Neues aus dem Landkreis Mittelsachsen http://www.landratsamt-mittelsachsen.de de-de TYPO3 News Sat, 19 Oct 2019 19:59:23 +0200 Sat, 19 Oct 2019 19:59:23 +0200 TYPO3 EXT:news news-3069 Fri, 18 Oct 2019 11:24:25 +0200 „Junkies fit 4 Job ?!“ – Hilfsangebot „Zwischenstopp“ stärker in den Fokus rücken /das-amt/neuigkeiten/junkies-fit-4-job-hilfsangebot-zwischenstopp-staerker-in-den-fokus-ruecken.html Das Projekt „Zwischenstopp“ in Bockelwitz (Stadt Leisnig) existiert seit Juni 2016. Das Projekt „Zwischenstopp“ in Bockelwitz (Stadt Leisnig) existiert seit Juni 2016. „Es überbrückt die Zeit zwischen der qualifizierten Entzugsbehandlung in einer Psychiatrie, die in der Regel drei bis vier Wochen dauert, und der drei- bis sechsmonatigen Langzeittherapie, die sich in den seltensten Fällen nahtlos anknüpft. Für die Suchtkranken ist dies eine gefährliche Zeit, rückfällig zu werden, wenn sie keine Unterstützung bekommen“, so Dr. med. Ulrike Ernst, Chefärztin der Klinik für Suchtmedizin am Fachkrankenhaus Bethanien Hochweitzschen. Sie gehört gemeinsam mit Vertretern des Landratsamtes Mittelsachsen, der Diakonie Döbeln als Träger und weiteren Partnern zu den Initiatoren dieses als Pilotprojekt gestarteten niederschwelligen Hilfsangebotes für Suchtkranke, die einen Entzug machen möchten. „Über die Pilotphase sind wir längst hinaus. Das Angebot hat sich fest etabliert und ist aus der mittelsächsischen Hilfslandschaft nicht mehr wegzudenken“, so der Leiter des Geschäftskreises Ordnung, Soziales und Gesundheit im Landratsamt Jörg Höllmüller. Nun solle es stärker im Fokus der Öffentlichkeit sein.

„Für 2020 ist die Finanzierung noch zugesagt. Wie es danach weitergeht, ist noch ungewiss, deshalb ist es das gemeinsame Ziel aller Partner, einen festen Unterstützerkreis für Zwischenstopp zu finden und zu etablieren“, so der 2. Beigeordnete. Unter der Fragestellung „Junkies fit 4 Job ?!“ waren deshalb am 16. Oktober Vertreter der Wirtschaft und der Politik zu einem ersten internen Arbeitstreffen in der Kreissparkasse Döbeln zusammen gekommen. „Referenten haben die bisherigen Erfolge des Hilfsangebotes vorgestellt, über die Zahl der Suchtkranken in Mittelsachsen und Sachsen informiert, den volkswirtschaftlichen Nutzen herausgestellt  und Fragen beantwortet“, gibt Jörg Höllmüller einen Überblick.

Der Landkreis Mittelsachsen finanziert drei Suchtberatungsstellen: in Döbeln, Freiberg und Mittweida. „Doch bevor beispielsweise ein Crystalabhängiger überhaupt den Schritt zu solch einer Beratungsstelle wagt, hat er im Einzelfall schon eine langjährige Drogenkarriere hinter sich“, erläutert der Psychiatriekoordinator im Landkreis Matthias Gröll. Von den 407 Klienten, die die Suchtberatung Mittelsachsen 2018 aufgrund des Konsums illegaler Drogen aufgesucht haben, waren 241 von Stimulantien wie Crystal Meth und 155 von Cannabis abhängig. „Der Großteil, nämlich 80 Prozent, von ihnen hat einen Schulabschluss und mindestens die Hälfte davon eine abgeschlossene Berufsausbildung“, fasst Jörg Höllmüller die Ergebnisse eines Vortrages von Helmut Bunde, bis 2017 Vorsitzender der Sächsische Landesstelle gegen die Suchtgefahren, zusammen. Diese Zahlen würden verdeutlichen, welches volkswirtschaftliche Potential verloren gehen würde, wenn dieser Personenkreis ohne Hilfe seinem Schicksal überlassen werden würde. „Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die in Bockelwitz Hilfe bekommen und annehmen, suchen eine Chance, um sich eine neue, suchtfreie Existenz aufzubauen. Dazu gehört eine Anstellung und deshalb sind nun die Unternehmen gefragt, zu unterstützen, indem sie beispielsweise Praktika oder Arbeitsverhältnisse anbieten“, so Jörg Höllmüller. Chefärztin Dr. Ulrike Ernst ergänzt: „Zudem sichert eine berufliche Tätigkeit im Anschluss an eine Rehabilitationsmaßnahme die künftige Abstinenz.“

Seit Juni 2016 haben bisher 56 Männer zwischen 18 und 43 Jahren das niederschwellige Hilfsangebot angenommen. Zwei Drittel (37) seien nach ihrem Aufenthalt in Bockelwitz in eine Langzeittherapie gewechselt. „Damit ist die Erfolgsrate deutlich besser als im landesweiten Durchschnitt. Diese liegt bei zirka 55 Prozent“, so Ernst. „Auch die erfolgreiche Beendigung der Langzeittherapie liegt mit zwei Drittel bei den Zwischenstopp-Absolventen höher als im Landesdurchschnitt, wo reichlich die Hälfte aller Drogenentwöhnungsbehandlungen abgebrochen wird.“ Rund die Hälfte der bisher betreuten Männer stammt aus Mittelsachsen. „Ein weiterer großer Teil kommt aus dem Nachbarkreis Meißen sowie aus der Landeshauptstadt Dresden, die übrigen aus anderen Teilen Sachsens und Sachsen-Anhalts“, so Dr. Ulrike Ernst. Frauen und Männer gemeinsam in einer Einrichtung zu betreuen, sei nicht zielführend, „da durch das rasche Eingehen zwischenmenschlicher Beziehungen die Konzentration für das Wesentliche, nämlich die Beschäftigung mit eigenen Verhaltensweisen und Lernerfahrungen, verloren geht“, ergänzt die Medizinerin. Auf dem Vierseithof in Bockelwitz ist Platz für bis zu neun Männer gleichzeitig. Mit ihrem Einzug verpflichten sie sich zu absoluter Abstinenz, haben einen geregelten Tagesablauf und gehen einer Beschäftigung nach. Sie zahlen Miete für ihr Zimmer und unterziehen sich regelmäßigen Alkohol- und Drogentests. 

„Während der Pilotphase 2016/17 sind für Zwischenstopp Kosten in Höhe von rund 117.000 Euro entstanden. 80 Prozent der Kosten trug der Freistaat, der Rest der Landkreis“, so Psychiatriekoordinator Matthias Gröll. Er hat, unter Federführung von Vertretern der Kreissparkasse Döbeln, an einem Businessplan und einer Opportunitätskostenanalyse mitgewirkt. Denn „die Drogensucht und die jeweiligen Folgen beeinflussen nicht nur das Leben des Drogenkonsumenten, sondern resultieren in ökonomischen und sozialen Kosten für die gesamte Gesellschaft. Diese belaufen sich auf immerhin rund 3,7 Milliarden Euro jährlich beispielsweise für drogenbedingte Gesundheitskosten, Gerichts- und Inhaftierungskosten sowie soziale Transferleistungen“, so Gröll.

Das Fazit: Bereits nach zwei Jahren hatte sich „Zwischenstopp“ aus volkswirtschaftlicher Sicht gelohnt. „Damit ist der fachlich-inhaltliche sowie der ökonomische Projekterfolg bewiesen“, fasst Jörg Höllmüller die Ergebnisse des Arbeitstreffens zusammen. Der Landkreis übernehme gemeinsam mit den Projektpartnern eine Aufgabe, die vordergründig andere Kostenträger übernehmen müssten. „Das Hilfesystem bräuchte eine Nahtlosigkeit zwischen Entzug und Langzeittherapie. Aktuell gibt es dafür keine Regelleistungen. Im Interesse der Betroffenen möchten wir das Projekt Zwischenstopp in Bockelwitz gern fortführen und sind deshalb auf die Unterstützung der Partner aus Wirtschaft und Politik angewiesen. Ich bin froh, dass wir mit der Kreissparkasse Döbeln einen engagierten und gut vernetzten Partner an unserer Seite wissen“, so Höllmüllers Fazit.

Mehr Informationen zum Projekt gibt es unter www.bockelwitz3.de.

Bisher sind folgende Partner beteiligt:

  • Diakonie Döbeln (= Träger),

  • Landkreis Mittelsachsen,

  • Stadt Leisnig,

  • Verein Jugend in Arbeit e. V. – Bockelwitz Nr.3

  • Krankenhaus Bethanien Hochweitzschen

  • Jobcenter Mittelsachsen

  • Netzwerk e. V.

Adressen der Suchtberatungsstellen:

  • Diakonie Freiberg e. V.
    Suchtberatungs- und -behandlungsstelle Freiberg
    Peterstraße 44/46, 09599 Freiberg    
    Annette Schlichting
    Tel. 03731 482-0
    E-Mail sucht-1@diakonie-freiberg.de

  • Blaues Kreuz in Deutschland e. V.
    Suchtberatungs- und -behandlungsstelle Mittweida 
    Neustadt 11, 09648 Mittweida
    Ulrich Bretschneider 
    Tel. 03727 930-579 
    E-Mail suchtberatung.mittweida@blaues-kreuz.de

  • Diakonie Döbeln e. V. 
    Suchtberatungs- und -behandlungsstelle Döbeln 
    Otto-Johnsen-Straße 4, 04720 Döbeln
    Martin Creutz 
    Tel. 03431 7126-26, -18
    E-Mail creutz@diakonie-doebeln.de

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news-3045 Thu, 17 Oct 2019 07:48:00 +0200 Erasmus+: Auszubildende des Beruflichen Schulzentrums „Julius Weisbach“ sind dabei /das-amt/neuigkeiten/erasmus-auszubildende-des-beruflichen-schulzentrums-julius-weisbach-sind-dabei.html Das Berufliche Schulzentrum (BSZ) „Julius Weisbach“ setzt künftig auch auf internationale Berufserfahrungen als Teil der dualen Berufsausbildung. Als eines von sieben BSZ in Sachsen gehen die Freiberger damit neue Wege und ermöglichen Auszubildenden Auslandsaufenthalte, die über das Mobilitätsprogramm ERASMUS+ gefördert werden. Das Berufliche Schulzentrum (BSZ) „Julius Weisbach“ setzt künftig auch auf internationale Berufserfahrungen als Teil der dualen Berufsausbildung. Als eines von sieben BSZ in Sachsen gehen die Freiberger damit neue Wege und ermöglichen Auszubildenden Auslandsaufenthalte, die über das Mobilitätsprogramm ERASMUS+ gefördert werden. Zwölf angehende Immobilienkaufleute des Beruflichen Schulzentrums nehmen diese Chance wahr und werden im kommenden Frühjahr in Zielländer wie Irland, Spanien und Griechenland reisen, um Luft in europäischen Immobilienunternehmen zu schnuppern und Ihre Sprachkompetenzen in Englisch und Spanisch zu erweitern.

Die Beteiligung des BSZ „Julius Weisbach“ erfolgt auf Grundlage eines Konsortialantrages des Landesamts für Schule und Bildung (LaSuB) und soll der Auftakt einer Reihe von Auslandsaufenthalten für junge Auszubildende sein.

Die Beteiligung am Lehreraustauschprogramm ist ebenfalls vorgesehen.

Das 1. Vorbereitungstreffen für die Auszubildenden findet Ende Oktober statt.

