Coronavirus


Bestätigte Nachweise des Coronavirus in Mittelsachsen (24. September 2020): 406 Fälle

Labordiagnostisch bestätigte Nachweise des Coronavirus im Landkreis*

Region Fälle*
Döbeln 98
Freiberg 184
Mittweida 124
Personen rechnerisch gesund zirka 345
Todesfälle gesamt 9
 
Entwicklung:

Kalenderwoche 39

Datum 21. Sept. 22. Sept. 23. Sept. 24. Sept. 25. Sept. 26./27. Sept.
Fälle gesamt 390 395 400 406    
 

Kalenderwoche 38

Datum 14. Sept. 15. Sept. 16. Sept. 17. Sept. 18. Sept. 19./20. Sept.
Fälle gesamt 371 371 381 388 389 389
 

Kalenderwoche 37

Datum 7. Sept. 8. Sept. 9. Sept. 10. Sept. 11. Sept. 12./13. Sept.
Fälle gesamt 342 347 353 354 362 371
 

Kalenderwoche 36

Datum 31. August 1. Sept. 2. Sept. 3. Sept. 4. Sept. 5./6. Sept.
Fälle gesamt 335 336 337 337 341 342
 

Kalenderwoche 35

Datum 24. August 25. August 26. August 27. August 28. August 29./30. August
Fälle gesamt 320 320 322 326 328 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 34

Datum 17. August 18. August 19. August 20. August 21. August 22./23. August
Fälle gesamt 311 311 312 312 316 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 33

Datum 10. August 11. August 12. August 13. August 14. August 15./16. August
Fälle gesamt 309 309 309 309 309 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 32

Datum 3. August 4. August 5. August 6. August 7. August 8./9. August
Fälle gesamt 308 308 309 309 309 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 31

Datum 27. Juli 28. Juli 29. Juli 30. Juli 31. Juli 1./2. August
Fälle gesamt 305 305 305 305 306 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 30

Datum 20. Juli 21. Juli 22. Juli 23. Juli 24. Juli 25./26. Juli
Fälle gesamt 304 304 304 304 304 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 29

Datum 13. Juli 14. Juli 15. Juli 16. Juli 17. Juli 18./19. Juli
Fälle gesamt 304 304 304 304 304 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 28

Datum 6. Juli 7. Juli 8. Juli 9. Juli 10. Juli 11./12. Juli
Fälle gesamt 304 304 304 304 304 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 27

Datum 29. Juni 30. Juni 1. Juli 2. Juli 3. Juli 4./5. Juli
Fälle gesamt 302 302 302 302 304 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 26

Datum 22. Juni 23. Juni 24. Juni 25. Juni 26. Juni 27./28. Juni
Fälle gesamt 298 298 298 298 302 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 25

Datum 15. Juni 16. Juni 17. Juni 18. Juni 19. Juni 20. Juni 21. Juni
Fälle gesamt 261 261 262 275 283 292 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 24

Datum 8. Juni 9. Juni 10. Juni 11. Juni 12. Juni 13. Juni 14. Juni
Fälle gesamt 260 260 260 260 260 260 261
 

Kalenderwoche 23

Datum 1. Juni 2. Juni 3. Juni 4. Juni 5. Juni 6. Juni 7. Juni
Fälle gesamt 256 256 259 259 259 259 260
 

Kalenderwoche 22

Datum 25. Mai 26. Mai 27. Mai 28. Mai 29. Mai 30. Mai 31. Mai
Fälle gesamt 256 256 256 256 256 256 256
 

Kalenderwoche 21

Datum 18. Mai 19. Mai 20. Mai 21. Mai 22. Mai 23. Mai 24. Mai
Fälle gesamt 255 255 256 256 256 256 256
 

Kalenderwoche 20

Datum 11. Mai 12. Mai 13. Mai 14. Mai 15. Mai 16. Mai 17. Mai
Fälle gesamt 252 252 252 255 255 255 255
 

Kalenderwoche 19

Datum 4. Mai 5. Mai 6. Mai 7. Mai 8. Mai 9. Mai 10. Mai
Fälle gesamt 251 251 251 251 251 251 251
 

Kalenderwoche 18

Datum 27. April 28. April 29. April 30. April 1. Mai 2. Mai  3. Mai
Fälle gesamt 245 247 247 251 251 251 251
 

Kalenderwoche 17

Datum 20. April 21. April 22. April 23. April 24. April 25. April  26. April
Fälle gesamt 241 241 241 241 241 241 243
 

Kalenderwoche 16

Datum 13. April 14. April 15. April 16. April 17. April 18. April  19. April
Fälle gesamt 222 222 230 232 237 238 241
 

Kalenderwoche 15

Datum 6. April 7. April 8. April 9. April 10. April 11. April  12. April
Fälle gesamt 164 171 182 202 206 217 220
 

Kalenderwoche 14

Datum 30. März 31. März 1. April 2. April 3. April 4. April 5. April
Fälle gesamt 96 102 109 127 141 159 161
 

Kalenderwoche 13

Datum 23. März 24. März 25. März 26. März 27. März 28. März 29. März
Fälle gesamt 35 44 51 61 68 83 85
 

Kalenderwoche 12

Datum 16. März 17. März 18. März 19. März  20. März 21./22. März
Fälle gesamt 5 9 13 17 24 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 11

Datum 9. März 10. März 11. März 12. März 13. März 14./15. März
Fälle gesamt 0 0 0 0 3 ohne Meldung

Häufige Fragen & Antworten

Stand 21. September 2020

Gesundheit

Wie wird das neuartige Coronavirus übertragen?

Das sogenannte SARS-CoV-2 wird hauptsächlich via Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen. Ähnlich wie die Influenzaviren gelangen die Coronaviren über die Schleimhäute (Atemwege/Mund/Nase) sowie die Augenbindehaut in den Körper. Nach aktuellem Kenntnisstand beträgt die Inkubationszeit bis zu 14 Tage.

Allgemein sei gesagt: Die Übertragung findet über Sekrete der Atemwege statt, diese können durch ganz verschiedene Umstände an die Hände gelangen. Daher sollte ein Anfassen im Gesicht gerade Tabu sein und die Hände müssen regelmäßig gründlich gewaschen werden.

Nach aktueller Kenntnis des Gesundheitsamtes könne der Erreger aber auch mehrere Tage auf Oberflächen überleben.

Besteht die Gefahr sich auch über Gegenstände zu infizieren?

Nach aktueller Kenntnis des Gesundheitsamtes könne der Erreger mehrere Tage auf Oberflächen überleben.

„Die Stabilität von Coronaviren in der Umwelt hängt von vielen Faktoren wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Beschaffenheit der Oberfläche sowie vom speziellen Virusstamm und der Virusmenge ab. Im Allgemeinen sind humane Coronaviren nicht besonders stabil auf trockenen Oberflächen. In der Regel erfolgt die Inaktivierung in getrocknetem Zustand innerhalb von Stunden bis einigen Tagen. Für das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 zeigen erste Laboruntersuchungen laut einem Preprint-Artikel (eine Veröffentlichung, die noch nicht durch ein in der Wissenschaft übliches Peer-Review-Verfahren geprüft wurde), dass es nach starker Kontamination bis zu drei Stunden als Aerosol, bis zu vier Stunden auf Kupferoberflächen, bis zu 24 Stunden auf Karton und bis zu zwei bis drei Tagen auf Edelstahl und Plastik infektiös bleiben kann."         

Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung

Abfälle aus Privathaushalten, die mit dem neuartigen Coronavirus in Kontakt gekommen sind beziehungsweise sein könnten, sind in einer luftdichten Verpackung im Restabfall zu entsorgen. Es ist darauf zu achten, die kontaminierten Abfälle unzugänglich für Dritte aufzubewahren.

Welche Symptome treten auf?

Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber sind typische Anzeichen, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei schwereren Verläufen treten Atemprobleme und Lungenentzündung auf. Todesfälle gab es bisher vor allem bei älteren Patienten oder Menschen, die an chronischen Grunderkrankungen leiden. Der Krankheitsverlauf ähnelt bei 80 Prozent der Erkrankten einer normalen Erkältung. 

Wann sollte mit einer Atemwegserkrankung ärztlicher Rat eingeholt und nach einem Test gefragt werden?

Das Robert-Koch-Institut gibt folgende Hinweise, wann man nach einem Test fragen sollte – auch mit leichten Symptomen:

  • bei Kontakt zu einem Erkrankten in den letzten zwei Wochen, bei dem im Labor eine COVID-19-Diagnose gestellt wurde,
  • bei bestehenden Vorerkrankungen oder wenn die Atemwegserkrankung schlimmer wird (Atemnot, hohes Fieber oder Ähnliches);
  • bei Kontakt während der Arbeit oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Menschen, die ein hohes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf haben (zum Beispiel im Krankenhaus oder der Altenpflege).

Schon bevor das Testergebnis vorliegt, sollte man sich selbst isolieren, das heißt zu Hause bleiben, alle engen Kontakte unter zwei Metern meiden, gute Händehygiene einhalten und bei Kontakt zu anderen (falls vorhanden) einen Mund-Nasenschutz tragen. (Quelle RKI)

Robert-Koch-Institut

Was müssen Reiserückkehrer aus Risikogebieten beachten?

Einreisende aus Risikogebieten sind seit dem 8. August 2020 laut einer Verordnung des Bundesministeriums für Gesundheit zu einem Corona-Test verpflichtet. 

Die Bestimmungen der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung bleiben davon unberührt. Jeder, der sich in den 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten hat, ist verpflichtet, sich nach der Einreise zu isolieren und sich bei der zuständigen Gesundheitsbehörde zu melden und die Aufenthaltsadresse anzugeben.

Der Test erfolgt nach der Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt meist beim Hausarzt und kann seit dem 15. September innerhalb von zehn Tagen kostenlos durchgeführt werden. Es gibt dafür mehrere Möglichkeiten, unter anderem kann ein Test vor der Einreise nach Deutschland stattfinden, das Ergebnis darf aber nicht älter als 48 Stunden sein. Des Weiteren gibt es Teststationen an Flughäfen sowie eine Teststelle im Klinikum Chemnitz (Montag bis Freitag 16:00 bis 19:00 und Sonntag von 09:00 bis 12:00 im Haus 11 Bürgerstraße 2, Klinikum Chemnitz gGmbH).

Die Testcenter an den sächsischen Autobahnen wurden zum 15. September geschlossen.

Die Meldung beim Gesundheitsamt ist aber in jedem Fall erforderlich, auch wenn der Test bereits am Flughafen erfolgt ist.

Die Testung in der Teststelle Chemnitz kann nur mit einer vorher ausgegebenen Codierung des Gesundheitsamtes erfolgen.

Quarantänepflicht heißt, Einreisende sind verpflichtet, sich unverzüglich in ihre Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. In dieser Zeit ist es den Personen nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören und einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Die Quarantänemaßnahmen enden mit dem Vorliegen eines negativen Testergebnis. Der Reisende kann bis 14 Tage nach der Einreise unter Beobachtung des Gesundheitsamtes gestellt werden.

Mehr dazu kann auf der Informationsseite für Einreisende des Freistaates Sachsen nachgelesen werden.

Gleichzeitig sind sie verpflichtet, beim Auftreten von Krankheitssymptomen das Gesundheitsamt unverzüglich zu informieren. 

Die Einstufung eines Staates oder einer Region als Risikogebiet erfolgt durch die Bundesregierung und wird durch das Robert-Koch-Institut veröffentlicht.

Kontakt zum Gesundheitsamt:
E-Mail: reiserueckkehrer@landkreis-mittelsachsen.de  
Bürgertelefon: 03731 799‐6249
(Montag, Mittwoch, Freitag: 09:00 bis 12:00 Uhr,
Dienstag und Donnerstag 09:00 bis 12:00 Uhr sowie 13:00 bis 16:00 Uhr)

Amtliche Bekanntmachungen des Freistaates Sachsen

Was gilt für Rückkehrer aus Nicht-Risikogebieten?

Die Möglichkeit zur kostenlosen Testung für Einreisende aus Nicht-Risikogebieten ist zum Ende der sommerferienbedingten Reisezeit mit dem 15. September 2020 beendet. Freiwillige (kostenpflichtige) Testungen sind aber möglich – das geht beim Hausarzt, auf den Flughäfen in Dresden und Halle/Leipzig  oder in der Teststelle im Klinikum Chemnitz. Die Testcenter an den sächsischen Autobahnen wurden zum 15. September geschlossen.

Eine Meldung beim Gesundheitsamt über die Einreise ist für Rückkehrer aus Nicht-Risikogebieten nicht nötig.

Die Einstufung eines Staates oder einer Region als Risikogebiet erfolgt durch die Bundesregierung und wird durch das Robert-Koch-Institut veröffentlicht.

Mehr dazu kann auf der Informationsseite für Einreisende des Freistaates Sachsen nachgelesen werden.

Wo kann ich mich testen lassen?

Testungen, insbesondere solche ohne klinische Indikation (symptomfreie Personen) können generell über die Hausarztpraxen vorgenommen werden. Aus Infektionsschutzgründen ist es weiterhin notwendig, sich dafür vorab in den Praxen telefonisch anzumelden. An Wochenenden kann der kassenärztliche Bereitschaftsdienst unter Telefon 116 117 kontaktiert werden.

Reiserückkehrer aus Risiko- und Nicht-Risikogebieten können sich zudem von Montag bis Freitag 16:00 bis 19:00 und Sonntag von 09:00 bis 12:00 im Haus 11 Bürgerstraße 2, Klinikum Chemnitz gGmbH testen lassen. 

Für die Testung im Klinikum Chemnitz erhalten Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Gesundheitsamt eine Codierung, die sie in der Teststelle vorlegen müssen.

Außerdem bestehen Testmöglichkeiten beispielsweise auf den Flughäfen in Dresden und Halle/Leipzig.

Unabhängig davon kann sich jede Bürgerin und jeder Bürger als Selbstzahler freiwillig auf das Virus testen lassen – auch wenn keine Symptome vorhanden sind.

