Neues aus dem Landkreis Mittelsachsen http://www.landratsamt-mittelsachsen.de de-de TYPO3 News Mon, 18 Oct 2021 19:57:41 +0200 Mon, 18 Oct 2021 19:57:41 +0200 TYPO3 EXT:news news-5519 Wed, 13 Oct 2021 14:23:20 +0200 Baustart Breitband im Dezember 2021 /das-amt/neuigkeiten/baustart-breitband-im-dezember-2021.html Im Dezember 2021 beginnen die Arbeiten zum Breitbandausbau für die weißen Flecken im Landkreis Mittelsachsen. In Vorbereitung der Ausbauphase führte der Landkreis heute in Hartha die dritte Regionalkonferenz zum Thema Ausbau der digitalen Infrastruktur durch. Im Dezember 2021 beginnen die Arbeiten zum Breitbandausbau für die weißen Flecken im Landkreis Mittelsachsen. In Vorbereitung der Ausbauphase führte der Landkreis heute in Hartha die dritte Regionalkonferenz zum Thema Ausbau der digitalen Infrastruktur durch.

Neben den konkret anstehenden Baustarts in den Projekten, wurde auch die weitere Entwicklung der digitalen Infrastruktur im gesamten Landkreis thematisiert. Weitere Schwerpunkte waren der Start des weiterführenden Förderprogrammes zum Ausbau der sogenannten „grauen Flecken“ (Gigabitrichtlinie) und des sich daraus ergebenden Förderpotentials und -bedarfs in Mittelsachsen. Daran nahmen Vertreter des Landkreises, der Kommunen und der am Ausbau beteiligten Unternehmen teil.

In den nächsten drei Jahren werden über 200 Millionen Euro Bundes-, Landes- und kreiseigene Mittel in den Breitbandausbau investiert und damit rund 28.000 Wohn- und Geschäftsgebäude angeschlossen. Es wurden dazu in Kooperation mit 29 Kommunen sechs Projekte, sogenannte Cluster, gebildet.

Im Anschluss an die Regionalkonferenz folgte die Auftaktveranstaltung zu den konkreten Projekten der eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, welche in fünf von sechs landkreisgeführten Clusterprojekten Konzessionsnehmer und darüber hinaus in mehreren kommunalen Projekten maßgeblich beteiligter Partner für den Breitbandausbau im Landkreis Mittelsachsen ist.

Allein in den gemeinsamen Projekten mit eins energie als Konzessionär sollen Tiefbauarbeiten auf Kanallängen von insgesamt 1.523 Kilometern durchgeführt werden. Dabei werden

  • 9.357 Kilometer Glasfaserkabel unterschiedlicher Dimensionierungen
  • 2.977 Kilometer Leerrohre verlegt
  • 848 Kabelverzweiger und
  • 36 Hauptverteiler (POP-Stationen) gebaut.

Neben knapp 10.000 Förderanschlüssen können noch ca. 15.600 an den Ausbautrassen anliegende Grundstücke mitversorgt werden.

 Matthias Damm, Landrat:

„Eine leistungsfähige und moderne Breitbandversorgung ist die Grundlage für die künftige Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft im Landkreis. Aber auch im Alltag ist für die Bürger eine schnelle Internetverbindung wichtig. Für die Realisierung des Ausbaus sind enge Abstimmungen mit den Kommunen und Verwaltungen notwendig. Das ist eine unserer zentralen Aufgaben für die kommenden Jahre. Ich bitte alle beteiligten Kommunen, Institutionen und Verwaltungen um ihre Mithilfe, um das Projekt im vorgesehenen Zeitraum zum Erfolg zu führen.”

 Roland Warner, Vorsitzender der eins energie-Geschäftsführung:

„Der Hunger nach immer schnelleren Internetanschlüssen nimmt ständig zu. Die Corona-Pandemie führt uns ganz deutlich vor Augen, wo unsere Defizite liegen. Ohne Glasfaseranschluss wird kein Schulbetrieb digital. Seit 2012 haben wir als eins energie rund 60 Millionen Euro in den Breitbandausbau investiert. Damit wollen wir attraktive Lebens- und Wirtschaftsräume erhalten, gestalten und langfristig vorantreiben. Das ist auch unser Ziel für die nun anstehenden Projekte im Landkreis Mittelsachsen. Wir freuen uns sehr auf diese Herausforderung und die Perspektive, hier Bürgern, Bürgerinnen und Gewerbetreibenden einen Standortvorteil zu verschaffen.“

 Mattias Borm, Breitbandkoordinator im Landratsamt:

„Nach der Vergabe befinden sich derzeit alle Förderverfahren in der finalen Antragsprüfung. Die zügige Erlangung der Konkretisierungsbescheide der Fördermittel für den Baustart ist einer der wichtigsten nächsten Schritte. Außerdem muss die Förderfähigkeit für den streckenanliegenden Ausbau geklärt werden, also in welchen Fällen die Grundstückseigentümer von einer Kostenbeteiligung freigestellt sind.“

 Dr. Lothar Beier, 1. Beigeordneter:

„Die Breitbandkoordinierung und alle anderen an den Verfahren beteiligten Verwaltungsbereiche, hier insbesondere die Genehmigungsbehörden, werden alles tun, um verzögerungsfreie Projektstarts zu gewährleisten. Für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises bietet sich die einmalige Chance, für ihr Grundstück einen kostenfreien Glasfaseranschluss zu erhalten und ihr Eigentum damit aufzuwerten. Der Landkreis empfiehlt daher allen Grundstückseigentümern in den Ausbaugebieten, ihre Immobilie mit moderner Breitbandinfrastruktur anbinden zu lassen und die entsprechenden Gestattungsverträge zu unterzeichnen.“

In den nächsten Monaten werden daher alle betroffenen Grundstückbesitzer vom Landkreis als auch vom Konzessionär Post erhalten.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/adobestock-breitband.jpg Breitband Breitbandkabel vor einem Wohnhaus Foto: Karsten / stock.adobe.com 1
news-5507 Thu, 07 Oct 2021 11:54:10 +0200 Pilotprojekt: Bau- und Grünfibel für den Landkreis entsteht /das-amt/neuigkeiten/pilotprojekt-bau-und-gruenfibel-fuer-den-landkreis-entsteht.html Der Landkreis plant eine kreisweite Bau- und Grünfibel – ein Projekt mit Pilotcharakter. Im Rahmen einer Studie sollen umfassende Strategien zur Siedlungsentwicklung für den ländlichen Raum erarbeitet werden. Dazu werden Siedlungsmodelle, Ortsrand- und Baulandentwicklung sowie zeitgemäße Formen des Bauens untersucht. Der Landkreis plant eine kreisweite Bau- und Grünfibel – ein Projekt mit Pilotcharakter. Im Rahmen einer Studie sollen umfassende Strategien zur Siedlungsentwicklung für den ländlichen Raum erarbeitet werden. Dazu werden Siedlungsmodelle, Ortsrand- und Baulandentwicklung sowie zeitgemäße Formen des Bauens untersucht. Mit der Durchführung des Projekts wird ein externes Institut beauftragt. Im ersten Schritt entstehen grafisch aufbereitete Siedlungsmuster. Der Bestand und Zustand der Siedlungsformen aller 53 Kommunen wird erfasst und dokumentiert. Die Erarbeitung der Bau- und Grünfibel erfolgt in mehreren Phasen und Workshops, in denen die Leitlinien von Bewohnern, Gemeinden, Behörden und interessierten Akteuren entwickelt werden. Zentrales Anliegen der Bau- und Grünfibel ist zusammenfassend die Formulierung von Planungs- Beurteilungshilfen für die künftige Dorfentwicklung.

Am Ende wird eine Web-Plattform geschaffen, die anwenderfreundlich private Bauherren wie Kommunen, Planer und Bauausführende anspricht und informiert. Sie gibt Anregungen und Tipps für Neubauten sowie die Änderung oder Sanierung von Wohnhäusern. Dabei soll jeder Ortsteil anhand unterschiedlicher Aspekte (Siedlungshistorie, Luftbild, Besonderheiten, Best-Practice-Beispiele aktueller Baukultur) vorgestellt werden. Die Studie soll zugleich die Vorteile für das Leben im Ortskern oder auf Höfen, in Neubauernsiedlungen, Waldhufendörfern oder Streusiedlungen aufzeigen. Die Wiederkomplettierung von Gehöftstrukturen ist dabei ein wesentlicher Baustein, mit denen das Projekt die zukünftigen Akteure und Nutzer der Plattform ansprechen soll.

Der Landkreis Mittelsachsen steht vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und veränderten wirtschaftliche Rahmenbedingungen. „Damit verbunden ist die Herausforderung, einerseits die traditionellen Siedlungslandschaften und Ortsbilder zu erhalten, andererseits aber auch gleichzeitig den veränderten Lebensbedürfnissen seiner Einwohner Rechnung zu tragen“, erklärt Erik Wagner, Leiter des Referats Bauantragsbearbeitung. Hinzu kommen die verschiedenen Kulturlandschaften Mittelsachsens und die damit verbundenen unterschiedlichen Prägungen dieser Räume. Unter diesen Voraussetzungen sollen Leitlinien zur künftigen Entwicklung der Baukultur geschaffen werden, die einen räumlich spezifizierten Orientierungsrahmen und gute Praxisbeispiele erforderlich machen. Er erklärt, dass die Bebauungsstrukturen zwischen Rochlitzer Pflege und dem Erzgebirgskamm sehr unterschiedlich sind. Hier seien auch weiterhin angemessene Lösungen zu finden, alten Bestände zu bewahren und Neues zu schaffen.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/2-lk-mittelsachsen.jpg Landkreisumriss mit Einteilung in Städte und Gemeinden 1
news-5504 Wed, 06 Oct 2021 09:15:10 +0200 Der Biber im Landkreis: neue Reviere gegründet, alte Reviere aufgegeben /das-amt/neuigkeiten/der-biber-im-landkreis-neue-reviere-gegruendet-alte-reviere-aufgegeben.html Der Elbebiber ist auch weiterhin im Landkreis Mittelsachsen ständiger Bewohner. Der Elbebiber ist auch weiterhin im Landkreis Mittelsachsen ständiger Bewohner. Wie aus der 9. Fortschreibung des Bibermanagements hervorgeht, wurden 17 neue Reviere an Bobritzsch, Zschopau, Freiberger Mulde, Zwickauer Mulde, Jahna und Kleine Striegis bzw. deren Zuflüsse erfasst. Da jedoch bei 46 von 99 Revieren der Status aktuell unbekannt ist, so ist dieser Sachverhalt im Umgang mit dem Biber entsprechend zu berücksichtigen. Die Untere Naturschutzbehörde geht von ca. 280 Individuen aus.

Auch in diesem Jahr nimmt die Bobritzsch wiederholt eine auffallende Rolle ein, da ein bereits bekanntes Revier in drei neue Reviere unterteilt und ein bisher unbesetztes Revier wieder besetzt wurde. An der Freiberger Mulde sind sechs neue Reviere, dabei vier neue Reviere an je einem Zufluss nachgewiesen worden.

Seit 2008 wird der Elbebiber (Castor fiber albicus) im Landkreis Mittelsachsen erfasst. Im Jahr 2012 wurde hierfür ein Bibermanagement eingeführt, welches nunmehr das 9. Jahr in Folge durchgeführt und ausgewertet wurde. Die Ergebnisse dienen der Unteren Naturschutzbehörde neben der erforderlichen Erfassungstätigkeit zur Dokumentation der (Wieder-) Ausbreitung der Art im Landkreis als Entscheidungshilfe im Umgang mit den dabei auftretenden Konflikten, die sich ergeben. Auch aktuell liegt der Hauptschwerpunkt der Konflikte im nördlichen Bereich des Landkreises.

Konflikte entstehen beispielweise durch erschwerte Abflussbedingungen an Kläranlagen oder Fließgewässern, überschwemmte Acker- und Grünlandflächen, Unterspülungen von Straßenkörpern, Unterhöhlungen von Böschungen und Schäden an Gehölzen. Der Biber trägt aber auch zum Wohlbefinden des Menschen bei, da er Ziele des Naturschutzes, Hochwasserschutzes, des Schutzguts Mensch und der Wasserrahmenrichtlinie umsetzt.

Kommt es zu Konflikten, erfolgt eine Klärung des Sachverhaltes in der Regel vor Ort unter Einbeziehung der Betroffenen und der für die Unterhaltung des jeweiligen Gewässers Verantwortlichen. Dabei ist grundsätzlich zu beachten, dass der Biber nach Bundesnaturschutzgesetz eine streng geschützte Art ist und somit einen sehr hohen Schutzstatus innehat. Eingriffe in dessen Lebensraum dürfen daher nur nach behördlicher Genehmigung durchgeführt werden.

Die Erfassung der Verbreitung beziehungsweise Kartierung des Bibers wird dabei ehrenamtlich tätige Biberkartierer unterstützt. Die Naturschutzhelfer erhalten eine jährliche Einweisung und Kartierungsunterlagen und genießen bei ihrer Tätigkeit vollen Unfallversicherungsschutz. Außerdem werden Reisekosten erstattet. Auch wenn die bisher tätigen Biberkartierer sehr aktiv sind, so ist der Umfang der zu erfassenden Gewässer sehr hoch. Gesucht werden deshalb stets weitere ehrenamtliche Helfer.

Interessierte können sich an Manuela Ziegler von der Unteren Naturschutzbehörde, (mail: manuela.ziegler@landkreis-mittelsachsen.de; Tel.: 03731 7994160) wenden. Die nächste Schulung für Kartierer ist für den 6. November 2021 geplant.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/adoebestock-biber.jpeg Ein Biber sitzt am Ufer eines Gewässers und putzt sich 1 Zur Fortschreibung Bibermanagement https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/projekte/naturschutz/bibermanagement.html
news-5501 Mon, 04 Oct 2021 11:54:06 +0200 Deutlich mehr Briefwähler – Carolin Bachmann ist Wahlkreisabgeordnete /das-amt/neuigkeiten/deutlich-mehr-briefwaehler-carolin-bachmann-ist-wahlkreisabgeordnete.html Carolin Bachmann ist als Wahlkreisabgeordnete gewählt. Der Kreiswahlausschuss stellte bei seiner heutigen Sitzung das amtliche Ergebnis des Wahlkreises 161 fest. Demnach erhielt sie mit 48 725 die meisten Stimmen, der prozentuale Anteil liegt bei 33,4 Prozent. Carolin Bachmann ist als Wahlkreisabgeordnete gewählt. Der Kreiswahlausschuss stellte bei seiner heutigen Sitzung das amtliche Ergebnis des Wahlkreises 161 fest. Demnach erhielt sie mit 48 725 die meisten Stimmen, der prozentuale Anteil liegt bei 33,4 Prozent. Gegenüber dem vorläufigen Ergebnis gab es nur geringe Abweichungen, wie beispielsweise verursacht durch Übertragungsfehler beziehungsweise durch „korrigierende“ Beschlüsse des Kreiswahlausschusses über die Gültigkeit/Ungültigkeit vereinzelter Stimmen.

Gestiegen ist im Vergleich zur Bundestagswahl 2017 die Zahl der Briefwähler von 28 274 auf jetzt 43 803 Die Wahlbeteiligung lag am 26. September in den 37 Kommunen bei 76,2 Prozent, sie erhöhte sich damit um rund 1,5 Prozent. Kreiswahlleiter Peter Schubert bedankte sich bei den zahlreichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern für das Engagement und den reibungslosen Ablauf der Durchführung der Wahl.

Erklärung:

Feststellung der Wahlergebnisse im Wahlkreis
Der Kreiswahlausschuss stellt fest, wie viele Stimmen im Wahlkreis für die einzelnen Direktkandidaten der Kreiswahlvorschläge (Erststimmen) und für die Landeslisten (Zweitstimmen) abgegeben wurden und welcher Direktbewerber als Wahlkreisabgeordneter gewählt ist. Der Kreiswahlleiter benachrichtigt den gewählten Wahlkreisbewerber. Das Ergebnis im Wahlkreis wird anschließend noch öffentlich bekannt gemacht.

