Neues aus dem Landkreis Mittelsachsen http://www.landratsamt-mittelsachsen.de de-de TYPO3 News Sun, 21 Oct 2018 10:54:31 +0200 Sun, 21 Oct 2018 10:54:31 +0200 TYPO3 EXT:news news-2178 Fri, 19 Oct 2018 12:37:00 +0200 Veranstaltungs-Tipp für Bauherren und Sanierer /das-amt/neuigkeiten/veranstaltungs-tipp-fuer-bauherren-und-sanierer.html Die ehemalige Fabrikantenvilla der Gückelsberger Baumwollspinnerei ist heute ein multifunktionales Gebäude in frischem Gewand. Unter ihrem Dach vereinen sich Trauungssaal, Küchenatelier, Werbeagentur und noch vieles mehr. Am 27. Oktober zeigt sich die Villa wieder einmal von einer ganz anderen Seite. Von 11:00 bis 15:00 Uhr geht es am letzten Samstag des Monats dann speziell um das Bauen und Sanieren im ländlichen Raum. Die Nestbau-Zentrale gastiert mit der Veranstaltung „ländliches Bauen“ in den liebevoll restaurierten Räumen der Villa und bringt viele Handwerker, Experten und Baufachleute mit. Wer also vor der Entscheidung steht, mit dem Bau oder der Sanierung eines Haus ebenfalls einen Bund fürs Leben einzugehen oder schon mitten in verschiedenen Bauphasen steckt und noch den ein oder anderen Ratschlag benötigt, ist hier herzlich willkommen.

Mit mehr als zehn Ausstellern und sieben Referenten ist es auch das Highlight der diesjährigen Veranstaltungsreihe. In der Villa stellen sich am 27. Oktober unter anderem Treppenbauer, Architekten, Zimmerer und Restauratoren mit ihren Leistungen vor. Für die Besucher stehen auch Experten für alternative Energie- und Heiztechnik, Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten sowie moderne Umwelttechnik zur Verfügung. Vom Keller bis zum Dach können quasi alle Fragen beantwortet werden.

Ab 11:00 Uhr beginnt die Veranstaltung mit einer kurzen Begrüßung und ersten Impulsvorträgen. Weiter geht es mit einer Führung durch das schöne Haus, persönlich begleitet von der Inhaberin Dr. Sylva-Michèle Sternkopf. „Wir freuen uns schon, unsere schöne Villa auch für Bauherren und Familien zu zeigen, die mit dem Gedanken spielen, eine Bestandsimmobilie auf dem Land zu erwerben. Sicher ist damit immer viel Arbeit und Mühe verbunden, aber ich zeige den Besuchern gern, was man aus alten Schätzen zaubern kann, wenn man die richtige Unterstützung bekommt“, sagt Frau Sternkopf zur bevorstehenden Veranstaltung. 

Für das leibliche Wohl wird gesorgt und alle kleinen Nestbauer können Fachwerkhäuser im Miniformat basteln oder in der Mal-Ecke verweilen, während Mama, Papa, Oma oder Opa sich in Ruhe informieren. Weitere Infos gibt es auf der Internetseite der Nestbau-Zentrale unter www.nestbau-mittelsachsen.de.

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news-2104 Tue, 16 Oct 2018 07:06:00 +0200 Keine Sprechstunde des Behindertenbeauftragten /das-amt/neuigkeiten/keine-sprechstunde-des-behindertenbeauftragten.html Am 25. Oktober 2018 und am 1. November 2018 entfällt die Sprechstunde des Behindertenbeauftragten im Landratsamt Mittelsachsen ersatzlos. Ab Donnerstag, dem 8. November 2018, findet die Sprechstunde wieder zur gewohnten Zeit statt.

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news-2179 Tue, 09 Oct 2018 07:19:54 +0200 Bauarbeiten an der Kreisstraße 8231 in Seifersbach /das-amt/neuigkeiten/bauarbeiten-an-der-kreisstrasse-8231-in-seifersbach.html Die Baumaßnahme in der Gemeinde Rossau beginnt am 15. Oktober in der Ortslage Seifersbach am Kreuzungsbereich Staatsstraße (S) 202 und endet 48 Meter vor der Kreuzung mit der S 201. Die Arbeiten sind bis 16. November 2018 geplant. In dieser Zeit ist die Straße voll gesperrt. Die Umleitung führt entlang der S 202 und der S 201.

Über die gesamte Baulänge von 1 500 Metern wird die Asphaltdecke (vier Zentimeter) erneuert. In einem zirka 150 Meter langen Teilstück soll neben der Asphaltdecke, ebenfalls die Asphalttragschicht erneuert werden - insgesamt 20 Zentimeter tief.

Die Kosten belaufen sich auf rund 225.000 Euro, die Finanzierung erfolgt mit Hilfe von Fördermitteln des Freistaates (KstB Teil B).

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news-2175 Fri, 05 Oct 2018 07:47:00 +0200 Delegation gratuliert Landkreis Gleiwitz /das-amt/neuigkeiten/delegation-gratuliert-landkreis-gleiwitz.html Am 5. Oktober reist eine Delegation um den ersten Beigeordneten Dr. Lothar Beier in den polnischen Partnerlandkreis Gleiwitz. Er besteht seit 20 Jahren und begeht dieses Jubiläum am Wochenende. „Der Besuch unserer langjährigen Freunde vor sechs Wochen in Mittweida ist uns noch lebhaft in Erinnerung. Sie haben das Fest mit ihrem kulturellen Beitrag bereichert“, so Dr. Beier.

Seit 14 Jahren besteht diese Partnerschaft, zunächst mit dem Landkreis Freiberg und später mit Mittelsachsen. Zur mittelsächsischen Delegation gehören mehrere Kreisräte, sie besuchen gemeinsam mit Dr. Beier eine Messe in der Kirche in Toszek, eine Festveranstaltung und nehmen an einer Führung durch die Kreisfreie Stadt Gleiwitz teil. „Wir freuen uns, die Geschichte des polnischen Landkreises so lange begleiten zu können, uns fachlich und politisch über die jeweiligen Erfahrungen und Themen auszutauschen und voneinander zu lernen“, so Beier. Man lebe hier den europäischen Gedanken auf lokaler Ebene, ungezwungen, eng und sehr vertraut.

Der Landkreis Gleiwitz (Gliwice) besteht aus acht Gemeinden: Gierałtowice, Knurów, Pilchowice, Pyskowice, Rudziniec, Sośnicowice, Toszek und Wielowieś und umfasst eine von Fläche von 663 Quadratkilometern. 

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news-2145 Thu, 04 Oct 2018 09:46:00 +0200 Pflichten für Betreiber von Kleinanlagen zur Eigenversorgung mit Trinkwasser /das-amt/neuigkeiten/pflichten-fuer-betreiber-von-kleinanlagen-zur-eigenversorgung-mit-trinkwasser.html In der Trinkwasserverordnung werden unter anderem die Anforderungen an das Trinkwasser, die Pflichten der Betreiber von Wasserversorgungsanlagen und die Überwachungspflichten des Gesundheitsamtes festgelegt. Die Trinkwasserverordnung geht über den Bereich der öffentlichen Trinkwasserversorgung hinaus und erfasst auch sogenannte Kleinanlagen zur Eigenversorgung. Dies sind Trinkwasserbrunnen einschließlich der dazugehörigen Trinkwasserinstallation, aus denen pro Tag weniger als zehn Kubikmeter Trinkwasser zur eigenen Nutzung entnommen werden. Trinkwasser ist alles Wasser, im ursprünglichen Zustand oder nach Aufbereitung, das zum Trinken, zum Kochen, zur Zubereitung von Speisen und Getränken oder beispielsweise zur Körperpflege bestimmt ist. Beschaffenheit des Wassers
In der Trinkwasserverordnung wurden bestimmte mikrobiologische, chemische und physikalische Anforderungen festgelegt. Diese müssen an der Stelle eingehalten werden, an der das Wasser verwendet wird, also an einem Wasserhahn im Haushalt. Sollte dies nicht der Fall sein, entscheidet das Gesundheitsamt, ob die Wasserversorgungsanlage bis auf Weiteres weiterbetrieben werden kann. In jedem Fall ist die Ursache der Nichteinhaltung zu ermitteln.

Pflichten des Inhabers einer Wasserversorgungsanlage
Wenn das Trinkwasser aus einer Kleinanlage zur Eigenversorgung bezogen wird, ergeben sich für den Inhaber Anzeigepflichten, Untersuchungspflichten und besondere Anzeige- und Handlungspflichten.

Anzeigepflichten:
Dem Gesundheitsamt ist schriftlich anzuzeigen:

  • die Errichtung einer Wasserversorgungsanlage spätestens vier Wochen im Voraus,

  • die erstmalige Inbetriebnahme oder Wiederinbetriebnahme spätestens vier Wochen im Voraus,

  • die Stilllegung oder teilweise Stilllegung innerhalb von drei Tagen,

  • die bauliche oder betriebstechnische Veränderung an trinkwasserführenden Teilen, die auf die Wasserbeschaffenheit wesentliche Auswirkungen haben kann, spätestens vier Wochen im Voraus,

  • der Übergang des Eigentums oder des Nutzungsrechts an einer Wasserversorgungsanlage auf eine andere Person spätestens vier Wochen im Voraus.

Sollte eine bereits bestehende oder betriebene Anlage noch nicht beim Gesundheitsamt angezeigt worden sein, ist dies unverzüglich zu tun.

Untersuchungspflichten:
Die Trinkwasserverordnung schreibt vor, dass mikrobiologische Untersuchungen einmal im Jahr und die Untersuchung weiterer Parameter einmal alle fünf Jahre zu erfolgen haben. Das Gesundheitsamt kann kürzere Zeitabstände und die Untersuchung weiterer Parameter festlegen, wenn das erforderlich ist. 

Besondere Anzeige- und Handlungspflichten:
Wenn Grenzwertüberschreitungen bekannt werden, sind diese unverzüglich dem Gesundheitsamt anzuzeigen. Außerdem müssen grobsinnlich wahrnehmbare Veränderungen des Trinkwassers, zum Beispiel Geruch, Geschmack oder Färbung, sowie außergewöhnliche Vorkommnisse in der Umgebung des Wasservorkommens unverzüglich angezeigt werden.

Überwachung durch das Gesundheitsamt
Kleinanlagen zur Versorgung mit Trinkwasser unterliegen der Überwachung durch das Gesundheitsamt. Das bedeutet, dass das Gesundheitsamt verpflichtet ist, zu kontrollieren, ob die Anforderungen der Trinkwasserverordnung eingehalten werden. Zur Überprüfung gehören außerdem die Besichtigung der Wasserversorgungsanlage und der näheren Umgebung und die Entnahme und Untersuchung von Wasserproben. Diese Überprüfungen sind mindestens einmal in fünf Jahren durchzuführen. Das Gesundheitsamt kann aber auch kürzere Zeitintervalle für die Überprüfung festlegen. Die Kosten für die Untersuchung von Wasserproben im Rahmen der Überwachung trägt der Inhaber der Wasserversorgungsanlage. Die Überwachungsmaßnahmen werden unangekündigt durchgeführt.

