Neues aus dem Landkreis Mittelsachsen http://www.landratsamt-mittelsachsen.de de-de TYPO3 News Sat, 17 Apr 2021 17:11:11 +0200 Sat, 17 Apr 2021 17:11:11 +0200 TYPO3 EXT:news news-5031 Fri, 16 Apr 2021 12:15:47 +0200 Corona-Lage vom 16. April 2021 /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-vom-16-april-2021.html Themen: 384 neue Fälle, Studienberatung findet online statt Themen: 384 neue Fälle, Studienberatung findet online statt Seit gestern registrierte das Gesundheitsamt 384 neue Fälle. Damit steigt die Gesamtzahl auf 20 054. Davon entfallen 8496 Fälle auf den Altkreis Freiberg, 4088 auf den Altkreis Döbeln und 7470 auf den Altkreis Mittweida. Der aktuelle Inzidenzwert für Mittelsachsen liegt laut Robert Koch-Institut bei 230,8. In den Krankenhäusern werden 80 Covid-Patienten behandelt, davon 16 beatmet.

Morgen Studieninformationstag an der Hochschule Mittweida

Egal, wo man ist, die Hochschule Mittweida ist am Studieninformationstag am Samstag, dem 17. April, nur einen Mausklick entfernt. „Wir wollen Studieninteressierte umfassend informieren und persönlich beraten“, sagt Studienberater Maximilian Benda von der Hochschule Mittweida. „Anders als andere Hochschulen setzen wir dafür auf die Kombination von Livestream und digitalen Infoständen.“ Im moderierten Youtube-Livestream von 10:00 bis 14:00 Uhr aus dem TV-Studio der Hochschule stellen Maximilian Benda und Lehrende aus allen Fakultäten die Studienangebote vor, erläutern, welche Interessen und Voraussetzungen man dafür mitbringen sollte und wie die Berufschancen sind. Es gibt einen festen zeitlichen Ablauf. Man kann den Stream einfach verfolgen oder rechtzeitig einschalten, wenn die Wunschdisziplin dran ist. Das Team der Studienberatung ist am Samstag während des Streams und danach bis 15:00 Uhr durchgehend in einem eigenen digitalen Infostand für alle Interessenten da. Und auch über den Studieninformationstag hinaus beantwortet die Studienberatung der Hochschule Mittweida telefonisch, per E-Mail und Whatsapp alle Fragen.

Die Links, eine Anleitung und das Programm für den Livestream und für die digitalen Infostände gibt es im Internetauftritt der Hochschule unter www.hs-mittweida.de/sit

Hinweis: Der Stream (nicht aber die digitalen Infostände) ist nach dem Studieninformationstag auf dem Youtube-Kanal der Hochschule abrufbar, ebenso wie die zahlreichen Videos zum Studienangebot: www.youtube.com/user/HochschuleMittweida

Schnelle Hilfe: Die BA entwickelt digitale Assistenten für jede Lebenslage

Kundinnen und Kunden können mit Hilfe von digitalen Assistenten, den sogenannten Chatbots, Antworten auf einfache Anfragen erhalten. Die Chatbots der Bundesagentur für Arbeit (BA) werden im Laufe des Jahres kontinuierlich weiterentwickelt und um weitere Lebenslagen ergänzt. Habe ich einen Anspruch auf Grundsicherung? Bekomme ich Arbeitslosengeld nach einer Kündigung? Steht mir der Kinderzuschlag zu? Diese und viele weitere Fragen können Kundinnen und Kunden mit einem Chatbot klären. Die BA hat im Zuge der Corona-Pandemie mit Nachdruck die Entwicklung dieser Chatbots vorangetrieben, um einfache Kundenfragen automatisiert beantworten zu können.

Die Chatbots sind auf der zentralen Internetseite der BA zu finden und bieten Bürgerinnen und Bürger eine erste Orientierung zu ihrem jeweiligen Anliegen:   https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-grundsicherung

Impfangebot für alle Beschäftigten an allgemein- und berufsbildenden Schulen

In Sachsen wird der Kreis der Impfberechtigten, die an Schulen beschäftigt sind, deutlich ausgeweitet, wie das Sozialministerium mitteilt. Ab heute zählen dazu alle Personen, die an allgemeinbildenden oder berufsbildenden Schulen tätig sind. Bislang waren bereits Beschäftigte in Kitas, Kindertagespflege sowie an Grund- und Förderschulen impfberechtigt. Sie können bevorzugt online unter https://sachsen.impfterminvergabe.de einen Impftermin buchen. Bei der Registrierung und Berechtigungsprüfung ist dafür im Menü »Personen mit hoher Priorität (Priorisierungsgruppe 2) gemäß §3 CoronaImpfV« auszuwählen.

In Sachsen sind derzeit Personen aus den Priorisierungsgruppen 1 und 2 sowie Personen von 60 bis 69 Jahre (nur AstraZeneca) impfberechtigt. Sie alle können weiterhin gleichberechtigt Impftermine buchen. Eine Freigabe von Impfungen für die gesamte Priorisierungsgruppe 3 ist für kommende Woche geplant. Es wird rechtzeitig informiert, ab wann Buchungen möglich sind, heißt es aus dem Ministerium.

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Am Montag ist das Bürgertelefon von 8:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de  

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image/png https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/coronavirus-illustration-cdc-lizenz-gemeinfrei.png Coronavirus Kugel mit kleinen angedockten Teilchen 1
news-5029 Fri, 16 Apr 2021 11:24:09 +0200 Job- & Karrieretag: „Freizeit statt Stau“ /das-amt/neuigkeiten/job-karrieretag-freizeit-statt-stau.html Am 24. April in der Zeit von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr findet der zweite Chat-Tag zum virtuellen Job- und Karrieretag statt. Ursprünglich wurde die reguläre Rückkehrer-Börse auf diesen Termin gelegt, nachdem sie schon zweimal coronabedingt verschoben werden musste.  Am 24. April in der Zeit von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr findet der zweite Chat-Tag zum virtuellen Job- und Karrieretag statt. Ursprünglich wurde die reguläre Rückkehrer-Börse auf diesen Termin gelegt, nachdem sie schon zweimal coronabedingt verschoben werden musste.  Unternehmen und auch das Organisationsteam der GIZEF GmbH habe lange darauf gehofft, den Job- und Karrieretag als Präsenzmesse anbieten zu können. Dies ist auf Grund der geltenden Corona-Schutz-Bestimmungen nicht möglich. Daher haben sich die Organisatoren dafür entschieden, zum geplanten Messetermin einen weiteren Chat-Tag auf dem virtuellen Job- und Karrieretag auf www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de einzurichten.

Auf der virtuellen Plattform haben die Messebesucher die Möglichkeit, sich über Perspektiven und Möglichkeiten im Landkreis Mittelsachsen zu informieren. Am 24. April 2021 zum Chat-Tag in der Zeit von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr können Messebesucher Kontakt zum Organisationsteam sowie zu den Kollegen der Nestbau-Zentrale aufnehmen, um allgemeine oder auch unternehmensspezifische Fragen zu stellen. Der Job- & Karrieretag ist eine Messe, maßgeschneidert auf die Belange von Berufspendlern und Rückkehrwilligen und zeigt unter dem Slogan „Freizeit statt Stau“ eine Vielzahl von Möglichkeiten und Perspektiven, die der Landkreis Mittelsachsen zu bieten hat. Zahlreiche Aussteller präsentieren ein breites Spektrum der im Landkreis ansässigen Branchen und zeigen den Besuchern, welche Karrieremöglichkeiten sich in der Region bieten. Auf diesem Wege haben all diejenigen, die sich mit dem Gedanken der Rückkehr auseinandersetzen die Möglichkeit, sich von der lebendigen Unternehmenslandschaft Mittelsachsens ein Bild zu machen und mit der regionalen Unternehmerschaft ins Gespräch zu kommen.

Besucher, die mit dem Gedanken spielen, sich in Mittelsachsen niederzulassen, haben beim Job- & Karrieretag auch die Möglichkeit, sich von den Kollegen der Nestbau-Zentrale Mittelsachsen informieren zu lassen.

Weitere Kontaktmöglichkeiten zum Chat-Tag am 24. April 2021 sind via Instagram (@wirtschaft.mittelsachsen) oder Facebook (facebook.com/wirtschaft.in.mittelsachsen) möglich.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-screenshot-job-karrieretag.JPG Screenshot eines virtuellen Messestandes 1 virtueller Job- und Karrieretag unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de https://www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/fachkraefte/job-und-karrieretag.html
news-5024 Thu, 15 Apr 2021 12:45:47 +0200 Geflügelpest: Sperrbezirk um Döbeln aufgehoben – Stallpflicht gilt weiter /das-amt/neuigkeiten/gefluegelpest-sperrbezirk-um-doebeln-aufgehoben-stallpflicht-gilt-weiter.html Der Landkreis hebt den Geflügelpest-Sperrbezirk um Döbeln sowie Teilen von Hartha, Großweitzschen und Waldheim auf. Das Gebiet gilt jetzt als Beobachtungsgebiet. Das heißt unter anderem müssen weiterhin verendete Tiere gemeldet werden beziehungsweise muss das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt den Verkauf von Fleisch und Eiern genehmigen. Der Landkreis hebt den Geflügelpest-Sperrbezirk um Döbeln sowie Teilen von Hartha, Großweitzschen und Waldheim auf. Das Gebiet gilt jetzt als Beobachtungsgebiet. Das heißt unter anderem müssen weiterhin verendete Tiere gemeldet werden beziehungsweise muss das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt den Verkauf von Fleisch und Eiern genehmigen. Der Sperrbezirk wurde am 26. März gebildet. Hintergrund war der Nachweis der Krankheit bei einem Hausgeflügelbestand bei Döbeln.

Die Stallpflicht für Geflügel im gesamten Landkreis Mittelsachsen hat weiterhin bestand. Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Wachteln, Enten, Gänse und Laufvögel müssen in geschlossenen Ställen oder unter einer Schutzvorrichtung gehalten werden. Dabei handelt es sich um Vorrichtungen, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und mit einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung bestehen müssen. Netze oder Gitter, die zur Abdeckung nach oben genutzt werden, werden anerkannt, wenn ihre Maschenweite maximal 25 Millimeter beträgt.

Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt appelliert an alle Tierhalter diese Maßnahmen einzuhalten, um ihre Tiere vor einer Ansteckung zu schützen. Eine Einschleppung in den Hausgeflügelbestand führt zur Gesamtbestandstötung.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-huehner.jpg mehrere Hühner 1 Mehr zur Geflügelpest https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerden/gefluegelpestvirus.html
news-5018 Wed, 14 Apr 2021 08:47:36 +0200 Stellvertretende Kreisbrandmeister gesucht /das-amt/neuigkeiten/stellvertretende-kreisbrandmeister-gesucht.html Zum Jahresende endet die Bestellung der bisherigen ehrenamtlich tätigen Stellvertretenden Kreisbrandmeister. Der Landkreis sucht Ehrenamtliche, die diese Aufgabe in Zukunft übernehmen wollen.   Zum Jahresende endet die Bestellung der bisherigen ehrenamtlich tätigen Stellvertretenden Kreisbrandmeister. Der Landkreis sucht Ehrenamtliche, die diese Aufgabe in Zukunft übernehmen wollen.   Für die sechs neugebildeten Inspektionsbereichen werden Stellvertretende Kreisbrandmeister gesucht.  „Bei der Bildung der Inspektionsbereiche haben wir bestehende Strukturen und die Anzahl der Wehren im Gebiet berücksichtigt“, erklärt Kreisbrandmeister Tommy Kühn. Den Stellvertretern können Aufgaben des Kreisbrandmeisters für einen Teilbereich des Landkreises übertragen werden. Sie beraten u.a. Gemeinden bei der Erfüllung der Aufgaben im Brandschutz, die Gemeinde- und Ortswehrleiter, unterstützen die Zusammenarbeit der Feuerwehren und koordinieren die Einsatzkräfte bei gemeindeübergreifenden Einsätzen.

Die Stellvertretenden Kreisbrandmeister müssen mindestens die Befähigung für die Laufbahngruppe 2 Einstiegsebene 1, Fachrichtung Feuerwehr, vorweisen oder den Lehrgang Zugführer an der Landesfeuerwehrschule absolviert haben. Außerdem wird erwartet, dass sie ihren Hauptwohnsitz im Inspektionsbereich haben, aktive Mitglieder einer Feuerwehr sind und umfassende Kenntnisse im Bereich Brandschutz vorweisen können. Der Bewerber soll nicht bereits in einer oder mehreren leitenden Funktionen in einer Feuerwehr (insbesondere als Gemeinde-/ Ortswehrleiter) oder anderen Hilfsorganisation tätig sein.

Interessenbekundungen sind bis zum 20. Mai 2021 möglich. Dazu gehören ein Motivationsschreiben einschließlich Werdegang in Beruf und Feuerwehr sowie der Qualifikationsnachweis. Weitere Informationen gibt es auf der Seite des Kreisbrandmeisters.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-feuerwehr.jpg Aufschrift Feuerwehrfahrzeug 1
news-5017 Tue, 13 Apr 2021 14:54:34 +0200 Corona-Lage vom 13. April 2021 /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-vom-13-april-2021.html Themen: Zahlreiche Versammlungen, Hilfe für Sport und Kultur Themen: Zahlreiche Versammlungen, Hilfe für Sport und Kultur Seit gestern registrierte das Gesundheitsamt 43 neue Fälle. Damit steigt die Gesamtzahl auf 19 292. Davon entfallen 8133 Fälle auf den Altkreis Freiberg, 3874 auf den Altkreis Döbeln und 7285 auf den Altkreis Mittweida. Der aktuelle Inzidenzwert für Mittelsachsen liegt laut Robert Koch-Institut bei 277,9. In den Krankenhäusern werden 88 Covid-Patienten behandelt, davon 14 beatmet.

Hinweis: In die Statistik des Landkreises fließen auch die positiv gemeldeten Schnelltests mit ein. Damit ist die Zahl der ausgewiesenen Fälle für Mittelsachsen immer im Vergleich zum Freistaat und dem Robert Koch-Institut höher. Dort werden nur die positiven PCR-Tests registriert. Der Landkreis empfiehlt nach einem positiven Schnelltest einen PCR-Test nachzuholen, dies ist aber derzeit keine Pflicht. Sowohl bei einem positiven Schnelltest als auch bei einem positiven PCR-Test muss man sich in Quarantäne begeben. Fällt der PCR-Test negativ aus, kann man nach Vorlage des Ergebnisses beim Gesundheitsamt die Quarantäne wieder verlassen.

Corona-Schutz-Verordnung wird verlängert

Das Kabinett hat beschlossen, die Corona-Schutz-Verordnung bis zum 9. Mai zu verlängern. Damit bleiben Kontaktbeschränkungen weiterhin bestehen, Gastronomie und Hotels geschlossen sowie Schulen und Kitas mit Einschränkungen geöffnet. Erst nach einer möglichen Neuregelungen des Bundesinfektionsschutzgesetzes sollen auch in Sachsen Anpassungen in der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung vorgenommen werden. Die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung gilt bis zum 9. Mai 2021.

Informationen der Polizei

Wie bereits in den Vorwochen kamen am gestrigen Abend in Chemnitz, im Landkreis Mittelsachsen sowie im Erzgebirgskreis vielerorts einige hundert Menschen auf den Straßen zusammen. Hintergrund dieser Zusammenkünfte, bei denen es sich um angezeigte Versammlungen und auch verbotene Ansammlungen ohne Versammlungsanzeige handelte, ist der Protest gegen die geltenden Bestimmungen der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung sowie Unzufriedenheit über die Landes- und Bundespolitik. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Chemnitz fanden gestern mindestens 19 derartige Protestaktionen statt. Nachfolgend sind die wesentlichen Vorkommnisse während der Polizeieinsätze genannt: Ein größerer Polizeieinsatz mit 80 eingesetzten Beamten fand in Freiberg statt, da sich im Albertpark dutzende Menschen zu einer nicht angezeigten Versammlung mit Plakaten und ähnlichen Kundgebungsmitteln eingefunden hatten. Aus dieser Gruppierung von zirka 75 Personen heraus bildeten sich kurz nach 18:00 Uhr zwei Aufzüge, die sich über die Johann-Sebastian-Bach-Straße beziehungsweise die Heinrich-Heine-Straße in Richtung des Stadtteils Friedeburg bewegten. Polizisten stoppten im Bereich Lessingstraße/Heinrich-Heine-Straße einen der Aufzüge mit rund 40 Personen, erfassten die Personalien der Teilnehmer und erteilten gegen sie Platzverweise für die Fußgängerzonen der Freiberger Innenstadt und den Albertpark. Parallel dazu hatten sich gut 50 Menschen auf dem Parkplatz des Schlossplatzes in losen Kleingruppen eingefunden. Ein Versammlungs- oder Kundgebungscharakter war dabei jedoch nicht festzustellen. Die Kleingruppen verstreuten sich letztlich im Stadtgebiet. Insgesamt wurden gestern Abend 51 Ordnungswidrigkeiten wegen Verstößen gegen die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung sowie weitere Anzeigen wegen Verstößen gegen das Versammlungsrecht aufgenommen. Zudem fertigten Beamte eine Anzeige wegen Beleidigung gegen einen deutschen Autofahrer, der den Polizisten aus dem Auto heraus beleidigende Worte zugerufen hatte.

2,5 Millionen Euro für den Sport

Für den sächsischen Sport werden zusätzlich 2,5 Millionen Euro aus dem Corona-Bewältigungsfonds bereitgestellt. Das teilte heute der Freistaat mit. Im Rahmen der Standortkampagne „So geht sächsisch.“ können damit Werbepartnerschaften mit sächsischen Sportvereinen abgeschlossen werden. Das hat das Kabinett am heutigen Dienstag in Dresden beschlossen. „Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen notwendigen Einschränkungen im Sportbereich stellt Sportvereine und Organisatoren von Sportveranstaltungen vor enorme Herausforderungen. Einnahmen können nur eingeschränkt erwirtschaftet werden, Spielbetriebe mussten und müssen zum Teil eingestellt werden. Gleichzeitig gibt es ein großes Fan- und Mitgliederpotential und der Sport wirkt weiterhin als Vorbild und Aushängeschild des Freistaates“, heißt es in der Mitteilung.