Feststellung der Wahlergebnisse nach Landeslisten
Der Landeswahlausschuss stellt fest, wie viele Stimmen im Wahlgebiet für die einzelnen Landeslisten abgegeben wurden, wie viele Sitze auf die einzelnen Landeslisten entfallen und welche Bewerber gewählt sind. Der Landeswahlleiter benachrichtigt die gewählten Bewerber.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Landkreis/Wahlen/Bundestagswahl/lra-bundestag.JPG leerer Sitzungssaal im Bundestag Bundestag 1 Mehr zur Bundestagswahl https://www.landkreis-mittelsachsen.de/der-kreis/wahlen/bundestagswahlen.html
news-5492 Thu, 30 Sep 2021 13:27:53 +0200 Elektronische Baulastenauskunft startet /das-amt/neuigkeiten/elektronische-baulastenauskunft-startet.html Ab 4. Oktober können Auskünfte aus dem Baulastenverzeichnis elektronisch beantragt werden. Ab 4. Oktober können Auskünfte aus dem Baulastenverzeichnis elektronisch beantragt werden. Wie  das Referat Bauantragsbearbeitung mitteilt, handelt es sich um ein Pilotprojekt, bei dem ausschließlich die elektronische Antragsstellung durch den Bauherrn, Planer oder Bewertungsachverständigen für Baugrundstücke freigeschalten wird.

Das Baulastenverzeichnis gibt Auskunft darüber, welche öffentlich-rechtlichen Verpflichtungen auf einem Grundstück ruhen. Das sind beispielsweise Zufahrts- oder Abstandsflächenbaulasten.

Der Antragsteller meldet sich über das Amt24-Portal an. Dazu ist eine einmalige kostenfreie Registrierung bei Amt24 erforderlich. Über einen entsprechenden Link auf der Internetseite des Landkreises gelangt man zum Antrag. Das Referat Bauantragsbearbeitung bittet darum, dieses Portal bei Beantragungen vordergründig zu nutzen. Damit können die Auskunftersuchen beschleunigt werden.

Nähere Auskünfte erteilen die Sachbearbeiterinnen der Baulasten oder der Referatsleiter Erik Wagner unter Tel. 03731 799-1905 oder via E-Mail an baulasten@landkreis-mittelsachsen.de

Das schriftliche Auskunftsverfahren kann in der Übergangszeit noch weiterhin genutzt werden.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/baulast.jpg Auszug aus Antrag Baulastenauskunft 1 Auskunft aus dem Baulastenverzeichnis https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/buergerservice/auskunft-aus-dem-baulastenverzeichnis.html
news-5491 Thu, 30 Sep 2021 12:44:01 +0200 Wiederwahl des 1. Beigeordneten /das-amt/neuigkeiten/wiederwahl-des-1-beigeordneten.html Zahlreiche Personalentscheidungen standen auf der Tagesordnung des Kreistages am 29. September. Außerdem entschied das Gremium über die Einrichtung einer Koordinierungsstelle und den Termin der Landratswahl 2022. Zahlreiche Personalentscheidungen standen auf der Tagesordnung des Kreistages am 29. September. Außerdem entschied das Gremium über die Einrichtung einer Koordinierungsstelle und den Termin der Landratswahl 2022. Dr. Beier wiedergewählt

Der Neue ist der Alte: Dr. Lothar Beier ist im Kreistag mit 66 von 79 Stimmen als erster Beigeordneter wiedergewählt worden. Er setzte sich dabei gegen zwei weitere Kandidaten durch, die sich dem Gremium ebenfalls vorstellten. Als Motivation sich erneut für das Amt zu bewerben nannte er drei Punkte: Gestartete Projekte weiter zu führen, die Mitarbeiter als wichtigste Ressource und die Zusammenarbeit mit den Gremien. „Mein Ziel ist es hier, viel mehr eine Kultur der Gestaltung ermöglichen zu können“, so Dr. Beier. In seiner Rede nannte er als Baustellen unter anderem die Themen Breitband, die Infrastruktur als wichtigen Teil der Mobilität und Abfall. Er böte einen einarbeitungsfreien Übergang, Kenntnisse von Strukturen, Sachverhalten und das tiefe Vertrauen in seine Beschäftigten, die Innovationskraft haben. Landrat Matthias Damm gratulierte ihm zur Wiederwahl: „Ich freue mich, diese intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit fortsetzen zu können.“

Weitere Personalentscheidungen

Der Kreistag hat Bernhard Helbig zum neuen Leiter der Abteilung Organisation und Personal im Landratsamt bestellt. Er wird voraussichtlich im Januar die Position übernehmen. Der bisherige Leiter Karl-Heinz Bellmann ging Ende Juni in den Ruhestand. Helbig arbeitet aktuell in einer Leitungsfunktion beim Kommunalen Versorgungsverband Sachsen. Seine neue Abteilung im Landratsamt umfasst die Referate Informationstechnik, Personalmanagement und Organisationsentwicklung.

Der Behindertenbeirat hat mit Sven Jeschke und Martin Wrobel zwei neue Mitglieder. Eine neue Besetzung war nach dem Tod vom Vorsitzenden des Gremiums Andreas Stunze und dem Ausscheiden von Rico Walter-Bretschneider aus dem Kreistag notwendig. Jeschke wurde von der Freien Wohlfahrtspflege vorgeschlagen und war schon zwischen 2014 und 2019 Mitglied des Beirats. Außerdem ernannte ihn Landrat Matthias Damm vor zwei Jahren zum ehrenamtlichen Sachverständigen für barrierefreies Planen und Bauen. Martin Wrobel ist künftig als Vertreter der Fraktion Freie Wähler Mittelsachsen Mitglied.

Koordinierungsstelle wird eingerichtet

In Mittelsachsen soll eine Interventions- und Koordinierungsstelle IKOS mit dem Schwerpunkt häusliche Gewalt eingerichtet werden. Dafür sprach sich der Kreistag in seiner Sitzung am 29. September aus. Den Großteil der Kosten trägt der Freistaat, maximal fördert dieser 170.000 Euro. Der Landkreis beteiligt sich mit bis zu 17.000 Euro. „Mit der Koordinierungsstelle soll den von häuslicher Gewalt betroffenen Menschen die bedarfsgerechte Beratung und Hilfe angeboten werden“, erklärte der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller. Durch den Ausbau der vorhandenen Netzwerke auf regionaler und überregionaler Ebene könne gezielt auf die Belange der Betroffenen reagiert werden. Als nächsten Schritt soll es in Zusammenarbeit mit dem Freistaat ein Interessensbekundungsverfahren geben, um einen Träger zu finden.  Derzeit gibt es in Sachsen neun solcher Interventions- und Koordinierungsstellen. Oft kooperieren diese laut dem zuständigen Justizministerium mit Frauen- und Kinderschutzeinrichtungen. „Das Frauenschutzhaus Freiberg ist eine ganz wichtige Adresse in Mittelsachsen und wir wünschen uns hier natürlich eine enge Verzahnung“, so Höllmüller. Schon lange beschäftigt sich die Gleichstellungsbeauftragte Annett Schrenk mit dem Thema häusliche Gewalt: „Die IKOS ist eine wichtige Ergänzung im Hilfesystem. Sie ist Anlaufstelle für Gewaltbetroffene, die eine beratende Begleitung für den Ausstieg aus ihrer belastenden Lebenssituationen benötigen.  Das gilt im großen Maße für Frauen, aber auch für Männer.“ Im Jahr 2020 wies die polizeiliche Statistik 538 Fälle von häuslicher Gewalt aus. Die Zahlen bewegen sich seit Jahren auf diesem Niveau. „Die Mehrzahl der Opfer sind dabei Frauen. Nur für einen Teil der Opfer ist die vorübergehende Unterbringung in einer Gewaltschutzeinrichtung eine Alternative“, so die Gleichstellungsbeauftragte.

Opfer von häuslicher Gewalt und Stalking aus dem Landkreis Mittelsachsen finden zurzeit eine entsprechende Beratungsstelle in Chemnitz. „Mit der neuen Form, die auf der neuen „Richtlinie Chancengleichheit“ des Freistaates basiert, versprechen wir uns im Landkreis eine wohnfeldnahe, niederschwellige und vor allem vorbeugende soziale Arbeit“, so Höllmüller abschließend.  

Psychiatrieplan:  Prävention mit öffentlichkeitswirksamen Projekten weiter verstetigen

Der Kreistag beschloss die Fortschreibung des mittelsächsischen Psychiatrieplans. „Damit erhalten vorhandene Angebote und Strukturen Planungssicherheit. Aber auch die in den vergangenen Jahren erfolgreich auf den Weg gebrachten Präventionsprojekte werden weiter gestärkt.“, verrät Dr. Carina Pilling, Amtsärztin und Leiterin des Gesundheitsamtes Mittelsachsen. Das betrifft etwa den Lauf für seelische Gesundheit, aber auch das 2016 ans Netz gegangene Projekt Zwischenstopp. Es hilft nach Pillings Angaben jungen Erwachsenen, die Wartezeit zwischen der Entzugsbehandlung im Krankenhaus und der sich anschließenden Rehabilitation ohne Rückfall in Alkohol und Drogen zu bewältigen. „Seit Projektstart erhielten wir immer tieferen Einblick in Situationen, die junge Menschen in eine Suchtmittelabhängigkeit führen können“, erklärt Michael Köste, Leiter des Projekts Zwischenstopp. Deshalb wurde seit 2019 gemeinsam mit der Klinik für Suchtmedizin am Fachkrankenhaus Bethanien Hochweitzschen eine enge präventive Zusammenarbeit mit regionalen Schulen auf den Weg gebracht. Besonders die Klassenstufen 7 und 8 sind einbezogen. „Mittlerweile entfallen fast 80 Prozent der Zeit je Veranstaltung auf den direkten Gedankenaustausch zwischen Schülern, Eltern und betroffenen Zwischenstopp-Teilnehmern. Das Interesse daran, wie sie es schaffen, stabil zu bleiben, ist enorm“, berichtete Köste.  Diese Form der Präventionsarbeit soll künftig auch auf Anbieter der Jugendsozialarbeit und Sportvereine ausgedehnt werden. 

Seit 1975 wurde die Versorgung in den Bereichen Suchtkrankenhilfe und Psychiatrie deutschlandweit grundlegend reformiert. Es gibt unterschiedliche Kostenträger und Leistungserbringer. Auch der Landkreis Mittelsachsen trägt eine Mitverantwortung. Das ist im Sächsischen Psychiatriegesetz geregelt. Der Landkreis hält vier Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen, drei Suchtberatungsstellen mit Außenstellen sowie drei Standorte des Sozialpsychiatrischen Dienstes vor. „Diese Strukturen gilt es zu erhalten und weiter zu entwickeln“, erklärt Jörg Höllmüller, Zweiter Beigeordneter und Leiter des Geschäftskreises Ordnung, Soziales und Gesundheit. Das Finanzierungsvolumen liegt derzeit bei insgesamt etwa 2,2 Millionen Euro. Der Freistaat Sachsen ist mit pauschalierten Zuschüssen daran beteiligt. Den mit mehr als 60 Prozent größten Finanzierungsanteil trägt der Landkreis Mittelsachsen. Er wird dabei durch Eigenmittel der Beratungsstellen unterstützt. Ein kommunaler Psychiatrieplan ist Voraussetzung, die Anteilsfinanzierung aus Landesmitteln zu erhalten. Dieser wurde im Psychiatrieplan durch die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft (PSAG) des Landkreises Mittelsachsen fachlich bestätigt. Es handelt sich um die Fortschreibung der Fassung aus dem Jahr 2017.

Breitband: Weitere Vergaben

Für den Breitbandausbau erfolgten weitere Konzessionsvergaben. Der Landrat wurde ermächtigt, die entsprechenden Verträge mit eins energie in Sachsen zu schließen. Konkret betrifft das die Lose 2 der Ausbaucluster E (Großschirma, Oberschöna und Reinsberg) und F (Bobritzsch-Hilbersdorf, Flöha, Frankenberg, Mulda und Weißenborn).

Im Cluster E werden rund 44.600 Euro investiert, um drei Schulen anzuschließen. Im Cluster F sind es insgesamt elf Schulstandorte und 294.000 Euro Investitionssumme.

Die beiden Lose enthalten diejenigen Schulen welche außerhalb der weißen Flecken einen geförderten Breitbandanschluss erhalten und sind als Ergänzungsmaßnahmen zu den bereits im Juli beschlossenen Infrastrukturlosen zum Ausbau der weißen Flecken in den beiden Clustern vorgesehen.

Damit sind alle im bisherigen Breitbandförderprogramm des Bundes zur Erschließung sogenannte weißen Flecke  durch den Landkreis beantragen Förderprojekte (sechs Cluster und ein Sonderprojekt – insgesamt zwölf Vergabelose) vergaberechtlich abgeschlossen. Für alle Lose und Projekte wurden die finalen Anträge eingereicht. Förderrechtlich laufen derzeit die Prüfungen zur Erlangung der finalen Bescheide.

Ausschüttung der Sparkasse

Der Jahresabschluss 2020 der Kreissparkasse Döbeln wurde durch deren Vorstandsvorsitzenden Uwe Krahl vorgestellt. Demnach betrug die Jahresbilanz zum 31. Dezember 2020 rund eine Milliarde Euro. Nach Angaben Krahls zählt das Kreditinstitut wirtschaftlich gesehen zu den führenden Sparkassen im Osten Deutschlands. Der Kreistag entschied in der Sitzung über die Gewinnverwendung der Sparkasse. Demnach erfolgt eine Ausschüttung von rund 370.000 Euro an den Landkreis als Träger der Kreissparkasse.

Wahltermin steht fest

Die Legislaturperiode von Landrat Matthias Damm endet im kommenden August. Über seine Nachfolgerin bzw. seienn Nachfolger soll am 12. Juni bzw. am 3. Juli 2022 abgestimmt werden. Der zweite Termin ist nur notwendig, wenn niemand mehr als 50 Prozent der Stimmen im ersten Wahlgang erhält. Damit folgt das Gremium einer Empfehlung des Sächsischen Innenministeriums, dass die kommunalen Wahlen an einem Tag stattfinden. In neun Landkreisen wird damit parallel gewählt, ebenso in zahlreichen Kommunen, in denen Bürgermeister gewählt werden.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-kt-lr-dr-beier.JPG Landrat Matthias Damm gratuliert Dr. Lothar Beier Landrat Matthias Damm (links) gratuliert Dr. Lothar Beier 1 Mehr zum Kreistag Mittelsachsen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/der-kreis/kreistag.html
news-5488 Thu, 30 Sep 2021 10:14:51 +0200 Fachtag Integration blickt auf Integrationsarbeit der letzten Jahre zurück /das-amt/neuigkeiten/fachtag-integration-blickt-auf-integrationsarbeit-der-letzten-jahre-zurueck.html Er ist vorbereitet: Der mittlerweile secvhste Fachtag für Integration im Landkreis Mittelsachsen wird am 7. Oktober 2021 im Tagungszentrum des DBI Freiberg stattfinden Er ist vorbereitet: Der mittlerweile secvhste Fachtag für Integration im Landkreis Mittelsachsen wird am 7. Oktober 2021 im Tagungszentrum des DBI Freiberg stattfinden In diesem Jahr nimmt der Fachtag die Integrationsarbeit in den letzten fünf Jahren unter die Lupe, um eine Antwort darauf zu finden, wie bedarfsgerecht und erfolgreich diese Aufgabe im Landkreis gestaltet wurde. Organisiert wird er dabei von einer Arbeitsgruppe, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Landratsamtes Mittelsachsen, des Jobcenters Mittelsachsen und des Willkommensbündnisses Döbeln zusammensetzt. Unterstützt wird die Konferenz auch vom Sächsischen Dachverband der Migrantenorganisationen.

