Neues aus dem Landkreis Mittelsachsen http://www.landratsamt-mittelsachsen.de de-de TYPO3 News Sat, 20 Jul 2019 12:13:37 +0200 Sat, 20 Jul 2019 12:13:37 +0200 TYPO3 EXT:news news-2874 Fri, 19 Jul 2019 10:50:10 +0200 Wasserentnahme mit Pumpen wird untersagt /das-amt/neuigkeiten/wasserentnahme-mit-pumpen-wird-untersagt.html Die Trockenheit hält in Mittelsachsen an, die Flüsse und Bäche haben nur noch wenig bis sehr wenig Wasser und eine Entspannung durch langanhaltenden Regen ist nicht in Sicht. Daher tritt ab morgen eine Allgemeinverfügung im Landkreis in Kraft. Sie regelt, dass die Entnahme von Wasser von oberirdischen Gewässer verboten wird. Die Trockenheit hält in Mittelsachsen an, die Flüsse und Bäche haben nur noch wenig bis sehr wenig Wasser und eine Entspannung durch langanhaltenden Regen ist nicht in Sicht. Daher tritt ab morgen eine Allgemeinverfügung im Landkreis in Kraft. Sie regelt, dass die Entnahme von Wasser von oberirdischen Gewässer verboten wird. Bisher ist es so, dass Eigentümer von Gewässergrundstücken und Anlieger Wasser entnehmen dürfen, wenn beispielsweise keine Beeinträchtigung des Wasserhaushaltes zu erwarten ist. Durch die niedrigen Pegel werden aber die Gewässer sowie die darin lebenden Tiere und Pflanzen nachhaltig gestört und eine weitere Entnahme hätte noch größere Auswirkungen. Die untere Wasserbehörde weist in der Verfügung zudem darauf hin, dass es verboten ist ohne Erlaubnis Gewässer anzustauen. Erlaubt bleibt Wasser mit Handgefäßen abzuschöpfen. Die Behörde appelliert dies aber nur sehr zurückhaltend zu tun. „Auf keinen Fall dürfen dadurch das Gewässer und die Ufer sowie die Tier- und Pflanzenwelt beeinträchtigt werden“, heißt es in der Verfügung.

Die komplette Verfügung kann im elektronischen Amtsblatt unter www.landkreis-mittelsachsen.de nachgelesen werden. Hinweis: Aktuelle wasserrechtliche Erlaubnisse zur Wasserentnahme haben weiterhin Bestand, können jederzeit aber anhand der Situation widerrufen werden.

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news-2869 Thu, 18 Jul 2019 13:09:00 +0200 Erhöhte Wartezeiten in der Kfz-Zulassungsbehörde /das-amt/neuigkeiten/erhoehte-wartezeiten-in-der-kfz-zulassungsbehoerde.html In allen drei Standorten der Kfz-Zulassungsstelle gibt es im Moment längere Wartezeiten infolge von Krankheit. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten daran diese Wartezeit so gering wie möglich zu halten. In allen drei Standorten der Kfz-Zulassungsstelle gibt es im Moment längere Wartezeiten infolge von Krankheit. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten daran diese Wartezeit so gering wie möglich zu halten. Es wird darauf hingewiesen, dass die letzten Wartemarken für den Tag schon vor der sonst üblichen Zeit von 17:30 Uhr ausgegeben werden könnten. Eine Prognose kann nicht gegeben werden, da dies vom Besucheraufkommen abhängt.

Das Landratsamt bedauert die Wartezeit und bittet um Verständnis.

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news-2870 Wed, 17 Jul 2019 07:49:52 +0200 Förderprogramm: Abbau von Barrieren in ambulanten Arzt- und Zahnarztpraxen /das-amt/neuigkeiten/foerderprogramm-abbau-von-barrieren-in-ambulanten-arzt-und-zahnarztpraxen.html Im Rahmen der Dachkampagne „Behindern verhindern – Zeit für barrierefreies Handeln“ erweitert das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz sein Investitionsprogramm Barrierefreies Bauen „Lieblingsplätze für alle“. Entsprechend einer Mitteilung des Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz  werden für das Investitionsprogramm Barrierefreies Bauen „Lieblingsplätze für alle“ im Jahr 2019 zusätzliche Mittel  für Maßnahmen zum Abbau von Barrieren in ambulanten Arzt- und Zahnarztpraxen zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der Dachkampagne „Behindern verhindern – Zeit für barrierefreies Handeln“ erweitert das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz sein Investitionsprogramm Barrierefreies Bauen „Lieblingsplätze für alle“. Entsprechend einer Mitteilung des Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz  werden für das Investitionsprogramm Barrierefreies Bauen „Lieblingsplätze für alle“ im Jahr 2019 zusätzliche Mittel  für Maßnahmen zum Abbau von Barrieren in ambulanten Arzt- und Zahnarztpraxen zur Verfügung gestellt. Der  Landkreis Mittelsachsen erhält  in diesem Jahr  zusätzlich eine pauschale Zuweisung in Höhe von 76.700 Euro, um kleine Investitionen zum Abbau bestehender Barrieren zu fördern und somit die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen.  Dabei ist  u.a. zu beachten, dass die zuwendungsfähigen Ausgaben für die Einzelmaßnahme 25.000 Euro nicht überschreiten sollen. Ausdrücklich hingewiesen wird auf den Bewilligungszeitraum, der am 31. Dezember 2019 endet.

Für Rückfragen  zur Umsetzung des Investitionsprogrammes und zur Antragstellung, die spätestens bis zum 31. Juli  2019 im Landratsamt Mittelsachsen, Geschäftskreis Ordnung, Soziales und Gesundheit vorliegen muss, steht interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern Uwe Donner unter Telefon: 03731 799-3382 oder per E-Mail  uwe.donner@landkreis-mittelsachsen.de  gern zur Verfügung.

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news-2872 Wed, 17 Jul 2019 05:23:00 +0200 Information für die Imker /das-amt/neuigkeiten/information-fuer-die-imker.html Die von den Imkern bestellten Medikamente zur Behandlung der Völker gegen die Varroamilbe stehen ab der 30. Kalenderwoche zu den Öffnungszeiten  im Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) in 09648 Mittweida, Am Landratsamt 3, Haus E, zur Abholung bereit. Die von den Imkern bestellten Medikamente zur Behandlung der Völker gegen die Varroamilbe stehen ab der 30. Kalenderwoche zu den Öffnungszeiten  im Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) in 09648 Mittweida, Am Landratsamt 3, Haus E, zur Abholung bereit. Die Imker werden gebeten die Abholung im LÜVA vorher unter Telefon 03731 799-6453 anzumelden.

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news-2867 Mon, 15 Jul 2019 13:42:56 +0200 Gemeinsamer Betriebsbesuch der Wirtschaftsförderung Sachsen und Landrat Matthias Damm /das-amt/neuigkeiten/gemeinsamer-betriebsbesuch-der-wirtschaftsfoerderung-sachsen-und-landrat-matthias-damm.html Die enge Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaftsförderung Sachsen und dem Landkreis soll fortgesetzt werden. Dies war ein Ergebnis aus dem Treffen des neuen Geschäftsführers der Wirtschaftsförderung Thomas Horn und Landrat Matthias Damm. Die enge Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaftsförderung Sachsen und dem Landkreis soll fortgesetzt werden. Dies war ein Ergebnis aus dem Treffen des neuen Geschäftsführers der Wirtschaftsförderung Thomas Horn und Landrat Matthias Damm. „Bei Anfragen für die Ansiedlung heißt es schnell zu reagieren und unbürokratisch die wichtigsten Fragen zu klären. Für ein erfolgreiches Handeln müssen alle an einem Strang ziehen“, so Damm. Gesamtbetrachtet ist die Auslastung der Gewerbegebiete in Mittelsachsen hoch, was für den Standort spreche. Es sei eine gemeinsame Aufgabe hier weiterhin gute Rahmenbedingungen vorzuhalten beziehungsweise zu verbessern. Als einen Punkt sieht Damm den notwendigen Breitbandausbau.

Das Thema Berufsorientierung und Ausbildung waren Themen beim anschließenden Betriebsbesuch bei der Firma wittig ELECTRONIC GmbH in Brand-Erbisdorf. Der Firmengründer Harald Wittig verdeutlichte die Bedeutung einer wohnortnahen beruflichen Schule: „Das ist ein zentrales Argument bei der Gewinnung von Azubis und sollte stets im Blick behalten werden.“ Träger der Beruflichen Schulzentren in Mittelsachsen ist der Landkreis, der regelmäßig in die Einrichtungen investiert. „Mit aller Kraft haben wir uns und werden uns dafür einsetzen, dass hier vor Ort viele Berufe ausgebildet werden. Damit legen wir den Grundstein, dass die Jugendlichen fest mit der Region verwurzelt bleiben“, unterstrich Damm.

Fest verbunden ist die Familie Wittig mit den rund 40 Angestellten im Gewerbegebiet Brand-Erbisdorf. Ihr Familienunternehmen ist spezialisiert auf die Entwicklung, die Logistik, den Handel und die Produktion von passiven und elektromechanischen Bauelementen „Sie finden sich später in der Medizintechnik, im Autoradio oder in Geräten der Telekommunikation wieder“, so Wittig. Er erläutert, dass es seit zwölf Jahren deutschlandweit keinen anderen Wettbewerber mit diesem Portfolio gebe.

Landrat Matthias Damm zeigte sich beeindruckt vom Unternehmen: „Das sind die Mittelständler, die unsere Wirtschaft in Mittelsachsen ausmachen. Sie haben sich mit Engagement und unternehmerischem Weitblick kontinuierlich beständig entwickelt.“

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news-2795 Mon, 15 Jul 2019 10:40:00 +0200 Qualität der Badegewässer im Landkreis wird überwacht /das-amt/neuigkeiten/qualitaet-der-badegewaesser-im-landkreis-wird-ueberwacht.html Auf der Internetseite des Landkreises sind die Ergebnisse der Untersuchung der „wilden“ Badestellen im Landkreis veröffentlicht worden. Viele Menschen nutzen immer wieder im Sommer einheimische Seen, Natur- und Fließgewässern zur Abkühlung. Dem Gesundheitsamt sind diese Gewässer bekannt. Sie werden als „wilde“ Badestellen geführt. Auf der Internetseite des Landkreises sind die Ergebnisse der Untersuchung der „wilden“ Badestellen im Landkreis veröffentlicht worden. Viele Menschen nutzen immer wieder im Sommer einheimische Seen, Natur- und Fließgewässern zur Abkühlung. Dem Gesundheitsamt sind diese Gewässer bekannt. Sie werden als „wilde“ Badestellen geführt. Rechtlich gesehen besteht derzeit für das Gesundheitsamt keine Überwachungspflicht. Dennoch können diese Gewässer zur Gefahr für Badegäste werden. Aus diesem Grund werden einige Gewässer davon mindestens einmal jährlich durch das Gesundheitsamt beprobt.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei den Proben um eine Momentaufnahme handelt. Badegewässer unterliegen ökologischen Schwankungen. Grundsätzlich empfiehlt das Gesundheitsamt, dass Badewillige im Landkreis Mittelsachsen auf die Freibäder ausweichen sollten. Das Badebeckenwasser in den Freibädern wird aus hygienischer Sicht täglich durch den Betreiber und mindestens dreimal in der Saison durch das Gesundheitsamt geprüft, hier kann man bedenkenlos das kühle Nass nutzen.

