Coronavirus


Labordiagnostisch bestätigte Nachweise des Coronavirus im Landkreis

Bestätigte Coronavirus-Nachweise in Mittelsachsen (28.10.2020, 13:00 Uhr) 866
Personen rechnerisch gesund zirka 471
Todesfälle gesamt 10
stationär behandelt 22
davon beatmet 3
Quaranträne 1302
Inzidenzwert nach Sozialministerium Sachsen (SMS) (Stand 27.10.2020, 12:30 Uhr) 56,9  

Nach Regionen:

Döbeln 142
Freiberg 454
                                                          Mittweida 270

Entwicklung des Infektionsgeschehens

Kalenderwoche 44

Datum 26. Okt. 27. Okt. 28. Okt. 29. Okt. 30. Okt. 31. Okt. 1. Nov.
Fälle gesamt 775 784 866        

 

Kalenderwoche 43

Datum 19. Okt. 20. Okt. 21. Okt. 22. Okt. 23. Okt. 24. Okt. 25. Okt.
Fälle gesamt 590 618 650 695 706 740 772

 

Kalenderwoche 42

Datum 12. Okt. 13. Okt. 14. Okt. 15. Okt. 16. Okt. 17. Okt. 18. Okt.
Fälle gesamt 485 498 505 519 540 562 588
 

Kalenderwoche 41

Datum 5. Oktober 6. Oktober 7. Oktober 8. Oktober 9. Oktober 10./11. Oktober
Fälle gesamt 439 441 448 454 459 476
 

Kalenderwoche 40

Datum 28. Sept. 29. Sept. 30. Sept. 1. Oktober 2. Oktober 3./4. Oktober
Fälle gesamt 423 425 428 432 435 439
 

Kalenderwoche 39

Datum 21. Sept. 22. Sept. 23. Sept. 24. Sept. 25. Sept. 26./27. Sept.
Fälle gesamt 390 395 400 406 413 420
 

Kalenderwoche 38

Datum 14. Sept. 15. Sept. 16. Sept. 17. Sept. 18. Sept. 19./20. Sept.
Fälle gesamt 371 371 381 388 389 389
 

Kalenderwoche 37

Datum 7. Sept. 8. Sept. 9. Sept. 10. Sept. 11. Sept. 12./13. Sept.
Fälle gesamt 342 347 353 354 362 371
 

Kalenderwoche 36

Datum 31. August 1. Sept. 2. Sept. 3. Sept. 4. Sept. 5./6. Sept.
Fälle gesamt 335 336 337 337 341 342
 

Kalenderwoche 35

Datum 24. August 25. August 26. August 27. August 28. August 29./30. August
Fälle gesamt 320 320 322 326 328 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 34

Datum 17. August 18. August 19. August 20. August 21. August 22./23. August
Fälle gesamt 311 311 312 312 316 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 33

Datum 10. August 11. August 12. August 13. August 14. August 15./16. August
Fälle gesamt 309 309 309 309 309 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 32

Datum 3. August 4. August 5. August 6. August 7. August 8./9. August
Fälle gesamt 308 308 309 309 309 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 31

Datum 27. Juli 28. Juli 29. Juli 30. Juli 31. Juli 1./2. August
Fälle gesamt 305 305 305 305 306 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 30

Datum 20. Juli 21. Juli 22. Juli 23. Juli 24. Juli 25./26. Juli
Fälle gesamt 304 304 304 304 304 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 29

Datum 13. Juli 14. Juli 15. Juli 16. Juli 17. Juli 18./19. Juli
Fälle gesamt 304 304 304 304 304 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 28

Datum 6. Juli 7. Juli 8. Juli 9. Juli 10. Juli 11./12. Juli
Fälle gesamt 304 304 304 304 304 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 27

Datum 29. Juni 30. Juni 1. Juli 2. Juli 3. Juli 4./5. Juli
Fälle gesamt 302 302 302 302 304 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 26

Datum 22. Juni 23. Juni 24. Juni 25. Juni 26. Juni 27./28. Juni
Fälle gesamt 298 298 298 298 302 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 25

Datum 15. Juni 16. Juni 17. Juni 18. Juni 19. Juni 20. Juni 21. Juni
Fälle gesamt 261 261 262 275 283 292 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 24

Datum 8. Juni 9. Juni 10. Juni 11. Juni 12. Juni 13. Juni 14. Juni
Fälle gesamt 260 260 260 260 260 260 261
 

Kalenderwoche 23

Datum 1. Juni 2. Juni 3. Juni 4. Juni 5. Juni 6. Juni 7. Juni
Fälle gesamt 256 256 259 259 259 259 260
 

Kalenderwoche 22

Datum 25. Mai 26. Mai 27. Mai 28. Mai 29. Mai 30. Mai 31. Mai
Fälle gesamt 256 256 256 256 256 256 256
 

Kalenderwoche 21

Datum 18. Mai 19. Mai 20. Mai 21. Mai 22. Mai 23. Mai 24. Mai
Fälle gesamt 255 255 256 256 256 256 256
 

Kalenderwoche 20

Datum 11. Mai 12. Mai 13. Mai 14. Mai 15. Mai 16. Mai 17. Mai
Fälle gesamt 252 252 252 255 255 255 255
 

Kalenderwoche 19

Datum 4. Mai 5. Mai 6. Mai 7. Mai 8. Mai 9. Mai 10. Mai
Fälle gesamt 251 251 251 251 251 251 251
 

Kalenderwoche 18

Datum 27. April 28. April 29. April 30. April 1. Mai 2. Mai  3. Mai
Fälle gesamt 245 247 247 251 251 251 251
 

Kalenderwoche 17

Datum 20. April 21. April 22. April 23. April 24. April 25. April  26. April
Fälle gesamt 241 241 241 241 241 241 243
 

Kalenderwoche 16

Datum 13. April 14. April 15. April 16. April 17. April 18. April  19. April
Fälle gesamt 222 222 230 232 237 238 241
 

Kalenderwoche 15

Datum 6. April 7. April 8. April 9. April 10. April 11. April  12. April
Fälle gesamt 164 171 182 202 206 217 220
 

Kalenderwoche 14

Datum 30. März 31. März 1. April 2. April 3. April 4. April 5. April
Fälle gesamt 96 102 109 127 141 159 161
 

Kalenderwoche 13

Datum 23. März 24. März 25. März 26. März 27. März 28. März 29. März
Fälle gesamt 35 44 51 61 68 83 85
 

Kalenderwoche 12

Datum 16. März 17. März 18. März 19. März  20. März 21./22. März
Fälle gesamt 5 9 13 17 24 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 11

Datum 9. März 10. März 11. März 12. März 13. März 14./15. März
Fälle gesamt 0 0 0 0 3 ohne Meldung

Häufige Fragen & Antworten

Stand 28. Oktober 2020

Gesundheit

Wie wird das neuartige Coronavirus übertragen?

Das sogenannte SARS-CoV-2 wird hauptsächlich via Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen. Ähnlich wie die Influenzaviren gelangen die Coronaviren über die Schleimhäute (Atemwege/Mund/Nase) sowie die Augenbindehaut in den Körper. Nach aktuellem Kenntnisstand beträgt die Inkubationszeit bis zu 14 Tage.

