Coronavirus


Labordiagnostisch bestätigte Nachweise des Coronavirus im Landkreis

Bestätigte Coronavirus-Nachweise in Mittelsachsen (26.11.2020, 12:00 Uhr) 3701
Personen rechnerisch gesund zirka 1590
Todesfälle gesamt 14
derzeit stationär behandelt 103
davon derzeit beatmet 9
derzeit in Quarantäne 2682
Inzidenzwert nach Sozialministerium Sachsen (Stand 26.11.2020) 260,4

Nach Regionen:

Döbeln 515
Freiberg 1962
                                                          Mittweida 1224

Entwicklung des Infektionsgeschehens

Kalenderwoche 48

Datum 23. Nov. 24. Nov. 25. Nov. 26. Nov. 27. Nov. 28. Nov. 29. Nov.
Fälle gesamt 3368 3438 3562 3701      

 

Kalenderwoche 47

Datum 16. Nov. 17. Nov. 18. Nov. 19. Nov. 20. Nov. 21. Nov. 22. Nov.
Fälle gesamt 2554 2646 2781 2901 3036 3171 3321

 

Kalenderwoche 46

Datum 9. Nov. 10. Nov. 11. Nov. 12. Nov. 13. Nov. 14. Nov. 15. Nov.
Fälle gesamt 1850 1951 2043 2129 2271 2367 2470

 

Kalenderwoche 45

Datum 2. Nov. 3. Nov. 4. Nov. 5. Nov. 6. Nov. 7. Nov. 8. Nov.
Fälle gesamt 1289 1349 1419 1570 1663 1723 1755

 

Kalenderwoche 44

Datum 26. Okt. 27. Okt. 28. Okt. 29. Okt. 30. Okt. 31. Okt. 1. Nov.
Fälle gesamt 775 784 866 966 1085 1185 1245

 

Kalenderwoche 43

Datum 19. Okt. 20. Okt. 21. Okt. 22. Okt. 23. Okt. 24. Okt. 25. Okt.
Fälle gesamt 590 618 650 695 706 740 772

 

Kalenderwoche 42

Datum 12. Okt. 13. Okt. 14. Okt. 15. Okt. 16. Okt. 17. Okt. 18. Okt.
Fälle gesamt 485 498 505 519 540 562 588
 

Kalenderwoche 41

Datum 5. Oktober 6. Oktober 7. Oktober 8. Oktober 9. Oktober 10./11. Oktober
Fälle gesamt 439 441 448 454 459 476
 

Kalenderwoche 40

Datum 28. Sept. 29. Sept. 30. Sept. 1. Oktober 2. Oktober 3./4. Oktober
Fälle gesamt 423 425 428 432 435 439
 

Kalenderwoche 39

Datum 21. Sept. 22. Sept. 23. Sept. 24. Sept. 25. Sept. 26./27. Sept.
Fälle gesamt 390 395 400 406 413 420
 

Kalenderwoche 38

Datum 14. Sept. 15. Sept. 16. Sept. 17. Sept. 18. Sept. 19./20. Sept.
Fälle gesamt 371 371 381 388 389 389
 

Kalenderwoche 37

Datum 7. Sept. 8. Sept. 9. Sept. 10. Sept. 11. Sept. 12./13. Sept.
Fälle gesamt 342 347 353 354 362 371
 

Kalenderwoche 36

Datum 31. August 1. Sept. 2. Sept. 3. Sept. 4. Sept. 5./6. Sept.
Fälle gesamt 335 336 337 337 341 342
 

Kalenderwoche 35

Datum 24. August 25. August 26. August 27. August 28. August 29./30. August
Fälle gesamt 320 320 322 326 328 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 34

Datum 17. August 18. August 19. August 20. August 21. August 22./23. August
Fälle gesamt 311 311 312 312 316 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 33

Datum 10. August 11. August 12. August 13. August 14. August 15./16. August
Fälle gesamt 309 309 309 309 309 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 32

Datum 3. August 4. August 5. August 6. August 7. August 8./9. August
Fälle gesamt 308 308 309 309 309 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 31

Datum 27. Juli 28. Juli 29. Juli 30. Juli 31. Juli 1./2. August
Fälle gesamt 305 305 305 305 306 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 30

Datum 20. Juli 21. Juli 22. Juli 23. Juli 24. Juli 25./26. Juli
Fälle gesamt 304 304 304 304 304 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 29

Datum 13. Juli 14. Juli 15. Juli 16. Juli 17. Juli 18./19. Juli
Fälle gesamt 304 304 304 304 304 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 28

Datum 6. Juli 7. Juli 8. Juli 9. Juli 10. Juli 11./12. Juli
Fälle gesamt 304 304 304 304 304 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 27

Datum 29. Juni 30. Juni 1. Juli 2. Juli 3. Juli 4./5. Juli
Fälle gesamt 302 302 302 302 304 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 26

Datum 22. Juni 23. Juni 24. Juni 25. Juni 26. Juni 27./28. Juni
Fälle gesamt 298 298 298 298 302 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 25

Datum 15. Juni 16. Juni 17. Juni 18. Juni 19. Juni 20. Juni 21. Juni
Fälle gesamt 261 261 262 275 283 292 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 24

Datum 8. Juni 9. Juni 10. Juni 11. Juni 12. Juni 13. Juni 14. Juni
Fälle gesamt 260 260 260 260 260 260 261
 

Kalenderwoche 23

Datum 1. Juni 2. Juni 3. Juni 4. Juni 5. Juni 6. Juni 7. Juni
Fälle gesamt 256 256 259 259 259 259 260
 

Kalenderwoche 22

Datum 25. Mai 26. Mai 27. Mai 28. Mai 29. Mai 30. Mai 31. Mai
Fälle gesamt 256 256 256 256 256 256 256
 

Kalenderwoche 21

Datum 18. Mai 19. Mai 20. Mai 21. Mai 22. Mai 23. Mai 24. Mai
Fälle gesamt 255 255 256 256 256 256 256
 

Kalenderwoche 20

Datum 11. Mai 12. Mai 13. Mai 14. Mai 15. Mai 16. Mai 17. Mai
Fälle gesamt 252 252 252 255 255 255 255
 

Kalenderwoche 19

Datum 4. Mai 5. Mai 6. Mai 7. Mai 8. Mai 9. Mai 10. Mai
Fälle gesamt 251 251 251 251 251 251 251
 

Kalenderwoche 18

Datum 27. April 28. April 29. April 30. April 1. Mai 2. Mai  3. Mai
Fälle gesamt 245 247 247 251 251 251 251
 

Kalenderwoche 17

Datum 20. April 21. April 22. April 23. April 24. April 25. April  26. April
Fälle gesamt 241 241 241 241 241 241 243
 

Kalenderwoche 16

Datum 13. April 14. April 15. April 16. April 17. April 18. April  19. April
Fälle gesamt 222 222 230 232 237 238 241
 

Kalenderwoche 15

Datum 6. April 7. April 8. April 9. April 10. April 11. April  12. April
Fälle gesamt 164 171 182 202 206 217 220
 

Kalenderwoche 14

Datum 30. März 31. März 1. April 2. April 3. April 4. April 5. April
Fälle gesamt 96 102 109 127 141 159 161
 

Kalenderwoche 13

Datum 23. März 24. März 25. März 26. März 27. März 28. März 29. März
Fälle gesamt 35 44 51 61 68 83 85
 

Kalenderwoche 12

Datum 16. März 17. März 18. März 19. März  20. März 21./22. März
Fälle gesamt 5 9 13 17 24 ohne Meldung
 

Kalenderwoche 11

Datum 9. März 10. März 11. März 12. März 13. März 14./15. März
Fälle gesamt 0 0 0 0 3 ohne Meldung

Häufige Fragen & Antworten

Stand: 24. November 2020

Gesundheit

Wie wird das neuartige Coronavirus übertragen?

