit Landrat Matthias Damm ist am Freitag, den 17. August, um 19 Uhr im Festzelt auf dem Marktplatz. „Die Liebhaber des Altstadtfestes werden die traditionellen Elemente wiederfinden, wie beispielsweise das besagte Festzelt sowie die große Oldtimerparade am Sonntag. Das Angebot wird durch die Präsentation zu 10 Jahren Landkreis Mittelsachsen erweitert und bereichert“, so Schreiber. Bewährter Partner dabei ist seit Jahren der MISKUS, der nicht nur seine eigene Bühne auf der Weberstraße bespielt, sondern zusätzlich auch den Landkreis mit großem Engagement bei der Vorbereitung für seine Bühnenpräsentation unterstützt. Das Vorstandmitglied des MISKUS Holger Nerlich sagt dazu: „Kultur war schon immer ein verbindendes Element in Mittelsachsen. Natürlich war die Vorbereitung im Kontext des vollen MISKUS-Kalenders ein Kraftakt. Aber alle Partner arbeiten eng zusammen, denn sie haben ein gemeinsames Ziel: Ein kurzweiliges, friedliches Festwochenende.“

Finanziell unterstützt werden das Altstadtfest Mittweida sowie die Festivitäten zu 10 Jahren Landkreis Mittelsachsen unter anderem durch die envia Mitteldeutsche Energie AG. „Wir stehen fest in und für die Region, in der wir leben und arbeiten. Mit Mittweida verbindet uns eine besondere Beziehung, durch unser Wasserwerk und das Bildungszentrum sind wir hier besonders präsent. Daher ist es für uns selbstverständlich, auch das Jubiläum zu unterstützen“, sagt Catrin Glücksmann, Leiterin der enviaMUnternehmenskommunikation. Am Dienstag, den 31. Juli, unterzeichneten Mittweidas Oberbürgermeister Ralf Schreiber, Landrat Matthias Damm, der MISKUS-Finanzverantwortliche Holger Nerlich und Catrin Glücksmann von enviaM einen gemeinsamen Sponsoringvertrag. Weitere Förderer des Altstadtfestes Mittweida sind die eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, die Sparkassen Mittelsachsen und Döbeln, Lichtenauer Mineralquellen, die Obstkelterei Kurt Heide, Wernesgrüner, der Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen, der Landespräventionsrat Sachsen sowie die Freie Presse und der Döbelner Anzeiger als Medienpartner.

Highlights des Altstadtfestes: Die Historische Meile des MISKUS ist ein beliebter und fester Bestandteil des Altstadtfestes geworden. Mit dem Eintritt auf die Weberstraße erleben die Besucher die flotte Musik der wilden 20er und 50er Jahre. In diesem Jahr werden die Besucherinnen und Besucher mit Lollipops und Pferdeschwanz, mit Petticoats und Dixieland willkommen geheißen. Von The Dixie Hot Licks, die den Sound der 20er von New Orleans nach Mittweida bringen, über die lustige Musik vom Universal Druckluft Orchester bis hin zu dem musikalischen Improvisationsprogramm vom Dresdner Stadtschnepp ist für jeden etwas dabei. Auch lustige Unterhaltung und buntes Markttreiben werden geboten. Das Konzert am Samstagabend bestreiten Ray Allen & His Band mit fetzigem Rock'n'Roll-Sound. Einen nostalgischen Charakter hat auch wieder das historische Schauspiel, welches an beiden Tagen um 16 Uhr aufgeführt wird. Neben der MISKUS-Bühne sind noch insgesamt sechs weitere Bühnen im großen Festzelt auf dem Marktplatz, am Pfarrberg, im Rathaushof sowie auf der Rochlitzer Straße zu finden. Musik aus den verschiedenen Jahrzehnten, von Pop über Rock bis Folk und Latin – für jeden Geschmack ist etwas dabei. In der Frongasse erleben die kleinen Gäste ein großes Kinderland mit Animationskünstlern und vielen Möglichkeiten zum Spielen und Toben. Und von dort können Interessierte Mittweida auch aus luftiger Höhe besichtigen – mit dem Aussichtskran der Regiobus Mittelsachsen GmbH. Aber nicht nur für die Augen und Ohren gibt es was zu erleben, sondern ebenso ist für den kulinarischen Genuss gesorgt – von süß bis herzhaft, von erfrischend bis spritzig.

Und mit der Erweiterung des Festgeländes erleben die Besucher etwas Besonderes in diesem Jahr. Ein kleiner Auszug aus der Landkreispräsentation zum Altstadtfest: Neben den sechs Leaderregionen präsentieren sich die Straßenmeistereien und die Wirtschaftsförderung. Außerdem wird im Bereich vom Technikum- bis zum Tzschirnerplatz eine Blaulichtmeile aufgebaut, auf welcher sich der Katastrophenschutzzug des Landkreises, das Deutsche Rote Kreuz, das Technische Hilfswerk, die Johanniter Unfallhilfe, die Malteser, Rescue Mittelsachsen (Notarztbesetzung) sowie die Krankenhäuser aus Mittweida und Freiberg vorstellen. „Neben der Fahrzeugschau gibt es Schauvorführungen der Organisationen, zum Beispiel zur Ersten Hilfe sowie Ernährungsberatung und die bei Kindern beliebte Teddy-Klinik“, erklärt Jana Lützner, die Leiterin des Referates Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz im Landratsamt Mittelsachsen. Auf der Bühne in der Rochlitzer Straße werden zahlreiche Vereine und Bands der Region auftreten.

Der Samstag steht im Zeichen der Partner. Zur Erinnerung an dieses Jubiläum soll am Samstagvormittag symbolisch ein Baum auf dem neu gestalteten Vorplatz des Mittweidaer Bahnhofes gepflanzt werden. Eine Stele aus Rochlitzer Porphyr setzt ein Zeichen. Von 13.00 bis 15.00 Uhr wird das Jubiläum mit einem kleinen Festprogramm im großen Festzelt begangen. Dort treten die Orchestervereinigung Calmbach aus dem Landkreis Calw und der Gospelchor „Przebudzenie“ aus dem Landkreis Gleiwitz auf. Die Musiker und Sänger aus den Partnerlandkreisen werden das ganze Wochenende in Mittweida zu Gast sein. So nehmen die Gäste aus Calw auch an der Oldtimerparade teil und fahren in einem historischen Bus mit.

Weiterhin sind auch Delegationen der jeweiligen Verwaltungen zu Gast, sowohl die des Landkreises als auch die der Hochschulstadt selbst. Traditionell zum Altstadtfest lädt die Mittweidaer Stadtverwaltung ihre Partnerstädte zu einem gemeinsamen Treffen ein. In diesem Jahr werden Vertreter aus Bornheim und Ceska Lipa zu Gast sein.

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news-1924 Mon, 30 Jul 2018 08:54:00 +0200 Gesetz zur Einführung einer Berufszulassungsregelung für gewerbliche Wohnimmobilienverwalter − Erlaubnispflicht nach § 34c Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 Gewerbeordnung /das-amt/neuigkeiten/gesetz-zur-einfuehrung-einer-berufszulassungsregelung-fuer-gewerbliche-wohnimmobilienverwalter-erlau.html Mit diesem Gesetz tritt am 1. August 2018 die Erlaubnispflicht für Wohnimmobilienverwalter in Kraft. Die Erlaubnispflicht betrifft sowohl Verwalter von Wohnungseigentum als auch Verwalter von Mietwohnungen. 

Voraussetzungen für die Erteilung sind neben dem Vorliegen der Zuverlässigkeit und geordneter Vermögensverhältnisse auch der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung. Der Antragsteller hat alle dafür erforderlichen Unterlagen einzureichen. Das Gesetz lässt kein „erleichtertes“ Erlaubnisverfahren zu. 