Ziel der geplanten Werbekooperationen ist es, die Vereine und Veranstalter als Botschafter für Sachsen zu nutzen und zu unterstützen. Gleichzeitig soll die sportliche Arbeit im Rahmen von „So geht sächsisch.“ beworben werden. Diese Kooperationen werden unter den gegenwärtigen Umständen vorwiegend mit digitalen Mitteln erfolgen. Neben Spitzensportvereinen seien die sind die Breitensportvereine als Botschafter nach innen und als Träger der Werbebotschaft „So geht sächsisch.“ sehr gut geeignet. Die Auswahl der Vereine aus dem Bereich Vereinssport soll in Form eines Wettbewerbs erfolgen, der gemeinsam mit dem Landessportbund initiiert wird. Die konkreten Leistungen innerhalb der Werbepartnerschaften werden in Abhängigkeit der Entwicklung des Pandemiegeschehens sowie den Möglichkeiten der einzelnen Kooperationspartner festgelegt. Diese Werbepartnerschaften können unabhängig von der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums des Innern über die Gewährung von Zuschüssen zur Existenzsicherung von Sportvereinen geschlossen werden. Wie bei allen Mitteln aus dem Corona-Bewältigungsfonds muss der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtages dem Kabinettsbeschluss erst noch zustimmen. Sobald der Ausschuss entschieden hat, werden die Bewerbungsmodalitäten bekannt gegeben.

Sachsen legt für insgesamt rund neun Millionen Euro neue Corona-Hilfen für Tourismus und Kultur auf

Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus fördert aufgrund der Corona-Krise Tourismus und Kultur mit weiteren rund neun Millionen Euro. Das Sächsische Kabinett hat laut einer Pressemitteilung die entsprechenden drei Förderrichtlinien dafür heute verabschiedet. Die Finanzhilfen werden vorbehaltlich der Einwilligung des Haushalts- und Finanzausschusses des Sächsischen Landtages aus dem Sondervermögen „Corona-Bewältigungsfonds Sachsen“ zur Verfügung gestellt. Zum einen unterstützt Sachsen den Restart in der Tourismusbranche und damit verbundene Modellprojekte mit insgesamt zwei Millionen Euro. Konkret gefördert werden mit der neuen Richtlinie die wissenschaftliche Begleitung von Modellvorhaben sowie Maßnahmen zum Erhalt von touristischen Einrichtungen nach coronabedingtem Betriebsausfall im laufenden Jahr 2021 oder zur Vorbereitung der kommenden Saison. Weiterhin gefördert wird die Entwicklung und Umsetzung von Konzepten, die zur Wiederaufnahme touristischer Einrichtungen erforderlich sind. Dazu zählen insbesondere die Umsetzung von Hygienekonzepten wie zum Beispiel Gästelenkung, Luftfilterung und Ähnliches. Anträge können bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) bis spätestens 31. September 2021 eingereicht werden.

Weiterhin stellt der Freistaat für sächsische Tierparks und Zoologische Gärten fünf Millionen Euro bereit. Ziel der Förderung ist es, finanzielle Engpässe zu überbrücken, um den Erhalt dieser Einrichtungen abzusichern. Die Einnahmeausfälle zwischen dem 1. Januar und dem 31. Mai 2021 sollen so ausgeglichen werden. Anträge können bis zum 30. Juni 2021 bei der SAB gestellt werden. Auch für die freien Musikschulen und freiberufliche Anbieter von außerschulischem Musik- und Tanzunterricht im Freistaat Sachsen gibt es ab jetzt ein Förderprogramm. Insgesamt stehen für 2021 dafür rund zwei Millionen Euro zur Verfügung. Die Anbieter von außerschulischem Musik- und Tanzunterricht im Freistaat Sachsen sind aufgrund der Pandemie und den damit verbundenen Maßnahmen mit Einschränkungen konfrontiert, die sich auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit dieser Träger auswirken. Ziel ist es, durch einen Zuschuss finanzielle Engpässe zu überbrücken und so die Existenz der Träger zu sichern und zum Fortbestand der vielfältigen Kulturlandschaft Sachsens beizutragen. Anträge für diese Förderung können bis zum 31. Juli 2021 bei der SAB gestellt werden.

Weitere Details zu den drei Förderrichtlinien gibt es auf der Internetseite des Freistaates Sachsen unter www.coronavirus.sachsen.de/kultur-und-tourismus-4140.html

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Morgen ist das Bürgertelefon von 8:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de  

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image/png https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/coronavirus-illustration-cdc-lizenz-gemeinfrei.png Coronavirus Kugel mit kleinen angedockten Teilchen 1 Mehr zum Thema Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-5011 Fri, 09 Apr 2021 11:52:17 +0200 Geflügelpest: Beobachtungsgebiet um Burgstädt wird aufgehoben /das-amt/neuigkeiten/gefluegelpest-beobachtungsgebiet-um-burgstaedt-wird-aufgehoben.html Die Stallpflicht besteht weiterhin für den gesamten Landkreis. Denn das Eintragsrisiko ist laut Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt noch sehr hoch. Die Stallpflicht besteht weiterhin für den gesamten Landkreis. Denn das Eintragsrisiko ist laut Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt noch sehr hoch. Der Landkreis hebt das Beobachtungsgebiet rund um Burgstädt auf. Das betrifft Burgstädt, Mohsdorf, Taura sowie die Teile von Hartmannsdorf und Mühlau, Altmittweida (und Siedlung), von Burgstädt den Ortsteil Schweizerthal, von Claußnitz die Ortsteile Claußnitz, Diethensdorf, Markersdorf und Röllingshain, von der Gemeinde Königshain-Wiederau die Ortsteile Königshain, Stein, Topfseifersdorf, Wiederau, von Lichtenau die Ortsteile Auerswalde, Garnsdorf und Ottendorf, von Lunzenau die Ortsteile Berthelsdorf, Cossen, Elsdorf, Göritzhain, Himmelhartha, Lunzenau, Rochsburg, von Mittweida die Ortsteile Frankenau und Thalheim, von Mühlau der Bereich südlich der Kreisstraße 8252 (ehemalige Bundesstraße 95), von der Stadt Penig die Ortsteile: Amerika, Arnsdorf, Chursdorf, Markersdorf, Obergräfenhain, Penig, Tauscha, Thierbach, Wernsdorf, Zinnberg, von der Seelitz der Ortsteil Beedeln, von Taura der Ortsteil Köthensdorf-Reitzenhain sowie von Wechselburg die Ortsteile Altzschillen, Corba, Göhren, Göppersdorf, Hartha, Meusen, Nöbeln, Seitenhain, Wechselburg, Zschoppelshain.

Die Stallpflicht für Geflügel im gesamten Landkreis Mittelsachsen hat weiterhin bestand. Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Wachteln, Enten, Gänse und Laufvögel müssen in geschlossenen Ställen oder unter einer Schutzvorrichtung gehalten werden. Dabei handelt es sich um Vorrichtungen, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und mit einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung bestehen muss. Netze oder Gitter, die zur Abdeckung nach oben genutzt werden, werden anerkannt, wenn ihre Maschenweite maximal 25 Millimeter beträgt. Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt appelliert an alle Tierhalter diese Maßnahmen einzuhalten um ihre Tiere vor einer Ansteckung zu schützen. Eine Einschleppung in den Hausgeflügelbestand führt zur Gesamtbestandstötung. „Wir prüfen wöchentlich die Tierseuchensituation. Im Moment ist das Eintragsrisiko noch als sehr hoch einzuschätzen", heißt es aus dem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/adobestock-huehner.jpg Hühner im Stall Foto: stock.adobe.com/Alexander Bedoya 1 Mehr zum Thema Geflügelpest https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerden/gefluegelpestvirus.html
news-5002 Thu, 08 Apr 2021 13:50:20 +0200 Hennersdorfer Holzbrücke wird technisch aufgerüstet /das-amt/neuigkeiten/hennersdorfer-holzbruecke-wird-technisch-aufgeruestet.html Die Holzbrücke in Hennersdorf erhält ein System zur dauerhaften Überwachung der Belastung bei Überfahrten. Die Holzbrücke in Hennersdorf erhält ein System zur dauerhaften Überwachung der Belastung bei Überfahrten. Im Zuge dessen wird vor jedem Brückenportal eine LED-Tafel installiert, auf dem nach der Überfahrung von Fahrzeugen mit zu hoher Gesamtlast eine Meldung erscheint, dass die Brücke bis auf Widerruf nicht befahren werden darf, weil standsicherheitsgefährdende Schäden eingetreten sein könnten.

Der Zustand der Brücke hat sich in den letzten Jahren stetig verschlechtert. Das betrifft vor allem die tragende Holzkonstruktion, jedoch maßgeblich auch der im Jahr 1971 unter dem Brückenüberbau errichteten Trägerrost aus Stahl, mit dem eine bessere Lastverteilung ermöglicht wurde.

Vor zehn Jahren war hier noch die Befahrung mit einer zulässigen Gesamtlast von neun Tonnen möglich, inzwischen musste diese Belastung auf drei Tonnen abgestuft werden.

Die Überfahrt der Brücke mit Fahrzeugen, die eine deutlich höhere Gesamtlast als die zulässigen drei Tonnen aufweisen, hinterlässt zunehmend größere Schäden an der Tragkonstruktion, vor allem an den Holzverbindungen. Die Folge: Es sind häufiger Inspektionen hinsichtlich der weiteren Schadensentwicklung durch Beschäftigte des Landratsamtes oder Ingenieurbüros nötig.  Dabei konnte jedoch bisher ein direkter Einfluss einzelner Überfahrten mit zu hoher Last nicht berücksichtigt werden. Aus diesem Grund hat sich das Landratsamt Mittelsachsen entschlossen, die Bewegungen des Bauwerkes unter Belastung durch spezielle Sensoren auf messtechnischen Weg ermitteln zu lassen. Gleichzeitig soll mit dieser Messtechnik zukünftig auch möglich sein, Fahrzeuge mit mehr als drei Tonnen Gesamtlast erfassen zu können, um anschließend umgehend eine Besichtigung des Tragwerkes vornehmen zu können. Mit Installation der Monitore vor den Brückenportalen wird dann bei der Überfahrt derartiger Fahrzeuge das Verkehrszeichen „Verbot für Fahrzeuge aller Art“ sowie eine Meldung „Brückenschaden“ aufleuchten.

Die neue Technik, die Überwachung, Auswertung und Konzeption zum weiteren Umgang wird rund 43.000 Euro kosten.

Die Installation der Anlage ist für 13./14. April 2021 geplant – vorbehaltlich des Wasserstandes der Zschopau, da die Montage per Boot erfolgt. Am 20. April muss die Brücke dann ganztägig für eine Probebelastung gesperrt werden.

Die Umleitung erfolgt an diesem Tag aus Richtung Hennersdorf über die Kreisstraße (K) 7705 und die Bundesstraße (B) 180 bis Erdmannsdorf, weiter auf der Staatsstraße (S) 236 nach Augustusburg, anschließend auf der S 223 in Richtung Olbernhau bis Schellenberg Ziegelei und dort rechts über die S 228 in Richtung Zschopau auf die K 7705 nach Hennersdorf.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-holzbruecke.jpg Holzbrücke über Fluss 1 Mehr zu Straßensperrungen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/strassensperrung.html
news-4998 Thu, 08 Apr 2021 08:12:23 +0200 Lokaler Aktionsplan: Fördermittel vergeben /das-amt/neuigkeiten/lokaler-aktionsplan-foerdermittel-vergeben.html 36 Projekte werden im Rahmen des Lokalen Aktionsplans „Toleranz ist ein Kinderspiel“ in diesem Jahr finanziell unterstützt. Die Zuwendungsbescheide sind auf dem Weg zu den Antragstellern. Fördergelder des Bundes, des Freistaats und des Landkreises in Höhe von 160.000 Euro stehen in diesem Jahr zur Verfügung. 36 Projekte werden im Rahmen des Lokalen Aktionsplans „Toleranz ist ein Kinderspiel“ in diesem Jahr finanziell unterstützt. Die Zuwendungsbescheide sind auf dem Weg zu den Antragstellern. Fördergelder des Bundes, des Freistaats und des Landkreises in Höhe von 160.000 Euro stehen in diesem Jahr zur Verfügung. Der zuständige Begleitausschuss, der aus Mitgliedern des Kreistags und der Zivilgesellschaft besteht, hat Ende März über die Verwendung der Mittel entschieden. Unterstützt werden Projekte, die Demokratie und Toleranz fördern.

So findet beispielsweise in Hartmannsdorf ein mehrtägiger Workshop „Erste Hilfe bei Konflikten“ statt. Zwei Kirchgemeinden aus Freiberg und Burgstädt planen mehrere Gesprächsabende zur Erinnerung, Aufklärung und Analyse demokratischer Geschehen und in Döbeln hilft die Zuwendung ein Projekt zur „Bedeutung und Rolle der Landesheil- und Pflegeanstalt Hochweitzschen im Nationalsozialismus“ umzusetzen. Kleinprojekte im Wert bis 800 Euro können weiterhin kurzfristig eine Förderung im Landratsamt beantragen.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/logo-lap.jpg Lokaler Aktionsplan Logo des Lokalen Aktionsplanes Lokaler Aktionsplan 1 Mehr zum Lokalen Aktionsplan Mittelsachsen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/aktionsplan.html
news-4996 Tue, 06 Apr 2021 13:19:49 +0200 Ausbildungs-, Arbeits- und Fachkräftemessen: Anmelde-Countdown läuft /das-amt/neuigkeiten/ausbildungs-arbeits-und-fachkraeftemessen-anmelde-countdown-laeuft.html Die Einladungen zu den im Landkreis Mittelsachsen geplanten Ausbildungs-, Arbeits- und Fachkräftemessen für das Jahr 2021 wurden an über 1 600 Unternehmen der Region versandt. Die Einladungen zu den im Landkreis Mittelsachsen geplanten Ausbildungs-, Arbeits- und Fachkräftemessen für das Jahr 2021 wurden an über 1 600 Unternehmen der Region versandt. Mit der Messeorganisation ist die in Freiberg ansässige GIZEF GmbH beauftragt. Hier ist bis zum 16. April 2021 die Registrierung von Unternehmen möglich, die bislang noch nicht an den Veranstaltungen zur Fachkräftesicherung teilgenommen haben.

Die Ansprechpartnerin rund um den Messeauftritt ist Caroline Mitev, Telefon 03731 781-131, E-Mail veranstaltungen@gizef.de. Darüber hinaus gibt es auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, sich auf der Homepage der GIZEF GmbH unter www.gizef.de direkt online zu den Messen anzumelden.

Das vergangene Jahr hat insbesondere für die mittelsächsische Wirtschaft unerwartete und außergewöhnliche Situationen bereit gehalten. Die Anmeldungen zu den Fachkräftemessen stellen einen Blick nach vorn dar, verbunden mit dem Wissen, dass auch künftig gute Nachwuchs- und Fachkräfte gesucht werden. „Schnell sein lohnt sich, denn die Ausstellerplätze sind beliebt und die eine oder andere Messe auch schnell ausgebucht“, sagt Kerstin Kunze, Referatsleiterin für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung. Durch die Präsenz auf den mittelsächsischen Messen haben regionale Arbeitgeber und potentielle Arbeitskräfte und Auszubildende die Möglichkeit, sich bereits im Vorfeld kennenzulernen.

Die Anmeldung kann für die Ausbildungsmessen „Schule macht Betrieb“ am 18. September 2021 in Freiberg, am 25. September 2021 in Döbeln und am 2. Oktober 2021 in Mittweida, sowie für den Job- und Karrieretag in Mittelsachsen am 27. Dezember 2021 in Freiberg und für die Woche der offenen Unternehmen vom 7. bis 12. März 2022 erfolgen. Die Veranstaltungen werden zentral beworben und organisiert. Für einen gelungenen Messeauftritt bietet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Regionalkammer Mittelsachsen Interessenten die Veranstaltung „Teilnahme an Jobmessen optimieren – Wie sich Arbeitgeber Bewerberkontakte sichern“ an.

Aufgrund der besonderen Situation werden die Ausbildungsmesse „Schule macht Betrieb“ seit September 2020 unter www.schule-macht-betrieb.de und der „Job- und Karrieretag“ seit Dezember 2020 unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/fachkraefte/job-und-karrieretag auch als Online-Messe angeboten. Beide Messeformate werden auch 2021 aktualisiert. Firmenanmeldungen sind grundsätzlich möglich.

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image/png https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/_processed_/c/9/csm_logo-schule-macht-betrieb_804666c3e0.png Logo der Aktion Schule macht Betrieb 1
news-4992 Mon, 05 Apr 2021 17:44:27 +0200 Corona-Lage 5. April 2021 /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-5-april-2021.html Themen: Landkreis ermöglicht Lockerungen, Hinweise zum Zugang zu Kitas, Corona-Verstöße bei Leisnig Themen: Landkreis ermöglicht Lockerungen, Hinweise zum Zugang zu Kitas, Corona-Verstöße bei Leisnig Statistik

Seit Donnerstag registrierte das Gesundheitsamt 371 neue Fälle. Damit steigt die Gesamtzahl auf 18 321. Davon entfallen 7683 Fälle auf den Altkreis Freiberg, 3675 auf den Altkreis Döbeln und 6963 auf den Altkreis Mittweida. Der aktuelle Inzidenzwert für Mittelsachsen liegt laut Robert Koch-Institut bei 219,7. In den Krankenhäusern werden 72 Covid-Patienten behandelt, davon 14 auf der Intensivstation.

