Neues aus dem Landkreis Mittelsachsen http://www.landratsamt-mittelsachsen.de de-de TYPO3 News Tue, 02 Jun 2020 14:07:10 +0200 Tue, 02 Jun 2020 14:07:10 +0200 TYPO3 EXT:news news-3797 Thu, 28 May 2020 08:38:44 +0200 Kreistag: Kreisbrandmeister bestellt, neue Taxitarife, Kreisstraßenbau, Vertrag mit REGIOBUS verlängert /das-amt/neuigkeiten/kreistag-kreisbrandmeister-bestellt-neue-taxitarife-kreisstrassenbau-vertrag-mit-regiobus-verlaeng.html Der mittelsächsische Kreistag kam am 27. Mai erstmals in diesem Jahr zusammen. Wegen der Corona-Pandemie musste die geplante Beratung im März ausfallen. Die Ausbreitung der Krankheit ist auch der Grund, warum sich das Gremium erstmals in seiner Geschichte in Hartha traf.  Der mittelsächsische Kreistag kam am 27. Mai erstmals in diesem Jahr zusammen. Wegen der Corona-Pandemie musste die geplante Beratung im März ausfallen. Die Ausbreitung der Krankheit ist auch der Grund, warum sich das Gremium erstmals in seiner Geschichte in Hartha traf.  Kreisstraßen werden gebaut

Der Kreistag ermächtigte in einem Tagesordnungspunkt den Landrat zur Vergabe von Bauleistungen an Kreisstraßen, wenn eine Vergabe aus terminlichen Gründen nicht im Gremium möglich ist. Bis 300.000 Euro können Zuschläge direkt von der Verwaltung und ab 300.000 Euro nach der Behandlung in einem Ausschuss oder im Kreistag vergeben werden. Mehrere Baumaßnahmen befinden sich schon in der Ausschreibung beziehungsweise in der Planung. Ende Juni soll der Neubau einer Brücke im Lichtenberger Ortsteil Müdisdorf beginnen, der voraussichtlich im Oktober beendet sein wird. „Wir werden eine Behelfsbrücke für den Busverkehr errichten, dies ist für die Schülerbeförderung wichtig“, erklärt die Leiterin des Referates Straßenbau Claudia Richter. Für den restlichen Verkehr, wird die Straße voll gesperrt. Die Umfahrung ist auch nicht von Anwohnern nutzbar. Nach jetzigem Stand ist die Ausschreibung zum Projekt Anfang Juni beendet. Im Juli soll ein grundhafter Ausbau in Seelitz starten. Bis Ende des Jahres soll in der kompletten Ortslage bis zur S 250 gearbeitet werden. „Auch hier läuft bereits die Ausschreibung“, erklärt Richter. Ihr Referat bereitet gerade Anträge auf Fördermittel des Freistaates zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur für die Straße im Peniger Ortsteil Langenleuba-Oberhain und zwischen Naunhof und Bockelwitz vor. Nach ersten Schätzungen könnten dort insgesamt zwei Millionen investiert werden. „Wir hoffen, dass wir für die Projekte noch in diesem Jahr die Zuschläge erteilen können. Dann würden wir im nächsten Jahr beginnen“, erklärt Richter. In Langenleuba-Oberhain geht um eine Strecke von 800 Metern ab dem letzten sanierten Stück bis zur ehemaligen B 95 und der Sanierung der Brücke im genannten Abschnitt. Auf rund 2,2 Kilometern soll die Kreisstraße zwischen den Leisniger Ortsteilen Naunhof und Bockelwitz ausgebaut und teilweise verbreitert werden. „Wir rechnen mit anderthalb Jahren Bauzeit. Der Abschnitt verläuft komplett außerorts“, so Richter.

Der Landkreis beabsichtigt darüber hinaus die Kreisstraße vom Ortsausgang Hirschfeld bis zur Kreisgrenze auf einer Länge von rund einem Kilometer zu sanieren. Dies bedeutet, dass die schadhafte Asphaltdeckschicht abgefräst und im Nachgang durch den Einbau neuer Schichten ersetzt wird. Die Arbeiten sollen von Ende Oktober bis Mitte Dezember laufen. Schon im Bau befindet sich die Fahrbahnerneuerung der Kreisstraße im Kriebsteiner Ortsteil Höckendorf, die Ende September abgeschlossen sein soll.

Schutzausrüstung für Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Verwaltung und Schulen bestellt

Das Landratsamt hat seit Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 300 000 Stück Mund-Nasen-Schutz, 50 000 chemische Schutzanzüge, 50 000 FFP2- und 20 000 FFP3-Masken sowie 2000 Schutzanzüge bestellt. Die Schutzausrüstung ist und war unter anderem für den Rettungsdienst und den Katastrophenschutz bestimmt. Der einfache Mund-Nasen-Schutz ist für die Ausstattung von Schulen und die Einrichtungen des Landkreises nötig.

Die Beschaffung der Ausrüstung war nicht einfach. Anzüge, Masken und Einmalhandschuhe waren aufgrund der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus schwer bis gar nicht auf dem Markt verfügbar.

Eine Abfrage der Leistungserbringer des Rettungsdienstes Mitte März ergab, dass es nur noch einen geringen Bestand von Schutzanzügen und -masken gab. Die Feuerwehren hatten so gut wie nichts vorrätig und auch das Gesundheitsamt verfügte über keine Reserven. Da ein Ende der Covid-19-Lage und auch eine Verbesserung der Beschaffungssituation nicht absehbar war, gab es drei Eilentscheidungen des Landrates. Diese waren zum Schutz der Bevölkerung und der Einsatzkräfte nötig und um handlungsfähig zu bleiben. Auch wäre sonst keine Beprobung durch das Gesundheitsamt und die Corona-Ambulanzen möglich gewesen. Die Schutzausrüstung hat einen Wertumfang von insgesamt rund zwei Millionen Euro.

Richtlinie für die Kosten der Unterkunft und Heizung angepasst
Die seit dem 1. Januar 2017 geltende und zum 1. Januar 2019 fortgeschriebene Richtlinie „Kosten der Unterkunft und Heizung in den Rechtskreisen SGB II und SGB XII“ war erneut Thema im mittelsächsischen Kreistag. Sie musste aufgrund einer veränderten Rechtsprechung des Bundessozialgerichtes nochmals angepasst werden. Diese Richtlinie ist wichtig für die Gewährung von sozialen Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts, wie des Jobcenters oder bei der Grundsicherung im Alter. Sie regelt, welche Wohnkosten dabei angemessen sind. Um die entsprechenden Werte zu ermitteln, hatte das Unternehmen Analyse und Konzepte Beratungsgesellschaft für Wohnen, Immobilien, Stadtentwicklung mbH mehrere Städte und Gemeinden mit vergleichbaren Mietverhältnissen in einer Mietkategorie zusammengefasst. „Für jede dieser Mietkategorien wurden jeweils eigene Werte für die höchste abstrakt angemessene Wohnungsmiete bestimmt. Das führte dazu, dass es für einen Vergleichsraum mehrere unterschiedliche Angemessenheitsgrenzen für Wohnraum gab“, erklärt der zuständige zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller. Nach der Auffassung des Bundessozialgerichtes sei dieses angewendete System mit einem Vergleichsraum und mehreren abstrakt angemessenen Wohnungsmieten nicht rechtmäßig. „Die Beratungsgesellschaft hat aus diesem Grund das Kreisgebiet neu in fünf Vergleichsräume geteilt und für jeden nur einen Höchstwert angegeben. Damit entspricht das überarbeitete schlüssige Konzept den Anforderungen gemäß der neuen Rechtsprechung des Bundessozialgerichts“, erläutert Höllmüller.

Die 5 Vergleichsräume im Überblick:

  • Umland Chemnitz mit den Kommunen Augustusburg, Verwaltungsgemeinschaft Burgstädt, Claußnitz, Flöha, Frankenberg, Hartmannsdorf, Leubsdorf, Lichtenau, Lunzenau, Niederwiesa und Penig

  • Mittelbereich Mittweida mit den Kommunen Erlau, Geringswalde, Hainichen, Königshain-Wiederau, Kriebstein, Verwaltungsgemeinschaft Mittweida, Verwaltungsgemeinschaft Rochlitz, Rossau und Wechselburg

  • Mittelbereich Döbeln mit den Kommunen Döbeln, Großweitzschen, Hartha, Leisnig, Verwaltungsgemeinschaft Ostrau, Roßwein, Striegistal, Waldheim

  • Mittelbereich Freiberg mit den Kommunen Bobritzsch-Hilbersdorf, Brand-Erbisdorf, Eppendorf, Frauenstein, Großhartmannsdorf, Großschirma, Halsbrücke, Verwaltungsgemeinschaft Lichtenberg, Mulda, Neuhausen, Oberschöna, Oederan, Rechenberg-Bienenmühle, Reinsberg, Verwaltungsgemeinschaft Sayda

  • Stadt Freiberg

Innerhalb des Landkreises gibt es regional unterschiedliche Mietniveaus. Beispielsweise bewegt sich laut Richtlinie die Höhe der angemessenen Kosten der Unterkunft für einen 1-Personen-Haushalt mit einem Wohnflächenbedarf von maximal 50 Quadratmetern zwischen 297,50 und 317 Euro, zuzüglich Heizkosten.

Neue Gebühren im Rettungsdienst

Zum 1. April trat die 1. Änderungssatzung über die Erhebung von Gebühren für die Durchführung der Notfallrettung und des Krankentransportes im Landkreis Mittelsachsen in Kraft. Sie wurde im elektronischen Amtsblatt veröffentlicht und beruhte auf einer Eilentscheidung des Landrates, die aufgrund des ausgefallenen Kreistages wegen Corona am 25. März erforderlich wurde. Dieser Beschluss wurde nun nachgeholt. Für den Einsatz eines Krankentransportwagens (KTW) beträgt die Gebühr künftig 240,30 Euro statt bisher 145,90 Euro, für einen Rettungswagen (RTW) 710,20 Euro statt 424,10 Euro sowie für ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) 369 Euro statt bisher 217,70 Euro. „Zu zahlen haben diese Gebühren Personen, die nicht in den gesetzlichen Krankenversicherungen versichert sind“, erklärt Steffen Kräher, Leiter der Abteilung Ordnung, Sicherheit und Veterinärwesen im Landratsamt Mittelsachsen. Der Kalkulation liegen unter anderem die gestiegenen Personalkosten der Leistungserbringer sowie die Einsatzzahlen aus dem Jahr 2018 zu Grunde. Demzufolge gab es 29 733 KTW-, 30 551 RTW- sowie 13 000 NEF-Einsätze.

REGIOBUS erbringt weiterhin Nahverkehrsleistungen im ÖPNV

Die REGIOBUS Mittelsachsen GmbH wird auch künftig den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Landkreis Mittelsachsen zuverlässig realisieren. Das beschloss der mittelsächsische Kreistag mit der Direktvergabe des öffentlichen Dienstleistungsauftrages zum ÖPNV. „Dieser hat eine Laufzeit von zehn Jahren und stellt damit zugleich eine mittelfristige Finanzierungssicherheit des ÖPNV dar“, erläutert Landrat Matthias Damm. Mit REGIOBUS habe man einen verlässlichen Partner an seiner Seite, so Damm.

Der Landkreis ist als Aufgabenträger im ÖPNV verantwortlich für die Sicherstellung einer ausreichenden Verkehrsbedienung im ÖPNV. Dies ist zugleich eine freiwillige Aufgabe im Bereich der Daseinsvorsorge. Der Landkreis ist zuständig für die Planung, Organisation und Ausgestaltung. Der Landkreis gibt in diesem Jahr rund 12,9 Millionen Euro an Ausgleichszahlungen für den Öffentlichen Personennahverkehr aus.

Die REGIOBUS Mittelsachsen GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Landkreises Mittelsachsen.

Neben der REGIOBUS sind noch mehrere Busunternehmen im Kreis im Linienbetrieb unterwegs. Sie erbringen jährlich rund drei Millionen sogenannte Fahrplankilometer, Regiobus selbst neun Millionen. Fahrplankilometer bedeutet: Wenn der Bus im Linienbetrieb fahrplangebunden einen Kilometer zurück legt.

Neue Taxitarife

Die Preise für Taxifahrten im Landkreis steigen im Schnitt um zehn Prozent. Der Grundpreis erhöht sich werktags von 2,80 Euro auf 3,10 Euro. Nachts sowie an Sonn- und Feiertagen werden 4,50 Euro berechnet. Der Kilometerpreis steigt um 20 Cent auf 1,40 Euro. Eine Taxifahrt vom Freiberger Bahnhof nach Halsbrücke kostet bisher 14,80 Euro, nach dem neuen Tarif 16,30 Euro.

Die Taxizentrale Mittelsachsen e. G. als Interessenvertreter der mittelsächsischen Taxiunternehmer hatte eine Änderung der Verordnung über die Entgelte beantragt. Begründet wurde dies mit gestiegenen Kosten. Vor allem durch die Erhöhung des Mindestlohns und steigende Betriebs- und Versicherungskosten. Die Tarife waren seit 2015 stabil.

Derzeit gibt es 69 Taxiunternehmen im Landkreis: 16 in der Region Döbeln, 17 in der Region Mittweida und 36 in der Region Freiberg. Die neue Taxiordnung gilt ab 15. Juli.

Abfall aus Döbeln wird in Leuna entsorgt

Der Abfall in Döbeln wird ab 1. Juni in der thermischen Restabfallbehandlungs- und Energieerzeugungsanlage Leuna entsorgt. Der Kreistag beauftragte den Landrat einen entsprechenden Zuschlag an die MVV Umwelt Ressourcen GmbH zu erteilen. Bisher wurde der Müll immer vom Abfallwirtschaftsverband in Chemnitz weiterbehandelt. Der Vertrag läuft noch bis 31. Mai.

Tommy Kühn ist neuer hauptamtlicher Kreisbrandmeister

Der 30-jährige Tommy Kühn ist neuer hauptamtliche Kreisbrandmeister. Er wurde vom Kreistag am 27. Mai zum Kreisbrandmeister bestellt. Damit ist er Chef von rund 5000 Feuerwehrmännern und -frauen im Kreis, die in 53 Gemeinde- und mehr als 200 Ortsfeuerwehren aktiv sind. Etwa ein Jahr lang war die Stelle unbesetzt. Tommy Kühn arbeitet seit Oktober 2017 in der Kreisverwaltung als Sachbearbeiter Brandschutz und hat sich seitdem an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Sachsen in Nardt, mit Praxisstationen in Berufsfeuerwehren und im Sächsischen Innenministerium zum Brandoberinspektor ausbilden lassen. Mitglied in der Feuerwehr ist er schon seit seiner Kindheit. Los ging es mit der Jugendfeuerwehr in seiner Heimat Niederbobritzsch. Unterdessen ist er dort stellvertretender Ortswehrleiter. Nach seinem Studium der Sicherheit und Gefahrenabwehr in Magdeburg, arbeitete er drei Jahre lang als Prüfingenieur im Bereich baulicher Brandschutz und testete das Brandverhalten von Baustoffen.

Als eine seiner ersten wichtigen Aufgaben als Kreisbrandmeister bezeichnet er die Bildung von Inspektionsbereichen. „Damit soll eine übersichtliche Struktur geschaffen werden, um eine bessere Zusammenarbeit mit den Gemeinde- und Ortswehrleitern zu ermöglichen.“ In jedem Bereich soll es einen stellvertretenden Kreisbrandmeister geben, der den hauptamtlichen entlastet und unter anderem beratende und unterstützende Aufgaben im jeweiligen Inspektionsbereich wahrnimmt. Zu seinen Aufgaben gehören außerdem die Überprüfung der Aufstellung, der Ausrüstung und der Einsatzbereitschaft der Feuerwehren im Landkreis.

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news-3786 Wed, 27 May 2020 15:37:00 +0200 Neuer Flyer zu Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen /das-amt/neuigkeiten/neuer-flyer-zu-psychosozialen-kontakt-und-beratungsstellen.html Ein neuer Flyer informiert über die Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen im Landkreis. Er wird in den kommenden Wochen an zahlreiche Stellen verteilt sowie auf mehreren Internetseiten veröffentlicht. Ein neuer Flyer informiert über die Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen im Landkreis. Er wird in den kommenden Wochen an zahlreiche Stellen verteilt sowie auf mehreren Internetseiten veröffentlicht. „Viele Bürger fühlen sich derzeit emotional belastet. Manche von ihnen kommen nicht zur Ruhe, schlafen schlecht oder fühlen sich einsam“, erklärt der Psychiatriekoordinator im Landratsamt Matthias Gröll. Auch für Menschen ohne psychologische Erkrankungen sei die Corona-Pandemie eine ungewöhnliche und mitunter schwierige Situation. Der Landkreis Mittelsachsen unterstütze und finanziere für solche Fälle ein Netzwerk von Beratungsstellen. Dort arbeiten ausgebildete Fachkräfte. „Die Gespräche unterliegen der Schweigepflicht“, unterstreicht Gröll. Dabei appelliert er, dass sich neben Betroffenen auch Verwandte, Bekannte und das Umfeld eines Menschen melden können, wenn sich dieser in einer Krisensituation befinden könnte. „Die Gespräche können einen entlastenden Charakter haben, denn wir versuchen zu beruhigen und Vertrauen zu gewinnen bzw. mit bekannten Klienten dieses aufrecht zu erhalten und zu stärken“, so Gröll.

Der Sozialpsychiatrische Dienst (SpDi) des Gesundheitsamtes berät außerdem zu Behandlungs- und Hilfsmöglichkeiten. Über die Telefonnummer 03731 799-6961 kann eine Vermittlung zu diesem Dienst erfolgen. 

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news-3785 Tue, 26 May 2020 15:29:33 +0200 Kreistag kommt in Hartha zusammen /das-amt/neuigkeiten/kreistag-kommt-in-hartha-zusammen.html Der mittelsächsische Kreistag kommt am 27. Mai erstmals in diesem Jahr zusammen. Wegen der Corona-Pandemie musste die erste Beratung im März ausfallen. Die Ausbreitung der Krankheit ist auch der Grund, warum sich das Gremium erstmals in Hartha trifft. Hier kann der hygienische Standard mit einem Abstand von 1,50 Metern gewährleistet werden. Bis zu 150 Personen nehmen an einer Sitzung teil – neben den 98 Kreisräten, Besucher, Beschäftigte der Verwaltung und der Fraktionen. Der mittelsächsische Kreistag kommt am 27. Mai erstmals in diesem Jahr zusammen. Wegen der Corona-Pandemie musste die erste Beratung im März ausfallen. Die Ausbreitung der Krankheit ist auch der Grund, warum sich das Gremium erstmals in Hartha trifft. Hier kann der hygienische Standard mit einem Abstand von 1,50 Metern gewährleistet werden. Bis zu 150 Personen nehmen an einer Sitzung teil – neben den 98 Kreisräten, Besucher, Beschäftigte der Verwaltung und der Fraktionen. Ein Schwerpunkt der Sitzung ist die Corona-Pandemie. Weitere Themen sind unter anderem die Abfallentsorgung im Landkreis, neue Tarife bei den Taxis, eine neue Richtlinie für die Kosten der Unterkunft und Heizung sowie ein neuer Vertrag mit REGIOBUS Mittelsachsen GmbH.

Die Sitzung findet 15:00 Uhr im Kultur- und Sportbetrieb Hartha „HarthArena", Döbelner Straße 55 in 04746 Hartha statt.

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news-3784 Tue, 26 May 2020 13:21:46 +0200 Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ab 2021 /das-amt/neuigkeiten/foerderung-der-grenzueberschreitenden-zusammenarbeit-ab-2021.html In Vorbereitung der Förderperiode 2021 – 2027 wird derzeit auch das Interreg-Kooperationsprogramm zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik erarbeitet. Dazu läuft eine entsprechende Umfrage. Darauf weist die Euroregion Erzgebirge e. V. hin.   In Vorbereitung der Förderperiode 2021 – 2027 wird derzeit auch das Interreg-Kooperationsprogramm zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik erarbeitet. Dazu läuft eine entsprechende Umfrage. Darauf weist die Euroregion Erzgebirge e. V. hin.   Bei der Vorbereitung des zukünftigen Kooperationsprogramms und der Auswahl, Gewichtung und Eingrenzung der Förderschwerpunkte sei es wichtig, Informationen zur Nachfrage einzelner Handlungsfelder, zu möglichen Projektideen und potentiellen Projektträgern zu erhalten. Deshalb wurde im Freistaat Sachsen eine Befragung gestartet, um entsprechende Einschätzungen und Ideen zu sammeln.

Die deutsche Sprachfassung der Online-Befragung finden Interessierte im Beteiligungsportal der Sächsischen Staatsregierung.

Die Befragung ist vom 11. Mai 2020 bis zum 5. Juni 2020 aktiv geschaltet.

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news-3769 Mon, 25 May 2020 13:26:00 +0200 Pilzberatung im Landkreis Mittelsachsen /das-amt/neuigkeiten/pilzberatung-im-landkreis-mittelsachsen-3.html Bald beginnt die Pilzsaison. Sammler müssen darauf achten, nur genießbare Pilze mitzunehmen. Das Referat Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises Mittelsachsen gibt dazu nachfolgende Hinweise. Bald beginnt die Pilzsaison. Sammler müssen darauf achten, nur genießbare Pilze mitzunehmen. Das Referat Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises Mittelsachsen gibt dazu nachfolgende Hinweise.
  • Sammeln Sie nur Speisepilze, die Sie genau kennen.

  • Sammeln Sie nur zum Eigenbedarf und verarbeiten Sie die Pilze sofort.

  • Sammeln Sie keine alten Pilze. Sie sind ungeeignet, weil sie meist verdorben oder madig sind.

  • Sammeln Sie nicht in Plastiktüten. Pilze verderben darin sehr schnell.

  • Pilzbücher helfen weiter; der Pilzberater ist die zuverlässigere Option, weil Pilze sehr variabel sind. Er kann Sie mit seiner langjährigen Erfahrung am besten beraten.

  • Pilze unterschiedlichen Alters erleichtern die Bestimmungsarbeit.

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    Bobritzsch 

    • Antje Heymann, Eschenweg 4, OT Oberbobritzsch-Hilbersdorf, 09627 Bobritzsch,
      Tel. 037325 23899

    Flöha 

    • Sebastian Friese, Pufendorfstraße  8, 09557 Flöha, Mobil 0173 8382885, E-Mail friese.sebastian@gmx.de 

    • Jörg Oehme, Fritz-Heckert-Straße 30, 09557 Flöha, Tel. 03726 4869, Mobil 0174 4012230,
      E-Mail oehme.joerg@freenet.de

    • Hiltgunde Seidel, Augustusburger Straße 54, 09557 Flöha, Tel. 03726 722037,
      Mobil 0176 63141137, E-Mail hiltgunde.seidel@web.de  

    Frauenstein 

    • Marko Feldmann, Bergstraße 46, OT Dittersbach, 09623 Frauenstein, Tel. 037326 86769,
      Mobil 0171 5748667, E-Mail mx1dit@freenet.de   

    Freiberg 

    • Peggy Strobelt, Thomas-Müntzer-Straße 1, 09599 Freiberg, Tel. 03731 4795139, Mobil 0177 5667275,
      E-Mail pilzberatung@t-online.de   

    • Christiane Walther, Paul-Müller-Straße 23, 09599 Freiberg, Tel. 03731 245392,
      Mobil 0172 3432849, E-Mail pilze-putzen@web.de    

    Geringswalde 

    • Michael Möbius, Markt 14, 09326 Geringswalde, Mobil 0174 9923072,

    Halsbrücke 

    • Gunnar Kaden, Straße der Jugend 38, 09633 Halsbrücke, Tel. 03731 211721

    • Jochem Schaller, Am Bergschlösschen 13, OT Hetzdorf, 09633 Halsbrücke, Tel. 035209 21141, Mobil 0157 83577364 

    Königshain-Wiederau 

    • Bernd Franke, Lindenstraße 5, 09306 Königshain-Wiederau, Tel. 037202 3656,
      E-Mail pilz-berndf@web.de

    Leisnig 

    • Dieter Kunadt, Nr. 70, OT Gorschmitz, 04703 Leisnig, Tel. 034321 13720, Mobil 0162 9351338, E-Mail info@pilz-kunadt.de

    Lichtenau 

    • Wolfgang Friese, Bergweg 2 OT Niederlichtenau, 09244 Lichtenau, Tel. 037208 3310,
      Mobil 0172 3529703, E-Mail w-friese@web.de 

    Mittweida

    • Matthias Eberhardt, Auenweg 5, OT Ringethal, 09648 Mittweida, Tel. 03727 930665,
      Mobil 0174 3816702

    • Anneli Winter, Birkenweg 1, 09648 Mittweida, Tel. 03727 611321 

    Rechenberg-Bienenmühle 

    • Helga Plath, Bergstraße 30, OT Holzhau, 09623 Rechenberg-Bienenmühle, Tel. 037327 7403

    Roßwein 

    • Stefan Lorenz, Dorfweg 1, OT Niederstriegis, 04741 Roßwein, Tel. 03431 613865,
      Mobil 0152 08593052, E-Mail stefan_lorenz2000@yahoo.de 

    Oberschöna 

    • Jens Berger, Wegefarther Straße 17, OT Kleinschirma, 09600 Oberschöna, Tel. 0179 6116013

    Striegistal 

    • Sieglinde Köhler, Richard-Witzsch-Straße 119, OT Mobendorf, 09661 Striegistal, Tel. 037207 3415, Mobil 0172 7988864, Fax 037207 651340, E-Mail pilz-koehler@t-online.de 

    (Alle Angaben ohne Gewähr – Stand Mai 2020)

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    news-3775 Wed, 20 May 2020 09:39:44 +0200 Allgemeinverfügung zur Borkenkäferbekämpfung /das-amt/neuigkeiten/allgemeinverfuegung-zur-borkenkaeferbekaempfung.html Eine Allgemeinverfügung zur Bekämpfung der Borkenkäfer trat am 7. Mai 2020 im Landkreis Mittelsachsen in Kraft. Die Allgemeinverfügung gilt für die Städte und Gemeinden Dorfchemnitz, Frauenstein, Mulda (nur Gemarkung Mulda), Neuhausen, Rechenberg-Bienenmühle und Sayda.  Eine Allgemeinverfügung zur Bekämpfung der Borkenkäfer trat am 7. Mai 2020 im Landkreis Mittelsachsen in Kraft. Die Allgemeinverfügung gilt für die Städte und Gemeinden Dorfchemnitz, Frauenstein, Mulda (nur Gemarkung Mulda), Neuhausen, Rechenberg-Bienenmühle und Sayda.  Eigentümer und Nutzungsberechtigte von Wäldern mit Fichten und Lärchen sind verpflichtet, alle zwei Wochen ihre Baumbestände auf Borkenkäferbefall zu kontrollieren. Merkmale für einen Borkenkäferbefall sind beispielsweise Bohrlöcher sowie frisches Bohrmehl an der Rinde und im Stammfußbereich. Wird ein Befall festgestellt, ist dieser der unteren Forstbehörde innerhalb von drei Tagen zu melden. Gleichzeitig läuft eine Frist zur Entnahme der betroffenen Bäume bis zum 5. Juni 2020, da dann aufgrund der derzeitigen Witterung bereits mit dem Auftreten erster Jungkäfer und einer weiteren Ausbreitung der Schäden zu rechnen ist. Erfolgt keine Bekämpfung, droht die Ersatzvornahme. Diese wird den Besitzern in Rechnung gestellt. Die vollständige Verfügung ist im elektronischen Amtsblatt unter www.landkreis-mittelsachsen.de abzurufen.

    Im übrigen Landkreis sind die Waldbesitzer ebenfalls zu regelmäßigen Kontrollen und zur umgehenden Bekämpfung der Käfer aufgefordert. 

    Nur durch die weitere gemeinsame Anstrengung aller Waldbewirtschafter und ihrer Familien kann das flächige Absterben der Fichte noch verhindert werden.  
     

