Neues aus dem Landkreis Mittelsachsen http://www.landratsamt-mittelsachsen.de de-de TYPO3 News Fri, 10 Apr 2020 15:26:44 +0200 Fri, 10 Apr 2020 15:26:44 +0200 TYPO3 EXT:news news-3601 Thu, 09 Apr 2020 18:15:06 +0200 Corna-Lage 9. April /das-amt/neuigkeiten/corna-lage-9-april.html Heute in der Meldung: Reiserückkehrer müssen sich melden, Hilfesuchende können sich  beim Team Sachsen melden und Desinfektionsmittel verteilt. Über Ostern werden aktuelle Zahlen auf der Internetseite des Landkreises veröffentlicht. Die nächste Meldung gibt es am 14. April. Heute in der Meldung: Reiserückkehrer müssen sich melden, Hilfesuchende können sich  beim Team Sachsen melden und Desinfektionsmittel verteilt. Über Ostern werden aktuelle Zahlen auf der Internetseite des Landkreises veröffentlicht. Die nächste Meldung gibt es am 14. April. In Mittelsachsen gibt es 202 bestätigte Fälle. Sie verteilen sich auf den Altkreis Döbeln mit 64 Fällen, den Altkreis Freiberg mit 80 Fällen und dem Altkreis Mittweida mit 58 Fällen. Das Gesundheitsamt ordnete für 630 Personen Quarantäne an, 269 Personen haben diese wieder verlassen.

Hinweis: Die Hotline des Landratsamtes ist auch über Ostern jeden Tag zwischen 09:00 und 13:00 Uhr zu erreichen. Anfragen werden auch per E-Mail über corona@landkreis-mittelsachsen.de beantwortet.

Landrat zu Ostern:

In den vergangenen Tagen war die Hotline des Landratsamtes zu Corona weiterhin sehr gefragt. Über 100 Anrufe täglich registrierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben den eigentlichen Fragen zum Virus drehte sich auch viel um die Ausgangsbeschränkungen im Hinblick auf das bevorstehende Osterfest. Hier appelliert Landrat Matthias Damm sich, beispielsweise nochmals genau über die gültigen Vorschriften zu informieren. Sowohl auf der Internetseite des Landkreises gibt es Hinweise als auch auf der Internetseite des Freistaates. „Kern ist weiterhin die Kontakte auf ein Minimum zu beschränken“, so Damm.

Ausnahmen bilden beispielsweise der Hin- und Rückweg zur Arbeit, der Hin- und Rückweg zur Kindernotbetreuung von Eltern, die darauf einen Anspruch haben. Wege zum Einkaufen sind weiterhin erlaubt. Damm: „Ganz viele Einwohnerinnen und Einwohner hätten sich garantiert das Osterfest anders vorgestellt und sind enttäuscht, diese Feiertage ganz anders verbringen zu müssen, aber das Hauptziel mit den Regelungen ist die Ausbreitung zu minimieren.“ Er hofft für Mittelsachsen weiterhin auf geringere Steigerungen der Erkrankungszahlen. Letztendlich zähle die Gesamtentwicklung in Sachsen beziehungsweise Deutschland noch bis Ostern. „Wir blicken in der kommenden Woche auf die Beratungen der Länder mit der Bundesregierung. So oder so werden es keine leichten Entscheidungen der Beteiligten.“ Er bedankt sich bei den Einwohnerinnen und Einwohnern für die Unterstützung bei der Umsetzung der Maßnahmen, denn es komme in dieser Situation auf jeden Einzelnen an: „Es erfordert von uns allen viel Disziplin, Verständnis und Opfer, aber es besteht  ein gesamtgesellschaftliches Ziel und ich freue mich, dass hier so viele mitwirken“.

Trotz dieser Umstände wünscht er den Mittelsachsen ruhige Feiertage. „Und es ist mir wichtig, an dieser Stelle vor allem jenen zu danken, die im medizinischen und pflegerischen Bereich arbeiten. Sie sind rund um die Uhr und unabhängig von Feiertagen für uns da.“

Freistaat Sachsen regelt Quarantäne für Ein- und Rückreisende

Der Freistaat Sachsen erlässt in Abstimmung mit der Bundesregierung und den anderen Bundesländern Regeln für die Einreise von Personen, die aus dem Ausland nach Sachsen kommen. Diese Personen sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre Wohnung oder die für ihren Aufenthalt vorgesehene Unterkunft zu begeben. Ihnen wird aus Infektionsschutzgründen eine verbindliche zweiwöchige Quarantäne angeordnet. Das gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind. Den Personen ist es in dieser Zeit nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören. Zudem sind die Reiserückkehrer verpflichtet, unverzüglich das für sie zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren und über ihre Ankunft zu informieren. Die Personen sind zudem verpflichtet, beim Auftreten von Krankheitssymptomen ebenfalls unverzüglich das zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren. Für die Zeit der Quarantäne unterliegen die Reiserückkehrer der Beobachtung durch das zuständige Gesundheitsamt. Sie dürfen in dieser Zeit keiner beruflichen Tätigkeit nachgehen.

Ausgenommen von der häuslichen Quarantäne sind Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend reisen, weil sie Waren und Güter auf Straße, Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren. Befreit von der Pflicht zur Quarantäne sind Reisende, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens und der Pflegeeinrichtungen, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Pflege diplomatischer und konsularischer Beziehungen, der Funktionsfähigkeit des Rechtswesens sowie der Funktionsfähigkeit von Volksvertretung, Regierung und Verwaltung des Bundes, der Länder und der Kommunen zwingend notwendig ist. Diese Notwendigkeit ist vom Arbeitgeber oder Dienstherrn zu bescheinigen.

Ebenfalls ausgenommen von der Quarantänepflicht nach Rückkehr sind Mitarbeiter von Luft-Schiffs-, Bahn-, oder Busverkehrsunternehmen oder als Besatzung von Flugzeugen, Schiffen, Bahnen und Bussen, die sich außerhalb des Bundesgebiets aufgehalten haben, Grenzpendler und Personen, die sich weniger als 48 Stunden im Ausland aufgehalten haben. Auch besondere triftige Reisegründe können zur Befreiung von der Quarantänepflicht führen. Dazu zählen ein geteiltes Sorgerecht, der Besuch des nicht im selben Hausstand lebenden Lebenspartners, dringende medizinische Behandlungen und der Beistand für schutzbedürftige Personen. Im Übrigen kann das zuständige Gesundheitsamt in begründeten Einzelfällen auf Antrag weitere Befreiungen erteilen. Die Verordnung gilt ab 10. April 2020 und tritt am 20. April 2020, 0 Uhr, außer Kraft. Sie ist im Internet unter www.coronavirus.sachsen.de

Desinfektionsmittel verteilt

Heute wurden in Mittweida Desinfektionsmittel an fast 50 Einrichtungen verteilt. Das Mittel wurde von der Beiersdorf AG zur Verfügung gestellt und von Fit GmbH abgefüllt. Die rund 1 000 Liter erhielten stationäre Pflege- und Behindertenheime. Die Spende bekam der Freistaat und wurde über den Landkreis an die Einrichtungen weitergereicht.

Wirtschaftsförderung: Die Krise meistern

An der Corona-Hotline des Landkreises, via Facebook und im Internet informieren sich tagtäglich viele Unternehmen aus Mittelsachsen. Neben den gestellten Fragen zu Entlastungsmöglichkeiten bei Steuern und Beiträgen oder weiteren finanziellen Hilfen werden auch Beispiele genannt, die momentan besonders aktuell sind. „Wir sind stolz, wie Mittelsachsens Wirtschaft in der Krise zusammenhält. Viele Firmen vernetzen sich und arbeiten eng zusammen. In den sozialen Medien weisen sie aufeinander hin" , beschreibt Dr. Lothar Beier die Situation. „Einige Firmen nutzen ihre Kontakte nach Fernost und helfen bei der Beschaffung von Schutzausrüstung, wie IMM in Mittweida oder nähen gleich selbst Gesichtsmasken wie die Firma Demmelhuber, deren Metier sonst ein ganz anderes ist. Mit Desinfektionsrobotern, hergestellt in der Hartmann GmbH in Hainichen können Oberflächen, sogar ganze Räume mittels UV-C-Strahlung desinfiziert werden. Alle diese Aktivitäten helfen in der Krise sehr und zeigen, dass insbesondere Mittelsachsens produzierendes Gewerbe zur Bewältigung der Situation beiträgt", schließt der erste Beigeordnete seine Betrachtungen ab.

Das Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung hat unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/informationen-fuer-unternehmen-zum-coronavirus.html wesentliche Fragen und Antworten für Unternehmen zusammengestellt, die ständig aktualisiert werden. Um die Liquidität zu erhalten, standen primär die Belange um die Soforthilfen von Bund und Land im Fokus von Mittelsachsens Wirtschaft.  Das Referat listet weitere Entlastungsmöglichkeiten und Hilfen zur Bewältigung der Situation auf. Darin geht es um die Herab- oder Aussetzung steuerlicher Vorauszahlungen oder um die zinslose Steuerstundung bis hin zur Anpassung von Beiträgen.

Hilfesuchende können sich melden

Ab sofort können nun auch individuelle Hilfegesuche von Privatpersonen an das TEAM SACHSEN gerichtet werden – ein Onlinetool bringt Hilfegesuch und Helfende vor Ort zusammen. Um Hilfe zu erhalten, ist zunächst eine Registrierung über die Webseite erforderlich: www.teamsachsen.de

Außerdem befindet sich auf der Webseite www.teamsachsen.de ein Anmeldeformular für interessierte Helferinnen und Helfer, die in der jetzigen Lage ihre Zeit und Fähigkeiten zur Verfügung stellen wollen. Zusätzlich gibt es einen Onlinekurs zum Thema Hygiene- und Desinfektionsschulung. Dieser steht jeder Bürgerin und jedem Bürger zur Verfügung unabhängig davon, ob sie oder er sich im »Team Sachsen« engagieren möchte. Perspektivisch soll auch ein Anmeldeformular für Hilfegesuche auf der Seite implementiert werden.

Die gemeinsame Koordinierungsstelle der sächsischen Hilfsorganisationen besteht aus dem Arbeiter-Samariter-Bund, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, dem Deutschen Rotes Kreuz, der Johanniter-Unfall-Hilfe und dem Malteser Hilfsdienst. In Krisen- und Katastrophenlagen wird das Lagezentrum des DRK Sachsen in Dresden für die landesweite Koordinierung von Einsätzen der Hilfsorganisationen genutzt. Die Initiative »Team Sachsen« ist in Kooperation mit dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt entstanden. Das TEAM SACHSEN ist über folgenden Kontakt zu erreichen:
Telefon 0351 4678150
E-Mail ich-brauche-hilfe@teamsachsen.de

Allgemeine Hilfstelefone

Es stehen außerdem 24 Stunden am Tag folgende kostenfreie Rufnummer zur Verfügung: Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen unter 08000 116 016, die Nummer gegen Kummer unter 116 111 5 sowie das Elterntelefon (0800 111 0 550).

Frauenschutzhaus erreichbar:

Die Mitarbeiterinnen des  Frauenschutzhauses Freiberg sind auch während der Corona-Krise ansprechbar.

Kontakt-Telefon-Nummer 03731 22561
Internet www.frauenschutzhaus-freiberg.de

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news-3593 Thu, 09 Apr 2020 08:05:49 +0200 Weniger Schäden auf Straßen /das-amt/neuigkeiten/weniger-schaeden-auf-strassen.html Im Vergleich zum vergangenen Jahr gibt es nach dem Winter weniger Schäden auf Mittelsachsens Straßen. Das ist die Bilanz einer ersten Erhebung der sechs Straßenmeistereien im Landkreis. Sie sind für die Unterhaltung eines rund 1 600 kilometerlangen Netzes an Bundes-, Staats- und Kreisstraßen zuständig. Im Vergleich zum vergangenen Jahr gibt es nach dem Winter weniger Schäden auf Mittelsachsens Straßen. Das ist die Bilanz einer ersten Erhebung der sechs Straßenmeistereien im Landkreis. Sie sind für die Unterhaltung eines rund 1 600 kilometerlangen Netzes an Bundes-, Staats- und Kreisstraßen zuständig. „Wir werden dieses Jahr deutlich weniger Heißmischgut zum Flicken brauchen“, prognostiziert der zuständige Leiter des Referates Straßenbetriebsdienst und Bauwerksverwaltung im Landratsamt Dirk Schlimper. Waren es im vergangenen Jahr noch rund 1 800 Tonnen, gehen die Meistereien diesmal von einem Bedarf von rund 350 Tonnen aus. Im Mai laufen die Arbeiten an.

Vorgesehen sind sie unter anderem auf der Bundesstraße (B) 101 in Mittelsaida, der Kreisstraße (K) in Hohenfichte, der Staatsstraßen (S) zwischen Waldheim und Massanei und zwischen Hoyersdorf und Altgeringswalde. Schlimper betont, dass für die Flickungen kurzfristige Sperrungen notwendig werden könnten: „Das hängt von der Örtlichkeit und der Straßenbreite ab“.

Die Meistereien versuchen die Vollsperrungen bestmöglich in Abstimmung mit den Verkehrsbehörden und dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu planen, aber wechselnde und ungünstige Witterung erfordern tägliches Anpassen anstehender Arbeiten. Bei größeren und mehrtägigen Maßnahmen ohne Verkehrsfreigabe zum Nachmittag werden Umleitungen ausgeschildert. Aber wenn es um die Beseitigung von kleineren Schadstellen geht, werden Abschnitte kurzzeitig bis stundenweise voll gesperrt. „Oder wir nutzen unsere Bauampeln, die maximal zehn Minuten beidseitig auf Rot stehen“, erklärt Schlimper.

Er appelliert an die Autofahrer, sich an die Beschilderung zu halten und nicht in den gesperrten Bereich hineinzufahren. „Das kann sehr gefährlich sein, nicht nur für unsere Mitarbeiter auch für die Person selbst“, warnt Schlimper.

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news-3591 Wed, 08 Apr 2020 17:48:44 +0200 Corona-Lage am 8. April /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-8-april.html Es gibt 182 bestätigte Fälle in Mittelsachsen. Morgen startet in Rochlitz eine neue Corona-Anlaufstelle, es gibt Informationen für die Wirtschaft und morgen werden Spenden verteilt.  Es gibt 182 bestätigte Fälle in Mittelsachsen. Morgen startet in Rochlitz eine neue Corona-Anlaufstelle, es gibt Informationen für die Wirtschaft und morgen werden Spenden verteilt.  In Mittelsachsen gibt es 182 bestätigte Fälle. Sie verteilen sich auf den Altkreis Döbeln mit 54, auf den mit Altkreis Freiberg 75 und auf den Altkreis Mittweida mit 53 Fällen. Von 182 positiv getesteten Personen sind 103 weiblich und 79 männlich, fünf sind unter 17 Jahre alt, 121 zwischen 17 und 59 Jahre alt und 56 Personen sind älter als 59 Jahre. Für 538 Personen hat das Gesundheitsamt eine Quarantäne erlassen, 215 haben diese wieder verlassen.

Weitere Corona-Anlaufstelle in Mittelsachsen

Morgen wird eine Anlaufpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen in Rochlitz eröffnet. „Diese Anlaufpraxen stehen ausschließlich Patienten zur Verfügung, die entweder durch ihren behandelnden Arzt oder das Gesundheitsamt dorthin überwiesen werden, am Wochenende oder den Osterfeiertagen auch durch den diensthabenden Arzt im Bereitschaftsdienst“, heißt es in einer Pressemitteilung der Vereinigung. Die Anlaufpraxis befindet sich in der Gärtnerstraße 2 in Rochlitz, auf dem Gelände des ehemaligen Krankenhauses Rochlitz. Sie ist von Montag bis Freitag 14:00 bis 16:00 Uhr geöffnet, am Wochenende und den Osterfeiertagen von 10:00 bis 12:00 Uhr. Die Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH weist daraufhin, dass die Patienten nicht den Haupteingang zum Objekt nutzen dürfen, da die Anlaufpraxis über einen separaten Zugang über das Treppenhaus an der linken Giebelseite des Hauses (aus Sicht des Besucherparkplatzes an der Lindenallee) verfügt.

Information zur Corona-Ambulanz in Freiberg

Die Corona-Ambulanz in Freiberg bleibt Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag geschlossen. Am Samstag hat sie von 09:00 bis 12:00 Uhr geöffnet. Nachdem heute lediglich zwölf Personen vorstellig waren, ist der Aufwand über das Osterwochenende weiterhin täglich Personal vorzuhalten nicht gerechtfertigt. Ab Dienstag hat die Ambulanz immer wochentags (Montag bis Freitag) von 09:00 bis 12:00 Uhr geöffnet. Weitere Infos zur Ambulanz gibt es auf der Internetseite Krankenhauses Freiberg.

Eine weitere Ambulanz gibt es in Mittweida. Informationen gibt es dazu auf der Internetseite der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH.

Oberverwaltungsgericht konkretisiert mit Beschluss Rechtsvorschrift

Das Sächsische Oberverwaltungsgericht hat in einem Beschluss in dieser Woche die Rechtsvorschrift zu den Ausgangsbeschränkungen konkretisiert. Es ging um die triftigen Gründe, aus denen man seine häusliche Unterkunft verlassen darf. Als triftiger Grund gelten auch Sport und Bewegung im Freien, vorrangig im Umfeld des Wohnbereichs. Das Gericht hält dies unter anderem innerhalb eines Radius von zehn bis 15 Kilometern um die Wohnung grundsätzlich für möglich. Als Orientierung gelte dabei, dass man den Bereich möglichst von zu Hause aus zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen könne. Laut Gericht könne es auch „gebilligt“ werden, wenn man zu seiner Aktivität für eine kurze Strecke den Bus, die Bahn oder das Auto nehme. Unzulässig sei es hingegen unter anderem, wenn die jeweiligen Orte außerhalb der eigenen Gemeinde lägen und nur mit Hilfe des Autos bzw. mit Bus und Bahn erreicht werden könnten. Das Gericht legte darüber hinaus die Regelung aus, dass Sport und Bewegung im Freien nur „im Ausnahmefall“ mit einer weiteren nicht im Hausstand lebenden Person möglich sind. Die Ausnahmeregelung ermögliche nicht nur die Begleitung einer Person, die aufgrund von Gebrechen oder Behinderungen nicht in der Lage sei, sich im Freien alleine zu bewegen, sondern auch einer Person, die ein „nachvollziehbares Bedürfnis“ dafür geltend machen könne, mit einer anderen Person des Vertrauens zusammenzutreffen. Zu einem solches Bedürfnis zählten sowohl die Vermeidung einer mit dem Kontaktverbot einhergehenden sozialen Isolierung, als auch Gründe der psychischen Gesundheit. Das Gericht bekräftigte dabei die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern.  Die Medieninformation dazu gibt es auf der Internetseite des Freistaates Sachsen.

Spenden werden übergeben

Morgen werden an rund 50 Einrichtungen insgesamt 1 000 Liter Desinfektionsmittel verteilt. „Es handelt sich dabei um Spenden an den Freistaat, die wir nun weiter verteilen“, erklärt der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller. Während in der vergangenen Woche mit Spenden eher ambulante Pflegeeinrichtungen berücksichtig wurden, können sich morgen stationäre Pflege- und Behindertenheime das Mittel abholen. „Wir haben sie gestern angeschrieben und gehen wieder davon aus, dass wir nahezu die gesamte Spende morgen verteilen können“, erklärt Höllmüller weiter. Er ist erleichtert, dass der Landkreis noch vor Ostern die Spende bekommen hat. Höllmüller: „Wir erhielten in den vergangenen Wochen immer wieder die Rückmeldung der Einrichtungen, dass Bedarf besteht und mit dieser Spende, unter anderem von Beiersdorf, kann hier etwas abgeholfen werden“.

Tipp des Referates Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung: Unternehmen sollten für die Zeit nach Corona gerüstet sein

Die Corona-Krise wird die Unternehmen nachhaltig verändern. „Betriebswirtschaftlich gesehen, wird sich die aktuelle Situation auf fast alle Unternehmen auswirken. Damit strategisch die richtigen Weichen gestellt werden können, stehen für Beratungsleistungen Unterstützungsangebote zur Verfügung", sagt Dr. Lothar Beier, erster Beigeordneter im Landkreis. „Freiberufler, kleine und mittlere Unternehmen können sich Beratungsleistungen bis zu einem Wert von 4.000 Euro  ohne Eigenanteil fördern lassen", berichtet Beier weiter. Für dieses Unterstützungsangebot hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die bestehende Rahmenrichtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows  bis Ende 2020 um ein Modul für die von der Corona-Krise betroffenen KMU erweitert. Diese und weitere Informationen sowie den Link zur Onlinebeantragung finden Firmen unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/informationen-fuer-unternehmen-zum-coronavirus.html → Bereich: Unternehmen → Frage: Gibt es weitere finanzielle Hilfen zur Bewältigung der Situation? → Stichwort: Beratungskosten

Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Aquakultur können auf Liquiditätsprogramm bauen

Betrieben der Landwirtschaft, der Forstwirtschaft sowie der Fischerei und Aquakultur steht in Sachsen seit heute ein eigenes Hilfsprogramm zu Verfügung. Einzelunternehmer, kleinste, kleine und mittlere Betriebe dieser Branchen können nun Liquiditätshilfen bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) erhalten. Die Hilfe besteht aus zinsgünstigen Darlehen und dient der Liquiditätssicherung bei unverschuldeten wirtschaftlichen Schwierigkeiten aufgrund der Corona-Pandemie. Mögliche Zuwendungsempfänger sind Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitenden und einer Betriebsstätte in Sachsen. Die Darlehenshöhe beträgt mindestens 5.000 Euro und maximal 100.000 Euro. Sie soll dringend notwendige Liquidität über einen Zeitraum von vier Monaten sicherstellen. Die Laufzeit beträgt sechs Jahre, wobei die ersten zwei Jahre tilgungsfrei sind. Gleichzeitig sind Sondertilgungen möglich und keine Sicherheiten gefordert. Der Zinssatz wird circa ein halbes Prozent betragen. Beantragt werden können die Darlehen bis zum 31. August 2020 bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB). Damit die Anträge kurzfristig bearbeitet und die Hilfen schnell ausgezahlt werden können, werden die Voraussetzungen anhand von Eigenerklärungen der Antragsteller geprüft. Dieses Hilfsprogramm und die Richtlinie zu den Soforthilfedarlehen des Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit (SMWA) ergänzen sich gegenseitig.

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news-3582 Tue, 07 Apr 2020 17:05:03 +0200 Corona-Lage am 7. April /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-7-april.html In Mittelsachsen gibt es 171 bestätigte Fälle und zirka 50 Personen, die geheilt sind. Heute geht es außerdem um ein Maskottchen, das lokale Händler unterstützt und um heutige Entscheidungen des Sächsischen Kabinetts. In Mittelsachsen gibt es 171 bestätigte Fälle und zirka 50 Personen, die geheilt sind. Heute geht es außerdem um ein Maskottchen, das lokale Händler unterstützt und um heutige Entscheidungen des Sächsischen Kabinetts. in Mittelsachsen gibt es 171 bestätigte Fälle. Diese verteilen sich wie folgt: Altkreis Döbeln 51 Fälle, Altkreis Freiberg 73 Fälle und Altkreis Mittweida 47 Fälle. Für 499 Personen wurde eine Quarantäne angeordnet, 176 haben diese wieder verlassen. „Eine Gesundschreibung muss gegenüber dem Landratsamt nicht gemeldet werden“, erklärt Amtsärztin Dr. Annelie Jordan. Man gehe nach den Erhebungen davon aus, dass man in der Regel nach zwei Wochen wieder gesund sei. Daher rechne das Amt zurück und geht davon aus, dass rund 50 Personen von Corona wieder genesen sind. Dr. Jordan: „Es gibt aber ganz unterschiedliche Verläufe, da wir die eigentliche Behandlung nicht vornehmen, fehlt uns eine genaue Übersicht.“ Es gäbe aber auch in Mittelsachsen mehrere Patienten, die in Kliniken behandelt werden würden. In diesem Zusammenhang appelliert die Amtsärztin erneut stets die Hygieneregeln zu beachten: „Mehrfach am Tag für 20 Sekunden Hände waschen, in die Armbeuge zu husten beziehungsweise niesen und stets einen Abstand von mindestens 1,5 Metern einhalten.“

Wirtschaftsförderung erstellt Unternehmensübersicht – Maskottchen unterstützt lokale Händler

In schwierigen Zeiten das eigene Geschäft weiterzuführen und damit die Versorgung der Mittelsachsen mit Waren und Dienstleistungen aufrecht zu erhalten, das macht sie aus, die Lokalhelden Mittelsachsens. Das Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung bietet Unternehmen eine virtuelle Plattform, um Onlineshops, Liefer- und Abholservices sowie Versandstellen für Wertgutscheine kostenfrei darzustellen. Aufgerufen sind Einzelhändler, Gastronomen und regionale Erzeuger sowie Dienstleister, die in Mittelsachsen ihr Gewerbe haben, sich zu präsentieren. „Der Landkreis schließt sich dabei der Lokalhelden-Aktion von Peniger Gewerbetreibenden an", sagt Dr. Lothar Beier, in dessen Aufgabenbereich auch die Wirtschaftsförderung liegt. Denn zur Onlinedarstellung der Unternehmen gibt es ein Maskottchen, das kostenfrei als Aufkleber bestellt werden kann. Mit 70 Unternehmen und fast 100 Angeboten geht die Übersichtskarte unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/kaufregional.html an den Start.

Freiberger Ambulanz mit neuen Öffnungszeiten:

Die Öffnungszeiten der „Fieberambulanz Corona- und Grippediagnostik“ neben dem Krankenhaus in Freiberg ändern sich ab morgen.

„Die vergangenen Tage zeigten, dass nach 13:00 Uhr keine Patienten mehr die Ambulanz aufsuchen“, heißt es in einer Mitteilung der Vereinigten Gesundheitseinrichtungen Mittelsachsen. Daher reduziert die Einrichtung die Öffnungszeiten auf täglich (auch an Wochenenden und Feiertagen) auf 09:00 bis 13:00 Uhr. Informationen dazu im Internetauftritt des Krankenhauses Freiberg

Eine zweite Ambulanz gibt es am Krankenhaus in Mittweida. Alle Informationen dazu stellt das Krankenhaus Mittweida unter www.lmkgmbh.de zur Verfügung.

Freistaat unterstützt Vereine und Institutionen in den Bereichen Soziales, Sport, Kultur, Umwelt und Landwirtschaft

Das sächsische Kabinett hat heute ein weiteres Maßnahmenpaket insbesondere für die Bereiche Soziales, Kultur und Sport sowie Umwelt und Landwirtschaft beschlossen, um die Folgen der Corona-Krise abzumildern.

Es hat ein Volumen von rund 55 Millionen Euro. Der Maßnahmenplan richtet sich vorrangig an Vereine und Privatpersonen, die nicht auf die Unterstützung durch Bundes- oder Landeshilfen sowie kommunaler Träger zurückgreifen können. Mit dem Unterstützungsprogramm sollen noch bestehende Lücken in Sachsen geschlossen werden.

Sportvereine müssen auf verschiedene Einnahmen wie die Vermietung von Wettkampfflächen  oder die Ausrichtung von Wettkämpfen verzichten. Vereine, die durch entstehende Einnahmeverluste in Existenznot geraten, sollen mit Zuschüssen von bis zu 10.000 Euro unterstützt werden. Für sächsische Kulturschaffende sollen Mikrostipendien eingeführt werden, die digitale Aspekte der Kulturarbeit wie E-Publikationen, digitale Ausstellungen, Musik- und Theateraufführungen oder Lesungen fördern. Hilfen sind auch für Weiterbildungsträger geplant. Betroffen sind auch die Volkshochschulen. Vorgesehen sind kurzfristige Hilfen für die Beschäftigten, die normalerweise in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen tätig sind. Vorgesehen sind zudem Hilfen in Höhe von zur Abfederung von Härtefällen bei Institutionen im Umwelt- und Landwirtschaftsbereich, die durch abgesagte Veranstaltungen, Bildungsarbeit oder ausgefallene Frühjahrspflanzungen Einnahmeverluste erleiden.

Die jeweils verantwortlichen Ressorts sind damit beauftragt worden, die verschiedenen Maßnahmen zügig umzusetzen. Die für die Maßnahmen erforderlichen Mittel bedürfen noch der Entscheidung des Sächsischen Landtages. Diese ausführliche Medieninformation steht im Internetauftritt des Freistaates Sachsen zur Verfügung. 