Kontakt:
Referat Hygiene
Tel. 03731 799-6241 oder -6437 (Sekretariat)

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news-2169 Mon, 01 Oct 2018 17:32:05 +0200 Gemalte Gefühle /das-amt/neuigkeiten/gemalte-gefuehle.html Am Montag, 1. Oktober 2018, wurde eine neue Ausstellung im Landratsamt Mittelsachsen eröffnet. Sie trägt den Titel „Leg' Deine Hand in meine ...“ und wurde von Frauen und Männern des künstlerischen Zusammenschlusses HOBBY ART therapeutisches Malen, Erlau, Leipzig, Burgstädt zusammengestellt. „Es nimmt zu, dass Menschen Sorgen und Ängste haben oder Einsamkeit verspüren. Sie benötigen Hilfe. Für viele ist Malen eine gute Art und Weise, ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Malen bereitet Freude und tut auch der Psyche und der Gesundheit gut“, so Dr. Rolf Frank Müller. Der Erlauer ist der Initiator der Ausstellung sowie der Künstlergruppe. Dass sie ihre Bilder im Hauptgebäude des Landratsamtes an der Frauensteiner Straße 43 in Freiberg zeigen können, sei für die Hobbymaler, die unter einer körperlichen oder nervlichen Erkrankung leiden, eine Form der Anerkennung.

„Wir möchten mit dieser Ausstellung zeigen, zu welchen außergewöhnlichen Leistungen Menschen mit Handicap in der Lage sind“, sagte Landrat Matthias Damm, der darüber hinaus die Liebe zum Detail in den Bildern lobte. Keines der Werke trägt einen Titel. Das sei so gewollt, erklärte Rolf Frank Müller: „Dem Betrachter bleibt so Raum für eigene Erfahrungen und Gedanken.“ Die Bilder können während der regulären Öffnungszeiten des Landratsamtes Mittelsachsen in Freiberg angeschaut werden. Sie stehen auch zum Verkauf. „Der Erlös kommt zum Großteil dem Elternverein für krebskranke Kinder Chemnitz zu Gute“, so Müller.

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news-2162 Mon, 01 Oct 2018 07:46:18 +0200 Firmenaufruf: bis zum 26. Oktober zur „Woche der offenen Unternehmen 2019“ anmelden /das-amt/neuigkeiten/firmenaufruf-bis-zum-26-oktober-zur-woche-der-offenen-unternehmen-2019-anmelden-1.html Schülerinnen und Schüler knüpften in den drei Ausbildungsmessen „Schule macht Betrieb“ im September erste Kontakte zu mittelsächsischen Firmen. Zur „Woche der offenen Unternehmen“ vom 11. bis 16. März 2019 können diese vertieft werden. Um sich den benötigten Fachkräftenachwuchs zu sichern, sollten es die Unternehmen nicht versäumen, sich jetzt zu der Berufsinformationswoche 2019 anzumelden. Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 12 können so einen ersten Einblick in den beruflichen Alltag vor Ort kennenlernen.

Bis zum 26. Oktober 2018 sind nun die regionalen Ausbildungsbetriebe aufgerufen, sich für eine Beteiligung an der Woche der offenen Unternehmen anzumelden.

Kontakt:

TechnologiePark Mittweida GmbH, Leipziger Straße 27, 09648 Mittweida
Ansprechpartner: Siegfried Jung (Tel. 03727 9760) 
E-Mail info@tpm-mw.de oder Fax 03727 976-260 
Internet www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/schueler/woche-der-offenen-unternehmen.html

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news-2161 Fri, 28 Sep 2018 12:13:21 +0200 10-jähriges Bestehen der Stiftung Mittelsächsisches Theater /das-amt/neuigkeiten/10-jaehriges-bestehen-der-stiftung-mittelsaechsisches-theater.html Landrat Matthias Damm gratulierte der Stiftung Mittelsächsisches Theater zum 10-jährigen Bestehen. Am Vormittag endete die heutige Sitzung des Stiftungsrates, dem er angehört. „Für mich steht die Stiftung für bürgerliches Engagement. Privatpersonen und Unternehmen haben Mittel zur Verfügung gestellt für das Theater, für eine Institution, die tief mit der Region verwurzelt ist und ein Identifikationsmerkmal darstellt“, so Damm.

Zahlreiche Künstler wurden hierüber unterstützt und mehrere Projekte überhaupt erst ermöglicht. So zum Beispiel die Kammerkonzerte in den Jahren 2014/15, die Produktion einer Konzert-DVD oder der Kooperationsaufenthalt des amerikanischen Musikprofessors und Dirigenten William Reber.

„Das Haus kann sich so auch künstlerisch weiterentwickeln und auch Ideen schnell verwirklichen, wie die Inszenierung mit Migranten. Auch wenn derzeit durch die Niedrigzinsphase nicht so viele Mittel eingesetzt werden, hat die Stiftung eine Symbolkraft der gesellschaftlichen Verbundenheit mit dem Mittelsächsischen Theater,“ so Damm. Er bedankt sich bei den Unterstützern und hofft in den kommenden Jahren auf weitere neue und interessante Projekte, die mit Hilfe der Stiftung realisiert werden können.

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news-2155 Thu, 27 Sep 2018 09:44:00 +0200 Kreistag: Haushaltsplanentwurf als Doppelhaushalt /das-amt/neuigkeiten/kreistag-haushaltsplanentwurf-als-doppelhaushalt.html Am 26. September 2018, 15:00 Uhr, trat der mittelsächsische Kreistag zu seiner 19. Sitzung zusammen. Dabei wurde unter anderem der Doppelhaushalt des Landkreises für die Jahre 2019/2020. der Tätigkeitsbericht der Stelle für Extremismusbekämpfung oder der Jahresabschluss der Kreissparkasse Döbeln behandelt.  Rückblick auf 10 Jahre Landkreis Mittelsachsen

Landrat Matthias Damm zog ein positives Fazit für die Veranstaltungen anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Landkreises Mittelsachsen. Er bedankte sich bei allen Beteiligten, Mitwirkenden und Sponsoren für die große Unterstützung. „Wir haben uns ganz bewusst dazu entschieden, mit verschiedenen Veranstaltungen in der Fläche das Jubiläum zu begehen“, so Damm. So standen der Landkreislauf Ende April in Cämmerswalde oder das Mittelsachsen-Forum vor drei Wochen in Döbeln unter dem Motto „10 Jahre Landkreis“. Gleiches gilt für das Altstadtfest Mittweida, welches um einen entsprechenden Bereich erweitert wurde. Bei einem Empfang des Ehrenamtes am 31. August bedankte sich der Landrat bei rund 350 Einwohnerinnen und Einwohnern, die sich in ihrer Freizeit für die Gesellschaft engagieren. „Wir erhielten die Rückmeldung, solch eine Veranstaltung häufiger durchzuführen und werden diese Anregung aufnehmen“, so Damm abschließend.

Radewegekonzept

In der kommenden Sitzung des Kreistages wird die touristische Radewegekonzeption des Landkreises behandelt. Darüber informierte der erste Beigeordnete Dr. Lothar Beier. Gleichzeitig präsentierte er den Kreisräten eine erste Struktur des Papiers und unter anderem die beispielhafte Darstellung der einzelnen rund 19 Hauptrouten. Teilweise entwickelten diese sich mit der Konzepterstellung. In diesem Jahr sind 270 Kilometer der Strecken mit dem Auto oder dem Rad befahren und dabei der jeweilige Zustand analysiert worden: von der Verkehrssicherheit bis zu Angaben der Oberfläche. „Es leiten sich daraus Maßnahmen ab, um den Zustand der Wege zu verbessern“, so Dr. Beier. Aktuell gehe man von einem Millionenbetrag aus.

Einführung Warn-App 

Der Landkreis führt die Bürgerinformations- und Warn-App BIWAPP ein. Damit kann die Bevölkerung im Katastrophenfall unmittelbar und direkt auf die Gefahrenlage hingewiesen werden. Die App kann direkt auf das Smartphone geladen werden und ist für die Bevölkerung kostenlos. Im Anschluss an die Installation einfach den Standort eingeben, mit ein paar Klicks einen sogenannten „Wächter" setzen und schon wird der Nutzer im Ernstfall per Push-Meldung oder SMS informiert. „Beim Amoklauf von München vor zwei Jahren ist deutlich geworden, dass Apps wie KATWARN, NINA und BIWAPP eine wichtige Ergänzung zu Warn- oder Katastrophenhinweisen im Fernsehen, Rundfunk oder zu Lautsprecherdurchsagen sind“, erklärt der zuständige Leiter der Abteilung Ordnung, Sicherheit und Veterinärwesen Steffen Kräher. Es gibt in der Anwendung zahlreiche Informationsbereiche, die ausgewählt werden können. Der Landkreis konzentriert sich zunächst auf Katastrophen, Seuchen oder auch Großschadenslagen. Nach Angaben Krähers sei es aber immer auch eine Einzelfallentscheidung, ob man dieses Instrument der Information nutze. In den kommenden Wochen werden entsprechende Informationsmaterialien im Landkreis verteilt.

Tätigkeitsbericht der Stelle Extremismusbekämpfung:

Rund 40 Projekte werden in diesem Jahr durch den Lokalen Aktionsplan „Toleranz ist ein Kinderspiel“ mit etwa 140.000 Euro unterstützt. Die Gelder stammen vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“, vom Sächsischen Landespräventionsrat und dem Landkreis. Seit 2008 stehen für diese Aufgabe fast 50 Prozent mehr Mittel zur Verfügung, einst waren es noch 100.000, nun 145.000 Euro. „Dies zeigt auch die Bedeutung im Umgang mit dem Thema, mit dem sich zahlreiche Vereine, Verbände, Parteien und Kommunen auseinandersetzten“, erklärt Kartin Dietze von der Stelle Extremismusbekämpfung im Landratsamt. Sie berichtete im Kreistag über ihre Arbeit. Demnach sei ein aufgebautes Netzwerk eine wesentliche Grundlage ihres Handeln, zu diesem zählten auch Ermittlungsbehörden wie Verfassungsschutz oder die Polizei. „Die Stelle verfolgt immer einen präventiven Ansatz und ist, um etwas bewirken zu können, von gegenseitigem Vertrauen geprägt“, so Dietze. Jährlich finden sogenannte Demokratiekonferenzen statt, bei denen die Ziele des Lokalen Aktionsplanes überprüft und gegebenenfalls neu festgelegt werden. Teilnehmer sind beispielsweise Vereine oder Mitglieder des Lokalen Begleitausschusses, der unter anderem aus Behörden oder Kreisräten besteht. Aktuell lautet das Leitziel: „Die demokratische Kultur wird von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aktiv mitgestaltet.“