Auch Immobilienmakler, die bereits im Besitz einer Erlaubnis sind und die bisher die erlaubnisfreie Wohnimmobilienverwaltung ausgeübt haben und weiterhin ausüben wollen, müssen einen Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis mit den dazu erforderlichen Unterlagen einreichen.
Für alle Gewerbetreibenden, die vor dem 1. August 2018 Wohnimmobilien verwaltet haben und diese Tätigkeit weiterhin ausüben wollen, ist der Antrag bis zum 1. März 2019 zu stellen.   

Zuständige Behörde für die im Landkreis Mittelsachsen ansässigen Gewerbetreibenden ist das Landratsamt Mittelsachsen. 

Kontakt:
Landratsamt Mittelsachsen
Referat Allgemeine Ordnungsangelegenheiten
Tel. 03731 799-3680 
E-Mail ordnung.sicherheit@landkreis-mittelsachsen.de 

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news-1922 Mon, 23 Jul 2018 08:41:00 +0200 Zweiter „Lauf für seelische Gesundheit“ im Landkreis /das-amt/neuigkeiten/zweiter-lauf-fuer-seelische-gesundheit-im-landkreis.html Eine Initiatoren-Gruppe, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Geschäftskreises Ordnung, Soziales und Gesundheit des Landratsamtes Mittelsachsen, des Sport- und Kulturbetriebes der Stadt Mittweida, des Kreissportbundes Mittelsachsen e. V. und des „Vereins für Betreutes Wohnen Mittweida e. V.“, veranstaltet am 22. August 2018 den zweiten „Lauf für seelische Gesundheit“.  Hauptanliegen dabei ist es, durch Bewegung über Krankheitsbilder aus den Bereichen Psychiatrie und Sucht ins Gespräch zu kommen. Experten schätzen ein, dass die Gefahr, lebenslang wenigstens einmal an einer Depression zu erkranken, je nach Land und je nach Geschlecht bei acht bis vierzehn Prozent der Bevölkerung liegt. Fast ein Viertel aller Fehltage durch Arbeitsunfähigkeit geht auf depressive Erkrankungen zurück. „Die öffentliche Wahrnehmung ist immer wieder auf dieses Thema zu lenken, um Betroffenen zu zeigen, dass es für sie auch Hilfe gibt“, erklärt Dr. med. Annelie Jordan, Amtsärztin und Abteilungsleiterin des Gesundheitsamtes im Landratsamt Mittelsachsen.

Der Lauf wird im Stadion „Am Schwanenteich“ in Mittweida in der Zeit von 14:00 bis 16:00 Uhr durchgeführt. Es kann eine individuelle Laufdistanz von je 400, 1 200 oder 2 000 Meter gewählt werden. Eine Zeiterfassung und Leistungswertung erfolgt dabei nicht. „Im Sinne des Veranstaltungsanliegens zählen in erster Linie Bewegung und Gedankenaustausch der am Lauf Teilnehmenden“, sagt der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller. 

Ab sofort können sich interessierte Läuferinnen und Läufer anmelden, das Mindestalter beträgt vierzehn Jahre. Minderjährige dürfen in Begleitung einer sorgeberechtigten Person teilnehmen. Eine Teilnahmeurkunde wird jeweils ausgestellt. 
Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an seelische-gesundheit@landkreis-mittelsachsen.de. Dabei sind aus versicherungsrechtlichen Gründen Name, Vorname, Straße, PLZ, Ort, Telefon, E-Mail und die gewünschte Laufdistanz anzugeben. 
Auf ein Startgeld wird verzichtet, jedoch können die Laufteilnehmerinnen und -teilnehmer freiwillig für ein gemeinnütziges Projekt der Behindertenhilfe spenden. 

Im Anschluss an die Laufveranstaltung wird es ab 16:00 Uhr einen Fachvortrag über psychische Erkrankungen und Möglichkeiten von deren Bewältigung geben. Dieser findet auf der überdachten Haupttribüne des Stadions statt.

Telefonische Auskünfte erteilt der diesjährige Hauptveranstalter „Verein für Betreutes Wohnen Mittweida e. V.“ über das Info-Telefon  03727 659003.

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news-1925 Thu, 19 Jul 2018 08:59:00 +0200 Bauarbeiten beginnen in Arras /das-amt/neuigkeiten/bauarbeiten-beginnen-in-arras.html Im Geringswalderer Ortsteil Arras wird ab 23. Juli die Kreisstraße gesperrt. Grund ist der Ersatzneubau einer Brücke über den Aubach. Es handelt sich dabei um eine Maßnahme im Rahmen der Beseitigung von Hochwasserschäden aus dem Jahr 2013. Die Kosten liegen bei etwa 440.000 Euro und werden zu 100 Prozent im Zuge des Wiederaufbauplans gefördert. Während der Arbeiten bis November wird der Verkehr über Milkau und Holzhausen umgeleitet. 
Dies ist eine der letzten Maßnahmen zur Schadensbeseitigung von 2013, über 200 gab es im Bereich der Kreisstraßen. 

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news-1923 Mon, 16 Jul 2018 08:49:23 +0200 Feierlichkeiten 10 Jahre Landkreis Mittelsachsen /das-amt/neuigkeiten/feierlichkeiten-10-jahre-landkreis-mittelsachsen.html Im August jährt sich die Gründung des Landkreises zum zehnten Mal. Mit verschiedenen Veranstaltungen wird dieses Jubiläum begangen, so am 18. und 19. August beim Altstadtfest in Mittweida. Mit einem bunten Bühnenprogramm sowie zahlreichen Aktionen präsentiert sich Mittelsachsen. Vertreten sind alle LEADER-Regionen sowie die Bereiche Sport, Tourismus, Wirtschaft und Straßen. Darüber hinaus gibt es eine Blaulichtmeile mit Fahrzeugen des Technischen Hilfswerkes und des Katastrophenschutzes. 

„Der Landkreis ist so vielfältig und facettenreich, dass hier nur Beispiele gezeigt werden können“, erklärt Landrat Matthias Damm. Er hofft, dass viele Bürgerinnen und Bürger nach Mittweida kommen. Ein Empfang des Ehrenamtes am 31. August sowie das Mittelsachsen-Forum am 7. September sind weitere Veranstaltungen.

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news-1918 Fri, 13 Jul 2018 12:17:00 +0200 Afrikanische Schweinepest – Sachsen erhöht Aufwandsentschädigung für Jäger /das-amt/neuigkeiten/afrikanische-schweinepest-sachsen-erhoeht-aufwandsentschaedigung-fuer-jaeger.html Das Sächsische Staatsministerium für Soziales hat mit Erlass vom 3. Juli 2018 das Monitoring der Klassischen  und Afrikanischen Schweinepest beim Schwarzwild neu geregelt. Demnach sind die Jäger angehalten, von jedem verendet aufgefundenen Wildschwein (Fallwild und Unfallwild) Tupferproben und soweit möglich Organproben, sowie von jedem krank erlegten Wildschwein frische Blutproben und soweit möglich Organproben zu entnehmen. Diese sind entweder direkt oder über das für den Jagdbezirk zuständige Lebensmittelüberwachungs-  und Veterinäramt (LÜVA) an die Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen (LUA) einzusenden.

Stichprobenartig sind von den Jagdausübungsberechtigten weiterhin von gesund erlegten Wildschweinen frische Blutproben zur Untersuchung auf Klassische und Afrikanische Schweinepest  zu entnehmen. Ein Informationsblatt für Jäger sowie die ab sofort zu verwendenden Probenbegleitscheine sind auf den Internetseiten der LUA unter www.lua.sachsen.de und des LÜVA Mittelsachsen  unter www.landkreis-mittelsachsen.de zum Download eingestellt und können dort, wie auch das Probenbesteck (Blutröhrchen, Tupfer) abgeholt werden.

