Neues aus dem Landkreis Mittelsachsen http://www.landratsamt-mittelsachsen.de de-de TYPO3 News Sat, 23 Jun 2018 12:17:51 +0200 Sat, 23 Jun 2018 12:17:51 +0200 TYPO3 EXT:news news-1888 Fri, 22 Jun 2018 10:36:27 +0200 500 Besucher bei der ersten Integrationsmesse /das-amt/neuigkeiten/500-besucher-bei-der-ersten-integrationsmesse.html Eine positive Bilanz zog das Landratsamt für die erste Integrationsmesse im Landkreis Mittelsachsen. Rund 500 Besucher informierten sich am 20. Juni über Ausbildungs- und Arbeitsstellen oder auch Sprachkurse. Mehr als 50 Aussteller beteiligten sich: von Unternehmen über Bildungsträger und Institutionen bis hin zu Vereinen. „Wir haben viele positive Rückmeldungen bekommen, wodurch wir schon mit einer zweiten Auflage rechnen“, so der Leiter der Stabsstelle Asyl Dieter Steinert. Er hofft, dass sich aus den einzelnen Gesprächen zwischen den Besuchern und den Unternehmen auch erste Ausbildungs- und Arbeitsverhältnisse entwickeln. Es sei nach Angaben Steinerts ein gelungener Start, bei dem die Unternehmen auch mit der Unterstützung der Arbeitsmarktmentoren rechnen können. Den Messetermin auf den 20. Juni zu legen, sei eine bewusste Entscheidung gewesen: Dieser ist der Welttag der Migranten und Flüchtlinge. „In unserem Landkreis leben derzeit etwa 9400 Menschen ausländischer Nationalität aus 140 Staaten der Welt. Den größten Anteil bilden die EU-Bürger mit über 3000 Personen aus Polen, Rumänien, der Tschechischen Republik und Ungarn“, erläuterte Steinert in seiner Eröffnungsrede. Er ergänzte, dass in Mittelsachsen momentan rund 2.900 Ausländer leben, die aus humanitären Gründen in Deutschland aufgenommen wurden und sich teilweise noch im Asylverfahren befinden, bereits als Flüchtlinge anerkannt wurden oder auch nur mit einer Duldung ihren derzeitigen Aufenthalt begründen. „Speziell für diese Menschen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, sie mit Wissen und Fähigkeiten auszustatten, damit sie in die Lage versetzt werden, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und nicht auf Dauer auf Transferleistungen angewiesen zu sein“, so Dieter Steinert. Die Stabsstelle für Ausländer- und Asylangelegenheiten blicke auf eine gute Zusammenarbeit mit vielen Partnern der Integration zurück. Als Beispiele nannte Steinert das Jobcenter des Landkreises Mittelsachsen, die Arbeitsagentur Freiberg, das BIZEF, die FBAB sowie den DRK Kreisverband Döbeln-Hainichenals Träger des Projektes „Arbeitsmarktmentoren“, das Landesamt für Schulen und Bildung sowie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, die IHK Chemnitz Regionalkammer Mittelsachsen und die Handwerkskammer Chemnitz, die TU Bergakademie Freiberg, den Verein be-Greifen aus Klosterbuch als Träger des Projektes Gemeindedolmetscherdienste sowie die Bildungsträger, die Sozialarbeiter in den Unterkünften, die GSQ als sozialer Anlaufpunkt für dezentral untergebrachte Flüchtlinge und die Vertreter der Wohlfahrtsverbände, „die in vielen Lebenslagen eine unverzichtbare Unterstützung leisten“.

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news-1885 Thu, 21 Jun 2018 11:07:00 +0200 Ehrung für Kreisrat Eulenberger /das-amt/neuigkeiten/ehrung-fuer-kreisrat-eulenberger.html Landrat Matthias Damm gratulierte Kreisrat Thomas Eulenberger im Rahmen der Kreistagssitzung am 20. Juni zum Verdienstkreuz am Bande, welches ihm Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Mai überreichte. Begründet wurde dies mit seinem kommunalpolitischen Engagement. In der Begründung heißt es: „Thomas Eulenberger ist es in besonderer Weise zu verdanken, dass Penig, eine Kleinstadt im Herzen Sachsens, seit der Deutschen Einheit einen beispielhaften Aufschwung erlebt hat.“ Er sei bereit gewesen, schon 1990 Verantwortung zu übernehmen und wurde Bürgermeister. Seitdem setze sich Eulenberger mit Weitblick und großer Tatkraft für die Interessen der ostdeutschen Kommunen ein und engagiere sich dafür, dass auch Kleinstädte attraktive Wohnorte bleiben – mit Arbeitsplätzen und guter Infrastruktur. Matthias Damm dankte ihm für sein Wirken in der Region und seit vielen Jahren im Kreistag. „Thomas Eulenberger ist ein verlässlicher, loyaler, aber auch konstruktiv-kritischer Partner, der mit seinen Erfahrungen viele Entscheidungen und Vorgänge positiv geprägt und Diskussion versachlicht hat.“

 

Breitbandkoordinator kommt

In Mittelsachsen wird es demnächst einen Breitbandkoordinator geben. Das teilte der erste Beigeordnete Dr. Lothar Beier im Kreistag mit. Für diese Aufgabe erhält der Landkreis 100.000 Euro vom Freistaat. Neben den eigentlichen Personalkosten wird mit dem Geld bei Bedarf auch externer Sachverstand finanziert. „Wir können damit Unterstützung leisten, insbesondere dort wo noch „weiße Flecken“ in der Versorgung sind und Kommunen am Anfang im Förderverfahren stehen“, so Dr. Beier. Über die konkreten Aufgabenausgestaltung gibt es noch Abstimmung mit dem Sächsischen Wirtschaftsministerium.  Der erste Beigeordnete erklärte, dass aber schon intern alle Vorbereitungen laufen, um schnell hier die neue Aufgabe zu erfüllen. Er resümierte, dass viele Kommunen schon weit im Verfahren wären, aber auch einige noch am Anfang stehen. „Mit der neuen Position könnten Erfahrungen gebündelt oder auch neue Cluster aufgebaut werden.“ Wann die Stelle besetzt sein wird, kann aber noch nicht gesagt werden. Definitiv wird sich der Kreis aber noch in diesem Jahr der neuen Aufgabe stellen müssen. Bis zum Jahr 2022 gibt es eine Finanzierungszusage des Freistaates für die Koordination des Breitbandausbaus in Mittelsachsen.

 

Zusammenarbeit wird fortgesetzt

Mittelsachsens Straßenwärter werden auch künftig in Zwickau ausgebildet. Der Kreistag stimmte einer Vereinbarung mit dem Landkreis Zwickau, der ein entsprechendes Ausbildungszentrum samt notwendiger Unterkunft unterhält, zu. Auch die Landkreise Bautzen, Görlitz, Leipzig, Meißen, Nordsachsen sowie der Erzgebirgs- und der Vogtlandkreis nutzen den Standort und sind ebenfalls Vertragspartner. „Wir haben gemeinsam mit unseren bisherigen Azubis sehr gute Erfahrungen mit dem Zentrum gemacht und freuen uns, dass die erfolgreiche Kooperation fortgesetzt wird“, erklärt der zuständige Referatsleiter Klaus Kaden. In Mittelsachsen lernen derzeit neun Jugendliche den Beruf des Straßenwärters, in diesem Jahr beginnen drei weitere mit der Ausbildung. „Ein Beruf mit einer hohen Außenwirkung, denn das ganze Jahr über sehen wir die Mitarbeiter mit ihren orangenfarbenen Fahrzeugen in Mittelsachsen, sei es beim Winterdienst, der Oberflächenbehandlung oder Grünpflege“, so Landrat Matthias Damm. Schon jetzt können sich Interessierte für den Ausbildungsbeginn 2019 bewerben. Informationen zum Arbeitgeber Landratsamt gibt es im Internet unter www.landkreis-mittelsachsen.de.

 

Satzung für Notfallrettung beschlossen

Zum 1. Juli tritt eine neue Gebührensatzung für den Rettungsdienst und den Krankentransport in Kraft. Sie gilt erstmals für ganz Mittelsachsen, da der Landkreis die Trägerschaft des Rettungsdienstes bis Ende 2017 zunächst nur für die Region Mittweida und Freiberg innehatte und mit der Auflösung des Rettungszweckverbandes nun auch für die Region Döbeln. Der Einsatz eines Krankentransportwagens kostet 145,90 Euro, der eines Rettungstransportwagens 424,10 Euro und eines Notarzteinsatzfahrzeuges 218,70 Euro. „Ein Großteil der Bevölkerung wird aber direkt nichts von den Gebühren spüren, da die Kosten von den Krankenkassen getragen werden“, so der zuständige Abteilungsleiter Steffen Kräher. In diesem Jahr rechnet die Verwaltung mit jeweils über 30.000 Einsätze für Rettungstransportwagen (RTW) und den Krankentransportwagen (KTW) sowie 13.600 für das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF). „Diese Annahme beruht auf den Zahlen in der Vergangenheit, sie ist aber wichtig, um die Kosten entsprechend zu kalkulieren. Wir sprechen hier von rund 30 Millionen Euro in den kommenden anderthalb Jahren“, so Kräher weiter. Im gesamten Landkreis sind sieben NEF, 31 RTW und 29 KTW verfügbar. Sie rückten 2017 insgesamt zu knapp 83.000 Einsätzen aus (NEF: 14.409, RTW 37.505, KTW 30.980). Rettungswachen befinden sich in Leisnig, Döbeln, Naußlitz, Geringswalde, Rochlitz, Penig, Burgstädt, Mittweida, Frankenberg, Hainichen, Dittmannsdorf, Freiberg, Brand-Erbisdorf, Mulda, Clausnitz, Flöha und Eppendorf. Die Rettungswache in Frauenstein befindet sich in Trägerschaft des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

 

Ehrenamt wird gefördert

Das Ehrenamt in Mittelsachsen wird in diesem Jahr mit bis zu 100.000 Euro zusätzlich unterstützt. Der Freistaat Sachsen hat im Rahmen des Zukunftspaktes Sachsen die Förderrichtlinie „Wir für Sachsen“ für 2018 entsprechend erweitert. „Wesentliches Anliegen ist es, dass die Mittel direkt bei den ehrenamtlich Tätigen ankommen“, erklärt der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller. Er wurde durch den Kreistag mit der Umsetzung der Aufgabe beauftragt. Ziel sei, mit den Mitteln das ehrenamtliche Engagement in seiner Vielfalt wertzuschätzen, ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger zu würdigen und die sächsische Ehrenamtskarte bekannter zu machen. Inhaber der sächsischen Ehrenamtskarte können im ganzen Freistaat unter anderem kulturelle und soziale Einrichtungen vergünstigt nutzen. „Geplant ist, rund 80.000 Euro den Kommunen für die Arbeit vor Ort zur Verfügung zu stellen. Die Höhe der Gelder ist abhängig von der Einwohnerzahl“, so Höllmüller. Hierzu gab es bereits Abstimmungen mit dem Städte- und Gemeindetag. Weitere 20.000 Euro werden genutzt, um monatlich abwechselnd einzelne ehrenamtliche Tätigkeiten in den Mittelpunkt der öffentlichen Kommunikation zu stellen und Vorhaben direkt zu unterstützen. „Auf diese Weise möchten wir über die vielfältigen Einsatzbereiche informieren, deren Bekanntheitsgrad erhöhen und auch die Nachwuchsgewinnung unterstützen“, erklärt der zweite Beigeordnete abschließend.

 

Vergabe der Verdienstmedaille wird gestrafft

Die Mitglieder des Kreistages haben die Satzung über die Stiftung und Verleihung der Verdienstmedaille des Landkreises Mittelsachsen angepasst. Neu ist, dass der Landrat den Vorschlag in der letzten jährlichen Sitzung des Kreistages begründet, die Kreisrätinnen und Kreisräte einen entsprechenden Beschluss fassen und die Medaille direkt im Anschluss an den Träger überreicht wird. Nach der bisherigen Regelung lag zwischen dem Einreichen der Vorschläge und der Vorberatung im Verwaltungs- und Finanzausschuss (VFA) sowie dem Kreistagsbeschluss rund ein halbes Jahr. Durch die Neuregelung soll dieser Zeitraum gestrafft werden. Der VFA berät auch weiterhin im Vorfeld über die bis zum 30. September des laufenden Jahres eingereichten Vorschläge.

 

Aktuelle Informationen zum Thema Asyl

Eine positive Bilanz zog das Landratsamt für die erste Integrationsmesse im Landkreis Mittelsachsen. Rund 500 Besucher informierten sich über Ausbildungs- und Arbeitsstellen oder auch Sprachkurse. Über 50 Aussteller beteiligten sich: von Unternehmen über Bildungsträger, Institutionen und Vereinen. „Wir haben heute viele positive Rückmeldungen bekommen, wodurch wir schon mit einer zweiten Auflage rechnen“, so der Leiter der Stabsstelle Asyl Dieter Steinert. Er hofft, dass sich aus den einzelnen Gesprächen zwischen den Besuchern und den Unternehmen auch erste Ausbildungs- und Arbeitsverhältnisse entwickeln. Es sei nach Angaben Steinerts ein gelungener Start, bei dem die Unternehmen auch mit der Unterstützung der Arbeitsmarktmentoren rechnen können. Parallel zu den Vorbereitungen der Messe wurde am Aufbau einer Wohnungsbörse gearbeitet. Bisher meldeten 13 Wohnungsunternehmen aus 12 Kommunen insgesamt 97 freie Wohnungen für anerkannte Flüchtlinge. Steinert: „Wir sehen die große Zahl an Rückmeldungen aus den Kommunen positiv. Nun geht es um die Themen Infrastruktur, wie die Erreichbarkeit von Integrations- oder Sprachkursen.“ Hier möchte die Stabsstelle darauf einwirken, dass es neue Angebote verstärkt in der Fläche gibt und auch darüber die Wohnsitznahme außerhalb von Freiberg befördern. Zum 31. Mai wurden 1600 Asylsuchende durch den Landkreis untergebracht. Rund 176 Personen wies die Landesdirektion seit Anfang des Jahres zu. Im gleichen Zeitraum gab es 229 Abgänge durch Anerkennung der Asylberechtigung, Abschiebung oder freiwillige Ausreise.