Wer es dennoch nicht lassen kann, sich in einem „wilden“ Badewässer abzukühlen, sollte sich nach dem Baden, spätestens am Abend, gründlich abduschen.

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news-2866 Mon, 15 Jul 2019 09:15:43 +0200 Strahlenschutzübung in Mittelsachsen /das-amt/neuigkeiten/strahlenschutzuebung-in-mittelsachsen.html Bei der diesjährigen Katastrophenschutzübung des Landkreises in Oederan waren rund 100 meist ehrenamtliche Einsatzkräfte involviert. Sie kamen aus Oederan, Breitenau, Flöha, Niederwiesa, Milkau und Freiberg. „Ein solches Ereignis kommt sehr selten vor. Den letzten Einsatz mit einem radioaktiven Verdacht in Mittelsachsen gab es vor drei Jahren“, erläutert die Leiterin des Referates Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz Jana Lützner. Daher sei die Erprobung so wichtig. Bei der diesjährigen Katastrophenschutzübung des Landkreises in Oederan waren rund 100 meist ehrenamtliche Einsatzkräfte involviert. Sie kamen aus Oederan, Breitenau, Flöha, Niederwiesa, Milkau und Freiberg. „Ein solches Ereignis kommt sehr selten vor. Den letzten Einsatz mit einem radioaktiven Verdacht in Mittelsachsen gab es vor drei Jahren“, erläutert die Leiterin des Referates Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz Jana Lützner. Daher sei die Erprobung so wichtig. Angenommen wurde ein Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen und verletzten Personen. Ein Auto hatte die radioaktive Substanz Fluordesoxyglucose geladen, welche ausgelaufen war und eine Person kontaminierte. Dieser wollte Erste Hilfe leisten und kontaminierte wiederum ein weiteres Unfallopfer. Beide sollten schließlich ins Klinikum Chemnitz gebracht werden. Es ist eins von drei Krankenhäusern in Sachsen, das auf den Umgang mit solchen Fällen spezialisiert ist und vom Rettungsdienst dann angefahren wird. „Wir hatten das Ziel, die einzelnen Abläufe bei einem solchen Ereignis vom Umgang mit den Messgeräten über die Meldekette und natürlich das Zusammenspiel zwischen den Einsatzkräften zu proben“, so Lützner. Sie erklärt, dass es eine spezielle Verwaltungsvorschrift für nukleare Vorkommnisse in Sachsen gibt. Bei einem solchen Ereignis ist letztendlich der Freistaat in Form des Landesamtes für Umwelt und Geologie zuständig. „Von dort bekommen die Einsatzkräfte Hinweise und Anweisungen zum Umgang des jeweiligen Stoffes“, sagte Lützner.

Der zweite Beigeordnete des Landkreises Jörg Höllmüller war ebenfalls vor Ort und spricht seine große Anerkennung den ehrenamtlichen Helfern aus. Für das Gemeinwesen opferten sie ihre Freizeit, das könne man nicht hoch genug wertschätzen. „Neben den Übungen kommen zahlreiche Schulungen und Ausbildungsmodule hinzu. Nehmen wir das Beispiel Gefahrgut, hier gibt es immer wieder neuere Vorschriften und hohe Anforderungen an die Helfer, die viel Engagement einsetzen, um diese zu erfüllen“, so Höllmüller.

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news-2864 Fri, 12 Jul 2019 10:29:04 +0200 Fahrbahnerneuerung in Langenleuba-Oberhain beginnt /das-amt/neuigkeiten/fahrbahnerneuerung-in-langenleuba-oberhain-beginnt.html Am 17. Juli wird die Fahrbahn auf der Kreisstraße 8257 in Langenleuba-Oberhain (Penig) erneuert. Es handelt sich dabei um eine Gemeinschaftsmaßnahme des Landkreises mit der Stadt Penig. Am 17. Juli wird die Fahrbahn auf der Kreisstraße 8257 in Langenleuba-Oberhain (Penig) erneuert. Es handelt sich dabei um eine Gemeinschaftsmaßnahme des Landkreises mit der Stadt Penig. Was wird gemacht? 

  • unter anderem grundhafter Straßenausbau beziehungsweise Teilsanierung auf einer Länge von 1 600 Metern und einer einheitlichen Breite von 5,50 Metern (Landkreis Mittelsachsen)

  • Bushaltestelle (Stadt Penig)

  • Erneuerung Straßenbeleuchtung (Stadt Penig)

Von wann bis wann wird gebaut?

Die geplante Bauzeit läuft von Juli bis November 2019 (Baubeginn 17. Juli 2019)

Nennung der Umleitungsstrecke

Die Umleitung erfolgt über Altmörbitz, Niederleupten und Klausa

Kosten

  • Fördermittelquelle nach RL KStB Teil B (Pauschalförderung)                             

  • Höhe der Fördermittel 90 Prozent der Baukosten

  • Höhe der Baukosten 894.000 Euro, davon 838.000 Euro für den Landkreis

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news-2860 Thu, 11 Jul 2019 08:59:42 +0200 Frühjahresflickung beendet /das-amt/neuigkeiten/fruehjahresflickung-beendet.html Die Frühjahresflickung in Mittelsachsen ist nahezu abgeschlossen. Seit März wurden allein durch die sechs Straßenmeistereien über 1 000 Tonnen Heißmischgut verarbeitet um die Schadstellen zu beseitigen. Die Frühjahresflickung in Mittelsachsen ist nahezu abgeschlossen. Seit März wurden allein durch die sechs Straßenmeistereien über 1 000 Tonnen Heißmischgut verarbeitet um die Schadstellen zu beseitigen. „Wir denken in den Sommerferien haben wir die erste Runde der Reparaturen durch“, so Dirk Schlimper vom Referat Straßenbetriebsdienst und Bauwerksverwaltung. Fast 170 Tonnen habe jede Meisterei im Schnitt aufgebracht. Dies halte sich zirka auf dem Wert vom vergangenen Jahr. 2018 haben die Meistereien 1 500 Tonnen Heißmischgut auf die Straße gebracht. Die nächste Runde von Reparaturarbeiten erfolgen im Spätsommer. „Vor dem Winter möchten wir gern noch die neu entstandenen Schadstellen reparieren“, so der Referatsleiter weiter. Dabei verfolge man das Ziel, dass der Frost nicht größere Schäden verursacht. Unabhängig davon werden bei Bedarf gefährliche Schadstellen durch die Straßenaufsicht erkannt und beseitigt.

Schlimper erklärt, dass Mitarbeiter rund zweimal in der Woche das rund 1 600 Kilometerlange Netz an Bundes-, Staats- und Kreisstraßen vollständig befahren. Schlimper betont, dass die Reparaturen auf einzelnen Straßen auf Grund deren Zustand immer schwieriger werden. „Wir erhalten auch bei schlechten Abschnitten Beschwerden, dass es mit Löchern besser war als mit Flicken. Aber es ist technologisch mitunter nicht anders möglich“, so Schlimper. Daher sieht er es positiv, dass es dieses Jahr gelingt allein im Kreisstraßenbau gut zehn Kilometer insgesamt zu bauen.

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news-2857 Tue, 09 Jul 2019 15:12:42 +0200 Niedrigwasser und Trockenheit: Wasserbehörde weist auf Rechtslage hin, Allgemeinverfügung in Arbeit /das-amt/neuigkeiten/niedrigwasser-und-trockenheit-wasserbehoerde-weist-auf-rechtslage-hin-allgemeinverfuegung-in-arbeit.html Die derzeit vorherrschende und prognostizierte Wetterlage führt auch im Landkreis Mittelsachsen zu weiter sinkenden Wasserständen in den Oberflächengewässern. Aufgrund dessen weist das Landratsamt Mittelsachsen als untere Wasserbehörde auf die geltende Rechtslage hin. Die derzeit vorherrschende und prognostizierte Wetterlage führt auch im Landkreis Mittelsachsen zu weiter sinkenden Wasserständen in den Oberflächengewässern. Aufgrund dessen weist das Landratsamt Mittelsachsen als untere Wasserbehörde auf die geltende Rechtslage hin. Im nördlichen Mittelsachsen sind dem Deutschen Wetterdienst zufolge seit Beginn des „hydrologischen Jahres“ (am 01. November) erneut starke Niederschlagedefizite von bis zu 25 Prozent zum langjährigen Mittelwert registriert worden. Diese Defizite schwächen sich in südliche Richtung etwas ab und wechseln in den Erzgebirgslagen sogar zu einem leichten Überschuss. „Die Durchflüsse an unseren mittelsächsischen Fließgewässer zeigen aktuell noch ein auch naturbedingt recht differenziertes Bild auf“, erläutert der erste Beigeordnete und Leiter des Geschäftskreises Kreisentwicklung, Verkehr, Umwelt und Technik, Dr. Lothar Beier. Die derzeit vorherrschende und prognostizierte Wetterlage führt auch im Landkreis Mittelsachsen zu weiter sinkenden Wasserständen in den Oberflächengewässern. Aufgrund dessen weist das Landratsamt Mittelsachsen als untere Wasserbehörde auf die geltende Rechtslage hin.