Allgemein sei gesagt: Die Übertragung findet über Sekrete der Atemwege statt, diese können durch ganz verschiedene Umstände an die Hände gelangen. Daher sollte ein Anfassen im Gesicht gerade Tabu sein und die Hände müssen regelmäßig gründlich gewaschen werden.

Nach aktueller Kenntnis des Gesundheitsamtes könne der Erreger aber auch mehrere Tage auf Oberflächen überleben.

Besteht die Gefahr sich auch über Gegenstände zu infizieren?

Nach aktueller Kenntnis des Gesundheitsamtes könne der Erreger mehrere Tage auf Oberflächen überleben.

„Die Stabilität von Coronaviren in der Umwelt hängt von vielen Faktoren wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Beschaffenheit der Oberfläche sowie vom speziellen Virusstamm und der Virusmenge ab. Im Allgemeinen sind humane Coronaviren nicht besonders stabil auf trockenen Oberflächen. In der Regel erfolgt die Inaktivierung in getrocknetem Zustand innerhalb von Stunden bis einigen Tagen. Für das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 zeigen erste Laboruntersuchungen laut einem Preprint-Artikel (eine Veröffentlichung, die noch nicht durch ein in der Wissenschaft übliches Peer-Review-Verfahren geprüft wurde), dass es nach starker Kontamination bis zu drei Stunden als Aerosol, bis zu vier Stunden auf Kupferoberflächen, bis zu 24 Stunden auf Karton und bis zu zwei bis drei Tagen auf Edelstahl und Plastik infektiös bleiben kann."         

Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung

Abfälle aus Privathaushalten, die mit dem neuartigen Coronavirus in Kontakt gekommen sind beziehungsweise sein könnten, sind in einer luftdichten Verpackung im Restabfall zu entsorgen. Es ist darauf zu achten, die kontaminierten Abfälle unzugänglich für Dritte aufzubewahren.

Welche Symptome treten auf?

Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber sind typische Anzeichen, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei schwereren Verläufen treten Atemprobleme und Lungenentzündung auf. Todesfälle gab es bisher vor allem bei älteren Patienten oder Menschen, die an chronischen Grunderkrankungen leiden. Der Krankheitsverlauf ähnelt bei 80 Prozent der Erkrankten einer normalen Erkältung. 

Wann sollte mit einer Atemwegserkrankung ärztlicher Rat eingeholt und nach einem Test gefragt werden?

Das Robert-Koch-Institut gibt folgende Hinweise, wann man nach einem Test fragen sollte – auch mit leichten Symptomen:

  • bei Kontakt zu einem Erkrankten in den letzten zwei Wochen, bei dem im Labor eine COVID-19-Diagnose gestellt wurde,
  • bei bestehenden Vorerkrankungen oder wenn die Atemwegserkrankung schlimmer wird (Atemnot, hohes Fieber oder Ähnliches);
  • bei Kontakt während der Arbeit oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Menschen, die ein hohes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf haben (zum Beispiel im Krankenhaus oder der Altenpflege).

Schon bevor das Testergebnis vorliegt, sollte man sich selbst isolieren, das heißt zu Hause bleiben, alle engen Kontakte unter zwei Metern meiden, gute Händehygiene einhalten und bei Kontakt zu anderen (falls vorhanden) einen Mund-Nasenschutz tragen. (Quelle RKI)

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Welche Risikogebiete gibt es?

Die Einstufung eines Staates oder einer Region als Risikogebiet erfolgt durch die Bundesregierung und wird durch das Robert-Koch-Institut veröffentlicht.

Das Robert-Koch-Institut hat den Erzgebirgskreis, die Landkreise Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Zwickau, Bautzen, und Nordsachsen sowie die Städte Dresden und Chemnitz als Regionen in Sachsen mit erhöhtem Infektionsrisiko ausgewiesen (Stand 28.10.2020, 0 Uhr)

Die bisherige Regelung, dass Einreisende aus innerdeutschen Gebieten mit erhöhtem Infektionsrisiko in Sachsen durch Beherbergungsstätten nicht mehr beherbergt werden dürfen, wurde aus der Corona-Schutz-Verordnung jedoch gestrichen. Seit 17. Oktober sind Übernachtungen in sächsischen Beherbergungsstätten wieder uneingeschränkt möglich.

Robert Koch-Institut: COVID-19-Dashboard

Was müssen Reiserückkehrer aus ausländischen Risikogebieten beachten?

Personen, die aus dem Ausland in den Freistaat Sachsen einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind zur Kontaktaufnahme mit dem zuständigen Gesundheitsamt, zur Einhaltung häuslicher Quarantäne und zu einem Corona-Test verpflichtet. Ausgenommen sind Personen, die einen negativen Corona-Test vorweisen können. Die Testung darf höchstens 48 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein. Weitere Ausnahmen für bestimmte Anlässe und Personengruppen regelt die Sächsische Corona-Quarantäne-Verordnung.

Der Test erfolgt nach der Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt meist beim Hausarzt und kann seit dem 15. September innerhalb von zehn Tagen kostenlos durchgeführt werden. Der Test kann aber auch vor der Einreise nach Deutschland stattfinden, das Ergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. 

Die einreisenden Fluggäste können die Testung in einem Testcenter am Flughafen Leipzig/Halle beziehungsweise Dresden durchführen lassen. Die Testcenter sind vorerst bis 31. Oktober 2020 geöffnet. 

Die Meldung beim Gesundheitsamt ist in jedem Fall erforderlich, auch wenn der Test erfolgt ist.

Die Bestimmungen der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung bleiben unberührt von den Anordnungen des Bundesministeriums für Gesundheit bestehen. Quarantänepflicht heißt, Einreisende sind verpflichtet, sich unverzüglich in ihre Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. In dieser Zeit ist es den Personen nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören und einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Die Quarantänemaßnahmen enden mit dem Vorliegen eines negativen Testergebnis. Der Reisende kann bis 14 Tage nach der Einreise unter Beobachtung des Gesundheitsamtes gestellt werden.

Mehr dazu kann auf der Informationsseite für Einreisende des Freistaates Sachsen nachgelesen werden.

Gleichzeitig sind sie verpflichtet, beim Auftreten von Krankheitssymptomen das Gesundheitsamt unverzüglich zu informieren. 

Kontakt zum Gesundheitsamt:
E-Mail: reiserueckkehrer@landkreis-mittelsachsen.de  
Bürgertelefon: 03731 799‐6249
Montag und Mittwoch 09:00 bis 15:00 Uhr
Dienstag und Donnerstag 09:00 bis 18:00 Uhr
Freitag 09:00 bis 12:00 Uhr

Amtliche Bekanntmachungen des Freistaates Sachsen

Was gilt für Rückkehrer aus Nicht-Risikogebieten?