Das sogenannte SARS-CoV-2 wird hauptsächlich via Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen. Ähnlich wie die Influenzaviren gelangen die Coronaviren über die Schleimhäute (Atemwege/Mund/Nase) sowie die Augenbindehaut in den Körper. Nach aktuellem Kenntnisstand beträgt die Inkubationszeit bis zu 14 Tage.

Allgemein sei gesagt: Die Übertragung findet über Sekrete der Atemwege statt, diese können durch ganz verschiedene Umstände an die Hände gelangen. Daher sollte ein Anfassen im Gesicht gerade Tabu sein und die Hände müssen regelmäßig gründlich gewaschen werden.

Nach aktueller Kenntnis des Gesundheitsamtes könne der Erreger aber auch mehrere Tage auf Oberflächen überleben.

Besteht die Gefahr sich auch über Gegenstände zu infizieren?

Nach aktueller Kenntnis des Gesundheitsamtes könne der Erreger mehrere Tage auf Oberflächen überleben.

„Die Stabilität von Coronaviren in der Umwelt hängt von vielen Faktoren wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Beschaffenheit der Oberfläche sowie vom speziellen Virusstamm und der Virusmenge ab. Im Allgemeinen sind humane Coronaviren nicht besonders stabil auf trockenen Oberflächen. In der Regel erfolgt die Inaktivierung in getrocknetem Zustand innerhalb von Stunden bis einigen Tagen. Für das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 zeigen erste Laboruntersuchungen laut einem Preprint-Artikel (eine Veröffentlichung, die noch nicht durch ein in der Wissenschaft übliches Peer-Review-Verfahren geprüft wurde), dass es nach starker Kontamination bis zu drei Stunden als Aerosol, bis zu vier Stunden auf Kupferoberflächen, bis zu 24 Stunden auf Karton und bis zu zwei bis drei Tagen auf Edelstahl und Plastik infektiös bleiben kann."  (Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung)

Abfälle aus Privathaushalten, die mit dem neuartigen Coronavirus in Kontakt gekommen sind beziehungsweise sein könnten, sind in einer luftdichten Verpackung im Restabfall zu entsorgen. Es ist darauf zu achten, die kontaminierten Abfälle unzugänglich für Dritte aufzubewahren.

Welche Symptome treten auf?

Husten, Schnupfen, Halskratzen, Fieber sowie Geruchs- und Geschmackstörungen sind typische Anzeichen, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei schwereren Verläufen treten Atemprobleme und Lungenentzündung auf. Todesfälle gab es bisher vor allem bei älteren Patienten oder Menschen, die an chronischen Grunderkrankungen leiden. Der Krankheitsverlauf ähnelt bei 80 Prozent der Erkrankten einer normalen Erkältung. 

Das Robert-Koch-Institut veröffentlichte hierzu folgende Orientierungshilfe

Wie verhalte ich mich im Verdachtsfall?

Sie haben Corona-Symptome? Bleiben Sie zu Hause und reduzieren Sie direkte Kontakte, besonders zu Risikogruppen, wie älteren Personen und Menschen mit Vorerkrankungen. Achten Sie auf Händehygiene sowie die Anwendung der Husten- und Niesregeln. Tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung wo empfohlen und halten Sie 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen. Wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt. An Wochenenden kann der kassenärztliche Bereitschaftsdienst unter Telefon 116 117 kontaktiert werden. Bei akuter Atemnot rufen Sie den Notarzt unter Telefon 112.

Ihr Arzt/Ihre Ärztin entscheidet über die Notwendigkeit einer Testung und die weitere Behandlung. 

Ist ein Test erfolgt, bleiben Sie zu Hause, reduzieren Sie die Kontakte und achten Sie auf Hygienemaßnahmen bis zum Erhalt des Testergebnisses.

Das Robert-Koch-Institut veröffentlichte hierzu folgende Orientierungshilfe

Wer wird wann getestet?

Personen mit Corona-Symptomen sollten sich in jedem Fall telefonisch an ihren behandelnden Hausarzt wenden. Er entscheidet über die Notwendigkeit einer Testung und die weitere Behandlung.

Personen ohne Symptome können entsprechend der Testverordung des Bundesministeriums für Gesundheit getestet werden. Demnach dürfen Personal, Patienten/Bewohner und Besucher von bestimmten Einrichtungen (Krankenhaus, Pflegeheim, Reha und Ähnliches)  präventiv getestet werden. Auch Arztpraxen können zukünftig ihr Personal regelmäßig mit den Antigentests testen. Neu sind außerdem zwei Regelungen, die das Testen von Kontaktpersonen beschleunigen sollen. Vertragsärzte können Kontaktpersonen ihrer positiv getesteten Patienten selbst feststellen und sogleich ebenfalls testen. Auch Testungen im Rahmen eines Ausbruchsgeschehens können ohne Veranlassung des Gesundheitsamts durchgeführt werden. Wenn zum Beispiel ein Bewohner von einem Altenpflegeheim als infiziert festgestellt wurde, haben Mitbewohner und Personal Anspruch auf Testung.

Auf der Internetseite des Robert-Koch-Institutes werden die Empfehlungen zur Nationalen Teststrategie erläutert.

Zur neuen Corona-Testverordnung

Wo kann ich mich testen lassen?

Das Gesundheitsamt lässt nur Kontaktpersonen der Kategorie 1 testen. Testungen sollten generell über die Hausarztpraxen vorgenommen werden. Aus Infektionsschutzgründen ist es weiterhin notwendig, sich dafür vorab in den Praxen telefonisch anzumelden. An Wochenenden kann der kassenärztliche Bereitschaftsdienst unter Telefon 116 117 kontaktiert werden.

Testcenter gibt es auch an den Flughäfen Leipzig/Halle beziehungsweise Dresden. Geöffnet ist täglich von 16:00 bis 20:00 Uhr.

Seit 30. Oktober 2020 befindet sich die Corona-Ambulanz der Kassenärztlichen Vereinigung in der Hermann-Pöge-Straße 6, 09120 Chemnitz, im ehemaligen Praktiker-Baumarkt. Aufgrund der erweiterten Räume und des zusätzlichen Personals vor Ort gibt es keine besonderen Zeiten für Patienten mit Symptomen oder Patienten ohne Symptome, dies bedeutet, jeder, der sich testen lassen will, kann dies in der angegebenen Zeit tun.

Zeiten für Testungen:

  • Montag bis Freitag von 16:00 bis 19:00 Uhr
  • Sonntag von 09:00 bis 12:00 Uhr.

Eine Anmeldung ist auch weiterhin im Vorfeld nicht erforderlich, es kann gegebenenfalls zu Wartezeiten kommen. 

Eine Übersicht weiterer Testpraxen gibt es auf der Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung.

Seit dem 25. März 2020 wird am Kreiskrankenhaus Freiberg eine ambulante Anlaufstelle für Corona-Verdachtsfälle betrieben. Personen können sich am Kreiskrankenhaus Freiberg auf das Coronavirus testen lassen. Die Testung erfolgt in der separat eingerichteten „Notfallaufnahme für Infektionserkrankungen" durch das Personal der Praxis für Allgemeinmedizin Dr. Roxana John nur nach Terminvergabe unter Telefon 03731 77-1923. 

Aktuell werden folgende Personengruppen getestet:

  • Personen mit akuter Symptomatik (Akutsprechstunde: wochentags 08:00 bis 09:30 Uhr)
  • Personen, bei denen entweder das Gesundheitsamt oder der Hausarzt den Test anordnen
  • Personen, die einen Negativ-Nachweis benötigen (Achtung: Selbstzahler!).

Mein Testergebnis ist negativ, wie geht es weiter?