 

Wahlkreise neu eingeteilt

Am 26. Mai 2019 wird der mittelsächsische Kreistag neu gewählt. Über die Einteilung des Landkreises in Wahlkreise entscheidet der Kreistag. An der grundsätzlichen Gliederung in 14 Wahlkreise wird sich auch zur Kreistagswahl im nächsten Jahr nichts ändern. Lediglich die Zuordnung einiger Städte und Gemeinden zu den 14 Wahlkreisen ändert sich gegenüber 2014. Grund dafür ist die Eingliederung der Gemeinde Mochau in die Stadt Döbeln (Wahlkreis 1) zum 1. Januar 2016. Dadurch erhöhte sich Einwohnerzahl im Wahlkreis 1. Das Sächsische Kommunalgesetz schreibt vor, dass die Einwohnerzahl eines Wahlkreises  von der durchschnittlichen Einwohnerzahl aller Wahlkreise  des Landkreises nicht um mehr als 25 Prozent abweichen darf. Zum Stand 30. Juni 2017 lebten 309.037 Einwohner in den 14 Wahlkreisen. Die Spanne liegt somit aktuell zwischen 16.555 Einwohnern (-25%) und 27.593 Einwohnern (+25%). Der Kreistag hat deshalb in seiner Sommersitzung eine neue Zuordnung in den Wahlkreisen 2,3, und 6 beschlossen. Die Veränderungen im Überblick:

 
Gegenüberstellung Zuordnung 2014 zu Zuordnung zu 2019
 
 
Kreistagswahl 2014
 
 
Kreistagswahl 2019
 
 
Wahlkreis 2 Mittelsachsen
 
 
Wahlkreis 2 Mittelsachsen
 
 
Stadt Roßwein
 
Gemeinde Großweitzschen
 
Gemeinde Mochau
 
Gemeinde Ostrau
 
Gemeinde Zschaitz-Ottewig
 
 
Stadt Hartha
 
Stadt Leisnig
 
Gemeinde Großweitzschen
 
Gemeinde Ostrau
 
Gemeinde Zschaitz-Ottewig
 
 
Wahlkreis 3 Mittelsachsen
 
 
Wahlkreis 3 Mittelsachsen
 
 
Stadt Hartha
 
Stadt Leisnig
 
Stadt Waldheim
 
 
 
 
Stadt Roßwein
 
Stadt Waldheim
 
Gemeinde Kriebstein
 
Gemeinde Striegistal
 
 
Wahlkreis 6 Mittelsachsen
 
 
Wahlkreis 6 Mittelsachsen
 
 
Große Kreisstadt Mittweida
 
Gemeinde Altmittweida
 
Gemeinde Kriebstein
 
Gemeinde Rossau
 
Gemeinde Striegistal
 
 
Große Kreisstadt Mittweida
 
Gemeinde Altmittweida
 
Gemeinde Rossau
 
 
 

Der mittelsächsische Kreistag besteht aus dem Landrat als Vorsitzendem und 98 Kreisräten. Je Wahlvorschlag sind elf Bewerber zulässig.

 

Vertrauenspersonen gewählt

Der Kreistag hat die Vertrauenspersonen für die Wahlausschüsse zur Wahl der Schöffen und Jugendschöffen in den Amtsgerichtsbezirken Freiberg und Döbeln benannt. Diese sind für das Amtsgericht Freiberg Michael Albrecht, Ralf Börner, Volker Haupt, Dietmar Hohm, Sebastian Tröbs, Dr. Achim Grunke sowie Steffen Schneider und für das Amtsgericht Döbeln Antje Hillinger, Heiner Stephan, Johannes Voigt, Michael Heckel, Lothar Schmidt, Gert Eidam und Karl-Heinz Mantau. Den Ausschüssen obliegt die Entscheidung über Einsprüche gegen die Vorschlagslisten sowie die Wahl der Schöffen und Jugendschöffen. Das Amt des Schöffen ist ein Ehrenamt. Sie wirken als ehrenamtliche Richter in der Strafgerichtsbarkeit bei Amts- und Landgerichten in Verhandlungen gegen Erwachsene, Heranwachsende und Jugendliche mit. Ihre Stimme hat bei Beratung und Abstimmung über das Urteil das gleiche Gewicht wie die eines Berufsrichters. Noch in diesem Jahr werden die Schöffen- und Jugendschöffenwahlen für die Geschäftsjahre 2019 bis 2023 durchgeführt. Dem Wahlausschuss gehören neben den sieben Vertrauenspersonen die Richter beim Amtsgericht sowie regelmäßig der Landrat an. Aufgaben der Wahlausschüsse sind die Wahl der Schöffen- und Jugendschöffen sowie Entscheidungen über erhobene Einsprüche gegen die Vorschlagslisten.

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news-1884 Tue, 19 Jun 2018 11:49:28 +0200 18. Sitzung des Kreistages /das-amt/neuigkeiten/18-sitzung-des-kreistages.html Am Mittwoch, den 20. Juni 2018, kommt der Kreistag zu seiner nächsten regulären Sitzung zusammen. Unter anderem geht es um Einteilung der Wahlkreise für die Kommunalwahl im kommenden Jahr. Außerdem beraten die Mitglieder über die Satzung für die Durchführung der Notfallrettung und des Krankentransports sowie die Verdienstmedaille des Landkreises.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt umfasst die Übernahme der freiwilligen Aufgabe der Weiterentwicklung des Bürgerlichen Engagements. Gleich zu Beginn findet zudem eine Einwohnerfragestunde statt.

Die Sitzung beginnt um 15:00 Uhr im Beruflichen Schulzentrum für Technik und Wirtschaft „Julius Weißbach" in Freiberg. Die vollständige Tagesordnung entnehmen Sie bitte hier.

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news-1883 Mon, 18 Jun 2018 14:59:54 +0200 Verkehrsbehörde geschlossen /das-amt/neuigkeiten/verkehrsbehoerde-geschlossen.html Die Verkehrsbehörde des Landratsamtes Mittelsachsen zieht in der Zeit vom 21. bis 22. Juni 2018 von der Außenstelle Mittweida in die Außenstelle Döbeln, Straße des Friedens 9a. In dieser Zeit ist die Verkehrsbehörde geschlossen.

Die Erreichbarkeit ist dann ab den 25. Juni 2018 wieder gegeben.

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news-1867 Fri, 15 Jun 2018 12:05:00 +0200 Erste Integrationsmesse am 20. Juni /das-amt/neuigkeiten/erste-integrationsmesse-am-20-juni.html „Hindernis Herkunft – Potential nutzen“ ist das Motto der ersten im Landkreis Mittelsachsen stattfindenden Integrationsmesse am 20. Juni 2018 im Deutschen Brennstoffinstitut (DBI) Freiberg. Durch die Messe soll ein Beitrag geleistet werden, Menschen mit Migrationshintergrund bei ihrer Integration zu unterstützen. Der Landkreisverwaltung und den beteiligten Kooperationspartnern – darunter Arbeitsmarktmentoren, Agentur für Arbeit Freiberg, Jobcenter Mittelsachsen, Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie Handwerkskammer (HWK) und weiteren engagierten Akteuren – ist es ein wichtiges Anliegen, Geflüchteten und Neuzugewanderten mit der Integrationsmesse mögliche Zugangswege zu Ausbildung und Berufstätigkeit aufzuzeigen. Insgesamt 55 Unternehmen, Bildungsträger sowie diverse Vereine, Behörden und Träger aus dem sozialen Bereich werden sich vor Ort am Tag der Integrationsmesse als Aussteller präsentieren. Darunter sind 27 Arbeitgeber unterschiedlichster Branchen, welche die Vielfalt der im Landkreis verfügbaren Ausbildungsmöglichkeiten und Berufsfelder vorstellen. Vierunddreißig weitere  Unternehmen werden am Messetag die Möglichkeit ergreifen, sich an einer Jobwall als Arbeitgeber vorzustellen und dort Ausbildungs- und Stellenangebote auszuschreiben. Für den Bereich Bildung und Sprache haben sich 10 Bildungsträger des Landkreis Mittelsachsen entschlossen ihre vielseitigen Angebote zu Spracherwerb und -weiterbildung auf dieser Plattform als Aussteller präsentieren. Darüber hinaus ergänzen diverse Vereine und Sozialträger die Integrationsmesse um den Aspekt der Hilfestellung bei alltäglichen Hürden. Somit kann den Messebesuchern ein ausgewogenes Verhältnis an Informationsquellen aus den Bereichen Bildung und Arbeit sowie Soziales angeboten werden.

Den Besuchern der Messe sollen vor Ort vielfältige Möglichkeiten bereitgestellt werden, sich beispielweise über vorhandene Unterstützungsleistungen, aber auch über rechtliche Regelungen zur Arbeitsmarktintegration zu informieren. Hierzu stehen fachkundige Mitarbeiter von Landkreisverwaltung und den Kooperationspartnern als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung. Zur Unterstützung bei der Verständigung stehen Sprachlotsen bereit, die bei Bedarf übersetzen. Für die Zielgruppe der Geflüchteten und Neuzugewanderten besteht zudem die Möglichkeit, im Rahmen eines Workshops an einem Bewerbungscheck und -training teilzunehmen. Um möglichst viele potentielle Messebesucher zu erreichen, wurde eine gezielte Ansprache von Teilnehmern durch verschiedene Akteure der Flüchtlingsarbeit vorgenommen. In Kooperation mit dem Jobcenter, Sprachkursträgern, dem Landesamt für Bildung und Schule, diversen sozialen Trägern und dem Ehrenamt werden bis zum Messetag potentieller Besucher angesprochen und informiert. So werden zum Beispiel über die Sprachkursträger des Landkreises Mittelsachsens Teilnehmer mit entsprechenden sprachlichen Voraussetzungen zur Messe eingeladen, die in den Integrationskursen sowie weiterführenden Sprachkursen kurz vor dem Abschluss stehen. Durch einen Exkursionstag zur Messe sollen die erlernten Sprachkenntnisse in einem direkten Gespräch, potentielle Arbeitgeber überzeugen. Auch Schulen sowie das Freiberg Kolleg unterstützen das Vorhaben und besuchen die Messe. 

Des Weiteren arbeitet der Landkreis eng mit Ehrenamtlichen und Vereinen zusammen, die in der Flüchtlingsarbeit tätig sind. Auch hier wurde in den Netzwerken auf die Messe aufmerksam gemacht und Hilfe bei der Koordinierung der Transfermöglichkeiten angeboten. Das Projekt der Arbeitsmarktmentoren und das Jobcenter Mittelsachsen unterstützen ihre Klienten durch die gemeinsame Erstellung von Bewerbungsunterlagen mit denen Sie sich direkt bei den Arbeitgebern der Messe vorstellen können. Das Ziel  der Teilnehmerakquise ist es möglichst viele Migranten aus dem gesamten Landkreis anzusprechen und für die Integrationsmesse zu begeistern. Hemmnisse abbauen ist einer der wichtigsten Punkte der Integrationsmesse Mittelsachsen. Durch den direkten Kontakt zu Arbeitgebern soll diese Hürde angegangen werden, gleichzeitig  möchte der Landkreis eine langfristige Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen unterstützt.

Die erste Integrationsmesse Mittelsachsen findet am Mittwoch, den 20. Juni 2018 von 10:00 bis 14:00 Uhr im Deutschen Brennstoffinstitut (DBI) Freiberg, Halsbrücker Straße 34, statt.

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news-1877 Thu, 14 Jun 2018 14:40:15 +0200 Kreisstraße im Döbelner Ortsteil Choren wird gebaut /das-amt/neuigkeiten/kreisstrasse-im-doebelner-ortsteil-choren-wird-gebaut.html Die Reparatur der Kreisstraße  (K) 7520 zwischen Choren und Rüsseina hat heute begonnen. Sie wurde auf einer Länge von 50 Metern infolge eines Starkregenereignisses zerstört.

Im Zuge der Baumaßnahme wird ein vergrößerter Durchlass eingebaut. Die Kosten belaufen sich auf rund 60.000 Euro. Anfang Juli sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.

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news-1876 Thu, 14 Jun 2018 14:22:29 +0200 Bienenseuche: Sperrbezirk um Erlau aufgehoben /das-amt/neuigkeiten/bienenseuche-sperrbezirk-um-erlau-aufgehoben.html Im Sperrbezirk Erlau sind keine weiteren Erreger der Amerikanischen Faulbrut in Bienenbeständen nachgewiesen worden. Somit wird dieser Sperrbezirk mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Im Sperrbezirk Erlau sind keine weiteren Erreger der Amerikanischen Faulbrut in Bienenbeständen nachgewiesen worden. Somit wird dieser Sperrbezirk mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Er wurde am 26. Juli 2017 gebildet und bestand aus den Ortsteilen Milkau, Niedercrossen, Neugepülzig, Naundorf, Sachsendorf, Theesdorf der Gemeinde Erlau,  den Ortsteilen Zetteritz, Gröbschütz, Städten, Zschauitz der Gemeinde Seelitz und dem Ortsteil Arras der Stadt Geringswalde.