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news-3050 Wed, 16 Oct 2019 09:30:00 +0200 Naturschutzkalender neu aufgelegt /das-amt/neuigkeiten/naturschutzkalender-neu-aufgelegt.html Das Landratsamt Mittelsachsen hat das zehnte Mal in Folge den Kalender „Naturschätze in Mittelsachsen“ herausgegeben. Das Landratsamt Mittelsachsen hat das zehnte Mal in Folge den Kalender „Naturschätze in Mittelsachsen“ herausgegeben. Die zwölf Kalenderblätter des Jahres 2020 enthalten wiederum Interessantes und Wissenswertes über Flora, Fauna und besondere Landschaften des Landkreises Mittelsachsen − in Wort und Bild vorgestellt. Die Autoren sind überwiegend vom Landkreis bestellte ehrenamtliche Naturschützer, die ihre Bilder und Fachinformationen der Redaktion unentgeltlich zur Verfügung stellten. 

Der Bezug des Kalenders „Naturschätze in Mittelsachsen“ kann gegen eine Schutzgebühr in Höhe von 2,50 Euro unter nachfolgendem Kontakt ab sofort abgestimmt werden:  

Kontakt:
Referat Naturschutz 
Manuela Ziegler
Tel. 03731 799-4160
E-Mail manuela.ziegler@landkreis-mittelsachsen.de

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news-3067 Mon, 14 Oct 2019 07:13:36 +0200 Projektanträge Bund und Land für Cluster E eingereicht /das-amt/neuigkeiten/projektantraege-bund-und-land-fuer-cluster-e-eingereicht.html Für das Breitbandausbau-Cluster E, das die Kommunen Großschirma, Oberschöna und Reinsberg umfasst, wurden am 11. Oktober die Bundes- und Landesbescheide sowohl für den Ausbau für die Haushalte als auch für die Schulen beantragt. Für das Breitbandausbau-Cluster E, das die Kommunen Großschirma, Oberschöna und Reinsberg umfasst, wurden am 11. Oktober die Bundes- und Landesbescheide sowohl für den Ausbau für die Haushalte als auch für die Schulen beantragt. „Ziel ist, den Bundesbescheid noch im Haushaltsjahr 2019 zu erhalten“, so Mittelsachsens Breitbandkoordinator Mattias Borm. Die Förderquote Bund betrage 60 Prozent, die vom Land 30 Prozent, ergänzt er. Die Gewerbegebietsanschlüsse werden clusterübergreifend nochmals gesondert zu einem späteren Zeitpunkt beantragt.

Das Cluster E umfasst aktuell 1 836 förderfähige Anschlüsse mit einem Ausbauvolumen von rund 46,6 Millionen Euro. Hinzu kommen vier Schulen, für deren Erschließung mit dem schnellen Internet rund 200.000 Euro eingeplant und beantragt sind. „Im nächsten Schritt ist die Vergabe der Beratungsleistung geplant. Voraussetzung dafür sind die positiven Bundes- und Landesbescheide“, so Mattias Borm abschließend.

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news-3066 Fri, 11 Oct 2019 09:16:26 +0200 Bewerbungsfrist läuft /das-amt/neuigkeiten/bewerbungsfrist-laeuft-1.html Das Landratsamt Mittelsachsen bildet auch im kommenden Jahr wieder interessierte Jugendliche in den Berufen Verwaltungsfachangestellter sowie Straßenwärter aus. Außerdem bietet das Landratsamt Studienplätze für die Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum. Derzeit läuft die Bewerbungszeit für 2020. Das Landratsamt Mittelsachsen bildet auch im kommenden Jahr wieder interessierte Jugendliche in den Berufen Verwaltungsfachangestellter sowie Straßenwärter aus. Außerdem bietet das Landratsamt Studienplätze für die Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum. Derzeit läuft die Bewerbungszeit für 2020. Noch bis 30. November nimmt das Landratsamt Bewerbungen für den Beruf der Verwaltungsfachangestellten für das kommende Jahr entgegen. Die Azubis durchlaufen fast alle Bereiche des Landratsamtes, beispielsweise die Bereiche Ordnung und Sicherheit, Jugend und Familie oder Verkehr und Bauen. 

Etwas länger gilt die Frist für die Straßenwärter − bis 31. Dezember 2019. Bewerbungen mit dem jeweiligen Abschlusszeugnis beziehungsweise dem vorausgegangenen Jahresendzeugnis werden bis zu einem Notendurchschnitt von 3,0 berücksichtigt. 

Außerdem können sich Interessierte für einen Studienplatz Allgemeine Verwaltung bewerben. Dieser läuft an der Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum sowie parallel beim Landratsamt. „Die Einsatzgebiete sind sowohl die Hochschule Meißen für den berufstheoretischen Teil als auch die verschiedenen Bereiche des Landratsamtes sowie externe Praktikumseinrichtungen für den praxisorientierten Teil des Studiums“, erklärt Ausbildungsleiter Stefan Schuricht. Nach erfolgreich absolviertem Studium erlangen die Studierenden den akademischen Titel „Bachelor of Laws (LL.B.)“. 

Alle Informationen zu Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten im Landratsamt Mittelsachsen gibt es in der Rubrik Ausbildung & Studium unter www.landkreis-mittelsachsen.de im Internet.

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news-3064 Thu, 10 Oct 2019 07:19:19 +0200 Kreistag: Abfallgebühren angepasst /das-amt/neuigkeiten/kreistag-abfallgebuehren-angepasst.html In der zweiten Sitzung des Kreistages, am 9. Oktober, berieten die Kreisrätinnen und Kreisräte unter anderem zur Anpassung der Abfallgebühren, zur Veränderung der Kreisgrenze oder zur Erweiterung des Aufsichtsrates der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH. In der zweiten Sitzung des Kreistages, am 9. Oktober, berieten die Kreisrätinnen und Kreisräte unter anderem zur Anpassung der Abfallgebühren, zur Veränderung der Kreisgrenze oder zur Erweiterung des Aufsichtsrates der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH. Liefervertrag für Strom

Der aktuelle Liefervertrag für Strom läuft für die Objekte in Trägerschaft des Landkreises aus. Daher wurde die Leistung für die kommenden drei Jahre neu ausgeschrieben. Der Kreistag entschied über deren Ergebnis und beauftragte den Landrat mit der Zuschlagserteilung. Das Volumen beträgt fast drei Millionen Euro, wobei der finale Preis den Schwankungen des Weltmarktes unterliegt. „Wir haben den Börsenpreis vom 2. August als Orientierung genommen, um zu einem vergleichbaren Ergebnis der Bieter zu kommen“, erklärt der Leiter der Abteilung interner Service Peter Schubert. Ebenso gleich sind die staatlich festgelegten Umlagen oder Abgaben. Es variieren die Handelsspannen und eigene Kosten der Unternehmen. Versorgt werden über 200 Abnahmestellen, vom Verwaltungsgebäude über Schulen bis zur Ampel.

Neufassung der Satzung des Jugendamtes

Der Kreistag hat eine Neufassung der Satzung des Jugendamtes des Landkreises Mittelsachsen beschlossen. Das Jugendamt als Behörde setzt sich aus der Verwaltung des Jugendamtes und dem Jugendhilfeausschuss zusammen. „Die bis dato gültige Fassung stammte aus dem Jahr 2008. Seitdem haben sich mehrere Änderungen der Regelungen des Sozialgesetzbuches VIII und des Landesjugendhilfegesetzes ergeben“, erläutert die Abteilungsleiterin Jugend und Familie, Heidi Richter. Im Vorfeld der neuen Wahlperiode sei die Satzung deshalb überprüft und in mehreren Punkten angepasst worden. „Neu hinzugekommen ist beispielsweise der Passus, dass der Landrat der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses ist und der Jugendhilfeausschuss für alle Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe Richtlinien beschließen und Vorgaben machen kann. Weiterhin werden nun zehn statt bisher neun beratende Mitglieder in diesem Gremium sitzen“, so Heidi Richter. Ebenfalls ergänzt wurde, dass es eine Aufgabe des Jugendhilfeausschusses ist, sich „an der Aufstellung des Haushalts- und Stelleplanentwurfs des Jugendamtes zu beteiligen“.

Bereichsplan für den Rettungsdienst angepasst

Der Kreistag verabschiedete den Bereichsplan für den Rettungsdienst. Er regelt, in welcher der 17 Rettungswachen wie viele Fahrzeuge zu welchen Zeiten vorzuhalten sind. „So kann es sein, dass tagsüber zwei Rettungswagen vorgehalten werden und nachts nur einer“, erklärt der Leiter der Abteilung Ordnung, Sicherheit und Veterinärwesen Steffen Kräher. Im Vorfeld gab es umfassende Untersuchungen und Auswertungen des Einsatzgeschehens durch einen Sachverständigen. Eingebunden in die Planung werden die Krankenkassen und die Leistungserbringer, wie Malteser Hilfsdienste und das Deutsche Rote Kreuz. Demnach werden nach Umsetzung des Bereichsplanes sieben Notarzteinsatzfahrzeuge, 31 Rettungswagen und 19 Krankentransportwagen vorgehalten, bisher sind es sieben Notarzteinsatzfahrzeuge, 25 Rettungswagen und 25 Krankentransportwagen. Planerisch müssen die Rettungswagen innerhalb von zwölf Minuten nach der Alarmierung am Einsatzort sein: Drin enthalten ist eine Minute Dispositionszeit, eine Minute ist für das Ausrücken vorgesehen und eine planerische Fahrzeit von zehn Minuten. „Die reale Fahrzeit kann länger sein, wenn beispielsweise ein Fahrzeug einer anderen Wache gerufen wird, weil der Wagen in der nächstmöglichen Wache im Einsatz ist“, erklärt Kräher. Zuständig ist der Kreis für den bodengebunden Rettungsdienst, für die Luftrettung ist es der Freistaat Sachsen. Wachen gibt es in Rochlitz, Geringswalde, Burgstädt, Penig, Hainichen, Frankenberg, Mittweida, Freiberg, Brand-Erbisdorf, Mulda, Dittmannsdorf, Clausnitz, Flöha, Eppendorf, Döbeln, Naußlitz bei Roßwein und Leisnig. Fast überall gab es eine Erhöhung, aber in drei Wachen eine Reduzierung des Fahrzeugbestandes. „Das sind dann aber nur zweite oder dritte Rettungswagen am Standort, wo sich die Vorhaltezeit geringfügig reduziert“, erklärt der Abteilungsleiter. Bestandteil des Planes sind auch die Bergwacht in Holzhau, die Wasserrettung auf der Talsperre Kriebstein in Höfchen sowie der Maßnahmeplan beim Massenanfall von Verletzten. Nicht erfasst in Plan ist die Rettungswache in Frauenstein, da diese in Trägerschaft des Nachbarlandkreis Sächsische Schweiz- Osterzgebirge betrieben wird.

Kreistag beschließt Anpassung der Abfallgebühren

Der Kreistag hat die Anpassung der Abfallgebühren im Landkreis Mittelsachsen zum 1. Januar 2020 beschlossen.