Die Jagdausübungsberechtigten erhalten für die sachgerechte Probennahme und Zustellung der Proben von gesund erlegten Wildschweinen eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 10,00 Euro sowie von verendetet aufgefundenen und krank erlegten Wildschweinen eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30,00 Euro, sofern die Proben für die Untersuchung geeignet sind. Um dies zu gewährleisten, wird empfohlen, neben den Blut- oder Tupferproben immer auch eine Organprobe (vorzugsweise die Milz) einzusenden.

Unabhängig von dem Monitoring sind die Jäger verpflichtet, jeden Verdacht auf eine anzeigepflichtige Tierseuche beim zuständigen LÜVA anzuzeigen.

Für Rückfragen und weitere Auskünfte zum Verfahren steht das LÜVA gern unter Telefon 03731 799-6234, -6908 oder per E-Mail: lueva@landkreis-mittelsachsen.de zur Verfügung..

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news-1921 Fri, 13 Jul 2018 12:10:58 +0200 Projekt-Aufrufe für LEADER-Fördermittel gestartet /das-amt/neuigkeiten/projekt-aufrufe-fuer-leader-foerdermittel-gestartet.html Aktuell ruft der Förderverein für Heimat und Kultur in der Lommatzscher Pflege e. V. im Rahmen der Umsetzung der LEADER-Entwicklungsstrategie Lommatzscher Pflege 2014 − 2020 zur Einreichung von Vorhaben (Anträgen) zu zwölf verschiedenen Förderthemen auf. Von der Um- und Wiedernutzung ländlicher Bausubstanz mit einem Fördersatz von 40 Prozent und einem maximalen nicht rückzahlbaren Zuschuss von 100.000 Euro bis zur Entwicklung und /oder Etablierung regionaler Produkte besteht eine große Bandbreite an möglichen Förderthemen. Alle notwendigen Unterlagen wie Förderbedingungen, Kontaktdaten, Termine und weitere Informationen stehen im Internet unter www.lommatzscher-pflege.de zur Verfügung. 
 

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news-1920 Fri, 13 Jul 2018 11:55:40 +0200 Engagement bei der Berufsorientierung gewürdigt /das-amt/neuigkeiten/engagement-bei-der-berufsorientierung-gewuerdigt.html Der Freistaat würdigt das Engagement von Firmen und Schulen bei der Berufsorientierung im Rahmen der Woche der offenen Unternehmen. So übergab Landrat Matthias Damm in den vergangenen Wochen entsprechende Urkunden an PARTZSCH Elektromotoren e. K. in Döbeln und die Heiner-Müller-Oberschule in Eppendorf. Neben Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig und Kultusminister Christian Piwarz zählt auch Peter Hansen von der Regionaldirektion Sachsen der Arbeitsagentur zu den Unterzeichnern.  Annett Licht, Prokuristin der Firma PARTZSCH, betont, dass man sich seit vielen Jahren an der Berufsinformationswoche und an den Ausbildungsmessen beteilige. „Deshalb entschied sich die Jury für dieses Unternehmen. Zudem fiel die Wahl auf PARTZSCH, da ein Schüler, der sich die Firma angesehen hat, einen entsprechenden Vorschlag eingereicht hat“, erläuterte der erste Beigeordnete Dr. Lothar Beier. 

Auswahlkriterium für die Eppendorfer Heiner-Müller-Oberschule war die prozentuale Beteiligung ab Klassenstufe sieben. Dort nahmen 58 Prozent der Schülerinnen und Schüler mindestens an einer Veranstaltung im Rahmen der Woche der offenen Unternehmen vom 12. bis 17. März 2018 teil. „Mit der Berufsorientierung an den Schulen unterstützen die Lehrerinnen und Lehrer nicht nur unsere Jugendlichen bei der Qual der Wahl nach dem richtigen Ausbildungsberuf oder Studium, sondern sie leisten einen wichtigen Beitrag dazu, den regionalen Fachkräftebedarf auch zukünftig decken zu können“, so Landrat Matthias Damm. Wichtig sei, dass Schülerinnen und Schüler die Vielfältigkeit der hiesigen Wirtschaft kennen und sehen, dass man in Mittelsachsen sehr gut leben, arbeiten und sich beruflich weiterentwickeln kann.

Weitere engagierte Schulen sind beispielsweise die Johann-Gottlieb-Fichte-Schule Mittweida, die Oberschule Brand-Erbisdorf sowie die Erich-Viehweg-Oberschule Frankenberg.

Die nächste Woche der offenen Unternehmen in Mittelsachsen findet vom 11. bis 16. März 2019 statt.
 

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news-1913 Fri, 06 Jul 2018 06:46:30 +0200 Anhaltende Trockenheit: Wasserbehörde weist auf Rechtslage hin /das-amt/neuigkeiten/anhaltende-trockenheit-wasserbehoerde-weist-auf-rechtslage-hin.html Die derzeit vorherrschende Wetterlage mit einem großem Niederschlagsdefizit führt auch im Landkreis Mittelsachsen zu geringen Wasserständen in den Oberflächengewässern. Besonders kleine Bachläufe, aber auch größere Flüsse führen wenig Wasser. Aufgrunddessen weist das Landratsamt Mittelsachsen als untere Wasserbehörde auf die geltende Rechtslage hin. Die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern (Bäche, Flüsse, Gräben, Teiche und Seen) bedarf grundsätzlich der wasserrechtlichen Erlaubnis durch die zuständige untere Wasserbehörde (vgl. §§ 8 Abs. 1 i. V. m. 9 Abs. 1 Nr. 1 Wasserhaushaltsgesetz). Ausnahmen von dieser generellen Erlaubnispflicht sind im Wasserrecht durch den Gemeingebrauch sowie Eigentümer- und Anliegergebrauch normiert.

Im Sinne des Gemeingebrauches darf jedermann Wasser aus oberirdischen Gewässern nur durch Schöpfen mit Handgefäßen (zum Beispiel Eimer oder Gießkanne), in kleinen und unschädlichen Mengen, erlaubnisfrei entnehmen (vgl. § 16 Abs. 1 Sächsisches Wassergesetz).

Der Eigentümer- und Anliegergebrauch richtet sich an Eigentümer von Grundstücken an Gewässern und die zur Nutzung berechtigten Personen des Grundstückes (zum Beispiel Pächter). Diese dürfen Wasser aus Oberflächengewässer für den eigenen (auch landwirtschaftlichen) Bedarf erlaubnisfrei mit und ohne Pumpe entnehmen, sofern dadurch keine nachteilige Veränderung der Wasserbeschaffenheit, keine wesentliche Verminderung der Wasserführung, keine anderen Beeinträchtigungen des Wasserhaushalts und keine Beeinträchtigung für andere (zum Beispiel Inhaber von Rechten, Gemeingebrauchs-, Eigentümer- und Anliegergebrauchsausübende) zu erwarten sind (vgl. § 26 Wasserhaushaltsgesetz).  

Es lässt sich festhalten, dass die Ausübung der Wasserentnahmen nicht zu einer Beeinträchtigung des Wasserhaushaltes in jeglicher Form, insbesondere Beeinträchtigung der Wasserqualität und Eigenschaft als Lebensraum für Pflanzen und Tiere, führen darf. Zudem ist das Aufstauen des Gewässers nicht zulässig.

Aufgrund dessen appelliert der Landkreis Mittelsachsen an alle Bürgerinnen und Bürger um größte Zurückhaltung bei der Wasserentnahme bei den vorherrschenden niedrigen Wasserständen.

