Neues aus dem Landkreis Mittelsachsen http://www.landratsamt-mittelsachsen.de de-de TYPO3 News Wed, 20 Nov 2019 18:47:52 +0100 Wed, 20 Nov 2019 18:47:52 +0100 TYPO3 EXT:news news-3142 Tue, 19 Nov 2019 12:26:00 +0100 Unternehmen organisieren Pop-up-Store für mittelsächsische Lieblingsstücke /das-amt/neuigkeiten/unternehmen-organisieren-pop-up-store-fuer-mittelsaechsische-lieblingsstuecke.html Bis zum Weihnachtsfest stehen über 1 000 Artikel „made in Mittelsachsen“ immer donnerstags und freitags in der Gerberpassage in Freiberg für den Verkauf bereit. Bis zum Weihnachtsfest stehen über 1 000 Artikel „made in Mittelsachsen“ immer donnerstags und freitags in der Gerberpassage in Freiberg für den Verkauf bereit. Die vom Landkreis Mittelsachsen initiierte Ausstellung „Filzschuh, Fahrrad, Feuerwerk – Lieblingsstücke aus Mittelsachsen“ ist aktuell in einem 15 Meter langen Schaufenster in der Geberpassage in Freiberg zu sehen. „Eröffnet haben wir die Ausstellung Ende Oktober. Etwa 50 Unternehmen waren vor Ort. Zu diesem Anlass entstand die Idee, des gemeinsamen Verkaufs durch die Firmen selbst“, sagt der erste Beigeordnete Dr. Lothar Beier. „Dass sich Firmen branchenübergreifend so gut vernetzen, freut uns sehr, denn genau das ist Ziel unseres Projektes. Dazu gehören neben der Ausstellung, auch die Broschüre ,ProduktSCHAU…was es in Mittelsachsen alles gibt‘ und die Einladung der Unternehmen zu Netzwerkveranstaltungen. Erstaunlich ist, dass die Idee für den Pop-up-Store schon nach dem zweiten Treffen in die Tat umgesetzt wurde“, ergänzt Dr. Beier.

Begleitend zur Ausstellung im 15 Meter langen Mittelsachsen-Schaufenster ist der Pop-up-Store bis zum 20. Dezember immer donnerstags 10:00 bis 15:00 Uhr und freitags 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Insgesamt haben die Unternehmen über 1 000 Artikel bereitgestellt. Darunter sind Puppenwagen, Roller, Kinderfahrzeuge aus Holz, Puppenhäuser und Puppenmöbel, Holzspielzeug und Spiele ebenso zu finden, wie Neon-Mode und Herrenunterwäsche, Seifen und Badesalze, Erzgebirgische Holzkunst, Kaffee, Freiberger Porzellan, Gestricktes und Gefilztes, handgemalte Schieferschilder, Garne und Nähfäden sowie Kinderzimmerleuchten.

Da der Pop-up-Store von den Unternehmen selbst betrieben wird, sind Schauvorführungen geplant:

  • 21. November: Von der Faser zum Faden: Live-Vorführung am Spinnrad mit woll-lustig®

  • 5., 12. und 19. Dezember: Vom Leinsamen zum Leinöl: Live-Vorführung an der Ölpresse der Ölmanufaktur vom Huttenberg

  • 13. Dezember: Ein Engel für dich: Lassen Sie sich von einer Handlettering-Künstlerin Ihren Sternkopf-Engel personalisieren.

  • 20. Dezember: Filzen – zum Anschauen und Mitmachen: Live-Vorführung mit Filz-Fantasien.

Weiter Informationen unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de oder unter facebook.com/wirtschaft.in.mittelsachsen

Die ersten beiden verkaufsoffenen Pop-up-Store-Tage am 14. und 15. November zogen bereits viele Interessierte in die Gerberpassage. Oft sind es die Gespräche zur Firmengeschichte hinter dem mittelsächsischen Produkt, die die Besucher besonders faszinieren.

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news-3143 Tue, 19 Nov 2019 07:30:00 +0100 Projekt „Junge Naturwächter Sachsen“ beim Wettbewerb der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet – Idee stammt aus Mittelsachsen /das-amt/neuigkeiten/projekt-junge-naturwaechter-sachsen-beim-wettbewerb-der-un-dekade-biologische-vielfalt-ausgezeichne.html Das Projekt „Junge Naturwächter Sachsen“ (JuNa), das im Landkreis Mittelsachsen als „Juniorranger Natur“ gestartet war, ist kürzlich beim Wettbewerb der UN-Dekade „Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet worden. Seit 2017 kooperieren das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft und die Sächsischen Landesstiftung für Natur und Umwelt mit dem Landkreises Mittelsachsen, um das Projekt sachsenweit zu etablieren. Diese Initiative ist nun gewürdigt worden. Das Projekt „Junge Naturwächter Sachsen“ (JuNa), das im Landkreis Mittelsachsen als „Juniorranger Natur“ gestartet war, ist kürzlich beim Wettbewerb der UN-Dekade „Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet worden. Seit 2017 kooperieren das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft und die Sächsischen Landesstiftung für Natur und Umwelt mit dem Landkreises Mittelsachsen, um das Projekt sachsenweit zu etablieren. Diese Initiative ist nun gewürdigt worden. Ziel des Projektes ist es, junge Leute auf altersgerechte Art und Weise nachhaltig für die Natur und deren Schutz zu begeistern. „Das Durchschnittsalter der Naturschutzhelfer und Naturschutzbeauftragten liegt sachsenweit mittlerweile bei über 60 Jahren. Wir sind dankbar, für jeden einzelnen ehrenamtlichen Helfer. Von deren Wissens- und Erfahrungsschatz kann die nachfolgende Generation nur profitieren, deshalb hat die untere Naturschutzbehörde das Projekt initiiert“, erläutert Udo Seifert, Referatsleiter Naturschutz. Dabei bekam die UNB Unterstützung vom Natur- und Freizeitzentrum Töpelwinkel in Döbeln, der Naturschutzstation in Weiditz und der Grünen Schule Grenzenlos in Zethau. „2012 ging der erste Ausbildungsjahrgang mit etwa 35 Mädchen und Jungen an den Start“, blickt Seifert zurück. Seit 2013 unterstützen der NABU-Kreisverband Freiberg und ein Eppendorfer Naturschutzhelfer das Angebot und seit diesem Jahr auch die Naturschutzstation Herrenhaide das NABU Burgstädt. „Die sechs Einrichtungen betreuen die Jungen Naturwächter mit viel Engagement bei ihrem Einsatz für die Natur und den Erhalt der biologischen Vielfalt in Mittelsachsen“, ergänzt Dr. Sylvia Eggert, Leiterin des Pilotprojektes JuNa. Über ganzheitliche Naturerfahrung sowie erlebnis- und handlungsorientierte Aktivitäten bekommen Mädchen und Jungen Lust auf den Naturschutz. „In einer von Fachleuten angeleiteten Ausbildung werden sie ,Junge Naturwächter‘ und dürfen dann Naturschutzhelfer und Naturschutzbeauftragte begleiten und zunehmend selbst Naturschutzaufgaben übernehmen“, erläutert sie die Zielstellung des Projektes.

Von Herbst 2012 bis Sommer 2019 haben insgesamt 215 junge Leute den einjährigen Grundkurs absolviert. Im Sommer 2020 schließen weitere 50 den aktuell laufenden ab. Momentan betreuen die sechs mittelsächsischen Naturschutzstationen fast 140 Junge Naturwächter, davon etwa 50 Teilnehmende im Grundkurs, 40 im Aufbaukurs. Von den weiteren 50 JuNa in den Praxisbausteinen sind alle mindestens im dritten Jahr im Projekt, einige sogar von Projektbeginn an.

Die Arbeit der Jungen Naturwächter soll nach und nach sachsenweit etabliert werden. Dafür muss das Projekt noch bekannter gemacht werden. Um das zu bewirken, konzipierten 18 Studierende des Studiengangs Medienmanagement der Hochschule Mittweida in Zusammenarbeit mit den oben genannten Kooperationspartnern eine Imagekampagne und setzen diese bis Januar 2020 um. In deren Verlauf haben die Studierenden bisher ein Corporate Design für das sachsenweite JuNa-Projekt entwickelt, das sich in allen Werbeprodukten wiederfindet. „Da wir von den Studierenden gelernt haben, dass unsere Marketingmaßnahmen auf die jeweiligen Zielgruppen angepasst werden müssen, setzen wir nicht nur auf Printmaterialien. Um junge Menschen zu erreichen, nutzen wir daher jugendgerechte Kanäle, wie Instagram und Youtube. Interessierte Eltern und potenzielle Unterstützer sprechen wir über die neue Homepage oder über Facebook an“, so Sylvia Eggert. Ein Imagefilm entsteht aus Videomitschnitten von Aktionen der Jungen Naturwächter. Gespannt sehen die Akteure der Resonanz einer Social-Funding-Kampagne auf betterplace.org entgegen, die am 18. November starten soll und mit der die Studierenden helfen wollen, neue Unterstützer für die Jungen Naturwächter zu finden. Die Crossmediakampagne läuft offiziell bis zum 28. Januar 2020, die Präsentation des Ergebnisses findet am 9. Januar 2020 um 15:00 Uhr im Zentrum für Medien und Soziale Arbeit in Mittweida statt.

Hintergrund zum Projekt „Junge Naturwächter Sachsen“:

Die seit 2012 gesammelten Erfahrungen im Landkreis Mittelsachsen mit dem Projekt zur Nachwuchsgewinnung im ehrenamtlichen Naturschutzdienst waren die Grundlage für eine 2017 vereinbarte Kooperation des Landkreises Mittelsachsen mit dem Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft und der Sächsischen Landesstiftung für Natur und Umwelt zur „Erstellung eines Handlungsleitfadens Nachwuchsgewinnung für den ehrenamtlichen Naturschutz über ein Ausbildungskonzept unter besonderer Berücksichtigung von Naturschutzstationen“. Damit nach diesem Modell auch in anderen sächsischen Landkreisen „Junge Naturwächter Sachsen“ als Nachwuchs für das Naturschutzehrenamt gewonnen und ausgebildet werden können, wurde im Dezember 2018 ein Handlungsleitfaden für die beiden Basiskurse veröffentlicht, die insgesamt 140 Naturerlebnis und -erfahrung umfassen.

Erfreulicherweise beteiligen sich inzwischen sachsenweit 14 Einrichtungen aus sieben kreisfreien Städten beziehungsweise Landkreisen am Projekt.

Aktuell besteht eine Kooperation des Landkreises Mittelsachsen mit dem Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft und der Sächsischen Landesstiftung für Natur und Umwelt für die Jahre 2019 und 2020 zur „Erstellung eines Handlungsleitfadens für die Gestaltung von Praxisbausteinen im Rahmen der Ausbildung Junge Naturwächter in Sachsen unter besonderer Berücksichtigung von Naturschutzstationen zur Gewinnung und nachhaltigen Bindung von Nachwuchs für das Naturschutzehrenamt“.

Weiterführende Informationen

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news-3141 Mon, 18 Nov 2019 12:16:43 +0100 Winterbaustellen auf drei Kreisstraßen /das-amt/neuigkeiten/winterbaustellen-auf-drei-kreisstrassen.html In diesem Jahr sind 22 Bauprojekte an Kreisstraßen abgeschlossen worden. Rund 5,5 Kilometer sind grundhaft ausgebaut und bei weiteren fünf Kilometern erfolgte eine Instandsetzung durch eine Fahrbahnerneuerung oder eine neue Asphaltdecke. In diesem Jahr sind 22 Bauprojekte an Kreisstraßen abgeschlossen worden. Rund 5,5 Kilometer sind grundhaft ausgebaut und bei weiteren fünf Kilometern erfolgte eine Instandsetzung durch eine Fahrbahnerneuerung oder eine neue Asphaltdecke. Zu den größten abgeschlossenen Maßnahmen gehören der Ausbau der Straßen in Breitenau, Niederschöna und Kiebitz mit einem Kostenvolumen von jeweils über eine Million Euro. „Bei solchen Projekten arbeiten immer ganz viele Partner zusammen, wie Versorger und Kommunen, und daher freuen wir uns, wenn die Vorhaben soweit wie möglich reibungslos funktionieren“, so die Leiterin des Referates Straßenbau und Straßenverwaltung Claudia Richter. Sie bedankt sich für das Verständnis und die Geduld der Anwohner. „Gerade wenn die Arbeiten mehr als ein Jahr dauern, kann dies schon an den Nerven zehren.“

Noch sind nicht alle Maßnahmen in diesem Jahr beendet und Claudia Richter hofft auf einen späten Winter. Bis Jahresende sollen Baustellen in Langenleuba-Oberhain, Crossen und zwischen Braunsdorf und Altenhain beendet sein. Etwas später als geplant geht es zwischen Langenstriegis und Eulendorf los. „Hier wird ein Durchlass erneuert, es gibt aber Lieferprobleme beim Material“, so Richter. Dennoch ist die Fertigstellung zum Jahresende vorgesehen. „Das sind natürlich ehrgeizige Ziele, aber auch für unsere Winterdienst ist der Abschluss sehr wichtig“, erklärt Richter. Drei Kreisstraßen bleiben aber über die kalte Jahreszeit zu. So erfolgt die Verlegung der Kanalrohre in Stein, in Schönborn-Dreiwerden der 1. Bauabschnitt und der grundhafte Weiterausbau der Straße in Forchheim.