Gibt es kostenlose Testmöglichkeiten für bestimmte Berufsgruppen?

Seit dem 31. August können sich ausgewählte Berufsgruppen in Pflege- und Betreuungseinrichtungen ohne Symptome nach Reiserückkehr aus dem Inland vor Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit einmalig kostenlos auf das Corona-Virus testen lassen. Die Regelung ist zunächst bis zum 30. September 2020 geplant. Der Freistaat Sachsen übernimmt die Kosten für den Test im Rahmen der Testkonzeption. Der Test erfolgt beim Hausarzt unter Vorlage eines Berechtigungsscheins.

Mehr dazu unter www.coronavirus.sachsen.de.

Aus welchem Grund müssen Kontaktpersonen 14 Tage in Quarantäne?

Ziel ist, Kontaktpersonen von labordiagnostisch bestätigten Infektionsfällen möglichst lückenlos zu identifizieren und ihren Gesundheitszustand für die maximale Dauer der Inkubationszeit, die 14 Tage beträgt, in häuslicher Quarantäne zu beobachten. In dieser Zeit ist das Gesundheitsamt mit den Betroffenen im telefonischem Kontakt, um den Gesundheitszustand zu verfolgen und rasch zu handeln, falls Symptome auftreten sollten. Personen, auch die im selben Haushalt leben, sollten möglichst engen Körperkontakt vermeiden. Kontaktoberflächen wie Tische oder Türklinken sowie WCs und Bad-Armaturen sollten regelmäßig mit Haushaltsreiniger gereinigt werden. Zudem gelten die allgemeinen Regeln, um sich vor einer Ansteckung zu schützen.

Welche Mittel sind geeignet für Desinfektionsmaßnahmen?

Zur chemischen Desinfektion sind Mittel mit nachgewiesener Wirksamkeit, mit dem Wirkungsbereich „begrenzt viruzid" (wirksam gegen behüllte Viren), „begrenzt viruzid PLUS" oder „viruzid" anzuwenden. 

(Quelle: RKI)

Wie kann sich jeder Einzelne vor einer Ansteckung schützen?

Durch die Einhaltung einfacher Hygieneregeln: „Intensives Händewaschen mit Seife reicht schon. Wir empfehlen, das Händeschütteln zu vermeiden und sich nicht ins Gesicht zu fassen, gerade wenn man draußen ist und die Hände nicht gewaschen sind“, so Mittelsachsens Amtsärztin Dr. Annelie Jordan. Zudem gelte es, die Ansteckung anderer Personen durch Tröpfchen, welche beim Husten oder Niesen entstehen, zu verringern. „Das heißt, in die Armbeuge oder ein Taschentuch niesen beziehungsweise husten“, erläutert Jordan. Außerdem sollte nach Möglichkeit Abstand von möglichen Erkrankten von ein bis zwei Metern gehalten werden. Dringend empfohlen wird, im öffentlichen Raum und insbesondere bei Kontakt mit Risikopersonen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, um für sich und andere das Risiko von Infektionen zu reduzieren. Verpflichtend ist das Tragen dieser Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften des Einzelhandels und beim Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel.

Existiert eine Schutzimpfung?

Nein

Können sich Haus- und Nutztiere mit dem Coronavirus infizieren?

Nach den neusten Risikoeinschätzungen des Friedrich-Löffler-Institutes (FLI) zählen Katzen und Frettchen zu den von SARS-CoV-2 empfänglichen Tieren. Diese Erkenntnisse ergaben sich aus vereinzelten Virus- beziehungsweise Antikörpernachweisen bei Katzen beziehungsweise Tigern in China, Belgien und den USA.

Bei einer eigenen Laborstudie des FLI konnte die Übertragungsmöglichkeit des Virus auf Frettchen nachgewiesen werden. Bisherige Erfahrungen aus Deutschland und anderen Ländern zeigen aber, dass bisher unsere Haustiere bei der Infektion des Menschen keine Rolle gespielt haben.

Durch diese neuen Erkenntnisse sind jedoch die Hinweise des FLI zum Umgang mit empfänglichen Haustieren, also Katzen und Frettchen angepasst worden. Es sollte ein enger Kontakt zwischen der SARS-CoV-2-positiv getesteten Person und dem Haustier vermieden werden. Eine Testung von Haustieren auf SARS-CoV-2 ist möglich. Es sollte aber immer mit dem behandelnden Tierarzt abgesprochen werden ob dies sinnvoll ist.  

Mehr Informationen dazu stellt das Friedrich-Löffler-Insititut bereit.

Kitas, Schulen & Bildung

Welche Regelungen gelten für Kindertageseinrichtungen und Schulen?

Schulen, Kinderkrippen, Kindergärten und die Kindertagespflege arbeiten wieder im Regelbetrieb mit konsequent einzuhaltenden Corona-Schutzmaßnahmen.

Seit dem 31. August gilt die Allgemeinverfügung des Freistaates zur Regelung des Betriebes von Kindertageseinrichtugen und Schulen. Demnach gilt, wer sich innerhalb der vergangenen 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten hat, darf Kindertageseinrichtungen, Einrichtungen der Kindertagespflege und Schulen nur mit einem negativen Corona-Test betreten. 

Für Schulen gilt die Schulbesuchspflicht. In Kindertagesstätten sind Eltern verpflichtet, gegenüber der Einrichtung zu erklären, dass ihr Kind kein typisches Corona-Krankheitssymptom aufweist. Ebenso ist in Horten eine schriftliche Erklärung zum Gesundheitszustand des Kindes abzugeben. Alle einrichtungsfremden Personen, wie etwa Eltern, müssen beim Betreten dieser Einrichtungen stets eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. 

Schulische Veranstaltungen, wie beispielsweise, besondere Bildungsangebote, Prüfungen, Konsultationen, Elternabende oder Elterngespräche sind unter Einhaltung der allgemeinen Hygienebestimmungen sowie nach Maßgabe bestimmter Regelungen entsprechend der vorgenannten Allgemeinverfügung zulässig.

Informationen gibt es auch im Internetauftritt des Freistaates Sachsen im Bereich SMK-Blog oder unter www.coronavirus.sachsen.de.

Amtliche Bekanntmachungen des Freistaates Sachsen

Wie ist mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern in der Kindertagesbetreuung und in Schulen umzugehen?

Das Gesundheitsministerium und das Kultusministerium haben eine Handlungsempfehlung für Eltern, Lehrer und Erzieher zur Verfügung gestellt. Daraus kann abgelesen werden wann ein Arzt aufgesucht werden muss oder bei welchen allgemeinen und unspezifischen Symptomen der Schul- oder Kitabesuch noch möglich ist.

Wer sich innerhalb der vergangenen 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten hat, darf Kindertageseinrichtungen, Einrichtungen der Kindertagespflege und Schulen nur mit einem negativen Corona-Test betreten. Alle einrichtungsfremden Personen, wie etwa Eltern, müssen bei Betreten dieser Einrichtungen stets eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Das sieht die Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebs von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen vor, die am 31. August in Kraft trat und bis zum 21. Februar 2021 gelten wird.