Die Quarantäne endet mit Ablauf des Tages, der im Bescheid als Enddatum benannt ist. Ein weiterer Test erfolgt nicht. Haben Sie noch Symptome, nehmen Sie telefonisch Kontakt zu Ihrem behandelnden Arzt auf.

Bei Reiserückkehrern aus ausländischen Risikogebieten kann die häusliche Quarantäne mit einem negativen Testergebnis frühestens nach fünf Tagen beendet werden. Der zugrunde liegende Corona-Test darf frühestens fünf Tage nach der Einreise vorgenommen worden sein. 

Wie verhalte ich mich bei einem positiven Corona-Testergebnis?

Begeben Sie sich umgehend in häusliche Quarantäne und beachten Sie die Hinweise zur Quarantänepflicht. Dem Gesundheitsamt wird Ihr positives Testergebnis vom Labor und dem behandelnden Arzt gemeldet. Es stellt einen Quarantänebescheid aus und nimmt Kontakt mit Ihnen zwecks Nachverfolgung von Kontaktpersonen auf. Aufgrund der Vielzahl an neuen Befunden gibt es hier Verzögerungen.

Das Gesundheitsamt bittet Sie, Ihre Kontaktpersonen der Kategorie I zu notieren. Hierbei sind folgende Zeiträume zu berücksichtigen. Wenn Sie symptomfrei sind, dann muss der Zeitraum von zwei Tagen vor der Testung berücksichtigt werden. Wenn Sie Symptome haben, dann bis zwei Tage vor dem Beginn der ersten Symptome. Neben dem Namen werden auch Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse benötigt.

Definition Kategorie I – Quelle Robert-Koch-Institut (RKI):

  • Personen mit kumulativ mindestens 15-minütigem Gesichts-Kontakt („face-to-face") mit einem Quellfall, beispielsweise im Rahmen eines Gesprächs. Dazu gehören zum Beispiel Personen aus demselben Haushalt (A)
  • Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten, insbesondere zu respiratorischen Sekreten eines Quellfalls, wie zum Beispiel Küssen, Anhusten, Anniesen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund Beatmung und mehr (A)
  • Personen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit einer hohen Konzentration von infektiösem Aerosol im Raum ausgesetzt waren (zum Beispiel Feiern, gemeinsames Singen oder Sporttreiben in Innenräumen ohne adäquate Lüftung) (B)
  • Optional: Personen in relativ beengter Raumsituation oder schwer zu überblickender Kontaktsituation mit dem bestätigten COVID-19-Fall (zum Beispiel Schulklassen, Gruppenveranstaltungen), unabhängig von der individuellen Risikoermittlung (A, B)

Hinweis: Falls die Kontaktperson früher bereits selbst ein laborbestätigter Fall war, ist unter gewissen Umständen keine Quarantäne erforderlich. Es soll ein Selbstmonitoring erfolgen und bei Auftreten von Symptomen eine sofortige Selbst-Isolation und Testung. Bei positivem Test wird die Kontaktperson wieder zu einem Fall. In dieser Situation sollten alle Maßnahmen ergriffen werden wie bei sonstigen Fällen auch (inklusive Isolation).

Ausführlichere Informationen können dem Internetauftritt des Robert-Koch-Institutes entnommen werden. 

Was bedeutet Quarantänepflicht?

Quarantänepflicht heißt, dass sich die Betroffenen unverzüglich in ihre Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und sich für einen Zeitraum von zehn Tagen ständig dort abzusondern. In dieser Zeit ist es den Personen nicht gestattet, einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen oder Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören. Personen, auch die im selben Haushalt leben, sollten möglichst engen Körperkontakt vermeiden. Kontaktoberflächen wie Tische oder Türklinken sowie WCs und Bad-Armaturen sollten regelmäßig mit Haushaltsreiniger gereinigt werden. Zudem gelten die allgemeinen Regeln, um sich vor einer Ansteckung zu schützen.

Mehr dazu kann auch in einem Informatiosnblatt des Robert-Koch-Institutes nachgelesen werden.

Auch bei negativem Testergebnis besteht die Quarantäne fort. Der Quarantänebescheid ist bindend. Das zuständige Gesundheitsamt überwacht die Quarantäneverpflichtung.

Diese Maßnahme dient dem Schutz Ihrer Familie, der Nachbarn und aller anderen Menschen in Ihrem Umfeld. Verstöße gegen die Quarantäneregeln können mit Bußgeldern geahndet werden.

Bei Quarantäne besteht gegebenenfalls ein Erstattungsanspruch, der gegenüber der Landesdirektion Sachsen (Erstattungsbehörde) geltend gemacht werden kann (in der Regel durch den Arbeitgeber).

Welche Rolle spielt der sogenannte Inzidenzwert?

Der Inzidenzwert gibt an, wie viele Neuinfektionen es binnen einer Woche unter 100 000 Bewohnern gibt. Er wird berechnet, indem man alle neuen Corona-Fälle einer Woche zusammenzählt, sie durch die Einwohnerzahl teilt und anschließend mit 100 000 multipliziert. Der aktuelle Inzidenzwert für Mittelsachsen ist auf der Internetseite des Freistaates zu finden, kann aber auch im Internetauftritt des Landkreises nachgelesen werden.

Die Landkreise und Kreisfreien Städte im Freistaat Sachsen müssen abhängig von den regionalen Infektionsparametern verschärfende Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens spätestens dann ergreifen, wenn 50 bestätigte Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen auftreten. Erste Maßnahmen sind jedoch schon bei 35 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen zu treffen.

Die Beschlüsse der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder

Wie kann sich jeder Einzelne vor einer Ansteckung schützen?

Durch die Einhaltung einfacher Hygieneregeln: „Intensives Händewaschen mit Seife reicht schon. Wir empfehlen, das Händeschütteln zu vermeiden und sich nicht ins Gesicht zu fassen, gerade wenn man draußen ist und die Hände nicht gewaschen sind“, so Mittelsachsens Amtsärztin Dr. Annelie Jordan. Zudem gelte es, die Ansteckung anderer Personen durch Tröpfchen, welche beim Husten oder Niesen entstehen, zu verringern. „Das heißt, in die Armbeuge oder ein Taschentuch niesen beziehungsweise husten“, erläutert Jordan. Außerdem sollte nach Möglichkeit Abstand von möglichen Erkrankten von ein bis zwei Metern gehalten werden. Dringend empfohlen wird, im öffentlichen Raum und insbesondere bei Kontakt mit Risikopersonen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, um für sich und andere das Risiko von Infektionen zu reduzieren. Verpflichtend ist das Tragen dieser Mund-Nasen-Bedeckung unter anderem in öffentlichen Einrichtungen, in Geschäften des Einzelhandels und beim Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel.

Zur chemischen Desinfektion sind Mittel mit nachgewiesener Wirksamkeit, mit dem Wirkungsbereich „begrenzt viruzid" (wirksam gegen behüllte Viren), „begrenzt viruzid PLUS" oder „viruzid" anzuwenden. 

Mehr dazu: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Können sich Haus- und Nutztiere mit dem Coronavirus infizieren?

Nach den neusten Risikoeinschätzungen des Friedrich-Löffler-Institutes (FLI) zählen Katzen und Frettchen zu den von SARS-CoV-2 empfänglichen Tieren. Diese Erkenntnisse ergaben sich aus vereinzelten Virus- beziehungsweise Antikörpernachweisen bei Katzen beziehungsweise Tigern in China, Belgien und den USA.

Bei einer eigenen Laborstudie des FLI konnte die Übertragungsmöglichkeit des Virus auf Frettchen nachgewiesen werden. Bisherige Erfahrungen aus Deutschland und anderen Ländern zeigen aber, dass bisher unsere Haustiere bei der Infektion des Menschen keine Rolle gespielt haben.