Zuschüsse für tschechische und polnische Pendler in allen Bereichen der systemrelevanten Infrastruktur

Heute hat der Freistaat Sachsen seine Unterbringungszuschüsse für Einpendler aus Tschechien und Polen auf zusätzliche Branchen erweitert, eine entsprechende Richtlinie des Wirtschaftsministeriums hat das Kabinett beschlossen. Die Pauschale von 40 Euro pro Nacht gilt ab sofort auch für Beschäftigte in Einrichtungen und Betrieben, die der Sicherstellung der öffentlichen Ordnung sowie der öffentlichen Infrastruktur oder der Versorgung der Bevölkerung dienen. Dazu gehören die Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft, der Lebensmittelhandel sowie die Logistik zur Sicherstellung des täglichen Bedarfs. Enge Familienangehörige, wie Ehepartner und Kinder, werden mit 20 Euro pro Übernachtung unterstützt. Die Zuschüsse gab es bisher ausschließlich für Berufspendler aus Tschechien und Polen, die im medizinischen Bereich oder in der Pflege arbeiten. Arbeitgeber können ihre Bedarfe direkt bei der Landesdirektion Sachsen anmelden.

Häufig gestellte Fragen und Antworten: www.coronavirus.sachsen.de

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news-3574 Mon, 06 Apr 2020 16:42:09 +0200 Corona-Lage am 6. April /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-6-april.html In Mittelsachsen gibt es 164 positive Fälle. Außerdem geht es heute um den Vereinsdialog des Kreissportbundes, die Osteraktion der Nestbau-Zentrale und die Beliebtheit des Steigerlieges. In Mittelsachsen gibt es 164 positive Fälle. Außerdem geht es heute um den Vereinsdialog des Kreissportbundes, die Osteraktion der Nestbau-Zentrale und die Beliebtheit des Steigerlieges. In Mittelsachsen gibt es 164 bestätigte Fälle. Diese verteilen sich auf den Altkreis Döbeln mit 51 Fälle, den Altkreis Freiberg mit 67 Fällen und den Altkreis Mittweida mit 46 Fällen. Das Gesundheitsamt hat bisher für 470 Personen Quarantäne angeordnet, 136 Personen haben diese wieder verlassen.

Tipp des Referates Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung: Auch in der Corona-Zeit gelten Bestimmungen

Aktuell möchten viele Menschen helfen, insbesondere den kleinen Geschäften im Ort. Für die Veröffentlichung von wirtschaftsbezogenen Daten, egal ob auf einem Handzettel, in einer Social-Media-Gruppe oder einer eigens dafür ins Leben gerufenen Internetseite gelten die Bestimmungen des Gewerbe-, Wettbewerbs- und Steuerrechts fort. Die Datenschutzgrundverordnung, die Kennzeichnung von Werbung oder SSL-Verschlüsselungen sollten ebenfalls beachtet werden. „Es muss grundsätzlich unterschieden werden, von wem das Angebot ausgeht, ob Gewinnerzielungsabsicht dahinter steht oder nicht", weist Hartmut Schneider, Referatsleiter Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung auf die Sachlage hin. „Viele Kommunen haben dazu Angebote geschalten. Auch die Industrie- und Handelskammer und wir als Landkreis bauen aktuell Plattformen auf", sagt Schneider weiter. Eine Übersicht gibt es unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/informationen-fuer-unternehmen-zum-coronavirus.html

Morgen Vereinsstammtisch

Der Kreissportbund bietet morgen wieder ab 18:00 Uhr seinen Online-Vereinsstammtisch an. „Ob Versicherungen, Corona, Datenschutz, Mitgliederversammlung, zukünftige Vereinsarbeit oder Ehrenamtskoordination - alle Themen sind herzlich willkommen“, heißt es auf der Internetseite des Verbandes. Interessierte können sich mit Angabe des Themas bei Vereinsberaterin Wella Oehme über: wella.oehme@ksb-mittelsachsen.de oder 03731 16333-44 anmelden. Sie versendet dann die Zugangsdaten.

Am 23 April wird es einen größeren Austausch geben. Von 18:00 bis 21:00 Uhr heißt es dann: „Vereinsdialog – Sportvereine in Zeiten von Corona“. Mit dabei ist dann der Jurist Stefan Wagner. Anlass sind die Änderungen des BGB-Vereinsrechts. „Den Vereinen soll geholfen werden Probleme mit der Auswirkung der „Coronakrise“ in der Praxis zu meistern“, schreibt der Geschäftsführer Benjamin Kahlert. Thematisiert werden dann dort beispielsweise die Neuregelungen für die Durchführung von Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen, Änderungen bezüglich der Amtszeit von Vorständen, die Insolvenz von Vereinen und die Erfüllung von Verträgen. Sportvereine können sich bis zum 20. April über die Vereinsberaterin Wella Oehme (wella.oehme@ksb-mittelsachsen.de oder 03731 16333-44) anmelden. Auch hier wird darum gebeten im Vorfeld die Anliegen und Anfragen zum Thema mitzuteilen.

Steigerlied beliebt

Seit zwei Wochen läuft auf den Kanälen der Dachmarke »So geht sächsisch.« die #Bleibtdaheeme-Kampagne. In dieser Zeit gab es jede Menge Zuspruch. Mehrmals täglich öffnet sich auf den social media-Kanälen der Vorhang für neue und ganz unterschiedliche Programme, vom Livestream-Couchkonzert und Sofa-Kino über Kul-Touren – virtuelle Führungen durch sächsische Museen und Kultureinrichtungen – bis zu Daheeme-Workouts mit Spitzensportlern und anderen Mitmachformaten. Das Format #Tichtchtichtch stellt Sachsen vor, die auch in Notsituationen einen kühlen Kopf bewahren, und natürlich werden die verschiedenen Projekte und die Live-Formate von Partnern aus Kunst, Kultur, Bildung und Tourismus geteilt und weiterverbreitet. Bei der »So geht sächsisch.«-Community kommt das neue Angebot sehr gut an; seit dem Start zählt der Facebookkanal rund 1 100 Follower mehr und damit aktuell bereits mehr als 164 000. Den größten Publikumserfolg erzielt ein Video zum »Steigerlied« mit über 100 000 Aufrufen und einer großen Zahl positiver Kommentare. Das Bergmusikkorps Saxonia e. V. und die Freiberger Bergsänger haben den Klassiker neu aufgenommen. Jeder Musiker spielte für sich und doch sind alle in einem Lied und einem Film vereint. Mehr Informationen gibt es unter: www.so-geht-saechsisch.de/news/sachsen-bleibt-daheeme

Findige Eier‐Sucher gefragt: Nestbau‐Zentrale startet Gewinnspiel und verschenkt Freikarten

„Mach‘s wie die Störche – bau Dein Nest in Mittelsachsen!“, heißt der Slogan für die diesjährige Osterkampagne der Nestbau‐Zentrale Mittelsachsen.

Adebar steht dabei als Sinnbild für gekonnten Nestbau und erfolgreiche Aufzucht des Nachwuchses. 2019 ließen sich in Mittelsachsen zehn Brutpaare nieder – für den Landkreis ein neuer Rekord. Da lag es nahe, dass die Nestbau‐Strategen den Weißstorch als Symbol nutzt: Eine Storchenfamilie ziert die kampagnenbegleitende Postkarte und auch der passende Radiospot wurde erstellt. Störche im Landeanflug und das typische Begrüßungsklappern sind landesweit bei Radio PSR in der Zeit vom 8. bis 16. April 2020 zu hören. Damit werden nicht nur Familien, die bereits im Landkreis Mittelsachsen angekommen sind, erreicht, sondern auch deren Angehörige, die berufsbedingt noch pendeln oder potenzielle Rückzügler, die grundsätzlich über eine Landung in der alten Heimat nachdenken. Viele Familien nutzen die Zeit vor Ostern zum Basteln und Eier färben. Damit auch die Knirpse in Mittelsachsen in die Vorfreude auf das Osterfest kommen, haben die Nestbau‐Koordinatoren zahlreiche Osterpäckchen verschickt. Zu diesem österlichen Überraschungspaket gehörte neben einer Bastelvorlage für Osterkörbchen auch ein echtes mittelsächsisches Ausmalbild. Wer findet das Nestbau‐Ei auf dem Ausmalbild? Noch bis zum 13. April 2020 veröffentlicht die Nestbau‐Zentrale ein Gewinnspiel auf der Facebook‐Seite der Wirtschaftsregion Mittelsachsen. Es gilt das Nestbau‐Ei zu entdecken. Wer es gefunden hat, kann im Kommentarfeld die Koordinaten des Eies hinterlassen und nimmt damit automatisch am Gewinnspiel teil. Aus den richtigen Antworten ermittelt der Osterhase per Zufall drei Gewinner. Diese werden per Nachricht informiert und erhalten je eine Familienkarte für den Besuch des Sonnenlandparks in Lichtenau. Auf geht’s, findet das Nestbau‐Ei! www.nestbau-mittelsachsen.de

Hotline auch morgen erreichbar

Die Hotline des Landratsamtes zu Corona ist montags, mittwochs und freitags von 09:00 bis 16:00 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 09:00 bis 18:00 Uhr besetzt. Außerdem gibt es eine zentrale E-Mail-Adresse des Landratsamtes für alle Fragen rund um das Thema Corona. Sie lautet corona@landkreis-mittelsachsen.de.

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news-3561 Fri, 03 Apr 2020 16:29:42 +0200 Corona-Lage 3. April /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-3-april.html Heute in der Meldung geht es um die Corona-Ambulanz in Mittweida, die Idee von Hotels in der Krise und den Studieninformationstag in Mittweida am Samstag. Heute in der Meldung geht es um die Corona-Ambulanz in Mittweida, die Idee von Hotels in der Krise und den Studieninformationstag in Mittweida am Samstag. In Mittelsachsen gibt es 141 bestätigte Fälle. Im Altkreis Döbeln gibt es laut der Statistik des Gesundheitsamtes 38 Fälle, im Altkreis Freiberg 60 und im Altkreis Mittweida 43 Fälle. Das Gesundheitsamt hat für 428 Personen bisher Quarantäne angeordnet, 59 haben diese wieder verlassen. Die Angabe von gestern mit 76 Personen, die die Quarantäne verlassen haben, wird damit korrigiert. „Dies war nicht war nicht korrekt. Wir bedauern den Fehler und bitten um Entschuldigung“, so Landratsamtssprecher André Kaiser. Die Hotline des Landratsamtes unter 03731 799-6249 ist auch am Samstag und Sonntag jeweils von 09:00 bis 13:00 Uhr besetzt. Außerdem gibt es eine zentrale E-Mail-Adresse des Landratsamtes für alle Fragen rund um das Thema Corona. Sie lautet corona@landkreis-mittelsachsen.de.

Aktuelle Zahlen werden am Wochenende auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de veröffentlicht. Die nächste Lagemeldung gibt es am Montag wieder.

Information zur Corona-Ambulanz in Mittweida

Ab Montag können Testungen in der Corona-Ambulanz Mittweida bei Personen mit begründetem Verdacht erfolgen. Ein begründeter Verdacht liegt nach aktuell geltenden Vorgaben des Robert-Koch-Institutes vor, wenn Erkältungszeichen (Fieber, Husten und Ähnliches) und Kontakt zu einem Corona-positiv getestetem Patienten bzw. Risikogruppe innerhalb der letzten 14 Tage bestanden hat. Es wird darum gebeten, zur Abklärung der Notwendigkeit einer Testung vorab telefonisch mit der Corona-Ambulanz oder mit dem Hausarzt Kontakt aufzunehmen. Die Corona-Ambulanz ist telefonisch am Montag, Dienstag und Donnerstag von 09:00 bis 16:00 Uhr sowie am Mittwoch und Freitag von 09:00 bis 13:00 Uhr. Die Telefonnummer lautet 03727 99-1090. Geöffnet hat die Ambulanz in der Hainichener Straße 4 – 6 in Mittweida montags bis freitags von 09:00 bis 11:00 Uhr. Für die Testung wird die Krankenversicherungskarte benötigt. „Vor Ort ist unbedingt auf ausreichend Abstand zu anderen wartenden Personen zu achten und – falls vorhanden – ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen“, so die Klinik in einer Mitteilung vom Nachmittag. Die Corona-Ambulanz finden die Patienten in der Cafeteria direkt am Eingang zum Krankenhausgelände. Es wird darum gebeten, den öffentlichen Parkplatz an der Hainichener Straße gegenüber der Zufahrt zur Robert-Koch-Straße zu nutzen und den Ausschilderungen zu folgen. Eine Terminvergabe über das Gesundheitsamt erfolgt nicht mehr. Die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Annelie Jordan erklärt dazu: „Das Gesundheitsamt wird dann aktiv, wenn es einen positiven Befund gibt.“ In der Folge werden durch die Behörde die Kontaktpersonen ermittelt und kontaktiert. Dr. Jordan: „Je nach der Kontaktintensität mit dem Infizierten führen wir dann mit Bestellsystem die Abstriche im Drive in hinter dem Gebäude des Gesundheitsamtes durch.“ Grundlage bilden die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes. Sie werden regelmäßig an die aktuelle Situation angepasst. Abstriche werden derzeit bei Kontaktpersonen genommen, wenn Personen Symptome haben, wie Husten oder Fieber.

Eine weitere Ambulanz gibt es in Freiberg. Hier die Informationen dazu: www.kkh-freiberg.com/gut-zu-wissen/corona-news/

Hotels reagieren mit kreativen Ideen auf Corona-Krise – Kampagnen sollen landesweit unterstützen

Die Corona-Krise trifft die gesamte Tourismusbranche hart. Gaststätten sind geschlossen, Hotels dürfen keine Touristen beherbergen. In zwei Freiberger Hotels wird Homeoffice angeboten und das nicht (nur) für die Mitarbeiterschaft. Zu Arbeitszwecken kann man sich ein Zimmer buchen, wahlweise mit und ohne Übernachtung beziehungsweise Frühstück. Wer zu Hause also nicht den notwendigen Platz hat, um ungestört arbeiten zu können, dem bieten zum Beispiel das Altstadt-Hotel und das Hotel ALEKTO in der Kreisstadt Freiberg einen Schreibtisch mit WLAN an.

Mit verschiedenen landesweiten Kampagnen wird versucht der Tourismusbranche unter die Arme zu greifen. „Wer Urlaub liebt, verschiebt" oder „Träum dich nach Sachsen" sind Schlagworte, die die Stornierungswelle, die diese Branche momentan beherrscht, abmildern sollen. „Die Saison im Tourismus ist begrenzt, die Umsatzverluste sind in diesem Jahr nur schwer auszugleichen", sagt Hartmut Schneider, Referatsleiter für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung. In sein Aufgabengebiet fällt auch der Bereich Tourismus. Gerade deshalb freue er sich über die kreativen Ideen aus dem Gaststätten- und Hotelgewerbe und dass zum Beispiel „Genuss- und Festtagstaxis" regionaler Gastronomen so gut angenommen werden.  Die Unterstützungsmöglichkeiten von Land und Bund stehen auch Gastronomen, Hoteliers und Anbietern von Freizeitmöglichkeiten zur Verfügung. Jedoch muss die Tätigkeit im Haupterwerb ausgeführt werden. Nähere Informationen und spezielle Infos für die Hotel- und Gastrobranche gibt es unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de.

Spende und Masken verteilt

Rund 280 Unternehmen aus dem pflegerischen und sozialen Bereich konnten heute in Mittweida OP-Masken und Desinfektionsmittel erhalten. „Insgesamt erhielt der Landkreis 14 000 Masken und 1 000 Flaschen á 200 Milliliter Desinfektionsmittel vom Freistaat und wurde mit der Koordinierung der Verteilung beauftragt“, erklärt der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller. Dabei gab es konkrete Vorgaben des zuständigen Sozialministeriums. Diese Mittel erhielten unter anderem ambulante Pflegedienste, Tages- und Nachtpflege, außerklinische Intensivpflege, stationäre Pflege, sowie Hospize und ambulante Palliativteams sowie Wohnheime und stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche. In dieser Woche erhielt der Freistaat Sachsen eine Lieferung des Bundes mit OP-Masken für Sachsen. Das Deutsche Rote Kreuz liefert die insgesamt 182 000 Mund-Nase-Masken zu 13 gleichen Teilen von je 14 000 Masken an die Landkreise und kreisfreien Städte. In dieser Woche erreichte eine Großspende der Beiersdorf AG mit Händedesinfektionsmittel den Freistaat Sachsen. Unter anderem, wurde dieses in Waldheim produziert. „Aus dieser Spende wurden die Mittel heute in Mittelsachsen weitergereicht“, so Höllmüller abschließend.

Ferienfahrplan ab Montag bei Freiberger Eisenbahn

Ab Montag bis Donnerstag verkehren die Züge zwischen Freiberg und Holzhau der Freiberger Eisenbahn im Ferienfahrplan im 2-Stunden Takt. An den Wochenenden beziehungsweise Feiertagen verkehren die Züge ab 08:40 Uhr bis 16:15 Uhr ebenfalls im 2-Stunden-Takt. Die Gesellschaft bittet auf die geänderten Fahrpläne zu achten. Diese sind auf der Internetseite hinterlegt: www.freiberger-eisenbahn.de/  Die Fahrplanänderungen gelten vorerst bis 19. April 2020.

Hochschule Mittweida veranstaltet ersten „Virtuellen Studieninformationstag“.

Die Studienberatung der Hochschule hat gemeinsam mit den Fakultäten und Instituten den ersten Virtuellen Studieninformationstag vorbereitet. Die Hochschule nutzt dazu morgen von 09:00 bis 14:00 Uhr einen Livestream auf Youtube und Twitch. Moderiert von Studienberater Maximilian Benda informieren in einem festgelegten Ablauf Videos und Live-Schalten mit Gesprächspartnern aus den Fakultäten über die Hochschule und ihre Studienangebote. Zuschauerinnen und Zuschauer können im Chat parallel Fragen stellen. Sie benötigen dafür nur den Zugang zu Youtube oder Twitch am Rechner oder Smartphone. Im Anschluss an die jeweiligen Fakultätsbeiträge im Livestream kann man sich in sogenannten „Webinaren“ über seinen Wunschstudiengang näher informieren und persönlich mit den Expertinnen und Experten unterhalten. Diese Webinare werden nicht im Livestream übertragen, sondern sind nach individuellem Eintritt über die Plattform „Zoom“ zugänglich. Für die Teilnahme an den Webinaren benötigt man lediglich einen Computer mit Internetzugang und Browser.

Alle Informationen (Ablauf des Livestreams, Ablauf und Zugangsmöglichkeiten der Webinare, Kontaktmöglichkeiten) befinden sich auf der Webseite der Hochschule: www.hs-mittweida.de/sit

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news-3552 Thu, 02 Apr 2020 18:22:24 +0200 Corona-Lage am 2. April /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-2-april.html Heute liegt der Schwerpunkt bei den Beratungstellen im Landkreis, wie zum Beispiel in den Bereichen Familie, der Gemeindepsychiatrie und Schulden. Außerdem warnt die Bundesagentur vor gefälschten Mails und die TU startet Online ins neue Semester. Heute liegt der Schwerpunkt bei den Beratungstellen im Landkreis, wie zum Beispiel in den Bereichen Familie, der Gemeindepsychiatrie und Schulden. Außerdem warnt die Bundesagentur vor gefälschten Mails und die TU startet Online ins neue Semester. in Mittelsachsen gibt es 127 bestätigte Fälle. Vier der neuen Erkrankten wohnen im Altkreis Freiberg, 13 im Altkreis Döbeln und eine neuerkrankte Person im Altkreis Mittweida. Das Gesundheitsamt ordnete für 391 Personen bisher Quarantäne an. Diese haben heute 45 Personen verlassen. Damit haben insgesamt 76 Personen die Quarantäne verlassen. Die Neuerkrankten sind zwischen einem und 92 Jahre alt.

Wichtige Arzttermine wahrnehmen

Das Gesundheitsamt erreichten heute viele Anrufe von Ärzten, weil Patienten wichtige Termine nicht wahrnehmen. Hintergrund sei die Regelung, das Menschen die Häuser derzeit nicht zu verlassen sollen. An dieser Stelle wird darauf hingewiesen, dass wegen medizinisch notwendigen Arztbesuchen das Haus verlassen werden darf. Amtsärztin Dr. Annelie Jordan: „Wichtige Arzttermine, Kontrolluntersuchungen oder Therapiesitzungen sollen natürlich wahrgenommen werden. Wenn Patienten unsicher sind, am besten vorher den Arzt noch einmal anrufen.“

Mittelsachsen-Malbücher wieder vorrätig

Für die Wirtschaftsregion Mittelsachsen gibt es zwei Malbücher. Das erste Heft erschien 2017 und erfreute sich so großer Beliebtheit, dass 2019 gleich die zweite Auflage folgte. Mit jeweils 24 Malvorlagen können drei- bis achtjährige Mittelsachsen ihre Heimat und die Unternehmenslandschaft spielerisch kennen lernen. Die Illustrationen sind von Grafikerin Bianka Behrami in drei Detailstufen ausgeführt. „So können sich die jungen Künstler aussuchen, ob sie lieber große Flächen auf dem Traktor oder winzige Details im großen Familienbild ausmalen möchten. So ein Malbuch habe ich mir als Kind gewünscht. Toll, dass ich es jetzt für meine Heimatregion umsetzen durfte“, sagt die Illustratorin, die selbst Mutter von drei Söhnen ist. Seit dem Kindertagesstätten und Grundschulen geschlossen sind, sind die Mittelsachsen-Malbücher sehr begehrt. Die Malvorlagen werden von der Infothek der Wirtschaftsförderung unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de heruntergeladen und per Mail unter regionalmanagement@landkreis-mittelsachsen.de kostenfrei bestellt. So waren die Bestände sehr schnell aufgebraucht. „Auf Grund der aktuellen Situation haben wir jedoch Nachschub bestellt, der nun pünktlich vor Ostern versendet werden kann“, sagt Hartmut Schneider, Referatsleiter Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung. „Wir hoffen so den kleinen Mittelsachsen und ihren Eltern die Zeit zu Hause etwas unterhaltsamer gestalten zu können.“ Auch Unternehmen können die Malbücher kostenfrei bestellen, um zum Beispiel die Doppelbelastung der Mitarbeiter im Homeoffice angenehmer zu gestalten.

Beratungsstellen arbeiten weiter – höhere Nachfrage

Die Beratungsstellen im Landkreis Mittelsachsen im Bereich Familien, der Gemeindepsychiatrie und Schulden haben in diesen Tagen erfahren in diesen Tagen eine erhöhte Nachfrage. „Trotz der aktuellen Regelungen im Zusammenhang mit Corona arbeiten diese unter Beachtung der erforderlichen Hygiene weiter“, so der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller und Leiter des Geschäftskreises Ordnung, Soziales und Gesundheit. Die Stellen sind flächendeckend in Mittelsachsen vertreten und bieten ihre Leistungen vor allem telefonisch an. Höllmüller: „Diese Zeit stellt für ganz viele Menschen eine riesige Belastung dar und die professionellen Mitarbeiter können Wege und Lösungen aufzeigen.“ Die Beratungsstellen seien in diesen Tagen ein ganz wichtiges Element der Daseinvorsorge und er bedankt sich bei den Trägern und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Engagement. Er betont abschließend: „Das sind ganz vertrauliche Gespräche, die geführt werden und stehen allen kostenlos zur Verfügung.“

Familienberatungsstellen

In Mittelsachsen gibt es drei Träger der Familienberatungssstellen. Sie bieten ihre Leistungen per Telefon oder E-Mail an. „Sie nutzen dabei das Telefon- oder wenn die Technik vorhanden ist- auch Videokonferenzen“, erklärt die Leiterin der Abteilung Jugend und Familie Heidi Richter. Die Beratungsstellen berichten über zunehmende Konfliktsituationen, weil sich alle Familienangehörigen auf engem Raum ohne Rückzugsmöglichkeiten miteinander befinden und Tagesstrukturen für die Kinder wie Schule und Kita momentan nicht verfügbar sind. Eltern mit Schulkindern haben auch zusätzlich die Aufgabenerledigung für die Schule zu begleiten „Hierdurch ergeben sich Überforderungssituationen für die Eltern“, erklärt Richter. Beziehungskrisen zwischen Eltern könnten schlimmer werden durch die permanente Anwesenheit beider Partner. Aber auch Existenzängste und finanzielle Nöte seien zunehmend Beratungsthemen in der aktuellen Situation.

Die Beratungsstelle der Diakonie in Freiberg ist per E-Mail über famber@diakonie-freiberg.de sowie unter der Telefonnummer 03731 482-100 von Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 12:00 und 13:00 bis 18:00 Uhr sowie am Freitag von 08:00 bis 14:00 Uhr erreichbar.

Die Beratungsstellen der Diakonie Rochlitz ist per Mail familienberatung@diakonie-rochlitz.de und telefonisch wie folgt zu erreichen:

  • Mittweida: 03727-9967530

  • Rochlitz: 03737-493131, 03737-493125

  • Burgstädt: 03724-15870

  • Frankenberg: Mittwoch und Freitag unter 037206-880443.

Die Beratungsstelle der Volkssolidarität Döbeln ist per Mail über eb-doebeln@volkssoli-doebeln.com sowie unter der Telefonnummer 03431 574764 erreichbar.

Richter betont, dass alle Leistungen in Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen weitergeführt werden. „Auszusetzen waren teilstationäre Leistungen zur Erziehung in Tagesgruppen sowie andere Gruppen wie Gruppenarbeit in der Erziehungsberatung“, so die Abteilungsleiterin. Hierzu zählen beispielsweise Trennungs- und Scheidungskindergruppen. Erzieherische Hilfen in Familien, wie die Sozialpädagogische Familienhilfe werden in unabweisbaren Einzelfällen weitergeführt mit dem unbedingt notwendigen Umfang. Im Vordergrund stünden auch hier Kontaktreduzierungen und damit die Vermeidung von Infektionsketten. Diese Fälle stimmt der Allgemeine Soziale Dienst mit den freien Trägern ab. „Die Palette an Leistungen reicht von notwendigen Telefonkontakten über Telefon- bzw. Videoberatung aber auch vor Ort-Besuchen, die vorzugsweise im Freien mit dem notwendigen Abstand stattfinden“, erklärt Richter abschließend.

Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen sowie Suchtberatungsstellen

In Mittelsachsen stehen ebenso mehrere Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen sowie Suchtberatungsstellen zur Verfügung. „Viele Bürger fühlen sich emotional belastet. Manche von ihnen kommen nicht zur Ruhe, schlafen schlecht oder fühlen sich einsam“, erklärt der Psychiatriekoordinator im Landratsamt Matthias Gröll. Auch für Menschen ohne psychologische Erkrankungen sei dies eine ungewöhnliche und mitunter schwierige Situation. Allgemein gibt er den Tipp, sich zu Hause den Tag anhand einer klaren Struktur zu organisieren. „Und wenn möglich, dann sollte man im Rahmen der Ausgangsregelungen rausgehen und sein Umfeld regelmäßig per Telefon oder mittels anderer Medien kontaktieren“, so Gröll.  Aber aus diesem Gefühl räumlicher Isolation könnten auch Krisen entstehen. Der Landkreis Mittelsachsen unterstütze und finanziere für solche Fälle ein Netzwerk von Beratungsstellen. Dort arbeiten ausgebildete Fachkräfte. „Die Gespräche unterliegen der Schweigepflicht“, unterstreicht Gröll. Dabei appelliert er, dass sich neben Betroffenen auch Verwandte, Bekannte und das Umfeld eines Menschen melden können, wenn sich dieser in einer Krisensituation befinden könnte. Derzeit rufen in der Regel Erwachsene im Alter bis 65 Jahren an, es gibt seltener Kontakte mit Menschen, die älter seien. Verstärkte Beratungen und Gespräche suchten Menschen mit Depressionen sowie Erfahrungen mit Erkrankungen im schizophren Formenkreis und Menschen mit Persönlichkeitsstörungen. „Die Gespräche können einen entlastenden Charakter haben, denn wir versuchen zu beruhigen und Vertrauen zu gewinnen beziehungsweise mit bekannten Klienten dieses aufrecht zu erhalten und zu stärken“, so Gröll. Außerdem geht es darum, bei den Kontakten eine Perspektive für die Zeit nach der Corona-Krise zu entwickeln.

Folgende Beratungsstellen können Interessierte anrufen:

Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen

  • Döbeln, Telefon  03431 678794,  
    Öffnungszeit: Mo – Fr 10:00 – 18:00 Uhr

  • Waldheim/Leisnig, Telefon 0172 3799872,
    Öffnungszeit: Mo – Fr 10:00 – 18:00 Uhr

  • Freiberg, Telefon 03731 482210,
    Öffnungszeit: Mo – Do 09:00 - 16:00 Uhr, Fr 08:00 – 14:00 Uhr

  • Mittweida, Telefon 03727 659003,
    Öffnungszeit: Mo – Fr 09:00 – 18:00 Uhr

Suchtberatungs- und -behandlungsstellen

  • Döbeln: Telefon 03431 71 26 24,
    Öffnungszeit: Mo – Fr 09:00 – 12:00 Uhr, 13:00 – 16:00 Uhr

  • Freiberg: Telefon 03731 482 220,
    Öffnungszeit: Mo – Do 08:00 – 18:00 Uhr, Fr 08:00 – 14:00 Uhr

  • Mittweida: Telefon 03727 930 579,
    Öffnungszeit: Mo, Mi, Fr 08:00 – 13:00 Uhr, Di und Do 13:00 – 18:00 Uhr

Der Sozialpsychiatrische Dienst (SpDi) des Gesundheitsamtes berät außerdem zu Behandlungs- und Hilfsmöglichkeiten. Über die Telefonnummer  03731 799-6961 kann eine Vermittlung zu diesem Dienst erfolgen. Weitere Ansprechpartner gibt es im Flyer des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Landkreises. Gröll betont, dass trotz Corona bei akuten psychischen Krisensituationen das Hilfesystem in gewohnter Weise funktioniert.