Welche Maßnahmen im kommenden Jahr realisiert werden, steht noch nicht fest. „Dies hängt an den Fördermitteln, da haben wir noch keine verbindliche Aussage, ob und wie es weitergeht. Das ist für mich ein unhaltbarer Zustand seit 2018“, führt Landrat Matthias Damm aus. Sicher sei jedoch, dass wieder Gelder für größere Instandsetzungen kommen werden. Wie das Geld untersetzt wird, entscheidet der Kreistag. Sicher ist aber, dass der dritte Bauabschnitt mit einer Länge von 400 Metern in Cämmerswalde ab Frühjahr realisiert wird. Die Ausschreibung ist in Vorbereitung. Ebenso soll 2020 die letzte Maßnahme zur Beseitigung der Schäden des Hochwassers von 2013 umgesetzt werden. Es handelt sich dabei um den Ersatzneubau einer Brücke im Hainichener Ortsteil Berthelsdorf, die Ausschreibung soll im Januar erfolgen. Insgesamt gab es allein im Bereich der Kreisstraßen 204 Hochwassermaßnahmen. Damm betont, wie wichtig der Straßenbau ist – nicht nur für den Individualverkehr und die Wirtschaft, sondern auch für den ÖPNV. „Ich hoffe, dass wir nach der Regierungsbildung deutliche Signale beziehungsweise Regelungen zu Förderprogramm Kommunaler Straßenbau erhalten“, so Damm.

Die Straßenmeistereien im Landkreis sind derweil schon im Winterdienstmodus. Gerade in den Morgenstunden sind von den Meistereien Fahrzeuge unterwegs. „Sie kontrollieren das Netz und streuen gegebenenfalls Salz an Stellen, wo sich zum Beispiel Raureif gebildet hat“, so der zuständige Referatsleiter im Landratsamt Dirk Schlimper. Ein erster solcher Einsatz erfolgte am 31. Oktober in der Meisterei Döbeln. Rund 70 Tonnen Streusalz sind schon auf die Straßen gebracht worden. Ein Schwerpunkt der Tätigkeit der sechs Straßenmeistereien ist aktuell der Gehölzschnitt. Hierzu sind auch Hebebühnen im Einsatz. Die Arbeiten werden in der Regel unter Vollsperrung ausgeführt. Schlimper appelliert, sich an diese Vollsperrungen auch zu halten: „Wir erleben es immer wieder, dass Fahrzeugführer die Sperrscheibe nicht beachten. Sie bringen die Mitarbeiter und auch sich selbst in Gefahr.“ Er betont, dass man Sperrungen vermeidet, „aber gerade bei engen Straßen sind sie unumgänglich“.

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news-3127 Thu, 14 Nov 2019 09:24:22 +0100 Ausschuss: EU-Projekt und neue Rettungswagen /das-amt/neuigkeiten/ausschuss-eu-projekt-und-neue-rettungswagen.html Der Ausschuss für Umwelt und Technik des Mittelsächsischen Kreistages tagte am 13. November in zweiter Sitzung. Der Ausschuss für Umwelt und Technik des Mittelsächsischen Kreistages tagte am 13. November in zweiter Sitzung. Ausschuss stimmt für weitere Beteiligung am EU-Projekt

Auch 2019 wird das EU Projekt LIFE LOCAL ADAPT zum Thema „Klimaanpassung in sächsischen Kommunen“ durchgeführt. Der Landkreis Mittelsachsen beteiligte sich bereits 2017 erfolgreich an diesem Wettbewerb mit dem Projektthema „Auswirkungen des Klimawandels auf den Grundwasserhaushalt und damit auf die Sicherung der Wasserversorgung im Landkreis Mittelsachsen unter Beachtung der Anforderungen bestimmter Not- und Krisensituationen“ – kurz „Grundwasserhaushalt Mittelsachsen“. Aufgrund der Komplexität des Themas zeichnet sich ab, dass im Bereich der Sicherung der Wasserversorgung weitergehende Untersuchungen erforderlich sind. Deshalb hat der Landkreis erneut in diesem Jahr einen Wettbewerbsbeitrag eingereicht. Der Ausschuss für Umwelt und Technik unterstützt dieses Vorhaben und bewerte die Teilnahme positiv. Die offizielle Prämierung der Wettbewerbsbeiträge soll am 5. Dezember in Dresden stattfinden. Beim Projekt geht es um die Integration von Klimaanpassungsmaßnahmen auf lokaler Ebene. Mit der Teilnahme am Wettbewerb zum Projekt verbindet der Landkreis das Ziel, dass die im Rahmen des Kulturlandschaftsprojektes Mittelsachsen gewonnen Erkenntnisse fachlich fundiert weiter untersetzt und Lösungswege sowie Strategien im Rahmen des Klimawandels aufgezeigt werden. Wenn das Landkreisprojekt bestätigt wird, tritt die Technische Universität Dresden  als Projektträger, das  Landesamt für Umwelt und Geologie als Projektkoordinator und der Landkreis als Projektpartner auf.

Neue Rettungswagen werden beschafft

Der Ausschuss für Umwelt und Technik beriet über die Beschaffung von 17 Fahrzeugen im Bereich der Notfallrettung und des Krankentransports. Es handelt es sich dabei um Ersatzbeschaffungen für abgeschriebene Fahrzeuge. „Nach sechs Jahren sind die Fahrzeuge abgeschrieben und mit einer Laufleistung von rund 300 000 Kilometern sehr beansprucht“, so Jana Lützner, Leiterin des Referats Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz im Landratsamt. Konkret beauftragten die Mitglieder den Landrat, den Zuschlag für vier Notarzteinsatzfahrzeuge und sechs Rettungswagen an verschiedene Firmen zu vergeben. Der Gesamtwert liegt bei rund 1,3 Millionen Euro. Außerdem wurde er ermächtigt sieben Krankentransportwagen zu beschaffen, davon sind zwei in Freiberg, zwei in Rochlitz, einer in Hainichen, einer in Frankenberg sowie einer in Döbeln in den Rettungswachen stationiert. Die vier Fahrzeuge für den Notarzt sind für Leisnig, Mittweida, Freiberg und Burgstädt vorgesehen. „Bei den Rettungswagen beschaffen wir zwei unterschiedliche Typen“, so Lützner. Der sich oft in Mittelsachsen im Einsatz befindliche Kastenwagen wird dreimal bestellt – für Mulda, Brand-Erbisdorf und Frankenberg. Drei weitere Rettungswagen werden mit einem Kofferaufbau für die Wachen Freiberg, Penig und Döbeln bestellt, dieser ist breiter und bietet daher etwas mehr Arbeitsraum. Außerdem kann dieser Kofferaufbau bei der Abnutzung des eigentlichen Fahrgestells auf ein neues Basisfahrzeug gesetzt werden.  Lützner erklärt, dass diese aber nicht in jede Wache passen und daher immer noch die Variante Kasten bestellt werden muss.

Die Verwaltung informierte darüber hinaus die Ausschussmitglieder über eine Eilentscheidung des Landrates zur Beschaffung von zwei Rettungswagen für Rochlitz und Flöha. Lützner: „Wegen eines Motorschadens und eines Unfalls entstand jeweils ein wirtschaftlicher Totalschaden. Um dennoch den Rettungsdienst einwandfrei realisieren zu können, brauchen wir schnell Ersatz.“

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news-3126 Thu, 14 Nov 2019 09:04:07 +0100 20 Nachbarschaftshelferinnen und -helfer aus Mittelsachsen trafen sich zum Austausch /das-amt/neuigkeiten/20-nachbarschaftshelferinnen-und-helfer-aus-mittelsachsen-trafen-sich-zum-austausch.html Großen Zuspruch und rege Beteiligung fand am 8. November 2019 die Einladung des Pflegenetz Mittelsachsen zum Treffen der Nachbarschaftshelfer und -helferinnen im Generationenbahnhof Erlau. Großen Zuspruch und rege Beteiligung fand am 8. November 2019 die Einladung des Pflegenetz Mittelsachsen zum Treffen der Nachbarschaftshelfer und -helferinnen im Generationenbahnhof Erlau. Die Anwesenden brachten vielfältige Fragen und Anregungen zur Ausübung ihrer Entlastungsleistungen mit, welche sie an diesem Nachmittag an die Ansprechpartnerinnen der Fachservicestelle Sachsen für Alltagsbegleitung, Nachbarschaftshilfe und anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag und an die Koordinatorin des Pflegenetzes im Landkreis Mittelsachsen richten konnten.

Die Nachbarschaftshelferinnen und -helfer im Landkreis Mittelsachsen leisten einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung pflegebedürftiger Menschen in ihrer Häuslichkeit, der ergänzend zu den Angeboten der professionellen Dienste in Anspruch genommen werden kann. „Wir wollen das hohe Engagement der rund 100 Nachbarschaftshelferinnen und -helfer im Landkreis entsprechend würdigen und ihnen die Möglichkeit zum regelmäßigen Austausch geben“, so die Pflegekoordinatorin des Landkreises Susanne Finck. Es gilt, die engagierten Mittelsachsen in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit zu unterstützen und ihnen beratend zur Seite zu stehen. „Es ist uns viel daran gelegen, die Angebote der Nachbarschaftshilfe im Landkreis in Zusammenarbeit mit den Pflegeanbietern auszubauen und mit entsprechenden Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel für die wohnortnahe Qualifizierung der Nachbarschaftshelfer, zu begleiten.

Auf Anregung aller Beteiligten soll es im kommenden Jahr eine Fortsetzung des Erfahrungsaustausches geben, zu dem auf Grundlage der bereits vorgemerkten Rückmeldungen noch zusätzliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet werden.

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news-3120 Wed, 13 Nov 2019 07:44:21 +0100 Wie gesund ist mein Betrieb? Gemeinsam für gesunde Arbeit im Landkreis Mittelsachsen /das-amt/neuigkeiten/wie-gesund-ist-mein-betrieb-gemeinsam-fuer-gesunde-arbeit-im-landkreis-mittelsachsen.html Unter dem Leitgedanken „Gesunde Arbeit“ führt der Landkreis Mittelsachsen in Kooperation mit der Sächsischen Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e. V. und der IHK Chemnitz, Regionalkammer Mittelsachsen für die mittelsächsischen Unternehmen eine Fachveranstaltung durch. Referenten und Akteure der Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung, der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und der Agentur für Arbeit berichten und diskutieren zum Thema. Unter dem Leitgedanken „Gesunde Arbeit“ führt der Landkreis Mittelsachsen in Kooperation mit der Sächsischen Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e. V. und der IHK Chemnitz, Regionalkammer Mittelsachsen für die mittelsächsischen Unternehmen eine Fachveranstaltung durch. Referenten und Akteure der Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung, der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und der Agentur für Arbeit berichten und diskutieren zum Thema. „Arbeitsprozesse verändern sich, werden spürbar komplexer und wirken sich nicht nur auf den Einzelnen, sondern den gesamten Betrieb aus. Der demografische Wandel erfordert eine längere Lebensarbeitszeit, um die Sozialsysteme stabil halten zu können. Die Arbeitsgestaltung sollte deshalb entsprechend angepasst sein“, stellt der Landrat des Landkreises Mittelsachsen Matthias Damm fest.

Die Unternehmerinnen und Unternehmer erfahren bei dieser Veranstaltung, wie diese bei einer gesundheitsförderlichen Arbeitsgestaltung unterstützt werden können und welche steuerrechtlichen Fördermöglichkeiten dabei existieren. Ein regionales Unternehmen gibt Tipps und Tricks auf dem Weg zum gesunden Betrieb. Nach den Vorträgen können die Teilnehmenden den „Markt der Möglichkeiten“ nutzen, Fragen mit den Experten vor Ort direkt zu klären und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die Fachveranstaltung ist kostenfrei.

     Datum: 28. November 2019
     Zeit: 16:00 bis 19:00 Uhr 

     Veranstaltungsort: Volkshaus Döbeln, Burgstraße 4, 04720 Döbeln

Anmeldung sind bis zum 27. November 2019 über die Internetseite der Sächsischen Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e. V. unter www.slfg.de/event/gesunder-betrieb-mittelsachsen möglich.