Weiterhin sind auch Gewässerbenutzer, insbesondere Wasserkraftanlagenbetreiber in der Pflicht die Mindestwasserführung eigenständig zu überwachen, zu dokumentieren und Maßnahmen nach Bedarf (in Rücksprache mit der unteren Wasserbehörde) einzuleiten.

Seitens der unteren Wasserbehörde des Landkreises Mittelsachsen wird die Situation an den Gewässern weiterhin beobachtet. Zudem werden verstärkt Ortskontrollen durchgeführt und Zuwiderhandlungen geahndet.

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news-1904 Thu, 28 Jun 2018 13:00:18 +0200 Information für Imker /das-amt/neuigkeiten/information-fuer-imker.html Die von den Imkern bestellten Medikamente zur Behandlung der Völker gegen die Varroamilbe stehen ab der 28. Kalenderwoche zu den Öffnungszeiten  im Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) in 09648 Mittweida, Am Landratsamt 3, Haus E, zur Abholung bereit.  Die Imker werden gebeten die Abholung im LÜVA vorher anzumelden. Die Mitarbeiter sind unter den Telefonnummern 03731 799-6908, 03731 799-6911 oder 03731 799-6234 erreichbar.

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news-1879 Wed, 27 Jun 2018 06:57:00 +0200 Änderungen der Sprechzeiten der Abteilung Soziales /das-amt/neuigkeiten/aenderungen-der-sprechzeiten-der-abteilung-soziales.html Die Sprechzeit der Abteilung Soziales, Referate Hilfe zum Lebensunterhalt und Grundsicherung sowie Eingliederungshilfe und Pflege, in der Servicestelle Döbeln, Bahnhofstraße 22, 04720 Döbeln, wird ab Juli 2018 14-täglich in jeder geraden Kalenderwoche freitags von 9:00 bis 12:00 Uhr angeboten. Die erste Sprechzeit im Juli findet somit am 13. Juli 2018 statt. Die Referate Hilfe zum Lebensunterhalt und Grundsicherung sowie Eingliederungshilfe und Pflege sind in der Servicestelle Döbeln zur Sprechzeit telefonisch unter Telefon 03731 799-2152 zu erreichen. In dringenden Fällen besteht die Möglichkeit, individuelle Termine in der Servicestelle Döbeln zu vereinbaren. Absprachen dazu sind über Silvio Löser (Hilfe zum Lebensunterhalt und Grundsicherung), Telefon 03731 799-3199, und Norman Bautz (Eingliederungshilfe und Pflege), Telefon 03731 799-6423, vorzunehmen.

Darüber hinaus ist die Abteilung Soziales zu den regulären Öffnungszeiten des Landratsamtes Mittelsachsen in Mittweida, Am Landratsamt 3, Haus A, zu erreichen. 

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news-1896 Tue, 26 Jun 2018 14:39:09 +0200 Unangekündigte Alarmierungsübung der Katastrophenschutzeinheiten /das-amt/neuigkeiten/unangekuendigte-alarmierungsuebung-der-katastrophenschutzeinheiten.html Der Gefahrgut- und der Erkundungszug wurden am Dienstag, 26. Juni, von der Leitstelle Freiberg alarmiert. Ziel war die Überprüfung der Tageseinsatzbereitschaft. Das Ergebnis überraschte. Mit Blaulicht und Martinshorn fuhren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Katastrophenschutzzuges des Landkreises Mittelsachsen am Dienstagvormittag durch den südlichen Teil des Landkreises. Um 8.45 Uhr wurden der Gefahrgut- und der Erkundungszug von der Leitstelle Freiberg alarmiert. Diesen stellen speziell ausgebildete Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Freiberg, Flöha, Niederwiesa und Milkau. „Wir haben erstmals die Tageseinsatzbereitschaft getestet“, erklärte Jana Lützner, die zuständige Referatsleiterin im Landratsamt, im Nachgang. Sie zieht ein positives Fazit: „Der Gefahrgut- und Erkundungszug konnte zu 100 Prozent besetzt werden.“ Jana Lützner ergänzte: „Unser Dank gilt vor allem den Kameraden, für ihr ehrenamtliches Engagement. Aber auch den Arbeitgebern, die die Einsatzkräfte freistellen. Denn das Ehrenamt ist ein wesentlicher Bestandteil des Bevölkerungsschutzes.“ Viele der anwesenden 23 Kameraden seien nämlich auf Arbeit gewesen, als der Alarm ging. „Sie wussten nicht, dass es sich um eine Übung handelt.“ Treffpunkt für die sechs Fahrzeuge war zunächst das Feuerwehrgerätehaus in Flöha. „Von da aus haben wir eine Erkundungsfahrt über eine vorgegebene Strecke absolviert. Ziel war das Landratsamt in Freiberg“, sagte Kay Marek, Zugführer des Erkundungszuges Mittelsachsen, der Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Freiberg ist. Er bilanzierte: „Die Leute sind schön rechts rangefahren – auch auf den teils schmalen Ortsverbindungsstraßen. Wir sind zügig durchgekommen und es ist auch niemand zwischen die Fahrzeuge im sogenannten Marschverband gefahren.“ Die Kameraden waren mit drei Messwagen und drei Gefahrgut-Lkw mit Sonder- und Wegerecht, spricht Blaulicht und Martinshorn, unterwegs. 
Im Landkreis Mittelsachsen existieren zwei Gefahrgutzüge und ein ABC-Erkundungszug. Die Fahrzeuge stehen sowohl für den örtliche als auch überörtliche Einsätze im Katastrophenschutz zur Verfügung. „Letzter realer Einsatz war Anfang Juni in Siebenlehn, als ein Ölteppich auf der Freiberger Mulde festgestellt wurde“, sagte Kay Marek. Die Fahrzeuge sind sowohl vom Bund, Freistaat Sachsen und dem Landkreis Mittelsachsen zur Verfügung gestellt.
 

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news-1892 Mon, 25 Jun 2018 13:45:39 +0200 Allgemeiner Soziale Dienst nur eingeschränkt erreichbar /das-amt/neuigkeiten/allgemeiner-soziale-dienst-nur-eingeschraenkt-erreichbar.html Der Allgemeine Soziale Dienst des Jugendamtes ist am Donnerstag, 28. Juni 2018, in der Zeit von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr für den Besucher- und Telefonverkehr aus organisatorischen Gründen geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat der Abteilung Jugend und Familie unter Tel. 03731 799-6337 beziehungsweise 03731 799-6312.

Ab 13.00 Uhr ist der Allgemeine Soziale Dienst wieder regulär zur Sprechzeit erreichbar.

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news-1888 Fri, 22 Jun 2018 10:36:27 +0200 500 Besucher bei der ersten Integrationsmesse /das-amt/neuigkeiten/500-besucher-bei-der-ersten-integrationsmesse.html Eine positive Bilanz zog das Landratsamt für die erste Integrationsmesse im Landkreis Mittelsachsen. Rund 500 Besucher informierten sich am 20. Juni über Ausbildungs- und Arbeitsstellen oder auch Sprachkurse. Mehr als 50 Aussteller beteiligten sich: von Unternehmen über Bildungsträger und Institutionen bis hin zu Vereinen. „Wir haben viele positive Rückmeldungen bekommen, wodurch wir schon mit einer zweiten Auflage rechnen“, so der Leiter der Stabsstelle Ausländer- und Asylangelegenheiten Dieter Steinert. Er hofft, dass sich aus den einzelnen Gesprächen zwischen den Besuchern und den Unternehmen auch erste Ausbildungs- und Arbeitsverhältnisse entwickeln. Es sei nach Angaben Steinerts ein gelungener Start, bei dem die Unternehmen auch mit der Unterstützung der Arbeitsmarktmentoren rechnen können. Den Messetermin auf den 20. Juni zu legen, sei eine bewusste Entscheidung gewesen: Dieser ist der Welttag der Migranten und Flüchtlinge. „In unserem Landkreis leben derzeit etwa 9 400 Menschen ausländischer Nationalität aus 140 Staaten der Welt. Den größten Anteil bilden die EU-Bürger mit über 3 000 Personen aus Polen, Rumänien, der Tschechischen Republik und Ungarn“, erläuterte Steinert in seiner Eröffnungsrede.