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    news-3763 Mon, 18 May 2020 13:23:45 +0200 Kfz-Zulassungsbehörde öffnet wieder /das-amt/neuigkeiten/kfz-zulassungsbehoerde-oeffnet-wieder.html Ab Montag können Fahrzeuge auch ohne Termin zugelassen werden. Besucher müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.  Ab Montag können Fahrzeuge auch ohne Termin zugelassen werden. Besucher müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.  In Mittelsachsen ist die Fallzahl seit mehreren Tagen mit 255 Fällen stabil. Das Gesundheitsamt hat für 912 Personen einen Quarantänebescheid erlassen, 892 Personen haben die Quarantäne wieder verlassen.

    Die Hotline des Landratsamtes ist in dieser Woche am Montag und Mittwoch von 09:00 bis 16:00 Uhr, am Dienstag von 09:00 bis 18:00 Uhr und am Donnerstag und Freitag jeweils von 09:00 bis 13:00 Uhr unter der 03731 799-6249 erreichbar. Außerdem wurde eine E-Mail-Adresse für Fragen zum Virus eingerichtet – sie lautet corona@landkreis-mittelsachsen.de.

    Ab Montag können Fahrzeuge auch ohne Termin zugelassen werden

    Im Bereich der Kfz-Zulassungsbehörde geht es wieder einen Schritt in Richtung Normalität. Ab 25. Mai ist der Zutritt auch ohne vorab vereinbarten Termin erlaubt. Allerdings unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln. Es werden ab Montag keine telefonischen Termine mehr vergeben. Die vorübergehend zur Hotline-Terminvergabe abgestellten Sachbearbeiter werden wieder vollständig in die Vorgangsabarbeitung eingebunden. Online-Termine können weiterhin auf der Homepage unter Kfz-Zulassung (Button Kfz-Terminvorbereitung/Wunschkennzeichen) gebucht werden. Diese sind zwei Wochen im Vorlauf sichtbar.

    Den Zutritt zu dem Zulassungsstellen regelt ein Security-Mitarbeiter. Besucher müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und den Erfassungsbogen zur gegebenenfalls erforderlichen Infektionskettenverfolgung ausfüllen.

    Online-Terminkunden melden sich weiterhin pünktlich zum vereinbarten Termin bei der Security. Zutritt zu den Wartebereichen wird unter Berücksichtigung der Abstandsregeln für die im Wartebereich möglichen Plätze gewährt. Das sind in Döbeln maximal acht Personen, in Freiberg 16 und in Mittweida 17. Begleitpersonen müssen vor dem Gebäude warten.

    Geöffnet sind die drei Standorte in Freiberg, Mittweida und Döbeln montags, dienstags, donnerstags und freitags von 09:00 bis 12:00 Uhr, sowie dienstags und donnerstags zusätzlich von 13:00 bis 17:30 Uhr. Am Mittwoch, 27. Mai, ist zusätzlich von 09:00 bis 12:00 Uhr geöffnet. Vor dem jeweiligen Standortgebäude sind unter Abstandswahrung zwei Reihen zu bilden: für Privatpersonen und Gewerbetreibende beziehungsweise Händler. Nicht alle aufgeschobenen Vorgänge können in den nächsten Tagen aufgearbeitet werden, heißt es aus der Zulassungsbehörde. Es wird deshalb darum gebeten, nicht dringliche Anliegen wie zum Beispiel die Zulassung von zusätzlichen Fahrzeugen, die aktuell nicht zwingend benötigt werden, zu verschieben.

    Schutzausrüstung bestellen

    Einrichtungen aus dem Gesundheitsbereich können für kommende Woche Schutzausrüstung bestellen. Dies erfolgt über den Internetauftritt www.landkreis-mittelsachsen.de. Die Bestellung muss bis 27. Mai erfolgen, die Ware wird am 29. Mai ausgegeben.

    Lichtblicke Ausbildung

    In wirtschaftlich turbulenten Zeiten halten Mittelsachsens Unternehmen an der Ausbildung fest. Ein Instrument um Schülerinnen und Schülern, die kurz vor ihrem Abschluss stehen, einen Überblick über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten im Landkreis zu verschaffen, ist das Schülerportal Mittelsachsen. Unter wirtschaft-in-mittelsachsen.de/schueler gibt es eine Übersicht über freie Lehrstellenangebote, Ferienjobs, Praktikastellen und andere Möglichkeiten der Berufsorientierung. Neu ist, dass Firmen einen kleinen Einblick in den Ausbildungsalltag in dieser besonderen Zeit geben. So aktuell die FILK gGmbH in Freiberg, deren Azubis dem theoretischen Part auch mittels einer virtuellen Lernplattform absolvieren. Oder die Agrarland Lüttewitz e. G., deren Lehrlinge momentan sehr viel Praxis haben. In beiden Unternehmen sind aktuell noch Ausbildungsplätze für das beginnende Lehrjahr frei. „In einer Mailingaktion bitten wir derzeit alle Ausbildungsbetriebe im Landkreis ein Zeichen zu setzen. Indem Unternehmen die Stellen im Schülerportal neu online stellen, zeigen sie, dass die Ausbildung fester Bestandteil wirtschaftlichen Handelns ist. Die Nachwuchsgewinnung ist in der aktuellen Situation sehr wichtig. Mit unserer Plattform geben wir den Unternehmen ein kostenfreies Angebot  Lehrstellen zu veröffentlichen. Schülerinnen und Schüler erhalten in unserem Portal den Einblick in die Firmen der Region“, sagt Jens Spreer, verantwortlicher Projektkoordinator im Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung. Unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de sehen Betriebe aus dem Landkreis auch die aktuellen Unterstützungsangebote im Bereich der Berufsausbildung, die in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie aufgelegt wurden.

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    news-3755 Fri, 15 May 2020 11:39:12 +0200 Gaststätten, Campingplätze und Sportstätten wieder geöffnet /das-amt/neuigkeiten/gaststaetten-campingplaetze-und-sportstaetten-wieder-geoeffnet.html In Mittelsachsen gibt es heute keine neuen Nachweise für das neuartige Coronavirus. Die Zahl der bestätigten Fälle liegt aktuell bei 255. Heute treten weitere Corona-Lockerungen in Kraft. Unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften dürfen Fitnessstudios, Gaststätten und Campingplätze wieder öffnen. Ein Überblick: In Mittelsachsen gibt es heute keine neuen Nachweise für das neuartige Coronavirus. Die Zahl der bestätigten Fälle liegt aktuell bei 255. Heute treten weitere Corona-Lockerungen in Kraft. Unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften dürfen Fitnessstudios, Gaststätten und Campingplätze wieder öffnen. Ein Überblick: Fitness- und Sportstudios sowie Tanzschulen können wieder öffnen

    Ab sofort dürfen Innensportanlagen wieder genutzt werden. Auch Fitness- und Sportstudios sowie Tanzschulen können wieder öffnen. Wie auch schon auf den Außensportanlagen, ist neben der Einhaltung der festgelegten Vorgaben in Sachen Hygiene und Mindestabstand auch Publikumsverkehr auszuschließen. Auf der Internetseite des Kreissportbundes gibt es einen Überblick zu den Hygiene-Empfehlungen. Dort sind Musteraushänge für Sportstätten und Musterbelehrungen für Corona-Verhaltensregeln zur Verwendung zusammengestellt. „Diese sind jedoch unbedingt mit den entsprechenden Vorgaben und Hygienekonzepte der jeweiligen Fachverbände, Kommunen und Sportstättenbetreiber abzugleichen und gegebenenfalls anzupassen", betont Benjamin Kahlert, Geschäftsführer des Kreissportbundes.

    Kurzzeitcamping mit Einschränkung

    Die Campingplätze in Kriebstein, Lauenhain und der Mittweidaer Aue sind für alle Camper geöffnet. Damit ist das Übernachten auch für Kurzzeitcamper mit Einschränkungen wieder erlaubt. Wer eine eigene Chemietoilette besitzt ist verpflichtet, diese zu nutzen. Gemeinschaftsräume wie Küche, Wasch- und Duschbereiche bleiben geschlossen. Die Toiletten werden mit Auflagen geöffnet. Um die Abstandsregelungen einhalten zu können, dürfen maximal zwei Personen zeitgleich in die Sanitärräume. Das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes ist erforderlich.

    Mittelsächsische Kultur gGmbH öffnet Einrichtungen

    Seit dem 4. Mai fährt die Fahrbibliothek der Kreisergänzungsbibliothek Mittelsachsen wie gewohnt die üblichen Haltestellen im Landkreis an. Mit Einschränkungen müssen die Leser allerdings rechnen. Ausleihe und Rückgabe sind derzeit nur am Fahrzeug möglich. Für Vorbestellungen sollte die Internetseite genutzt oder die Mitarbeiter telefonisch beziehungsweise per E-Mail kontaktiert werden. So kann die „Medientüte“ mit speziellen Büchern oder Medien schon im Vorfeld gepackt werden. Längere Wartezeiten werden somit vermieden.

    Ab dem 21. Mai öffnet Schloss Rochsburg wieder die Tore für den Besucherverkehr. Zum Schutz von Gästen und Mitarbeitern ist der Besuch des Museums bis auf Weiteres nur unter Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung erlaubt. Veranstaltungen und Führungen sind bis zunächst 31. Mai abgesagt. Größere Veranstaltungen, wie die Irische Nacht und der Kinderhandwerkermarkt können in diesem Jahr nicht stattfinden.

    Die Einrichtungen des Medienpädagogisches Zentrum Mittelsachsen öffnen ab dem 18. Mai wieder zu den bekannten Öffnungszeiten für den Verleih von Medien. Auch hier müssen Pädagogen mit Einschränkungen rechnen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist zu tragen und der Mindestabstand muss eingehalten werden.

    Sofern eine besondere Dringlichkeit der Präsenz geboten ist, sind Beratungsgespräche in kleinen Gruppen nach vorheriger Terminabsprache möglich.

    Die Musikschule Mittelsachsen nimmt den Unterricht ab dem 25. Mai wieder auf. Vorerst kann es nur Einzelunterricht geben. Ensembles, Chöre, Orchester, Musikalische Früherziehung, Tanz- und Streicherklassen können weiterhin nicht oder nur alternativ in Form von Lerntutorials, Arbeitsblättern oder anhand von PlayAlongs unterrichtet werden. Bestehende Stundenpläne werden aufgrund geänderter Schulunterrichtspläne und räumlicher Einschränkungen neu angepasst. Derzeit wird auch die Möglichkeit geprüft, ob Unterricht an Samstagen angeboten werden kann. Veranstaltungen, Konzerte und Musizierstunden können bis auf Weiteres nicht stattfinden.

    Ab dem 25. Mai wird der Kursbetrieb in der Volkshochschule schrittweise wieder aufgenommen. Es sollen auch Kurse, die formal schon abgeschlossen sind, wieder aufgenommen und beendet werden, insofern dies in Absprache mit Dozent und Kursteilnehmern realisierbar ist oder gewünscht wird.

    Alle Geschäftsstellen sind zu den üblichen Sprech- und Öffnungszeiten telefonisch und jederzeit auch per E-Mail erreichbar.

    Die Mittelsächsischen Kultur gGmbH informiert unter www.kultur-mittelsachsen.de über die einzelnen einrichtungsspezifischen Öffnungsbedingungen.

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    news-3752 Fri, 15 May 2020 11:06:22 +0200 Karlo wirbt für mittelsächsische Unternehmen /das-amt/neuigkeiten/karlo-wirbt-fuer-mittelsaechsische-unternehmen-1.html Über 40 Namensvorschläge sind für den blau-gelben Superhelden eingegangen. Die Entscheidung fiel knapp aus. Über 40 Namensvorschläge sind für den blau-gelben Superhelden eingegangen. Die Entscheidung fiel knapp aus. Es war bis zum Schluss spannend. Bis zum 13. Mai konnten Namensvorschläge für den blau-gelben Helden auf der Kauf-regional-Karte genannt werden. Über 40 Vorschläge wurden per Facebook-Kommentar oder E-Mail eingereicht. Die Vorschläge kamen aus ganz Mittelsachsen. Am Ende entschied eine Jury bestehend aus den sechs LEADER-Regionalmanagements, Vertretern aus dem Einzelhandelsarbeitskreis der IHK Chemnitz und dem Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung des Landratsamtes Mittelsachsen gemeinsam mit der Illustratorin Bianka Behrami. Mit nur einem Punkt Vorsprung setzte sich Karlo gegen Mika durch. Die Buchstaben des Namens setzen sich dabei aus KAuf, Regional und LOkal zusammen und beschreiben den Zweck der Plattform, die mit dem Aufkommen des Coroanvirus entstanden ist. „Karlo soll auch weiterhin die Unternehmen vernetzen. 175 Angebote sind bereits zu finden. Auch mit den Lockerungen für die mittelsächsische Wirtschaft werden digitale Angebote künftig eine andere Rolle spielen. Wir möchten mit der Plattform eine Möglichkeit geben sich zu vernetzen, aber auch Erfahrungen auszutauschen“, sagt Hartmut Schneider, Leiter der Bereiches Wirtschaftsförderung. Gewinner der Mittelsachsen-Infotasche ist übrigens ein Erzgebirger, der ins mittelsächsische Greifendorf gezogen ist. Florian Weise hat sich den Namen gemeinsam mit seiner Freundin Maria ausgedacht. Ihr wird er auch vom Kaffeevorrat mit dem Lokalheldenaufdruck abgeben.

    Karlo und die Kauf-regional-Plattform sind unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/kaufregional zu finden.

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    news-3733 Tue, 12 May 2020 15:34:11 +0200 Corona-Lage am 12. Mai /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-12-mai.html Gaststätten, Hotels, Theater und Kinos dürfen wieder öffnen, die Ergebnisse des Landkreislaufs stehen fest und die Arbeitsagentur informiert zum Thema Ausbildung. Gaststätten, Hotels, Theater und Kinos dürfen wieder öffnen, die Ergebnisse des Landkreislaufs stehen fest und die Arbeitsagentur informiert zum Thema Ausbildung. In Mittelsachsen gibt es 252 positive Fälle. Die Werte werden täglich unter www.landkreis-mittelsachsen.de/corona veröffentlicht. Rechnerisch sind rund 240 Personen genesen. Die Hotline des Landratsamtes ist montags, mittwochs und freitags von 09:00 bis 16:00 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 09:00 bis 18:00 Uhr erreichbar. Außerdem wurde eine E-Mail-Adresse für Fragen zum Virus eingerichtet – sie lautet corona@landkreis-mittelsachsen.de. Lagemeldungen werden künftig entsprechend der Entwicklung veröffentlicht.

    Gaststätten, Hotels, Theater und Kinos dürfen wieder öffnen

    Das Sächsische Kabinett hat auf seiner heutigen Sitzung weitere Lockerungen der zur Eindämmung der Corona-Pandemie erlassenen Beschränkungen und Verbote beschlossen. Um die Ausbreitung des Virus Sars-COV-2 weiter einzudämmen, bleibt der Grundsatz der auf ein Mindestmaß zu reduzierenden allgemeinen Kontaktbeschränkungen, das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Meter und die für bestimmte Bereiche erlassene Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung auch weiterhin bestehen.

    Zusätzlich zu den bisherigen Kontaktmöglichkeiten ist künftig auch der Kontakt mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes erlaubt. Neu sind auch Zusammenkünfte der eigenen Kinder im eigenen Wohnbereich mit bis zu drei weiteren Kindern aus der eigenen Klasse beziehungsweise der eigenen festen Kita-Gruppe zum Zweck gemeinsamen Lernens oder geteilter Betreuung.

    Neben den bereits mit der aktuell geltenden Corona-Schutz-Verordnung erlaubten Lockerungen und Öffnungen sind zudem Gottesdienste, Beerdigungen, Trauerfeiern und Trauungen bei Einhaltung der Abstandsregeln gestattet. Möglich ist der Besuch von Fahr-, Flug- und Bootsschulen einschließlich der Durchführung von Übungsstunden und der praktischen Prüfung. Öffnen können künftig Theater, Musiktheater, Kinos, Konzerthäuser, Konzertveranstaltungsorte, Opernhäusern sofern ein von der kommunalen Behörde genehmigtes Hygienekonzept vorliegt. Angebote in Literaturhäusern, Kleinkunst, Soziokultur und Gästeführungen sind ebenso möglich.

    Geöffnet und besucht werden dürfen Einrichtungen für Fachberatungen im sozialen und psychosozialen Bereich, Seniorentreffpunkte und Angebote der Kinder- und Jugendarbeit ohne Übernachtung mit einem mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmten Konzept zur Hygiene und professionellen Betreuung. Auch Tanzschulen, Fitness- und Sportstudios, Sportstätten ohne Publikum, Freibäder, Spielbanken, Spielhallen, Wettannahmestellen sowie Freizeit- und Vergnügungsparks dürfen wieder öffnen.

    Die Nutzung von Sportstätten im Innen- und Außenbereich ohne Publikum ist wieder zulässig, wenn die durch Allgemeinverfügung des Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vorgegebenen Hygienevorschriften beachtet werden. Dies gilt auch für die Vorbereitung und Durchführung von Wettkämpfen von Sportlerinnen und Sportlern. Gaststätten, Hotels und Pensionen dürfen wieder öffnen ebenso wie Hotels und Beherbungsbetriebe wenn Hygiene- und Schutzvorschriften eingehalten werden. Auch der Betrieb von Einzelhandelsgeschäften ist wieder ohne Reduzierung der Verkaufsfläche erlaubt.

    Bestehen bleibt grundsätzlich das Besuchsverbot für Krankenhäuser, Reha-Kliniken, Alten- und Pflegeheimen, Einrichtungen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften sowie Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen, stationären Einrichtungen und Wohnstätten der Kinder- und Jugendhilfe. Durch Allgemeinverfügung können weiterhin Ausnahmen von den Besuchsverboten zugelassen und Hygienevorschriften erlassen werden. Fast alle Regelungen dieser Verordnung treten mit dem 15. Mai 2020 in Kraft. Die Regelungen zum Besuch von Kitas und Schulen laut der entsprechenden Allgemeinverfügung treten am 18. Mai 2020 in Kraft. Die Verordnung tritt mit Ablauf des 5. Juni 2020 außer Kraft.

    Informationen unter www.coronavirus.sachsen.de

    Kitas und Schulen im Primarbereich öffnen

    Ein eingeschränkter Regelbetrieb von Schulen und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung ist ab dem 18. Mai wieder möglich. Abweichend davon finden Unterricht für die Schüler der Klassenstufen 4 bis 9 in den Schulen mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung bis einschließlich 1. Juni 2020 nicht statt. Der Betreuungsanspruch gegenüber Kindertagesstätten und der Kindertagespflege besteht im Rahmen der Betreuungsverträge uneingeschränkt. Stehen jedoch Personal oder Räumlichkeiten nicht im erforderlichen Umfang zur Verfügung, kann der Einrichtungsbetrieb durch Verringerung der Betreuungszeiten eingeschränkt werden. Zugang zu den Einrichtungen haben nur Personen ohne SARS-CoV-2-Infektion und ohne die bekannten Krankheitssymptome. Zeigt eine Person Symptome, kann ihr der Zugang zur Einrichtung verweigert werden. Von allen Personen in den Einrichtungen wird erwartet, dass sie die bekannten Hygieneregeln, wie regelmäßiges Händewaschen und die Husten- und Niesetikette beachten. Für Schüler der Primarstufe der Grund- und Förderschulen (Klassenstufen 1 bis 4), für Schüler der Unterstufe der Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung (Klassenstufen 1 bis 3) findet der Unterricht im Klassenverband statt. Dies gilt auch, wenn ein Mindestabstand von eineinhalb Metern zwischen den Schülern innerhalb des Klassenraums nicht eingehalten werden kann.

    Der Raum, in dem der Unterricht stattfindet, darf von keiner anderen Person als den Schülern des Klassenverbandes, den unterrichtenden Lehrern oder den dem Klassenverband zugeordneten Betreuungspersonal betreten werden. Eine Pflicht, im Klassenraum während des Unterrichts eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, besteht für die Schüler nicht. Klassenlehrer haben darauf zu achten, dass der Klassenverband ab der Ankunft der zugehörigen Schüler auf dem Schulgelände und in den Schulgebäuden von anderen Schülergruppen getrennt bleibt. Unterrichtsstunden und Pausenzeiten müssen zeitlich so zueinander versetzt werden, dass Schüler verschiedener Klassenverbände vor und nach dem Unterricht sowie währender der Pausen sich nicht zugleich außerhalb der Klassenräume aufhalten. Für Schüler der Sekundarstufe I (Klassenstufen 5 bis 10) und für Schüler der Sekundarstufe II (Jahrgangsstufen 11 und 12) einschließlich der berufsbildenden Schulen, werden im Wechsel von Präsenzunterricht an der Schule und häuslicher Lernzeit unterrichtet. Die nähere Ausgestaltung dieses Wechsel-Modells obliegt der Schulleitung. Informationen auch unter www.bildung.sachsen.de

    Mehr Kinder in der Notbetreuung

    In Mittelsachsen hat sich die Quote der Kinder in der Notbetreuung erhöht. Lag die Zahl Ende April bei rund 14 Prozent, wurden in der vergangenen Woche nun rund 28 Prozent der Kinder betreut, die eigentlich in die Kitas gehen. Grundlage für eine Betreuung bilden die erlassenen Regelungen des Freistaates. So können beispielsweise Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen tätig sind, in Kitas betreut werden.

    Landkreislauf – Ergebnisse veröffentlicht

    Heute sind die Ergebnisse des virtuellen Landkreislaufs unter www.ksb-mittelsachsen.de veröffentlicht worden. Demnach siegte das Team „Erzgebirgs runners“. Insgesamt machten 227 Staffeln und 28 Nachwuchsteams, sprich 765 Läufer aus allen Altersklassen mit. „Die rege Beteiligung zeigt uns, dass wir mit der Veranstaltung eine tolle Verbindung zwischen Breiten- und Leistungssport geschaffen haben. Im Sport hält man auch in solchen schwierigen Zeiten zusammen“, ist der Geschäftsführer des Kreissportbundes Benjamin Kahlert stolz auf die vielen Unterstützer.

    Dabei waren Läufer aus dem gesamten Landkreis sowie aus sechs Bundesländern vertreten. So beteiligten sich zum Beispiel Läuferinnen und Läufer aus Kiel, Stuttgart, Calw, Starnberg, Straubing, Tutzing, Aschaffenburg, Jena, Sonneberg, der Uckermark, Gornsdorf und Chemnitz. Im östlichen Görlitz hat sogar Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer am virtuellen Landkreislauf teilgenommen und auch der Chemnitzer FC oder der Welt- und Europameister sowie Goldmedaillengewinner im Sprint-Triathlon bei den Paralympics Martin Schulz beteiligte sich mit Videobeiträgen am virtuellen Landkreislauf.

    Vom 25. April bis zum 10. Mai konnten sich bis drei Personen zu einer Staffel finden und einzeln anderthalb, drei und fünf Kilometer laufen. Ihre Zeiten übermittelten sie dann in eine Datenbank. „Unter diesen Rahmenbedingungen war die virtuelle Version die bestmögliche, um dennoch den Lauf stattfinden zu lassen, und das mit dem Startschuss traditionell am letzten Samstag im April“, erklärt Landrat Matthias Damm, der hier wie bei den vergangenen Läufen auch wieder Schirmherr war. Es war die 28. Auflage der größten Breitensportveranstaltung im Kreis. „Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Akteuren, die hier mit uns gemeinsam so kurzfristig dieses Konzept umgesetzt und mitgewirkt haben“, zeigt sich Kahlert beeindruckt. Ursprünglich sollte der Lauf am 25. April in Roßwein stattfinden. Die Stadt wird nun Ausrichter des Landkreislaufes 2021 sein.

    Hier die Sieger in den Wertungsklassen:

    Gesamtwertung männlich/mixed: Team Erzgebigs runners
    Gesamtwertung weiblich: Die Laufdrillinge
    Gästewertung: Team Erzgebirgs runners
    Nachwuchswertung TSV Talente 1
    Firmenwertung Elsa Jungs
    Vereins-/Grundschulstaffeln: SSV 91 BED Nachwuchs 1
    Bambini/Kitastaffeln: TSV Gornsdorf Minis

    Tagesordnung des Kreistages veröffentlicht

    Im elektronischen Amtsblatt des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de wurde heute die Tagesordnung der nächsten Kreistagssitzung am 27. Mai veröffentlicht. Sie findet am 27. Mai um 15:00 Uhr in der Hartharena in Hartha statt. Dort können entsprechend der Corona-Situation die notwendigen Abstände gewahrt werden. Im eigentlichen Tagungsort, im Veranstaltungssaal des Beruflichen Schulzentrums „Julius Weisbach“ war dies nicht gegeben. Beraten wird unter anderem über eine neue Taxitarifordnung, über einen Auftrag an Regiobus und die Mitglieder des Gremiums entscheiden über die Bestellung eines Kreisbrandmeisters.

    Blatt kommt später

    Die Mai-Ausgabe des Mitteilungsblattes des Landkreises, der „Mittelsachsenkurier“, erscheint erst am Samstag. Ursprünglich sollte er morgen erscheinen. Grund für die Verschiebung ist die Verteilung, die auf Grund der Situation nicht am gleichen Tag im ganzen Landkreis gewährleistet werden kann. Das Mitteilungsblatt erscheint zwölfmal im Jahr mit einer Auflage von 160 000 Stück.

    Termin verschoben

    Die obere Flurbereinigungsbehörde des Landkreises Mittelsachsen hat die für heute anberaumte Versammlung für das geplante Flurbereinigungsverfahren Nassau verschoben. Für die Informationsveranstaltung wurde als neuer Termin der 1. September 2020 um 18:00 Uhr festgelegt. Dazu erfolgt die Bekanntgabe und Ladung zu gegebener Zeit über die Amtsblätter der betroffenen Gemeinden. Im Bereich der Gemarkung Nassau sowie in Teilen der Gemarkungen Clausnitz, Holzhau, Frauenstein und Reichenau gibt es seit Jahren das Ansinnen ein Flurbereinigungsverfahren anzuordnen. Ziel der Aufklärungsversammlung ist es, die voraussichtlichen Teilnehmer über den Sinn und Zweck sowie die Kosten des Verfahrens aufzuklären. Der nachhaltige Erfolg des geplanten Verfahrens hängt vom Mitwirken aller Verfahrensteilnehmer ab. Aus diesem Grund ist eine Teilnahme an der Aufklärungsversammlung von erheblicher Bedeutung.

    Lokalheld sucht bis zum 13. Mai nach Namen – bereits über 30 Vorschläge eingereicht

    Auf der Kauf-regional-Plattform wirbt der blau-gelbe Lokalheld für Mittelsachsens Unternehmen mit Liefer- und Abholservices, Onlineshops und Gutscheinangebote. Aus einer Idee Peniger Gewerbetreibender heraus entstand der das Maskottchen, um auf die von der Schließung betroffenen Unternehmen aufmerksam zu machen. Trotz Lockerungen kommt den digitalen Angeboten auch künftig mehr Bedeutung zu. Deshalb soll die Sympathiefigur auch perspektivisch für den Netzwerkgedanken und die regionalen Kreisläufe unter Mittelsachsens Unternehmen werben. Per Facebook und Onlineaufruf sucht das Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung einen Namen. „Über 30 Namensvorschläge haben uns via Facebook oder per E-Mail erreicht“, freut sich Referatsleiter Hartmut Schneider. „Noch bis zum 13. Mai können weitere Vorschläge eingereicht werden. Danach wählt eine Jury einen Namen aus“, fasst Schneider weiter zusammen.