Hinweis: In die Statistik des Landkreises fließen auch die positiv gemeldeten Schnelltests mit ein. Damit ist die Zahl der ausgewiesenen Fälle für Mittelsachsen immer im Vergleich zum Freistaat und dem Robert Koch-Institut höher. Dort werden nur die positiven PCR-Tests registriert. Der Landkreis empfiehlt nach einem positiven Schnelltest einen PCR-Test nachzuholen, dies ist aber derzeit keine Pflicht. Sowohl bei einem positiven Schnelltest als auch bei einem positiven PCR-Test muss man sich in Quarantäne begeben. Fällt der PCR-Test negativ aus, kann man nach Vorlage des Ergebnisses beim Gesundheitsamt die Quarantäne wieder verlassen.

Neue Allgemeinverfügung lässt Öffnungen zu

Der Landkreis Mittelsachsen hat am Abend eine neue Allgemeinverfügung erlassen. Sie gilt ab morgen. Demnach können Händler wieder click-and-meet-Angebote unterbreiten, wenn dabei die 40 Quadratmeter-Regel beachtet wird. Das heißt ein Kunde pro angefangenen 40 Quadratmeter darf nach vorheriger Terminvergabe ins Geschäft. Außerdem können Zoos, Tier- und botanischen Gärten sowie Museen, Galerien oder Gedenkstätten öffnen sowie körpernahe Dienstleistungen, wie Nagelpflege und Kosmetik, angeboten werden. Wichtig ist: Es muss ein Hygienekonzept erstellt werden. Kunden und Besucher müssen zur Nutzung ein tagesaktuelles negatives Testergebnis vorlegen. Eine Übersicht der Teststationen ist im Internet eingestellt. Neben einem Besuch in einer Teststation sind auch Selbsttests möglich, entsprechende Formulare für die Selbstauskunft sind im Internetaufritt des Freistaates eingestellt. Außerdem müssen die Einrichtungen die Kontaktdaten der Besucher beziehungsweise Kunden aufnehmen. Des Weiteren ist Individualsport alleine oder zu zweit sowie in Gruppen von bis zu 20 Kindern im Außenbereich möglich, auch ohne negativen Test. Dies gilt so lange bis die maximale Bettenkapazität von 1300 Krankenhausbetten mit Covid-19-Patienten in Sachsen auf Normalstation nicht überschritten ist. Die Allgemeinverfügung ist im elektronischen Amtsblatt eingestellt und gilt bis 18. April. 

Hinweis: Zutritt in Kita nur mit negativem Testergebnis
Entsprechend der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung können Kindertageseinrichtungen von Personen nur betreten werden, wenn sie durch eine ärztliche Bescheinigung oder durch einen Test auf das Coronavirus nachweisen können, dass keine Infektion besteht. Davon ausgenommen sind neben den in Krippen und Kindergärten betreuten Kindern nur die sie begleitenden Personen zum Bringen und Abholen auf dem Außengelände. Wer seine Kinder jedoch ins Kita-Gebäude hineinbegleiten möchte, muss einen der genannten Nachweise vorlegen. Dieser darf nicht älter als drei Tage sein. Andernfalls darf die Kindertageseinrichtung nicht betreten werden. Das Zutrittsverbot gilt ab dem Moment, wenn ausreichend Selbsttestkits für die pädagogischen Fachkräfte in der Kita vorliegen. Die Kindertageseinrichtung weist hierauf im Eingangsbereich des Geländes hin.

Reichlich Verstöße gegen Corona-Schutzverordnung geahndet

Eine Feierlichkeit in Börtewitz rief Samstagabend die Polizei auf den Plan. Das teilte die Polizeidirektion in Chemnitz mit.Vor Ort stellten die Beamten eine größere Gruppierung fest, die sich zunächst unkooperativ verhielt und die polizeilichen Ansprachen ignorierte. Deshalb kamen weitere Polizisten hinzu, woraufhin die Feier aufgelöst wurde. Letztlich fertigten die Beamten gegen 13 angetroffene Personen unterschiedlicher Hausstände Anzeigen wegen Verstößen gegen die Sächsische Corona-Schutzverordnung.

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Morgen ist das Bürgertelefon von 8:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de  

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image/png https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/coronavirus-illustration-cdc-lizenz-gemeinfrei.png Coronavirus Kugel mit kleinen angedockten Teilchen 1 Mehr zu Corona https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-4989 Thu, 01 Apr 2021 14:14:01 +0200 Corona-Lage vom 1. April 2021 /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-vom-1-april-2021.html Themen: Modellprojekt Augustusburg genehmigt, Unternehmerinfos überarbeitet Themen: Modellprojekt Augustusburg genehmigt, Unternehmerinfos überarbeitet Heute meldet das Gesundheitsamt 167 neue Fälle. Damit steigt die Gesamtzahl auf 17 950. Davon entfallen 7488 Fälle auf den Altkreis Freiberg, 3615 auf den Altkreis Döbeln und 6847 auf den Altkreis Mittweida. Der aktuelle Inzidenzwert für Mittelsachsen liegt laut Robert Koch-Institut bei 170,7. In den Krankenhäusern werden 59 Covid-Patienten behandelt, davon 16 auf der Intensivstation.

Modellprojekt Augustusburg genehmigt

Der Landkreis hat gestern das Modellprojekt Augustusburg genehmigt. Dort können seit heute im  Wesentlichen Übernachtungsangebote und Gastronomiebetriebe sowie Bars, Kneipen, Cafés, Eisdielen und ähnliche Einrichtungen im Rahmen eines Modellprojektes öffnen und betrieben werden. Ein negativer Schnelltest wird zur Eintrittskarte.

Der Landkreis Mittelsachsen hat nach Eingang des Antrages auf Genehmigung des Modellprojekts entsprechend der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung in der Fassung vom 5. März 2021 das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Sächsischen Datenschutzbeauftragten in der vergangenen Woche um entsprechende Stellungnahmen gebeten und angefragt, ob dem Projekt zugestimmt wird. Diese Zustimmungen wurden gestern im Laufe des Tages erteilt.

Das Anliegen der Staatsregierung unterstützend, hat der Landkreis am Dienstagabend die entsprechende Allgemeinverfügung erlassen, die die Bedingungen für „Covid-Ex“ regelt. Insbesondere mit Blick auf die Infektionslage und die mit Covid-Patienten belegten Betten in den Krankenhäusern kommt es sehr auf die Einhaltung der Regeln und den disziplinierten Umgang mit den gegebenen Möglichkeiten an. Die Einrichtungen in Augustusburg müssen wieder schließen, wenn in den Krankenhäusern im Freistaat auf Normalstation 1300 Betten mit Covid-Erkrankten belegt sind.

„Das Modellprojekt soll helfen, Wege zu finden, wie wir Öffnungsstrategien in Zukunft mit und trotz relativ hoher Infektionszahlen umsetzen können. Dies funktioniert nur, wenn die Öffnungen im Einklang mit Tests und einer datenschutzkonformen elektronischen Kontaktnachverfolgung erfolgen. Ich bin nun sehr gespannt auf die Ergebnisse“, sagt Landrat Matthias Damm.

Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit verboten

Der Landkreis hat eine Allgemeinverfügung zum Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit erlassen. Damit ist auch weiterhin der Konsum von Alkohol in öffentlichen Gebieten, welche innerorts im Sinne der Straßenverkehrs-Ordnung gelegen sind, wie zum Beispiel Parks, verboten. Außerdem auch außerorts an Bushaltestellen und Sitzmöglichkeiten sowie im Umkreis von zehn Metern um diese, an Bahnhöfen sowie auf Parkplätzen. Die neue Allgemeinverfügung wurde notwendig, weil die bestehende Allgemeinverfügung bis 31. März befristet war.

Corona: Unternehmerinfos überarbeitet

Das Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung hat die Informationen für Unternehmen, Fachkräfte und Lernende in Mittelsachsen überarbeitet. „Auf unserer neuen Infoseite werden die wirtschaftsrelevanten Themen zum Beispiel für Grenzpendler, Gesundheit und Hygiene im Unternehmen oder zu den verschiedenen Unterstützungsmöglichkeiten übersichtlich aufgezeigt“, sagt Kerstin Kunze, Referatsleiterin für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung in der Landkreisverwaltung. Unter dem Stichwort „Kauf regional“ gibt es eine Übersicht lokaler Angebote in den einzelnen Kommunen des Landkreises und die Kaufregional-Karte.

Mit 293 Angeboten mittelsächsischer Unternehmen mit Abhol- und Lieferservice, Onlineshops, Restaurants und Wertgutscheinen ist die Plattform die umfangreichste im ganzen Landkreis. Die Informationen sind unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/informationen-fuer-unternehmen-zum-coronavirus.html zu finden.

Plakataktion vom Kreissportbund (KSB)

Die Sportvereine prägen das gesellschaftliche Leben. Sie bieten vielfältige Möglichkeiten der Teilhabe und ehrenamtlichem Engagement. Das sieht auch die deutsche UNESCO-Kommission so und hat die „Gemeinwohlorientierte Sportvereinskultur” in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Aus der Sicht der Kommission spielen Sportvereine eine wesentliche Rolle bei der Vermittlung gesellschaftlicher Werte. Den Gedanken der Würdigung des Vereins greift nun auch die aktuelle Plakataktion des Kreissportbund Mittelsachsen auf. „Wir haben dabei ganz bewusst alle unsere Mitgliedsvereine in die Werbeaktion eingebunden. Das war bei fast 400 Vereinen keine leichte Aufgabe“, erläutert KSB-Geschäftsführer Benjamin Kahlert augenzwinkernd. „Wir wollen für den gebeutelten Sport ein positives Signal senden. Alle unsere Vereine bekommen von uns großformatige Poster, in dem auch ihr Vereinsname platziert ist. Gern können sie sich bei weiterem Bedarf an uns wenden. Außerdem starten wir ab April einen Motivationsvideoclip, der über unsere sozialen Kanäle möglichst breit für den Vereinssport werben soll. Es ist eine nie da gewesene Durststrecke – auch und gerade für den Sport. Unsere Aktion soll als Mutmacher verstanden werden, der alle anspornt, die Vereinskultur auch in Zeiten der Pandemie sowie darüber hinaus zu erhalten und den Vereinen treu zu bleiben“, sagt Kahlert.  

Testzentrum in Mittweida länger geöffnet

Das Testzentrum des Studentenrates der Hochschule Mittweida wird wesentlich erweitert. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Zum einen wurden die Räumlichkeiten im Testzentrum verdoppelt und das Personal um 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgestockt. So werden ab kommender Woche in einem Zelt die Anmeldungen erfolgen und in dem zweiten Zelt bis zu vier Teststrecken in den Öffnungszeiten in Betrieb sein. Zusätzlich werden ab Dienstag die neuen Öffnungszeiten umfassender und bürgerfreundlicher gestaltet:

Montag: 07:00 – 11:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr
Dienstag: 07:00 – 11:00 Uhr und 15:00 – 19:00 Uhr
Mittwoch: 08:00 – 12:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr
Donnerstag: 08:00 – 12:00 Uhr und 15:00 – 19:00 Uhr
Freitag: 08:00 – 12:00 Uhr und 14:00 – 17:00 Uhr und
Samstag: 09:00 – 12:00 Uhr

Durch die Anpassungen wird die Testkapazität von derzeit zirka 500 auf rund 3 500 Testungen pro Woche erhöht. Das Testzentrum ist für die gemäß Corona-Schutz-Verordnung einmal pro Woche kostenlose Testung vorgesehen.

Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern!“ verlängert

Das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern!“ wurde verlängert und die Förderungen ausgeweitet. Einzelne Änderungen sind rückwirkend zum 16. Februar 2021 rechtskräftig geworden. So können nun auch Ausbildungsverhältnisse gefördert werden, die zwischen dem 16. Februar 2021 und 26. März 2021 geschlossen worden sind, wie die Arbeitsagentur informiert. Ab dem 1. Juni 2021 werden dann weitere Änderungen bei den Förderhöhen und Rahmenbedingungen wirksam. Da für die rechtssichere Umsetzung der Änderungen zahlreiche Anpassung im Verfahren erforderlich sind, wurde die Bearbeitung bundesweit vorübergehend gestoppt. Antragsunterlagen sind vorübergehend nicht mehr über das Internet aufrufbar. Derzeit rechnet die Bundesagentur für Arbeit mit einer Verzögerung bei der Bearbeitung um zehn Arbeitstage.

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Morgen und am Ostermontag  ist das Bürgertelefon von 9:00 bis 12:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de  

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/stura_mw_test.jpg Desinfektionsspender, im Hintergrund Testzentrum Foto: StuRa Mittweida/M.E. Hammel 1 Mehr zum Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-4987 Thu, 01 Apr 2021 11:42:39 +0200 Geflügelpest-Sperrbezirk aufgehoben /das-amt/neuigkeiten/gefluegelpest-sperrbezirk-aufgehoben.html Der Landkreis hebt den Geflügelpest-Sperrbezirk für Burgstädt, Mohsdorf, Taura sowie die Teile von Hartmannsdorf und Mühlau nördlich der Kreisstraße 8252 auf. Das Gebiet gilt jetzt als Beobachtungsgebiet. Der Landkreis hebt den Geflügelpest-Sperrbezirk für Burgstädt, Mohsdorf, Taura sowie die Teile von Hartmannsdorf und Mühlau nördlich der Kreisstraße 8252 auf. Das Gebiet gilt jetzt als Beobachtungsgebiet. Der Sperrbezirk wurde am 10. März 2021 gebildet. Hintergrund war der Nachweis der Krankheit bei einem Hausgeflügelbestand in Burgstädt. Alle Hühner des Bestandes sind innerhalb kürzester Zeit verendet beziehungsweise wurden getötet. 

Die Stallpflicht für Geflügel im gesamten Landkreis Mittelsachsen hat weiterhin bestand. Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Wachteln, Enten, Gänse und Laufvögel müssen in geschlossenen Ställen oder unter einer Schutzvorrichtung gehalten werden. Dabei handelt es sich um Vorrichtungen, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und mit einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung bestehen muss. Netze oder Gitter, die zur Abdeckung nach oben genutzt werden, werden anerkannt, wenn ihre Maschenweite maximal 25 Millimeter beträgt. Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt appelliert an alle Tierhalter diese Maßnahmen einzuhalten um ihre Tiere vor einer Ansteckung zu schützen. Eine Einschleppung in den Hausgeflügelbestand führt zur Gesamtbestandstötung.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/adobestock-sperrbezirk.jpg Schild Sperrbezirk Geflügelpest Foto: stock.adobe.com/OliverBoehmer 1 Mehr zum Thema Geflügelpest https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerden/gefluegelpestvirus.html
news-4974 Tue, 30 Mar 2021 14:31:30 +0200 Corona-Lage vom 30. März 2021 /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-vom-30-maerz-2021.html Themen: Modellprojekt Augustusburg, neue Schutzverordnung vorgestellt Themen: Modellprojekt Augustusburg, neue Schutzverordnung vorgestellt Heute meldet das Gesundheitsamt 66 neue Fälle. Damit steigt die Gesamtzahl auf 17 645. Davon entfallen 7345 Fälle auf den Altkreis Freiberg, 3554 auf den Altkreis Döbeln und 6746 auf den Altkreis Mittweida. Der aktuelle Inzidenzwert für Mittelsachsen liegt laut Robert Koch-Institut bei 199,9. In den Krankenhäusern werden 49 Covid-Patienten behandelt, davon 15 beatmet.

Hinweis: In die Statistik des Landkreises fließen auch die positiv gemeldeten Schnelltests mit ein. Damit ist die Zahl der ausgewiesenen Fälle für Mittelsachsen immer im Vergleich zum Freistaat und dem Robert Koch-Institut höher. Dort werden nur die positiven PCR-Tests registriert. Der Landkreis empfiehlt nach einem positiven Schnelltest einen PCR-Test nachzuholen, dies ist aber derzeit keine Pflicht. Sowohl bei einem positiven Schnelltest als auch bei einem positiven PCR-Test muss man sich in Quarantäne begeben. Fällt der PCR-Test negativ aus, kann man nach Vorlage des Ergebnisses beim Gesundheitsamt die Quarantäne wieder verlassen.

Modellprojekt Augustusburg

Der Landkreis Mittelsachsen hat nach Eingang des Antrages auf Genehmigung des Modellprojekts entsprechend der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung in der Fassung vom 5. März 2021 das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Sächsischen Datenschutzbeauftragten in der vergangenen Woche um entsprechende Stellungnahmen gebeten. Diese sind noch nicht eingetroffen, sodass derzeit keine Entscheidung getroffen werden kann. Nach Veröffentlichung der neuen Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung wird der Landkreis umgehend prüfen, welche Voraussetzungen nunmehr für die Genehmigung eines Modellprojektes erfüllt sein müssen und eventuell nötige weitere Schritte einleiten. Der Landkreis wird morgen über den dann aktuellen Sachstand informieren.

Alle Impftermine in Freiberg vergeben
Für das temporäre Impfzentrum in Freiberg sind alle Termine ausgebucht. Das teilte die Stadt gestern mit. Schon am ersten Tag meldeten sich bis zum Nachmittag mehr als 1600 Personen, um über Ostern eine Corona-Schutzimpfung zu erhalten. Damit sind die vorhandenen Impfdosen verplant. Alle Bürger über 80 Jahren erhielten einen Brief von der Stadt. Rund 4000 Personen in den Gemeinden Freiberg, Großschirma, Halsbrücke, Bobritzsch-Hilbersdorf, Brand-Erbisdorf, Oberschöna Reinsberg und Weißenborn wurden mit dem Schreiben über die neue Impfmöglichkeit in Freiberg informiert. Sobald es aktuelle Informationen zu weiteren Impfterminen gibt, wird die Stadt Freiberg darüber informieren.

Medieninformationen des Freistaates

Neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung verabschiedet

Nach den Beschlüssen der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin vom 22. März hat das Kabinett die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung angepasst. Die neue Verordnung gilt vom 1. April bis Ablauf des 18. April 2021. Die bisherigen Corona-Maßnahmen werden damit größtenteils fortgeführt oder ausgeweitet. Grundsätze wie die Kontaktreduzierung oder die Empfehlung zum Verzicht auf unnötige Reisen, Einkäufe oder Besuche haben weiterhin Bestand.

Private Zusammenkünfte bleiben auf zwei Hausstände beschränkt, wobei insgesamt nicht mehr als fünf Personen zulässig sind. Kinder unter 15 Jahren werden dabei nicht mitgezählt.