Schuldnerberatungstellen

Die Schuldnerberatungsstellen im Landkreis Mittelsachsen verzeichnen derzeit noch keine Zunahme an Gesprächen. „Aber sie rechnen in den kommenden Wochen mit einer Steigerung, da sich dann das geminderte Einkommen, beispielsweise durch Kurzarbeitergeld, bemerkbar mache“, heißt es aus der Abteilung Soziales. Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sind in Freiberg, Flöha, Mittweida, Döbeln und Rochlitz weiterhin erreichbar. Es laufe alles über das Telefon beziehungsweise bei den Unterlagen via Post und E-Mail.

Behindertenberatungsstellen:

Die Behindertenberatungsstellen in Rochlitz, Freiberg und Flöha sind ebenso weiterhin erreichbar. Sie haben ihren Besucherverkehr, wie andere Institutionen eingestellt. Direkte Kontakte gibt es nur bei dringenden Notfällen und dann unter der Beachtung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen.  

Frauenschutzhaus:

Der Landkreis Mittelsachsen verfügt über eine Frauenschutzeinrichtung. Die Mitarbeiterinnen der Einrichtung sind auch in Corona-Zeiten unter der bekannte Nummer 03731 22561 erreichbar und sichern die Begleitung von gewaltbetroffenen Frauen ab. Zum momentanen Zeitpunkt erhalten zwei  Frauen mit ihren Kindern Hilfe und Unterstützung. Dabei wurden auch im täglichen Umgang Maßnahmen getroffen, um das Risiko einer Infektion zu verringern. Hierzu gehören beispielsweise Abstandsregelungen und die Händehygiene. Die Gleichstellungsbeauftragte im Landkreis Annett Schrenk ist dankbar für das Engagement der Einrichtung: „Es gibt aus ganz Deutschland Meldungen von häuslicher Gewalt aufgrund der Ausgangsbeschränkungen. Ich bin sehr froh, dass es im Landkreis ein solches Haus gibt und sich Frauen im Notfall schnell und direkt hinwenden können.“

Gefälschte E-Mail an Arbeitgeber zum Kurzarbeitergeld im Umlauf

Aktuell erhalten Arbeitgeber und Unternehmen bundesweit unseriöse E-Mails, die unter der E-Mailadresse kurzarbeitergeld@arbeitsagentur-service.de versandt werden. In der E-Mail wird der Arbeitgeber unter anderem aufgefordert, konkrete Angaben zur Person, zum Unternehmen und zu den Beschäftigten zu machen, um Kurzarbeitergeld zu erhalten.

Im Absender ist keine Telefonnummer für Rückfragen angegeben.

  • Arbeitgeber sollen auf keinen Fall auf die E-Mail antworten, sondern diese umgehend löschen.

  • Die Bundesagentur ist nicht Absender dieser E-Mail.

  • Die BA fordert Arbeitgeber auch nicht per E-Mail auf, Kurzarbeitergeld zu beantragen.

 Informationen zur Beantragung von Kurzarbeitergeld erhalten Betriebe telefonisch unter der zentralen gebührenfreien Hotline für Arbeitgeber 0800 4 5555 20. Kurzarbeitergeld kann nur über eine Anzeige zum Arbeitsausfall durch den Arbeitgeber erfolgen. Arbeitgeber können Kurzarbeitergeld telefonisch oder online anzeigen. Der Vordruck zur Anzeige und alle Informationen zum Kurzarbeitergeld sind auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit www.arbeitsagentur.de/m/corona-kurzarbeit/ veröffentlicht. Weitere aktuelle Informationen sind hier zu finden: www.arbeitsagentur.de/sachsen

TU Bergakademie Freiberg beginnt Sommersemester mit Online-Vorlesungen

Aufgrund der Corona-Krise befindet sich die Universität derzeit im präventiven Standby-Betrieb. Für die über 4 000 Studierenden bedeutet dies, dass alle Vorlesungen und Kurse ab dem 6. April ausschließlich online stattfinden. Eine Präsenz in den Hörsälen ist mindestens bis zum 4. Mai nicht möglich und erforderlich. Mit den Maßnahmen möchte die TU Freiberg ihren Studierenden trotz der Beeinträchtigungen ein erfolgreiches – wenn auch besonderes – Sommersemester ermöglichen.

Die digitalen Lehrangebote stehen den Studierenden auf der Online-Plattform der sächsischen Universitäten, dem Bildungsportal Sachsen, in einem passwortgeschützten Bereich zur Verfügung. Neben Video- oder Audio-Aufzeichnungen der über 200 Dozentinnen und Dozenten finden die Studierenden dort auch zusätzliches Lehrmaterial, wie Übungen oder weiterführende Unterlagen zum Selbststudium. Außerdem setzt Urs Peuker, der als Prorektor zusammen mit den Fakultäten die digitalen Lehrangebote an der Universität weiterentwickelt, auf sogenannte digitale Klassenzimmer in Form einer Videokonferenz. Dort können die Studierenden ohne Zeitverzögerung mit den Lehrenden und Mitlernenden in Interaktion treten, Fragen stellen und sofort Antworten erhalten.

Um auch die Lehrenden bestmöglich auf die neuen Online-Formate vorzubereiten, bietet die Koordinationsstelle E-Learning der Hochschule umfangreiche Schulungen und Weiterbildungsangebote an. Sobald die von Bund und Ländern ergriffenen Maßnahmen zur Prävention der Verbreitung des Coronavirus gelockert werden, gehen die Online-Vorlesungen der TU Bergakademie Freiberg in Präsenz-Lehrveranstaltungen über. Der Wechsel wird nach aktuellem Stand jedoch nicht vor dem 4. Mai erfolgen.

Weitere Infos unter www.tu-freiberg.de

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news-3548 Wed, 01 Apr 2020 18:14:28 +0200 Corona-Lage am 1. April /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-1-april-1.html Die Themen: 109 bestätigte Fälle und die Aufschlüsselung nach Altkreisen, die Corona-Ambulanz in Freiberg hat neue Öffnungszeiten, Tipps der Wirtschaftsförderung zu Soforthilfe und Lohnersatz und es gibt einen Hinweis der Kfz-Zulassungsstelle. Die Themen: 109 bestätigte Fälle und die Aufschlüsselung nach Altkreisen, die Corona-Ambulanz in Freiberg hat neue Öffnungszeiten, Tipps der Wirtschaftsförderung zu Soforthilfe und Lohnersatz und es gibt einen Hinweis der Kfz-Zulassungsstelle. In Mittelsachsen gibt es 109 nachgewiesene Corona-Fälle, das sind sieben mehr als gestern. Vier neue Erkrankte wohnen im Altkreis Freiberg,  zwei im Altkreis Döbeln und eine Person im Altkreis Mittweida. Immer wieder erreichen die Landkreisverwaltung von Bürgern und Medien Rückfragen, warum keine Zahlen der Betroffenen in den Gemeinden genannt werden. „Wir möchten unbedingt vermeiden, das Rückschlüsse auf mögliche Erkrankte gezogen werden könnten – gerade in kleineren Gemeinden“, erklärt Landrat Matthias Damm. Damit sollen in jedem Fall Persönlichkeitsrechte gewahrt werden. Außerdem tangiert das Thema die ärztliche Schweigepflicht. Es gibt in 33 von 53 Städten und Gemeinden im Landkreis bestätigte Fälle. Bei einem Drittel davon gibt es nur einen bestätigten Fall. Nach heutigem Stand gibt es in keinem Ort in Mittelsachsen anhand der Einwohnerzahl eine exorbitant hohe Fallzahl. 13 Städte und Gemeinden haben zwei bis vier Fälle und somit haben neun Städte und Gemeinden mehr als vier Fälle. Der Landrat stellt in Aussicht, dass bei steigenden Fallzahlen die Städte und Gemeinden einzeln ausgewiesen werden und damit eine mögliche Zuordnung ausgeschlossen ist. Das Gesundheitsamt ordnete bis für 369 Personen eine Quarantäne an, 25 haben diese heute verlassen. Landrat Matthias Damm betont zum Abschluss: „Wichtig ist, dass sich alle konsequent an die Hygienehinweise bzw. die erlassenen Regelungen halten – unabhängig von eventuellen Fall- beziehungsweise Kontaktzahlen im Ort.“

Nach Altkreisen aufgeschlüsselt die 109 bestätigten Fälle:

  • Altkreis Mittweida 33

  • Altkreis Freiberg 50

  • Altkreis Döbeln 26

Corona-Ambulanz in Freiberg mit neuen Öffnungszeiten

Nach Mitteilung der Vereinigten Gesundheitseinrichtungen Mittelsachsen GmbH sei die ambulante Corona-Teststelle weniger nachgefragt als erwartet, sodass die Öffnungszeiten ab morgen anpasst werden. Sie befindet sich am Kreiskrankenhaus Freiberg und hat von Montag bis Freitag von 09:00 bis 14:00 Uhr und am Samstag und Sonntag von 09:00 bis 13:00 Uhr geöffnet. „An dieser Stelle möchten wir ein großes Lob an die Mitarbeiter der Fieberambulanz und auch an unsere Patienten aussprechen, die sich geduldig zeigen und auch mit dem nötigen Abstand zueinander warten, bis sie aufgerufen werden“, heißt es in der Mitteilung. Die Vereinigte Gesundheitseinrichtungen weisen erneut darauf hin, dass lediglich jene Patienten als Corona-Verdachtsfälle gelten, die maximal 14 Tage vor Symptombeginn Kontakt mit einem bestätigten Fall hatten und akute Atemwegserkrankungen aufweisen. Nur bei diesen Personen erfolgt auch ein Abstrich. Für all jene, die nicht unter diese Kriterien fallen, erhöht sich im Gegensatz das Risiko an Corona zu erkranken, wenn Sie „unnötig“ einen Bereich aufsuchen, der eine erhöhte Infektionsquelle darstellt. Als Beispiel wurde in der Mitteilung eine Corona-Teststelle genannt.

Mehr dazu im Internetauftritt des Krankenhauses Freiberg.

Über 500 Dankeschön-Osternester in Mittelsachsen

Am 19. März startete die Nestbau-Zentrale eine Dankeschön-Aktion. Seitdem können  kostenfrei Bastelvorlagen für kleine Osternester bestellt werden. Liebevoll befüllt sagen diese Nester denjenigen Mittelsachsen danke, die die Versorgung in der aktuellen Situation aufrecht erhalten. Ganz nach Osterhasenart können die Nester dabei  dem Landwirt von nebenan, der Verkäuferin im Supermarkt oder dem Hausärzteteam geschenkt werden. „508 Mal sagten bereits große und kleine Mittelsachsen mit den Osternestern Danke. Die Nestbau-Zentrale erhält sogar Bilder von den begeisterten Bastlern. Ein Freiberger Grundschulhort bastelte mit den 15 notzubetreuenden Kindern für deren Eltern, die in verschiedenen systemrelevanten Berufen arbeiten die Nester. Mitarbeiter, die im Homeoffice arbeiten, bekommen die Dankeschönnester sogar von Kollegen mit der Post nach Hause geschickt", freut sich Dr. Lothar Beier. Auch über die Grenzen Mittelsachsens hinaus wurden die Bastelvorlagen verschickt, denn die Nestbau-Zentrale erhielt auch Anfragen aus Chemnitz und Dresden. Das Nestbau-Team nutzt so die Möglichkeiten die Serviceleistungen für potentiellen Rückkehrer oder Pendler vorzustellen. Die Bastelvorlage kann weiterhin unter info@nestbau-mittelsachsen.de oder telefonisch unter 03731 799-1491 bestellt werden.

Tipp des Referates Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung: Soforthilfe und Lohnersatz

Kleine Unternehmen und Selbstständige erkundigen sich an der Corona-Hotline des Landkreises und schildern dabei ihre individuelle Situation. Oft ist besonders den Soloselbstständigen nicht ganz schlüssig, welche Hilfeleistung sie in Anspruch nehmen können. Die Soforthilfe des Bundes ist in dem Zusammenhang eine Unterstützung für die Liquidität des Unternehmens, was Fixkosten wie Miete oder Leasing betrifft. Es handelt sich dabei nicht um eine Lohnersatzleistung. Hierfür kommen für Angestellte das Kurzarbeitergeld oder die Entschädigung für Verdienstausfälle, die entstehen, wenn Kinder betreut werden müssen, in Betracht. Letzteres kann ein Selbstständiger ebenfalls in Anspruch nehmen. Die Anträge für diese Leistung muss jeweils der Arbeitgeber bzw. der Selbstständige für sich selbst stellen. Das Kurzarbeitergeld wird über die Agentur für Arbeit beantragt und gilt auch für Azubis. Die Entschädigungsleistung für den Verdienstausfall infolge der Kinderbetreuung zahlt die Landesdirektion Sachsen aus. Eine Übersicht mit den Hinweisen auf Ansprechpartner und Antragsunterlagen gibt es unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de.

Erreichbarkeit der Fahrerlaubnisbehörde:

Die Fahrerlaubnisbehörde im Landratsamt ist von Montag bis Freitag von 07:30 bis 12:00 Uhr sowie am Dienstag und Donnerstag von 13:00 bis 16:00 Uhr erreichbar. Sie sichert derzeit die eingeschränkte Bearbeitung dringlicher Fälle in der Hauptstelle in Döbeln ab. Der Zutritt erfolgt ausschließlich nach telefonischer Terminabsprache/Terminbestätigung :

  • Servicehotline: 03731 799-1454

  • E-Mail service-fahrerlaubnisbehoerde@landkreis-mittelsachsen.de

Dringliche Fälle sind Verlängerungen der Gültigkeit von Fahrerlaubnissen (LKW, Bus, Fahrgastbeförderung) und der Schlüsselzahl 95, die bis zum 30. April 2020 ablaufen sowie die Ausstellung von Ersatzdokumenten, wenn diese zur Berufsausübung benötigt werden (Kraftfahrer im Fernverkehr).

Hinweis der Kfz-Zulassungsstelle

Seit dem 24. März 2020 ist der Zutritt zur Kfz-Zulassungsbehörde Mittelsachsen an den drei Standorten vorerst nur noch nach telefonischer Terminvereinbarung für Autohändler und Zulassungsdienste gestattet wird. Ohne Termin erfolgt kein Einlass.

Hotline für Terminvereinbarungen

  • Dienststelle Döbeln: 03731 799-1351

  • Diensstelle Freiberg: 03731 799-3616

  • Dienststelle Mittweida: 03731 799-6683

Zentrale Telefon-Nr. Kfz-Zulassungsbehörde: nur für Fachfragen, keine Terminvereinbarungen – 03731 799-6633

Die nachstehenden Vorgänge werden aktuell nicht zur Bearbeitung angenommen:

  1. externe Abmeldungen (Fahrzeuge aus anderen Zulassungsbezirken abmelden)

  2. Erteilung Ausfuhr-Kennzeichen

  3. Erteilung Kurzzeitkennzeichen

  4. Erteilung 07er Oldtimerkennzeichen sowie H-Kennzeichen (inkl. Oldtimerzulassungen; Technikänderungen)

  5. Erteilung 06er Händlerkennzeichen sowie Verlängerung Fahrzeugscheinhefte (generelle Ausnahme: abgelaufene Fahrzeugscheinhefte behalten ihre Gültigkeit zunächst bis zum 19. April 2020)

  6. Zulassungen von Gebrauchtfahrzeugen ohne Dokumente (sogenannte Scheunenfunde)

  7. Keine zusätzlichen Motorräder/Quads bzw. nicht erforderliche Anhänger

  8. Änderung Halterdaten (laufende Änderungsfristen werden zunächst bis zum 19. April 2020 ausgesetzt)

  9. Änderung technischer Daten (laufende Änderungsfristen werden zunächst bis zum 19. April 2020 ausgesetzt)

  10. Ausstellung von Ersatzdokumenten

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news-3541 Tue, 31 Mar 2020 17:36:47 +0200 Corona-Lage am 31. März /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-31-maerz-1.html In Mittelsachsen gibt es den ersten Todesfall. 102 Personen in Mittelsachsen sind infiziert. Sachsen verlängert die Ausgangsbeschränkungen und in diesem Jahr gibt es kein Sommertheater in Kriebstein. In Mittelsachsen gibt es den ersten Todesfall. 102 Personen in Mittelsachsen sind infiziert. Sachsen verlängert die Ausgangsbeschränkungen und in diesem Jahr gibt es kein Sommertheater in Kriebstein. Im Landkreis gibt es den ersten Todesfall. Es handelt sich dabei um einen 72-jährigen Mann mit Vorerkrankung. Laut Gesundheitsamt ist das Virus bei 102 Personen nachgewiesen worden. Drei der neu erkrankten Personen leben im Altkreis Döbeln, zwei im Altkreis Freiberg und eine Person im Altkreis Mittweida. Insgesamt hat das Gesundheitsamt in 353 Fällen eine Quarantäne angeordnet. Zwei Personen befinden sich nicht mehr in Quarantäne

Sachsen verlängert Ausgangsbeschränkungen

Sachsen verlängert die bestehenden Ausgangsbeschränkungen bis zum 20. April. Eine entsprechende Rechtsverordnung tritt dazu morgen in Kraft. „Anhand der steigenden Erkrankungszahlen sei dies zu erwarten gewesen“, erklärt Landrat Matthias Damm, der diesen Schritt nachvollziehen kann. Das Ziel sei weiterhin die Ausbreitung der Erkrankung zu verlangsamen. Damm: „Es ist weiterhin ein Einschnitt für die Bevölkerung im täglichen Leben und verlangt viel Disziplin. Ich danke sehr, dass sich der deutlich überwiegende Teil der Mittelsachsen an diese Bestimmungen bisher gehalten habe.“ Wie nachhaltig sich diese Krise auswirke auf den Landkreis könne man erst im Nachgang sehen. Aber die Sorgen der Menschen, der Unternehmen und deren Beschäftigte sowie zahlreichen Vereine und Institutionen sei groß. Diese sind sehr unterschiedlich. „Wir spüren das immer an unserer Hotline. Es gibt Ängste vor der Erkrankung und auch Existenzsorgen, aber auch viele Fragen zu einzelnen Regelungen.“ Daher sind zahlreiche Fachbereiche im Landratsamt an dieser Hotline beteiligt, um gezielte und möglichst genaueste Angaben zu machen. Zahlreiche Fragen erreichen das Landratsamt auch über die E-Mail-Adresse: corona@landkreis-mittelsachsen.de Wichtig sei das Signal, dass es Hilfsprogramme des Bundes- und der Landespolitik gibt, die sukzessive greifen und wo auch nachgesteuert werden soll. Dennoch sieht Damm diese kommenden drei Wochen als eine große Herausforderung für die Menschen im Kreis: „Das Osterfest im Kreise der Familie und Freunde als ein Höhepunkt des Jahres kann nicht so gefeiert werden, weiterhin haben Gaststätten und Restaurants sowie Kultureinrichtungen geschlossen. Wir alle sind ungewohnt eingeschränkt, aber wir müssen hier den gesamtgesellschaftlichen Blick haben zum Schutz der Gesundheit und ich hoffe die Einwohnerinnen und Einwohner wirken weiterhin an dieser Aufgabe mit, so wie bisher.“

Sozialministerin Petra Köpping erklärte zur neuen Rechtsverordnung in einer Presseinformation: „Das Verlassen der häuslichen Unterkunft bleibt ohne triftigen Grund untersagt. Zu den triftigen Gründen zählen weiterhin der Arbeitsweg sowie der Weg zur Kindernotbetreuung.“ Wege zum Einkaufen blieben weiterhin erlaubt, zudem Abhol- und Lieferdienste, auch im Rahmen von ehrenamtlicher Tätigkeit. Weiter dürften Bürgerinnen und Bürger das Haus für Arztbesuche und medizinische Behandlungen verlassen. Angepasst wurde laut Köpping die Regelung zu Sport und Bewegung an der frischen Luft. Auch hier gelte, dass die Bewegung draußen vorrangig im Umfeld der häuslichen Umgebung allein, in Begleitung des Lebenspartners oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts erfolgen sollte. „Im Ausnahmefall ist das aber auch mit einer weiteren, nicht im Hausstand lebenden Person, erlaubt. Diese Ausnahme stellt aber keine Regel da. Gemeint sind vor allem die Begleitung von alleinstehenden Seniorinnen und Senioren, die sonst nicht mehr das Haus verlassen", erklärt die Sozialministerin. Erlaubt ist künftig auch der Besuch mobiler Verkaufsstände unter freiem Himmel oder in Markthallen für Lebensmittel, selbsterzeugte Gartenbau- und Baumschulerzeugnisse sowie Tierbedarf, sofern durch geeignete Abstände zwischen den Verkaufsständen ein Mindestabstand der Besucher an den Ständen von zwei Metern gewährleistet ist. Weiterhin ist es möglich zur unabdingbaren Versorgung von Haustieren die Wohnung zu verlassen. Auch die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen, sowie die Begleitung Sterbender sowie Beerdigungen im engsten Familienkreis, wobei die Anzahl 15 Personen nicht überschreiten darf.

Bis auf wenige Ausnahmen wird dagegen der Besuch in Alten- und Pflegeheimen, Einrichtungen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften und Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen, in Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen gänzlich untersagt.

Ausgenommen vom Verbot sind Besuche von engsten Angehörigen auf Geburts-, Kinder- und Palliativstationen sowie Hospize und Besuche zur Sterbebegleitung naher Angehöriger.

Ebenfalls ausgenommen vom Verbot sind notwendige Besuche von Mitarbeitern des Jugendamtes einschließlich des ASD (Allgemeiner Sozialdienst), des Amtsvormundes und Besuche durch Personensorgeberechtigte beziehungsweise von diesen Bevollmächtigen bei Vorliegen eines dringenden medizinischen Notfalls. Diese Personen haben ihren Besuch im Vorfeld im Einvernehmen mit der Einrichtungsleitung abzustimmen.

„Wer bei Kontrollen durch die Ordnungsbehörden auf der Straße angetroffen wird, muss die Gründe benennen, warum er sich außer Haus aufhält“, heißt es in der Mitteilung der Staatsregierung. Dies könne durch Vorlage einer Arbeitgeberbescheinigung, eines Betriebs- oder Dienstausweises oder durch mitgeführte Personaldokumente erfolgen. „Die Polizei und die Ordnungsbehörden kontrollieren mit Augenmaß aber konsequent", sagte Innenminister Professor Roland Wöller heute in Dresden.

Im Rahmen der neuen Rechtsverordnung hat sich die Sächsische Staatsregierung deshalb heute auf die Erstellung eines Bußgeldkataloges zu Eindämmung des Corona-Virus in Sachsen geeinigt.

Folgende drei wesentliche, häufige Verstöße und die dazugehörigen Regelsätze beziehungsweise Bußgelder wurden festgelegt.

  1. § 2 Abs. 1 VO: Verlassen der häuslichen Unterkunft ohne triftigen Grund.
    Bußgeld: 150 Euro

  2. § 3 Nr. 1 - 3 VO: Verstoß gegen Besuchsverbot   
    Bußgeld (für Besuchenden): 500 Euro

  3. § 3 Nr. 3 VO Überschreitung der in der Rechtsverordnung vorgegebenen angegebenen Personenzahl
    Bußgeld (für verantwortliche Einrichtungsleitung): 500 bis 1.000 Euro - je nach Einrichtungsgröße

„Auch bei den Bußgeldern gilt der Grundsatz: Augenmaß und Verhältnismäßigkeit. So kann beispielsweise auch ein Verwarngeld zwischen fünf und 55 Euro ausgesprochen werden“, heißt es in der Mitteilung. 

Weitergehende Informationen zur Lage in Sachsen gibt es hier: www.coronavirus.sachsen.de

Einschränkungen im Zugverkehr

Im Zugverkehr in Mittelsachsen gibt es ab Mittwoch Einschränkungen. Diese betrifft den Regionalexpress 3 (RE 3) zwischen Dresden und Hof. Es entfallen, bis auf einen Zug morgens (04:52 ab Dresden) und einen in der nachmittäglichen Hauptverkehrszeit (14:27 ab Hof), die Fahrten des RE 3 im Abschnitt Dresden – Zwickau. Als Alternative können die Fahrgäste stündlich die Regionalbahn (RB) 30 nutzen, die ab Zwickau Richtung Hof als RE 3 weiter verkehrt. Diese Änderungen gelten ab morgen bis mindestens zum 19. April. Zudem enden die Züge der S 3, die regulär bis Freiberg fahren, bereits in Tharandt. Die Züge der RB 45 (Chemnitz – Elsterwerda) fahren weiterhin planmäßig. Der Stundentakt zwischen Leipzig und Döbeln der Regionalbahn 110 bleibt erhalten. Fahrkarten können aus Sicherheitsgründen nicht mehr direkt bei dem Personal im Zug erworben werden. Die Fahrscheine sind im Vorverkauf an den Fahrkartenautomaten oder Kundencentern sowie online erhältlich. Die MRB-Kundencenter in Chemnitz und Zwickau sind aktuell zu leicht geänderten sowie die Partneragentur in Mittweida zu den gewohnten Zeiten geöffnet. In den MRB-Kundencentern können auch telefonisch Fahrkarten bestellt und auf dem Postwege zugesandt werden. Alle weiteren MRB-Kundencenter und Partneragenturen sind bis auf Weiteres geschlossen. Generell gilt weiterhin, dass der Zustieg in die Züge der Mitteldeutschen Regiobahn nur mit gültiger Fahrkarte erlaubt ist. Den detaillierten Fahrplan sowie weitergehende Informationen erhalten Fahrgäste auf der Webseite (www.mitteldeutsche-regiobahn.de) und der 24h-Service Nummer: 0341 231898288 (Ortstarif).

Neue Gebühren im Rettungsdienst ab morgen

Zum 1. April tritt die 1. Änderungssatzung über die Erhebung von Gebühren für die Durchführung der Notfallrettung und des Krankentransportes im Landkreis Mittelsachsen in Kraft. Sie wurde im elektronischen Amtsblatt heute veröffentlicht und ist eine Eilentscheidung des Landrates, die aufgrund des ausgefallenen Kreistages erforderlich wurde. Für den Einsatz eines Krankentransportwagens (KTW) beträgt die Gebühr künftig 240,30 Euro statt bisher 145,90 Euro, für einen Rettungswagen (RTW) 710,20 Euro statt 424,10 Euro sowie für ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) 369 Euro statt bisher 217,70 Euro. „Zu zahlen haben diese Gebühren Personen, die nicht in den gesetzlichen Krankenversicherungen versichert sind“, erklärt Steffen Kräher, Leiter der Abteilung Ordnung, Sicherheit und Veterinärwesen im Landratsamt Mittelsachsen. Der Kalkulation liegen unter anderem die gestiegenen Personalkosten der Leistungserbringer sowie die Einsatzzahlen aus dem Jahr 2018 zu Grunde. Demzufolge gab es 29 733 KTW-, 30 551 RTW- sowie 13 000 NEF-Einsätze.

Kein Sommertheater in Kriebstein:

In diesem Jahr wird das Mittelsächsische Theater die Seebühne Kriebstein nicht mit einem großen Sommertheater bespielen. „In diesen Tagen müssten die intensiven Proben anlaufen mit unmittelbarem Kontakt der Künstler und das ist bei der derzeitigen Situation nicht vertretbar“, erklärt Landrat Matthias Damm, der Vorsitzender des Aufsichtsrates des Theaters ist. Es sei sehr bedauerlich und ein Verlust im Veranstaltungskalender in Mittelsachsen. Geplant war die „Csárdásfürstin“. Nicht ausgeschlossen sei kurzfristige kleinere Veranstaltungen zu initiieren. Die „Csárdásfürstin“ soll nun im Sommer 2021 ihre Premiere feiern. Die bereits gekauften Karten für die „Csárdásfürstin“ 2020 behalten ihre Gültigkeit für die auf den Sommer 2021 verschobene Produktion. Sobald die Veranstaltungen für den Sommer 2021 feststehen, werden diese Karteninhaber von den Theaterkassen über ihren neuen Termin telefonisch informiert. In einem Brief an das Publikum auf der Internetseite informiert das Haus über seine derzeitige Tätigkeit. „Wir befinden uns in Entscheidungsprozessen auch darüber, welche der jetzt nicht realisierten Angebote unseres  Spielplans in die nächste Spielzeit verlegt werden können, aber auch, welche leider entfallen müssen“, heißt es in dem Brief. Derzeit sieht es aber so aus, dass mit den Inszenierungen von „Don Pasquale“, „Zwei Lügen, eine Wahrheit“ und „Sommernachtstraum“ den Premieren-Auftakt der neuen Spielzeit zu gestalten.