    In der Jury sind Vertreter aus der Landkreisverwaltung, der Industrie- und Handelskammer Chemnitz und der sechs LEADER-Regionalmanagements sowie die Schöpferin des Lokalhelden Bianka Behrami vertreten. Als Namensvorschläge sind derzeit Abkürzungen wie „Wim“, „Loki“, „Karlo“ für kauf regional-lokal oder „Milow“ für Mittelsachsens lokale Wirtschaft eingereicht worden. Aber auch kreative Schöpfungen wie Regionalo oder Sachsen-Batman sind dabei. Einige Namensideen weisen auch auf die Entstehung des Lokalhelden hin und heißen Cory oder Cora. Der Namensgeber, dessen Vorschlag die Jury auswählt, kann sich über ein Mittelsachsen-Paket freuen. Darin ist ein Thermocup aus Freiberger Porzellan, ein kleiner Vorrat an Kaffee mit Lokalheldenaufdruck und ein Button des Maskottchens enthalten. Weitere Vorschläge können unter www.facebook.com/wirtschaft.in.mittelsachsen oder per E-Mail an regionalmanagement@landkreis-mittelsachsen.de eingereicht werden.

    Schutzausrüstung bestellen

    Noch bis morgen 08:00 Uhr können Einrichtungen aus dem Gesundheitsbereich Schutzausrüstung bestellen. Dies erfolgt über den Internetauftritt des Landkreises. Die Ware wird am Freitag ausgegeben. Die nächste Bestellung ist dann wieder in der Woche ab 25. Mai möglich.

    Informationen der Agentur für Arbeit

    Während die Betriebe in Mittelsachsen intensiv damit beschäftigt sind, die Folgen der Coronakrise zu bewältigen, lernen die Schülerinnen und Schüler gerade für ihren Abschluss. „Für alle ist die aktuelle Situation eine schwierige Zeit. Fachkräfte- und Nachwuchssicherung für Zeiten nach Corona dürfen aber nicht aus den Augen verloren werden“, erklärt die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Susan Heine. Deshalb sollten die Betriebe auch in der Corona-Krise an ihren Auszubildenden festhalten und spätestens jetzt freie Ausbildungsstellen melden. Die Agentur für Arbeit Freiberg, der Landkreis Mittelsachsen sowie alle Netzwerkpartner stehen gemeinsam für das Bündnis „Allianz für Aus- und Weiterbildung“, denn neben den bisherigen Herausforderungen, wie dem demografischen und strukturellen Wandel, bedarf es besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten einer gemeinsamen Strategie. Landrat Matthias Damm: „Ob in der Wirtschaft oder Verwaltung, in der Arztpraxis, im Hotel- und Gaststättengewerbe oder im Altenheim – gut ausgebildete Fachkräfte sind der Grundstein für Mittelsachsens Wirtschaft. Sie sind unsere oftmals stillen Alltagshelden.“ Mittelsächsische Unternehmen werden jetzt aktiv angesprochen, um die Ausbildungsbereitschaft zu erhalten und die Ausbildungsvermittlung zu realisieren. Der Fokus liegt dabei auf den diesjährigen Schulabgängern und allen anderen Bewerbern, die für das aktuelle Ausbildungsjahr eine Ausbildungsstelle suchen.  Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit steht den Jugendlichen wie folgt zur Verfügung: Telefon 03731 489-100 von 08:00 bis 18:00 Uhr sowie per Mail Freiberg.151-Berufsberatung-vor-dem-Erwerbsleben@arbeitsagentur.de  Den gemeinsame Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Freiberg und des Jobcenter Mittelsachsen erreichen Interessierte unter der Hotline: 0800 4 5555 20.

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    news-3719 Fri, 08 May 2020 13:49:42 +0200 Corona-Lage am 8. Mai /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-8-mai.html Die Kinder können ab 18. Mai wieder in die Schulen und Kitas gehen, mit einem Gedenkgottesdienst wird an das Kriegsende vor 75 Jahren gedacht und das Theater ist im Internet mit Videos präsent.  Die Kinder können ab 18. Mai wieder in die Schulen und Kitas gehen, mit einem Gedenkgottesdienst wird an das Kriegsende vor 75 Jahren gedacht und das Theater ist im Internet mit Videos präsent.  In Mittelsachsen gibt es keine neuen Fälle. Seit einer Woche ist die Zahl der bestätigen Fälle konstant bei 251. Für 860 Personen hat das Gesundheitsamt einen Quarantänebescheid erlassen, 832 Personen haben die Quarantäne wieder verlassen. Aktuelle Zahlen werden täglich unter www.landkreis-mittelsachsen.de/corona veröffentlicht.

    Hinweis: Die Hotline des Landratsamtes ist montags, mittwochs und freitags von 09:00 bis 16:00 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 09:00 bis 18:00 Uhr unter 03731 799-6249 erreichbar.

    Kinder dürfen wieder in Kitas und Grundschulen

    Ab dem 18. Mai sollen Kinder wieder ihre Kitas und Schüler der Klassenstufen 1 bis 4 wieder ihre Schulen regelmäßig besuchen dürfen. Auch für alle übrigen Schüler weiterführender Schulen soll ab dem 18. Mai ein zumindest zeitweiser Besuch ihrer Schulen möglich sein. Somit haben alle Eltern einen Anspruch auf die Betreuung ihrer Kinder in Kindergärten, Kinderkrippen und Horten. Für die Wiederöffnung gelten jedoch strenge Regeln. Klassen und Betreuungsgruppen müssen strikt voneinander getrennt werden.

    Grundsätzlich dürfen nur Kinder aufgenommen werden, die keine Krankheitssymptome aufweisen. Auch das Personal muss gesund sein. In der Kindertagesbetreuung wird eine Mund-Nasen-Bedeckung situationsbedingt empfohlen. Gleiches gilt auch im Kontakt zu Erwachsenen. Ebenso sollten Eltern beim Bringen und Abholen ihrer Kinder eine Mund-Nasenbedeckung tragen. Kindern müssen jedoch keine Masken tragen.

    Um mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können, müssen die tagaktuellen Zusammensetzungen der Gruppen und Betreuer dokumentiert werden. Eltern versichern jeden Tag schriftlich vor Beginn der Betreuung oder des Unterrichts, dass keine Krankheitssymptome vorliegen. Die Auskunft muss auch den Gesundheitszustand des Hausstandes einbeziehen. Die Einrichtungsleitung kann bei Zweifel am Gesundheitszustand des Kindes eine Betreuung ablehnen.

    Das Bringen und Abholen der Kinder sollte so gestaltet sein, dass Kontakte möglichst reduziert werden. Jede Kita muss einen aktualisierten Rahmenhygieneplan erstellen und einhalten. Sanitärräume müssen mit ausreichend Seifenspender und Einmalhandtüchern ausgestattet sein. Handkontaktflächen, wie Türklinken, Tischoberflächen oder Fenstergriffe sind täglich zu reinigen. Auf regelmäßiges Händewaschen ist zu achten. Die Einrichtungen werden nur unter der Maßgabe geöffnet, dass Infektionsketten zurückverfolgt werden können und dass es zu einer strikten Zuordnung in konstante und nicht wechselnde Betreuungsgruppen und Klassen kommt, heißt es in dem Konzept. Die Rückverfolgung von Infektionsketten müsse ebenso in der Kindertagespflege gewährleistet sein. Weitere Informationen zum Konzept gibt es im SMK-Blog (www.bildung.sachsen.de/blog) und auf der Corona-Website www.cornonavirus.sachsen.de. Bürgeranfragen beantwortet die Hotline der Staatsregierung unter 0800 1000214.

    Infoveranstaltung verschoben

    Die Informationsveranstaltung für das geplante Flurbereinigungsverfahren Nassau findet am 1. September um 18:00 Uhr statt. Ursprünglich war sie für den 12. Mai geplant. Eine offizielle Ladung erfolgt über die Amtsblätter der betroffenen Gemeinden. Im Bereich der Gemarkung Nassau sowie in Teilen der Gemarkungen Clausnitz, Holzhau, Frauenstein und Reichenau gibt es seit Jahren das Ansinnen, ein Flurbereinigungsverfahren anzuordnen. Ziel der Veranstaltung ist es, die voraussichtlichen Teilnehmer über den Sinn und Zweck sowie die Kosten des Verfahrens aufzuklären. Der nachhaltige Erfolg des geplanten Verfahrens hängt vom Mitwirken aller Verfahrensteilnehmer ab.

    Jeden Tag ein neues Video vom Theater

    Auf der Internetseite www.mittelsaechsisches-theater.de sowie bei Youtube und facebook gibt es jeden Abend um 19:30 Uhr einen neuen Gruß mit Künstlern des Mittelsächsischen Theaters: Songs und Kammermusik, Lieder und Texte von jeweils etwa zwei Minuten Dauer. Außerdem spielen Blechbläser des Orchesters zum Beispiel vor Altenheimen und schicken mit großem Sicherheitsabstand musikalische Grüße an die Bewohner. Das nächste Mal am Mittwoch in Freiberg. Weitere Termine, unter anderem in Döbeln, sind in Planung. Der Besucherservice des Mittelsächsischen Theaters ist jetzt auch wieder direkt, nicht nur per Mail oder Telefon, zugänglich: im Döbelner Theaterfoyer und im Freiberger Silbermannhaus dienstags und donnerstags von 10:00 bis 13:30 und von 14:00 bis 18:00 Uhr. Neben Informationen und Gutscheinen gibt es dort jetzt auch die von den Theaterschneiderinnen angefertigten Atemschutzmasken mit Theaterlogo.

    Gedenkgottesdienst zum 75. Jahrestag des Kriegsendes

    Heute jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 75. Mal. Mit einem Gottesdienst im Freiberger Dom gedenken unter anderem Superintendentin Hiltrud Anacker, Landrat Matthias Damm und Oberbürgermeister Sven Krüger. Da er unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht wie geplant stattfinden konnte, wird der Gottesdienst im Kabelfernsehen im Kanal 9, auf dem YouTube-Kanal der Kirchgemeinde (erreichbar unter  www.freiberger-dom.de) am Freitag um 18:00 Uhr zu sehen sein.

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    news-3711 Wed, 06 May 2020 18:02:18 +0200 Corona-Lage am 6. Mai /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-6-mai.html Es gibt weiterhin keine neuen Erkrankten. Weitere Themen: Änderung der Öffnungszeiten der Ambulanzen, Ergebnisse der Ausschusssitzung und Schloss Rochsburg öffnet bald.  Es gibt weiterhin keine neuen Erkrankten. Weitere Themen: Änderung der Öffnungszeiten der Ambulanzen, Ergebnisse der Ausschusssitzung und Schloss Rochsburg öffnet bald.  In Mittelsachsen gibt es seit der Lage-Meldung von Montag keine neuen Fälle. Es ist aber ein weiterer Todesfall hinzugekommen. Dabei handelt es sich um eine 80-jährige Frau mit Vorerkrankungen. Damit gibt es sieben Todesfälle im Kreis.

    Ausschuss tagte

    Heute kam erstmals seit dem Auftreten der ersten Corona-Erkrankungen in Mittelsachsen ein Ausschuss des Kreistages zusammen. Um den notwendigen Abstand zu wahren, tagte der Ausschuss für Umwelt und Technik im Veranstaltungssaal des Beruflichen Schulzentrums „Julius Weisbach“ in Freiberg. Entsprechend der Tagesordnung wurde der Landrat beauftragt, die Rohbauarbeiten für ein Lehrschwimm- und Therapiebecken an eine Firma aus Niederwiesa zu vergeben. Sie haben ein Volumen von rund 600.000 Euro und beginnen Ende Mai. Schon seit Ende März laufen die Vorbereitungen für das Projekt auf dem Gelände Dr.-Lothar-Kreyssig-Schule in Flöha. Die Baustelle ist nun komplett eingerichtet und die Baugrube fertiggestellt. Ziel ist, dass Ende des Jahres die äußere Hülle des Gebäudes geschlossen ist und der Innenaufbau startet. Parallel laufen verschiedene Ausschreibungen, wie zur Beschaffung der Becken und für die Haustechnik. Für Ende des kommenden Jahres ist die Fertigstellung geplant. Die Gesamtkosten für das Vorhaben liegen bei rund 3,6 Millionen Euro, die über das Programm „Brücken in die Zukunft" durch den Freistaat zu drei Viertel finanziert werden.

    Außerdem wurden die Mitglieder über eine Eilentscheidung des Landrates informiert. Da die Gremien nicht tagen konnten, vergab er den Auftrag für den Ausbau der Kreisstraße (K)8212. Am 11. Mai geht es mit den Arbeiten in der Ortslage Höckendorf auf einer Länge von einem Kilometer bis zum Ortseingang Erlebach los. Die Kosten betragen rund 628.000 Euro. Die Sitzungen des Jugendhilfeausschusses und des Verwaltungs- und Finanzausschusses entfielen auf Grund der aktuellen Situation sowie mangels dringlich zu entscheidenden Themen. Der Kreistag soll am 27. Mai stattfinden. Hierzu wird der Ältestenrat morgen beraten.

    Änderungen bei den Corona-Ambulanzen

    Bis Montag hatte die Corona-Teststelle am Kreiskrankenhaus Freiberg „Fieberambulanz – Corona- & Grippediagnostik“ von 10:00 bis 12:00 Uhr geöffnet. „Erfreulicherweise liegen die Patientenzahlen seit längerem im einstelligen Bereich und spiegeln einen Trend wider, der uns Maßnahmen ergreifen lässt“, heißt es in einer Pressemitteilung der Vereinigen Gesundheitseinrichtung Mittelsachsen. Innerhalb der letzten sieben Öffnungstage hätten 51 Patienten einen Abstrich durchführen lassen. Daher zog die Teststelle nun in die Praxis für Allgemeinmedizin Dr. Roxana John um. Täglich von 11:00 bis 12:00 Uhr werden dort Verdachtsfälle gemäß aktuell gültiger Kriterien auf Corona getestet. Patienten sollen die Praxisräumlichkeiten ausschließlich mit einem Mund-Nasen-Schutz betreten.

    Auch in Mittweida gibt es neue Öffnungszeiten: Die Anzahl der wöchentlichen Tests in dieser Corona-Ambulanz lag bei etwa 25, „Auf Grund der geringen Nachfrage haben wir uns dazu entschieden, das Angebot ab der kommenden Woche auf drei Tage pro Woche zu reduzieren“, erklärt die Klinik. Ab 11. Mai ist die Ambulanz wie folgt geöffnet: Montag, Mittwoch und Freitag: 09:00 bis 11:00 Uhr. Auch dort wird nach den aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes getestet. Die Patienten werden gebeten, vorab telefonisch mit der Corona-Ambulanz oder mit dem Hausarzt Kontakt aufzunehmen. Die Corona-Ambulanz ist wie folgt telefonisch erreichbar: Tel. 03727 99-1090 (Montag bis Freitag: 09:00 – 13:00 Uhr). Informationen stellen die Häuser auf ihren jeweiligen Internetseiten zur Verfügung: Freiberg und Mittweida.

    Wettbewerb wird verschoben

    Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“  auf Kreisebene verschiebt sich um ein Jahr. Die Anmeldefrist zur Teilnahme wird auf den 30. April 2021 verlängert, ursprünglich endete diese Ende Mai. Bei einer erfolgreichen Teilnahme auf Landkreisebene kann der jeweilige Ort beim Ausscheid auf Landesebene mitmachen. Erstmals wird in dieser Runde den teilnehmenden Orten mit der „Dorfwerkstatt“ eine professionelle Begleitung während des Wettbewerbs angeboten. Dörfer, die eine „Dorfwerkstatt“ durchführen wollen, erhalten die Unterstützung kostenfrei und direkt im Ort in Form von moderierten Workshops und fachlicher Expertise, um ihre Projekte zu entwickeln. 

    Informationen gibt es unter: www.laendlicher-raum.sachsen.de/dorfwettbewerb

    Agentur für Arbeit Freiberg und Jobcenter Mittelsachsen setzen auf Telefon- und Online-Zugang

    Die Agentur für Arbeit Freiberg und das Jobcenter Mittelsachsen haben die persönlichen Kontakte in den Dienststellen auf andere Kommunikationskanäle verlagert. Die meisten Anliegen werden telefonisch oder online geklärt. Diese Regelungen haben weiterhin Bestand. „Unsere wichtigste Aufgabe ist gegenwärtig die zuverlässige Zahlung von Geldleistungen, um Existenzen zu sichern. Dazu gehören vorrangig das Kurzarbeitergeld, das Arbeitslosengeld und das Arbeitslosengeld II“, so Susan Heine, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Freiberg.  Alle zusätzlich eingerichteten Hotlines rund um die Themen Ausbildung, Arbeit und Beruf sind über www.arbeitsagentur.de/sachsen abrufbar. Persönliche Gespräche werden in Notfällen möglich sein. In diesen Ausnahmefällen vereinbaren die Jobcenter und Arbeitsagenturen mit den Kunden einen Termin.

    Gemeinsame Hotline Gastgewerbe und Tourismus

    Im Zusammenhang mit der Corona-Krise und den drastischen Auswirkungen auf das Gastgewerbe und die Tourismuswirtschaft in Sachsen entstehen bei den Unternehmen eine Vielzahl von Fragen und der Wunsch nach Informationen, Beratung und Begleitung für die Bewältigung deren Folgen. Das vom Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK) unterstützte Projekt „Hotline Gastgewerbe & Tourismus" des DEHOGA Sachsen e. V. und LTV SACHSEN stellt in Verbindung mit der LTV-Website „Corona-Kompass Tourismus" ein zentrales, sachsenweites Instrument dar, um diesen Bedarf zu kanalisieren. Den touristischen Leistungsträgern steht damit ein sehr flexibles Instrument zur Kommunikation und Krisenbewältigung zur Verfügung. Dafür ist eine gemeinsame Hotline täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr unter 0351 85032250 erreichbar.

    Wiedereröffnung von Schloss Rochsburg zu Himmelfahrt

    Um die geltenden Hygienerichtlinien der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung zu gewährleisten, werden momentan alle erforderlichen Maßnahmen zur Wiedereröffnung des Museums Schloss Rochsburg vorgenommen, die sich auf Grund von Lieferengpässen von Desinfektion- und Hygieneartikeln verzögern. Ab Donnerstag, dem 21. Mai 2020, öffnet Schloss Rochsburg wieder die Tore für den Besucherverkehr. Zum Schutz von Gästen und Mitarbeiten ist der Besuch des Museums bis auf Weiteres nur unter Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung erlaubt. Nach der Wiedereröffnung ist, neben der Dauerausstellung zur Geschichte des Schlosses und seiner Bewohner, die beliebte Kostümausstellung „Leute machen Kleider“ zu 1 000 Jahren Modegeschichte wieder zu sehen. Auch die aktuelle Sonderausstellung „Konferenz der Tiere“ lädt zu einem Besuch ein.

    Von Zuhause aus über das Studium und die Studienangebote informieren – Online Campustag der TU Bergakademie Freiberg am 16. Mai möglich

    Die TU Bergakademie  Freiberg möchte Studieninteressierte dabei unterstützen, den passenden Studiengang zu finden und sich umfassend über das Studium in Freiberg zu informieren. Dafür veranstaltet sie am 16. Mai von 10:00 bis 15:00 Uhr erstmals einen Online Campustag. Die vielfältigen Video-Angebote werden auf einer eigens dafür angelegten Website präsentiert. Neben Studiengangsvorstellungen erwarten Interessierte auch kurze Clips zu den Themen Studienfinanzierung, Auslandssemester und Universitätssport sowie studentisches  Leben und Engagement. Eine persönliche Beratung ist beim Online Campustag von 10:00 bis 15:00 Uhr möglich. Im Live-Chat beantwortet die Studienberatung der Universität alle Fragen rund um das Studium und gibt Tipps zur Studienwahl und zur Einschreibung. In virtuellen Räumen finden zu festgelegten Zeiten außerdem Fachberatungen statt. Konkrete Fragen zu einzelnen Studiengängen können hier individuell geklärt werden. Was es heißt, in Freiberg zu studieren, erzählen Studierende im Studi-Talk.

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    news-3709 Wed, 06 May 2020 12:41:31 +0200 Mehr Anschlüsse für schnelles Internet /das-amt/neuigkeiten/mehr-anschluesse-fuer-schnelles-internet.html Nun können auch Grundstücke beim Glasfaserausbau mit berücksichtigt werden, die in der Vergangenheit nicht Bestandteil der Förderkulisse waren, aber an der Ausbaustrecke liegen. Nun können auch Grundstücke beim Glasfaserausbau mit berücksichtigt werden, die in der Vergangenheit nicht Bestandteil der Förderkulisse waren, aber an der Ausbaustrecke liegen. Konkret können durch den sogenannten Vortriebsausbau jetzt alle Gebäudeanschlüsse, welche sich grundstücksanliegend entlang der Glasfasertrassen zu den weißen Flecken und um diese herum befinden, mit Abzweigen (Stichleitungen) bis auf das Grundstück - konkret bis zur Hauswand - mit verlegt werden, erklärt der Breitbandkoordinator im Landratsamt Mattias Borm. Dabei geht es um Anschlüsse, die bereits mit einer Downloadrate von mindestens 30Mbit/s als versorgt gelten. Sollte diese von der EU festgesetzte Grenze sich in Zukunft ändern, wäre ein weiterer geförderter Ausbau erst zu diesem Zeitpunkt in einem zusätzlichen Projekt möglich. Mit dem Vortriebsausbau soll die Erschließung von so viel wie möglichen Grundstücke in einem Bauprojekt erreicht werden, erklärt Mattias Borm. Gleichzeitig werden die Telekommunikationsunternehmen, die den Ausbau durchführen, möglichst rechtsverbindlich verpflichtet, bei den Vortriebsanschlüssen die wenigen Restarbeiten für einen Hausanschluss eigenwirtschaftlich zu tätigen. Der letzte Meter von der Hauswand bis zum Gebäudeverteiler darf nicht über Fördermittel abgerechnet werden.

    „Da nun auch für den Vortriebsbereich die wesentlichen Teile der investiven Kosten innerhalb der Förderung liegen, sollten die Chancen für eine umfassende Übereinkunft zur erweiterten Anschlussanbindung mit dem ausbauenden Telekommunikationsunternehmen recht hoch sein“, sagt Mattias Borm.

    Die Strategie des Landkreises ist es, die sich damit eröffnenden Möglichkeiten optimal auszuschöpfen auch wenn sich dadurch die Vergabeverfahren um einige Wochen verzögern.

    Wie viele zusätzliche Anschlüsse der Vortriebsausbau bringt, lässt sich aktuell noch nicht sagen. „Das wissen wir erst, erst wenn die Firmen ihre Netz- und Schachtpläne bei uns einreichen“, so Borm.

    Ein Anschlusszwang für die Hausbesitzer besteht nicht, wie Mattias Borm betont. Jeder sollte aber die Möglichkeit nutzen, empfiehlt er. Bei den geförderten Anschlüssen entstehen dem Hausbesitzer dadurch keine Kosten.

    Nachdem die neuen Bedingungen in die Vergabeunterlagen eingearbeitet worden sind, soll die Ausschreibung beginnend ab Mitte Mai veröffentlicht werden. „Unabhängig davon ist ein Baubeginn vor 2021 nicht realistisch“, sagt Mattias Borm. Allein das  EU-Vergabeverfahren dauert etwa ein dreiviertel Jahr. „Wir wollen gern so schnell wie möglich sein, aber das hängt natürlich auch von den Kapazitäten der beteiligten Unternehmen ab.“

    Von September bis Dezember 2018 erfolgte die Evaluierungsphase für den flächendeckenden Breitbandausbau. Der Schwerpunkt 2019 war die Fördermittelakquise. In diesem Jahr geht es um die Umsetzungsphase.

    Im Internetauftritt des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de (Stichwort Breitband) kann derzeit kartenbasiert verfolgt werden, welche Gebiete und Ortsteile in das Landkreisprojekt integriert sind. „Unser Ziel ist, dass die Bürgerinnen und Bürger sehen, wer – und zum Zeitpunkt fortgeschrittener Planungen wann – an das Breitbandnetz über unser Projekt angeschlossen sein wird“, so Mattias Borm. Die durch den Vortrieb zusätzlich zu erschließenden Grundstücke können derzeit jedoch verfahrenstechnisch noch nicht in den Ausbaukarten dargestellt werden.

    Das landkreisweite Breitbandausbauprojekt richtet sich an die landkreiszugehörigen Kommunen, die keine beziehungsweise keine wirtschaftlich sinnvolle Möglichkeit haben, ein erfolgreiches Einzelprojekt durchzuführen. 

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    news-3708 Wed, 06 May 2020 10:15:10 +0200 Lokalheld sucht Namen – Einreichungen bis 13. Mai /das-amt/neuigkeiten/lokalheld-sucht-namen-einreichungen-bis-13-mai.html Als Maskottchen auf der Kauf-regional-Seite zeigt ein kleiner blau-gelber Lokalheld, welche Unternehmen in Mittelsachsen Liefer- oder Abholservices, Onlineshops oder Gutscheine im Angebot haben. Besonders Händler und Gastronomen, die bisher kaum Berührungspunkte mit der Digitalisierung hatten, nutzen das kostenfreie Angebot.

    Die Sympathiefigur setzen die Firmen in der Form von Aufklebern oder aufgedruckt auf Etiketten und Banderolen ein. Spätestens hier kam die Frage auf: „Und wie heißt er denn?“ – Ja wie? Ein Bezug zu Mittelsachsen wäre schön oder zu seiner Funktion als Werbefigur für regionale Unternehmen. Die Landkreisfarben trägt der kleine Held bereits und unterscheidet sich so vom großen Peniger Bruder.

    Namensvorschläge können bis zum 13. Mai per E-Mail an regionalmanagement@landkreis-mittelsachsen.de geschickt oder als Kommentar auf der Facebookseite der Wirtschaftsregion unter facebook.com/wirtschaft.in.mittelsachsen hinterlassen werden. Eine Jury, bestehend aus der Illustratorin des Mittelsachsenhelden Bianka Behrami, Vertretern der mittelsächsischen LEADER-Regionen, des Einzelhandelsarbeitskreises der Industrie- und Handelskammer und des Referates Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung, wählt dann den Namen aus.

    Damit die Gedanken in Schwung kommen, steht für die Siegerin oder den Sieger eine Mittelsachsen-Tasche bereit. Darin sind neben Infomaterialien zur regionalen Wirtschaft wie Einkaufsführer und ProduktSCHAU, natürlich auch ein Mittelsachsen-Thermokaffeebecher aus Freiberger Porzellan und kleiner Vorrat an Kaffee mit den Lokalheldenaufdruck aus der Kaffeerösterei in Burgstädt. Auch einen Button mit dem Lokalhelden legt Schöpferin Bianka Behrami dazu. „Künftig soll das Maskottchen seine Funktion für Mittelsachsens Wirtschaft noch ausbauen und Händlern und Gastronomen ein Netzwerk bieten. Aktuell geben einige von ihnen schon Tipps, wie sie mit der Krise umgehen. Durch die gemeinsame Plattform und den Eintrag auf der Karte unterstützen sich die Unternehmen gegenseitig“, fasst Hartmut Schneider, Leiter des Referates Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung das Ansinnen der Lokalhelden-Aktion zusammen.

    Das Maskottchen und über 170 Angebote regionaler Unternehmen gibt es unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/kaufregional.html

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    news-3702 Mon, 04 May 2020 16:58:13 +0200 Corona-Lage am 4. Mai /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-4-mai.html Es gibt keine neuen Fälle. Außerdem in der heutigen Meldung: Hinweis zu Spielplätzen, Berufswahl in Krisenzeiten und Kaffeeaktion aus Burgstädt. Es gibt keine neuen Fälle. Außerdem in der heutigen Meldung: Hinweis zu Spielplätzen, Berufswahl in Krisenzeiten und Kaffeeaktion aus Burgstädt. In Mittelsachsen sind auch heute keine weiteren Fälle hinzugekommen. Damit ist die Zahl der positiv getesteten Personen konstant bei 251. Für 858 Personen erlies das Gesundheitsamt einen Quarantänebescheid, 813 Personen haben die Quarantäne wieder verlassen. Rund 240 Personen gelten rechnerisch wieder als gesund. Die nächste Lage ist für Mittwoch geplant. Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de/corona aktualisiert. 