Erster doppischer Haushalt wird in den Kreistag eingebracht

In der Sitzung des Kreistages am 26. September wird der erste Doppelhaushalt Mittelsachsens eingebracht. Er orientiert sich zeitlich am Doppelhaushalt des Freistaates. „Dennoch werden die beiden Jahre einzeln betrachtet“, erklärt der Leiter der Abteilung Finanzen und Controlling Andreas Müller. So sind 2019 im Ergebnishaushalt Aufwendungen in Höhe von 385,2 Millionen Euro geplant und 411,1 Millionen Euro im Jahr 2020. Die Aufwüchse gegenüber 2018 haben vielfältige Ursachen. So steigen die Aufwendungen 2019 beispielsweise in Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen des Investitionsstärkungsgesetzes „Brücken in die Zukunft“, Leistungen an den überörtlichen Sozialhilfeträger sowie des öffentlichen Personennahverkehrs. 2020 ist mit einem weiteren Anstieg sozialer Leistungen zu rechnen. Zudem steigt 2020 durch die vorgesehene Neuausschreibungen der Rettungsdienstleistungen das Haushaltsvolumen weiter an. Investiert werden jeweils nahezu 30 Millionen Euro. Ein großer Schwerpunkt stellen hier auch wieder die Kreisstraßen und Schulen dar. „Um dauerhaft die Leistungsfähigkeit des Landkreises zu gewährleisten, ist eine restriktive Haushaltspolitik unumgänglich“, so Landrat Matthias Damm. Die Beteiligung der Städte und Gemeinden an den überörtlichen Aufgaben und der Daseinsfürsorge des Landkreises werden über die sogenannte Kreisumlage erhoben. Im Entwurf ist die Kreisumlage im Vergleich zum Vorjahr mit 31,65 Prozent stabil. Auf Grundlage einer Absichtserklärung der Landkreisverwaltung gegenüber dem mittelsächsischen Kreisvorstand des Sächsischen Städte- und Gemeindetages erhalten in der laufenden Haushaltsdiskussion erstmals alle Kommunen des Landkreises die Möglichkeit, sich unmittelbar zur ihrer eigenen Leistungsfähigkeit und der vorgesehenen Kreisumlage zu positionieren. Mit einem Doppelhaushalt entsteht eine Planungs- und Handlungssicherheit für den Kreis, um gerade im Jahr 2020 beispielsweise schnell ausschreiben zu können.

Jahresabschlüsse werden nachgeholt

Die Landkreisverwaltung legte einen Zeitplan vor, wann die noch ausstehenden Jahresabschlüsse 2014 bis 2017 beziehungsweise 2018 aufgestellt werden. Demnach ist der Gesamtprozess in den kommenden 24 Monaten beendet. Die Jahresabschlüsse bilden eine wichtige Grundlage für die Genehmigung des Haushaltes. Infolge der Einführung der neuen Haushaltsführung Doppik und der Erstellung einer entsprechenden Bilanz kam es zu der Verzögerung.

Positives Jahresergebnis der Sparkasse Döbeln

Der Jahresabschluss 2017 der Kreissparkasse Döbeln wurde durch deren Vorstandsvorsitzenden Uwe Krahl vorgestellt. Demnach betrug die Jahresbilanz zum 31. Dezember 2017 rund 828 Millionen Euro. Nach Angaben Krahls zählt das Kreditinstitut wirtschaftlich gesehen zu den führendsten Sparkassen im Osten Deutschlands. Der Kreistag entschied in der Sitzung über die Gewinnverwendung der Sparkasse, demnach erfolgt eine Ausschüttung von rund 436.000 vor Steuern an den Landkreis als Träger der Kreissparkasse.

Unterbringungs- und Integrationsbericht vorgelegt

Im Kreistag wurde ein Unterbringungs- und Integrationsbericht vorgestellt. Auf 150 Seiten werden Rahmenbedingungen, Handlungsfelder und Strukturen aufgezeigt und erklärt. Rund 9 500 Menschen aus 139 Staaten wohnen in Mittelsachsen, davon 3 000 EU-Bürger. Rund 2 000 ausländische Studenten gibt es an der TU Bergakademie Freiberg und der Hochschule Mittweida. Rund 2 900 in Mittelsachsen lebende Ausländer wurden aus humanitären Gründen in Deutschland aufgenommen und befinden sich noch teilweise im Asylverfahren, sind als Flüchtling anerkannt oder haben einen geduldeten Aufenthalt. Integration findet in erster Linie im unmittelbaren Wohn- und Lebensumfeld der Geflüchteten statt. „Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger engagieren sich – zum Großteil ehrenamtlich – in Vereinen, Einrichtungen und Initiativen. Mit der Schaffung der Koordinierungsstellen sowie der Umsetzung des Modellprojekts Arbeitsmarktmentoren wurden in den vergangenen Monaten bereits tragfähige Strukturen aufgebaut, um die Integration gemeinsam mit den Städten und Gemeinden zu bewältigen“, erläutert der Leiter der Stabsstelle Ausländer- und Asylangelegenheiten Dieter Steinert. Es sei Aufgabe der Bundespolitik, notwendige und praktikable Rahmenbedingungen für eine geordnete und bedarfsorientierte Zuwanderungspolitik zu schaffen – gerade im Hinblick auf den Fachkräftebedarf, der auch für die mittelsächsischen Unternehmer ein aktuelles Thema ist“, ergänzt Landrat Matthias Damm. Der Unterbringungs- und Integrationsbericht gibt zudem einen Ausblick auf künftige Herausforderungen. Diese sind unter anderem die verstärkte Zusammenarbeit mit Arbeitgebern in der Region, die Schaffung dezentraler Integrationsangebote, die weitere Unterstützung des Ehrenamtes und der Vereine sowie der Aufbau eines Fallmanagements und eines Integrationsmonitorings. „Zudem wird es 2019 eine Neuauflage der Integrationsmesse geben“, so Dieter Steinert. Im Landkreis existieren derzeit fünf Gemeinschaftsunterkünfte sowie dezentrale Wohnprojekte und Wohnungen in 28 der 53 mittelsächsischen Kommunen. Zum Stichtag 31. August waren 1 508 der knapp 1800 verfügbaren Plätze in Gemeinschaftsunterkünften, Wohnprojekten und GSQ-Wohnungen belegt. 95 dieser Bewohner haben eine Aufenthaltserlaubnis. Zusätzlich waren zum Stichtag 184 Personen in privaten Wohnungen untergebracht. Die Zuständigkeit für die Aufnahme, Unterbringung und Betreuung der mit Stand Ende August 125 unbegleiteten minderjährigen Asylbewerber liegt bei der Abteilung Jugend und Familie des Landratsamtes Mittelsachsen. Zwischen Januar und August sind dem Landkreis Mittelsachsen 334 Asylbewerber zugewiesen worden. Dem gegenüber stehen im selben Zeitraum 390 Abgänge, darunter 42 Abschiebungen und 82 freiwillige Rückreisen.  

Investition in Schulen

Rund fünf Millionen Euro werden bis 2022 in schulische Einrichtungen des Landkreises investiert. Etwa vier Millionen Euro kommen davon von Bund und Land im Rahmen des Investitionskraftstärkungsgesetz und eine Million Euro vom Landkreis selbst. Der Kreistag  stimmte einem entsprechenden Maßnahmeplan zur Untersetzung der Mittel zu. Demnach wird die Außenanlage der Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in Flöha zum Teil neugestaltet. So werden ein Bolzplatz, eine Weitsprung- sowie eine Kugelstoßanlage errichtet und der Spielplatz ertüchtigt. Die geschätzten Kosten belaufen sich hier auf rund eine Million Euro. Am Schulteil Rochlitz des Beruflichen Schulzentrums Döbeln-Mittweida in Verbindung mit der dortigen Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung sollen ein grünes Klassenzimmer im Außenbereich, ein Schulgarten und ein Regenoberflächenwasserrückhaltung entstehen. Außerdem erfolgt der Einbau eines Multifunktionssportfeldes. Die veranschlagten Kosten liegen auch hier bei rund einer Million Euro. Die Neugestaltung der Außenanlagen des Gymnasiums Rochlitz mit geplanten Kosten in Höhe von rund 900.000 Euro sind ein weiterer Bestandteil des Maßnahmeplans. Vorgesehen sind die Errichtung einer Sportanlage mit drei Kleinfeldspielflächen sowie zur Nutzung für Leichtathletik, wie für Weitsprung und Kugelstoßen. Rund 2,1 Millionen Euro werden im Fachschulzentrum Freiberg-Zug investiert in Form des Ersatzneubaus der Sporthalle und der Modernisierung von Unterrichts- und Verwaltungsräumen. Hinzu kommen Arbeiten zur Schaffung von Barrierefreiheit und die allgemeine brandschutz- und sicherheitstechnische Ertüchtigung.

Höhere Förderung für den Feuerwehrverband

Der Kreisfeuerwehrverband soll künftig mit 70.000 Euro gefördert werden. Dafür sprach sich der Kreistag aus. Das sind 35.000 Euro mehr als bisher. Anlass für  die Mittelerhöhung ist die künftige Ausrichtung des Verbandes: So soll nunmehr der Fokus auf die Öffentlichkeitsarbeit und auf die Gewinnung von Mitgliedern gelegt werden. Außerdem werden die Gelder genutzt, um Personalkoste zu finanzieren. Der Verband vertritt die Interessen von derzeit von zirka 5 100 aktiven Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden sowie 1 300 Jugendfeuerwehrangehörigen. „Wenn wir wollen, dass das Ehrenamt eine starke Position behält, müssen wir auch dafür sorgen, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Dies ist letztlich auch eine Frage von Geld“, so Landrat Matthias Damm.

Prüfauftrag: Stipendium für Mediziner

Der Kreistag beauftragte den Landrat zu prüfen, ob Medizinstudierende mit einem Stipendium unterstützt werden können. Voraussetzung: Die Studierenden verpflichten sich, später in Mittelsachsen zu praktizieren. Hintergrund ist der große Ärztebedarf in der Region. So könnte die Förderung für mindestens drei Studierende bei jeweils 400 Euro im Monat liegen. „Grundsätzlich ist jedes politische Streben zur Verbesserung der medizinischen Versorgung begrüßenswert“, so Landrat Matthias Damm. Eine finanzielle Einordnung erfolge erst nach dem Umsetzungsauftrag des Kreistages nach Vorliegen des Prüfungsergebnisses im kommenden Jahr.

Strukturänderung in Fachabteilung

In der Abteilung Jugend und Familie gibt es ab dem kommenden Jahr eine neue Struktur. So gibt es dort künftig fünf statt vier Referate und die Aufgaben wurden entsprechend zugeschnitten. Dies ist Teil der umfassenden Strukturänderung, die in diesem Jahr im Landratsamt umgesetzt wurde. Da in dieser Fachabteilung noch eine Untersuchung zur Aufbauorganisation lief und jetzt erst abgeschlossen ist, wird die Anpassung erst zum 1. Januar 2019 umgesetzt.

Kreiswahlausschuss wird gebildet

In Vorbereitung der Kreistagswahl entschied der Kreistag über die Zusammensetzung des entsprechenden Kreiswahlausschusses und wählte dafür den Vorsitzenden, die Beisitzer sowie die jeweiligen Stellvertreter. Der Kreiswahlausschuss entscheidet beispielsweise über die Zulassung der Wahlvorschläge und stellt das Endergebnis der Kreistagswahl fest.  Der Vorsitzende ist Peter Schubert und dessen Stellvertreter Steffen Liebich aus dem Landratsamt. Des Weiteren gibt es sechs Beisitzer und ihre Stellvertreter. Vorschläge wurden dafür von den Parteien entsprechend der bisherigen Sitzverteilung im Kreistag eingereicht. Die Mitglieder des Kreiswahlausschusses dürfen keinem weiteren Wahlorgan für die Kreistagswahl angehören und können selbst nicht für die Kreistagswahl kandieren.