Zum Inhalt:

In den vergangenen Jahren wurden nicht nur unterschiedliche Strukturen und Maßnahmen zur Integration von Neuzugewanderten im Landkreis etabliert, sondern auch zahlreiche Projekte durch zivilgesellschaftliche, caritative oder auch wirtschaftliche Akteure umgesetzt und durchgeführt. Diesen vielfältigen lokalen und regionalen Integrationsakteuren soll die Möglichkeit geboten werden, ein Resümee des bisherigen Engagements zu ziehen und gleichzeitig erste Weichen für die zukünftige Integrationsarbeit im Landkreis Mittelsachsen zu stellen. Der Fachtag ist dabei eingebunden in einem breiten Beteiligungsprozess des Freistaates mit dem Ziel, ein Integrations- und Teilhabegesetz (SITG) für den Freistaat Sachsen zu verabschieden. Das Gesetz soll unter anderem die Aufgabenverteilung zwischen dem Freistaat und den Kommunen regeln, um auf diese Weise die Finanzierung der Strukturen vor Ort langfristig zu gewährleisten und eine gleichberechtigte Teilhabe zu sichern.

Der Fachtag soll den Teilnehmenden die Chance eröffnen sich auf diesem Weg aktiv in den Prozess ein zubringen und in einen gemeinsamen Dialog über die Vorstellungen des Zusammenlebens in Mittelsachsen zu treten. Der Einstieg in die Thematik wird in Form von Vorträgen und einem Podiumsgespräch gestaltet. In den anschließenden Workshops sollen die Teilnehmenden auf der Grundlage persönlicher und praxisnaher Erfahrungen die spezifischen Bedarfe und Vorstellungen der zukünftigen Integrationsarbeit in Mittelsachsen identifizieren, diskutieren und definieren. Die inhaltlichen Schwerpunkte orientieren sich dabei an drei großen Themenbereichen: Migrationssozialarbeit und Ehrenamt, Migrantisches Leben und Teilhabe sowie Arbeitsmarktintegration.

Der Fachtag wird nicht nur als Präsenzveranstaltung, sondern auch als Livestream zur Verfügung gestellt. Damit wird den interessierten Bürgerinnen und Bürgern ein alternatives Angebot unterbreitet, welches mehr Flexibilität bietet. Bei einer Teilnahme über den Livestream ist jedoch keine interaktive Mitwirkung möglich.

Die Anmeldung zum Livestream ist noch bis zum 4. Oktober 2021 per E-Mail an integration@landkreis-mittelsachsen.de oder telefonisch unter 03731 799 3683 möglich.  

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/2-lk-mittelsachsen.jpg Landkreisumriss mit Einteilung in Städte und Gemeinden 1
news-5482 Wed, 29 Sep 2021 11:35:29 +0200 Corona: 3G-Regel ab Freitag /das-amt/neuigkeiten/corona-3g-regel-ab-freitag.html In Mittelsachsen gelten ab Freitag neue Corona-Regeln. Hintergrund ist, dass der Landkreis seit fünf Tagen eine Inzidenz von über 35 aufweist. Heute liegt dieser Wert bei 60,7. In Mittelsachsen gelten ab Freitag neue Corona-Regeln. Hintergrund ist, dass der Landkreis seit fünf Tagen eine Inzidenz von über 35 aufweist. Heute liegt dieser Wert bei 60,7. Entsprechend der Corona-Schutz-Verordnung gelten in vielen Bereichen die Pflicht zur Kontakterfassung und die sogenannte 3G-Regel: geimpft, getestet oder genesen. Eine entsprechende amtliche Bekanntmachung wird im Lauf des Tages im elektronischen Amtsblatt erfolgen. Auf der Internetseite des Landkreises wird die Übersicht der Testzentren ständig aktualisiert.

Neue Regeln gelten beispielsweise bei:

  • dem Zugang zur Innengastronomie (außer für nichtöffentliche Kantinen und die Bewirtung von Fernfahrern)
  • der Teilnahme an Veranstaltungen und dem Zugang zu Kultur- und Freizeiteinrichtungen in Innenräumen
  • der Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen (außer zu medizinischen Zwecken)
  • dem Sport im Innenbereich und Zugang zu Hallenbädern und Saunen
  • dem Zugang zu Diskotheken, Bars und Clubs im Innenbereich
  • der Beherbergung bei Anreise
  • dem Zugang zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen der Hochschulen, Berufsakademien, Volkshochschulen und Ausbildungseinrichtungen
  • Beschäftigten mit direktem Kundenkontakt (Tests zweimal wöchentlich)

In einigen Fällen bestehen auch Ausnahmen von den oben genannten Testpflichten: So ist beispielsweise die Nutzung von Campingplätzen sowie die Vermietung von Ferienwohnungen von oben genannter Verpflichtung ebenso befreit wie körpernahe Dienstleistungen, Fitnessstudios oder Bäder, sofern die Nutzung/Inanspruchnahme medizinisch notwendig ist.

Für Großveranstaltungen gelten ab einer Inzidenz von 35 folgende Einschränkungen:

  • Im Innenbereich sind Veranstaltungen mit bis zu 5000 zeitgleich anwesenden Gästen und einer Auslastung, die maximal 50 Prozent der Höchstkapazität entspricht, möglich. Bei alleinigem Zugang für geimpfte, genesene oder PCR-getestete Personen (besondere 3G-Regelung) entfällt die Kapazitätsbeschränkung. Im Außenbereich ist weiterhin eine 100 Prozent Auslastung unter Beachtung der 3G-Regelung (geimpft, genesen oder getestet) möglich.
  • Im Innen- und Außenbereich mit mehr als 5000 zeitgleichen Besuchern besteht eine Kapazitätsbegrenzung auf 50 Prozent, wobei insgesamt nicht mehr als 25 000 Besucher zeitgleich zulässig sind.

Der Freistaat Sachsen hat auf seiner Internetseite eine Regelübersicht zur Verfügung gestellt

Neue Allgemeinverfügung zur Quarantäne tritt Sonntag in Kraft

Der Landkreis erlässt noch in dieser Woche eine Allgemeinverfügung zur „Absonderung von engen Kontaktpersonen, von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen“. Personen, die positiv getestet wurden (bei positivem Schnelltest ist weiterhin die Bestätigung durch einen PCR-Test erforderlich) müssen sich, ohne Anweisung des Gesundheitsamtes, sofort für 14 Tage in Quarantäne begeben. Die Quarantäne endet nach dieser Zeit automatisch, wenn seit 48 Stunden keine Symptome mehr vorliegen. Enge Kontaktpersonen zu positiv Getesteten müssen sich nur nach Anweisung durch das Gesundheitsamt in Quarantäne begeben. Bis zu einer Anweisung sollten diese die Kontakte minimieren und bei Symptomen einen Test machen lassen. Die Quarantänezeit bei Kontaktpersonen verkürzt sich von 14 auf zehn Tage. Diese kann mit einem negativen PCR-Test nach fünf beziehungsweise mit einem Schnelltest durch oder unter Aufsicht vor Ort von geschultem Personal nach sieben Tagen beendet werden – sogenanntes Freitesten. Genesene und geimpfte Personen müssen sich nicht in Quarantäne begeben, müssen aber dem Gesundheitsamt einen entsprechenden Nachweis vorlegen.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-3-g-regel.jpg Zettel an Pinwand mit 3-G-Regel 1 Mehr zum Thema Corona https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-5478 Tue, 28 Sep 2021 14:37:08 +0200 Personalentscheidungen im Kreistag /das-amt/neuigkeiten/personalentscheidungen-im-kreistag.html Im Kreistag am 29. September werden mehrere Personalentscheidungen getroffen. So wird unter dem Tagesordnungspunkt drei der erste Beigeordnete gewählt. Die Amtszeit von Dr. Beier endet im November. Außerdem entscheidet das Gremium über die Bestellung einer neuen Leitung der Abteilung Organisation und Personal sowie die Nachbesetzung von Mitgliedern im Behindertenbeirat. Im Kreistag am 29. September werden mehrere Personalentscheidungen getroffen. So wird unter dem Tagesordnungspunkt drei der erste Beigeordnete gewählt. Die Amtszeit von Dr. Beier endet im November. Außerdem entscheidet das Gremium über die Bestellung einer neuen Leitung der Abteilung Organisation und Personal sowie die Nachbesetzung von Mitgliedern im Behindertenbeirat. Weitere Themen sind unter anderem der Breitbandausbau, das Investitionsprogramm „Brücken in die Zukunft“, der Jahresabschluss der Kreissparkasse Döbeln, der Psychiatrieplan und die Termine der Landratswahl im kommenden Jahr.

Die Sitzung findet ab 15:00 Uhr im Kultur- und Sportbetrieb Hartha „HarthArena", Döbelner Straße 55, 04746 Hartha statt. Die komplette Tagesordnung wurde im elektronischen Amtsblatt veröffentlicht.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/n-millauer-kreistag-abstimmung.jpg Kreistag Abstimmung Kreisräte heben die Hand als Zeichen ihrer Zustimmung Abstimmung im Kreistag 1
news-5476 Mon, 27 Sep 2021 14:21:42 +0200 Herbstreise der Landesseniorenbeauftragten führt durch den Landkreis /das-amt/neuigkeiten/herbstreise-der-landesseniorenbeauftragten-fuehrt-durch-den-landkreis.html Heute besuchte die Landesseniorenbeauftragte Christiane Schifferdecker den Landkreis Mittelsachsen im Rahmen ihrer Herbstreise durch alle sächsischen Landkreise und die kreisfreien Städte. Heute besuchte die Landesseniorenbeauftragte Christiane Schifferdecker den Landkreis Mittelsachsen im Rahmen ihrer Herbstreise durch alle sächsischen Landkreise und die kreisfreien Städte. Die Generation der über 65-Jährigen wächst in Mittelsachsen in den nächsten zehn Jahren von derzeit 87 320 auf etwa 92 500*. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung steigt dabei von 29 auf 33,8 Prozent und liegt damit noch leicht über dem Landesdurchschnitt.

Christiane Schifferdecker: „Die Generation der zukünftigen Seniorinnen und Senioren wird eine andere sein. Mit dem Eintritt der sogenannten „Babyboomer“ in die nachberufliche Phase müssen wir uns auf neue Fragestellungen in der Seniorenpolitik einstellen.“ Ihr sei es ein Anliegen, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und sich einen Eindruck der Arbeit mit Seniorinnen und Senioren vor Ort zu verschaffen.

Der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller begrüßte sie zunächst in Mittweida zu einem fachlichen Austausch mit Führungs- und Fachkräften des Landkreises. Er berichtete dabei, welche unterschiedlichen Berührungspunkte die Landkreisverwaltung mit den Belangen von Seniorinnen und Senioren hat und stellte neben Daten zur demografischen Entwicklung in den Sozialregionen auch solche zur altersgruppenspezifischen Inanspruchnahme von Leistungen vor.

Jörg Höllmüller: „Ich befürworte diesen Austausch des Sozialministeriums mit der Landkreisverwaltung und den kommunalen Akteuren sehr. Wir wollen dabei die Chancen herausstellen. Es gilt gemeinsam gute soziale Rahmenbedingungen zu gestalten. Um den Herausforderungen der demografischen Entwicklung der nächsten Jahre begegnen zu können, sind innovative Ansätze und das Mittun vieler notwendig.“

Anschließend besuchte die Landesseniorenbeauftragte die Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule Mittweida. Diese arbeitet im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung seit 2014 in vielfältiger Weise mit der Landkreisverwaltung zusammen. Und die Studierenden werden auch ganz praktisch für Seniorinnen und Senioren tätig, so wird derzeit zum Beispiel ein Seniorenball in Mittweida vorbereitet.

Dem fachpolitischen Mittagstisch mit Mittweidas Oberbürgermeister Ralf Schreiber schloss sich ein Besuch der Wohnungsgenossenschaft „Fortschritt“ Döbeln eG an. Im Mittelpunkt der generationsübergreifenden Aktivitäten der Genossenschaft steht das Anliegen, den Mieterinnen und Mieter einen Verbleib im vertrauten Wohnumfeld und in sozialer Gemeinschaft zu ermöglichen. Wichtige Gesprächspartner für die Landesseniorenbeauftragte waren hier auch die Vertreter des Seniorenbeirats Döbeln.

* 7. Reg. Bevölkerungsvorausberechnung des Freistaates Sachsen (Variante 2, für 2030)

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/adobestock-gehhilfe.jpeg Gehhilfe Gehhilfe, Rollator Foto: RAM / stock.adobe.com 1
news-5472 Sun, 26 Sep 2021 21:52:11 +0200 Carolin Bachmann ist gewählt /das-amt/neuigkeiten/carolin-bachmann-ist-gewaehlt.html Carolin Bachmann (AfD) ist nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis als Abgeordnete des Wahlkreises 161 gewählt. Demnach erhielt sie mit 48 720 die meisten Stimmen, der prozentuale Anteil liegt bei 33,4 Prozent. Carolin Bachmann (AfD) ist nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis als Abgeordnete des Wahlkreises 161 gewählt. Demnach erhielt sie mit 48 720 die meisten Stimmen, der prozentuale Anteil liegt bei 33,4 Prozent. Ihr folgen Veronika Bellmann (CDU) mit 34 636 Stimmen (23,8 Prozent) und Alexander Geißler (SPD) mit 25 727 Stimmen (17,7 Prozent). Am Freitag tritt der Kreiswahlausschuss um 09:00 Uhr in Freiberg zusammen um das Ergebnis amtlich festzustellen.  

Eine vollständige Übersicht zu den Wahlergebnissen gibt es im Internetauftritt des Statistischen Landesamtes.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/lra-wahlurne.jpg Wahlzettel wird in Wahlurne gesteckt 1
news-5461 Tue, 21 Sep 2021 15:39:37 +0200 Neue Regeln ab Donnerstag /das-amt/neuigkeiten/neue-regeln-ab-donnerstag.html Es gilt dann keine 3G-Regel in vielen Bereichen. Außerdem Informationen des Freistaates zur neuen Corona-Schutzverordnung und zum Schulbetrieb Es gilt dann keine 3G-Regel in vielen Bereichen. Außerdem Informationen des Freistaates zur neuen Corona-Schutzverordnung und zum Schulbetrieb In Mittelsachsen gelten ab Donnerstag neue Corona-Regeln – unabhängig der neuen Corona-Schutz-Verordnung. Hintergrund ist, dass der Landkreis seit fünf Tagen eine Inzidenz unter 35 aufweist. Heute liegt dieser Wert bei 31,5. Damit wird die sogenannte 3G-Regel (geimpft, getestet oder genesen) und die Pflicht zur Kontakterfassung in vielen Bereichen aufgehoben. Dies betrifft so zum Beispiel die Innengastronomie, aber auch Freizeit- und Kulturstätten oder den Sport im Innenbereich. Der Freistaat hat auf seiner Internetseite eine Regelübersicht zur Verfügung gestellt. Eine öffentliche Bekanntmachung dazu wird heute noch im elektronischen Amtsblatt des Landkreises erfolgen.

Informationen des Freistaates

Kabinett beschließt neue Corona-Schutz-Verordnung

Das Kabinett hat in seiner heutigen Sitzung die neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung beschlossen. Sie tritt am 23. September 2021 in Kraft und gilt bis einschließlich 20. Oktober 2021.

Die Staatsregierung führt mit der neuen Verordnung das optionale 2G-Modell ein: Unter anderem folgende Einrichtungen, Veranstaltungen und sonstige Angebote können somit sämtliche Abstands- und Kapazitätsbeschränkungen und die Maskenpflicht nur dann aufheben, wenn ausschließlich geimpfte oder genesene Besucherinnen und Besucher anwesend sind:

  • Innengastronomie
  • Veranstaltungen und Festen in Innenräumen
  • Sport im Innenbereich
  • Hallenbäder und Saunen
  • Kultur- und Freizeiteinrichtungen im Innenbereich
  • Großveranstaltungen mit einer maximalen Teilnehmerzahl von 5.000 zeitgleich anwesenden Besucherinnen und Besuchern
  • touristische Bahn- und Busfahrten
  • Diskotheken, Bars, Clubs im Innenbereich
  • Kunst-, Musik- und Tanzschulen im Innenbereich

Ausnahmen gelten für Besucherinnen und Besucher, die das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben: Sie können auch ohne Nachweis des Impf- oder Genesenenstatus teilnehmen. Beschäftigte, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen über einen negativen Testnachweis verfügen und während der Dauer der Veranstaltung oder des Angebots einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen. Sofern von der 2G-Option Gebrauch gemacht werden soll, ist dies dem zuständigen Gesundheitsamt drei Werktage vorher anzuzeigen. Die Möglichkeit, nur Geimpfte und Genesene zuzulassen, entfällt mit Erreichen der Überlastungsstufe. Dann wird 2G verpflichtend – Maskenpflicht wie auch Kapazitätsbeschränkungen sind zu beachten. Alle körpernahen Dienstleistungen, Kantinen und Mensen sowie Angebote von Bädern und Saunen oder Fitnessstudios, sofern sie medizinischen oder therapeutischen Zwecken dienen, sind von der Möglichkeit des optionalen 2G-Modells grundsätzlich ausgenommen.