Die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern (Bäche, Flüsse, Gräben, Teiche und Seen) bedarf grundsätzlich der wasserrechtlichen Erlaubnis durch die untere Wasserbehörde (vgl. §§ 8 Abs. 1 i. V. m. 9 Abs. 1 Nr. 1 Wasserhaushaltsgesetz). Ausnahmen von dieser generellen Erlaubnispflicht sind im Wasserrecht durch den Gemeingebrauch sowie Eigentümer- und Anliegergebrauch normiert. Im Sinne des Gemeingebrauches darf jedermann Wasser aus oberirdischen Gewässern nur durch Schöpfen mit Handgefäßen (zum Beispiel Eimer oder Gießkanne), in kleinen und unschädlichen Mengen, erlaubnisfrei entnehmen (vgl. § 16 Abs. 1 Sächsisches Wassergesetz). Der Eigentümer- und Anliegergebrauch richtet sich an Eigentümer von Grundstücken an Gewässern und die zur Nutzung berechtigten Personen des Grundstückes (zum Beispiel Pächter). Diese dürfen Wasser aus Oberflächengewässer für den eigenen (auch landwirtschaftlichen) Bedarf erlaubnisfrei mit und ohne Pumpe entnehmen, sofern dadurch keine nachteilige Veränderung der Wasserbeschaffenheit, keine wesentliche Verminderung der Wasserführung, keine anderen Beeinträchtigungen des Wasserhaushalts und keine Beeinträchtigung für andere (zum Beispiel Inhaber von Rechten) zu erwarten sind (vgl. § 26 Wasserhaushaltsgesetz).

Es lässt sich festhalten, dass die Ausübung der Wasserentnahmen nicht zu einer Beeinträchtigung des Wasserhaushaltes in jeglicher Form, insbesondere Beeinträchtigung der Wasserqualität und Eigenschaft als Lebensraum für Pflanzen und Tiere, führen darf. Zudem ist das Aufstauen des Gewässers nicht zulässig. Aufgrund dessen appelliert der Landkreis Mittelsachsen an alle Bürgerinnen und Bürger um größte Zurückhaltung bei der Wasserentnahme bei niedrigen Wasserständen. Gewässerbenutzer, insbesondere Wasserkraftanlagenbetreiber, sind darüber hinaus in der Pflicht die Mindestwasserführung eigenständig zu überwachen, zu dokumentieren und Maßnahmen nach Bedarf in Rücksprache mit der unteren Wasserbehörde einzuleiten.

Der Erlass einer Allgemeinverfügung zur Beschränkung der Gewässerbenutzung im Landkreis Mittelsachsen ist derzeit in Arbeit.

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news-2833 Tue, 09 Jul 2019 13:36:00 +0200 Grasmahd entlang der mittelsächsischen Bundes-, Staats- und Kreisstraßen /das-amt/neuigkeiten/grasmahd-entlang-der-mittelsaechsischen-bundes-staats-und-kreisstrassen.html Zweimal jährlich führen die Beschäftigten der Straßenmeistereien des Landkreises Mittelsachsen die Grasmahd entlang der Bundes-, Staats- und Kreisstraßen in ihrem Zuständigkeitsbereich durch. Zweimal jährlich führen die Beschäftigten der Straßenmeistereien des Landkreises Mittelsachsen die Grasmahd entlang der Bundes-, Staats- und Kreisstraßen in ihrem Zuständigkeitsbereich durch. „Die Frühjahrsmahd beginnt in der Regel Anfang, Mitte Mai – das ist jedoch abhängig von der Witterung und umfasst in der Regel nur zwei Schnittbreiten“, erläutert Christoph Richter, Leiter der Straßenmeisterei Hainichen. Der zweite Mahdumlauf schließt sich unmittelbar an den ersten an und dauert bis etwa Mitte, Ende Oktober. „Alle Meistereien erarbeiten einen Plan, wann sie die sogenannte intensive Mähfläche – diese umfasst die Straßenränder bis zum Ende der Straßenmulde – mähen. Das Gras wächst zwar überall zur selben Zeit, wir können aber nicht überall zur selben Zeit sein“, wirbt Richter um Verständnis.

Im intensiven Mähbereich wird alles entfernt, was sich behindernd, bezüglich der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs, auf diesen auswirkt. „Im Gegensatz zur extensiven Fläche, bei der Rücksicht auf Blühstreifen und Ähnliches genommen werden kann“, erläutert der Straßenmeister. Bevor die Unimogs mit aufgesetzten Schlegelmähwerken oder der Freischneider zum Einsatz kommen, erfolgt eine Sichtkontrolle des zu mähenden Straßenbereichs. „Denn nicht selten liegt an den Straßenrändern Unrat, den wir zuvor beseitigen müssen, um die Technik nicht zu beschädigen“, so Christoph Richter. Damit die Leitpfosten nicht beschädigt werden, verfügt das Frontmähwerk über einen speziellen Taster, der das Hindernis erkennt und überwindet.

Zur Absicherung der Beschäftigten gelten die Technischen Regeln für Arbeitsstätten, die unterscheidet zwischen innerorts, außerorts und auf Autobahnen durchzuführenden Arbeiten. „An einigen Stellen gibt es deshalb eine Besonderheit zu beachten, beispielsweise bei Arbeiten auf der Bundesstraße 173. Diese gilt als autobahnähnliche Bundesstraße. Deswegen ist ein zusätzliches Sicherungsfahrzeug erforderlich. Das heißt, hinter dem Unimog fährt im Abstand von 50 Metern ein Zehntonner mit angehängtem Warnleitwagen, um die Verkehrsteilnehmer zu sensibilisieren und den Mähzug abzusichern“, erläutert Richter abschließend.

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news-2844 Mon, 08 Jul 2019 10:35:00 +0200 Fahrbahnerneuerung zwischen Dorfchemnitz und Friedebach /das-amt/neuigkeiten/fahrbahnerneuerung-zwischen-dorfchemnitz-und-friedebach-1.html Ab 10. Juli wird auf der Kreisstraße (K) 7733 zwischen Dorfchemnitz und Friedebach (Sayda) im Zuge des 2. Bauabschnittes die Fahrbahn erneuert. Gebaut wird vom Abzweig Neudörfel bis Ortseingang Friedebach. Die Ausbaulänge beträgt 1300 Meter. Notwendig ist die Maßnahme, weil sich die Straße und die Entwässerungsanlagen in einem schlechten baulichen Zustand befinden und dadurch die Verkehrssicherheit beeinträchtigt ist. Ab 10. Juli wird auf der Kreisstraße (K) 7733 zwischen Dorfchemnitz und Friedebach (Sayda) im Zuge des 2. Bauabschnittes die Fahrbahn erneuert. Gebaut wird vom Abzweig Neudörfel bis Ortseingang Friedebach. Die Ausbaulänge beträgt 1300 Meter. Notwendig ist die Maßnahme, weil sich die Straße und die Entwässerungsanlagen in einem schlechten baulichen Zustand befinden und dadurch die Verkehrssicherheit beeinträchtigt ist. Was wird gemacht?

  • Erneuerung des asphaltgebundenen Oberbaus

  • Ertüchtigung und Ergänzung der Entwässerungsanlagen

  • Erneuerung der Straßenausstattung

  • Verlegung einer Leerrohrtrasse entlang der Straße

Im Rahmen der Maßnahme erfolgt durch die Stadt Sayda die Erneuerung der Buswendestelle am Ortsausgang Friedebach.

Bauzeit

  • Baubeginn 10. Juli 2019

  • Bauende voraussichtlich 16. August 2019

Umleitung

Die Umleitung mit Fahrziel Mulda erfolgt über die B 171 und die K 7734. Die Umleitung mit Fahrziel Sayda/B 171 erfolgt sinngemäß in der Gegenrichtung.

Kosten

  • Fördermittelquelle: RL KStB Teil B

  • Höhe der Fördermittel: 90 Prozent der Baukosten

  • Höhe der Baukosten: 662.000 Euro

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news-2852 Sat, 06 Jul 2019 15:54:40 +0200 UNESCO entscheidet: Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří erhält Welterbe-Titel /das-amt/neuigkeiten/unesco-entscheidet-montanregion-erzgebirgekrusnohori-erhaelt-welterbe-titel.html Es ist geschafft: Heute 14:40 Uhr verkündete das Welterbekomitee der UNESCO auf der 43. Tagung in der Hauptstadt Aserbaidschans, Baku, die Entscheidung über die Ernennung der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří zum Welterbe. 36 Stätten standen in diesem Jahr auf der Nominierungsliste. Das Erzgebirge reiht sich nun in die Welterbeliste mit bisher 1 092 Stätten aus 167 Ländern ein. 44 Welterbestätten davon befinden sich ganz oder in Teilen in Deutschland. Es ist geschafft: Heute 14:40 Uhr verkündete das Welterbekomitee der UNESCO auf der 43. Tagung in der Hauptstadt Aserbaidschans, Baku, die Entscheidung über die Ernennung der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří zum Welterbe. 36 Stätten standen in diesem Jahr auf der Nominierungsliste. Das Erzgebirge reiht sich nun in die Welterbeliste mit bisher 1 092 Stätten aus 167 Ländern ein. 44 Welterbestätten davon befinden sich ganz oder in Teilen in Deutschland. Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, reiste mit nach Baku, um in der entscheidenden Sitzung des Welterbekomitees die Bewerbung aktiv zu unterstützen. Nach dem positiven Zuschlag freut er sich und gratuliert den Erzgebirgern: „Heute ist ein großartiger Tag für das gesamte Erzgebirge und Sachsen! Ich gratuliere allen, die zur erfolgreichen Aufnahme der Montanregion in die Welterbeliste mitgewirkt haben, ganz besonders dem Verein Welterbe Montanregion Erzgebirge e. V. und allen weiteren Mitstreitern in Sachsen und Tschechien. Das langjährige Engagement und der unermüdliche Einsatz von vielen hat sich ausgezahlt. Über die Jahrhunderte ist durch den Bergbau im Erzgebirge eine einzigartige Kulturlandschaft entstanden, das hat nun auch die UNESCO anerkannt. Jetzt gilt es, mit dem Welterbetitel die Attraktivität des Erzgebirges weiter auszubauen, für seine Bewohner und Gäste. Die Montanregion kann dabei fest auf die Unterstützung der Staatsregierung zählen.“

Die Vertreter der antragstellenden Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří – Volker Uhlig, Vorsitzender des Vereins Welterbe Montanregion Erzgebirge e. V.; Professor Dr. Helmuth Albrecht von der Technischen Universität (TU) Bergakademie Freiberg; Friederike Hansell, Welterbebeauftragte des Freistaats Sachsen und Mitarbeiterin der Welterbe-Projektgruppe am Institut für Industriearchäologie, wissenschafts- und Technikgeschichte (IWTG) der TU Bergakademie Freiberg und Matthias Lißke, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH als beauftragte Geschäftsführung des Vereins Welterbe Montanregion Erzgebirge e. V. – nahmen die Entscheidung des Welterbekomitees voller Freude und Stolz auf. 

„Dieser Tag ist ein ganz besonderer für uns und natürlich für alle, die in den letzten Jahren das Welterbeprojekt begleiteten. Es ist nicht nur die Würdigung eines 20-jährigen Weges der Antragsstellung, sondern ist Ausdruck des unglaublichen Wertes des großen Schatzes aus über 800-jähriger Bergbauhistorie. Über Jahrhunderte formte sich eine einzigartige montane Kulturlandschaft, die nun für die nachfolgenden Generationen einen besonderen Status erlangt“, sagt Vereinsvorsitzender Volker Uhlig.