Die Möglichkeit zur kostenlosen Testung für Einreisende aus Nicht-Risikogebieten ist zum Ende der sommerferienbedingten Reisezeit mit dem 15. September 2020 beendet. Freiwillige (kostenpflichtige) Testungen sind aber möglich – das geht beim Hausarzt oder in der Teststelle in Chemnitz. Einreisende Fluggäste können die Testung auch in einem Testcenter am Flughafen Leipzig/Halle beziehungsweise Dresden durchführen lassen. Die Testcenter sind vorerst bis 31. Oktober 2020 geöffnet. 

Eine Meldung beim Gesundheitsamt über die Einreise ist für Rückkehrer aus Nicht-Risikogebieten nicht nötig.

Die Einstufung eines Staates oder einer Region als Risikogebiet erfolgt durch die Bundesregierung und wird durch das Robert-Koch-Institut veröffentlicht.

Mehr dazu kann auf der Informationsseite für Einreisende des Freistaates Sachsen nachgelesen werden.

Was ist bei Reisen innerhalb Deutschlands zu beachten?

Es gelten die Corona-Regelungen der Bundesländer (Internetauftritt der Bundesregierung). Wenn Sie verreisen wollen, müssen Sie sich darüber informieren. Aufrund steigender Infektionszahlen ergreifen die Bundesländer konsequente lokale Beschränkungsmaßnahmen – spätestens, sobald das Infektionsgeschehen über die Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage steigt.

Welche Rolle spielt der sogenannte Inzidenzwert?

Der Inzidenzwert gibt an, wie viele Neuinfektionen es binnen einer Woche unter 100 000 Bewohnern gibt. Er wird berechnet, indem man alle neuen Corona-Fälle einer Woche zusammenzählt, sie durch die Einwohnerzahl teilt und anschließend mit 100 000 multipliziert. Der aktuelle Inzidenzwert für Mittelsachsen ist über das Dashboard beim Robert-Koch-Institut zu finden, kann aber auch im Internetauftritt des Landkreises nachgelesen werden.

Die Landkreise und Kreisfreien Städte im Freistaat Sachsen müssen abhängig von den regionalen Infektionsparametern verschärfende Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens spätestens dann ergreifen, wenn 50 bestätigte Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen auftreten. Erste Maßnahmen sind jedoch schon bei 35 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen zu treffen.

Die Beschlüsse der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder

Wo kann ich mich testen lassen?

Das Gesundheitsamt lässt nur Kontaktpersonen der Kategorie 1 testen. Testungen sollten generell über die Hausarztpraxen vorgenommen werden. Aus Infektionsschutzgründen ist es weiterhin notwendig, sich dafür vorab in den Praxen telefonisch anzumelden. An Wochenenden kann der kassenärztliche Bereitschaftsdienst unter Telefon 116 117 kontaktiert werden.

Seit dem 1. Oktober befindet sich die Corona-Test-Ambulanz der Kassenärztlichen Vereinigung in der kleinen Messehalle (Halle 2) der Messe Chemnitz. Die Testzeiten können wie folgt in Anspruch genommen werden:

Patienten ohne Symptome (Reiserückkehrer, Lehrer, private Testungen) 

  • Montag bis Freitag von 16:00 bis 16.45 Uhr
  • Sonntag von 09:00 bis 09.45 Uhr.

Patienten mit Symptomen (Fieber, Husten, Geschmacksverlust)

  • Montag bis Freitag von 17:00 bis 19:00 Uhr 
  • Sonntag von 10:00 bis 12:00 Uhr.

Eine Anmeldung ist im Vorfeld nicht erforderlich, es kann zu Wartezeiten kommen.

Einreisende Fluggäste können die Testung in einem Testcenter am Flughafen Leipzig/Halle beziehungsweise Dresden durchführen lassen. Die Testcenter sind vorerst bis 31. Oktober 2020 geöffnet, täglich von 16:00 bis 20:00 Uhr.

Wer wird wann getestet?

Am 15. Oktober wurde die neue Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums veröffentlicht. Personal, Patienten/Bewohner und Besucher von bestimmten Einrichtungen (Krankenhaus, Pflegeheim, Reha und Ähnliches) dürfen präventiv getestet werden. Auch Arztpraxen können zukünftig ihr Personal regelmäßig mit den Antigentests testen. Neu sind außerdem zwei Regelungen, die das Testen von Kontaktpersonen beschleunigen sollen. Vertragsärzte können Kontaktpersonen ihrer positiv getesteten Patienten selbst feststellen und sogleich ebenfalls testen. Auch Testungen im Rahmen eines Ausbruchsgeschehens können ohne Veranlassung des Gesundheitsamts durchgeführt werden. Wenn zum Beispiel ein Bewohner von einem Altenpflegeheim als infiziert festgestellt wurde, haben Mitbewohner und Personal Anspruch auf Testung.

Auf der Seites des RKI wird die Nationale Teststrategie erläutert.

Zur neuen Corona-Testverordnung

Aus welchem Grund müssen Kontaktpersonen 14 Tage in Quarantäne?

Ziel ist, Kontaktpersonen von labordiagnostisch bestätigten Infektionsfällen möglichst lückenlos zu identifizieren und ihren Gesundheitszustand für die maximale Dauer der Inkubationszeit, die 14 Tage beträgt, in häuslicher Quarantäne zu beobachten. In dieser Zeit ist das Gesundheitsamt mit den Betroffenen im telefonischem Kontakt, um den Gesundheitszustand zu verfolgen und rasch zu handeln, falls Symptome auftreten sollten. Personen, auch die im selben Haushalt leben, sollten möglichst engen Körperkontakt vermeiden. Kontaktoberflächen wie Tische oder Türklinken sowie WCs und Bad-Armaturen sollten regelmäßig mit Haushaltsreiniger gereinigt werden. Zudem gelten die allgemeinen Regeln, um sich vor einer Ansteckung zu schützen.

Auch bei negativem Testergebnis besteht die Quarantäne fort. Der Quarantänebescheid ist bindend.

Bei Quarantäne besteht gegebenenfalls ein Erstattungsanspruch, der gegenüber der Landesdirektion Sachsen (Erstattungsbehörde) geltend gemacht werden kann (in der Regel durch den Arbeitgeber).

Sächsische Corona-Quarantäne-Verordnung

Wie kann sich jeder Einzelne vor einer Ansteckung schützen?

Durch die Einhaltung einfacher Hygieneregeln: „Intensives Händewaschen mit Seife reicht schon. Wir empfehlen, das Händeschütteln zu vermeiden und sich nicht ins Gesicht zu fassen, gerade wenn man draußen ist und die Hände nicht gewaschen sind“, so Mittelsachsens Amtsärztin Dr. Annelie Jordan. Zudem gelte es, die Ansteckung anderer Personen durch Tröpfchen, welche beim Husten oder Niesen entstehen, zu verringern. „Das heißt, in die Armbeuge oder ein Taschentuch niesen beziehungsweise husten“, erläutert Jordan. Außerdem sollte nach Möglichkeit Abstand von möglichen Erkrankten von ein bis zwei Metern gehalten werden. Dringend empfohlen wird, im öffentlichen Raum und insbesondere bei Kontakt mit Risikopersonen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, um für sich und andere das Risiko von Infektionen zu reduzieren. Verpflichtend ist das Tragen dieser Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften des Einzelhandels und beim Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel.