    Hinweis zu Spielplätzen
    Zahlreiche Fragen richteten Kommunen an den Landkreis zur Benutzung der Spielplätze. Dies ist mit der neuen Regelung möglich. Das Gesundheitsamt hat den Städte- und Gemeindetag entsprechende Empfehlungen herausgegeben. Demnach ist beispielsweise auf den Mindestabstand von Besuchern und Begleitpersonen zu achten. Den Spielplatz darf nur betreten, wer keine Symptome aufweist, die auf eine Infektionskrankheit hinweisen. „Nach dem Spielen sollen die Hände und das Gesicht gründlich waschen werden. Für die Hände gilt: mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife reinigen“, heißt es aus dem Gesundheitsamt. Außerdem solle der Kontakt zu Risikogruppen vermieden werden. Zu Risikogruppen zählen Personen über 60 Jahre beziehungsweise mit einer Vorerkrankung. 
    Der Kreissportbund hat auf seiner Internetseite Empfehlungen zum Wiedereinstieg in den Vereinssport veröffentlicht. 

    Berufswahl in Krisenzeiten
    Auch wenn in der aktuellen Situation viele Unsicherheiten bestehen, steht der Ausbildungsbeginn nach den Sommerferien 2020. Die Berufsberaterinnen und Berufsberater der Agentur für Arbeit Freiberg sind weiter per E-Mail und Telefon erreichbar und stehen den Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite. Daneben werden Arbeitgeber zu Fragen der Sicherung ihres Fachkräftenachwuchses von dem gemeinsamen Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur Freiberg und dem Jobcenter Mittelsachsen beraten. „In den nächsten Wochen widmen wir uns auch verstärkt den Unternehmen und wollen dazu in den Dialog treten“, erklärt die Agentur in einer Pressemitteilung heute. Fachkräftesicherung und Nachwuchs für Zeiten nach Corona dürfe nicht aus den Augen verloren werden. Für Unternehmen hat die Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Susan Heine folgenden Rat: „Sollte auf Grund der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens die Ausbildungsaufnahme unklar sein oder sind sich als Arbeitgeber unsicher, den Ausbildungsvertrag mit dem Jugendlichen abzuschließen, steht unser Arbeitgeberservice mit Beratung und Unterstützung zur Verfügung.“ Der gemeinsame Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Freiberg und des Jobcenters Mittelsachsen ist unter der Hotline: 0800 4 5555 20 erreichbar.

    Mittelsachsens Unternehmen halten zusammen: dufte Kaffeeaktion aus Burgstädt
    „Wir fühlen uns wohl in Mittelsachsen und ganz besonders in Krisenzeiten möchten wir dies auch zeigen“, sagen Maik und Jan Reinhardt. Gemeinsam gründen der gelernte Elektromonteur und sein Sohn, gelernter Koch, 2013 eine Kaffeerösterei in Burgstädt. Bereits seit 1991 vertreibt Maik Reinhardt Kaffeemaschinen, da lag die Erweiterung zu einem kleinen, im wahrsten Sinne des Wortes duften Familienunternehmen nahe. Die beiden Reinhardts sind Ansprechpartner für Fragen rund um das liebste Getränk der Sachsen. Neben Kaffee und Tee, werden auch Präsente angeboten. Und noch eine Besonderheit gibt es im Onlineshop der Kaffeerösterei: „Wir bringen Logos oder Fotos unserer Kunden auf Kaffeetüten oder Eierlikörflaschen. Da lag die Idee nahe, uns der Lokalhelden-Aktion des Landkreises anzuschließen“, sagt Maik Reinhardt. Mit dem Eintrag in die „Kauf regional“-Karte zeigen die Kaffeespezialisten, was es alles im Onlineshop gibt. „Seit die Gastronomie geschlossen hat, sind wir froh über dieses Standbein neben unserem Laden in Burgstädt. Da es anderen auch so geht, möchten wir den Kunden unserer 250g-Packungen den Hinweis geben auch bei anderen Läden online vorbeizuschauen.“ erklärt der gebürtige Frankenberger die Aktion. Das Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung stellt Unternehmen kostenfrei Aufkleber und die Druckdatei des Maskottchens der „Kauf-regional“-Kampagne zur Verfügung. Auf einer Karte werden ebenfalls kostenfrei Angebote mit Abhol- und Lieferservices, Onlineshops und Gutscheinangeboten veröffentlicht. Bereits über 170 Angebote sind online unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/kaufregional.html zu finden.

    Hotline: 
    Die Hotline des Landratsamtes zu Corona ist unter der Rufnummer 03731 799-6249 montags, mittwochs und freitags von 09:00 bis 16:00 Uhr besetzt, dienstags und donnerstags von 09:00 bis 18:00 Uhr. Anfragen zum Thema können auch per E-Mail an corona@landkreis-mittelsachsen.de gestellt werden. 

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    news-3700 Mon, 04 May 2020 10:09:44 +0200 Brücke über Gimmlitz in Lichtenberg wird instand gesetzt /das-amt/neuigkeiten/bruecke-ueber-gimmlitz-in-lichtenberg-wird-instand-gesetzt.html Ab 6. Mai 2020 beginnen die Arbeiten zur Instandsetzung der Brücke an der Kreisstraße (K) 7730 über die Gimmlitz in Lichtenberg (neben Bäckerei). Erforderlich ist die Maßnahme, weil der bauliche Zustand der Kappen einschließlich der Straßenborde eingeschränkt ist und die Geländer nicht mehr den aktuellen Richtlinien entsprechen. Ab 6. Mai 2020 beginnen die Arbeiten zur Instandsetzung der Brücke an der Kreisstraße (K) 7730 über die Gimmlitz in Lichtenberg (neben Bäckerei). Erforderlich ist die Maßnahme, weil der bauliche Zustand der Kappen einschließlich der Straßenborde eingeschränkt ist und die Geländer nicht mehr den aktuellen Richtlinien entsprechen. Was wird gemacht?

    • Belagserneuerung im Brückenbereich

    • Teilabbruch und Erneuerung der Kappen

    • Erneuerung der Geländer

    • Herstellung einer Böschungstreppe

    • Punktuelle Ausbesserung von Schadstellen in Brückenplatte und Mauerwerk

    Von wann bis wann wird gebaut?

    • Baubeginn 6. Mai 2020, Bauende voraussichtlich 4. September 2020

    Umleitung

    Die Umleitung mit Fahrziel Oberbobritzsch aus Richtung Mulda erfolgt über die S 209 – Weißenborn und die S 184. Die Umleitung in der Gegenrichtung erfolgt sinngemäß. Die innerörtliche Umleitung verläuft über kommunale Straßen.

    Kosten

    Die Höhe der Baukosten liegt bei rund 212.000 Euro, diese werden durch den Freistaat finanziert.

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    news-3697 Sun, 03 May 2020 11:28:26 +0200 Corona-Lage am 3. Mai /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-3-mai.html Es gibt keine neuen Erkrankungsfälle, ab morgen gelten neue Regeln in Sachsen, die Fahrbibliothek ist wieder unterwegs, es gehen mehr Kinder in die Notbetreuung und es geht in der heutigen Meldung um Kredite für Studenten. Es gibt keine neuen Erkrankungsfälle, ab morgen gelten neue Regeln in Sachsen, die Fahrbibliothek ist wieder unterwegs, es gehen mehr Kinder in die Notbetreuung und es geht in der heutigen Meldung um Kredite für Studenten. Am Freitag, Samstag und heute sind keine weiteren Personen aus Mittelsachsen positiv auf das sogenannte Corona-Virus getestet worden. Somit gibt es im Landkreis 251 positive Fälle – 79 wurden im Altkreis Döbeln, 71 wurden im Altkreis Mittweida und 101 wurden im Altkreis Freiberg registriert. In der vergangenen Woche wurde eine Schülerin der Oberschule Waldheim positiv getestet. Die Klasse mit acht Schülerinnen und Schüler sowie vier Lehrer wurden als Kontaktpersonen im weiteren Sinne getestet. Es gab keine weiteren positive Befunde. Der Test einer Schülerin steht noch aus. Quarantänemaßnahmen sind nicht notwendig. „Da die Abstände eingehalten und eine Mund-Nasenabdeckung  getragen worden ist, gelten die getesteten Personen nicht als direkte Kontaktpersonen nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts“, heißt es aus dem Gesundheitsamt. Die anderen Schülerinnen und Schüler können somit am Montag wieder regulär die Einrichtung besuchen, es gibt keine Einschränkungen aus Sicht des Gesundheitsamtes im Schulbetrieb. Im Zusammenhang mit dem Fall appelliert nochmals das Gesundheitsamt die Hygieneregeln genau zu beachten, sich beispielsweise regelmäßig die Hände zu waschen.

    Neue Regeln in Sachsen ab morgen

    Verpflichtend ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung weiterhin in Geschäften des Einzelhandels und beim Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel. Alle Versammlungen und sonstigen Ansammlungen von Menschen bleiben untersagt. Ausgenommen sind Zusammenkünfte mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und weiterer fünf Personen zur Begleitung Sterbender. Gottesdienste sind unter Einhaltung der bestehenden Hygienevorschriften und der Abstandsregelung erlaubt. Einrichtungen und Angebote mit Publikumsverkehr bleiben grundsätzlich geschlossen und untersagt. Die bereits bestehenden Ausnahmen werden erweitert auf Gedenkstätten, Bibliotheken ausschließlich zur Medienausleihe, Archive, Museen, Ausstellungen, Galerien, Ausstellungshäuser und Außenanlagen von Tierparks, Botanischen sowie Zoologischen Gärten. In geschlossenen Räumen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Öffnen dürfen Fahrschulen. Allerdings dürfen sie noch keine Fahrstunden und praktische Fahrprüfungen für PKW anbieten.

    Spielplätze dürfen bei Einhaltung eines speziellen hygienischen Nutzungskonzepts nach Genehmigung durch die Kommune wieder benutzt werden. Auch Außensportstätten sind zur Nutzung wieder zugelassen, wenn Abstandsregeln und Hygienevorschriften eingehalten werden. Die Vorschriften für Geschäfte, Betriebe und Dienstleistungsbetriebe bleiben weitgehend bestehen. Einkaufszentren müssen zur Öffnung Konzepte vorlegen, die mit dem Gesundheitsamt abzustimmen sind. Möbelhäuser dürfen zusätzlich öffnen. Für den Einzelhandel ist weiterhin eine Verkaufsfläche von 800 qm erlaubt, die nunmehr auch durch Absperrung oder ähnliche Maßnahmen geschaffen werden kann. Öffnen dürfen künftig Friseure und artverwandte Dienstleistungen, wenn sie besondere Schutzmaßnahmen für Kunden und Beschäftigte anwenden.

    Gaststätten, Hotels und Beherbergungsbetriebe bleiben geschlossen. Erlaubt sind künftig Dauercamping sowie Ferienwohnungen und Wohnmobile zur Eigennutzung. Weitere Informationen unter www.coronavirus.sachsen.de

    Mehr Kinder in der Notbetreuung

    In Mittelsachsen hat sich die Quote der Kinder in der Notbetreuung im Vergleich zur Vorwoche leicht erhöht. Lag die Zahl in der vergangenen Woche bei rund 14 Prozent, werden nun rund 18 Prozent der Kinder betreut, die eigentlich in die Kitas gehen. Grund für die Erhöhung sind die bisherigen Regelungen, die seit 18. April galten. Die Liste der Sektoren beziehungsweise relevanten Berufe wurde erweitert. Der Freistaat entschied in der vergangenen Woche weitere Regelungen zu den Kitas: Demnach ändert sich auch der Anspruch auf Betreuung oder Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen. Integrationskinder im Alter vor der Einschulung mit Anspruch auf Eingliederungshilfe haben nun auch Anspruch auf Notbetreuung, wenn die Personensorgeberechtigten die Betreuung auch unabhängig von ihrer beruflichen Tätigkeit nicht leisten können. Betreuungsangebote in der Kindertagespflege sind ab morgen wieder möglich.

    Neues Bestellsystem für Schutzausrüstung

    Der Landkreis hat auf seiner Internetseite ein Verfahren eingestellt, wie beispielsweise Pflegeeinrichtungen Schutzausrüstung bestellen können. Jede Woche erhält der Landkreis vom Freistaat eine entsprechende Lieferung. Die Ausrüstung soll dann weiter verteilt werden unter anderem an ambulante Pflegedienste, stationäre Pflegeeinrichtungen, Hospize und Wohnheime für Menschen mit Behinderung. Dabei handelt es sich beispielsweise um Masken oder Einmalhandschuhe. Mittels eines Online-Bestellformulars können die Dinge bis Mittwoch 08:00 Uhr bestellt und Freitag abgeholt werden.

    Neuland wagen: von der B2B zur Endkundenproduktion

    Flexitex in Augustusburg kennt sich aus mit textilen Schutzhüllen. Allerdings mit dem Schutz von Robotern und Schweißtechnik. Die Schutzhüllen kommen immer dort zum Einsatz, wo sensible Technik vor Verschmutzung und Hitze geschützt werden muss. In der Industrie ist das mittelsächsische Unternehmen ein starker Partner. Mit dem Ausbruch der Corona-Krise stand die Fertigung für den Automobilsektor still. Kurzarbeit beherrscht den Alltag der Flexitex-Kunden und ein ungewisser Blick in die Zukunft. „Als die Diskussion zu Schutzausrüstungen in den Medien aufkam, haben wir uns auf unsere Stärken besonnen. Wir kennen uns aus mit der Konfektion von Geweben, die in Schutzausrüstungen vorkommen. Neu für uns ist die Zielgruppe und die eingesetzten Materialien – statt für Maschinen fertigen wir aktuell Produkte für Menschen. Darüber hinaus vertreiben wir unsere Produkte normalerweise an Kunden aus dem B2B-Bereich“, blickt Claudia Ebert, verantwortlich für Marketing und Vertrieb zurück. „Durch die Einrichtung eines Online-Shops sollen die Behelfs-Mundmasken auch an Endkunden verkauft werden können“, ergänzt sie weiter. Ein hoch-motiviertes, flexibles Team hat sich der Veränderung gestellt und fertigt in zwei Schichten Behelfs-Mundmasken sowie andere Einweg-Produkte wie Behelfs-Kittel und Behelfs-Schwestern-Hauben. Diese werden hauptsächlich an Arztpraxen abgegeben. Auch Reinigungstücher bietet Flexitex an. „Was unseren Kunden in der Industrie gute Dienste erweist, hilft auch zum Beispiel Händlern, die Hygieneanforderungen in den Geschäften zu erfüllen“, fasst Claudia Ebert zusammen. Mit dem Eintrag in der Kauf-regional-Karte unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/kaufregional.html möchte Flexitex sich gewerblichen und Privat-Kunden vorstellen.

    Kredite für Studenten

    Es gibt jetzt es eine Perspektive für diejenigen, die keinen Anspruch auf BAföG-Mittel haben oder keine anderweitigen Unterstützungsangebote nutzen können. Konkret können Studierende ab dem 8. Mai zunächst zinslose Überbrückungsdarlehen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) online beantragen. Pro Monat können sich die Studierenden dann maximal 650 Euro auszahlen lassen – nähere Informationen unter: www.kfw.de/studienkredit-coronahilfe. Als zweite Säule zur Unterstützung von Studierenden in Not stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) insgesamt 100 Millionen Euro für die Studierendenwerke in ganz Deutschland zur Verfügung. Es stärkt damit deren Nothilfefonds, über die die Studierenden dann Zuschüsse beantragen können. In Sachsen gibt es vier Studentenwerke. (Chemnitz/Zwickau, Dresden, Freiberg, Leipzig) In den nächsten Tagen  werden die genauen Modalitäten zur Beantragung und Auszahlung in den zuständigen Stellen der Studentenwerke geklärt.

    Die Fahrbibliothek ist wieder da

    Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Fahrbibliothek der Kreisergänzungsbibliothek Mittelsachsen vorübergehend ihren Betrieb einstellen. Ab morgen wird die Fahrbibliothek wie gewohnt die üblichen Haltestellen im Landkreis anfahren. Termine und Ausleihzeiten bleiben bestehen. Um die geltenden Hygienestandards einhalten zu können, wird es zunächst kleinere Änderungen geben. Die Ausleihe und Rückgabe wird nur am Fahrzeug möglich sein, da durch den Ausfall mit einem höheren Rückgabeaufkommen zu rechnen ist. Für Vorbestellungen sollten die Internetseite der Kreisergänzungsbibliothek genutzt (www.fahrbibliothek.bbopac.de) oder die Mitarbeiterinnen telefonisch beziehungsweise per E-Mail kontaktiert werden. So kann die „Medientüte“ mit speziellen Büchern oder Medien verschiedener Genres, je nach Leserwunsch schon im Vorfeld gepackt werden. Lange Wartezeiten werden somit vermieden. „Das Team der Bibliothek freut sich auf seine Leserinnen und Leser, verbunden mit der Bitte, die Hygieneregeln einzuhalten“, schreibt die Mittelsächsische Kultur gGmbH in einer Mitteilung.

    Wieder Regelfahrplan bei der MRB

    Ab morgen fährt die Mitteldeutsche Regiobahn auf nahezu allen Linien wieder nach dem regulären Fahrplan, um den Fahrgästen in den Zügen ausreichend Platz anbieten zu können. Einzige Ausnahme: Die Verstärkerzüge zwischen Chemnitz und Zwickau und zwei nächtliche Verbindungen auf der Linie RB 30 Dresden – Chemnitz – Zwickau sowie einige Nachtzüge auf der Linie RB 110 Leipzig – Döbeln entfallen. Durch die erweiterten Corona-Regelungen können die MRB-Service-Dienstleistungen wieder regulär angeboten werden. Aufgrund der eingeführten Schutzmaßnahmen verkaufen die MRB-Kundenbetreuer ab dem 4. Mai wie gewohnt Fahrscheine in den Zügen. Die Mitarbeiter in den MRB-Kundencentern und den Partneragenturen stehen ebenfalls wieder für Fahrscheinverkäufe und persönliche Beratung zur Verfügung. Es gelten die gewohnten Öffnungszeiten – lediglich einige Partneragenturen öffnen noch zu leicht eingeschränkten Zeiten. Bei Fahrten im ÖPNV ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend. Ebenso sollte sich jeder Fahrgast an die geltenden Abstand- sowie Hygieneregeln halten. Den detaillierten Fahrplan sowie weitergehende Informationen erhalten Fahrgäste auf der Webseite www.mitteldeutsche-regiobahn.de

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    news-3693 Thu, 30 Apr 2020 21:03:17 +0200 Neue Regeln in Sachsen ab Montag /das-amt/neuigkeiten/neue-regeln-in-sachsen-ab-montag.html Das Kabinett neue Regeln zum Umgang mit Corona beschlossen. Sie gelten ab Montag und betreffen unter anderem Kitas, Schulen, Spielplätze, den Handel und den Sport. Das Kabinett neue Regeln zum Umgang mit Corona beschlossen. Sie gelten ab Montag und betreffen unter anderem Kitas, Schulen, Spielplätze, den Handel und den Sport. Das Kabinett hat auf seiner heutigen Sitzung weitere Lockerungen bestehender Corona-Beschränkungen und die Öffnung von Einrichtungen beschlossen. Die Lockerungen setzen die Einhaltung hygienischer Auflagen voraus. Zur Vermeidung von Ansteckungen bleiben die bestehenden Kontaktbeschränkungen im Wesentlichen gültig. Diese Grundsätze gelten für alle Lebensbereiche, auch für Arbeitsstätten. Um eine Ausbreitung des Virus zu reduzieren oder gar zu verhindern, gilt weiter die Aufforderung, auf private Reisen, Ausflüge und Besuche – auch von Verwandten – zu verzichten. Das trifft auch für überregionale tagestouristische Ausflüge zu. Erlaubt ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum nicht nur wie bisher mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit einer weiteren nicht im Hausstand lebenden Person, sondern auch mit deren Partnerin oder ihrem Partner. Das gilt auch für die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts. 

    Dringend empfohlen wird, im öffentlichen Raum und insbesondere bei Kontakt mit Risikopersonen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, um für sich und andere das Risiko von Infektionen zu reduzieren. Verpflichtend ist das Tragen dieser Mund-Nasen-Bedeckung weiterhin in Geschäften des Einzelhandels und beim Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel. Alle Versammlungen und sonstigen Ansammlungen von Menschen bleiben untersagt. Ausgenommen sind Zusammenkünfte mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und weiterer fünf Personen zur Begleitung Sterbender. Gottesdienste sind unter Einhaltung der bestehenden Hygienevorschriften und der Abstandsregelung erlaubt. Gestattet sind auch der Besuch von Kitas zur Notbetreuung, von öffentlichen und freien Schulen im Zusammenhang mit der geltenden Allgemeinverfügung sowie der Besuch von Bildungseinrichtungen und Berufsbildungszentren. Erlaubt sind auch ortsfeste Versammlungen unter freiem Himmel mit einer maximalen Teilnehmerzahl von 50 Besuchern und einer zeitlichen Begrenzung auf 60 Minuten. Die Versammlungsteilnehmer müssen einen Mindestabstand von 1,5 Meter zueinander einhalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

    Einrichtungen und Angebote mit Publikumsverkehr bleiben grundsätzlich geschlossen und untersagt. Die bereits bestehenden Ausnahmen werden erweitert auf Gedenkstätten, Bibliotheken ausschließlich zur Medienausleihe, Archive, Museen, Ausstellungen, Galerien, Ausstellungshäuser und Außenanlagen von Tierparks, Botanischen sowie Zoologischen Gärten. In geschlossenen Räumen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Öffnen dürfen Fahrschulen. Allerdings dürfen sie noch keine Fahrstunden und praktische Fahrprüfungen für PKW anbieten.

    Spielplätze dürfen bei Einhaltung eines speziellen hygienischen Nutzungskonzepts nach Genehmigung durch die Kommune wieder benutzt werden. Auch Außensportstätten sind zur Nutzung wieder zugelassen, wenn Abstandsregeln und Hygienevorschriften eingehalten werden. 

    Die Vorschriften für Geschäfte, Betriebe und Dienstleistungsbetriebe bleiben weitgehend bestehen. Einkaufszentren müssen zur Öffnung Konzepte vorlegen, die mit dem Gesundheitsamt abzustimmen sind. Möbelhäuser dürfen zusätzlich öffnen. Für den Einzelhandel ist weiterhin eine Verkaufsfläche von 800 qm erlaubt, die nunmehr auch durch Absperrung oder ähnliche Maßnahmen geschaffen werden kann. Öffnen dürfen künftig Friseure und artverwandte Dienstleistungen, wenn sie besondere Schutzmaßnahmen für Kunden und Beschäftigte anwenden. Gaststätten, Hotels und Beherbergungsbetriebe bleiben geschlossen. Erlaubt sind künftig Dauercamping sowie Ferienwohnungen und Wohnmobile zur Eigennutzung.
    Möglich sind wieder Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit mit einem genehmigten Konzept zur Hygiene und der professionellen Betreuung. Die Besuchsverbote in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, Wohngemeinschaften sowie Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen und stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe bleiben mit den bereits bisher geltenden Ausnahmemöglichkeiten bestehen. Diese Verordnung tritt am 4. Mai 2020 in Kraft und mit Ablauf des 20. Mai 2020 außer Kraft.

    In seiner heutigen Sitzung hat das Kabinett zudem beschlossen, die Geltungsdauer der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung sowie der Allgemeinverfügungen „Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen", „Tagespflege (SGB XI)", „Alten-, Pflegeheime, ambulante Wohngruppen, Wohngruppen für Menschen mit Behinderung", „Werkstätten für Menschen mit Behinderung", „Stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche" bis einschließlich 20. Mai 2020 zu verlängern. Die vorgenommenen Änderungen dienen der Anpassung an die geänderte Sächsische Corona-Schutz-Verordnung.

    Kinderbetreuung und Schulbesuch
    Betreuungsangebote in der Kindertagespflege sind ab dem 4. Mai wieder möglich. Zudem können nicht nur die Schüler der Abschlussklassen, sondern nun auch die Schüler aller Vorabschlussklassen der Gymnasien, Berufsbildenden Schulen, Oberschulen und Förderschulen ab dem 6. Mai wieder ihre Schulen besuchen. Ebenfalls geöffnet werden die 4. Klassen an Grund- und Förderschulen. Das sieht eine neue Allgemeinverfügung vor, die das Kabinett heute beschlossen hat. 

    Mit der neuen Allgemeinverfügung ändert sich auch der Anspruch auf Betreuung oder Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen sowie Grund- und Förderschulen. Integrationskinder im Alter vor der Einschulung mit Anspruch auf Eingliederungshilfe haben nun auch Anspruch auf Notbetreuung, wenn die Personensorgeberechtigten die Betreuung auch unabhängig von ihrer beruflichen Tätigkeit nicht leisten können. Für Schüler der 4. Klassen gibt es neben dem Unterricht auch ein schulisches Betreuungsangebot zu den üblichen Unterrichts- und Betreuungszeiten am Standort der Grund- oder Förderschule im Rahmen der jeweiligen Betreuungsverträge. Im gegenseitigen Einvernehmen zwischen Schul- und Hortleitung sind unter Beachtung des Infektionsschutzes auch abweichende Regelungen für das Betreuungsangebot zulässig, um unter den gegebenen räumlichen und personellen Voraussetzungen vor Ort die bestmögliche Lösung zu realisieren. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 bis 3 sowie Kinder in Kindertageseinrichtungen haben wie bisher einen Anspruch auf Notbetreuung, wenn beide Elternteile in bestimmten Berufsbranchen tätig sind. Die Übersicht der Sektoren mit Anspruch auf Notbetreuung gibt es unter www.coronavirus.sachsen.de. Nur in wenigen Ausnahmefällen besteht auch ein Anspruch auf Notbetreuung, wenn nur ein Elternteil in ausgewählten Bereichen tätig ist und eine Betreuung durch den anderen Personensorgeberechtigten nicht abgesichert werden kann.

    Die schrittweise Öffnung der Schulen betrifft neben der 4. Klassenstufe an Grund- und Förderschulen auch die Schüler der 8. Klassenstufe im Hauptschulbildungsgang und der 9. Klassenstufe im Realschulbildungsgang der Oberschulen und der entsprechenden Förderschulen. Sie betrifft ferner an den Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen die Klassenstufen 8 und H 9 und an den Gymnasien die Schüler der Jahrgangsstufe 11. An Beruflichen Gymnasien gilt dieses für die Jahrgangsstufe 12. Hinzukommen Schüler in beruflichen Bildungsgängen, die im nächsten Jahr ihre Prüfungen ablegen. Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung bleiben mit Rücksicht auf das Infektionsrisiko ihrer Schülerschaft weiterhin geschlossen. Für alle Schüler der nicht genannten Klassenstufen bleibt es in dieser Stufe der schrittweisen Schulöffnungen bei der häuslichen Lernzeit. Die Allgemeinverfügung und eine aktualisierte Übersicht der Sektoren mit Anspruch auf Notbetreuung sowie das dazu auszufüllende Formblatt sind abrufbar unter: www.coronavirus.sachsen.de

    Außensportanlagen dürfen ab Montag unter Auflagen wieder genutzt werden
    Es gilt nun die Regelung, wonach Sportvereine Außensportanlagen ab Montag unter Auflagen wieder nutzen können. Die Mitglieder der Staatsregierung haben sich in ihrer heutigen Kabinettssitzung darauf verständigt. In einer Mitteilung des zuständigen Ministeriums wird deutlich, dass keine Sportart ausgeschlossen werde. Es gibt aber die Bedingung, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern  und die geltenden Hygienevorschriften eingehalten werden.  Es sei neben der Abstandswahrung beispielweise wichtig, dass das Training in kleinen Gruppen stattfindet und die Händehygiene eingehalten wird. Sportgeräte müssen nach dem Training gereinigt werden. Innensportstätten und Schwimmbäder bleiben für den Publikumsverkehr weiterhin geschlossen.