Im öffentlichen Raum unter freiem Himmel ist überall dort eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen, wo sich Menschen begegnen, insbesondere aber von 06:00 bis 24:00 Uhr in Fußgängerzonen, auf Flächen für Sport und Spiel, Wochenmärkten und Außenverkaufsstände. Unter anderem für Banken, Aus- und Fortbildungseinrichtungen, Beherbergungsbetrieben sowie vor und in gastronomischen Einrichtungen bei Lieferung und Abholung gilt nun die erweiterte Pflicht mindestens einen medizinischen Mund-Nasenschutz oder eine FFP-2-Maske oder vergleichbarer Standard zu nutzen.

Beschäftigte und Selbstständige mit direktem Kundenkontakt müssen sich statt bisher einmal wöchentlich zweimal in der Woche testen oder testen lassen. Die Tests sind vom Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen. Ansonsten bleiben die Arbeitgeber weiterhin verpflichtend, allen Beschäftigten, die am Arbeitsplatz präsent sind, ein Angebot für einen kostenlosen Selbsttest einmal in der Woche zu unterbreiten. Betriebsinhaber und Beschäftigte unter anderem in Betrieben für körpernahe Dienstleistungen, Fahrschulen und Musikschulen müssen sich künftig zweimal wöchentlich testen oder testen lassen. Kunden und Besucher benötigen einen tagesaktuellen Test. Dies gilt ebenfalls für Kunden von Friseuren und medizinisch notwendigen körpernahen Dienstleistungen. Soweit der Selbsttest zur Erfüllung der Testpflicht genügt, ist dies durch eine dokumentierte Selbstauskunft nachzuweisen. Eine entsprechende Bescheinigung ist auf der Corona-Seite des Freistaates zu finden. Erweitert wurde die Anzahl der Teilnehmer bei Eheschließungen und Beerdigungen in enger Abhängigkeit von Testungen. Es können jetzt bis zu 20 Personen mit Test teilnehmen.

Grundsätzlich wird an dem stufenbasierten System der Öffnungsschritte und der Rückfallregelung festgehalten.

Landkreise und Kreisfreie Städte erhalten jedoch die Möglichkeit zur inzidenzunabhängigen Öffnung von click-and-meet-Angeboten, Zoos, Tier- und botanischen Gärten sowie Museen, Galerien oder Gedenkstätten, wenn die maximale Bettenkapazität von 1300 Krankenhausbetten mit Covid-19-Patienten auf Normalstation nicht erreicht ist. Damit verbindet sich zusätzlich zu den bisherigen Bestimmungen die Auflage, dass Kunden und Besucher zur Nutzung ein tagesaktuelles negatives Testergebnis vorlegen müssen. Die entsprechenden Angebote sind zugleich nicht mehr Bestandteil der Rückfallregelung. Im Rückfallmechanismus entfällt die verschärfte Kontaktbeschränkung: es gilt auch bei entsprechender mehrtägiger Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 100 weiterhin, dass max. zwei Hausstände und höchstens fünf Personen zusammenkommen dürfen, wobei Kinder unter 15 nicht gezählt werden.

Die Liste der Geschäfte des täglichen Bedarfs und der Grundversorgung wird um Babyfachmärkte ergänzt: diese können inzidenzunabhängig öffnen. Fitnessstudios werden mit Innensportanlagen gleichgesetzt und sind damit Bestandteil der Öffnungsstrategie, können bei einer länger konstanten 7-Tage-Inzidenz unter 100 wieder den Betrieb aufnehmen.

Modellprojekte bedürfen zwingend einer wissenschaftlichen Begleitung. Die Genehmigung eines solchen landesbedeutsamen Vorhabens obliegt dem jeweiligen Landkreis beziehungsweise der Kreisfreien Stadt, welche jedoch zuvor das Einvernehmen mit dem Sächsischen Datenschutzbeauftragten, dem Staatsministerium für Kultur und Tourismus und dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt herzustellen hat. Modellprojekte sind nicht zulässig, wenn die maximale Bettenkapazität überschritten ist.

Verschärfter Infektionsschutz für Schul- und Kita-Betrieb

Schulen und Kindertageseinrichtungen sollen nach Ostern inzidenzunabhängig öffnen. Allerdings sind damit verschärfte Infektionsschutzmaßnahmen verbunden. Das sieht die neue Corona-Schutz-Verordnung vor. Zutritt in Kindertagesstätten gibt es nur mit negativem Testergebnis. Fortan können Kindertageseinrichtungen von Personen nur betreten werden, wenn sie durch eine ärztliche Bescheinigung oder durch einen Test auf das Coronavirus nachweisen können, dass keine Infektion besteht. Davon ausgenommen sind neben den in Krippen und Kindergärten betreuten Kindern nur die sie begleitenden Personen zum Bringen und Abholen auf dem Außengelände. Wer seine Kinder jedoch ins Kita-Gebäude hineinbegleiten möchte, muss einen der genannten Nachweise vorlegen. Dieser darf nicht älter als drei Tage sein. Andernfalls darf die Kindertageseinrichtung nicht betreten werden. Das Zutrittsverbot gilt ab dem Moment, wenn ausreichend Selbsttestkits für die pädagogischen Fachkräfte in der Kita vorliegen. Die Kindertageseinrichtung weist hierauf im Eingangsbereich des Geländes hin.

Schulbesuch für alle Schülerinnen und Schüler an Testungen gebunden. Bisher mussten Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen nur einmal pro Woche eine ärztliche Bescheinigung oder ein negatives Testergebnis vorweisen können. Mit der neuen Corona-Schutz-Verordnung wird die Testpflicht für Schüler auf zwei Mal wöchentlich und auch auf die Schülerinnen und Schüler der Primarstufe ausgedehnt. Die Regelung für das Schulpersonal bleibt wie bisher bei zwei Mal pro Woche. Antworten auf wichtige Fragen zu den Selbsttests gibt es im SMK-Blog des Kultusministeriums.

Ab Klassenstufe 5 müssen Schülerinnen und Schüler fortan eine medizinische Gesichtsmaske oder FFP2-Maske auch im Unterricht tragen. Weiterhin gilt: Alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, sonstiges Personal und Eltern müssen auf dem Gelände der Schule und im Schulgebäude eine der genannten Masken tragen. Die Maskenpflicht gilt nicht auf dem Außengelände der Schulen, wenn ein ausreichender Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird. Konnten bislang lediglich Primarschüler von der Präsenzbeschulung abgemeldet werden, ist dies nun für alle Schülerinnen und Schüler möglich. Die Kinder oder Jugendlichen können dann die Lernzeit zuhause verbringen und werden mit Lernaufgaben versorgt. Mit einer vollumfänglichen Betreuung der Schülerinnen und Schüler durch Lehrkräfte, wie im Präsenzunterricht, kann allerdings nicht gerechnet werden. Weitere Informationen zum Schul- und Kita-Betrieb nach Ostern sowie zu den Selbsttests gibt es im Blog der Ministeriums.

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Morgen ist das Bürgertelefon wieder von 08:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Karfreitag und Ostermontag ist das Bürgertelefon von 09:00 – 12:00 Uhr besetzt. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de .

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/_processed_/7/8/csm_IMG_2416_f1445712fd.jpg Kinder im Eingangsbereich einer Kindertagesstätte 1 Mehr zum Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-4973 Mon, 29 Mar 2021 15:29:40 +0200 Corona-Lage vom 29. März 2021 /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-vom-29-maerz-2021.html Themen: Inzidenz über 200, keine Bescheinigung für Grenzpendler mehr nötig Themen: Inzidenz über 200, keine Bescheinigung für Grenzpendler mehr nötig Heute meldet das Gesundheitsamt 59 neue Fälle. Damit steigt die Gesamtzahl auf 17 579. Davon entfallen 7322 Fälle auf den Altkreis Freiberg, 3540 auf den Altkreis Döbeln und 6717 auf den Altkreis Mittweida. Der aktuelle Inzidenzwert für Mittelsachsen liegt laut Robert Koch-Institut bei 201,3. In den Krankenhäusern werden 57 Covid-Patienten behandelt, davon 17 beatmet.

Hinweis: In die Statistik des Landkreises fließen auch die positiv gemeldeten Schnelltests mit ein. Damit ist die Zahl der ausgewiesenen Fälle für Mittelsachsen immer im Vergleich zum Freistaat und dem Robert Koch-Institut höher. Dort werden nur die positiven PCR-Tests registriert. Der Landkreis empfiehlt nach einem positiven Schnelltest einen PCR-Test nachzuholen, dies ist aber derzeit keine Pflicht. Sowohl bei einem positiven Schnelltest als auch bei einem positiven PCR-Test muss man sich in Quarantäne begeben. Fällt der PCR-Test negativ aus, kann man nach Vorlage des Ergebnisses beim Gesundheitsamt die Quarantäne wieder verlassen.

Keine Bescheinigung für Grenzpendler mehr nötig

Seit Sonntag sind für Grenzpendler aus der Slowakei, Tschechien und Tirol keine amtlichen Bescheinigungen mehr notwendig.

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat keine neuen Virus-Variantengebiete in seine Auflistung aufgenommen. Die Slowakei, Tschechien und das Bundesland Tirol in Österreich gelten nicht mehr als Virus-Variantengebiet. Demnach sind keine amtlichen Grenzpendlerbescheinigungen für berufsbedingtes Pendeln notwendig. Es gelten die allgemeinen Einreisebedingungen zu Testpflicht und Quarantäne. Die Übersicht zu Risiko-, Hochinzidenz- und Virus-Variantengebieten gibt es im Internetauftritt des Robert Koch-Institutes

Weitere Informationen für mittelsächischen Unternehmen gibt es unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/informationen-fuer-unternehmen-zum-coronavirus. 

Neue Einreiseverordnung

Flugreisende müssen ab dem Morgen vor Abflug nachweisen, dass sie nicht mit dem Coronavirus infiziert sind. Der Test darf nicht älter als 48 Stunden sein. „Andenfalls ist eine Beförderung nicht möglich“, so geht es aus der Website der Bundesregierung hervor. Die Kosten für die Testung müssen die Flugreisenden übernehmen. 

Weitere Informationen gibt es im Internetauftritt der Bundesregierung

Freiberger Impfzentrum startet Gründonnerstag
Freiberg geht in die Impfoffensive. Der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen gab am vergangenen Donnerstag (25. März) grünes Licht für den Start des temporären Impfzentrums in der Glück-Auf-Sporthalle, Chemnitzer Straße 48. Über Ostern, von Gründonnerstag (1. April) bis Ostermontag (5. April), öffnet das Zentrum täglich von 08:00 bis 17:00 Uhr. Pro Tag können rund 250 Personen gegen Corona geimpft werden, dabei kommt voraussichtlich der Impfstoff von BioNTech/Pfizer zum Einsatz.  Dies teilte die Stadt in der vergangenen Woche mit. Vor allem für ältere Menschen steht nun im Einzugsgebiet der Stadt Freiberg ein gut erreichbares und barrierefreies Impfangebot zur Verfügung. Impfungen sind zunächst für Personen der höchsten und hohen Priorität vorgesehen (siehe: www.coronavirus.sachsen.de/priorisierung-fuer-die-coronaschutzimpfung-9340.html).

Alle Bürger über 80 Jahren erhalten ab Montag, dem 29. März, einen Brief von der Stadt. Rund 4000 Personen in den Gemeinden Freiberg, Großschirma, Halsbrücke, Bobritzsch-Hilbersdorf, Brand-Erbisdorf, Oberschöna Reinsberg und Weißenborn werden mit dem Schreiben über die neue Impfmöglichkeit in Freiberg informiert.

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Morgen ist das Bürgertelefon wieder von 08:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Karfreitag und Ostermontag ist das Bürgertelefon von 09:00 – 12:00 Uhr besetzt. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de  

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image/png https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/coronavirus-illustration-cdc-lizenz-gemeinfrei.png Coronavirus Kugel mit kleinen angedockten Teilchen 1 Mehr zum Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-4971 Mon, 29 Mar 2021 07:24:37 +0200 Erleichterungen beim Hauskauf und Bauen für Familien /das-amt/neuigkeiten/erleichterungen-beim-hauskauf-und-bauen-fuer-familien-2.html Mit dem Service der Nestbau-Zentrale unterstützt der Landkreis Familien auf dem Weg zu den eigenen vier Wänden. Mit dem Service der Nestbau-Zentrale unterstützt der Landkreis Familien auf dem Weg zu den eigenen vier Wänden. Interessierten Häuslebauern und Sanierern bietet das Nestbau-Team kostenfreie Unterstützung an. So können sich bauwillige Zuzügler und Mittelsachsen momentan über eine virtuelle Messe zum ländlichen Bauen unter www.nestbau-mittelsachsen.de  informieren und wertvolle Kontakte knüpfen.

Neue Fördermöglichkeiten

Nicht nur bei der Suche nach Handwerkern sondern auch bei der Recherche nach Grundstücken, Immobilien und aktuellen Fördermöglichkeiten ist die Nestbau-Zentrale behilflich. So wurde im März die Förderrichtlinie Familienwohnen (FRL Familienwohnen) um neue Fördermöglichkeiten ergänzt, um Familien in Sachsen verstärkt beim Kauf und Bau von Wohneigentum zu unterstützen.

Generell besteht die Familienförderung aus sehr langfristigen und zinsgünstigen Darlehen mit einer Laufzeit von 25 Jahren. Während dieser Zeit bleibt der Zinssatz auf dem vom Staatsministerium für Regionalentwicklung festgelegten Wert, aktuell bei 0,75 Prozent.

Mit dem neuen Förderprogramm „Jung kauft Alt“ sollen besonders kleinere Orte gestärkt und Leerstand verhindert werden. Familien, die eine ältere Immobilie kaufen und sanieren möchten, erhalten eine Grundförderung von 50.000 Euro zuzüglich weiteren 50.000 Euro je Kind als Bonus. Bei Familien mit einem schwerbehinderten Familienmitglied erhöht sich das Darlehen um weitere 15.000 Euro je Kind.

Neu ist auch die Förderung von kooperativen Baugemeinschaften, die sich noch in ihrer Gründung befinden. Denn gerade in dieser Phase sind diese kaum handlungsfähig. Eine Zwischenfinanzierung in Höhe von bis zu 500.000 Euro soll hier den Grundstückserwerb deutlich erleichtern. Weitere Informationen zur Förderung und den damit verbundenen Einkommensgrenzen gibt es seit heute auch über die Sächsische Aufbaubank (SAB): www.sab.sachsen.de.

Für ein persönliches Informationsgespräch steht Interessierten auch Nestbau-Koordinatorin Katrin Roßner gerne zur Verfügung – per E-Mail unter info@nestbau-mittelsachsen.de oder per Telefon 03731 799-1491.

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image/png https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-screenshot-virtuelle-baumesse.PNG Screenshot der virtuellen Messe Messestand mit Betreuerin 1 Virtuelle Messe ländliches Bauen der Nestbau-Zentrale Mittelsachsen https://www.nestbau-mittelsachsen.de/rueckkehrer/wohnen/bauen-sanieren.html
news-4966 Fri, 26 Mar 2021 20:03:35 +0100 Neuer Fall: Geflügelpest bei Döbeln /das-amt/neuigkeiten/neuer-fall-gefluegelpest-bei-doebeln.html Ein weiterer Fall der Klassischen Geflügelpest wurde in einem Haustierbestand bei Döbeln amtlich durch das Friedrich-Löffler-Institut festgestellt. Ein weiterer Fall der Klassischen Geflügelpest wurde in einem Haustierbestand bei Döbeln amtlich durch das Friedrich-Löffler-Institut festgestellt. Alle Hühner des Bestandes sind innerhalb kürzester Zeit verendet beziehungsweise wiesen eindeutige Symptome auf. Jetzt ist ein Sperrbezirk mit einem Umfang von mindestens drei Kilometer um den Ausbruchsbestand gezogen worden. Dieser umfasst

  • von der Großen Kreisstadt Döbeln die Ortsteile: Forchheim, Limmritz, Miera, Nöthschütz, Pischwitz, Schweta, Stockhausen, Technitz, Töpeln, Wöllsdorf, Ziegra, von Mannsdorf den Ortsteil westlich der Bundesstraße (B) 169 und von Döbeln den Stadtteil westlich der B 169 bis zur Anschlussstelle an die Staatsstraße (S) 34 und den Stadtteil westlich der S 34 von der Anschlussstelle an die B 169 bis Ortseingang Zschepplitz,
  • von der Gemeinde Großweitzschen die Ortsteile: Großweitzschen, Höckendorf, Hochweitzschen, Westewitz,
  • von der Stadt Hartha die Ortsteile Wendishain, Nauhain, Saalbach, Steina,
  • von der Stadt Waldheim den Ortsteil Neuhausen.

Das Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern beinhaltet Ortsteile der Städte Döbeln, Geringswalde, Hartha, Leisnig, Roßwein und Waldheim sowie der Gemeinden Erlau, Großweitzschen, Kriebstein, Ostrau, Striegistal, Zschaitz-Ottewig.

Dort gilt ab morgen: Gehaltene Vögel dürfen vorerst nicht aus dem Bestand verbracht werden. Für die Abgabe von Geflügelprodukten zum Beispiel Eiern gelten Sperrmaßnahmen in den jeweiligen Gebieten. Der Zugang für fremde Personen zu Ställen oder anderen Haltungseinrichtungen von Vögeln ist wirksam zu unterbinden. Tierärzte und die zuständige Kontrollbehörde müssen jedoch Zutritt erhalten. Vor den Ein- und Ausgängen der Ställe oder Schutzvorrichtungen sollen Matten oder sonstige saugfähige Bodenauflagen ausgelegt werden, die mit einem Desinfektionsmittel getränkt und stets damit feucht gehalten werden. Auch Jäger haben in den beiden Restriktionszonen bestimmte Verbote bezüglich Federwild zu beachten. Auf Grund der seit 11. März geltenden Aufstallungspflicht für Geflügel im gesamten Landkreis Mittelsachsen ist dieses bereits in Ställen oder Schutzeinrichtungen untergebracht. Diese Anordnung gilt in den oben genannten Gebieten nun zusätzlich auch für andere gehaltene Vögel, zum Beispiel Ziervögel.

