Geimpfte & Genesene

Hand hält Impfstoff
Foto: Krankenhaus Freiberg

Corona-Schutzimpfung

Impftermine in den Impfzentren im Freistaat Sachsen können unter nachfolgendem Kontakt noch bis Ende September 2021 vereinbart werden. Danach schließen die sächsischen Impfzentren. Eine Impfpriorisierung besteht nicht. 

Terminbuchungsseite für individuelle Impftermine: 
https://sachsen.impfterminvergabe.de/ 
Hotline-für Terminbuchungen: Telefon 0800 0899089
(Montag bis Sonntag 08:00 bis 20:00 Uhr)

Impfangebote an Sachsens Schulen

Der Freistaat Sachsen plant ab dem 13. September an Sachsens Schulen freiwillige Impfangebote für Schülerinnen und Schülern sowie Eltern. Alle Informationen dazu gibt es im Blog des Sächsischen Kultusministeriums.

Nachtragung im Impfausweis

Nachtragungen in einem Impfausweis nimmt das Gesundheitsamt vor, wenn dem Gesundheitsamt eine frühere Impfdokumentation über die nachzutragende Schutzimpfung vorgelegt wird (gemäß § 22 IfSG). Das Nachtragen und Erstellen von Impfpässen ist kostenpflichtig.

Impfpässe ohne Eintragungen werden nicht ausgegeben. Diese werden zum Beispiel freiverkäuflich im Internet angeboten. Archivrecherchen zu früheren Impfungen sind derzeit nicht möglich.


Fragen & Antworten zum Impfen

Wo kann ich mich impfen lassen?

Impfungen gegen das Coronavirus sind unter anderem noch bis Ende September 2021 in einem Impfzentrum einschließlich zugehöriger mobiler Teams möglich. Das mittelsächsische Imfpzentrum befindet sich in Mittweida, Schillerstraße 1. Die Terminbuchungsseite für individuelle Impftermine ist online unter

https://sachsen.impfterminvergabe.de

erreichbar und sollte vorrangig genutzt werden. Zudem ist eine Hotline unter Telefon 0800 0899089 für Terminbuchungen geschaltet.

Impfungen ohne vorher gebuchten Termin sind täglich von 08:00 bis 17:00 Uhr möglich.. Zur Verfügung stehen Impfstoffe der Hersteller Biontech/Pfizer, Moderna, Astrazeneca sowie Johnson & Johnson gemäß der jeweiligen impfstoffspezifischen Altersfreigaben.

Mitzubringen sind Ausweisdokument, Krankenversicherungskarte und wenn vorhanden Impfbuch. Auch bei spontanen Impfangeboten gilt: Die letztgültige Entscheidung, ob eine Impfung durchgeführt wird, trifft in jedem Fall der Impfarzt.

Hausärzte dürfen ebenfalls flächendeckend impfen, die Praxen regeln die Terminvergabe selbst. Außerdem können auch Betriebsärzte impfen.

Wichtiger Hinweis:
Insbesondere Impfwillige im Alter von 12 bis 18 Jahren sollten sich vorab über die notwendigen Unterlagen, Zustimmungen der Erziehungsberechtigten sowie Begleitregeln beispielsweise im Internetauftritt des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Sachsen informieren, um die Durchführbarkeit des Impftermins sicherzustellen.

(Stand: 2. September 2021)

Wer kann sich impfen lassen?

Der Freistaat hat die Priorisierung beim Impfen aufgehoben. Somit können sich alle Impfwilligen um einen Termin bemühen beziehungsweise ohne Termin zu den Impfzentren kommen. Auch Kinder ab zwölf Jahren können vom Kinderarzt oder seit 9. August auch in den Sächsischen Impfzentren gegen das Coronavirus geimpft werden. 

Wichtiger Hinweis:
Insbesondere Impfwillige im Alter von 12 bis 18 Jahren sollten sich vorab über die notwendigen Unterlagen, Zustimmungen der Erziehungsberechtigten sowie Begleitregeln beispielsweise im Internetauftritt des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Sachsen informieren, um die Durchführbarkeit des Impftermins sicherzustellen.