    Hinweis: Weitere ausführliche Informationen unter www.conronavirus.sachsen.de 

    Quelle: Medienservice Sachsen

     

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    news-3692 Thu, 30 Apr 2020 18:11:49 +0200 Corona-Lage am 30. April /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-30-april.html Heute in der Lage: Die Kfz-Zulassungsstelle öffnet für die Bevölkerung, die Arbeitslosigkeit ist gestiegen, ab morgen muss im Bus der Fahrschein gezeigt werden und es gibt vier neue Fälle in Mittelsachsen. Heute in der Lage: Die Kfz-Zulassungsstelle öffnet für die Bevölkerung, die Arbeitslosigkeit ist gestiegen, ab morgen muss im Bus der Fahrschein gezeigt werden und es gibt vier neue Fälle in Mittelsachsen. In Mittelsachsen sind heute weitere Infizierte hinzugekommen. Somit registrierte das Gesundheitsamt seit Mitte März 251 Erkrankungsfälle – diese verteilen sich auf den Altkreis Döbeln mit 79, den Altkreis Freiberg mit 101 und den Altkreis Mittweida mit 71 Fällen. Die Zahl der Todesfälle hat sich auf sechs erhöht, das Gesundheitsamt erreichte die Meldung, dass ein 95-jähriger Mann mit Vorerkrankungen verstorben sei. Am Wochenende werden die Zahlen im Internet unter www.landkreis-mittelsachsen.de/corona aktualisiert. Die Hotline des Landratsamtes ist am Freitag, Samstag und Sonntag von 09:00 bis 13:00 Uhr unter der 03731 799-6249 besetzt. Fragen rund um Corona können ebenfalls per E-Mail an corona@landkreis-mittelsachsen.de gestellt werden. 

    Neue Regelungen angekündigt
    Heute Abend verabschiedet das Sächsische Kabinett neue Regelungen zum Umgang mit Corona. Sie gelten ab Montag. Schon vorab erklärte die Staatsregierung, dass beispielsweise Frisöre, Kosmetiksalons, Fußpfleger und Nagelstudios sowie Museen und Bibliotheken wieder öffnen dürfen. Die genauen Informationen können auf der Internetseite des Freistaates www.coronavirus.sachsen.de spätestens morgen abgerufen werden. Die dazugehörige Pressekonferenz wird heute ab 19:30 Uhr im Internet übertragen. 

    Ab morgen: Fahrausweis im Bus zeigen
    Der Landkreis hat heute eine neue Allgemeinverfügung zum Nahverkehr erlassen. Demnach öffnet sich in Bussen ab 1. Mai wieder die erste Tür. Das heißt, die Gäste können wieder im Bus einen Fahrausweis kaufen. „Gleichzeitig sind die Tickets, wie vor Corona, immer vorzuzeigen“, erklärt Michael Tanne, Geschäftsführer von REGIOBUS. Die Busse wurden dafür extra umgerüstet, um die Beschäftigten zu schützen. Es gibt jetzt im Fahrerbereich eine Schutzfolie. „Noch sind wir nicht ganz fertig, alle 240 Busse auszustatten. Rund die Hälfte hat schon eine Folie“, so Tanne. Wenn ein Bus noch nicht umgerüstet wurde, öffnet sich weiterhin die hintere Türe und der Bereich zum Fahrer ist mit Band abgesperrt. Trotz der neuen Regelung muss weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs getragen werden. „In den vergangenen gut zwei Wochen haben sich die Fahrgäste daran gehalten. Es gab keine Probleme und ich bedanke mich, dass die Fahrgäste so diszipliniert sind“, so Tanne abschließend. Nach der zwischenzeitlichen Reduzierung des Zugverkehrs ins Mittelsachsen, fahren ab Montag wieder alle Linien im Normalbetrieb, das heißt ab Montag auch der Regionalexpress 3 zwischen Dresden und Hof, die Regionalbahn 110 zwischen Leipzig und Döbeln und die S 3 zwischen Dresden und Freiberg. Der Regionalexpress 6 zwischen Chemnitz und Leipzig ist dann wieder mit vier Wagen unterwegs, zurzeit sind es drei.

    Kfz-Zulassung öffnet für Bürger
    Ab 4. Mai 2020 wird die Terminvergabe erweitert, nunmehr für Bürger. Der Zutritt zur Kfz-Zulassungsbehörde Mittelsachsen an den drei Standorten ist nur nach telefonischer Terminvereinbarung oder mit einem online gebuchten Termin (Button Kfz-Terminvorbereitung/Wunschkennzeichen) gestattet. Ohne Termin erfolgt kein Einlass.
    Besucher müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und den Erfassungsbogen zur gegebenenfalls erforderlichen Infektionskettenverfolgung ausfüllen.
    Erreichbarkeit: Montag bis Freitag 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag 13:00 bis 17:30 Uhr

    • Dienststelle Döbeln:  Telefon 03731 799-1351    

    • Dienststelle Freiberg: Telefon 03731 799-3616    

    • Dienststelle Mittweida: Telefon 03731 799-6683

    Zentrale Telefonnummer der Kfz-Zulassungsbehörde – nur für Fachfragen, keine Terminvereinbarungen: 03731 799-6633
    Termine werden aktuell unter Beachtung der Corona-Regelungen und der Kapazitäten der Kfz-Zulassungsbehörde montags bis freitags für die Zeitfenster 09:00 bis 12:00 Uhr und dienstags/donnerstags 13:00 bis 17:30 Uhr vergeben.

    Information der Fahrerlaubnisbehörde
    Auch in der kommenden Woche erfolgt die Bearbeitung von Fahrerlaubnisangelegenheiten nur mit Terminvereinbarung in der Hauptstelle in Döbeln. Vorrangig werden auch weiterhin dringliche Fälle, wie die Verlängerungen der Gültigkeit von Fahrerlaubnissen (LKW, Bus, Fahrgastbeförderung) und der Schlüsselzahl 95, die zeitnah ablaufen und die  Ausstellung von Ersatzdokumenten, wenn diese zur Berufsausübung benötigt werden, bearbeitet. Unter Beachtung der Corona-Regelungen und der Kapazitäten der Fahrerlaubnisbehörde werden zusätzlich Termine zur Bearbeitung von anderen Vorgängen, zum Beispiel der Ausstellung von Ersatzdokumenten oder der Erteilung einer Fahrerlaubnis, vergeben. Der Zutritt erfolgt ausschließlich nach telefonischer Terminabsprache/Terminbestätigung. Besucher müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und den Erfassungsbogen zur gegebenenfalls erforderlichen Infektionskettenverfolgung ausfüllen. Die Fahrerlaubnisbehörde ist Montag bis Freitag von 07:30 Uhr bis 12:00 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag von 13:00 bis 17:30 Uhr zu erreichen. Servicehotline und Terminvergabe: Telefon 03731 799-1454; E-Mail: service-fahrerlaubnisbehoerde@landkreis-mittelsachsen.de

    Arbeitslosigkeit gestiegen
    Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Mittelsachsen stieg im Vergleich zum Vormonat März um 628 Personen. Damit liegt die Arbeitslosenquote im April bei 5,2 Prozent (Vormonat: 4,8 Prozent). Vor einem Jahr lag sie noch bei 4,7 Prozent. Im April waren 8 365 Frauen und Männer arbeitslos (Vormonat: 7 737). Im Vergleich zum Vorjahr liegt die Arbeitslosigkeit um 9,2 Prozent beziehungsweise 708 Personen höher. Insgesamt hat sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt aufgrund der Corona-Krise eingetrübt. Ein signifikanter Anstieg der Arbeitslosigkeit infolge der Corona-Pandemie blieb aber aus, da viele Firmen Kurzarbeit beantragt haben“, erklärt Susan Heine, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Freiberg. Bis zum 26. April 2020 wurde von 3 425 mittelsächsischen Unternehmen für 36 685 Personen Kurzarbeit angezeigt. Das ist der Höchststand an abgegebenen Anzeigen seit Januar 2009. Die Entwicklung der Anzeigen für konjunkturelle Kurzarbeit lässt deutlich die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt erkennen. Die Zahl der geprüften Anzeigen und der darin genannten Personen ist vom März auf April nochmals gestiegen. Susan Heine verweist nochmals auf das Verfahren zum Kurzarbeitergeld: „Spätestens im Beginn-Monat der Kurzarbeit muss eine Anzeige bei der zuständigen Arbeitsagentur über die Höhe des Arbeitsausfalls und die Anzahl der Mitarbeiter erfolgen.“ Erst wenn die Anzeige auf Kurzarbeitergeld bewilligt wurde, können die Unternehmer den Antrag zur Auszahlung einreichen. Dazu müsse der Arbeitgeber einen Nachweis zu den Ausfallzeiten führen und diesen innerhalb von drei Monate bei der Arbeitsagentur einreichen. „Erst nach Vorlage dieser vollständigen Unterlagen ist eine Bearbeitung und damit Auszahlung des Kurzarbeitergeldes möglich“, erklärt die Geschäftsführerin. Die gesamte Pressemitteilung gibt es hier: www.arbeitsagentur.de/vor-ort/freiberg/presse

    Trotz Betretungsverbots von Tagespflegeeinrichtungen: Notbetreuung ausnahmsweise möglich
    Trotz eines in der Corona-Pandemie aus Infektionsschutzgründen generellen Verbots, Tagespflegeeinrichtungen zu betreten, kann eine Notbetreuung ermöglicht werden. Diese Regelung gilt für Tagespflegeeinrichtungen, die nicht in einem Verbund mit einer stationären Einrichtung stehen. Darauf weist das Sozialministerium hin. In Fällen wie diesen kann das Sozialministerium im Ausnahmefall eine Notbetreuung genehmigen. Das gilt zum Beispiel auch, wenn die pflegenden Angehörigen ihre Tätigkeit in einem Beruf wiederaufnehmen, der für die Erhaltung der Infrastruktur notwendig ist und es keine alternative Möglichkeit der Betreuung der pflegebedürftigen Menschen gibt. Die Notwendigkeit muss für jeden einzelnen Gast dargelegt sein. Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) hatte per Allgemeinverfügung vom 21. April 2020 ein grundsätzliches Betretungsverbot für Tagespflegeeinrichtungen für pflegebedürftige Menschen erlassen. Hier gibt es die gesamte Mitteilung: www.medienservice.sachsen.de/medien/news/236440

    Fonds für Studenten wurde gebildet
    Studierende finanzieren ihr Studium neben staatlichen Leistungen, elterlicher Unterstützung und Stipendien auch durch Nebenjobs. Diese Tätigkeiten fallen derzeit weg. Mit einem Corona-Sonderfonds gibt es jetzt konkrete Hilfe. Dieser hat ein Volumen von zurzeit 40.000 Euro, das der Verein „Freunde und Förderer der TU Bergakademie Freiberg e. V.“ (VFF), die Sparkasse Mittelsachsen, Dr. Erika Krüger und Professor Dr. Klaus-Dieter Barbknecht zu gleichen Teilen für Studierende der TU Bergakademie Freiberg bereitstellen. „Wir stellen damit für rund 50 bis 60 Studierende sicher, dass sie die finanziellen Herausforderungen der nächsten Monate meistern und ihr Studium an unserer Universität auch in Zukunft gut und erfolgreich weiterführen können“, so Barbknecht. Aber nicht nur die Studierenden, auch die regionale Wirtschaft profitiert. „Einen Teil der Mittel aus diesem Fonds werden wir in Form von Gutscheinen regionaler Geschäfte ausreichen. Das stärkt den Einzelhandel in der Stadt Freiberg“, so Professor Hans-Ferdinand Schramm, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mittelsachsen. Studierende können ab der nächsten Woche Unterstützung aus diesem Fonds beantragen. Ansprechpartner ist das Studentenwerk Freiberg. Antragsformulare werden ab Dienstag, 5. Mai 2020, online abrufbar sein. Die Zuschüsse dienen als Unterstützung zur Selbsthilfe bei der Absicherung von Grundbedürfnissen wie Miet- und Versicherungszahlungen sowie Ausgaben für Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs. Das Studentenwerk wird die Antragsteller dazu ausführlich beraten.

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    news-3685 Thu, 30 Apr 2020 08:04:36 +0200 Straßen: Spezialfahrzeug im Einsatz /das-amt/neuigkeiten/strassen-spezialfahrzeug-im-einsatz.html In Mittelsachsen laufen die Arbeiten zur Reparatur durch die Straßenmeistereien an. Neben dem sogenannten Löcherflicken und werden derzeit an der B 180 bei Erdmannsdorf das Bankett und die Gräben reguliert. In Mittelsachsen laufen die Arbeiten zur Reparatur durch die Straßenmeistereien an. Neben dem sogenannten Löcherflicken und werden derzeit an der B 180 bei Erdmannsdorf das Bankett und die Gräben reguliert. „Noch bis Mitte Mai haben wir eine Spezialmaschine im Einsatz“, erklärt der zuständige Straßenmeister Christoph Richter. Mit den Arbeiten soll eine optimale Straßenentwässerung gewährleistet werden. Durch den starken Verkehr wird das Bankett ausgefahren. Dies wird an den entsprechenden Stellen abgeschält, damit sich das Wasser nicht staut und bei stärkerem Regen kein Aquaplaning entsteht.

    Schon vergangene Woche war dieses Spezialfahrzeug mit einem Baggerarm, an dem die eigentliche Baggerschaufel befestigt ist, auf der B 173 zwischen Flöha und Niederwiesa im Einsatz. Begleitet wird das Spezialfahrzeug von zwei weiteren Fahrzeugen, die das Schälgut verbringen. Dieses wird fachgerecht entsorgt. Die Sicherungs- beziehungsweise Vor- und Nacharbeiten an der jeweiligen Stelle übernimmt die Meisterei Hainichen. Ab nächster Woche ist das Fahrzeug auf der B 169 im Bereich Hainichen und auf der S 201 zwischen Hainichen und Mittweida im Einsatz.

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    news-3683 Wed, 29 Apr 2020 16:40:39 +0200 Corona-Lage am 29. April /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-29-april.html Es gibt in Mittelsachsen keine Neuerkrankungen, Schulsozialarbeiter sind weiterhin erreichbar und es gibt mehrere Meldungen aus dem Bereich Wirtschaft.  Es gibt in Mittelsachsen keine Neuerkrankungen, Schulsozialarbeiter sind weiterhin erreichbar und es gibt mehrere Meldungen aus dem Bereich Wirtschaft.  Im Landkreis ist die Zahl der erkrankten Personen mit 247 stabil geblieben. Für 851 Personen erlies das Gesundheitsamt einen Quarantänebescheid, 726 haben die Quarantäne wieder verlassen.

    Schulsozialarbeiter weiterhin für Kinder, Jugendliche und Eltern da

    Auch wenn die Schulen derzeit ausschließlich von den Abschlussklassen besucht werden, arbeiten die Schulsozialarbeiter weiter. „Es ist den Fachkräften gelungen, binnen kürzester Zeit entsprechend umzustellen und digital zu agieren“, erklärt Annett Voigtländer von der Abteilung Jugend und Familie im Landratsamt. Neben Beratungen am Telefon, per Mail gibt es nun auch vermehrt Videokonferenzen mit Kindern und Jugendlichen – manchmal auch in der Gruppe. „Man ist den ganzen Tag zu Hause isoliert und muss lernen, hat dabei vielleicht Schwierigkeiten und einen gewissen Leistungsdruck. Für viele sind diese Wochen sehr anstrengend und belastend“, erklärt Annett Voigtländer. Ihnen fehlen die Freunde und der Freizeitausgleich. Hinzukomme, dass es durch Corona eine veränderte Familiensituation gibt, weil teilweise auch die Eltern und die kleinen Geschwister zu Hause sind. Sie betont, dass sich auch Eltern direkt an die Schulsozialarbeiter wenden können – dies wird teilweise schon in Anspruch genommen. Parallel arbeiten die Fachkräfte an konzeptionellen Überlegungen und Vorbereitungen unter anderem auch für die bevorstehenden Sommerferien, weil voraussichtlich keine Urlaubsreisen, Ferienfreizeiten, Veranstaltungen wie Konzerte, Festivals und dergleichen möglich sein werden. Schulsozialarbeiter gibt es unter anderem an allen Oberschulen in öffentlicher Trägerschaft in Mittelsachsen.

    Lokaler Zusammenhalt, der über den Tellerrand schaut

    Die Welt von Bianka Behrami ist die der Illustrationen, Gestaltung und Bilder. Bei Stefanie Modes dreht es sich um Genuss und Eiskreationen. Beide haben ihr Unternehmen in der Stadt Penig. Beide engagieren sich für ihren Heimatort. Beide sind in einer Peniger Social-Media-Gruppe und tauschen sich aus. Bianka Behrami entwirft Broschüren und illustriert Plakate für namhafte Firmen und Freizeiteinrichtungen. Sie hat ihr Atelier „FOTO.GRAFIK.ART“ in Tauscha. Mit der Ausbreitung des Coronavirus wurden Aufträge, Coachings und Shootings gecancelt. Stefanie Modes ist die Betreiberin des Cafés EISMAIK. Sie kreiert gern neue Sorten und ihr Café ist kommunikativer Treffpunkt in der Stadt. Als Gastronomen zählen sie und ihr Vater, Seniorchef Maik Baumgartner, zu den am längsten von der Schließung betroffenen Unternehmen. Was bleibt ist der Straßeneisverkauf. Bereits zu Beginn der Corona-Krise diskutierten die Geschäftsleute in den sozialen Medien und suchten nach Lösungsmöglichkeiten. Gemeinsam mit anderen wurde der Peniger Lokalheld geboren. „Die Idee dahinter ist, den Menschen durch diese Symbolfigur zu zeigen, dass es in der Krise besonders wichtig ist, sich gegenseitig zu unterstützen“, sagt die Mediengestalterin. „Ich habe den kleinen Helden entworfen und zum Beispiel Aufkleber anfertigen lassen, die ich zum Selbstkostenpreis abgebe“, erklärt sie weiter. Doch wie kommen die Sticker an den Mann oder die Frau in Penig. Viele Geschäfte hatten geschlossen. „Wenn meine Familie und ich mit den Fahrrädern oder mit den Hunden unterwegs sind, halten wir oft am Eisfenster an. So hatte ich dann schnell einen Ort gefunden, von dem aus der kleine Held Penig erobern kann“, erinnert sich die dreifache Mutter. Da auch die schulpflichtigen Söhne zu Hause sind, wurden sie kurzerhand mit eingespannt. Anstecker und Magneten wurden gepresst und über die sozialen Medien verschenkt. Im weiteren Austausch stellten Seniorchef Maik Baumgartner und Bianka Behrami fest, was es darüber hinaus für Möglichkeiten gibt. „Unser Eisgeschäft liegt mitten in der Stadt unweit vom Markt. Überregionale Ausflüge sollen unterbleiben, aber aus den Nachbarorten kann man zum Beispiel eine Fahrradtour unternehmen und uns einen Besuch abstatten. Deshalb hat uns Bianka Behrami geholfen, das Eiscafé zum Beispiel in der ‚Kauf-regional‘-Karte des Landkreises anzumelden. So bringen wir uns auch bei den Leuten in Erinnerung, die nicht in Penig wohnen, aber Lust auf einen Ausflug haben“, freut sich Maik Baumgartner. „Ich mag die Sorten von EISMAIK, besonders die Kreationen, die man andernorts nicht findet. Das Brause-Eis zum Beispiel, dass an den berühmten Sohn der Stadt Friedrich Eduard Bilz erinnert. Wenn gute Laune gegen Corona hilft, dann ist das Eis von Stefanie und Maik das beste Rezept", lächelt die Grafikerin, deren Motto es ist, nie den Humor zu verlieren. Unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/kaufregional.html gibt es etwa 170 Angebote regionaler Unternehmen.

    Hinweis des Referates Wirtschaftsförderung: vollständige Unterlagen und Nachweise verkürzen die Bearbeitungszeit

    Das Bundessoforthilfeprogramm für kleine Unternehmen und Soloselbstständige erfasst keine Lohnersatzleistungen. Dazu stehen den Unternehmen das Kurzarbeitergeld für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer oder die Entschädigungsleistungen für Kinderbetreuung für Angestellte und Selbstständige zur Verfügung. Für den Unternehmerlohn hat der Bund im Rahmen des Sozialpaketes eine vorübergehende Neuausrichtung der Grundsicherung nach dem zweiten Sozialgesetzbuch zur Verfügung gestellt. Laut Agentur für Arbeit gibt es dazu in Mittelsachsen über 170 Anträge von Soloselbstständigen. Bei jedem Antrag gilt, dass er erst abschließend bearbeitet werden kann, wenn die Unterlagen vollständig sind. Bei der Grundsicherung sind die Anlagen zum Nachweis über das Familieneinkommen wichtig. Weiterhin wichtig ist, dass hier der Notfall-Kinderzuschlag vorrangig zu beantragen ist. Bei Einkommensverlusten von selbstständigen Eltern entsteht hier schneller ein Anspruch, da der Nachweis nur für den letzten Monat geführt werden muss. Der Notfall-KiZ greift, wenn das Einkommen für zum Beispiel Soloselbstständige reicht, aber nicht für die Familie.  Weitere Informationen und die Links zu den verantwortlichen Stellen gibt es unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/informationen-fuer-unternehmen-zum-coronavirus.html

    Kontaktstelle Lieferketten

    Im Zuge der derzeitigen, nahezu weltweit geltenden Einschränkungen im Reiseverkehr sowie Störungen in den globalen Logistik-Abläufen ist es insbesondere in der Industrie und im Handwerk zu Schwierigkeiten und Unterbrechungen der grenzüberschreitenden und internationalen Lieferketten gekommen. Wenn wesentliche Komponenten fehlen oder nicht mehr aus dem Ausland oder ins Ausland geliefert werden können, drohen Produktionsprobleme bis hin zum Produktionsstillstand. Mit dem Wiederanlauf der Fertigung, wie derzeit zum Beispiel in der Automobilindustrie, ist damit zu rechnen, dass die Auswirkungen dieser Störungen in den Lieferketten zunehmen.

    Bund und Länder wollen Unternehmen unterstützen, deren internationale Lieferketten krisenbedingt beeinträchtigt oder unterbrochen wurden. In Sachsen übernimmt die landeseigene Wirtschaftsfördergesellschaft (WFS) diese Aufgabe. Die WFS hat ein spezielles Postfach unter kontaktstelle-lieferketten@wfs.saxony.de eingerichtet. Telefonische Anfragen sind unter 0351 2138123 möglich.

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    news-3679 Wed, 29 Apr 2020 15:25:58 +0200 Kreisstraßenbau: Dritter Bauabschnitt in Cämmerswalde beginnt /das-amt/neuigkeiten/kreisstrassenbau-dritter-bauabschnitt-in-caemmerswalde-beginnt.html In der Ortslage Cämmerswalde der Gemeinde Neuhausen beginnt ab 4. Mai 2020 der dritte Bauabschnitt des Ausbaus der Kreisstraße (K) 7735. Notwendig wurde die Maßnahme wegen zu geringer Fahrbahnbreite, mangelhafter Fahrbahnentwässerung, starker Rissbildungen und Unebenheiten aufgrund von Frostschäden und zu geringer Tragfähigkeit des Unterbaus. In der Ortslage Cämmerswalde der Gemeinde Neuhausen beginnt ab 4. Mai 2020 der dritte Bauabschnitt des Ausbaus der Kreisstraße (K) 7735. Notwendig wurde die Maßnahme wegen zu geringer Fahrbahnbreite, mangelhafter Fahrbahnentwässerung, starker Rissbildungen und Unebenheiten aufgrund von Frostschäden und zu geringer Tragfähigkeit des Unterbaus.
  • Was wird gemacht? 
    Straßenbau mit einheitlicher Breite von 5,50 Metern auf einer Länge von 763 Metern; Neuprofilierung des Straßengrabens, Neubau Winkelstützwand auf 75 Meter Länge, Erneuerung der Durchlässe und der Straßenentwässerung

    • Von wann bis wann wird gebaut? 
      Baubeginn 4. Mai 2020, Bauende voraussichtlich 2. Oktober 2020

    • Umleitung 
      Die Baumaßnahme erfolgt unter Vollsperrung; Umleitung über S 211 Neuwernsdorf – Rauschenbach

    • Kosten 
      Programm zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur 
      (Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Die Mitfinanzierung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erfolgt auf der Grundlage des vom Deutschen Bundestag beschlossenen Haushaltes.)
      Höhe der Gesamtinvestition rund 1,3 Millionen Euro

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    news-3675 Tue, 28 Apr 2020 16:44:21 +0200 Corona-Lage am 28. April 2020 /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-28-april-2020.html Ab Freitag werden in vielen Bussen wieder Fahrkarten verkauft. Die Schulen öffnen in der kommenden Woche für weitere Klassen. In Mittelsachsen gibt es seit gestern zwei neue Erkrankungsfälle sowie einen Todesfall.   Ab Freitag werden in vielen Bussen wieder Fahrkarten verkauft. Die Schulen öffnen in der kommenden Woche für weitere Klassen. In Mittelsachsen gibt es seit gestern zwei neue Erkrankungsfälle sowie einen Todesfall.   In Mittelsachsen gibt es seit gestern zwei neue Erkrankungsfälle sowie einen Todesfall.  Bei dem Todesfall handelt es sich um einen 85-jährigen Mann mit Vorerkrankungen. Somit gibt es in Mittelsachsen bisher 247 bestätigte Erkrankte und fünf Todesfälle.

    Ticketkauf beim Fahrpersonal ab 1. Mai teilweise wieder möglich

    Die vordere Türe öffnet sich ab Freitag bei vielen Bussen in Mittelsachsen. Die notwendige Allgemeinverfügung des Kreises wird dazu geändert. Denn zahlreiche Fahrzeuge sind mit Schutzeinrichtungen in Form eines Folienvorhanges im Fahrer- beziehungsweise Einstiegsbereich ausgerüstet worden. „Alle weiteren Fahrzeuge erhalten nun nach und nach die entsprechenden Einrichtungen zum Schutz der Fahrgäste und unserer Beschäftigten “, erklärt der Geschäftsführer von REGIOBUS Michael Tanne. In Verbindung mit der Einführung eines Mund-Nasen-Schutzes bei der Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs sei damit der vordere Einstieg sowie die Wiederaufnahme des Ticketverkaufs durch Fahrpersonal im Barverkauf beziehungsweise teilweise bargeldlosen Verkauf möglich. Tanne: „Für im Vorverkauf erworbene Fahrausweise erfolgt wieder eine direkte Sichtkontrolle der Fahrausweise durch das Fahrpersonal“. Da die Umrüstung nicht sofort vollumfänglich erfolgen kann, werden bereits ausgerüstete Busse mit einem Schild markiert, welches auf den Ticketverkauf im Fahrzeug hinweist. In den so gekennzeichneten Fahrzeugen ist die Vordertür zum Einstieg wieder freigegeben. „Wir bedanken uns bei allen Fahrgästen für die bisherige Mitwirkung zur Einhaltung der Schutzmaßmahnen“, betont Tanne abschließend.