Zur chemischen Desinfektion sind Mittel mit nachgewiesener Wirksamkeit, mit dem Wirkungsbereich „begrenzt viruzid" (wirksam gegen behüllte Viren), „begrenzt viruzid PLUS" oder „viruzid" anzuwenden. 

Existiert eine Schutzimpfung?

Nein

Können sich Haus- und Nutztiere mit dem Coronavirus infizieren?

Nach den neusten Risikoeinschätzungen des Friedrich-Löffler-Institutes (FLI) zählen Katzen und Frettchen zu den von SARS-CoV-2 empfänglichen Tieren. Diese Erkenntnisse ergaben sich aus vereinzelten Virus- beziehungsweise Antikörpernachweisen bei Katzen beziehungsweise Tigern in China, Belgien und den USA.

Bei einer eigenen Laborstudie des FLI konnte die Übertragungsmöglichkeit des Virus auf Frettchen nachgewiesen werden. Bisherige Erfahrungen aus Deutschland und anderen Ländern zeigen aber, dass bisher unsere Haustiere bei der Infektion des Menschen keine Rolle gespielt haben.

Durch diese neuen Erkenntnisse sind jedoch die Hinweise des FLI zum Umgang mit empfänglichen Haustieren, also Katzen und Frettchen angepasst worden. Es sollte ein enger Kontakt zwischen der SARS-CoV-2-positiv getesteten Person und dem Haustier vermieden werden. Eine Testung von Haustieren auf SARS-CoV-2 ist möglich. Es sollte aber immer mit dem behandelnden Tierarzt abgesprochen werden ob dies sinnvoll ist.  

Mehr Informationen dazu stellt das Friedrich-Löffler-Insititut bereit.

Kitas, Schulen & Bildung

Welche Regelungen gelten für Kindertageseinrichtungen und Schulen?

Schulen, Kinderkrippen, Kindergärten und die Kindertagespflege arbeiten wieder im Regelbetrieb mit konsequent einzuhaltenden Corona-Schutzmaßnahmen.

Seit dem 31. August gilt die Allgemeinverfügung des Freistaates zur Regelung des Betriebes von Kindertageseinrichtugen und Schulen. Demnach gilt, wer sich innerhalb der vergangenen 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten hat, darf Kindertageseinrichtungen, Einrichtungen der Kindertagespflege und Schulen nur mit einem negativen Corona-Test betreten. 

Für Schulen gilt die Schulbesuchspflicht. In Kindertagesstätten sind Eltern verpflichtet, gegenüber der Einrichtung zu erklären, dass ihr Kind kein typisches Corona-Krankheitssymptom aufweist. Ebenso ist in Horten eine schriftliche Erklärung zum Gesundheitszustand des Kindes abzugeben. Alle einrichtungsfremden Personen, wie etwa Eltern, müssen beim Betreten dieser Einrichtungen stets eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. 

Schulische Veranstaltungen, wie beispielsweise, besondere Bildungsangebote, Prüfungen, Konsultationen, Elternabende oder Elterngespräche sind unter Einhaltung der allgemeinen Hygienebestimmungen sowie nach Maßgabe bestimmter Regelungen entsprechend der vorgenannten Allgemeinverfügung zulässig.

Informationen gibt es auch im Internetauftritt des Freistaates Sachsen im Bereich SMK-Blog oder unter www.coronavirus.sachsen.de.

Amtliche Bekanntmachungen des Freistaates Sachsen

Wie ist mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern in der Kindertagesbetreuung und in Schulen umzugehen?

Das Gesundheitsministerium und das Kultusministerium haben eine Handlungsempfehlung für Eltern, Lehrer und Erzieher zur Verfügung gestellt. Daraus kann abgelesen werden wann ein Arzt aufgesucht werden muss oder bei welchen allgemeinen und unspezifischen Symptomen der Schul- oder Kitabesuch noch möglich ist.

Wer sich innerhalb der vergangenen 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten hat, darf Kindertageseinrichtungen, Einrichtungen der Kindertagespflege und Schulen nur mit einem negativen Corona-Test betreten. Alle einrichtungsfremden Personen, wie etwa Eltern, müssen bei Betreten dieser Einrichtungen stets eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Das sieht die Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebs von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen vor, die am 31. August in Kraft trat und bis zum 21. Februar 2021 gelten wird.

Werden Verdienstausfälle wegen Kinderbetreuung entschädigt?

Seit 31. März 2020 nimt die Landesdirektion Anträge auf Entschädigung wegen Verdienstausfall entgegen, wenn die Kinderbetreuungseinrichtung oder Schule wegen der Corona-Pandemie geschlossen wurde. Die Entschädigung wird gewährt, wenn die Sorgeberechtigten ihrer Tätigkeit infolge der Schließung nicht weiter nachgehen konnten und für die Kinder eine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit nicht verfügbar ist.

Auch Selbstständige können diese Regelung für sich in Anspruch nehmen. Die Entschädigung wird für die zu betreuenden Kinder gewährt, wenn diese das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Erstattung kann jedoch auch erfolgen, wenn das zu betreuende Kind älter als zwölf Jahre ist, aber behindert und auf Hilfe angewiesen ist.

Die Entschädigung ist auf längstens sechs Wochen beschränkt. Sie erfolgt in Höhe von 67 Prozent des Netto-Arbeitsentgeltes. Für einen vollen Monat jedoch wird höchstens ein Betrag von 2.016 Euro gewährt. Im Übrigen kann pro Familie nur ein Antrag gestellt werden.

Vom Beginn der siebenten Woche an wird die Entschädigung in Höhe des Krankengeldes gewährt.

Die Entschädigung kann unter anderem durch Zuverdienste aus Ersatztätigkeiten oder Leistungen der Arbeitslosenversicherung in ihrer Höhe gemindert werden.

Alle Details zur Antragstellung sowie die erforderlichen Antragsformulare gibt es auf der Internetseite der Landesdirektion Sachsen im Portal Inneres, Soziales und Gesundheit, Bereich Infektionsschutz.

Wirtschaft, Kultur & Sport

Welche Beschränkungen gibt es für den Einzelnen?

Weiterhin gilt die allgemeine Vorschrift des Freistaates Sachsen, die physischen sozialen Kontakte zu minimieren, einen Mindestabstand von 1,50 Meter zu anderen Menschen einzuhalten, im Nahverkehr, im Einzelhandel, in Schulgebäuden und -gelände sowie in Gesundheitseinrichtungen und in weiteren konkret bestimmten Institutionen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und die allgemeinen Hygieneregeln einzuhalten, um eine Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 zu verhindern.