Kreistag verabschiedet Schöffen-Vorschlagsliste

Beim Landratsamt gingen 40 Bewerbungen von Mittelsachsen ein, sich als ehrenamtliche Richter zu engagieren. Der Kreistag fasste den notwendigen Beschluss mit der entsprechenden Vorschlagsliste, die nun an das Verwaltungsgericht Chemnitz weitergegeben wird. Ein Vorschlag auf der Liste lehnten die Mitglieder des Kreistages ab. Dieses trifft die finale Entscheidung über die Bewerbungen. Ehrenamtliche Richter entscheiden gemeinsam mit den Berufsrichtern Streitfälle des öffentlichen Lebens. Diese betreffen insbesondere Streitigkeiten des Bürgers mit der öffentlichen Verwaltung, zum Beispiel in Fragen des Baurechts, des Kommunalabgabenrechts oder des Polizeirechts. Der ehrenamtliche Richter wirkt bei der mündlichen Verhandlung und der Urteilsfindung mit gleichen Rechten wie der Berufsrichter mit.

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news-2128 Thu, 27 Sep 2018 08:34:00 +0200 Ersatzneubau startet in Mohsdorf /das-amt/neuigkeiten/ersatzneubau-startet-in-mohsdorf.html Im Burgstädter Ortsteil Mohsdorf werden ab 4. Oktober eine Brücke sowie die angrenzenden Stützwände entlang der Kreisstraße 8208 neu gebaut. Die Baustelle befindet sich in Höhe der Grundschule beziehungsweise der Einmündung Kindergartenweg Hier die Details:

Was wird gemacht?  

Unter anderem erfolgen die Umsetzung von Freileitungsmasten, die Umverlegung einer Gasleitung, die Sicherung weiterer Medienleitungen, das Herstellen der bauzeitlichen Wasserhaltung, die Errichtung einer bauzeitlichen Fußgängerführung, der Abbruch der alten Gewölbebrücke beziehungsweise Stützmauer, der Ersatzneubau als Stahlbetonrahmenkonstruktion beziehungsweise Winkelstützwand, Arbeiten an der Trinkwasserleitung und der Abwasserleitung, Wasserbauarbeiten im Bachbett, Straßenbauarbeiten im gesamten Baubereich sowie der Bau eines Gehweges,

Beteiligung einer Kommune?

  • Bau eines Gehweges im Baubereich im Auftrag der Stadt Burgstädt, Stadt ist ebenfalls anteilig an dem Stützwandbau beteiligt

  • Bau der Trinkwasserleitung im Auftrag des RZV

  • Bau der Abwasserleitung im Auftrag des AZV

Von wann bis wann wird gebaut?

Die Bauzeit beginnt am 4. Oktober 2018 und endet am 25.Oktober 2019. Ab 4. Oktober 2018 wird die Kreisstraße im Baubereich voll gesperrt.Die Die Baumaßnahme wird unter Vollsperrung der Fahrbahn durchgeführt.

Umleitungsstrecke

Mohsdorf, K 8208, Taura, S 241, Markersdorf, B 107, S 240 über Göritzhain und Chemnitztal bis Mohsdorf

Kosten (mit Nennung der Fördermittel)

Der Ersatzneubau der Brücke wird im Rahmen der Schadensbeseitigung zum Hochwasser 2013 realisiert, finanziert aus dem Aufbauhilfefonds 2013. Der Bau der Stützwände und der Gehwege wird aus Mitteln der KStB-Förderung anteilig finanziert. Höhe der Gesamtinvestition: 1.200 TEuro

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news-2154 Thu, 27 Sep 2018 07:35:36 +0200 Wolfgang Kalus hört auf /das-amt/neuigkeiten/wolfgang-kalus-hoert-auf.html Der Kulturraumsekretär des Kulturraumes Erzgebirge-Mittelsachsen Wolfgang Kalus kann aus gesundheitlichen Gründen sein Amt nicht mehr ausüben. Mit Bedauern haben die Landräte des Landkreises Mittelsachsen Matthias Damm und des Erzgebirgskreises Frank Vogel auf diese Nachricht reagiert. „Wolfgang Kalus hat in seiner langjährigen Funktion als Kultursekretär durch seine engagierte und besondere Art viel bewegt und als Interessensvertreter für die Kultur auch viel erreicht“, so sein Dienstherr Landrat Matthias Damm. Er hätte immer wieder in Dresden für eine Gelderaufstockung geworben und war als Experte anerkannt. Der Vorsitzende des Kulturkonvents Frank Vogel bedankt sich bei Wolfgang Kalus für seinen Einsatz für den ländlichen Raum: „Er war mit seiner Persönlichkeit unheimlich präsent, mit Leidenschaft für Projekte und Institutionen unterwegs. Kultur ist für den ländlichen Raum ein Standortfaktor, damit sich die Bewohnerinnen und Bewohner hier wohlfühlen und sich mit der Region identifizieren. Das hat er ausgestrahlt.“ Beide wünschen Wolfgang Kalus alles Gute. Damm: „Jetzt geht es ausschließlich um sein Wohlergehen. Und wir freuen uns schon, ihn hoffentlich sehr bald als Besucher bei der einen oder anderen Veranstaltung wieder zu treffen oder an der einen oder anderen Stelle als aktiv Handelnder.“

Künftig wird Manja Dahms seine Arbeit fortsetzen in Kombination mit ihrer bisherigen Tätigkeit als Finanzverantwortliche.

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news-2156 Thu, 27 Sep 2018 05:10:00 +0200 Einführung einer Warn-App  /das-amt/neuigkeiten/einfuehrung-einer-warn-app.html Der Landkreis führt die Bürgerinformations- und Warn-App BIWAPP ein. Damit kann die Bevölkerung im Katastrophenfall unmittelbar und direkt auf die Gefahrenlage hingewiesen werden. Die App kann direkt auf das Smartphone geladen werden und ist für die Bevölkerung kostenlos. Im Anschluss an die Installation einfach den Standort eingeben, mit ein paar Klicks einen sogenannten „Wächter" setzen und schon wird der Nutzer im Ernstfall per Push-Meldung oder SMS informiert. „Beim Amoklauf von München vor zwei Jahren ist deutlich geworden, dass Apps wie KATWARN, NINA und BIWAPP eine wichtige Ergänzung zu Warn- oder Katastrophenhinweisen im Fernsehen, Rundfunk oder zu Lautsprecherdurchsagen sind“, erklärt der zuständige Leiter der Abteilung Ordnung, Sicherheit und Veterinärwesen Steffen Kräher. Es gibt in der Anwendung zahlreiche Informationsbereiche, die ausgewählt werden können. Der Landkreis konzentriert sich zunächst auf Katastrophen, Seuchen oder auch Großschadenslagen. Nach Angaben Krähers sei es aber immer auch eine Einzelfallentscheidung, ob man dieses Instrument der Information nutze. In den kommenden Wochen werden entsprechende Informationsmaterialien im Landkreis verteilt.

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news-2152 Wed, 26 Sep 2018 12:17:57 +0200 Anträge auf Sportförderung /das-amt/neuigkeiten/antraege-auf-sportfoerderung.html Noch bis zum 30. September 2018 können Vereine ihre Bedarfsanzeigen für die Sportförderung 2019 beim Landratsamt Mittelsachsen einreichen. Es gibt zwei Arten der Bedarfsanzeigen: die konsumtive und die investive. Beide Formulare sind auf der Internetseite des Landkreises eingestellt. Mittels der konsumtiven Bedarfsanzeige können die Vereine unter anderem Zuschüsse für Betriebskosten, Übungsleiter sowie Veranstaltungen, Sportgeräte sowie Wettkämpfe beantragen. Die investive Bedarfsanzeige gilt für die investive Sportstättenförderung.

Auszahlungsanträge für die Sportförderung 2018 sind bis zum 31. Oktober 2018 einzureichen.

Die Sportförderung gehört zu den freiwilligen Aufgaben des Landkreises. Zielstellung ist es, den Mittelsachsen mit den zur Verfügung gestellten Geldern unterstützend das flächendeckende, vielseitige und attraktive sportliche Vereinsangebot zu erhalten beziehungsweise weiter auszubauen. Die Förderung des Sports durch den Landkreis Mittelsachsen erfolgt indirekt durch die teilweise kostenlose beziehungsweise kostengünstige Bereitstellung seiner Sportstätten und darüber hinaus direkt über finanzielle Zuwendungen an die gemeinnützigen Sportvereine.

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news-2151 Wed, 26 Sep 2018 09:48:32 +0200 3. Europäische Agrolympics – eine (EUROPEA-)Erfolgsgeschichte geht weiter /das-amt/neuigkeiten/3-europaeische-agrolympics-eine-europea-erfolgsgeschichte-geht-weiter.html Zusammen mit Teams aus weiteren 18 europäischen Nationen maßen die deutschen Teilnehmer des Fachschulzentrums Freiberg-Zug bei den Europäischen AgrOlympics Ende August in Portugal ihre Kräfte, Schnelligkeit und Geschicklichkeit in 18 unterschiedlichen Disziplinen. EUROPEA International fungiert seit seiner Gründung im Januar 1993 mittlerweile seit 25 Jahren als Netzwerk von über 1 000 agrarischen Berufs- und Fachschulen in 25 Ländern Europas. Neben einer Vielzahl von Projekten im Rahmen von Leonardo da Vinci bis zum aktuellen ERASMUS+ sowie der Organisation von Schüler- und Lehrermobilitäten war es immer ein Anliegen, berufsständige Wettbewerbe für den Nachwuchs zu initiieren. Im Laufe der Jahre wurden europäische Forst- und Weinmeisterschaften ins Leben gerufen, die bis heute in regelmäßigen Abständen stattfinden und den europäischen Berufsnachwuchs zusammenbringen.

Die Idee zur Durchführung eines europäischen landwirtschaftlichen Berufswettbewerbes, der Agrolympics, geht auf Lehrer des Lycée Technique Agricole Ettelbruck in Luxemburg zurück, die das Konzept dieses Wettbewerbes erarbeitet haben.

Anfang November 2015 trafen sich 20 Teams aus 18 Ländern in Ettelbruck/Luxemburg zur erfolgreichen Premiere der Agrolympics. Ein Nachfolger für die Fortsetzung war zunächst nicht in Sicht, bis im Rahmen der Vorbereitung des Sächsischen Landeserntedankfestes 2017 die Stadt Burgstädt gegenüber dem Sächsischen Landeskuratorium Ländlicher Raum e. V. sowie dem Schulleiter des Fachschulzentrums Freiberg-Zug, Gerd Alscher, Interesse an der Ausrichtung dieses Wettbewerbes bekundete. Unter der Schirmherrschaft des Sächsischen Staatsministers für Umwelt und Landwirtschaft, Thomas Schmidt und der finanziellen Unterstützung seines Hauses fanden sich das Christlich-Soziale Bildungswerk in Sachsen e. V. und das Fachschulzentrum Freiberg-Zug als Partner und organisierten die 2. Europäischen AgrOlympics, die vom 29. September bis zum 1. Oktober in Burgstädt während des Landeserntedankfestes stattfanden.