Er ergänzte, dass in Mittelsachsen momentan rund 2 900 Ausländer leben, die aus humanitären Gründen in Deutschland aufgenommen wurden und sich teilweise noch im Asylverfahren befinden, bereits als Flüchtlinge anerkannt wurden oder auch nur mit einer Duldung ihren derzeitigen Aufenthalt begründen. „Speziell für diese Menschen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, sie mit Wissen und Fähigkeiten auszustatten, damit sie in die Lage versetzt werden, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und nicht auf Dauer auf Transferleistungen angewiesen zu sein“, so Dieter Steinert. Die Stabsstelle für Ausländer- und Asylangelegenheiten blicke auf eine gute Zusammenarbeit mit vielen Partnern der Integration zurück. Als Beispiele nannte Steinert das Jobcenter des Landkreises Mittelsachsen, die Arbeitsagentur Freiberg, die GIZEF GmbH – Zentrum für Innovation und Unternehmertum, die Fort- und Berufsbildungsakademie GmbH Brand- Erbisdorf sowie den Deutsche Rote Kreuz – Kreisverband Döbeln-Hainichen als Träger des Projektes „Arbeitsmarktmentoren“, das Landesamt für Schulen und Bildung sowie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, die Regionalkammer Mittelsachsen der Industrie- und Handelskammmer Chemnitz und die Handwerkskammer Chemnitz, die Technische Universität Bergakademie Freiberg, den Verein be-Greifen aus Klosterbuch als Träger des Projektes Gemeindedolmetscherdienste sowie die Bildungsträger, die Sozialarbeiter in den Unterkünften, die GSQ als sozialer Anlaufpunkt für dezentral untergebrachte Flüchtlinge und die Vertreter der Wohlfahrtsverbände, „die in vielen Lebenslagen eine unverzichtbare Unterstützung leisten“.

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news-1885 Thu, 21 Jun 2018 11:07:00 +0200 Kreistag: Ehrung für Kreisrat Eulenberger /das-amt/neuigkeiten/kreistag-ehrung-fuer-kreisrat-eulenberger.html Landrat Matthias Damm gratulierte Kreisrat Thomas Eulenberger im Rahmen der Kreistagssitzung am 20. Juni zum Verdienstkreuz am Bande, welches ihm Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Mai überreichte. Begründet wurde dies mit seinem kommunalpolitischen Engagement. In der Begründung heißt es: „Thomas Eulenberger ist es in besonderer Weise zu verdanken, dass Penig, eine Kleinstadt im Herzen Sachsens, seit der Deutschen Einheit einen beispielhaften Aufschwung erlebt hat.“ Er sei bereit gewesen, schon 1990 Verantwortung zu übernehmen und wurde Bürgermeister. Seitdem setze sich Eulenberger mit Weitblick und großer Tatkraft für die Interessen der ostdeutschen Kommunen ein und engagiere sich dafür, dass auch Kleinstädte attraktive Wohnorte bleiben – mit Arbeitsplätzen und guter Infrastruktur. Matthias Damm dankte ihm für sein Wirken in der Region und seit vielen Jahren im Kreistag. „Thomas Eulenberger ist ein verlässlicher, loyaler, aber auch konstruktiv-kritischer Partner, der mit seinen Erfahrungen viele Entscheidungen und Vorgänge positiv geprägt und Diskussion versachlicht hat.“

Breitbandkoordinator kommt

In Mittelsachsen wird es demnächst einen Breitbandkoordinator geben. Das teilte der erste Beigeordnete Dr. Lothar Beier im Kreistag mit. Für diese Aufgabe erhält der Landkreis 100.000 Euro vom Freistaat. Neben den eigentlichen Personalkosten wird mit dem Geld bei Bedarf auch externer Sachverstand finanziert. „Wir können damit Unterstützung leisten, insbesondere dort wo noch „weiße Flecken“ in der Versorgung sind und Kommunen am Anfang im Förderverfahren stehen“, so Dr. Beier. Über die konkreten Aufgabenausgestaltung gibt es noch Abstimmung mit dem Sächsischen Wirtschaftsministerium.  Der erste Beigeordnete erklärte, dass aber schon intern alle Vorbereitungen laufen, um schnell hier die neue Aufgabe zu erfüllen. Er resümierte, dass viele Kommunen schon weit im Verfahren wären, aber auch einige noch am Anfang stehen. „Mit der neuen Position könnten Erfahrungen gebündelt oder auch neue Cluster aufgebaut werden.“ Wann die Stelle besetzt sein wird, kann aber noch nicht gesagt werden. Definitiv wird sich der Kreis aber noch in diesem Jahr der neuen Aufgabe stellen müssen. Bis zum Jahr 2022 gibt es eine Finanzierungszusage des Freistaates für die Koordination des Breitbandausbaus in Mittelsachsen.

Zusammenarbeit wird fortgesetzt

Mittelsachsens Straßenwärter werden auch künftig in Zwickau ausgebildet. Der Kreistag stimmte einer Vereinbarung mit dem Landkreis Zwickau, der ein entsprechendes Ausbildungszentrum samt notwendiger Unterkunft unterhält, zu. Auch die Landkreise Bautzen, Görlitz, Leipzig, Meißen, Nordsachsen sowie der Erzgebirgs- und der Vogtlandkreis nutzen den Standort und sind ebenfalls Vertragspartner. „Wir haben gemeinsam mit unseren bisherigen Azubis sehr gute Erfahrungen mit dem Zentrum gemacht und freuen uns, dass die erfolgreiche Kooperation fortgesetzt wird“, erklärt der zuständige Referatsleiter Klaus Kaden. In Mittelsachsen lernen derzeit neun Jugendliche den Beruf des Straßenwärters, in diesem Jahr beginnen drei weitere mit der Ausbildung. „Ein Beruf mit einer hohen Außenwirkung, denn das ganze Jahr über sehen wir die Mitarbeiter mit ihren orangenfarbenen Fahrzeugen in Mittelsachsen, sei es beim Winterdienst, der Oberflächenbehandlung oder Grünpflege“, so Landrat Matthias Damm. Schon jetzt können sich Interessierte für den Ausbildungsbeginn 2019 bewerben. Informationen zum Arbeitgeber Landratsamt gibt es im Internet unter www.landkreis-mittelsachsen.de.

