Fragen und Antworten

farbige Sprechblasen mit Fragezeichen
Grafik: artinspiring/stock.adobe.com

Alltag, Familie & Freizeit

Welche Beschränkungen gibt es für den Einzelnen?

Die Beschränkungen für private Zusammenkünfte sind entfallen.

Die Verpflichtung zum Tragen von FFP2-Masken besteht noch in öffentlichen Verkehrsmitteln und in medizinischen sowie pflegerischen Einrichtungen.

Arbeitgeber, Beschäftigte und Besucherinnen und Besucher in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens sowie der Eingliederungshilfe, in Unterkünften für Asylsuchende, Flüchtlinge und Spätaussiedler sowie in Justizvollzugsanstalten und vergleichbaren Einrichtungen beziehungsweise in Frauen-, Männer- und Kinderschutzeinrichtungen müssen vor Zugang einen tagesaktuellen Test nachweisen.

Für die Gastronomie, den Einzelhandel, körpernahe Dienstleistungen oder den Sport gelten keine Beschränkungen mehr.

(Stand: 4. April 2022)

Wann muss ich einen Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske tragen?

Die Maskenpflicht gilt:

  • für die Schülerbeförderung,
  • für Kontroll- und Servicepersonal im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr.

Eine Verpflichtung zum Tragen von FFP2-Masken oder vergleichbaren Atemschutzmasken – jeweils ohne Ausatemventil – besteht 

  • für Arztpraxen
  • in Krankenhäusern und Einrichtungen für ambulantes Operieren sowie Tageskliniken
  • in Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen
  • in Dialyseeinrichtungen
  • für ambulante Pflegedienste
  • für Rettungsdienste
  • in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs für Fahrgäste.

Für Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens gilt, dass diese anstatt einer FFP2-Maske auch einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen können, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern zu den betreuten, behandelnden oder gepflegten Personen eingehalten wird.

Übersicht zur Maskenpflicht (www.coronavirus.sachsen.de).

Bei Kindern und Jugendlichen zwischen der Vollendung des sechsten und 16. Lebensjahres ist bei FFP2-Maskenpflicht eine medizinische Maske ausreichend.

(Stand: 2. Mai 2022)

Was gilt für Beerdigungen und Eheschließungen?

Es gelten keine Beschränkungen mehr – auch nicht in Innenräumen.

(Stand: 4. April 2022)

Sind öffentliche Feste erlaubt?

Ja, für sämtliche Kultur- und Freizeiteinrichtungen wie auch Veranstaltungen und Feste gibt es keine Beschränkungen mehr.

(Stand: 4. April 2022)

Unter welchen Voraussetzungen können Gremiensitzungen stattfinden?

Für die Durchführung von Sitzungen von Gremien, Parteien und Wählervereinigungen ist kein 3G-Nachweis mehr nötig. Auch die Maske entfällt.

(Stand: 4. April 2022)

Wirtschaft

Was ist bei körpernahen Dienstleistungen zu beachten?

Bei körpernahen Dienstleistungen muss keine Maske mehr getragen werden. Auch ein 3G-Nachweis ist nicht mehr erforderlich.

(Stand: 4. April 2022)

Welche Beschränkungen gibt es für die Gastronomie?

Gäste benötigen für den Zutritt keinen 3G-Nachweis mehr. Auch die Maskenpflicht ist entfallen.

(Stand: 4. April 2022)

Wann gilt 3G am Arbeitsplatz?

Mit der geänderten SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung, die zum 20. März in Kraft getreten ist, wurde der Infektionsschutz in die Verantwortung der Unternehmen übertragen. Diese sollen nun im Rahmen eines betrieblichen Hygienekonzeptes selbst festlegen, welche Schutzmaßnahmen im Betrieb weiterhin gelten. 3G-Nachweise, Homeoffice und Maskenpflicht können also weiter gelten, wenn der Arbeitgeber diese im betrieblichen Hygienekonzept vorschreibt. 

Regelübersicht zur Testpflicht für Arbeitgeber, Beschäftigte und Besucher.

(Stand: 4. April 2022)

Wird der Verdienstausfall im Quarantäne-Fall erstattet?