Behältergröße Entleerungsgebühr alt in Euro/ Entleerung Entleerungsgebühr neu in Euro/ Entleerung Festgebühr alt in Euro/Monat Festgebühr neu in Euro/Monat
80 Liter 3,7 4,2 3 3,2
120 Liter 5,55 6,3 4,5 4,8
240 Liter 11,1 12,6 9 9,6
1100 Liter 50,8 57,75 41,25 44

 

Weitere Positionen Gebühr neu in Euro
Umstellungsgebühr 7,5
Abfallsack (80 Liter) 4,5
Mehrmengen Sperrmüll je m³ 39,67
Grünschnitt je m³ 20,5

 

Den Grund für die Erhöhung erklärt Jens Irmer, Geschäftsführer der EKM – Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen, durch externe Kostenschwankungen. Für Papier und Pappen sei der Ankaufspreis gefallen und zeitgleich diverse Entsorgungskosten deutlich gestiegen. So liegt die Kostensteigerung für die Entsorgung von Restabfall und Sperrmüll durch den AWVC – Abfallwirtschaftsverband Chemnitz allein bei über 23 Prozent. Parallel dazu muss der Landkreis mehr in die kommunale Abfallentsorgung (Wertstoffhöfe, Umladestationen und Ähnliches) investieren, um die Entsorgung der Abfälle aus Mittelsachsen gewährleisten zu können. Eine Entwicklung, die sich nun in den Abfallgebühren widerspiegelt. Pro Einwohner bedeutet das eine Kostenerhöhung von rund 6,60 Euro/Jahr (0,55 Euro/Monat). Trotz der Preisanpassung bietet der Landkreis Mittelsachsen weiterhin eine der günstigsten Abfallgebühren im Bundesland Sachsen.

Im Folgenden beschloss der Kreistag die Änderung der Abfallgebührensatzung.

Fortführung der Koordinierungsgruppe „Integrierte Sozialplanung“

Die Fortführung der Koordinierungsgruppe „Integrierte Sozialplanung“ (ISP) ist vom Kreistag beschlossen worden. Diese setzt sich aus je einem Mitglied der sieben Kreistagsfraktionen und den Abteilungsleiterinnen Soziales, Jugend und Familie sowie Gesundheitsamt unter dem Vorsitz des zweiten Beigeordneten Jörg Höllmüller zusammen. Zudem stellen folgende Institutionen je eine Mitglied: Jobcenter Mittelsachsen, Behindertenbeirat, Kreisarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände (KAG), Vereinigte Gesundheitseinrichtungen Mittelsachsen GmbH (VGE) und der Kommunale Sozialverband Sachsen (KSV). „Ziel der ISP ist die Koordination und Vernetzung von Politik, Kommunen, Fachbereichen der Verwaltung, Leistungserbringern und Bürgerinnen und Bürgern, um soziale Leistungen bedarfsorientiert und möglichst nah am Lebensort der Menschen anbieten zu können“, erläutert Jörg Höllmüller. Die Datengrundlage bietet der Sozialbericht, der Anfang 2017 in Zusammenarbeit mit der Hochschule Mittweida veröffentlicht wurde und die Entwicklungen im Zeitraum 2010 bis 2014 widerspiegelt. Er dokumentiert Entwicklungen in den Bereichen Demografie, Finanzen und Einkommen, immaterielle Lebenslagen sowie soziale Teilhabe.

Der Landkreis stellt sich auf den demografischen Wandel ein. Der Anteil der Über-65-Jährigen liegt in Mittelsachsen derzeit bei rund 28 Prozent (24 360 von insgesamt rund 87 000 Einwohnern). Im Bereich der sozialen Daseinsvorsorge ist der Landkreis Leistungsträger. „Nur durch eine enge Zusammenarbeit mit den leistungserbringenden Trägern, vor Ort zivilgesellschaftlich Engagierten sowie den Gemeinden können diese Angebote bedarfsgerecht weiterentwickelt und aufeinander abgestimmt werden“, so der zweite Beigeordnete. Der Sozialbericht, der im Turnus von vier Jahren fortgeschrieben wird, gibt die Möglichkeit, „für die nächsten Generationen nach vorn zu denken. Denn wir benötigen eine bedarfsgerechte soziale Infrastruktur, damit die Menschen sich in Mittelsachsen wohlfühlen“, ergänzt Jörg Höllmüller. Aus dem Bericht lassen sich Handlungsfelder ableiten, um flächendeckend und bereichsübergreifend sozialen Problemlagen entgegenzusteuern. Auch in politischen Entscheidungsprozessen und in der Konzeption der Wohlfahrtspflege dient der Sozialbericht als Planungs- und Entscheidungsgrundlage. „So leiten sich beispielsweise Handlungsempfehlungen für das Pflegenetz Mittelsachsen, die Kita- und Schulbedarfsplanung ab. Zudem sind die erhobenen Daten für das Gesundheitsamt und die Wirtschaftsförderung, konkret die Nestbau-Zentrale, interessant“, so Jörg Höllmüller.

Der Landkreis besteht aus sieben Sozialregionen, in denen es ganz unterschiedliche Strukturen gibt: Freiberg, Südost/Erzgebirge, Süden/Flöha, Südwest/Burgstädt, West/Mittweida, Norden/Döbeln und Nordost/Hainichen. Die Fortschreibung des Sozialberichts ist für den Herbst 2020 vorgesehen und soll die Daten von 2015 bis 2018 umfassen. Er soll auch künftig in einem Vier-Jahres-Berichtszeitraum vorgelegt werden.

Da der Sozialbericht sehr umfassend ist, wurde 2017 erstmal die Broschüre „Gemeindeprofile kreisangehöriger Kommunen“ veröffentlicht, „um die Ergebnisse leichter zugänglich zu machen“, erklärt Jörg Höllmüller. Dargestellt werden unter anderem die Bevölkerungsentwicklung, die Beschäftigungsquote und die Zahl der allgemeinbildenden Schulen in der jeweiligen Kommune, der Sozialregion sowie im Landkreis. Der Kreistag hat zugestimmt, dass diese Broschüre perspektivisch im Zwei-Jahres-Turnus fortgeschrieben wird.

Erweiterung des LMK-Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH (LMK) vergrößert sich. Das hat der Kreistag mit der Änderung des Gesellschaftsvertrages entschieden. Das Gremium hat künftig zwölf Mitglieder, vier aus der Belegschaft und sieben aus dem Kreistag sowie dem Landrat. Jede Fraktion ist damit im Aufsichtsrat vertreten, der bisher aus fünf Mitgliedern des Kreistages und drei aus der Belegschaft bestand. Wer konkret künftig im Gremium sitzt, entscheidet der Kreistag im Dezember, wenn bis dahin die Eintragung ins Handelsregister erfolgt ist. Schon in der vergangenen Wahlperiode gab es die Einigung, dass alle Fraktionen im Aufsichtsrat sind. „Diese Regelung hat sich bewährt und ist auch wichtig für Entscheidungen zur weiteren Gestaltung der Gesellschaft“, so Landrat Matthias Damm. Hinzu käme eine in Deutschland diskutierte Studie, die sich dafür ausspricht, kleinere Krankenhäuser für eine zukunftsfähige Krankenhausversorgung zu schließen. „Dies können wir nicht nachvollziehen, gerade im ländlichen Raum sind die Kliniken für die Versorgung enorm wichtig“, so Damm weiter.

Kreistag: Künftig fünf Sitzungen pro Jahr

Der Kreistag wird ab 2020 regulär fünf Sitzungen abhalten. Das haben die Mitglieder in der heutigen Sitzung entschieden. Ziel ist, dass sich die ehrenamtlichen Kreisrätinnen und Kreisräte intensiver mit den Themen beschäftigen und auseinandersetzen können und damit die Tagesordnung übersichtlicher wird. Außerdem soll es künftig in jeder Sitzung eine Einwohnerfragestunde geben. Abgelehnt wurde die Einführung eines Ausschusses für Soziales, Kultur und Bildung sowie eine beantragte Änderung der Geschäftsordnung,  die darauf abzielt, dass Gremienvorlagen vorab von den Kreisräten veröffentlicht werden können.

Kreisgrenze verändert sich

Der mittelsächsische Kreistag hat einer Änderung der Kreisgrenze zur Stadt Chemnitz zugestimmt. Fünf Flurstücke, die bisher zur Gemarkung Ebersdorf (Stadt Chemnitz) gehörten, gehen in das Gemeindegebiet von Lichtenau über. Im Gegenzug werden drei ähnlich große Flurstücke der Gemarkung Niederlichtenau der Stadt Chemnitz, Gemarkung Ebersdorf, zugesprochen. „Da der Flächentausch die Kreisgrenzen betrifft, musste der Kreistag den formalen Beschluss dazu ebenfalls fassen“, erläutert Landrat Matthias Damm den Hintergrund dieses Beschlusses. Sowohl die Stadt Chemnitz als auch der Lichtenauer Gemeinderat hatten dem Tausch der Flurstücke im Vorfeld bereits zugestimmt.

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news-3057 Thu, 10 Oct 2019 06:42:00 +0200 Firmenaufruf: Bis zum 18. Oktober zur „Woche der offenen Unternehmen 2020“ anmelden /das-amt/neuigkeiten/firmenaufruf-bis-zum-18-oktober-zur-woche-der-offenen-unternehmen-2020-anmelden-1.html Schülerinnen und Schüler knüpften zu den drei Ausbildungsmessen „Schule macht Betrieb“ im September erste Kontakte zu den Unternehmen. Zur „Woche der offenen Unternehmen Mittelsachsen“ vom 9. bis 14. März 2020 können diese vertieft werden. Schülerinnen und Schüler knüpften zu den drei Ausbildungsmessen „Schule macht Betrieb“ im September erste Kontakte zu den Unternehmen. Zur „Woche der offenen Unternehmen Mittelsachsen“ vom 9. bis 14. März 2020 können diese vertieft werden. Um sich den benötigten Fachkräftenachwuchs zu sichern, sollten es die Unternehmen nicht versäumen, sich jetzt zu der Berufsinformationswoche 2020 anzumelden. Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 12 können so einen Einblick in den beruflichen Alltag vor Ort kennenlernen. Bis zum 18. Oktober sind nun die regionalen Ausbildungsbetriebe aufgerufen, sich für eine Beteiligung an der Woche der offenen Unternehmen anzumelden.

Kontakt:

GIZEF GmbH, Zentrum für Innovation und Unternehmertum
Am St. Niclas Schacht 13, 09599 Freiberg
Ansprechpartner: Frau Caroline Mitev
Tel. 03731 781-131
Fax 03731 781-143
E-Mail veranstaltungen@gizef.de

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news-3058 Tue, 08 Oct 2019 16:29:41 +0200 Vorsitzender des Behindertenbeirates gewählt /das-amt/neuigkeiten/vorsitzender-des-behindertenbeirates-gewaehlt.html Andreas Strunze ist neuer Vorsitzender des mittelsächsischen Behindertenbeirates. Das haben die 15 anwesenden Mitglieder des Gremiums am Montag während ihrer Sitzung per Wahl entschieden. Andreas Strunze ist neuer Vorsitzender des mittelsächsischen Behindertenbeirates. Das haben die 15 anwesenden Mitglieder des Gremiums am Montag während ihrer Sitzung per Wahl entschieden. „Ich freue mich über die Wahl und danke für das Vertrauen. Es ist eine sehr spannende, vielseitige Aufgabe, der ich mich stelle. Dabei kommt es auch auf eine gute und enge Zusammenarbeit mit der Verwaltung an“, so der 60-Jährige. Zum Stellvertreter wurde Michael Richter gewählt.

Der Beirat setzt sich aus Interessenvertretern der Behinderten, Vertretern der Kreistagsfraktionen, dem Behindertenbeauftragten und einem Mitglied der Landkreisverwaltung zusammen – insgesamt 17 Personen. Das Gremium berät und unterstützt den Kreistag, den Behindertenbeauftragten und die Landkreisverwaltung, um auf eine Verbesserung der Lebensumstände der Menschen mit Behinderungen im Landkreis Mittelsachsen hinzuwirken. Er tagt in der Regel vier Mal im Jahr.

In der vergangenen Wahlperiode war Sven Jeschke der Vorsitzende des Behindertenbeirates.