Hinweis des Referates Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung: 

Die Sächsische Aufbaubank stellt den Antrag auf Soforthilfe für kleine Unternehmen und Soloselbstständige jetzt auch im PDF-Format zur Verfügung. Damit ist neben der Beantragung im SAB-Förderportal auch der Postversand möglich. Alle Infos dazu gibt es unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de.

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news-3524 Mon, 30 Mar 2020 17:49:00 +0200 Winterdienst im Einsatz /das-amt/neuigkeiten/winterdienst-im-einsatz-3.html Die Fahrzeuge des Winterdienstes der Straßenmeistereien waren in ganz Mittelsachsen im Einsatz.  Die Fahrzeuge des Winterdienstes der Straßenmeistereien waren in ganz Mittelsachsen im Einsatz.  Seit gestern bis heute Morgen wurden rund 61 Tonnen Salz von 28 Fahrzeugen auf die Straßen gebracht. Somit liegt der Verbrauch seit Oktober bei 4 549 Tonnen an Streusalz, rund 5 500 Tonnen sind den sechs Straßenmeistereien noch eingelagert.

Insgesamt betreuen die Meistereien in Brand-Erbisdorf, Freiberg, Hainichen, Mühlau, Rochlitz und Döbeln ein rund 1 600 Kilometer langes Netz an Bundes-, Staats- und Kreisstraßen.

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news-3529 Mon, 30 Mar 2020 15:42:42 +0200 Corona-Lage am 30. März /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-30-maerz.html Heute in der Meldung: Unternehmen können Soforthilfe beantragen, der Kreissportbund berät online und in Mittelsachsen wurden bisher 96 Personen positiv auf Corona getestet.  Heute in der Meldung: Unternehmen können Soforthilfe beantragen, der Kreissportbund berät online und in Mittelsachsen wurden bisher 96 Personen positiv auf Corona getestet.  In Mittelsachsen gibt es 96 bestätigte Fälle. Erkrankt sind laut Statistik des Gesundheitsamtes drei Personen aus dem Raum Freiberg, vier Personen aus dem Raum Mittweida und vier Personen aus dem Raum Döbeln. Sie sind zwischen 25 und 82 Jahre alt.

Unternehmen sollten nach vorn schauen – SAB schaltet Soforthilfe-Anträge online

Das Coronavirus beeinflusst das Wirtschaftsleben immens. Viele kleine, mittlere und große Unternehmen sind wirtschaftlich stark betroffen und verunsichert. „Der Bund und der Freistaat Sachsen haben ein Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht, das betroffenen Unternehmen helfen soll“, sagt Dr. Lothar Beier. Zum Geschäftsbereich des ersten Beigeordneten gehört auch das Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung. Auf der Internetseite www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de gibt es einen Fragen-Antworten-Katalog, der unter anderem auch über Unterstützungsmöglichkeiten für Unternehmen und Fachkräfte informiert. Im Rahmen der Soforthilfe gewährt der Bund bis 9.000 Euro Einmalzahlung für drei Monate für Unternehmen mit bis zu fünf Vollzeitbeschäftigten, 15.000 Euro bei zehn Beschäftigten. Falls der Vermieter die Miete reduziert, kann die so nichtausgeschöpfte Soforthilfe für zwei weitere Monate eingesetzt werden. Die Firma muss die wirtschaftlichen Schwierigkeiten durch Corona versichern. Die Mittel werden über den Freistaat ausgereicht, die Anträge sind bei der Sächsischen Aufbaubank zu stellen.

„Sachsen hilft sofort“ ist darüber hinaus ein Soforthilfe-Darlehen des Freistaates Sachsen. Es dient zur Unterstützung von Einzelunternehmern, (Solo-)Selbstständigen, Kleinstunternehmen und Freiberuflern, die durch die Ausbreitung des Coronavirus unverschuldet Umsatzrückgänge zu verzeichnen haben. Das Darlehen kann zum Beispiel für einen Kleinstunternehmer mit bis zu fünf Mitarbeitern 50.000 Euro betragen. Einen Antrag auf die Sächsische Soforthilfe können die genannten Unternehmen bei der Sächsischen Aufbaubank stellen, wenn das  Unternehmen eine Betriebsstätte in Freistaat Sachsen hat und der Jahresumsatz eine Million Euro nicht übersteigt. Das Darlehen ist für die gesamte Laufzeit von zehn Jahren zinslos und in den ersten drei Jahren tilgungsfrei. Das Sachsen-Darlehen ist nachrangig zu bewerten, somit führt es nicht zur Überschuldung.

Beide Unterstützungen sind miteinander kombinierbar, die Antragsunterlagen unter www.sab.sachsen.de eingestellt. Ansprüche auf Entschädigungsleistungen bestehen nur, wenn eine Quarantäne behördlich angeordnet wurde. Das ist im Allgemeinen der Fall, wenn eine Infektion nachgewiesen und das Unternehmen daraufhin nicht weitergeführt werden darf.

Die Übersicht unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de informiert darüber hinaus zu Steuererleichterungen und über Bürgschaftsprogramme, deren Handhabung zur Liquiditätssicherung gelockert wurde.

„Das Wichtigste ist es momentan nicht panisch, sondern umsichtig zu handeln“, sagt der Kreisentwicklungschef weiter. „Unternehmen sollten besonders in der aktuellen Lage nach vorn schauen. Dazu gehört auch zu prüfen und abzuwägen, welche staatlichen Leistungen in Anspruch genommen werden. Es ist zwar richtig Liegengebliebenes aufzuarbeiten, ebenso notwendig ist aber die Betrachtung des Ist-Standes unter den gegebenen Voraussetzungen. Kommunizieren Sie mit Lieferanten, Geschäftspartnern und Kunden, die alle aktuell in der gleichen Lage sind. Suchen Sie neue Geschäftsmodelle, Nischen und Netzwerke, denn auch eine Zeit nach Corona wird kommen“, rät Dr. Lothar Beier den Unternehmen weiter. „Es gibt momentan viele positive Beispiele unternehmerischen Tuns in kleinen und großen Betrieben, die durchaus Hoffnung machen.“ Mit der stetig wachsenden Zahl an teilweise gemeinsamen Onlineshops mittelsächsischer Händler und Produzenten und der Herstellung von medizinischen Verbrauchsgütern wie Desinfektionsmittel oder Mundschutzmasken oder dem Lieferservice von Speisen und Waren des täglichen Bedarfs , führt er nur drei Beispiele an.

Mobile Verkaufsstände können ab Mittwoch öffnen

Mobile Verkaufsstände unter freiem Himmel und in Markthallen, die dem Verkauf von Lebensmitteln, selbst erzeugten Gartenbau- und Baumschulerzeugnissen sowie Tierbedarf dienen, dürfen ab Mittwoch in Sachsen öffnen. Darauf verständigte sich die Staatsregierung.

„An den mobilen Verkaufsständen gilt, was derzeit überall Gebot der Stunde ist: Mindestens zwei Meter Abstand halten und genauestens auf Hygiene achten“, wird Sachsens Landwirtschaftsminister Wolfram Günther in einer Mitteilung zitiert. 

Unverändert davon können selbst produzierende und vermarktende Gartenbaubetriebe und Baumschulen für den Verkauf öffnen.

Kreissportbund berät online

Der Kreissportbund berät seine Mitglieder nun online. Ab morgen 18:00 Uhr bietet der Verband jeweils zweimal in der Woche die Möglichkeit, mit anderen Vereinsvertretern zu unterschiedlichen Themen der Vereinsarbeit in den Austausch zu kommen und gemeinsam beraten zu werden. In dieser Woche ist die Vereinssatzung das Thema. Der zweite Termin dazu ist am 2. April um 16:00 Uhr. Die Mitglieder können sich bei Vereinsberaterin Wella Oehme per E-Mail wella.oehme@ksb-mittelsachsen.de oder telefonisch unter 03731 16333-44 anmelden. Sie versendet dann die notwendigen Zugangsdaten. Auch Wünsche und Anregungen für zukünftige Themen der Online-Sitzungen nimmt Beraterin entgegen.

Das Jobcenter Mittelsachsen informiert

Die spürbaren Auswirkungen auf Wirtschaft und Beschäftigung betreffen viele Erwerbstätige aber auch Kleinunternehmen und sogenannte Soloselbständige. Dazu hat der Gesetzgeber ein neues Gesetz zum für den erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung und zum Einsatz und zur Absicherung sozialer Dienstleister aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2 (Sozialschutz-Paket) auf den Weg gebracht. Gern informiert das Jobcenter dazu. Zu den bereits veröffentlichten Telefonnummern gibt es seit heute eine weitere kostenfreie Hotline für Fragen von Kleinunternehmen und Soloselbständigen. Folgende Telefonnummern für Fragen und Anliegen der Bürger im Landkreis Mittelsachsen stehen von Montag bis Freitag in der Zeit  08:00 bis 18:00 Uhr  zur Verfügung:

  • 03727 9966 900 Servicerufnummer für alle Kundenanliegen

  • 03727 9966 225 Zusätzliche Hotline für alle Fragen rund um SGB II Leistungen

  • 0800 4 5555 23 kostenlose Hotline für Kleinunternehmen und Soloselbständige

Hinweis der Wirtschaftsförderung:
Bis morgen müssen Unternehmen, die im März Arbeitsausfall hatten und Kurzarbeit eingeführt haben, bei der Bundesagentur für Arbeit einen entsprechenden Antrag auf Kurzarbeitergeld für März stellen. 

Hotline auch morgen erreichbar

Die Hotline des Landratsamtes zu Corona ist montags, mittwochs und freitags von 09:00 bis 16:00 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 09:00 bis 18:00 Uhr besetzt. Außerdem gibt es eine zentrale E-Mail-Adresse des Landratsamtes für alle Fragen rund um das Thema Corona. Sie lautet corona@landkreis-mittelsachsen.de

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news-3520 Sun, 29 Mar 2020 12:58:51 +0200 Corona-Lage am 29. März /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-29-maerz.html Heute in der Meldung: Es gibt seit Freitag fast 20 neue Fälle in Mittelsachsen, BIWAPP erreicht 22 000 Handy-Nutzer und Anträge für Pendler-Unterstützung können abgerufen werden.  Heute in der Meldung: Es gibt seit Freitag fast 20 neue Fälle in Mittelsachsen, BIWAPP erreicht 22 000 Handy-Nutzer und Anträge für Pendler-Unterstützung können abgerufen werden.  In Mittelsachsen gibt es 85 bestätigte Fälle. Die neuen Fälle verteilen sich wie folgt: Zehn im Raum Freiberg, vier im Raum Mittweida und drei im Raum Döbeln. Die Personen sind zwischen 12 und 79 Jahre alt. 

BIWAPP-Meldung erreicht 22 000 Nutzer

Rund 22 000 Handy-Nutzer erhalten die täglichen Lagemeldungen des Landkreises zu Corona über die App Biwapp. Diese kann direkt auf das Smartphone geladen werden und ist für die Bevölkerung kostenlos. „Im Anschluss an die Installation einfach den Standort eingeben, mit ein paar Klicks einen sogenannten „Wächter" setzen und schon wird der Nutzer im Ernstfall per Meldung, wie bei WhatsApp informiert“, erklärt der Leiter der Pressestelle im Landratsamt André Kaiser. Ein Fehler beim Laden von Meldungen kann bei einzelnen Konstellationen von Endgerät (iOS oder Android), Betriebssystem und App-Version liegen. Der Anbieter der App, die Marktplatz GmbH empfiehlt, zu prüfen ob man die aktuellste Version auf dem Handy hat oder Biwapp ein Update benötigt. „Bitte beachten Sie, dass eine längere Ladezeit nicht bedeutet, dass die App nicht funktioniert. In intensiven Zeiten -und da wir keinen Einfluss darauf haben, wann Nachrichten versendet werden- kommt es häufig zu hohen Auslastungsspitzen. Das neuste Update verbessert explizit die Ladezeit“, heißt es auf der Internetseite von Biwapp.

Jobcenter schaltet zweite Nummer

Persönliche Vorsprachen sind aktuell im Jobcenter Mittelsachsen nicht möglich. Für alle Anliegen ist die Service-Rufnummer 03727 9966 900 geschaltet. Ab Montag gibt es noch eine weitere Telefonnummer – sie lautet 03727 9966 225.

Die Mitarbeiter sind von Montag bis Freitag von 08:00 bis 18:00 Uhr erreichbar. „Auch Arbeitslosmeldungen sind telefonisch beziehungsweise auf dem Postweg möglich“, heißt es in der Mitteilung des Jobcenters.

Sachsen hilft tschechischen und polnischen Pendlern aus Gesundheits- und Pflegebereich

Die Landesdirektion Sachsen (LDS) startete mit der vom Freistaat Sachsen finanzierten Förderung von Berufspendlern aus Tschechien und Polen aus dem Gesundheitssektor, die wegen der aktuellen Grenzregularien nicht täglich nach zu Hause zurückkehren können. Ab sofort ist das Antragsformular auf der Internetseite der LDS verfügbar. Die ausgefüllten und unterschriebenen Anträge können bei der Landesdirektion eingereicht werden. Der Freistaat Sachsen hatte mit Kabinettsbeschluss vom Mittwoch die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Arbeitgebern eine finanzielle Unterstützung für die Unterbringung von Grenzpendlern aus Tschechien und Polen gewährt werden kann, die in den Bereichen Medizin und Pflege tätig sind. Die Förderung umfasst auch die nahen Angehörigen der betreffenden Personen. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die Beschäftigten infolge der neuen Einreisebeschränkungen der Nachbarländer nicht mehr täglich nach Sachsen einpendeln können. Die Regelungen gelten für eine Laufzeit von zunächst drei Monaten ab dem 26. März 2020. Eine rückwirkende Bewilligung von diesem Stichtag an ist möglich.

Zuwendungsempfänger sind die Arbeitgeber der tschechischen und polnischen Beschäftigten aus dem Bereich der medizinischen und pflegerischen Versorgung sowie den damit im Zusammenhang stehenden Unterstützungsleistungen. Die Zuwendung wird auf Antrag gewährt.

Je Arbeitskraft, die Unterkunft in Sachsen nimmt, wird eine Pauschale von 40 Euro pro Nacht gezahlt, wenn die Zuwendungsvoraussetzungen erfüllt sind. Für die mitreisenden Angehörigen beträgt die Pauschale 20 Euro pro Nacht.

Mehr dazu unter www.lds.sachsen.de/foerderung/

 

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news-3517 Fri, 27 Mar 2020 16:17:54 +0100 Corona-Lage am 27. März /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-27-maerz.html Heute in der Meldung: Eine weitere Corona-Ambulanz in Mittelsachsen, mehr Kinder in der Notbetreuung und sieben neue Fälle in Mittelsachsen. Heute in der Meldung: Eine weitere Corona-Ambulanz in Mittelsachsen, mehr Kinder in der Notbetreuung und sieben neue Fälle in Mittelsachsen. In Mittelsachsen sind sieben weitere Personen positiv getestet worden – zwei wohnen im Raum Döbeln, vier im Raum Mittweida und eine Person im Raum Freiberg. Sie sind zwischen 52 und 79 Jahre alt. Damit gibt es 68 Fälle in Mittelsachsen. 238 Personen befinden sich in Quarantäne.

Mehr Kinder in der Notbetreuung

Nach dem die Möglichkeiten der Notbetreuung mit einer Allgemeinverfügung erweitert wurden, werden in den Kitas in Mittelsachsen rund 100 Kinder mehr betreut. Das geht aus den Rückläufen der Kindertagesstätten an den Landkreis hervor. Demnach besuchten 592 Kinder eine Kindertagesstätte und Tagesmutter. In der vergangenen Woche waren es 498. Für Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen beschäftigt sind, wird eine Notbetreuung angeboten. Die Bestimmungen dazu wurden zum 24. März erweitert. Die wesentlichen Änderungen waren unter anderem, dass zu den systemrelevanten Branchen nun auch beispielsweise Banken, die Landwirtschaft, Krankenkasse, Rentenversicherung und Sanitätshäuser gehören. Außerdem liegt seit Dienstag ein Anspruch auf die Notfallbetreuung bei Gesundheits- und Pflegeberufen sowie der Polizei vor, wenn nur ein Elternteil (Sorgeberechtigter) in einem der genannten systemrelevanten Berufen tätig ist. Vorher mussten beide Elternteile einen solchen Nachweis erbringen.

Weitere Corona-Ambulanz in Mittelsachsen

Das Medizinische Versorgungszentrum der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH hat gestern auf dem Krankenhausgelände in Mittweida eine Corona-Testambulanz eröffnet.

Hier werden wochentags von 09:00 bis 11:00 Uhr Patienten auf das Coronavirus getestet. Nur bei Auftreten akuter Symptome wie Husten, Halsschmerzen und Fieber finden Testungen statt. Die Corona-Ambulanz finden die Patienten in der Cafeteria direkt am Eingang zum Krankenhausgelände. Es wird darum gebeten, den öffentlichen Parkplatz an der Hainichener Straße gegenüber der Zufahrt zur Robert-Koch-Straße zu nutzen und den Ausschilderungen zu folgen. Eine weitere Ambulanz gibt es in Freiberg: www.kkh-freiberg.com/gut-zu-wissen/corona-news/

Agentur für Arbeit Freiberg verlängert Anrufzeiten

Das Anrufaufkommen und damit der Beratungsbedarf zu Leistungen der Arbeitsagentur sind in den letzten Tagen massiv gestiegen. Um diese erhöhten Bedürfnisse nach Informationen abdecken zu können, wird die telefonische Erreichbarkeit ab 30. März 2020 verlängert.

Die lokale Rufnummer 03731 489100 ist Montag bis Freitag von 08:00 bis 18:00 Uhr erreichbar. Auch die bundesweit einheitliche Hotline für alle Anliegen ist in der Zeit von 08:00 bis 18:00 Uhr unter

  • 0800 4 5555 00 für Arbeitnehmer und

  • 0800 4 5555 20 für Arbeitgeber erreichbar.

Weitere Hinweise auch unter www.arbeitsagentur.de.

Unternehmen wenden sich an Hotline – Nestbau-Dankeschön-Aktion kommt gut an

An der Corona-Hotline meldeten sich in dieser Woche Unternehmen und Fachkräfte, um nach dem Umgang mit der Allgemeinverfügung zu den Ausgangsbeschränkungen und den verstärkten Hygiene-Maßnahmen zu fragen. Dienstleister und Handwerker fragten nach, ob Kundentermine stattfinden dürfen. Grundsätzlich handelt es sich dabei um die Ausübung der beruflichen Tätigkeit. Soziale Kontakte sollten dennoch soweit wie möglich reduziert werden, demnach sind Kundentermine auch auf dringende Fälle zu beschränken. Notreparaturen dürfen selbstverständlich ausgeführt werden. Gibt es im Unternehmen einen angeschlossenen Laden, ist diese Tätigkeit mit Publikumsverkehr verbunden und somit nicht gestattet. Weitere Fragen drehten sich darum, wenn wegen der Kinderbetreuung dem Gewerbe nicht mehr oder nicht in ausreichender Form nachgegangen werden kann. Im Corona-Fragen-Antworten-Katalog unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de finden sich noch weitere Aspekte, die Arbeitgeber und Arbeitnehmer aktuell interessieren.

Nach dem Aufruf zu Dankeschön-Aktion verzeichnet die Nestbau-Zentrale ein positives Feedback. „In einer Woche wurden über 400 Bastelbögen verschickt. Eine Freiberger Kita bastelt zum Beispiel mit den 15 Kindern in der Notbetreuung Osternester für die Eltern, die in verschiedenen Versorgungseinrichtungen ihren Dienst tun. Das Nestbau-Team hat auch Bastelvorlagen bis nach Dresden und Chemnitz geschickt“, sagt Mittelsachsens erster Beigeordneter Dr. Lothar Beier. „Die Dankeschön-Aktion betreut das Nestbau-Team neben der eigentlichen Servicearbeit für Rückkehrer und Unternehmen. Auch in der aktuellen Lage kommen Anfragen zum Beispiel aus Bayern oder den USA, die betreut werden“, beschreibt Beier das Aufgabenspektrum der Servicestelle. Im April gibt es auch in diesem Jahr die Osterkampagne mit Radiospot und Ostergewinnspiel. Letzteres ist u.a. im Facebook-Kanal der Wirtschaftsförderung unter www.facebook.com/wirtschaft.in.mittelsachsen zu finden.

Industrie- und Handelskammern verschieben Prüfungen

Die Industrie- und Handelskammern verschieben die für April und Mai geplanten schriftlichen Azubi-Abschlussprüfungen in den Sommer 2020. Hiervon sind im Kammerbezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Chemnitz über 3 000 Auszubildende betroffen. Bis einschließlich Mai finden auch keine Weiterbildungsprüfungen für rund 600 Teilnehmer an der IHK Chemnitz statt. Diese werden zwischen Juni und August nachgeholt. Die schriftlichen IHK-Ausbildungsprüfungen sind nach jetzigem Stand in der Zeit vom 16. bis zum 19. Juni 2020 angesetzt. Die industriell-technischen Prüfungen sollen demnach am 16. und 17. Juni 2020 und die kaufmännischen am 18. und 19. Juni 2020 stattfinden. Prüfungsteilnehmer, die im Frühjahr 2020 für die Abschlussprüfung Teil 1 angemeldet waren, können ihre Prüfung im Herbst 2020 nachholen. 

Auch alle IHK-Unterrichtungen sowie die IHK Sach- und Fachkundeprüfungen (Verkehrsprüfungen sowie Unterrichtungen und Prüfungen aus dem Bereich des Gewerberechts) bleiben ebenfalls mindestens bis zum 24. April 2020 ausgesetzt. Von der Aussetzung der Sach- und Fachkundeprüfungen sind im Kammerbezirk zirka 300 Teilnehmer betroffen. Um Engpässe im Güterverkehr zu vermeiden, ist die Gültigkeit der Schulungsnachweise für Berufskraftfahrer und im Gefahrgutbereich verlängert worden. So bleiben alle Bescheinigungen über die Fahrzeugführerschulung, deren Geltungsdauer zwischen dem 1. März 2020 und dem 1. November 2020 endet, bis zum 30. November 2020 gültig. Auch die Schulungsbescheinigungen für Gefahrgutbeauftragte, deren Geltungsdauer zwischen dem 1. März 2020 und dem 1. November 2020 endet, bleiben bis zum 30. November 2020 gültig. Informationen dazu sind unter www.chemnitz.ihk24.de/pruefungen-aktuell zu finden.

Hinweis: Die Hotline des Landratsamtes ist am Samstag und Sonntag jeweils von 09:00 bis 13:00 Uhr unter der Telefonnummer 03731 799-6249 besetzt.

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news-3509 Thu, 26 Mar 2020 18:00:58 +0100 Corona-Lage am 26. März /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-26-maerz.html Die Themen heute: in Mittelsachsen gibt es 61 Fälle, der Freistaat warnt vor Abzocke und Betrug in der Krise, das Sommersemester soll stattfinden und die Bundesagentur kündigt ein Webinar zur Kurzarbeit an. Die Themen heute: in Mittelsachsen gibt es 61 Fälle, der Freistaat warnt vor Abzocke und Betrug in der Krise, das Sommersemester soll stattfinden und die Bundesagentur kündigt ein Webinar zur Kurzarbeit an. Im Landkreis gibt es nun 61 Fälle. Bei den neuen Fällen handelt es sich um Personen im Alter von 34 bis 85 Jahren. Vier Personen wohnen im Raum Döbeln, vier im Raum Mittweida und zwei im Raum Freiberg. 204 Personen befinden sich in Quarantäne

Leistungen werden gezahlt

Viele Fragen erreichen das Landratsamt zum Monatsende, ob die gewährten Leistungen gezahlt werden. „Das Landratsamt hat zwar grundsätzlich für den Besucherverkehr geschlossen, arbeitet aber weiter. Die Leistungen werden, wie gewohnt, überwiesen“, erklärt Landrat Matthias Damm. Als Beispiel nennt er die Grundsicherung oder das Elterngeld. Er betont, dass die Fachbereiche weiterhin telefonisch und per E-Mail für Fragen zur Verfügung stehen. Fragen rund um Corona werden an der Hotline 03731 799-6249 morgen wieder von 09:00 bis 16:00 Uhr beantwortet, Fragen per E-Mail können an das neue zentrale Postfach corona@landkreis-mittelsachsen.de versendet werden. „Wir rufen das Postfach ständig ab, auch am Wochenende und bemühen uns um eine zügige Beantwortung“, so der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller.

Nächstes Webinar zur Kurzarbeit

Nach dem ersten erfolgreichen Webinar zur Kurzarbeit mit fast 600 Teilnehmern, geht es nun in die nächste Runde. Morgen, 27. März 2020 um 09:30 Uhr informieren CWE und Arbeitsagentur zum neuesten Stand.

Das Live-Webinar am 27. März umfasst die umfangreichen Regelungen zum erweiterten Kurzarbeitergeld mit tagesaktuellen Updates. Häufige Fragen aus den Beratungen werden aufgegriffen. Außerdem stehen die Entgeltbestandteile im Detail und die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes auf dem Plan.

Auf einen Blick:

Sommersemester soll stattfinden

Die Landesrektorenkonferenz Sachsen teilt mit, dass die sächsischen Hochschulen aktuell daran festhalten, das kommende Sommersemester im Interesse der Studierenden nicht zu einem „Nicht-Semester“ erklären zu wollen. Die sächsischen Hochschulen haben – wie auch andere Hochschulen bundesweit – aktiv Maßnahmen zur Verzögerung einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus (SARS-CoV-2) ergriffen, um so die Zahl der gleichzeitig Erkrankten so gering wie möglich zu halten. Hierzu wurde unter anderem der Beginn von Präsenzveranstaltungen auf frühestens 4. Mai 2020 verschoben. Die Präsenzveranstaltungen bis 4. Mai 2020 fallen jedoch nicht aus. „Die sächsischen Hochschulen richten alle ihre Kräfte auf die bestmögliche Sicherstellung der Lehr- und Prüfungsangebote, damit die Studierenden ein erfolgreiches Sommersemester 2020 trotz Beeinträchtigungen in verantwortbarer Weise durchführen können“, heißt es in einer Mitteilung. Die sächsischen Hochschulen setzten dabei auf schon vorhandene und bewährte Formate, werden aber auch neue Formate entwickeln. „Die Entwicklung von digitalisierten Lehr- und Lernformen läuft auf Hochtouren.“ stellt der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz Sachsen, Professor Dr. iur. Klaus-Dieter Barbknecht, fest. Auch die hochschulübergreifenden sächsischen Netzwerke wie zum Beispiel das Hochschuldidaktische Zentrum Sachsen, der Arbeitskreis E-Learning oder die Bildungsportal Sachsen GmbH bemühen sich, stetig mehr und bessere digitale Angebote zur Verfügung stellen zu können. Alle Lehrenden wurden aufgefordert, für den Vorlesungsstart Online-Angebote bereitzustellen, dem die Lehrenden äußerst engagiert nachkommen. Zudem bemühen sich die Hochschulen andere Präsenzveranstaltungen, wie zum Beispiel Praktika oder Exkursionen, unter anderen Bedingungen stattfinden zu lassen oder zu ersetzen.

Sozialministerium und Verbraucherzentrale warnen vor Abzocke und Betrug in der Krise

„Aktuell mischen sich dubiose Online-Angebote und Fake-Shops unter seriöse Webseiten. Angeblich ausverkaufte Waren, vor allem Desinfektionsmittel oder Atemschutzmasken werden zu sehr hohen Preisen angeboten“, informiert Sachsens Sozialministerin Petra Köpping:

An der Tagesordnung sei laut Pressemitteilung des Sozialministeriums die sogenannte Telefonakquise. Dabei werden von unseriösen Geschäftemachern am Telefon beispielsweise Sparanlagen oder Kreditkarten angeboten, mit der vorgeschobenen Begründung, Bargeld werde schon bald entwertet. Telefonwerbung jedoch, der man nicht zugestimmt hat, muss nicht hingenommen werden. Dafür gelten strenge Regeln. Betroffenen wird empfohlen, die Nummer des werbenden Anrufers der Bundesnetzagentur zu melden. Diese kann entsprechende Rufnummern abschalten und gegen Betreiber empfindliche Bußgelder verhängen. Verbraucher, die am Telefon zum Abschluss eines Vertrags überredet wurden, können diesen in der Regel 14 Tage lang widerrufen.