Durch diese neuen Erkenntnisse sind jedoch die Hinweise des FLI zum Umgang mit empfänglichen Haustieren, also Katzen und Frettchen angepasst worden. Es sollte ein enger Kontakt zwischen der SARS-CoV-2-positiv getesteten Person und dem Haustier vermieden werden. Eine Testung von Haustieren auf SARS-CoV-2 ist möglich. Es sollte aber immer mit dem behandelnden Tierarzt abgesprochen werden ob dies sinnvoll ist.  

Mehr Informationen dazu stellt das Friedrich-Löffler-Insititut bereit.

Reisen

Welche Risikogebiete gibt es?

Die Einstufung eines Staates oder einer Region als Risikogebiet erfolgt durch die Bundesregierung und wird durch das Robert-Koch-Institut veröffentlicht.

Robert Koch-Institut: COVID-19-Dashboard

Was müssen Reiserückkehrer aus ausländischen Risikogebieten beachten?

Personen, die aus dem Ausland in den Freistaat Sachsen einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von zehn Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen sich umgehend in häusliche Absonderung/Quarantäne begeben. Ausnahmen regelt die Sächsische Corona-Quarantäne-Verordnung.

Damit das Gesundheitsamt die Einhaltung der beispielsweise einer bestehenden Quarantänepflicht kontrollieren kann, müssen Sie sich außerdem seit 8. November über eine digitale Einreiseanmeldung unter www.einreiseanmeldung.de anmelden. Ihre Reise- und Kontaktdaten werden an die zuständige Gesundheitsbehörde verschlüsselt weitergeleitet. Der Nachweis über die Anmeldung ist bei Einreise mitzuführen. Ist es Ihnen nicht möglich, die digitale Einreiseanmeldung vorzunehmen, kann eine Ersatzmitteilung (Bundesgesundheitsministerium) erfolgen, die Ihrem Beförderer auszuhändigen ist. Bei Einreise auf dem Landweg aus einem Risikogebiet ohne die Inanspruchnahme eines Beförderers, beispielsweise bei Einreise mit dem Auto, ist die Ersatzmitteilung unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt zu übermitteln.

Ihre Meldepflicht beim Gesundheitsamt ist durch die digitale Anmeldung oder im Ausnahmefall durch die Abgabe der Ersatzbescheinigung erfüllt. 

Das Gesundheitsamt kann Sie innerhalb von zehn Tagen nach Einreise dazu auffordern, ein negatives Testergebnis vorzulegen, oder, wenn Sie über ein solches Ergebnis nicht verfügen, auffordern, einen Test zu machen. 

Der Test für Einreisende aus Risikogebieten innerhalb zehn Tagen nach Einreise ist kostenlos. Er kann unter anderem beim Hausarzt nach telefonischer Anmeldung durchgeführt werden. Einreisende Fluggäste können die Testung aber auch in einem Testcenter am Flughafen Leipzig/Halle beziehungsweise Dresden durchführen lassen oder in einer der von der Kassenärztlichen Vereinigung empfohlenen Test- und Schwerpunktpraxen

Die häusliche Absonderung kann mit einem negativen Testergebnis frühestens nach fünf Tagen verkürzt werden. Der Test darf dabei frühestens fünf Tage nach Einreise vorgenommen werden.

Reiserückkehrer aus ausländischen Risikogebieten sind zudem verpflichtet, das zuständige Gesundheitsamt unverzüglich zu informieren, wenn innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 bei ihnen auftreten.

Mehr zur Einreise nach Sachsen im Internetauftritt des Freistaates

Was gilt für Rückkehrer aus Nicht-Risikogebieten?

Die Möglichkeit zur kostenlosen Testung für Einreisende aus Nicht-Risikogebieten ist zum Ende der sommerferienbedingten Reisezeit mit dem 15. September 2020 beendet. Freiwillige (kostenpflichtige) Testungen sind aber möglich – das geht beim Hausarzt oder in der Teststelle in Chemnitz. Einreisende Fluggäste können die Testung auch in einem Testcenter am Flughafen Leipzig/Halle beziehungsweise Dresden durchführen lassen.

Eine Meldung beim Gesundheitsamt über die Einreise ist für Rückkehrer aus Nicht-Risikogebieten nicht nötig.

Die Einstufung eines Staates oder einer Region als Risikogebiet erfolgt durch die Bundesregierung und wird durch das Robert-Koch-Institut veröffentlicht.

Mehr dazu kann auf der Informationsseite für Einreisende des Freistaates Sachsen nachgelesen werden.

Wie steht es um den Grenzverkehr nach Tschechien und Polen?

Tschechien und Polen sind vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiete eingestuft. Generell gilt für Einreisende aus Risikogebieten, dass sie sich für zehn Tage in Quarantäne begeben müssen. Diese kann mit einem negativen Testergebnis frühestens nach fünf Tagen beendet werden. 

Für Berufspendler sowie für Diplomaten gilt in Sachsen eine Ausnahmeregelung. Sie sind von der Quarantänepflicht und der Vorlage eines negativen COVID-19-Tests ausgenommen. Die Sächsische Quarantäne-Verordnung wurde dafür entsprechend angepasst. 

Mit Wirkung vom 17. November hat Sachsen den sogenannten „kleinen Grenzverkehr" nach Tschechien und Polen ausgesetzt. Personen dürfen nur noch für maximal 12 Stunden ohne Quarantänepflicht aus einem ausländischen Risikogebiet nach Sachsen einreisen oder sich für weniger als 12 Stunden im ausländischen Risikogebiet aufhalten, wenn sie einen triftigen Grund haben. Dazu zählen berufliche, soziale oder medizinische Gründe. Gleichzeitig darf der Aufenthalt nicht dem Einkauf, der privaten Teilnahme an einer kulturellen Veranstaltung, einem Sportereignis, einer öffentlichen Festivität oder einer sonstigen Freizeitveranstaltung dienen oder gedient haben.

Für Berufspendler aus ausländischen Risikogebieten gibt es zusätzliche Testpraxen. Eine Übersicht kann im Internetauftritt der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen eingesehen werden.

Mehr Informationen unter www.coronavirus.sachsen.de.

Beratungsstelle des Freistaates Sachsen für ausländische Beschäftigte

Was ist bei Reisen innerhalb Deutschlands zu beachten?

Es gelten die Corona-Regelungen der Bundesländer (Internetauftritt der Bundesregierung). Wenn Sie verreisen wollen, müssen Sie sich darüber informieren.

Für Ein- und Rückreisende aus innerdeutschen Gebieten mit erhöhtem Infektionsrisiko besteht keine Testpflicht sowie keine Meldepflicht beim Gesundheitsamt und auch keine Pflicht zur Quarantäne.

Kitas, Schulen & Bildung

Welche Bildungseinrichtungen dürfen öffnen?

Schulen bleiben geöffnet. Aus- und Fortbildungseinrichtungen, die nicht der berufsbezogenen, schulischen oder akademischen Ausbildung dienen, müssen jedoch geschlossen bleiben. 

Der theoretische und praktische Unterricht in Fahrschulen kann unter Beachtung der Hygieneregeln stattfinden. Erste-Hilfe-Kurse sind nicht zulässig. Tanzschulen müssen ebenfalls geschlossen bleiben. Angebote der Erwachsenenbildung wie in Volkshochschulen dürfen nicht als Präsenzkurse stattfinden. Die Bereitstellung von Online-Kursen ist zulässig.

Außerschulischer Nachhilfeunterricht bleibt erlaubt.

Welche Regelungen gelten für Kindertageseinrichtungen und Schulen?

Schulen, Kinderkrippen, Kindergärten und die Kindertagespflege arbeiten wieder im Regelbetrieb mit konsequent einzuhaltenden Corona-Schutzmaßnahmen. Laut Allgemeinverfügung des Freistaates zur Regelung des Betriebes von Kindertageseinrichtungen und Schulen gilt, wer sich innerhalb der vergangenen 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten hat, darf Kindertageseinrichtungen, Einrichtungen der Kindertagespflege und Schulen nur mit einem negativen Corona-Test betreten.