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news-3056 Tue, 08 Oct 2019 08:09:58 +0200 Impfsaison gegen Influenza hat begonnen /das-amt/neuigkeiten/impfsaison-gegen-influenza-hat-begonnen-1.html In der Zeit von Dezember 2018 bis Ende April 2019 wurden im Landkreis Mittelsachsen insgesamt rund 1 800 Influenza-Erkrankungen gemeldet, darunter sieben Todesfälle. „Die Influenza ist eine ernst zu nehmende Erkrankung und eine Impfung ratsam“, so die Abteilungsleiterin des Gesundheitsamtes und Amtsärztin Dr. Annelie Jordan. In der Zeit von Dezember 2018 bis Ende April 2019 wurden im Landkreis Mittelsachsen insgesamt rund 1 800 Influenza-Erkrankungen gemeldet, darunter sieben Todesfälle. „Die Influenza ist eine ernst zu nehmende Erkrankung und eine Impfung ratsam“, so die Abteilungsleiterin des Gesundheitsamtes und Amtsärztin Dr. Annelie Jordan. Im Spätherbst und Winter ist auf der Nordhalbkugel verstärkt mit dem Auftreten von Influenzaviren zu rechnen. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, sich durch eine Impfung zu schützen. Nach dem kleinen Piks dauert es etwa zehn bis 14 Tage, bis der Impfschutz aufgebaut ist. Wechselhaftes, feuchtes Wetter begünstigt das „Einnisten“ der Viren in die Schleimhautzellen der Atemwege. Von dort ausgehend, treten sie den Weg durch den Körper an und können unter Umständen andere Organsysteme schädigen.

Die Verbreitung der Influenza verläuft in einem kurzen Zeitfenster, da die Viren, zum Beispiel auf Oberflächen bis zu zwei Tagen überleben können. Die Viren werden über Schmierinfektion (Händedruck, Berühren von mit Viren befallenen Oberflächen, wie Türklinken und Tischplatten) sowie über Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen) verbreitet. Kinder können das Virus auch noch mehr als sieben Tage nach der Ansteckung übertragen.

Die Sächsische Impfkommission (SIKO) empfiehlt die jährliche Grippeschutzimpfung für alle Altersgruppen ab dem vollendeten sechsten Lebensmonat. „Besondere Dringlichkeit zur Impfung besteht bei medizinischem Personal, chronisch Kranken, Personen mit angeborenen oder erworbenen Immundefekten, Personen über dem 60. Lebensjahr, Schwangeren, Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen, Berufstätigen mit hohem Publikumsverkehr und Personen mit direktem Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln“, so Dr. Annelie Jordan.

Akut fieberhafte Infekte mit Temperaturen über 38,5 Grad stellen eine Kontraindikation dar, das heißt, wer Fieber hat, sollte mit der Impfung warten. „Menschen, die bereits einen Atemwegsinfekt haben, sollten mit ihrem Hausarzt besprechen, ob es sinnvoll ist, trotz einer Erkältung zu impfen“, so die Amtsärztin. Das sei vom Einzelfall abhängig. Typische Grippesymptome sind ein relativ plötzlicher Beginn mit Fieber, Kopf-und Gliederschmerzen, Husten, aber weniger mit Schnupfen. Grundsätzlich ist der Hausarzt der erste Ansprechpartner für die Impfung. Die Gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten. Eine Impfung ruft keine Grippe hervor. Allerdings können für ein bis zwei Tage grippeähnliche Symptome auftreten, wie beispielsweise Abgeschlagenheit oder leichte Temperaturerhöhung. „Dies ist eine bekannte Nebenwirkung, in der Regel harmlos und als Hinweis zu werten, dass sich der Körper mit dem injizierten Antigen auseinandersetzt“, erläutert Dr. Jordan.

Das Gesundheitsamt empfiehlt in der Grippesaison: Händeschütteln vermeiden, häufiger die Hände waschen, niemanden anhusten oder anniesen, sich nicht anhusten oder anniesen lassen, Bewegung an frischer Luft, das Zimmer mehrmals täglich stoßlüften, wettergerechte Kleidung tragen, ausreichend Obst und Gemüse essen.

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news-3049 Mon, 07 Oct 2019 07:00:00 +0200 34. Trialog in Döbeln /das-amt/neuigkeiten/34-trialog-in-doebeln.html Am 10. Oktober findet der nächste Trialog in Döbeln statt. „Unter der Überschrift ‚Wie funktioniert und was kann Psychotherapie?´ wollen wir darüber sprechen, wie die in diesem Arbeitsfeld häufig unterschiedlichen Erwartungen gut miteinander abgestimmt werden können“, sagt Margitta Kluge. Sie ist die Leiterin der Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstelle der „Arche“ auf dem Körnerplatz 17 in Döbeln.  Hier wird der Trialog wieder stattfinden. Beginn ist um 16:30 Uhr.  Am 10. Oktober findet der nächste Trialog in Döbeln statt. „Unter der Überschrift ‚Wie funktioniert und was kann Psychotherapie?´ wollen wir darüber sprechen, wie die in diesem Arbeitsfeld häufig unterschiedlichen Erwartungen gut miteinander abgestimmt werden können“, sagt Margitta Kluge. Sie ist die Leiterin der Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstelle der „Arche“ auf dem Körnerplatz 17 in Döbeln.  Hier wird der Trialog wieder stattfinden. Beginn ist um 16:30 Uhr.  Patienten, Angehörige und professionelle Helfer diskutieren gemeinsame, aber auch unterschiedliche Standpunkte zur Psychiatrie. 
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. 
Rückfragen beantwortet die Kontakt- und Beratungsstelle unter Telefon 03431 678 794. 

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news-3051 Mon, 07 Oct 2019 07:00:00 +0200 Sachsenforst: Waldbestand kontrollieren /das-amt/neuigkeiten/sachsenforst-waldbestand-kontrollieren.html Der Staatsbetrieb Sachsenforst appelliert an die Waldbesitzer regelmäßig die Bestände auf einen Borkenkäferbefall zu kontrollieren und den Zustand zu überwachen. Das geht aus dem aktuellen Infobrief hervor. Der Staatsbetrieb Sachsenforst appelliert an die Waldbesitzer regelmäßig die Bestände auf einen Borkenkäferbefall zu kontrollieren und den Zustand zu überwachen. Das geht aus dem aktuellen Infobrief hervor. Man spricht bei der Überprüfung von einem Zeitintervall von vier bis sechs Wochen. Außerdem empfiehlt Sachsenforst eine Reihenfolge von Handlungen bei der Schädlingserfassung oder der Entnahme von mit rindenbrütenden Schädlingen befallenen Bäumen festzulegen. Auch beträfe dies die Holzlagerung, den Transport und den Verkauf sowie die Maßnahmen zur Wiederbewaldung. 

Informationen dazu gibt es im Waldbesitzerportal auf der Internetseite von Sachsenforst unter www.sachsenforst.de.
Einen speziellen Bereich zum Thema Borkenkäfer gibt es auch auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de.

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news-3054 Wed, 02 Oct 2019 10:24:37 +0200 Geänderte Sprechzeiten der Betreuungsbehörde in Mittweida /das-amt/neuigkeiten/geaenderte-sprechzeiten-der-betreuungsbehoerde-in-mittweida.html Am Standort Mittweida des Landratsamtes ändern sich ab 7. Oktober die Sprechzeiten der Betreuungsbehörde. Die Änderung betrifft jeweils den Donnerstagnachmittag: Neu ist, dass bis 16:00 Uhr geöffnet ist und nicht wie bisher 18:00 Uhr. Am Standort Mittweida des Landratsamtes ändern sich ab 7. Oktober die Sprechzeiten der Betreuungsbehörde. Die Änderung betrifft jeweils den Donnerstagnachmittag: Neu ist, dass bis 16:00 Uhr geöffnet ist und nicht wie bisher 18:00 Uhr. Die anderen wöchentlichen Sprechzeiten der Betreuungsbehörde am Standort Mittweida bleiben unverändert.

Hier die neuen Zeiten in der Übersicht:

  • dienstags von 09:00 bis 12:00 und 13:00 bis 18:00 Uhr

  • Donnerstag von 9:00 bis 12:00 und 13:00 bis 16:00 Uhr

  • freitags 09:00 bis 12:00 Uhr.

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news-3053 Wed, 02 Oct 2019 10:01:32 +0200 Allgemeinverfügung zur Einschränkung der Wasserentnahme läuft aus /das-amt/neuigkeiten/allgemeinverfuegung-zur-einschraenkung-der-wasserentnahme-laeuft-aus.html Die Allgemeinverfügung zur Einschränkung der Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern im Landkreis Mittelsachsen ist noch bis 4. Oktober 2019 gültig. Die Allgemeinverfügung zur Einschränkung der Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern im Landkreis Mittelsachsen ist noch bis 4. Oktober 2019 gültig. Diese schränkte den Eigentümer- und Anliegergebrauch nach § 26 Abs. 1 und 2 Wasserhaushaltsgesetz ein und verbot die Entnahme mittels Pumpvorrichtungen. Ausgenommen davon waren Inhaber von wasserrechtlichen Erlaubnissen, die Entnahmen unter Einhaltung der speziellen Bedingungen und Auflagen ausüben können, wie es beispielsweise bei Wasserkraftanlagen der Fall ist.

Die Allgemeinverfügung war ein geeignetes und erforderliches Mittel, um negative Beeinträchtigungen der Gewässer und der darin lebenden Tiere und Pflanzen zu verhindern, da die Gewässer aufgrund der angespannten Wettersituation extremen Belastungen ausgesetzt waren. „Die Bevölkerung war sensibilisiert und wir hatten, wie bereits im letzten Jahr, vermehrt Anfragen zu dem Thema, die wir gern beantworteten oder auch praktikable Lösungsvorschläge unterbreiten konnten“, so Lutz Holzhey, zuständiger Referatsleiter im Landratsamt. Auch gab es Hinweise, dass Wasser vermutlich unerlaubt entnommen wurde, eine statistische Erfassung dieser erfolgte nicht.

Die Mitarbeiter der Behörde sind diesen Hinweisen umgehend nachgegangen, um die Einstellung etwaiger Entnahmen auch schnellstmöglich zu veranlassen. In allen Fällen werden die „Verursacher“ zum Sachverhalt angehört und befragt. Dass sich der Verdacht einer Ordnungswidrigkeit auch bestätigt, ist nicht immer der Fall. „Fakt ist, eine mögliche illegale Wasserentnahme muss man auch belastbar nachweisen können, damit eine Ahndung vorgenommen werden kann“, erklärt Holzhey. Aus insbesondere wasserwirtschaftlichen aber auch meteorologischen Gründen ist die Allgemeinverfügung bis Oktober befristet. Die hier üblicherweise relevanten Wasserentnahmen haben sich dann reduziert, unter anderem ist die Gartenzeit dann vorbei.

Dennoch appelliert die untere Wasserbehörde sehr zurückhaltend bei Wasserentnahmen zu sein. „Wir haben noch immer niedrige Pegelstände in den Bächen und Flüssen, auch der Grundwasserspiegel ist weit unter dem langjährigen Mittel“, so Lutz Holzhey. Es bedürfe langanhaltender Niederschläge, um die Situation abzumildern. Er weist aber weiterhin auf die aktuelle Gesetzeslage hin, demnach darf Wasser nur entnommen werden, wenn es zu keiner Beeinträchtigung des Wasserhaushaltes in jeglicher Form, insbesondere Beeinträchtigung der Wasserqualität und Eigenschaft als Lebensraum für Pflanzen und Tiere, führt. Zudem ist das Aufstauen des Gewässers ohne entsprechende Genehmigung nicht zulässig.