Mit der Verordnung werden die bereits bestehenden Schwellenwerte um einen weiteren ergänzt: Die 7-Tage-Inzidenz Hospitalisierungen. Der neue Wert gibt die Anzahl der in Bezug auf COVID-19 in ein Krankenhaus aufgenommenen Personen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an.

Die Vorwarnstufe ist damit fortan am zweiten Tag erreicht, wenn zuvor an fünf aufeinander folgenden Tagen

  • die 7-Tage-Inzidenz Hospitalisierungen den Wert von 7,00 überschreitet und
  • 650 Betten auf den Normalstationen oder 180 Betten auf den Intensivstationen sächsischer Krankenhäuser mit COVID-19-Patienten belegt sind.

Die Überlastungsstufe ist am zweiten Tag erreicht, wenn zuvor an fünf aufeinanderfolgenden Tagen:

  • die 7-Tage-Inzidenz Hospitalisierungen den Wert von 12,00 überschreitet und
  • 1300 Betten auf den Normalstationen oder 420 Betten auf den Intensivstationen mit COVID-19-Patienten belegt sind.

Für die Bundestagswahlen gelten Ausnahmen von den Corona-Regelungen. Die 3G-Regelung findet für Wahllokale keine Anwendung und eine Kontakterfassung findet nicht statt. Jedoch müssen alle Personen, die sich in den Räumlichkeiten aufhalten, einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Wie in der bisher geltenden Corona-Schutz-Verordnung sind Schülerinnen und Schüler auch weiterhin von Testverpflichtungen nach der 3G-Regelung befreit, da sie im Rahmen der Corona-Schulverordnung bereits regelmäßig einer Testpflicht unterliegen. Die neue Verordnung ist auf Internetseite www.coronavirus.sachsen.de/amtliche-bekanntmachungen.html veröffentlicht.

Regelmäßiger Schul- und Kitabetrieb wird weiter mit bekannten Maßnahmen gesichert

In den Schulen und Kindertageseinrichtungen findet auch in den kommenden Wochen unabhängig von der Sieben-Tage-Inzidenz Regelbetrieb statt. Zu Einschränkungen im Schul- und Kitabetrieb kommt es erst bei Erreichen der Überlastungsstufe in den Krankenhäusern. Aber auch dann sind keine flächendeckenden Schulschließungen vorgesehen. Regelmäßige Corona-Tests an Schulen und das Tragen von Masken in bestimmten Situationen bleiben hingegen notwendig. Für alle Schülerinnen und Schüler gilt weiterhin Schulbesuchspflicht. Das sieht die neue Schul- und Kita-Coronaverordnung vor, die heute vom Kabinett verabschiedet wurde. Die Verordnung gilt vom 23. September bis zum 20. Oktober.

Für den Schul- und Kitabesuch müssen sich Personen zweimal wöchentlich testen oder mit einem aktuellen Testnachweis belegen, dass keine Infektion mit SARS-CoV-2 vorliegt. Unterschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 10, ist der Test lediglich einmal wöchentlich notwendig. „Die Antigen-Selbsttests werden an den Schulen weiterhin kostenlos zur Verfügung gestellt“, sicherte Kultusminister Christian Piwarz zu. Für Sitzungen der Schulkonferenz oder der Eltern- und Schülergremien sowie auch für Eltern-Lehrer-Gespräche müssten hingegen keine negativen Testnachweise vorgelegt werden, so der Minister. Geimpfte und Genesene sind von der Testpflicht ohnehin befreit, ebenso Kinder in Krippen und Kindergärten.

Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 müssen Schülerinnen und Schüler in weiterführenden Schulen sowie Lehrkräfte eine Maske auch im Unterricht tragen. Primarschüler bleiben davon befreit. Unterschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz stabil den Schwellenwert von 35, entfällt die Pflicht für Schülerinnen, Schüler, Schul- und Hortpersonal. Das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes oder einer FFP2-Maske oder vergleichbaren Atemschutzmaske wird aber empfohlen.

Flächendeckende Schließungen von Schulen und Kitas sind nicht vorgesehen. Der Schul- und Kitabetrieb wird jedoch eingeschränkt, wenn die in der Corona-Schutz-Verordnung festgelegte Überlastungsstufe der Krankenhäuser erreicht ist. Erst dann müssen Kitas, Grundschulen und zum Teil Förderschulen in den eingeschränkten Regelbetrieb mit festen Gruppen/Klassen wechseln. Für Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen findet Wechselunterricht statt. Keine Einschränkungen gibt es für Einrichtungen der Kindertagespflege. Auch Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen können weiterhin ihre Schulen besuchen und müssen nicht in den Wechselunterricht. Bei gehäuften lokalen Infektionsgeschehen kann das Kultusministerium jedoch schulscharfe Schutzmaßnahmen wie zeitlich begrenzter Wechselunterricht oder temporäre Schulschließung anordnen.

Weitere Informationen zum Schul- und Kitabetrieb gibt es im Blog des Kultusministeriums unter www.bildung.sachsen.de/blog.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/2-lk-mittelsachsen.jpg Landkreisumriss mit Einteilung in Städte und Gemeinden 1 Mehr zum Thema Corona https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-5459 Tue, 21 Sep 2021 06:56:50 +0200 Ausbildungsmesse „Schule macht Betrieb“ startete am 18. September 2021 in Freiberg /das-amt/neuigkeiten/ausbildungsmesse-schule-macht-betrieb-startete-am-18-september-2021-in-freiberg.html Der Auftakt zur diesjährigen Ausbildungsmesse „Schule macht Betrieb“ in Freiberg war gelungen. Der Auftakt zur diesjährigen Ausbildungsmesse „Schule macht Betrieb“ in Freiberg war gelungen. Die erste der drei Ausbildungsmessen „Schule macht Betrieb“ in diesem Jahr öffnete pünktlich am vergangenen Sonnabend um 10:00 Uhr ihre Türen, unter Beachtung der geltenden Sicherheitsmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. So mussten zum Beispiel alle Personen, die das Messegelände im Deutschen Brennstoffinstitut Freiberg betraten, eines der drei „G`s“ nachweisen. Wer seinen Nachweis vergessen hatte, konnte sich vor dem Einlass von Mitarbeiterinnen des Deutschen Roten Kreuzes Freiberg testen lassen. Eine Maßnahme, die auch von den Besuchern begrüßt wurde.

Der Andrang zur Messe war groß. Auf Grund des Online-Anmeldeverfahrens zur Reservierung bestimmter Zeitfenster und des eingerichteten Einbahnstraßen-Systems kam es nicht zur Bildung größerer Menschgruppen. Beide Maßnahmen hatten sich bereits 2020 bewährt.

Auf der Messe konnten sich die Besucher von der Vielfalt der Karrieremöglichkeiten im Landkreis Mittelsachsen überzeugen und mit den Unternehmen ins Gespräch kommen. Diese Möglichkeit wurde rege genutzt, schließlich war der direkte Kontakt zwischen Betrieben und dem Fachkräftenachwuchs in den vergangenen Jahren kaum möglich. Dies bestätigt auch Achim Thümmler, der zusammen mit Ulrike Grunau die UKM technologies GmbH auf „Schule macht Betrieb“ vertrat. „Wir haben sehr viele Gespräche führen können. Dabei konnten wir feststellen, dass die Schülerinnen und Schüler offensichtlich sehr viel neugieriger und sehr gut vorbereitet an unseren Stand kamen. Wir haben jetzt Kontakt zu Jugendlichen, die ein Praktikum bei uns absolvieren möchten und berechtigte Hoffnung, darüber unsere Azubis der kommenden Jahre gewinnen zu können. Von der diesjährigen Messe sind wir wirklich begeistert und möchten uns bei den Organisatoren ganz herzlich bedanken“, fügt der Ausbildungsverantwortliche des Unternehmens noch an.

Martin Krauß von der Oberschule Oederan gehört zu denen, die sich zur Messe über die Ausbildungslandschaft in Mittelsachsen informieren wollten. „Ich interessiere mich für eine kaufmännische Ausbildung. Ausbildungsangebote konnte ich finden, aber woher weiß ich, welcher Betrieb zu mir passt?“, so der Zehntklässler. Seine Mutter ergänzt, „Schulpraktika haben in den vergangenen Jahren ja leider nicht stattgefunden, lediglich zwei freiwilliges Praktika in den vergangenen Ferien waren möglich.“ Von der Angebotsvielfalt, über einhundert Betriebe stellten sich zur Messe vor, zeigen sich beide überrascht. „Unsere Schule gibt sich sehr viel Mühe, uns bei der Berufsorientierung zu unterstützen aber heute habe ich noch einmal viele neue Informationen erhalten“ resümiert der Oberschüler.

Die Organisatoren zählten 1139 Besucher. „Wir sind mit der heutigen Messe sehr zufrieden, das Feedback von Unternehmen und Besuchern ist sehr positiv“ schätzt Caroline Mitev (GIZEF GmbH) aus dem Organisationsteam ein. Und abschließend, „Das war die Premiere in diesem Jahr. Wir wissen jetzt, dass unser Konzept es auch zu kommenden Messen in Döbeln und Mittweida funktionieren wird.“

Die Ausbildungsmesse „Schule macht Betrieb“ wird von den Arbeitskreisen Schule-Wirtschaft mit Unterstützung der Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammmer, der Agentur für Arbeit Freiberg, dem Landratsamt Mittelsachsen und der GIZEF GmbH Freiberg organsiert. Für den Messebesuch am 25. September in Döbeln und am 2. Oktober 2021 in Mittweida sind Schüleranmeldungen unter www.schule-macht-betrieb.de weiterhin möglich.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-messe-schule-macht-betrieb.jpg 1 Mehr zur Messe „Schule macht Betrieb" https://www.schule-macht-betrieb.de/
news-5453 Mon, 20 Sep 2021 07:25:00 +0200 Mittelsächsische Baumesse mit hohem Zuspruch /das-amt/neuigkeiten/mittelsaechsische-baumesse-mit-hohem-zuspruch.html Am Sonnabend fand die regionale Baumesse „Ländliches Bauen“ in Halsbrücke statt. Mehr als 15 mittelsächsische Unternehmen präsentierten sich und gaben Tipps und Tricks zum ländlichen Bauen und Sanieren. Die Baumesse veranstaltete die Nestbau-Zentrale Mittelsachen. Nicht nur interessierte Nestbauer, auch kleine Baumeister fühlten sich in Halsbrücke gut beraten. Am Sonnabend fand die regionale Baumesse „Ländliches Bauen“ in Halsbrücke statt. Mehr als 15 mittelsächsische Unternehmen präsentierten sich und gaben Tipps und Tricks zum ländlichen Bauen und Sanieren. Die Baumesse veranstaltete die Nestbau-Zentrale Mittelsachen. Nicht nur interessierte Nestbauer, auch kleine Baumeister fühlten sich in Halsbrücke gut beraten. „Mit rund 100 interessierten Besucher, einem voll besetzten Vortragsraum und zufriedenen Unternehmen können wir die diesjährige Baumesse als Erfolg verbuchen,“ zeigt sich der erste Beigeordnete des Landkreises Mittelsachsen Dr. Lothar Beier zufrieden mit der Resonanz der diesjährigen Veranstaltung.

Mit verschmitztem Lächeln macht sich Ronja über das Malbuch am Stand der Nestbau-Zentrale her. Mit Vater Martin besuchte sie die Baumesse in Halsbrücke. Vor fünf Jahren initiierte die Nestbau-Zentrale Mittelsachsen das Ländliche Bauen als regionale Baumesse. „Wer ein Haus bauen oder sanieren möchte, steht vor vielen Fragen und sucht Rat“, weiß Nestbau-Koordinatorin Katrin Roßner. „Und hier knüpft unsere regionale Baumesse an. Mittelsächsische Unternehmen und Experten beraten, geben Tipps und kommen mit interessierten Nestbauern ins Gespräch,“ so Roßner.

Die Organisation der Veranstaltung stand unter Corona-Vorzeichen und erforderte mit der Umsetzung eines Hygienekonzeptes und der Einhaltung der 3G-Regeln einen hohen Aufwand. Die Unternehmen deckten unterschiedliche Schwerpunkte angefangen von der Planung, über Erdwärme bis hin zur Baubiologie und Umwelttechnik sowie Denkmalpflege, Gartenbau und Baufinanzierung ab. „Nachdem wir im vergangenen Jahr keine Messe wahrnehmen konnten, bin ich sehr froh, dass wir heute hier in Halsbrücke dabei sein dürfen und die Messe vom Landkreis initiiert wurde. Wir haben so nach langer Wartezeit wieder die Chance mit potenziellen Bauherren ins Gespräch zu kommen und uns zu präsentieren,“ zeigt sich Ronny Kroll von der Schreiter & Kroll GmbH, einem Fachhandel für Naturbaustoffe mit Sitz in Waldheim zufrieden.

Auch das LEADER-Management Klosterbezirk Altzella war vor Ort und informierte zu Fördermöglichkeiten. Im Veranstaltungsort, dem Alten Bahnhof Halsbrücke konnte die gelungene Umnutzung vom Bahnhof zum Brauhaus veranschaulicht werden. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit im Alten Bahnhof hinter die Kulissen und sprichwörtlich in die Bierbraukessel zu schauen. Eine Bierverkostung rundete die Veranstaltung ab. Zum Abschluss der Baumesse waren am Stand der Nestbau-Zentrale nicht nur die Malbücher sondern auch die Bauherrenmappen verteilt. Mit Luftballons, Zollstöcken und vielen neuen Ideen für das eigene Häusel verließen die Besucher den Alten Bahnhof.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-baumesse-2021.jpg 1
news-5444 Thu, 16 Sep 2021 15:25:00 +0200 Aktionstag Inklusion und Sucht in Rochlitz /das-amt/neuigkeiten/aktionstag-inklusion-und-sucht-in-rochlitz.html Am Dienstag, 21. September, findet von 09:00 bis 14:00 Uhr in der Sporthalle „Am Regenbogen“ der Aktionstag zu Sucht und Inklusion statt. Zahlreiche lokale Institutionen und Vereine beteiligen sich. Hauptzielgruppe sind dabei Jugendliche in den Schulen der Stadt. Am Dienstag, 21. September, findet von 09:00 bis 14:00 Uhr in der Sporthalle „Am Regenbogen“ der Aktionstag zu Sucht und Inklusion statt. Zahlreiche lokale Institutionen und Vereine beteiligen sich. Hauptzielgruppe sind dabei Jugendliche in den Schulen der Stadt. „Es sind zwei wichtige Themen, daher habe ich bei der Anfrage sofort zugesagt. Damit klären wir auf, aber nicht mit erhobenen Zeigefinger, sondern niederschwellig durch das eigene Erleben“, fasst es der Rochlitzer Oberbürgermeister Frank Dehne zusammen. Die Rochlitzer sind natürlich auch eingeladen in die Sporthalle zu kommen. „Das Konzept hat sich in Freiberg, Hartha und Brand-Erbisdorf bewährt, die Reaktionen der Besucherinnen und Besucher waren positiv. Sie haben etwas mitgenommen“, so Katrin Dietze von der Initiative für Demokratie Mittelsachsen. Sie organisiert diesen Tag mit und bedankt sich bei den vielen Ideengebern und Unterstützern bei der Vorbereitung, besonders bei den Muldenthaler Jugendhäusern. Sie haben ein koordinierende Funktion übernommen.