Für Schulen gilt die Schulbesuchspflicht. In Kindertagesstätten sind Eltern verpflichtet, gegenüber der Einrichtung zu erklären, dass ihr Kind kein typisches Corona-Krankheitssymptom aufweist. Ebenso ist in Horten eine schriftliche Erklärung zum Gesundheitszustand des Kindes abzugeben. Alle einrichtungsfremden Personen, wie etwa Eltern, müssen beim Betreten dieser Einrichtungen stets eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. 

Exkursionen zu außerschulischen Lernorten, Veranstaltungen mit externen Partnern, wie zum Beispiel Elternabende oder auch Ganztagsangebote (GTA) sind abzusagen. GTA durch Lehrer kann weitergeführt werden. Schülerpraktika sind abzusagen, ebenso Klassenfahrten. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist für ältere Schüler auch während des Unterrichts Pflicht. 

In Kitas sind Veranstaltungen mit externen Personen, wie zum Beispiel Elternabende, Oma-Opa-Bastelnachmittage, Erste-Hilfe-Kurse (Pflasterpass), Singen oder Vorlesen durch externe Partner abzusagen. Eingewöhnungen mit den Eltern können durchgeführt werden. Eine Maskenpflicht für Kinder und Erzieher besteht nicht.

Informationen gibt es auch im Internetauftritt des Freistaates Sachsen im Bereich SMK-Blog oder unter www.coronavirus.sachsen.de.

Neu ab 18. November 2020:

Vor den Schulen und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung ist der Mindestabstand von 1,5 Metern zu Personen aus anderen Hausständen einzuhalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Amtliche Bekanntmachungen des Freistaates Sachsen

Wie ist mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern in der Kindertagesbetreuung und in Schulen umzugehen?

Das Gesundheitsministerium und das Kultusministerium haben eine Handlungsempfehlung für Eltern, Lehrer und Erzieher zur Verfügung gestellt. Daraus kann abgelesen werden wann ein Arzt aufgesucht werden muss oder bei welchen allgemeinen und unspezifischen Symptomen der Schul- oder Kitabesuch noch möglich ist.

Wer sich innerhalb der vergangenen 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten hat, darf Kindertageseinrichtungen, Einrichtungen der Kindertagespflege und Schulen nur mit einem negativen Corona-Test betreten. Alle einrichtungsfremden Personen, wie etwa Eltern, müssen bei Betreten dieser Einrichtungen stets eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Das sieht die Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebs von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen vor, die am 31. August in Kraft trat und bis zum 21. Februar 2021 gelten wird.

Werden Verdienstausfälle wegen Kinderbetreuung entschädigt?

Seit 31. März 2020 nimt die Landesdirektion Anträge auf Entschädigung wegen Verdienstausfall entgegen, wenn die Kinderbetreuungseinrichtung oder Schule wegen der Corona-Pandemie geschlossen wurde. Die Entschädigung wird gewährt, wenn die Sorgeberechtigten ihrer Tätigkeit infolge der Schließung nicht weiter nachgehen konnten und für die Kinder eine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit nicht verfügbar ist.

Auch Selbstständige können diese Regelung für sich in Anspruch nehmen. Die Entschädigung wird für die zu betreuenden Kinder gewährt, wenn diese das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Erstattung kann jedoch auch erfolgen, wenn das zu betreuende Kind älter als zwölf Jahre ist, aber behindert und auf Hilfe angewiesen ist.

Die Entschädigung ist auf längstens sechs Wochen beschränkt. Sie erfolgt in Höhe von 67 Prozent des Netto-Arbeitsentgeltes. Für einen vollen Monat jedoch wird höchstens ein Betrag von 2.016 Euro gewährt. Im Übrigen kann pro Familie nur ein Antrag gestellt werden.

Vom Beginn der siebenten Woche an wird die Entschädigung in Höhe des Krankengeldes gewährt.

Die Entschädigung kann unter anderem durch Zuverdienste aus Ersatztätigkeiten oder Leistungen der Arbeitslosenversicherung in ihrer Höhe gemindert werden.

Alle Details zur Antragstellung sowie die erforderlichen Antragsformulare gibt es auf der Internetseite der Landesdirektion Sachsen im Portal Inneres, Soziales und Gesundheit, Bereich Infektionsschutz.

Wirtschaft, Kultur & Sport

Welche Beschränkungen gibt es für den Einzelnen?

Nach der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung wird jeder angehalten, die physisch-sozialen Kontakte zu anderen Menschen außer den Angehörigen des eigenen Hausstandes auf das absolut nötige Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zu anderen Personen von 1,5 Metern einzuhalten. Es wird dringend empfohlen, generell auf private Reisen und Besuche – auch von Verwandten außer aus triftigen Gründen – zu verzichten. Dies gilt auch im Inland und für überregionale touristische Ausflüge.

Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist nur mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes bis insgesamt maximal zehn Personen gestattet. Private Ansammlungen, Zusammenkünfte, Veranstaltungen sowie Feiern in eigener Häuslichkeit sind mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes bis insgesamt maximal zehn Personen oder mit insgesamt maximal fünf Personen aus dem eigenen und weiteren Hausständen gestattet. Darüber hinaus sind Feiern nicht zulässig.

Amtliche Bekanntmachungen des Freistaates Sachsen

Welche Regelungen gibt es beim Sport?

Sport im Allgemeinen ist weiterhin erlaubt. Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen sind geschlossen. Ebenso Anlagen und Einrichtungen des Freizeit- und Amateursportbetriebs, ausgenommen Schulsport und Individualsport, der allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand ausgeübt wird. Maßgeblich ist, dass es sich um keinen Mannschaftssport handelt. Individualsportarten sind zum Beispiel Leichtathletik, Tennis, Golf oder Turnen. Hier sind auch organisiertes Training einschließlich Personal Training sowie Sportwettkämpfe ohne Publikum zulässig.

Mehr dazu ist im Bereich Vereinsberatung im Internetauftritt des Landessportbundes Sachsen ausgeführt.

HINWEIS
Durch das Staatsministerium für Soziales wurde nachträglich klargestellt, dass Hundesalons öffnen dürfen, Hundesport nach der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung jedoch unzulässig ist.
In Hundeschulen ist Einzelunterricht unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen möglich – das heißt der Hundetrainer und ein zusätzlicher Haushalt mit maximal zehn Personen. 

Amtliche Bekanntmachungen des Freistaates Sachsen

Wo sind Hinweise für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu finden?

Für Fachkräfte und Unternehmen werden komprimierte Informationen auf der Internetseite www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de bereitgestellt und regelmäßig aktualisiert.

www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de

Welche Einrichtungen und Geschäfte dürfen öffnen?

Die aktuelle Sächsische Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates sieht weitreichende Schließungen von Einrichtungen und Angeboten im Bereich Freizeit und Kultur vor. 

Angebote und Einrichtungen, die geöffnet bleiben dürfen, müssen ein schriftliches Hygienekonzept erstellen und umsetzen. Kontaktdaten sind zu erheben (außer Groß- und Einzelhandel, Läden, Verkaufsstände, Lieferung von Speisen und Getränken). Das Hygienekonzept muss aber nicht mehr vorher vom Gesundheitsamt genehmigt werden. Die zuständige Behörde kann das Konzept und seine Einhaltung überprüfen. Im Groß- und Einzelhandel sowie in Läden darf sich nicht mehr als ein Kunde pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche aufhalten.

Kantinen und Mensen dürfen geöffnet bleiben, Gastronomiebetriebe können für die Lieferung und Abholung von Speisen und Getränken öffnen. 

Friseure bleiben geöffnet. Auch der Betrieb von Sonnenstudios ist erlaubt.