    Schulen sollen für alle Vorabschlussklassen sowie für die 4. Klassen öffnen

    Schüler aller Vorabschlussklassen der Gymnasien, Berufsbildenden Schulen, Oberschulen und Förderschulen sollen ab dem 6. Mai wieder ihre Schulen besuchen. Ebenfalls geöffnet werden sollen zu diesem Termin die 4. Klassen an Grund- und Förderschulen. Eine entsprechende Allgemeinverfügung wird das Kabinett voraussichtlich am kommenden Donnerstag (30. April) beschließen. Die Wiederaufnahme des Unterrichts in der Primarstufe zunächst in der 4. Klassenstufe ist damit begründet, dass die ältesten Schüler im Grundschulalter am ehesten Abstands- und Hygieneregel einhalten können. Die schrittweise Öffnung der Schulen betrifft neben der 4. Klassenstufe an Grund- und Förderschulen auch die Schüler der 8. Klassenstufe im Hauptschulbildungsgang und der 9. Klassenstufe im Realschulbildungsgang der Oberschulen. Sie betrifft ferner an den Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen die Klassenstufen 8 und H 9 und an den Gymnasien die Schüler der Jahrgangsstufe 11. An Beruflichen Gymnasien gilt dieses für die Jahrgangsstufe 12. Hinzukommen Schüler in beruflichen Bildungsgängen, die im nächsten Jahr ihre Prüfungen ablegen. Mit der Aufnahme des Unterrichts in den vierten Klassen und den Abschluss- und Vorabschlussklassen ist es für den Kultusminister nicht getan. „Ich schätze zwar ein, dass mit einem Normalbetrieb bis zum Ende des Schuljahres nicht mehr zu rechnen ist, aber wir denken dennoch über eine weitere Öffnung der Schulen nach. In einer dritten Stufe wollen wir für die übrigen Schüler den Unterricht an den Schulen eröffnen. Dabei denken wir an einen Wechsel aus Präsenzzeiten an der Schule und häuslichen Lernzeiten. Wir streben an, dass alle Schüler, wenn die Lage es zulässt, möglichst mindestens einmal in der Woche im Unterricht an der Schule sein können. Um die Gesundheit aller zu schützen, müssen dabei zwingend die Maßgaben des Infektionsschutzes bedacht werden, um eine Ausbreitung des Virus weiter einzudämmen“, so Kultusminister Christian Piwarz. Infos auch unter: www.bildung.sachsen.de/blog

    MISKUS-Programm wird auf das nächste Jahr verschoben

    Die Corona-Krise und ihre Folgen zwingt nun auch den Mittelsächsischen Kultursommer (MISKUS) dazu, das seit Monaten geplante Veranstaltungsprogramm für die 27. Saison abzusagen. Am Montagabend traf sich der neunköpfige MISKUS-Vorstand zu einer außerplanmäßigen Sitzung und fasste einstimmig diesen Beschluss. MISKUS-Vorstandsvorsitzender Heribert Kosfeld sagte: „Es ist nicht möglich, unsere Veranstaltungen unter Berücksichtigung aller erforderlichen Hygiene- und Gesundheitsschutzmaßnahmen und unter Einhaltung der aktuellen Gesetze stattfinden zu lassen.“ Außerdem wolle man mit diesem Schritt für die Künstler, die Besucher und das Team die Ungewissheit beenden und Planungssicherheit schaffen. Zahlreiche Veranstaltungen in der Region, an denen sich traditionell auch der MISKUS beteiligt, wurden daher ebenfalls bereits abgesagt, beziehungsweise auf das nächste Jahr verschoben. Das betrifft beispielsweise den Historischen Besiedelungszug, den KlangLichtZauber in Mittweida oder das Talsperrenfest in Kriebstein. „Sollten die Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens zwischenzeitlich weiter gelockert oder gar aufgehoben werden, können wir gemeinsam mit unseren Veranstaltungspartnern über das eine oder andere kleinere Veranstaltungsformat im Sommer dieses Jahres nachdenken“, erklärt MISKUS-Geschäftsführer Jörn Hänsel. Auch im Oktober und November seien Veranstaltungen denkbar, vorausgesetzt die dann geltenden Regeln machen es möglich. Die bereits für diese Saison im Vorverkauf gekauften Eintrittskarten können bei den jeweiligen Ticketanbietern/Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden. Für einige verschobene Veranstaltungen (zum Beispiel Sounds of Hollywood) behalten die Tickets ihre Gültigkeit für die nächste Saison. An den Vorbereitungen für das Festival im nächsten Jahr wird bereits gearbeitet. Alle für 2020 geplanten Veranstaltungen konnten in das nächste Jahr übernommen werden. „Jeder Künstler, jeder Verein und jede Band, auf die sich die MISKUS-Fans in diesem Sommer hätten freuen können, haben auch für 2021 zugesagt“, heißt es in der Pressemitteilung des MISKUS. Deshalb stehen viele Termine im Veranstaltungsplan für das nächste Jahr bereits fest. So wird Gerhard Schöne in der Grünlichtenberger Kirche am 12. Juni 2021 zu erleben sein. Die Pink Floyd Night mit der Performance zum Stein im Rochlitzer Seidelbruch wird es am 25. Juni 2021 geben. Die Simon & Garfunkel Revival Band (Akustik & Rock) sowie die unverwechselbare Musik der Rocklegenden Tina Turner und Joe Cocker (Turner meets Cocker) werden Mitte August (13. und 14. August 2021) die Seebühne Kriebstein zum Beben bringen. Weitere aktuelle Infos gibt es unter www.miskus.de.

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    news-3671 Mon, 27 Apr 2020 16:30:19 +0200 Corona-Lage am 27. April /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-27-april.html Heute mit Informationen zur Abfallentsorgung, zur Beantragung von Hilfe von Azubis, zu einem Webinar zum Kurzarbeitergeld und einen Erfahrungsbericht einer Händlerin. In Mittelsachsen sind über das Wochenende die Zahlen leicht auf 245 infizierte Personen gestiegen, es gab aber zwei Todesfälle.  Heute mit Informationen zur Abfallentsorgung, zur Beantragung von Hilfe von Azubis, zu einem Webinar zum Kurzarbeitergeld und einen Erfahrungsbericht einer Händlerin. In Mittelsachsen sind über das Wochenende die Zahlen leicht auf 245 infizierte Personen gestiegen, es gab aber zwei Todesfälle.  In Mittelsachsen sind über das Wochenende vier weitere bestätigte Corona-Fälle hinzugekommen. Somit wurden bisher 245 Personen infiziert, davon stammen 78 aus dem Altkreis Döbeln, 97 aus dem Altkreis Freiberg und 70 aus dem Altkreis Mittweida. Außerdem wurden am Wochenende zwei Todesfälle gemeldet. Dabei handelt es sich um eine 92-jährige Frau und einem 64-jährigen Mann – beide mit Vorerkrankungen. Das Gesundheitsamt hat für 835 Personen einen Quarantänebescheid erlassen, 646 Personen haben die Quarantäne wieder verlassen. Etwa 220 Personen sind rechnerisch wieder gesund.

    Informationen der Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen GmbH

    Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie musste der große Tag der offenen Tür der Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen GmbH (EKM)am 16. Mai abgesagt werden. Ein Ersatztermin wird beispielsweise über www.ekm-mittelsachsen.de im Bereich „Aktuelles“ bekanntgegeben. Verschoben wird auch die Komposteraktionen der EKM – vorerst auf das Frühjahr 2021. Aufgrund der Corona-Situation sind viele Termine der Frühjahrstour des Problemstoffmobils entfallen. Diese können nicht nachgeholt werden. „Wir bitten alle Bürger zwischengelagerte Problemstoffe in den Sommer- und Herbstterminen oder im Zwischenlager für Sonderabfall im Schachtweg 6 in Freiberg abzugeben“, heißt es in einer Pressemitteilung der EKM. Die Termine des Problemstoff- beziehungsweise Schadstoffmobils finden Interessierte im Abfallkalender 2020 ab Seite 22 und online unter www.ekm-mittelsachsen.de. Außerdem informiert die EKM, dass seit einer Woche die Wertstoffhöfe im Landkreis wieder geöffnet sind. Die Mittelsachsen können, unter Vorbehalt der geltenden Bestimmungen des Freistaates Sachsens, die Wertstoffhöfe wieder besuchen. Die EKM bittet den Anweisungen des Fachpersonals vor Ort zu folgen und die Hygienehinweise beziehungsweise Mindestabstände einzuhalten. Die Gesellschaft weist abschließend darauf hin, dass aufgrund der aktuellen Situation stets Änderungen eintreten können und man sich vorab unter www.ekm-mittelsachsen.de im Bereich „Aktuelles“ informieren solle. Bei Fragen erreichen Interessierte die Abfallberatung der EKM unter 03731-2625-41, -42 und -44 oder per E-Mail an abfallberatung@ekm-mittelsachsen.de.

    Beantragung von Azubi-Coronahilfe ab sofort möglich

    Seit heute können von der Corona-Krise betroffene Ausbildungsbetriebe in Sachsen einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung beantragen. Die entsprechenden Unterlagen stehen auf der Internetseite der Landesdirektion Sachsen (LDS) zur Verfügung. Die Betriebe erhalten einen einmaligen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung in Höhe des individuellen Ausbildungsentgeltes für sechs Wochen (1,5 Monate). Eine entsprechende Förderrichtlinie des Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr hat das sächsische Kabinett am 21. April 2020 verabschiedet. Es werden Ausbildungsbetriebe unterstützt, die von Kurzarbeit während der Corona-Krise betroffen sind und nicht mehr als 250 Mitarbeiter haben. Den Antrag auf den Ausbildungszuschuss gibt es hier: www.lds.sachsen.de/foerderung/ Zusätzlich zum ausgefüllten Antragsformular hat die für die Ausbildung zuständige Stelle wie beispielsweise Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, Ärztekammer oder Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie) das jeweilige Ausbildungsverhältnis, für das die Förderung beantragt wird, zu bestätigen. Fragen zum Programm können an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LDS unter dem Postfach ausbildungszuschuss@lds.sachsen.de gestellt werden.

    Webinar am 29. April zum erweiterten Kurzarbeitergeld

    Die Neuerungen zum Kurzarbeitergeld werden von einem Experten der Bundesagentur für Arbeit bei einem kostenfreien Webinar vorgestellt. Sascha Glöckner geht dabei nicht nur auf die Änderungen der letzten vier Wochen, sondern auch auf die Berechnungsgrundlage zum Kurzarbeitergeld ein. Themenschwerpunkte sind im Einzelnen die Hinweise zur Abrechnung des Kurzarbeitergeldes, die Neue Verordnung zur Bezugsfrist, aktuelle Informationen zur geplanten Erhöhung des Kurzarbeitergeldes sowie die Richtlinie des Freistaates Sachsen zur Förderung von Ausbildungsverhältnissen während Corona. Zur Anmeldung zum kostenfreien Webinar von IHK, CWE, HWK; DGB und Bundesagentur für Arbeit geht hier.

    Neue Regeln für Pendler

    Seit heute gelten neue Regeln für den Grenzverkehr von und nach Tschechien. Konkret gibt es Änderungen für Berufspendler. Keine Änderungen ergeben sich beispielsweise für Beschäftige im internationalen Verkehr, Personen, die weniger als 24 Stunden nach Tschechien einreisen oder aus Tschechien ausreisen, sowie für Landwirte im grenznahen Bereich. Die Botschaft der Bundesrepublik in Prag hat eine Übersicht erstellt: https://prag.diplo.de/cz-de/aktuelles/-/2331726#content_2

    Viel Schaum hilft: Soziale Medien als Chance begreifen

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    news-3658 Fri, 24 Apr 2020 16:39:58 +0200 Corona-Lage am 24. April /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-24-april.html Heute in der Meldung: Weiterhin keine neuen Fälle, es gibt neue Erkenntnisse bei Tieren, ab Montag besteht im Landratsamt Maskenpflicht, der Landkreislauf startet im Internet, mehr Kinder werden in Kitas betreut und es gibt drei Informationen aus dem Bereich Wirtschaft. Heute in der Meldung: Weiterhin keine neuen Fälle, es gibt neue Erkenntnisse bei Tieren, ab Montag besteht im Landratsamt Maskenpflicht, der Landkreislauf startet im Internet, mehr Kinder werden in Kitas betreut und es gibt drei Informationen aus dem Bereich Wirtschaft. In Mittelsachsen gab es seit Sonntag keine Neuerkrankungen mehr. Die Zahl ist weiterhin stabil mit 241 positiv getesteten Personen. Rund 200 Personen sind rechnerisch wieder genesen. Es besteht keine Meldepflicht für die Gesundschreibung.

    Am Wochenende werden die Zahlen täglich aktualisiert. Zu finden sind diese unter hier. Die nächste Lagemeldung ist für Montag vorgesehen.

    Maskenpflicht im Landratsamt

    Das Landratsamt hat weiterhin geschlossen. Dennoch sind in dringenden Fällen über eine Terminvergabe weiterhin einzelne Besuche möglich. Wie schon im Handel und in öffentlichen Verkehrsmitteln gilt auch im Landratsamt Mittelsachsen ab Montag für die Bürgerinnen und Bürger eine sogenannte Maskenpflicht. Generell sind die Beschäftigten per Telefon oder per E-Mail für Fragen oder Beratungen erreichbar. Die allgemeine Telefonnummer des Landratsamtes ist die 03731 799-0. Im Mittelsachsenkurier, der morgen erscheint, ist ein Behördenführer mit konkreten Durchwahlnummern abgedruckt. Außerdem sind die Ansprechpartner und Hinweise zu einzelnen Verwaltungsverfahren im Bereich Bürgerservice hinterlegt.

    Startschuss für den Landkreislauf

    Morgen gibt Landrat Matthias Damm in Mittweida den Startschuss für den digitalen Landkreislauf. Dieser Moment wird ins Internet übertragen. Bis zum 10. Mai können sich bis drei Personen zu einer Staffel finden und einzeln 1,5, drei und fünf Kilometer laufen. Ihre Zeiten übermitteln sie dann in eine Datenbank. „Unter diesen Rahmenbedingungen ist die virtuelle Version die bestmögliche, um dennoch den Lauf stattfinden zu lassen, und das mit dem Startschuss traditionell am letzten Samstag im April“, erklärt Landrat Matthias Damm, der hier erneut Schirmherr ist. Es ist die 28. Auflage der größten Breitensportveranstaltung im Kreis. „Wir bedanken uns bei allen Akteuren, die hier mit uns gemeinsam so kurzfristig dieses Konzept umsetzten“, zeigt sich der Geschäftsführer des Kreisportbundes (KSB) Benjamin Kahlert erleichtert. Gemeinsam mit dem Landrat appelliert er die Abstands- und Hygieneregeln unbedingt einzuhalten. Mittelsachsens Amtsärztin Dr. Annelie Jordan: „Die Idee, dass jeder einzeln läuft, kann ich nur unterstützen. Denn es ist gerade beim Sport ratsam, einen größeren Abstand wie zwei Meter zu halten.“ Denn durch die Anstrengung atmet man intensiver und gegebenenfalls könnten auch die Tröpfchen weiter fliegen. Auf keinen Fall sollte im Windschatten eines anderen gelaufen werden. Sie appelliert: „Unbedingt ohne Schutzmaske laufen, denn sie hemmt den notwendigen intensiveren Luftaustausch beim Sport.“  Auch in Corona-Zeiten sei Bewegung wichtig. „Der Landkreislauf bietet dazu die Gelegenheit, denn wie in den vorherigen Auflagen, steht der Spaß im Vordergrund. Firmen, Vereine, Familien – alle sind eingeladen mitzumachen und dies generationsübergreifend“, so Damm. Es zähle der Olympische Gedanke: „Dabei sein ist alles.“ KSB-Präsident Volker Dietzmann ergänzt: „Wir haben in der Vergangenheit gesehen, dass Ergebnisse bei vielen nicht im Vordergrund stehen. Der Landkreislauf stärkt den Teamgeist und verbindet.“

    Mehr Kinder in der Notbetreuung

    In Mittelsachsen hat sich die Quote der Kinder in der Notbetreuung verdoppelt. Lag die Zahl in der vergangenen Woche bei rund sieben Prozent, werden nun rund 14 Prozent der Kinder betreut, die eigentlich in die Kitas gehen. Grund für die Erhöhung sind die neuen Regelungen, die seit Samstag gelten. Für Kinder und Grundschüler, deren Eltern in systemrelevanten Sektoren beschäftigt sind, wird eine Notbetreuung angeboten. Die Liste der Sektoren bzw. relevanten Berufe wurde erweitert. Zu den systemrelevanten Berufen gehörten nun beispielsweise Notare, Verkaufspersonal im Einzelhandel oder Tierpfleger. Voraussetzung für den Anspruch ist allerdings, dass eine Betreuung durch den anderen Personensorgeberechtigten nicht abgesichert werden kann. Ausnahmsweise besteht auch ein Anspruch, wenn nur einer der Personensorgeberechtigten zum Beispiel in der Gesundheitsvorsorge und Pflege tätig ist.  Durch die enge Begrenzung der Personengruppen, die einen Anspruch auf Notbetreuung ihrer Kinder haben, soll gewährleistet werden, dass nur ein kleiner Teil von Kindern und Schülerinnen und Schüler in den Betreuungseinrichtungen und Schulen verbleibt. So soll eine weitreichende Unterbrechung von Infektionsketten sichergestellt werden.

    Corona und Tiere

    Nach den neusten Risikoeinschätzungen des Friedrich-Löffler-Institutes zählen Katzen und Frettchen zu den vom sogenannten Coronavirus (SARS-CoV-2) empfänglichen Tieren. Darauf weist das mittelsächsische Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) hin. Diese Erkenntnisse ergaben sich aus vereinzelten Virus- bzw. Antikörpernachweisen bei Katzen bzw. Tigern in China, Belgien und den USA. Bei einer eigenen Laborstudie des Instituts konnte die Übertragungsmöglichkeit des Virus auf Frettchen nachgewiesen werden. „Bisherige Erfahrungen aus Deutschland und anderen Ländern zeigen aber, dass bisher unsere Haustiere bei der Infektion des Menschen keine Rolle gespielt haben“, heißt es aus dem Veterinäramt. Durch diese neuen Erkenntnisse sind die Hinweise des Instituts zum Umgang mit empfänglichen Haustieren, also Katzen und Frettchen angepasst worden. Es sollte ein enger Kontakt zwischen der positiv auf Corona (SARS-CoV-2) getesteten Person und dem Haustier vermieden werden. Eine Testung von Haustieren auf das Virus ist möglich. „Es sollte aber immer mit dem behandelnden Tierarzt abgesprochen werden, ob dies sinnvoll ist“, empfehlen die Tierärzte aus der Behörde.

    Zulassung: Änderungsfrist verlängert

    Die Kfz-Zulassungsstelle informiert, dass die laufende Änderungsfrist bis 3. Mai in drei Fällen nochmals ausgesetzt wird: Dies betrifft die Änderung der Halterdaten, die Änderung technischer Daten und die Erteilung 06er Händlerkennzeichen sowie Verlängerung Fahrzeugscheinhefte. Generell ist der Zutritt zur Kfz-Zulassungsbehörde Mittelsachsen an den drei Standorten vorerst nur noch nach telefonischer Terminvereinbarung für Autohändler und Zulassungsdienste gestattet. Ohne Termin erfolgt kein Einlass. Die genauen Regelungen sind hier hinterlegt.

    Digitalisierung im Handel ist wichtig: einfache Angebote zum Einsteigen

    Das kleine Ladengeschäft in Mittweida konnte Madlen Seigerschmidt in dieser Woche wieder eröffnen. Doch ein Einkaufserlebnis wie sie und ihre Kundschaft es bisher gewohnt waren, stellt sich nicht so schnell ein. „Erst einmal bin ich froh unser Lädchen wieder eröffnen zu können. Durch die Hygieneanforderungen dürfen in unseren 30 Quadratmeter großen Laden nur zwei Personen auf einmal eintreten“, sagt die Firmeninhaberin von Seifenstück und Essskulptur. Im kleinen Lädchen in der Rochlitzer Straße in Mittweida gibt es neben künstlerisch gestalteten Seifen, eingelegtes geschnitztes Gemüse und liebevoll ausgewählte Accessoires. Außerdem trifft man Madlen Seigerschmidt auch in Einkaufsmärkten, wo durch ihre begabten Hände virtuose Schnitzereien entstehen. Das entfällt aufgrund der Corona-Lage. Sie ist froh bereits vor Jahren einen Onlinevertriebsweg aufgebaut zu haben. „So konnte ich während der Schließung des Einzelhandels meinen Händlerkollegen aus Mittweida helfen. Im Onlineshop habe ich Gutscheine verschiedener Geschäfte aufgenommen. Das soll auch künftig so bleiben. Und die meisten Käufer kommen aus Mittweida oder Mittelsachsen, bestimmt 70 Prozent der Kunden. Und so ist online auch lokal“, erläutert die kreative Geschäftsfrau weiter. Einige Händler hatten bisher kaum oder wenig Kontakt zu digitalen Angeboten. Sie hat die durch Corona bedingte Schließung sehr hart getroffen. Für jene bietet des Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung eine „Kauf-regional“-Karte an. Dort werden Lieferdienste, Abholservices, Onlineshops und Wertgutscheine kostenfrei veröffentlicht. Ein kleines Maskottchen bringt per Aufkleber die Aufmerksamkeit auf derzeit über 160 eingetragene Angebote. „Mit dem Eintrag in die Firmendatenbank können die Händler ganz langsam an digitale Angebote herangeführt werden. Denn der Aufbau eines Onlineshops braucht viel Zeit und Kraft. „Ich schreibe zum Beispiel suchmaschinenoptimierte Blogs, um meinem Shop bekannt zu machen. Bei dem Angebot der Wirtschaftsförderung gefällt mir die Kombination mit dem Branchenkatalog und dem Einkaufsführer“, gibt Madlen Seigerschmidt als Tipp mit. Die „Kauf regional“- Aktion ist unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/kaufregional.html zu finden.

    Sächsische Aufbaubank nimmt Anträge entgegen

    Sachsens Liquiditätsprogramm für Betriebe der Landwirtschaft, der Forstwirtschaft sowie der Fischerei und Aquakultur steht ab sofort zur Verfügung. Einzelunternehmer, kleinste, kleine und mittlere Betriebe dieser Branchen können nun die Liquiditätshilfen bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) beantragen. Die Hilfe besteht aus zinsgünstigen Darlehen und dient der Liquiditätssicherung bei unverschuldeten wirtschaftlichen Schwierigkeiten aufgrund der Corona-Pandemie. Mögliche Zuwendungsempfänger sind Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitenden und einer Betriebsstätte in Sachsen. Die Unternehmen müssen in den Branchen Landwirtschaft einschließlich der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse, Forstwirtschaft oder Fischerei und Aquakultur tätig sein. Die Darlehenshöhe beträgt mindestens 5.000 Euro und maximal 100.000 Euro. Sie soll dringend notwendige Liquidität über einen Zeitraum von vier Monaten sicherstellen. Die Laufzeit beträgt sechs Jahre, wobei die ersten zwei Jahre tilgungsfrei sind. Gleichzeitig sind Sondertilgungen möglich und keine Sicherheiten gefordert. Der Zinssatz ist gestaffelt und wird im Durchschnitt zirka ein halbes Prozent betragen. Beantragt werden können die Darlehen bis zum 31. August 2020 bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB). Damit die Anträge kurzfristig bearbeitet und die Hilfen schnell ausgezahlt werden können, werden die Voraussetzungen anhand von Eigenerklärungen der Antragsteller geprüft. Dieses Hilfsprogramm und die Richtlinie zu den Soforthilfedarlehen des Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit (SMWA) ergänzen sich gegenseitig.

    Verbindliche Schutzmaßnahmen für Friseurhandwerk

    Ab dem 4. Mai dürfen Friseure ihre Salons wieder öffnen und die meisten ihrer Dienstleistungen wieder anbieten. Voraussetzung für die Lockerung dieser Corona-Schutzmaßnahme ist die Einhaltung von verbindlichen Schutzmaßnahmen. Dazu zählt unter anderem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowohl auf Seiten der Friseurinnen und Friseure als auch auf Seiten der Kundschaft. Außerdem soll in den Betrieben ein ausreichender Abstand zwischen den Menschen sichergestellt werden – etwa indem die Anzahl der Arbeitsplätze begrenzt wird. Beim Betreten des Salons müssen sich Kundinnen und Kunden die Hände waschen oder desinfizieren und bei jedem Kunden und jeder Kundin sind die Haare zu waschen. Dienstleistungen wie Wimpernfärben, Rasieren oder Bartpflege sind vorerst nicht gestattet. Beschäftigte und Kundschaft mit Symptomen einer Infektion der Atemwege oder Fieber sollen sich generell nicht im Friseursalon aufhalten. Zudem sollen Kunden ihre Kontaktdaten bei den Friseursalons hinterlassen. So könnten Infektionsketten nachvollzogen werden.

    Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk gibt es hier.

    Landesausstellung: Alle Standorte sollen im Juli vor den Sommerferien starten

    Sofern die epidemiologische Lage es zulässt, soll die Landesausstellung noch im Juli dieses Jahres und damit vor Beginn der sächsischen Sommerferien starten. Gemeinsam mit Prof. Klaus Vogel, Direktor des Deutschen Hygiene-Museums, und dem Kurator der Zentralausstellung Thomas Spring, erläuterte die Ministerin, welche Schritte bis dahin noch erforderlich seien.Ursprünglich sollte die Landesausstellung Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen mit der großen Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau und an sechs weiteren Schauplätzen am 25. April 2020 eröffnet werden. Ein Schauplatz ist dabei das Lehrbergwerk in Freiberg. An allen Standorten liefen die Vorbereitungsarbeiten weiter, um für den neuen Eröffnungstermin vorbereitet zu sein. Über das exakte Datum und die Laufzeit der Ausstellung wird in den nächsten Tagen in enger Abstimmung mit den Schauplätzen und den Verantwortlichen des Jahres der Industriekultur entschieden werden. Die aktuelle Corona-Problematik wird auch im Zentrum des Begleitprogramms zur Zentralausstellung stehen. Da es vorerst nicht mehr live stattfinden kann, werden Teile des Programms jetzt als Video- und Podcast-Reihe produziert. Weitere Informationen unter www.boom-sachsen.de.

    Hinweis: Das Bürgertelefon zum Coronavirus des Landratsamtes ist auch am Samstag und am Sonntag jeweils von 09:00 bis 13:00 Uhr besetzt. Fragen können auch per Mail an das Landratsamt gesendet werden via corona@landkreis-mittelsachsen.de

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    news-3654 Thu, 23 Apr 2020 18:11:25 +0200 Corona-Lage am 23. April /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-23-april.html Ein Fehler in der Statistik wurde bereinigt, es gibt weiterhin 241 Fälle. Landrat und Oberbürgermeister gedenken der Opfer des Konzentrationslagers in Freiberg, Infos zu den Ausbildungsmessen im September und der Ramadan beginnt – die Ausländerbeauftragte wendet sich an Musliminnen und Muslime.  Ein Fehler in der Statistik wurde bereinigt, es gibt weiterhin 241 Fälle. Landrat und Oberbürgermeister gedenken der Opfer des Konzentrationslagers in Freiberg, Infos zu den Ausbildungsmessen im September und der Ramadan beginnt – die Ausländerbeauftragte wendet sich an Musliminnen und Muslime.  In Mittelsachsen ist erneut kein weiterer Corona-Fall dazu gekommen. Die Zahl der positiv getesteten Personen liegt somit bei 241 Personen. Gestern gab es Irritationen, da bei der Statistik des Freistaates 242 Erkrankte in Mittelsachsen aufgezeigt worden sind. „Es gab einen technischen Fehler“, heißt es aus der statistikführenden Stelle im Landratsamt. Daraufhin wurden alle Daten intensiv nochmal abgeglichen mit dem Ergebnis, dass es 241 infizierte Personen sind. Mit dem Datenabgleich erfolgte auch die Abgleichung der Todesfälle, ein Todesfall wurde dabei doppelt veröffentlicht. Somit gibt es zwei Todesfälle im Zusammenhang mit Corona im Landkreis. Der 72-jährige Mann und die 52-jährige Frau hatten Vorerkrankungen. Das Landratsamt entschuldigt sich ausdrücklich für diesen Fehler.

    Landrat und Oberbürgermeister gedenken Opfern des Nationalsozialismus

    Landrat Matthias Damm und Freibergs Oberbürgermeister Sven Krüger haben heute gemeinsam den Opfern des Außenlagers des Konzentrationslagers Flossenbürg gedacht. Anlass ist die Befreiung des Konzentrationslagers heute vor 75 Jahren. Sie legten dazu im Beruflichen Schulzentrum „Julius Weisbach“ einen Kranz nieder. Dort befanden sich die Baracken, in denen rund 1 000 Frauen untergebracht waren, die am heutigen Landratsamt Zwangsarbeit verrichten mussten. „Es ist ein unsägliches Leid, was die Frauen hier erfahren mussten. Es ist unsere Aufgabe, generationsübergreifend immer daran zu erinnern“, so Damm. Ursprünglich war geplant, am Sonntag an der großen Gedenkfeier in Flossenbürg mit einer mittelsächsischen Delegation teilzunehmen. Diese Veranstaltung wurde auf Grund des Coronavirus abgesagt. Neben Freiberg gab es von diesem Konzentrationslager Außenstellen in Rochlitz, Mittweida, Hainichen, Oederan und Flöha. Häftlinge des Außenlagers in Nossen mussten zum Teil in Roßwein arbeiten. Es gab zur Teilnahme an der Gedenkveranstaltung in Flossenbürg bereits erste Gespräche mit den mittelsächsischen Städten, da Jugendliche aus den Kommunen Teil der Delegation werden sollten.