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news-3052 Wed, 02 Oct 2019 07:51:52 +0200 Fahrerlaubnisbehörde: Umtausch der Führerscheine /das-amt/neuigkeiten/fahrerlaubnisbehoerde-umtausch-der-fuehrerscheine.html Deutschlandweit müssen laut ADAC bis zum 18. Januar 2033 insgesamt rund 43 Millionen Papier- und Scheckkartenführerscheine, die bis 18. Januar 2013 ausgegeben wurden, umgetauscht werden. Hintergrund ist das Inkrafttreten einer Änderung der Fahrerlaubnisverordnung (FeV), in der der Pflichtumtausch unbefristeter Führerscheine geregelt ist. Rund 200 000 Führerscheine, die in diesem Zeitraum im heutigen Mittelsachsen ausgestellt wurden, sind davon betroffen. Deutschlandweit müssen laut ADAC bis zum 18. Januar 2033 insgesamt rund 43 Millionen Papier- und Scheckkartenführerscheine, die bis 18. Januar 2013 ausgegeben wurden, umgetauscht werden. Hintergrund ist das Inkrafttreten einer Änderung der Fahrerlaubnisverordnung (FeV), in der der Pflichtumtausch unbefristeter Führerscheine geregelt ist. Rund 200 000 Führerscheine, die in diesem Zeitraum im heutigen Mittelsachsen ausgestellt wurden, sind davon betroffen. Um einen kontinuierlichen Arbeitsablauf ohne Warteschlangen in den Fahrerlaubnisbehörden und der Bundesdruckerei bei der Fertigung der neuen Führerscheindokumente zu sichern, hat der Gesetzgeber einen Stufenplan für den Umtausch der bis zum 31. Dezember 1998 ausgestellten Papierdokumente anhand der Geburtsjahrgänge der Fahrerlaubnisinhaber erstellt. Fahrerlaubnisinhaber, die vor 1953 geboren sind, haben eine Umtauschfrist bis zum 19. Januar 2033. 

Papierdokumente:

Geburtsjahrgang des Fahrerlaubnisinhabers Tag, bis zu dem der Führerschein umgetauscht sein muss
vor 1953 19. Januar 2033
1953 bis 1958 19. Januar 2022
1959 bis 1964 19. Januar 2023
1965 bis 1970 19. Januar 2024
ab 1971 19. Januar 2025

 

Für den Umtausch der unbefristeten Kartenführerscheine, ausgestellt ab 1. Januar 1999 bis zum 18. Januar 2013, wurde ein Stufenplan für den Umtausch anhand der Ausstellungsjahre der Dokumente festgelegt. Auch hier gilt, dass Fahrerlaubnisinhaber mit einem unbefristeten Kartenführerschein, die vor 1953 geboren worden sind, eine Umtauschfrist bis zum 19. Januar 2033 haben.

Kartenführerscheine:

Ausstellungsjahr  Tag, bis zu dem der Führerschein umgetauscht sein muss
1999 bis 2001 19. Januar 2026
2002 bis 2004 19. Januar 2027
2005 bis 2007 19. Januar 2028
2008 19. Januar 2029
2009 19. Januar 2030
2010 19. Januar 2031
2011 19. Januar 2032
2012 bis 18. Januar 2013 19. Januar 2033

 

Alle ab 19. Januar 2013 ausgestellten Kartenführerscheine unterliegen einer 15-jährigen Befristung und müssen erst zum Ablauf der auf der Vorderseite unter Nr. 4b eingetragenen Gültigkeit umgetauscht werden. 

Die Antragstellung zur Umstellung von Papierführerscheinen ist nur in der Hauptstelle der Fahrerlaubnisbehörde in Döbeln, Straße des Frieden 9a, möglich.

Bei Antragstellung sind vorzulegen:

  • Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Melde-bestätigung (ersatzweise eine aktuelle Bestätigung der Personendaten durch die Meldebehörde),

  • Altführerschein,

  • biometrisches Passbild,

  • falls vorhanden VK 30 („graue Karte“).

  • Für die Umschreibung eines Papierführerscheines, der nicht in einem der Altlandkreise des heutigen Landkreises Mittelsachsen ausgestellt wurde, wird ein Auszug aus dem örtlichen Fahrerlaubnisregister der Fahrerlaubnisbehörde, die den Führerschein ausgestellt hat, benötigt. 

Weitere Informationen der Fahrerlaubnisbehörde sind unter www.landkreis-mittelsachsen.de im Internetauftritt des Landkreises zu finden.

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news-3043 Tue, 01 Oct 2019 09:16:00 +0200 Onlinezulassung in Sachsen noch nicht möglich /das-amt/neuigkeiten/onlinezulassung-in-sachsen-noch-nicht-moeglich.html Ab heute treten neue Regeln bei der Kfz-Zulassung in Kraft. Theoretisch sollen ab heute Fahrzeuge auch online zugelassen werden, was aber in Sachsen frühestens Januar 2020 funktioniert. Dann können auch Umschreibungen und alle Varianten der Wiederzulassung online getätigt werden. Ab heute treten neue Regeln bei der Kfz-Zulassung in Kraft. Theoretisch sollen ab heute Fahrzeuge auch online zugelassen werden, was aber in Sachsen frühestens Januar 2020 funktioniert. Dann können auch Umschreibungen und alle Varianten der Wiederzulassung online getätigt werden. Außerdem tritt die bundesweite Kennzeichen-Mitnahme (Kennzeichen-Beibehalt) auch bei Halterwechsel ein – die Verpflichtung zur Umschreibung auf den neuen Halter bei der örtlich zuständigen Kfz-Zulassungsbehörde bleibt.

Das auswärtige Kennzeichen kann im zugelassenen Zustand beibehalten werden – aber nur solange bis zur Außerbetriebsetzung des Fahrzeuges. Mit Außerbetriebsetzung geht das Kennzeichen an die kennzeichenführende Stelle zurück. Für eine neue Zulassung ist dann ein hiesiges/mittelsächsisches Kennzeichen erforderlich.

Außerdem wird nach aktueller Rechtslage die Außerbetriebsetzung voraussichtlich nur noch bei der örtlich zuständigen Kfz-Zulassungsbehörde (Wohnortprinzip eingetragener Fahrzeughalter nach § 46 Abs. 2 Fahrzeug-Zulassungsverordnung) möglich sein.

Seit 1. Juni 2019 haben Kfz-Zulassungsbehörden die Befugnis, nach § 26 des Gesetzes zur Neuregelung des Sächsischen Straßenverkehrsrechts die Kfz-Zulassung/Kennzeichenzuteilung abzulehnen, wenn der antragstellende Fahrzeughalter rückständige Gebühren und Auslagen aus vorangegangenen Zulassungsvorgängen und damit zusammenhängenden Verwaltungs- und Vollstreckungsverfahren hat (nur Gebühren/Auslagen der Kfz-Zulassungsbehörde).

Dies wird ab 1. Oktober 2019 nunmehr auch im Landkreis Mittelsachsen umgesetzt. 

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news-3044 Tue, 01 Oct 2019 07:32:26 +0200 Studierende starten eine Crossmedia-Kampagne zur Unterstützung des Familienpaten-Projekts /das-amt/neuigkeiten/studierende-starten-eine-crossmedia-kampagne-zur-unterstuetzung-des-familienpaten-projekts.html Erfahrungen sammeln und gleichzeitig etwas Gutes tun: Studierende der Hochschule Mittweida haben in Kooperation mit der AWO Familienbildung Döbeln, dem Netzwerk e.V. Mittweida und Kinderschutzbund Freiberg eine Crossmedia-Kampagne unter dem Slogan „Mehr als Zeit“ ins Leben gerufen. Erfahrungen sammeln und gleichzeitig etwas Gutes tun: Studierende der Hochschule Mittweida haben in Kooperation mit der AWO Familienbildung Döbeln, dem Netzwerk e.V. Mittweida und Kinderschutzbund Freiberg eine Crossmedia-Kampagne unter dem Slogan „Mehr als Zeit“ ins Leben gerufen. Die Kampagne findet im Rahmen des Moduls Crossmedia statt und bietet insgesamt 20 Studierenden des Studiengangs Medienmanagement die Möglichkeit ihr erlerntes Wissen in der Praxis umzusetzen. Ziel dabei ist es, neue Familien und Paten für das Familienpaten-Projekt des Landkreises Mittelsachsen zu gewinnen. Dafür werden mehrere Kanäle wie die neu erstellte, projektbezogene Webseite und der dazugehörige Blog, Social Media Kanäle und Eventorganisationen genutzt. Insbesondere über die Crowdfunding-Plattform betterplace.org sollen neue ehrenamtliche Paten gewonnen werden, die mit viel Engagement und Empathie Familien unterstützen möchten. Die Studierenden organisieren derzeit einen Lampionumzug in Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde Mittweida, der am 10. November 2019 stattfinden soll.

Was genau ist das Familienpaten-Projekt?

Für Kinder da sein, ihnen Zeit und Freude schenken sowie damit Unterstützung und Entlastung für Eltern anbieten, gehört zu den Aufgaben der 54 zertifizierten Familienpaten im Landkreis Mittelsachsen. Familienpaten können Familien mit Mädchen und Jungen, deren jüngstes Kind nicht älter als drei Jahre ist, punktuell oder langfristig in konkreten Alltagsfragen, in der Erziehung und in der Freizeit begleiten. Sie bieten den Eltern eine sinnvolle, flexible und bedarfsgerechte Unterstützung im Familienalltag, die der Entstehung von Belastungssituationen vorbeugen kann und Eltern in ihrer wichtigen Aufgabe der Kindererziehung stärkt.

Im Rahmen der Bundesstiftung „Frühe Hilfen“, gefördert durch das Bundesministerium Familie, Senioren, Frauen und Jugend seit 2013 im Landkreis Mittelsachsen, gibt es das Familienpaten-Projekt seit über fünf Jahren im Landkreis. Bisher konnten etwa 80 Familienpaten bereits ganz praktische Begleitung und Unterstützung in Familien geben. Aufgrund der großen Nachfrage von Familien, diese in Anspruch nehmen zu wollen, starten der Landkreis Mittelsachsen und die drei regionalen Kooperationspartner in Freiberg, Döbeln und Mittweida erneut einen Aufruf zum freiwilligen Engagement für Familienpaten.

Was machen Familienpaten?

Sie gehen nach gegenseitiger Absprache in die Familie und begleiten und unterstützen Eltern und Kinder nach Bedarf vor Ort. Diese individuell im Einzelfall nach den Bedürfnissen der Familie und den Möglichkeiten der Paten auszugestaltende Unterstützungsmöglichkeit bietet Familien: Hilfestellung und Unterstützung im Alltag und fördert die Stärkung und Wahrnehmung der Elternrolle. „Wir möchten Eltern eine sinnvolle, flexible und bedarfsgerechte Unterstützung im Familienalltag anbieten, die der Entstehung von Belastungssituationen vorbeugt und Familien in ihrer wichtigen Aufgabe der Kindererziehung stärkt“, sagt Andreas Köhler, Referatsleiter Besondere Soziale Dienste im Landkreis, in dessen Zuständigkeitsbereich das Projekt fällt.

Wer kann Familienpate werden?

Familienpaten können alle volljährigen Frauen und Männer aus dem Landkreis Mittelsachsen werden. Wichtig ist, dass sie sich gern Zeit für Kinder nehmen, Familien in speziellen Lebenslagen unterstützen und sich dadurch aktiv gesellschaftlich in ihre unmittelbare Umgebung einbringen wollen. Alle Familienpaten sollen ein kostenfreies erweitertes Führungszeugnis vorweisen und bekommen eine kostenfreie Grundlagenschulung zu wichtigen Themen in der Zusammenarbeit mit Kindern und deren Familien, bevor sie in den Familien zum Einsatz kommen. Es werden Fahrtkosten, die im Rahmen dieses Ehrenamtes entstehen, erstattet und es besteht eine Haftpflicht- und Unfallversicherung für den Familienpateneinsatz. In einem intensiven Erstgespräch beim Träger vor Ort werden interessierte Bürgerinnen und Bürger zu allen Fragen rund um das Engagement als Familienpate informiert.