Matthias Lißke ergänzt: „Die Lebendigkeit unseres Welterbes macht die Einzigartigkeit aus, lebendig an Traditionen, Brauchtum und Forschung. Die Wertschätzung als Welterbe bedeutet uns enorm viel und wird die Bekanntheit des Erzgebirges als Montanregion, Wirtschaftsstandort und Tourismusregion stärken, vor allem aber unser Image als lebenswerte Region bereichern.“ 

Der Antrag der Erzgebirger, der im Vorfeld von den Gutachtern des Internationalen Denkmalrates ICOMOS befürwortet wurde, stieß im Welterbekomitee auf breite positive Resonanz. 

Mehr als 800 Jahre Historie, zwei Länder, ein gemeinsames Welterbe – was vor 20 Jahren mit der Eintragung der „Montan- und Kulturlandschaft Erzgebirge“ auf die offizielle deutsche Tentativliste begann, darf heute nach zehn Jahren intensiver Arbeit am Antrag Früchte tragen. Mehr als tausend  Menschen waren bis jetzt am Prozess des „Bottom-up“-Projektes beteiligt – von ganz normalen Bürgern und Vereinsmitgliedern über Kommunen bis hin zu Gremien in Ministerien. Die Heimatverbundenheit der Menschen von Altenberg im Osten bis Hartmannsdorf im Westen wird nun durch den Welterbetitel geadelt. 

Sachsen und Böhmen verbindet jetzt ein Welterbe, das sich aus 22 Bestandteilen zusammensetzt – 17 Bestandteile auf deutscher und fünf auf tschechischer Seite. Jeder einzelne stellt schon für sich die Welterbekriterien anschaulich dar, aber nur die Verbindung aller 22 Bestandteile ist gemeinsam ein Welterbe im Sinne einer grenzüberschreitenden Wertegemeinschaft. In der Summe dieser Bestandteile liegt der außergewöhnliche universelle Wert begründet – dieser „outstanding universal value (OUV)“ ist Grundvoraussetzung, um den Welterbetitel zu erlangen.

36 Stätten standen in diesem Jahr auf der Nominierungsliste, drei davon aus oder mit Beteiligung Deutschlands. Neben der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří sind es das Augsburger Wassermanagement-System und die Grenzen des Römischen Reiches – Der Donaulimes (Westlicher Abschnitt – ein gemeinsamer transnationaler Antrag mit Österreich, der Slowakei und Ungarn).

Landrat Matthias Damm zur heutigen Entscheidung:

„Ein Tag, der in die Geschichte der Region eingeht und viel Verantwortung nach sich ziehen wird, auf die wir uns freuen. Ich gratuliere und bedanke mich bei den Machern des Titels für die Zielstrebigkeit, die Hartnäckigkeit und die Überzeugungskraft auf wissenschaftlicher und politischer Ebene alle mitzunehmen. Diese vielen Jahren brachten die Region grenzübergreifend näher zusammen. Unser aller Aufgabe ist es, diesen Titel aktiv zu leben – mit dem Ziel, diese hier hervorgehobenen Werte für nachfolgende Generationen zu bewahren.“

Weitere Informationen unter www.montanregion-erzgebirge.de

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news-2851 Fri, 05 Jul 2019 11:33:16 +0200 35 mittelsächsische Kandidaten für ein Direktmandat zur Landtagswahl /das-amt/neuigkeiten/35-mittelsaechsische-kandidaten-fuer-ein-direktmandat-zur-landtagswahl.html Für die Landtagswahl am 1. September sind 35 Kandidatinnen und Kandidaten für ein Direktmandat im Landkreis Mittelsachsen zugelassen. Das entschied heute der Kreiswahlausschuss. Somit gibt es für jeden der fünf Wahlkreise im Landkreis jeweils sieben Frauen und Männer, die sich der Abstimmung stellen. Für die Landtagswahl am 1. September sind 35 Kandidatinnen und Kandidaten für ein Direktmandat im Landkreis Mittelsachsen zugelassen. Das entschied heute der Kreiswahlausschuss. Somit gibt es für jeden der fünf Wahlkreise im Landkreis jeweils sieben Frauen und Männer, die sich der Abstimmung stellen. Sie wurden vorgeschlagen von den Parteien CDU, AfD, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, DIE LINKE, FDP sowie der Vereinigung der FREIEN WÄHLER. Ein Vorschlag der Blauen Partei für den Wahlkreis 3 konnte nicht zur Wahl zugelassen werden, da hier die nötigen Unterstützungsunterschriften fehlen.

Die amtliche Bekanntmachung erfolgt in der kommenden Woche unter www.landkreis-mittelsachsen.de im elektronischen Amtsblatt und wird zusätzlich im Mittelsachsenkurier am Mittwoch veröffentlicht. Kreiswahlleiter Peter Schubert hofft erneut auf die breite Unterstützung der Bevölkerung zur Durchführung der Wahl: „Wie am 26. Mai werden rund 2 500 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer benötigt. Diesmal werden die Auszählungen deutlich schneller verlaufen, denn es findet in der Regel nur eine Wahl statt.“  

Vor sechs Wochen waren es bis zu fünf Wahlen und die Helfer zählten bis in die Nacht Stimmzettel aus. Landrat Matthias Damm hofft auf einen fairen Wahlkampf: „Alle Parteien und Kandidatinnen und Kandidaten haben in der Regel ein Ziel: Den Freistaat mit ganz unterschiedlichen Ansätzen zu verbessern und sich für die Region einzusetzen.“ Darüber hinaus gelte es, konstruktiv und sachlich zu diskutieren.

Eine genaue Übersicht zu der Wahlkreiseinteilung kann im Internetauftritt des Landkreises nachgelesen werden.

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news-2850 Fri, 05 Jul 2019 07:56:26 +0200 Delegation reist nach Calw /das-amt/neuigkeiten/delegation-reist-nach-calw-1.html Eine Delegation aus Mittelsachsen, angeführt von Landrat Matthias Damm, reist heute in den Landkreis Calw. Dort wird am Wochenende das zehnjährige Bestehen der Partnerschaft der Landkreise Calw in Baden-Württemberg und dem polnischen Gleiwitz gefeiert. Eine Delegation aus Mittelsachsen, angeführt von Landrat Matthias Damm, reist heute in den Landkreis Calw. Dort wird am Wochenende das zehnjährige Bestehen der Partnerschaft der Landkreise Calw in Baden-Württemberg und dem polnischen Gleiwitz gefeiert. Der Landkreis Mittelsachsen war Vermittler, denn er unterhält zu beiden Kreisen eine jahrelange enge partnerschaftliche Verbindung. „Daher ist es mir ein wichtiges Anliegen, bei den Feierlichkeiten dabei zu sein, um auch den starken Zusammenhalt unter Freunden zu demonstrieren. Wir leben den europäischen Gedanken", so Damm.

Auf dem Programm stehen ein Festakt sowie am Samstag in Nagold ein intensiver kommunalpolitscher Austausch. Neben dem Landrat reisen der zweite Beigeordnete des Landkreises Mittelsachsen, Jörg Höllmüller, sowie Kreisräte verschiedener Fraktionen nach Baden-Württemberg.

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news-2849 Fri, 05 Jul 2019 07:46:07 +0200 Bewerbungsstart: Landratsamt als Ausbildungsstelle und neuer dualer Studiengang Sozialer Arbeit /das-amt/neuigkeiten/bewerbungsstart-landratsamt-als-ausbildungsstelle-und-neuer-dualer-studiengang-sozialer-arbeit.html Mit der Entgegennahme der Zeugnisse am Freitag beginnt für viele junge Mittelsachsen die Bewerbungsphase um einen Ausbildungsplatz im kommenden Jahr. Auch das Landratsamt Mittelsachsen sucht für 2020 Auszubildende für die Berufe Verwaltungsfachangestellter und Straßenwärter. Außerdem können sich Interessierte für ein duales Studium an der Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum im Studiengang „Allgemeine Verwaltung“ bewerben. Mit der Entgegennahme der Zeugnisse am Freitag beginnt für viele junge Mittelsachsen die Bewerbungsphase um einen Ausbildungsplatz im kommenden Jahr. Auch das Landratsamt Mittelsachsen sucht für 2020 Auszubildende für die Berufe Verwaltungsfachangestellter und Straßenwärter. Außerdem können sich Interessierte für ein duales Studium an der Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum im Studiengang „Allgemeine Verwaltung“ bewerben. „Es bestehen sehr gute Chancen zur Übernahme, da das Landratsamt bedarfsgerecht ausbildet. Es werden sichere, abwechslungsreiche Stellen, teilweise mit Bürgerkontakt geboten – und das bei flexibler Arbeitszeitgestaltung“, so Luisa Bohne, Auszubildende im zweiten Lehrjahr zur Verwaltungsfachangestellten. In dieser Zeit durchlief sie schon zahlreiche Bereiche, wie das Gesundheitsamt, das Personalmanagement, den Umweltbereich mit zahlreichen Außeneinsätzen sowie das Jugendamt. „Dort ist es sehr spannend, da man lernen kann, wie Kinder und Jugendliche mit den verschiedensten Schicksalen unterstützt werden. Gleichzeitig teilt man das eine oder andere sehr schöne und emotionale Erlebnis“, erklärt die Niederwiesaerin. Voraussetzungen für die Ausbildung sind ein guter Notendurchschnitt, sprachliches Geschick und Teamgeist.

Noch bis 30. November nimmt das Landratsamt Bewerbungen für den Beruf der Verwaltungsfachangestellten entgegen. Etwas länger gilt die Frist für die Straßenwärter – bis 31. Dezember 2019. „Ein Beruf für Jugendliche, die Lust haben, mit Technik umzugehen, Spaß daran haben, draußen zuarbeiten und die Abwechslung lieben, denn jeden Tag gibt es etwas anderes zu tun“, erklärt Dirk Hänel. Er arbeitet beim Straßenbetriebsdienst und ist Teil der sachsenweiten Prüfungskommission. Bewerbungen werden bis zu einem Notendurchschnitt von 3,0 berücksichtigt.

Bis zum 1. Oktober können sich Interessierte für einen Studienplatz im Studiengang Allgemeine Verwaltung an der Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum sowie parallel beim Landratsamt bewerben. „Die Einsatzgebiete sind sowohl die Hochschule Meißen für den berufstheoretischen Teil als auch die verschiedenen Bereiche des Landratsamtes sowie externe Praktikumseinrichtungen für den praxisorientierten Teil des Studiums“, erklärt Ausbildungsleiter Stefan Schuricht. Nach erfolgreich absolviertem Studium erlangen die Studierenden den akademischen Titel „Bachelor of Laws (LL.B.)“.