Die Fachveranstaltung wird von der BGF-Koordinierungsstelle Sachsen und dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und der Deutschen Rentenversicherung unterstützt. Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes und unterstützt durch die Fachkräfteallianz Mittelsachsen.

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news-3119 Tue, 12 Nov 2019 14:40:58 +0100 Wie haben sich die Lebenslagen der Menschen in den mittelsächsischen Gemeinden in den letzten Jahren entwickelt? /das-amt/neuigkeiten/wie-haben-sich-die-lebenslagen-der-menschen-in-den-mittelsaechsischen-gemeinden-in-den-letzten-jahren.html Diese Frage wird als Teil der Sozialberichterstattung des Landkreises in einer neuen Broschüre aufgegriffen, welche dem Kreistag in seiner Sitzung am 9. Oktober 2019 vorgestellt wurde. Diese Frage wird als Teil der Sozialberichterstattung des Landkreises in einer neuen Broschüre aufgegriffen, welche dem Kreistag in seiner Sitzung am 9. Oktober 2019 vorgestellt wurde. Die Broschüre Gemeindeprofile der kreisangehörigen Kommunen entstand in Zusammenarbeit mit einer Projektgruppe der Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule Mittweida, unter Leitung von Professorin Dr. Isolde Heintze. Es informiert gemeindebezogen über statistische Kennzahlen aus verschiedensten Lebensbereichen.

Dargestellt werden beispielsweise Daten zur Bevölkerungsentwicklung, zur Beschäftigungsquote oder auch der Anteil der Bevölkerung, der Grundsicherungsleistungen im Alter bezieht. Zu sehen ist die Entwicklung zwischen der letzten Erhebung 2014 und 2017. So stieg der Anteil Minderjähriger in dieser Zeit in Mittelsachsen um 0,7 auf 15,1 Prozent. Im Bereich Finanzen und Einkommen wird deutlich, dass mit einem Rückgang auf 6 Prozent deutlich weniger Menschen Mindestsicherungsleistungen beziehen, als es noch 2014 der Fall war (8,2 Prozent). Während die Beschäftigungsquote kontinuierlich anstieg und 2017 bei 71,1 Prozent lag. „Durch die Abbildung ausgewählter Indikatoren auf Gemeindeebene ist es möglich, auf Veränderung des sozialen Gefüges aufmerksam zu machen und Entwicklungsprozesse sozialer Lebenslagen in den Gemeinden nachzuzeichnen“, erklärt der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller. Eine verlässliche Datenbasis ist Grundvoraussetzung für Entscheidungen zur Weiterentwicklung der sozialen Infrastruktur.

Mit der zukünftig aller zwei Jahre aufgelegten Broschüre kommt der Landkreis seinen planerischen Aufgaben für die Gewährleistung der Daseinsvorsorge nach. Die in dem Heft gebündelten Statistiken sowie zahlreiche weitere Indikatoren werden aller vier Jahre in einem Sozialbericht vertiefend analysiert. Der zweite Sozialbericht des Landkreises Mittelsachsen erscheint im Herbst 2020.

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news-3114 Tue, 12 Nov 2019 08:25:02 +0100 Jugendhilfeausschuss: Auswertung Online-Jugendbefragung, Fördermittel für Kitas und Schulsozialarbeit /das-amt/neuigkeiten/jugendhilfeausschuss-auswertung-online-jugendbefragung-foerdermittel-fuer-kitas-und-schulsozialarbei.html Gestern tagte der Jugendhilfeausschuss des Landkreises in der Außenstelle des Landratsamtes in Mittweida. Behandelt wurden unter anderem die Themen Auswertung Online-Jugendbefragung, Fördermittel für Kitas und Schulsozialarbeit. Gestern tagte der Jugendhilfeausschuss des Landkreises in der Außenstelle des Landratsamtes in Mittweida. Behandelt wurden unter anderem die Themen Auswertung Online-Jugendbefragung, Fördermittel für Kitas und Schulsozialarbeit. Auswertung der Online-Jugendbefragung 2019

Im Rahmen der Fortschreibung des Jugendhilfeplans für die Bereiche Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit, Jugendsozialarbeit und erzieherischer Kinder- und Jugendschutz wurden die Bedürfnisse der jungen Mittelsachsen erstmals in Form einer Online-Jugendbefragung ermittelt.

Die 10- bis 20-Jährigen konnten von Anfang Mai bis Ende Juni 2019 sowohl am PC als auch mit mobilen Endgeräten an der Befragung teilnehmen. Die Umfrage bestand aus vier Komplexen. Nach der Abfrage soziodemographischer Daten folgten Fragen zu den Bereichen „Freizeit“, „Probleme/Beratung“ und „Beteiligung“.

Zum Ende der Befragung standen für die Auswertung 849 Antworten zur Verfügung. Damit haben sich drei Prozent der im Landkreis wohnenden 10- bis 20-Jährigen beteiligt. Davon sind 53 Prozent Mädchen und 45 Prozent Jungen. Jeder dritte Teilnehmer ist 14 –15 beziehungsweise 16 –17 Jahre alt. 772 Teilnehmer besuchen eine Schule, davon 60 Prozent das Gymnasium und 25 Prozent die Oberschule.

Im Durchschnitt stehen den 10- bis 20-Jährigen wochentags vier Stunden Freizeit zur Verfügung. „Zu Hause“ und „bei Freunden“ sind die meistgenannten Freizeitorte. Vereine nehmen einen hohen Stellenwert ein, darunter die Sportvereine mit einer Nutzung durch 40 bis 60 % der Teilnehmer. Mit dem Abschluss der Entwicklungsphase Kindheit werden auch der öffentliche Raum und individuelle Freizeitaktivitäten bedeutsamer. Junge Menschen besuchen Jugendhäuser, wenn sie sich dort wohlfühlen, Unterstützung bekommen, ihnen aber auch Freiräume bleiben.

Die 10- bis 20-Jährigen nutzen verschiedene Möglichkeiten, um ihre Freizeitorte selbstständig zu erreichen. Unterstützung durch die Eltern ist in Abhängigkeit von Alter und Wohnort erforderlich. Die jungen Mittelsachsen wollen mit ihren Wünschen stärker als bisher ernst genommen werden. Sie wünschen sich sowohl tagsüber als auch abends und am Wochenende bessere ÖPNV-Verbindungen. Wichtig sind ihnen Plätze und Räume, wo sie ihre Freizeit nach ihren Vorstellungen gestalten können, ebenso wie bessere Sportangebote.

Zu nachstehenden Komplexen wurden Jugendliche erst ab 14 Jahren befragt. In den Bereichen Schule, Gefühle und soziale Beziehungen fühlen sich danach die 14- bis 20-Jährigen am stärksten durch Probleme und Sorgen belastet. Mit zunehmender wirtschaftlicher Selbstständigkeit kommen Geldsorgen hinzu. Mobbing und Cybermobbing erleben zehn Prozent beziehungsweise sechs Prozent der jungen Menschen häufig. Mehr als 80 Prozent der Befragungsteilnehmer nehmen nie Medikamente und Suchtmittel (Ausnahme Alkohol). Am häufigsten werden Alkohol (38 Prozent), starker Alkohol (22 Prozent), Tabak (12 Prozent) und Schmerzmittel (11 Prozent) konsumiert. Der Gebrauch von Suchtmitteln und Medikamenten nimmt mit steigendem Alter zu. Jeder dritte Befragte wünscht sich Beratung zu ihn belastenden Themen. Die Akzeptanz von Beratungsstellen steigt mit zunehmendem Alter.

Junge Mittelsachsen sind bereit, sich in ihrem Wohnort zu engagieren. Jeder Dritte würde sich an Bürgermeister, Gemeinderat oder Eltern wenden, wenn er in seinem Wohnort etwas verändern möchte.

Die Umfrage endete mit der Aufforderung an die Teilnehmer: „Falls du uns noch etwas mitteilen möchtest, kannst du es gerne hier aufschreiben.“ In einigen Anmerkungen bezogen sich die Teilnehmer auf die in der Umfrage angesprochenen Themen und betonten damit nochmals ihre Wünsche.

Fördermittel Kita

Im kommenden Jahr rechnet der Landkreis mit Fördermitteln des Freistaates für Investitionen in Kitas mit rund 565.000 Euro, weitere 56.000 Euro gibt Mittelsachsen dazu. „Eine schriftliche Bestätigung liegt uns aber noch nicht vor“, erklärt die Leiterin der Abteilung Jugend und Familie Heidi Richter. Um bei einem Bescheid handlungsfähig zu sein, beschloss der Jugendhilfeausschuss eine Prioritätenliste, wie die Mittel untersetzt werden. Es könnten in 13 Einrichtungen Maßnahmen realisiert werden. Vorgesehen sind die Unterstützung zur Schaffung von insgesamt 47 Plätzen in Erlau, Leisnig und Mittweida. Außerdem soll durch die Förderung die brandschutztechnische Ertüchtigung in Einrichtungen in Döbeln, Hartha, Waldheim, Augustusburg, Mittweida und Zettlitz erfolgen sowie die Sanierung von Räumen in Kitas, wie  in Sayda und Striegistal. Die einzelnen Zuwendungen liegen zwischen 9.000 und 139.000 Euro. Richter betont, dass der Bedarf an Mitteln deutlich höher liegt. Im Vorfeld gab es ein Bedarfsabfrage bei Trägern und Kommunen mit dem Ergebnis, dass eigentlich rund 870.000 Euro benötigt würden. „Daher haben wir noch eine Reserveliste erarbeitet, falls sich bei den beschlossenen Maßnahmen etwas ändert“, so Richter abschließend.

Schulsozialarbeit

Im kommenden Jahr wird die Schulsozialarbeit in der Oberschule „Clara Zetkin“ in Freiberg um eine halbe Stelle auf anderthalb Stellen aufgestockt. Sie ist die Schule mit der höchsten Gesamtschülerzahl in Mittelsachsen und hat einen hohen Migrationsanteil. „Ein entsprechender Bedarf ist bereits in dem Gesamtkonzept Schulsozialarbeit enthalten“, so Heidi Richter. Jetzt stehen die entsprechenden Mittel zur Verfügung. Insgesamt werden 38 Projekte an Oberschulen und Lernförderschulen und einem Gymnasium der Schulsozialarbeit gefördert. Dafür stellt der Freistaat 2,2 Millionen Euro zur Verfügung.

Neue Richtlinie

Zur Gewährung von Leistungen, einmaligen Beihilfen und Zuschüssen für Kinder und Jugendliche wurde die Richtlinie überarbeitet und durch den Jugendhilfeausschuss beschlossen. Die bisherige Fassung ist zehn Jahre alt. „Angepasst wurde sie an gesetzliche Veränderungen und einzelne Leistungsbeträge, wie zum Beispiel für die Verselbständigung im eigenen Wohnraum von maximal 500 auf 900 Euro“, erklärt die Abteilungsleiterin. Hintergrund sind hier unter anderem die gestiegenen Kosten für Ausstattung, Wohnung und Mobiliar. Sie gilt zum 1. Januar 2020.

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news-3111 Mon, 11 Nov 2019 09:37:59 +0100 Anmeldefrist für Firmen zur Woche der offenen Unternehmen bis zum 19. November verlängert /das-amt/neuigkeiten/anmeldefrist-fuer-firmen-zur-woche-der-offenen-unternehmen-bis-zum-19-november-verlaengert-1.html Für mittelsächsische Unternehmen, die sich an der Berufsorientierungswoche im März 2020 beteiligen möchten, wurde der Anmeldezeitraum bis zum 19. November verlängert. Für mittelsächsische Unternehmen, die sich an der Berufsorientierungswoche im März 2020 beteiligen möchten, wurde der Anmeldezeitraum bis zum 19. November verlängert. Die „Woche der offenen Unternehmen“ vom 9. bis 14. März 2020 nutzen Schülerinnen und Schüler, um sich direkt vor Ort in der Industrie, dem Handwerk, der Land- und Forstwirtschaft, im Gesundheitswesen und im Handel über die vielfältigen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in Mittelsachsen zu informieren.

Deshalb sind die Unternehmen aufgerufen, sich jetzt zu der Berufsinformationswoche 2020 anzumelden. Alle Veranstaltungen der teilnehmenden Unternehmen werden in einer Broschüre erfasst, die im Januar an alle Schülerinnen und Schüler des Landkreises ab Klasse 7 (Gymnasium ab Klasse 9) ausgegeben wird. Zur Abbildung der Veranstaltungstermine in der Broschüre ist eine Anmeldung bis 19. November 2019 erforderlich.

Weitere Informationen zur "Woche der offenen Unternehmen gibt es unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/schueler/woche-der-offenen-unternehmen.html.

Mit der Organisation der Berufsinformationswoche wurde die GIZEF GmbH, Zentrum für Innovation und Unternehmertum in Freiberg beauftragt. Ansprechpartnerin ist Caroline Mitev.