Seit dem 1. November 2021 erhalten Personen ohne Corona-Impfschutz im Quarantäne-Fall keine Entschädigungsleistungen nach Paragraph 56 Absatz 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) mehr. 

Die Entschädigungsleistung wird weiterhin Personen gewährt, für die in einem Zeitraum von bis zu acht Wochen vor Absonderungsanordnung oder des Tätigkeitsverbotes keine öffentliche Empfehlung für eine Impfung gegen COVID-19 vorlag. Gleiches gilt, sofern eine medizinischen Kontraindikation gegen eine Schutzimpfung vorliegt. Ebenfalls erhalten Personen, die über keinen vollständigen Impfschutz verfügen, denen aber auch im Falle eines vollständigen Impfschutzes von der zuständigen Behörde ein Tätigkeitsverbot oder Quarantäne angeordnet würde, weiterhin Entschädigungsleistungen. Dies bedeutet, dass weiterhin nur die ungeimpften Kontaktpersonen keinen Anspruch auf Entschädigung haben. Alle positiv getesteten Personen, egal ob geimpft oder nicht, haben Anspruch auf Entschädigung.

Wer jedoch an Covid-19 erkrankt und arbeitsunfähig ist, hat Anspruch auf Lohnfortzahlung und gegebenenfalls Krankengeld im Krankheitsfall – auch wenn er oder sie nicht geimpft sein sollte. 

(Stand: 22. November 2021)

Ansprüche auf Ersatz des Verdienstausfalls für Arbeitnehmer und Selbständige

Behörde

Welche Regeln gelten im Landratsamt?

Für alle Besucherinnen und Besucher des Landratsamtes ab dem vollendeten 16. Lebensjahr die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske ohne Ausatemventil. Bei Kindern und Jugendlichen zwischen der Vollendung des sechsten und 16. Lebensjahres ist bei FFP2-Maskenpflicht eine medizinische Maske ausreichend. Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres sind von der Maskenpflicht befreit.

Außerdem ist ein Zutritt nur unter Beachtung der 3G-Regel (getestet, geimpft, genesen) möglich.

Grundsätzlich kann man das Landratsamt nur mit Termin betreten. Ohne Termin ist der Zutritt in der Fahrerlaubnisbehörde in Döbeln sowie in der Kfz-Zulassungsstelle in Freiberg, Mittweida und Döbeln möglich. 

(Stand: 4. April 2022)

Kitas, Schulen & Bildung

Welche Regeln gelten in den Schulen?

Die Maskenpflicht in den Schulen ist komplett entfallen. Das heißt, die Maske muss nun nicht mehr auf dem Schul- oder Kitagelände getragen werden. Das gilt für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und andere externe Personen, die die Schule oder Kindertageseinrichtung betreten. In den Hygieneplänen der einzelnen Einrichtungen kann aber eine Empfehlung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verankert werden.

Die Testpflicht für den Schulbesuch ist aufgehoben. Tritt ein positiver Coronafall in der Klasse auf, dann muss der betroffene Schüler oder die betroffene Schülerin in die häusliche Lernzeit gehen. Die übrigen Schülerinnen und Schüler können in der Schule bleiben. Für sie besteht dann eine tägliche Testpflicht an fünf Tagen hintereinander. Das gilt auch für genesene und geimpfte Schülerinnen und Schüler.

(Stand: 25. April 2022)

Schul- und Kita-Coronaverordnung

Besteht in Schulen Maskenpflicht?

Nein.

(Stand: 4. April 2022)

Welche Regelungen gelten für Kindertageseinrichtungen?

Die Kitas befinden sich wieder im Regelbetrieb. Das heißt, Gruppen müssen nicht mehr streng voneinander getrennt werden. Es müssen keine Masken mehr getragen werden.

(Stand: 4. April 2022)

Schul- und Kita-Coronaverordnung

Wie ist mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern umzugehen?

Wie auch schon vor der Corona-Pandemie dürfen Kinder, die eindeutig krank sind, nicht in die Kinderbetreuung gebracht werden und auch nicht in die Schule gehen. Das Kultusministerium stellt eine Handlungsempfehlung für Eltern, Lehrer und Erzieher zur Verfügung. Daraus kann abgelesen werden wann ein Arzt aufgesucht werden muss oder bei welchen allgemeinen und unspezifischen Symptomen der Schul- oder Kitabesuch noch möglich ist. 