Mit dabei ist beispielsweise die Diakonie mit einer Bar, an der alkoholfreie Cocktails gemixt werden. Das Berufliche Schulzentrum beschäftigt sich unter anderem mit der Resilienzförderung, also der seelischen Widerstandskraft von Kindern, sowie verhaltensbezogenen Süchten. Vorbereitet wird auch ein Raum der Stille und ein sogenannter Dialog im Dunkeln, wo man lernt, in einem Raum ohne Licht zu kommunizieren. Außerdem gibt es Rollstuhlbogenschießen, einen Rauschbrillenparkur und den Bus der Inklusiven Werte. Bei der gespielten Busfahrt übernimmt jeder Schüler eine bestimmte Rolle, dabei soll die gesamte Vielfalt der Gesellschaft abgebildet werden. Es gibt zum Beispiel einen sehbehinderten Mann, einen Rollstuhlfahrer, eine schwangere Frau, Jugendliche, Rentner, Polizisten oder Alkoholiker. 

Einen Höhepunkt bildet der Rundgang durch Rochlitz mit Sven Jeschke, langjähriger Vorsitzender des mittelsächsischen Behindertenbeirates. Gemeinsam soll mit Schülerinnen und Schüler getestet werden, wie barrierefrei die Stadt ist. Die Hinweise, wo es Hürden gibt, werden dem Oberbürgermeister übergeben. Dieser erhält zur Eröffnung einen Staffelstab zur Ausrichtung symbolisch vom Oberbürgermeister von Brand-Erbisdorf Dr. Martin Antonow.

Aufgrund der aktuellen Regelungen wird am Eingang geprüft, ob man genesen, getestet oder geimpft ist.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/1-mittelsachsen-wappen.jpg Landkreisumriss mit Wappen und Schriftzug 1
news-5446 Thu, 16 Sep 2021 14:11:00 +0200 Ausbildungsmessen „Schule macht Betrieb“ 2021 /das-amt/neuigkeiten/ausbildungsmessen-schule-macht-betrieb-2021-1.html Insgesamt haben über 200 Aussteller zu den Messen „Schule macht Betrieb“ zugesagt, um die zahlreichen Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten im Unternehmen vorzustellen.  Insgesamt haben über 200 Aussteller zu den Messen „Schule macht Betrieb“ zugesagt, um die zahlreichen Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten im Unternehmen vorzustellen.  Sie finden am 18. September im Deutschen Brennstoffinstitut in Freiberg, am 25. September im „WelWel“ in Döbeln und am 2. Oktober in der „Sporthalle am Schwanenteich“ in Mittweida statt. Alle Unternehmen haben an diesen Samstagen dasselbe Ziel: Schülerinnen und Schüler für ihr sich zu begeistern und zukünftige Azubis oder Fachkräfte zu finden.

Für den Besuch der Ausbildungsmesse kann man sich weiterhin über die brandneue Internetseite www.schule-macht-betrieb.de für ein bestimmtes Zeitfenster anmelden. Die Eintrittskarten sind begrenzt. Nur so kann gewährleistet werden, dass sich zu keiner Zeit mehr Menschen auf der Messe befinden, als aktuell zulässig sind und die erforderlichen Regelungen eingehalten werden können.

„Schule macht Betrieb“ ist die regionale Ausbildungsmesse in Mittelsachsen. Sie wird organisiert von den Arbeitskreisen Schule-Wirtschaft mit Unterstützung des Landkreises Mittelsachsen, der Industrie- und Handelskammer Chemnitz Regionalkammer Mittelsachsen, der Handwerkskammer Chemnitz, der Agentur für Arbeit Freiberg sowie der GIZEF – Zentrum für Innovation und Unternehmertum (GIZEF GmbH) Freiberg. Wer sich vorab über die Angebote der Unternehmen informieren möchte, kann das im Schülerportal auf www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/schueler.html besuchen.

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image/png https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/_processed_/c/9/csm_logo-schule-macht-betrieb_804666c3e0.png Logo der Aktion Schule macht Betrieb 1 Schule macht Betrieb (Internetauftritt der GIZEF GmbH) http://www.schule-macht-betrieb.de
news-5438 Mon, 13 Sep 2021 10:50:37 +0200 Neue Corona-Regeln ab Mittwoch /das-amt/neuigkeiten/neue-corona-regeln-ab-mittwoch.html In Mittelsachsen gelten ab Mittwoch neue Corona-Regeln. Hintergrund ist, dass der Landkreis seit fünf Tagen eine Inzidenz von über 35 aufweist. Heute liegt dieser Wert bei 49,1. Entsprechend der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung gelten in vielen Bereichen die Pflicht zur Kontakterfassung und die sogenannte 3G-Regel: geimpft, getestet oder genesen. In Mittelsachsen gelten ab Mittwoch neue Corona-Regeln. Hintergrund ist, dass der Landkreis seit fünf Tagen eine Inzidenz von über 35 aufweist. Heute liegt dieser Wert bei 49,1. Entsprechend der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung gelten in vielen Bereichen die Pflicht zur Kontakterfassung und die sogenannte 3G-Regel: geimpft, getestet oder genesen. Eine entsprechende amtliche Bekanntmachung wurde im elektronischen Amtsblatt veröffentlicht.  Auf der Internetseite des Landkreises werden die Testzentren ständig aktualisiert.

Die neuen Regeln gelten beispielsweise für beziehungsweise bei:

  • den Zugang zur Innengastronomie (außer für nichtöffentliche Kantinen und die Bewirtung von Fernfahrern)
  • der Teilnahme an Veranstaltungen und Zugang zu Kultur- und Freizeiteinrichtungen in Innenräumen
  • der Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen (außer zu medizinischen Zwecken) 
  • dem Sport im Innenbereich und Zugang zu Hallenbädern und Saunen
  • dem Zugang zu Diskotheken, Bars und Clubs im Innenbereich
  • der Beherbergung bei Anreise
  • den Zugang zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen der Hochschulen, Berufsakademien, Volkshochschulen und Ausbildungseinrichtungen
  • Beschäftigte mit direktem Kundenkontakt (Tests zweimal wöchentlich).

In einigen Fällen bestehen auch Ausnahmen von den oben genannten Testpflichten: So ist beispielsweise die Nutzung von Campingplätzen und die Vermietung von Ferienwohnungen von obengenannter Verpflichtung ebenso befreit wie körpernahe Dienstleistungen, Fitnessstudios oder Bäder, sofern die Nutzung/Inanspruchnahme medizinisch notwendig ist.

Für Großveranstaltungen gelten ab einer Inzidenz von 35 folgende Einschränkungen:

  • im Innenbereich sind Veranstaltungen mit bis zu 5000 zeitgleich anwesenden Gästen und einer Auslastung, die maximal 50 Prozent der Höchstkapazität entspricht, möglich; bei alleinigem Zugang für geimpfte, genesene oder PCR-getestete Personen entfällt die Kapazitätsbeschränkung;
  • im Außenbereich ist weiterhin eine 100-Prozent-Auslastung unter Beachtung der 3G-Regelung (geimpft, genesen oder getestet) möglich
  • im Innen- und Außenbereich mit mehr als 5000 zeitgleichen Besuchern, besteht eine Kapazitätsbegrenzung auf 50 Prozent, wobei insgesamt nicht mehr als 25 000 Besucher zeitgleich zulässig sind.

Der Freistaat hat auf seiner Internetseite eine Regelübersicht zur Verfügung gestellt

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-3-g-regel.jpg Zettel an Pinwand mit 3-G-Regel 1 Mehr zum Thema Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-5435 Mon, 13 Sep 2021 09:27:33 +0200 Denkmalpreise verliehen /das-amt/neuigkeiten/denkmalpreise-verliehen.html Anlässlich des Tages des offenen Denkmals wurden gestern die diesjährigen Denkmalpreise des Landkreises durch Landrat Matthias Damm übergeben. Den feierlichen Rahmen bot die traditionelle Eröffnungsveranstaltung des Tages, die diesmal auf Schloss Rochsburg stattfand. Thomas Schmidt aus Leisnig, Martin Günther aus Hartmannsdorf und Tony Wagner aus Hainichen heißen die Preisträger 2021. Anlässlich des Tages des offenen Denkmals wurden gestern die diesjährigen Denkmalpreise des Landkreises durch Landrat Matthias Damm übergeben. Den feierlichen Rahmen bot die traditionelle Eröffnungsveranstaltung des Tages, die diesmal auf Schloss Rochsburg stattfand. Thomas Schmidt aus Leisnig, Martin Günther aus Hartmannsdorf und Tony Wagner aus Hainichen heißen die Preisträger 2021. „Es ist beeindruckend, welches Engagement immer wieder bei dem Erhalt von Denkmalen gezeigt wird. Damit wird ein Teil unserer Heimatgeschichte bewahrt“, so Landrat Matthias Damm. Zahlreiche Menschen identifizieren sich mit den historischen Gebäuden, was deren Bedeutung zeige. „Aber natürlich gehört zu Wahrheit auch dazu, dass der Erhalt beziehungsweise die Sanierung der alten Bausubstanz eine enorme Herausforderung darstellt“, so Damm. Der Bereich Denkmalschutz des Landkreises sei dabei ein wichtiger Partner, der seine Aufgabe mit Verantwortung und dem nötigen Pragmatismus wahrnehme.

Thomas Schmidt

Im Gegensatz zu den anderen Preisträgern erfuhr er als Überraschungspreisträger erst in der Veranstaltung von seiner Auszeichnung. Der Landkreis würdigt damit sein Wirken als Restaurator in der Region, wie im Koster Buch, auf Burg Mildenstein oder dem Pfarrhaus Wendishain. „Der 51jährige hinterlässt seit mehr als einem Vierteljahrhundert seine Spuren und hat durch seine Arbeit und sein Wesen bereits heute Bleibendes hinterlassen“, betont Laudator und erster Sachbearbeiter für Denkmalschutz Jörg Liebig. Auch außerhalb des Landkreises ist seine Kompetenz gefragt, wie beim Erhalt der Priesterhäuser in Zwickau. Sie zählen zu den ältesten erhaltenen Wohngebäuden in Deutschland.

Martin Günther

Der Hartmannsdorfer hat sich vor allem der Kirchgeschichte seiner Gemeinde verschrieben. Er arbeitete die gesamte Historie in zwei Publikationen auf, die erste erschien 1994 zum 100jährigen Bestehen des Gotteshauses. „Weitere Untersuchungen folgten, unzählige Stunden in den Archiven, Studien, Entwürfe, Textfassungen − mit dem Ergebnis, dass eine Chronik unter dem Namen '125 Neue Kirche Hartmannsdorf' herausgekommen ist“, so Falk-Uwe Langer vom Denkmalschutz im Landratsamt. Sein großer Verdienst war sein Engagement für die Rückkehr des Taufsteins der einst in Hartmannsdorf stand. Im Zuge der Erneuerung der Kirche 1894 wurde ein neuer Stein beauftragt und für den alten war kein Platz − er kam schließlich nach Leipzig.

Tony Wagner

Tony Wagner bewahrte ein über 230 Jahre altes Fachwerkhaus in Hainichen vor dem endgültigen Verfall. „Er sicherte das Haus vor dem Einsturz, sanierte es denkmalgerecht, restaurierte die bauzeitliche Holzeinschubdecke und rekonstruierte das Fachwerk von außen, wie es 1788 ausgesehen haben muss“, so Thorsten

Kühnrich-Benthi vom Bereich Denkmalschutz. Das Gebäude sei zu einem Schmuckstück geworden. Vermutet wird, dass es einst ein Weberwohnhaus war.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-denkmalpreise-2021.jpg Gruppenfoto der Preisträger Die Denkmalpreisträger 2021 1
news-5423 Fri, 10 Sep 2021 11:42:33 +0200 Großer Bahnhof fürs Bauen und Sanieren /das-amt/neuigkeiten/grosser-bahnhof-fuers-bauen-und-sanieren.html Die Nestbau-Zentrale lädt am 18. September zur Messe „Ländliches Bauen“ in Halsbrücke ein. Die Nestbau-Zentrale lädt am 18. September zur Messe „Ländliches Bauen“ in Halsbrücke ein. Am 18. September gibt es für Nestbauer, Haus-Sanierer und Denkmalbesitzer sowie Interessierte am Bauen auf dem Land nur ein Ziel: den ehemaligen Bahnhof in Halsbrücke. In dem, zur kleinen regionalen Brauerei umgestalteten historischen Bahnhofsgebäude findet in der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr die Veranstaltung „Ländliches Bauen“ der Nestbau-Zentrale Mittelsachsen statt.

Unternehmen aus dem Landkreis präsentieren sich an Messe-Ständen mit ihren Arbeitsschwerpunkten, Praxisbeispielen und kommen gern mit potenziellen Bauherren ins Gespräch. Tipps gibt es hier unter anderem zu ökologischen Baustoffen, dem nachhaltigen Sanieren, dem Heizen mit Erdwärme sowie Strahlungswärme oder dem Hochwasserschutz an Baudenkmälern. Darüber hinaus halten Referenten ab zirka 10:30 Uhr kurze Impulsvorträge, die Wissenswertes zu den Themen Geothermie, Baubiologie, Restaurierung und Baufinanzierung bieten. Außerdem stellt sich der „Verein ländliche Baukultur in Sachsens Mitte“, gegründet am 6. Juli 2021, vor. Vor Ort informieren zudem zwei regionale LEADER Managements, über die Fördermittellage und die Umsetzung von Projektideen im ländlichen Raum.

Erstmals auf der Nestbau-Messe vertreten ist die Baumschule Freiberg. Das mittelständische Unternehmen blickt auf eine über 65-jährige Tradition zurück. Auf den eigenen Anzuchtflächen gedeihen Rosen, Obstgehölzen, Beerenobst, Laub- und Alleegehölze, sowie Koniferen und Heckengehölze.

Während es an den Messeständen vor allem um „Handfestes“ in Sachen Bauen, Sanieren und Gestalten geht, bieten weitere Höhepunkte der Veranstaltung ganz besondere Einblicke in traditionelles Handwerk und Ideen für die Umnutzung historischer Bausubstanz. Der in Halsbrücke ansässige Steinmetzmeister Tobias Neubert bietet beispielsweise eine Stippvisite in sein Restaurierungsunternehmen an. Während einer Führung durch die Bahnhofs-Brauerei mit Schankraum ist nicht nur Braukunst hautnah erlebbar. Besucher erfahren hier, wie mit einem gelungenen Konzept leerstehende Gebäude nicht nur erhalten, sondern einer sinnvollen Nachnutzung zugeführt werden. Selbstverständlich darf dabei die Verkostung des BAB-Bieres nicht fehlen.

Veranstaltungshinweise:

18. September, 10:00 bis 14:00 Uhr, 
„Ländliches Bauen“,
Brauhaus am Bahnhof Halsbrücke (BAB),
Bahnhofstraße 4, 09633 Halsbrücke

Weitere Informationen zur Nestbau-Zentrale Mittelsachsen gibt es unter www.nestbau-mittelsachsen.de.

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image/png https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/nestbau-laendliches-bauen.png Plakat vor einem in Sanierung befindlichem Haus Foto: Nestbau-Zentrale Mittelsachsen 1 Nestbau-Zentrale Mittelsachsen https://www.nestbau-mittelsachsen.de/
news-5426 Fri, 10 Sep 2021 10:59:00 +0200 Gute Laune und bestes Wetter beim 5. Lauf für seelische Gesundheit /das-amt/neuigkeiten/gute-laune-und-bestes-wetter-beim-5-lauf-fuer-seelische-gesundheit.html Beim Lauf für seelische Gesundheit am 8. September in Rochlitz nahmen mehr als 60 Läuferinnen und Läufer teil. Beim Lauf für seelische Gesundheit am 8. September in Rochlitz nahmen mehr als 60 Läuferinnen und Läufer teil. „Damit kommen wir zwar nicht an den 2020 mit 78 Teilnehmern aufgestellten Rekord heran. Von Jahr zu Jahr konnten wir aber insgesamt das Interesse steigern. Sogar eine Gastmannschaft aus dem Landkreis Zwickau war diesmal dabei. Ich freue mich sehr, dass wir im Landkreis Mittelsachsen bereits zum fünften Mal einen solchen Lauf veranstalten“, sagte Jörg Höllmüller. Er ist zweiter Beigeordneter des Landkreises und Leiter des Geschäftskreises Ordnung, Soziales und Gesundheit im Landratsamt.