Ebenfalls unterwegs sind Phishing-Mails von vermeintlichen Kreditinstituten, in denen dubiose Kredite und Kreditkarten angeboten werden. Ziel unseriöser Anbieter ist es, an die Daten und das Geld der Mailempfänger zu kommen. Auch falsche Audio-Dateien bahnen sich zurzeit den Weg durch die sozialen Netzwerke und Messengerdienste. Bevor sie diese Mails öffnen, sollten sich Verbraucherinnen und Verbraucher fragen, ob sie eine entsprechende Information erwartet haben. Der Rat der Verbraucherzentral ist: „Öffnen Sie diese Mails und Audio-Dateien nicht, auch wenn die Quelle aus dem Familien- und Freundeskreis kommt oder sie sich offiziell anhören, zum Beispiel angebliche Informationen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Klicken Sie nicht auf eingefügte Links oder Anhänge, antworten Sie dem Absender nicht.“

Seriöse Anbieter sind erkennbar an verschiedenen Merkmalen: Sie haben ein korrektes Impressum und die konkrete Möglichkeit, sie zu kontaktieren. Sie verlangen nicht nur oder vorrangig, dass mit Vorkasse bezahlt wird. Sie verschlüsseln die Informationen ihrer Nutzer, was an einem Vorhängeschloss-Symbol in der Adressleiste erkennbar ist. Außerdem könne es laut der Mitteilung helfen, die Erfahrungsberichte anderer Nutzer außerhalb der Webseite zu lesen, um die Seriosität des Anbieters zu beurteilen.

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news-3504 Wed, 25 Mar 2020 17:29:44 +0100 Corona-Lage am 25. März /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-25-maerz.html Die Themen heute: In Freiberg gibt es eine ambulante Anlaufstelle für Corona-Verdachtsfälle, Sachsen erweitert Regelung für polnische Pendler und die Kfz-Zulassungsstelle informiert.  Die Themen heute: In Freiberg gibt es eine ambulante Anlaufstelle für Corona-Verdachtsfälle, Sachsen erweitert Regelung für polnische Pendler und die Kfz-Zulassungsstelle informiert.  In Mittelsachsen gibt es 51 bestätigte Fälle. Neu erkrankt sind zwei Personen im Raum Mittweida, vier Personen im Raum Freiberg und eine Person im Raum Döbeln. 189 Personen befinden sich in Quarantäne.

Corona- & Grippediagnostik in Freiberg

Seit heute bietet das Kreiskrankenhaus Freiberg eine ambulante Anlaufstelle für Corona-Verdachtsfälle an. In der Fieberambulanz können sich jene Patienten auf das Coronavirus testen lassen, die eine entsprechende Symptomatik gemäß der RKI-Richtlinien aufweisen. Das sind aktuell: akute respiratorische Symptomatik, wie Husten, Fieber und Ähnliches und Kontakt zu Corona-positiv getestetem Patienten beziehungsweise Risikogruppe. Der Zugang ist gesondert ausgeschildert. Bitte folgen Sie den roten Pfeilen. Die Fieberambulanz ist während der Öffnungszeiten unter der Telefonnummer 03731 77-1923 zu erreichen. Die Ambulanz ist täglich von 09:00 bis 16:00 Uhr, auch am Wochenende, geöffnet. Patienten werden gebeten die Krankenversicherungskarte bereitzuhalten. Getrennt von der sonstigen Notfallversorgung können über die Fieberambulanz auch Patienten versorgt werden, die einer stationären Aufnahme bedürfen und die unter einem begründeten Verdacht stehen, mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2/COVID-19) infiziert zu sein. Als begründete Verdachtsfälle gelten Personen, die maximal 14 Tage vor Symptombeginn Kontakt mit einem bestätigten Fall hatten und akute Atemwegserkrankungen aufweisen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kkh-freiberg.com/gut-zu-wissen/corona-news/.

Über die Ambulanz in Mittweida wird in den nächsten Tagen informiert.

Auswirkungen auf laufende Bauanträge

Das Staatsministerium für Regionalentwicklung hat die Corona-Krise mit Hinweisschreiben vom 18. März 2020 als wichtigen Grund für eine Verlängerung aller baurechtlichen Antragsverfahren eingestuft. Es kann zu Verzögerungen in der Bearbeitung kommen. Das Referat Bauantragsbearbeitung ist jedoch bemüht, im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen möglichst unbürokratisch und schnell zu entscheiden. Haben Sie Fragen, nehmen Sie Kontakt mit dem Referat auf (03731 799-1951 oder -1914).

Sachsen erweitert Regelung für polnische Pendler

Die Staatsregierung hatte gestern in ihrer Kabinettssitzung ein Unterstützungsangebot für tschechische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und deren Familien beschlossen. Diese Regelung soll auf polnische Pendler ausgeweitet werden. Der Freistaat Sachsen unterbreitet ein Angebot an diese Pendler, die in Sachsen in der Medizin und Pflege sowie dazugehörigen Bereichen (zum Beispiel Küche in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, Wäscherein) arbeiten. Sie erhalten einen Zuschuss zum Lebensunterhalt ab Donnerstag, pro Person und Tag 40 Euro beziehungsweise 20 Euro für Familienangehörige. Auch die Kindernotbetreuung soll für sie offen stehen. Die Personen sollen direkt angesprochen werden.  

Hinweise zur Erreichbarkeit Kfz-Zulassungsbehörde

Die Kfz-Zulassungsbehörde hat die Zeiten ihrer Erreichbarkeit konkretisiert. Seit gestern wird der Zutritt zur Kfz-Zulassungsbehörde Mittelsachsen an den drei Standorten vorerst nur noch nach telefonischer Terminvereinbarung für Autohändler und Zulassungsdienste gestattet. Ohne Termin erfolgt kein Einlass. Die Mitarbeiter stehen telefonisch Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr sowie am Dienstag und am Donnerstag von 13:00 bis 15:00 Uhr für Fragen zur Verfügung.

Die Zulassungsstelle in Döbeln ist zu erreichen über die 03731 799-1351, die Zulassungsstelle in Mittweida über die 03731 799-6683 und die Zulassungsstelle in Freiberg über die 03731 799-3616. Zentrale Telefon-Nr. Kfz-Zulassungsbehörde: nur für Fachfragen, keine Terminvereinbarungen – 03731 799-6633

Bearbeitet werden können derzeit ausschließlich notwendige und nicht aufschiebbare Vorgänge.

Die nachstehenden Vorgänge werden aktuell nicht zur Bearbeitung angenommen:

  1. externe Abmeldungen (Fahrzeuge aus anderen Zulassungsbezirken abmelden)

  2. Erteilung Ausfuhr-Kennzeichen

  3. Erteilung Kurzzeitkennzeichen

  4. Erteilung 07er Oldtimerkennzeichen sowie H-Kennzeichen (inkl. Oldtimerzulassungen; Technikänderungen)

  5. Erteilung 06er Händlerkennzeichen sowie Verlängerung Fahrzeugscheinhefte (generelle Ausnahme: abgelaufene Fahrzeugscheinhefte behalten ihre Gültigkeit zunächst bis zum 5.4.2020)

  6. Zulassungen von Gebrauchtfahrzeugen ohne Dokumente (sog. Scheunenfunde)

  7. Keine zusätzlichen Motorräder/Quads bzw. nicht erforderliche Anhänger

  8. Änderung Halterdaten (laufende Änderungsfristen werden zunächst bis zum 5.4.2020 ausgesetzt)

  9. Änderung technischer Daten (laufende Änderungsfristen werden zunächst bis zum 5.4.2020 ausgesetzt)

  10. Ausstellung von Ersatzdokumenten

Hinweis:  Das Bürgertelefon des Landratsamtes ist auch morgen wieder von 09:00 bis 18:00 Uhr besetzt. Anfragen rund um Corona können an die E-Mail-Adresse corona@landkreis-mittelsachsen.de gesendet werden. Fragen von gehörlosen und hörgeschädigten Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Bürgertelefon im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) mittels eines Gebärdentelefons mittels Videotelefonie im Internet. Man kann direkt und ohne zusätzliche Software anrufen. Man benötigt nur ein stationäres oder mobiles internetfähiges Endgerät (zum Beispiel PC, Tablet oder Smartphone) und einen uneingeschränkten Internetzugang. Beantwortet werden die Fragen in Gebärdensprache. Über den folgenden Link gelangen Sie direkt zum neuen Gebärdentelefon: www.gebaerdentelefon.de/bmg/. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 18:00 Uhr sowie am Freitag von 08:00 bis 12:00 Uhr erreichbar.

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news-3454 Wed, 25 Mar 2020 14:12:00 +0100 Fachschulzentrum Freiberg-Zug: Hauswirtschaft mit modernster Technik /das-amt/neuigkeiten/fachschulzentrum-freiberg-zug-hauswirtschaft-mit-modernster-technik.html Seit 1991 pflegt das Fachschulzentrum (FSZ) Freiberg-Zug partnerschaftliche Beziehungen zum Agrarbildungszentrum in Landsberg am Lech. Seit 1991 pflegt das Fachschulzentrum (FSZ) Freiberg-Zug partnerschaftliche Beziehungen zum Agrarbildungszentrum in Landsberg am Lech. Ende 2019 besuchten die Fachschülerinnen und Fachschüler des Bildungsgangs zum/zur „Staatlich geprüften hauswirtschaftlichen Betriebsleiter/-in“ an dieser Einrichtung ein haushalttechnisches Seminar „Gerätetechnik und Textil im Dienstleistungs- und Großhaushalt“.

An drei intensiven Seminartagen nutzten die Teilnehmer die Angebote vor Ort, die modernsten Geräte für den Einsatz im Privat- und Großhaushalt kennenzulernen und praktisch zu erproben, wie beispielsweise Kühl- und Gefriergeräte. Dabei wurden Marktneuheiten präsentiert, miteinander verglichen und Verbrauchswerte unter verschiedenen Rahmenbedingungen erarbeitet. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung standen Textilien mit besonderen Funktionen, Geräte für die Lebensmittelverarbeitung, Kaffee- und Spülmaschinen sowie Reinigungstechnik für den Objektbereich im Mittelpunkt.

Berufsbegleitender Bildungsgang
Das Fachschulzentrum Freiberg-Zug wird zum neuen Schuljahr 2020/2021 wieder eine neue Klasse im Bildungsgang zum/zur „Staatlich geprüften hauswirtschaftlichen Betriebsleiter/-in“ eröffnen. Der kostenfreie Kurs beginnt am 31. August 2020, wird berufsbegleitend in Teilzeitform durchgeführt und dauert insgesamt drei Jahre. Anmeldungen können noch bis zum 1. Juni eingereicht werden. Neben großem fachlichem Zuwachs in allen hauswirtschaftlichen Bereichen inklusive Betriebswirtschaft und Mitarbeiterführung kann im Kurs auch kostenfrei die Ausbildereignung nach AEVO (AdA-Schein) erworben werden.

Kontakt:
Fachschulzentrum Freiberg-Zug 
Tel. 03731 799-4560
E-Mail fachschulzentrum@landkreis-mittelsachsen.de
Internet www.fsz-fg-zug.de

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news-3495 Tue, 24 Mar 2020 08:01:00 +0100 Abstimmen für die Jungen Naturwächter /das-amt/neuigkeiten/abstimmen-fuer-die-jungen-naturwaechter.html Das Projekt „Für die Natur in die Spur: Junge Naturwächter Sachsen“ steht noch bis Ende März zur Wahl zum UN-Dekade Projekt des Monats März 2020. Das Projekt mit den meisten Stimmen wird Projekt des Monats. Das Projekt „Für die Natur in die Spur: Junge Naturwächter Sachsen“ steht noch bis Ende März zur Wahl zum UN-Dekade Projekt des Monats März 2020. Das Projekt mit den meisten Stimmen wird Projekt des Monats. Daher ruft die untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Mittelsachsen auf, unter 

www.undekade-biologischevielfalt.de/projekte/projekt-des-monats-waehlen/

für das Projekt abzustimmen.

Sollte das Vorhaben zum Projekt des Monats gewählt werden, besteht im Juni 2020 die Chance, Jahresprojekt der UN-Dekade zu werden!

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news-3500 Tue, 24 Mar 2020 07:20:00 +0100 Corona-Lage am 24. März /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-24-maerz.html In Mittelsachsen gibt es 44 bestätigte Fälle, 630 Kinder sind der Kita-Notbetreuung, Tschechien schließt die Grenze und die Landwirtschaft sucht Unterstützung.  In Mittelsachsen gibt es 44 bestätigte Fälle, 630 Kinder sind der Kita-Notbetreuung, Tschechien schließt die Grenze und die Landwirtschaft sucht Unterstützung.  In Mittelsachsen gibt es 44 bestätigte Fälle mit heutigem Stand, somit neun neue Fälle. Von den Neuerkrankten leben sieben im Raum Freiberg und jeweils eine Person im Raum Mittweida und im Raum Döbeln. Sie sind zwischen 23 und 89 Jahre alt. Bei den meisten Neuerkrankten handelt es sich um Kontaktpersonen. Es befinden sich 141 Personen in Quarantäne.

Gut 630 Kinder in Kita-Notbetreuung

Im Landkreis Mittelsachsen werden rund 630 Kinder notbetreut. Rund 620 besuchen weiterhin eine Kita oder einen Hort, zehn werden von einer Tagesmutter betreut. Die Zahlen gehen auf eine Erhebung in den sächsischen Landkreisen zurück, die der Freistaat Sachsen mit Stand 19. März 2020 beauftragt hat. Zahlen von Schülerinnen und Schülern, die eine Notbetreuung in allgemeinbildenden Schulen in Anspruch nehmen, wurden nicht erhoben. Grundlage für die Notbetreuung bildet eine Allgemeinverfügung des Freistaates. Diese schreibt vor, welche Eltern ihre Kinder in eine Einrichtung geben können. Personensorgeberechtigte müssen in Bereichen der sogenannten kritischen Infrastruktur tätig und aufgrund dienstlicher und betrieblicher Gründe an der Betreuung ihrer Kinder gehindert sein. Durch die enge Begrenzung der Personengruppen, die einen Anspruch auf Notbetreuung ihrer Kinder haben, soll gewährleistet werden, dass nur ein kleiner Teil von Kindern und Schülerinnen und Schüler in den Betreuungseinrichtungen und Schulen verbleibt. So soll eine weitreichende Unterbrechung von Infektionsketten sichergestellt werden.

Tschechien schließt Grenze

Erhebliche Auswirkungen erwartet die heimische Wirtschaft, wenn Tschechien am Donnerstag auch für Pendler die Grenze schließt. „Es gibt mehrere Unternehmen in Mittelsachsen, die tschechische Arbeitnehmer angestellt haben“, erklärt Mittelsachsens erster Beigeordneter Dr. Lothar Beier.  Es gäbe aber hier eine Möglichkeit, dass diese Beschäftigen weiter in Mittelsachsen arbeiten könnten. Sie können sich mindestens 21 Tage oder länger in Deutschland aufhalten und hier ihrer Tätigkeit nachgehen, dabei müssen sie eine Wohnung oder andere Unterkunft haben. „Nach ihrem Aufenthalt in Deutschland müssen sie sich bei ihrem Gesundheitsamt melden und 14 Tage in Quarantäne“, erklärt Dr. Beier. Es sei ein Kompromiss zwischen den Interessen der Staaten im Hinblick auf die Verbreitung des Coronavirus und der Unternehmen, die zum Beispiel auch im Pflegebereich aktiv sind. „Somit sind die tschechischen Arbeitnehmer ganz wichtig für die Versorgungslage in Deutschland“, so Beier. Er begrüßt daher die Unterstützung des Freistaates für tschechische Pendler. Die Staatsregierung hat heute in ihrer Kabinettssitzung ein Unterstützungsangebot für tschechische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und deren Familien beschlossen. Der Freistaat Sachsen unterbreitet ein Angebot an alle tschechischen Staatsbürger, die in Sachsen in der Medizin und Pflege sowie dazugehörigen Bereichen (zum Beispiel Küche in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, Wäscherein) arbeiten. Sie erhalten einen Zuschuss zum Lebensunterhalt ab Donnerstag, befristet auf drei Monate, pro Person und Tag 40 Euro beziehungsweise 20 Euro für Familienangehörige. Auch die Kindernotbetreuung soll für sie offenstehen. Die Personen sollen direkt angesprochen werden.  Der Freistaat Sachsen rechnet derzeit mit zirka 1 000 direkt betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aus Tschechien. Gleichzeitig führt der Freistaat Sachsen Gespräche mit den Vertretern in Polen, um unter Beachtung des Gesundheitsschutzes die Grenze soweit wie möglich für Berufspendler offenzuhalten.

Hotline auch morgen wieder erreichbar

Die Hotline des Landratsamtes zu Corona ist montags, mittwochs und freitags von 09:00 bis 16:00 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 09:00 bis 18:00 Uhr besetzt. Ab morgen gibt es eine zentrale E-Mail-Adresse des Landratsamtes für alle Fragen rund um das Thema Corona. Sie lautet corona@landkreis-mittelsachsen.de. An der Hotline meldeten sich vermehrt Unternehmen und fragten nach, wo die behördliche Anordnung einer Quarantäne oder die Bestätigung eines Tätigkeitsverbotes beantragt werden kann, da dies die Voraussetzung für die Entschädigungszahlungen durch die Landesdirektion sei. Unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/informationen-fuer-unternehmen-zum-coronavirus.html#c20915 wird klargestellt, dass nur diejenigen Betriebe, die mit behördlicher Anordnung unter Quarantäne gestellt wurden, diese Leistungen erhalten. Die behördliche Anordnung wird in der Regel ausgesprochen, wenn der Betrieb durch die Bestätigung einer Infektion nicht weiter geführt werden darf. Insbesondere für alle von der Schließung durch die Allgemeinverfügung betroffenen Firmen gilt, dass diese wirtschaftlich betroffen sind. Dafür stehen verschiedene Instrumentarien von Bund und Land zur Verfügung beziehungsweise werden aktuell aufgelegt. „Wir bitten alle Unternehmen sorgsam zu prüfen und gegebenenfalls die für diese Woche angekündigten Maßnahmen des Bundes abzuwarten“, sagt Dr. Lothar Beier. Der Maßnahmenkatalog beinhaltet bisher zum Beispiel vereinfachte Regelungen zum Kurzarbeitergeld, Bürgschaften zur Liquiditätssicherung, steuerlichen Entlastungsmöglichkeiten und Soforthilfeprogramme des Freistaates Sachsen. Damit können vorrübergehende Lieferengpässe und Nachfrageschwankungen überbrückt werden.

Landwirtschaft sucht Unterstützung

Wie wichtig regionale Kreisläufe und die heimische Produktion von Nahrungsmitteln sind, offenbart sich auch im Landkreis Mittelsachsen in der aktuellen Lage sehr deutlich. Nahezu 50 regionale Erzeuger arbeiten schon seit einigen Jahren mit dem Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung zusammen und geben schon in der dritten Auflage den Einkaufsführer „Regional.einfach phänomenal“ heraus. Neben Rezepten zum Nachkochen, gibt es einen Anbieterkatalog. Viele der vorgestellten Unternehmen haben einen Onlineversand, der es auch aktuell ermöglicht regional einzukaufen. Den Einkaufsführer gibt es zum Onlineblättern unter Infomaterial in der Infothek unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de. Wenige Exemplare können noch unter regionalmanagement@landkreis-mittelsachsen.de kostenfrei bestellt werden. Eine Neuauflage ist bereits in Arbeit. Landwirtschaftsbetriebe sind systemrelevante Infrastruktur, auch selbst produzierende und vermarktende Baumschulen und Gartenbaubetriebe gehören dazu. Damit die Arbeit beim Säen, Pflanzen und Ernten in den kleinen und großen Betrieben des Land- und Ernährungswirtschaftsgewerbes geschafft wird, sind oft Saisonarbeitskräfte im Einsatz. Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen und des erschwerten Grenzverkehrs sorgen sich viele Landwirte um die saisonalen Feldarbeiter. „Auf der anderen Seite sind viele aktuell unfreiwillig untätig. Studenten kommen nicht in ihre Hochschulen, Minijobber und Kurzarbeiter fürchten um ihre Existenz“, fasst Dr. Lothar Beier, erster Beigeordneter des Landrates und selbst langjähriger Erfahrungsträger in der Landwirtschaft, die Lage zusammen. „Deutschlandweit haben die Maschinenringe und das Bundeslandwirtschaftsministerium jetzt die Vernetzungsplattform „daslandhilft“  initiiert. Landwirte und Arbeitskräfte sollen in direkten Kontakt gebracht werden“ , erklärt er die Initiative weiter.

Parallel werden die Bestimmungen für die Landwirtschaft flexibilisiert. „Wir haben die wichtigsten Neuerungen, darunter auch die Möglichkeit der Arbeitnehmerüberlassung für die Landwirtschaft und die Erleichterungen für die Anrechnung des Nebeneinkommens für Bezieher von Kurzarbeitergeld, sowie den Kontakt zur entstehenden Vernetzungsplattform unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de in den Fragen-Antwort-Katalog aufgenommen“, gibt Dr. Lothar Beier als Tipp mit. In Mittelsachsen agieren die Maschinenringe Rochlitz und Freiberg e. V. 

Wegen Corona-Pandemie Bürgermeisterwahl in Penig verschoben

Der Freistaat Sachsen hat aufgrund der Pandemie 28 der 30 bis zu den Sommerferien geplanten Bürgermeisterwahlen auf den Herbst dieses Jahres verschoben.

Neben dem allgemeinen Infektionsschutz soll diese Entscheidung auch zur Entlastung der Gemeindeverwaltungen von personal- und kostenintensiven Wahlvorbereitungen beitragen. Außerdem können die Kommunen dadurch freigewordene Kapazitäten in die Pandemiebekämpfung umleiten.

In Mittelsachsen wird demnach die Bürgermeisterwahl in Penig verschoben. Weil das Ende der Pandemie-Lage derzeit nicht absehbar ist, werden die Nachwahlen erst nach dem 20. September 2020 stattfinden. Bis zum Amtsantritt des neugewählten Bürgermeisters führt der bisherige Bürgermeister das Amt fort.

Polizeiliches Einschreiten zur Durchsetzung der Allgemeinverfügung

Zur Durchsetzung der Allgemeinverfügung zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes gab es im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Chemnitz gestern und in der Nacht zum heutigen Dienstag vereinzelte Einsätze sowie Feststellungen, die Anzeigen zur Folge hatten. Das teilte die Polizei am Mittag mit. In der Presseinformation schildete sie die einzelnen Fälle:

Die Wesentlichen werden nachfolgend genannt. In der Rochlitzer Poststraße hielten sich am Abend drei deutsche Staatsangehörige (22, 28, 46) vor einem Supermarkt auf und verzehrten Alkohol. Gegenüber den alarmierten Polizeibeamten zeigten sich die Männer zunächst wenig einsichtig, folgten aber schließlich dem Platzverweis. Ebenso feierten in der Nacht fünf Personen in einer Wohnung in Brand-Erbisdorf gemeinsam. Die Party wurde beendet. Ein Partygast (20, deutsche Staatsangehörigkeit) musste aufgrund seiner Alkoholisierung und des Nichtbefolgens des Platzverweises für einige Stunden in Polizeigewahrsam genommen werden. In Freiberg wurde in der Nacht eine fünfköpfige Personengruppe mit Hunden angetroffen, die zur Einhaltung der Allgemeinverfügung aufgefordert wurde. Dem waren die jungen Leute zunächst nachgekommen, jedoch nur kurzzeitig. Polizeibeamte trafen die deutschen Staatsangehörigen im Alter zwischen 23 und 36 Jahren etwa eine halbe Stunde später erneut zusammen in der Schönlebestraße an. Sie erhielten neben Anzeigen erneut einen Platzverweis, dem sie schließlich nachkamen.

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news-3492 Mon, 23 Mar 2020 16:28:55 +0100 Corona-Lage 23. März 2020 /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-23-maerz-2020.html In der heutigen Meldung gibt es Informationen zur Abfallentsorgung, für Jäger, zu den neuen Regeln für die Notbetreuung von Kindern und zu den Öffnungszeiten der Kfz-Zulassungsbehörde und der Fahrerlaubnisbehörde im Landratsamt. In der heutigen Meldung gibt es Informationen zur Abfallentsorgung, für Jäger, zu den neuen Regeln für die Notbetreuung von Kindern und zu den Öffnungszeiten der Kfz-Zulassungsbehörde und der Fahrerlaubnisbehörde im Landratsamt. Im Landkreis Mittelsachsen gibt es 35 bestätigte Fälle. Das sind elf mehr als am Freitag. Vordergründig handelt es sich um Kontaktpersonen von bereits Erkrankten, bei vier Personen konnte der Ursprung nicht ermittelt werden. Nach der aktuellen Statistik wohnen zwei der Neuinfizierten in der Region Döbeln, fünf in der Region Freiberg und vier in der Region Mittweida. Sie sind zwischen 21 und 87 Jahre alt. 105 Personen befinden sich derzeit in Quarantäne.

Sicherstellung der Abfallentsorgung, Schließung von Wertstoffhöfen und Schadstoffsammlung

Aufgrund der aktuellen Ausgangsbeschränkungen des Freistaates zur Minimierung des Ansteckungsrisikos mit dem neuartigen Coronavirus gibt es folgendes zu beachten:

  • Die Entsorgung der Abfälle (Rest-, Bio-, Papier- und Verpackungsabfall) sowie die Abholung des Sperrmülls (für den bereits Termine vergeben wurden) erfolgt bis auf Weiteres wie bisher. Bitte stellen Sie Ihre Abfallbehälter am Vorabend des Entsorgungstages bereit.

  • Die Sammlung des Schadstoffmobils und die kommunale Problemstoffannahme bei der Firma FNE Freiberg wird ab Dienstag den 24. März 2020 vorläufig eingestellt.

  • Alle Wertstoffhöfe im Landkreis Mittelsachsen bleiben bis auf weiteres geschlossen.

  • Das illegale Abladen von Abfällen, insbesondere vor Wertstoffhöfen und an Standplätzen des Schadstoffmobils wird zur Anzeige gebracht, und kann mit Bußgeldern bestraft werden.

Die aktuellsten Informationen zur Abfallentsorgung im Landkreis Mittelsachsen erhalten Sie unter www.ekm-mittelsachsen.de unter „Aktuelles“ beziehungsweise telefonisch unter 03731 2625-0, -41, -42 oder -44.

Hinweis der Fahrerlaubnisbehörde

Die Fahrerlaubnisbehörde sichert nur noch die eingeschränkte Bearbeitung dringlicher Fälle in der Hauptstelle in Döbeln ab. Der Zutritt erfolgt ausschließlich nach telefonischer Terminabsprache/Terminbestätigung :

Dringliche Fälle sind Verlängerungen der Gültigkeit von Fahrerlaubnissen (LKW, Bus, Fahrgastbeförderung) und der Schlüsselzahl 95, die bis zum 30. April 2020 ablaufen sowie die Ausstellung von Ersatzdokumenten, wenn diese zur Berufsausübung benötigt werden (Kraftfahrer im Fernverkehr).

Hinweis der Kfz-Zulassungsstelle

Das Landratsamt weist darauf hin, dass ab dem 24. März 2020 der Zutritt zur Kfz-Zulassungsbehörde Mittelsachsen an den drei Standorten vorerst nur noch nach telefonischer Terminvereinbarung für Autohändler und Zulassungsdienste gestattet wird. Ohne Termin erfolgt kein Einlass.

Hotline für Terminvereinbarungen

Dienststelle Döbeln Dienststelle Freiberg Dienststelle Mittweida
03731 799-1351 03731 799-3616 03731 799-6683
Zentrale Telefonnummer der Kfz-Zulassungsbehörde – nur für Fachfragen, keine Terminvereinbarungen: 03731 799-6633

Bearbeitet werden können derzeit ausschließlich notwendige und nicht aufschiebbare Vorgänge. Die nachstehenden Vorgänge werden aktuell nicht zur Bearbeitung angenommen:

  1. externe Abmeldungen (Fahrzeuge aus anderen Zulassungsbezirken abmelden)

  2. Erteilung Ausfuhr-Kennzeichen

  3. Erteilung Kurzzeitkennzeichen

  4. Erteilung 07er Oldtimerkennzeichen sowie H-Kennzeichen (inkl. Oldtimerzulassungen; Technikänderungen)

  5. Erteilung 06er Händlerkennzeichen sowie Verlängerung Fahrzeugscheinhefte (generelle Ausnahme: abgelaufene Fahrzeugscheinhefte behalten ihre Gültigkeit zunächst bis zum 5. April 2020)

  6. Zulassungen von Gebrauchtfahrzeugen ohne Dokumente (sog. Scheunenfunde)

  7. Keine zusätzlichen Motorräder/Quads bzw. nicht erforderliche Anhänger

  8. Änderung Halterdaten (laufende Änderungsfristen werden zunächst bis zum 5. April 2020 ausgesetzt)

  9. Änderung technischer Daten (laufende Änderungsfristen werden zunächst bis zum 5. April 2020 ausgesetzt)

  10. Ausstellung von Ersatzdokumenten

Anspruch auf Notfallbetreuung in Kita und Grundschule erweitert

Schulen und Kitas (auch Kindertagespflege) sind seit dem 18. März geschlossen. Für Kinder und Grundschüler, deren Eltern in systemrelevanten Berufen beschäftigt sind, wird eine Notbetreuung angeboten. Die Bestimmungen dazu wurden jetzt erweitert.