Amtliche Bekanntmachungen des Freistaates Sachsen

Wer braucht ein Hygienekonzept und was muss es beinhalten?

Alle Betriebe, Einrichtungen und Angebote, auf Grundlage der Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates nicht geschlossen werden müssen, sind unter Einhaltung der Hygieneregeln und wenn Kontaktdaten der Besucher erhoben werden, zulässig.

Es  ist ein eigenes schriftliches Hygienekonzept zu erstellen und umzusetzen. Dieses muss insbesondere die Abstandsregelung zu anderen Personen sowie weitere Hygienemaßnahmen beinhalten. Das Hygienekonzept benennt einen verantwortlichen Ansprechpartner vor Ort für die Einhaltung und Umsetzung des Hygienekonzepts. Es muss nicht genehmigt werden, kann jedoch von der zuständigen Behörde auf seine Einhaltung überprüft werden.

Das Konzept sollte Folgendes beinhalten:

  • Maßnahmen zur Besucherlenkung, wie zum Beispiel Einbahnstraßensysteme oder Abstandsmarkierungen auf dem Boden.
  • Maßnahmen zur Abstandhaltung, wie kontaktloses Bezahlen

Zur Nachverfolgung von Infektionen sind personenbezogene Daten durch Betreiber von Einrichtungen und Betrieben zu erheben; ausgenommen ist der Bereich von Groß- und Einzelhandelsgeschäften, Läden und Verkaufsständen sowie bei Lieferung und Abholung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken. Zu diesem Zweck sind folgende personenbezogene Daten zu verarbeiten:

  • Name,
  • Telefonnummer oder E-Mail-Adresse und
  • Postleitzahl der Besucher sowie
  • Zeitraum des Besuchs. 

HINWEIS:
Im zu erstellenden Konzept sind über die vorgenannten Maßgaben hinaus vorhandene branchenspezifische Konzepte von Fachverbänden, die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts sowie der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesarbeitsministeriums zu beachten.

Wann muss ich einen Mundschutz tragen und die Abstandsregeln einhalten?

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist unter anderem bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel (auch an Haltestellen und Bahnhöfen), in Taxis, beim Aufenthalt in Geschäften und Läden, Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen oder Tageskliniken und Einrichtungen zur Pflege Pflicht.

Außerdem wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in allen für die Öffentlichkeit zugänglichen Räumen und Einrichtungen, wie beispielsweise Einkaufszentren, öffentlichen Verwaltungen, Banken, Behörden, gastronomischen Einrichtungen, Kirchen und in Hotels angeordnet. Der Freistaat gibt eine Übersicht wo die Maske Pflicht ist. 

Es besteht außerdem Maskenpflicht in Schulgebäuden, für ältere Schüler auch während des Unterrichts. Das Kultusministerium hat eine Übersicht erstellt, wer, wann und wo eine Maske in Schulen zu tragen hat. 

Ausnahmen von der Pflicht zum Tragen von Mund-Nasenbedeckungen bestehen für:

  • Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres. Auf Spielplätzen gilt die Pflicht erst für Kinder ab dem zehnten Geburtstag. 
  • Personal, soweit andere Schutzmaßnahmen ergriffen wurden oder kein Kundenkontakt besteht
  • Menschen mit Behinderung und solche mit gesundheitlichen Einschränkungen, sofern sie nicht zum Tragen von Mund-Nasenbedeckungen in der Lage sind
  • beim Kontakt mit hörgeschädigten Menschen, die auf das Lesen von Lippenbewegungen angewiesen sind

Für alle Lebensbereiche gilt: Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zu anderen Personen von 1,5 Metern einzuhalten und es sind weitere Maßnahmen, wie beispielsweise Händehygiene, zur Ansteckungsvermeidung zu beachten.

ANMERKUNG:
Einrichtungen und Institutionen können für sich entscheiden, dass man diese Räumlichkeiten nur mit Mund-Nasen-Schutz betreten kann.

Neu ab 18. November 2020:

Vor den Schulen und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung ist der Mindestabstand von 1,5 Metern zu Personen aus anderen Hausständen einzuhalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Außerdem sind alle Personen verpflichtet, vor dem Eingangsbereich von Groß- und Einzelhandelsgeschäften sowie Läden einschließlich der Parkplätze eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Amtliche Bekanntmachungen des Freistaates Sachsen

Welche Regelungen gelten für Veranstaltungen und Versammlungen?

Die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung wurde dahingehend geändert, dass Versammlungen ab 13. November 2020 unter freiem Himmel ausschließlich ortsfest und mit höchstens 1000 Teilnehmern zulässig sind, wenn alle Versammlungsteilnehmer, -leiter sowie Ordner eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und zwischen allen Versammlungsteilnehmern der Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt wird. Versammlungen mit mehr als 1000 Teilnehmern können genehmigt werden, wenn durch den Anmelder der Versammlung mittels technischer und organisatorischer Maßnahmen das Infektionsrisiko auf ein vertretbares Maß reduziert werden kann.

Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, sind untersagt. Erlaubt sind Gottesdienste, Betriebsversammlungen, notwendige Gremiensitzungen von Vereinen, Zusammenkünfte von kommunalen Räten, Ausschüssen und Organen, sowie der Gerichte, Behörden und Staatsanwaltschaften. Die allgemeinen Hygieneregeln sollten auch bei diesen Zusammenkünften eingehalten werden. 

Amtliche Bekanntmachungen des Freistaates Sachsen

Sind private Feiern möglich?

Private Ansammlungen, Zusammenkünfte, Veranstaltungen sowie Feiern in eigener Häuslichkeit sind mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes bis insgesamt maximal zehn Personen oder mit insgesamt maximal fünf Personen aus dem eigenen und weiteren Hausständen erlaubt. Darüber hinaus sind Feiern nicht zulässig.

Die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln sind einzuhalten.

Amtliche Bekanntmachungen des Freistaates Sachsen

Können Angehörige im Krankenhaus oder Pflegeheim besucht werden?

Erlaubt sind Besuche in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern und Rehakliniken, Wohngemeinschaften von Menschen mit Behinderungen, Werkstätten für behinderte Menschen sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Diese Einrichtungen sind nach Sächsischer Corona-Schutz-Verordnung jedoch verpflichtet, im Rahmen eines Hygieneplans oder eines eigenständigen Konzepts den Besuch und das Betreten und Verlassen der Einrichtungen zu regeln.

Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheime sowie Krankenhäuser müssen ihre Besuchsregelungen an das aktuelle regionale Infektionsgeschehen anpassen. Die Regelungen müssen in einem angemessenen Verhältnis zwischen dem Schutz der versorgten Personen und deren Persönlichkeits- und Freiheitsrechten stehen. 

Amtliche Bekanntmachungen des Freistaates Sachsen

Was müssen Pflegedienste beachten? Welche Empfehlung gibt das Gesundheitsamt?

Das Landratsamt erreichen von Pflegediensten und von Angehörigen der zu Pflegenden zahlreiche Anfragen. Sie reichen von Schutzausrüstung, über deren Anwendung bis hin zu Krankheitsfällen und einer drohenden Betriebseinstellung.

Grundsätzlich verweist das Gesundheitsamt auf die Richtlinien des Robert-Koch-Instituts. Dieses hat drei verschiedene Empfehlungen für diesen Bereich im Internet veröffentlicht:

Nach diesen Richtlinien arbeitet das Gesundheitsamt. Bei den Hinweisen zu den Optionen zum Management von Kontaktpersonen unter Personal muss das Gesundheitsamt mit der Einrichtung oder dem ambulanten Pflegedienst individuell die Situation besprechen und Auflagen festlegen. Für das Robert-Koch-Institut und dadurch folglich für das Gesundheitsamt ist die Kontaktintensität entscheidend.