(Stand: 9. August 2021)

Häufig gestellte Fragen zur Coronaschutzimpfung

Ich bin in Quarantäne. Kann ich trotzdem zum Impftermin?

Nein. Ein Impftermin ist kein Grund, die Quarantäne zu unterbrechen. Es ist keine Ausnahme möglich.

(Stand: 30. April 2021)

Wie lange sind die Impfzentren noch geöffnet?

Die 13 bestehenden sächsischen Impfzentren schließen im September – letzter Impftag im Impfzentrum Mittweida ist der 30. September 2021. 

Bis zum jeweiligen Schließtag werden in allen Impfzentren Erst- und Zweitimpfungen angeboten. Aus technischen Gründen werden bei der Terminbuchung auch weiterhin automatisch Zweitimpfungstermine vergeben. Diese können in den Zeitraum fallen, in dem das jeweilige Impfzentrum bereits geschlossen ist. Diejenigen Personen, die aufgrund der vorgegebenen Fristen ihre Zweitimpfung nicht mehr im Impfzentrum erhalten können, bekommen bei ihrer Erstimpfung ein Informationsblatt mit Hinweisen zur Zweitimpfung. Sie müssen sich bei einem Haus- oder Facharzt beziehungsweise Betriebsarzt für eine Zweitimpfung melden.

(Stand: 2. September 2021)

Bei weiterführendem Gesprächsbedarf rund um das Thema Impfen wenden Sie sich bitte an das Infotelefon des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) unter ► Telefon 0351 4678295 (Montag bis Freitag 09:00 bis 17:00 Uhr). Wichtige Fragen rund um die Impfung auf das Coronavirus sind außerdem im Internetauftritt des Freistaates Sachsen zusammengestellt.

 

Fragen zu Erleichterungen für Geimpfte und Genesene

Was müssen Personen beachten, die nicht geimpft werden können?

Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren, die nicht geimpft oder genesen (immunisiert) sind, müssen sich testen lassen (Schnelltest nicht älter als 24 Stunden oder PCR-Test nicht älter als 48 Stunden), wenn Nachweise für bestimmte Angebote gefordert sind. Ein Testnachweis ist nicht erforderlich für Schülerinnen und Schüler, die einer Testpflicht nach der Schul- und Kita-Coronaverordnung unterliegen. Die Testpflicht gilt nicht für Kinder unter sechs Jahren.

Personen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können (ärztliche Bescheinigung muss vorliegen), müssen sich ebenfalls testen lassen, wenn erforderlich.

(Stand: 26. August 2021)

Welche Nachweise müssen Geimpfte und Genesene vorlegen?

Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen – zum  Beispiel den gelben Impfpass oder ein digitaler Nachweis. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein.

Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis). Dieser muss mindestens 28 Tage sowie höchstens sechs Monate zurückliegen und die Person darf keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus aufweisen. Der Absonderungsbescheid (auch Quarantänebescheid) gilt, wenn er nur für positiv getestete Personen auf der Grundlage eines PCR-Tests ausgestellt wurde. Es gilt nicht der Absonderungsbescheid für Kontaktpersonen.

Die Bescheinigungen müssen mit einem amtlichen Ausweispapier im Original vorgelegt werden.

Ein Antikörpertest genügt nicht als Nachweis.

(Stand: 3. August 2021)

Wo bekomme ich die Nachweise her?

Wer geimpft wird, bekommt einen Eintrag in den Impfausweis oder eine Bescheinigung ausgestellt. Als Nachweis für die überstandene Coronainfektion wird eine Bescheinigung über ein positives PCR-Testergebnis benötigt. Der Test muss mindestens 28 Tage sowie höchstens sechs Monate zurückliegen und die Person darf keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus aufweisen. 

Bisher wurden durch das Gesundheitsamt des Landkreises zwei Dokumente zur Verfügung gestellt, die als Genesungsnachweis zu verwenden sind (allerdings kein EU-zertifiziertes).