Im Vater-Jahn-Stadion ging es nicht um leistungssportliche Erfolge, sondern um Motivation: „Menschen mit diesen Krankheiten werden immer noch und viel zu oft pauschal stigmatisiert und ausgegrenzt. Dabei können auch seelische Erkrankungen, genau wie somatische oder ein Unfall, nahezu jeden Menschen unvorhergesehen treffen“, so Dr. Carina Pilling, die neue Amtsärztin des Gesundheitsamtes Mittelsachsen bei ihrer Begrüßung. Mit einem weiteren Grußwort unterstrich der Oberbürgermeister der Stadt Rochlitz Frank Dehne, dass die gemeinsame sportliche Betätigung und das Gespräch über bestimmte Krankheitsbilder den Betroffenen und Angehörigen zum besseren Umgang damit verhelfen. Und eine begeisterte Teilnehmerin ergänzt: „Ich bin nun schon zum vierten Mal dabei. Die Atmosphäre und das Gemeinschaftsgefühl sind einfach toll. Vielleicht hätte ich sonst nie mit dem Laufen begonnen.“

Fachkompetent und unterhaltend wurde die Veranstaltung vom Geschäftsführer des Kreissportbundes Mittelsachsen Benjamin Kahlert moderiert. Der Lauf wurde gemeinsam organisiert vom Verein für Betreutes Wohnen Mittweida, dem Kreissportbund Mittelsachsen, dem BSC Motor Rochlitz und dem Gesundheitsamt Mittelsachsen. Sie dankten den Unterstützern und Sponsoren, der AOK Plus, dem ZWA Hainichen, der IMM electronics GmbH und der Obstland Dürrweitzschen AG.

An einem Informationsstand des Institutes für Sportpsychologie der Technischen Universität Chemnitz konnten sich die Teilnehmenden über die positiven Auswirkungen von sportlicher Betätigung auf die körperliche wie auch seelische Gesundheit informieren. Denn wissenschaftliche Studien belegen, dass bereits eine halbe Stunde Bewegung pro Woche maßgeblich dazu beiträgt, psychische Erkrankungen zu verhindern.

„Alle Beteiligten sind sich einig, dass der Lauf für seelische Gesundheit inzwischen als eine feste Größe im mittelsächsischen Veranstaltungskalender etabliert ist“, fasst Jörg Höllmüller zusammen. Die Vorbereitungen für das Jahr 2022 laufen bereits. Es wird eine gemeinsame Veranstaltung mit Sportbegeisterten aus Tschechien im Rahmen der Zusammenarbeit der Euroregion Erzgebirge/Krusnohori angestrebt.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-lauf-seelische-gesundheit.JPG mehrere Läufer am Start 1
news-5421 Thu, 09 Sep 2021 15:12:36 +0200 Bauarbeiten beginnen in Ottendorf /das-amt/neuigkeiten/bauarbeiten-beginnen-in-ottendorf.html Die Fahrbahn der ehemaligen Staatsstraße und jetzigen Kreisstraße 8250 der Gemeinde Lichtenau wird ab Montag, 13. September, erneuert. Der Bauabschnitt umfasst eine Länge von 350 Metern. Im Zuge dieser Baumaßnahme ist die Instandsetzung des vorhandenen Gehweges im Auftrag der Gemeinde und die Sanierung von Entwässerungskanälen des ZWA Hainichen mit vorgesehen. Eine Änderung des Verlaufs der derzeitigen Straße erfolgt nicht. Die Fahrbahn der ehemaligen Staatsstraße und jetzigen Kreisstraße 8250 der Gemeinde Lichtenau wird ab Montag, 13. September, erneuert. Der Bauabschnitt umfasst eine Länge von 350 Metern. Im Zuge dieser Baumaßnahme ist die Instandsetzung des vorhandenen Gehweges im Auftrag der Gemeinde und die Sanierung von Entwässerungskanälen des ZWA Hainichen mit vorgesehen. Eine Änderung des Verlaufs der derzeitigen Straße erfolgt nicht. Die Arbeiten im ersten Teilabschnitt – beginnend nach der Kreuzung Hauptstraße/Mittweidaer Straße bis zur Zufahrt Landwirtschaftsgenossenschaft Ottendorf/Krumbach – erfolgen unter Vollsperrung. Diese Arbeiten sollen Mitte Dezember abgeschlossen sein.

Nach der Winterpause bis wahrscheinlich Ende April 2022 startet der zweite Teilabschnitt (Zufahrt der Landwirtschaftsgenossenschaft Ottendorf/Krumbach bis Anbindung an den Ausbaubereich der S 200), hier erfolgt eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung.

Der Durchgangsverkehr wird über die S 200 und die S 241 (Altmittweida) sowie die K 8251 führen. Die Zufahrt zur Ortslage Zschöppichen und Krumbach erfolgt über die K 8250 von der S 200 aus.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/lra-sperrung1.jpg Verkehrsschild Sperrscheibe 1 Mehr zu Straßensperrungen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/strassensperrung.html
news-5414 Wed, 08 Sep 2021 13:48:50 +0200 Ausschuss: Digitale Tafeln, Verkehrsüberwachung und Behördenumzug /das-amt/neuigkeiten/ausschuss-digitale-tafeln-verkehrsueberwachung-und-behoerdenumzug.html Der Landkreis beschafft 64 interaktive Tafeln für Schulen. Der Verwaltungs- und Finanzausschuss beauftragte den Landrat einen entsprechenden Zuschlag mit einem Umfang von rund 430.000 Euro zu erteilen. Der Auftrag beinhaltet eine Wartung der Geräte in den kommenden vier Jahren.  Der Landkreis beschafft 64 interaktive Tafeln für Schulen. Der Verwaltungs- und Finanzausschuss beauftragte den Landrat einen entsprechenden Zuschlag mit einem Umfang von rund 430.000 Euro zu erteilen. Der Auftrag beinhaltet eine Wartung der Geräte in den kommenden vier Jahren.  Die Hälfte der Kosten wird durch das Förderprogramm des Bundes „Digitale Schulen“ getragen. Die Tafeln kommen in den 21 Schulstandorten des Landkreises zum Einsatz. Punktuell verfügen die Einrichtungen bereits über solche Systeme. „Bis Ende 2024 wird im Rahmen des Digitalpakt Schule für alle kreiseigenen Schulen eine entsprechende Ausstattung der Klassenräume mit Präsentationstechnik angestrebt. Dazu zählen neben interaktiven Tafelsystemen auch klassische Varianten wie Beamer. Notwendige Mittel wurden im Finanzhaushalt eingestellt beziehungsweise geplant“, erklärt der Leiter des Referates Informationstechnik Ivo Göhler.

In gut zwei Jahren sollen die Kfz-Zulassungsstelle und die  Servicestelle der Fahrerlaubnisbehörde des Landratsamtes in den Freiberger Bahnhof ziehen. Der Verwaltungs- und Finanzausschuss stimmte der Anmietung der Räumlichkeiten mit jährlichen Kosten von rund 63.000 Euro zu. Der entsprechende Vertrag läuft über zehn Jahre. Aktuell befinden sich die Zulassungsstelle und die Servicestelle im Freiberger Ortsteil Zug, dieser Standort soll aufgegeben und verkauft werden. Das Gebäude muss dringend saniert werden, die Kostenschätzung allein für die brandschutz- und sicherheitstechnische Ertüchtigung sowie Barrierefreiheit beträgt rund 1,5 Millionen Euro. „Das wäre nicht wirtschaftlich, zumal wir nach dem Umzug einen viel zentraleren Standort haben, der leicht mit Bus und Bahn zu erreichen ist. Außerdem gibt es ausreichend Parkplätze im Umfeld“, so der Leiter der Abteilung Interner Service Peter Schubert. Aktuell wird der Bahnhof von der Stadt saniert und modernisiert unter der Beachtung der Bedürfnisse der künftigen Nutzer.

In Mittelsachsen sollen an zwei weiteren Unfallschwerpunkten Anlagen zur Geschwindigkeitsmessung aufgestellt werden. Errichtet werden diese an der Bundesstraße (B) 169 nördlich von Döbeln in Höhe des Abzweigs Hohenwussen im Bereich der 60 km/h und an der B 173 in Naundorf im Bereich der 30 km/h. Gemessen wird jeweils aus Döbeln beziehungsweise Dresden. Die Anlagen sind Bestandteil eines Vertrages mit einer Löbauer Firma zur Unterhaltung von sechs Messstandorten in Mittelsachsen. Über das durchgeführte Vergabeverfahren beriet der Verwaltungs- und Finanzausschuss. Die weiteren Anlagen befinden sich bereits jetzt in der Mittweidaer Straße in Burgstädt, in Lichtenwalde, im Stadtteil Schlegel von Hainichen und in der Augustusburger Straße in Flöha. Bisher wurden die Anlagen bereits durch die Firma betrieben. Pro registrierten Verstoß erhält die Firma eine Fallpauschale. Unabhängig von diesen Vertrag stehen weitere Messanlagen in Greifendorf, Leisnig und auf der B 101 an der Ausfahrt der Autobahn (A) 4 bei Siebenlehn. Darüber hinaus nutzt der Landkreis mobile Geräte zur Geschwindigkeitsüberwachung.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/2-lk-mittelsachsen.jpg Landkreisumriss mit Einteilung in Städte und Gemeinden 1 Mehr zum Kreistag https://www.landkreis-mittelsachsen.de/der-kreis/kreistag.html
news-5411 Wed, 08 Sep 2021 06:22:21 +0200 Sonntag: Tag des offenen Denkmals /das-amt/neuigkeiten/sonntag-tag-des-offenen-denkmals.html Seit genau 30 Jahren gibt es den europaweit begangenen „Tag des offenen Denkmals“. Zahlreiche Einrichtungen ha­ben sich in der Region bisher daran beteiligt. So gibt es auch dieses Jahr am zweiten Sonn­tag im September Gelegenheit, Denkmale zu besichtigen, die zum Teil schwer oder gar nicht zugänglich sind. Mittelsachsen zählt mit 12 000 Kulturdenkma­len zu den dichtbesetztesten Landkreisen der Bundesrepu­blik. Seit genau 30 Jahren gibt es den europaweit begangenen „Tag des offenen Denkmals“. Zahlreiche Einrichtungen ha­ben sich in der Region bisher daran beteiligt. So gibt es auch dieses Jahr am zweiten Sonn­tag im September Gelegenheit, Denkmale zu besichtigen, die zum Teil schwer oder gar nicht zugänglich sind. Mittelsachsen zählt mit 12 000 Kulturdenkma­len zu den dichtbesetztesten Landkreisen der Bundesrepu­blik. Der Kreis nimmt mit 25 beru­fenen ehrenamtlichen Denk­malpflegerinnen und -pflegern ebenfalls eine Spitzenposition ein.

Eine Besonderheit besteht auch in den alljährlich zum „Tag des offenen Denkmals“ veröffentlichten Publikatio­nen. In diesem Jahr erscheinen Broschüren zu archäologischen Grabungen in der Region und zur Spinnerei Sachsenburg, hinzu kommen Faltblätter zum Wasserturm Bräunsdorf, dem Marktbrunnen Frankenberg und zur Bachmühle Steina.

Am Sonntag findet die zentrale Eröffnungsveranstal­tung mit Landrat Matthias Damm auf der Rochsburg statt. Dort werden ab 10:00 Uhr auch die diesjährigen Denkmalprei­se an Bauherren im Landkreis vergeben. Wie gewohnt steht auch dieses Jahr unter einem bestimmten Motto: „Sein & Schein − in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“. War 2020 noch im Wesentlichen vieles nur digital möglich, gibt es in diesem Jahr bundesweit Veran­staltungen in gewohnter Form unter Beachtung der örtlichen Corona-Regelungen.

Eine Veranstaltungsüber­sicht finden Interessierte auf der Internetseite der Deut­schen Stiftung Denkmalschutz unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/Plakat-2021_Webversion_RGB.jpg gestaltetes Plakat mit Turmspitze Plakat zum Tag des offenen Denkmals 1 Deut­sche Stiftung Denkmalschutz https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/ Referat Bauaufsicht und Denkmalschutz im Landratsamt https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerdenaufbau/referat-bauaufsicht-und-denkmalschutz.html
news-5401 Mon, 06 Sep 2021 07:25:36 +0200 Neues Ausbildungsjahr begann /das-amt/neuigkeiten/neues-ausbildungsjahr-begann.html Im Landratsamt Mittelsachsen begann in der vergangenen Woche das neue Ausbildungsjahr. Sechs Jugendliche lernen nun den Beruf des Verwaltungsfachangestellten, drei den des Straßenwärters und zwei werden zum Vermessungstechniker ausgebildet. Vier Studentinnen der Hochschule Meißen absolvieren hier ihren praktischen Teil der Ausbildung. Im Landratsamt Mittelsachsen begann in der vergangenen Woche das neue Ausbildungsjahr. Sechs Jugendliche lernen nun den Beruf des Verwaltungsfachangestellten, drei den des Straßenwärters und zwei werden zum Vermessungstechniker ausgebildet. Vier Studentinnen der Hochschule Meißen absolvieren hier ihren praktischen Teil der Ausbildung. Neues Ausbildungsjahr begann

„Nicht nur die Unternehmen, sondern auch wir als Verwaltung stehen im Wettbewerb um die Fachkräfte und um den Nachwuchs. Daher ist es wichtig ein attraktiver Arbeitgeber zu sein“, so Landrat Matthias Damm. Die Ausbildungen seien vielfältig, wie die Verwaltung. Für die unterschiedlichen Interessen gibt es Verwaltungsschwerpunkte, wie vom Bereich Straßen über das Gesundheitsamt über die Bereiche Personal, Jugend, Bauen, Soziales oder Ordnung und Sicherheit. „Die Verwaltungsfachangestellten sowie die Studentinnen durchlaufen zahlreiche Abteilungen und lernen neben allgemeinen rechtlichen Aspekten, auch sehr fachspezifisches Wissen. So gehen die Azubis auch vor Ort und begleiten Mitarbeiter bei Kontrollen“, so die Ausbildungsleiter Angela Köhler und Stefan Schuricht. Die Straßenwärter sind in der Regel in einer Meisterei eingesetzt. Die drei jungen Männer lernen ihren Beruf in der Straßenmeisterei Freiberg, Brand-Erbisdorf und Hainichen. Parallel erfolgt die Ausbildung in der Berufsschule und im Ausbildungszentrum Zwickau. „Ein Beruf mit einer hohen Außenwirkung, denn jeden Tag sehen wir die Mitarbeiter mit ihren orangenen Fahrzeugen in Mittelsachsen beim Winterdienst, der Oberflächenbehandlung oder Grünpflege“, so Damm. Der Landrat betont, dass die Verwaltung bedarfsgerecht ausbildet und daher die Auszubildenden in der Regel übernommen werden. „Im Landratsamt Mittelsachsen gibt es eine klare berufliche Perspektive“, bringt es der Dienstherr auf den Punkt. Dies wird auch bei den drei Ausbildungsmessen „Schule macht Betrieb“ dargestellt. Mit einem Stand werden die Berufszweige im September und Oktober in Freiberg, Mittweida und Döbeln präsentiert.

Schon in der vergangenen Woche wurden acht neue Verwaltungsfachangestellte in das Berufsleben verabschiedet. Sie arbeiten künftig in der Kfz-Zulassungsstelle, im Referat Naturschutz und in der Finanzbuchhaltung als Sachbearbeiter. Gestern gratulierte der Landrat einem Fachinformatiker sowie drei Straßenwärtern zu ihrem Berufsabschluss.  