Erstmals zum 1. Oktober 2020 möchte das Landratsamt Mittelsachsen als Praxispartner einen Studienplatz im dualen Studiengang Soziale Arbeit/Fachrichtung Soziale Dienste an der Berufsakademie Breitenbrunn besetzen.

Alle Informationen zu Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten im Landratsamt Mittelsachsen gibt es bei uns auf der Internetseite des Landkreises.

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news-2843 Thu, 04 Jul 2019 09:12:18 +0200 Faulbrut in Mittweida nachgewiesen – Sperrbezirk gebildet /das-amt/neuigkeiten/faulbrut-in-mittweida-nachgewiesen-sperrbezirk-gebildet.html In einem Bienenstand in der Stadt Mittweida wurde am 2. Juli 2019 die Amerikanische Faulbrut (Erreger: Paenibacillus larvae larvae) amtlich festgestellt. In einem Bienenstand in der Stadt Mittweida wurde am 2. Juli 2019 die Amerikanische Faulbrut (Erreger: Paenibacillus larvae larvae) amtlich festgestellt. Gemäß § 10 Abs. 1 Bienenseuchenverordnung ist um den betroffenen Bienenstand ein Sperrbezirk zu bilden. In diesen Sperrbezirk fallen folgende Stadt-/Gemeinde-/Ortsteile:

  • die Stadt Mittweida und die Ortsteile Frankenau, Lauenhain und Rößgen

  • die Gemeinde Altmittweida

  • der Ortsteil Erlau der Gemeinde Erlau

Für den Sperrbezirk gilt Folgendes:

  1. Jeder Halter von Bienen hat seinen Bestand unter Angabe der Anzahl der Bienenvölker und ihres Standortes dem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) Mittelsachsen anzuzeigen. Die Anzeige kann entfallen, wenn der Halter von Bienen seinen Bestand dem LÜVA Mittelsachsen bereits mitgeteilt hat.

  2. Alle Bienenvölker und Bienenstände im Sperrbezirk sind von einem durch das LÜVA beauftragten Bienensachverständigen auf Amerikanische Faulbrut untersuchen zu lassen.

  3. Bewegliche Bienenstände dürfen von ihrem Standort nicht entfernt werden.

  4. Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften dürfen nicht aus den Bienenständen entfernt werden.

  5. Bienenvölker oder Bienen dürfen nicht in den Sperrbezirk verbracht werden.

  6. Wachs darf nur verbrannt oder als Seuchenwachs an einen zugelassenen Verarbeitungsbetrieb abgegeben werden.

  7. Honig darf nicht an Bienen verfüttert werden und darf nur zum Zweck der Lebensmittelgewinnung aus den Bienenständen abgegeben werden.

  8. Ausnahmen von den genannten Regeln sind nur nach Genehmigung des Lebensmittelüber-wachungs- und Veterinäramtes Mittelsachsen möglich.

  9. Die Amerikanische Faulbrut im Sperrbezirk gilt als erloschen, wenn diese im betroffenen Bestand erfolgreich bekämpft ist und wenn alle im Sperrbezirk befindlichen Bienenvölker und Bienenstände zweimal im Abstand von mindestens 8 Wochen amtstierärztlich untersucht wurden oder bei einer klinischen Untersuchung mit Untersuchung von Futterkranzproben aller Bienenvölker im Sperrbezirk keine Sporen von Paenibacillus larvae larvae nachgewiesen wurden.

Karte zum Sperrbezirk Mittweida

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news-2841 Thu, 04 Jul 2019 07:05:51 +0200 Sondersitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik /das-amt/neuigkeiten/sondersitzung-des-ausschusses-fuer-umwelt-und-technik.html In der Sondersitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik des Landkreises lag der Schwerpunkt auf dem Thema Straßen. Es ging beispielsweise um die Realisierung von Baumaßnahmen mit Hilfe von Fördermitteln des Freistaates Sachsen. In der Sondersitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik des Landkreises lag der Schwerpunkt auf dem Thema Straßen. Es ging beispielsweise um die Realisierung von Baumaßnahmen mit Hilfe von Fördermitteln des Freistaates Sachsen. „Wir haben die entsprechende Bescheide vorliegen, aber das Geld fließt erst im kommenden Jahr. Wir benötigen daher eine Zwischenfinanzierung“, so die Leiterin der Abteilung Straßen Ute Friedrich. Die Kostendeckung erfolgt aus liquiden Mitteln des Kreishaushaltes. Somit können der Abschnitt des Ausbaus der Kreisstraße (K) 8259 in Stein für rund 1,3 Millionen Euro und der zirka 600.000 Euro teure Ersatzneubau einer Brücke der K 8279 bei Crossen realisiert werden. Damit der erste Abschnitt der K 8230 Schönborn-Dreiwerden realisiert wird, entschied der Ausschuss, dass der Kreis auch den Gemeindeanteil von Rossau zwischenfinanziert. „Die Gemeinde konnte dies in ihrem Haushalt nicht darstellen, aber wir wollten, dass sich das Projekt nicht weiter verzögert“, so Friedrich. Im August kann der Bau mit einem Volumen von rund 1,2 Millionen Euro starten. Noch bis Oktober laufen die Arbeiten an der Kreisstraße 8208 in Mohsdorf. Dort entsteht unter anderem der Ersatzneubau einer Stützwand für rund 544.000 Euro. Auch hierfür ist die Finanzierung nun final gesichert.

Die Verwaltung informierte den Ausschuss über die sechs Vergaben von Bauleistungen in dem Straßenbereich in den vergangenen Monaten: So gingen die Zuschläge für die Fahrbahnerneuerung der K 7733 zwischen Dorfchemnitz und Friedebach sowie den Ausbau der Kreisstraße zwischen Braunsdorf und Altenhain an die Chemnitzer Verkehrsbau GmbH, für die Instandsetzung einer Brücke in Niederwiesa und den Ersatzneubau einer Brücke in Kralapp an die Schmidt-Bau GmbH, für den Ersatzneubau der Brücke über den Dorfbach in Crossen an die Werner Stowasser Bau GmbH sowie für den Ersatzneubau der Brücke in Sachsendorf an die Bau-Berger GmbH. Die Maßnahmen im Bereich der Hochwasserschadensbeseitigung wurden insgesamt teurer. Daher war eine Umverteilung von Haushaltsmitteln notwendig, die durch die Verzögerung aufgrund weiterer Planungserfordernisse für einen Brückenbau in Berthelsdorf bei Hainichen frei wurden. Diese Brücke wird im kommenden Jahr saniert. Die Förderung beträgt 100 Prozent.

Am Hauptstandort an der Frauensteiner Straße in Freiberg entsteht ein Neubau. Der Ausschuss für Umwelt und Technik hat dafür votiert, dass der Zuschlag für die Bauhauptleistungen an die Firma Bau Berger GmbH Niederwiesa geht. Der Auftrag hat ein Volumen von rund 500.000 Euro. Dieser ersetzt den sogenannten Flachbau, der vorrangig von den Servicestellen des Geschäftskreises Ordnung, Soziales und Gesundheit genutzt wird. „Es wurde im Vorfeld untersucht, den Ersatzneubau an derselben Stelle zu errichten“, erklärt Ina Liebscher, Referatsleiterin Liegenschaften und Gebäude. Im Ergebnis wird das Gebäude auf dem jetzigen Besucherparkplatz zweigeschossig errichtet. Es handelt sich um ein funktionelles Gebäude mit Büroräumen und zwei Sprechzimmern für das Gesundheitsamt. In einem Jahr soll alles fertig sein.

Gefördert wird das Projekt über das Investitionsprogramm „Brücken in die Zukunft“ mit rund 75 Prozent. Nach Abschluss der Arbeiten wird der jetzige Flachbau abgerissen.

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news-2839 Wed, 03 Jul 2019 09:27:27 +0200 Welterbe: Daumen drücken für Baku /das-amt/neuigkeiten/welterbe-daumen-druecken-fuer-baku.html Landrat Matthias Damm drückt am Wochenende fest die Daumen, dass die Montanregion den Welterbetitel erhält. „Mit Optimismus blicke ich auf die entscheidende Konferenz der Unesco in Baku und hoffe, dass die viele Arbeit der Initiatoren entsprechend honoriert wird“, so Damm. Landrat Matthias Damm drückt am Wochenende fest die Daumen, dass die Montanregion den Welterbetitel erhält. „Mit Optimismus blicke ich auf die entscheidende Konferenz der Unesco in Baku und hoffe, dass die viele Arbeit der Initiatoren entsprechend honoriert wird“, so Damm. Der potentielle Titel für die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří ist grenzüberschreitend mit 22 Bestandteilen, 17 auf deutscher und fünf auf tschechischer Seite. Diese wiederum fassen viele einzelne Objekte in insgesamt 32 Kommunen zusammen. Ziel des Antrags ist, die Kulturlandschaft in die Welterbeliste eintragen zulassen. Mittelsachsen wird vom ehemaligen Landrat Volker Uhlig vertreten, der auch Vorsitzender des Welterbevereins ist. „Unsere Region ist geprägt von 850 Jahren Bergbau und dieses Kulturgut ist einmalig und schützenswert. Die Vorbereitungen waren intensiv, brachten die Region näher zusammen“, so Uhlig. In dem Verein sind die drei Landkreise Mittelsachsen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und der Erzgebirgskreis sowie rund 30 Städte und Gemeinden Mitglied. Mit nach Baku reist Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer.