Somit gibt es nur noch den Sperrbezirk Großhartmannsdorf im Hinblick auf die Faulbrut.

Er umfassst

  • folgenden Ortsteil der Gemeinde Großhartmannsdorf: Großhartmannsdorf 

  • folgenden Ortsteil der Gemeinde Mulda: Helbigsdorf

  • folgenden Ortsteil der Gemeinde Lichtenberg: Müdisdorf sowie

  • den Freiwald südlich der Freistraße in Brand-Erbisdorf (Mönchenfrei).

Für den Sperrbezirk gilt folgendes:

  1. Jeder Halter von Bienen hat seinen Bestand unter Angabe der Anzahl der Bienenvölker und ihres Standortes dem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) Mittelsachsen anzuzeigen. Die Anzeige kann entfallen, wenn der Halter von Bienen seinen Bestand dem LÜVA Mittelsachsen bereits mitgeteilt hat.

  2. Alle Bienenvölker und Bienenstände im Sperrbezirk sind von einem durch das LÜVA beauftragten Bienensachverständigen auf Amerikanische Faulbrut untersuchen zu lassen.

  3. Bewegliche Bienenstände dürfen von ihrem Standort nicht entfernt werden.

  4. Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften dürfen nicht aus den Bienenbeständen entfernt werden.

  5. Bienenvölker oder Bienen dürfen nicht in den Sperrbezirk verbracht werden.

  6. Wachs darf nur verbrannt oder als Seuchenwachs an einen zugelassenen Verarbeitungsbetrieb abgegeben werden.

  7. Honig darf nicht an Bienen verfüttert werden und darf nur zum Zweck der Lebensmittel-gewinnung aus den Bienenständen entfernt werden.

  8. Ausnahmen von den genannten Regeln sind nur nach Genehmigung des Lebensmittelüber-wachungs- und Veterinäramtes Mittelsachsen möglich.

  9. Die Amerikanische Faulbrut im Sperrbezirk gilt als erloschen, wenn die Amerikanische Faulbrut im betroffenen Bestand erfolgreich bekämpft und wenn alle im Sperrbezirk befindlichen Bienenvölker und Bienenstände zweimal im Abstand von mindestens 8 Wochen amtstierärztlich untersucht oder bei Untersuchungen von Futterkranzproben aller Bienenvölker im Sperrbezirk keine Sporen von Paenibacillus larvae larvae nachgewiesen wurden.

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news-1860 Wed, 13 Jun 2018 11:37:00 +0200 Schülervertreter − eine verantwortungsvolle und interessante Tätigkeit /das-amt/neuigkeiten/schuelervertreter-eine-verantwortungsvolle-und-interessante-taetigkeit.html Zur Durchsetzung der Interessen der Schüler werden motivierte und engagierte Mitstreiter aus den Reihen der Klassenschülersprecher beziehungsweise den Schülerräten der Bildungseinrichtungen gesucht.  Der Kreisschülerrat vertritt die Schülerinteressen und unterstützt die Schülerräte der Schulen im Landkreis Mittelsachsen. Er ist bindendes Glied zwischen Schule (Schülervertretung) und Landesschülerrat und ist somit in der Lage, Anregungen, Sorgen und Ideen von allen Schülern des Landkreises Mittelsachsen zu bearbeiten, zu diskutieren sowie Lösungen für Probleme zu finden. Dabei erhält der Kreisschülerrat jederzeit volle Unterstützung durch den Landesschülerrat. 

Des Weiteren organisiert der Kreisschülerrat Veranstaltungen zur Förderung der fachlichen, sozialen, kulturellen und sportlichen Interessen der Schülerschaft und unterbreitet Angebote für nicht verbindliche Unterrichts- und andere Veranstaltungen. 

Zur Durchsetzung der Interessen der Schüler werden motivierte und engagierte Mitstreiter aus den Reihen der Klassenschülersprecher beziehungsweise den Schülerräten der Bildungseinrichtungen gesucht. 

Kontakt: 
Kreisschülerrat Mittelsachsen, Vorsitzende Vicky Damm
Pi-Haus Kinder- und Jugendzentrum
Beethovenstraße 5, 09599 Freiberg
Tel. 03731 419380
Internet http://lsr-sachsen.de/kreisschulerrate/mittelsachsen/
 

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news-1859 Tue, 12 Jun 2018 11:30:00 +0200 Bewerbungen am Beruflichen Gymnasium des BSZ „Julius Weisbach“ weiterhin möglich /das-amt/neuigkeiten/bewerbungen-am-beruflichen-gymnasium-des-bsz-julius-weisbach-weiterhin-moeglich.html Noch freie Plätze am Beruflichen Gymnasium. Bewerbungen auch weiterhin möglich Für Schüler der Oberschulen und allgemeinen Gymnasien, die das Schuljahr 2017/18 voraussichtlich mit dem Realschulabschluss abschließen werden, bietet das Berufliche Schulzentrum (BSZ) für Technik und Wirtschaft „Julius Weisbach“ noch freie Plätze am Beruflichen Gymnasium in den Fachrichtungen Wirtschaftswissenschaft am Schulstandort Flöha, Technikwissenschaft mit den Schwerpunkten Maschinenbautechnik oder Elektrotechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnologie.

Der Bewerbung ist eine amtlich beglaubigte Kopie des Halbjahreszeugnisses der Klassenstufe zehn beizufügen. Die entsprechenden Formulare in Form des Aufnahmeantrages und Wahlfächerbogens für das Berufliche Gymnasium und weitere Informationen sind auf der Internetseite des Beruflichen Schulzentrums unter www.bsz-freiberg.de verfügbar.

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news-1864 Mon, 11 Jun 2018 12:32:22 +0200 Regional. Einfach phänomenal. – hieß es aus Mittelsachsen zur Messe Land & Genuss in Leipzig /das-amt/neuigkeiten/regional-einfach-phaenomenal-hiess-es-aus-mittelsachsen-zur-messe-land-genuss-in-leipzig-1.html An zwei Messetagen stellten sechs Direktvermarkter aus der Region, die Nestbau-Zentrale und das Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung die Wirtschaftsregion Mittelsachsen vor. In Leipzig Markkleeberg fand am Wochenende die Messe Land und Genuss statt. Auch der erste Beigeordnete Dr. Lothar Beier überzeugte sich vom vielfältigen Angebot.

Was ist Mittelsachsen? Gibt es bei Ihnen das Rezeptheft mit Adressen von Direktvermarktern? Was empfehlen Sie für einen Ausflug nach Mittelsachsen? Diese und zahlreiche weitere Fragen rund um Mittelsachsen, das Landleben und die regionalen Produkte aus dem Landkreis beantwortete das Messeteam am vergangenen Wochenende den Besuchern aus vorwiegend Leipzig und Halle. Natürlich durften auch gekostet und reichlich gefachsimpelt werden. Dr. Lothar Beier kam mit den sechs Erzeugern ebenso ins Gespräch. Er erfuhr dabei Interessantes über die Herstellung von veganem Eis in der Moccamilcheisbar in Großweitzschen, über das Zweikönige-Prinzip von Kaffee Batavia in Döbeln, von den Premiumsäften der Kelterei Sachsenobst in Neugreußnig, vom Handwerk der Seifenherstellung im Striegistal bei der Firma Frische Erleben, von den tollen regionalen Produkten vom Etzdorfer Landhandel und von der bio-veganen Erzeugung von Gemüse auf dem Biohof Hausmann in Breitenborn bei Rochlitz.

Vor Ort informierte das Team der Nestbau-Zentrale über ihre Angebote. Besonders junge Familien interessierten die Vorzüge des Landlebens.

Wer keine Gelegenheit hatte am „Regional. Einfach phänomenal“-Stand vorbeizuschauen findet den Einkaufsführer mit vielen regionalen Produkten unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de, Stichwort Infothek.

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news-1857 Fri, 08 Jun 2018 11:26:05 +0200 Preis der Euroregion Erzgebirge/Krušnohoří ausgelobt /das-amt/neuigkeiten/preis-der-euroregion-erzgebirgekrusnohori-ausgelobt.html Die Euroregion Erzgebirge/Krušnohoří verleiht in diesem Jahr zum sechsten Mal den Preis der Euroregion Erzgebirge/Krušnohoří für Verdienste in der grenzübergreifenden Zusammenarbeit.  Dieser Preis wird an Personen vergeben, die sich in hervorragender Weise um die grenzübergreifende Zusammenarbeit in der Euroregion verdient gemacht haben. Er ist zur Auszeichnung an Personen gedacht, deren Engagement und Wirken zum Wohl, dem Miteinander und der Annäherung der Nachbarn im Grenzgebiet dienen. Die Vorschläge sind bis zum 31. Juli 2018 schriftlich in einer der beiden Geschäftsstellen in Freiberg (für Vorschläge aus Sachsen) oder in Most (für Vorschläge aus Tschechien) einzureichen und sollen eine ausführliche Begründung enthalten. Die Adresse der Geschäftsstellen sowie mehr Information sind auf der Internetseite 
www.euroregion-erzgebirge.de eingestellt.

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news-1858 Fri, 08 Jun 2018 11:23:00 +0200 Landrat Matthias Damm zu Besuch bei PARTZSCH Elektromotoren e. K. in Döbeln /das-amt/neuigkeiten/landrat-matthias-damm-zu-besuch-bei-partzsch-elektromotoren-e-k-in-doebeln.html Betriebsbesuche gehören für Mittelsachsens Landrat Matthias Damm zu den fest eingeplanten Terminen. Der Besuch am 07. Juni 2018 bei PARTZSCH Elektromotoren e. K. in Döbeln hatte zudem einen besonderen Anlass. Der Landrat überreichte eine von Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Kultusminister Christian Piwarz und Klaus-Peter Hansen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen, unterzeichnete Urkunde, mit der Unternehmen gewürdigt werden, die sich im Rahmen der Berufsorientierung und der Woche der offenen Unternehmen besonders engagieren. Landrat Damm zeigte sich erfreut, dass der Vorschlag zur Einreichung der Firma PARTZSCH Elektromotoren e. K. für diese Auszeichnung von einem Schüler ausging, der die Firma zur Woche der offenen Unternehmen besucht hatte.

Annett Licht, Prokuristin des Unternehmens, sagte: „Wir beteiligen uns seit vielen Jahren an der Berufsinformationswoche und nutzen auch die Ausbildungsmessen, um Lehrlinge zu gewinnen. Leider scheinen die von uns ausgebildeten Berufe für die Jugend aber nicht mehr so interessant zu sein wie in früheren Jahren. Umso schöner, wenn einem Schüler unsere Veranstaltungen zur Woche der offenen Unternehmen gefallen haben. Wir hoffen, er meldet sich wieder“.

Auf dem anschließenden Betriebsrundgang konnte sich der Landrat vom Know-how des Unternehmens überzeugen. Hauptbetätigungsfelder sind die Herstellung, Bearbeitung und Instandsetzung von Komponenten für den Elektromaschinenbau. Das auf langjährigen Erfahrungen basierende Leistungsspektrum reicht von der individuellen Drahtherstellung, über die lasergestützte Fertigung von Blechpaketen bis zur Montage der hergestellten Wicklungen in neue und instand zu setzende Maschinen sowie Komponenten verschiedenster Größe und Bauart.

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news-1824 Mon, 04 Jun 2018 14:24:00 +0200 Workshop für Unternehmen /das-amt/neuigkeiten/workshop-fuer-unternehmen.html Workshop soll Unternehmen auf Ausbildungsmessen „Schule macht Betrieb“ vorbereiten und findet große Resonanz. Mittelsachsens Unternehmen wollen dazu lernen, ganz besonders wenn es um einen zielgruppenorientierten Messeauftritt geht. Um zum Beispiel bei den drei regionalen Ausbildungsmessen im September in der Gunst der Jugendlichen ganz vorn dabei zu sein, gibt es für die teilnehmenden Unternehmen im Juni ein Workshop-Angebot unter dem Titel „Sehen und gesehen werden – so wird ihr Messeauftritt ein Erfolg!“. Der Workshop richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen, die bisher wenig oder keine Erfahrung mit der Ansprache von Fachkräftenachwuchs haben, sowie an Unternehmen, die sich noch den letzten Schliff für ihre Präsentation holen möchten. Der Workshop wird über die Industrie- und Handelskammer Chemnitz, Regionalkammer Mittelsachsen im Rahmen der Fachkräfteallianz organisiert. Die dreimal 20 Workshop-Plätze waren sehr schnell ausgebucht, für den Workshop am 15. August als Zusatztermin in Freiberg gibt es noch Restplätze.

Die Ausbildungsmessen, die jährlich im September stattfinden, bieten sowohl den Schülerinnen und Schülern als auch den regionalen Firmen die Möglichkeit, sich an einem Ort zu treffen, miteinander zu reden und sich kennen zu lernen. 2018 werden etwa 2 600 Schülerinnen und Schüler die mittelsächsischen Schulen verlassen. „Die Ausbildungsmessen sollen den Jugendlichen dabei helfen, das richtige Unternehmen für sich zu entdecken. Der Landkreis ist wirtschaftlich vielfältig aufgestellt und es gibt rund 13 000 Betriebe, darunter sind wahre Perlen, die es zu entdecken gilt“, meint Landrat Matthias Damm. Der Messecharakter der Veranstaltung habe den Vorteil, dass möglichst frühzeitig der persönliche Kontakt hergestellt und in einem Schul- oder Ferienpraktikum vertieft werden kann. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt rund 6 000 Besucher bei den drei Veranstaltungen gezählt.