    Das Außenlager Freiberg existierte vom 31. August 1944 bis 14. April 1945. In mehreren Transporten waren 1 000 jüdische Frauen aus dem Konzentrationslager Auschwitz nach Freiberg verbracht worden. Hier wurden sie zu Metallarbeiten an Flugzeugteilen für die Flugzeugfirma Arado, Potsdam (Deckname in Freiberg: Freia GmbH); gezwungen, wie auch zum Bau von Zielvorrichtungen für V2 für die Optik-Firma Max Hildebrand sowie zu Außenarbeiten (zum Beispiel Christbaumschlagen vor Weihnachten) für die Stadt Freiberg. Acht Todesfälle sind in den Nummernbüchern dokumentiert. Am 14. April 1945 war das Außenlager evakuiert worden. Die Frauen wurden nach Mauthausen gebracht, wo sie am 29. April ankamen und am 5. Mai 1945 von US-amerikanischen Truppen befreit wurden. In Freiberg erinnert unter anderem eine Gedenktafel am ehemaligen Verwaltungsgebäude der Fabrik an die Häftlinge dieses Außenlagers. Das Gebäude ist heute Sitz des Landratsamtes.

    Sitzung Ausschuss Umwelt und Technik

    Heute wurden die Unterlagen für den Ausschuss für Umwelt und Technik versandt. Er findet am 6. Mai im Beruflichen Schulzentrum „Julius Weisbach“ statt. Diesmal aber im großen Saal, wo sonst der Kreistag zusammenkommt. Hintergrund ist die Einhaltung der Hygienestandards mit dem Mindestabstand zwischen den Personen von 1,5 Metern. Die Sitzung beginnt 17:00 Uhr. Die Mitglieder vergeben einen Auftrag zum Neubau des Lehrschwimm- und Therapiebeckens an der Schule mit Schwerpunkt geistige Entwicklung in Flöha. Außerdem werden sie über eine Eilentscheidung des Landrates informiert. Da die Gremien nicht tagen konnten, vergab er den Auftrag für den Ausbau der Kreisstraße (K) 8212. Mitte Mai geht es mit den Arbeiten in der Ortslage Höckendorf auf einer Länge von einem Kilometer bis zum Ortseingang Erlebach los. Die Kosten betragen rund 628.000 Euro. Die Sitzungen des Jugendhilfeausschusses und des Verwaltungs- und Finanzausschusses entfallen auf Grund der aktuellen Situation sowie mangels dringlich zu entscheidenden Themen. Der Kreistag soll am 27. Mai stattfinden. Hierzu wird der Ältestenrat in zwei Wochen beraten.

    Ausländerbeauftragte wendet sich an Musliminnen und Muslime

    Heute Abend beginnt der muslimische Fastenmonat Ramadan, der bis zum 24. Mai andauern wird. Der Ramadan ist für Muslime eine Zeit der Freude und Besinnung, eine Zeit der Einkehr und der Mildtätigkeit. Im Ramadan üben sich Muslime im Verzicht Ausländerbeauftragte Annett Schrenk erklärt, dass dieser Monat in dieser Religion eine sehr hohe Bedeutung habe und ist zugleich eine Zeit der Besinnung, der Einkehr, aber auch der Familie sei. Gerade zum täglichen Fastenbrechen treffe man sich im Familienverbund und lädt Freunde ein, um diese Stunden gemeinsam zu begehen. Schrenk wendet sich direkt an die Musliminnen und Muslime: „In diesem Jahr ist dies leider aufgrund der Ausnahmesituation nur in der Kernfamilie möglich. Wie die Christen zu Ostern erleben Sie auch einen religiösen Höhepunkt mit vielen Einschränkungen. Aber wir sind uns sicher, dass Sie diese Zeit sehr verantwortungsbewusst begehen und dazu beitragen werden, diese Pandemie zu überwinden.“ Sie wünscht eine friedvolle und gesegnete Zeit.

    Ausbildungsmessen „Schule macht Betrieb“ im September – Organisationsteam bereitet sich auf alle Eventualitäten vor

    Ob die drei regionalen Ausbildungsmessen „Schule macht Betrieb“ am 12. September in Mittweida, 19. September in Freiberg und 26. September in Döbeln stattfinden können, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden. Grund dafür sind die, durch die Landesregierung eingeleiteten Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus, deren Ende gegenwärtig nicht absehbar sind. Aktuell plant das Organisationsteam die Durchführung der Messen zu den bekannten Terminen. „Zusätzliche Maßnahmen zur Lenkung der Besucherströme oder der Erhöhung des Hygienestandards werden in Absprache mit den jeweiligen Betreibern der Veranstaltungsorte vorbereitet. Es ist aber auch nicht auszuschließen, dass einzelne oder alle Termine abgesagt werden müssen“, heißt es in einer Mitteilung der Organisatoren. Sie haben mit einem Informationsbrief an die bereits zahlreich angemeldeten Aussteller gewandt. Gleichzeitig erhalten die angemeldeten Unternehmen die Möglichkeit, auf die neue Situation zu reagieren. Beispielsweise können sie zum 30. April  von den Veranstaltungen zurückzutreten.  „Schule macht Betrieb“ ist die regionale Ausbildungsmesse im Landkreis Mittelsachsen. Sie wird organisiert von den Arbeitskreisen Schule-Wirtschaft mit Unterstützung des Landkreises Mittelsachsen, der IHK Chemnitz – Regionalkammer Mittelsachsen, der Handwerkskammer Chemnitz, der Agentur für Arbeit Freiberg sowie der GIZEF GmbH Freiberg. Ansprechpartner: GIZEF GmbH, Projektassistenz Caroline Mitev, Telefon 03731 781-131, E-Mail: mitev@gizef.de

    Maskenpflicht im Verbund der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH

    Im Verbund der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH gilt neben dem Besuchsverbot ab sofort eine Maskenpflicht. Dies betrifft insbesondere das Klinikum Mittweida, in dem Patienten der Notfallambulanz, Funktionsabteilung und Physiotherapie – aber auch Lieferanten und Mitarbeiter von Firmen – aufgefordert werden, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu verwenden. Die Radiologische Gemeinschaftspraxis, die im Klinikum ansässig ist, ist davon nicht ausgenommen, da deren Patienten sich ebenfalls im Klinikum aufhalten. Die Regelung soll auch in den über 20 Praxen des Medizinischen Versorgungszentrums zum Tragen kommen. „Wir hoffen, dass es bereits in den nächsten Tagen für die Meisten von uns eine Selbstverständlichkeit sein wird, eine Maske zu tragen. Es genügt die eigene Mund-Nasen-Bedeckung, die auch beim Einkaufen verwendet wird. Wir möchten an die Menschen appellieren, dass es wichtig ist, sich selbst und andere zu schützen", so Geschäftsführer Florian Claus. Notfallpatienten erhalten direkt bei der Anmeldung eine Mund-Nasen-Bedeckung, die im Anschluss an die medizinische Versorgung wieder abgegeben wird.

    Digitale Lehrformate bleiben im Semester an der TU Bergakademie die Regel

    Die mehr als 500 Lehrveranstaltungen im digitalisierten Format werden bis zum Ende des Sommersemesters weiter online durchgeführt. Hinzu kommen ab Anfang Mai einzelne nicht durch kontaktlose Lehrformate ersetzbare Veranstaltungen, wie zum Beispiel Praktika in Chemie oder Geologie, die vor Ort und unter Einhaltung besonderer Hygienemaßnahmen durchgeführt werden. Weiterhin passt die Universität die Bedingungen für Prüfungen des Sommersemesters flexibel an die aktuellen Verhältnisse an. Verschobene schriftliche Prüfungen (Präsenzprüfungen) des Wintersemesters 2019/2020 werden beispielsweise soweit möglich und unter Berücksichtigung besonderer Hygienebedingungen auf das Ende des Sommersemesters 2020 gelegt. Der Hochschulleitung sei es laut einer Mitteilung daran gelegen, den Studierenden ein erfolgreiches Sommersemester in verantwortbarer Weise zu ermöglichen. Weitere Informationen unter: https://tu-freiberg.de/corona

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    news-3649 Wed, 22 Apr 2020 17:22:40 +0200 Corona-Lage am 22. April /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-22-april.html Die Schlagzeilen: Die Zahl der Infizierten bleibt konstant; Sachsen hilft den Sport; Unternehmen stellt die Produktion um und neues Programm unterstützt sächsische Künstlerinnen und Künstler. Die Schlagzeilen: Die Zahl der Infizierten bleibt konstant; Sachsen hilft den Sport; Unternehmen stellt die Produktion um und neues Programm unterstützt sächsische Künstlerinnen und Künstler. In Mittelsachsen bleibt die Zahl der Fälle konstant bei 241. 76 Infizierte stammen aus dem Altkreis Döbeln, 95 aus dem Altkreis Freiberg und 70 aus dem Altkreis Mittweida. Das Gesundheitsamt erlies für 815 Personen einen Quarantänebescheid, 610 Personen haben die Quarantäne wieder verlassen.

    Unterstützung für Sachsens Sport

    Der Freistaat Sachsen unterstützt den Sport während der Corona-Krise mit insgesamt 20 Millionen Euro über Zuschüsse und Darlehen. Dazu hat das Innenministerium eine entsprechende Förderrichtlinie erlassen. Vereine können ab sofort Zuschüsse bis zu 10.000 Euro beziehungsweise Darlehen zur Liquiditätssicherung in Höhe von bis zu 500.000 Euro beantragen. Die Zuschüsse bis zu 10.000 Euro können gemeinnützige Sportvereine über den Landessportbund beantragen. Die Gewährung von zinslosen Darlehen zur Liquiditätssicherung wird über die Sächsische Aufbaubank sichergestellt. Weiterführende Informationen auch auf der Internetseite des Kreissportbundes Mittelsachsen.

    Neues Programm unterstützt sächsische Künstlerinnen und Künstler

    Unter dem Titel „Denkzeit“ können sächsische Künstlerinnen und Künstler ab morgen bei der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen Stipendien in Höhe von je 2.000 Euro beantragen. Das Programm soll sie darin ermutigen, auch in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen und Veranstaltungsverboten an ihrer künstlerischen Arbeit festzuhalten und individuelle Handlungsansätze für den Umgang mit der Corona-Krise zu entwickeln. Für die Umsetzung des Programms hat der Sächsische Landtag zwei Millionen Euro bewilligt. Die Stipendien werden in Form einer einmaligen Zuwendung für die Dauer von zwei Monaten gewährt. Es sollen sächsische Künstlerinnen und Künstler aus den Sparten Darstellende und Bildende Kunst, Musik, Literatur und Film von der Förderung profitieren. Beantragt werden können die Stipendien ausschließlich über ein Online-Formular auf der Webseite der Kulturstiftung. Ein einfaches Antragsverfahren wird dafür sorgen, dass die Mittel zügig an die Antragstellerinnen und Antragsteller ausgereicht werden können. Eine kurze Skizzierung des Vorhabens ist ausreichend. Weitere Details zur Antragsstellung finden sich unter www.kdfs.de/. Das Online-Formular wird dort ab Donnerstag freigeschaltet. Fragen zum Programm beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kulturstiftung unter denkzeit@kdfs.de sowie der Telefonnummer 0351 88480-33.

    Hinweis aus der Baugenehmigungsbehörde

    Aufgrund der aktuellen Corona-Lage sind die Dienstleistungen zur Ersatzbeschaffung von Unterlagen aus früheren Bauakten nicht möglich. „Diese Aufgaben werden wir sonst nicht als Pflichtaufgabe, sondern im Rahmen der Dienstleistungsorientierung“, heißt es aus der Behörde.

    Produktion umstellen und Vernetzung ist wichtig

    Wenn Jörn Wonneberger auf die ersten Märztage zurückblickt erkennt man die eine oder andere Sorgenfalte im Gesicht des sonst nach vorn schauenden Unternehmers. Er und seine Frau haben in Mühlau eine Wäschemanufaktur aufgebaut. Doch mit dem Auftreten des Coronavirus brach der Absatz plötzlich ein. „Bald täglich haben sich Kunden bei uns gemeldet und ihre Bestellung storniert, auf Eis gelegt und Anlieferungen gesperrt“, berichtet er. Wie andernorts auch, bereiteten Joern und Claudia Wonneberger ihr 19-köpfiges Team darauf vor, zu Hause bleiben zu müssen. Der Antrag auf Kurzarbeit wurde gestellt. Doch Wonnebergers stecken so einfach den Kopf nicht in den Sand. „Parallel haben wir Energie in die Entwicklung von Nasen-Mund-Masken gesteckt und uns auf Bedarfsplattformen vernetzt. Sprunghaft stieg von da an die Nachfrage dieser Masken bei uns an, so dass wir seither Überstunden sammeln und dringend Verstärkung suchen“, freut sich das Unternehmerehepaar über die Wendung des Blattes. In der zweiten Märzwoche stellten sie die Produktion um und seither entstehen 1 300 Behelfsmasken am Tag. Die Manufaktur Wonneberger ist nicht nur für trendige Schnitte, sondern auch für tolle Farben bekannt. „Mittlerweile fertigen wir auch farbige Modelle, basierend auf drei Grundmodellen. Ergonomisch vollabdeckend oder klassisch geformt wie eine OP-Maske, mit oder ohne Nasenbügel. Weiterhin haben wir einen Loop-Schal entwickelt, welcher im Nasen-Mund-Bereich dreilagig gefüttert ist und dank eines eingearbeiteten Nasenbügels und einer Gummikordel fest auf das Gesicht gezogen werden kann. Alle unsere eingesetzten Materialen sind mindestens bei 70 Grad, meist sogar 90 Grad waschbar und für einen häufigen Gebrauch gedacht. Das Sortiment ist mittlerweile sehr umfangreich“, erklärt Jörn Wonneberger weiter. Die Behelfsmasken werden per Onlineshop bestellt und dann an Physiotherapien und Praxen, Krankenhäuser, Privatpersonen, Apotheken, Altersheime und Konzerne geschickt. Viele Bestellungen kommen aus Sachsen, aber auch darüber hinaus gehen die Mund-Nase-Abdeckungen bundes- und europaweit auf die Reise. Die Wonneberger-Manufaktur ist mit ihrem Onlineshop in der „Kauf-regional“-Seite des Landkreises vertreten. Unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/kaufregional.html sind bereits mehr als 160 Angebote online.

    Fortbildungsangebot Schuljahr 2020/2021 am Fachschulzentrum Freiberg-Zug

    Das Fachschulzentrum bietet persönliche Beratungen zu den Fortbildungsmöglichkeiten an. Interessierte können sich per E-Mail oder Telefon an die Einrichtung wenden. Bei Bedarf werden auch persönliche Gesprächstermine vereinbart. „Wegen der Corona-Pandemie konnte leider der Tag der offenen Tür nicht stattfinden, der einen lebendigen Eindruck unseres Schullebens vermitteln sollte“, erklärt Schulleiter Gerd Alscher. Noch bis zum 1. Juni 2020 sind Anmeldungen für eine Fortbildung am Fachschulzentrum Freiberg-Zug möglich. Interessenten haben dabei die Auswahl zwischen Bildungsgängen im Bereich Land- oder Hauswirtschaft, wo im kommenden Schuljahr 2020/2021 jeweils eine neue Fachschulklasse eröffnet wird. Der Bildungsgang zum/r „Staatlich geprüften Techniker/in für Landbau“ wird im Wintermodell (Laufzeit drei Jahre) angeboten. Die Fortbildung zum/r „Staatlich geprüften hauswirtschaftlichen Betriebsleiter/in“ wird in Teilzeitform (Laufzeit ebenfalls drei Jahre) angeboten. Diese Aufstiegsfortbildungen bieten sehr gute Chancen bei der weiteren beruflichen Entwicklung. Die Fortbildung ist gebührenfrei, beinhaltet die Erlangung der Ausbildereignung und kann über BAföG beziehungsweise Meister-BAföG gefördert werden. Ausführliche Informationen und Formulare zum Download sind auf der Internetseite www.fachschulzentrum-freiberg-zug.de zu finden.

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    news-3640 Tue, 21 Apr 2020 16:28:56 +0200 Corona-Lage am 21. April /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-21-april.html In Mittelsachsen ist mit 241 die Zahl der Infizierten erneut konstant. In der heutigen Meldung berichtet das Landratsamt über den virtuellen Landkreislauf, die Erreichbarkeit der Fahrerlaubnisbehörde und die Hilfe für Ausbildungsbetriebe. In Mittelsachsen ist mit 241 die Zahl der Infizierten erneut konstant. In der heutigen Meldung berichtet das Landratsamt über den virtuellen Landkreislauf, die Erreichbarkeit der Fahrerlaubnisbehörde und die Hilfe für Ausbildungsbetriebe. In Mittelsachsen ist die Zahl der bestätigten Infizierten erneut konstant bei 241. Rechnerisch sind 180 Personen wieder genesen. „Es besteht keine Meldepflicht für Gesundschreibungen, daher lässt sich der Wert nur errechnen. In der Regel gelten die Infizierten nach zwei Wochen als geheilt“, erklärt die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Annelie Jordan. Aus Sicht von Landrat Matthias Damm lässt sich daran noch keine belastbare Tendenz ablesen: „Es ist sehr erfreulich, dass die Zahlen stabil sind, aber wir müssen weiterhin die aktuelle Entwicklung abwarten.“ Die bestätigten Fälle könnten mit der Öffnung der Läden und Teilöffnung der Schulen unter Umständen wieder steigen. Daher appelliert er an die Bevölkerung die Hygieneregeln stets zu beachten. „Regelmäßiges Händewaschen, Abstand halten und in die Armbeuge niesen beziehungsweise husten“, so Damm. Er bedankt sich für die Mitwirkung der Einwohnerinnen und Einwohner in dieser Zeit und beim Umgang mit dem Virus. Gespannt sei er auch auf die kommenden Entwicklungen und die anstehenden Entscheidungen in der nächsten Woche. „Es ist von jedem viel Eigenverantwortung und Disziplin gefragt, um Infektionsketten zu unterbrechen.“

    Der erste virtuelle Landkreislauf startet am Samstag

    Der Landkreislauf findet doch noch statt und startet am Wochenende digital. Ursprünglich sollte er in Roßwein ausgetragen werden, was auf Grund der Corona-Krise nicht möglich ist. Aufgerufen sind jetzt alle Sportbegeisterten sich daran zu beteiligen. Eine Staffel besteht aus drei Personen, die ganz unabhängig und selbst geplant bis 10. Mai Strecken von 1,5, drei und fünf Kilometer laufen. Sie stoppen ihre Zeit und tragen das Ergebnis in einer Internetplattform ein. „Ich freue mich, dass es hier eine Lösung gibt, den Lauf trotz Corona durchzuführen. Die Veranstaltung hat eine große Tradition und stellt ein verbindendes Element im Kreis dar“, erklärt Landrat Matthias Damm. Er ist Schirmherr des Laufes und gibt am Samstag den symbolischen Startschuss, der im Internet gezeigt wird. Eine zwischenzeitlich in Erwägung gezogene Verlegung der Veranstaltung in den Herbst kam letztlich durch die zahlreichen anderen Lauf-Veranstaltungen in diesem Zeitraum nicht in Betracht. „Mit einer Terminierung zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr würden wir auch allen bestehenden Herbstveranstaltungen in die Quere kommen und diese gegebenenfalls schädigen“, so Veranstaltungsreferent und Wettkampfleiter Sylvio Christ vom Kreissportbund. Ein wichtiger Grund war nach Angaben des Geschäftsführers des Kreissportbundes Benjamin Kahlert zudem der Beschluss des Bundes, dass Großveranstaltungen bis zum 31. August 2020 nicht stattfinden dürften. „Inwiefern das Sportjahr zu Ende geführt wird, kann man momentan nur spekulieren“, so Kahlert. Nachdem 27 Jahre der Landkreislauf in dreizehn verschiedenen Kommunen und Gemeinden des Landkreises durchgeführt wurde, will der Kreissportbund mit dieser neuen Veranstaltungsart begeistern. Der Präsident des Kreissportbundes Volker Dietzmann hofft, dass sich viele beteiligen: „Laufen zählt zu den simpelsten Sportarten. Einfach Schuhe an und los gehen.“ Im Vordergrund stünde auch diesmal wieder der Spaß und die Motivation sich zu bewegen. Die gewählte Variante sei mit den Corona-Regelungen vereinbar, denn jeder läuft allein. Dennoch werde die Gemeinschaft gestärkt. „Man tritt miteinander in Kontakt, findet sich als Staffel und tauscht sich zu den Laufergebnissen aus“, so Dietzmann. Landrat Matthias Damm: „In Mittelsachsen gibt es so schöne Strecken zum Laufen. Ich lade alle ein mitzumachen sowie dieses Modell und diese tolle Idee erfolgreich zu gestalten.“ Anmelden kann man sich über die Internetseite des Kreissportbundes www.ksb-mittelsachsen.deTraditionell findet der Landkreislauf am letzten Samstag im April statt. 2021 ist geplant ihn in Roßwein durchzuführen.

    Ablauf

    1. Ein Team besteht aus drei Personen.

    2. Festgelegt werden muss, wer aus eurem Team welche Distanz zurücklegt. Dabei gibt es folgende Einzelstrecken: 1,5 Kilometer, drei Kilometer und  fünf Kilometer.

    3. Alle Teammitglieder müssen ihre Teilstrecke zwischen Samstag, 25. April 2020, 14:00 Uhr (Startschuss durch Landrat Mathias Damm via Facebook) und Sonntag, 10. Mai 2020 absolvieren.

    4. Alle Teammitglieder laufen unabhängig voneinander.

    5. Der Mannschaftskapitän trägt im Anschluss die Ergebnisse aller seiner Mitglieder bis spätestens Sonntag, 10. Mai 2020 online unter www.ksb-mittelsachsen.de beziehungsweise dem Auswertungsteam von www.sachselauf.de ein.

    6. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

    7. Am 12. Mai 2020 werden dann die Teamwertungen und Einzel-Ergebnisse der Veranstaltung veröffentlicht. Weiterhin wird ein Urkundendruck eingerichtet.

    8. Vom 25. April bis 11. Mai 2020 werden keine Laufzeiten veröffentlicht, sondern nur die bisherigen Teilnehmer.

    9. Dieses Format gibt es natürlich auch für die Jüngsten beim Mini-Landkreislauf über 3 x 400 Meter. Der Mannschaftskapitän zum Beispiel Trainer, Lehrer, Erzieher sendet im Anschluss die Ergebnisse mittels Ergebnisformular aller seiner Mitglieder bis spätestens Sonntag, 10. Mai 2020 an: christ@ksb-mittelsachsen.de oder Fax: 03731 1633349

    Mitteilungsblatt des Landkreises erscheint später

    Die April-Ausgabe des Mitteilungsblattes des Landkreises, der „Mittelsachsenkurier“, erscheint erst am Samstag. Ursprünglich sollte er morgen erscheinen. Grund für die Verschiebung ist die Verteilung, die auf Grund der Situation nicht am gleichen Tag im ganzen Landkreis gewährleistet werden kann. Das Mitteilungsblatt erscheint zwölfmal im Jahr mit einer Auflage von 160 000 Stück.

    Fahrerlaubnisbehörde länger erreichbar

    Die Fahrerlaubnisbehörde ist ab sofort dienstags und donnerstags bis 17:30 Uhr zu erreichen, bisher bis 16:00 Uhr. Sie sichert aber nur die eingeschränkte Bearbeitung dringlicher Fälle in der Hauptstelle in Döbeln ab. Dringliche Fälle sind Verlängerungen der Gültigkeit von Fahrerlaubnissen (LKW, Bus, Fahrgastbeförderung) und der Schlüsselzahl 95, die bis zum 15. Mai 2020 ablaufen sowie die Ausstellung von Ersatzdokumenten, wenn diese zur Berufsausübung benötigt werden (Kraftfahrer im Fernverkehr). Der Zutritt erfolgt ausschließlich nach telefonischer Terminabsprache/Terminbestätigung. Die Behörde ist von Montag bis Freitag von 07:30 Uhr bis 12:00 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag von 13:00 bis 17:30 Uhr zu erreichen. Die Telefonnummer lautet  03731 799-1454 und die E-Mail lautet service-fahrerlaubnisbehoerde@landkreis-mittelsachsen.de.

    Coronahilfe für von Kurzarbeit betroffene Ausbildungsbetriebe

    Die von der Corona-Krise betroffenen Ausbildungsbetriebe in Sachsen werden mit einem Zuschuss zur Ausbildungsvergütung unterstützt. Eine dementsprechende Förderrichtlinie des Arbeits- und Wirtschaftsministeriums wurde heute vom Kabinett in Dresden verabschiedet. Es werden Ausbildungsbetriebe unterstützt, die von Kurzarbeit während der Corona-Krise betroffen sind und nicht mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigen.  Der einmalige Zuschuss wird in Höhe des individuellen Ausbildungsentgeltes für sechs Wochen (1,5 Monate) bis zum Zeitpunkt des Anspruchs auf Kurzarbeitergeld gewährt. Begünstigt werden Ausbildungsverhältnisse in Berufen nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) bzw. Handwerksordnung (HwO), für die Kurzarbeit bewilligt worden ist. Die Förderanträge können ab Montag, 27. April, bei den zuständigen Stellen (zum Beispiel Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer oder Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie) eingereicht werden und werden von dort nach Bestätigung des Ausbildungsverhältnisses an die Bewilligungsbehörde (Landesdirektion Sachsen) zur Bearbeitung weitergeleitet. Die Zuwendung wird für den Zeitraum gewährt, in dem für das zu fördernde Ausbildungsverhältnis kein Anspruch auf Kurzarbeitergeld der Bundesagentur für Arbeit besteht. Der Zuschuss wird bewilligt, wenn der Auszubildende gegenüber seinem Ausbildungsbetrieb einen Anspruch auf Zahlung der Ausbildungsvergütung gemäß § 19 Abs. 1 Nr. 2 BBiG für sechs Wochen (1,5 Monate) hat.

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    news-3638 Mon, 20 Apr 2020 17:55:41 +0200 Corona-Lage am 20. April /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-20-april.html In Mittelsachsen gibt es 241 bestätigte Fälle. Außerdem heute in der Meldung: Community-Masken made in Mittelsachsen, Erleichterung bei Sozialleistungen, Zulassungsbehörde länger erreichbar und die EKM startet einen Malwettbewerb In Mittelsachsen gibt es 241 bestätigte Fälle. Außerdem heute in der Meldung: Community-Masken made in Mittelsachsen, Erleichterung bei Sozialleistungen, Zulassungsbehörde länger erreichbar und die EKM startet einen Malwettbewerb In Mittelsachsen sind von gestern auf heute keine weiteren Fälle hinzugekommen, über das Wochenende gab es insgesamt vier neue Fälle. Somit wurde das Coronavirus bei 241 Personen in Mittelsachsen nachgewiesen – 76 stammen aus dem Altkreis Döbeln, 95 aus dem Altkreis Freiberg und 70 aus dem Altkreis Mittweida. Das Gesundheitsamt erlies für 809 Personen einen Quarantänebescheid, 525 Personen haben die Quarantäne wieder verlassen.