Aufstallung im gesamten Landkreis gilt weiterhin

Die hohe Gefahr der Einschleppung der Tierseuche durch Wildvögel hat unter anderem dieser weitere Fall gezeigt. Deswegen hat die Stallpflicht für Geflügel im gesamten Landkreis Mittelsachsen weiterhin bestand. Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Wachteln, Enten, Gänse und Laufvögel müssen in geschlossenen Ställen oder unter einer Schutzvorrichtung gehalten werden. Dabei handelt es sich um Vorrichtungen, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und mit einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung bestehen muss, wobei Netze oder Gitter, die zur Abdeckung nach oben genutzt werden anerkannt werden, wenn ihre Maschenweite maximal 25 Millimeter beträgt. Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt appelliert an alle Tierhalter diese Maßnahmen einzuhalten, um ihre Tiere vor einer Ansteckung zu schützen. Eine Einschleppung in den Hausgeflügelbestand führt zur Gesamtbestandstötung.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgefordert tote aufgefundene Wildvögel dem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt unverzüglich mitzuteilen.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/2-lk-mittelsachsen.jpg Landkreisumriss mit Einteilung in Städte und Gemeinden 1 Mehr zur Geflügelpest https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerden/gefluegelpestvirus.html
news-4962 Fri, 26 Mar 2021 06:48:22 +0100 Kreistag spricht sich gegen Planentwurf für Berufsschulen aus /das-amt/neuigkeiten/kreistag-spricht-sich-gegen-planentwurf-fuer-berufsschulen-aus.html Auf der Tagesordnung des mittelsächsischen Kreistages standen verschiedene Themen aus den Bereichen Tourismus, Breitband, Straßen und berufsbildende Schulen. Auf der Tagesordnung des mittelsächsischen Kreistages standen verschiedene Themen aus den Bereichen Tourismus, Breitband, Straßen und berufsbildende Schulen. Pläne für Berufsschulen

Der Kreistag versagt das Einvernehmen zum Anhörungsentwurf „Teilschulnetzplan Berufsbildende Schulen“.

„Der Plan wurde vom Kultusministerium erarbeitet und hätte bei seiner Umsetzung negative Folgen für den Bildungsstandort Mittelsachsen“, erklärt der zuständige Kreisbeigeordnete Jörg Höllmüller. Die mittelsächsischen Beruflichen Schulzentren (BSZ) würden in der Gesamtschau geschwächt, da im Vergleich zum ersten Entwurf vom März 2020 nur noch minimale Zugänge einer großen Zahl von Abgängen gegenüberstehen. „Der Entwurf sieht den Erhalt von 60 Beruflichen Schulzentren vor. Zugleich sollen mit dem Entwurf die Berufsausbildung im ländlichen Raum gestärkt sowie Kompetenzzentren der Berufsausbildung weiter profiliert werden“, heißt es auf der Internetseite des Freistaates.

In Mittelsachsen ergäben sich zahlreiche Veränderungen. Zum Beispiel soll, nachdem die Grundstufe Bau seit dem Schuljahr 2018/19 bereits am Standort Rochlitz entfallen ist, nun auch der Standort Freiberg aufgegeben werden. Ebenso soll der Ausbildungsbereich Landwirtschaft nur noch in Freiberg konzentriert werden, was beim derzeitigen Einzugsbereich des Standortes Rochlitz für massive Kritik sorgt. Der Berufsbereich Fahrzeugtechnik soll ebenso spätestens ab dem Schuljahr 2024/25 nur noch in Freiberg konzentriert sein, was das BSZ Döbeln-Mittweida weiter schwächt. Generell aufgegeben werden soll der Standort Burgstädt, so dass die Berufe „Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel“ sowie „Verkäufer/-in“ im Landkreis Mittelsachsen nur noch in Döbeln ausgebildet werden könnten. Dies birgt die große Gefahr weiterer Abwanderung an andere Berufsschulstandorte, zumal nicht klar ist, wie die zukünftige Praxis der Ausnahmegenehmigungen vom Einzugsbereich ausgestaltet wird. „Wir hoffen, dass an Plänen noch praktikable Anpassungen möglich sind“, so der zweite Beigeordnete, Jörg Höllmüller.

Breitband: Erstes Vergabeverfahren abgeschlossen

Für das erste Cluster, zum dem Burgstädt, Mühlau, Königshain-Wiederau, Hartmannsdorf, Taura, Claußnitz und Lunzenau gehören, haben die Kreisräte über den Netzbauer und -betreiber entschieden. Sobald alle förder- und genehmigungsrechtlichen Auflagen erfüllt wurden und die endgültigen Zuwendungsbescheide des Bundesverkehrsministeriums vorliegen, kann der Landrat den Zuschlag an die Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH erteilen. Rund 1 000 Gebäude-Anschlüsse, das sind in diesem Fall zirka 1 300 Haushalte, sollen in diesem Gebiet entstehen. Die Gesamtinvestition des derzeitigen Loses beträgt rund 15 Millionen Euro.

Mit der Firma wurde einvernehmlich vereinbart, neben den eigentlichen Förderzielen auch alle an den Ausbautrassen anliegenden knapp 1 600 Anschlüsse mit zu erschließen – in der Fachsprache heißt dies Vortrieb auf der Basis von Reservekapazitäten. Die Förderfähigkeit des Einzelanschlusses spielt dabei keine Rolle. Das wird im Rahmen eines über Fördermittel finanzierten Nachtrages erfolgen.

Insgesamt wurden im Landkreis Projekte mit einem Gesamtvolumen von mehr als 240 Millionen Euro in Gang gesetzt. Voraussichtlich im Mai und im Juli kann über die restlichen Cluster entschieden werden.

„Der Landkreis möchte über seinen erweiterten Strategieansatz ‚Systematische digitale Infrastrukturentwicklung‘ jede Möglichkeit der Projektoptimierungen so ausschöpfen, dass damit der Versorgungs- und Anschlussgrad mit Breitband und digitaler Infrastruktur signifikant erhöht beziehungsweise erweitert werden kann“, so Breitbandkoordinator Mattias Borm.

Die zusätzlichen Förderziele werden nach Abschluss der Nachtragsplanung im Landkreisportal zum Breitband unter www.landkreis-mittelsachsen.de veröffentlicht.

Straßenbau: Landrat erhält Ermächtigung

Der Kreistag ermächtigte in einem Tagesordnungspunkt den Landrat zur Vergabe von Bauleistungen an Kreisstraßen, wenn eine Vergabe nicht aus terminlichen Gründen im regulären Ausschuss möglich ist.

Unter anderem soll im Herbst ein Durchlass der Kreisstraße (K) 7754 in Hennersdorf neu gebaut und in diesem Zusammenhang rund 300 Meter Straße erneuert werden.

Rund zwei Kilometer lang ist der Abschnitt der K 7545 zwischen Naunhof und Bockelwitz, dessen Ausbau im zweiten Quartal beginnen und kommendes Jahr fertig sein soll.

Die Arbeiten am dritten und letzten 800 Meter langen Abschnitt der K 8257 in Langenleuba-Oberhain starten Ende September/Anfang Oktober. Im Zuge dieser Maßnahme erfolgt eine Brückensanierung.

Vorgesehen ist zudem die Hennersdorfer Holzbrücke teilweise zu sanieren. Sie bleibt in der Zeit befahrbar, da an den Widerlagern und dem Mittelpfeiler gearbeitet wird. Im Jahr 2022 soll die eigentliche Brücke folgen.

Auf einer Länge von 1,3 Kilometern wird die Fahrbahn der K 8212 im Bereich Erlebach erneuert. Nach den Maßnahmen in den Vorjahren wären dann zwei Drittel der sanierungsbedürftigen Strecke fertig.

Die K 7511 zwischen Noschkowitz und Kattnitz erhält ebenso eine neue Fahrbahn, wie auch die K 7794 in Hirschfeld, dort auf einem Abschnitt von 600 Metern.

Mit Eigenmitteln des Landkreises erfolgt eine Fahrbahnerneuerung in der Ortslage Röllingshain auf 600 Metern. Damit ist dann die gesamte Straße von Ottendorf über Röllingshain nach Altmittweida saniert.

Weiterhin ist die Erneuerung der Brücke in der Ortslage Garnsdorf ebenfalls aus Eigenmitteln des Landkreises geplant.

Der Verkehr auf der Ringethaler Brücke musste eingeengt werden, dieses Jahr folgt deren Sanierung, was etwa drei Monate dauen wird.

Umstrukturierung bestehender Tourismusstrukturen

Die drei Landkreise Mittelsachsen, Nordsachsen und Leipzig sowie die regionalen Vereine „Leipziger Neuseenland e. V.“, „Sächsisches Burgenland e. V.“ und „Sächsisches Heideland e. V.“ sind Mitglieder des Tourismusverbandes „Sächsisches Burgen- und Heideland e. V.“.

Angesichts der veränderten Rahmenbedingungen und Entwicklungen im Bereich Tourismus wie beispielsweise die Anforderungen an eine zeitgemäße Destinationsmanagementorganisation ist eine Anpassung der bestehenden Strukturen notwendig. Die Kommunen der regionalen Tourismusvereine sollen zu ordentlichen, stimmberechtigten Mitgliedern im Tourismusverband werden. So ist ein direkter Einfluss auf die Tourismusarbeit der Region möglich. Dazu wird die Satzung und die Beitragsordnung geändert und der Tourismusverband soll in LEIPZIG REGION umbenannt werden. Der Sitz bleibt in Waldheim.

Der Mitgliedsbeitrag für Kommunen beträgt wie bisher einen Euro pro Einwohner. Für Landkreise steigt der Betrag von 0,28 Euro auf 0,30 Euro pro Einwohner. Für Mittelsachsen sind das rund 52.700 Euro anteilig für die Einwohner der Regionen Döbeln und Mittweida pro Jahr.

„Durch die Neuorganisation der Strukturen in der Region Leipzig werden Ressourcen gebündelt und Doppelstrukturen abgebaut“, sagt Kerstin Kunze, Leiterin des Referats Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung. Mit der Stadt Leipzig werden derzeit ebenfalls Gespräche bezüglich einer Mitgliedschaft geführt. Die Außenkommunikation der Region übernimmt weiterhin die Leipzig Tourismus und Marketing GmbH. Diese Umstrukturierung ist ein Resultat eines längeren Evaluierungsprozesses. Es galt, die bisherigen Entwicklungen zu reflektieren und die strategische Ausrichtung neu zu bestimmen. Der Landkreis Mittelsachsen ist neben diesem auch noch Mitglied im Tourismusverband Erzgebirge e. V.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lutz-weidler-kreistag-hartha.jpg Kreisräte mit Mund-Nasenschutz im Sitzungssaal Kreistag in Hartha. Foto Lutz Weidler 1 Mehr zum Kreistag Mittelsachsen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/der-kreis/kreistag.html
news-4961 Thu, 25 Mar 2021 18:38:09 +0100 Geflügelpest: Lage ist angespannt /das-amt/neuigkeiten/gefluegelpest-lage-ist-angespannt.html Die Lage bei der Klassischen Geflügelpest bezeichnet das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Mittelsachsen (LÜVA) weiterhin als angespannt und verweist erneut und sehr eindringlich auf die Einhaltung der Aufstallungspflicht für alle Arten von Geflügel im gesamten Landkreis Mittelsachsen. Außerdem wird appelliert, dass sich Halter, die bei einem bestimmten Händler Geflügel gekauft haben, unbedingt beim Amt melden sollen. Die Lage bei der Klassischen Geflügelpest bezeichnet das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Mittelsachsen (LÜVA) weiterhin als angespannt und verweist erneut und sehr eindringlich auf die Einhaltung der Aufstallungspflicht für alle Arten von Geflügel im gesamten Landkreis Mittelsachsen. Außerdem wird appelliert, dass sich Halter, die bei einem bestimmten Händler Geflügel gekauft haben, unbedingt beim Amt melden sollen. Stallpflicht in ganz Mittelsachsen immer noch notwendig

Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt bekräftigt weiterhin Notwendigkeit der sogenannten Stallpflicht für Geflügel in ganz Mittelsachsen. Mehrere Halter haben sich schon gemeldet und gefragt, ob das unbedingt sein muss. Die Behörde wägt entsprechend der Lage ab, ob die Pflicht aufgehoben werden kann. Die Gefahr ist aber weiterhin sehr hoch: Wenn in einem Hausgeflügelbestand ein positiver Fall der Klassischen Geflügelpest auftritt, muss dieser komplett getötet werden muss. Deswegen sollte es im Sinne eines jeden Tierhalters sein, sein Geflügel vor einer Einschleppung zu schützen. Geregelt wird die sogenannte Aufstallpflicht in einer Allgemeinverfügung in Mittelsachsen, nach der Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Wachteln, Enten, Gänse und Laufvögel im gesamten Landkreis aufgestallt werden müssen. Die Tiere können in einem geschlossenen Stall untergebracht werden. Es ist aber auch eine sogenannte Volierenhaltung erlaubt, das bedeutet eine Schutzvorrichtung die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung besteht. Netze oder Gitter, die zur Abdeckung nach oben genutzt werden, dürfen eine Maschenweite maximal 25 Millimeter haben. Insgesamt sind im Landkreis Mittelsachsen 6676 Geflügelhalter beim LÜVA  gemeldet mit zirka 1,4 Millionen Hühnern, 13 000  Enten, 10 500 Gänsen, 5 400 Truthühnern und 2 600 Stück anderem Geflügel. 

Gekaufte Tiere sind erkrankt

In Sachsen besteht nun auch noch der Verdacht auf weitere Ausbrüche von Geflügelpest, nachdem Halter Junghennen von der Thüringer Zweigstelle des Geflügelhofs Schulte in Delbrück-Westenholz (Nordrhein-Westfalen) gekauft hatten. Darauf weist das Sozialministerium hin. Bei dem Betrieb war Anfang der Woche die Geflügelpest feststellt worden. Junghennen wurden von dort in kleinen Chargen im gesamten Bundesgebiet verkauft – darunter auch an Geflügelbetriebe in Sachsen, Thüringen und Baden-Württemberg.

In Sachsen sind nach bisherigem Kenntnisstand Kleinsthaltungen im Vogtlandkreis und im Landkreis Leipzig betroffen. Da der Verbleib der vom Händler aus Nordrhein-Westfalen veräußerten Tiere nicht vollständig nachvollzogen werden kann, fordert das Landestierseuchenbekämpfungszentrum des Freistaates Sachsen alle Halter auf, die Tiere ab Anfang März 2021 von dem Händler gekauft haben, unverzüglich mit dem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Kontakt aufzunehmen. Zu erreichen ist die Behörde zu den Dienstzeiten unter der Telefon 03731 799-6234 beziehungsweise außerhalb der Dienstzeiten unter 03731 799-6999.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/a-funke-tiere-enten.jpg Enten am Teich 1 Mehr zur Geflügelpest https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerden/gefluegelpestvirus.html
news-4955 Thu, 25 Mar 2021 14:04:00 +0100 Corona-Lage vom 25. März 2021 /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-vom-25-maerz-2021.html Themen: Wieder Notbetrieb in Kindertagesstätten, Azubi-Speed-Dating der IHK Themen: Wieder Notbetrieb in Kindertagesstätten, Azubi-Speed-Dating der IHK Statistik

Heute meldet das Gesundheitsamt 132 neue Fälle. Damit steigt die Gesamtzahl auf 17 158. Davon entfallen 7120 Fälle auf den Altkreis Freiberg, 3447 auf den Altkreis Döbeln und 6591 auf den Altkreis Mittweida. Der aktuelle Inzidenzwert für Mittelsachsen liegt laut Robert Koch-Institut bei 155,2. In den Krankenhäusern werden 44 Covid-Patienten behandelt, davon elf beatmet. Es gibt einen weiteren Todesfall. Damit steigt die Gesamtzahl auf 591.

Hinweis: In die Statistik des Landkreises fließen auch die positiv gemeldeten Schnelltests mit ein. Damit ist die Zahl der ausgewiesenen Fälle für Mittelsachsen immer im Vergleich zum Freistaat und dem Robert Koch-Institut höher. Dort werden nur die positiven PCR-Tests registriert. Der Landkreis empfiehlt nach einem positiven Schnelltest einen PCR-Test nachzuholen, dies ist aber derzeit keine Pflicht. Sowohl bei einem positiven Schnelltest als auch bei einem positiven PCR-Test muss man sich in Quarantäne begeben. Fällt der PCR-Test negativ aus, kann man nach Vorlage des Ergebnisses beim Gesundheitsamt die Quarantäne wieder verlassen.

Ab Montag wieder Notbetrieb in Kitas

Der Landkreis liegt seit über fünf Werktagen bei einer Inzidenz von 100. Entsprechend der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung müssen die Kindertageseinrichtungen – außer in Angeboten der Kindertagespflege – wieder geschlossen werden. Es wird eine Notbetreuung angeboten.

Eine Notbetreuung kann nur dann in Anspruch genommen werden, wenn beide Personensorgeberechtigten (oder der alleinige Personensorgeberechtigte) in einem systemrelevanten Beruf tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Gründe an einer Betreuung des Kindes gehindert sind. Für bestimmte Berufsgruppen genügt es, wenn nur einer der Personensorgeberechtigten in einem systemrelevanten Bereich beruflich tätig ist und an einer Betreuung des Kindes gehindert ist. Die Liste zu den Berufen und ausführliche Informationen gibt es auf der Internetseite des Freistaates.

Eine entsprechende öffentliche Bekanntmachung seitens des Sozialministeriums muss noch erfolgen.

Hinweis: Wer wäh­rend der Pan­de­mie seine Kin­der be­treu­en muss, weil Krip­pe, Kita, Schu­le und Hort durch die Be­hör­den ge­schlos­sen wur­den und des­halb vor­über­ge­hend nicht ar­bei­ten kann, hat unter be­stimm­ten Vor­aus­set­zun­gen einen Ent­schä­di­gungs­an­spruch. Im In­fek­ti­ons­schutz­ge­setz ist ge­re­gelt, dass Be­trof­fe­ne teil­wei­sen Er­satz für ihren Ver­dienst­aus­fall er­hal­ten. Das Verfahren wird auf der Internetseite der Landesdirektion, bei der dieser Ausfall beantragt werden kann, vorgestellt. 