Werden Verdienstausfälle wegen Kinderbetreuung entschädigt?

Seit 31. März 2020 nimt die Landesdirektion Anträge auf Entschädigung wegen Verdienstausfall entgegen, wenn die Kinderbetreuungseinrichtung oder Schule wegen der Corona-Pandemie geschlossen wurde. Die Entschädigung wird gewährt, wenn die Sorgeberechtigten ihrer Tätigkeit infolge der Schließung nicht weiter nachgehen konnten und für die Kinder eine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit nicht verfügbar ist.

Auch Selbstständige können diese Regelung für sich in Anspruch nehmen. Die Entschädigung wird für die zu betreuenden Kinder gewährt, wenn diese das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Erstattung kann jedoch auch erfolgen, wenn das zu betreuende Kind älter als zwölf Jahre ist, aber behindert und auf Hilfe angewiesen ist.

Die Entschädigung ist auf längstens sechs Wochen beschränkt. Sie erfolgt in Höhe von 67 Prozent des Netto-Arbeitsentgeltes. Für einen vollen Monat jedoch wird höchstens ein Betrag von 2.016 Euro gewährt. Im Übrigen kann pro Familie nur ein Antrag gestellt werden.

Vom Beginn der siebenten Woche an wird die Entschädigung in Höhe des Krankengeldes gewährt.

Die Entschädigung kann unter anderem durch Zuverdienste aus Ersatztätigkeiten oder Leistungen der Arbeitslosenversicherung in ihrer Höhe gemindert werden.

Alle Details zur Antragstellung sowie die erforderlichen Antragsformulare gibt es auf der Internetseite der Landesdirektion Sachsen im Portal Inneres, Soziales und Gesundheit, Bereich Infektionsschutz.

Öffentliche Infrastruktur & Kultur

Welche Beschränkungen gibt es für den Einzelnen?

Weiterhin bestehen bleibt die allgemeine Vorschrift des Freistaates Sachsen, die physischen sozialen Kontakte zu minimieren, einen Mindestabstand von 1,50 Meter zu anderen Menschen einzuhalten, im Nahverkehr, im Einzelhandel und in weiteren konkret bestimmten Institutionen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und die allgemeinen Hygieneregeln einzuhalten, um eine Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 zu verhindern.

Private Zusammenkünfte in eigener Häuslichkeit sind ohne Begrenzung der Personenzahl zulässig. Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind nur zulässig

  • allein und
  • mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes,
  • in Begleitung der Partnerin oder des Partners sowie
  • mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht und
  • mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes oder
  • mit bis zu zehn weiteren Personen.

Familienfeiern (unter anderem Hochzeiten, Geburtstage, Trauerfeiern, Jubiläumsfeiern, Schulanfangs- oder Schulabschlussfeiern) in Gaststätten oder von Dritten überlassenen voneinander abgetrennten Räumlichkeiten sind mit bis zu 100 Personen aus dem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis zulässig. Betriebs- und Vereinsfeiern sind mit bis zu 50 Personen erlaubt. 

Die Hygieneregelungen des Freistaates Sachsen sollen eingehalten werden.

Amtliche Bekanntmachungen des Freistaates Sachsen

Welche Regelungen gibt es beim Sport?

Mit der Corona-Schutz-Verordnung ermöglicht der Freistaat Sachsen weitgehend die Öffnung, die Nutzung und den Besuch von Sportstätten sowie die Durchführung von Veranstaltungen. Demnach sind Sportwettkämpfe mit Publikum bis 1000 Personen wieder zulässig – mit genehmigten Hygienekonzept. Wettkämpfe im Breiten- und Vereinssport mit bis zu 50 Besuchern benötigen kein genehmigtes Hygienekonzept. Ab 1. September dürfen Groß- und Sportveranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern stattfinden, wenn eine datenschutzkonforme und datensparsame Kontaktverfolgung möglich ist und ein auf die Veranstaltungsart bezogenes Hygienekonzept vorliegt. 

Mehr zu den Hygieneauflagen des Freistaates Sachsen kann in der Allgemeinverfügung zur Anordnung von Hygieneauflagen nachgelesen werden.

Auf der Internetseite des Kreissportbundes Mittelsachsen e. V. gibt es einen Überblick zu den Hygiene-Empfehlungen. Dort sind Musteraushänge für Sportstätten und Musterbelehrungen für Corona-Verhaltensregeln zur Verwendung zusammengestellt. Diese sind jedoch unbedingt mit den entsprechenden Vorgaben und Hygienekonzepten der jeweiligen Fachverbände, Kommunen und Sportstättenbetreiber abzugleichen und gegebenenfalls anzupassen.

Amtliche Bekanntmachungen des Freistaates Sachsen

Wo sind Hinweise für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu finden?

Für Fachkräfte und Unternehmen werden komprimierte Informationen auf der Internetseite www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de bereitgestellt und regelmäßig aktualisiert.

www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de

Welche Einrichtungen und Geschäfte dürfen öffnen?

HINWEIS: Das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung beim Aufenthalt in Geschäften des Einzelhandels ist verpflichtend.

Nach der Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates können beispielsweise Theater, Musiktheater, Kinos, Konzerthäuser, Konzertveranstaltungsorte und Opernhäuser, Messen, Freibäder, Thermen und Saunen sowie Freizeit und Vergnügungsparks öffnen, sofern ein von der kommunalen Behörde genehmigtes Hygienekonzept vorliegt. Angebote in Literaturhäusern, Kleinkunst-Spielstätten, Soziokultur und Gästeführungen sind ebenso möglich. In Theatern, Kinos, Opern, Kongresszentren, Kirchen, Musikclubs und Zirkussen kann der Mindestabstand verringert werden, wenn es eine verpflichtende Kontaktverfolgung und ein genehmigtes Hygienekonzept gibt. Organisierte Tanzveranstaltungen von Tanzschulen und -vereinen sind wieder möglich, ebenso Ferienlager mit entsprechenden Hygienekonzepten.

Geöffnet und besucht werden dürfen Einrichtungen für Fachberatungen im sozialen und psychosozialen Bereich, Seniorentreffpunkte und Angebote der Kinder- und Jugendarbeit, wenn ein mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmtes Konzept zur Hygiene vorliegt sowie professionellen Betreuung sichergestellt ist. 

Auch Fitness- und Sportstudios, Freibäder, Spielbanken, Spielhallen, Wettannahmestellen sowie Freizeit- und Vergnügungsparks, sofern ein genehmigtes Hygienekonzept vorliegt, dürfen wieder öffnen. Die Nutzung von Sportstätten im Innen- und Außenbereich ist wieder zulässig, wenn die durch die Allgemeinverfügung des Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vorgegebenen Hygienevorschriften beachtet werden. Dies gilt auch für die Vorbereitung und Durchführung von Sportwettkämpfen. 

Gaststätten, Hotels und Pensionen sowie Hotels und Beherbungsbetriebe dürfen wieder öffnen, wenn Hygiene- und Schutzvorschriften eingehalten werden. Die zuständige kommunale Behörde kann das Hygienekonzept auf seine Einhaltung überprüfen. Auch der Betrieb von Einzelhandelsgeschäften ist wieder ohne Reduzierung der Verkaufsfläche erlaubt. 