Wer kann einen Familienpaten in Anspruch nehmen?

Jede interessierte Familie kann eine Familienpatenschaft nutzen. Eine persönliche Anfrage per Telefon, Brief, E-Mail oder auf anderem Wege reicht aus. Die regionalen Ansprechpartner:

Fragen rund um das Projekt „Familienpaten im Landkreis Mittelsachsen“ beantwortet interessierten Eltern auch nachfolgende Ansprechpartnerin im Landratsamt Mittelsachsen:

Katrin Ballschuh
Abteilung Jugend und Familie
Referat Besondere Soziale Dienste
Netzwerkkoordinierung Frühe Hilfen
Tel. 03731 799-6217
E-Mail netzwerk@landkreis-mittelsachsen.de

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news-3035 Mon, 30 Sep 2019 06:07:00 +0200 Pflegefamilien: Positive Resonanz auf Informationsveranstaltungen /das-amt/neuigkeiten/pflegefamilien-positive-resonanz-auf-informationsveranstaltungen.html Bisher stießen die Informationsveranstaltungen mit dem Thema „Wie werden wir Pflegeeltern?“ auf positive Resonanz. Sie fanden in Mittweida und in Freiberg statt, am 8. Oktober ist eine weitere in Döbeln geplant. Bisher stießen die Informationsveranstaltungen mit dem Thema „Wie werden wir Pflegeeltern?“ auf positive Resonanz. Sie fanden in Mittweida und in Freiberg statt, am 8. Oktober ist eine weitere in Döbeln geplant. „Wir hatten 20 Personen jeder Altersgruppe zu Gast“, resümiert der zuständige Referatsleiter Andreas Köhler. Die Abende boten Raum für individuelle Fragen, wie zu den Räumlichkeiten oder die Auswirkungen auf die eigenen Kinder. „Auf Interesse stieß auch der Kontakt und Umgang zwischen den Pflegeeltern und den Pflegekindern mit den leiblichen Eltern“, erklärt Köhler weiter. Er geht davon aus, dass sich die einen oder anderen für ein individuelles Gespräch melden. Alle hätten die Bewerbungsunterlagen mitgenommen. Köhler: „Wir haben sehr positive Erfahrungen mit den Veranstaltungen gemacht. Sie sind eine lockere und entspannte Form, sich dem Thema zu nähern. Wir werden daran festhalten.“

Sollten sich weitere Personen oder Familien für dieses Thema interessieren, so sind diese herzlich eingeladen zur letzten Informationsveranstaltung in diesem Jahr am 8. Oktober um 17:00 Uhr im Landratsamt Mittelsachsen, Standort Döbeln (Straße des Friedens 20, Zimmer 106) zu kommen. Anmelden können Sie sich unter: 03731 799-6265 (Catrin Poppe) beziehungsweise 03731 799-6210 (Oliver Polink).  Eine Anmeldung ist nicht zwingend erforderlich.

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news-3036 Fri, 27 Sep 2019 12:04:47 +0200 Sächsische Förderrichtlinie „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Regionalen Wirtschaftsstruktur“ erweitert /das-amt/neuigkeiten/saechsische-foerderrichtlinie-gemeinschaftsaufgabe-verbesserung-der-regionalen-wirtschaftsstruktur-e-1.html Heute tritt die Erweiterung der Förderrichtlinie „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW RIGA) in Kraft. Die Branchen Tourismus, Logistik- und Bauwirtschaft sowie der Großhandel können nun von einer Förderung profitieren. Heute tritt die Erweiterung der Förderrichtlinie „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW RIGA) in Kraft. Die Branchen Tourismus, Logistik- und Bauwirtschaft sowie der Großhandel können nun von einer Förderung profitieren. Förderfähig sind außerdem bei gemeinnützigen außeruniversitären wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen Investitionen zur Errichtung und zum Ausbau von Forschungsinfrastrukturen.

„Ich freue mich, dass nun auch Investitionen in der Logistik- und Baubranche sowie im Bereich  Tourismus förderfähig sind.  Mit dieser Unterstützung durch den Freistaat ist es möglich, dass mittelsächsische Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern und neue Arbeitsplätze schaffen können bzw. diese erhalten bleiben“, so der 1. Beigeordnete des Landrates Dr. Lothar Beier.

Mit der Erweiterung der Richtlinie können Unternehmen  für Investitionen Fördergelder beantragen. Insbesondere sollen im ländlichen Raum die Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittelständischen Unternehmen gestärkt und die Arbeitsplätze in Sachsen erhalten bleiben. Auf dem Gebiet des Tourismus reicht bei Investitionen in Hotels, Ferienhäuser und Ferienwohnungen sowie Campingplätzen künftig der Nachweis der genannten Klassifizierungen bzw. Zertifizierungen unabhängig von einer bestimmten Kategorie. Die Ausweitung der Förderung ist zunächst bis Ende 2021 befristet. 

Ansprechpartner für Beratung und Antragstellung sowie Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank.  Hier erhalten Sie auch weitere Informationen zur Förderung und zum Ablauf des Verfahrens. Ansprechpartnerin im Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung ist Veronika Oschatz, Telefon 03731 799-1452, E-Mail regionalmanagement@landkreis-mittelsachsen.de   

Weitere Informationen zur Fördermöglichkeiten erhalten Sie unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/unternehmen/wirtschaftsfoerderung.html

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news-3032 Thu, 26 Sep 2019 14:13:52 +0200 Neue Cluster gebildet und Förderanträge eingereicht /das-amt/neuigkeiten/neue-cluster-gebildet-und-foerderantraege-eingereicht.html Die Cluster für die Breitbandförderung sind angepasst worden. Bis Mitte des vierten Quartals ist vorgesehen, für die noch offenen drei der sechs Cluster Ausbauanträge beim Bund und Land zu stellen. Das sagte der Breitbandkoordinator des Landkreises Mittelsachsen, Mattias Borm, am Donnerstag. Die Cluster für die Breitbandförderung sind angepasst worden. Bis Mitte des vierten Quartals ist vorgesehen, für die noch offenen drei der sechs Cluster Ausbauanträge beim Bund und Land zu stellen. Das sagte der Breitbandkoordinator des Landkreises Mittelsachsen, Mattias Borm, am Donnerstag. Die Umstrukturierungen wurden durch weitere kommunale Beitritte zum Landkreisprojekt sowie durch förderrechtliche Vorgaben notwendig. Folgende Cluster wurden gebildet:

  • A – Süd-West: Burgstädt, Claußnitz, Hartmannsdorf, Königshain-Wiederau, Lunzenau, Mühlau, Taura; 1 301 förderfähige Anschlüsse; Ausbauvolumen rund 18 Millionen Euro

  • B – Nord: Döbeln, Kriebstein, Leisnig, Roßwein, Waldheim, Zschaitz-Ottewig; 2 777 förderfähige Anschlüsse sowie 27 Schulen und Krankenhäuser; Ausbauvolumen gesamt rund 50,7 Millionen Euro

  • C – Mitte: Altmittweida, Lichtenau und Rossau; 1 551 förderfähige Anschlüsse sowie 4 Schulen und Krankenhäuser sowie 76 Gewerbestandorte; Ausbauvolumen gesamt rund 39,2 Millionen Euro

  • D – West: Erlau, Königsfeld, Mittweida sowie Teilflächen von Rochlitz und Seelitz; 1 238 förderfähige Anschlüsse sowie 11 Schulen und Krankenhäuser; Ausbauvolumen gesamt rund 38,5 Millionen Euro

  • E – Ost: Großschirma, Oberschöna und Reinsberg; 2 036 förderfähige Anschlüsse sowie 4 Schulen und Krankenhäuser; Ausbauvolumen gesamt rund 46,8 Millionen Euro

  • F – Süd-Ost: Bobritzsch-Hilbersdorf, Flöha, Frankenberg, Mulda und Weißenborn; 1 365 förderfähige Anschlüsse sowie 17 Schulen und Krankenhäuser; Ausbauvolumen gesamt rund 50 Millionen Euro

Insgesamt sind 28 Kommunen mit rund 10.500 Anschlusspunkten beteiligt. Hinzu kommen die Sonderprojekte Schulen für Freiberg und Niederwiesa.

Für das Cluster A läuft derzeit das europaweite Vergabeverfahren. „Die Bundes- und Landesbescheide des Clusters C für den Grundausbau und die Schulen sind rechtsverbindlich eingereicht“, verkündet Mattias Borm. Damit seien die formalen Voraussetzungen für die Versorgung der beteiligten Kommunen mit dem schnellen Internet geschaffen. „Bis Ende Oktober folgen die Cluster E und F. Spätestens Anfang November soll der letzte Antrag für das Cluster D folgen“, so Borm. Ziel sei, bis Ende 2019 nicht nur alle Anträge einzureichen, sondern auch alle Fördergeldbeschiede in den Händen zu halten, ergänzt der Breitbandkoordinator.

Sobald die Anträge positiv beschieden sind, können – wie für das Cluster A und B bereits geschehen – die Beratungsleistungen vergeben und mit den europaweiten Vergabeverfahren der Ausbaukonzessionen begonnen werden.

Weiterführende Informationen zum Breitbandausbau im Landkreis Mittelsachsen gibt es im Internet unter www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/projekte/breitband.html

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news-3026 Thu, 26 Sep 2019 10:14:00 +0200 Nestbau-Zentrale lockt Bauunternehmen und Bauwillige aufs Land /das-amt/neuigkeiten/nestbau-zentrale-lockt-bauunternehmen-und-bauwillige-aufs-land.html Am 28. September 2019 dreht sich auf dem Lindenhof in Auterwitz alles um das Bauen und Sanieren im ländlichen Raum. Die Nestbau-Zentrale Mittelsachsen stellt in der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr die Veranstaltungsreihe „ländliches Bauen“ nicht nur auf dem weitläufigen Hofareal vor, sondern lockt Besucher bis ins Dach des historischen Fachwerkhauses. Am 28. September 2019 dreht sich auf dem Lindenhof in Auterwitz alles um das Bauen und Sanieren im ländlichen Raum. Die Nestbau-Zentrale Mittelsachsen stellt in der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr die Veranstaltungsreihe „ländliches Bauen“ nicht nur auf dem weitläufigen Hofareal vor, sondern lockt Besucher bis ins Dach des historischen Fachwerkhauses. An zahlreichen Informationsständen präsentieren sich mittelsächsische Unternehmen, die sich dem ländlichen Bauen verschrieben haben. Handwerker, Experten, Baufachleute und Bauwillige nutzen die kleine Hausmesse, um sich über traditionelles Handwerk, Sanierung bestehender Bausubstanz und Fördermöglichkeiten auszutauschen.

Der Lindenhof ist ein ehemaliger, teilsanierter Dreiseithof in der Gemeinde Zschaitz-Ottewig. Dem Haupthaus vorgelagert ist ein kleines, liebevoll aufgearbeitetes Backhaus, das Claudia Eberlein wieder zu einem Besuchermagneten gemacht hat. Hier vermittelt die Erzieherin und Kräuterpädagogin bei Kursen und einem offenen Brotbacktag ihr Wissen. Selbstgebackene Leckereien mit Zutaten aus der Region bietet die Wahl-Auterwitzerin so auch am Sonnabend, den 28. September 2019, an.