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news-2836 Wed, 03 Jul 2019 07:40:00 +0200 Behindertenbeirat traf sich zum letzten Mal in der Wahlperiode /das-amt/neuigkeiten/behindertenbeirat-traf-sich-zum-letzten-mal-in-der-wahlperiode.html Der mittelsächsische Behindertenbeirat traf sich am Montagabend, 1. Juli, das letzte Mal zu einer Sitzung in der ablaufenden Wahlperiode des Kreistages. Der mittelsächsische Behindertenbeirat traf sich am Montagabend, 1. Juli, das letzte Mal zu einer Sitzung in der ablaufenden Wahlperiode des Kreistages. Der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller bedankte sich bei dem Gremium für die ehrenamtliche Arbeit: „Die Sitzungen waren stets sehr sachlich und haben eine große Bedeutung. Immer wieder werden wir für die individuellen Bedürfnisse der Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen sensibilisiert und auf einzelne Aspekte hingewiesen.“

Darüber hinaus war der Beirat die wichtige Stimme, wenn es um die Entscheidung ging, welche Anträge bei dem Förderprogramm „Lieblingsplätze für alle“ priorisiert werden. Rund 200.000 Euro konnten jährlich mit Hilfe der Gelder des Freistaates in die Barrierefreiheit fließen – von Evakuierungsstühlen bis hin zu Audioanlagen in Kirchen für Hörgeschädigte. Jetzt könnte das Programm für Arztpraxen geöffnet werden. Der Vorsitzende des Beirates ist Sven Jeschke. Er sieht noch viel Potential für Barrierefreiheit: „In der Gesamtschau der vergangenen fünf Jahre haben sich schon Dinge verbessert, aber für eine umfassende Teilhabe für Menschen mit Behinderung gibt es noch viel zu tun.“ Daher freut er sich, dass entsprechende Förderprogramme fortgesetzt werden. Jörg Höllmüller ergänzt: „Barrierefreiheit ist sehr umfassend: von der richtigen Markierung für Sehschwache, dem Lift oder Rampe für den Rollstuhlfahrer bis hin zur Leichten Sprache für geistig Behinderte.“ In der Wahlperiode hat das Gremium seine Öffentlichkeitsarbeit verstärkt. Positiv sieht Jeschke den Aktionstag „Gemeinsam Leben“, der auf die Initiative des Beirates zurückgeht. „Mit der Kombination der Themen Sucht und Inklusion haben wir besonders Schüler als Zielgruppe im Fokus und möchten aufklären und Hemmnisse im Umgang mit Menschen mit Behinderung abbauen“, so Jeschke. Als weiteren Punkt nennt er die Plakataktion für den ÖPNV, die mit Regiobus sowie den Kommunen durchgeführt wurde. Darauf abgebildet sind einzeln der blinde Maulwurf Brailli, die lernbehinderte Schildkröte Eddy, der auf den Rollstuhl angewiesene Löwe Leon und das gehörlose Hasenmädchen Liesa.

Aktuell beschäftigte sich der Beirat unter anderem mit den geplanten Hochbaumaßnahmen des Landkreises, wie dem Lehrschwimmbecken in Flöha. Der ehrenamtliche Behindertenbeauftragte Volker Dietzmann ist ebenfalls Mitglied im Beirat. Er hofft, dass sich diese enge Zusammenarbeit der Mitglieder des Kreistages, der Sozialverbände und der Landkreisverwaltung in Zukunft fortsetzt lässt. „Wir haben das Ziel, das Leben für Menschen mit Behinderung zu erleichtern. Es geht nicht darum, alles sofort umzusetzen, aber durch die aktive Arbeit des Gremiums kann vieles verbessert werden“, so Dietzmann abschließend.

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news-2837 Tue, 02 Jul 2019 14:49:51 +0200 Qualifizierung zum Straßenmeister: Jahrgangsbeste mit gut und sehr gut abgeschlossen /das-amt/neuigkeiten/qualifizierung-zum-strassenmeister-jahrgangsbeste-mit-gut-und-sehr-gut-abgeschlossen.html Die Leiterin der Abteilung Straßen im Landratsamt Ute Friedrich ist stolz auf die zwei frisch ausgebildeten Straßenmeister Frank Plattner und Eric Heinrich. Sie schlossen als Jahrgangsbeste mit gut und sehr gut unter 20 Teilnehmern ab. Die Mittelsachsen haben sich weiterqualifiziert vom Straßenwärter zum Meister. Die Leiterin der Abteilung Straßen im Landratsamt Ute Friedrich ist stolz auf die zwei frisch ausgebildeten Straßenmeister Frank Plattner und Eric Heinrich. Sie schlossen als Jahrgangsbeste mit gut und sehr gut unter 20 Teilnehmern ab. Die Mittelsachsen haben sich weiterqualifiziert vom Straßenwärter zum Meister. „Eine anspruchsvolle überbetriebliche Ausbildung und daher freuen wir uns so über die Ergebnisse“, so Friedrich. In zwei Jahren wurden die Teilnehmer in Theorie im Baden-Württembergischen Nagold unterrichtet, das liegt im Partnerlandkreis Calw: die Theorie umfasste 1400 Unterrichtsstunden in 57 Fachfächern mit den Schwerpunkten Straßenbau und Straßenunterhaltung, Personalführung sowie Qualitätsmanagement. Zwischendurch absolvierten sie Praktika in der Landkreisverwaltung oder zum Beispiel im LASuV.

Landrat Matthias Damm gratuliert den beiden: „Als Arbeitgeber bieten wir eine gute Perspektive, dies ist ein wichtiges Argument ,sich der Herausforderung einer Weiterqualifikation zu stellen und ich bin über das Engagement von Frank Plattner und Eric Heinrich sehr dankbar.“ Der Landkreis benötige gut qualifiziertes Personal, um seine Aufgaben zu erfüllen, daher wurden sie entsprechend unterstützt. Plattner ist als Straßenmeister in der Meisterei Rochlitz eingesetzt, Heinrich zunächst als Straßenwärter in der Straßenmeisterei Brand-Erbisdorf. „Vor 6 Jahren habe ich ausgelernt als Straßenwärter und bin froh den Meister in der Tasche zu haben. Es war nicht ganz einfach, gerade mit den Entfernung nach Nagold. Um weitere Berufserfahrung zu sammeln, ist mein nächstes Ziel als Kolonnenführer zu arbeiten und später als Meister,“ so Einser-Absolvent Eric Heinrich. Plattner ergänzt: „Straßenmeister ist ein abwechslungsreicher Beruf mit einer großen Außenwirkung. Jeder Kraftfahrer sieht unsere Arbeit.“ Natürlich komme man bei den Straßenzuständen mit der Unterhaltung auch an Grenzen, aber hier gelte es, die Optionen gut abzuwägen für das bestmögliche Ergebnis.

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news-2793 Tue, 02 Jul 2019 10:19:00 +0200 Amphibienschutz an Straßen – Auswertung der diesjährigen Wanderung /das-amt/neuigkeiten/amphibienschutz-an-strassen-auswertung-der-diesjaehrigen-wanderung.html Die untere Naturschutzbehörde (uNB) startete Anfang März mit dem Aufbau der mobilen Amphibienleiteinrichtungen. Dabei bekam sie Hilfe von den Straßenmeistereien des Landkreises, den Städten und Gemeinden und wurde durch ehrenamtliche Helfer der Naturschutzstationen Weiditz, des Naturschutzbundes (NABU) Kreisverband Freiberg, des Landschaftspflegeverbandes Mulde-Flöha e. V. sowie des NABU Regionalverbandes Erzgebirge unterstützt. Die untere Naturschutzbehörde (uNB) startete Anfang März mit dem Aufbau der mobilen Amphibienleiteinrichtungen. Dabei bekam sie Hilfe von den Straßenmeistereien des Landkreises, den Städten und Gemeinden und wurde durch ehrenamtliche Helfer der Naturschutzstationen Weiditz, des Naturschutzbundes (NABU) Kreisverband Freiberg, des Landschaftspflegeverbandes Mulde-Flöha e. V. sowie des NABU Regionalverbandes Erzgebirge unterstützt. Neu in diesem Jahr war, dass die Straßenmeistereien des Landkreises zwölf mobile Leiteinrichtungen, einschließlich zweier Anbindungen an vorhandene Tunnel, auf- und abgebaut haben. „Diese Zusammenarbeit hat sich bewährt“, so Udo Seifert, Referatsleiter Naturschutz.

Die mobilen Amphibienleiteinrichtungen standen in diesem Jahr außergewöhnlich lange an den Straßen. Im Durchschnitt waren es acht Wochen. „Dies war dem Wetter geschuldet, das entweder zu kalt oder zu trocken für die Amphibienwanderung war, denn Amphibien benötigen für ihre Wanderung eine Nachttemperatur von wenigstens fünf Grad und Regen“, so Seifert. Es habe in diesem Jahr innerhalb der Amphibienwanderung keinen einzigen Tag gegeben, an dem diese Bedingungen zutrafen, ergänzt er.

Insgesamt waren im Landkreis Mittelsachsen 29 Konfliktpunkte zu betreuen. „Nur durch den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer war es möglich, dass im Landkreis Mittelsachsen in den vergangenen Jahren tausende Amphibien vor dem sicheren Straßentod gerettet werden konnten. In diesem Jahr waren es 11 562 Exemplare. Die Tiere werden am Straßenrand in Fangeimer verbracht und über die Straße getragen“, erläutert der Referatsleiter Naturschutz. Gleichzeitig werden unter anderem Erhebungen zu Anzahlen und Arten geführt, um aktuelle Informationen zu den Vorkommen zu erhalten.

An folgenden Straßenabschnitten wurden die mobilen Amphibienleiteinrichtungen aufgebaut:

  • S 210 zwischen Großwaltersdorf und Gränitz, im Weißbachtal

  • K 7701 zwischen Marbach und Grünhainichen

  • K 7701 zwischen Marbach und Einmündung Waldkirchener Straße

  • K 7701 zwischen Ortsausgang Schellenberg Richtung Hohenfichte (Anbindung)

  • S 205 vor Ortseingang Kleinwaltersdorf nach Bahnübergang

  • K 8251 im Bereich Ortseingang von Königshain

  • S 200 kurz nach Ortsausgang Erlau

  • S 32 zwischen Höfchen und Kriebstein

  • K 7703 Fahrtrichtung recht aus Richtung Hausdorf

  • S 35 im Bereich des Krebsbaches in Döhlen

  • S 34 im Bereich der „Sieben Kurven“ in Hainichen

  • S 247 rechts von Niederelsdorf nach Oberelsdorf

  • S 247 rechts von Oberelsdorf nach Niederelsdorf

  • B 173 Memmendorf am Gasthof „Goldener Stern“

  • S 207 Oederan in Fahrtrichtung Eppendorf rechts der Straße (Anbindung)

  • Gemeindestraße Geringswalde, an der Altgeringswalder Straße

  • S 202 nach Ortsausgang Sachsenburg links in Fahrtrichtung Frankenberg

  • Straße der Stadt Mittweida, Bürgerwald, an der S 201 rechts in Richtung Rossau, Staubecken

  • S 242 rechts von Mutzscheroda nach Altzschillen

  • K 7794 rechts zwischen Hohentanne und Rothenfurth

  • K 7717 rechts zwischen Reichenbach in Richtung Großvoigtsberg

  • Straße der Stadt Flöha zwischen Lärchenstraße und der Straße Am Pfarrwald

  • Gemeindestraße an der Friedrich-Ludwig-Jahn-Str.  in Flöha an der KGA „Bergidyll“

  • Gemeindestraße am Wald in Eppendorf an der Waldsiedlung

  • Gemeindestraße rechts auf der Chursdorfer Straße in Chursdorf in Richtung Helsdorf

  • Gewerbegebiet Siebenlehn auf dem Versandweg gegenüber der Firma Cyberport (blaue Werkshalle)

  • S 185 in Rechenberg-Bienenmühle auf der Muldentalstraße rechts gegenüber dem Ökologischem Bad

  • Pulverstraße links und rechts zur Zufahrt der Firma WECO Pyrotechnik Freiberg

  • S 211 an der Talsperre Rauschenbach, in drei Abschnitten

Die gesamte Aktion im Interesse des Artenschutzes wird durch den Freistaat Sachsen anteilig gefördert.