Die wesentlichen Änderungen:

  1. Zu den systemrelevanten Berufen gehören nun u. a. auch: Banken sowie Sparkassen, die Landwirtschaft, Bergsicherung und Grubenwehren, sicherheitsrelevante IT-Infrastruktur, Binnenschifffahrt, Krankenkassen, Rentenversicherung, Sanitätshäuser, Psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten, Psychosoziale Notfallversorgung, stationäre und ambulante Hilfen der Behinderten-, Kinder- und Jugendhilfe.

  2. Ein Anspruch auf die Notfallbetreuung liegt bei Gesundheits- und Pflegeberufen sowie der Polizei nun auch vor, wenn nur ein Elternteil (Sorgeberechtigter) in einen der genannten systemrelevanten Berufen tätig ist. Vorher mussten beide Elternteile einen solchen Nachweis erbringen. Bei Kindeswohlgefährdung ist eine Absprache mit dem örtlichen Jugendamt notwendig, um mit dessen Zustimmung die Notbetreuung abzusichern.

  3. Die entsprechende Allgemeinverfügung tritt am 24. März, 00:00 Uhr, in Kraft. Eine aktualisierte Übersicht der Personenberechtigten für die Notbetreuung sind abrufbar unter: www.coronavirus.sachsen.de

Wirtschaft in Mittelsachsen rückt zusammen

Nach der Verschärfung der Allgemeinverfügung am Freitag war zunächst eine Verunsicherung zu verzeichnen. Spezielle Anliegen, ob zum Beispiel ein Taxibetrieb noch Patienten zur Dialyse fahren darf, wurden vorgetragen. Über den Fragen-Antwortkatalog des Referates Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de informierten sich verschiedene Unternehmen. Dazu gingen auch am Wochenende einzelne Anfragen ein. Diese drehten sich um die Zuordnung in die einzelnen Branchen der Allgemeinverfügung. Kann eine Frage nicht sofort beantwortet werden, wird diese weitergeleitet. Grundsätzlich zeigen sich die anfragenden Unternehmen sehr dankbar über den Service. „Wir spüren seit Freitag, dass Mittelsachsens Wirtschaft noch enger zusammenrückt“, sagt Dr. Lothar Beier, erster Beigeordneter im Landkreis zu dessen Geschäftskreis auch die Wirtschaftsförderung gehört. „Einzelhändler schließen sich zum Beispiel im Raum Mittweida zusammen und nutzen gemeinsam einen Onlineshop, der Mittelsachsenshop im Striegistal bietet sowieso eine Plattform für viele Unternehmen und im Raum Rochlitz hinterlegen Einzelhändler die Online- oder telefonischen Bestellungen in Geschäften, die geöffnet haben. Auch gibt es viele Aktionen von kleinen Unternehmen, die zeigen, dass die mittelsächsische Wirtschaft sich auch ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nicht entzieht. Es werden Einkaufsdienste im Großmarkt und Lieferungen frei Haus angeboten“, berichtet der Kreisentwicklungschef weiter. „Bei den Mittelständlern und größeren Betrieben ist die Lage sehr unterschiedlich. Während die einen Kurzarbeit und Home Office nutzen, verzeichnen einige Maschinenbauer noch keine negativen Auswirkungen. Andernorts, wie zum Beispiel in der Beiersdorf-AG-Tochter Florena in Waldheim wird die Produktion der aktuellen Situation angepasst und Desinfektionsmittel statt Kosmetik hergestellt“, schließt Beier seine Betrachtung ab. Über einhundert ganz unterschiedliche Unternehmen arbeiten schon seit längerer Zeit zusammen. Die Broschüre „ProduktSCHAU… was es in Mittelsachsen alles gibt“ zeigt in ihrer zweiten Auflage Schönes und Nützliches made in Mittelsachsen. Die Mehrzahl der Unternehmen, die in dem 152-seitigen Branchenkatalog vorgestellt werden, bieten einen Onlineversand an. Über die Sozialen Medien haben sich diese Unternehmen zusammengetan und weisen unter den Motto „Regional produzieren. In der Heimat kaufen. Zusammen schaffen wir das.“ auf die gemeinsame Broschüre, den Mittelsachsen-Katalog hin. Darin sind alle 100 Unternehmen mit ihren Onlineshops benannt.

Mehr auch unter facebook.com/wirtschaft.in.mittelsachsen

Hinweise für Jäger

Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramtes Mittelsachsen erreichen Fragen, ob man jetzt noch Jagen kann. Hierzu hat sich das Amt mit dem zuständigen Sozialministerium verständigt. Die Einzeljagd ist ein „triftiger Grund“ im Sinne der Allgemeinverfügung vom 22. März 2020, vorausgesetzt, dass dabei die Bedingungen des allgemeinen Kontaktverbotes eingehalten werden. Das heißt, dass die Jagd von Anfang bis Ende ausschließlich allein oder in Begleitung Lebenspartner/Angehörige des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung ausgeübt wird. Die Trichinellenuntersuchung findet derzeit im Landratsamt Mittelsachsen wie gewohnt statt. Die Proben sind in die an den Standorten in Mittweida, Freiberg beziehungsweise Döbeln vorhandenen Probenbriefkästen einzuwerfen. Die einzige Einschränkung ist, dass eine persönliche Übergabe nicht mehr erfolgt, da das Landratsamt für Besucherverkehr geschlossen ist. Bei Fall- und Unfallwild von Schwarzwild muss weiterhin immer eine Beprobung mit Bluttupfern erfolgen. Die Übergabe erfolgt ebenfalls über die Probenbriefkästen. Sollten mehrere Stücken Fallwild an einem Ort beziehungsweise innerhalb kürzester Zeit aufgefunden werden, ist eine Absprache mit dem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) zum weiteren Vorgehen zwingend notwendig.

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news-3489 Mon, 23 Mar 2020 09:23:46 +0100 Danke sagen mit Osternest /das-amt/neuigkeiten/danke-sagen-mit-osternest.html Die Nestbau-Zentrale Mittelsachsen hat im Rahmen der aktuellen Osterkampagne zu einer Dankeschön-Aktion aufgerufen. Die Nestbau-Zentrale Mittelsachsen hat im Rahmen der aktuellen Osterkampagne zu einer Dankeschön-Aktion aufgerufen. Momentan setzen sich viele Mittelsachsen ein, die Versorgung sicherzustellen. Das kann das Hausärzteteam, der Handwerker von nebenan oder die Verkäuferin im Lebensmittelgeschäft sein. In der Nestbau-Zentrale können kostenfrei zwei bis drei Bastelbögen für ein Osternest bestellt werden. Dies gilt es zu befüllen und den Menschen, die in den schwierigen Zeiten für uns da sind, als kleines Dankeschön zu übergeben. Das Nest kann natürlich auch ganz nach Osterhasenart vor die Tür des Beschenkten gestellt werden.

„Wir freuen uns, dass das kleine Zeichen für einen wertschätzenden Umgang miteinander so positiv angenommen wird. Sofort nach der Onlineveröffentlichung meldeten sich Mittelsächsinnen und Mittelsachsen und berichteten, das Osternest an die Bäckersfrau im Ort, den Landwirt von nebenan, die Altenpflegerin oder die Nachbarin, die in der Kinderbetreuung unterstützt, geben zu wollen“, berichtet Dr. Lothar Beier, erster Beigeordneter des Landrates.

Und noch ein Tipp, selbst für die Füllung kann man online schauen, was es in Mittelsachsen alles gibt. ProduktSCHAU und Einkaufsführer zeigen über 150 Firmen mit ganz verschiedenen Produkten. So wird die mittelsächsische Wirtschaft unterstützt.

Die kostenfreien Bastelvorlagen können ganz unkompliziert telefonisch unter 03731 799-1491 oder per E-Mail an info@nestbau-mittelsachsen.de bei der Nestbau-Zentrale bestellt werden.

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news-3487 Sun, 22 Mar 2020 15:47:17 +0100 Corona-Lage am 22. März /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-22-maerz.html In ganz Sachsen gelten ab morgen Ausgangsbeschränkungen, in Mittelsachsen fahren die Busse ab morgen nach Ferienfahrplan und die Wirtschaftsförderung informiert über die Auswirkungen auf den Tourismus.  In ganz Sachsen gelten ab morgen Ausgangsbeschränkungen, in Mittelsachsen fahren die Busse ab morgen nach Ferienfahrplan und die Wirtschaftsförderung informiert über die Auswirkungen auf den Tourismus.  Weitere Fälle in Mittelsachsen bestätigt

Im Gesundheitsamt sind am Wochenende weitere positive Befunde eingegangen. Es handelte sich meist um Kontaktpersonen. Die genaue Statistik wird morgen in der Lage veröffentlicht. Amtsärztin Dr. Annelie Jordan appelliert in diesem Zusammenhang gerade auf die älteren Menschen und chronisch Kranken zu achten. „Besuche der Großeltern sollten in diesen Zeiten vermieden werden", sagt Dr. Jordan. Das sei natürlich schwer, aber Menschen können das Virus auch einfach übertragen, ohne dass sie selbst krank werden. Auch appelliert sie, dass diese Risikogruppen sich von Menschengruppen fernhalten sollten. Hier die Tipps vom Bund und  der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO): 

  • Reduzieren Sie soziale Kontakte soweit möglich, auch zu Gleichaltrigen, denn auch sie können Überträger sein.

  • Meiden Sie derzeit jeden unmittelbaren Kontakt zu Enkelkindern. Die Großeltern sollten möglichst nicht in die Betreuung einbezogen werden.

  • Gehen Sie nicht in Arztpraxen, rufen Sie im Bedarfsfall dort an, und fragen, wie Sie sich verhalten sollen.

  • Gehen Sie, falls möglich, nicht in Apotheken, bestellen Sie benötigte Arzneimittel per Telefon und lassen Sie sich diese liefern oder nehmen Sie, wenn möglich, Hilfe aus der Familie oder der Nachbarschaft an.

  • Nehmen Sie Bring- und Lieferangebote an: durch Familie und Nachbarn, durch Supermärkte.

  • Halten Sie ihre sozialen Kontakte über Telefon oder, wenn möglich, über Skype aufrecht. - Begrenzen Sie die Zahl der Personen, die in Ihre Wohnung kommen, auf ein Minimum.

  • Nutzen Sie das schöne Wetter, um spazieren zu gehen. Das stärkt Ihre Abwehr. Halten Sie auch dort mindestens zwei Meter Abstand, wenn Sie Bekannte treffen! 

Ausgangsbeschränkungen in Sachsen

Wie auf www.coronavirus.sachsen.de nachzulesen ist, verschärft Sachsen die Ausgangsregelungen weiter, um die Ausbreitungsgefahr des Coronavirus zu bremsen. Demnach erließ das Gesundheitsministerium auf der Basis des Infektionsschutzgesetzes eine weitere Allgemeinverfügung, die es der Bevölkerung in der aktuellen Corona-Epidemie untersagt, die eigenen vier Wände ohne triftigen Grund zu verlassen. Dadurch soll der soziale Kontakt zwischen den Menschen auf ein absolutes Mindestmaß reduziert werden, um weitere Ansteckungen möglichst zu verhindern. Wer bei etwaigen Kontrollen durch die Ordnungsbehörden auf der Straße angetroffen werde, müsse deshalb die Gründe benennen, warum er sich außer Haus aufhält. Dies kann durch Vorlage einer Arbeitgeberbescheinigung, eines Betriebs- oder Dienstausweises oder durch mitgeführte Personaldokumente erfolgen. Die neue Rechtsvorschrift benennt dafür einige Ausnahmen. Das sind unter anderem der Hin- und Rückweg zur Arbeit, der Hin- und Rückweg zur Kindernotbetreuung von Eltern, die darauf einen Anspruch haben. Wege zum Einkaufen sind weiterhin erlaubt. Auch Abhol- und Lieferdienste (auch im Rahmen von ehrenamtlicher Tätigkeit) dürfen sich frei bewegen. Natürlich dürfen Bürgerinnen und Bürger das Haus verlassen, um zum Arzt und zu medizinischer Behandlung zu kommen. Aber auch dabei gilt, dass derzeit nur die unbedingt medizinisch unaufschiebbaren Behandlungen durchgeführt werden sollten. Sport und Bewegung an der frischen Luft sind geboten, aber nur einzeln oder im kleinsten Familienkreis des eigenen Haushalts von nicht mehr als fünf Personen erlaubt. Auch zur unabdingbaren Versorgung von Haustieren darf die Wohnung verlassen werden. Bis auf wenige Ausnahmen wird dagegen der Besuch in Alten- und Pflegeheimen, Einrichtungen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften und Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen, in Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen gänzlich untersagt. „Auch beim begründeten Verlassen des Hauses ist jeder angehalten, die physischen sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen zwei Personen einzuhalten“, heißt es auf der Internetseite des Freistaates www.coronavirus.sachsen.de. Die Allgemeinverfügung tritt am 23. März 2020, 00:00 Uhr in Kraft und gilt bis zum Ablauf des 5. April 2020, 24:00 Uhr. 

REGIOBUS: Ferienfahrplan gilt ab morgen

Die Busse in Mittelsachsen fahren ab Montag, 23. März nach Ferienfahrplan. Grund sind die wenigen Fahrgäste im Zuge der Schulschließungen. „Wir haben derzeit im Landkreis etwa 30 Kinder, die in den Schulen betreut werden und die Schülerbeförderung nutzen“, erklärt der Leiter der Abteilung Verkehr und Bauen im Landratsamt Thomas Kranz. Für sie wird es durch den ZVMS individuelle Lösungen für den Weg zur Schule geben, wie Taxis. Eigentlich nutzen rund 13 000 Kinder und Jugendliche die Schülerbeförderung, die vom Verkehrsverbund Mittelsachsen organisiert wird. Die Fahrpläne sind auf der Internetseite von REGIOBUS unter www.regiobus.com veröffentlicht. Es wird darum gebeten die Einschränkungen „S“ für nicht mehr fahrende Schülerverkehre zu beachten.

Hotline war sehr nachgefragt

Die Telefon-Hotline des Gesundheitsamtes war an diesem Wochenende jeweils von 09:00 bis 13:00 Uhr gut frequentiert. An beiden Tagen gab es insgesamt über 100 Anrufe. Viele Fragen drehten sich um die neuen Allgemeinverfügungen des Freistaates, demnach mussten ab heute (22. März) zum Beispiel Gaststätten schließen. Weitere Fragen drehten sich um Testungen von Erkrankten und zum richtigen Verhalten, wenn es im Umfeld einen positiven Fall gab. Unsicherheit gab bei Reiserückkehrern aus Ägypten, da dieses Land nun als Risikogebiet gilt. Es gab auch Angebote zum Helfen. Hierbei wurde auf die neue Internetpräsens www.teamsachsen.de verwiesen. Dort befindet sich ein Anmeldeformular für interessierte Helferinnen und Helfer, die sich noch nicht in den genannten Hilfsorganisationen engagieren, aber in der jetzigen Lage ihre Zeit und Fähigkeiten zur Verfügung stellen wollen. Zusätzlich gibt es einen Onlinekurs zum Thema Hygiene- und Desinfektionsschulung. 

Morgen ist die Hotline des Landratsamtes wieder von 09:00 bis 16:00 Uhr besetzt.

Auswirkungen auf dem Tourismus

Mit den Auswirkungen um die Verbreitung des Coronavirus haben alle wirtschaftlichen Bereiche zu kämpfen. Das Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung informiert Unternehmen an der Hotline des Landkreises. Eine Branche, die in besonderem Maße betroffen ist, ist der Tourismus. Tourist-Informationen, die auch soziale Knotenpunkte in kleinen Städten sind, sind nur noch per Telefon erreichbar. Gaststätten müssen schließen. Freizeiteinrichtungen, die ohnehin stark im Saisongeschäft aktiv sind, müssen schließen oder ihren Saisonstart verschieben. Hotels dürfen keine Touristen mehr beherbergen. In Mittelsachsen ist dieser Wirtschaftszweig stark von Familienunternehmen geprägt, die keine oder kaum alternative Einkommen haben. „Wir spüren einen großen Druck, dem diese Branche momentan ausgesetzt ist, aber auch eine Kreativität, die aus der Not heraus geboren wird“, sagt Hartmut Schneider, Referatsleiter für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung zu dem auch der Tourismus gehört.

„Gastronomen leeren ihre Getränkelager und entlasten so den Einzelhandel, Lieferservices in Form von „Genuss- oder Festtags-Taxis“ entstehen oder Rezepte werden online zum Nachkochen für zu Hause veröffentlicht. Die Unternehmen tun viel um sich die Gäste zu erhalten“, gibt Schneider einen Einblick in die Aktionen von Mittelsachsens Gastrobranche. Auch Malwettbewerbe und Vorschläge für kleine Auszeiten werden von Einrichtungen vorgestellt, die sich sonst eher um die Touristen, als um die Mittelsachsen kümmern. Im Erzgebirge kann online unter www.erzgebirge-tourismus.de/haamit-kistl der Heimatgenuss ganz bequem nach Hause bestellt werden. Der Mittelsächsische Kultursommer, sonst ein vielseitiges Festival mit vielen Veranstaltungen,  feiert seinen Saisonstart traditionell zu Ostern an der Talsperre Kriebstein mit einem Märchenfest. In diesem Jahr gibt es unter www.mittelsachsen.de einen Malwettbewerb für Lieblingsmärchenfiguren. Unter www.rochlitzer-muldental.de gibt es eine Auflistung für kleine Auszeiten. Darunter findet sich auch eine Geschichtensammlung rund um den Waldgeist Waldemar, der auf dem Rochlitzer Berg zu Hause ist. Auch das Referat Wirtschaftsförderung hat kostenfrei Malvorlagen auf der Website www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de zum Download zur Verfügung gestellt.

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news-3485 Fri, 20 Mar 2020 18:03:46 +0100 Corona-Lage 20. März /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-20-maerz.html In Mittelsachsen gibt es 24 bestätigte Fälle, die Kita-Beiträge werden erstattet und Gaststätten müssen schließen. In Mittelsachsen gibt es 24 bestätigte Fälle, die Kita-Beiträge werden erstattet und Gaststätten müssen schließen. Weitere Fälle in Mittelsachsen bestätigt

Im Landkreis Mittelsachsen gibt es 24 Fälle. Seit der Meldung der Lage am Mittwoch mit 13 Fällen gab es nur in den Räumen Freiberg und Mittweida neue Erkrankte – sieben Erkrankte stammen aus dem Raum Freiberg und vier aus dem Raum Mittweida. Von den elf Personen im Alter von 20 bis 65 Jahren sind fünf Erkrankte durch Kontaktpersonen infiziert worden und bei vier Fällen handelt es sich um Reiserückkehrer. Erstmals gibt es zwei Fälle in den Räumen Freiberg und Mittweida, wo nicht ermittelt werden kann, wie sich die Personen infiziert haben. Vor diesem Hintergrund bittet die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Annelie Jordan auf die Grundhygiene zu achten: „Regelmäßig Händewaschen, Abstand zu Personen halten, sich nicht ins Gesicht fassen sowie Niesen und Husten in die Armbeuge." Bei Facebook, durch Mails und durch Medien erreichen die Verwaltung immer wieder Fragen, warum die einzelnen Orte nicht genannt werden. „Derzeit handelt es sich stets um einzelne Fälle und wir möchten jegliche Rückschlüsse im Hinblick auf die Persönlichkeitsrechte vermeiden“, erklärt Pressesprecher André Kaiser. Er stellt aber in Aussicht, dass sich dies bei steigenden Fallzahlen ändern könnte. 68 Personen befinden sich derzeit in einer behördlich angeordneten Quarantäne.

Kita-Gebühren werden erstattet

Sachsens Staatsregierung und die Kommunalen Spitzenverbände haben sich am 20. März 2020 zur Erstattung von Kitagebühren verständigt. „Für den Zeitraum der Schließung von Kindertageseinrichtungen, Orten der Kindertagespflege und Horten werden keine Elternbeiträge erhoben“, heißt es in einer Pressemitteilung des Kultusministeriums. Bis zu einer gesetzlichen Regelung würden demnach die Städte und Gemeinden in die Vorfinanzierung gehen. Die Kosten beliefen sich auf rund 28,3 Millionen Euro.

Der Freistaat wird die kommunalen Belastungen durch eine zentrale Finanzierungsregelung kompensieren. „Landkreise, Städte und Gemeinden sowie die Staatsregierung sind sich darin einig, die Gespräche fortzuführen, um die enormen Herausforderungen gemeinsam und solidarisch zu meistern“, erklärt das Kultusministerium.

Auch Gaststätten, Friseursalons und Baumärkte müssen schließen

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat die Staatsregierung heute weitere Maßnahmen getroffen. Nachdem bereits in der letzten Woche Schulen und Kitas geschlossen, Veranstaltungen verboten sowie der Handel und das Hotel- und Gaststättengewerbe eingeschränkt wurde, wurden heute weitere Verschärfungen auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Die Allgemeinverfügung vom 18. März wird weiter verschärft. Zu den Geschäften und Einrichtungen, die jetzt geschlossen werden müssen, gehören nun auch Badeanstalten, Friseure, Bau- und Gartenbaumärkte. In den Geschäften, die öffnen dürfen, müssen die Auflagen zur Hygiene eingehalten werden. Dazu gehören unter anderem ausreichende Waschgelegenheiten und Desinfektionsmittel für das Personal, die regelmäßige Desinfektion von Einkaufswagen, Kassenbändern in kurzen Abständen, das Verbot von Selbstbedienung bei offenen Backwaren, Steuerung des Zutritts zur Vermeidung von Warteschlangen. Dienstleister und Handwerker dürfen ihrer Tätigkeit nur dann nachgehen, wenn diese ohne Publikumsverkehr stattfindet. Gaststätten sind zu schließen. Ausgenommen sind Personalrestaurants und Kantinen in der Zeit zwischen 06:00 und 18:00 Uhr, wenn sie die Hygieneauflagen erfüllen. Gaststätten ist zwischen 06:00 und 20:00 Uhr ein Außer-Haus-Verkauf erlaubt beziehungsweise ein Liefer- und Abholservice ohne zeitliche Beschränkung. Für Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe wird ein Betreuungsverbot ausgesprochen. Genehmigungspflichtige stationäre Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung sowie Wohnstätten, in denen Leistungen der Eingliederungshilfe an Kinder und Jugendlichen erbracht werden, sind prioritär aufrecht zu erhalten. Zum Schutz der untergebrachten Kinder und Jugendlichen und zum Schutz des öffentlichen Wohles dürfen diese Einrichtungen von Besuchern nicht betreten werden. Vom Betretungsverbot ausgenommen sind therapeutisch zwingend erforderliche oder medizinisch notwendige Besuche. Die Allgemeinverfügungen werden morgen veröffentlicht und treten am Sonntag, 22. März 2020, 0 Uhr in Kraft.

Wirtschaftsförderung erweitert Fragenkatalog

Das Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung kümmert sich an der Hotline des Landratsamtes um die Belange der Wirtschaftsakteure. Über 98 Prozent von Mittelsachsens Unternehmen sind Kleinst- und kleine Betriebe. Entsprechend häufig sind  Fragen zur Zuordnung von Dienstleistern wie zum Beispiel Fahrschulen oder kleinen Betrieben, die sich mit der Gesundheitsfürsorge beschäftigen. Auch bei den Kommunen gehen Fragen ein, die diese an die Hotline weitergeben. Fragen, die vom Referat nicht sofort beantwortet werden können, werden zur Klärung weitergeleitet. Auch bei den touristischen Einrichtungen ist die Verunsicherung groß. Deshalb wurde im Fragen-Antwort-Katalog unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/informationen-fuer-unternehmen-zum-coronavirus.html ein eigener Bereich eingearbeitet, der zum Beispiel auch auf einen Leitfaden zum Umgang mit Stornierungen verweist. Auch die aktuellen steuerlichen Hilfen für alle Unternehmen sind dort eingearbeitet. Weiterhin findet sich die Ausnahmereglung vom Verbot der Sonn- und Feiertagsarbeit in der Liste.

Inzwischen hat die Nestbau-Zentrale Mittelsachsen im Rahmen der aktuellen Osterkampagne zu einer Dankeschön-Aktion aufgerufen. Momentan setzen sich viele Mittelsachsen ein, die Versorgung sicherzustellen. Das kann das Hausärzteteam, der Handwerker von nebenan oder die Verkäuferin im Lebensmittelgeschäft sein. In der Nestbau-Zentrale können kostenfrei zwei bis drei Bastelbögen für ein Osternest bestellt werden. Dies gilt es zu befüllen und den Menschen, die in den schwierigen Zeiten für uns da sind, als kleines Dankeschön zu übergeben. Das Nest kann natürlich auch ganz nach Osterhasenart vor die Tür des Beschenkten gestellt werden. „Wir freuen uns, dass das kleine Zeichen für einen wertschätzenden Umgang miteinander so positiv angenommen wird. Sofort nach der Onlineveröffentlichung meldeten sich Mittelsächsinnen und Mittelsachsen und berichteten, das Osternest an die Bäckersfrau im Ort, den Landwirt von nebenan, die Altenpflegerin oder die Nachbarin, die in der Kinderbetreuung unterstützt, geben zu wollen“, berichtet Dr. Lothar Beier, erster Beigeordneter des Landrates. Und noch ein Tipp, selbst für die Füllung kann man online schauen, was es in Mittelsachsen alles gibt. ProduktSCHAU und Einkaufsführer zeigen über 150 Firmen mit ganz verschiedenen Produkten. So wird die mittelsächsische Wirtschaft unterstützt. Die kostenfreien  Bastelvorlagen können ganz unkompliziert telefonisch unter 03731 799-1491 oder per Mail an info@nestbau-mittelsachsen.de bei der Nestbau-Zentrale bestellt werden.

Hinweis des Referates Förderung Ländliche Entwicklung:

Für Vorhaben, die über LEADER gefördert werden und die aufgrund der derzeitigen Ausnahmesituation nicht wie geplant durchgeführt werden  können (zum Beispiel durch Schließung, Lieferstopp oder Personalausfall), erfolgt eine Prüfung des Einzelfalls unter Beachtung der Regelungen zur höheren Gewalt und außergewöhnlichen Umständen. Den Begünstigten sollen grundsätzlich keine Nachteile entstehen. Es besteht hierbei eine Anzeigepflicht mit der dafür geltenden Frist (siehe Nr. 11.8 der NBest-ELER): „Der Fall höherer Gewalt oder außergewöhnlicher Umstände ist der Bewilligungsbehörde innerhalb von 15 Arbeitstagen nach dem Zeitpunkt, ab dem der Begünstigte hierzu in der Lage ist, schriftlich mitzuteilen.“ Für Rückfragen und Erläuterungen (auch vorab) steht das Fachreferat unter Telefon 03731 799-1612 oder E-Mail poststelle.ile@landkreis-mittelsachsen.de ab Montag zur Verfügung.

Informationen der Arbeitsagentur Freiberg und des Jobcenter Mittelsachsen:

Auf der Internetseite der Regionaldirektion Sachsen (www.arbeitsagentur.de/Sachsen) finden Sie die neusten und gebündelten Informationen rund um die Themen:

  • Kurzarbeitergeld

  • Arbeitslosengeld II für Soloselbständige/Freiberufler

  • Arbeitslosengeld I für gekündigte Arbeitnehmer

Ergänzend dazu sind Erklär-Videos rund um das Thema Kurzarbeitergeld im Kontext Corona verlinkt und alle Servicerufnummern der sächsischen Arbeitsagenturen und Jobcenter zusammengefasst. Ziel ist es, dass alle Kontaktdaten und erste Informationen auf einen Blick zu finden sind.

 

HINWEISE:

  • Die Hotline des Landratsamtes zu Corona ist auch am Wochenende erreichbar. Unter der Telefonnummer 03731 799-6249 können sich Mittelsachsen mit ihren Fragen an die Mitarbeiterinnen wenden. Sie sind am Samstag und Sonntag zwischen 09:00 und 13:00 Uhr erreichbar. 

  • Der Landkreis Mittelsachsen veröffentlicht das nächste Lagebild am Sonntag. Darin wird mitgeteilt, ob es weitere Fälle in Mittelsachsen gibt. Die genaue Statistik mit den Regionen erfolgt im Lagebild am Montag.