Kontakt:
Tel. 03731 781-131
Fax: 03731 781-143
E-Mail veranstaltungen@gizef.de

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news-3108 Sat, 09 Nov 2019 08:00:00 +0100 Katastrophenschutzübung: Dekontamination von Verletzten /das-amt/neuigkeiten/katastrophenschutzuebung-dekontamination-von-verletzten.html Um 08:00 Uhr beginnt im Großschirmaer Ortsteil Großvoigtsberg eine Katastrophenschutzübung mit dem Schwerpunkt Dekontamination von Verletzten. Im Mittelpunkt steht der Umgang mit einer Vielzahl von Verletzten, die mit einer gefährlichen Substanz in Berührung kommen. Um 08:00 Uhr beginnt im Großschirmaer Ortsteil Großvoigtsberg eine Katastrophenschutzübung mit dem Schwerpunkt Dekontamination von Verletzten. Im Mittelpunkt steht der Umgang mit einer Vielzahl von Verletzten, die mit einer gefährlichen Substanz in Berührung kommen. „Wir haben dazu für Mittelsachsen ein Konzept in Erarbeitung, bisher gibt es ein solches noch nicht“, erklärt Jana Lützner. Sie ist die Leiterin des Referates Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz im Landratsamt. Ziel sei, damit klare Handlungsempfehlungen zu geben beziehungsweise Abläufe zu definieren und so die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Kräfte zu erleichtern. Beim Austritt von Gefahrgut gab es in der Vergangenheit einzelne Verletzte beziehungsweise kontaminierte Personen und die Gefahrgutzüge konnten entsprechend reagieren und handeln.

Angenommen wird heute ein Unfall am Bahnübergang, bei dem ein PKW einen Kleinbus mit zehn Personen auf die Gleise schiebt. Dort rollt gerade ein Zug vorbei, von dem sich ein Waggon löst, der umstürzt. Es tritt Flüssigkeit aus und kontaminiert 15 wartende Fahrgäste am Bahnsteig. „Und dann beginnt die Einsatzkette mit der Alarmierung von Wehren und später verschiedenen Katastrophenschutzeinheiten“, so Lützner weiter. Insgesamt sind rund 300 Personen in die Übung involviert. Aufgebaut werden beispielsweise Dekontaminationsstrecken, parallel erfolgt eine Messung des Gefahrenstoffes durch den Erkundungszug. Außerdem werden die Patienten anhand ihrer Verletzungen gesichtet, gegebenenfalls dekontaminiert und behandelt. Der Kriseninterventionsdienst betreut die Betroffenen und das Kreisauskunftsbüro des Deutschen Roten Kreuzes registriert die Einsatzkräfte und die Unfallbeteiligten.

Beteiligt sind unter anderem die Wehren der Stadt Großschirma, Gefahrgutzüge, Erkundungszug, Schnelleinsatzgruppen (SEG), Rettungsdienst, die City Bahn Chemnitz sowie die Bundes- und Landespolizei – insgesamt rund 300 Personen. „Erstmalig widmen wir uns diesem Thema und es ist eine große Herausforderung für die zum Großteil ehrenamtlichen Helfer. Und dies ist immer wieder sehr bewundernswert, mit welchem Engagement und welcher Leidenschaft sich diese Menschen einbringen und was sie für die Bevölkerung leisten“, so Landrat Matthias Damm. Der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller ergänzt: „Der Tag wird uns helfen, das Konzept weiterzuentwickeln, den Bedarf an Schulungen und Ausrüstungen zu erkennen und auch immer wieder das Zusammenwirken der einzelnen Bereiche zu üben.“

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news-3095 Fri, 08 Nov 2019 05:00:00 +0100 Flächendeckender Breitbandausbau im Landkreis /das-amt/neuigkeiten/flaechendeckender-breitbandausbau-im-landkreis.html Für die Breitbandausbau-Cluster E (Großschirma, Oberschöna, Reinsberg) und F (Bobritzsch-Hilbersdorf, Flöha, Frankenberg, Mulda, Weißenborn) wurden kürzlich die Bundes- und Landesbescheide für den Ausbau der Haushalte sowie der Schulen beantragt. „Ziel ist es, den Bundesbescheid noch im Haushaltsjahr 2019 zu erhalten“, so Mittelsachsens Breitbandkoordinator Mattias Borm. Für die Breitbandausbau-Cluster E (Großschirma, Oberschöna, Reinsberg) und F (Bobritzsch-Hilbersdorf, Flöha, Frankenberg, Mulda, Weißenborn) wurden kürzlich die Bundes- und Landesbescheide für den Ausbau der Haushalte sowie der Schulen beantragt. „Ziel ist es, den Bundesbescheid noch im Haushaltsjahr 2019 zu erhalten“, so Mittelsachsens Breitbandkoordinator Mattias Borm. Damit sind Förderanträge für fünf von sechs Clustern gestellt und nur noch das Cluster D mit Mittweida, Erlau und Königsfeld sowie Teilflächen der Gemeinde Seelitz und einigen Anschlusspunkten im Stadtgebiet Rochlitz offen. Die Vorbereitungen für deren Beantragung sollen im November abgeschlossen werden. 

Zudem ist eine erste EU-weite Ausschreibung der Konzessionsvergabe für das Cluster A mit einem Gesamtumfang von 18 Millionen Euro gestartet: Im Zuge des durchgeführten Teilnehmerwettbewerbs haben fünf Telekommunikationsunternehmen Anträge eingereicht. Gegenwärtig wird die Einhaltung der Eignungs- und Teilnahmekriterien geprüft. „Wir können nunmehr mit hoher Sicherheit davon ausgehen, dass damit das Vergabeverfahren mit genügend Unternehmen wettbewerbsgerecht durchgeführt und voraussichtlich bis zum zweiten Quartal 2020 abgeschlossen werden kann. Somit wäre die Strategie, durch Clusterbildung die Projekte für die Telekommunikationsunternehmen attraktiver zu machen, aufgegangen“, so Borm 

Sein Fazit: „Die Strategie des Landkreises, ergänzend zu den kommunalen Projekten den Breitbandausbau flächendeckend im gesamten Landkreis durchzuführen, kann damit bis zum Ende des aktuellen Förderaufrufes des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur am 31. Dezember 2019 vollständig umgesetzt werden.“ 

Insgesamt werden Projekte mit einem Gesamtvolumen von mehr als 240 Millionen Euro in Gang gesetzt. „Ein zeitlich und inhaltlich anspruchsvolles Programm bis zum Jahresende“, so Mattias Borm abschließend.

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news-3097 Thu, 07 Nov 2019 05:00:00 +0100 Informationsabende zur Pflege /das-amt/neuigkeiten/informationsabende-zur-pflege-1.html Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe für Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Mittelsachsen finden Informationsveranstaltungen in den Städten und Gemeinden durch das Pflegenetz Mittelsachsen (Landratsamt) statt. Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe für Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Mittelsachsen finden Informationsveranstaltungen in den Städten und Gemeinden durch das Pflegenetz Mittelsachsen (Landratsamt) statt. Hierbei werden typische Fragen zum Thema Pflege, dem Älterwerden im eigenen Zuhause sowie zu verschiedenen Entlastungs- und Unterstützungsangeboten aufgegriffen. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. 

Nachfolgend die nächsten und vorerst letzten Termine:

  • 12. November 2019, Gemeinde Oberschöna
    17:00 Uhr bis 18:30 Uhr,
    Saal in der Gemeindeverwaltung
    An der Hauptstraße 10, 09600 Oberschöna

  • 14. November 2019, Gemeinde Hartmannsdorf
    17:00 Uhr bis 18:30 Uhr 
    DIAKOMED Diakoniekrankenhaus Chemnitzer Land gGmbH
    Konferenzraum im 2. Obergeschoss
    Limbacher Straße 19 b, 09232 Hartmannsdorf

  • 26. November 2019, Gemeinde Lichtenau
    17:00 Uhr bis 18:30 Uhr, 
    Oberschule Lichtenau (Foyer)
    Bahnhofstraße 11, 09244 Lichtenau

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news-3091 Wed, 06 Nov 2019 15:13:00 +0100 Aufruf: Schritte gegen Gewalt /das-amt/neuigkeiten/aufruf-schritte-gegen-gewalt.html Anlässlich des Internationalen Tages „Nein zu Gewalt an Frauen“ am 25. November rufen die Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Mittelsachsen und der Stadt Freiberg sowie die Mitarbeiterinnen des Frauenschutzhauses Freiberg auf, gemeinsam mit vielen Interessierten ein weithin sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen zu setzen und die Fahne „Frei leben − ohne Gewalt“ zu hissen. Beginn ist 16:00 Uhr auf dem Schlossplatz in Freiberg. Anlässlich des Internationalen Tages „Nein zu Gewalt an Frauen“ am 25. November rufen die Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Mittelsachsen und der Stadt Freiberg sowie die Mitarbeiterinnen des Frauenschutzhauses Freiberg auf, gemeinsam mit vielen Interessierten ein weithin sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen zu setzen und die Fahne „Frei leben − ohne Gewalt“ zu hissen. Beginn ist 16:00 Uhr auf dem Schlossplatz in Freiberg. Anschließend werden gemeinsam „Schritte gegen Gewalt“ durch die Innenstadt zum Pi-Haus gelaufen. Mit einer gemeinsamen Lichteraktion soll an die Betroffenen von häuslicher Gewalt gedacht werden.

Gewalt an Frauen − sie passiert täglich, meist im Verborgenen. 

Im vergangenen Jahr erfassten die Polizeireviere des Landkreises Mittelsachsen 540 Fälle von häuslicher Gewalt. Die Opfer schweigen und wahren für ihre Angehörigen den guten Schein der heilen Welt. 

Andauernde häusliche Gewalt zwingt Betroffene zu einem Leben in Angst und Isolation. In solchen Situationen ist es richtig und wichtig, sich professionelle Hilfe zu suchen. Hier bietet das Frauenschutzhaus Freiberg die Möglichkeit, sich in einem geschützten Rahmen mit der Situation auseinander zu setzen und mit Fachberaterinnen Lösungswege für eine gewaltfreie und selbstbestimmte Lebensperspektive zu entwickeln. 

Kontakt: 
Frauenschutzhaus Freiberg
Tel. 03731 22561 
(24 Stunden täglich)

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news-3099 Tue, 05 Nov 2019 05:00:00 +0100 Finanzielle Förderung in den Bereichen Integration, Partizipation und gesellschaftlicher Zusammenhalt weiterhin möglich /das-amt/neuigkeiten/finanzielle-foerderung-in-den-bereichen-integration-partizipation-und-gesellschaftlicher-zusammenhal.html Projekte, die einen Beitrag in der Integrationsarbeit vor Ort leisten, den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und helfen, die Potenziale von Personen mit Migrationshintergrund zu fördern, erhalten auch weiterhin eine Förderung gemäß der Sächsischen Kommunalpauschalenverordnung (SächsKomPauschVO), in der die Richtlinie Integrative Maßnahmen, Teil 2, aufgegangen ist. Dies umfasst insbesondere die Unterstützung von niedrigschwelligen und ehrenamtlich getragenen Initiativen in den Bereichen Spracherwerb, Orientierung sowie die Sprach- und Kulturmittlung. Projekte, die einen Beitrag in der Integrationsarbeit vor Ort leisten, den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und helfen, die Potenziale von Personen mit Migrationshintergrund zu fördern, erhalten auch weiterhin eine Förderung gemäß der Sächsischen Kommunalpauschalenverordnung (SächsKomPauschVO), in der die Richtlinie Integrative Maßnahmen, Teil 2, aufgegangen ist. Dies umfasst insbesondere die Unterstützung von niedrigschwelligen und ehrenamtlich getragenen Initiativen in den Bereichen Spracherwerb, Orientierung sowie die Sprach- und Kulturmittlung. Auch für 2020 bestehen Möglichkeiten zur Förderung von Maßnahmen des Förderbereichs „Integration“ der SächsKomPauschVO. Gefördert werden können ehrenamtliche Sprachkurse (bis zu 500 Euro) und Projekte von ehrenamtlichen Initiativen (bis zu 3.500 Euro), die niedrigschwellige Angebote für Migrantinnen und Migranten schaffen, mit dem Ziel, Kenntnisse der deutschen Sprache und Kultur zu erwerben sowie Orientierung in der Region zu erhalten. Förderfähig sind dabei auch Ehrenamtspauschalen in Höhe von 40 Euro monatlich, bei einer durchschnittlichen monatlichen Tätigkeit der ehrenamtlichen Helfer von mindestens 20 Stunden pro Monat. Darüber hinaus kann ein Zuschuss für die Bereitstellung von Arbeitsgelegenheiten für Asylbewerber und Geduldete beantragt werden (bis zu 500 Euro). Anträge für das kommende Förderjahr können seit dem 1. November 2019 gestellt werden. Sollte ein Projektstart zum 1. Januar 2020 vorgesehen sein, müssen die Antragsunterlagen bereits bis zum 16. Dezember 2019 eingereicht werden. Ein Ansprechpartner zum Verfahren steht in der Stabsstelle Ausländer- und Asylangelegenheiten unter Telefon 03731 799-3685 oder per E-Mail stabsstelle.asyl@landkreis-mittelsachsen.de zur Verfügung. 