Veranstaltungstermine:

  • 8. September 2018 in der Sporthalle „Am Schwanenteich“ Mittweida

  • 15. September 2018 im Deutschen Brennstoffinstitut Freiberg und

  • 22. September 2018 im Sport- und Freizeitzentrum „WelWel“ Döbeln,

jeweils von 10:00 bis 14:00 Uhr

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news-1841 Thu, 31 May 2018 17:26:00 +0200 Kreisstraßen in Rothenfurth und Rochsburg werden gebaut /das-amt/neuigkeiten/kreisstrassen-in-rothenfurth-und-rochsburg-werden-gebaut.html Ab der kommenden Woche beginnt der grundhafte Ausbau von Kreisstraßen in Rothenfurth (Stadt Großschirma) und in Rochsburg (Stadt Lunzenau). Kreistraße 7704 in Rothenfurth wurde gebaut

Die Kreisstraße (K) 7794 von der Einmündung zur Staatsstraße (S) 197 bis zum Abzweig in Richtung Rothenfurth (Stadt Großschirma) wird ab 4. Juni 2018 auf einer Länge von zirka 1 100 Meter auf sechs Meter Breite grundhaft ausgebaut. Im Kreuzungsbereich mit der S 197 wird der vorhandene Durchlass als Hochwassermaßnahme erneuert.

Warum ist der Bau erforderlich?

Die Straße ist in einem sehr schlechten Zustand und für die Verkehrsbelastung hat sie keine ausreichende Straßenbreite.

Von wann bis wann wird gebaut?

  • Baubeginn: 4. Juni 2018  

  • Bauende für Gesamtmaßnahme: voraussichtlich 30. Oktober 2018

Der Durchlass wird in der Sommerferienzeit erneuert.

Umleitungsstrecke

Die Arbeiten der Gesamtbaumaßnahme erfolgen unter Vollsperrung. Die geplante Umleitungsstrecke für den Durchgangsverkehr führt in beide Richtungen über die S 197, B 101 und S 195. Bei Ausführung der Arbeiten am Durchlass durch die S 197 erfolgt die Umleitung ab Halsbrücke über die S 196 in Richtung Freiberg und dann über die B 101 in Richtung Siebenlehn.

Baukosten:

  • Fahrbahn 806.803 Euro  

  • Durchlass 38.500 Euro

Es erfolgt eine Förderung über Richtlinie für die Förderung von Straßen- und Brückenbauvorhaben kommunaler Baulastträger (KStB/A) mit 80 Prozent.     

 

Grundhafter Ausbau der Kreisstraße 8258 bis Eingang Rochsburg

Ab 4. Juni 2018 beginnt der grundhafte Straßenausbau der Kreisstraße (K) 8258 bis zum Eingang Rochsburg auf einer Länge von zirka 180 Metern.

Warum ist der Bau erforderlich?

Die Straße befindet sich in einem schlechten baulichen Zustand.

Von wann bis wann wird gebaut?

Die Bauzeit ist vom 4. Juni bis voraussichtlich 27. Juli 2018 geplant.

Kosten

  • Fördermittelquelle: Programm VwV Investkraft („Brücken in die Zukunft“)     

  • Höhe der Fördermittel: 75 Prozent der Baukosten

  • Höhe der Baukosten: zirka 143.000.000 Euro                                               

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news-1812 Wed, 30 May 2018 07:14:00 +0200 Förderschule „Max Kästner“ öffnet ihre Türen /das-amt/neuigkeiten/foerderschule-max-kaestner-oeffnet-ihre-tueren.html Die Schüler und Pädagogen der Förderschule „Max Kästner“ Frankenberg laden am 2. Juni zum Tag der offenen Tür ein. Ab 9:00 Uhr heißt es im Welttheater Frankenberg (Kino) „Bühne frei!“ für das Programm, das sich in diesem Jahr dem Thema „Berufe − gestern und heute“ widmet. Anschließend werden alle Gäste bis 13:00 Uhr in der Schule begrüßt.

Informationen auch unter www.foerderschule-frankenberg.de.

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news-1840 Tue, 29 May 2018 17:14:46 +0200 Netzwerktreffen der Kultur- und Kreativwirtschaft im Landkreis Mittelsachsen am 6. Juni 2018 /das-amt/neuigkeiten/netzwerktreffen-der-kultur-und-kreativwirtschaft-im-landkreis-mittelsachsen-am-6-juni-2018.html Am 6. Juni 2018 findet im Festsaal des Stadthauses Augustusburg das Netzwerktreffen der Kultur- und Kreativwirtschaft im Landkreis Mittelsachsen statt. Im Landkreis Mittelsachsen zählt die Branche der Kultur- und Kreativwirtschaft rund 470 Unternehmen. Zu ihr gehören die Teilmärkte Architektur, Design, Musik, Film, Rundfunk, Presse, Werbung, Darstellende Kunst, Bildende Kunst, das Kunsthandwerk, der Buchmarkt sowie die Software- und Gamesindustrie. 

Das Landratsamt Mittelsachsen, die Aufbauwerk Region Leipzig GmbH, die SAXONIA Standortentwicklungs- und -verwaltungsgesellschaft mbH und Kreatives Sachsen, das Sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft laden ein zum Netzwerktreffen der Kultur- und Kreativwirtschaft im Landkreis Mittelsachsen

am Mittwoch, 6. Juni 2018 von 17:00 bis 20:30 Uhr 
in den Festsaal des Stadthauses Augustusburg
(Schloßstraße 1, 09573 Augustusburg)

Mit dieser Veranstaltung wird eine Plattform geschaffen für einen ersten landkreisweiten Austausch zur Situation, den Bedarfen und Unterstützungsangeboten für die Branchenakteure. 

Anmeldungen sind möglich unter www.kreatives-sachsen.de/2018/05/10/netzwerktreffen-der-kultur-und-kreativwirtschaft-im-landkreis-mittelsachsen/

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news-1823 Tue, 29 May 2018 08:16:00 +0200 Mittelsächsisches Karriereportal feiert 2. Geburtstag /das-amt/neuigkeiten/mittelsaechsisches-karriereportal-feiert-2-geburtstag.html Aktuell sind über 700 Angebote von mehr als 300 Unternehmen im Karriereportal abrufbar. Im Mai 2015 startete das Karriereportal Mittelsachsen als regionaler Stellenmarkt, der jederzeit online verfügbar ist. Damit Fachkräfte und solche, die es werden wollen, vom mittelsächsischen Jobportal profitieren können, beginnen die Angebote bereits im Rahmen der Berufsorientierung. So gehören Praktika – auch in den Ferien – für Schülerinnen und Schüler oder für Studierende ebenso zum Angebot, wie die Möglichkeiten für einen Lehrerpraxistag. Darüber hinaus bieten die Unternehmen aus dem Landkreis auch Stellenangebote in Voll- und Teilzeit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und für Führungskräfte.

Mittelsachsens Firmen veröffentlichen seit zwei Jahren ihre Stellenanzeigen kostenlos im Karriereportal. Über die Registrierung in der Firmendatenbank mit aktuell 737 Einträgen sind die Unternehmen darüber hinaus im regionalen Wirtschaftsinformationsnetzwerk aufgenommen. Das Karriereportal zeigt neben der Firmenphilosophie und zahlreichen weiteren Informationen zum neuen Job direkt auf die Homepage des Unternehmens. „Diesen kurzen Draht und die Hilfe beim Einstellen und Ändern der Angebote, durch das Team des Referates Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung im Landratsamt Mittelsachsen, schätzen die Gewerbetreibenden“, so der erste Beigeordnete Dr. Lothar Beier. In Spitzenzeiten werden täglich über 350 Besucher auf dem Karriereportal registriert – allein im April schauten sich mehr als 1400 Nutzer auf den Seiten um. Viele Zugriffe gibt es aus der Region, aber auch aus den alten Bundesländern und der Schweiz. „Das zeigt, dass das Karriereportal insbesondere für Rückkehrer interessant ist“, so Beiers Schlussfolgerung.

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news-1825 Tue, 29 May 2018 06:38:00 +0200 2. Mittelsächsischer Job- und Karrieretag /das-amt/neuigkeiten/2-mittelsaechsischer-job-und-karrieretag.html Die Vorbereitungen für den 2. Mittelsächsischen Job- und Karrieretag am 27. Dezember 2018 laufen. „Unsere Erwartungen wurden im positiven Sinne mehr als übertroffen“, freut sich Geschäftsführerin Christiane Babatz, Geschäftsführerin der Steyer Textilservice GmbH in Halsbrücke, wenn sie an den ersten Job-und Karrieretag 2017 zurückdenkt.

Solche Aussagen sind Ansporn für die Organisatoren in der GIZEF GmbH in Freiberg, denn das Team um Geschäftsführer Erich Fritz arbeitet derzeit an der Neuauflage der mittelsächsischen Version eines Rückkehrertages. Aktuell läuft die Unternehmensakquise. Über 1 000 Briefe wurden an mittelsächsische Firmen verschickt. Die Handwerkskammer kontaktierte darüber hinaus weitere 2 000 Unternehmen. Bis Ende Mai werden die Rückläufe erwartet.

Am ersten mittelsächsischen Job- und Karrieretag beteiligten sich mehr als 40 Aussteller. Über 500 Besucher nutzten das Angebot.

Kontakt:

Ingmar Petersohn
GIZEF GmbH Freiberg 
Am St. Niclas Schacht 13, 09599 Freiberg
Tel. 03731 781103

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news-1834 Mon, 28 May 2018 12:43:08 +0200 Sanierung der Altablagerung in Marbach beginnt /das-amt/neuigkeiten/sanierung-der-altablagerung-in-marbach-beginnt.html Die  Sanierung der Altablagerung in Marbach kann nunmehr starten. Notwendige Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ in Höhe von über 650.000 Euro bewilligte die Landesdirektion Sachsen. Notwendig wurde die Maßnahme, da die vorhandene Betonverrohrung eines Baches innerhalb der Deponie stark verschlissen und nicht mehr standsicher ist. In Folge des maroden Zustandes versickert Wasser durch Undichtigkeiten, was wiederum zu Schadstoffauswaschungen und zu entsprechenden Einträgen in das Grundwasser führt.

Bei Hochwasser, wie zuletzt im Sommer 2013, kann die in ihrer Funktion stark beeinträchtigte Leitung die Wassermassen nicht ordnungsgemäß ableiten und es kommt unvermeidlich zur Überflutung des oberhalb liegenden Sportplatzes und erheblichen Schäden an diesem.

Nach öffentlicher Ausschreibung wurde jetzt der Auftrag zur Ausführung der Bauarbeiten vergeben und die Arbeiten beginnen. Dabei wird eine neue Verrohrung in die Deponie gelegt und die bisherige verschlossen. Danach wird eine 60 Zentimeter starke Bodenschicht aufgebracht und begrünt.

Das Projekt wird vom Referat Abfallrecht und Bodenschutz des Landratsamtes Mittelsachen begleitet.

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news-1815 Mon, 28 May 2018 08:17:00 +0200 Wiesenbrüterprogramm im Landkreis Mittelsachsen − Mithilfe erbeten! /das-amt/neuigkeiten/wiesenbrueterprogramm-im-landkreis-mittelsachsen-mithilfe-erbeten.html Zu den in Sachsen vorkommenden Wiesenbrütern zählen die Vogelarten Wachtelkönig, Braunkehlchen, Bekassine und Wiesenpieper. Allen gemeinsam ist, dass sie ihr Nest am Boden auf Grünland anlegen, Zugvögel und Insektenfresser sind und auf der Roten Liste Sachsens stehen.  irekte Gefährdungsursachen im Brutrevier sind insbesondere die Zerstörung der Gelege oder der Tod der Altvögel durch Mahd oder durch Tritte der Weidetiere, aber auch Verluste durch Räuber wie Fuchs, Krähe und andere. Wiesenbrüter besiedeln bevorzugt artenreiches, extensiv genutztes Grünland, häufig auf feuchten Standorten − Lebensräume, die durch intensive Landnutzung rar geworden sind, sodass die genannten Arten nur noch in wenigen Gebieten vorkommen und Schutzmaßnahmen notwendig sind. Aus diesem Grund wurde das Sächsische Wiesenbrüterprojekt (2016 − 2020) als Kooperation zwischen dem Sächsischen Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft und einigen Landkreisen, unter anderem dem Landkreis Mittelsachsen, gestartet. Wichtige Unterstützung erhalten die Behörden dabei durch ehrenamtliche Akteure wie zum Beispiel Naturschutzhelfer, Naturschutzverbände und Ornithologen, die aktuelle Vorkommen melden und die Erfassungen der Wiesenbrüter ergänzen. Die praktische Umsetzung der Schutzmaßnahmen erfolgt derzeit durch die sich beteiligenden landwirtschaftlichen Betriebe. Angesprochen sind aber auch Landschaftspflegeverbände und Naturschutzgruppen.

Weitere Informationen zu den Wiesenbrüterarten befinden sich unter www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/projekte/naturschutz/wiesenbrueterprogramm.html im Internet. 

Alle Wachtelkönig-Rufe, aber auch alle Beobachtungen von Braunkehlchen, Wiesenpiepern und Bekassinen zur Brutzeit sollen an die uNB gemeldet werden. Wachtelkönige können theoretisch im gesamten Landkreis, besonders aber im südlichen Teil auftreten. Braunkehlchen und Wiesenpieper sind nur im südlichen Teil des Landkreises zu erwarten. 
Die Bekassine dürfte, wenn überhaupt, ebenfalls nur im Süden als Brutvogel anzutreffen sein, wohingegen sie zur Zugzeit, ebenso wie die anderen Arten auch in den anderen Teilen des Kreises vorkommen. 