In der aktuellen Allgemeinverfügung des Landkreises wird außerdem geregelt:

  • Private Zusammenkünfte in eigener Häuslichkeit sind ausschließlich mit dem eigenen Hausstand oder maximal 10 Personen zulässig. 
  • Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind abweichend von der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung nur zulässig
    • allein und mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes,
    • in Begleitung der Partnerin oder des Partners,
    • mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, und
      1. mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes oder
      2. mit bis zu fünf weiteren Personen.
  • Familien-, Betriebs- und Vereinsfeiern sind ausschließlich im Familien- und Freundeskreis mit bis zu 10 Personen zulässig.
  • Veranstaltungen mit einem Hygienekonzept nach Sächsischer Corona-Schutz-Verordnung § 4 und 4a sind nur noch mit einer Teilnehmerzahl von bis zu 100 Personen zulässig.
  • Zusammenküfte im öffentlichen Raum sind abweichend von der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung bei Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zwischen den Teilnehmern mit einer Teilnehmerzahl bis zu 100 Personen zulässig.

Amtliche Bekanntmachungen des Freistaates Sachsen

Welche Regelungen gibt es beim Sport?

Sport im Allgemeinen ist weiterhin erlaubt. In Sportstätten ist ein Hygienekonzept zu erstellen und umzusetzten sowie ein Ansprechpartner zu benennen. Genehmigungspflicht für das Hygienekonzept liegt vor, wenn Sportwettkämpfe mit Publikum stattfinden. Wettkämpfe im Breiten- und Vereinssport mit bis zu 50 Besuchern benötigen kein genehmigtes Hygienekonzept.

Mit Erlass der Allgemeinverfügung des Landkreises Mittelsachsen sind Veranstaltungen mit einem Hygienekonzept nach § 4 und 4a der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung mit bis zu 100 Personen zulässig. Zusammenkünfte im öffentlichen Raum sind bei Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zwischen den Teilnehmern mit einer Teilnehmerzahl bis zu 100 Personen zulässig.

Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern sind untersagt.

Außerdem müssen die Kontaktdaten der Teilnehmer oder Besucher durch den jeweiligen Veranstalter oder Gastgeber zur Nachverfolgung von Infektionen aufgenommen werden. Die Kontaktdaten sind geschützt durch Dritte zu erheben und einen Monat aufzuheben. Sie müssen Name und Vorname, Postleitzahl, Telefon oder E-Mail sowie den Zeitraum des Kontaktes, Besuches oder der Teilnahme enthalten.

Mehr zu den Hygieneauflagen des Freistaates Sachsen kann in der Allgemeinverfügung zur Anordnung von Hygieneauflagen nachgelesen werden.

HINWEIS:

Nach der Allgemeinverfügung des Landkreises sind sämtliche vor dem 28. Oktober genehmigten Hygienekonzepte mit einer Besucherzahl von mehr als 100 Personen sind auf maximal 100 Personen zu begrenzen.

Auf der Internetseite des Kreissportbundes Mittelsachsen e. V. gibt es einen Überblick zu den Hygiene-Empfehlungen. Dort sind Musteraushänge für Sportstätten und Musterbelehrungen für Corona-Verhaltensregeln zur Verwendung zusammengestellt. Diese sind jedoch unbedingt mit den entsprechenden Vorgaben und Hygienekonzepten der jeweiligen Fachverbände, Kommunen und Sportstättenbetreiber abzugleichen und gegebenenfalls anzupassen.

Amtliche Bekanntmachungen des Freistaates Sachsen

Wo sind Hinweise für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu finden?

Für Fachkräfte und Unternehmen werden komprimierte Informationen auf der Internetseite www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de bereitgestellt und regelmäßig aktualisiert.

www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de

Welche Einrichtungen und Geschäfte dürfen öffnen?

HINWEIS: Das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung beim Aufenthalt in Geschäften des Einzelhandels ist verpflichtend.

Nach der Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates ist die Öffnung von Handwerksbetrieben, Dienstleistern und sonstigen Betrieben, Einrichtungen, Sportstätten, Gastronomie, Hotels, Beherbergungsstätten, Geschäften und Läden oder Angeboten für den Publikumsverkehr sowie Veranstaltungen unter Einhaltung der Hygiene- und Schutzvorschriften erlaubt. Dies gilt auch für die Vorbereitung und Durchführung von Sportwettkämpfen (Sportwettkämpfe mit Publikum im Bereich Freizeit- und Breitensport sind mit einer Besucherzahl bis 50 Personen ohne genehmigtes Hygienekonzept erlaubt.)

Nach Allgemeinverfügung des Landkreises Mittelsachsen sind jedoch unter anderem in Sportstätten, Gastronomie, Hotels und Beherbergungsstätten, Hochschulen, bei Feiern und organisierten Veranstaltungen und Zusammenkünften im öffentlichen Raum die Kontaktdaten der Besucher zur Nachverfolgung von Infektionen zu erheben. Das sind Name und Vorname, Postleitzahl, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse sowie der Zeitraum des Kontakts, Besuches oder der Teilnahme.

Seit 28. Oktober müssen Schank- und Speisewirtschaften bereits ab 22:00 Uhr bis 05:00 Uhr am Folgetag schließen, ebenso ist die Abgabe von Alkohol ab dieser Zeit untersagt. Veranstaltungen dürfen nur noch mit maximal 100 Teilnehmern stattfinden, Ausnahmen kann das Gesundheitsamt zulassen. 

Verboten bleibt weiterhin unter anderem die Öffnung von Diskotheken, Tanzlustbarkeiten in geschlossenen Räumen, Dampfbädern sowie Dampfsaunen. Auch die Öffnung von Prostitutionsstätten bleibt weiterhin verboten, es sei denn, es handelt sich um die entgeltliche Erbringung sexueller Dienstleistungen ohne Geschlechtsverkehr mit genehmigtem Hygienekonzept sowie Nachverfolgungsauflagen. 

Amtliche Bekanntmachungen des Freistaates Sachsen

Wann muss ich einen Mundschutz tragen und die Abstandsregeln einhalten?

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, in Reisebussen und bei regelmäßigen Fahrdiensten zum Zwecke des Transportes von Menschen mit Behinderungen oder pflegebedürftigen Menschen zwischen dem Wohnort/der Wohnstätte und Einrichtungen, beim Aufenthalt in Geschäften und Läden, Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen, Tageskliniken, Arzt- und Zahnarztpraxen sowie in weiteren konkret bestimmten Institutionen verpflichtend, um eine Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 zu verhindern.

Außerdem wird nach Allgemeinverfügung des Landkreises Mittelsachsen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in allen für die Öffentlichkeit zugänglichen Räumen und Einrichtungen, wie unter anderem Einkaufszentren, öffentlichen Verwaltungen, gastronomischen Einrichtungen oder Kirchen angeordnet. Es besteht außerdem Maskenpflicht in Schulgebäuden, aber nicht während des Unterrichts.

Unter anderem in gastronomischen Einrichtungen oder Kirchen ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bis zum Erreichen des Sitzplatzes erforderlich.

Für alle Lebensbereiche gilt: Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zu anderen Personen von 1,5 Metern einzuhalten und es sind weitere Maßnahmen, wie beispielsweise Händehygiene, zur Ansteckungsvermeidung zu beachten.