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news-2831 Mon, 01 Jul 2019 14:48:06 +0200 Hohe Teilnehmerzahl an Jugendbefragung /das-amt/neuigkeiten/hohe-teilnehmerzahl-an-jugendbefragung.html Rund 1 200 Teilnehmer sind dem Aufruf gefolgt und haben sich an der Jugendbefragung des Landkreises beteiligt, die erstmals online durchgeführt wurde. Rund 1 200 Teilnehmer sind dem Aufruf gefolgt und haben sich an der Jugendbefragung des Landkreises beteiligt, die erstmals online durchgeführt wurde. „Wir sind sehr zufrieden und jetzt auf die Auswertung gespannt“, erklärt Annett Voigtländer, die Leiterin des Referates Kindertagsbetreuung und Förderung. Sie geht davon aus, dass im Herbst die Ergebnisse vorgestellt werden können. „Wir bedanken uns bei allen Kindern und Jugendlichen, die mitgemacht und ihre Zeit investiert haben“, so Voigtländer weiter. Benötigt werden die Antworten zur Erstellung der Jugendhilfeplanung für die Bereiche Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und erzieherischer Kinder- und Jugendschutz. Die Planung für die Jahre 2021 bis 2026 soll im kommenden Jahr im Jugendhilfeausschuss behandelt und beschlossen werden.

Neben dem Ergebnis der Umfrage werden auch Vertreter der mittelsächsischen Städte- und Gemeinden, freie Träger der Jugendhilfe im Bereich der offenen Kinder- und Jugendarbeit  und  Fachkräfte, zum Beispiel im Bereich der Suchtprävention oder Schulsozialarbeiter an der Jugendhilfeplanung beteiligt. Innerhalb der Förderung der  Kinder- und Jugendarbeit  gibt es zahlreiche Angebote – vom klassischen Jugendclub über mobile Jugendarbeit bis hin zu Prävention und Schulsozialarbeit.  Ein Teil der offenen Treffs und Einrichtungen werden dabei ehrenamtlich geführt.

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news-2826 Mon, 01 Jul 2019 11:13:00 +0200 Rund 300 Besucher in Brand-Erbisdorf /das-amt/neuigkeiten/rund-300-besucher-in-brand-erbisdorf.html Für die Veranstaltung „Gemeinsam Leben in Mittelsachsen“ am 26. Juni in Brand-Erbisdorf ziehen die Verantwortlichen eine positive Bilanz. Rund 300 Besucher informierten sich zu den Themen Sucht und Inklusion, darunter vor allem Schülerinnen und Schüler aus der Umgebung. Für die Veranstaltung „Gemeinsam Leben in Mittelsachsen“ am 26. Juni in Brand-Erbisdorf ziehen die Verantwortlichen eine positive Bilanz. Rund 300 Besucher informierten sich zu den Themen Sucht und Inklusion, darunter vor allem Schülerinnen und Schüler aus der Umgebung. „Trotz der tropischen Temperaturen nahmen sie die vielen Mitmach-Angebote an und brachten sich aktiv ein“, so Nicole Schütze von der Freiberger Agenda, die den Tag hauptsächlich organisierte. Als Beispiel nannte sie die Reaktionswand T-Wall des Kreissportbundes, das Rollstuhlrugby oder die Promille-Brille. „Das bedeutet, die Jugendlichen setzten sich eine Brille auf, die das eingeschränkte Sichtfeld im betrunkenen Zustand simuliert“, so Schütze. Wie in den vergangenen Jahren erfuhr die Bar der Suchtberatungsstelle der Diakonie mit antialkoholischen Getränken eine große Nachfrage, die durch das Wetter noch verstärkt wurde.

Für den zweiten Beigeordneten des Landkreises Jörg Höllmüller ist nach der erfolgreichen dritten Auflage dieses Tages klar, dass der Landkreis auch künftig an dem Konzept festhalten wird. „Die Aussteller sind zum Teil zum dritten Mal dabei und unterstützen uns bei der Veranstaltung. Damit erhalten wir eine Grundkontinuität, die zum Erfolg beiträgt.“

Wahrscheinlich in zwei Jahren gibt es eine Wiederauflage, noch steht nicht fest in welcher Stadt. Der Oberbürgermeister von Brand-Erbisdorf, Dr. Martin Antonow, ist von der Nachhaltig dieser Veranstaltung überzeugt. „Ich bin mir sicher, dass die Gäste noch viel über die heutige Veranstaltung in ihrem Umfeld sprechen werden“, so Dr. Antonow abschließend.

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news-2820 Fri, 28 Jun 2019 10:10:00 +0200 Sonderöffnungszeit der Fahrerlaubnisbehörde in Freiberg /das-amt/neuigkeiten/sonderoeffnungszeit-der-fahrerlaubnisbehoerde-in-freiberg.html Im Rahmen der Verlängerung der Gültigkeit des Nachweises zur Berufskraftfahrerqualifizierung (Schlüssel 95) und der Gültigkeiten der Fahrerlaubnis und der Klassen C, CE, C1, C1E, D, DE, D1, D1E  wird am Serviceschalter Freiberg am 5. Juli 2019 eine Sonderöffnungszeit von 9:00 bis 12:00 Uhr angeboten. Im Rahmen der Verlängerung der Gültigkeit des Nachweises zur Berufskraftfahrerqualifizierung (Schlüssel 95) und der Gültigkeiten der Fahrerlaubnis und der Klassen C, CE, C1, C1E, D, DE, D1, D1E  wird am Serviceschalter Freiberg am 5. Juli 2019 eine Sonderöffnungszeit von 9:00 bis 12:00 Uhr angeboten. Die Behörde bittet die Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer, die den Service nutzen möchten, um Terminabsprachen unter der Servicetelefonnummer 03713 799-1454 oder der Mailanschrift service-fahrerlaubnisbehoerde@landkreis-mittelsachsen.de.

Hintergrund:
Im Jahr 2019 steht die Verlängerung der Gültigkeit des Nachweises zur Berufskraftfahrerqualifizierung (Schlüssel 95) für alle Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer an, die die Übergangsfrist bis zum 9. September 2014 nutzen konnten. Zu diesem Zeitpunkt wurden sehr oft die Gültigkeiten der Fahrerlaubnis und der Schlüsselzahl 95 harmonisiert, so dass in diesem Jahr auch gleichzeitig die Fahrerlaubnis der Klassen C, CE, C1, C1E, D, DE, D1, D1E verlängert werden muss.

Die Fahrerlaubnisbehörde weist darauf hin, dass die Antragstellung zur Verlängerung bis sechs Monate vor Ablauf der Gültigkeit erfolgen kann, ohne dass Besitzstände „verloren gehen“. Eine rechtzeitige Antragstellung reduziert die Wartefristen. Grundlage der Bemessung der Geltungsdauer der verlängerten Fahrerlaubnis/des verlängerten Nachweises zur Berufskraftfahrerqualifizierung ist das Datum des Tages, an dem die zu verlängernde Fahrerlaubnis/der Nachweis über die Berufskraftfahrerqualifizierung endet (§ 24 Abs. 1 Verordnung über die Zulassung von Personen zum Straßenverkehr − FeV). 

Die Fertigung der Kartenführerscheine durch die Bundesdruckerei GmbH kann bis zu vier Wochen in Anspruch nehmen. 

Allgemeine Hinweise zu Unterlagen, Nachweisen, Öffnungszeiten der Hauptstelle und der Servicestellen sind auf der Homepage des Landkreises Mittelsachsen zu finden. Für weitere Fragen stehen die Sachbearbeiterinnen den Bürgerinnen und Bürgern unter dem Servicetelefon 03713 799-1454 und per E-Mail service-fahrerlaubnisbehoerde@landkreis-mittelsachsen.de zur Verfügung.

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news-2822 Fri, 28 Jun 2019 09:07:27 +0200 36 Vorschläge zur Landtagswahl eingereicht /das-amt/neuigkeiten/36-vorschlaege-zur-landtagswahl-eingereicht.html Für die bevorstehende Landtagswahl bewerben sich in Mittelsachsen 36 Kandidatinnen und Kandidaten für ein Direktmandat von acht Parteien. Am gestrigen Abend endete die Frist zur Einreichung von Vorschlägen. Für die bevorstehende Landtagswahl bewerben sich in Mittelsachsen 36 Kandidatinnen und Kandidaten für ein Direktmandat von acht Parteien. Am gestrigen Abend endete die Frist zur Einreichung von Vorschlägen. Der Kreiswahlausschuss entscheidet in seiner Sitzung am 5. Juli über deren Zulassung. Insgesamt gibt es in Mittelsachsen fünf Wahlkreise. Bei der Wahl 2014 gab es 37 Vorschläge von acht Parteien.

Für die Abstimmung am 1. September gaben die CDU, die AfD, die FREIEN WÄHLER, DIE LINKE, die SPD, die Grünen, die FDP und die Blaue Partei entsprechende Unterlagen für deren Kandidatinnen und Kandidaten im Landratsamt ab.   