Wettbewerb 2018 in Portugal

Im Dezember 2017 verkündeten die EUROPEA-Kollegen aus Portugal, dass sie bereit wären, den Wettbewerb im Jahre 2018 auszurichten. Unter dem Eindruck der Premierenveranstaltung in Luxemburg hatten sie begonnen, seit 2016 im Rahmen der Landwirtschaftsmesse AgroSemana, die jährlich in der Nähe von Porto stattfindet, für portugiesische Landwirtschaftsschulen eine eigene Auflage der Agrolympics durchzuführen.

Nach Abstimmung innerhalb von EUROPEA Deutschland e.V. wurde ein gemischtes deutsches Team angemeldet, bestehend aus Berufs- beziehungsweise Fachschülern der BBS 3 Stade/Niedersachsen und dem Fachschulzentrum Freiberg-Zug/Sachsen sowie Betreuern. Per Flugzeug aus Hamburg beziehungsweise Dresden nach Porto gereist, traf sich das Team Deutschland am 30. August 2018 in Portugal zum ersten Mal, die sprichwörtliche „Chemie“ stimmte aber vom ersten Augenblick an.

Zusammen mit Teams aus weiteren 18 anderen europäischen Nationen maßen die deutschen Teilnehmer ihre Kräfte, Schnelligkeit und Geschicklichkeit in wieder 18 unterschiedlichen Disziplinen wie Traktor Geschicklichkeitsfahren, Strohballen balancieren, Strohballen stapeln, Hänger rückwärtsfahren, Handmelken, Orangensaft pressen, Radwechsel am Traktor, Wasserleitung zusammenbauen, Weinflaschen verkorken, Messer am Mähwerk wechseln, Weidezaunbau, Gewichte schätzen und mehr. Nebenbei gab es reichlich Gelegenheiten zum gegenseitigen Kennenlernen sowie zum Rundgang auf der AgroSemana.

Am Ende erreichte das Team Deutschland einen guten 8. Platz, der Sieg ging an Portugal, Zweitplatzierter wurde das serbische Team und Dritter die Schweizer Mannschaft. Neben dem eigentlichen Wettbewerb genossen alle die Atmosphäre und das Kennenlernen von Fachkollegen aus vielen europäischen Ländern. So manche Kontakte wurden geknüpft.

Dank intensiver Gespräche ist nun die Fortsetzung dieses „olympischen“ EUROPEA-Wettbewerbes für die nächsten Jahre gesichert: 2019 wird Polen Gastgeber sein, 2020 Estland, 2021 die Niederlande und 2022 Österreich.

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news-2150 Tue, 25 Sep 2018 14:49:47 +0200 Kreistag tritt zusammen /das-amt/neuigkeiten/kreistag-tritt-zusammen.html Morgen kommt der Kreistag zu seiner nächsten regulären Sitzung zusammen. Die Tagesordnung umfasst 16 Punkte, wie beispielsweise den Tätigkeitsbericht der Stelle für Extremismusbekämpfung oder den Jahresabschluss der Kreissparkasse Döbeln. Erstmals wird in das Gremium ein Doppelhaushalt des Landkreises für die Jahre 2019/2020 eingebracht. Außerdem entscheidet der Kreistag über die Zusammensetzung des Kreiswahlausschusses für die Kommunalwahl am 26. Mai und über Anträge von Fraktionen, wie die Erhöhung der Förderung des Kreisfeuerwehrverbandes oder der Gewährung finanzieller Unterstützung Medizinstudierender.

Die Sitzung beginnt um 15:00 Uhr im Beruflichen Schulzentrum Julius Weisbach in Freiberg.

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news-2144 Tue, 25 Sep 2018 09:38:00 +0200 Verbrennen von pflanzlichen Abfällen verboten /das-amt/neuigkeiten/verbrennen-von-pflanzlichen-abfaellen-verboten.html Aufgrund der im April 2018 zahlreich aufgetretenen Beschwerden aus der Bevölkerung zu durchgeführten Verbrennungen von pflanzlichen Abfällen weist das Landratsamt Mittelsachsen als für den Vollzug der Pflanzenabfallverordnung (PflanzAbfV) zuständige Abfallbehörde darauf hin, dass das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen, wie zum Beispiel Heckenverschnitt, Laub, Gartenabfälle oder Ähnliches, zum Zwecke der Entledigung grundsätzlich verboten ist.  Pflanzliche Abfälle dürfen auf dem Grundstück, auf dem sie anfallen, durch Liegenlassen, Untergraben, Unterpflügen oder Kompostieren entsorgt werden. Ist dies nicht möglich, sind im Landkreis ausreichend viele Anlagen und Wertstoffhöfe vorhanden, welche den Pflanzenabfall annehmen. Die Standorte der Anlagen beziehungsweise Wertstoffhöfe sind beispielsweise im Abfallkalender 2018 nachzulesen, der jedem Haushalt zugestellt wurde. Nur wenn die obengenannten Verwertungsmethoden oder eine Nutzung der im Landkreis angebotenen Entsorgungs- beziehungsweise Verwertungsmöglichkeiten nicht möglich oder nicht zumutbar sind, lässt die Pflanzenabfallverordnung in begründeten Ausnahmefällen das Beseitigen von pflanzlichen Abfällen durch Verbrennen zu. Hierbei wären weitere einschränkende Bedingungen zu beachten. Unter anderem dürfen durch das Verbrennen für die Allgemeinheit und die Nachbarschaft keine Belästigungen durch Rauchgase erfolgen und auch die Mindestabstände zu Autobahnen, Straßen und Wäldern müssen eingehalten werden. Einer Genehmigung für den privaten Grundstücksbesitzer bedarf es nicht. Er muss eigenverantwortlich prüfen, ob er diese Unzumutbarkeit gegenüber dem Landratsamt rechtfertigen kann. Lediglich für das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen aus gewerblich genutzten Grundstücken, zum Beispiel Gärtnereien, Parks, Grünanlagen, Friedhöfen und mehr, ist generell eine Ausnahmegenehmigung bei der unteren Abfallbehörde zu beantragen.

Grundsätzlich liegen nach Auffassung des Landratsamtes Mittelsachsen als zuständige Abfallbehörde für den Vollzug der PflanzAbfV die Voraussetzungen für die Rechtfertigung einer Verbrennung infolge der geschaffenen Entsorgungs- und Verwertungsmöglichkeiten für Pflanzenabfälle in der Region Mittelsachsen regelmäßig nicht mehr vor. Es sind ausreichende Anlagen und Wertstoffhöfe vorhanden und es ist für die Bürger zumutbar, ihre pflanzlichen Abfälle dort anzuliefern beziehungsweise nach den in der PflanzAbfV aufgezeigten anderweitigen Methoden zu verwerten. Damit ist das Verbrennen nur noch in den wenigsten Fällen als Ausnahme zulässig und ansonsten grundsätzlich verboten. 

Jede vorsätzliche oder fahrlässige Handlung, die den geltenden Bestimmungen zuwiderläuft, kann als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld von bis zu 100.000 Euro geahndet werden.

Weitere Informationen zum Thema Verbrennung von pflanzlichen Abfällen können im Landratsamt Mittelsachsen, Abteilung Umwelt, Forst und Landwirtschaft, Referat Recht, Abfall und Bodenschutz erfragt werden.

Kontakt:
Referat Recht, Abfall und Bodenschutz
Tel. 03731 799-4027 oder -4149 

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news-2143 Mon, 24 Sep 2018 09:33:18 +0200 Landräte aus ganz Deutschland in Mittelsachsen zu Gast /das-amt/neuigkeiten/landraete-aus-ganz-deutschland-in-mittelsachsen-zu-gast.html Landrat Matthias Damm begrüßt heute elf Amtskollegen und weitere Vertreter aus den Landkreisen aus ganz Deutschland. Sie treffen sich in Lichtenwalde zur 163. Sitzung des Verfassungs- und Europaausschuss des Deutschen Landkreistages. „Nach den Veranstaltungen zum zehnjährigen Bestehen des Landkreises ist diese Tagung ein weiterer Höhepunkt in diesem Jahr“, erklärt Landrat Matthias Damm.

Bis Dienstag werden zahlreiche Themen behandelt, wie zum Beispiel Digitalisierung der Verwaltung, Europawahl, Asyl- und Aufenthaltsrecht oder Vergaberecht. Insgesamt gibt es beim Deutschen Landkreistag sieben Fachausschüsse für die Bereiche Verfassung und Europa, Finanzen, Wirtschaft und Verkehr, Kultur, Umwelt- und Planung, Soziales und Gesundheit. Jedes Bundesland ist mit jeweils einem Mitglied vertreten. Hinzu kommen Vertreter des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen sowie des Kommunalen Sozialverbandes Mecklenburg-Vorpommern.

Für die Begleitpersonen der Ausschussteilnehmer gibt es ein Rahmenprogramm zum Kennenlernen des Landkreises. Sie besichtigen unter anderem die Burg Kriebstein sowie die Lichtenwalder Schlossanlage.

Schon zum zweiten Mal nach 2013 ist Mittelsachsen Gastgeber des Gremiums. Damals trafen sich die Mitglieder in Freiberg.

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news-2136 Wed, 19 Sep 2018 15:40:00 +0200 Silbernes Erzgebirge“: Anträge stellen /das-amt/neuigkeiten/silbernes-erzgebirge-antraege-stellen.html Bis 28. September 2018 können Interessierte wieder Anträge auf Fördermittel beim Regionalmanagement „Silbernes Erzgebirge“ einreichen. Die Fördermöglichkeiten umfassen unter anderem Um- und Wiedernutzungen von leerstehenden, ländlichen Gebäuden zu Wohn- oder Gewerbezwecken, Maßnahmen zur Erweiterung der wirtschaftlichen Tätigkeit oder zur Kooperation von Unternehmen. 
Vor der Einreichung von Antragsunterlagen ist eine persönliche Beratung zu dem Projekt notwendig.

Terminvereinbarungen sind unter Telefon 03731 692698 oder unter E-Mail info@re-silbernes-erzgebirge.de möglich.

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news-2137 Wed, 19 Sep 2018 08:47:32 +0200 Ausbildungsmesse „Schule macht Betrieb“ in Döbeln /das-amt/neuigkeiten/ausbildungsmesse-schule-macht-betrieb-in-doebeln.html Am 22. September findet im WelWel Döbeln in der Fichtestraße 10 die nächste Messe „Schule macht Betrieb“ von 10:00 bis 15:00 Uhr statt. Dem  Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Mittelsachsen  ist es gelungen, dass die Ausbildungsmessen auch in diesem Jahr wieder im Landkreis angeboten werden. 

Am 22. September findet im WelWel Döbeln in der Fichtestraße 10 die nächste Messe von 10:00 bis 15:00 Uhr statt. Regionale Unternehmen und Schulen werden den Schülern der Klassenstufen sieben bis zwölf sowie deren Eltern alle Fragen rund um die Berufe und dualen Studiengänge  beantworten. Außerdem können Praktika-Möglichkeiten erfragt und Bewerbungen abgegeben werden.