ANMERKUNG:
Einrichtungen und Institutionen könnten für sich entscheiden, dass man diese Räumlichkeiten nur mit Mund-Nasen-Schutz betreten kann.

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Welche Regelungen gelten für Veranstaltungen und Versammlungen?

Die Öffnung von Einrichtungen, Sportstätten, Gastronomie, Hotels, Beherbergungsstätten, Geschäften und Läden oder Angeboten für den Publikumsverkehr sowie Veranstaltungen sind unter Einhaltung der Hygieneregeln erlaubt.

Bei Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern sind Zusammenkünfte im öffentlichen Raum mit bis zu 100 Personen zulässig. Ausnahmen kann das Gesundheitsamt zulassen. Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern sind untersagt.

Versammlungen nach dem Versammlungsrecht sind erlaubt, wenn der Veranstalter sicherstellt, dass die Teilnehmer während der gesamten Versammlung den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten, die Teilnehmer eine Mund-Nasen-Bedeckung verwenden und durch die Einhaltung von Sicherheitsabständen zwischen der Versammlung und dem sonstigen öffentlichen Raum der Schutz der übrigen Bevölkerung beachtet wird.

Bei Veranstaltungen und organisierten Zusammenkünften im Öffentlichen Raum müssen nach Allgemeinverfügung des Landkreises Mittelsachsen die Daten der Gäste (Name und Vorname, Postleitzahl, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse sowie Zeitraum des Besuches, der Teilnahme) geschützt vor Einsichtnahme Dritter aufgenommen und einen Monat aufbewahrt werden.

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Was ist bei Hygienekonzepten zu beachten?

Folgende Bereiche müssen ein Hygienekonzept einreichen und vom Landratsamt genehmigen lassen:

  • Tagungs- und Kongresszentren, Theater, Musiktheater, Kinos, Konzerthäuser, Konzertveranstaltungsorte, Opernhäuser, Musikclubs (ohne Tanz) sowie Zirkusse 
  • Freibäder, Hallenbäder, Kurbäder, Thermen und Saunen, soweit es sich nicht um Beherbergungsbetriebe, Rehabilitationseinrichtungen und Einrichtungen mit Mitgliedern (zum Beispiel Fitnessstudios) handelt, sowie Prostitutionsstätten, wenn es sich nur um die entgeltliche Erbringung sexueller Dienstleistungen ohne Geschlechtsverkehr mit Nachverfolgungsauflagen handelt,
  • Freizeit- und Vergnügungsparks, Messen, Volksfeste und Jahrmärkte und Tanzlustbarkeiten unter freiem Himmel sowie
  • Sportwettkämpfe mit Publikum (ausgenommen ist der Bereich Freizeit und Breitensport mit einer Besucherzahl bis 50 Personen) und
  • Weihnachtsmärkte

Diese Checkliste soll für Betriebe, Einrichtungen und Angebote eine Orientierung sein, was Inhalt eines Hygienekonzepts sein sollte. Ein Anspruch auf Vollständigkeit besteht nicht. Zusätzlich gibt es branchenspezifische Handlungshilfen für Bühnen und Studios sowie zu lüftungstechnischen Maßnamen in Räumen des Gastgewerbes.

Außerdem ist ein Ansprechpartner für die Einhaltung und Umsetzung des Hygienekonzeptes zu benennen.

Mit Erlass der Allgemeinverfügung des Landkreises Mittelsachsen gilt unter anderem für Hotels, Beherbergungsbetriebe sowie Gastronomie und Sportstätten, die Kontaktdaten der Besucher mit Vorname und Name, Postleitzahl, Telefonnummer oder E-Mail und Zeitraum der Teilnahme oder des Besuches geschützt durch Dritte aufzunehmen und einen Monat aufzuheben.

HINWEIS:
Einrichtungen und Angebote, die vor dem 28. Oktober 2020 ein Hygienekonzept vom Landratsamt Mittelsachsen mit einer Besucherzahl von mehr als 100 Personen genehmigt bekommen haben, müssen die Besucherzahl auf maximal 100 Personen reduzieren – siehe Allgemeinverfügung des Landkreises Mittelsachsen.

Sind private Feiern möglich?

Nach der Allgemeinverfügung des Landkreises Mittelsachsen sind Familienfeiern sowie Betriebs- und Vereinsfeiern ausschließlich im Familien- und Freundeskreis mit bis zu zehn Personen zulässig. Darüber hinaus gehende privat Zusammenkünfte in eigener Häuslichkeit sind verboten.

Auch bei Feiern müssen die Daten der Gäste (Name und Vorname, Postleitzahl, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse sowie Zeitraum des Besuches, der Teilnahme) geschützt vor Einsichtnahme Dritter aufgenommen werden.

Die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln sind einzuhalten.

Amtliche Bekanntmachungen des Freistaates Sachsen

Können Angehörige im Krankenhaus oder Pflegeheim besucht werden?

Erlaubt sind Besuche in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern und Rehakliniken, Wohngemeinschaften von Menschen mit Behinderungen, Werkstätten für behinderte Menschen sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Diese Einrichtungen sind nach Sächsischer Corona-Schutz-Verordnung jedoch verpflichtet, im Rahmen eines Hygieneplans oder eines eigenständigen Konzepts den Besuch und das Betreten und Verlassen der Einrichtungen zu regeln.

Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheime sowie Krankenhäuser müssen ihre Besuchsregelungen an das aktuelle regionale Infektionsgeschehen anpassen. Die Regelungen müssen in einem angemessenen Verhältnis zwischen dem Schutz der versorgten Personen und deren Persönlichkeits- und Freiheitsrechten stehen. Mehr dazu regelt die seit 1. September gültige Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen zur Anordnung von Schutzmaßnahmen an Krankenhäusern.

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Was müssen Pflegedienste beachten? Welche Empfehlung gibt das Gesundheitsamt?

Das Landratsamt erreichen von Pflegediensten und von Angehörigen der zu Pflegenden zahlreiche Anfragen. Sie reichen von Schutzausrüstung, über deren Anwendung bis hin zu Krankheitsfällen und einer drohenden Betriebseinstellung.

Grundsätzlich verweist das Gesundheitsamt auf die Richtlinien des Robert-Koch-Instituts. Dieses hat drei verschiedene Empfehlungen für diesen Bereich im Internet veröffentlicht:

Nach diesen Richtlinien arbeitet das Gesundheitsamt. Bei den Hinweisen zu den Optionen zum Management von Kontaktpersonen unter Personal muss das Gesundheitsamt mit der Einrichtung oder dem ambulanten Pflegedienst individuell die Situation besprechen und Auflagen festlegen. Für das Robert-Koch-Institut und dadurch folglich für das Gesundheitsamt ist die Kontaktintensität entscheidend.

Zur Versorgung des medizinisch-pflegerischen Personals mit persönlicher Schutzausrüstung (PSA) werden dem Landkreis Mittelsachsen in unregelmäßigen Lieferungen notwendige Artikel zur Weitergabe an die Bedarfsträger bereitgestellt. Mehr dazu kann unter Schutzausrüstung bestellen im Internetauftritt des Landkreises nachgelesen werden.