Zeigen Kinder mindestens ein Symptom (Atemnot, neu auftretender Husten, starker Schnupfen, Fieber, Geruchs- und Geschmacksverlust) ist ihnen der Zutritt zur Einrichtung untersagt. Erst zwei Tage nach Abklingen der Symptome ist der Besuch der Kita wieder erlaubt.

(Stand: 22. November 2021)

Werden Verdienstausfälle wegen Kinderbetreuung entschädigt?

Wer während der Pandemie seine Kinder betreuen muss, weil Krippe, Kita, Schule und Hort durch die Behörden geschlossen wurden und deshalb vorübergehend nicht arbeiten kann, hat unter bestimmten Voraussetzungen einen Entschädigungsanspruch. Im Infektionsschutzgesetz ist geregelt, dass Betroffene teilweisen Ersatz für ihren Verdienstausfall erhalten.

Kinderkrankengeld:
Eltern, die bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, können im Jahr 2021 je gesetzlich krankenversichertem Kind 30 Arbeitstage Kinderkrankengeld beantragen. Auch wenn das Kind nicht krank ist, aber zuhause betreut werden muss. Alle Fragen dazu beantwortet das Bundesgesundfamilienministerium.

(Stand: 22. November 2021)

Entschädigung für Eltern

Reisen

Was gilt für Beherbergungen in Sachsen?

Aktuell gelten keine Beschränkungen.

(Stand 4. April 2022)

Was müssen Reiserückkehrer aus dem Ausland beachten?

In Sachsen gilt die Corona-Einreiseverordnung des Bundes. Sie regelt bundesweit einheitlich die Anmelde-, Nachweis- und Quarantänepflicht sowie das Beförderungsverbot. Auf der Seite des Bundesministeriums für Gesundheit sind die Regeln aktuell erklärt und die häufigsten Fragen beantwortet.

Die digitale Einreiseanmeldung erfolgt über die Website www.einreiseanmeldung.de.

(Stand: 4. April 2022)

Coronavirus-Einreiseverordnung

Wer stellt den digitalen Impfnachweis (COVID-Zertifikat der EU) aus?

Wer stellt den digitalen Impfnachweis (COVID-Zertifikat der EU) aus?

Seit dem 14. Juni 2021 können sich zuvor vollständig Geimpfte in vielen Apotheken deutschlandweit den digitalen Nachweis einer vollständigen Impfung (COVID-Zertifikat der EU) nachträglich ausstellen lassen. Welche Apotheken den Service anbieten, kann unter www.mein-apothekenmanager.de recherchiert werden.

In allen Impfzentren erhalten vollständig Geimpfte inzwischen die Zertifikate für den digitalen Impfnachweis. Für die Bürgerinnen und Bürger ist das Angebot kostenlos. Das Angebot in den Impfzentren besteht nur tagesaktuell für die jeweils verabreichten Impfungen, Nachtragungen sind dort nicht möglich.

Auch bei Ärzten ist die Ausstellung des digitalen Corona-Impfnachweises inzwischen möglich. Teilnehmende Ärzte bieten dies auch rückwirkend an. 

Das Gesundheitsamt des Landkreises ist nicht befugt, das COVID-Zertifikat der EU auszustellen.

Für den digitalen Impfpass sind Name, Vorname, Geburtsdatum, impfende Stelle, Tag der ersten und zweiten Impfung beziehungsweise der Booster-Impfung sowie der Impfstoff erforderlich. Außerdem sind der Personalausweis (für die Identitätsüberprüfung) und der Impfausweis beziehungsweise die Ersatzbescheinigung vorlegen.

Der digitale Impfnachweis wird in der Arztpraxis, im Impfzentrum oder in der Apotheke generiert. Nach Eingabe oder Übernahme der Daten wird ein QR-Code erstellt, den die Nutzer auf einem Papierausdruck mitbekommen und später mit der CovPass-App oder der Corona-Warn-App auf dem Smartphone einscannen und nutzen können. 

Weitere Fragen zum digitalen Impfpass werden auf der Coronaseite des Freistaates beantwortet.

(Stand: 29. Dezember 2021)

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