Zum Rahmenprogramm gehört unter anderem eine Führung durch Auterwitz. Anke Vogel, Im Beirat der IG Sachsens schönste Dörfer, erklärt, warum und wie sich das Dorf den Titel holte. Claudia Eberlein widmet sich in ihrem Vortrag dagegen dem urigen Backhaus, welches traditionell auf dem Dorfplatz stand und nicht nur zum Brot backen, sondern von den Bewohnern auch als Umschlagsplatz für den neuesten Klatsch genutzt wurde. Selten wird in diesen Kleinoden heute noch gebacken. Aber Claudia Eberlein befeuert den großen Lehmbackofen heute noch mit Holz und bäckt darin bis zu 30 Brote gleichzeitig.

Alle an der Veranstaltungsreihe interessierten Bauunternehmen und Gäste, sind herzlich zum Schnuppertag „ländliches Bauen“ eingeladen! Anmeldungen für Unternehmen, die sich mit einem Info-Stand präsentieren möchten, sind noch bis zum 18. September möglich.
Weitere Fragen zum Bauen und Sanieren oder der Veranstaltungsreihe beantwortet die Nestbau-Zentrale gern persönlich unter Telefon 03431 7057158 oder E-Mail info@nestbau-mittelsachsen.de.

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news-3029 Wed, 25 Sep 2019 14:19:19 +0200 Sperrbezirk aufgehoben /das-amt/neuigkeiten/sperrbezirk-aufgehoben.html Die Bienenkrankheit Amerikanische Faulbrut im Raum Mittweida gilt als erloschen. Die Bienenkrankheit Amerikanische Faulbrut im Raum Mittweida gilt als erloschen. Der entsprechende Sperrbezirk im Bereich Mittweida wurde in der vergangenen Woche aufgelöst. Er umfasste unter anderem Lauenhain, Erlau und Rößgen.

Der betroffene Bienenstand wurde saniert, gereinigt und desinfiziert. Damit gibt es im Bereich Bockendorf bei Hainichen nur noch einen Sperrbezirk im Zuge der Amerikanischen Faulbrut im Landkreis.

Die vollständige Bekanntmachung ist im elektronischen Amtsblatt des Landkreises eingestellt.

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news-3025 Wed, 25 Sep 2019 10:44:00 +0200 Brückentag im Landratsamt Mittelsachsen /das-amt/neuigkeiten/brueckentag-im-landratsamt-mittelsachsen-1.html Das Landratsamt bleibt am Freitag, dem 4. Oktober 2019, geschlossen. Als Ersatzöffnungszeit wird Mittwoch, 2. Oktober 2019, von 09:00 bis 12:00 Uhr angeboten. Das Landratsamt bleibt am Freitag, dem 4. Oktober 2019, geschlossen. Als Ersatzöffnungszeit wird Mittwoch, 2. Oktober 2019, von 09:00 bis 12:00 Uhr angeboten. Dies gilt auch für Servicestellen der Referate Eingliederungshilfe und Pflege sowie Hilfe zum Lebensunterhalt und Grundsicherung der Abteilung Soziales, die regulär am 4. Oktober geöffnet hätten − deren Servicezeit wird ebenfalls auf den 2. Oktober vorgezogen. 

Die Kfz-Zulassungsbehörde in Mittweida, Freiberg und Döbeln weist darauf hin, dass es am 2. Oktober eine elektronische Information zu den Wartezeiten an den jeweils anderen Standorten der Kfz-Zulassungsbehörde gibt. So können Besucher bei Bedarf auf einen anderen Standort zur Vorgangsbearbeitung ausweichen. Es besteht auch die Möglichkeit die Kfz-Onlineterminvereinbarung unter www.landkreis-mittelsachsen.de zu nutzen. Vorbuchungen können bis zu drei Wochen im Voraus erfolgen. 

Am 1. November bleibt das Landratsamt ebenfalls geschlossen, auch hier wird es die Ersatzöffnungszeit am 30. Oktober 2019 geben. 

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news-3024 Tue, 24 Sep 2019 09:04:51 +0200 Freiberg: Bauarbeiten vorm Landratsamt /das-amt/neuigkeiten/freiberg-bauarbeiten-vorm-landratsamt.html Die Frauensteiner Straße ist auf Grund einer Baumaßnahme der Stadt Freiberg zwischen der Gabelsberger Straße und der Schönlebestraße bis 11. Oktober gesperrt. Das Landratsamt und die Einzelhandelsgeschäfte sind jederzeit erreichbar und die Gehwege uneingeschränkt nutzbar. Die Frauensteiner Straße ist auf Grund einer Baumaßnahme der Stadt Freiberg zwischen der Gabelsberger Straße und der Schönlebestraße bis 11. Oktober gesperrt. Das Landratsamt und die Einzelhandelsgeschäfte sind jederzeit erreichbar und die Gehwege uneingeschränkt nutzbar. Auf der Frauensteiner Straße wird bis 11. Oktober eine Sanierung der Asphaltdecke der Fahrbahn durchgeführt. Die Gehwege werden grundsätzlich uneingeschränkt nutzbar sein. Die Einschränkungen erstrecken sich von der Gabelsberger Straße bis zur Schönlebestraße, wobei die Kreuzungsbereiche jeweils mit eingeschlossen sind.. 

Das Landratsamt, welches sich im Bauabschnitt befindet ist zu jeder Zeit erreichbar. Die Erreichbarkeit wird je nach Baufortschritt anfangs aus Richtung Stadt abgesichert und im zweiten Abschnitt aus Richtung Frauenstein.

Der Straßenbau beginnt an der Kreuzung Schönlebestraße. Das bedeutet, dass seit dem 23. September auch die Kreuzung Frauensteiner Straße/Schönlebestraße gesperrt ist. Diese Sperrung wird bis zum 4. Oktober andauern. Die Umleitung wird über die Carl-Schiffner-Straße/Hüttenstraße/Dresdner Straße/Hornstraße/Eherne Schlange und zurück geführt.

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news-2988 Mon, 23 Sep 2019 10:20:00 +0200 25. September: Fachtag Kultursensible Arbeit /das-amt/neuigkeiten/25-september-fachtag-kultursensible-arbeit.html Das kultursensible Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen und deren Familien steht im Fokus eines Fachtages für Pädagogen − eine Veranstaltung des Netzwerkes Migration in Kooperation mit dem Netzwerk präventiver Kinderschutz und Frühe Hilfen Mittelsachsen. Das kultursensible Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen und deren Familien steht im Fokus eines Fachtages für Pädagogen − eine Veranstaltung des Netzwerkes Migration in Kooperation mit dem Netzwerk präventiver Kinderschutz und Frühe Hilfen Mittelsachsen. Der Fachtag findet am 25. September im Bürgerhaus in Rochlitz von 09:30 Uhr bis 16:00 Uhr statt. Neben verschiedenen Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit den Kindern geben Fachkräfte praxisnahe Einblicke, wie interkulturelle Öffnung gelingen kann.

Anmeldungen nimmt die Bildungskoordinatorin Jennifer Diehl telefonisch unter 03731 799-3685 oder per E-Mail jennifer.diehl@landkreismittelsachsen.de entgegen.

Weitere Informationen können Interessierte dem Flyer zum Fachtag entnehmen.

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news-3009 Fri, 20 Sep 2019 14:02:00 +0200 Landrat besucht Freiberger Forschungsunternehmen /das-amt/neuigkeiten/landrat-besucht-freiberger-forschungsunternehmen.html Landrat Matthias Damm zeigte sich beim Besuch des Forschungsinstituts für Leder und Kunststoffbahnen gGmbH (FILK) beeindruckt von der innovativen Forschungsarbeit in Freiberg. Landrat Matthias Damm zeigte sich beim Besuch des Forschungsinstituts für Leder und Kunststoffbahnen gGmbH (FILK) beeindruckt von der innovativen Forschungsarbeit in Freiberg. Sein Ursprung geht auf die Deutsche Gerberschule zurück, die vor 130 Jahren gegründet wurde. Das Forschungsunternehmen mit 150 Mitarbeitern finanziert sich über Forschungsaufträge aus der Wirtschaft, insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen zählen zu den Kunden. Wissenschaftlich gearbeitet wird auf dem speziellen Gebiet der Entwicklung von Werkstoffen und Materialien wie Leder, Kunstleder, beschichtete Textilien oder Kollagen.

Ein besonders zukunftsträchtiges Forschungsgebiet des Institutes ist dabei die Medizintechnik. Die Entwicklung des FILK in den vergangenen Jahrzehnten sowie die Pläne für die zukünftige Erweiterung bezeichnet Landrat Damm als klares Zeichen für das enorme wissenschaftliche Potenzial, welches im Landkreis vorhanden ist.

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news-3011 Fri, 20 Sep 2019 08:55:46 +0200 Verwaltungsarbeit wird digitaler /das-amt/neuigkeiten/verwaltungsarbeit-wird-digitaler.html Am Mittwoch dieser Woche fand die erste Sitzung des neu gebildeten Verwaltungs- und Finanzausschusses des Kreistages Mittelsachsen statt.  Am Mittwoch dieser Woche fand die erste Sitzung des neu gebildeten Verwaltungs- und Finanzausschusses des Kreistages Mittelsachsen statt.  Die Verwaltungsarbeit wird in Zukunft immer digitaler, daher benötigt das Landratsamt ein Dokumentenmanagementsystem. Damit können Vorgänge später komplett digital bearbeitet und rechtssicher abgelegt werden. Der Verwaltungs- und Finanzausschuss beauftragte den Landrat den Zuschlag mit einem Volumen von rund 300.000 Euro an eine Firma aus Bielefeld zu erteilen. Das System soll  ab dem kommenden Jahr schrittweise eingeführt werden. Ziel ist es in den kommenden vier Jahren die Vorgangsbearbeitung und Aktenführung im Landratsamt durchgängig elektronisch umzusetzen.

Der Verwaltungs- und Finanzausschuss entschied in seiner ersten Sitzung, eine Sachspende in Form von Medienkopplern anzunehmen. Genutzt werden sie im Beruflichen Schulzentrum Döbeln-Mittweida in Döbeln bei der Ausbildung der Elektroniker. Sie werden im Bereich der Gebäudetechnik verwendet. Mit den Medienkopplern der elektro-union Freiberg können acht Schülerarbeitsplätze und ein Lehrerdemonstrationsplatz ausgestattet werden.

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news-2989 Thu, 19 Sep 2019 10:38:00 +0200 Nestbau-Zentrale lädt zu Veranstaltungen in Auterwitz und Dobernitz ein /das-amt/neuigkeiten/nestbau-zentrale-laedt-zu-veranstaltungen-in-auterwitz-und-dobernitz-ein.html Die Veranstaltungsreihe ländliches Bauen findet am 28. September im Lindenhof und am 30. November im Gut Haferkorn statt. Unternehmen können sich und ihren Info-Stand kostenfrei anmelden. Die Veranstaltungsreihe ländliches Bauen findet am 28. September im Lindenhof und am 30. November im Gut Haferkorn statt. Unternehmen können sich und ihren Info-Stand kostenfrei anmelden. Bauen im Landkreis Mittelsachsen steht auch 2019 hoch im Kurs. Fast täglich bearbeitet die Nestbau-Zentrale Mittelsachsen Anfragen von Bauwilligen. Diese Bauherren in Mittelsachsen und solche, die es noch werden wollen, können sich im Herbst wieder auf die informative Veranstaltungsreihe „ländliches Bauen“ freuen.

Die Nestbau-Zentrale Mittelsachsen plant in Zusammenarbeit mit dem Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung des Landkreises und den mittelsächsischen LEADER-Managements die Fortsetzung der Messe-Reihe. Seit 2016 schauten hunderte Besucher hinter die Kulissen typisch ländlicher Immobilien und holten sich Tipps und Tricks von erfahrenen Bauherren und regionalen Handwerksunternehmen.