Kontakt für die Meldung von Beobachtungen:

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news-1822 Mon, 28 May 2018 08:08:00 +0200 Kontinuierliche Berufsorientierung ist das A und O bei der Berufswahl /das-amt/neuigkeiten/kontinuierliche-berufsorientierung-ist-das-a-und-o-bei-der-berufswahl.html Die Firma Partzsch Elektromotorenwerke e. K. aus Döbeln und die Heiner-Müller-Oberschule Eppendorf wurden für Auszeichnung durch Ministerien vorgeschlagen. Die Woche der offenen Unternehmen, die in diesem Jahr zum fünften Mal in Eigenregie des Landkreises Mittelsachsen stattfand, konnte erneut Zuwächse verzeichnen: So besuchten im März 1 623 Schülerinnen und Schüler Unternehmen im Landkreis. Das entspricht einem Plus von mehr als 400 Lernende gegenüber dem Vorjahr. In den Schulen motivieren Lehrerinnen und Lehrer Schüler ab der Klassenstufe 7 zur Teilnahme an den Veranstaltungen der Berufsinformationswoche, die außerhalb der regulären Unterrichtszeiten am Nachmittag stattfinden. Dieses Engagement wird durch das Kultusministerium und das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit geehrt. Die Arbeitskreise Schule-Wirtschaft in Freiberg, Döbeln und Mittweida haben dazu ein Unternehmen und eine Schule vorgeschlagen: die Partzsch Elektromotorenwerke e. K. aus Döbeln sowie die Heiner-Müller-Oberschule in Eppendorf. „Die Partzsch Elektromotorenwerke e. K. aus Döbeln beteiligen sich seit der ersten Stunde mit verschiedenen Veranstaltungen an der Woche der offenen Unternehmen. Deshalb entschied sich die Jury für dieses Unternehmen. Zudem fiel die Wahl auf Partzsch, da ein Schüler, der sich die Firma angesehen hat, einen entsprechenden Vorschlag eingereicht hat“, erläuterte der erste Beigeordnete Dr. Lothar Beier.

Erstmals soll in diesem Jahr auch eine Schule für ihr Engagement im Rahmen der Berufsorientierungswoche ausgezeichnet werden. Die Arbeitskreise Schule-Wirtschaft schlugen die Heiner-Müller-Oberschule in Eppendorf vor, aus der 138 Lernende an den Veranstaltungen zur Woche der offenen Unternehmen teilnahmen. „Das entspricht mehr als der Hälfe der Schüler ab Klassenstufe 7. Diese 58 Prozent weisen somit landkreisweit den höchsten Schnitt auf“, so Beier. Die offizielle Überreichung der Urkunden erfolgt in Kürze in entsprechendem Rahmen.

Die Woche der offenen Unternehmen wird von vielen Partnern, unter anderem der IHK Regionalkammer Mittelsachsen und den Arbeitskreisen Schule-Wirtschaft vorbereitet. Die Unternehmen konzipieren die Veranstaltungen und bieten den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit mit der Geschäftsleitung oder Auszubildenden ins Gespräch zu kommen. Nicht selten dürfen die Jugendlichen schon einmal selbst Hand anlegen und ein Werkstück fertigen oder am Frisierkopf arbeiten. Insgesamt öffneten 225 Firmen ihre Büro-, Werkstatt oder Labortüren, um dem mittelsächsischen Nachwuchs 152 Ausbildungsberufe und 53 Berufsbilder, die über ein Studium erreichbar sind, vorzustellen. Die Palette der Berufe spiegelte die Branchenvielfalt des Landkreises sehr gut wider.

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news-1829 Fri, 25 May 2018 14:09:00 +0200 Brückenbau in den Gemeinden Großhartmannsdorf und Striegistal beginnt /das-amt/neuigkeiten/brueckenbau-in-den-gemeinden-grosshartmannsdorf-und-striegistal-beginnt.html Der Ersatzneubau von Brücken an Kreisstraßen in Niedersaida, Gemeinde Großhartmannsdorf, beginnt am 28. Mai und in Goßberg, Gemeinde Striegistal, am 4. Juni. Dabei handelt es sich um Maßnahmen der Hochwasserschadensbeseitigung 2013. Brückenbau in Großhartmannsdorf, OT Niedersaida, beginnt

An der Kreisstraße (K) 7750 in Großhartmannsdorf, OT Niedersaida, beginnen am 28. Mai Brückenarbeiten. Der Ersatzneubau der Brücke auf Höhe der Dorfstraße 14 ist eine Maßnahme der Hochwasserschadensbeseitigung.

Wo und was wird gebaut?

Kreisstraße K 7750, Ersatzneubau Brücke in Großhartmannsdorf, OT Niedersaida, auf Höhe Dorfstraße 14

Was wird gemacht? 

  • Baufeldfreimachung durch Umverlegung verschiedener Medien 

  • Abbruch des vorhandenen Brückenbauwerks

  • Herstellen der neuen Brücke größtenteils aus Fertigteilen

  • Ausbau des Bachbetts

  • Komplettierung des Bauwerks

  • Rückverlegung von Medienleitungen

  • Straßenbauarbeiten

Warum ist der Bau erforderlich?

Die Brücke befindet sich in einem sehr schlechten Zustand, dementsprechend ist die Sanierung ist nicht sinnvoll.

Von wann bis wann wird gebaut?

  • Baubeginn 28. Mai 2018 

  • Bauende voraussichtlich 28. September 2018

Umleitungsstrecke

Die Baumaßnahme erfolgt unter Vollsperrung. Die Umleitung erfolgt über die K 7750 Mittelsaida – S 207 Großwaltersdorf – S 210 Großhartmannsdorf – B 101 – K 7708 Niedersaida.

Die Fußgänger gehen über die parallel verlaufenden Wege um die Baustelle.

Kosten 

Die Maßnahme wird aus Mitteln der Hochwasserschadensbeseitigung finanziert. Höhe der Gesamtinvestition beträgt 370 000 Euro.

Ersatzneubau der Striegis-Brücke beginnt

An der Kreisstraße (K) 8217 beginnt ab 4. Juni der Ersatzneubau der bestehenden Striegis-Brücke in Goßberg (Gemeinde. Striegistal). Es handelt sich dabei um eine Maßnahme der Hochwasserschadensbeseitigung 2013.

Was wird gemacht?

  • Ersatzneubau des Brückenbauwerkes

  • Ersatzneubau des im Baufeld bestehenden Mühgrabendurchlasses

  • Anpassungen der Gradiente und Straßenbreite (Baulänge einschl. Brücke zirka 330 Meter)

Von wann bis wann wird gebaut?

  • Baubeginn  4. Juni.2018

  • Bauende voraussichtlich 30.November 2018

Nennung der Umleitungsstrecke

Für die Realisierung ist eine Vollsperrung erforderlich. Diese führt über Goßberg (K 8217) – Reichenbach (K 7717) – Großvoigtsberg (B 101) – Großschirma (B 101) – Mobendorf/Pappendorf (K 7707) – Goßberg (K 8207)

Änderungen durch die Verkehrsbehörde bleiben vorbehalten.

Kosten

  • Mittel des Wiederaufbauplanes 2013 (100 Prozent)

  • Baukosten zirka 1.200.000 Euro (brutto)

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news-1821 Thu, 24 May 2018 07:56:31 +0200 Ausschuss berät zu Straßen- und Brückenbaumaßnahmen /das-amt/neuigkeiten/ausschuss-beraet-zu-strassen-und-brueckenbaumassnahmen.html Am 23. Mai fand die Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik in der Mittweidaer Außenstelle des Landratsamtes statt. Neue Brücken für Mulda und Goßberg

Die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt und Technik berieten in der öffentlichen Sitzung über die außerplanmäßige Einordnung von drei investiven Maßnahmen zur Hochwasserschadensbeseitigung an Kreisstraßen in das laufende Haushaltsjahr: den Ersatzneubau der Brücken in Goßberg (Kreisstraße 8217) und Mulda (K 7733) sowie die Erneuerung der Straßenentwässerung in Böhrigen (K 8296). Hinter-grund ist, dass die Arbeiten länger dauerten. Für die Maßnahmen in Mulda sowie in Böhrigen erfolgte im Sommer des vergangenen Jahres die Zuschlagserteilung. „Aufgrund der Witterung sowie unvorhergesehener zusätzlicher Leistungen, wie beispielsweise die Umverlegung verschiedener Medien, konnten die Bauarbeiten nicht wie ursprünglich geplant bis Ende 2017 fertiggestellt werden“, erläuterte der erste Beigeordnete Dr. Lothar Beier. Diese zusätzlichen Leistungen führten zu entsprechenden Mehrkosten: Für Mulda belaufen sie sich auf rund 14.500 Euro, was die Gesamtkosten auf rund 436.300 erhöhen wird, für Böhrigen auf rund 34.500 Euro (Gesamtkosten: rund 405.300 Euro). Der Ersatzneubau der Brücke Goßberg wurde bereits 2015 in den Haushaltsplan aufgenommen. „Doch aufgrund langwieriger naturschutzrechtlicher Abstimmungen sowie die Klärung von Eigentumsverhältnissen vor Ort verzögerte sich die Umsetzung bis ins laufende Jahre“, erklärte Beier. Die Ausschreibung für die Maßnahme ist erfolgt. „Die gestiegenen Preise führen zu Mehrkosten gegenüber der ursprünglich geplanten Fördersumme von rund 187.800 Euro. Damit erhöhen sich die voraussichtlichen Gesamtkosten auf mehr als 1,5 Millionen Euro“, so Beier weiter.

Finanziert werden die Mehrausgaben durch die Verschiebung des Bauvorhabens Ersatzneubau der Brücke Kralapp (K8291) ins nächste Jahr. „Dieses Bauwerk liegt in Flora-Fauna-Habitat-Schutzgebiet. Deshalb ist zur Herstellung des Baurechts ein Plangenehmigungsverfahren notwendig. Wir befinden uns dazu derzeit in Abstimmung mit der Landesdirektion“, erklärte Lothar Beier die Verzögerungen. Je nach Abschluss des Verfahrens, besteht das Ziel noch in diesem Jahr die Maßnahme auszuschreiben.

Für alle Maßnahmen wurden bereits Fördergeld- beziehungsweise Mehrbedarfsanträge beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) eingereicht.

Regionale Firmen reparieren mittelsächsische Straßen

Landrat Matthias Damm informierte die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt für Umwelt und Technik über die Vergabe von Bauleistungen an Kreisstraßen zwischen Februar und Mai 2018. Der Kreistag hatte ihn dazu ermächtigt, Bauleistungen an Kreisstraßen und Ingenieurbauwerken mit einem Gesamtvolumen von mehr als 300.000 Euro an den wirtschaftlichsten Bieter zu vergeben. Er informierte über acht Maßnahmen. Die STRABAG AG Roßwein erneuert die Fahrbahn der Kreisstraße (K) 8260 in Obergräfenhain. Die Trasse ist seit dem 22. Mai voll gesperrt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis November und kosten rund 866.000 Euro. Die Fahrbahnerneuerung der Zufahrt zum Schloss Rochsburg ist mit reichlich 143.000 Euro veranschlagt und wird von der ATS Chemnitz GmbH realisiert Baubeginn ist am 04. Juni 2018. Die Firma Bau Berger GmbH aus Niederwiesa hat den Zuschlag für den Ersatzneubau einer Plattenbrücke in Großwaltersdorf (K 7708) zum Preis von rund 458.000 Euro erhalten. Mit dem Ersatzneubau einer Plattenbrücke in Niedersaida (K7750) wurde die Chemnitzer Verkehrsbau GmbH aus Annaberg-Buchholz beauftragt, Kostenpunkt: rund 291.000 Euro. Beide Maßnahmen beginnen voraussichtlich am 28. Mai 2018. Die Sanierung und Instandsetzung Gewölbe-/Bogenbrücke in Technitz übernimmt die ortsansässige Firma Bau Logistik Döbeln. Die Kosten belaufen sich auf rund 199.300 Euro. Baubeginn ist hier jedoch erst im Juli, da Schonzeiten und Wasserstände der Freiberger Mulde berücksichtigt werden müssen. Die Kreisstraße 7794 im Großschirmaer Ortsteil Rothenfurth wird zwischen der Staatsstraße 197 und dem Abzweig Rothenfurth von der Firma Walter Straßenbau KG aus Etzdorf zum Preis von rund 884.000 Euro  ausgebaut, geplante Bauzeit von Juni bis November 2018. Das teuerste Bauvorhaben ist mit rund 1,19 Millionen Euro der Ersatzneubau einer Plattenbrücke bei Goßberg (K 8217). Hier ist neben dem Ersatzneubau der Brücke auch der Bau der Kreisstraße auf rund 250 Metern geplant. Die Straße wird im Auental der Striegis abgesenkt, um einer Dammwirkung im Gelände entgegenzuwirken. Dies verursacht folglich höhere Kosten. Das wirtschaftlichste Angebot gab die Firma SWIETELSKY Baugesellschaft m.b.H. aus Meißen ab.

Ausgeschrieben war ebenso der Ersatzneubau einer Stützwand entlang der K 8232 an der Kleinen Striegis in Berthelsdorf. Da keine Baufirma ein Angebot abgegeben hatte, erfolgte eine erneute Aus-schreibung. Das Ergebnis ist noch offen.