Satzung für Notfallrettung beschlossen

Zum 1. Juli tritt eine neue Gebührensatzung für den Rettungsdienst und den Krankentransport in Kraft. Sie gilt erstmals für ganz Mittelsachsen, da der Landkreis die Trägerschaft des Rettungsdienstes bis Ende 2017 zunächst nur für die Regionen Mittweida und Freiberg innehatte und mit der Auflösung des Rettungszweckverbandes nun auch für die Region Döbeln. Der Einsatz eines Krankentransportwagens kostet 145,90 Euro, der eines Rettungstransportwagens 424,10 Euro und eines Notarzteinsatzfahrzeuges 218,70 Euro. „Ein Großteil der Bevölkerung wird aber direkt nichts von den Gebühren spüren, da die Kosten von den Krankenkassen getragen werden“, so der zuständige Abteilungsleiter Steffen Kräher. In diesem Jahr rechnet die Verwaltung mit jeweils über 30 000 Einsätzen für Rettungstransportwagen (RTW) und den Krankentransportwagen (KTW) sowie 13 600 für das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF). „Diese Annahme beruht auf den Zahlen in der Vergangenheit, sie ist aber wichtig, um die Kosten entsprechend zu kalkulieren. Wir sprechen hier von rund 30 Millionen Euro in den kommenden anderthalb Jahren“, so Kräher weiter. Im gesamten Landkreis sind sieben NEF, 31 RTW und 29 KTW verfügbar. Sie rückten 2017 insgesamt zu knapp 83 000 Einsätzen aus (NEF: 14 409, RTW 37 505, KTW 30 980). Rettungswachen befinden sich in Leisnig, Döbeln, Naußlitz, Geringswalde, Rochlitz, Penig, Burgstädt, Mittweida, Frankenberg, Hainichen, Dittmannsdorf, Freiberg, Brand-Erbisdorf, Mulda, Clausnitz, Flöha und Eppendorf. Die Rettungswache in Frauenstein befindet sich in Trägerschaft des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Ehrenamt wird gefördert

Das Ehrenamt in Mittelsachsen wird in diesem Jahr mit bis zu 100.000 Euro zusätzlich unterstützt. Der Freistaat Sachsen hat im Rahmen des Zukunftspaktes Sachsen die Förderrichtlinie „Wir für Sachsen“ für 2018 entsprechend erweitert. „Wesentliches Anliegen ist es, dass die Mittel direkt bei den ehrenamtlich Tätigen ankommen“, erklärt der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller. Er wurde durch den Kreistag mit der Umsetzung der Aufgabe beauftragt. Ziel sei, mit den Mitteln das ehrenamtliche Engagement in seiner Vielfalt wertzuschätzen, ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger zu würdigen und die sächsische Ehrenamtskarte bekannter zu machen. Inhaber der sächsischen Ehrenamtskarte können im ganzen Freistaat unter anderem kulturelle und soziale Einrichtungen vergünstigt nutzen. „Geplant ist, rund 80.000 Euro den Kommunen für die Arbeit vor Ort zur Verfügung zu stellen. Die Höhe der Gelder ist abhängig von der Einwohnerzahl“, so Höllmüller. Hierzu gab es bereits Abstimmungen mit dem Städte- und Gemeindetag. Weitere 20.000 Euro werden genutzt, um monatlich abwechselnd einzelne ehrenamtliche Tätigkeiten in den Mittelpunkt der öffentlichen Kommunikation zu stellen und Vorhaben direkt zu unterstützen. „Auf diese Weise möchten wir über die vielfältigen Einsatzbereiche informieren, deren Bekanntheitsgrad erhöhen und auch die Nachwuchsgewinnung unterstützen“, erklärt der zweite Beigeordnete abschließend.

Vergabe der Verdienstmedaille wird gestrafft

Die Mitglieder des Kreistages haben die Satzung über die Stiftung und Verleihung der Verdienstmedaille des Landkreises Mittelsachsen angepasst. Neu ist, dass der Landrat den Vorschlag in der letzten jährlichen Sitzung des Kreistages begründet, die Kreisrätinnen und Kreisräte einen entsprechenden Beschluss fassen und die Medaille direkt im Anschluss an den Träger überreicht wird. Nach der bisherigen Regelung lag zwischen dem Einreichen der Vorschläge und der Vorberatung im Verwaltungs- und Finanzausschuss (VFA) sowie dem Kreistagsbeschluss rund ein halbes Jahr. Durch die Neuregelung soll dieser Zeitraum gestrafft werden. Der VFA berät auch weiterhin im Vorfeld über die bis zum 30. September des laufenden Jahres eingereichten Vorschläge.

Aktuelle Informationen zum Thema Asyl

Eine positive Bilanz zog das Landratsamt für die erste Integrationsmesse im Landkreis Mittelsachsen. Rund 500 Besucher informierten sich über Ausbildungs- und Arbeitsstellen oder auch Sprachkurse. Über 50 Aussteller beteiligten sich: von Unternehmen über Bildungsträger, Institutionen und Vereinen. „Wir haben heute viele positive Rückmeldungen bekommen, wodurch wir schon mit einer zweiten Auflage rechnen“, so der Leiter der Stabsstelle Asyl Dieter Steinert. Er hofft, dass sich aus den einzelnen Gesprächen zwischen den Besuchern und den Unternehmen auch erste Ausbildungs- und Arbeitsverhältnisse entwickeln. Es sei nach Angaben Steinerts ein gelungener Start, bei dem die Unternehmen auch mit der Unterstützung der Arbeitsmarktmentoren rechnen können. Parallel zu den Vorbereitungen der Messe wurde am Aufbau einer Wohnungsbörse gearbeitet. Bisher meldeten 13 Wohnungsunternehmen aus 12 Kommunen insgesamt 97 freie Wohnungen für anerkannte Flüchtlinge. Steinert: „Wir sehen die große Zahl an Rückmeldungen aus den Kommunen positiv. Nun geht es um die Themen Infrastruktur, wie die Erreichbarkeit von Integrations- oder Sprachkursen.“ Hier möchte die Stabsstelle darauf einwirken, dass es neue Angebote verstärkt in der Fläche gibt und auch darüber die Wohnsitznahme außerhalb von Freiberg befördern. Zum 31. Mai wurden 1 600 Asylsuchende durch den Landkreis untergebracht. Rund 176 Personen wies die Landesdirektion seit Anfang des Jahres zu. Im gleichen Zeitraum gab es 229 Abgänge durch Anerkennung der Asylberechtigung, Abschiebung oder freiwillige Ausreise.

Wahlkreise neu eingeteilt

Am 26. Mai 2019 wird der mittelsächsische Kreistag neu gewählt. Über die Einteilung des Landkreises in Wahlkreise entscheidet der Kreistag. An der grundsätzlichen Gliederung in 14 Wahlkreise wird sich auch zur Kreistagswahl im nächsten Jahr nichts ändern. Lediglich die Zuordnung einiger Städte und Gemeinden zu den 14 Wahlkreisen ändert sich gegenüber 2014. Grund dafür ist die Eingliederung der Gemeinde Mochau in die Stadt Döbeln (Wahlkreis 1) zum 1. Januar 2016. Dadurch erhöhte sich Einwohnerzahl im Wahlkreis 1. Das Sächsische Kommunalgesetz schreibt vor, dass die Einwohnerzahl eines Wahlkreises  von der durchschnittlichen Einwohnerzahl aller Wahlkreise  des Landkreises nicht um mehr als 25 Prozent abweichen darf. Zum Stand 30. Juni 2017 lebten 309.037 Einwohner in den 14 Wahlkreisen. Die Spanne liegt somit aktuell zwischen 16 555 Einwohnern (-25 Prozent) und 27 593 Einwohnern (+25 Prozent). Der Kreistag hat deshalb in seiner Sommersitzung eine neue Zuordnung in den Wahlkreisen 2,3, und 6 beschlossen. Die Veränderungen im Überblick:

Gegenüberstellung Zuordnung 2014 zu Zuordnung zu 2019:

Kreistagswahl 2014 Kreistagswahl 2019
 
Wahlkreis 2 Mittelsachsen
 
 
Wahlkreis 2 Mittelsachsen
 
Stadt Roßwein
Gemeinde Großweitzschen
Gemeinde Mochau
Gemeinde Ostrau
Gemeinde Zschaitz-Ottewig
Stadt Hartha
Stadt Leisnig
Gemeinde Großweitzschen
Gemeinde Ostrau
Gemeinde Zschaitz-Ottewig
 
Wahlkreis 3 Mittelsachsen
 
 
Wahlkreis 3 Mittelsachsen
 
Stadt Hartha
Stadt Leisnig
Stadt Waldheim
Stadt Roßwein
Stadt Waldheim
Gemeinde Kriebstein
Gemeinde Striegistal
 
Wahlkreis 6 Mittelsachsen
 
 
Wahlkreis 6 Mittelsachsen
 
Große Kreisstadt Mittweida
Gemeinde Altmittweida
Gemeinde Kriebstein
Gemeinde Rossau
Gemeinde Striegistal
Große Kreisstadt Mittweida
Gemeinde Altmittweida
Gemeinde Rossau

 

Der mittelsächsische Kreistag besteht aus dem Landrat als Vorsitzendem und 98 Kreisräten. Je Wahlvorschlag sind elf Bewerber zulässig.