Azubi-Speed-Dating der IHK: Jetzt Termin reservieren!

Vom 12. April bis 7. Mai 2021 lädt ein virtuelles Azubi-Speed-Dating dazu ein, Fragen rund um die Ausbildung potenziellen Arbeitgebern zu stellen. Mit dem Angebot der digitalen Berufsorientierung will die Industrie- und Handelskammer (IHK) Chemnitz auch in Coronazeiten junge Leute bestmöglich auf ein späteres Berufsleben vorbereiten. Rund 100 Unternehmen aus dem gesamten Kammerbezirk der IHK Chemnitz freuen sich darauf, jeweils in einem Gespräch per Video oder Telefon, mit Interessierten in Kontakt zu kommen. Die Bandbreite der angebotenen Ausbildungsberufe ist dabei groß. Aber was verbirgt sich konkret hinter der ein oder anderen Berufsbezeichnung, welche Fähigkeiten sind notwendig und welche Chancen bietet das Unternehmen nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung – auf diese und viele weitere Fragen wird im Rahmen des Speed-Datings geantwortet. Aus Mittelsachsen konnten 28 Unternehmen gewonnen werden, die sich an dem neuen Format beteiligen und ihr Ausbildungsangebot präsentieren. Mehr Informationen zur Anmeldung, zum Leitfaden sowie zu den teilnehmenden Unternehmen sind unter https://azubi-dating.chemnitz.ihk.de/aktion oder www.karriere-rockt.de zu finden.

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Morgen ist das Bürgertelefon wieder von 08:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de  

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/adobestock-corona4.jpg Schnelltest Corona-Schnelltest Foto: aneriksson – adobe.stock.com 1 Mehr zum Thema Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-4954 Wed, 24 Mar 2021 07:06:14 +0100 Kreistag tritt in Hartha zusammen /das-amt/neuigkeiten/kreistag-tritt-in-hartha-zusammen.html Heute kommt der Kreistag erneut in Hartha zusammen. Die Sitzung beginnt um 15:00 Uhr in der HartAarena. Dort können entsprechend der Corona-Situation die notwendigen Abstände gewahrt werden. Während der gesamten Sitzung des Kreistages ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Heute kommt der Kreistag erneut in Hartha zusammen. Die Sitzung beginnt um 15:00 Uhr in der HartAarena. Dort können entsprechend der Corona-Situation die notwendigen Abstände gewahrt werden. Während der gesamten Sitzung des Kreistages ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Unter anderem informiert dort Landrat Matthias Damm über die aktuelle Corona-Situation. Außerdem wird der Teilschulnetzplan Berufsbildende Schulen des Kultusministeriums behandelt, über die Änderung der Satzung und Beitragsordnung des Tourismusverbandes Sächsisches Burgen- und Heideland entschieden und es soll eine Vergabe für den Breitbandausbau unter anderem im Bereich Burgstädt, Mühlau und Lunzenau erfolgen.

Die Tagesordnung ist im elektronischen Amtsblatt veröffentlicht.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lutz-weidler-kt-hartarena.jpg Sitzungssaal mit Mitgliedern des Kreistages während einer Sitzung Kreistag in Hartha. Foto Lutz Weidler 1 Mehr zum Kreistag Mittelsachsen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/der-kreis/kreistag.html
news-4951 Tue, 23 Mar 2021 15:02:09 +0100 Corona-Lage vom 23. März 2021 /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-vom-23-maerz-2021.html Themen: morgen Kreistag in Hartha, Umfrage der IHK Themen: morgen Kreistag in Hartha, Umfrage der IHK Heute meldet das Gesundheitsamt 59 neue Fälle. Damit steigt die Gesamtzahl auf 16 865. Davon entfallen 7004 Fälle auf den Altkreis Freiberg, 3375 auf den Altkreis Döbeln und 6486 auf den Altkreis Mittweida. Der aktuelle Inzidenzwert für Mittelsachsen liegt laut Robert Koch-Institut bei 160,5. In den Krankenhäusern werden 41 Covid-Patienten behandelt, davon sieben beatmet. Es gab drei weitere Todesfälle. Damit steigt die Gesamtzahl auf 590.

Hinweis: In die Statistik des Landkreises fließen auch die positiv gemeldeten Schnelltests mit ein. Damit ist die Zahl der ausgewiesenen Fälle für Mittelsachsen immer im Vergleich zum Freistaat und dem Robert Koch-Institut höher. Dort werden nur die positiven PCR-Tests registriert. Der Landkreis empfiehlt nach einem positiven Schnelltest einen PCR-Test nachzuholen, dies ist aber derzeit keine Pflicht. Sowohl bei einem positiven Schnelltest als auch bei einem positiven PCR-Test muss man sich in Quarantäne begeben. Fällt der PCR-Test negativ aus, kann man nach Vorlage des Ergebnisses beim Gesundheitsamt die Quarantäne wieder verlassen.

Morgen Kreistag

Morgen kommt der Kreistag erneut in Hartha zusammen. Die Sitzung beginnt um 15:00 Uhr in der HarthArena. Dort können entsprechend der Corona-Situation die notwendigen Abstände gewahrt werden. Während der gesamten Sitzung des Kreistages  ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Tagesordnung ist im elektronischen Amtsblatt veröffentlicht: 

IHK-Blitzumfrage: Corona-Tests in regionalen Unternehmen

40 Prozent der Unternehmen im Kammerbezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Chemnitz bieten ihren Beschäftigten regelmäßig Corona-Tests an. Mit 60 Prozent arbeitet der Großteil hingegen noch daran, Mitarbeitertestungen im Unternehmen einzuführen. Das geht aus einer aktuellen IHK-Blitzbefragung vom 17. bis 19. März 2021 hervor, an der sich 150 Unternehmen aus der Region beteiligt haben. An der Umsetzung arbeitet auch noch Thomas Kolbe, Präsident der IHK Chemnitz Regionalkammer Mittelsachsen, der mit seinem Team eine Teststrategie für 190 Mitarbeiter der Max Knobloch Nachf. GmbH innerhalb kürzester Zeit aufgestellt hat: „Die Lieferung der Selbsttests hat sich verzögert und steht noch aus. Allerdings konnten wir bereits unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über das geplante Verfahren informieren. Die Tests können dann zu Hause beziehungsweise im Unternehmen durchgeführt werden“, sagt Thomas Kolbe. Zentrale Herausforderung bei der Realisierung von Corona-Teststrategien in Unternehmen sind den Antworten zufolge die Beschaffung von Tests. Die IHK Chemnitz bietet Unternehmen außerdem kostenfreie Webinare zum Thema an, in denen offene Fragen geklärt und das erforderliche Know-how vermittelt werden, um Tests effizient, sachgemäß und rechtskonform in vorhandene Hygienekonzepte zu integrieren. Mehr Informationen sind unter www.chemnitz.ihk.de/webinar-test zu finden.

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Morgen ist das Bürgertelefon wieder von 08:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de  

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image/png https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/coronavirus-illustration-cdc-lizenz-gemeinfrei.png Coronavirus Kugel mit kleinen angedockten Teilchen 1 Mehr zum Thema Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-4948 Mon, 22 Mar 2021 20:38:00 +0100 Familienpaten gesucht /das-amt/neuigkeiten/familienpaten-gesucht-2.html Aktuell gibt es in Mittelsachsen 61 Familienpaten. 23 Familien stehen auf der Warteliste. Aktuell gibt es in Mittelsachsen 61 Familienpaten. 23 Familien stehen auf der Warteliste. Aufgrund der großen Nachfrage von Familien in allen drei Regionen Döbeln, Mittweida und Freiberg sucht das Landratsamt weitere Familienpaten. Diese können Familien mit Kindern, vorwiegend bis zum dritten Geburtstag, punktuell oder langfristig in konkreten Alltagsfragen, in der Erziehung und in der Freizeit begleiten. Sie bieten den Eltern eine sinnvolle, flexible und bedarfsgerechte Unterstützung im Familienalltag an, die der Entstehung von Belastungssituationen vorbeugen kann und Familien in ihrer wichtigen Aufgabe der Kindererziehung stärkt.

Zur Vorbereitung auf diese Tätigkeit wird den Familienpaten eine für sie kostenfreie dreitägige Basisschulung zu wichtigen Themen in der Zusammenarbeit mit Eltern und Kindern angeboten, die verschiedenen Themen zur kindlichen Entwicklung, Spielen mit Kindern, Erste Hilfe am Kind, Gesunde Ernährung, Kindeswohl oder auch Elterngespräche aufgreift. Ebenso werden regelmäßige Austauschtreffen mit anderen Familienpaten durchgeführt. Die Familienpaten werden durch eine sozialpädagogische Fachkraft vor Ort begleitet, die Fahrtkosten können erstattet werden und es besteht eine Haftpflicht- und Unfallversicherung im Familienpateneinsatz.

Gesucht werden engagierte Frauen und Männer aller Altersgruppen aus dem Landkreis Mittelsachsen, die sich gern etwas Zeit für Familien nehmen, diese in speziellen Lebenslagen unterstützen und sich dadurch aktiv in ihrer unmittelbaren Umgebung gesellschaftlich einbringen möchten.

Aktuell gibt es in Mittelsachsen 61 Familienpaten. Aufgrund der Größe des Landkreises, gelingt es nicht immer, wohnortnah eine Unterstützung zu vermitteln, die auch den Erwartungen und Vorstellungen aller Beteiligten entspricht. Deshalb stehen derzeit 23 Familien auf der Warteliste.

Kontakt: 
Katrin Ballschuh
Telefon 03731 799-6217 
E-Mail netzwerk@landkreis-mittelsachsen.de 

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/adobestock-familienpaten.jpg Frau sitzt mit Kind auf einer Bank und liest vor Foto: stock.adobe.com/wavebreak3 1
news-4949 Mon, 22 Mar 2021 14:10:30 +0100 Corona-Lage vom 22. März 2021 /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-vom-22-maerz-2021.html Themen: Seit vier Tagen Inzidenz über 100, Testzelt in Mittweida vergrößert Themen: Seit vier Tagen Inzidenz über 100, Testzelt in Mittweida vergrößert Heute meldet das Gesundheitsamt 26 neue Fälle. Damit steigt die Gesamtzahl auf 16 806. Davon entfallen 6987 Fälle auf den Altkreis Freiberg, 3369 auf den Altkreis Döbeln und 6450 auf den Altkreis Mittweida. Der aktuelle Inzidenzwert für Mittelsachsen liegt laut RKI bei 159,2. In den Krankenhäusern werden 35 Covid-Patienten behandelt, davon sieben beatmet. Es gab einen weiteren Todesfall. Damit steigt die Gesamtzahl auf 587.

Hinweis: In die Statistik des Landkreises fließen auch die positiv gemeldeten Schnelltests mit ein. Damit ist die Zahl der ausgewiesenen Fälle für Mittelsachsen immer im Vergleich zum Freistaat und dem Robert Koch-Institut höher. Dort werden nur die positiven PCR-Tests registriert. Der Landkreis empfiehlt nach einem positiven Schnelltest einen PCR-Test nachzuholen, dies ist aber derzeit keine Pflicht. Sowohl bei einem positiven Schnelltest als auch bei einem positiven PCR-Test muss man sich in Quarantäne begeben. Fällt der PCR-Test negativ aus, kann man nach Vorlage des Ergebnisses beim Gesundheitsamt die Quarantäne wieder verlassen.

Lockerungen werden zurückgenommen

Seit vier Tagen liegt der Inzidenzwert im Landkreis bei über 100. Deshalb muss der Landkreis seine Lockerungen aufheben. Die vom Landkreis per Allgemeinverfügung erlassenen Lockerungen treten ab morgen außer Kraft. Das betrifft das Termineinkaufen (click & meet), den Individualsport alleine oder zu zweit sowie in Gruppen von bis zu 20 Kindern im Außenbereich und Angebote der körpernahen Dienstleistungen (ausgenommen Friseurbetriebe, Fußpflege und medizinisch notwendige Behandlungen). Zeitgleich darf ab morgen die Unterkunft nur noch mit triftigem Grund verlassen werden und die Kontakte sind wieder auf den eigenen Hausstand und eine weitere Person beschränkt. Kinder unter 15 Jahren bleiben unberücksichtigt.

Keine Auswirkungen hat die Überschreitung der Inzidenz auf die in der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung direkt eingeführten Rechte, wie zum Beispiel zur Öffnung von Gartenbau- und Floristikbetrieben, Gartenmärkten, Blumengeschäften, Buchläden, Baumärkten und Friseurbetrieben. Ebenso sind weiterhin „click & collect“ Angebote zulässig. Eine weitere Allgemeinverfügung regelt den Konsum von Alkohol. Demnach ist der Konsum von Alkohol in vielen Bereichen der Öffentlichkeit untersagt. Innerorts gilt in der Öffentlichkeit deshalb ein Alkoholverbot. Auch außerorts ist an Bahnhöfen und Parkplätzen sowie im Umkreis von Sitzmöglichkeiten und Bushaltestellen der Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit untersagt. Die Allgemeinverfügungen sind im elektronischen Amtsblatt des Landkreises veröffentlicht.

Mehr als 500 Bescheinigungen für Grenzpendler

Das Land Sachsen änderte zum 17. März die Quarantäne-Verordnung und erweiterte die Möglichkeiten der quarantänefreien Einreise für Grenzpendler. Nunmehr dürfen aus einem Virus-Variantengebiet unter Vorlage eines täglichen negativen Corona-Tests alle Beschäftigten einreisen, die für die Aufrechterhaltung der Betriebsabläufe in mittelsächsischen Unternehmen unabdingbar sind. Insgesamt haben in Mittelsachsen fast 70 Firmen mit über 500 Personen Grenzpendlerbescheinigungen erhalten. Die Vordrucke für die Bescheinigungen gibt es zum Download unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/informationen-fuer-unternehmen-zum-coronavirus

Studentenrat und Hochschule Mittweida eröffnen neues Corona-Testzentrum auf dem Campus 

Auf Grund der hohen Nachfrage nach Corona-Antigen-Schnelltests hat der Studentenrat in Zusammenarbeit mit der Hochschule Mittweida, der Stadt Mittweida und dem Gesundheitsamt des Landkreises Mittelsachsen noch einmal das an der Hochschule betriebene Testzentrum deutlich vergrößert und ausgeweitet.

Am vergangenen Freitag ging das neue, über 200 Quadratmeter große Testzelt auf dem Campus der Hochschule in Betrieb.

Nun ist, durch die geräumigeren Bedingungen, ein deutlich höherer Durchlauf an Personen möglich. In Spitzenzeiten können bis zu drei Beschäftigte gleichzeitig testen. Neben den mittlerweile kostenlosen Antigen-Schnelltests (für aktuelle Infektionen) werden auch freitags weiterhin die Antikörpertests für 15 Euro Selbstkostenanteil beibehalten. Schnelltest sind zu folgenden Zeiten möglich:

  • Dienstag: 17:00 – 19:00 Uhr,
  • Mittwoch: 14:00 – 16:30 Uhr und
  • Freitag: 14:00 – 16:30 Uhr.

Perspektivisch gesehen soll ab April im Testzentrum auch gegen das Corona-Virus geimpft werden. Dazu werden aktuell Kooperationen mit niedergelassenen Ärzten aus Mittweida geschlossen, welche ab dem Impfstart für Hausärzte mehrfach wöchentlich die Räumlichkeiten dafür nutzen werden. „Wir hoffen hier ganz stark auf die schnelle Umsetzung der vom Bund und den Ländern beschlossenen Maßnahmen und der spürbaren Steigerung des Impftempos“, sagt Gordon Guido Oswald vom Studentenrat. Die Ärztinnen und Ärzte könnten auf die fertige Infrastruktur vor Ort zurückgreifen. Dabei wird im ersten Schritt die bestehende Impfreihenfolge des Bundes beibehalten bleiben. Zu späteren Zeitpunkten können dann auch Studierende der Hochschule geimpft werden.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/stura_mw_testzelt.jpg Person in Schutzanzug im Testzelt Foto: Studentenrat Mittweida 1 Mehr zum Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-4942 Sun, 21 Mar 2021 16:08:55 +0100 Corona-Lage 21. März 2021 /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-21-maerz-2021.html Themen: Rücknahme von Lockerungen, Alkoholverbot wird erlassen Themen: Rücknahme von Lockerungen, Alkoholverbot wird erlassen Statistik

Heute meldet das Gesundheitsamt 98 neue Fälle. Damit steigt die Gesamtzahl auf 16 780. Davon entfallen 6978 Fälle auf den Altkreis Freiberg, 3362 auf den Altkreis Döbeln und 6440 auf den Altkreis Mittweida. Der aktuelle Inzidenzwert für Mittelsachsen liegt laut Robert Koch-Institut bei 128,6. In den Krankenhäusern werden 33 Covid-Patienten behandelt, davon sieben beatmet.

Hinweis: In die Statistik des Landkreises fließen auch die positiv gemeldeten Schnelltests mit ein. Damit ist die Zahl der ausgewiesenen Fälle für Mittelsachsen immer im Vergleich zum Freistaat und dem Robert Koch-Institut höher. Dort werden nur die positiven PCR-Tests registriert. Der Landkreis empfiehlt nach einem positiven Schnelltest einen PCR-Test nachzuholen, dies ist aber derzeit keine Pflicht. Sowohl bei einem positiven Schnelltest als auch bei einem positiven PCR-Test muss man sich in Quarantäne begeben. Fällt der PCR-Test negativ aus, kann man nach Vorlage des Ergebnisses beim Gesundheitsamt die Quarantäne wieder verlassen.