Es wird darauf hingewiesen, dass mit einem geförderten Projekt grundsätzlich erst begonnen werden darf, wenn ein Zuwendungsbescheid erlassen ist oder die Genehmigung des vorzeitigen Maßnahmebeginns vorliegt. Antragsteller werden deshalb gebeten, im Antragsformular gleich auch den vorzeitigen Maßnahmebeginn zu beantragen, wenn mit dem Projekt bereits vor dem Erlass des Zuwendungsbescheids begonnen werden soll. Erfahrungsgemäß können die Zuwendungsbescheide regelmäßig nicht vor dem 1. April des neuen Förderjahres erstellt werden. 
Weitere Informationen und die Antragsunterlagen sind unter www.landkreis-mittelsachsen.de beim Stabsbereich Koordination Unterbringung und Integration eingestellt.

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news-3096 Mon, 04 Nov 2019 05:00:00 +0100 Firmenaufruf: Woche der offenen Unternehmen /das-amt/neuigkeiten/firmenaufruf-woche-der-offenen-unternehmen.html Unternehmen haben noch im November die Möglichkeit sich für eine Beteiligung an der „Woche der offenen Unternehmen Mittelsachsen" anzumelden. Unternehmen haben noch im November die Möglichkeit sich für eine Beteiligung an der „Woche der offenen Unternehmen Mittelsachsen" anzumelden. Die „Woche der offenen Unternehmen Mittelsachsen“, die im Zeitraum vom 9. bis 14. März 2020 zum siebenten Mal stattfindet, hat sich zu einem festen Bestandteil der Berufsorientierung im Landkreis Mittelsachsen etabliert. Um sich den benötigten Fachkräftenachwuchs zu sichern, sollten es die Unternehmen nicht versäumen, an der Berufsinformationswoche 2020 teilzunehmen. Unternehmen, die sich beteiligen wollen, haben noch im November die Möglichkeit sich anzumelden.

Kontakt:
GIZEF GmbH, Zentrum für Innovation und Unternehmertum
Am St. Niclas Schacht 13, 09599 Freiberg
Tel. 03731 781-131 
E-Mail veranstaltungen@gizef.de

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news-3100 Thu, 31 Oct 2019 00:02:46 +0100 Empfang des Ehrenamtes /das-amt/neuigkeiten/empfang-des-ehrenamtes.html Am 30. Oktober 2019 richtete Landrat Matthias Damm einen Ehrenamtsempfang aus, um Menschen seinen Dank und seine Wertschätzung entgegenzubringen, die sich auf den unterschiedlichsten Gebieten des gesellschaftlichen Lebens im Ehrenamt engagieren. Am 30. Oktober 2019 richtete Landrat Matthias Damm einen Ehrenamtsempfang aus, um Menschen seinen Dank und seine Wertschätzung entgegenzubringen, die sich auf den unterschiedlichsten Gebieten des gesellschaftlichen Lebens im Ehrenamt engagieren. Der Empfang im Konzert- und Ballhaus Tivoli Freiberg stand in diesem Jahr – aus Anlass der Verleihung des Welterbetitels für die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří – unter dem Motto „Brauchtum pflegen – Traditionen bewahren“. Rund 300 Personen folgten der Einladung. Das Programm gestalteten unter anderem das Bergmusikkorps Freiberg, die Musikschule Mittelsachsen sowie das Mittelsächsische Theater.

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news-3081 Wed, 30 Oct 2019 16:06:00 +0100 „ländliches Bauen“ im historischen Pferdestall /das-amt/neuigkeiten/laendliches-bauen-im-historischen-pferdestall-1.html Am 30. November 2019 stehen traditionelles Bauen und Sanieren im Fokus auf Gut Haferkorn. Dort, wo sonst im feinen Zwirn geheiratet oder getagt wird, präsentieren sich von 10:00 bis 14:00 Uhr mittelsächsische Bauunternehmen und stellen ihre Gewerke vor. Die Nestbau-Zentrale Mittelsachsen wählte den früheren Vierseithof im ländlich geprägten Leisniger Ortsteil Dobernitz ganz bewusst als Austragungsort für die Veranstaltungsreihe „ländliches Bauen“: hier treffen bewegte Vergangenheit, charmantes Modernisieren und anspruchsvolle Einfachheit aufeinander. Am 30. November 2019 stehen traditionelles Bauen und Sanieren im Fokus auf Gut Haferkorn. Dort, wo sonst im feinen Zwirn geheiratet oder getagt wird, präsentieren sich von 10:00 bis 14:00 Uhr mittelsächsische Bauunternehmen und stellen ihre Gewerke vor. Die Nestbau-Zentrale Mittelsachsen wählte den früheren Vierseithof im ländlich geprägten Leisniger Ortsteil Dobernitz ganz bewusst als Austragungsort für die Veranstaltungsreihe „ländliches Bauen“: hier treffen bewegte Vergangenheit, charmantes Modernisieren und anspruchsvolle Einfachheit aufeinander. Ivonne Ortner führt an diesem Tag über das weitläufige Areal. Während ihres Wirkens wuchs der Prokuristin nicht nur die Landschaft der früheren Gemeinde Bockelwitz ans Herz, sondern vor allem die Architektur und die Eigenheiten des früheren Vierseithofes: „Im Innenhof wurde das für einen ehemaligen Bauernhof typische Kopfsteinpflaster belassen. Passend zur Architektur, schön und nur noch selten zu finden. Die Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Die behutsame Restaurierung wurde mit zahlreichen Anerkennungen und Preisen gewürdigt.“ Zum Ausflug in die Geschichte des Gutes gehören für Ivonne Ortner am 30. November natürlich auch Abstecher in das historische Kaminzimmer und den großräumigen Gewölbekeller dazu.

Das geschichtsträchtige Gut Haferkorn entwickelte sich vom Vierseithof, von der Familie Haferkorn am Ende des 19. Jahrhunderts erbaut, zu einem der prächtigsten Höfe seiner Zeit, überstand wechselvolle Zeiten inklusive Leerstand, und ist heute ein Veranstaltungszentrum für Seminare, Trainings und Festlichkeiten. Die kleine Hausmesse ist an jenem Tag im großen, sensibel sanierten Tagungsraum zu finden. An zahlreichen Informationsständen präsentieren sich mittelsächsische Unternehmen, die sich dem ländlichen Bauen verschrieben haben. Handwerker, Experten, Baufachleute und Bauwillige tauschen sich über traditionelles Handwerk, Sanierung bestehender Bausubstanz und Fördermöglichkeiten aus. Kurze Impulsvorträge gibt es im früheren Pferdestall, einem wichtigen Statussymbol der Zeit Haferkorns. Hier wurden die ursprüngliche Kappendecke sowie die angrenzenden Porphyr-Bruchsteinmauern belassen: ein Hingucker - nicht der Einzige auf dem Areal und nicht nur für Fachleute interessant.

Alle an der Veranstaltungsreihe interessierten Bauunternehmen und Gäste sind zum „ländlichen Bauen“ eingeladen.

Unternehmen, die sich mit einem Info-Stand oder Impulsvortrag präsentieren möchten, können sich kurzfristig anmelden. Weitere Fragen zum Bauen und Sanieren oder der Veranstaltungsreihe beantwortet die Nestbau-Zentrale gern persönlich unter Tel. 03431 7057158 oder per E-Mail info@nestbau-mittelsachsen.de.

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news-3092 Wed, 30 Oct 2019 15:16:00 +0100 Erstmalig Treffen der Nachbarschaftshilfe in Mittelsachsen /das-amt/neuigkeiten/erstmalig-treffen-der-nachbarschaftshilfe-in-mittelsachsen.html Im Landkreis Mittelsachsen engagieren sich „Nachbarschaftshelfer/-innen“ für pflegebedürftige Menschen, die in der eigenen Häuslichkeit wohnen und Unterstützung im Alltag benötigen. Aktuell sind es in Mittelsachsen zirka 100 Personen, die mit dieser Tätigkeit zugleich die pflegenden Angehörigen entlasten. Um diese Arbeit zu wertschätzen, findet am 8. November eine Veranstaltung des Pflegenetzes Mittelsachsen, in Zusammenarbeit mit der „Fachservicestelle Sachsen für Alltagsbegleitung, Nachbarschaftshilfe und anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag“ sowie dem Generationenbahnhof Erlau statt.  Im Landkreis Mittelsachsen engagieren sich „Nachbarschaftshelfer/-innen“ für pflegebedürftige Menschen, die in der eigenen Häuslichkeit wohnen und Unterstützung im Alltag benötigen. Aktuell sind es in Mittelsachsen zirka 100 Personen, die mit dieser Tätigkeit zugleich die pflegenden Angehörigen entlasten. Um diese Arbeit zu wertschätzen, findet am 8. November eine Veranstaltung des Pflegenetzes Mittelsachsen, in Zusammenarbeit mit der „Fachservicestelle Sachsen für Alltagsbegleitung, Nachbarschaftshilfe und anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag“ sowie dem Generationenbahnhof Erlau statt.  Dieser Erfahrungsaustausch soll ein Dank für die Nachbarschaftshelfer/-innen im Landkreis Mittelsachsen für ihr außerordentliches Engagement sein. Personen, die sich angesprochen fühlen, die Einladung jedoch nicht persönlich erhalten haben, sind hiermit herzlichst zur Teilnahme am Erfahrungsaustausch eingeladen. Das Treffen findet

am Freitag, den 8. November 2019 in der Zeit von 15:00 bis 17:00 Uhr
im Generationenbahnhof Erlau, Am Bahnhof 1, 09306 Erlau

statt. Um eine vorherige telefonische Anmeldung bei der Pflegekoordinatorin Susanne Finck wird unter Telefon 03731 799-6356 gebeten.

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news-3090 Tue, 29 Oct 2019 14:41:13 +0100 ProduktSCHAU in der Gerberpassage mit über 600 mittelsächsischen Produkten eröffnet /das-amt/neuigkeiten/produktschau-in-der-gerberpassage-mit-ueber-600-mittelsaechsischen-produkten-eroeffnet.html Heute wurde die mittelsächsische Produktschau „Lieblingsstücke“ in der Gerberpassage in Freiberg eröffnet. In einem 15 Meter langen „Mittelsachsen-Schaufenster“  werden mehr als 600 Produkte präsentiert, die alle in der Wirtschaftsregion Mittelsachsen hergestellt werden. Heute wurde die mittelsächsische Produktschau „Lieblingsstücke“ in der Gerberpassage in Freiberg eröffnet. In einem 15 Meter langen „Mittelsachsen-Schaufenster“  werden mehr als 600 Produkte präsentiert, die alle in der Wirtschaftsregion Mittelsachsen hergestellt werden. Auch zahlreiche neue Ausstellungsstücke gibt es zu entdecken – zum Beispiel ein innovatives Nackenkissen für Autofahrer oder ein Spiel speziell für Paare. Diese Produkte sollen neben rund 50 weiteren neuen Unternehmen in der zweiten Ausgabe des erfolgreichen ProduktSCHAU-Branchenkatalogs vorgestellt werden, der in den nächsten Monaten erscheint.

„Die mittelsächsische ProduktSCHAU – bestehend aus Branchenkatalog und Wanderausstellung – ist zu einem echten Erfolgsmodell geworden“, sagte der erste Beigeordnete des Landrates, Dr. Lothar Beier. „Mittelsachsen hat damit ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Etwas Vergleichbares ist uns aus keiner anderen Region bekannt.“

Zur Eröffnung trafen sich mehr als 70 Unternehmer und Vertreter der mittelsächsischen Wirtschaft zu einem Unternehmerfrühstück, das ganz im Zeichen des Netzwerkens und Austauschs stand. „Ziel war es, Wirtschaftskreisläufe und Vernetzung zwischen verschiedenen mittelsächsischen Firmen sichtbar zu machen“, so Dr. Beier. So nähen regionale Textilfirmen mit Garn hergestellt in Oederan, die Pflastersteine aus Mittweidaer Granit liegen auf zahlreichen Plätzen des Landkreises, die Küchen in vielen Unternehmen sind made in Mittelsachsen, genau wie das Porzellan in so manchen Hotels und Gaststätten der Region. Viele Spielplätze in Mittelsachsen stammen zum Beispiel aus Langenau, die für ihre Klettergerüste und Schaukeln Seile verwenden, die wiederrum in Erdmannsdorf hergestellt wurden. „Die Wirtschaftsregion Mittelsachsen bietet ein großartiges Potenzial für Firmen und Fachkräfte. Das möchten wir mit der Wanderausstellung zeigen“, ergänzt Hartmut Schneider, Referatsleiter für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung im Landratsamt.