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news-3481 Thu, 19 Mar 2020 18:31:28 +0100 Corona: Lage 19. März /das-amt/neuigkeiten/corona-lage-19-maerz.html Inhalt der heutigen Lagemeldung ist das Besuchsverbot in Klinken und Pflegeheimen, die Reduzierung der Teilnehmer bei privaten Veranstaltungen und Hinweise zur Absage des Kreistages. Im Landkreis ist die Zahl der Erkrankten auf 17 gestiegen. Inhalt der heutigen Lagemeldung ist das Besuchsverbot in Klinken und Pflegeheimen, die Reduzierung der Teilnehmer bei privaten Veranstaltungen und Hinweise zur Absage des Kreistages. Im Landkreis ist die Zahl der Erkrankten auf 17 gestiegen. Hotline läuft am Wochenende

Die Hotline des Landratsamtes zu Corona ist auch am Wochenende erreichbar. Unter der Telefonnummer 03731 799-6249 können sich Mittelsachsen mit ihren Fragen an die Mitarbeiterinnen wenden. Sie sind am Samstag und Sonntag zwischen 09:00 und 13:00 Uhr erreichbar. Unter der Woche sind die Telefone montags, mittwochs und freitags von 09:00 bis 16:00 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 09:00 bis 18:00 Uhr besetzt.

Veranstaltungen über 20 Personen werden untersagt

Veranstaltungen im privaten oder familiären Bereich mit als 20 Teilnehmern sollen verboten werden. Hierzu zählen beispielsweise Hochzeiten, Geburtstage und Trauerfeiern. Eine Allgemeinverfügung ist in Arbeit. Sie soll spätestens ab dem Wochenende gelten. „Die Bevölkerung ist schon bei Veranstaltungen meist vorsichtig“, erklärt Landrat Matthias Damm.  Derzeit gilt eine Verfügung des Freistaates, die besagt, dass Veranstaltungen mit bis zu 100 Teilnehmern durchgeführt werden können. Damm: „Wir folgen mit der Zahl 20 einer Empfehlung unseres Gesundheitsamtes.“ Die Allgemeinverfügung des Landkreises zu Veranstaltungen allgemein, die am Samstag, 14. März in Kraft trat, wird widerrufen.

Kreistag wird abgesagt

Über die Absage des Kreistages am Mittwoch berät derzeit der Ältestenrat. Die Verwaltung hat eine Allgemeinverfügung erarbeitet, die mit den Vorsitzenden der sieben Fraktionen erörtert wird. „Wir haben hier eine Verantwortung gegenüber den Mitgliedern des Kreistages, denn 25 Personen zählen zur Risikogruppe“, erklärt Landrat Matthias Damm. In der derzeitigen Lage könne eine Sitzung mit rund 150 Personen nicht durchgeführt werden. Per Allgemeinverfügung soll nun die Sitzung des Kreistages bis zum 20. April verboten werden.

Keine Besucher mehr in Krankenhäusern

Eine weitere Allgemeinverfügung regelt, dass keine Besuche mehr in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen erlaubt sind. Bereits in der vergangenen Woche sprach das Gesundheitsamt eine Empfehlung gegenüber Kliniken aus, die Besuchszeiten auf das eigene Ermessen hin zu reduzieren. „Viele Einrichtungen haben schon reagiert und viele Zeiten der Situation angepasst“, erklärt die Amtsärztin Dr. Jordan. Ausnahmen gäbe es aber zum Beispiel bei Schwerstkranken oder bei Kindern. „Wir wissen, wie wichtig soziale Kontakte zur Heilung sind, aber es ist eine besondere Situation und da sollten wir im Interesse aller keine Risiken eingehen“, erklärt Landrat Matthias Damm. Für Hospize wird die Reduzierung der Besucher empfohlen, aber diese sind nicht von der Allgemeinverfügung betroffen.

Stabsbereich Ausländer- und Asylrecht

Aufgrund der Behördenschließung gelten folgende Maßnahmen:

  • Die Onlineterminvergabe für den Stabsbereich Ausländer- und Asylrecht bleibt offen. Hierdurch wird gewährleistet, dass die Anliegen in Form   einer Terminanfrage eingereicht werden können. Zwar werden die vereinbarten Termine aufgrund der Behördenschließung aktuell abgesagt, allerdings erfolgt dennoch eine Bearbeitung des Anliegens und ggf. eine Zusendung von Dokumentenverlängerungen oder sonstiger Bescheinigungen.

  • Antragstellungen bzw. die Abgabe von Unterlagen soll während der Dauer der Behördenschließung auf postalischem und elektronischem Weg erfolgen.

  • Personen, deren visafreier Aufenthalt/ Besuchsvisa in Kürze endet und die aufgrund der Corona-Krise an der Ausreise gehindert sind, werden gebeten sich rechtzeitig postalisch, telefonisch oder per E-Mail an den Stabsbereich Ausländer- und Asylrecht zu wenden.

Die Telefonhotline 03731 799-3600 des Stabsbereiches Ausländer- und Asylrecht wird für die Dauer der Behördenschließung auf folgende Zeiträume ausgedehnt:

  • Montag, Mittwoch und Freitag: von 09:00 bis 12:00 Uhr, 

  • Dienstag und Donnerstag: von 09:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 18:00 Uhr

Abfallentsorgung – Behälter am Vorabend bereitstellen

Alle Mittelsachsen werden gebeten, ihre Abfallbehälter bereits am Vorabend des eigentlichen Entsorgungstermins bereitzustellen, da die Entsorgungstouren aufgrund der aktuellen Situationen eher starten und im Schichtbetrieb durchgeführt werden.

Ihre Entsorgungstermine finden Sie im Abfallkalender 2020 und online unter www.ekm-mittelsachsen.de im Bereich „Service & Dienstleistungen“.

Drahtseilbahn bleibt zu

Aufgrund der Corona-Krise fällt die Jungfernfahrt der restaurierten Drahtseilbahn Augustusburg  (geplant: 21. März) aus. Die Bahn bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Es verkehrt vorläufig der bekannte Ersatzverkehr.

Auch das für den 31. März 2020 geplante VMS-Fahrgastforum in Burgstädt wird zu einem späteren Termin stattfinden.

Bus: Servicezeiten verlängert

Weil der Corona-bedingte Ticketverkauf beim Busfahrer entfällt, erweitert REGIOBUS sein Serviceangebot im Kundencenter in Freiberg. Das ist jetzt länger geöffnet: Montag bis Freitag von 07:00 bis 18:00 Uhr. Fahrkarten können in den Verkaufsstellen bei REGIOBUS in Burgstädt, Mittweida, Freiberg, Döbeln sowie in den Shops in einigen mittelsächsischen Bahnhöfen, per Handyticket und an den Automaten erworben werden.

Helferinitiative ist online

Staatsministerin Petra Köpping und Rüdiger Unger, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes in Sachsen, stellten heute die neue gemeinsame Helfer-Webseite vor. Die Webseite ist an engagierte Bürger adressiert, die sich in der aktuellen Lage rund um den Corona-Virus einbringen wollen. Aktuell befindet sich auf der Webseite www.teamsachsen.de ein Anmeldeformular für interessierte Helferinnen und Helfer, die sich noch nicht in den genannten Hilfsorganisationen engagieren, aber in der jetzigen Lage ihre Zeit und Fähigkeiten zur Verfügung stellen wollen. Zusätzlich gibt es einen Onlinekurs zum Thema Hygiene- und Desinfektionsschulung. Dieser steht jeder Bürgerin und jedem Bürger zur Verfügung unabhängig davon, ob sie oder er sich im »Team Sachsen« engagieren möchte. Perspektivisch soll auch ein Anmeldeformular für Hilfegesuche auf der Seite implementiert werden.

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news-3472 Wed, 18 Mar 2020 16:44:38 +0100 Corona: Aktuelle Lage 18. März /das-amt/neuigkeiten/corona-aktuelle-lage-18-maerz.html In den heutigen Meldungen geht es unter anderem um infektiöse Abfälle, den neuen Busfahrplan, Auswirkungen auf die Wirtschaft und die neuen bestätigten Fälle. In den heutigen Meldungen geht es unter anderem um infektiöse Abfälle, den neuen Busfahrplan, Auswirkungen auf die Wirtschaft und die neuen bestätigten Fälle. Weitere Fälle in Mittelsachsen bestätigt

Im Landkreis gibt es vier weitere Fälle. Es handelt sich um eine 38-jährige Frau und einen 51-jährigen Mann aus dem Raum Freiberg (jeweils Reiserückkehrer) sowie eine 36-jährige Frau und einen 36-jährigen Mann aus dem Raum Döbeln (Ermittlung der Infektionskette läuft noch). Sie befinden sich in häuslicher Quarantäne. In Mittelsachsen sind 37 Personen in angeordneter häuslicher Quarantäne.

Bürgertelefon

Weiterhin gehen jeden Tag mehrere hundert Anrufe ein. „Man spürt die Unsicherheit der Bevölkerung. Oft fallen von uns Worte, wie ,bleiben Sie ruhig‘ oder ,Sie machen es richtig‘“, erklärt Annett Schrenk, die derzeit an der Hotline eingesetzt ist. Es geht um Verhaltensfragen, wie zu Reiserückkehrern, Fällen im näheren Umfeld oder wenn Anrufer zur Risikogruppe gehören. Neben medizinischen Fragen gehen auch Fragen zur Allgemeinverfügung des Freistaates ein oder zur Notbetreuung von Kindern. Hierzu gibt es im Hintergrund feste Ansprechpartner in vielen Fachbereichen. An diese werden die Anrufer gegebenenfalls weitergeleitet. „Vieles können wir aber schon gleich und direkt am Telefon besprechen. Die Bürgerinnen und Bürger reagieren dabei freundlich und verständnisvoll“, erklärt Schrenk. Die Fragen der Mittelsachsen werden von montags bis freitags ab 09:00 Uhr beantwortet. Die Hotline ist dienstags und donnerstags bis 18:00 Uhr sowie montags, mittwochs und freitags bis 16:00 Uhr unter der Nummer 03731 799-6249 erreichbar.

Information zur Entsorgung von infektiösen Abfällen

Abfälle aus Privathaushalten, die mit dem neuartigen Coronavirus in Kontakt gekommen sind beziehungsweise sein könnten, sind in einer luftdichten Verpackung im Restabfall zu entsorgen.

Nach aktueller Kenntnis des Gesundheitsamtes könne der Erreger mehrere Tage auf Oberflächen überleben. Es ist daher darauf zu achten, die kontaminierten Abfälle unzugänglich für Dritte aufzubewahren. An diesem Samstag bleiben die Wertstoffhöfe geschlossen. Nächste Woche haben sie aber regulär geöffnet. „Wir erwarten einen großen Andrang am Wochenende und damit viele Kontakte zwischen Personen, die wir vermeiden wollen“, so der Geschäftsführer der Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen Jens Irmer. Aber er appelliert an die Bevölkerung, aufgrund der Ansteckungsgefahr die Wertstoffhöfe nur bei absoluter Notwendigkeit aufzusuchen. Restabfallsäcke gibt es aktuell an den zehn Wertstoffhöfen im Landkreis und in vielen Gemeindeverwaltungen beziehungsweise Bürgerbüros, falls diese geöffnet sind. Vorübergehend können auch bei der EKM Restabfallsäcke geordert werden. Es wird darum gebeten dazu eine vollständige Rechnungs- und Zustellungsadresse per Post oder E-Mail an info@ekm-mittelsachsen.de zu senden. Die Sperrmüllabholung wird bis auf weiteres aufrechterhalten. Bei der Eigenanlieferung von Sperrmüll dürfen gegenwärtig keine Sperrmüllkarten mehr abgegeben oder ausgefüllt werden. Abschließend betont Irmer: „Die Abfallentsorgung im Kreis ist gesichert.“

Busse verkehren nach Ferienfahrplan

Ab Montag gilt bei REGIOBUS Mittelsachsen der Ferienfahrplan. „Dies geschieht vor allem, um das Infektionsrisiko zu verringern“ , so Dr. Harald Neuhaus, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Mittelsachsen (VMS). Befürchtungen, wonach durch die Taktverringerung mehr Fahrgäste pro Fahrzeug unterwegs sein könnten, seien haltlos, heißt es in einer Mitteilung des VMS. Seit Beginn der Corona-Krise würden Verkehrsunternehmen bis zu 40 Prozent weniger Fahrgäste verbuchen. Bereits seit Mittwoch gilt im Verbundgebiet für Bus-Passagiere: Bitte hinten einsteigen. Folge: Manche Fahrgäste – vor allem aus ländlichen Gebieten, die vor Fahrtbeginn kein Ticket kaufen, seien nun ratlos. Es gelten weiterhin die Tarif- und Beförderungsbedingungen. Aber trotz Ticketpflicht: „Wir lassen niemand stehen. Wer kein Ticket vorweisen kann, wird bis zur nächsten Verkaufsstelle mitgenommen“, so Dr. Neuhaus.

Kreissportbund sagt alle Veranstaltungen bis 31. Mai ab

Der Kreissportbund sagt alle Wettbewerbe und Weiterbildungsveranstaltungen bis 31. Mai ab. Davon betroffen ist der Landkreislauf am 26. April in Roßwein. „Wir prüfen aber einen Nachholetermin im September“, betont der Präsident des Kreissportbundes Volker Dietzmann. Der Landkreislauf ist eine der größten Breitensportveranstaltungen in Mittelsachsen mit rund 1 000 Teilnehmern. „Er ist im Landkreis ein verbindendes Element, der immer einen Höhepunkt darstellte. Ich  freue mich daher, dass eine Chance besteht, dass er noch in diesem Jahr stattfindet“, so Landrat Matthias Damm. Volker Dietzmann betont, dass sowohl der Trainings- als auch der Spielbetrieb generell einzustellen seien. Grundlage bilden die erlassenen Allgemeinverfügungen.

ASP-Probeentnahmen weiterhin gewährleistet

Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (Lüva)  weist daraufhin, dass weiterhin in Döbeln, Freiberg und Mittweida tierische Proben – insbesondere im Hinblick auf die Afrikanische Schweinepest (ASP) – abgegeben werden können. Dafür stehen spezielle Briefkästen bereit. Sollte es sich um größere Proben oder um ganze Tierkörper handeln, bittet das Lüva um vorherige telefonische Anmeldung.

Schließung der Zahlstelle

Seit dem 18. März ist der Besucherverkehr im Landratsamt Mittelsachsen vollständig eingestellt. Das bedeutet, dass Einzahlungen am Standort Freiberg, Frauensteiner Straße 43 – Zahlstelle Kreiskasse – für Besucher nicht mehr möglich sind.

Alternativ sind Zahlungen an das Landratsamt Mittelsachsen unter Angabe des Verwendungszweckes auf folgendes Konto vorzunehmen:

                IBAN:                                  DE37 8705 2000 3120 0002 63
                BIC:                                    WELADED1FGX
                Kreditinstitut:                      Sparkasse Mittelsachsen
                Kontoinhaber:                     Landratsamt Mittelsachsen  

Auswirkungen auf die Wirtschaft

Die Entwicklungen im Zusammenhang mit der Verbreitung des Coronavirus betreffen vermehrt auch die mittelsächsische Wirtschaft. Das Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung ist in die Hotline des Landkreises eingebunden und beantwortet Fragen von Unternehmen und Fachkräften. Das Spektrum ist dabei breit gefächert. Gastronomiebetriebe erkundigen sich, ob und wie sie von der Allgemeinverfügung zur Schließung betroffen sind. Messebauer rufen an und berichten von Umsatzeinbußen. Aber auch Fachkräfte, die zum Beispiel vom Chef nach Hause geschickt wurden, möchten Informationen, wie sie mit der individuellen Situation umgehen sollen.

Speziell für Unternehmen und für Fachkräfte gibt es unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/informationen-fuer-unternehmen-zum-coronavirus.html gesondert und komprimiert einen Fragen-Antwort-Katalog (FAQ), den das Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung zusammengestellt hat. „Für viele Unternehmen ist ein schneller Kontakt zu den weiteren Ansprechpartnern wichtig. Deshalb listen wir auf unserer Internetseite die wichtigsten Kontakte auch im Kurzüberblick auf“, sagt der erste Beigeordnete Dr. Lothar Beier.

Neu ist auch die Erweiterung des Fragenkatalogs für Schülerinnen und Schüler. Als Fachkräfte der Zukunft haben auch sie Fragen, zum Beispiel zum anstehenden Betriebspraktikum oder zu den vermeintlichen „Corona-Ferien“.

Arbeitsagentur Freiberg und Jobcenter Mittelsachsen arbeiten weiter – auch wenn die Türen geschlossen sind

Persönliche Vorsprachen sind nicht mehr möglich, nur dringende Notfälle werden noch entgegengenommen. Die Arbeitsagentur Freiberg schaltet ab 19. März eine lokale Rufnummer. Diese ist von Montag bis Freitag von 08:00 bis 12:00 unter der 03731 489-100 zu erreichen.

Die Auszahlung der Geldleistungen ist sicher gestellt. Das heißt, alle Gesprächstermine entfallen, ohne dass den Kundinnen und Kunden finanzielle Nachteile entstehen. Termine müssen nicht abgesagt werden.

Arbeitgeber finden alle Informationen zu Kurzarbeit hier: www.arbeitsagentur.de/kurzarbeit

Der Antrag auf Arbeitslosengeld I kann online gestellt werden unter: www.arbeitsagentur.de/antrag-arbeitslosengeld

Der Neuantrag auf Arbeitslosengeld II kann online gestellt werden unter: www.arbeitsagentur.de/antrag-arbeitslosengeld2

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news-3456 Tue, 17 Mar 2020 16:18:00 +0100 Verlauf der Woche der offenen Unternehmen vor dem Hintergrund der Absagen bedingt durch den Coronavirus /das-amt/neuigkeiten/verlauf-der-woche-der-offenen-unternehmen-vor-dem-hintergrund-der-absagen-bedingt-durch-den-coronavi.html Die Woche der offenen Unternehmen fand traditionell in der zweiten Märzwoche statt. Die Vorbereitungen in den Schulen und den Firmen liefen dazu seit September letzten Jahres. Die Woche der offenen Unternehmen fand traditionell in der zweiten Märzwoche statt. Die Vorbereitungen in den Schulen und den Firmen liefen dazu seit September letzten Jahres. 283 Unternehmen hatten für die Schülerinnen und Schüler aus Mittelsachsen und den benachbarten Gebieten 747 Veranstaltungen vorbereitet. 1 772 Schüler meldeten sich seit dem 20. Januar für 2 882 Veranstaltungsplätze an. Das waren durchschnittlich fast zwei Veranstaltungen pro Schüler und über 100 Schüleranmeldungen mehr als im Vorjahr.

In den Nachbarlandkreisen ist das Interesse an den mittelsächsischen Unternehmen ebenfalls gestiegen. 347 Veranstaltungsplätze wurden von nicht-mittelsächsischen Lernenden gebucht, im Vorjahr waren es 319.

Nicole Dürrschmidt, verantwortlich für die Ausbildung im mittelständischen Unternehmen albis-elcon in Hartmannsdorf resümiert zur Berufsinformationswoche: „Unsere Veranstaltungen besuchten mehr Schülerinnen und Schüler als ursprünglich angemeldet waren. Auch wir hatten im Vorfeld sorgsam abgewogen welche Aktivitäten in der Berufsorientierung wir momentan durchführen und wovon wir Abstand nehmen.“ In Folge der Begleitumstände des Coronavirus sagten vorsorglich 35 Unternehmen ihre geplanten Veranstaltungen ab. Diese Absagen gingen mit firmeninternen Abwägungen einher, individuelle Ersatztermine wurden zwischen den Betrieben und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern abgesprochen. Betroffen waren 552 Schüleranmeldungen. „Aktuell prüfen wir die Plattform für die Woche der offenen Unternehmen online zu halten. So wäre es künftig unabhängig von der Berufsinformationswoche möglich, Firmenbesuche zu organisieren“, sagt Jens Spreer, verantwortlicher Koordinator bei der Landkreisverwaltung.

Die Woche der offenen Unternehmen Mittelsachsen findet auch im nächsten Jahr vom 8. bis 13. März 2021 statt.

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news-3467 Tue, 17 Mar 2020 12:19:00 +0100 Corona: Aktuelle Lage 17. März 2020 /das-amt/neuigkeiten/corona-aktuelle-lage-17-maerz-2020-1.html Im Landkreis gibt es vier weitere Erkrankungen, die Kontaktpersonen sind ermittelt. Außerdem wurde heute entschieden, das Landratsamt für Besucher zu schließen. Der Freistaat hat heute eine Allgemeinverfügung erlassen, damit schließt er fast alle privaten und öffentlichen Einrichtungen und untersagt alle Veranstaltungen. Im Landkreis gibt es vier weitere Erkrankungen, die Kontaktpersonen sind ermittelt. Außerdem wurde heute entschieden, das Landratsamt für Besucher zu schließen. Der Freistaat hat heute eine Allgemeinverfügung erlassen, damit schließt er fast alle privaten und öffentlichen Einrichtungen und untersagt alle Veranstaltungen. In Mittelsachsen gibt es neun erkrankte Personen. Bei den vier Neuerkrankungen handelt es sich um Reiserückkehrer, die in häuslicher Quarantäne sind. Sie leben im Raum Freiberg und Mittweida. „Wir haben die Kontaktpersonen ermittelt und für diese eine Quarantäne angeordnet“, erklärt die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Annelie Jordan. Am Nachmittag trafen sich Vertreter aller mittelsächsischen Kliniken erneut mit dem Gesundheitsamt. Landrat Matthias Damm dankt für die Bereitschaft der Kliniken und deren aktives Mitwirken in dieser Lage. “Das spürt man, was hier die Klinken und deren Mitarbeiter auch für die Gesamtbevölkerung für eine Verantwortung übernehmen.“ Ein Thema beim Treffen war eine Ambulanz. Dr. Jordan stellt aber schon jetzt zu einer Corona-Ambulanz klar, dass nur Abstriche von Personen genommen werden, die Symptome haben und aus einem Risikogebiet zurückkehrten oder direkten Kontakt mit einer erkrankten Person hatten. „Ohne Symptome hat der Test auch keinen Sinn“, so die Amtsärztin. Dr. Jordan sagte abschließend, dass zu einer Corona-Ambulanz noch keine abschließende Entscheidung getroffen wurde: „Wir reagieren entsprechend der Lage.“

Landratsamt schließt

Der Besucherverkehr wird ab 18. März im Landratsamt vollständig eingestellt. Die Beschäftigten sind per Telefon oder per E-Mail für Fragen oder Beratungen erreichbar. „Nur im besonderen Ausnahme-Fall kann es noch persönliche Vorsprachen geben“, so Landrat Matthias Damm. Die allgemeine Telefonnummer des Landratsamtes ist die 03731 799-0. Im Mittelsachsenkurier, der morgen erscheint, ist ein Behördenführer mit konkreten Durchwahlnummern abgedruckt.

Keine Vollstreckung

Das Landratsamt Mittelsachsen verzichtet vorübergehend bis zum 19. April 2020 auf Vollstreckungsmaßnahmen zur Beitreibung offener Forderungen des Landkreises Mittelsachsen. Eine Ausnahme davon bilden drohende, endgültige Zahlungsausfälle durch Verjährung sowie Maßnahmen zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung.

Busse fahren weiter

Trotz der angekündigten Schulschließungen laufen ÖPNV und die Schülerbeförderung auch in den kommenden Tagen noch normal. Wie der zuständige Abteilungsleiter für den Öffentlichen Personennahverkehr erklärt, müsse man sehen, wie viele Kinder in die Notbetreuung gehen und sich dann entsprechend ausrichten. „Wir stehen hier im engen Kontakt mit dem ZVMS und REGIOBUS“, so Thomas Kranz. Nach Einschätzung vom REGIOBUS Geschäftsführer gab es mit der Einführung, dass nur noch die hinteren Türen zum Einstieg geöffnet werden, keine Probleme. „Einige Fahrgäste waren etwas verunsichert, aber das spielt sich alles ein und das Ziel ist, einen stabilen Fahrbetrieb zu halten“, erklärt Michael Tanne.

Treffen mit Kommunen

Am Nachmittag fand in Freiberg eine gemeinsame Beratung mit dem Vorstand des Städte- und Gemeindetages von Mittelsachsen zur aktuellen Corona-Krise statt. „Wir stehen als kommunale Familie zusammen und agieren hier in enger Abstimmung“, so Landrat Matthias Damm. „Es ist für uns Kommunen eine große Herausforderung, aber wir sehen hier die gesamtgesellschaftliche Verantwortung“, erklärt der Vorsitzende des Städte- und Gemeindetages Ronny Hofmann. „Jede Kita, die jetzt besteht, soll ab morgen eine Notbetreuung anbieten“, erklärt die Leiterin der Abteilung Jugend und Familie im Landratsamt Heidi Richter. Dies gelte auch für Tagesmütter in Mittelsachsen. Es gibt ein entsprechendes Formblatt. Die Sorgeberechtigten erklären unter anderem, dass die Kinder gesund sind. Die Arbeitgeber bestätigen, dass sie unverzichtbar sind und in einem Sektor der kritischen Infrastruktur tätig sind. Wichtig ist, dass bei zwei Sorgeberechtigten beide Sorgeberechtigten einen Beruf in der kritischen Infrastruktur nachgehen. Zahlen, wie viele Kinder notbetreut werden, liegen für Mittelsachsen liegen noch nicht vor. „Nach ersten Rückmeldungen sind es zum Teil weniger als zehn Prozent der eigentlichen Kinder“, so Hofmann. Dies schwanke entsprechend der örtlichen Gegebenheiten, wie zum Beispiel die Zahl von Pflegeheimen“, so Hofmann abschließend.

Freistaat erlässt Allgemeinverfügung: Veranstaltungen verboten

Um das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus weiter zu reduzieren, schließt der Freistaat Sachsen per Allgemeinverfügung fast alle private und öffentliche Einrichtungen und untersagt alle Veranstaltungen. Das Kabinett hat diese Maßnahme in seiner heutigen Sitzung beraten. Die Verfügung des Gesundheitsministeriums gilt ab 19. März 2020, Null Uhr früh, bis zunächst 20. April 2020. Sie untersagt den Betrieb von Tanzlokalen, Messen, Spezial- und Jahrmärkten, Volksfesten, Spielbanken und Wettannahmestellen. Zudem sind für den Publikumsverkehr geschlossen Theater, Musiktheater, Kinos, Konzerthäuser, Opern, Museen, Ausstellungshäuser, Angebote in Stadtteilkulturzentren und Bürgerhäusern, Angebote der offenen Kinder und Jugendarbeit, öffentliche Bibliotheken, Planetarien, zoologische Ausstellungen in geschlossenen Räumen, Angebote von Volkshochschulen, Angebote von Sprach- und Integrationskursen der Integrationskursträger, Angebote von Musikschulen, Angebote in Literaturhäusern, Angebote öffentlicher und privater Bildungseinrichtungen, Schwimmbäder,  Saunas und Dampfbäder, Fitness- und Sportstudios, Spielplätze, Seniorentreffpunkte, Mensen und Cafés der Studentenwerke, Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften, Sportanlagen sowie Reisebusreisen. Geöffnet bleiben Gaststätten in der Zeit von 06:00 bis 18:00 Uhr einschließlich ihrer Liefer- und Abholdienste für den Außer-Haus-Verkauf. Geöffnet und vom Sonntagsverkaufsverbot ausgenommen werden der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Eine Öffnung dieser genannten Einrichtungen erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesens bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.

Das Bürgertelefon des Gesundheitsamtes ist Montag, Mittwoch und Freitag von 09:00 bis 16:00 und am Dienstag und Donnerstag von 09:00 bis 18:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar.

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news-3451 Mon, 16 Mar 2020 12:40:22 +0100 Beschilderung der Schutzgebiete wird fortgesetzt /das-amt/neuigkeiten/beschilderung-der-schutzgebiete-wird-fortgesetzt.html Der Landkreis Mittelsachsen ist als untere Naturschutzbehörde neben der Ausweisung von naturschutzrechtlichen Schutzgebieten und -objekten auch für deren Kennzeichnung verantwortlich. Die Beschilderung der Schutzgebiete wird in diesem Jahr durch die untere Naturschutzbehörde im Landkreis weiter fortgesetzt. Der Landkreis Mittelsachsen ist als untere Naturschutzbehörde neben der Ausweisung von naturschutzrechtlichen Schutzgebieten und -objekten auch für deren Kennzeichnung verantwortlich. Die Beschilderung der Schutzgebiete wird in diesem Jahr durch die untere Naturschutzbehörde im Landkreis weiter fortgesetzt. Das Aufstellen und Anbringen der gesetzlich vorgeschriebenen Kennzeichen ist entsprechend Sächsischem Naturschutzgesetz durch den jeweiligen Grundstückseigentümer zu dulden. Im Rahmen der Aufstellung wird darauf Rücksicht genommen, dass die bisher ausgeübte Grundstücksnutzung nicht unnötig behindert oder sonstige wirtschaftliche Nachteile begründet werden.