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news-1819 Thu, 24 May 2018 07:19:53 +0200 Influenzasaison beendet /das-amt/neuigkeiten/influenzasaison-beendet.html Mittelsachsen: Die meisten Influenza-Fälle in einer Saison seit Jahren. Der Berichtszeitraum der Influenzasaison 2017/2018 wurde mit dem Ende der 17. Kalenderwoche (KW) abgeschlossen. Die Influenzawelle hatte in Sachsen in der 2. KW 2018 begonnen, erreichte ihren Gipfel, währenddessen die sogenannte epidemische Schwelle überschritten wurde, ab der 8. bis einschließlich der 12. KW 2018, und endete erst nach der 15. Woche 2018. Von der 40. KW 2017 bis einschließlich der 17. KW 2018 wurden im Landkreis Mittelsachsen insgesamt 4 504* Influenza-Erkrankungen (darunter 15 Todesfälle) gemeldet. Damit wurden in der Saison 2017/2018 die meisten Influenza-Fälle in einer Saison seit Jahren registriert. „Die Dunkelziffer liegt vermutlich noch höher, da nicht jeder Erkrankte den Arzt aufsucht und darüber hinaus nicht in jedem Falle eine Laboruntersuchung veranlasst wird“, erklärt der stellvertretende Amtsarzt Dipl.-Med. Andreas Gabriel aus dem mittelsächsischen Gesundheitsamt.

In der Saison 2017/2018 dominierten in Mittelsachsen wie auch bundesweit Influenza B-Viren deutlich mit 73,4 Prozent vor Influenza A-Viren. Der Anteil der nachgewiesenen Influenzatypen hat sich während der Saison verändert: die Zahl der Influenza A-Virusnachweise nahm stetig zu und zum Ende der Saison wurden mehr Influenza A- als Influenza B-Viren detektiert. Demzufolge wurde eine sehr ausgeprägte Influenza B-Welle noch durch eine Influenza A-Welle verstärkt.

Während des Höhepunktes der diesjährigen Grippe-Epidemie wurden in Mittelsachsen pro Woche jeweils über 470 bis maximal 773 (10. KW) Fälle registriert. Diese hohen Fallzahlen führten dazu, dass Ermittlungen zu Impfungen und Krankenhausaufenthalten nicht konsequent durchgeführt werden konnten. Unter den Erkrankten, bei denen verlässlich ein Impfstatus übermittelt wurde, und das erfolgte nur in knapp einem Viertel aller Fälle, wiesen jedoch nur 146 Personen (3,2 Prozent) einen aktuellen Impfschutz auf. Gabriel: „Das bedeutet, es erkrankten hauptsächlich die Menschen, die keinen Impfschutz hatten.“

In der vergangenen Saison erkrankten vergleichsweise viele ältere Erwachsene an Influenza. Die am häufigsten betroffenen Altersgruppen waren auch bei uns Erwachsene, und hier besonders die älteren Menschen (757 Meldungen bei ab 60-Jährigen). Aber auch in den Altersgruppen der Kinder wurden bei Säuglingen 35, bei Ein- bis Siebenjährigen 846 sowie bei Sieben- bis 17-Jährigen 881 Infektionen registriert. Diese hohen Fallzahlen bei Kindern sind sicher durch das enge Zusammenleben in KiTa beziehungsweise Schule bedingt, aber es ist auch eine überdurchschnittlich hohe Bereitschaft zu Diagnostik und Meldung an das Gesundheitsamt zu diskutieren.

In Mittelsachsen sind in dieser Saison bisher 15 Erwachsene im Alter zwischen 64 und 93 Jahren, aber kein Kind, nachweislich an Influenza verstorben. Auch hier muss von einer erheblichen Untererfassung ausgegangen werden.

„Die Influenza ist eine ernst zu nehmende Erkrankung und eine Impfung ist ratsam“, so der stellvertretende Amtsarzt Dipl.- Med. Andreas Gabriel. Die Sächsische Impfkommission (SIKO) empfiehlt die jährliche Grippeschutzimpfung für alle Altersgruppen ab dem vollendeten sechsten Lebensmonat. Besondere Dringlichkeit zur Impfung besteht bei medizinischem Personal, chronisch Kranken, Personen mit angeborenen oder erworbenen Immundefekten, Personen über dem 60. Lebensjahr, Schwangeren, Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen, Berufstätigen mit hohem Publikumsverkehr und Personen mit direktem Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln.

Die Sächsische Impfkommission empfiehlt aufgrund der breiteren Stammabdeckung bei Influenza B bereits seit dem 01.01.2017 die bevorzugte Verwendung von Vierfach-Influenza-Impfstoff. Im Januar 2018 präzisierte auch die Ständige Impfkommission (STIKO) des Bundes am Robert-Koch-Institut ihre Influenza-Impfempfehlung und empfahl für die Impfung gegen saisonale Influenza einen quadrivalenten Influenza-Impfstoff mit aktueller, von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlener Antigenkombination. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 05.04.2018 den Vierfachimpfstoff als künftige Kassenleistung beschlossen. Damit kann in der nächsten Grippesaison (2018/2019) die Schutzimpfung mit dem entsprechenden Impfstoff erfolgen.

KW 2018 2017 2016 2015
1 7 18 5 3
2 23 54 8 1
3 40 80 3 19
4 137 148 27 30
5 258 214 30 74
6 351 376 44 159
7 445 222 36 148
8 451 184 34 106
9 494 95 59 133
10 736 31 143 134
11 617 11 164 133
12 397 8 129 119

Abb.1 Vergleich der Influenza-Fälle in Mittelsachsen von 2015 bis 2018

 

*Aufgrund eventueller Nachmeldungen ist eine Änderung der Fallzahl (Korrektur nach oben) bei Erkrankungen sowie Todesfällen nicht auszuschließen.

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news-1820 Thu, 24 May 2018 06:36:00 +0200 Schäden nach Hochwasserereignis 2013 fast beseitigt /das-amt/neuigkeiten/schaeden-nach-hochwasserereignis-2013-fast-beseitigt.html Fünf Jahre nach dem Hochwasserereignis von 2013 ist ein Großteil der Schäden beseitigt worden. Die Schadenssumme belief sich auf fast 171 Millionen Euro im Landkreis insgesamt, davon entfallen auf die Städte und Gemeinden rund 141 Millionen Euro. Die Kommunen haben insgesamt über 1 140 Maßnahmen, 925 sind baulich abgearbeitet. Finanziell vollständig abgerechnet sind rund 690 Maßnahmen mit einem Volumen von 64 Millionen Euro. „Die Kraft des Wassers zog vor allem die Infrastruktur in Form von Brücken und Straßen beim öffentlichen Vermögen in Mitleidenschaft“, so Landrat Matthias Damm. Hinzu kommen Schäden mit rund 20,4 Millionen Euro an Kirchen und an Eigentum der Zweckverbände. Im privaten Bereich betraf es vor allem Gebäude und Grundstücksanlagen, abschließende Werte liegen dem Landkreis aber hier nicht vor. „Es war eine große Leistung der Menschen, mitunter nach der Betroffenheit von 2002, erneut mit dem Wiederaufbau zu beginnen und ihn zu realisieren“, so Damm weiter. Dass es die Region innerhalb von elf Jahren noch einmal traf, zeigt, wie schnell sich Ereignisse wiederholen können. Daher sei die entsprechende Vorsorge immer im Blick zu behalten. Der Freistaat habe in den vergangenen Jahren bereits viel in den Hochwasserschutz investiert, wie in Flöha oder Döbeln. Aus seiner Sicht ist das Regenrückhaltebecken in Oberbobritzsch sehr wichtig. „Es ist Bestandteil des gesamten Hochwasserschutzkonzeptes der Mulde und damit für das Funktionieren des Gesamtsystems unverzichtbar. Ich sehe es als ein positives Signal an, dass nach dem Gerichtsverfahren an den Planungen entsprechend weitergearbeitet werden soll“, so Landrat Damm.

Es gelte aber auch an die individuelle eigene Vorsorge für Katastrophenlagen zu denken. „Dies kann beispielsweise bei baulichen Anlagen beginnen und endet bei einem entsprechenden Vorrat an Lebensmitteln“, erklärt der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller, der Leiter des Verwaltungsstabes ist. Dieser kommt bei entsprechenden Lagen zusammen und übernimmt bei dem Ausruf des Katastrophenalarms die Koordination der Gefahrenabwehr, überregionale Kräfte können angefordert werden. Darüber hinaus wird die Bevölkerung einmal im Jahr durch den flächendeckenden Sirenentest für den Signalton und damit auf den Eintritt eines Katastrophenfalls sensibilisiert. In diesem Jahr fand er am 5. Mai statt. „Nach unserem Stand ist dieser reibungslos verlaufen. Die Rückmeldungen aus den Gemeinden waren bisher positiv“, so Höllmüller. Außerdem arbeitet der Landkreis an der Einführung einer entsprechenden App, um die Bevölkerung auch bei Bedarf informieren zu können.

Landrat Matthias Damm bedankt sich an dieser Stelle noch einmal bei allen Einsatzkräften von 2013: „Die rund 4 000 Frauen und Männer haben zum Großteil ehrenamtlich zum Schutz der Einwohnerinnen und Einwohner, der Infrastruktur und Wertgegenstände beigetragen.“ Sie seien mitunter weit über ihre eigenen körperlichen Belastungsgrenzen hinausgegangen. Darüber hinaus gab es unzählige freiwillige Helfer und es war, wie schon 2002, eine große Solidarität spürbar. Außerdem kamen rund 370.000 Euro an Spenden, auch durch die Partnerlandkreise, zusammen. Durch die langanhaltenden Regenfälle waren die Hilfskräfte, vor allem die Feuerwehren, bereits Tage zuvor im Dauereinsatz. Besonders betroffen waren die Städte und Gemeinden entlang der Zwickauer und Freiberger Mulde sowie der Zschopau und der Flöha. Am 2. Juni spitzte sich die Lage zu und der damalige Landrat Volker Uhlig rief um 10:00 Uhr Katastrophenvoralarm und um 13:30 Uhr Katastrophenalarm für den gesamten Landkreis aus, der am 4. Juni wieder aufgehoben wurde. So waren auch im Landkreis das Technische Hilfswerk, das Deutsche Rote Kreuz und die Bundeswehr im Einsatz. Im Landratsamt kam der Verwaltungsstab zusammen. Zusätzlich wurden in Freiberg, Mittweida und Döbeln die Technischen Einsatzleitungen aufgebaut. Sie koordinierten vor Ort entsprechende Maßnahmen. Rund 4 000 Kräfte waren im Landkreis im Einsatz: darunter hauptsächlich Kameradinnen und Kammeraden aus 203 Feuerwehren, 47 Kräfte des Technischen Hilfswerks, 89 aus dem Bereich Rettungsdienst, 15 Soldaten und Offiziere der Bundeswehr sowie die Polizei. Es erfolgten 396 Evakuierungen. In Abstimmung mit den Kommunen wurde die Unterbringung vorwiegend in Schulen und Turnhallen ermöglicht. Hauptsächlich von Evakuierungen betroffen war der Raum Döbeln und Penig. Eine unbekannte größere Anzahl von Betroffenen wurde von Verwandten oder Bekannten aufgenommen. 73 Straßenabschnitte auf Bundes-, Staats- und Kreisstraßen waren gleichzeitig gesperrt. Am Bürgertelefon, das zum Teil 24 Stunden mit bis zu vier Mitarbeitern besetzt war, konnten zahlreiche Fragen beantwortet und Hinweise gegeben werden.

Damm: „Dieses Ereignis hat gezeigt, was der Landkreis und seine Einwohner leisten können. So schlimm es war, wir konnten auf die Erfahrungen aus dem Jahr 2002 aufbauen und die Auswirkungen so wesentlich besser handhaben beziehungsweise schneller handeln und uns auf die Situation einstellen.“ Der erste Beigeordnete Dr. Lothar Beier ergänzt: „Mit der Beseitigung der Hochwasserschäden an Straßen, Ingenieurbauwerken, Deponien und im Bereich Hochbau wären wir heute noch nicht so weit, gäbe es nicht die volle Kostenübernahme durch den Freistaat Sachsen und den Bund. Allein mit kommunalen Mitteln wäre eine Schadenregulierung in dieser immensen Höhe nicht möglich gewesen.“

Bereich Hochbau:

Im Bereich der Liegenschaften im damaligen Eigentum des Landkreises sind alle Schäden soweit beseitigt. Betroffen waren in Flöha die Rettungsleitstelle sowie in Döbeln Teile des Beruflichen Schulzentrums Döbeln-Mittweida. Die Schadenssumme beträgt rund 1,44 Millionen Euro.

Die Rettungswache Flöha hat beim Hochwasser 2013 Schaden genommen und sollte mit Fördermitteln saniert werden. Nach intensiver Prüfung aller Optionen entschied sich das Landratsamt Mittelsachsen gegen eine Sanierung. Stattdessen wurde im Rahmen der Förderung nach der Richtlinie (RL) „Hochwasserschäden 2013 Teil D-Aufbauhilfen für Träger öffentlicher Infrastruktur“ Fördergeld für die Errichtung eines Funktionalgebäudes an die bestehende Fahrzeughalle beantragt. Die Kreisverwaltung erhielt am 17. Juni 2016 einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 1,32 Millionen Euro. Mit den Bauarbeiten wurde im August 2016 begonnen und Ende März 2018 fand die feierliche Übergabe des Anbaues an den Kreisverband Freiberg des Deutschen Roten Kreuzes statt. In dem neuen zweigeschossigen Funktionalgebäude sind die notwendigen Büro- und Sozialräume für Rettungssanitäter und Notarzt untergebracht. Somit haben sich die Arbeitsbedingungen für rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entscheidend verbessert. Derzeit laufen noch Rückbau- und Entkernungsarbeiten von Haustechnik und Trockenbau im Kellergeschoss unter der Fahrzeughalle, um sicherzustellen, dass in diesem Bereich keine Schäden mehr durch Hochwassereinfluss entstehen können. Diese Arbeiten sollen planmäßig im Mai 2018 beendet werden. Danach erfolgen die letzten Abrechnungen. Der veranschlagte Kostenrahmen für die Baumaßnahme wird voraussichtlich eingehalten.