Zur Versorgung des medizinisch-pflegerischen Personals mit persönlicher Schutzausrüstung (PSA) werden dem Landkreis Mittelsachsen in unregelmäßigen Lieferungen notwendige Artikel zur Weitergabe an die Bedarfsträger bereitgestellt. Mehr dazu kann unter Schutzausrüstung bestellen im Internetauftritt des Landkreises nachgelesen werden.

Was gilt für Beerdigungen?

Beerdigungen und Beisetzungen sind ohne Begrenzung der anwesenden Personenzahl zulässig. Dies gilt nicht für anschließende Zusammenkünfte wie zum Beispiel das gemeinsame Essen im Anschluss.

Hilfen

An wen kann ich mich wenden bei Konflikten mit Familienangehörigen?

In Mittelsachsen gibt es drei Träger der Familienberatungssstellen, die ihre Leistungen anbieten. Beratungsthemen sind dabei zunehmend Beziehungskrisen zwischen Eltern, aber auch Existenzängste und finanzielle Nöte in der aktuellen Situation. Für Beratungen stehen die Familienberatungsstellen unter nachfolgenden Kontaktdaten zur Verfügung.

Diakonie Freiberg

E-Mail famber@diakonie-freiberg.de
Telefon 03731 482-100

Öffnungszeit:
Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 12:00 und 13:00 bis 18:00 Uhr 
Freitag von 08:00 bis 14:00 Uhr

Diakonie Rochlitz

E-Mail familienberatung@diakonie-rochlitz.de 

  • Mittweida: Telefon 03727 9967530
  • Rochlitz: Telefon 03737 493131, 03737 493125
  • Burgstädt: Telefon 03724 15870
  • Frankenberg: Mittwoch und Freitag unter Telefon 037206 880443.
Volkssolidarität Döbeln

E-Mail eb-doebeln@volkssoli-doebeln.com
Telefon 03431 574764 

Wer kann mir bei Depressionen oder Persönlichkeitsstörungen helfen?

Aus dem Gefühl räumlicher Isolation können auch emotionale Krisen entstehen. In Mittelsachsen gibt es hierfür mehrere Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen sowie Suchtberatungsstellen, die der Landkreis unterstützt. Folgende Beratungsstellen können Interessierte anrufen:

Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen
  • Döbeln, Telefon  03431 678794,  
    Öffnungszeit: Montag bis Freitag 10:00 – 18:00 Uhr

  • Waldheim/Leisnig, Telefon 0172 3799872,
    Öffnungszeit: Mo ntag bis Freitag 10:00 – 18:00 Uhr

  • Freiberg, Telefon 03731 482210,
    Öffnungszeit: Montag bis Donnerstag 09:00 – 16:00 Uhr, Freitag 08:00 – 14:00 Uhr

  • Mittweida, Telefon 03727 659003,
    Öffnungszeit: Montag bis Freitag 09:00 – 18:00 Uhr

Suchtberatungs- und -behandlungsstellen
  • Döbeln: Telefon 03431 71224,
    Öffnungszeit: Montag bis Freitag 09:00 – 12:00 Uhr, 13:00 – 16:00 Uhr

  • Freiberg: Telefon 03731 48220,
    Öffnungszeit: Montag bis Donnerstag 08:00 – 18:00 Uhr, Freitag 08:00 – 14:00 Uhr

  • Mittweida: Telefon 03727 930579,
    Öffnungszeit: Montag, Mittwoch, Freitag 08:00 – 13:00 Uhr, Dienstag und Donnerstag 13:00 – 18:00 Uhr

Der Sozialpsychiatrische Dienst (SpDi) des Gesundheitsamtes berät außerdem zu Behandlungs- und Hilfsmöglichkeiten. Über die Telefonnummer 03731 799-6961 kann eine Vermittlung zu diesem Dienst erfolgen.

Weitere Ansprechpartner gibt es im Flyer des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Landkreises. 

Wer kann mich bei der Lösung finanzieller Probleme unterstützen?

Bei Problemen sind die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Schuldnerberatungsstellen in Freiberg, Flöha, Mittweida, Döbeln und Rochlitz unter nachfolgenden Kontakten erreichbar. Persönliche Beratungsgespräche sind nur mit Terminvereinbarung möglich.

Wer kann mich aufgrund meiner Behinderung beraten?

Die Behindertenberatungsstellen in Rochlitz, Freiberg und Flöha sind erreichbar. Sie haben ihren Besucherverkehr, wie andere Institutionen eingestellt. Direkte Kontakte sind nur nach vorheriger Anmeldung und unter der Beachtung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen möglich.

Wo erhalte ich als gewaltbetroffene Frau Hilfe?

Der Landkreis Mittelsachsen verfügt über eine Frauenschutzeinrichtung. Die Mitarbeiterinnen der Einrichtung sind auch in Corona-Zeiten unter der bekannten Rufnummer 03731 22561 erreichbar und sichern die Begleitung von gewaltbetroffenen Frauen ab. 

Mehr dazu auch unter www.frauenschutzhaus-freiberg.de

Es steht außerdem 24 Stunden am Tag folgende kostenfreie Rufnummer zur Verfügung:
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 08000 116 016

Wie kann ich anderen helfen?

Für Engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich in der aktuellen Lage rund um den Coronavirus einbringen wollen, wurde die Helfer-Website www.teamsachsen.de der Koordinierungsstelle der Sächsischen Hilfsorganisationen ins Leben gerufen.

Das „TEAM SACHSEN“ bietet die Möglichkeit, sich mit eigenen Stärken und individuellen Zeitbudgets einzubringen und zu engagieren. Hierfür ist eine Registrierung über die Helfer-Website erforderlich. Bitte registrieren Sie sich nur, wenn Sie noch nicht in Strukturen einer Hilfsorganisation integriert sind, die im Katastrophenfall zum Einsatz kommen können.

Zusätzlich gibt es einen Onlinekurs zum Thema Hygiene- und Desinfektionsschulung. Dieser steht jeder Bürgerin und jedem Bürger zur Verfügung unabhängig davon, ob sie oder er sich im „Team Sachsen" engagieren möchten.

Auch der Abruf von Hilfe kann über diese Koordinierungsstelle erfolgen. Individuelle Hilfegesuche unter anderem auch von Privatpersonen können an das TEAM SACHSEN über die Webseite https://teamsachsen.de/start/formulare/hilfegesuch.html gerichtet werden. Eine Registrierung ist erforderlich.

Kontakt:
TEAM SACHSEN
E-Mail ich-brauche-hilfe@teamsachsen.de 
Telefon 0351 4678-150
Internet https://teamsachsen.de/start/startseite.html

Verfahren & Anliegen an die Behörde

Hat die Corona-Krise Auswirkungen auf meinen laufenden Bauantrag?

Das Staatsministerium für Regionalentwicklung hat die Corona-Krise mit Hinweisschreiben vom 18. März 2020 als wichtigen Grund für eine Verlängerung aller baurechtlichen Antragsverfahren eingestuft. Es kann zu Verzögerungen in der Bearbeitung kommen. Das Referat Bauantragsbearbeitung ist jedoch bemüht im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen möglichst unbürokratisch und schnell zu entscheiden.

Bei Fragen besteht die Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit dem Referat Bauantragsbearbeitung unter Telefon 03731 799-1951 oder -1914.

Referat Bauantragsbearbeitung

Hat die Fahrerlaubnisbehörde geöffnet?

Der Zutritt zur Fahrerlaubnisbehörde, Straße des Friedens 9a in Döbeln, ist innerhalb der regulären Öffnungszeiten auch ohne Terminvereinbarung wieder möglich.

Grundvoraussetzung ist die Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln. Besucher müssen außerdem eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und den Erfassungsbogen zur gegebenenfalls erforderlichen Infektionskettenverfolgung ausfüllen. 