Für Rückfragen zu einzelnen Schutzgebieten und -objekten steht die untere Naturschutzbehörde unter Telefon 03731 799-4015 oder -4161 zur Verfügung.

Hinweis:
Flurstücke der Stadt Großschirma, Gemarkung Siebenlehn, sind aus dem Landschaftsschutzgebiet „Grabentour“ ausgegliedert worden. Dies ist im Sächsischen Gesetz- und Verordnungsblatt verkündet worden. Nachzulesen ist dies auch im elektronischen Amtsblatt des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de. Die entsprechende Verordnung ist beim Landratsamt Mittelsachsen in der Leipziger Straße 4 in Freiberg zur Einsicht für Interessierte während der Sprechzeiten niedergelegt.

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news-3457 Mon, 16 Mar 2020 06:27:00 +0100 Corona: Aktuelle Lage 16. März 2020 /das-amt/neuigkeiten/corona-aktuelle-lage-16-maerz-2020.html Zwei neue Fälle, Neuigkeiten zur Schließung von Schulen und Kitas, geänderte Regelungen beim Buszustieg sowie der Betretung der Standorte des Landratsamtes und Hinweise für Feuerwehren sind einige der Themen. Zwei neue Fälle, Neuigkeiten zur Schließung von Schulen und Kitas, geänderte Regelungen beim Buszustieg sowie der Betretung der Standorte des Landratsamtes und Hinweise für Feuerwehren sind einige der Themen. Im Landkreis Mittelsachsen gibt es zwei weitere Fälle des Coronavirus. Nachgewiesen wurden diese bei einer Reiserückkehrerin (Jahrgang 1990) und einer männlichen Person mit internationalen Kontakten (Jahrgang 1952). Beide befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die Kontaktpersonen wurden durch das Gesundheitsamt ermittelt, beraten und häuslich abgesondert. Insgesamt befinden sich in Mittelsachsen 16 Personen in Quarantäne, die durch das Gesundheitsamt angeordnet wurde. „Eine freiwillige Isolation muss uns nicht gemeldet werden“, erklärt die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Annelie Jordan. Den mittlerweile fünf Erkrankten ginge es gut, sie hätten keine, beziehungsweise nur geringe Symptome. In diesem Zusammenhang weist die Amtsärztin nochmal darauf hin, dass nur die Personen getestet werden, die Kontakt mit Erkrankten hatten und Symptome zeigen, wie Husten und Schnupfen. Immer wieder wurde an das Gesundheitsamt die Frage gerichtet, weshalb es unterschiedliche Fallzahlen beim Landratsamt Mittelsachsen sowie dem Freistaat Sachsen gibt: „Das liegt an unterschiedlichen Melde- und Weitermeldezeiten, da verschiedene Behörden und Fachämter in die Meldekette involviert sind“, erklärt Dr. Jordan. Die mittelsächsischen Fallzahlen werden zeitnah auf der Seite des Ministeriums enthalten sein. Seit gestern ist ein Teil Spaniens Risikogebiet. „Reiserückkehrer müssen sich in freiwillige Isolation begeben und dies mit ihrem Arbeitgeber absprechen“, so die Amtsärztin. Wenn Symptome auftreten, sollen sich die Betroffenen an ihren Arzt wenden und diesen vorher anrufen.

Schulen und Kitas schließen

Ab Mittwoch werden alle Schulen und Kitas sowie die Kindertagespflege in Sachsen bis einschließlich der Osterferien (17. April) geschlossen. Hierzu ist eine Allgemeinverfügung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Abstimmung mit dem Sächsischen Kultusministerium ergangen. Eine Notbetreuung an Kitas und Grundschulen wird gewährleistet. Um die Kontakte so begrenzt wie möglich zu halten, wird diese nur für einen eng begrenzten Personenkreis angeboten. Kultusminister Christian Piwarz warb um Verständnis. „Wir befinden uns in einer besonderen Zeit, die besondere Maßnahmen und Flexibilität abverlangt. Nur so können wir die schnelle Ausbreitung des Coronavirus verhindern.“ Eine Übersicht der Personenberechtigten für die Notbetreuung und das dazu auszufüllende Formblatt sind abrufbar unter www.bildung.sachsen.de

Bus: Bitte hinten einsteigen

Bei REGIOBUS bleibt die erste Tür zu und der Einstieg erfolgt über die hinteren Türen. Somit werden in den Bussen keine Fahrkarten mehr verkauft. Die Gefahr, sich im Nahverkehr mit dem Virus zu infizieren, ist zwar nicht höher als anderswo. Dennoch soll mit der Maßnahme der soziale Kontakt minimiert werden. „Der öffentliche Personennahverkehr ist eine ganz sensible Schnittstelle, die es aufrechtzuerhalten gilt“, so Landrat Matthias Damm. Die Verfügung diene dem Schutz der Fahrgäste und der Fahrerinnen und Fahrer. Fahrkarten können in den Verkaufsstellen bei REGIOBUS in Burgstädt, Mittweida, Freiberg, Döbeln sowie in den Shops in einigen mittelsächsischen Bahnhöfen, per Handyticket und an den Automaten erworben werden. „Wir werden den vorderen Bereich des Busses absperren und auch mit Schildern auf diese neue Regelung hinweisen“, erklärt REGIOBUS Geschäftsführer Michael Tanne. Parallel laufen in seinem Unternehmen die Prüfungen, wie der Fahrplan in der Zeit der Schulschließungen aussehen könnte. Bis dahin gilt der reguläre Fahrplan wie an Schultagen. Tanne betont abschließend, dass die Fahrzeuge jeden Tag intensiv gereinigt werden. Eine Reduzierung des Bahnverkehrs ist, entgegen bundesweiter Meldungen, in Mittelsachsen derzeit kein Thema.

Volkshochschule, Rochsburg schließen – Musikschule läuft eingeschränkt weiter

Die Mittelsächsische Kultur gGmbH stellt teilweise ihren Betrieb ein. Die Volkshochschule und das Museum Schloss Rochsburg schließen bis 19. April. „Wir nehmen die Prävention sehr ernst, daher haben wir uns im Stab auf ein konsequentes Vorgehen im Landkreis verständigt und dies mit der Gesellschaft entsprechend abgestimmt“, erklärt Landrat Matthias Damm. Betroffen sind ebenso die Kreisergänzungsbibliothek und das Medienpädagogisches Zentrum, bei beiden Einrichtung sind weiterhin Online-Ausleihen möglich. Eingeschränkt läuft der Betrieb der Musikschule Mittelsachsen weiter. Bis auf Weiteres findet Einzelunterricht sowie Gruppen- und Ensembleunterricht mit bis zu vier Schülern statt. „Schüler und Eltern sollten nur am Unterricht teilnehmen, wenn keine Symptome einer Atemwegserkrankung vorliegen. Zudem sind sie zu erhöhter Achtsamkeit und Hygiene aufgefordert“, informiert die Kultur gGmbH. Die Musikalische Früh- und Frühsterziehung, der Tanz und Streicherklassenunterricht sowie Blockflötenkreise in Kindertagesstätten entfallen ebenfalls bis 19. April.

Kein Sport mehr in den Hallen des Landkreises

In den Sportstätten des Landkreises wird kein Vereins- und Freizeitsport mehr zugelassen, sie bleiben geschlossen. „Wir reagieren damit auf die ausdrückliche Empfehlung des Gesundheitsamtes“, erklärt der zuständige Leiter der Abteilung Verkehr und Bauen Thomas Kranz. Rein präventiv sei Sport in der freien Natur im Hinblick auf die Übertragung besser. Die Nutzer der Sportstätten und der Kreissportbund Mittelsachsen werden darüber informiert.

Landkreis sagt alle seine Veranstaltungen ab

Vom Landratsamt Mittelsachsen organisierte Veranstaltungen in der kommenden Zeit fallen aus. Dies betrifft Informationsveranstaltungen für Pflegeeltern am 17. März in Freiberg, am 31. März in Mittweida und am 21. April in Döbeln. Interessierte Bürger werden gebeten, sich auf der Internetseite des Landkreises oder bei Catrin Poppe 03731 799-6265, E-Mail catrin.poppe@landkreis-mittelsachsen.de und Oliver Wagner-Polink 03731 799-6210, E-Mail oliver.wagner-polink@landkreis-mittelsachsen.de zu informieren, wann neue Termine dafür feststehen. Schon gestern wurde mitgeteilt, dass die Tierärzte-Dienstberatung am 17. März in Freiberg-Zug sowie die Imkerschulungen am 17. März in Freiberg-Zug und am 24. März in Döbeln entfallen. Auch die Trialoge morgen in Flöha und am 26. März in Döbeln finden nicht statt, ebenso nicht die geplanten Fachgespräche „Möglichkeiten der Arbeitsmigration“ am 20. März in Döbeln, am 27. März in Mittweida und am 3. April in Freiberg. Der Begleitausschuss zur Vergabe von Fördermittel des Lokalen Aktionsplanes zur Förderung von Demokratie und Toleranz wurde ebenfalls abgesagt.

Hinweise für Feuerwehren im Kreis

In Abstimmung mit dem Kreisfeuerwehrverband Mittelsachsen hat der Landkreis beschlossen, ab sofort alle Kreisausbildungen und Ausbildungen von Katastrophenschutz-Einheiten bis auf Weiteres abzusetzen. Gleiches gelte auch für die Durchführung von Ausbildungen in den Atemschutzübungsanlagen des Landkreises sowie die Nutzung der Schulungsräume der Standorte des Feuerwehrtechnischen Zentrums durch Dritte. Ebenso sei auf gemeindeübergreifende Ausbildungen ab sofort zu verzichten. In diesem Zusammenhang wird die Empfehlung ausgesprochen, dass auch alle Maßnahmen der Feuerwehren, wie Jahreshauptversammlungen, Ausbildungsdienste oder Dienste der Jugendfeuerwehr bis auf weiteres ausgesetzt werden. „Diese Entscheidungen gelten nicht für Maßnahmen, die der unmittelbaren Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft dienen“, so der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller.

Information der Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen

Aufgrund der aktuellen Situation können sich die Touren des Schadstoffmobils kurzfristig ändern. Näheres hierzu erfahren Interessierte unter www.ekm-mittelsachsen.de oder telefonisch unter 03731 2625-41, -42, -44. Die Komposteraktion wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Bewerbungsverfahren im Landratsamt ausgesetzt

Die Bewerbungsverfahren bei Stellenausschreibungen werden ausgesetzt. „Das bedeutet im Konkreten die Planung und Durchführung von Vorstellungsgesprächen“, heißt es aus der Abteilung Organisation und Personal. Die Bewerbung auf ausgeschriebene Stellen sei weiterhin wie gewohnt möglich. Rückantworten auf eingegangene Bewerbungen erfolgen zeitlich verzögert.

Empfehlungen für Besucher des Landratsamtes

Generell bittet das Landratsamt Bürgerinnen und Bürger, unnötige Kontakte und Besuche im Amt zu vermeiden. „Man sollte prüfen, ob der Termin aufzuschieben geht, oder es sich auch per Telefon oder E-Mail klären lässt“, appelliert Landrat Matthias Damm. Aber natürlich ginge dies bei verschiedenen Verfahren nicht in jedem Falle, wie beispielsweise bei der Kfz-Zulassung. Es sollten zudem nur so viele Personen mitgebracht werden, wie zur Klärung des Anliegens nötig sind. Außerdem wird eine Terminvereinbarung empfohlen, um Wartezeiten zu reduzieren.

Geschlossen werden die Servicestellen der Abteilung Soziales in Döbeln und Freiberg mit der Betreuungsbehörde, dem Referat Eingliederungshilfe und Pflege sowie dem Referat Hilfe zum Lebensunterhalt und Grundsicherung. „Bei dringenden Angelegenheiten sind Termine in Freiberg und Döbeln individuell möglich“, betont die kommissarische Leiterin der Abteilung Soziales Ilka Junghanns.

Das Bürgertelefon des Gesundheitsamtes ist täglich von 09:00 bis 16:00 und am Dienstag und Donnerstag von 09:00 bis 18:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar.

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news-3450 Sun, 15 Mar 2020 17:41:15 +0100 Corona: Keine neuen Fälle am Wochenende /das-amt/neuigkeiten/corona-keine-neuen-faelle-am-wochenende.html Es bleibt damit bei drei bestätigten Fällen. Der Landrat kündigt eine Anpassung der Allgemeinverfügung an und informiert über Schülerbeförderung, Schule, Kita und die Absage von Veranstaltungen. Es bleibt damit bei drei bestätigten Fällen. Der Landrat kündigt eine Anpassung der Allgemeinverfügung an und informiert über Schülerbeförderung, Schule, Kita und die Absage von Veranstaltungen.

Am Wochenende (Stand Sonntag 17:00 Uhr) gab es im Landkreis Mittelsachsen keine weiteren bestätigten Fälle des neuartigen Corona-Virus. Bisher gibt es damit im Landkreis drei Fälle. Die Erkrankten befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Derweil wurden am Wochenende die ersten Anzeigen von Veranstaltungen im Zuge der erlassenen Allgemeinverfügung bearbeitet. Die Verfügung regelt, dass Veranstaltungen zwischen 200 und 1000 Teilnehmern beim Landratsamt angezeigt werden sollen. Rund 20 Anzeigen gingen ein, vier betrafen das Wochenende. „Wir haben entsprechende Bescheide erlassen, teilweise mit Auflagen zur Durchführung der Veranstaltung“, so der zuständige zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller. Das Landratsamt bittet generell eine vollständige Betrachtung der Veranstaltung vorzunehmen. „Auch unter 200 Teilnehmern wird es beim Zusammentreffen bestimmter Faktoren Veranstaltungen geben, die man nicht durchführen sollte“, erklärt der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller. Daher empfiehlt er die Risikobewertung mittels der Checkliste auf der Homepage des Landratsamtes bei jeder Veranstaltung vorzunehmen. Höllmüller: „Es ist eine wichtige Orientierung für Veranstalter, um eine Grundlage für weitere Entscheidungen auch unter 200 Teilnehmern zu treffen.“

Morgen trifft sich im Landratsamt ein erweiterter Stab mit mehreren Fachabteilungen, um weitere Maßnahmen zu beraten. Auch eine Veränderung der Allgemeinverfügung ist dabei ein Thema. „Dabei geht es um eine mögliche Reduzierung der Teilnehmerzahlen, ab wann eine Veranstaltung beim Landratsamt angezeigt werden muss“, erklärt Landrat Matthias Damm. Es sei ein dynamischer Prozess und es gelte hier bewusst und dennoch konsequent zu handeln. Zur anstehenden Kreistagssitzung mit 98 Mitgliedern plus Landrat und Bedienstete wird er sich mit dem Ältestenrat noch abstimmen.

Schülerbeförderung

Für öffentliche Schulen gilt ab Montag unterrichtsfreie Zeit. Schulen und Kitas bleiben vorerst geöffnet. „Das Lehrpersonal ist anwesend, um die Betreuung für alle Schülerinnen und Schüler sicherzustellen. In der unterrichtsfreien Zeit können Schülerinnen und Schüler jedoch zuhause bleiben“, heißt es in einer Mitteilung der Staatskanzlei. Eine Schulpflicht bestehe nicht. REGIOBUS fährt daher ganz normal. „Wir bedienen alle Fahrpläne am Montag wie an Regelschultagen, da die Schulen ja einen Betreuungsdienst anbieten“, erklärt REGIOBUS Geschäftsführer Michael Tanne. In enger Abstimmung zwischen den Unternehmen im VMS-Gebiet werde man auf veränderte Situationen reagieren. Tanne: „Bei uns ist die Reinigungen der Fahrzeuge intensiviert worden. Unsere Fahrerinnen und Fahrer gehen aktuell mit der Situation sehr besonnen und professionell um.“

Matthias Damm appelliert an die Bürger, sich zum Corona-Virus auf den öffentlichen Internetseiten bzw. den bekannten Medien zu informieren: „Wir haben es in der vergangenen Woche bereits in den sozialen Netzwerken gesehen, dass es auch Falschmeldungen gibt.“

Hinweis des Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt:

Noch ein Hinweis aus dem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt. Es hat sich dazu entschlossen, die Tierärzte-Dienstberatung am 17. März in Freiberg-Zug sowie die Imkerschulungen am 17. März in Freiberg-Zug und am 24. März in Döbeln abzusagen.

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news-3445 Fri, 13 Mar 2020 13:54:17 +0100 Mittelsachsen erlässt Allgemeinverfügung: Veranstaltungen mit mehr als 200 Teilnehmern müssen angezeigt werden /das-amt/neuigkeiten/mittelsachsen-erlaesst-allgemeinverfuegung-veranstaltungen-mit-mehr-als-200-teilnehmern-muessen-angeze.html Der Landkreis Mittelsachsen hat eine Allgemeinverfügung zur Durchführung von Veranstaltungen erlassen. Demnach sind alle Veranstaltungen mit mehr als 1 000 Menschen generell verboten und Veranstaltungen ab 200 Personen müssen beim Landratsamt angezeigt werden. Der Landkreis Mittelsachsen hat eine Allgemeinverfügung zur Durchführung von Veranstaltungen erlassen. Demnach sind alle Veranstaltungen mit mehr als 1 000 Menschen generell verboten und Veranstaltungen ab 200 Personen müssen beim Landratsamt angezeigt werden. „Wir setzen damit den Erlass des Freistaates um und gleichzeitig ergänzen wir ihn“, so Landrat Matthias Damm. Es sei ein schmaler Grat zwischen Infektionsschutz für die Bevölkerung und das öffentliche Leben nicht völlig lahm zu legen. „Veranstaltungen werden mit viel Arbeit, Engagement und zum Teil im Ehrenamt vorbereitet und eine solche Maßnahme ist für diese Beteiligten sehr schmerzlich“, so Damm – ganz unabhängig davon, was dies auch für die heimische Wirtschaft bedeute. Die Anzeigen der Veranstaltungen werden geprüft. Es besteht die Möglichkeit, dass das Landratsamt Veranstaltungen untersagen kann. Vor der Anzeige muss der Veranstalter eine intensive Risikobewertung vornehmen, die sich an Handlungsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts für Großveranstaltungen orientiert. Eine Checkliste zur Allgemeinverfügung hilft dabei. „Beim Ausfüllen kann man erkennen, ob bei der jeweiligen Konstellation eher eine Absage empfohlen wird“, so der zuständige zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller. Aber man prüfe Anzeigen und setze sich gegebenenfalls mit dem Einreicher in Verbindung. Die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Annelie Jordan erklärt, dass sich in den vergangenen Tagen schon viele Veranstalter bei der Hotline gemeldet hätten. „Viele sind schon verunsichert und machen eine Risikoabschätzung“, erläutert Höllmüller.

Hygieneregeln für Veranstaltungen

Wichtige Hygieneregeln bei Veranstaltungen seien die Bereitstellung von fließendem Wasser – am besten warm –, ausreichend Seife und Papierhandtücher. Nach Möglichkeit gehöre auch Desinfektionsmittel dazu. „Wir kennen die Liefersituation und diese ist angespannt“, so Dr. Jordan. Außerdem sollten die Räume gut belüftet sein. Freiluftveranstaltungen seien in dieser Situation vorteilhafter. Sie empfiehlt, zusätzlich die Erfassung der Gäste mit einer Kontaktliste, was einige Veranstalter bereits umsetzen. Diese Hinweise sind in der Allgemeinverfügung enthalten.

Veranstalter sind aufgerufen, ihr Vorhaben bis 72 Stunden vor Beginn beim Landratsamt anzuzeigen. Da die Verfügung ab 14. März 2020 gilt, müssen die Anzeigen für Veranstaltungen bis 17. März sofort angezeigt werden. Sie werden umgehend geprüft und nur bei Unklarheiten setzt sich das Landratsamt mit dem Veranstalter in Verbindung.

Landrat Matthias Damm appelliert an die Bevölkerung: „Jeder muss ganz individuell für sich entscheiden, ob eine Veranstaltung besucht wird. Gerade Menschen mit Vorerkrankungen und Personen, die zur Risikogruppe gehören, sollten diese meiden.“ Zur Risikogruppe gehören chronisch Kranke und ältere Menschen.

Die Allgemeinverfügung, Check-Liste sowie die notwendige E-Mail-Adresse ist im Internet abrufbar unter www.landkreis-mittelsachsen.de.

Zusammengefasst die wichtigsten Fakten zur Allgemeinverfügung:

  • Veranstaltungen mit mehr als 1 000 Teilnehmern werden verboten

  • Veranstaltungen zwischen 200 und 999 Personen müssen angezeigt werden

  • Checkliste mit der Risikoeinschätzung ist bei der Anzeige hinzuzufügen samt Beschreibung der Veranstaltung

  • Sie gilt ab 14. März, 00:00 Uhr, Einreichungsfrist: 72 Stunden vor Veranstaltungsbeginn – für Veranstaltungen, die bis 17. März stattfinden sollen, sofort

Absage von Veranstaltungen

Das Mittelsächsische Theater stellt seinen Spielbetrieb bis 19. April ein. „Als Gesellschafter haben wir eine Risikoabwägung vorgenommen und uns präventiv gegen den Spielbetrieb entschieden“, so Landrat Matthias Damm. Sie sind damit einer Empfehlung der sächsischen Kulturminsterin Barbara Klepsch gefolgt, wonach die Sächsischen Staatstheater ihren Spielbetrieb bis 19. April eingestellt haben. Betroffen von der hiesigen Entscheidung sind unter anderem die kommenden Premierenveranstaltungen sowie die geplante Gedenkveranstaltung am kommenden Sonntag zum Ende des zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren. Vorgesehen war auch die Eröffnung einer Ausstellung, wie Zwangsarbeiterinnen in der Außenstelle des KZ Flossenbürg das Kriegsende erlebten. Außerdem sollte das Stück „Der Konsul“ letztmalig gespielt werden. „Wie bei allen Veranstaltungen, die nun abgesagt werden, ist im Vorfeld ein großer Aufwand in die Vorbereitung gesteckt worden. Die Ausstellung des Vereins Freiberger Zeitzeugen wird später gezeigt“, verspricht der Landrat und bedankt sich bei den Vereinsmitgliedern für das große Engagement.

Abgesagt wird außerdem der Kommunaltag am Dienstag in Leubsdorf, die Tierärzte-Dienstberatung am 17. Märzt 2020 in Freiberg-Zug sowie die Imkerschulungen am 17. Märzt 2020 in Freiberg-Zug und am 24. März 2020 in Döbeln abzusagen.

Wirtschaft

Die Absage von Veranstaltungen und Messen wirkt sich auch auf die Unternehmen im Landkreis aus. „Wir erhalten deutliche Signale, dass dieser Zustand nachhaltige Folgen haben könnte“, erklärt Mittelsachsens erster Beigeordneter Dr. Lothar Beier. In seinem Geschäftskreis ist die Wirtschaftsförderung angesiedelt. Zahlreiche Anfragen gingen auch dort ein. Auf der Internetseite www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de sei in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) auch ein Katalog mit wichtigen Fragen und Antworten hinterlegt. „Die Bundesregierung hat schon erste Maßnahmen ergriffen. Wir hoffen auf weitere Schritte und setzen uns im Rahmen unserer Möglichkeiten für diese ein“, betont Dr. Beier. Nach seiner Einschätzung ist der Einschnitt branchenübergreifend und betrifft auch die jeweiligen Beschäftigten. Daher begrüßt er die neuen Regelungen zum Kurzarbeitergeld. Viele Unternehmen wären auf für das Thema Corona sensibilisiert und träfen Vorkehrungen beziehungsweise treffen präventive Entscheidungen, wie Mitarbeiter ins Home-Office zu schicken. Auch auf die Woche der offenen Unternehmen hatte das Virus Auswirkungen: 35 der 283 beteiligten Unternehmen sagten ihre Veranstaltungen ab. Diese Absagen gingen mit firmeninternen Abwägungen einher, individuelle Ersatztermine wurden zwischen den Betrieben und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern abgesprochen. „Wir bedauern die Absagen seitens der Unternehmen sehr, können diese auf Grund der Umstände jedoch nachvollziehen. Aktuell prüfen wir, die Plattform für die Woche der offenen Unternehmen online zu halten. So wäre es künftig unabhängig von der Berufsinformationswoche möglich, Firmenbesuche zu organisieren“, sagt Jens Spreer, verantwortlicher Koordinator bei der Landkreisverwaltung.

Treffen mit Krankenhäusern

Heute fand im Gesundheitsamt eine Beratung mit den Krankenhäusern und Kliniken in Mittelsachsen statt. Dr. Annelie Jordan betont, man stehe schon seit Wochen im Austausch. Schwerpunkte waren verschiedene Abläufe sowie die Einrichtung einer Probenannahmestelle, wenn dies notwendig werden sollte. Eine Entscheidung ist noch nicht getroffen. Das Gesundheitsamt hat den Kliniken empfohlen, den Besucherverkehr im eigenen Ermessen einzuschränken.

Abhandlung eines auftretenden Falles

In Mittelsachsen gibt es aktuell drei bestätigte Fälle (Stand 12:30 Uhr). Dr. Jordan erklärt das Handeln des Gesundheitsamtes: Sollte eine Person positiv getestet werden, dann ermittelt das Gesundheitsamt die direkten Kontaktpersonen. Es ordnet für diese dann eine häusliche Quarantäne an und erlässt einen entsprechenden Bescheid. „Abstriche von Kontaktpersonen werden nur genommen, wenn diese Symptome haben, wie Husten, Fieber und Schnupfen“, erklärt die Amtsärztin. Abstriche ohne Symptome hätten keinen Sinn, denn man würde nichts finden. Sollten Personen aus einem Risikogebiet nach Mittelsachsen zurückkehren, dann müssen sie sich in eine freiwillige häusliche Isolation von zwei Wochen begeben. Risikogebiete sind beispielsweise Italien, der Iran und die Region Grand Est in Frankreich. Diese Vorgehensweise wurde vom Robert-Koch-Institut festgelegt. „Bei einer angeordneten Quarantäne gibt es eine Entschädigung, bei freiwilliger häuslicher Isolation ist dies nicht geklärt“, erläutert der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller. Es gäbe Fälle der freiwilligen häuslichen Isolation, dabei gäbe es zwischen den Betroffenen und ihrem Arbeitgeber individuelle Lösungen, wie beispielsweise die Heimarbeit. Höllmüller betont, dass die Betroffenen von Freunden und Familienmitgliedern mit Lebensmitteln versorgt werden können. 

Sollte ein positiver und nachgewiesener Fall in einer Schule oder Kindertageseinrichtung auftreten, wird diese für 14 Tage geschlossen. Flächendeckende Schulschließungen sind derzeit nicht geplant. „Bei Pflegeheimen werden die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten und Fallkonstellationen angesehen und dann die Maßnahmen festgelegt“, ergänzt Dr. Jordan. Sie betont, dass die Heime im Umgang mit Infektionskrankheiten erfahren wären und über eine hohe Kompetenz verfügen.

Mehrere hundert Anrufe gehen unter der Nummer 03731 799-6249 beim Gesundheitsamt ein. Dr. Jordan: „Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Leitungen belegt sind. Am Montag wird die Hotline des Gesundheitsamtes verstärkt und steht dann wieder für Fragen zur Verfügung.“ Sie verweist darauf, dass sogenannte Kontaktpersonen „Personen sind, die einen unmittelbaren direkten Kontakt mit den Erkrankten hatten“.

Dr. Jordan: „Die drei betroffenen Personen sind in häuslicher Quarantäne. Dies gilt auch für die alle Kontaktpersonen.“ Sollten Bürgerinnen und Bürger meinen, mit einer der Erkrankten in Kontakt gestanden zu haben, können sie sich ab Montag unter der genauen Angabe zu Datum, Zeit und der Intensität des Kontaktes sowie unter Angabe des Namens der Erkrankten per E-Mail an das Gesundheitsamt wenden (gesundheitsamt@landkreis-mittelsachsen.de).

Schutzmaßnahmen

Das Landratsamt appelliert an die Bevölkerung, grundlegende hygienische Maßnahmen zu befolgen. „Das Wichtigste ist, sich regelmäßig und sehr gründlich die Hände zu waschen“, betont die Amtsärztin. Es reiche hier Seife. Enge Räume mit vielen Menschen sollten in der kommenden Zeit gemieden werden. Husten oder Niesen nur in die Armbeuge oder in ein Taschentuch. „Hände schütteln ist tabu. Aber dies haben sich schon viele Menschen abgewöhnt“, so die Einschätzung von Dr. Jordan. Ebenso tabu sei, sich ins Gesicht zufassen, vor allem, wenn man unterwegs ist. Die Viren sind auf leblosen Gegenständen bis zu einer Stunde überlebensfähig.

Landrat Matthias Damm abschließend: „Es ist eine besondere Situation und es herrscht eine große Verunsicherung in der Bevölkerung. Wir bitten Sie, dennoch besonnen zu bleiben und sich umsichtig zu verhalten.“

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