Jahrmärkte und Volksfeste mit genehmigtem Hygienekonzept mit maximal 1000 Besuchern können stattfinden. Ab 1. September auch mit über 1000 Personen, sofern eine datenschutzkonforme Kontaktverfolgung möglich ist.

Die Öffnung von Prostitutionsstätten bleibt weiterhin verboten, es sei denn, es handelt sich um die entgeltliche Erbringung sexueller Dienstleistungen ohne Geschlechtsverkehr mit genehmigtem Hygienekonzept sowie Nachverfolgungsauflagen. 

Amtliche Bekanntmachungen des Freistaates Sachsen

Gilt der reguläre Fahrplan für Busse und Züge im ÖPNV?

HINWEIS: Das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung bei der Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs ist verpflichtend.

REGIOBUS, die City-Bahn, die Freiberger Eisenbahn sowie die Mitteldeutsche Regiobahn fahren seit Anfang Mai nach Normalfahrplan. 

Durch die erweiterten Corona-Regelungen können die Service-Dienstleistungen der Mitteldeutschen Regiobahn wieder regulär angeboten werden. Aufgrund der eingeführten Schutzmaßnahmen verkaufen die Zugbegleiter wie gewohnt Fahrscheine in den Zügen. Die Mitarbeiter in den Kundencentern und den Partneragenturen stehen ebenfalls wieder für Fahrscheinverkäufe und persönliche Beratung zur Verfügung. Es gelten die gewohnten Öffnungszeiten – lediglich einige Partneragenturen öffnen noch zu leicht eingeschränkten Zeiten.

In Reisebussen muss ein Mund- und Nasenschutz nur dann getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann.

Wann muss ich einen Mundschutz tragen und die Abstandsregeln einhalten?

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, in Reisebussen und bei regelmäßigen Fahrdiensten zum Zwecke des Transportes von Menschen mit Behinderungen oder pflegebedürftigen Menschen zwischen dem Wohnort/der Wohnstätte und Einrichtungen sowie beim Aufenthalt in Geschäften und Läden verpflichtend.

Nach der Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates bleiben die allgemeinen Vorschriften, 

  • die physischen sozialen Kontakte zu minimieren,
  • einen Mindestabstand von 1,50 Meter zu anderen Menschen einzuhalten,
  • bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, regelmäßigen Fahrdiensten zum Zwecke des Transportes von Menschen mit Behinderungen oder pflegebedürftigen Menschen zwischen dem Wohnort/der Wohnstätte und Einrichtungen und beim Aufenthalt in Geschäften und Läden sowie in weiteren konkret bestimmten Institutionen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen
  • sowie die allgemeinen Hygieneregeln einzuhalten,

um eine Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 zu verhindern, bestehen. 

WICHTIG: Man sollte diesen Mundschutz nach wenigen Stunden wechseln und er muss bei 60 Grad waschbar sein, denn bei dieser Temperatur sterben die Viren ab. Es sollte nach Möglichkeit nichts Gestricktes als Mundschutz verwendet werden.

ANMERKUNG: Einrichtungen und Institutionen könnten für sich entscheiden, dass man diese Räumlichkeiten nur mit Mundschutz betreten kann.

Amtliche Bekanntmachungen des Freistaates Sachsen

Welche Regelungen gelten für Veranstaltungen und Versammlungen?

Die Öffnung von Einrichtungen, Sportstätten, Gastronomie, Hotels, Beherbergungsstätten, Geschäften und Läden oder Angeboten für den Publikumsverkehr sowie Veranstaltungen sind unter Einhaltung der Hygieneregeln erlaubt.

Neben Familienfeiern mit bis zu 100 Personen sind seit 18. Juli nun auch Betriebs- und Vereinsfeiern bis zu 50 Personen erlaubt. Jahrmärkte und Volksfeste mit genehmigtem Hygienekonzept mit maximal 1000 Besuchern können stattfinden. Ab 1. September auch mit über 1000 Personen, sofern eine Kontaktverfolgung möglich ist.

Weihnachtsmärkte werden wie Jahrmärkte und Volksfeste mit einem genehmigten Hygienekonzept erlaubt. Großveranstaltungen und Sportveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern dürfen stattfinden, sofern eine datenschutzkonforme und datensparsame Kontaktverfolgung möglich ist und ein genehmigtes, auf die Veranstaltungsart bezogenes Hygienekonzept vorliegt. Wettkämpfe im Breiten- und Vereinssport mit bis zu 50 Besuchern benötigen kein genehmigtes Hygienekonzept.

Versammlungen nach dem Versammlungsrecht sind erlaubt, wenn der Veranstalter sicherstellt, dass die Teilnehmer während der gesamten Versammlung den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten, die Teilnehmer eine Mund-Nasen-Bedeckung verwenden und durch die Einhaltung von Sicherheitsabständen zwischen der Versammlung und dem sonstigen öffentlichen Raum der Schutz der übrigen Bevölkerung beachtet wird.

Mehr dazu kann in der Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen zur Anordnung von Hygieneauflagen nachgelesen werden.

Amtliche Bekanntmachungen des Freistaates Sachsen

Sind private Feiern wieder möglich?

Private Zusammenkünfte in eigener Häuslichkeit sind ohne Begrenzung der Personenzahl nach der Sächsischen Corona-Schutz-Verordung erlaubt.

Familienfeiern wie unter anderem Hochzeiten, Geburtstage, Trauerfeiern, Jubiläumsfeiern, Schulanfangs- oder Schulabschlussfeiern jeglicher Art in Gaststätten oder angemieteten Räumlichkeiten sind mit bis zu 100 Personen aus dem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis zulässig. Die Hygieneregelungen sollen aber eingehalten werden.

Neben Familienfeiern mit bis zu 100 Personen sind auch Betriebs- und Vereinsfeiern bis zu 50 Personen erlaubt.

Amtliche Bekanntmachungen des Freistaates Sachsen

Können Angehörige im Krankenhaus oder Pflegeheim besucht werden?

Erlaubt sind Besuche in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern und Rehakliniken, Wohngemeinschaften von Menschen mit Behinderungen, Werkstätten für behinderte Menschen sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Diese Einrichtungen sind nach Sächsischer Corona-Schutz-Verordnung jedoch verpflichtet, im Rahmen eines Hygieneplans oder eines eigenständigen Konzepts den Besuch und das Betreten und Verlassen der Einrichtungen zu regeln.

Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheime sowie Krankenhäuser müssen ihre Besuchsregelungen an das aktuelle regionale Infektionsgeschehen anpassen. Die Regelungen müssen in einem angemessenen Verhältnis zwischen dem Schutz der versorgten Personen und deren Persönlichkeits- und Freiheitsrechten stehen. Mehr dazu regelt die seit 1. September gültige Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen zur Anordnung von Schutzmaßnahmen an Krankenhäusern.