Es war bereits der zweite Regiotreff, der im Rahmen einer Eröffnung der Wanderausstellungen stattfand. Neben dem unternehmerischen Austausch und dem Kennenlernen soll diese Plattform Raum für neue Konzepte und Kooperationen der Firmen in Mittelsachsen bieten.

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news-3088 Tue, 29 Oct 2019 08:21:55 +0100 Netzwerkprojekt „care4future“ startete in Mittweida /das-amt/neuigkeiten/netzwerkprojekt-care4future-startete-in-mittweida.html Gestern fand die Auftaktveranstaltung des Netzwerkprojektes „care4future – Schülerinnen und Schüler für die Pflege begeistern“ in der Region Mittweida im Landratsamt Mittelsachsen (Standort Mittweida) statt. Gestern fand die Auftaktveranstaltung des Netzwerkprojektes „care4future – Schülerinnen und Schüler für die Pflege begeistern“ in der Region Mittweida im Landratsamt Mittelsachsen (Standort Mittweida) statt. 22 Schülerinnen und Schüler der siebten und achten Klasse werden im Rahmen der schulischen Berufsvorbereitung nun „Pflege hautnah erleben“ dürfen. Hierfür haben sieben Partner des „Pflegenetzes Mittelsachsen“ gemeinsam mit dem Städtischen Gymnasium Mittweida, der Evangelischen Werkschule Milkau und der Evangelischen Mittelschule Lunzenau ein entsprechendes einjähriges Kursangebot zusammengestellt, welches hauptsächlich in den Partnereinrichtungen stattfindet. Dieses präsentierten sie den Schülerinnen und Schülern, in dem sie in ihrer Vorstellung aufzeigten, was der Pflegeberuf für sie bedeutet.

In Kooperation möchten die AWO Südsachsen gGmbH, die Pflegeheim Haus Abendsonne und die HKP gGmbH, die BSVS Pflege- und Betreuungs gGmbH, die Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH, das Altenpflegeheim Schweikershain gGmbH und der DRK Kreisverband Döbeln-Hainichen e. V. gemeinsam mit dem Beruflichen Schulzentrum Döbeln-Mittweida und den drei allgemeinbildenden Schulen Interesse für die neue Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann wecken. In vorbereitenden Netzwerktreffen organisierten die Partner mit Unterstützung der contec GmbH und gefördert durch das Landratsamt Mittelsachsen den Start des deutschlandweit erfolgreichen Projekts „care4future“. Ab sofort bieten die Netzwerkpartner den Schülerinnen und Schülern die Chance, Einblicke in den abwechslungsreichen Berufsalltag zu erhalten. „Wir sehen großes Potential des Projektes darin, bei den jungen Menschen Vorbehalte gegenüber dem Berufsbild abzubauen, indem die beteiligten Partnereinrichtungen sie an die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des neuen Pflegeberufes heranführen“, erläutert Susanne Finck, Koordinatorin des Pflegenetzes Mittelsachsen im Landratsamt. Hierdurch soll die nachhaltige Gewinnung von ausgebildeten Pflegefachfrauen und Pflegefachmännern für die Region unterstützt werden.

Im Schuljahr 2019/2020 werden wöchentlich Veranstaltungen bei einem der Kooperationspartner angeboten.

Mit Themen wie Ernährung, Hygiene und Gesundheit im Beruf, Krankheit und Sterben sollen die vielen Facetten des Pflegeberufes abgebildet werden. Eine Exkursion in das „Smart Home“ in Chemnitz, ein Erste-Hilfe-Kurs und der Erwerb des Gesundheitspasses runden das Programm ab. Zum Projektende erhalten alle Schülerinnen und Schüler für die erfolgreiche Teilnahme ein Zertifikat.

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news-3083 Mon, 28 Oct 2019 13:46:00 +0100 13. Berufsinformationstag für die Region Freiberg /das-amt/neuigkeiten/13-berufsinformationstag-fuer-die-region-freiberg.html Die GSQ Gesellschaft für Strukturentwicklung und Qualifizierung Freiberg mbH und das Berufliche Schulzentrum (BSZ) für Technik und Wirtschaft „Julius Weisbach“ laden in Zusammenarbeit mit Unternehmen und Institutionen der Region zur berufsorientierenden Beratung ein. Die GSQ Gesellschaft für Strukturentwicklung und Qualifizierung Freiberg mbH und das Berufliche Schulzentrum (BSZ) für Technik und Wirtschaft „Julius Weisbach“ laden in Zusammenarbeit mit Unternehmen und Institutionen der Region zur berufsorientierenden Beratung ein. Am 23. November findet in der Zeit von 09:00 bis 13:00 Uhr der 13. Berufsinformationstag für die Region Freiberg im Beruflichen Schulzentrum „Julius Weisbach“, Schachtweg 2 in Freiberg statt.

Für Jugendliche in den oberen Klassenstufen der Oberschulen und Gymnasien werden konkrete Hilfen bei der Berufs- oder Studienwahl angeboten. Etwa 70 Unternehmen und Bildungseinrichtungen aus der Region werden sich mit Infoständen präsentieren. Überdies besteht Gelegenheit sich umfassend über das Bildungsangebot des gastgebenden Beruflichen Schulzentrums zu informieren.

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news-3085 Fri, 25 Oct 2019 13:29:19 +0200 Landrat beglückwünscht Sportsmann zum 80. /das-amt/neuigkeiten/landrat-beglueckwuenscht-sportsmann-zum-80.html Am heutigen Freitag gratulierte Landrat Matthias Damm Rüdiger Borck, Ehrenpräsident des Kreisportbundes Mittelsachsen, zum 80. Geburtstag. Am heutigen Freitag gratulierte Landrat Matthias Damm Rüdiger Borck, Ehrenpräsident des Kreisportbundes Mittelsachsen, zum 80. Geburtstag. Vor über 40 Jahren haben sich die beiden über das Fechten kennengelernt. Die sportliche Verbindung besteht seitdem fort und wurde nach 1990 auch auf der kommunalpolitischen Ebene hergestellt. Als Sportler und gesellschaftlich engagierter Mensch hat Borck in Mittweida im Stadtrat konstruktiv mitgewirkt und darüber hinaus viele Jahre auch im Kreistag die Interessen der Menschen und natürlich des Sports vertreten.  „In all den Jahren habe ich Rüdiger Borck stets als aufrichtigen, sachlichen und bedachten Kommunalpolitiker und Sportfunktionär kennen- und schätzen gelernt. Ihm geht es um die Sache und dafür setzt er sich bis heute ein“, so Damm in seiner Gratulation an den  Jubilar.

Rüdiger Borck ist der Landkreislauf ein besonderes Anliegen. Der Landrat dankte ihm deshalb für seinen persönlichen Einsatz über die vielen Jahre. „Über zwei Kreisgebietsreformen hat Borck diese Laufveranstaltungen bewahren und mit dem Kreissportbund, dessen Vorsitz er über 20 Jahre inne hatte und dessen Ehrenpräsident er bist, zu einem echten sportlichen Höhepunkt werden lassen. Ein Landkreislauf ohne Rüdiger Borck ist nicht denkbar“, sagte Damm.

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news-3082 Thu, 24 Oct 2019 13:36:09 +0200 Projektanträge für das Breitband-Cluster F eingereicht /das-amt/neuigkeiten/projektantraege-fuer-das-breitband-cluster-f-eingereicht.html Für das Breitbandausbau-Cluster F (Süd-Ost), das die Kommunen Bobritzsch-Hilbersdorf, Flöha, Frankenberg, Mulda und Weißenborn umfasst, wurden am 21. Oktober die Bundes- und Landesbescheide sowohl für den Ausbau für die Haushalte als auch für die Schulen beantragt. „Ziel ist, wie schon bei den bisherigen Anträgen den Bundesbescheid noch im Haushaltsjahr 2019 zu erhalten“, so Mittelsachsens Breitbandkoordinator Mattias Borm. Die Förderquote Bund betrage 60 Prozent, die vom Land 30 Prozent, ergänzt er. Die Gewerbegebietsanschlüsse werden clusterübergreifend nochmals gesondert zu einem späteren Zeitpunkt beantragt. Für das Breitbandausbau-Cluster F (Süd-Ost), das die Kommunen Bobritzsch-Hilbersdorf, Flöha, Frankenberg, Mulda und Weißenborn umfasst, wurden am 21. Oktober die Bundes- und Landesbescheide sowohl für den Ausbau für die Haushalte als auch für die Schulen beantragt. „Ziel ist, wie schon bei den bisherigen Anträgen den Bundesbescheid noch im Haushaltsjahr 2019 zu erhalten“, so Mittelsachsens Breitbandkoordinator Mattias Borm. Die Förderquote Bund betrage 60 Prozent, die vom Land 30 Prozent, ergänzt er. Die Gewerbegebietsanschlüsse werden clusterübergreifend nochmals gesondert zu einem späteren Zeitpunkt beantragt. Das Cluster F umfasst aktuell 1 365 förderfähige Anschlüsse mit einem Ausbauvolumen von rund 40,1 Millionen Euro. Hinzu kommen 17 Schulen, für deren Erschließung mit dem schnellen Internet rund 900.000 Euro eingeplant und beantragt sind. „Im nächsten Schritt ist die Vergabe der Beratungsleistung geplant. Voraussetzung dafür sind die positiven Bundes- und Landesbescheide“, so Mattias Borm.

Damit ist nur noch ein Cluster für den Grundausbau Breitband offen. Die Vorbereitungen für die Beantragung des noch offenen Clusters D sollen im November abgeschlossen werden. Grund war die erst im September 2019 schlussendlich entschiedene Zuordnung der Stadt Mittweida und der Gemeinde Erlau zu den Landkreisprojekten. Darüber hinaus sollen bis Anfang Dezember die Sonderprojekte Schulen und Gewerbegebiete abgeschlossen werden. „Die Strategie des Landkreises, ergänzend zu den kommunalen Projekten den Breitbandausbau flächendeckend im gesamten Landkreisterritorium durchzuführen, kann damit bis zum Ende des aktuellen Förderaufrufes des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur am 31. Dezember 2019 vollständig umgesetzt werden. Ein zeitlich und inhaltlich anspruchsvolles Programm bis zum Jahresende“, so Mattias Borm abschließend.

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news-3079 Wed, 23 Oct 2019 14:56:00 +0200 Winterdienstvorbereitungen im Landkreis Mittelsachsen /das-amt/neuigkeiten/winterdienstvorbereitungen-im-landkreis-mittelsachsen.html Im Landkreis Mittelsachsen gibt es sechs Straßenmeistereien. Diese befinden sich in Döbeln, Rochlitz, Mühlau, Hainichen, Freiberg und Brand-Erbisdorf. Die mittelsächsischen Straßenmeistereien sind für die beginnende Wintersaison gut vorbereitet. Das zeigt stellvertretend die Freiberger Straßenmeisterei, denn hier fand heute der traditionelle Tag der Winterbereitschaft im Landkreis statt. Im Landkreis Mittelsachsen gibt es sechs Straßenmeistereien. Diese befinden sich in Döbeln, Rochlitz, Mühlau, Hainichen, Freiberg und Brand-Erbisdorf. Die mittelsächsischen Straßenmeistereien sind für die beginnende Wintersaison gut vorbereitet. Das zeigt stellvertretend die Freiberger Straßenmeisterei, denn hier fand heute der traditionelle Tag der Winterbereitschaft im Landkreis statt. Aber die Vorbereitung auf die Wintersaison hat schon sehr viel früher begonnen, beispielsweise mit dem Auffüllen der Salzlager. Es stehen aktuell über 8 000 Tonnen in den Meistereien beziehungsweise in den Außenlagern in Rechenberg-Bienenmühle und Neudorf zur Verfügung. Weitere 12 000 Tonnen sind bereits vertraglich gebunden und können bei Bedarf jederzeit abgerufen werden.