Lockerungen werden zurückgenommen

Seit drei Tagen liegt der Inzidenzwert im Landkreis bei über 100. Deshalb muss der Landkreis seine Lockerungen aufheben. Die vom Landkreis per Allgemeinverfügung erlassenen Lockerungen treten ab Dienstag außer Kraft. Das betrifft das Termineinkaufen (click & meet), den Individualsport alleine oder zu Zweit sowie in Gruppen von bis zu 20 Kindern im Außenbereich und Angebote der körpernahen Dienstleistungen (ausgenommen Friseurbetriebe, Fußpflege und medizinisch notwendige Behandlungen). Zeitgleich darf dann ab Dienstag die Unterkunft nur noch mit triftigem Grund verlassen werden und die Kontakte sind wieder auf den eigenen Hausstand und eine weitere Person beschränkt. Kinder unter 15 Jahren bleiben unberücksichtigt. Keine Auswirkungen hat die Überschreitung der Inzidenz auf die in der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung direkt eingeführten Rechte, wie zum Beispiel zur Öffnung von Gartenbau- und Floristikbetrieben, Gartenmärkten, Blumengeschäften, Buchläden, Baumärkten und Friseurbetrieben. Ebenso sind weiterhin „click & collect“ Angebote zulässig. Eine weitere Allgemeinverfügung regelt den Konsum von Alkohol. Demnach ist der Konsum von Alkohol in vielen Bereichen der Öffentlichkeit untersagt. Innerorts gilt in der Öffentlichkeit deshalb ein Alkoholverbot. Auch außerorts ist an Bahnhöfen und Parkplätzen sowie im Umkreis von Sitzmöglichkeiten und Bushaltestellen der Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit untersagt. Die Allgemeinverfügungen sind im elektronischen Amtsblatt unter www.landkreis-mittelsachsen.de veröffentlicht.

Erste Auswertung der Selbsttests an Schulen: Geringe Infektionsrate bei Lehrern und Schülern bestätigt sich

Das Kultusministerium hat am Freitag einen ersten Zwischenstand der bisher ausgewerteten rund 163 700 Selbsttests an den weiterführenden Schulen veröffentlicht. Demnach gab es unter den rund 138 300 durchgeführten und aktuell erfassten Schülertests 168 positive Ergebnisse beim Selbsttest. Das entspricht einer Quote von 0,12 Prozent. Bei den Lehrern sind aktuell 25 400 durchgeführte Tests erfasst worden. Darunter gab es 34 positive Ergebnisse. Das entspricht einer Quote von 0,13 Prozent.

Risikogruppe der Dialysepatienten und Nierentransplantierten in Sachsen vollständig geimpft

Bereits vollständigen Impfschutz haben etwa 8000 Patientinnen und Patienten sowie Beschäftigte von 40 sächsischen Dialysezentren. Das teilte heute das Sozialministerium mit. Sie erhielten nach Entscheidung des Sozialministeriums und mit Unterstützung der Landesärztekammer ab 22. Januar 2021 die Coronaschutzimpfung. In dieser Woche bekamen die letzten Dialysepatienten ihre Zweitimpfung mit dem Wirkstoff des Herstellers Moderna. In Sachsen sind damit die Impfungen dieser Patientengruppe bereits abgeschlossen, zu denen am 11. März 2021 die drei wichtigsten internationalen Gesellschaften für Nephrologie und Transplantation die Regierungen weltweit aufriefen.

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Morgen ist das Bürgertelefon wieder von 08:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de  

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/1-mittelsachsen-wappen.jpg Landkreisumriss mit Wappen und Schriftzug 1 Mehr zu Corona https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-4938 Fri, 19 Mar 2021 13:09:01 +0100 Weiterer Fall der klassischen Geflügelpest /das-amt/neuigkeiten/weiterer-fall-der-klassischen-gefluegelpest.html Bei einem in der vergangenen Woche am Wehr in Waldheim tot aufgefunden Schwan wurde die Klassische Geflügelpest nachgewiesen. Bei einem in der vergangenen Woche am Wehr in Waldheim tot aufgefunden Schwan wurde die Klassische Geflügelpest nachgewiesen. Da es sich um einen Wildvogel handelt, wird im Gegensatz zum ersten Fall in einem Haustierbestand in Burgstädt kein Sperrkreis beziehungsweise kein Beobachtungsgebiet festgelegt.

Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) appelliert an alle Geflügelhalter weiterhin die Stallpflicht im gesamten Landkreis einzuhalten. Seit einer Woche gilt eine entsprechende Allgemeinverfügung nach der Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Wachteln, Enten, Gänse und Laufvögel im gesamten Landkreis aufgestallt werden müssen. Die Tiere können in einem geschlossenen Stall untergebracht werden. Es ist aber auch eine sogenannte Volierenhaltung erlaubt – eine Schutzvorrichtung, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung besteht. Netze oder Gitter, die zur Abdeckung nach oben genutzt werden, dürfen eine Maschenweite von maximal 25 Millimetern haben. Das Amt prüft regelmäßig, ob und wie lange diese Pflicht aufrecht erhalten bleibt.

In den Restriktionszonen in und um Burgstädt, wo der erste Fall der Geflügelpest bei einer kleinen Hausgeflügelhaltung auftrat, gelten die Sperrmaßnahmen allerdings mindestens bis 11. April 2021. Dort gilt neben der Stallpflicht: Gehaltene Vögel dürfen nicht aus dem Bestand verbracht werden. Auch für das Verbringen von Geflügelprodukten oder Bruteiern gelten einzelne Sperrmaßnahmen in den jeweiligen Gebieten. Eventuelle Ausnahmegenehmigungen werden nach Antrag im LÜVA geprüft und bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen schriftlich erteilt. 

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/adobestock-sperrbezirk.jpg Schild Sperrbezirk Geflügelpest Foto: stock.adobe.com/OliverBoehmer 1 Mehr zum Thema Geflügelpest https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerden/gefluegelpestvirus.html
news-4930 Thu, 18 Mar 2021 15:40:40 +0100 Corona-Lage vom 18. März 2021 /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-vom-18-maerz-2021.html Themen: Weitere Teststationen veröffentlicht,117 Grenzpendlerbescheinigungen in 24 Stunden und Regionalplattform entwickelt sich Themen: Weitere Teststationen veröffentlicht,117 Grenzpendlerbescheinigungen in 24 Stunden und Regionalplattform entwickelt sich Statistik

Heute meldet das Gesundheitsamt 99 neue Fälle. Damit steigt die Gesamtzahl auf 16.491. Davon entfallen 6.850 Fälle auf den Altkreis Freiberg, 3.302 auf den Altkreis Döbeln und 6.339 auf den Altkreis Mittweida. Der aktuelle Inzidenzwert für Mittelsachsen liegt laut RKI bei 91,75. In den Krankenhäusern werden 30 Covid-Patienten behandelt, davon sieben beatmet.

Hinweis: In die Statistik des Landkreises fließen auch die positiv gemeldeten Schnelltests mit ein. Damit ist die Zahl der ausgewiesenen Fälle für Mittelsachsen immer im Vergleich zum Freistaat und dem Robert Koch-Institut höher. Dort werden nur die positiven PCR-Tests registriert. Der Landkreis empfiehlt nach einem positiven Schnelltest einen PCR-Test nachzuholen, dies ist aber derzeit keine Pflicht. Sowohl bei einem positiven Schnelltest als auch bei einem positiven PCR-Test muss man sich in Quarantäne begeben. Fällt der PCR-Test negativ aus, kann man nach Vorlage des Ergebnisses beim Gesundheitsamt die Quarantäne wieder verlassen.

Weitere Teststellen veröffentlicht

Im Landkreis entstehen immer mehr Testzentren. Die Apotheken, Hilfsorganisationen und Unternehmen, die Schnelltests anbieten, sind auf der Internetseite des Landkreises auf einer Karte hier veröffentlicht. Die Aufzählung wird ständig erweitert. Das Gesundheitsamt steht mit weiteren Leistungserbringern zur Durchführung von kostenlosen Schnelltests in Kontakt. Zusätzlich zu den Apotheken liegen mehr als 20 Bewerbungen sonstiger Anbieter vor. Es gibt eine Checkliste, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Liegen alle Unterlagen vor, erhält der Anbieter einen Zugang zum Online-Meldesystem. Erste Beauftragungen wurden bereits erteilt. So zum Beispiel für den Verein Lebenszeit in Leisnig, der an der Chemnitzer Straße 3 testet, die Hochschule Mittweida sowie das DRK Freiberg, das mehrere Testzentren in Freiberg und Brand-Erbisdorf betreibt.

117 Grenzpendlerbescheinigungen in 24 Stunden

Das Land Sachsen änderte zum 17. März die Quarantäne-Verordnung und erweiterte die Möglichkeiten der quarantänefreien Einreise für Grenzpendler. Nunmehr dürfen aus einem Virus-Variantengebiet unter Vorlage eines täglichen negativen Corona-Tests alle Beschäftigten einreisen, die für die Aufrechterhaltung der Betriebsabläufe in mittelsächsischen Unternehmen unabdingbar sind. Nach der neuern Verordnung wurden schon 117 amtliche Bescheinigung ausgestellt, hautsächlich im verarbeitenden Gewerbe. Insgesamt haben in Mittelsachsen 61 Firmen mit 463 Personen Grenzpendlerbescheinigung erhalten. Die Vordrucke für die Bescheinigungen gibt es hier zum Download

Regionalplattform entwickelt sich

Die Kaufregional-Plattform unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de hat sich seit dem Start positiv entwickelt. Diese Bilanz zieht die mittelsächsische Wirtschaftsförderung.  Es ist ein kostenfreies Angebot für alle Produzenten, Händler und Gastronomen im Landkreis und beinhaltet 290 Angebote. Gestartet ist die Plattform mit rund 50. Geworben wird für das Projekt mit dem Maskottchen KARLO (Kauf, regional und lokal). Jetzt ziert das Maskottchen Kaffeebanderolen, Etiketten und ist auf so mancher Schaufensterscheibe zu sehen. In den sozialen Medien weisen die Unternehmen auf die Aktion hin. „Die Kaufregional-Aktion des Landkreises lebt von der Initiative der Unternehmen“, so die Leiterin der Wirtschaftsförderung Kerstin Kunze.

Auszahlung der Überbrückungshilfe III gestartet

Sachsenweit haben seit Mitte Februar Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler knapp 3.100 Anträge auf Überbrückungshilfe III und gut 6.400 Anträge auf Neustarthilfe gestellt. Das teilte heute das Wirtschaftsministerium mit. Der Bund hat an die Antragsteller bereits Abschläge in Höhe von 82 Millionen Euro gezahlt. Seit der gestern (17.03.2021) erfolgten Freischaltung des bundesweiten Bearbeitungsportals kann die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – (SAB) mit der Bearbeitung und vollständigen Auszahlung beginnen.

Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 hat die SAB mehr als 130.000 Anträge auf Corona-Liquiditätshilfen bearbeitet. Der aktuelle Bewilligungsstand bei den gut 17.000 Anträgen auf Novemberhilfe, die die SAB seit Freischaltung des bundesweiten Antragsportals ab dem 12. Januar 2021 bearbeiten kann, beträgt 95 Prozent, so dass bereits 16.306 Unternehmen ihr Geld bekommen haben, davon 5.392 über abgeschlossene Abschlagszahlungen im Direktverfahren. Für die Dezemberhilfe, die die SAB seit dem 1. Februar 2021 bearbeiten kann, haben die SAB und der Bund 16.728 Anträge erhalten. 89 Prozent davon sind aktuell abschließend bearbeitet. Hier haben bislang 15.828 Unternehmen ihre Auszahlung erhalten, davon 5.069 über abgeschlossene Abschlagszahlungen im Direktverfahren.

Zentrale Plattform zur Beantragung der Wirtschaftshilfen des Bundes: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Kabarettisten erinnern an Maskenpflicht

Die City-Bahn Chemnitz  (CBC)  hat  sich  entschlossen,  mit  lustigen  Bandansagen  zur  Maskentragepflicht  in  die  nächste   Runde   zu  gehen.  Nach  Tom  Pauls  nehmen  diesmal  Chemnitzer Kabarettisten das Mikro in die Hand. Ellen  Schaller,  Bettine  Zweigler,  Andreas  Zweigler,  Paul Ulbricht und Martin  Berke  –  das  Quintett  arbeitet fürs Chemnitzer Kabarett und fürs Fresstheater. „Wir haben das Thema Maskentragepflicht humorig genommen“,  sagt Martin Berke. „Ich fahre selber viel Bus und Bahn und lege deshalb auch Wert darauf, dass meine Mitfahrer die Maske korrekt tragen.“ Und so hat er sich mit Kolleginnen und Kollegen ins Tonstudio begeben und 7 Bandansagen produziert. Sie  laufen  ab heute in den City-Bahnen der Linien C11, C13, C14 und C15 – an  ausgewählten Haltesstellen.Die Ansagen werden vorerst bis Mitte April zu hören sein.

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Morgen ist das Bürgertelefon wieder von 08:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de  

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/adobestock-corona4.jpg Schnelltest Corona-Schnelltest Foto: aneriksson – adobe.stock.com 1 Mehr zu Corona https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-4925 Wed, 17 Mar 2021 14:06:56 +0100 Corona-Lage vom 17. März 2021 /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-vom-17-maerz-2021.html Themen: Click & meet weiterhin erlaubt, Schulen bleiben geöffnet Themen: Click & meet weiterhin erlaubt, Schulen bleiben geöffnet Heute meldet das Gesundheitsamt 105 neue Fälle. Damit steigt die Gesamtzahl auf 16 392. Davon entfallen 6812 Fälle auf den Altkreis Freiberg, 3277 auf den Altkreis Döbeln und 6303 auf den Altkreis Mittweida. Der aktuelle Inzidenzwert für Mittelsachsen liegt laut RKI bei 85,2. In den Krankenhäusern werden 35 Covid-Patienten behandelt, davon acht beatmet.

Schulen bleiben offen

Die Schulen in Mittelsachsen bleiben bis zu den Osterferien geöffnet. Grund dafür sind die Regelungen der Corona-Schutzverordnung und dass der Inzidenzwert heute unter 100 gesunken ist. Der Inzidenzwert zeigt, wie viele Personen sich pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen infiziert haben. Erst wenn der Wert an fünf Werktagen hintereinander über 100 liegt könnte eine Schließung am Montag in der darauffolgenden Woche folgen. Dies ist bis zu den Osterferien rechnerisch nicht mehr möglich.

Regelungen bleiben bestehen

Heute ist der Inzidenzwert des Landkreises unter die Marke von 100 auf 85,2 gefallen. Somit lag der Wert nur an zwei aufeinanderfolgenden Tagen über 100. Nach der Vorgaben der Corona-Schutz-Verordnung müssen deshalb keine Regelungen in Mittelsachsen geändert werden. Es besteht weiterhin die Möglichkeit des Termineinkaufens („click & meet“), die Angebote der körpernahen Dienstleistung vorzuhalten und Individualsport alleine oder zu zweit sowie in Gruppen von bis zu 20 Kindern im Außenbereich durchzuführen. Die Landkreisverwaltung beobachtet weiterhin die Situation, denn heute gab es über 100 neue Fälle, weshalb eine Steigerung des Inzidenzwertes zu erwarten ist. Sollte der Inzidenzwert am Donnerstag, Freitag und Samstag über 100 liegen, dann müssten die Regelungen in Mittelsachsen entsprechend der Corona-Schutz-Verordnung zum Dienstag zurückgenommen werden. Keine Auswirkungen hat die Überschreitung der Inzidenz auf die in der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung direkt eingeführten Rechte, wie zum Beispiel die Öffnung von Gartenbau- und Floristikbetrieben, Gartenmärkten, Blumengeschäften, Buchläden, Baumärkten und Friseurbetrieben. Ebenso sind weiterhin „click & collect“-Angebote zulässig. Der Landkreis informiert über die gültigen Regelungen und Änderungen auf seiner Internetseite unter www.landkreis-mittelsachsen.de. Der Fragen-Antwort-Katalog wird ebenfalls laufend aktualisiert. Außerdem werden mögliche Änderungen über die Bürgerinformations- und Warnapp BIWAPP verschickt, die kostenlos ist. Rund 30 000 Handynutzer erhalten die Meldungen des Landkreises.

Grenzpendler: Formular aktualisiert

Sachsen hat seine Quarantäne-Verordnung in dieser Woche angepasst. Deshalb ändert sich auch das Formular für Grenzpendler unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de.  Konkret können künftig alle Beschäftigten, die für die Aufrechterhaltung der Betriebsabläufe unabdingbar sind, ohne Pflicht zur Quarantäne nach Sachsen einreisen. Dies ist durch eine amtliche Bescheinigung der zuständigen kommunalen Behörde, hier das Landratsamt Mittelsachsen, nachzuweisen. Bisher galt diese Regelung nur für Beschäftigte im Gesundheitswesen, in der Daseinsvorsorge und für einzelne weitere Branchen. Die amtliche Bescheinigung wurde in Mittelsachsen für 345 Personen aus 47 Firmen ausgestellt.

Keine Frühlingsspaziergänge bis zum 30. April

Das Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft setzt die Aktion „Frühlingsspaziergänge“ zunächst bis einschließlich 30. April 2021 aus. In dieser Zeit werden keine Spaziergänge im Rahmen der Aktion stattfinden.

Für die „Frühlingsspaziergänge 2021“ haben Vereine, Gruppen, Umweltbildungseinrichtungen und Verbände sowie Einzelpersonen in ganz Sachsen mehr als 220 Touren angemeldet, auf denen Wissen zu Natur und Umwelt vermittelt wird. Die Spaziergänge sollten am 1. April starten und bis zum Juni stattfinden. Auch im vergangenen Jahr hatten die Corona-Beschränkungen dazu geführt, dass nicht alle angemeldeten Wanderungen und Exkursionen durchgeführt werden konnten.