Amtliche Bekanntmachungen des Freistaates Sachsen

Was müssen Pflegedienste beachten? Welche Empfehlung gibt das Gesundheitsamt?

Das Landratsamt erreichen von Pflegediensten und von Angehörigen der zu Pflegenden zahlreiche Anfragen. Sie reichen von Schutzausrüstung, über deren Anwendung bis hin zu Krankheitsfällen und einer drohenden Betriebseinstellung.

Grundsätzlich verweist das Gesundheitsamt auf die Richtlinien des Robert-Koch-Instituts. Dieses hat drei verschiedene Empfehlungen für diesen Bereich im Internet veröffentlicht:

Nach diesen Richtlinien arbeitet das Gesundheitsamt. Bei den Hinweisen zu den Optionen zum Management von Kontaktpersonen unter Personal muss das Gesundheitsamt mit der Einrichtung oder dem ambulanten Pflegedienst individuell die Situation besprechen und Auflagen festlegen. Für das Robert-Koch-Institut und dadurch folglich für das Gesundheitsamt ist die Kontaktintensität entscheidend.

Zur Versorgung des medizinisch-pflegerischen Personals mit persönlicher Schutzausrüstung (PSA) werden dem Landkreis Mittelsachsen in unregelmäßigen Lieferungen notwendige Artikel zur Weitergabe an die Bedarfsträger bereitgestellt. Mehr dazu kann unter Schutzausrüstung bestellen im Internetauftritt des Landkreises nachgelesen werden.

Wie steht es um den Grenzverkehr nach Tschechien und Polen?

Für Personen, die aus einem Risikogebiet (gemäß Robert-Koch-Institut) nach Sachsen einreisen, gilt die Pflicht zur Testung, zur sofortigen häuslichen Absonderung und zur Meldung beim Gesundheitsamt am Wohn- beziehungsweise Aufenthaltsort. Mit der Erklärung der tschechischen Hauptstadt Prag zum Risikogebiet unterliegen auch Grenzpendler, die sich beruflich zwischen Prag und Sachsen bewegen, diesen Regelungen.

Seit dem 12. September gibt es für diese Personengruppe sowie für Diplomaten eine Ausnahmeregelung. Die Sächsische Quarantäne-Verordnung wurde dafür entsprechend angepasst. 

Die Ausnahmeregelung gilt im Einzelnen für: Personen, die regelmäßig die Grenze zwischen Wohnort und Arbeitsstätte überqueren (Grenzpendler) oder die für einen begrenzten Zeitraum zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst oder aus sozialen Gründen in das Bundesgebiet einreisen. Zudem für Personen, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung, die Pflege diplomatischer und konsularischer Beziehungen, die Funktionsfähigkeit von Volksvertretung, Regierung und Verwaltung des Bundes, der Länder und Kommunen, die Funktionsfähigkeit der Organe der Europäischen Union und internationaler Organisationen zwingend notwendig ist.

Zum Grenzverkehr nach Polen gibt es derzeit keine Einschränkungen.

Mehr Informationen unter www.coronavirus.sachsen.de.

Beratungsstelle des Freistaates Sachsen für ausländische Beschäftigte

Hilfen

An wen kann ich mich wenden bei Konflikten mit Familienangehörigen?

In Mittelsachsen gibt es drei Träger der Familienberatungssstellen, die ihre Leistungen anbieten. Beratungsthemen sind dabei zunehmend Beziehungskrisen zwischen Eltern, aber auch Existenzängste und finanzielle Nöte in der aktuellen Situation. Für Beratungen stehen die Familienberatungsstellen unter nachfolgenden Kontaktdaten zur Verfügung.

Diakonie Freiberg

E-Mail famber@diakonie-freiberg.de
Telefon 03731 482-100

Öffnungszeit:
Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 12:00 und 13:00 bis 18:00 Uhr 
Freitag von 08:00 bis 14:00 Uhr

Diakonie Rochlitz

E-Mail familienberatung@diakonie-rochlitz.de 

  • Mittweida: Telefon 03727 9967530
  • Rochlitz: Telefon 03737 493131, 03737 493125
  • Burgstädt: Telefon 03724 15870
  • Frankenberg: Mittwoch und Freitag unter Telefon 037206 880443.
Volkssolidarität Döbeln

E-Mail eb-doebeln@volkssoli-doebeln.com
Telefon 03431 574764 

Wer kann mir bei Depressionen oder Persönlichkeitsstörungen helfen?

Aus dem Gefühl räumlicher Isolation können auch emotionale Krisen entstehen. In Mittelsachsen gibt es hierfür mehrere Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen sowie Suchtberatungsstellen, die der Landkreis unterstützt. Folgende Beratungsstellen können Interessierte anrufen:

Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen
  • Döbeln, Telefon  03431 678794,  
    Öffnungszeit: Mo – Fr 10:00 – 18:00 Uhr

  • Waldheim/Leisnig, Telefon 0172 3799872,
    Öffnungszeit: Mo – Fr 10:00 – 18:00 Uhr

  • Freiberg, Telefon 03731 482210,
    Öffnungszeit: Mo – Do 09:00 - 16:00 Uhr, Fr 08:00 – 14:00 Uhr

  • Mittweida, Telefon 03727 659003,
    Öffnungszeit: Mo – Fr 09:00 – 18:00 Uhr

Suchtberatungs- und -behandlungsstellen
  • Döbeln: Telefon 03431 71 26 24,
    Öffnungszeit: Mo – Fr 09:00 – 12:00 Uhr, 13:00 – 16:00 Uhr

  • Freiberg: Telefon 03731 482 220,
    Öffnungszeit: Mo – Do 08:00 – 18:00 Uhr, Fr 08:00 – 14:00 Uhr

  • Mittweida: Telefon 03727 930 579,
    Öffnungszeit: Mo, Mi, Fr 08:00 – 13:00 Uhr, Di und Do 13:00 – 18:00 Uhr

Der Sozialpsychiatrische Dienst (SpDi) des Gesundheitsamtes berät außerdem zu Behandlungs- und Hilfsmöglichkeiten. Über die Telefonnummer 03731 799-6961 kann eine Vermittlung zu diesem Dienst erfolgen.

Weitere Ansprechpartner gibt es im Flyer des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Landkreises. 

Wer kann mich bei der Lösung finanzieller Probleme unterstützen?

Bei Problemen sind die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Schuldnerberatungsstellen sind in Freiberg, Flöha, Mittweida, Döbeln und Rochlitz telefonisch, per E-Mail oder per Post erreichbar:

Wer kann mich aufgrund meiner Behinderung beraten?

Die Behindertenberatungsstellen in Rochlitz, Freiberg und Flöha sind weiterhin erreichbar. Sie haben ihren Besucherverkehr, wie andere Institutionen eingestellt. Direkte Kontakte gibt es nur bei dringenden Notfällen und dann unter der Beachtung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen.  

Wo erhalte ich als gewaltbetroffene Frau Hilfe?

Der Landkreis Mittelsachsen verfügt über eine Frauenschutzeinrichtung. Die Mitarbeiterinnen der Einrichtung sind auch in Corona-Zeiten unter der bekannten Rufnummer 03731 22561 erreichbar und sichern die Begleitung von gewaltbetroffenen Frauen ab. 