Wie steht es um den Grenzverkehr nach Tschechien und Polen?

Für Personen, die aus einem ausländischen Risikogebiet (gemäß Robert-Koch-Institut) nach Sachsen einreisen, gilt die Pflicht zur Testung, zur sofortigen häuslichen Absonderung und zur Meldung beim Gesundheitsamt am Wohn- beziehungsweise Aufenthaltsort.

Mit der Erklärung der Tschechischen Republik und ab 24. Oktober 2020 Polens zum Risikogebiet unterliegen auch Grenzpendler, die sich beruflich zwischen Tschechien beziehungsweise Polen und Sachsen bewegen, diesen Regelungen. Seit dem 12. September gibt es für diese Personengruppe sowie für Diplomaten eine Ausnahmeregelung. Die Sächsische Quarantäne-Verordnung wurde dafür entsprechend angepasst. Die Ausnahmeregelung gilt im Einzelnen für Personen, die regelmäßig die Grenze zwischen Wohnort und Arbeitsstätte überqueren (Grenzpendler) oder die für einen begrenzten Zeitraum zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst oder aus sozialen Gründen in das Bundesgebiet einreisen. Zudem für Personen, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung, die Pflege diplomatischer und konsularischer Beziehungen, die Funktionsfähigkeit von Volksvertretung, Regierung und Verwaltung des Bundes, der Länder und Kommunen, die Funktionsfähigkeit der Organe der Europäischen Union und internationaler Organisationen zwingend notwendig ist.

Für Berufspendler aus ausländischen Risikogebieten gibt es zusätzliche Testpraxen. Eine Übersicht kann im Internetauftritt der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen eingesehen werden.

Mehr Informationen unter www.coronavirus.sachsen.de.

Beratungsstelle des Freistaates Sachsen für ausländische Beschäftigte

Hilfen

An wen kann ich mich wenden bei Konflikten mit Familienangehörigen?

In Mittelsachsen gibt es drei Träger der Familienberatungssstellen, die ihre Leistungen anbieten. Beratungsthemen sind dabei zunehmend Beziehungskrisen zwischen Eltern, aber auch Existenzängste und finanzielle Nöte in der aktuellen Situation. Für Beratungen stehen die Familienberatungsstellen unter nachfolgenden Kontaktdaten zur Verfügung.

Diakonie Freiberg

E-Mail famber@diakonie-freiberg.de
Telefon 03731 482-100

Öffnungszeit:
Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 12:00 und 13:00 bis 18:00 Uhr 
Freitag von 08:00 bis 14:00 Uhr

Diakonie Rochlitz

E-Mail familienberatung@diakonie-rochlitz.de 

  • Mittweida: Telefon 03727 9967530
  • Rochlitz: Telefon 03737 493131, 03737 493125
  • Burgstädt: Telefon 03724 15870
  • Frankenberg: Mittwoch und Freitag unter Telefon 037206 880443.
Volkssolidarität Döbeln

E-Mail eb-doebeln@volkssoli-doebeln.com
Telefon 03431 574764 

Wer kann mir bei Depressionen oder Persönlichkeitsstörungen helfen?

Aus dem Gefühl räumlicher Isolation können auch emotionale Krisen entstehen. In Mittelsachsen gibt es hierfür mehrere Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen sowie Suchtberatungsstellen, die der Landkreis unterstützt. Folgende Beratungsstellen können Interessierte anrufen:

Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen
  • Döbeln, Telefon  03431 678794,  
    Öffnungszeit: Montag bis Freitag 10:00 – 18:00 Uhr

  • Waldheim/Leisnig, Telefon 0172 3799872,
    Öffnungszeit: Mo ntag bis Freitag Fr 10:00 – 18:00 Uhr

  • Freiberg, Telefon 03731 482210,
    Öffnungszeit: Montag bis Donnerstag 09:00 – 16:00 Uhr, Freitag 08:00 – 14:00 Uhr

  • Mittweida, Telefon 03727 659003,
    Öffnungszeit: Montag bis Freitag 09:00 – 18:00 Uhr

Suchtberatungs- und -behandlungsstellen
  • Döbeln: Telefon 03431 71 26 24,
    Öffnungszeit: Montag bis Freitag 09:00 – 12:00 Uhr, 13:00 – 16:00 Uhr

  • Freiberg: Telefon 03731 482 220,
    Öffnungszeit: Montag bis Donnerstag 08:00 – 18:00 Uhr, Freitag 08:00 – 14:00 Uhr

  • Mittweida: Telefon 03727 930 579,
    Öffnungszeit: Montag, Mittwoch, Freitag 08:00 – 13:00 Uhr, Dienstag und Donnerstag 13:00 – 18:00 Uhr

Der Sozialpsychiatrische Dienst (SpDi) des Gesundheitsamtes berät außerdem zu Behandlungs- und Hilfsmöglichkeiten. Über die Telefonnummer 03731 799-6961 kann eine Vermittlung zu diesem Dienst erfolgen.

Weitere Ansprechpartner gibt es im Flyer des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Landkreises. 

Wer kann mich bei der Lösung finanzieller Probleme unterstützen?

Bei Problemen sind die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Schuldnerberatungsstellen in Freiberg, Flöha, Mittweida, Döbeln und Rochlitz unter nachfolgenden Kontakten erreichbar. Persönliche Beratungsgespräche sind nur mit Terminvereinbarung möglich.

Wer kann mich aufgrund meiner Behinderung beraten?

Die Behindertenberatungsstellen in Rochlitz, Freiberg und Flöha sind erreichbar. Sie haben ihren Besucherverkehr, wie andere Institutionen eingestellt. Direkte Kontakte sind nur nach vorheriger Anmeldung und unter der Beachtung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen möglich.

Wo erhalte ich als gewaltbetroffene Frau Hilfe?

Der Landkreis Mittelsachsen verfügt über eine Frauenschutzeinrichtung. Die Mitarbeiterinnen der Einrichtung sind auch in Corona-Zeiten unter der bekannten Rufnummer 03731 22561 erreichbar und sichern die Begleitung von gewaltbetroffenen Frauen ab. 

Mehr dazu auch unter www.frauenschutzhaus-freiberg.de

Es steht außerdem 24 Stunden am Tag folgende kostenfreie Rufnummer zur Verfügung:
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 08000 116 016

Wie kann ich anderen helfen?

Für Engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich in der aktuellen Lage rund um den Coronavirus einbringen wollen, wurde die Helfer-Website www.teamsachsen.de der Koordinierungsstelle der Sächsischen Hilfsorganisationen ins Leben gerufen.

Das „TEAM SACHSEN“ bietet die Möglichkeit, sich mit eigenen Stärken und individuellen Zeitbudgets einzubringen und zu engagieren. Hierfür ist eine Registrierung über die Helfer-Website erforderlich. Bitte registrieren Sie sich nur, wenn Sie noch nicht in Strukturen einer Hilfsorganisation integriert sind, die im Katastrophenfall zum Einsatz kommen können.