Schon jetzt läuft die Bewerbungszeit für das kommende Ausbildungsjahr. Bis zum 30. November 2021 können sich künftige Schulabsolventinnen und -absolventen mit einem guten bis sehr guten Zeugnis der 9. beziehungsweise 11. Klasse für den Ausbildungsberuf der/des Verwaltungsfachangestellten bewerben. Weitere Voraussetzungen für diese Ausbildung sind sehr gute Deutschkenntnisse, Flexibilität, Teamgeist und gute Kommunikationsfähigkeit.

Für die Ausbildung zum/zur Straßenwärter/in können sich künftige Schulabsolventinnen und -absolventen bis 31. Dezember 2021 bewerben. Voraussetzungen sind hier ein Notendurchschnitt von mindestens 3,0 der Klasse 9, technisches Verständnis sowie Interesse für handwerkliche Tätigkeiten.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-azubi-gruppenbild-2021.jpg Auszubildende vor dem Haupteingang des Landratsamtes Die neuen Auszubildenden des Landratsamtes. 1 Mehr zur Ausbildung im Landratsamt Mittelsachsen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/karriere/ausbildung-studium.html
news-5399 Fri, 03 Sep 2021 11:19:45 +0200 „Lauf für seelische Gesundheit“: Anmeldungen sind noch möglich /das-amt/neuigkeiten/lauf-fuer-seelische-gesundheit-anmeldungen-sind-noch-moeglich.html Noch bis Dienstag sind Anmeldungen für „Lauf für seelische Gesundheit“ am 8. September möglich. Er soll darauf aufmerksam machen, dass mithilfe von Bewegung die eigenen Ressourcen gestärkt und dadurch positive Auswirkungen auf die Gesundheit erzielt werden können. In Deutschland erkranken jedes Jahr 5,3 Millionen Menschen zwischen 18 und 79 Jahren an einer Depression. Frauen sind zwei bis drei Mal so häufig betroffen wie Männer. „Die öffentliche Wahrnehmung ist immer wieder auf dieses Thema zu lenken, um Betroffenen zu zeigen, dass es für sie auch Hilfe gibt“, erklärt Dr. med. Carina Pilling, Amtsärztin und Leiterin des Gesundheitsamtes Mittelsachsen. Noch bis Dienstag sind Anmeldungen für „Lauf für seelische Gesundheit“ am 8. September möglich. Er soll darauf aufmerksam machen, dass mithilfe von Bewegung die eigenen Ressourcen gestärkt und dadurch positive Auswirkungen auf die Gesundheit erzielt werden können. In Deutschland erkranken jedes Jahr 5,3 Millionen Menschen zwischen 18 und 79 Jahren an einer Depression. Frauen sind zwei bis drei Mal so häufig betroffen wie Männer. „Die öffentliche Wahrnehmung ist immer wieder auf dieses Thema zu lenken, um Betroffenen zu zeigen, dass es für sie auch Hilfe gibt“, erklärt Dr. med. Carina Pilling, Amtsärztin und Leiterin des Gesundheitsamtes Mittelsachsen. Der Lauf wird im Vater-Jahn-Stadion in der Schützenstraße 7 in Rochlitz durchgeführt. Es kann eine individuelle Laufdistanz von 400, 1200 oder 2000 Metern gewählt werden. Auch andere Bewegungsarten wie etwa Walken sind möglich. Nach einer Erwärmung starten alle Laufteilnehmer gleichzeitig um 15:00 Uhr. Eine Zeiterfassung und Leistungswertung erfolgt dabei nicht. „Im Sinne des Veranstaltungsanliegens zählen in erster Linie Bewegung und Gedankenaustausch der am Lauf Teilnehmenden“, sagt der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller.

Die Veranstaltung wird von mehreren interaktiven Angeboten umrahmt, wie dem Spielemobil des Kreissportbundes. Die Angebote fördern das Bewusstsein, wie wichtig körperliche Aktivität für die seelische Gesundheit ist. Anmelden können sich interessierte Läuferinnen und Läufer.

Minderjährige dürfen in Begleitung einer aufsichtspflichtigen Person teilnehmen. Eine Teilnahmeurkunde wird für alle ausgestellt.

Initiiert wird der Lauf von Vertretern des Geschäftskreises Soziales und Gesundheit des Landratsamtes Mittelsachsen, des Kreissportbundes Mittelsachsen e. V., des Vereins für Betreutes Wohnen Mittweida e. V. und des BSC Motor Rochlitz e. V. Der Verein für Betreutes Wohnen Mittweida e. V. hat für alle am Lauf Interessierten ein Info-Telefon 03727 659003 eingerichtet.

Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an seelischegesundheit@landkreis-mittelsachsen.de.

Aus versicherungsrechtlichen Gründen sind Name, Vorname, Straße, Postleitzahl, Ort, Telefon, E-Mail und die gewünschte Laufdistanz anzugeben. Diese Daten werden gemäß Datenschutzgrundverordnung behandelt. Auf ein Startgeld wird verzichtet. Alle Laufteilnehmenden sind aufgerufen, freiwillig für gemeinnützige Projekte der Behindertenhilfe zu spenden.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/lra-landkreislauf.jpg Läufer während eines Wettkampfes 1
news-5396 Fri, 03 Sep 2021 08:56:45 +0200 Informationstag: „Storch im Anflug“ am 11. September /das-amt/neuigkeiten/informationstag-storch-im-anflug-am-11-september.html Der Landkreis Mittelsachsen bietet kleinen und großen Menschen Platz zum Wachsen. Zur Geburt ihres Kindes erhalten Eltern im Rahmen von Willkommensbesuchen einen Willkommensgruß mit regionalen Produkten. Dabei kooperieren die Familienlotsinnen mit der Nestbau-Zentrale Mittelsachsen. Junge Eltern können sich dabei aussuchen, ob ihre Tasche mit einem Nackenkissen oder einem Holzspielzeug befüllt werden soll. Kristin Luckau, Inhaberin der Firma pinkbow und selbst Mutter fertigt die Nackenkissen in Handarbeit in Freiberg. Der Landkreis Mittelsachsen bietet kleinen und großen Menschen Platz zum Wachsen. Zur Geburt ihres Kindes erhalten Eltern im Rahmen von Willkommensbesuchen einen Willkommensgruß mit regionalen Produkten. Dabei kooperieren die Familienlotsinnen mit der Nestbau-Zentrale Mittelsachsen. Junge Eltern können sich dabei aussuchen, ob ihre Tasche mit einem Nackenkissen oder einem Holzspielzeug befüllt werden soll. Kristin Luckau, Inhaberin der Firma pinkbow und selbst Mutter fertigt die Nackenkissen in Handarbeit in Freiberg. Das bunte Holzspielzeug kommt von der Traditionsmarke SINA aus Neuhausen. Auch der Jugendzahnärztliche Dienst mit Unterstützung der Landesarbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege Sachsen e. V. (LAGZ) beteiligt sich mit einer Kinderzahnbürste am Willkommenspaket.

Außerdem bieten die drei Sozialarbeiterinnen Barbara Stelmecke, Susan Leutert und Mandy Scholl im Rahmen dieses Willkommensbesuchs Informationen und Beratung rund um die Geburt eines Kindes an. Dieses Angebot steht allen Familien im Landkreis freiwillig und kostenfrei zur Verfügung. Die Fachkräfte unterliegen dabei der Schweigepflicht. Auch vor der Geburt kann es ein vertrauensvolles Gespräch beziehungsweise eine allgemeine Beratung zu verschiedenen Themen geben, beispielsweise zur Beantragung von Leistungen wie Elterngeld, Kindergeld und Kinderzuschlag oder zu rechtlichen Fragen, wie zum Sorge- und Umgangsrecht, zur Vaterschaftsanerkennung, zu Unterhaltsangelegenheiten und Beistandschaften oder zur Entwicklung und Erziehung des Kindes in den ersten Lebensjahren sowie über die Schwangerschaft und die Geburt.

„Als Bestandteil unseres Projektes der aufsuchenden präventiven Arbeit ist die Willkommenstasche nun schon seit November 2020 bei uns im Einsatz und kommt sehr gut bei den frischgebackenen Eltern an“, erklärt die Döbelner Familienlotsin Mandy Scholl. Auch Maria-Sophie Zwanzig, Mutter eines acht Monate alten Jungens, freut sich sehr über ihren Willkommensgruß: „Frau Scholl hat mir gerade am Anfang sehr bei der Beantragung von Leistungen geholfen. Mit dem Überraschungspaket haben wir nun eine tolle Erinnerung mit schönen Dingen für mich und meinen Sohn.“

Die Familienlotsinnen Mandy Scholl und Susan Leutert stehen außerdem am 11. September 2021 in der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr in der Mensa des Lessing-Gymnasiums Döbeln persönlich für Fragen werdender Eltern zur Verfügung. Hier findet der Informationstag „Storch im Anflug“ in Kooperation mit dem Arbeiterwohlfahrt Familienkreis Döbeln statt.

Kontakt zu den regionalen Familienlotsinnen:

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image/png https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-willkommensbesuch.png Mandy Scholl übergab die Willkommenstasche an Maria-Sophie Zwanzig. Tasche mit Präsenten wird Mutter mit Kind übergeben Mandy Scholl übergab die Willkommenstasche an Maria-Sophie Zwanzig. 1 Mehr zur aufsuchenden präventiven Arbeit, Willkommenshausbesuch
news-5389 Wed, 01 Sep 2021 12:21:00 +0200 Fragen und Antworten zur Bundestagswahl /das-amt/neuigkeiten/fragen-und-antworten-zur-bundestagswahl.html Am 26. September wird in Deutschland ein neuer Bundestag gewählt. Schon jetzt kann man eine Briefwahl beantragen. Wie dies geht und was es noch zu beachten gibt, hat die Kreiswahlleitung zusammengefasst. Am 26. September wird in Deutschland ein neuer Bundestag gewählt. Schon jetzt kann man eine Briefwahl beantragen. Wie dies geht und was es noch zu beachten gibt, hat die Kreiswahlleitung zusammengefasst. Wie viele Wahlberechtigte gibt es in Mittelsachsen?

Bei der Bundestagswahl 2017 gab es rund 202 000 Wählerberechtigte im Wahlkreis 161. Die Kreiswahlleitung geht von einer etwas niedrigeren Zahl in diesem Jahr aus. Final steht die Gesamtzahl der Wahlberechtigten erst mit Abschluss der Wählerverzeichnisse, also frühestens am 23. September 2021 (dritter Tag vor der Wahl) fest. Jetzt können sich diese beispielsweise durch Zu-/Wegzüge noch ändern.

Wie viele Wahlhelfer werden benötigt?

Dies ist abhängig von der Anzahl der Wahlbezirke. Gemeinden mit nicht mehr als 2 500 Einwohnern bilden in der Regel einen Wahlbezirk. Größere Gemeinden werden in mehrere Wahlbezirke eingeteilt. Die Gemeindebehörde bestimmt, welche Wahlbezirke zu bilden sind und bestimmt für jeden Wahlbezirk einen Wahlraum.

Ein Wahlvorstand besteht aus dem Wahlvorsteher als Vorsitzendem, seinem Stellvertreter und weiteren drei bis sieben Beisitzern.

Bei der Bundestagswahl 2021 gibt es im Wahlkreis 161 Mittelsachsen insgesamt 328 Wahlvorstände, davon 253 allgemeine Wahlbezirke und 75 Wahlvorstände zur Feststellung des Briefwahlergebnisses (sogenannte Briefwahlvorstände) und es werden zirka 2600 Wahlhelfer im Einsatz sein. Das Engagement von ehrenamtlichen Wahlhelfern in den Wahlvorständen ist enorm wichtig.

Welche Wahlkreise gibt es?

Von den 53 Städten und Gemeinden des Landkreises Mittelsachsen gehören 37 zum Wahlkreis 161 Mittelsachsen und 16 zum Wahlkreis 163 Chemnitzer Umland – Erzgebirgskreis II.

Zum Wahlkreis 161 Mittelsachsen gehören Augustusburg, Bobritzsch-Hilbersdorf, Brand-Erbisdorf, Döbeln, Eppendorf, Flöha, Frankenberg/Sa., Frauenstein, Freiberg, Großhartmannsdorf, Großschirma, Großweitzschen, Hainichen, Halsbrücke, Hartha, Kriebstein, Leisnig, Leubsdorf, Mulda/Sa., Neuhausen/Erzgeb., Niederwiesa, Oberschöna, Oederan, Rechenberg-Bienenmühle, Reinsberg, Rossau, Roßwein, Striegistal, Waldheim, Lichtenberg, Weißenborn, Mittweida, Altmittweida, Ostrau, Zschaitz-Ottewig,  Dorfchemnitz und Sayda.
Zum Wahlkreis 163 Chemnitzer Umland – Erzgebirgskreis II gehören aus dem Landkreis Mittelsachsen: Claußnitz, Erlau, Geringswalde, Hartmannsdorf, Königshain-Wiederau, Lichtenau, Lunzenau, Penig, Wechselburg, Burgstädt, Mühlau, Taura, Königsfeld, Rochlitz, Seelitz und Zettlitz.

Wie erfährt man, wo man wählen kann?

Jeder Wahlberechtigte erhält von der zuständigen Gemeindebehörde eine Wahlbenachrichtigungskarte bis zum 5. September 2021. Erhält man bis dahin keine Wahlbenachrichtigungskarte, so muss man sich an die jeweilige Kommune wenden, um sicher zu gehen, dass man im Wählerverzeichnis eingetragen ist. Die Wahlbenachrichtigungskarte enthält unter anderem die Angabe des Wahlraumes in dem man seine Stimme abgeben kann und ob dieser barrierefrei ist. Auf der Rückseite der Benachrichtigung ist ein Vordruck für einen Antrag auf Ausstellung eines Wahlscheines mit Briefwahlunterlagen aufgedruckt.

Wer darf wählen?

Wahlberechtigt sind alle Deutschen im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes, die am Wahltage das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben, seit mindestens drei Monaten in der Bundesrepublik Deutschland eine Wohnung innehaben oder sich sonst gewöhnlich aufhalten und nicht nach § 13 Bundeswahlgesetz (BWG) vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

Wahlberechtigt sind bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen auch diejenigen Deutschen im Sinne des Artikels 116 Absatz 1 des Grundgesetzes, die am Wahltag außerhalb der Bundesrepublik Deutschland leben, sofern sie nach Vollendung ihres vierzehnten Lebensjahres mindestens drei Monate ununterbrochen in der Bundesrepublik Deutschland eine Wohnung innegehabt oder sich sonst gewöhnlich aufgehalten haben und dieser Aufenthalt nicht länger als 25 Jahre zurückliegt oder aus anderen Gründen persönlich und unmittelbar Vertrautheit mit den politischen Verhältnissen in der Bundesrepublik Deutschland erworben haben und von ihnen betroffen sind. Nähere Informationen hierzu stehen auf der Internetseite des Bundeswahlleiters zur Verfügung.

Wie können kranke und gehbehinderte Menschen wählen?

Auf der Wahlbenachrichtigungskarte ist ein Vermerk enthalten, ob der Wahlraum barrierefrei ist. Ist er nicht barrierefrei, so besteht die Möglichkeit der Briefwahl oder man kann einen Wahlschein beantragen und mit diesem in einem barrierefreien Wahlraum des Wahlkreises 161 Mittelsachsen seine Stimme abgeben.

Ein Wahlberechtigter, der des Lesens unkundig ist oder der wegen einer körperlichen Beeinträchtigung gehindert ist, den Stimmzettel zu kennzeichnen, zu falten oder selbst in die Wahlurne zu werfen, bestimmt eine andere Person, deren Hilfe er sich bei der Stimmabgabe bedienen will und gibt dies dem Wahlvorstand bekannt. Hilfsperson kann auch ein vom Wähler bestimmtes Mitglied des Wahlvorstandes sein. Die Hilfestellung hat sich auf die Erfüllung der Wünsche des Wählers zu beschränken. Die Hilfsperson darf gemeinsam mit dem Wähler die Wahlkabine aufsuchen, soweit das zur Hilfeleistung erforderlich ist. Die Hilfsperson ist zur Geheimhaltung der Kenntnisse verpflichtet, die sie bei der Hilfestellung von der Wahl eines anderen erlangt hat.