Vertrauenspersonen gewählt

Der Kreistag hat die Vertrauenspersonen für die Wahlausschüsse zur Wahl der Schöffen und Jugendschöffen in den Amtsgerichtsbezirken Freiberg und Döbeln benannt. Diese sind für das Amtsgericht Freiberg Michael Albrecht, Ralf Börner, Volker Haupt, Dietmar Hohm, Sebastian Tröbs, Dr. Achim Grunke sowie Steffen Schneider und für das Amtsgericht Döbeln Antje Hillinger, Heiner Stephan, Johannes Voigt, Michael Heckel, Lothar Schmidt, Gert Eidam und Karl-Heinz Mantau. Den Ausschüssen obliegt die Entscheidung über Einsprüche gegen die Vorschlagslisten sowie die Wahl der Schöffen und Jugendschöffen. Das Amt des Schöffen ist ein Ehrenamt. Sie wirken als ehrenamtliche Richter in der Strafgerichtsbarkeit bei Amts- und Landgerichten in Verhandlungen gegen Erwachsene, Heranwachsende und Jugendliche mit. Ihre Stimme hat bei Beratung und Abstimmung über das Urteil das gleiche Gewicht wie die eines Berufsrichters. Noch in diesem Jahr werden die Schöffen- und Jugendschöffenwahlen für die Geschäftsjahre 2019 bis 2023 durchgeführt. Dem Wahlausschuss gehören neben den sieben Vertrauenspersonen die Richter beim Amtsgericht sowie regelmäßig der Landrat an. Aufgaben der Wahlausschüsse sind die Wahl der Schöffen- und Jugendschöffen sowie Entscheidungen über erhobene Einsprüche gegen die Vorschlagslisten.

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news-1884 Tue, 19 Jun 2018 11:49:28 +0200 18. Sitzung des Kreistages /das-amt/neuigkeiten/18-sitzung-des-kreistages.html Am Mittwoch, den 20. Juni 2018, kommt der Kreistag zu seiner nächsten regulären Sitzung zusammen. Unter anderem geht es um Einteilung der Wahlkreise für die Kommunalwahl im kommenden Jahr. Außerdem beraten die Mitglieder über die Satzung für die Durchführung der Notfallrettung und des Krankentransports sowie die Verdienstmedaille des Landkreises.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt umfasst die Übernahme der freiwilligen Aufgabe der Weiterentwicklung des Bürgerlichen Engagements. Gleich zu Beginn findet zudem eine Einwohnerfragestunde statt.

Die Sitzung beginnt um 15:00 Uhr im Beruflichen Schulzentrum für Technik und Wirtschaft „Julius Weißbach" in Freiberg. Die vollständige Tagesordnung entnehmen Sie bitte hier.

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news-1883 Mon, 18 Jun 2018 14:59:54 +0200 Verkehrsbehörde geschlossen /das-amt/neuigkeiten/verkehrsbehoerde-geschlossen.html Die Verkehrsbehörde des Landratsamtes Mittelsachsen zieht in der Zeit vom 21. bis 22. Juni 2018 von der Außenstelle Mittweida in die Außenstelle Döbeln, Straße des Friedens 9a. In dieser Zeit ist die Verkehrsbehörde geschlossen.

Die Erreichbarkeit ist dann ab den 25. Juni 2018 wieder gegeben.

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news-1867 Fri, 15 Jun 2018 12:05:00 +0200 Erste Integrationsmesse am 20. Juni /das-amt/neuigkeiten/erste-integrationsmesse-am-20-juni.html „Hindernis Herkunft – Potential nutzen“ ist das Motto der ersten im Landkreis Mittelsachsen stattfindenden Integrationsmesse am 20. Juni 2018 im Deutschen Brennstoffinstitut (DBI) Freiberg. Durch die Messe soll ein Beitrag geleistet werden, Menschen mit Migrationshintergrund bei ihrer Integration zu unterstützen. Der Landkreisverwaltung und den beteiligten Kooperationspartnern – darunter Arbeitsmarktmentoren, Agentur für Arbeit Freiberg, Jobcenter Mittelsachsen, Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie Handwerkskammer (HWK) und weiteren engagierten Akteuren – ist es ein wichtiges Anliegen, Geflüchteten und Neuzugewanderten mit der Integrationsmesse mögliche Zugangswege zu Ausbildung und Berufstätigkeit aufzuzeigen. Insgesamt 55 Unternehmen, Bildungsträger sowie diverse Vereine, Behörden und Träger aus dem sozialen Bereich werden sich vor Ort am Tag der Integrationsmesse als Aussteller präsentieren. Darunter sind 27 Arbeitgeber unterschiedlichster Branchen, welche die Vielfalt der im Landkreis verfügbaren Ausbildungsmöglichkeiten und Berufsfelder vorstellen. Vierunddreißig weitere  Unternehmen werden am Messetag die Möglichkeit ergreifen, sich an einer Jobwall als Arbeitgeber vorzustellen und dort Ausbildungs- und Stellenangebote auszuschreiben. Für den Bereich Bildung und Sprache haben sich 10 Bildungsträger des Landkreis Mittelsachsen entschlossen ihre vielseitigen Angebote zu Spracherwerb und -weiterbildung auf dieser Plattform als Aussteller präsentieren. Darüber hinaus ergänzen diverse Vereine und Sozialträger die Integrationsmesse um den Aspekt der Hilfestellung bei alltäglichen Hürden. Somit kann den Messebesuchern ein ausgewogenes Verhältnis an Informationsquellen aus den Bereichen Bildung und Arbeit sowie Soziales angeboten werden.

Den Besuchern der Messe sollen vor Ort vielfältige Möglichkeiten bereitgestellt werden, sich beispielweise über vorhandene Unterstützungsleistungen, aber auch über rechtliche Regelungen zur Arbeitsmarktintegration zu informieren. Hierzu stehen fachkundige Mitarbeiter von Landkreisverwaltung und den Kooperationspartnern als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung. Zur Unterstützung bei der Verständigung stehen Sprachlotsen bereit, die bei Bedarf übersetzen. Für die Zielgruppe der Geflüchteten und Neuzugewanderten besteht zudem die Möglichkeit, im Rahmen eines Workshops an einem Bewerbungscheck und -training teilzunehmen. Um möglichst viele potentielle Messebesucher zu erreichen, wurde eine gezielte Ansprache von Teilnehmern durch verschiedene Akteure der Flüchtlingsarbeit vorgenommen. In Kooperation mit dem Jobcenter, Sprachkursträgern, dem Landesamt für Bildung und Schule, diversen sozialen Trägern und dem Ehrenamt werden bis zum Messetag potentieller Besucher angesprochen und informiert. So werden zum Beispiel über die Sprachkursträger des Landkreises Mittelsachsens Teilnehmer mit entsprechenden sprachlichen Voraussetzungen zur Messe eingeladen, die in den Integrationskursen sowie weiterführenden Sprachkursen kurz vor dem Abschluss stehen. Durch einen Exkursionstag zur Messe sollen die erlernten Sprachkenntnisse in einem direkten Gespräch, potentielle Arbeitgeber überzeugen. Auch Schulen sowie das Freiberg Kolleg unterstützen das Vorhaben und besuchen die Messe. 