    Community-Masken made in Mittelsachsen

    Über die Maskenpflicht im sächsischen Einzelhandel und Öffentlichen Personennahverkehr wird aktuell viel diskutiert. Sachsen war das erste Bundesland, das Mund- und Naseabdeckungen verpflichtend vorschreibt. Weitere Bundesländer und einzelne Städte halten diese Schutzmaßnahme ebenfalls für sinnvoll. Dabei handelt es sich nicht um das ständige Tragen von medizinischen Schutz- oder Atemmasken. Ein Abdeckung von Mund und Nase soll der Tröpfcheninfektion vorbeugen. Sie ist sinnvoll im Kontakt mit Risikogruppen oder dort wo sich mehrere Menschen stetig aufhalten. Die Bedeckung von Mund und Nase rundet die Hygienevorschriften rund um das häufige Händewaschen und Desinfizieren von Oberflächen ab. „Auch wenn die sogenannten Community-Masken kontrovers diskutiert werden, halte ich deren kurzfristigen Einsatz zum Beispiel beim Einkaufen für sinnvoll. Sachsen fordert eine Mund- und Nasen-Abdeckung. Das kann auch ein geeigneter Schal oder ein Tuch sein. Wichtig ist, dass es eng am Gesicht abschließt“, sagt Dr. Annelie Jordan, Leiterin des Gesundheitsamtes. Einige regionale Firmen haben sich auf die Produktion eingestellt. „Wer sich selbst keinen Schutz basteln oder nähen möchte, der kann die regionale Wirtschaft unterstützen. Nachzufragen lohnt sich auf alle Fälle beim Änderungs- oder Schneidergeschäft im Ort, aber man kann auch online bei mittelsächsischen Firmen bestellen“, erläutert Hartmut Schneider, Referatsleiter Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung weiter. Ihre Produktion auf die Mund- und Nase-Bedeckungen umgestellt oder erweitert haben zum Beispiel Flexitex in Augustusburg, die Textildruckerei Innotex in Frankenberg oder das Kurzwarengeschäft Ralf Römpp in Mittweida. Die Wonneberger Manufaktur in Mühlau bietet die klassische Variante mit kochfester Baumwolle und einen modischen Schlauchschal mit Nasenklemme und Fixierband aus Coolmax-Material an. „Egal für was Sie sich entscheiden, die Abdeckungen sollten sich bei möglichst hohen Temperaturen waschen lassen und wenn sie durchfeuchtet sind, gewechselt werden“, gibt Kreisamtsärztin Jordan mit auf den Weg. Die Onlineshops für die Community-Masken und vieles andere mehr sind in der Kauf-regional-Karte unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/kaufregional.html zu finden. Weitere Unternehmen werden gern aufgenommen.

    Träger werden erneut angeschrieben

    Die Antragsteller für Mittel aus dem Programm „Toleranz ist ein Kinderspiel“ werden derzeit erneut angeschrieben. Viele geplante Projekte und Veranstaltungen zur Förderung der Demokratie konnten und können in der kommenden Zeit nicht durchgeführt werden. Der zuständige Lokale Begleitausschuss konnte nach Abschluss der Ausschreibung noch nicht tagen und somit keine Mittel vergeben. Das Gremium besteht aus Vertretern der Kreistagsfraktionen, Behörden, Institutionen und Vereinen. „Mit der Abfrage möchten wir wissen, ob die Träger an ihrer Projektidee festhalten oder sich zwischenzeitlich Änderungen ergaben“, so Katrin Dietze vom Bereich Extremismusbekämpfung. Rund 170.000 Euro stehen für den Aktionsplan vom Bund, Land und dem Landkreis selbst zur Verfügung. Der Ausschuss soll dann schnellstmöglich einberufen werden.

    Erleichterung bei Sozialleistungen

    Die Grundsicherung und die Hilfe zum Lebensunterhalt wird automatisch ohne weitere Beantragung fortgeführt. Eigentlich müssten diese Leistungen einmal im Jahr neu beantragt werden. Dies entfällt nun, wenn die Leistungen bis zum 31. Juli befristet sind. Damit werden die Hilfeempfänger entlastet und Wege zu verschiedenen Institutionen und somit Kontakte vermieden.

    Zulassungsbehörde länger erreichbar

    Die Kfz-Zulassungsbehörde ist ab sofort dienstags und donnerstags bis 17:30 Uhr erreichbar, bisher immer bis 15:00 Uhr. Neben den Zulassungsdiensten können nun auch Fahrzeughändler (nicht nur Autohäuser) einen Termin mit der Behörde vereinbaren. Sie ist in Mittweida, Döbeln und Freiberg erreichbar. Ohne Termin erfolgt aber kein Einlass. Hier die konkreten Daten:

    Erreichbarkeit Montag bis Freitag 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag 13:00 bis 17:30 Uhr

    • Standort Döbeln: 03731 7991351

    • Standort Freiberg: 03731 799-3616

    • Dienststelle Mittweida 03731 799-6683

    • Zentrale Telefon-Nr. Kfz-Zulassungsbehörde: nur für Fachfragen, keine Terminvereinbarungen – 03731 799-6633

    Bearbeitet werden können derzeit ausschließlich notwendige und nicht aufschiebbare Vorgänge.

    Die nachstehenden Vorgänge werden aktuell noch nicht zur Bearbeitung angenommen:

    1. externe Abmeldungen (Fahrzeuge aus anderen Zulassungsbezirken abmelden)

    2. Erteilung Ausfuhr-Kennzeichen

    3. Erteilung 07er Oldtimerkennzeichen (inkl. Technikänderungen)

    4. Erteilung 06er Händlerkennzeichen sowie Verlängerung Fahrzeugscheinhefte (generelle Ausnahme: abgelaufene Fahrzeugscheinhefte behalten ihre Gültigkeit zunächst bis zum 26. April 2020)

    5. Zulassungen von Gebrauchtfahrzeugen ohne Dokumente (sog. Scheunenfunde)

    6. Änderung Halterdaten (laufende Änderungsfristen werden zunächst bis zum 26. April 2020 ausgesetzt)

    7. Änderung technischer Daten (laufende Änderungsfristen werden zunächst bis zum 26. April 2020 ausgesetzt)

    EKM ruft zum Malwettbewerb auf

    Da aufgrund der aktuellen Situation viele Veranstaltungen abgesagt und Kindereinrichtungen geschlossen sind, fordert die EKM Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen GmbH alle Kinder bis zwölf Jahre im Landkreis zu einem Malwettbewerb heraus. Das Thema des Malwettbewerbs lautet „20 Jahre EKM – Unsere Abfallentsorgung in Mittelsachsen“. Es können selbstgestaltete Bilder zu den Themen Müllabfuhr, Entsorgung und Umwelt eingereicht werden. Die besten Einsendungen erhalten einen der folgenden Preise: Der erste Preis ist der Eintritt für die ganze Familie in ein Spaßbad in der Nähe, der zweite Preis ist ein großes Malpaket der EKM und der dritte Preis ein Baustein-Set im Wert von 25 Euro. Einsendeschluss ist der 15. Mai 2020. Kontakt für die Einsendung: EKM Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen, Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Frauensteiner Straße 95, 09599 Freiberg – E-Mail abfallberatung@ekm-mittelsachsen.de

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    news-3631 Fri, 17 Apr 2020 16:55:34 +0200 Corona-Lage am 17. April /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-17-april.html Ab Montag gelten neue Regeln, der Mundschutz wird Pflicht, der Anspruch auf Notbetreuung in Kitas wird erweitert, die Wertstoffhöfe öffnen und die Züge fahren öfter. Außerdem gibt es Hinweise zur Kfz-Zulassung, von der Fahrerlaubnisbehörde und der Wirtschaftsförderung. Ab Montag gelten neue Regeln, der Mundschutz wird Pflicht, der Anspruch auf Notbetreuung in Kitas wird erweitert, die Wertstoffhöfe öffnen und die Züge fahren öfter. Außerdem gibt es Hinweise zur Kfz-Zulassung, von der Fahrerlaubnisbehörde und der Wirtschaftsförderung. Aktuelle Zahlen

    Es gibt einen erneuten Todesfall. Dabei handelt es sich um einen 72-jährigen Mann mit Vorerkrankung. Aus Gründen des Schutzes der Persönlichkeitsrechte werden keine weiteren Details genannt. Außerdem sieht das Landratsamt die ärztliche Schweigepflicht tangiert. Die Zahl der Todesfälle beträgt drei. In Mittelsachsen sind im Vergleich zu gestern fünf weitere bestätigte Fälle hinzugekommen. Damit sind bis 237 Personen im Landkreis positiv getestet worden, davon stammen 74 aus dem Altkreis Döbeln, aus dem Altkreis Freiberg 93 und aus dem Altkreis Mittweida 70. Rund 140 Personen sind rechnerisch wieder genesen. Das Gesundheitsamt hat für 749 Personen einen Quarantänebescheid erlassen, 480 Personen haben diese wieder verlassen. Die Hotline des Landratsamtes ist am Samstag und Sonntag jeweils von 09:00 bis 13:00 Uhr besetzt. Anfragen können auch per E-Mail über corona@landkreis-mittelsachsen.de gestellt werden. Die Erkrankungszahlen werden am Samstag und Sonntag auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de veröffentlicht. Die nächste Lagemeldung erfolgt am 20. April.

    Neue Regelungen ab Montag

    Im Freistaat Sachsen gelten ab Montag neue Regelungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Laut einer Mitteilung der Staatsregierung sei auch künftig jede Bürgerin und jeder Bürger angehalten, die physisch-sozialen Kontakte zu anderen Menschen als den Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Für alle gilt eine Kontaktbeschränkung. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zu anderen Personen von 1,5 Metern einzuhalten (außer zu Angehörigen des eigenen Hausstandes). Dies gilt für alle Lebensbereiche, auch für Arbeitsstätten. Es ist ab Montag erlaubt, die eigene Wohnung auch ohne triftigen Grund zu verlassen. Der Aufenthalt ist außerhalb der eigenen Wohnung bzw. des eigenen Hauses nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis des eigenen Hausstandes gestattet. „Die Bürgerinnen und Bürger seien aufgefordert, generell auf private Reisen, Ausflüge und Besuche – auch von Verwandten – zu verzichten. Das gilt auch für überregionale tagestouristische Ausflüge“, heißt es in der Pressemitteilung. Untersagt bleiben weiterhin Veranstaltungen und Ansammlungen jeglicher Art. Im Einzelfall können jedoch auf Antrag Ausnahmegenehmigungen durch die zuständigen Landkreise oder kreisfreien Städte erteilt werden. Zudem können Gottesdienste, Beerdigungen, Trauerfeiern und Trauungen mit bis zu 15 Besuchern stattfinden. Geschlossen bleiben jegliche Einrichtungen und Angebote für den Publikumsverkehr. Ausgenommen sind unter anderem nur staatliche und freie Schulen zum Zweck der Prüfungsvorbereitung, Hochschulen und die Berufsakademie, Fachbibliotheken und Archive, Bildungseinrichtungen der beruflichen Aus- und Weiterbildung und Kitas zur Notbetreuung. Eine Öffnung ist weiterhin für Einzelhandelsgeschäfte für Lebensmittel und für Waren der täglichen Grundversorgung erlaubt. Zudem können weitere Ladengeschäfte des Einzelhandels jeder Art bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern geöffnet werden. Zulässig ist die Öffnung unabhängig von der Fläche von Ladengeschäften von Handwerksbetrieben, Tankstellen, Autohäusern, Fahrradläden, Kfz- und Fahrradwerkstätten sowie einschlägigen Ersatzteilverkaufsstellen, selbstproduzierenden und selbstvermarktenden Baumschulen und Gartenbaubetrieben, Läden für Tierbedarf sowie von Garten- und Baumärkten. Einkaufszentren bleiben weiterhin geschlossen. Erlaubt ist dort wie bisher nur die Öffnung von Geschäften des täglichen Bedarfs und der Grundversorgung sowie von Läden, die über einen separaten Kundeneingang von außen verfügen. Untersagt bleibt die Öffnung von Gastronomiebetrieben jeder Art sowie Hotel- und Beherbergungsbetriebe zu touristischen Zwecken. Ebenso ist der Betrieb von Dienstleistungsbetrieben mit unmittelbarem Kundenkontakt untersagt - mit Ausnahme notwendiger medizinischer Behandlungen. Die bestehenden Besuchsverbote für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Altenheime, Rehabilitationseinrichtungen, Einrichtungen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften und Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen sowie stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe bleiben bis auf wenige Ausnahmen gültig.  Die neue Verordnung gilt bis einschließlich 3. Mai 2020. Weitere Informationen unter www.coronavirus.sachsen.de

    Mundschutz wird Pflicht

    In der neuen Regelung des Freistaates ist das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung bei der Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs und beim Aufenthalt in Einzelhandelsgeschäften ab Montag Pflicht. „Es wird dringend empfohlen, im öffentlichen Raum und insbesondere bei Kontakt mit Risikopersonen eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen, um für sich und andere das Risiko von Infektionen zu reduzieren“, schreibt die Staatsregierung in ihrer Pressemitteilung. Aus Sicht des Gesundheitsamtes reichen mitunter auch Schals und Tücher beziehungsweise Leinentücher – wenn nichts anderes verfügbar ist. Wichtig: Man sollte diesen Mundschutz nach wenigen Stunden wechseln und er muss bei 60 Grad waschbar sein. Denn bei dieser Temperatur sterben die Viren ab. Es sollte nach Möglichkeit nichts Gestricktes als Mundschutz verwendet werden. „Auch der selbstgenähte Mundschutz mit farbigem Motiv trägt dazu bei, die außergewöhnliche Situation aufzuhellen“, fasst es die mittelsächsische Amtsärztin Dr. Annelie Jordan zusammen.

    Anmerkung: Einrichtungen und Institutionen könnten für sich entscheiden, dass man diese Räumlichkeiten nur mit Mundschutz betreten kann.

    Neue Allgemeinverfügung für eingeschränkten Schulbetrieb

    Nach der neuen Allgemeinverfügung des Freistaates bleiben Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft bis einschließlich 3. Mai geschlossen. Unterricht und schulische Veranstaltungen finden in dieser Zeit für einen Großteil der Schülerinnen und Schüler nicht statt. Nur für die Schüler aller Abschlussklassen an den Gymnasien, Berufsbildenden Schulen, Oberschulen und Förderschulen werden die Schulen nach den Osterferien wieder geöffnet. Konsultationen, die Durchführung von Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen können damit stattfinden. Die Schulen werden ab dem 20. April vorerst ausschließlich für das Personal geöffnet, welches zur Vorbereitung der Schüler auf ihre Prüfungen notwendig ist. Erst ab dem 22. April beginnt die eigentliche Prüfungsvorbereitung für die Schülerinnen und Schüler. Konsultationen für Abiturientinnen und Abiturienten sind allerdings schon ab dem 20. April möglich. Kindertageseinrichtungen bleiben weiterhin geschlossen und sind nur für Kinder in der Notbetreuung zugänglich. Infos unter: www.coronavirus.sachsen.de

    Anspruch auf Notbetreuung erweitert

    Zudem wurde der Anspruch auf Notbetreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen, Grund- und Förderschulen erweitert. Für Kinder und Grundschüler, deren Eltern in systemrelevanten Sektoren beschäftigt sind, wird eine Notbetreuung angeboten. Die Bestimmungen dazu wurden jetzt erweitert und gelten ab dem 18. April. Zu den systemrelevanten Berufen gehören nun unter anderem auch folgende Sektoren: Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater, Gerichtsvollzieher, Bestattungswesen, Verkaufspersonal im Einzelhandel, Handwerker, Beschäftigte der stationären Kinder-, Jugendlichen- und Behindertenhilfe, Tierpfleger, Schüler mit eigenen Kindern mit Betreuungsbedarf sowie das für den Schuldienst an Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft erforderliche Personal. Ein Anspruch auf die Notfallbetreuung liegt nur vor, wenn beide Personensorgeberechtigten in systemrelevanten Berufen tätig sind. Ausnahmsweise besteht auch ein Anspruch, wenn nur einer der Personensorgeberechtigten in folgenden Bereichen tätig ist:

    Gesundheitsvorsorge und Pflege, Rettungsdienst (einschließlich Berufsfeuerwehr), Öffentlicher Personennahverkehr, Polizei- und Justizvollzugsdienst, Schuldienst und Kindertagesbetreuung, Schülerinnen und Schüler in Abschlussklassen mit eigenen betreuungspflichtigen Kindern, Kommunal- oder Staatsverwaltung (sofern man mit Aufgaben der Bekämpfung der Corona-Pandemie betraut ist). Voraussetzung für den Anspruch auf Notbetreuung ist allerdings, dass eine Betreuung durch den anderen Personensorgeberechtigten nicht abgesichert werden kann. Weitere Informationen unter www.coronavirus.sachsen.de

    Wertstoffhöfe öffnen wieder

    Ab Montag sind die Wertstoffhöfe im Landkreis Mittelsachsen wieder regulär geöffnet. Die Öffnungszeiten sind im aktuellen Abfallkalender auf Seite 13 oder unter www.ekm-mittelsachsen.de im Bereich „Abfallentsorgung" veröffentlicht. „Da prinzipiell mit einem hohen Andrang zu rechnen ist, bitten wir alle Mittelsachsen die Wertstoffhöfe in den ersten Tagen nur bei absoluter Notwendigkeit, gegebenenfalls um einige Tage zeitversetzt und mit sehr viel Geduld aufzusuchen“, heißt es auf der Internetseite des Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen. Den Anweisungen des Personals vor Ort sei unmittelbar Folge zu leisten. Es ist ein Mindestabstand von 1,50 Meter zwischen allen Besuchern und Mitarbeitern einzuhalten und es darf keine Gruppenbildung vor Ort erfolgen. Die EKM weist darauf hin, dass das Personal der Wertstoffhöfe angehalten ist, notfalls vom Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die diese Regelungen nicht einhalten,  des Wertstoffhofes zu verweisen. „Sollte ein unkoordinierbarer Andrang herrschen, der fließende Straßenverkehr behindert oder eine Gefährdung der Mitarbeiter und Bürger entstehen, behalten wir uns vor, die Wertstoffhöfe kurzfristig wieder zu schließen“, heißt es in der Mitteilung der Gesellschaft weiter. Bei Fragen ist die Abfallberatung unter Telefon 03731-2625-41/-42 oder per Mail unter abfallberatung@ekm-mittelsachsen.de zu erreichen.

    Zwischenlager für Sonderabfall – FNE in Freiberg ab 20. April wieder geöffnet

    Ab dem 21. April nimmt das Problemstoffmobil kurzfristig seine Tour im Landkreis Mittelsachsen wieder auf. Die Standzeiten- und Standorte ab dem 21. April entnehmen Interessierte dem bisherigen Tourenplan im Abfallkalender und auf www.ekm-mittelsachsen.de. Die Samstagstermine und Herbsttour sollen wie gewohnt durchgeführt werden. Das Zwischenlager für Sonderabfall – FNE in Freiberg öffnet am 20. April seine Tore. Die Öffnungszeiten sind im aktuellen Abfallkalender auf Seite 21 und auf www.problemabfaelle.de veröffentlicht. „Bitte beachten Sie, dass es in den ersten Tagen zu einem vermehrten Andrang an den Entsorgungsstationen kommen kann. Falls möglich geben Sie ihre Abfälle zeitlich versetzt am Zwischenlager für Sonderabfall ab. Bitte bringen Sie viel Zeit und Geduld mit und halten stets mindestens 1,50 Meter Abstand zu allen Bürgern und Mitarbeitern der Entsorgungsunternehmen“, schreibt die Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen in einer Pressemitteilung. Das illegale Abstellen von Abfällen an den Standplätzen könne mit einer Strafe von bis zu 100.000 Euro bestraft werden. Jede illegale Ablagerung werde zur Anzeige gebracht. Kurzfristige Änderungen können online unter www.ekm-mittelsachsen.de im Bereich „Aktuelles“ oder direkt bei der Abfallberatung der EKM unter 03731-2625-41/-42/-44 beziehungsweise unter abfallberatung@ekm-mittelsachsen.de erfragt werden.

    Zugverkehr kehrt zum regulären Fahrplan zurück

    Nach dem bereits in den vergangenen Tagen REGIOBUS und die City-Bahn ankündigten zum Regelverkehr ab Montag zurückzukehren, folgt ab Montag die Freiberger Eisenbahn auf der Strecke zwischen Freiberg und Holzhau. Die Mitteldeutsche Regiobahn fährt ab 4. Mai nach Normalfahrplan. Dies betrifft die Strecken Döbeln – Leipzig (RB 110), Hof – Zwickau – Dresden (RE3) und Zwickau – Dresden (RB 30). Die Züge zwischen Chemnitz und Leipzig (RE 6) fahren dann mit vier Wagen (zurzeit drei). Ebenfalls ab 4. Mai verkehrt die S-Bahn der Deutschen Bahn zwischen Dresden und Freiberg. Die  Drahtseilbahn Augustusburg nimmt auch am Montag ihre Fahrten wieder auf. Tickets gibt es  an  bekannten  Verkaufsstellen oder auch per App. „Der Ticketverkauf  beim  Busfahrer ist weiterhin ausgesetzt. Dort, wo ein Ticketkauf  noch unmöglich ist, gilt vorerst weiterhin: Die Fahrt bis zur nächsten Verkaufsstelle wird ermöglicht“, teilt heute der Verkehrsverbund Mittelsachsen mit. Noch ein Hinweis zur City-Bahn: Ihr Betrieb erfolgt ab Montag mit Einschränkungen in Form von Schienenersatzverkehr wegen Instandsetzungsmaßnahmen bzw. Bauarbeiten. Hier eine Übersicht der betroffenen Linien in Mittelsachsen:

    • C13 Chemnitz – Burgstädt Montag, 20. April 2020 bis Mittwoch, 22. April 2020 jeweils nach 21:00 Uhr bis Betriebsschluss Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Chemnitz Hbf – Burgstädt

    • C14 Chemnitz - Mittweida Mittwoch, 22. April 2020 23:00 Uhr bis Samstag, 2. Mai 2020 durchgehend  Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Chemnitz Hbf – Mittweida

    Weitere Informationen gibt es unter www.city-bahn.de.

    Ablaufende Führerscheine sind dringende Fälle

    Die Fahrerlaubnisbehörde sichert nur noch die eingeschränkte Bearbeitung dringlicher Fälle in der Hauptstelle in Döbeln ab. Dringliche Fälle sind Verlängerungen der Gültigkeit von Fahrerlaubnissen (LKW, Bus, Fahrgastbeförderung) und der Schlüsselzahl 95, die bis zum 15. Mai 2020 ablaufen sowie die Ausstellung von Ersatzdokumenten, wenn diese zur Berufsausübung benötigt werden (Kraftfahrer im Fernverkehr). Der Zutritt erfolgt ausschließlich nach telefonischer Terminabsprache/Terminbestätigung. Die Führerscheinstelle ist von Montag bis Freitag von 07:30 Uhr bis 12:00 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag von 13:00 bis 16:00 Uhr zu erreichen. Die Telefonnummer lautet  03731 799-1454 und die E-Mail lautet service-fahrerlaubnisbehoerde@landkreis-mittelsachsen.de

    Verfahren bleiben bei Zulassung von Fahrzeugen ausgesetzt

    Die Kfz-Zulassungsstelle informiert, dass die laufende Änderungsfrist bis 26. April in drei Fällen ausgesetzt wird: Dies betrifft die Änderung der Halterdaten, die Änderung technischer Daten und die Erteilung 06er Händlerkennzeichen sowie Verlängerung Fahrzeugscheinhefte. Generell ist der Zutritt zur Kfz-Zulassungsbehörde Mittelsachsen an den drei Standorten vorerst nur noch nach telefonischer Terminvereinbarung für Autohändler und Zulassungsdienste gestattet. Ohne Termin erfolgt kein Einlass. Die genauen Regelungen sind auf der Internetseite unter www.landkreis-mittelsachsen.de/corona hinterlegt.

    Hinweis zur Corona-Ambulanz in Freiberg

    Die Öffnungszeiten der Corona-Ambulanz in Freiberg werden erneut angepasst. Ab Montag hat sie von Montag bis Freitag jeweils von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Grund für die Entscheidung sei nach einer Mitteilung der Vereinigten Gesundheitseinrichtung Mittelsachsen die niedrige Patientenzahl. „An den letzten beiden Tagen hatten wir jeweils nur neun Patienten“, erklärt die Sprecherin Dr. Ulrike Träger. Sollte die Zahl der Patienten steigen, würden die Öffnungszeiten wieder angepasst. Informationen zu dieser Ambulanz gibt es im Internet unter www.kkh-freiberg.com. Eine weitere Ambulanz gibt es am Krankenhaus in Mittweida –Infos unter www.lmkgmbh.de. Die Kassenärztliche Vereinigung betreibt zudem eine Praxis in Rochlitz.

    SAB stoppt Auszahlung von Soforthilfen

    Wegen falscher Internetseiten hat die Sächsische Aufbaubank die Auszahlung der Soforthilfen gestoppt. „Das ist mehr als bedauerlich, da einige mittelsächsische Betriebe dringend auf die Auszahlung warten", sagt Matthias Damm. Hier werde eine Notsituation in betrügerischer Weise ausgenutzt, was in keinster Form zu rechtfertigen sei. Der Landrat appelliert an die Bürger, sich zum Corona-Virus auf den öffentlichen Internetseiten beziehungsweise in den bekannten Medien zu informieren: „Wir haben es in der vergangenen Woche bereits in den sozialen Netzwerken gesehen, dass es auch Falschmeldungen gibt.“ Insbesondere für Unternehmen hat das Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung eine Übersicht mit den offiziellen Links und Verweisen zusammengestellt, die regelmäßig aktualisiert wird. www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/informationen-fuer-unternehmen-zum-coronavirus.html

    Gastronomie in Mittelsachsen: Die Region muss zeigen, was sie hat
    Sie gehören zu Penig wie die Mulde, die Gaststätte Rollmopsschänke und Harry Wengler. Dieser Tage idyllisch gelegen an der Zwickauer Mulde. Doch das schöne Wetter kann der Gastronom nicht genießen, denn wie vielerorts bleiben die Gäste aus. Die Corona-Krise hat auch das für seine gutbürgerliche Küche, gemütliche Skatabende und gesellige Runden bekannte Lokal fest im Griff. Anders als im Einzelhandel ist eine Besserung noch nicht in Sicht. „Wir haben das Hochwasser überstanden und wir schaffen auch Corona“, sagt der bodenständige Unternehmer. Gemeinsam mit seiner Frau Ilona und Mitarbeiterin Simone blickt er fast optimistisch auf das Ostergeschäft zurück. „Viele unserer Gäste haben uns die Treue gehalten und den Abholservice genutzt. Wir haben aufmunternde Worte gehört, das gibt uns Kraft“, sagt Harry Wengler weiter. Jetzt komme es darauf an, dass die Gäste auch weiter bei der Stange halten. „Schön wäre, wenn die Leute bei dem schönen Wetter, statt den Grill anzuwerfen, auch einmal bei der heimischen Gaststätte bestellen", schlägt er weiter vor. Er beschreibt sich selbst als Vollblutgastronom, er macht Werbung über Facebook und im Internet.  Aber er serviert lieber den namenesgebenden Riesenrollmops, als sich mit Suchmaschinenoptimierung, Datenschutzerklärungen und barrierefreien Internetseiten rumzuschlagen. So wie Harry Wengler geht es vielen. Deshalb war er Anfang April gemeinsam mit anderen Peniger Gewerbetreibenden auf die Idee gekommen, die gegenseitige Unterstützung zu zeigen. So wurde der Peniger Lokalheld in den Farben der Stadt geboren, der mit dem Spruch  >> Ich unterstütze meinen lokalen Händler<< genau das aussagt. „Dass der Landkreis unsere Initiative aufgreift und dazu noch eine eigene Plattform bereitstellt, finde ich klasse" freut er sich. Harry Wengler ist mit seiner Rollmopsschänke bereits eingetragen. Gerade für die Gastronomie sind solche Angebote wichtig, denn so zeigt die mittelsächsische Wirtschaft, dass sie zusammenhält. Über 160 Angebote gibt es bereits unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/kaufregional.html zu sehen.

     

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