Mehr dazu auch unter www.frauenschutzhaus-freiberg.de

Es steht außerdem 24 Stunden am Tag folgende kostenfreie Rufnummer zur Verfügung:
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 08000 116 016

Wie kann ich anderen helfen?

Für Engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich in der aktuellen Lage rund um den Coronavirus einbringen wollen, wurde die Helfer-Website www.teamsachsen.de der Koordinierungsstelle der Sächsischen Hilfsorganisationen ins Leben gerufen.

Das „TEAM SACHSEN“ bietet die Möglichkeit, sich mit eigenen Stärken und individuellen Zeitbudgets einzubringen und zu engagieren. Hierfür ist eine Registrierung über die Helfer-Website erforderlich. Bitte registrieren Sie sich nur, wenn Sie noch nicht in Strukturen einer Hilfsorganisation integriert sind, die im Katastrophenfall zum Einsatz kommen können.

Zusätzlich gibt es einen Onlinekurs zum Thema Hygiene- und Desinfektionsschulung. Dieser steht jeder Bürgerin und jedem Bürger zur Verfügung unabhängig davon, ob sie oder er sich im „Team Sachsen" engagieren möchten.

Auch der Abruf von Hilfe kann über diese Koordinierungsstelle erfolgen. Individuelle Hilfegesuche unter anderem auch von Privatpersonen können an das TEAM SACHSEN über die Webseite https://teamsachsen.de/start/formulare/hilfegesuch.html gerichtet werden. Eine Registrierung ist erforderlich.

Kontakt:
TEAM SACHSEN
E-Mail ich-brauche-hilfe@teamsachsen.de 
Telefon 0351 4678-150
Internet https://teamsachsen.de/start/startseite.html

Verfahren & Anliegen an die Behörde

Ist die Abfallentsorgung sichergestellt?

Die Entsorgung der Abfälle (Rest-, Bio-, Papier- und Verpackungsabfall) sowie die Abholung des Sperrmülls (für den bereits Termine vergeben wurden) erfolgt bis auf Weiteres wie bisher. Bitte stellen Sie Ihre Abfallbehälter am Vorabend des Entsorgungstages bereit.

Seit 21. April hat das Problemstoffmobil seine Tour im Landkreis Mittelsachsen wieder aufgenommen. Die Standzeiten- und Standorte entnehmen Interessierte dem bisherigen Tourenplan im Abfallkalender und auf www.ekm-mittelsachsen.de. Die entfallenen Termine können leider nicht nachgeholt. Die Sommer- und Herbsttermine sollen aber wie gewohnt durchgeführt werden. Das Zwischenlager für Sonderabfall – FNE in Freiberg ist seit 20. April geöffnet. Die Öffnungszeiten sind im aktuellen Abfallkalender auf Seite 21 und auf www.problemabfaelle.de veröffentlicht.

Auch die Wertstoffhöfe können sind wieder geöffnet. Die EKM bittet den Anweisungen des Fachpersonals vor Ort zu folgen und die Hygienehinweise beziehungsweise Mindestabstände einzuhalten.

Die aktuellsten Informationen zur Abfallentsorgung im Landkreis Mittelsachsen können auf der Internetseite der EKM Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen GmbH unter „Aktuelles“ nachgelesen oder telefonisch unter 03731 2625-0, -41, -42 oder -44 erfragt werden.

www.ekm-mittelsachsen.de

Hat die Corona-Krise Auswirkungen auf meinen laufenden Bauantrag?

Das Staatsministerium für Regionalentwicklung hat die Corona-Krise mit Hinweisschreiben vom 18. März 2020 als wichtigen Grund für eine Verlängerung aller baurechtlichen Antragsverfahren eingestuft. Es kann zu Verzögerungen in der Bearbeitung kommen. Das Referat Bauantragsbearbeitung ist jedoch bemüht im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen möglichst unbürokratisch und schnell zu entscheiden.

Bei Fragen besteht die Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit dem Referat Bauantragsbearbeitung unter Telefon 03731 799-1951 oder -1914.

Referat Bauantragsbearbeitung

Wie geht es weiter mit meinem LEADER-Fördervorhaben?

Für Vorhaben, die über LEADER gefördert werden und die aufgrund der derzeitigen Ausnahmesituation nicht wie geplant durchgeführt werden können (zum Beispiel durch Schließung, Lieferstopp oder Personalausfall), erfolgt eine Prüfung des Einzelfalls unter Beachtung der Regelungen zur höheren Gewalt und außergewöhnlichen Umständen. Den Begünstigten sollen grundsätzlich keine Nachteile entstehen. Es besteht hierbei eine Anzeigepflicht mit der dafür geltenden Frist (siehe Nr. 11.8 der NBest-ELER): Der Fall höherer Gewalt oder außergewöhnlicher Umstände ist der Bewilligungsbehörde innerhalb von 15 Arbeitstagen nach dem Zeitpunkt, ab dem der Begünstigte hierzu in der Lage ist, schriftlich mitzuteilen.

Für Rückfragen und Erläuterungen (auch vorab) steht das Fachreferat unter Telefon 03731 799-1612 oder E-Mail poststelle.ile@landkreis-mittelsachsen.de zur Verfügung.

Referat Förderung Ländliche Entwicklung

Hat die Fahrerlaubnisbehörde geöffnet?

Der Zutritt zur Fahrerlaubnisbehörde, Straße des Friedens 9a in Döbeln, ist innerhalb der regulären Öffnungszeiten auch ohne Terminvereinbarung wieder möglich.

Grundvoraussetzung ist die Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln. Besucher müssen außerdem eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und den Erfassungsbogen zur gegebenenfalls erforderlichen Infektionskettenverfolgung ausfüllen. 

Innerhalb der regulären Öffnungszeiten des Landratsamtes werden keine Termine mehr vergeben, um die aufwendige Telefon-Terminvergabe in Bearbeitungskapazität wandeln zu können.

Zutritt zu den Wartebereichen wird unter Berücksichtigung der Abstandsregeln für die im Wartebereich möglichen Plätze gewährt. Das sind in der Hauptstelle Döbeln maximal neun Personen, Begleitpersonen müssen bitte vor dem Gebäude warten. Vor dem Gebäude ist unter Abstandswahrung eine Reihe zu bilden

Um die Zahl persönlicher Kontakte auch weiterhin gering zu halten, können Anträge auf Ersterteilung einer Fahrerlaubnis vorläufig auch per Post eingereicht werden. Die Fahrerlaubnisbehörde weist darauf hin, dass die Bearbeitung nur dann möglich ist, wenn die Unterlagen vollständig eingereicht werden und alle Unterschriften (auch die der Erziehungsberechtigten) vorhanden sind.

Hinweise zu den für die jeweilige Fahrerlaubnisklasse notwendigen Antragsunterlagen sind im Internetauftritt des Landratsamtes Mittelsachsen zu finden:

Bitte zusätzlich eine Ausweiskopie (Vorder- und Rückseite) des Antragstellers beilegen und eine E-Mail-Anschrift/Telefonnummer für eventuelle Rückfragen angeben. Des Weiteren müssen das Formular „Erklärung“ und das „Kontrollblatt“ ausgefüllt und unterschrieben mit übersandt werden.