Im Schulteil Döbeln des BSZ Döbeln Mittweida in der Friedrichstraße betrug der Schaden rund 41.700 Euro. Die Arbeiten begannen nach umfangreichen Trocknungsmaßnahmen im Oktober 2016. Der Altputz wurde entfernt und durch mehrlagigen Sanierputz ersetzt. Diese Bereiche sind auch malermäßig instand gesetzt worden. Vorhandene Technik wurde durch das Hochwasser nicht beschädigt. Jahreszeitlich bedingt dauerten die einzelnen Trocknungsphasen länger als geplant, so dass die Arbeiten erst in der zweiten Kalenderwoche 2017 zum Abschluss kamen. Einen weiteren Schaden gab es im Schulteil Döbeln des Beruflichen Schulzentrums Döbeln-Mittweida in der Bahnhofsstraße 43. Nachdem im Juli 2015 der bewilligte Fördergeldbescheid in Höhe von knapp 67.400 Euro einging, starteten im Oktober 2016 die Bauarbeiten, die im März 2017 endeten. Die geschädigten Türen mussten getauscht werden. Es wurde auch hier der vorhandene Putz entfernt und durch mehrlagigen Sanierputz ersetzt. Die betroffenen Bereiche sind danach malermäßig instand gesetzt worden.

In der BSZ-Außenstelle Flöha in der Bahnhofstraße 20 wurde die Abwasserhebeanlage überflutet. Eine Pumpe konnte repariert werden und eine neue Pumpe musste installiert werden. Die Kanalisation des Schulkomplexes war verschlammt. Es erfolgten Befahrungen des Kanalsystems mit Spülung und Schlammabsaugung. Vor der Eingangstür im Innenhof wurde ein mobiler Hochwasserschutzsystem installiert, um den Eingangsbereich und den dahinterliegenden Aufzug mit Technik vor Überflutung zu schützen. Die überflutete Lagergarage im Hof hat eine neue Außentür und teilweise neuen Fußboden bekommen. Die Kosten belaufen sich auf rund 18.000 Euro.

Straßen:

Im Bereich der Straßen und Ingenieurbauwerke gibt es 205 Maßnahmen, die in drei Kategorien eingeteilt werden können: 70 beinhalten Investivmaßnahmen an Kreisstraßen und Ingenieurbauwerken, also Ersatzneubauten von Brücken und Stützwänden. 90 sind Unterhaltungsmaßnahmen in kleiner aber auch umfangreicher Form. 45 Maßnahmen wurden entweder über andere Förderprogramme abgedeckt beziehungsweise durch Eigenleistung der Straßenmeistereien umgesetzt. Der Entschluss hierfür lag in der ersten grundsätzlichen Regelung der Hochwasserförderung. Bis 2015 wurde dem Landkreis ein festes Budget zur Hochwasserschadensbeseitigung vorgegeben. „Der Landkreis hätte im Rahmen des Budgets Mehrkosten abdecken müssen. Daher die Entscheidung, kleinere Maßnahmen ohne Förderung umzusetzen“, so die zuständige Referatsleiterin Claudia Richter. Ab 2015 erfolgte eine Einzelbescheidung pro Maßnahme. „Aufgrund der Kostensteigerung der Baukosten in den letzten beiden Jahren kam es zu erheblichen Verteuerungen der Hochwassermaßnahmen. Der Landkreis versucht, die Mehrausgaben über Erhöhungsanträge entsprechend abzudecken“, erklärt der erste Beigeordnete Dr. Lothar Beier. Die aktuell beantragten Gesamtkosten bei einer 100-Prozent-Förderung liegen bei 26,911 Millionen Euro.

Der Landkreis ist in Bezug auf die Schadensregulierung an Kreisstraßen erfolgreich und weit vorangeschritten. Von den erläuterten 160 Maßnahmen konnten bereits 139 Maßnahmen bauseits abgeschlossen werden. Claudia Richter: „Derzeit befinden sich noch 14 im Bau beziehungsweise werden derzeit öffentlich ausgeschrieben. Aufgrund von Baurechtsverfahren und der Umleitungsthematik sollen 2019 noch sechs Maßnahmen umgesetzt werden.“

Die größte Straßenbaumaßnahme vom Bauvolumen war der Neubau der Stützwand an der K 8296 bei Grunau, mit Gesamtkosten von rund 1,5 Millionen Euro. Hier hat das Hochwasser die gesamte Kreisstraße weggespült. Es erfolgte der Neubau einer Stützwand aus Bohrpfählen am Uferrand der Striegis. Gleichzeitig erfolgte die Anpassung des Straßenquerschnittes auf das aktuelle Regelwerk. Die Maßnahmen konnte 2014 und 2015 bauseits umgesetzt werden.

„Große Vorhaben zeigen sich nicht nur in großen Bauvolumen einzelner Maßnahmen, sondern auch in Ortslagen mit vielen Hochwasserschäden“, so Richter. Hier nennt sie als Beispiel die K 8250 Ortslage Garnsdorf, Gemeinde Lichtenau. Hier erfolgte neben dem Straßenbau über 1,2 Kilometer Länge auch die Sanierung von fünf Stützwänden. Die Gesamtkosten lagen hier ebenfalls bei rund 1,5 Millionen Euro. Ebenso hebt sie in diesem Zusammenhang die K 8208 in der Ortslage Mohsdorf, Stadt Burgstädt, hervor. Der Kreis errichtete in den vergangenen vier Jahren vier Ingenieurbauwerke und sanierte drei Böschungen. Auch in diesem Jahr ist ein weiterer Brückenbau über das Hochwasserprogramm geplant. Der Baubeginn ist jedoch noch abhängig von der Förderung der geplanten Stützwände über ein anderes Förderprogramm. Die Gesamtkosten für Mohsdorf betragen rund 2,1 Millionen Euro.

Deponien:

Auch fünf Altdeponien beziehungsweise Altablagerungen in der Inhaberschaft des Landkreises Mittelsachsen sind durch das Hochwasser in Mitleidenschaft gezogen worden. Rund 508.600 Euro sind in die Sanierung geflossen. Der Deponiefuß der Altdeponie „Wannesiedlung“ in Roßwein stand etwa einen Meter unter Wasser. Es erfolgten die Reparatur der defekten elektrischen Anlagen sowie die Spülung und Reinigung der Sickerwasserleitungen. Die Arbeiten wurden 2014 umgesetzt. 2015 erfolgte die Instandsetzung der Altablagerung „Hochuferstraße“ Rochlitz. Im unteren Böschungsabschnitt wurde der Böschungsfuß mit einer Reihe Pilotsteine gesichert. Der Böschungsfuß wurde mit einer Erosionsschutzmatte gesichert und es erfolgten eine Begrünung und Strauchanpflanzungen. „Parallel zu dieser Maßnahme gab es Arbeiten an der Altdeponie ,Wismutheim‘ Höfchen. Durch das Starkregenereignis wurden Schäden an den baulichen Anlagen festgestellt“, erklärt der erste Beigeordnete Dr. Lothar Beier. Um diese zu beseitigen, waren mehrere Maßnahmen erforderlich. Unter anderem wurde auf der Zufahrt entlang des Plateaus ein Damm errichtet, um das vom Feld anströmende Wasser von der Kaskade abzuhalten. Die Altablagerung „Lindenweg/Am Seifersbach“ in Rossau wies erhebliche Beschädigungen im Bereich der vorhandenen Fußsicherung auf. Die Schäden am Seifersbach selbst umfassten Böschungsunterspülungen, -erosionen sowie Ausspülungen im Sohlbereich. „Die Zufahrt zu den Schadstellen war nur mit dem Ausbau der vorhanden Waldwege und umfangreichen Fällarbeiten beziehungsweise der Beseitigung von Aufwuchs zu realisieren“, erläutert Beier. Die Fußsicherung erfolgte mit Wasserbausteinen. Zur Reduzierung der Fließgeschwindigkeiten wurden neun Sohlschwellen eingebaut. Die Arbeiten wurden innerhalb von zwei Monaten im Sommer 2016 umgesetzt. Im Frühjahr desselben Jahres wurde die Altdeponie „Franke“ in Bobritzsch saniert. Diese befindet sich in Hanglage, weshalb dort wild abfließenden Oberflächenwasser erhebliche Schäden angerichtet hatte: Die aufprallenden Wassermassen haben die Böschungsabdeckung der Altdeponie teilweise ausgewaschen und abgetragen. Es bildete sich eine Erosionsrinne, die sich bis zum Goldbach zog. In dieser hatte sich Schwemmgut abgelagert, im Umfeld der Deponie zudem Müll. Beides wurde beseitigt. Im Zuge der Reparaturarbeiten erfolgten unter anderem die Wiederherstellung der Böschungskaskaden, die Beseitigung eines Betonhindernisses, die Sanierung des Anstromwalls sowie die teilweise Neuprofilierung des Geländes.

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news-1818 Wed, 23 May 2018 06:00:00 +0200 Jugendhilfeausschuss: Neue Inobhutnahmestelle /das-amt/neuigkeiten/jugendhilfeausschuss-neue-inobhutnahmestelle.html Neben der Schaffung einer Inobhutnahmestelle wurden mehrere Schulen in die Prioritätenliste für Schulsozialarbeit aufgenommen und über 3 000 neue Plätze in Kindertagesstätten geschaffen. Neue Inobhutnahmestelle

 

Der Regionalverband Freiberg der Volkssolidarität e.V. wird neuer Träger der Inobhutnahmestelle. Das ist das Ergebnis eines entsprechenden Interessenbekundungsverfahrens. Das Jugendamt ist berechtigt und verpflichtet, ein Kind oder einen Jugendlichen in seine Obhut zu nehmen, wenn Minderjährige um Obhut bitten oder ihnen eine dringende Gefahr für ihr Wohl droht. Dann übernimmt es bis zur Übergabe des Kindes oder Jugendlichen an die Erziehungsberechtigten oder bis zu einer gerichtlichen Entscheidung die Verantwortung und kann zum Beispiel über den Aufenthalt entscheiden. Für die Unterbringung, Versorgung und Betreuung der Minderjährigen beteiligt das Jugendamt einen anerkannten Träger der freien Jugendhilfe. Aktuell wird die Stelle von der Kinderarche Sachsen e.V. betrieben. „Seit 2004 hat hier der Verein sehr engagiert gewirkt und die Zusammenarbeit war und ist stets sehr eng. Da er aber die Aufgabe mit den bestehenden Rahmenbedingungen nicht mehr erfüllen konnte, wurde der entsprechende Vertrag vom Verein gekündigt“, erklärt Heidi Richter, Leiterin der Abteilung Jugend und Familie. Deshalb startete das Jugendamt ein Interessensbekundungsverfahren mit dem Ziel, einen entsprechenden Träger zu finden. Der Jugendhilfeausschuss sprach sich für die Volkssolidarität Regionalverband Freiberg e.V. aus. Jetzt sollen die entsprechenden Verträge geschlossen werden, die ab 1. Juli greifen. Mit dem Trägerwechsel wird die Inobhutnahmestelle künftig in Flöha sein. Richter betont: „Unabhängig davon bleiben auch weiterhin die stationären Wohngruppen zur Betreuung von Kindern und Jugendlichen in Lichtenberg bestehen.“

 

Weitere Schulen mit Schulsozialarbeit

 

Fünf weitere Schulen werden in die Prioritätenliste für Schulsozialarbeit aufgenommen. Das entschied der Jugendhilfeausschuss. Es handelt sich dabei um die Oberschulen in Hainichen und Niederwiesa sowie die Oberschule „Clemens Winkler“ in Freiberg. „Somit werden alle Oberschulen in öffentlicher Trägerschaft zum 1. August mit Schulsozialarbeit ausgestattet“, erklärt Heidi Richter, Leiterin der Abteilung Jugend und Familie. Ebenfalls neu aufgenommen sind die „Regenbogen“ Grundschule in Rochlitz und die Theodor-Körner-Grundschule in Freiberg. Hier gibt es aber noch keinen Träger. Finanziert werden die Maßnahmen aus dem entsprechenden Förderprogramm des Freistaates. Die Personalkosten an den Oberschulen werden zu 100 Prozent, alle anderen Kosten mit 80 Prozent sowie Mitteln des Landkreises, der Schulträger und den Eigenmitteln des freien Trägers finanziert. Der Freistaat hatte die entsprechende Richtlinie überarbeitet mit dem Ziel, flächendeckend die Schulsozialarbeit einzuführen. In Mittelsachsen sind jetzt 37 Schulen Bestandteil der Prioritätenliste, neben Ober- und den zwei Grund- auch die Förderschulen im Landkreis. Richter: „Wir spüren aber in diesem Bereich ein erhöhten Fachkräftebedarf und hoffen, dass bis zum 1. August alle Stellen besetzt sein können.“

 

3.300 neue Plätze in Kindertagesstätten entstanden

 

Im Landkreis Mittelsachsen sind in den vergangenen sieben Jahren 3.300 zusätzliche Plätze im Bereich der Kindertagesbetreuung entstanden. Das geht aus der aktuellen sogenannten Kita-Bedarfsplanung des Landkreises hervor, die heute im Jugendhilfeausschuss als Teilfachplan D der Jugendhilfeplanung vorgestellt wurde. Demnach gab es einen Zuwachs von 1.579 auf jetzt 10.108 Plätze im Hort, bei den Kindergärten um 670 auf jetzt 10.289 sowie bei den Krippen und Kindertagespflegestellen um 1.053 auf 5.082 Plätzen. Diese Plätze verteilen sich auf 261 Kindertagesstätten und 57 Kindertagespflegestellen. „Die Städte, Gemeinden und Träger der freien Jugendhilfe haben sehr engagiert daran gearbeitet, der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Diese geht auch darauf zurück, dass die Anzahl der wohnhaften Kinder um fünf Prozent gestiegen ist“, erklärt die Leiterin der Abteilung Jugend und Familie Heidi Richter. Flächendeckend gesehen gibt es für das kommende Kindergarten- und Schuljahr 2018/2019 ausreichend Plätze für die Betreuung der Kinder im Alter zwischen null Jahren und dem Ende der Grundschulzeit. Nur in wenigen Fällen könnte die Nachfrage die verfügbaren Kapazitäten übersteigen. „Hier sind bisher immer Lösungen für die betroffenen Familien gefunden worden, die Kommunen  arbeiten dabei eng zusammen. Denn letztendlich ist die Betreuung ein wichtiger Standortfaktor für Familien“, so Richter. In diesem Zusammenhang nennt sie auch das Stichwort Vereinbarkeit von Familie und Beruf. So gehen die Kinder im Vergleich zu 2011 heute länger in die Einrichtung. Gab es vor sieben Jahren noch 6.309 Mädchen und Jungen, die täglich neun Stunden den Kindergarten besuchten, liegt die Zahl heute bei 7.597. Fast alle wohnhaften Kinder im Alter von vier bis unter sieben Jahren  werden tagsüber in Mittelsachsen in Kindertagesstätten betreut. „Rund 63 Prozent der einjährigen Kinder werden täglich in eine Krippe gebracht.“, so Richter weiter. Damit trügen die vielfältigen Kindertagesbetreuungsangebote im Landkreis Mittelsachsen wirksam dazu bei, allen Kindern gleiche Chancen auf Bildung und Entwicklung zu eröffnen und deren Eltern eine Erwerbstätigkeit zu ermöglichen.