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Morgen ist das Bürgertelefon wieder von 08:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de  

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image/png https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/coronavirus-illustration-cdc-lizenz-gemeinfrei.png Coronavirus Kugel mit kleinen angedockten Teilchen 1 Mehr zum Thema Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-4922 Tue, 16 Mar 2021 15:30:47 +0100 Corona-Lage vom 16. März 2021 /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-vom-16-maerz-2021.html Themen: Rücknahme der Lockerungen wahrscheinlich, Selbsttests für Schüler und Lehrer ab Mittwoch Themen: Rücknahme der Lockerungen wahrscheinlich, Selbsttests für Schüler und Lehrer ab Mittwoch Heute meldet das Gesundheitsamt 26 neue Fälle. Damit steigt die Gesamtzahl auf 16 287. Davon entfallen 6766 Fälle auf den Altkreis Freiberg, 3251 auf den Altkreis Döbeln und 6270 auf den Altkreis Mittweida. Der aktuelle Inzidenzwert für Mittelsachsen liegt laut RKI bei 108,5. Die Zahl der Toten steigt um drei auf 586. In den Krankenhäusern werden 32 Covid-Patienten behandelt, davon acht beatmet.

Rücknahme der Lockerungen wahrscheinlich

Seit zwei Tagen liegt der Inzidenzwert im Landkreis bei über 100. Bei Überschreitung an drei aufeinanderfolgenden Tagen muss der Landkreis seine Lockerungen aufheben. Die vom Landkreis per Allgemeinverfügung erlassenen Lockerungen treten dann am zweiten darauffolgenden Werktag (Freitag) außer Kraft. Das betrifft das Termineinkaufen (click & meet), den Individualsport alleine oder zu weit sowie in Gruppen von bis zu 20 Kindern im Außenbereich sowie Angebote der körpernahen Dienstleistung (ausgenommen Friseurbetriebe, Fußpflege und medizinisch notwendige Behandlungen). Zeitgleich darf dann ab Freitag die Unterkunft nur noch mit triftigem Grund verlassen werden und die Kontakte sind wieder auf den eigenen Hausstand und eine weitere Person beschränkt. Kinder unter 15 Jahre bleiben unberücksichtigt. Keine Auswirkungen hat die Überschreitung der Inzidenz auf die in der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung direkt eingeführten Rechte, wie zum Beispiel zur Öffnung von Gartenbau- und Floristikbetrieben, Gartenmärkten, Blumengeschäften, Buchläden, Baumärkten und Friseurbetrieben. Ebenso sind weiterhin „click & collect“ Angebote zulässig.

Selbsttests für Schüler und Lehrer ab Mittwoch

Ab Mittwoch (17. März) werden an allen weiterführenden Schulen Selbsttests zur Verfügung stehen. Wenn Schülerinnen und Schüler oder Erziehungsberechtigte weder der Testung an der Schule zustimmen, noch eine ärztliche Bescheinigung über das Nichtbestehen einer Infektion oder ein anderweitiges aktuelles negatives Testergebnis vorlegen, dann ist eine Teilnahme am Präsenzunterricht nicht möglich. Die Kinder oder Jugendlichen müssen die Lernzeit zuhause verbringen und werden mit Lernaufgaben versorgt.

Wie die Selbsttests richtig angewendet werden, darüber informieren zwei Anleitungsvideos. Die Videos gibt es beispielsweise auf der Corona-Website der Staatsregierung (www.coronavirus.sachsen.de/eltern-lehrkraefte-erzieher-schueler-4144.html)

Zahlreiche Fragen zu den Tests werden zudem im SMK-Blog beantwortet:

Sachsen ändert Quarantäne-Verordnung 

Der Freistaat Sachsen passt seine Quarantäne-Verordnung an und orientiert sich damit an der Regelung in Bayern und der neuen Musterquarantäne-Verordnung des Bundes. Dies hat das Kabinett beschlossen. Die Möglichkeiten zur quarantänefreien Einreise aus einem Virus-Variantengebiet werden damit erweitert. Bedingung ist die Vorlage eines täglichen negativen Coronavirus-Tests bei jeder Einreise. Konkret können künftig alle Beschäftigte ohne Pflicht zur Quarantäne nach Sachsen einreisen, die für die Aufrechterhaltung der Betriebsabläufe unabdingbar sind. Dies ist durch eine amtliche Bescheinigung der zuständigen kommunalen Behörde nachzuweisen. Bisher galt diese Regelung nur für Beschäftigte im Gesundheitswesen, Daseinsvorsorge und einzelne Branchen.

Ebenfalls können nun Lehrkräfte an Schulen und pädagogische Fachkräfte in Kitas sowie ab 20. März Schüler und Kita-Kinder einschließlich Begleitperson ohne Quarantäne einreisen. Kita-Kinder sind von der täglichen Testpflicht ausgenommen. Zur Einreise ohne Quarantänepflicht berechtigt sind nun auch Verwandte ersten Grades, Ehepartner oder Lebensgefährten sowie Personen zur Ausübung eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts. Bedingung ist auch in diesen Fällen ein täglicher negativer Corona-Test.

Darüber hinaus müssen sich Grenzpendler und -gänger aus Hochinzidenzgebieten künftig statt einmal zweimal wöchentlich auf das Coronavirus testen lassen, um ohne Quarantänepflicht einreisen zu können. Die Verpflichtung nach Bundesrecht zur Vorlage eines Negativtests bei Einreise bleibt unberührt. Ein solcher aktueller „Einreise“-Test erfüllt die Testpflicht nach der Quarantäne-Verordnung. Die geänderte Quarantäne-Verordnung tritt am 17. März 2021 in Kraft. Der Verordnungstext ist in Kürze unter www.coronavirus.sachsen.de (Amtliche Bekanntmachungen) nachlesbar.

Impfungen mit AstraZeneca in Sachsen mit sofortiger Wirkung gestoppt

Aufgrund einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts setzt die Bundesregierung die Corona-Impfungen mit AstraZeneca vorsorglich aus. Das teilte das Sozialministerium gestern mit. Nach neuen Meldungen von Hirnvenen-Thrombosen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung in Deutschland und Europa, hält das Paul-Ehrlich-Institut weitere Untersuchungen für notwendig. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA wird entscheiden, ob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes auswirken.

Praxisleitfaden „Regionale Lebensmittel erfolgreich online vermarkten“ veröffentlicht

Ab sofort steht der Praxisleitfaden „Regionale Lebensmittel erfolgreich online vermarkten“ online und zum Download bereit. Das geht aus einer heutige veröffentlichten  Medieninformation hervor. Er basiert auf den Ergebnissen der Studie „Online-Marktplatz für regionale Lebensmittel in Sachsen“ und wurde vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie und der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH herausgegeben. Der Leitfaden bietet Unternehmen der Land- und Ernährungswirtschaft vielfältige Informationen für die Onlinevermarktung ihrer Produkte und hilft den Betrieben, individuelle Lösungen zu entwickeln und neue Wege der Direktvermarktung zu gehen. Ergänzend zum Leitfaden finden Interessierte in der veröffentlichten Anlage eine zusammenfassende Darstellung der Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten auf Landesebene sowie auf Bundesebene und durch weitere Programme. Verfügbar ist der Leitfaden in der Publikationen-Datenbank des Freistaates Sachsen.

IHK-Onlinesprechstunde am 23. März 2021: Ausbildungsbetriebe tauschen sich aus
Wie kann ich unter Corona-Restriktionen meine Azubis qualitativ gut ausbilden? Die Ausbildungsberater der Industrie- und Handelskammer (IHK) Chemnitz laden zu einem Dialog zu aktuell ausbildungsrelevanten Fragen ein. Interessierte erhalten Impulse zu Themen wie mobiles Ausbilden, Kompensation von schulischen Lerndefiziten, Motivation der Azubis, staatliche Hilfen sowie arbeitsrechtlichen Aspekten. Das Webinar „Online Austausch für Ausbildungsbetriebe“ findet am 23. März 2021, 14:00 bis 15:30 Uhr über die Microsoft Teams-Plattform statt. Interessenten melden sich bei Andrea Tippmer (E-Mail: andrea.tippmer@chemnitz.ihk.de, Tel. 03731 79865-5400) oder auf der IHK-Homepage www.chemnitz.ihk24.de unter Eingabe der Suchnummer 123147316 an. Nach Anmeldung erhalten Sie Ihren Teilnahmelink zur Veranstaltung.

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Morgen ist das Bürgertelefon wieder von 08:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de  

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/adobestock-corona3.jpg Blutprobe Blutprobe im Röhrchen Foto: H_ko – stock.adobe.com 1 Mehr zum Thema Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-4868 Mon, 15 Mar 2021 17:39:00 +0100 Gründerökosystem Mittelsachsen startet 2021 /das-amt/neuigkeiten/gruenderoekosystem-mittelsachsen-startet-2021.html Ein Team mittelsächsischer Wirtschaftsförderungseinrichtungen wirbt Geld für mehr Unterstützung von Start-ups und Unternehmensgründungen im Landkreis ein. Ein Team mittelsächsischer Wirtschaftsförderungseinrichtungen wirbt Geld für mehr Unterstützung von Start-ups und Unternehmensgründungen im Landkreis ein. Sechs Projektpartner aus Mittelsachsen haben erfolgreich am bundesweiten Wettbewerb „Best Practice Gründerökosysteme in den neuen Bundesländern“ des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) teilgenommen. Unter Federführung der Freiberger GIZEF GmbH hat sich das Team mit Vertretern der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer Chemnitz, der Wirtschaftsförderungen des Landkreises Mittelsachsen und der Universitätsstadt Freiberg sowie dem Gründernetzwerk SAXEED an der Technische Universität Bergakademie Freiberg gegen mehr als 80 Anträge durchgesetzt. Ziel des Freiberger Projekts ist es, die vorhandenen Aktivitäten und Kompetenzen in der Gründungsunterstützung der Region zu bündeln und den Gründungsinteressierten und Gründern im gesamten Landkreis stärker bekannt zu machen. In den nächsten drei Jahren sollen unter anderem Business Visits zur Vernetzung von Start-ups und regionalen Unternehmen sowie Design Thinking Workshops zur spielerischen Sensibilisierung von Schülerinnen und Schülern für die Startup-Welt organisiert werden. Ebenso soll ein digitaler Marktplatz für Gründer, Start-ups, etablierte Unternehmen, Inverstoren und Wirtschaftsförderer entstehen, der die Angebote in Mittelsachsen bündelt und sich zu einer neuen Austauschplattform entwickeln soll.

„Mit dem Projekt können wir die Gründungsunterstützung in Mittelsachsen auf ein neues Level heben. Die Gründungen und Start-ups aus unserem Landkreis erfahren auf einen Blick, welcher Partner, welchen Service anbietet und wann welche Events anstehen“, erläutert Ingmar Petersohn, Geschäftsführer der GIZEF GmbH die Vorteile des digitalen Marktplatzes. Unterstützt wird das Netzwerk von einem Community Manager. Die Stelle wurde extra für dieses Projekt geschaffen. Wer Interesse hat im Netzwerk des Gründerökosystems Mittelsachsen mitzuwirken, wendet sich bitte direkt an die GIZEF GmbH.

„Wir freuen uns über die Entscheidung der Fachjury und ich danke allen Akteuren, die sich an der Erarbeitung beteiligt haben. Das beweist die gute Vernetzung in unserem Landkreis und was wir gemeinsam für Mittelsachsen erreichen könnten“, so Landrat Matthias Damm.

Hintergrund:
Mehr Start-ups und Unternehmensgründungen in den neuen Bundesländern – das ist das Ziel des Modellvorhabens „Best Practice Gründerökosysteme in den neuen Bundesländern“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Gegenstand des Modellvorhabens ist die Entwicklung und Stärkung von Gründernetzwerken in den neuen Bundesländern. In diesen Gründernetzwerken werden Gründerinnen und Gründer untereinander, mit der Wissenschaft und Bildung, der Wirtschaft, der öffentlichen Verwaltung und den Unterstützern vor Ort zusammengebracht.

Ansprechpartner des Netzwerkes Gründerökosystem Mittelsachsen:

GIZEF GmbH Zentrum für Innovation und Unternehmertum
Hanna Oelschläger
Community Managerin/Projektleitung
Am St. Niclas Schacht 13
09599 Freiberg
Tel. 03731 781-130
E-Mail gruender@gizef.de 
Internet www.gizef.de

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/2-lk-mittelsachsen.jpg Landkreisumriss mit Einteilung in Städte und Gemeinden 1
news-4917 Mon, 15 Mar 2021 14:55:45 +0100 Corona-Lage vom 15. März 2021 /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-vom-15-maerz-2021.html Themen: Inzidenz wieder über 100, Impfbus ist unterwegs Themen: Inzidenz wieder über 100, Impfbus ist unterwegs Heute meldet das Gesundheitsamt elf neue Fälle. Damit steigt die Gesamtzahl auf 16 261. Davon entfallen 6756 Fälle auf den Altkreis Freiberg, 3244 auf den Altkreis Döbeln und 6261 auf den Altkreis Mittweida. Der aktuelle Inzidenzwert für Mittelsachsen liegt laut Robert-Koch-Institut bei 109,2. In den Krankenhäusern werden 30 Covid-Patienten behandelt, davon acht beatmet.

Keine Öffnung von Museen und Tierparks

Aufgrund der weiter steigenden Infektionszahlen werden im Landkreis keine Museen und Tierparks öffnen. Die Corona-Schutzverordnung erlaubt, dass ab heute Zoos, Tierparks, Museen und Galerien öffnen dürfen, wenn der Sieben-Tage-Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner im Freistaat Sachsen und im jeweiligen Landkreis an fünf Tagen in Folge unterschritten wird. Der Landkreis muss dafür eine Allgemeinverfügung erlassen. „Wir bedauern, dass wir diesen Schritt nicht gehen können, aber bei diesen steigenden Zahlen sind weitere Lockerungen nicht angebracht“, so Landrat Matthias Damm. Man werde die Lage weiter beobachten und die Entscheidungen ständig evaluieren.

Sollte der Inzidenzwert im Landkreis in den nächsten beiden Tagen weiterhin über 100 liegen, muss der Landkreis die bisherigen Lockerungen, die Click and Meet, körpernahe Dienstleistungen und Sport in Gruppen erlauben, wieder zurücknehmen. Die entsprechenden Allgemeinverfügungen würden am Mittwoch erlassen werden und ab Freitag gelten. Zeitgleich treten dann Ausgangsbeschränkungen (Verlassen der Unterkunft nur mit triftigem Grund) wieder in Kraft. Zudem gelten erneut die Kontaktbeschränkungen von einem Haushalt und maximal einer weiteren Person. Kinder unter 15 Jahre bleiben unberücksichtigt. 

Impfbus ist unterwegs

Der Impfbus des Deutschen Roten Kreuzes ist derzeit in Mittelsachsen unterwegs. Gestern hielt er in Großhartmannsdorf, hier wurden nach dem Stopp vor wenigen Wochen nun die Zweitimpfung durchgeführt. Heute war sein nächster Einsatz in Rechenberg-Bienenmühle. „In der nächsten Zeit werden wir so Gemeinde für Gemeinde abfahren. Die Terminvergaben erfolgt durch die Gemeindeverwaltung“, heißt es dazu auf der Facebook-Seite des DRK Döbeln-Hainichen. Unabhängig davon hat das Impfzentrum in Mittweida weiter geöffnet. Informationen dazu gibt es unter: www.coronavirus.sachsen.de/coronaschutzimpfung.html

Sachsen startet Pilotprojekt mit Corona-Impfungen in Hausarztpraxen

In einem Pilotprojekt werden ab sofort 39 Arztpraxen sachsenweit in die Impfungen gegen das Coronavirus eingebunden. Das teilte das Sozialministerium mit. Damit soll frühzeitig der Übergang in die regelhafte Verimpfung bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten in der Fläche erprobt werden. Die ausgewählten Modell-Praxen fungieren aktuell als Außenstellen eines Impfzentrums. Das Projekt läuft zunächst bis 15. April 2021. Das Sozialministerium hat dazu einen Vertrag mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KVS) abgeschlossen. Verimpft wird der Impfstoff AstraZeneca. Ausgegeben wurden Ende vergangener Woche 12 450 Impfdosen.

Die Praxen wurden von der KVS, dem Sächsischen Hausärzteverband und der Sächsischen Landesärztekammer ausgewählt. Sie müssen bestimmte Kriterien erfüllen: So müssen sie mindestens 100 Patienten betreuen, die in die Personengruppe der über 80-Jährigen fallen. Sie sind zudem verpflichtet, die Terminvergabe, Durchführung der Impfungen und die Bestellung des Impfstoffes in eigener Verantwortung durchzuführen. Die geltende Priorisierung muss eingehalten werden, ein Verwurf von Impfdosen ist zu vermeiden. Zudem muss sichergestellt sein, dass die notwendige Impfdokumentation ordnungsgemäß und zeitnah durchgeführt wird. Eine weitere Bedingung ist, dass die zu impfenden Personen aufgeklärt werden und die Einwilligung der Patienten einzuholen ist. Die teilnehmenden Praxen müssen taggleich bis 20:00 Uhr die Zahl der Impfungen an die KVS melden.

Ziel des Projektes ist es, frühzeitig in der Praxis aufkommende Fragen zu klären. Der Freistaat übernimmt die Kosten für die Kommissionierung und die Belieferung. Die Modell-Vertragsärzte können die Impfungen durch eine Änderung der Impfverordnung nun beim Bund abrechnen. Das Pilotprojekt ergänzt die bestehende Struktur der Impfzentren und mobilen Teams. Die teilnehmenden Praxen befinden sich unter anderem in Sayda, Niederwiesa, Freiberg, Lunzenau, Wechselburg und Geringswalde,.

Online Seminar für Unternehmen – Änderungen und Erleichterungen beim Kurzarbeitergeld

Auch in 2021 gibt es Veränderungen beim Kurzarbeitergeld (KUG), die für Unternehmen wichtig sind. Neben den Erleichterungen für den Bezug von KUG steht die Weiterbildung von Beschäftigten während der Kurzarbeit im Fokus. Was sich im Detail ändert und wie Unternehmen das Beste für sich herausholen, fassen Experten der Arbeitsagentur im Online-Seminar am 17. März zusammen. Es findet von 08:30 bis 09:30 Uhr statt.

Anmeldungen sind über hier möglich: www.chemnitz-wirtschaft.de/informationsangebot/

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Morgen ist das Bürgertelefon wieder von 08:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de  

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