„Deine Zukunft in Mittelsachsen“ ist ein Slogan der Ausbildungsmessen. Hier kommen Schulen, Unternehmen und Eltern ins Gespräch begleitet von den Partnern Industie- und Handelskammer, Handwerkskammer und den Berufsberatern der Agentur für Arbeit. 
Nähere Information können auch im Internet unter www.schule-macht-betrieb.de nachgelesen werden 

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news-2129 Tue, 18 Sep 2018 11:48:00 +0200 Fahrbahnerneuerung zwischen Dorfchemnitz und Friedebach /das-amt/neuigkeiten/fahrbahnerneuerung-zwischen-dorfchemnitz-und-friedebach.html Ab 24. September wird auf der Kreisstraße (K) 7733 zwischen Dorfchemnitz und Friedebach in einem ersten Bauabschnitt die Fahrbahn erneuert. Konkret handelt es sich um einen 600 Meter langen Abschnitt vom Ortsausgang Dorfchemnitz bis kurz nach dem Abzweig Neudörfel. Hier die Details:

Was wird gemacht? 

Unter anderem wird der asphaltgebundene Oberbau erneuert. Es erfolgt die Ertüchtigung und Ergänzung der Entwässerungsanlagen sowie die Erneuerung der Straßenausstattung.

Im Rahmen der Maßnahme realisiert die Gemeinde Dorfchemnitz außerdem die Erneuerung der Warte- beziehungsweise Aufstellflächen der Bushaltestelle Dorfchemnitz/Neudörfel sowie die Errichtung eines straßenbegleitenden Gehwegs zwischen Neudörfel und der Bushaltestelle.

Von wann bis wann wird gebaut?

  • Baubeginn: 24. September 2018,

  • Bauende: voraussichtlich 26. Oktober 2018

Umleitungsstrecke

Die Umleitung mit Fahrziel Mulda erfolgt über die Bundesstraße (B) 171 und die K 7734. Die Umleitung mit Fahrziel Sayda/B 171 erfolgt sinngemäß in der Gegenrichtung. Die Länge der Umleitungsstrecke beträgt zirka 7 Kilometer.

Kosten

  • Fördermittelquelle: Richtlinie des Freistaates für die Förderung von Straßen und Brückenbauvorhaben kommunaler Baulastträger Teil B

  • Höhe der Fördermittel: 90 Prozent der Baukosten

  • Höhe der Baukosten: 393.000,00 Euro

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news-2132 Mon, 17 Sep 2018 15:16:38 +0200 „Schule macht Betrieb“ in Freiberg /das-amt/neuigkeiten/schule-macht-betrieb-in-freiberg.html Auf der Halsbrücker Straße in Freiberg war am Samstag wieder viel Verkehr: Knapp 2 500 Besucher nutzen auf der Ausbildungsmesse „Schule macht Betrieb“ am 15. September im DBI in Freiberg die Gelegenheit sich über regionale Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten zu informieren.  Über 100 Aussteller aus nahezu jeder Branche präsentierten ihre Karrieremöglichkeiten – von A wie Augenoptiker/in über Notarfachangestellte/r, Rohrleitungsbauer/in bis hin zu Z wie Zerspanungsmechaniker/in – aus jeder Branche war etwas dabei. Die Aussteller und Organisatoren freuen sich alle über die positive Besucherresonanz:

Christian Grieger, Geschäftsführer der CMF Oberflächendesign GmbH aus Lichtenau ist nach den vielen guten Gesprächen zuversichtlich, einen Azubi für den Beruf des Oberflächenbeschichters im nächsten Jahr zu finden. Die Firma FPM Holding GmbH aus Freiberg präsentierte sich zum ersten Mal auf einer Berufsmesse und hatte gleich einen Erfolg zu verzeichnen: „Wir freuen uns, dass wir auf unsere Kurzvorstellung in der Messebroschüre bereits vor der Messe schon eine Bewerbung für die Ausbildung zum Industriemechaniker erhalten haben. In 2 Wochen kommt der Schüler zur Vertragsunterzeichnung!“, so Frau D´Alessandro-Dupke, Personalleiterin. „Es gibt aber noch weitere freie Lehrstellen zu besetzen.“ Zum wiederholten Male nimmt die Befesa Zinc GmbH aus Freiberg an der Ausbildungsmesse teil. „Nach der letzten Messe konnten wir zwei Azubis zum Verfahrenstechnologen einstellen, die jetzt im ersten Lehrjahr sind. Es ist immer wieder toll, solche interessierten Jugendlichen auf der Messe kennenzulernen und dann für eine Ausbildung im Unternehmen begeistern zu können.“, so Uwe Haschke, Geschäftsführer. Der Lehrerberuf wurde dieses Jahr zum ersten Mal auf der Ausbildungsmesse vorgestellt. Oliver Damm vom Landesamt für Schule und Bildung hat zusammen mit seinem Messeteam Oberschüler und Gymnasiasten zum Karriereweg Lehrer/in intensiv beraten.

Sie werden neben vielen weiteren Ausstellern auch nächste Woche beim letzten Halt von „Schule macht Betrieb“ in Döbeln wieder vor Ort sein. Aber auch viele andere Unternehmen insbesondere aus der Region Döbeln erwarten am 22. September von 10:00 bis 15:00 Uhr zahlreiche interessierte Schülerinnen und Schüler im Wel Wel Sport- und Freizeitzentrum in Döbeln. Weitere Infos zu den Ausstellern und zur Messe in Döbeln finden Sie unter www.schule-macht-betrieb.de

Die Ausbildungsmessen „Schule macht Betrieb" werden vom Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Mittelsachsen organisiert.

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news-2130 Fri, 14 Sep 2018 11:56:59 +0200 Im Projekt „Junge Naturwächter Sachsen“ sind noch Plätze frei /das-amt/neuigkeiten/im-projekt-junge-naturwaechter-sachsen-sind-noch-plaetze-frei.html Das Landratsamt Mittelsachsen sucht weiterhin junge Menschen, die gern mitwirken möchten bei der Pflege und Bewahrung der zahlreich vorhandenen Schutzgebiete, Einzelbiotope oder Lebensstätten geschützter Arten aus Flora und Fauna in der Region. Diese aktive Tätigkeit erfordert neben der Begeisterung für die Natur auch fundiertes fachliches Wissen, welches im Rahmen des Projektes „Junge Naturwächter Sachsen“ vermittelt wird − natürlich direkt in der Natur und auf altersgerechte, interessante Weise. Durch folgende Umweltbildungseinrichtungen werden im Landkreis parallel zum Schuljahr 2018/19 „Junge Naturwächter Sachsen“ ausgebildet: 

  • Natur- und Freizeitzentrum Töpelwinkel e. V.,

  • Naturschutzstation Weiditz e. V.,

  • Grüne Schule grenzenlos e. V.,

  • NABU-Kreisverband Freiberg (perspektivisch auch bei der NABU-Ortsgruppe in Burgstädt, bis dahin können sich interessierte junge Leute der dort aktiven NAJU-Gruppe anschließen),

  • Landschaftspflegeverband Mulde/Flöha e. V. (hier: Naturschutzhelfer Matthias Vogel).

Mädchen und Jungen von sieben bis 13 Jahren aus dem Landkreis Mittelsachsen können im Rahmen der mehrstufigen Ausbildung testen, ob eine spätere Tätigkeit als Naturschutzhelfer, Jäger, Imker oder Pilzberater für sie ein interessantes Betätigungsfeld sein könnte.

Der Einstieg ins Projekt erfolgt über einen Grundkurs, nach dessen Abschluss die Teilnehmer ihr Logbuch „Junge Naturwächter Sachsen“ erhalten.  Aber es ist auch möglich, anschließend einen Aufbaukurs zu belegen. Dieser endet mit dem „Challenge Day“, an dem die Teilnehmer ihr erworbenes Wissen auf freiwilliger Basis und im Team unter Beweis stellen können. Wer dann immer noch Lust auf mehr hat und nach den beiden Basiskursen gern dranbleiben möchte am „Naturschutzball“, der kann im Rahmen von spannenden Praxisbausteinen aktiv bleiben und dort sein Wissen weiter vertiefen. 

Die Ausschreibung des Projektes und die Formulare zur Anmeldung sind beispielsweise unter www.landkreis-mittelsachsen.de abrufbar. Wer Interesse an einem Einstieg in den Grundkurs hat, sollte sich bitte umgehend anmelden.

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news-2126 Fri, 14 Sep 2018 07:56:00 +0200 Pflegefamilien: Informationsveranstaltung am 9. Oktober /das-amt/neuigkeiten/pflegefamilien-informationsveranstaltung-am-9-oktober.html Am 9. Oktober findet um 17:00 Uhr im Landratsamt, Frauensteiner Straße 43 in Freiberg (Zimmer 003) die dritte Informationsveranstaltung zum Thema „Pflegeeltern gesucht“ statt. Dies ist der letzte Abend innerhalb der diesjährigen Informationsveranstaltungsreihe des Pflegekinderdienstes im Referat Allgemeiner Sozialer Dienst beim Jugendamt Mittelsachsen zur Werbung neuer Pflegeeltern und -familien. Bisher kamen zwölf interessierte Personen den Einladungen der Veranstaltungen in Döbeln und Mittweida am 4. beziehungsweise 11. September nach.

Neben allen Fragen, wie man Pflegeeltern werden kann, war in den Veranstaltungen von besonderer Bedeutung, was es heißt Pflegeeltern auf Zeit zu sein und wie es gelingen kann, als Pflegeeltern mit den leiblichen Eltern auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten. „Die Interessierten erkannten, dass es eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe ist, den Kindern, die teilweise mit Einschränkungen in Motorik oder Sprache in die Pflegefamilie kommen, ein Zuhause auf Zeit zu geben. Gleichzeitig sahen sie aber auch die Chance, für sich und die Kinder eine gewinnbringende Lebenserfahrung gestalten zu können“, erklärt die Leiterin des Referates Allgemeiner Sozialer Dienst Carmen Randhahn-Renner. Nach ihrer Einschätzung ging die Mehrzahl der Teilnehmer der Informationsveranstaltungen mit einem positiven Gefühl aus den Veranstaltungen. Sie erklärten, für die weiteren Schritte wieder zu kommen und sich dieser Aufgabe gern stellen zu wollen. Randhahn-Renner: „Wir werben auf diesem Weg noch einmal für den letzten Informationsabend 2018 in Freiberg und laden herzlich ein.“

Wer diesen Termin nicht wahrnehmen kann und dennoch Interesse hat, kann sich gern auch telefonisch zu einem persönlichen Beratungsgespräch bei Catrin Poppe (03731 799-6265 oder Oliver Polink (03731 799-6210) anmelden. Spätestens im Februar 2019 sollen nach weiteren individuellen Gesprächen und Prüfung aller Unterlagen die Vorbereitungstreffen in Form der Gruppenarbeit mit Pflegeelternbewerbern starten.

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news-2057 Thu, 13 Sep 2018 08:40:00 +0200 „Trialog“ wieder in Freiberg /das-amt/neuigkeiten/trialog-wieder-in-freiberg.html Am 18. September um 16:30 Uhr findet im Konferenzraum der Diakonie Freiberg in der Petersstraße 44 − 46 ein „Trialog“ statt. Psychisch kranke Menschen, deren Angehörige sowie Fachärzte, Therapeuten und interessierte Bürger sind herzlich eingeladen, „auf Augenhöhe“ miteinander ins Gespräch zu kommen. Betroffene können ihr Krankheitserleben schildern, Professionelle ihr helfendes Handeln erklären.   Unter der Überschrift „Was sind Zwänge? Möglichkeiten und Grenzen der Therapie“ werden gemeinsame, aber auch unterschiedliche Standpunkte ausgetauscht. 