Um die Vielseitigkeit beim traditionellen Bauen und Sanieren zu zeigen, rücken in diesem Jahr zwei neue Veranstaltungsorte in den Fokus. Die beiden Termine stehen bereits fest: jeweils am Sonnabend, den 28. September und 30. November, finden von 10:00 bis 14:00 Uhr zwei Veranstaltungen statt. Der Lindenhof in Auterwitz in der Gemeinde Zschaitz-Ottewig und das Gut Haferkorn in Dobernitz, einem Stadtteil Leisnigs, öffnen dann für Interessenten ihre Türen und Tore. Das Programm wird in den nächsten Wochen intensiv vorbereitet. Weitere Informationen dazu folgen und sind auf der Homepage der Nestbau-Zentrale unter www.nestbau-mittelsachsen.de zu finden.

Die Veranstaltung lebt vom Austausch zwischen Bauherren, Unternehmen und Baufachleuten. Unter-nehmen, die sich gern an den Veranstaltungen beteiligen möchten, gibt die Nestbau-Zentrale gern Auskunft zu den Möglichkeiten der Firmenpräsentation. Die Firmen erhalten die Chance, sich und ihre Leistungen einem interessierten Publikum vorzustellen und mit potenziellen Bauherren ins Gespräch zu kommen. Die Teilnahme ist für mittelsächsische Unternehmen kostenfrei.

Alle, die mit dem Gedanken spielen, eine denkmalgeschützte oder typisch ländliche Immobilie im Landkreis Mittelsachsen zu erwerben, dies bereits getan haben oder schon mitten im Bau stecken, sind herzlich zur Veranstaltungsreihe eingeladen. Fragen zum Bauen und Sanieren oder der Veranstaltungsreihe beantwortet die Nestbau-Zentrale gern persönlich unter Telefon 03431 7057158 oder E-Mail info@nestbau-mittelsachsen.de.

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news-3006 Thu, 19 Sep 2019 09:44:00 +0200 Landkreis koordiniert Hilfsangebote für Demenzkranke /das-amt/neuigkeiten/landkreis-koordiniert-hilfsangebote-fuer-demenzkranke.html Seit 1994 geht es jedes Jahr am 21. September darum, auf die Situation von Demenzerkrankten und ihrer Angehörigen aufmerksam zu machen. In Deutschland sind es derzeit rund 1,7 Millionen Betroffene. Eine Heilung der Krankheit ist nach wie vor nicht möglich. Dennoch gibt es im Rahmen medizinischer Behandlung, Beratung, sozialer Betreuung und fachkundiger Pflege eine Reihe von Hilfsangeboten für Betroffene und Angehörige. Seit 1994 geht es jedes Jahr am 21. September darum, auf die Situation von Demenzerkrankten und ihrer Angehörigen aufmerksam zu machen. In Deutschland sind es derzeit rund 1,7 Millionen Betroffene. Eine Heilung der Krankheit ist nach wie vor nicht möglich. Dennoch gibt es im Rahmen medizinischer Behandlung, Beratung, sozialer Betreuung und fachkundiger Pflege eine Reihe von Hilfsangeboten für Betroffene und Angehörige. Bereits Ende 2017 hat sich unter dem Dach des Pflegenetzes und der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft (PSAG) Mittelsachsen die Arbeitsgruppe „GerontoDemenzPflegenetz“ gebildet. Hier beraten Vertreterinnen und Vertreter von Krankenhäusern, Medizinischen Versorgungszentren, freigemeinnützigen Leistungserbringern sowie Verbänden und Vereinen regelmäßig aktuelle Schnittstellenfragen der Versorgung Demenzkranker.

Im Mittelpunkt der Beratungen stehen die Klärung von Einflussfaktoren und Steuerungsmöglichkeiten hinsichtlich der Versorgungssituation Demenzbetroffener, eine Optimierung vorhandener Informationsangebote gegenüber der Bevölkerung und der Öffentlichkeit,  die Sensibilisierung wichtiger Akteure wie etwa des Einzelhandels oder des Öffentlichen Personennahverkehrs für die Belange demenzkranker Menschen oder auch die Erarbeitung von Beiträgen für pflege- und gesundheitspolitische Stellungnahmen.

„Wir können keinesfalls schon jetzt sagen, dass wir am Ziel sind“, schätzt die Pflegekoordinatorin Susanne Finck ein. „Die große Offenheit und die Bereitschaft zur regelmäßigen und aktiven Zusammenarbeit der am GerontoDemenzPflegenetz Beteiligten ist aber unbedingt hervorzuheben“, ergänzt der Psychiatriekoordinator Matthias Gröll. Bei ihnen laufen die Fäden des Netzwerkes zusammen. Fragen zu dessen Aktivitäten können per E-Mail an pflegenetz@landkreis-mittelsachsen.de gerichtet werden.

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news-2998 Wed, 18 Sep 2019 13:59:00 +0200 Ehrenamt: Abruf der Fördermittel/Festempfang in Freiberg /das-amt/neuigkeiten/ehrenamt-abruf-der-foerdermittelfestempfang-in-freiberg.html Am 31. Oktober endet der Abruf der Fördermittel aus dem Ehrenamtsbudget 2019. „Insgesamt ist bisher rund ein Viertel der bewilligten Gelder von den Vereinen abgerufen worden“, erklärt Landrat Matthias Damm. Er verweist darauf, dass diejenigen, die einen Zuwendungsbescheid erhalten haben, das entsprechende Formblatt für den Mittelabruf auf der Internetseite des Landkreises unter dem Stichwort „Ehrenamtsförderung“ finden. „Dieses ist unkompliziert, schnell auszufüllen und kann bis zum Stichtag auch per E-Mail eingereicht werden“, ergänzt er. Am 31. Oktober endet der Abruf der Fördermittel aus dem Ehrenamtsbudget 2019. „Insgesamt ist bisher rund ein Viertel der bewilligten Gelder von den Vereinen abgerufen worden“, erklärt Landrat Matthias Damm. Er verweist darauf, dass diejenigen, die einen Zuwendungsbescheid erhalten haben, das entsprechende Formblatt für den Mittelabruf auf der Internetseite des Landkreises unter dem Stichwort „Ehrenamtsförderung“ finden. „Dieses ist unkompliziert, schnell auszufüllen und kann bis zum Stichtag auch per E-Mail eingereicht werden“, ergänzt er. In diesem Zusammenhang weist Damm darauf hin, dass bereits jetzt Fördermittelanträge für das 2020 eingereicht werden können. „Bis Ende Januar 2020 müssen die Schreiben im Büro Landrat eingegangen sein, um die Mittel zügig bewilligen zu können“, sagt er. Der Landkreis Mittelsachsen fördert aus dem kommunalen Ehrenamtsbudget entsprechend der Richtlinie zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements vom 27. März 2019 Maßnahmen im Landkreis Mittelsachsen. „Zuwendungsfähig sind Projekte, Maßnahmen oder Vorhaben zur Gewinnung von Bürgern für ein Ehrenamt, zur Unterstützung der Ausübung eines Ehrenamtes, zur Anerkennung und Würdigung Ehrenamtlicher oder die Anschaffung geringwertiger Wirtschaftsgüter, die im Zusammenhang mit der Ausübung eines Ehrenamtes stehen“, so Damm. Investitionen und Personalausgaben sind nicht förderfähig.

Da es in Mittelsachsen verschiedenartige Aktivitäten für und mit ehrenamtlich Engagierten gibt, wurde das Kommunale Ehrenamtsbudget in vier Teilbudgets gegliedert:

  • Teilbudget A – Stärkung von Verbandsarbeit

  • Teilbudget B – Förderung bürgerschaftlichen Engagements in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen,

  • Teilbudget C – Ehrenamtsfonds zur Unterstützung von Mini-Anliegen oder Sonderprojekten,

  • Teilbudget D – Ehrenamtsveranstaltung „Tag des Ehrenamtes“.

„Auch in diesem Jahr lade ich ehrenamtlich engagierte Mittelsachsen zu einem Ehrenamtsempfang ein, da es mir wichtig ist, den Menschen meinen Respekt und meine Anerkennung für ihre Leistungen persönlich auszusprechen“, so Landrat Matthias Damm. Der Festempfang am 30. Oktober in Freiberg steht in diesem Jahr – aus Anlass der Verleihung des Welterbetitels für die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří – unter dem Motto „Brauchtum pflegen – Traditionen bewahren“.

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news-3005 Wed, 18 Sep 2019 08:32:47 +0200 Extremismus: Förderantrag gestellt und Jugendliche organisieren Open-Air-Kino in Döbeln /das-amt/neuigkeiten/extremismus-foerderantrag-gestellt-und-jugendliche-organisieren-open-air-kino-in-doebeln.html Der Landkreis Mittelsachsen bemüht sich auch in den kommenden Jahren darum, Mittel des Bundes zur Demokratieförderung zu erhalten. So wurde jetzt ein Antrag auf 125.000 Euro pro Jahr für das bis 2024 verlängerte Bundesprogramm „Demokratie leben!“ eingereicht. Weitere Mittel werden vom Land eingeworben und der Landkreis selbst stellt Eigenmittel bereit. Der Landkreis Mittelsachsen bemüht sich auch in den kommenden Jahren darum, Mittel des Bundes zur Demokratieförderung zu erhalten. So wurde jetzt ein Antrag auf 125.000 Euro pro Jahr für das bis 2024 verlängerte Bundesprogramm „Demokratie leben!“ eingereicht. Weitere Mittel werden vom Land eingeworben und der Landkreis selbst stellt Eigenmittel bereit. Insgesamt würden 2020 170.000 Euro zur Verfügung stehen. „Wir sind sehr optimistisch, einen positiven Bescheid zu erhalten. In den vergangenen fünf Jahren sind mit den Geldern 180 Projekte realisiert worden“, erklärt Katrin Dietze vom Bereich Extremismusbekämpfung im Landratsamt. Die Projekte orientieren sich am mittelsächsischen Lokalen Aktionsplan „Toleranz ist ein Kinderspiel“, der immer wieder an aktuelle Gegebenheiten oder Bedürfnisse angepasst wird. Dazu treffen sich die Akteure, Projektträger und Mitglieder des Begleitausschusses zu einer Demokratiekonferenz, welche nächste Woche in Mittweida stattfindet. „Diese Veranstaltung möchten wir auch nutzen, um die Vernetzung der handelnden Personen voranzubringen. Es werden viele Erfahrungen ausgetauscht und neue Projektideen entwickelt“, so Dietze.

Ein Schwerpunkt im Rahmen des lokalen Aktionsplanes war es in diesem Jahr, Initiativen von Jugendlichen im Landkreis zu fördern und zu begleiten. „Diese sind sehr unterschiedlich – vom sogenannten Jugendstadtrat bis zu einer losen Gruppe, die sich beteiligen will“, erklärt Nicole Schütze von der Freiberger Agenda. Sie übernimmt die Projektkoordinierung. Im Rahmen des Lokalen Aktionsplanes des Landkreises hat sie diese Aktivitäten und den Aufbau neuer Initiativen in Flöha, Waldheim und Döbeln begleitet. Ein Ergebnis dieses Projektes findet am 28. September in Döbeln statt.  Die Gruppe „Jugend für Morgen“ aus Döbeln hat ein Open-Air-Kino organisiert. Um 19:00 Uhr wird auf den Klosterwiesen in Döbeln der Film „Willkommen bei den Hartmanns“ gezeigt. Das  Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem Landesfilmdienst Sachsen für Jugend- und Erwachsenenbildung e. V. „Wir hoffen, dass es eine große Resonanz findet und diese Idee von den Döbelnern angenommen wird. Dann sind wir noch mehr motiviert für die Umsetzung weiterer Ideen“, so Schütze. Der Eintritt ist frei.

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