Zusätzlich gibt es einen Onlinekurs zum Thema Hygiene- und Desinfektionsschulung. Dieser steht jeder Bürgerin und jedem Bürger zur Verfügung unabhängig davon, ob sie oder er sich im „Team Sachsen" engagieren möchten.

Auch der Abruf von Hilfe kann über diese Koordinierungsstelle erfolgen. Individuelle Hilfegesuche unter anderem auch von Privatpersonen können an das TEAM SACHSEN über die Webseite https://teamsachsen.de/start/formulare/hilfegesuch.html gerichtet werden. Eine Registrierung ist erforderlich.

Kontakt:
TEAM SACHSEN
E-Mail ich-brauche-hilfe@teamsachsen.de 
Telefon 0351 4678-150
Internet https://teamsachsen.de/start/startseite.html

Verfahren & Anliegen an die Behörde

Hat die Corona-Krise Auswirkungen auf meinen laufenden Bauantrag?

Das Staatsministerium für Regionalentwicklung hat die Corona-Krise mit Hinweisschreiben vom 18. März 2020 als wichtigen Grund für eine Verlängerung aller baurechtlichen Antragsverfahren eingestuft. Es kann zu Verzögerungen in der Bearbeitung kommen. Das Referat Bauantragsbearbeitung ist jedoch bemüht im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen möglichst unbürokratisch und schnell zu entscheiden.

Bei Fragen besteht die Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit dem Referat Bauantragsbearbeitung unter Telefon 03731 799-1951 oder -1914.

Referat Bauantragsbearbeitung

Hat die Fahrerlaubnisbehörde geöffnet?

Der Zutritt zur Fahrerlaubnisbehörde, Straße des Friedens 9a in Döbeln, ist innerhalb der regulären Öffnungszeiten auch ohne Terminvereinbarung wieder möglich.

Grundvoraussetzung ist die Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln. Besucher müssen außerdem eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und den Erfassungsbogen zur gegebenenfalls erforderlichen Infektionskettenverfolgung ausfüllen. 

Innerhalb der regulären Öffnungszeiten des Landratsamtes werden keine Termine mehr vergeben, um die aufwendige Telefon-Terminvergabe in Bearbeitungskapazität wandeln zu können.

Zutritt zu den Wartebereichen wird unter Berücksichtigung der Abstandsregeln für die im Wartebereich möglichen Plätze gewährt. Das sind in der Hauptstelle Döbeln maximal neun Personen, Begleitpersonen müssen bitte vor dem Gebäude warten. Vor dem Gebäude ist unter Abstandswahrung eine Reihe zu bilden

Um die Zahl persönlicher Kontakte auch weiterhin gering zu halten, können Anträge auf Ersterteilung einer Fahrerlaubnis vorläufig auch per Post eingereicht werden. Die Fahrerlaubnisbehörde weist darauf hin, dass die Bearbeitung nur dann möglich ist, wenn die Unterlagen vollständig eingereicht werden und alle Unterschriften (auch die der Erziehungsberechtigten) vorhanden sind.

Hinweise zu den für die jeweilige Fahrerlaubnisklasse notwendigen Antragsunterlagen sind im Internetauftritt des Landratsamtes Mittelsachsen zu finden:

Bitte zusätzlich eine Ausweiskopie (Vorder- und Rückseite) des Antragstellers beilegen und eine E-Mail-Anschrift/Telefonnummer für eventuelle Rückfragen angeben. Des Weiteren müssen das Formular „Erklärung“ und das „Kontrollblatt“ ausgefüllt und unterschrieben mit übersandt werden.

Referat Fahrerlaubnisbehörde

Kann ich meinen Pkw noch an- oder ummelden?

Seit 25. Mai ist der Zutritt der Kfz-Zulassungsbehörde auch ohne vorab vereinbarten Termin erlaubt. Allerdings unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln. Es werden keine telefonischen Termine mehr vergeben. Online-Termine können weiterhin auf der Homepage unter Kfz-Zulassung (Button Kfz-Terminvorbereitung/Wunschkennzeichen) gebucht werden. Diese sind zwei Wochen im Vorlauf sichtbar. Online-Terminkunden melden sich weiterhin pünktlich zum vereinbarten Termin bei der Security.

Den Zutritt zu den Zulassungsstellen regeln Security-Mitarbeiter. Besucher müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und den Erfassungsbogen zur gegebenenfalls erforderlichen Infektionskettenverfolgung ausfüllen. Besucher ohne Online-Termin wenden sich für eine Wartemarke an die Security.

Zutritt zu den Wartebereichen wird unter Berücksichtigung der Abstandsregeln für die im Wartebereich möglichen Plätze gewährt. Das sind in Döbeln maximal acht Personen, in Freiberg 16 und in Mittweida 17. Begleitpersonen müssen vor dem Gebäude warten. Es wird darum gebeten, nicht dringliche Anliegen wie zum Beispiel die Zulassung von zusätzlichen Fahrzeugen, die aktuell nicht zwingend benötigt werden, zu verschieben.

Referat Kfz-Zulassungsbehörde

Werden laufende Leistungen ausgezahlt (Grundsicherung, Blindengeld, Elterngeld)?

Aktuell ist das Landratsamt Mittelsachsen geöffnet, Besucher können die Behörde jedoch nur mit einer Terminvereinbarung betreten. Die Leistungen beispielsweise Grundsicherung oder Elterngeld werden wie gewohnt überwiesen.

Die Fachbereiche stehen auch weiterhin telefonisch und per E-Mail für Fragen zur Verfügung. 

Die Grundsicherung und die Hilfe zum Lebensunterhalt wird automatisch ohne weitere Beantragung fortgeführt. Eigentlich müssten diese Leistungen einmal im Jahr neu beantragt werden. Dies entfällt nun, wenn die Leistungen bis zum 31. Juli befristet sind. Damit werden die Hilfeempfänger entlastet und Wege zu verschiedenen Institutionen und somit Kontakte vermieden.

Landratsamt Mittelsachsen
Postadresse:
Frauensteiner Straße 43, 09599 Freiberg

Besucheradresse:
 
Am Landratsamt 3, 09648 Mittweida

Erreichbarkeit:
Bürgertelefon: 03731 799‐6249
Mo. und Mi. 09:00 bis 15:00 Uhr
Di. und Do. 09:00 bis 18:00 Uhr
Fr. 09:00 bis 12:00 Uhr
E-Mail corona[at]landkreis-mittelsachsen.de

Information für Reiserückkehrer

Reiserückkehrer aus ausländischen Risikogebieten sind verpflichtet, sich beim Gesundheitsamt zu melden. Bitte nutzen Sie hierfür die nachfolgende E-Mail-Adresse: reiserueckkehrer[at]landkreis-mittelsachsen.de oder melden Sie sich beim Bürgertelefon unter 03731 799‐6249

Gebärdentelefon

Fragen von Gehörlosen und Hörgeschädigten werden im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) per Videotelefonie im Internet – direkt und ohne zusätzliche Software beantwortet. Benötigt wird ein stationäres oder mobiles internetfähiges Endgerät
Bundesministerium für Gesundheit  

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