Die Winterdienstfahrzeuge und die entsprechende Technik der Straßenmeistereien sind in der Amtswerkstatt in Hainichen repariert und auf ihre kommenden Einsätze vorbereitet worden. Für die Winterdienstsaison stehen insgesamt 24 landkreiseigene Fahrzeuge (Lkw/Unimog/Multicar) sowie 32 Fahrzeuge von vertraglich gebundenen Firmen gut gerüstet bereit. „Wie viele Fahrzeuge am Ende für den Winterdienst eingesetzt werden, entscheiden die Schichtleiter und auch, ob gegebenenfalls schwerere Technik, wie Schleudern oder Fräsen einzusetzen sind“, so Dirk Schlimper, Referatsleiter Straßenbetriebsdienst und Bauwerksverwaltung. In diesem Jahr wurde auch in neue Winterdiensttechnik investiert. So wurden zwei neue Fahrzeuge für insgesamt rund 460.000 Euro angeschafft: Ein Zwei-Achs-LKW und ein Unimog, welche in der Straßenmeisterei Hainichen beziehungsweise Rochlitz zum Einsatz kommen werden. Der Landkreis beteiligt sich mit 40 Prozent an den Kosten, dazu kommen Bundes- und Landesmittel.

150.000 Euro wurden aus dem Kreishaushalt bereitgestellt, um am Standort der Straßenmeisterei Freiberg eine neue Soleerzeugungsanlage mit einer Löseleistung von 3 000 Liter/Stunde sowie zusätzliche Lagertanks zu errichten. Die Gesamtbevorratung mit NaCl-Sole liegt jetzt bei 80 000 Liter und somit ist die Versorgungssicherheit auch bei mehrtägigen intensiven Winterereignissen gegeben. NaCl-Sole wird benötigt, damit das Streusalz auf der Straße schneller wirkt und Wehverluste minimiert werden. Deshalb wird das Streusalz kurz vor dem Auftreffen auf der Straße mit 30 Prozent Salz-Sole angefeuchtet.

Noch bis Anfang November werden die Schneezäune an Bundes-, Staats- und Kreisstraßen auf den abgeernteten Feldern aufgestellt, die insgesamt eine Länge von rund 60 Kilometern haben.

Es werden Rund 1 600 Kilometer Bundes-, Staats- und Kreisstraßen, bei Extremwetterlagen auch rund um die Uhr, betreut. In der Regel dauert es bis zu drei Stunden, bis dieselbe Stelle vom Winterdienst befahren wird. Durch Staus oder liegengebliebene Lkw kann  sich der Zeitraum verlängern. Die Fahrzeuge sind bis zirka 22:00 Uhr unterwegs.

In der vergangenen Saison waren die sechs Straßenmeistereien durchschnittlich 119 Tage im Einsatz. Der Verbrauch des Streusalzes lag bei 11 500 Tonnen.

Zum Tag der Winterbereitschaft dankte der erste Beigeordnete Dr. Lothar Beier allen am Winterdienst beteiligten Fahrern. „Sie sind die ersten, die zu früher Stunde die verschneiten und glatten Straßen befahren. Sie leisten mit Ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag, um uns allen das Fahren im Winter zu erleichtern“, so Beier.

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news-3080 Wed, 23 Oct 2019 11:57:50 +0200 Mittelsächsische Lieblingsstücke in der Freiberger Gerberpassage zu sehen /das-amt/neuigkeiten/mittelsaechsische-lieblingsstuecke-in-der-freiberger-gerberpassage-zu-sehen.html Die Wanderausstellung zur mittelsächsischen ProduktSCHAU ist ab Mitte Oktober in der Gerberpassage in Freiberg zu sehen. Zur Eröffnung am 29. Oktober sind ab 13.30 Uhr zahlreiche Unternehmer vor Ort, um mit Interessierten ins Gespräch zu kommen. Die Wanderausstellung zur mittelsächsischen ProduktSCHAU ist ab Mitte Oktober in der Gerberpassage in Freiberg zu sehen. Zur Eröffnung am 29. Oktober sind ab 13.30 Uhr zahlreiche Unternehmer vor Ort, um mit Interessierten ins Gespräch zu kommen. Nach erfolgreichen Ausstellungen auf Schloss Rochsburg mit fast 4 000 Besuchern und auf der Landesgartenschau in Frankenberg, welche im Ausstellungszeitraum von Ende August bis Anfang Oktober rund 120 000 Menschen besuchten, macht die mittelsächsische ProduktSCHAU von Oktober 2019 bis Januar 2020 in der Gerberpassage in Freiberg Station.

Unter dem Titel „Lieblingsstücke – Fahrrad, Filzschuh, Feuerwerk“ zeigt die aktuelle Ausstellung auf mehr als 150 Quadratmetern Schönes, Nützliches und Überraschendes aus der Region – vom Puppenhaus bis zur Erotischen Herrenunterwäsche, vom Briefkasten bis zur Badewanne, von der Kinderzimmerlampe bis zum Kuschelsofa. Insgesamt umfasst die Ausstellung mehr als 600 Produkte – alle hergestellt in Mittelsachsen. Bis Januar präsentieren sich die mittelsächsischen Lieblingsstücke in einer Schaufensterausstellung in der Geberpassage und laden zum Staunen ein.

„Der Wirtschaftsförderung ist es gelungen, eine Ausstellung zu initiieren, die die mittelsächsischen Produkte im Rahmen einer Sonderschau in Szene setzt“, stellt der 1. Beigeordnete Dr. Lothar Beier erfreut fest. Er ergänzt: „Durch die Wanderausstellung haben Menschen aus allen Teilen des Landkreises Mittelsachsen Gelegenheit, sich von der ProduktSCHAU-Ausstellung zu einer einladenden Reise durch die wirtschaftliche Vielfalt unserer Landkreises inspirieren zu lassen.“

In Freiberg werden auch einige neue Erzeugnisse aus Mittelsachsen zu sehen sein. An bestimmten Tagen soll die Produktschau mit Aktionen der Hersteller belebt werden, so dass die Besucher persönlich mit den Machern aus Mittelsachsen ins Gespräch kommen können. Zur Eröffnung am 29. Oktober sind in der Zeit von 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr zahlreiche Unternehmer mit vor Ort.

Die Ausstellung wurde unter der Federführung des Referates Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung aus der Landkreisverwaltung initiiert und von der Dr. Sternkopf media group aus Flöha umgesetzt.

Bis Januar 2020 können Besucher in der Gerberpassage Regionales „Made in Mittelsachsen“ bestaunen. Danach zieht die Wanderausstellung weiter in das Museum „Alte Pfarrhäuser“ in Mittweida und in die Weberei | Museum Oederan. Auch in ausgewählten Filialen der Sparkasse Mittelsachsen werden Teile der Ausstellung im Laufe des Jahres 2020 zu sehen sein.

Weitere Informationen gibt es unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de.

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news-3074 Tue, 22 Oct 2019 07:12:16 +0200 Helfer zur Mitwirkung am Bibermanagement gesucht /das-amt/neuigkeiten/helfer-zur-mitwirkung-am-bibermanagement-gesucht.html Die Besiedelung des Landkreises Mittelsachsen durch den Elbebiber (Castor fiber) erfolgte über die Zwickauer und Freiberger Mulde, die Zschopau, die Chemnitz, die Jahna und die Striegis und geht seit 2010 weiter zügig voran.  Die Besiedelung des Landkreises Mittelsachsen durch den Elbebiber (Castor fiber) erfolgte über die Zwickauer und Freiberger Mulde, die Zschopau, die Chemnitz, die Jahna und die Striegis und geht seit 2010 weiter zügig voran.  Aus diesem Grund war es erforderlich, im Jahr 2012 ein Konzept zum Bibermanagement zu erstellen, welches auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de veröffentlicht wurde. 

Ziel ist es, nicht nur das Tier und seinen Lebensraum sowie die geltenden rechtlichen Ge- und Verbote zu betrachten, sondern auch vorausschauend potentielle Konflikte zwischen Mensch und Tier zu vermeiden. Wesentlicher Bestandteil ist dabei die Erfassung der Verbreitung dieser Tierart samt vorhandener und besetzter sowie neugebildeter Biberreviere. Dies ist Voraussetzung für eine angemessene behördliche Entscheidung über erforderliche Maßnahmen in Konfliktfällen.

Die Erfassung der Verbreitung beziehungsweise Kartierung des Bibers kann dabei nur gelingen, wenn der Landkreis durch ehrenamtlich tätige Biberkartierer unterstützt wird. Die so ehrenamtlich Tätigen erhalten eine Einweisung und Kartierungsunterlagen und genießen bei ihrer Tätigkeit vollen Unfallversicherungsschutz. Außerdem werden Reisekosten erstattet.

Praktische Einführung
Auch wenn die bisher bereits tätigen Biberkartierer sehr aktiv sind, so steigt der Kartierungsbedarf weiter, da mit der fortschreitenden Ausbreitung immer mehr Gewässer kontrolliert werden müssen. Gesucht werden deshalb dringend weitere ehrenamtliche Helfer — und das bereits für das Winterhalbjahr 2019/20. 

Eine praktische Einführung zur Kartierung im Gelände findet am 9. November  um 10:00 Uhr bei Leisnig statt.

Kontakt bei Interesse:
Landratsamt Mittelsachsen
Referat Naturschutz
Manuela Ziegler
Tel. 03731 799-4160
E-Mail manuela.ziegler@landkreis-mittelsachsen.de 

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news-3075 Tue, 22 Oct 2019 06:51:00 +0200 Brückentag im Landratsamt Mittelsachsen /das-amt/neuigkeiten/brueckentag-im-landratsamt-mittelsachsen-2.html Das Landratsamt bleibt am Freitag, dem 1. November 2019, geschlossen. Als Ersatzöffnungszeit wird Mittwoch, 30. Oktober 2019 von 09:00 bis 12:00 Uhr angeboten. Das Landratsamt bleibt am Freitag, dem 1. November 2019, geschlossen. Als Ersatzöffnungszeit wird Mittwoch, 30. Oktober 2019 von 09:00 bis 12:00 Uhr angeboten. Dies gilt auch für Servicestellen der Referate Eingliederungshilfe und Pflege sowie Hilfe zum Lebensunterhalt und Grundsicherung der Abteilung Soziales, die regulär am 1. November geöffnet hätten − deren Servicezeit wird ebenfalls auf den 30. Oktober vorgezogen. 

Die Kfz-Zulassungsbehörde in Mittweida, Freiberg und Döbeln weist darauf hin, dass es am 30. Oktober eine elektronische Information zu den Wartezeiten an den jeweils anderen Standorten der Kfz-Zulassungsbehörde gibt. So können Besucher bei Bedarf auf einen anderen Standort zur Vorgangsbearbeitung ausweichen. Es besteht auch die Möglichkeit die Kfz-Onlineterminvereinbarung unter www.landkreis-mittelsachsen.de zu nutzen. Vorbuchungen können bis zu drei Wochen im Voraus erfolgen. 

Am 23. Dezember bleibt das Landratsamt ebenfalls geschlossen, auch hier wird es die Ersatzöffnungszeit am 18. Dezember 2019 geben. 

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news-3073 Mon, 21 Oct 2019 13:29:02 +0200 Bedrohliche Herzrhythmusstörungen – wie schütze ich mich vor dem plötzlichen Herztod? /das-amt/neuigkeiten/bedrohliche-herzrhythmusstoerungen-wie-schuetze-ich-mich-vor-dem-ploetzlichen-herztod.html Jedes Jahr sterben in Deutschland 60.000 Menschen am plötzlichen Herztod, weshalb die Deutsche Herzstiftung e.V. in den bundesweiten Veranstaltungen im Rahmen der Herzwochen in diesem Jahr die Herzrhythmusstörungen als Hauptursache thematisiert. Jedes Jahr sterben in Deutschland 60.000 Menschen am plötzlichen Herztod, weshalb die Deutsche Herzstiftung e.V. in den bundesweiten Veranstaltungen im Rahmen der Herzwochen in diesem Jahr die Herzrhythmusstörungen als Hauptursache thematisiert. Überwiegend sind Menschen im mittleren und höheren Alter vom plötzlichen Herztod betroffen, Männer deutlich häufiger als Frauen. Als gefährdet gelten Personen mit einer bereits vorliegenden strukturellen Herzerkrankung, die unter anderem durch Bluthochdruck, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen (hohes Cholesterin) mitverursacht werden können. Auch die Genetik und ein ungesunder Lebensstil durch Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel spielen eine Rolle. Ebenso können Herzmuskelerkrankungen, seltene Herzklappenerkrankungen und angeborene Herzfehler Ursachen des plötzlichen Herztods sein.

Über die frühzeitige Diagnostik und Behandlung der Ursachen für den plötzlichen Herztod wird in folgenden regionalen Veranstaltungen mit mittelsächsischen Partnern informiert.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden selbstverständlich auch die Gelegenheit haben, Fragen zu stellen. Der Eintritt ist zu jeder Veranstaltung frei.