Innerhalb der regulären Öffnungszeiten des Landratsamtes werden keine Termine mehr vergeben, um die aufwendige Telefon-Terminvergabe in Bearbeitungskapazität wandeln zu können.

Zutritt zu den Wartebereichen wird unter Berücksichtigung der Abstandsregeln für die im Wartebereich möglichen Plätze gewährt. Das sind in der Hauptstelle Döbeln maximal neun Personen, Begleitpersonen müssen bitte vor dem Gebäude warten. Vor dem Gebäude ist unter Abstandswahrung eine Reihe zu bilden

Um die Zahl persönlicher Kontakte auch weiterhin gering zu halten, können Anträge auf Ersterteilung einer Fahrerlaubnis vorläufig auch per Post eingereicht werden. Bitte kein Bargeld übersenden, im Rahmen der Antragsbearbeitung erhalten Sie eine Kostenfestsetzung zur Überweisung. Die Fahrerlaubnisbehörde weist darauf hin, dass die Bearbeitung nur dann möglich ist, wenn die Unterlagen vollständig eingereicht werden und alle Unterschriften (auch die der Erziehungsberechtigten) vorhanden sind.

Hinweise zu den für die jeweilige Fahrerlaubnisklasse notwendigen Antragsunterlagen sind im Internetauftritt des Landratsamtes Mittelsachsen zu finden:

Bitte zusätzlich eine Ausweiskopie (Vorder- und Rückseite) des Antragstellers beilegen und eine E-Mail-Anschrift/Telefonnummer für eventuelle Rückfragen angeben. Des Weiteren müssen das Formular „Erklärung“ und das „Kontrollblatt“ ausgefüllt und unterschrieben mit übersandt werden.

Referat Fahrerlaubnisbehörde

Kann ich meinen Pkw noch an- oder ummelden?

Seit 25. Mai ist der Zutritt der Kfz-Zulassungsbehörde auch ohne vorab vereinbarten Termin erlaubt. Allerdings unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln. Es werden keine telefonischen Termine mehr vergeben. Online-Termine können weiterhin auf der Homepage unter Kfz-Zulassung (Button Kfz-Terminvorbereitung/Wunschkennzeichen) gebucht werden. Diese sind zwei Wochen im Vorlauf sichtbar. Online-Terminkunden melden sich weiterhin pünktlich zum vereinbarten Termin bei der Security.

Den Zutritt zu den Zulassungsstellen regeln Security-Mitarbeiter. Besucher müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und den Erfassungsbogen zur gegebenenfalls erforderlichen Infektionskettenverfolgung ausfüllen. Besucher ohne Online-Termin wenden sich für eine Wartemarke an die Security.

Zutritt zu den Wartebereichen wird unter Berücksichtigung der Abstandsregeln für die im Wartebereich möglichen Plätze gewährt. Das sind in Döbeln maximal 13 Personen, in Freiberg 37 und in Mittweida 17. Begleitpersonen müssen vor dem Gebäude warten. Es wird darum gebeten, nicht dringliche Anliegen wie zum Beispiel die Zulassung von zusätzlichen Fahrzeugen, die aktuell nicht zwingend benötigt werden, zu verschieben.

Referat Kfz-Zulassungsbehörde

Ist die gemeinschaftliche Jagdausübung möglich?

Um eine effiziente Bejagung von Schwarzwild zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zu gewährleisten, hat der Freistaat Sachsen Regeln erlassen, die gemeinschaftliche Jagden auch­­­ unter Corona-Pandemiebedingungen ermöglichen. Das Sozialministerium hat festgelegt, dass Formen der gemeinschaftlichen Jagdausübung (Gesellschaftsjagden, Bewegungsjagden, Ansitz-Drückjagden, Drückjagden, Gruppenansitze und mehr) grundsätzlich auch nach der derzeit geltenden Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung möglich sind, sofern ein entsprechendes Hygienekonzept vorliegt. Der Jagdleitung obliegen Umsetzung und Sicherstellung der Einhaltung der Hygienekonzepte.

„Eine gesonderte Genehmigung der Hygienekonzepte durch die Gesundheitsämter ist nicht erforderlich“, heißt es in der Pressemitteilung des Freistaates. In den Hygienekonzepten für die gemeinschaftliche Jagdausübung ist darzulegen, wie den Infektionsschutzanforderungen während der gemeinschaftlichen Jagdausübung Rechnung getragen wird. Insbesondere gehört dazu die grundsätzliche Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern aller an der Jagd beteiligten Personen. Auch sind alle Jagdteilnehmenden zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes aufgefordert und bei Nichteinhaltung des Mindestabstandes dazu auch verpflichtet. Wichtiges Element des Hygienekonzepts ist auch das Pflegen einer Anwesenheitsliste, um im Falle einer Infektion eine effektive Kontaktverfolgung zu ermöglichen. Personen, die sich krank fühlen oder Erkältungssymptome haben, sind von der Jagd auszuschließen. Gleiches gilt für Personen, die in den letzten Wochen Kontakt zu Menschen hatten, die positiv auf das Sars-CoV-2-Virus getestet wurden. Auch gilt es während der Jagd Desinfektionsmittel für die Handhygiene vorzuhalten. Die Interaktion zwischen den beteiligten Personen soll also mithilfe des Hygienekonzepts vor, während und nach der Jagdausübung auf ein Mindestmaß reduziert werden.

Die Trichinellenuntersuchung findet im Landratsamt Mittelsachsen wie gewohnt statt. Die Proben sind in die an den Standorten in Mittweida, Freiberg beziehungsweise Döbeln vorhandenen Probenbriefkästen einzuwerfen. Die einzige Einschränkung ist, dass eine persönliche Übergabe nicht mehr erfolgt, da das Landratsamt für Besucherverkehr geschlossen ist.

Bei Fall- und Unfallwild von Schwarzwild muss weiterhin immer eine Beprobung mit Bluttupfern erfolgen. Die Übergabe erfolgt ebenfalls über die Probenbriefkästen. Sollten mehrere Stücken Fallwild an einem Ort beziehungsweise innerhalb kürzester Zeit aufgefunden werden, ist eine Absprache mit dem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) zum weiteren Vorgehen zwingend notwendig.

Referat Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt

Werden laufende Leistungen ausgezahlt (Grundsicherung, Blindengeld, Elterngeld)?

Aktuell ist das Landratsamt Mittelsachsen geöffnet, Besucher können die Behörde jedoch nur mit einer Terminvereinbarung betreten. Die Leistungen beispielsweise Grundsicherung oder Elterngeld werden wie gewohnt überwiesen.

Die Fachbereiche stehen auch weiterhin telefonisch und per E-Mail für Fragen zur Verfügung. 

Kontakt

Landratsamt Mittelsachsen
Postadresse:
Frauensteiner Straße 43, 09599 Freiberg

Besucheradresse:
 
Am Landratsamt 3, 09648 Mittweida

Erreichbarkeit:
Bürgertelefon: 03731 799‐6249
Mo. und Mi. 09:00 bis 15:00 Uhr
Di. und Do. 09:00 bis 18:00 Uhr
Fr. 09:00 bis 12:00 Uhr
E-Mail corona[at]landkreis-mittelsachsen.de

Wichtige Telefonnummern

116117 Ärztlicher Bereitschaftsdienst
0800 1000214 Corona-Hotline des Freistaates Sachsen
030 346465100 Bürgertelefon Bundesgesundheitsministerium
030 186150 Hotline Bundeswirtschaftsministerium
0800 0117722
Unabhängige Patientenberatung

Gebärdentelefon

Fragen von Gehörlosen und Hörgeschädigten werden im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) per Videotelefonie im Internet – direkt und ohne zusätzliche Software beantwortet. Benötigt wird ein stationäres oder mobiles internetfähiges Endgerät
Bundesministerium für Gesundheit  

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