„Zwanghafte Gedanken oder Handlungsweisen kommen bei den meisten Menschen mal vor. Dazu gehört zum Beispiel das Prüfen, ob der Küchenherd wirklich abgeschaltet ist, obwohl man eigentlich weiß, dass man das gerade erst erledigt hat. Aber erst, wenn sich solches oder ähnliches Verhalten andauernd wiederholt und den Alltag der Betroffenen massiv beeinträchtigt, kann möglicherweise eine Zwangserkrankung vorliegen“, sagt Susanne Hunger, Leiterin des Psychosozialen Fachbereiches des Diakonischen Werkes Freiberg e. V. 

Der Eintritt  zum „Trialog“ ist frei.
 

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news-2112 Mon, 10 Sep 2018 08:01:24 +0200 7. Mittelsachsen-Forum blickt zurück auf zehn Jahre Wirtschaftsregion /das-amt/neuigkeiten/7-mittelsachsen-forum-blickt-zurueck-auf-zehn-jahre-wirtschaftsregion-1.html Etwa 140 Unternehmerinnen und Unternehmer, aber auch Vertreterinnen und Vertreter aus wirtschaftsfördernden Einrichtungen folgten der Einladung von Landrat Matthias Damm zum siebenten kommunikativen Unternehmerabend. Das diesjährige Mittelsachsen-Forum stand im Zeichen des zehnjährigen Bestehens des Landkreises Mittelsachsen und bildete den Abschluss mehrerer Veranstaltungen aus diesem Anlass – vom Landkreislauf, über das Altstadtfest Mittweida bis hin zum Empfang des Ehrenamtes Im Döbelner Volkshaus schauten Umweltminister Thomas Schmidt und Matthias Damm auf die letzten zehn Jahre zurück. Mit Unterstützung von Fördermitteln investierten die Unternehmen in Mittelsachsen 1,2 Milliarden Euro. 510 gewerbliche Baumaßnahmen wurden in den letzten zehn Jahren so mitfinanziert. Der Landrat lobte darüber hinaus insbesondere die kleinen und kreativen Unternehmen, die sich teilweise aus Garagengründungen heraus zu größeren Firmen entwickelten oder mit Innovationen von sich reden machten.

Diesem Rückblick folgte ein unternehmerischer Ausblick auf die nächsten zehn Jahre von Vanessa Weber. Sie selbst ist Unternehmerin in Aschaffenburg und übernahm mit 22 Jahren das Werkzeuggeschäft von ihrem Vater. Was Firmenlenker aktuell und in Zukunft beachten müssen, um in überlauten Werbemärkten Gehör zu bekommen, verriet die schon mehrfach ausgezeichnete Wirtschaftsjuniorin in ihrem Beitrag.

Einen festlichen Rahmen bekam die Veranstaltung von der Gruppe JazzTales aus Döbeln und durch den Koch und Inhaber des Schmiedelandhauses in Greifendorf Norbert Hohmann. Seine Zutaten stammen zum überwiegenden Teil aus Mittelsachsen. Regionale Produkte liegen im Trend. Darauf und auf die Positionierung des Landkreises als Region der Nachhaltigkeit verwies Landrat Matthias Damm ebenfalls in seinem Grußwort.

Weitere Informationen zur Wirtschaftsregion Mittelsachsen unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de

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news-2109 Fri, 07 Sep 2018 07:24:33 +0200 Denkmalpreise des Landkreises werden vergeben /das-amt/neuigkeiten/denkmalpreise-des-landkreises-werden-vergeben.html Am Sonntag wird in Vertretung des Landrates der erste Beigeordnete Dr. Lothar Beier den Tag des offenen Denkmals im Schloss Ringethal bei Mittweida um 10:00 Uhr eröffnen. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Entdecken was uns verbindet“. „Dieses deutschlandweite Thema ist sehr passend zum zehnjährigen Bestehen des Landkreises. Die Menschen verbindet innerhalb von Mittelsachsen viel, auch geschichtlich gibt es mehrere Berührungspunkte“, so Beier. Denkmäler seien Zeitzeugen und Vertreter einzelner Epochen. Dass diese weiterhin erhalten bleiben und in ihrer Vielzahl bewahrt werden, sei eine große Herausforderung. „Dank zahlreicher Bürger, Unternehmen und Vereine werden diese Gebäude liebevoll saniert, und durch die jeweilige Nutzung lebendig gehalten“, erklärt Beier weiter. Dieser europaweite Tag biete immer eine einmalige Gelegenheit, besondere Einblicke in sonst verschlossene Räume oder Höfe zu nehmen. Aber auch, um den jeweiligen Eigentümern und Verwaltern den Respekt und die Anerkennung für ihr Engagement zum Erhalt der historischen Substanz auszudrücken.

Im Rahmen der Festveranstaltung überreicht der erste Beigeordnete die diesjährigen Denkmalpreise des Landkreises. Diese gehen an den Mittweidaer Heiko Weber, den Vorstand der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Oberbobritzsch und das Hospiz in Oederan. Der Historiker Heiko Weber ist als ehrenamtlicher Denkmalpfleger sehr aktiv und war von 1994 bis 2011 Museumsleiter in Mittweida. In dieser Zeit setzte er eine alte Pfarrscheune von Frankenau nach Mittweida und baute das Schillinghaus um. „Als berufener ehrenamtlicher Denkmalpfleger wirkt er seit vielen Jahren, organisiert Ausstellungen und schreibt Publikationen“, so Jörg Liebig vom Bereich Denkmalschutz im Landratsamt.

Die Kirchgemeinde Oberbobritzsch bewahrt und erhält mehrere Baulichkeiten, die von kulturhistorischer Bedeutung sind, so das Kirchengebäude, das Pfarrhaus sowie die Einfriedungsmauern. Neben dem eigentlichen Tagesgeschäft in der Gemeinde wird viel für den Erhalt der denkmalgeschützten Substanz getan, wie die Sanierung der Mauer, die Bewahrung des spätgotischen Flügelaltars oder die Restaurierung einer mittelalterlichen Skulptur. „Es geht um Arbeitseinsätze und um Planvorleistungen, Fördermittelbeantragung und Abstimmungen und dies im Ehrenamt“, so Falk-Uwe Langer vom Denkmalschutz. Die Auszeichnung soll ganz bewusst stellvertretend für die vielen Initiativen im Landkreis stehen, bei der die Pflege von Stätten der Religionsausübung selbstlos und nachhaltig erfolgt.

Für die Nutzung als Hospiz wurde eine anspruchsvoll gestaltete Fabrikantenvilla in Oederan komplett saniert. Hier arbeiteten Bauherr, Verein, Planer, Gutachter, Handwerker, Restauratoren und die Denkmalbehörden eng zusammen. „Geschaffen wurden durch die Initiatoren eine ganz besondere Einrichtung, deren engagierte Mitarbeiter würde- und liebevoll viele Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet haben“, so der erste Beigeordnete Dr. Lothar Beier. Dabei waren sie auch für die Angehörigen eine wichtige Stütze. Neben dieser hohen sozialen Aufgabe erhält und bewahrt der Verein sein Domizil, das 1869 errichtet und 1921 letztmalig umfassend umgebaut wurde. In den vier Jahren vor der Eröffnung musste beispielsweise der Hausschwamm mit einem Spezialverfahren bekämpft werden, um nicht weiteres Interieur zu beschädigen. Dr. Beier: „Eine stilistisch und künstlerisch vergleichbare Villa ist in Oederan nicht zu finden.“

Außerdem wurde in Ringethal Maik Otto zum ehrenamtlichen Denkmalpfleger bestellt. Der Peniger ist Bauingenieur und sanierte ein eigenes Kulturdenkmal, Baujahr 1719.  

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news-2102 Tue, 04 Sep 2018 08:30:46 +0200 Ausschuss entscheidet über die Vergabe von Druckerleistungen und über Nachlass zugunsten Kinder und Jugendlicher mit Behinderungen /das-amt/neuigkeiten/ausschuss-entscheidet-ueber-die-vergabe-von-druckerleistungen-und-ueber-nachlass-zugunsten-kinder-und.html Am 3. September tagte der Verwaltungs- und Finanzausschuss in der Döbelner Außenstelle des Landratsamtes. Vergabe Druckerleistungen

Der Verwaltungs- und Finanzausschuss beauftragte den Landrat den Zuschlag für die Erneuerung der Drucker- und Kopierlandschaft an eine Zwickauer Firma zu geben. Diese legte das wirtschaftlichste Angebot vor. Erstmals sind in dem Auftrag die 21 Schulen in Trägerschaft des Landkreises inbegriffen. „Ziel ist die Bereitstellung einer optimalen Kopier- und Druckerumgebung mit 372 Geräten bereitzustellen und die Kosten durch die Minimierung von Serviceverträgen zu reduzieren“, so der zuständige Referatsleiter Heiko Eichinger. Der Auftrag hat ein Volumen von rund einer Million Euro.

Nachlass soll in Stiftung eingebracht werden

Der Landkreis Mittelsachsen erbte in diesem Jahr ein Vermögen von rund 212.000 Euro von einer Lunzenauerin. Dabei handelt es sich um Geld als auch eines Hauses. Sie verfügte, dass ihr gesamtes Vermögen Kindern und Jugendlichen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderungen zugutekommen soll. Aus diesem Grund beauftragte der Verwaltungs- und Finanzausschuss Landrat Matthias Damm Verhandlungen mit der Sparkassenstiftung für Soziales und Umwelt der Sparkasse Mittelsachsen aufzunehmen mit dem Ziel, das Vermögen dort einzubringen. „Die Stiftung hat in den vergangenen 16 Jahren über eine halbe Million Euro für Projekte ausgeschüttet. Bei einer sogenannten Zustiftung des Nachlasses kann das Vermögen langfristig wirken“, so der Leiter der Abteilung Finanzen und Controlling Andreas Müller. Das Haus wird in den kommenden Monaten noch verwertet.

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news-2099 Tue, 04 Sep 2018 07:32:52 +0200 Ausbildungsstart im Landratsamt /das-amt/neuigkeiten/ausbildungsstart-im-landratsamt.html Ein neuer Lebensabschnitt began gestern für 17 junge Erwachsene. Sie absolvieren ihre Ausbildung beziehungsweise den praktischen Teil ihres Studiums im Landratsamt. Der erste Beigeordnete Dr. Lothar Beier hieß sie willkommen und drückte seine Freude aus, dass sie sich für eine Karriere in der öffentlichen Verwaltung entschieden haben. „Wie viele Unternehmen ereilt auch uns der Fachkräftebedarf. Ein wichtiger Bestandteil um die Auswirkungen abzumildern ist die Ausbildung“, so Beier. Das Landratsamt sei ein attraktiver Arbeitgeber mit vielfältigen Aufgaben und guten Perspektiven.