Des Weiteren arbeitet der Landkreis eng mit Ehrenamtlichen und Vereinen zusammen, die in der Flüchtlingsarbeit tätig sind. Auch hier wurde in den Netzwerken auf die Messe aufmerksam gemacht und Hilfe bei der Koordinierung der Transfermöglichkeiten angeboten. Das Projekt der Arbeitsmarktmentoren und das Jobcenter Mittelsachsen unterstützen ihre Klienten durch die gemeinsame Erstellung von Bewerbungsunterlagen mit denen Sie sich direkt bei den Arbeitgebern der Messe vorstellen können. Das Ziel  der Teilnehmerakquise ist es möglichst viele Migranten aus dem gesamten Landkreis anzusprechen und für die Integrationsmesse zu begeistern. Hemmnisse abbauen ist einer der wichtigsten Punkte der Integrationsmesse Mittelsachsen. Durch den direkten Kontakt zu Arbeitgebern soll diese Hürde angegangen werden, gleichzeitig  möchte der Landkreis eine langfristige Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen unterstützt.

Die erste Integrationsmesse Mittelsachsen findet am Mittwoch, den 20. Juni 2018 von 10:00 bis 14:00 Uhr im Deutschen Brennstoffinstitut (DBI) Freiberg, Halsbrücker Straße 34, statt.

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news-1877 Thu, 14 Jun 2018 14:40:15 +0200 Kreisstraße im Döbelner Ortsteil Choren wird gebaut /das-amt/neuigkeiten/kreisstrasse-im-doebelner-ortsteil-choren-wird-gebaut.html Die Reparatur der Kreisstraße  (K) 7520 zwischen Choren und Rüsseina hat heute begonnen. Sie wurde auf einer Länge von 50 Metern infolge eines Starkregenereignisses zerstört.

Im Zuge der Baumaßnahme wird ein vergrößerter Durchlass eingebaut. Die Kosten belaufen sich auf rund 60.000 Euro. Anfang Juli sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.

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news-1876 Thu, 14 Jun 2018 14:22:29 +0200 Bienenseuche: Sperrbezirk um Erlau aufgehoben /das-amt/neuigkeiten/bienenseuche-sperrbezirk-um-erlau-aufgehoben.html Im Sperrbezirk Erlau sind keine weiteren Erreger der Amerikanischen Faulbrut in Bienenbeständen nachgewiesen worden. Somit wird dieser Sperrbezirk mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Im Sperrbezirk Erlau sind keine weiteren Erreger der Amerikanischen Faulbrut in Bienenbeständen nachgewiesen worden. Somit wird dieser Sperrbezirk mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Er wurde am 26. Juli 2017 gebildet und bestand aus den Ortsteilen Milkau, Niedercrossen, Neugepülzig, Naundorf, Sachsendorf, Theesdorf der Gemeinde Erlau,  den Ortsteilen Zetteritz, Gröbschütz, Städten, Zschauitz der Gemeinde Seelitz und dem Ortsteil Arras der Stadt Geringswalde.

Somit gibt es nur noch den Sperrbezirk Großhartmannsdorf im Hinblick auf die Faulbrut.

Er umfassst

  • folgenden Ortsteil der Gemeinde Großhartmannsdorf: Großhartmannsdorf 

  • folgenden Ortsteil der Gemeinde Mulda: Helbigsdorf

  • folgenden Ortsteil der Gemeinde Lichtenberg: Müdisdorf sowie

  • den Freiwald südlich der Freistraße in Brand-Erbisdorf (Mönchenfrei).

Für den Sperrbezirk gilt folgendes:

  1. Jeder Halter von Bienen hat seinen Bestand unter Angabe der Anzahl der Bienenvölker und ihres Standortes dem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) Mittelsachsen anzuzeigen. Die Anzeige kann entfallen, wenn der Halter von Bienen seinen Bestand dem LÜVA Mittelsachsen bereits mitgeteilt hat.

  2. Alle Bienenvölker und Bienenstände im Sperrbezirk sind von einem durch das LÜVA beauftragten Bienensachverständigen auf Amerikanische Faulbrut untersuchen zu lassen.

  3. Bewegliche Bienenstände dürfen von ihrem Standort nicht entfernt werden.

  4. Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften dürfen nicht aus den Bienenbeständen entfernt werden.

  5. Bienenvölker oder Bienen dürfen nicht in den Sperrbezirk verbracht werden.

  6. Wachs darf nur verbrannt oder als Seuchenwachs an einen zugelassenen Verarbeitungsbetrieb abgegeben werden.

  7. Honig darf nicht an Bienen verfüttert werden und darf nur zum Zweck der Lebensmittel-gewinnung aus den Bienenständen entfernt werden.

  8. Ausnahmen von den genannten Regeln sind nur nach Genehmigung des Lebensmittelüber-wachungs- und Veterinäramtes Mittelsachsen möglich.

  9. Die Amerikanische Faulbrut im Sperrbezirk gilt als erloschen, wenn die Amerikanische Faulbrut im betroffenen Bestand erfolgreich bekämpft und wenn alle im Sperrbezirk befindlichen Bienenvölker und Bienenstände zweimal im Abstand von mindestens 8 Wochen amtstierärztlich untersucht oder bei Untersuchungen von Futterkranzproben aller Bienenvölker im Sperrbezirk keine Sporen von Paenibacillus larvae larvae nachgewiesen wurden.

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news-1860 Wed, 13 Jun 2018 11:37:00 +0200 Schülervertreter − eine verantwortungsvolle und interessante Tätigkeit /das-amt/neuigkeiten/schuelervertreter-eine-verantwortungsvolle-und-interessante-taetigkeit.html Zur Durchsetzung der Interessen der Schüler werden motivierte und engagierte Mitstreiter aus den Reihen der Klassenschülersprecher beziehungsweise den Schülerräten der Bildungseinrichtungen gesucht.  Der Kreisschülerrat vertritt die Schülerinteressen und unterstützt die Schülerräte der Schulen im Landkreis Mittelsachsen. Er ist bindendes Glied zwischen Schule (Schülervertretung) und Landesschülerrat und ist somit in der Lage, Anregungen, Sorgen und Ideen von allen Schülern des Landkreises Mittelsachsen zu bearbeiten, zu diskutieren sowie Lösungen für Probleme zu finden. Dabei erhält der Kreisschülerrat jederzeit volle Unterstützung durch den Landesschülerrat. 

Des Weiteren organisiert der Kreisschülerrat Veranstaltungen zur Förderung der fachlichen, sozialen, kulturellen und sportlichen Interessen der Schülerschaft und unterbreitet Angebote für nicht verbindliche Unterrichts- und andere Veranstaltungen. 

Zur Durchsetzung der Interessen der Schüler werden motivierte und engagierte Mitstreiter aus den Reihen der Klassenschülersprecher beziehungsweise den Schülerräten der Bildungseinrichtungen gesucht. 

Kontakt: 
Kreisschülerrat Mittelsachsen, Vorsitzende Vicky Damm
Pi-Haus Kinder- und Jugendzentrum
Beethovenstraße 5, 09599 Freiberg
Tel. 03731 419380
Internet http://lsr-sachsen.de/kreisschulerrate/mittelsachsen/
 

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