 

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news-1814 Wed, 23 May 2018 05:31:00 +0200 Pilzberatung im Landkreis Mittelsachsen /das-amt/neuigkeiten/pilzberatung-im-landkreis-mittelsachsen-1.html Bald beginnt die Pilzsaison. Sammler müssen darauf achten, nur genießbare Pilze mitzunehmen. Das Lebensmittelüberwachungs-und Veterinäramt gibt dazu nachfolgende Hinweise
  • Sammeln Sie nur Speisepilze, die Sie genau kennen.

  • Sammeln Sie nur zum Eigenbedarf und verarbeiten Sie die Pilze sofort.

  • Sammeln Sie keine alten Pilze. Sie sind ungeeignet, weil sie meist verdorben oder madig sind.

  • Sammeln Sie nicht in Plastiktüten. Pilze verderben darin sehr schnell.

  • Pilzbücher helfen weiter; der Pilzberater ist die zuverlässigere Option, weil Pilze sehr variabel sind. Er kann Sie mit seiner langjährigen Erfahrung am besten beraten.

  • Pilze unterschiedlichen Alters erleichtern die Bestimmungsarbeit.

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    Pilzberater im Landkreis Mittelsachsen

    • Bobritzsch 

      • Antje Heymann Eschenweg 4, OT Oberbobritzsch-Hilbersdorf, 09627 Bobritzsch,
        Tel. 037325 23899,
        E-Mail antjeheymann29@gmail.com

    • Flöha

      • Sebastian Friese Pufendorfstraße 8, 09557 Flöha,
        Tel.  03726 7160682, Mobil 0173 8382885,
        E-Mail friese.sebastian@gmx.de

      • Jörg Oehme, Fritz-Heckert-Straße 30, 09557 Flöha,
        Tel. 03726 4869, Mobil 0174 4012230, E-Mail oehme.joerg@freenet.de    

      • Hiltgunde Seidel, Augustusburger Straße 54, 09557 Flöha,
        Tel. 03726 722037, Mobil 0176 63141137,
        E-Mail hiltgunde.seidel@web.de 

    • Frauenstein 

      • Marko Feldmann, Bergstraße 46, OT Dittersbach, 09623 Frauenstein,
        Tel. 037326 86769, Mobil 0171 5748667,
        E-Mail mx1dit@freenet.de  

    • Freiberg

      • Peggy Knobelauch, Thomas-Müntzer-Straße 1, 09599 Freiberg, 
        Tel. 03731 4795139, Mobil 0177 5667275,
        E-Mail PilzberatungSTL@aol.com 

      • Lothar Rensch, Robert-Schumann-Straße 12, 09599 Freiberg,
        Tel. 03731 212725,
        E-Mail rensch.com@t-online.de

      • Christiane Walther, Paul-Müller-Straße 23, 09599 Freiberg,
        Tel. 03731 245392, Mobil 0172 3432849,
        E-Mail info@pilze-putzen.de  

    • Geringswalde

      • Michael Möbius, Markt 14, 09326 Geringswalde, 
        Mobil 0174 9923072

    • Halsbrücke

      • Gunnar Kaden, Straße der Jugend 38, 09633 Halsbrücke, 
        Tel. 0371 211721

      • Jochem Schaller, Am Bergschlösschen 13, OT Hetzdorf, 09633 Halsbrücke,
        Tel. 035209 21141, Mobil 0157 83577364

    • Leisnig

      • ​​​​Dieter Kunadt Nr. 70, OT Gorschmitz, 04703 Leisnig,
        Tel. 034321 13720, Mobil 0173 8726699,
        E-Mail info@pilz-kunadt.de

    • Lichtenau

      • ​​​Wolfgang Friese, Bergweg 2, OT Niederlichtenau, 09244 Lichtenau, 
        Tel. 037208 3310, Mobil 0172 3529703,
        E-Mail w-friese@web.de

    • Mittweida

      • Matthias Eberhardt, Auenweg 5, OT Ringethal, 09648 Mittweida,
        Tel. 03727 930665

      • Anneli Winter, Birkenweg 1, 09648 Mittweida,
        Tel. 03727 611321

    • Roßwein

      • ​​​​​​Stefan Lorenz, Dorfweg 1, OT Niederstriegis, 04741 Roßwein,
        Tel. 03431 613865, Mobil 0152 08593052,
        E-Mail stefan_lorenz2000@yahoo.de

    • Oberschöna

      • Jens Berger Wegefarther Straße 17, OT Kleinschirma, 09600 Oberschöna,
        Tel. 0179 6116013

    • Rechenberg-Bienenmühle

      • Helga Plath Bergstraße 30, OT Holzhau, 09623 Rechenberg-Bienenmühle, 
        Tel. 037327 7403

    • Striegistal

      • ​​​​​​​Sieglinde Köhler, Richard-Witzsch-Straße 119, OT Mobendorf, 09661 Striegistal,
        Tel. 037207 3415, Mobil 0172 7988864, Fax 037207 651340,
        E-Mail pilz-koehler@t-online.de

    • Waldheim 

      • ​​​​​​​Klaus-Eckhard Möbius, Nr. 55, OT Reinsdorf. 04736 Waldheim,
        Tel. 034327 51804

    • Wiederau  

      • Bernd Franke, Lindenstraße 5, 09306 Wiederau,
        Tel. 037202 3656,
        E-Mail pilz-berndf@web.de

    ​​​​​​​(Alle Angaben ohne Gewähr − Stand März 2018)

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    news-1817 Tue, 22 May 2018 13:52:32 +0200 Landkreis erhält Fördermittel für den Ausbau der Kreisstraße 7703 /das-amt/neuigkeiten/landkreis-erhaelt-foerdermittel-fuer-den-ausbau-der-kreisstrasse-7703.html Der Landkreis kann mit dem Ausbau der Kreisstraße (K) 7703 zwischen Braunsdorf (Niederwiesa) und Altenhain (Frankenberg) beginnen. Für den ersten Abschnitt mit einer Länge von rund einem Kilometer erhält der Landkreis Fördermittel aus dem Investitionsprogramm „Brücken in die Zukunft“. Der erste Beigeordnete Dr. Lothar Beier erhielt den entsprechenden Zuwendungsbescheid heute von Staatssekretär Dr. Frank Pfeil im Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft. „Mobilität ist gerade im ländlichen Raum enorm von Bedeutung und dazu gehört ein intaktes Straßennetz, dessen Ausbau und Ertüchtigung stets eine hohe Priorität hat“, so Dr. Beier. Der Kreistag hat im Haushalt entsprechende Gelder bereitgestellt, dennoch geht es nicht ohne Unterstützung durch den Freistaat oder Bund. „Daher freuen wir uns, auch aus diesem Förderprogramm Gelder hierfür zu erhalten“, erklärt Dr. Beier.

    Die Maßnahme soll im Spätsommer beginnen. Je nach Witterungslage soll bis Ende April kommenden Jahres unter anderem die Straßenbreite bei einheitlichen sechs Meter liegen. Außerdem wird die Straßenentwässerung neu reguliert sowie eine Kurve entschärft und damit die Trassierung gut 500 Meter nach der Ortsausfahrt Braunsdorf angepasst. Die Umleitung soll nach jetzigem Stand über die Braunsdorfer Straße, die Bundesstraße 173 und die Bundesstraße 180 erfolgen. Der Fördermittelbescheid hat einen Umfang von rund 830.000 Euro.

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    news-1813 Tue, 22 May 2018 07:20:00 +0200 Afrikanische Schweinepest auf dem Vormarsch /das-amt/neuigkeiten/afrikanische-schweinepest-auf-dem-vormarsch.html Die Ausbruchsfälle von Afrikanischer Schweinepest bei Wildschweinen sind in den letzten Monaten näher an die deutsche Grenze herangerückt. Die Fallzahlen bei Schwarzwild in Polen steigen stark an. Aus diesem Anlass informiert das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises Mittelsachsen und gibt wichtige Hinweise. Was ist die Afrikanische Schweinepest?
    Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine Tierseuche, die nur Haus- und Wildschweine befällt. Sie wird direkt von Tier zu Tier oder indirekt über kontaminierte Gegenstände und Futter übertragen. Das Virus ist bei niedrigen Temperaturen hochresistent und kann zum Beispiel bis zu sechs Monate in ungekochten Produkten aus Schweinefleisch überleben. Die Afrikanische Schweinepest ist für den Menschen ungefährlich. Es besteht jedoch eine Ansteckungsgefahr für Haus- und Wildschweine durch kontaminierte, weggeworfene Speisereste. So kann ein unachtsam weggeworfenes Wurstbrötchen ausreichen, um die Krankheit zu verbreiten. 

    Über das Verfüttern oder die unsachgemäße Entsorgung von entsprechenden Produkten, beispielsweise Wegwerfen von Resten an Rastplätzen, können sich Wildschweine mit dem Erreger infizieren. Die Verfütterung von Küchenabfällen oder Essensresten an Schweine (Haus‐  und Wildschweine) ist grundsätzlich verboten.  

    Hinweise an Schweinehalter
    Die Bestimmungen der Schweinehaltungshygieneverordnung sind von allen Schweinehaltern einzuhalten: unter anderem stalleigene Kleidung, sichere Unterbringung der Schweine ohne Kontaktmöglichkeit zu Wildschweinen, Zugang zur Haltung nur mit Genehmigung des Tierhalters, Futter‐ und Einstreulagerung geschützt vor Wildschweinen. Die Auslaufhaltung von Schweinen ist beim zuständigen Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) anzuzeigen, die Freilandhaltung von Schweinen bedarf der Genehmigung durch das zuständige LÜVA. Beides ist nur unter Einhaltung strenger seuchenhygienischer Auflagen möglich. 

    Verendet aufgefundene Wildschweine
    Die Auswertung der ASP‐Meldungen in den anderen Mitgliedsstaaten hat ergeben, dass die Untersuchung verendeter Wildschweine für eine frühzeitige  Erkennung des Eintrages der ASP sehr entscheidend ist. Daher sind von verendet aufgefundenen Wildschweinen (Fallwild/Unfallwild) Organ‐ und/oder Blutproben durch den Jagdausübungsberechtigten zu entnehmen und zur Untersuchung einzusenden. 

    Wer verendete Wildschweine, auch mit fortgeschrittener Zersetzung, feststellt, sollte bitte den jeweiligen Jagdpächter beziehungsweise die untere Jagdbehörde unter Telefon 03731 799‐3622  oder ‐3623 verständigen.

    Weitere Informationen sind im Internet unter www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerden/afrikanische-schweinepest.html zu finden.

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    news-1811 Fri, 18 May 2018 06:58:36 +0200 Neuer Wettbewerb: So is(s)t das Erzgebirge − Regionale Produkte im Fokus /das-amt/neuigkeiten/neuer-wettbewerb-so-isst-das-erzgebirge-regionale-produkte-im-fokus.html Das Regionalmanagement „Silbernes Erzgebirge“ sucht Fotos und Videos zu den in der LEADER-Region erzeugten Lebensmitteln.  Die Produkte in ihrem ganzen Verarbeitungsprozess − vom Feld bis auf den Tisch − stehen im Fokus des diesjährigen Wettbewerbes „So is(st) das Erzgebirge“.

    Alle Teilnehmenden können den kulinarischen Bezug zu ihrer Region in Szene setzen und einen Video- oder Bildbeitrag bis 10. August 2018 auf der Internetseite der Region hochladen. Eine unabhängige Jury bewertet dann die Einreichungen und vergibt anschließend Preise im Gesamtwert von 6.200 Euro. 

    Weitere Informationen stehen im Internetauftritt des Regionalmanagements „Silbernes Erzgebirge“ unter www.re-silbernes-erzgebirge.de zur Verfügung.

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