Ein blinder oder sehbehinderter Wähler kann sich zur Kennzeichnung des Stimmzettels auch einer Stimmzettelschablone bedienen.

Wie erhält man den Wahlschein?

Die Erteilung eines Wahlscheins kann schriftlich oder mündlich bei der Gemeindebehörde beantragt werden. Auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte ist ein Vordruck für einen Antrag auf Ausstellung eines Wahlscheines mit Briefwahlunterlagen aufgedruckt.
Die Schriftform gilt auch durch Telegramm, Fernschreiben, Telefax, E-Mail oder durch sonstige dokumentierbare elektronische Übermittlung als gewahrt. Eine telefonische Antragstellung ist unzulässig. Ein Wahlberechtiger mit Behinderung kann sich bei der Antragstellung der Hilfe einer anderen Person bedienen. Wer den Antrag für einen anderen stellt, muss durch Vorlage einer schriftlichen Vollmacht nachweisen, dass er dazu berechtigt ist. Der Antragsteller muss den Familiennamen, die Vornamen, das Geburtsdatum und seine Wohnanschrift (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort) angeben.

Wahlschein und Briefwahlunterlagen werden dem Wahlberechtigten an seine Wohnanschrift übersandt oder amtlich überbracht, soweit sich aus dem Antrag keine andere Anschrift oder die Abholung der Unterlagen ergibt. Holt der Wahlberechtigte persönlich den Wahlschein und die Briefwahlunterlagen bei der Gemeindebehörde ab, so hat er Gelegenheit, die Briefwahl an Ort und Stelle auszuüben.

Wie viele Stimmen kann man vergeben?

Die Stimmabgabe ist nur in dem Wahlbezirk möglich, in dem der Wahlberechtigte im Wählerverzeichnis eingetragen ist. Besitzt ein Wahlberechtigter einen Wahlschein, so kann er in einem beliebigen Wahlbezirk des Wahlkreises 161 Mittelsachsen seine Stimme abgeben.

Der Wähler muss in der Wahlkabine seinen Stimmzettel kennzeichnen und so falten, dass seine Stimmabgabe nicht erkennbar ist.

Jeder Wähler hat zwei Stimmen. Er gibt seine Erststimme und/oder seine Zweitstimme in der Weise ab, dass er durch ein auf dem Stimmzettel gesetztes Kreuz oder auf andere Weise eindeutig kenntlich macht, welchem Bewerber seine Erststimme gelten soll und /oder welcher Landesliste seine Zweitstimme gelten soll.

Was ist, wenn ich meine Wahlbenachrichtigungskarte verloren habe?

Das ist kein Problem. Wichtig ist, dass in dem Wahlbezirk gewählt wird, in dessen Wählerverzeichnis man eingetragen ist und man hat sich über seine Person auszuweisen.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2017/lra-bundestag.jpg 1 Mehr zu Wahlen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/der-kreis/wahlen.html
news-5388 Tue, 31 Aug 2021 12:03:22 +0200 Ausschuss: „Umfassendste Reform der Kinder- und Jugendhilfe" /das-amt/neuigkeiten/ausschuss-umfassendste-reform-der-kinder-und-jugendhilfe.html In der Sitzung des Jugendhilfeausschusses ging es unter anderem um das neue „Kinder- und Jugendstärkungsgesetz“, Fördermittel für Investitionen in Kitas und den Teilfachplan „Familienunterstützende Hilfen zur Erziehung“. In der Sitzung des Jugendhilfeausschusses ging es unter anderem um das neue „Kinder- und Jugendstärkungsgesetz“, Fördermittel für Investitionen in Kitas und den Teilfachplan „Familienunterstützende Hilfen zur Erziehung“. Neues Gesetz vorgestellt

In diesem Jahr trat das neue „Kinder- und Jugendstärkungsgesetz“ in Kraft. „Es ist die umfassendste Reform der Kinder- und Jugendhilfe in den vergangenen Jahren. Sie verfolgt das große Ziel, bis zum Jahr 2028 alle Leistungen für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen in Zuständigkeit der Jugendhilfe zu erbringen“, erklärte Heidi Richter im Jugendhilfeausschuss. Ziele seien weiterhin unter anderem den Kinder- und Jugendschutz zu verbessern, Kinder und Jugendlichen in Pflegefamilien und Einrichtungen zu stärken und die Prävention vor Ort zu verbessern. So soll es beispielsweise gemeinsame Fallkonferenzen mit der Polizei, Jugendstaatsanwaltschaft, der Schule und anderen bei Mehrfachstraftätern mit verschiedenen Problemlagen geben. Neu ist nun auch, dass Kindertagespflegepersonen in den Kreis der Fachkräfte aufgenommen wurden, die beim Verdacht einer Kindeswohlgefährdung die Pflicht haben, eine Gefährdungseinschätzung vorzunehmen und darüber mit dem Jugendamt eine Vereinbarung abschließen. Die Geschwisterkinderbeziehungen sind bei der Hilfeplanung zu berücksichtigen und Familiengerichte dürfen den Verbleib von Kindern in Pflegefamilien auf Dauer anordnen. Das Gesetz verpflichtet die Jugendämter weiterhin, Schutzkonzepte für Pflegeverhältnisse in der Pflegekinderhilfe zu entwickeln und umzusetzen. „Es ist eine lange Liste, die wir durch enge Zusammenarbeit mit den Trägern der freien Jugendhilfe und weiteren Netzwerkpartnern sukzessive umsetzen“, so Richter abschließend.

Teilfachplan bis 2026 beschlossen

Der Teilfachplan „Familienunterstützende Hilfen zur Erziehung“ wurde durch den Jugendhilfeausschuss beschlossen. Dieser umfasst unter anderem die Bereiche Erziehungsberatung, Soziale Gruppenarbeit, Erziehungsbeistand und Sozialpädagogische Familienhilfe. „Wir haben flächendeckend ambulante Angebote im Landkreis, um Familien und Kindern in unterschiedlichen schwierigen Situationen zu helfen“, erklärt die Leiterin der Abteilung Jugend und Familie Heidi Richter. Dies können Erkrankungen, Trennungen, Mobbingerfahrungen oder auch Überforderung der Eltern sein. Die Sozialarbeiter arbeiten in einem engen Netzwerk zusammen, um die beste Maßnahme für die Beteiligten zu finden. Richter: „Das können Gruppenarbeit, eine Tagesgruppe, regelmäßige Besuche oder Beratungen sein.“ Bei der Planerstellung wurden Fachkräfte und auch Nutzerinnen und Nutzer eingebunden. Der Teilfachplan wird demnächst unter www.landkreis-mittelsachsen.de veröffentlicht.

Geld für Kitas

Der Jugendhilfeausschuss entschied über die Verteilung von rund 311.000 Euro Fördermittel für Investitionen in Kindereinrichtungen. Im Kindergarten im Leisniger Ortsteil Börtewitz erfolgt beispielsweise die Sanierung der Kläranlage und des Sanitärraums. Neue Außenanlagen entstehen in der Einrichtung „Spatzenstübchen“ in Augustusburg und eine Unterstellmöglichkeit für einen Sechs-Personen-Kinderwagen in der Tagespflegestelle in Bräunsdorf. Erneuert werden die Treppengeländer in der Tagespflegestelle „Zwergenstube“ in Frankenberg und die kompletten Sanitärräume in der Kita „Die Kleinen Strolche“. Der Eigenanteil für die Träger beträgt 50 Prozent. Die Fördermittel stammen vom Freistaat und vom Landkreis.

Umsetzungskonzept erweitertes Führungszeugnis

„Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gefahren für ihr Wohl ist eine gemeinsame Aufgabe und Anliegen des Landkreises Mittelsachsen“, heißt es in der Einleitung des Umsetzsetzungskonzeptes für das erweitertes Führungszeugnis. Dieses war Thema im Jugendhilfeausschuss. Hintergrund ist ein Beschäftigungsverbot einschlägig vorbestrafter Personen in allen Bereichen mit Kontakt zu Kindern und Jugendlichen. „Das ist eine wichtige Säule des präventiven Kinderschutzes. Schon seit 2012 haben wir ein Konzept, was nun fortgeschrieben wurde“, so Heidi Richter. Alle fünf Jahre muss das erweitere Führungszeugnis von den Beschäftigten vorgelegt werden. Angepasst wurde das Konzept an die aktuellen rechtlichen Vorgaben, wie zum Beispiel im Bereich des Datenschutzes.

Kita-Bedarfsplan beschlossen

In Mittelsachsen stehen in jeder Stadt beziehungsweise Gemeinde Kindertagesbetreuungsplätze in ausreichender Zahl für Kinder in der Krippe oder Kindertagespflege, Kindergarten und Hort zur Verfügung. Das geht aus der aktuellen Kita-Bedarfsplanung für die Jahre 2021 – 2023 hervor, die der Jugendhilfeausschuss am 30. August 2021 beschlossen hat.

Der Kita-Bedarfsplan gibt Auskunft über die Nutzung der Betreuungsangebote im Kindergarten- und Schuljahr 2019/2020 sowie die Entwicklungserfordernisse bezüglich der vorgehaltenen Kapazitäten bis zum Kindergarten- und Schuljahr 2022/2023.

Bei der Erhebung im Juni 2020 standen insgesamt 26 664 Betreuungsplätze für die Kinder ab 0 Jahre bis zur Beendigung der Grundschule im Landkreis Mittelsachsen zur Verfügung, im Vorjahr waren es 26 302 Plätze. 266 Kindertageseinrichtungen und 49 Kindertagespflegestellen sind Bestandteil der Bedarfsplanung. Betrieben werden die Kindertageseinrichtungen vor allem von freien Trägern, es sind 153. In 113 Einrichtungen sind es die Städte und Gemeinden.

Am 30. Juni 2020 wurden im Landkreis Mittelsachsen insgesamt 22 991 Kinder im Alter zwischen 0 und 10,5 Jahre in einer Kindertageseinrichtung oder in der Kindertagespflege betreut, im Vorjahr zählten die Einrichtungen 23 260 Kinder. Die Entwicklung der zum Stichtag 26.835 wohnhaften Kindern zwischen 0 und 10,5 Jahre stellt einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr mit 27 268 dar, der sich voraussichtlich in den nächsten Jahren weiter fortsetzen wird.

Die Auslastung lag zum Stichtag insbesondere im Kindergarten mit 93,5 Prozent sehr hoch, bei den Krippenplätzen gab es eine Auslastung von 79,3 Prozent und bei den Hortplätzen mit 85,1 Prozent. Eine hohe Auslastung hat zur Folge, dass nicht immer der gewünschte Platz zur Verfügung steht, wie ihn die Eltern in Anspruch nehmen wollen.

Mit zwei Jahren besuchen bereits 90 Prozent der Kinder eine Kinderkrippe oder Kindertagespflegestelle. Zwischen ein und zwei Jahren liegt die Inanspruchnahme bei etwa 60 Prozent. Im Kindergarten besuchen fast alle Kinder eine Kindertageseinrichtung – insbesondere im Vorschulalter ist die Inanspruchnahme am höchsten. Bei der Inanspruchnahme der Hortplätze nimmt dies mit zunehmenden Alter ab.

Ab dem ersten Lebensjahr bis zum Schuleintritt gibt es einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Für schulpflichtige Kinder bis zur Vollendung der vierten Klasse ist für ein bedarfsgerechtes Angebot an Hortplätzen zu sorgen.

Der Versorgungsgrad, das heißt das Verhältnis der Zahl der örtlich verfügbaren Betreuungsplätze zur Zahl der wohnhaften Kinder lag bei den Krippenplätzen beziehungsweise Kindertagespflegestellen bei rund 65 Prozent (Planungsgröße 60 Prozent), im Kindergarten bei rund 120 Prozent (Planungsgröße 112 Prozent) und im Hort bei rund 100 Prozent (Planungsgröße 85 Prozent).

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-kita-ohne-kinder.jpg Wandbild mit gemalten Luftballons und Schriftzug Kita 1 Abteilung Jugend und Familie im Landratsamt https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerdenaufbau/abteilung-jugend-und-familie.html
news-5386 Mon, 30 Aug 2021 10:53:00 +0200 Am 9. Oktober ertönen die Sirenen /das-amt/neuigkeiten/am-9-oktober-ertoenen-die-sirenen.html Die Bevölkerung soll damit für Gefahrenlagen sensibilisiert werden. Die Bevölkerung soll damit für Gefahrenlagen sensibilisiert werden. Am 9. Oktober um 11:00 Uhr ertönen die Sirenen im Landkreis mit einem einminütigen Heulton (sechs Töne von jeweils fünf Sekunden Dauer mit fünf Sekunden Pause). Dabei soll die Bevölkerung für Gefahrenlagen sensibilisiert werden. „Gerade vor dem Hintergrund der Katastrophen in diesem Jahr in Deutschland war es uns wichtig, trotz des ausgefallenen bundesweiten Warntages auf die Signale hinzuweisen“, so der Leiter der Abteilung Ordnung, Sicherheit und Veterinärwesen Steffen Kräher. Bei einer Warnung mit Dauerton sollte man das Radio anschalten und auch Nachbarn darauf hinweisen, dass es eine Warnung gab.

Parallel ist geplant, eine Nachricht über die Smartphone-App BIWAPP zusenden. Diese kann kostenlos heruntergeladen werden. Der Landkreis nutzt die App nicht nur bei Gefahren, sondern auch für Bürgerinformationen. So wurden unter anderem zahlreiche Meldungen zur Corona-Ausbreitung im Landkreis versendet. Rund 30 000 Handynutzer erreichen die Nachrichten über die App.

Zudem soll der Tag daran erinnern, sich auf Katastrophensituationen vorzubereiten. „Wie der Bund empfehlen wir eine gewisse Vorratshaltung“, so Kräher. Neben Wasser gelte es, sich mit Lebensmitteln, die ein langes Haltbarkeitsdatum haben, zu bevorraten. Gegen 11:15 Uhr heulen erneut die Sirenen mit einem Dauerton von einer Minute. Damit wird im Fall des Falles entwarnt.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/lra-sirene.jpg Sirene auf einem Hausdach 1 Mehr zu Sirenensignalen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/buergerservice/sirenensignale.html
news-5385 Fri, 27 Aug 2021 12:47:01 +0200 BIWAPP warnt bei höchster Unwetterstufe /das-amt/neuigkeiten/biwapp-warnt-bei-hoechster-unwetterstufe.html In den vergangenen Wochen erreichten dem Landkreis immer wieder Fragen zur Unwetterwarnungen durch die Bürgerinformations- und Warnapp BIWAPP. In den vergangenen Wochen erreichten dem Landkreis immer wieder Fragen zur Unwetterwarnungen durch die Bürgerinformations- und Warnapp BIWAPP. Der Anbieter ist direkt mit dem Deutschen Wetterdienst verbunden und versendet automatisch Warnungen bei der höchsten Warnstufe 4 – Extremes Unwetter. Insgesamt gibt es vier Stufen.

  • Stufe 1: Amtliche Warnungen
  • Stufe 2: Amtliche Warnung vor markantem Wetter
  • Stufe 3: Amtliche Unwetterwarnung
  • Stufe 4: Amtliche Warnungen vor extremem Unwetter.

Die Stufe 4 definiert der Wetterdienst so:

„Die erwartete Wetterentwicklung ist extrem gefährlich. Es können lebensbedrohliche Situationen entstehen und große Schäden und Zerstörungen auftreten. Häufig sind dabei größere Gebiete betroffen. Vermeiden Sie Aufenthalte im Freien. Verhalten Sie sich sehr vorsichtig und informieren Sie sich regelmäßig über die Entwicklung der gefährlichen Wettersituation. Folgen Sie auf jeden Fall unter Umständen ausgegebenen Anweisungen der Behörden, Ordnungs- und Hilfskräfte. Bereiten Sie sich auf außergewöhnliche Maßnahmen vor.“

Weitere Informationen zu Wettergefahren gibt es im Internetauftritt des Deutschen Wetterdienstes unter www.wettergefahren.de.

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image/jpeg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/lra-biwapp.jpg Symbolbild BIWAPP mit smart-Phone 1