Referat Fahrerlaubnisbehörde

Kann ich meinen Pkw noch an- oder ummelden?

Seit 25. Mai ist der Zutritt der Kfz-Zulassungsbehörde auch ohne vorab vereinbarten Termin erlaubt. Allerdings unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln. Es werden keine telefonischen Termine mehr vergeben. Online-Termine können weiterhin auf der Homepage unter Kfz-Zulassung (Button Kfz-Terminvorbereitung/Wunschkennzeichen) gebucht werden. Diese sind zwei Wochen im Vorlauf sichtbar. Online-Terminkunden melden sich weiterhin pünktlich zum vereinbarten Termin bei der Security.

Den Zutritt zu den Zulassungsstellen regeln Security-Mitarbeiter. Besucher müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und den Erfassungsbogen zur gegebenenfalls erforderlichen Infektionskettenverfolgung ausfüllen. Besucher ohne Online-Termin wenden sich für eine Wartemarke an die Security.

Zutritt zu den Wartebereichen wird unter Berücksichtigung der Abstandsregeln für die im Wartebereich möglichen Plätze gewährt. Das sind in Döbeln maximal acht Personen, in Freiberg 16 und in Mittweida 17. Begleitpersonen müssen vor dem Gebäude warten. Es wird darum gebeten, nicht dringliche Anliegen wie zum Beispiel die Zulassung von zusätzlichen Fahrzeugen, die aktuell nicht zwingend benötigt werden, zu verschieben.

Referat Kfz-Zulassungsbehörde

Gibt es Änderungen bei der Stabsstelle Ausländer- und Asylangelegenheiten?

Seit 2. Juni 2020 ist die Stabsstelle Ausländer- und Asylangelegenheiten mit Einschränkungen wieder für den Besucherverkehr geöffnet, vorrangig für den Stabsbereich Ausländerrecht:

  • Besucher erhalten nur Zugang zum Gebäude, wenn sie einen Termin vorweisen können.
  • Um größere Menschenansammlungen im Warteraum zu vermeiden, wird der Zugang zum Gebäude erst fünf Minuten vor dem vereinbarten Termin gewährt.
  • Die Anzahl der begleitenden Personen ist auf ein Mindestmaß zu beschränken.
  • Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes ist Pflicht.
  • Der Zugang zum Gebäude wird nur gewährt, wenn Sie keine Krankheitssymptome aufweisen.

Zusätzliche Hinweise für Besucher der Stabsbereiche Asylbewerberleistung und Koordination Unterbringung und Integration:

  • Soweit als möglich sollen Anliegen weiterhin telefonisch oder postalisch geklärt werden. Dies gilt insbesondere für die Abgabe von Anträgen (zum Beispiel auf Umverteilung, Krankenbehandlung, Bildung- und Teilhabe) oder Dokumenten (zum Beispiel Lohnbescheinigungen, Arbeitsvertrag, Mutterpass)
  • Termine in dringenden Angelegenheiten, die eine persönliche Vorsprache erforderlich machen, sind mit dem zuständigen Sachbearbeiter entweder telefonisch oder postalisch zu vereinbaren.

Hinweis:
Alle Amtlichen Bekanntmachungen des Freistaates Sachsen stehen über den nachfolgenden Link in mehreren Sprachen zur Verfügung: www.coronavirus.sachsen.de/amtliche-bekanntmachungen-uebersetzungen-5359.html

Stabsstelle Ausländer- und Asylangelegenheiten

Ich bin Jäger – kann ich jetzt noch jagen?

Die Einzeljagd ist möglich. Dabei müssen die allgemeinen Kontaktbeschränkungen nach der Sächsischen-Corona-Schutz-Verordnung eingehalten werden. Dies gilt für den Jagdbezirk in Sachsen, in dem die Einzeljagt ausgeübt wird.

Die Trichinellenuntersuchung findet derzeit im Landratsamt Mittelsachsen wie gewohnt statt. Die Proben sind in die an den Standorten in Mittweida, Freiberg beziehungsweise Döbeln vorhandenen Probenbriefkästen einzuwerfen. Die einzige Einschränkung ist, dass eine persönliche Übergabe nicht mehr erfolgt, da das Landratsamt für Besucherverkehr geschlossen ist.

Bei Fall- und Unfallwild von Schwarzwild muss weiterhin immer eine Beprobung mit Bluttupfern erfolgen. Die Übergabe erfolgt ebenfalls über die Probenbriefkästen. Sollten mehrere Stücken Fallwild an einem Ort beziehungsweise innerhalb kürzester Zeit aufgefunden werden, ist eine Absprache mit dem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) zum weiteren Vorgehen zwingend notwendig.

Referat Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt

Werden laufende Leistungen ausgezahlt (Grundsicherung, Blindengeld, Elterngeld)?

Aktuell ist das Landratsamt Mittelsachsen geöffnet, Besucher können die Behörde jedoch nur mit einer Terminvereinbarung betreten. Die Leistungen beispielsweise Grundsicherung oder Elterngeld werden wie gewohnt überwiesen.

Die Fachbereiche stehen auch weiterhin telefonisch und per E-Mail für Fragen zur Verfügung. 

Die Grundsicherung und die Hilfe zum Lebensunterhalt wird automatisch ohne weitere Beantragung fortgeführt. Eigentlich müssten diese Leistungen einmal im Jahr neu beantragt werden. Dies entfällt nun, wenn die Leistungen bis zum 31. Juli befristet sind. Damit werden die Hilfeempfänger entlastet und Wege zu verschiedenen Institutionen und somit Kontakte vermieden.

Landratsamt Mittelsachsen
Postadresse:
Frauensteiner Straße 43, 09599 Freiberg

Besucheradresse:
 
Am Landratsamt 3, 09648 Mittweida

Erreichbarkeit:
Bürgertelefon: 03731 799‐6249
Mo, Mi., Fr. 09:00 bis 12:00 Uhr
Di. und Do. 09:00 bis 12:00 Uhr sowie 13:00 bis 16:00 Uhr
E-Mail corona[at]landkreis-mittelsachsen.de

Information für Reiserückkehrer

Reiserückkehrer aus Risikogebieten sind verpflichtet, sich beim Gesundheitsamt zu melden. Bitte nutzen Sie hierfür die nachfolgende E-Mail-Adresse:
E-Mail reiserueckkehrer[at]landkreis-mittelsachsen.de oder melden Sie sich beim Bürgertelefon unter 03731 799‐6249

Gebärdentelefon

Fragen von Gehörlosen und Hörgeschädigten werden im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) per Videotelefonie im Internet – direkt und ohne zusätzliche Software beantwortet. Benötigt wird ein stationäres oder mobiles internetfähiges Endgerät
Bundesministerium für Gesundheit  

Erreichbarkeit
Mo. bis Do. 08:00 bis 18:00 Uhr
Fr. 08:00 bis 12:00 Uhr