Acht entsprechende Verträge wurden für den Beruf Verwaltungsfachangestellter, drei für den Beruf des Straßenwärters und einer für den Beruf des Fachinformatikers unterzeichnet. Hinzukommen sechs Studenten, davon studieren drei Sozialverwaltung und zwei Allgemeine Verwaltung an der Fachhochschule Meißen, ein weiterer Wirtschaftsinformatik an der Berufsakademie Dresden.

Beier betont, dass der Landkreis bedarfsgerecht ausbilde. So verabschiedete er drei ausgelernte Verwaltungsfachangestellte und drei Straßenwärter ins Berufsleben. Alle wurden übernommen und arbeiten beispielsweise in der Geschäftsbuchhaltung oder im Referat Naturschutz.

Schon jetzt läuft die Bewerbungszeit für das kommende Ausbildungs- beziehungsweise Studienjahr: Bis zum 30. November 2018 können sich künftige Schulabsolventen für den Ausbildungsberuf des Verwaltungsfachangestellten bewerben und für die Ausbildung zum Straßenwärter bis 31. Dezember 2018.

Bewerbungen für einen Studienplatz können bis zum 1. Oktober 2018 bei der Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum eingereicht werden. Weitere Details zur Ausbildung im Landratsamt Mittelsachsen gibt es unter www.landkreis-mittelsachsen.de.  

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news-2096 Fri, 31 Aug 2018 22:52:24 +0200 10 Jahre Landkreis Mittelsachsen: Empfang des Ehrenamtes /das-amt/neuigkeiten/10-jahre-landkreis-mittelsachsen-empfang-des-ehrenamtes.html Mit einem Empfang bedankte sich Landrat Matthias Damm bei den Mittelsachsen, die sich ehrenamtlich engagieren. Aus dem ganzen Landkreis folgten rund 350 Einwohnerinnen und Einwohnern der Einladung. Vorgeschlagen wurden sie von Kommunen, Vereinen und Verbänden. „Es gibt keinen gesellschaftlichen Bereich, der nicht durch eine ehrenamtliche Arbeit und von besonders engagierten Menschen belebt wird“, so Landrat Matthias Damm. Die Anwesenden stünden stellvertretend für die mehreren Tausend Bürger im Landkreis, die freiwillig und unentgeltlich für die Gesellschaft arbeiten, sich für andere Einwohner einsetzen, die Natur schützen oder Traditionen bewahren.  Auch die Staatssekretärin im Sächsischen Sozialministerium Regina Kraushaar sprach ihren Dank und Anerkennung für das ehrenamtliche Handeln aus.

Matthias Damm sprach in seinem Grußwort von den Auswirkungen des demografischen Wandels, die auch das Ehrenamt treffe. „An dieser Stelle sei Ihnen daher auch gedankt für Ihr Handeln, für Ihre Vorbildwirkung. Sie dokumentieren, was man auch im Ehrenamt erreichen kann und motivieren vielleicht den einen oder anderen, sich entsprechend einzubringen“, so der Landrat. Die Palette der Möglichkeiten sich einzubringen sei sehr groß und jeder würde eine Nische finden. Umrahmt wurde der Abend mit einem bunten Programm, das durch den Mittelsächsischen Kultursommer, dem Friday Night Jazz Orchestra und den Seilspringern Saxon Kangaroos gestaltet und durch Birgit Lehmann moderiert wurde. Höhepunkt war die Auszeichnung von sechs ehrenamtlich Tätigen. Hierfür wurden sechs Kategorien gebildet: Kultur, Sport, Soziales, Sicherheit, Umwelt, Kommunalpolitik und per Losverfahren entsprechende Personen ermittelt. „Jeder der sich engagiert und sich mit seinen Möglichkeiten einbringt, ist eine Bereicherung für die Gesellschaft“, so Damm abschließend.

Finanziell unterstützt wurde der Abend durch die Envia M und die Sparkassen Döbeln und Mittelsachsen.

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news-2087 Thu, 30 Aug 2018 08:06:14 +0200 Bauarbeiten im Burgstädter Ortsteil gehen weiter – Ausschuss votierte für Vergabe /das-amt/neuigkeiten/bauarbeiten-im-burgstaedter-ortsteil-gehen-weiter-ausschuss-votierte-fuer-vergabe.html Der Ausschuss für Umwelt und Technik tagte am Abend in Döbeln. Auf der Tagesordnung der öffentlichen Sitzung standen neben den weiteren Brückenprojekt in Mohsdorf auch die Vergabe von Streusalz für die kommende Winterdienstsaison sowie sogenannte Ersatzvornahmen. Dabei greift der Landkreis in Gebäudeeigentum ein, wenn von der Immobilie eine Gefahr ausgeht.  Hochwasserschadensbeseitigung soll im Oktober in Mohsdorf weitergehen

Ab Oktober werden an der Kreisstraße im Burgstädter Ortsteil Mohsdorf weitere Schäden des Hochwassers von 2013 repariert. Der Ausschuss für Umwelt und Technik beauftragte den Landrat, den Zuschlag für die Arbeiten an der Brücke in Höhe der Grundschule und der angrenzenden Stützwand an die Firma Bau Berger Niederwiesa zu vergeben. Zuvor berieten die Kreistagsmitglieder über die Finanzierung des Vorhabens, denn der Kreis muss in Vorleistung gehen. Hintergrund: Die Brücke ist als Hochwasserschaden von 2013 anerkannt und damit stehen Fördermittel bereit, die bis Mitte kommenden Jahres umgesetzt werden müssen. Die Stützwand hingegen wurde ins Wiederaufbauprogramm aufgenommen. Daher muss auf ein Förderprogramm des Freistaates zurückgegriffen werden. Hier stehen aber erst im kommenden Jahr Gelder zur Verfügung. „Es hat nur Sinn, wenn beides mit einem Mal gebaut wird und ich bin sehr dankbar, dass auch die Stadt Burgstädt diesen Weg mitträgt“, erklärt der Leiter des Referates Straßenbetriebsdienst und Bauwerksverwaltung Dirk Schlimper. Denn die Kommune ist für den Gehweg zuständig, dessen Regulierung das Projekt mit umfasst. Im Oktober sollen die Arbeiten beginnen und im kommenden Jahr beendet sein. Sie haben einen Gesamtumfang von über 980.000 Euro, vorfinanziert werden durch den Landkreis rund 265.300 Euro. In dem Burgstädter Ortsteil Mohsdorf wurden 2013 fünf Brücken und drei Stützwände bzw. Böschungen sehr schwer beschädigt und wurden daher in das Wiederaufbauprogramm aufgenommen. Bisher sind sieben Maßnahmen durchgeführt worden. „Der Bereich der Grundschule ist sehr sensibel im Hinblick auf die  Verkehrsführung, schon jetzt bitten wir die Einwohner und die Eltern erneut um Verständnis. Aber das Ende der Maßnahmen sei in Sicht“, so Schlimper. Weitere Details zur Maßnahme werden vor Baubeginn veröffentlicht.

Streusalz vergeben

Die Vorbereitungen für die kommende Winterdienstsaison laufen langsam an, so wurden im Sommer die Salzlager in den sechs Meistereien sowie den zwei Außenlagern wieder aufgefüllt. Damit in den kalten Monaten der Nachschub an Streumaterial gesichert ist, führte der Kreis eine öffentliche europaweite Ausschreibung durch. Im Ergebnis beauftragte der Ausschuss für Umwelt und Technik Landrat Matthias Damm, die Lieferung an die Firma Deutscher Straßen-Dienst GmbH aus Hannover zu vergeben. Es handelt sich dabei um 6 600 Tonnen Streusalz und das Auftragsvolumen beträgt 467.670 Euro. Mit Hinzurechnen des noch abrufbaren Restbestandes aus dem Altvertrag des Vorjahres und die Lagerbestände stehen für den Winterdienst 2018/2019 insgesamt 19 000 Tonnen zum Streuen zur Verfügung. Offiziell beginnt die Saison im Oktober.

Weitere Gelder für Ersatzvornahmen bewilligt

Wenn von Gebäuden eine konkrete Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ausgeht und der Eigentümer nicht reagiert, dann muss das Landratsamt im Rahmen der Bauaufsicht tätig werden. „Dies ist an große Hürden gebunden, da hier in Eigentum eingegriffen wird. Rund 210 bauliche Anlagen werden durch die Mitarbeiter gegenwärtig überprüft“, erklärt der Leiter der Abteilung Verkehr und Bauen Thomas Kranz. Je nach Ergebnis dieser baufachlichen Begutachtungen werden die Eigentümer angehalten, aktiv zu werden und Gefahren abzuwenden. Tun sie das trotz Androhung von Zwangsmaßnahmen nicht, greift die Behörde ein. Dies wird dann als Ersatzvornahme bezeichnet, in diesem Jahr gibt es neun entsprechende Fälle. Abgeschlossen sind die Eingriffe bereits in der Feldstraße in Hartha, in Zschöppichen in Mittweida, in der Reinsberger Straße in Großschirma sowie in der Breitscheidstraße und der Talstraße in Waldheim. Geplant sind darüber hinaus Eingriffe in der Unteren Schlossstraße in Augustusburg, in der Chemnitzer Straße in Frankenberg sowie in der Hauptstraße in Mulda. „Die Maßnahmen reichen von der Einzäunung des Grundstücks bis hin zum kompletten Abbruch. Wir handeln so, dass die unmittelbare Gefahr gebannt ist“, so Kranz weiter. Die Kosten stelle man den Eigentümern in Rechnung. Auf Grund der Dringlichkeit sind nun noch drei weitere Maßnahmen in 2018 erforderlich, die benötigten Mittel in Höhe von 350.000 Euro gab der Ausschuss für Umwelt und Technik nun frei. So muss am Klosterbach in Geringswalde, in der Gerhard-Hauptmann-Straße in Hartha und im Brauereiweg in Sayda gehandelt werden. Im vergangenen Jahr lagen die Kosten für Ersatzvornahmen bei rund 654.000 Euro, in diesem Jahr nach jetzigen Stand bei rund 800.000 Euro. Neben der jetzt bewilligten Summe waren im Haushalt 300.000 Euro eingeplant, weitere 150.000 Euro gab der Landrat bereits zusätzlich frei.

Busverkehr wird bezuschusst

Für die Verkehrsleistungen im öffentlichen Personennahverkehr mit Linienbussen gibt es einen Vertrag zwischen dem Landkreis und der REGIOBUS Mittelsachsen GmbH, den sogenannten ÖDA (Öffentlichen Dienstleistungsauftrag). Dieser regelt, dass das Verkehrsunternehmen entsprechende Ausgleichszahlungen für die Leistungen erhält. Der Ausschuss beriet über die aktuelle Kostenentwicklung und beschloss eine überplanmäßige Aufwendung/Auszahlung von 610.000 Euro. Sie wurde notwendig, da sich unter anderem Ausgaben wie für Material und Personal erhöhten. Somit liegen die Ausgaben für den Landkreis in diesem Jahr hier bei insgesamt rund 10,21 Millionen Euro. Die landkreiseigene REGIOBUS Mittelsachsen GmbH hat derzeit 467 Beschäftigte und 237 Busse. Jährlich werden rund zwölf Millionen Personen auf einem über 4 000 Kilometer langen Liniennetz befördert. Die Busse legen dabei aktuell rund zwölf Millionen Kilometer entsprechend des Fahrplanes zurück.

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