  • 9. November 2019,10:00 Uhr
    im Rahmen des „Tages der offenen Tür“
    DIAKOMED Diakoniekrankenhaus Chemnitzer Land gGmbH, Limbacher Straße 19b, 09232 Hartmannsdorf
    Referentin: Chefärztin Dr. Gerlind-Juana Hermsdorf

  • 13. November 2019, 17:00 Uhr
    Akzent Landhotel Frankenberg, Dammplatz 3, 09669 Frankenberg
    Referentin: Oberärztin Dipl.-Med. Elvira Gnehrich, Krankenhaus Mittweida

  • 14. November 2019, 17:00 Uhr
    Kreissparkasse Döbeln, Erich-Heckel-Platz 1, 04720 Döbeln, Veranstaltungsraum Erdgeschoss
    Referent: Oberarzt Dr. Michael Kaduk, Klinikum Döbeln GmbH

  • 14. November 2019, 17:00 Uhr
    DRK Begegnungsstätte Geringswalde, Altgeringswaldener Straße 4, 09326 Geringswalde
    Referenten: Oberarzt Dr. Denis Schloma, Oberarzt Dr. Danny Nummert-Schulze, Oberarzt Dr. Helge Knopp von der HELIOS Klinik Leisnig

  • 27. November 2019, 17:00 Uhr
    HELIOS Klinik Leisnig, Colditzer Straße 48, 04703 Leisnig
    Referenten:  Oberarzt Dr. Denis Schloma, Oberarzt Dr. Danny Nummert-Schulze, Oberarzt Dr. Helge Knopp von der HELIOS Klinik Leisnig

Kontakt:
Gesundheitsamt
Kerstin Hoffmann 
Tel. 03731 799-6962
E-Mail kerstin.hoffmann@landkreis-mittelsachsen.de

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news-3069 Fri, 18 Oct 2019 11:24:25 +0200 „Junkies fit 4 Job ?!“ – Hilfsangebot „Zwischenstopp“ stärker in den Fokus rücken /das-amt/neuigkeiten/junkies-fit-4-job-hilfsangebot-zwischenstopp-staerker-in-den-fokus-ruecken.html Das Projekt „Zwischenstopp“ in Bockelwitz (Stadt Leisnig) existiert seit Juni 2016. Das Projekt „Zwischenstopp“ in Bockelwitz (Stadt Leisnig) existiert seit Juni 2016. „Es überbrückt die Zeit zwischen der qualifizierten Entzugsbehandlung in einer Psychiatrie, die in der Regel drei bis vier Wochen dauert, und der drei- bis sechsmonatigen Langzeittherapie, die sich in den seltensten Fällen nahtlos anknüpft. Für die Suchtkranken ist dies eine gefährliche Zeit, rückfällig zu werden, wenn sie keine Unterstützung bekommen“, so Dr. med. Ulrike Ernst, Chefärztin der Klinik für Suchtmedizin am Fachkrankenhaus Bethanien Hochweitzschen. Sie gehört gemeinsam mit Vertretern des Landratsamtes Mittelsachsen, der Diakonie Döbeln als Träger und weiteren Partnern zu den Initiatoren dieses als Pilotprojekt gestarteten niederschwelligen Hilfsangebotes für Suchtkranke, die einen Entzug machen möchten. „Über die Pilotphase sind wir längst hinaus. Das Angebot hat sich fest etabliert und ist aus der mittelsächsischen Hilfslandschaft nicht mehr wegzudenken“, so der Leiter des Geschäftskreises Ordnung, Soziales und Gesundheit im Landratsamt Jörg Höllmüller. Nun solle es stärker im Fokus der Öffentlichkeit sein.

„Für 2020 ist die Finanzierung noch zugesagt. Wie es danach weitergeht, ist noch ungewiss, deshalb ist es das gemeinsame Ziel aller Partner, einen festen Unterstützerkreis für Zwischenstopp zu finden und zu etablieren“, so der 2. Beigeordnete. Unter der Fragestellung „Junkies fit 4 Job ?!“ waren deshalb am 16. Oktober Vertreter der Wirtschaft und der Politik zu einem ersten internen Arbeitstreffen in der Kreissparkasse Döbeln zusammen gekommen. „Referenten haben die bisherigen Erfolge des Hilfsangebotes vorgestellt, über die Zahl der Suchtkranken in Mittelsachsen und Sachsen informiert, den volkswirtschaftlichen Nutzen herausgestellt  und Fragen beantwortet“, gibt Jörg Höllmüller einen Überblick.

Der Landkreis Mittelsachsen finanziert drei Suchtberatungsstellen: in Döbeln, Freiberg und Mittweida. „Doch bevor beispielsweise ein Crystalabhängiger überhaupt den Schritt zu solch einer Beratungsstelle wagt, hat er im Einzelfall schon eine langjährige Drogenkarriere hinter sich“, erläutert der Psychiatriekoordinator im Landkreis Matthias Gröll. Von den 407 Klienten, die die Suchtberatung Mittelsachsen 2018 aufgrund des Konsums illegaler Drogen aufgesucht haben, waren 241 von Stimulantien wie Crystal Meth und 155 von Cannabis abhängig. „Der Großteil, nämlich 80 Prozent, von ihnen hat einen Schulabschluss und mindestens die Hälfte davon eine abgeschlossene Berufsausbildung“, fasst Jörg Höllmüller die Ergebnisse eines Vortrages von Helmut Bunde, bis 2017 Vorsitzender der Sächsische Landesstelle gegen die Suchtgefahren, zusammen. Diese Zahlen würden verdeutlichen, welches volkswirtschaftliche Potential verloren gehen würde, wenn dieser Personenkreis ohne Hilfe seinem Schicksal überlassen werden würde. „Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die in Bockelwitz Hilfe bekommen und annehmen, suchen eine Chance, um sich eine neue, suchtfreie Existenz aufzubauen. Dazu gehört eine Anstellung und deshalb sind nun die Unternehmen gefragt, zu unterstützen, indem sie beispielsweise Praktika oder Arbeitsverhältnisse anbieten“, so Jörg Höllmüller. Chefärztin Dr. Ulrike Ernst ergänzt: „Zudem sichert eine berufliche Tätigkeit im Anschluss an eine Rehabilitationsmaßnahme die künftige Abstinenz.“

Seit Juni 2016 haben bisher 56 Männer zwischen 18 und 43 Jahren das niederschwellige Hilfsangebot angenommen. Zwei Drittel (37) seien nach ihrem Aufenthalt in Bockelwitz in eine Langzeittherapie gewechselt. „Damit ist die Erfolgsrate deutlich besser als im landesweiten Durchschnitt. Diese liegt bei zirka 55 Prozent“, so Ernst. „Auch die erfolgreiche Beendigung der Langzeittherapie liegt mit zwei Drittel bei den Zwischenstopp-Absolventen höher als im Landesdurchschnitt, wo reichlich die Hälfte aller Drogenentwöhnungsbehandlungen abgebrochen wird.“ Rund die Hälfte der bisher betreuten Männer stammt aus Mittelsachsen. „Ein weiterer großer Teil kommt aus dem Nachbarkreis Meißen sowie aus der Landeshauptstadt Dresden, die übrigen aus anderen Teilen Sachsens und Sachsen-Anhalts“, so Dr. Ulrike Ernst. Frauen und Männer gemeinsam in einer Einrichtung zu betreuen, sei nicht zielführend, „da durch das rasche Eingehen zwischenmenschlicher Beziehungen die Konzentration für das Wesentliche, nämlich die Beschäftigung mit eigenen Verhaltensweisen und Lernerfahrungen, verloren geht“, ergänzt die Medizinerin. Auf dem Vierseithof in Bockelwitz ist Platz für bis zu neun Männer gleichzeitig. Mit ihrem Einzug verpflichten sie sich zu absoluter Abstinenz, haben einen geregelten Tagesablauf und gehen einer Beschäftigung nach. Sie zahlen Miete für ihr Zimmer und unterziehen sich regelmäßigen Alkohol- und Drogentests. 

„Während der Pilotphase 2016/17 sind für Zwischenstopp Kosten in Höhe von rund 117.000 Euro entstanden. 80 Prozent der Kosten trug der Freistaat, der Rest der Landkreis“, so Psychiatriekoordinator Matthias Gröll. Er hat, unter Federführung von Vertretern der Kreissparkasse Döbeln, an einem Businessplan und einer Opportunitätskostenanalyse mitgewirkt. Denn „die Drogensucht und die jeweiligen Folgen beeinflussen nicht nur das Leben des Drogenkonsumenten, sondern resultieren in ökonomischen und sozialen Kosten für die gesamte Gesellschaft. Diese belaufen sich auf immerhin rund 3,7 Milliarden Euro jährlich beispielsweise für drogenbedingte Gesundheitskosten, Gerichts- und Inhaftierungskosten sowie soziale Transferleistungen“, so Gröll.

Das Fazit: Bereits nach zwei Jahren hatte sich „Zwischenstopp“ aus volkswirtschaftlicher Sicht gelohnt. „Damit ist der fachlich-inhaltliche sowie der ökonomische Projekterfolg bewiesen“, fasst Jörg Höllmüller die Ergebnisse des Arbeitstreffens zusammen. Der Landkreis übernehme gemeinsam mit den Projektpartnern eine Aufgabe, die vordergründig andere Kostenträger übernehmen müssten. „Das Hilfesystem bräuchte eine Nahtlosigkeit zwischen Entzug und Langzeittherapie. Aktuell gibt es dafür keine Regelleistungen. Im Interesse der Betroffenen möchten wir das Projekt Zwischenstopp in Bockelwitz gern fortführen und sind deshalb auf die Unterstützung der Partner aus Wirtschaft und Politik angewiesen. Ich bin froh, dass wir mit der Kreissparkasse Döbeln einen engagierten und gut vernetzten Partner an unserer Seite wissen“, so Höllmüllers Fazit.

Mehr Informationen zum Projekt gibt es unter www.bockelwitz3.de.

Bisher sind folgende Partner beteiligt:

  • Diakonie Döbeln (= Träger),

  • Landkreis Mittelsachsen,

  • Stadt Leisnig,

  • Verein Jugend in Arbeit e. V. – Bockelwitz Nr.3

  • Krankenhaus Bethanien Hochweitzschen

  • Jobcenter Mittelsachsen

  • Netzwerk e. V.

Adressen der Suchtberatungsstellen:

  • Diakonie Freiberg e. V.
    Suchtberatungs- und -behandlungsstelle Freiberg
    Peterstraße 44/46, 09599 Freiberg    
    Annette Schlichting
    Tel. 03731 482-0
    E-Mail sucht-1@diakonie-freiberg.de

  • Blaues Kreuz in Deutschland e. V.
    Suchtberatungs- und -behandlungsstelle Mittweida 
    Neustadt 11, 09648 Mittweida
    Ulrich Bretschneider 
    Tel. 03727 930-579 
    E-Mail suchtberatung.mittweida@blaues-kreuz.de

  • Diakonie Döbeln e. V. 
    Suchtberatungs- und -behandlungsstelle Döbeln 
    Otto-Johnsen-Straße 4, 04720 Döbeln
    Martin Creutz 
    Tel. 03431 7126-26, -18
    E-Mail creutz@diakonie-doebeln.de

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news-3045 Thu, 17 Oct 2019 07:48:00 +0200 Erasmus+: Auszubildende des Beruflichen Schulzentrums „Julius Weisbach“ sind dabei /das-amt/neuigkeiten/erasmus-auszubildende-des-beruflichen-schulzentrums-julius-weisbach-sind-dabei.html Das Berufliche Schulzentrum (BSZ) „Julius Weisbach“ setzt künftig auch auf internationale Berufserfahrungen als Teil der dualen Berufsausbildung. Als eines von sieben BSZ in Sachsen gehen die Freiberger damit neue Wege und ermöglichen Auszubildenden Auslandsaufenthalte, die über das Mobilitätsprogramm ERASMUS+ gefördert werden. Das Berufliche Schulzentrum (BSZ) „Julius Weisbach“ setzt künftig auch auf internationale Berufserfahrungen als Teil der dualen Berufsausbildung. Als eines von sieben BSZ in Sachsen gehen die Freiberger damit neue Wege und ermöglichen Auszubildenden Auslandsaufenthalte, die über das Mobilitätsprogramm ERASMUS+ gefördert werden. Zwölf angehende Immobilienkaufleute des Beruflichen Schulzentrums nehmen diese Chance wahr und werden im kommenden Frühjahr in Zielländer wie Irland, Spanien und Griechenland reisen, um Luft in europäischen Immobilienunternehmen zu schnuppern und Ihre Sprachkompetenzen in Englisch und Spanisch zu erweitern.

Die Beteiligung des BSZ „Julius Weisbach“ erfolgt auf Grundlage eines Konsortialantrages des Landesamts für Schule und Bildung (LaSuB) und soll der Auftakt einer Reihe von Auslandsaufenthalten für junge Auszubildende sein.

Die Beteiligung am Lehreraustauschprogramm ist ebenfalls vorgesehen.

Das 1. Vorbereitungstreffen für die Auszubildenden findet Ende Oktober statt.

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