Eine Übersicht zu den bisherigen Landtagswahlergebnissen gibt es im Internetauftritt des Landkreises. Eine Übersicht zu den konkreten Wahlkreisen ist ebenfalls eingestellt: 

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news-2821 Fri, 28 Jun 2019 07:51:47 +0200 Straßenmeisterei splittet präventiv /das-amt/neuigkeiten/strassenmeisterei-splittet-praeventiv.html Wie schon im vergangenen Jahr werden auch in diesem Jahr wieder Straßenabschnitte gesplittet um diese vor Hitzeschäden zu schützen. Dies betrifft Kreisstraßen im Bereich Taura, Altmittweida und Lunzenau sowie die Staatsstraßen zwischen Wernsdorf und Landesgrenze, zwischen Mühlau und Burgstädt und zwischen Nöbeln und Göritzhain. Wie schon im vergangenen Jahr werden auch in diesem Jahr wieder Straßenabschnitte gesplittet um diese vor Hitzeschäden zu schützen. Dies betrifft Kreisstraßen im Bereich Taura, Altmittweida und Lunzenau sowie die Staatsstraßen zwischen Wernsdorf und Landesgrenze, zwischen Mühlau und Burgstädt und zwischen Nöbeln und Göritzhain. Es betrifft vor allem Altbestände, die vor vielen Jahren eine Oberflächenbehandlung erhalten haben, das heißt über den Asphalt gab es eine Schicht Bitumenemulsion und Splitt. Bei Hitze verflüssigt sich das Bitumen wieder und kommt an die Oberfläche, die vorhandenen Splittkörner werden durch das Bitumen überdeckt. Bei neueren Straßen treten Hitzeschäden eher seltener auf, da diese eine andere Bindemittelzusammensetzung haben.  Bei solchen Witterungen werden die Strecken mindestens dreimal die Woche kontrolliert. Bei Erfordernis wird der Splitt flächendeckend auf die Straße mit einem Streuer des Winterdienstes ausgebracht. So gelangen zwischen 300 und 600 Gramm pro Quadratmeter auf die Streckenabschnitte. In der Regel sind es 300 Gramm, aber bei Feldausfahrten werden 600 Gramm aufgebracht. Bisher mussten noch keine Straßen gesperrt werden. Die Verkehrssicherung erfolgt auf solchen „Splittstrecken“ durch eine entsprechende Beschilderung.

Hier eine Übersicht:

  • K 8208 Taura – Mohsdorf

  • K 8208 Taura – Köthensdorf – Murschnitz

  • K 8251 Auerswalde – Garnsdorf

  • K 8251 Röllingshain – Altmittweida

  • K 8251 Altmittweida – Königshain

  • S 240 Nöbeln- Seitenhain – Göritzhain

  • K 8254 Herrenhaide – Hartmannsdorf

  • K 8260 Abzweig K8258 – Lunzenau – Obergräfenhain

  • K 8258 Abzweig K 8260 – Rochsburg – Lunzenau

  • K 8257 Ortslage Langenleuba  Oberhain

  • S 57 Wernsdorf – Landesgrenze

  • S 241 Mühlau – Burgstädt

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news-2819 Thu, 27 Jun 2019 14:29:28 +0200 Uwe Reißmann unterstützt Landkreis bei Präventionsarbeit /das-amt/neuigkeiten/uwe-reissmann-unterstuetzt-landkreis-bei-praeventionsarbeit.html Uwe Reißmann unterstützt das Landratsamt bei der Präventionsarbeit als freier Mitarbeiter. „Durch seine umfangreiche und langjährige Erfahrung als Polizeipräsident kann er hier wichtige Impulse setzen“, so Landrat Matthias Damm. Reißmann ist bei der Stabsstelle Extremismusbekämpfung angesiedelt. Uwe Reißmann unterstützt das Landratsamt bei der Präventionsarbeit als freier Mitarbeiter. „Durch seine umfangreiche und langjährige Erfahrung als Polizeipräsident kann er hier wichtige Impulse setzen“, so Landrat Matthias Damm. Reißmann ist bei der Stabsstelle Extremismusbekämpfung angesiedelt. „Prävention ist ein breites Feld, das von der Vernetzung und dem Erfahrungsaustausch lebt. Daher führe ich derzeit viele Gespräche“, so Uwe Reißmann. Unter anderem führte er diese mit den Fachabteilungen im Landratsamt, wie Ordnung und Sicherheit sowie dem sozialen Bereich und besucht jetzt erste Kommunen in seiner neuen Funktion. So sei ein Schwerpunkt der Auf- und Ausbau von kriminalpräventiven Räten in den Kommunen. „Es gibt mancherorts bereits solche Räte beziehungsweise Zusammenkünfte – mit positiven Erfahrungen“, so Reißmann.

Matthias Damm ergänzt: „Im ganzen Freistaat sollen solche Institutionen geschaffen werden. Hierzu gibt es das Landesprogramm ‚Allianz Sichere Sächsische Kommunen‘ und wir möchten unseren Beitrag dazu mit der Fachkompetenz von Uwe Reißmann leisten.“ Seine Arbeit werde eher im Hintergrund ablaufen in einer beratenden Funktion, die sich nicht ausschließlich auf den Extremismusbereich bezieht. Auch bei Versammlungen und anderen Sicherheitsfragen werde man auf den neuen Mitarbeiter zurückgreifen. Reißmann: „Ich freue mich über die neue Aufgabe, die zwar auf meiner bisherigen Tätigkeit aufbaut, aber schon einen Rollenwechsel darstellt. Es wird eine spannende Zeit, in der wir gemeinsam hoffentlich viel bewegen werden.“  

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news-2818 Wed, 26 Jun 2019 13:48:23 +0200 Baumaßnahmen laufen in Mittelsachsen /das-amt/neuigkeiten/baumassnahmen-laufen-in-mittelsachsen.html Die Bausaison der Kreisstraßen im Landkreis Mittelsachsen ist in vollem Gange. Derzeit laufen acht Maßnahmen gleichzeitig, weitere sieben Projekte starten im Juli und August. Sie haben eine Gesamtlänge von über acht Kilometern reine Straße, hinzukommen Arbeiten an Brücken im Zuge der Hochwasserschadensbeseitigung von 2013. Die Bausaison der Kreisstraßen im Landkreis Mittelsachsen ist in vollem Gange. Derzeit laufen acht Maßnahmen gleichzeitig, weitere sieben Projekte starten im Juli und August. Sie haben eine Gesamtlänge von über acht Kilometern reine Straße, hinzukommen Arbeiten an Brücken im Zuge der Hochwasserschadensbeseitigung von 2013. „Wir kommen nach jetzigem Stand voran und haben jetzt die Fördermittelbescheide für investive Maßnahmen erhalten, die über den Freistaat mitfinanziert werden“, so die zuständige Referatsleiter in der Abteilung Straßen Claudia Richter. Der Ausschuss für Umwelt und Technik berät in seiner Sondersitzung in der kommenden Woche über die Vorfinanzierung der Vorhaben, denn die eigentlichen Gelder kommen im Jahr 2020. Das betrifft beispielsweise den zweiten Abschnitt der Kreisstraße (K) 8259 in Stein mit einer Länge von 800 Metern, der im August beginnt. Im August soll es ebenfalls in Schönborn-Dreiwerden auf der K 8230 los gehen und in der vergangenen Woche startete der Bau der Brücke in Crossen auf der K 8270.

Noch Ende Juli/Anfang August läuft der grundhafte Ausbau der K 7712 in Niederschöna. „Es war ein umfassendes Projekt von über einer Million Euro, was 2017 startete. Da es hier eine Ortsdurchfahrt ist, gab es verschiedene Einschränkungen für die Anwohner“, erklärt Richter. Erleichtert ist sie auch, wenn die Arbeiten an der K 7706 auf einer Länge von einem Kilometer in Breitenau beendet sind. Dann sei nach ihren Angaben die komplette Kreisstraße 7706 gebaut. Mehrere Deckensanierungen starten im Sommer, wie auf der K 8257 zwischen Langenleuba und Oberhain auf einer Strecke von anderthalb Kilometer und Ende August der Abschnitt zwischen Langenstriegis und Eulendorf mit einer Länge von 1,1 Kilometer. Etwas verschiebt sich der letzte Abschnitt der Kreisstraße 7735 in Cämmerswalde. „Hier wollen wir dieses Jahr noch ausschreiben, damit es gleich im Frühjahr beginnen kann. Im Herbst wäre es durch die Höhenlage und ein möglichen zeitigen Winter nicht sinnvoll“, so Richter.

Mit Hilfe des Investitionsprogramms „Brücken in die Zukunft“ werden die Kreisstraßen in Forchheim und zwischen Braunsdorf und Altenhain ausgebaut. Die Arbeiten beginnen in Forchheim im August auf einer Länge von einem Kilometer, geplanter Abschluss ist im Frühsommer 2020. Noch bis Dezember dauern die Arbeiten an dem 900 Meter-Abschnitt der Strecke zwischen Braunsdorf und Altenhain. Die Kosten betragen hier rund 1,1 Millionen Euro.

Derzeit laufen noch vier Maßnahmen, um die Hochwasserschäden an Brücken aus dem Jahr 2013 zu beseitigen - in Niedersaida (K 7708), Kralapp (K 8291) und in Littdorf (K 7596). Zwei weitere folgen noch, so beginnt in Sachsendorf in der kommenden Woche der Ersatzneubau einer Brücke und im kommenden Jahr schließt die Schadensbeseitigung mit einer Brücke in Berthelsdorf ab. „Eigentlich müssten wir schon fertig sein, aber auf Grund von erforderlichen Planungsverfahren gab es hier Verzögerungen und wir erhielten eine Ausnahmegenehmigung durch den Freistaat“, so Richter abschließend. Noch bis in den Oktober hinein und damit dann auch insgesamt ein Jahr beträgt die Zeit der Bauarbeiten in Mohsdorf. Dort werden letzte Schäden des Hochwassers 2013 beseitigt in Form einer Brücke sowie eine Stützmauer neu errichtet. Diese wird mit Fördermitteln des Freistaates refinanziert. „Wir liegen gut im Plan. In Mohsdorf haben wir in den vergangenen Jahren viel gemacht und die Geduld der Anwohner und der Eltern beziehungsweise der Schüler der Grundschule beansprucht, aber ein Ende ist in Sicht“, so Richter.

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news-2812 Tue, 25 Jun 2019 14:51:18 +0200 Geänderte Zuständigkeit /das-amt/neuigkeiten/geaenderte-zustaendigkeit.html Aufgrund struktureller Änderungen in der Abteilung Jugend und Familie, Referat Allgemeiner Sozialer Dienst, wechselt die regionale Zuständigkeit für die Orte Geringswalde und Zettlitz.   Aufgrund struktureller Änderungen in der Abteilung Jugend und Familie, Referat Allgemeiner Sozialer Dienst, wechselt die regionale Zuständigkeit für die Orte Geringswalde und Zettlitz.   Für Anliegen zu  Fragen der Erziehung, Hilfen zur Erziehung, der Eingliederungshilfe, elterlicher Sorge, Trennung und Scheidung, Regelung des Umgangs und Gefährdungssituationen von Kindern ist für die Orte Geringswalde und Zettlitz ab 1. Juli 2019 der Standort Döbeln des Landratsamtes zuständig, vormals Mittweida.

Besucheradresse: 

Landratsamt Mittelsachsen,
Referat Allgemeiner Sozialer Dienst
Bahnhofstraße 22
04720 Döbeln

Rufnummer des zuständigen Mitarbeiters: 03731 799-1558

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