  1. Der Feststellungsbescheid mit dem Nachweis der positiven PCR kann als Genesungsnachweis verwendet werden, da auf diesem das Datum des PCR-Tests vermerkt ist. Gleichermaßen ist auch der alleinige Laborbefund in Kopie zum Nachweis der durchgemachten Infektion verwendbar.
  2. Zusätzlich wurden bisher durch das Gesundheitsamt Genesenennachweise mit einem QR-Code versendet. Dieser QR-Code ist nur für Benutzer der Schnelltest.click App verwendbar und damit in seiner Nutzbarkeit eingeschränkt. Da dieser QR-Code keinem EU Zertifikat entspricht und nicht überall anerkannt wird, wird ab dem 1. August 2021 der Versand dieses Dokuments eingestellt.

Wer eine digitales COVID-Zertifikat benötigt, sollte sich beim Arzt beziehungsweise der Teststation informieren, ob diese ein solches mit QR-Code ausstellen können. Einen Nachweis erhalten nur die Personen, die einen positiven PCR-Test hatten. Schnelltests zählen nicht.

(Stand: 6. August 2021)

Wer stellt den digitalen Impfnachweis (COVID-Zertifikat der EU) aus?

Seit 14. Juni 2021 können sich bereits zuvor vollständig Geimpfte in vielen Apotheken deutschlandweit den digitalen Nachweis einer vollständigen Impfung (COVID-Zertifikat der EU) nachträglich ausstellen lassen. Welche Apotheken den Service anbieten, kann unter www.mein-apothekenmanager.de recherchiert werden.

In allen Impfzentren erhalten vollständig Geimpfte inzwischen die Zertifikate für den digitalen Impfnachweis. Für die Bürgerinnen und Bürger ist das Angebot kostenlos. Das Angebot in den Impfzentren besteht nur tagesaktuell für die jeweils verabreichten Impfungen, Nachtragungen sind dort nicht möglich.

Auch bei Ärzten ist die Ausstellung des digitalen Corona-Impfnachweises inzwischen möglich. Teilnehmende Ärzte bieten dies auch rückwirkend an. 

Das Gesundheitsamt des Landkreises ist nicht befugt das COVID-Zertifikat der EU auszustellen.

Für den digitalen Impfpass sind folgende Daten erforderlich:

  • Name,
  • Vorname,
  • Geburtsdatum,
  • Impfzentrum,
  • Tag der ersten und zweiten Impfung sowie
  • Impfstoff.

Der Personalausweis (für die Identitätsüberprüfung) und der Impfausweis beziehungsweise die Ersatzbescheinigung sind vorlegen.

Der digitale Impfnachweis wird in der Arztpraxis, im Impfzentrum oder in der Apotheke generiert. Nach Eingabe oder Übernahme der Daten wird ein QR-Code erstellt, den die Nutzer auf einem Papierausdruck mitbekommen und später mit der CovPass-App oder der Corona-Warn-App auf dem Smartphone einscannen und nutzen können. 

Weitere Fragen zum digitalen Impfpass werden auf der Coronaseite des Freistaates beantwortet.

(Stand: 6. August 2021)

Müssen sich Geimpfte/Genesene testen lassen?

Die Testpflicht gilt nicht für Personen,

  • die vollständig geimpft sind (Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein),
  • die genesen sind oder
  • die genesen sind und eine Impfdosis erhalten haben

Bei Einreise aus dem Ausland: Impf- und Genesenennachweise sind einem negativen Testnachweis im Rahmen der Nachweispflicht gleichgestellt. Sie können zudem von der Einreisequarantäne befreien. Dies gilt jeweils nicht bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet, hier sind Reisende stets verpflichtet, bei Einreise ein negatives Testergebnis vorzulegen; die Nachweise befreien dann auch nicht von der Einreisequarantäne. Eine Ausnahme gilt, wenn das Robert Koch-Institut ausdrücklich auf seiner Internetseite bekanntmacht, dass bestimmte Impfstoffe auch gegen die im Virusvariantengebiet verbreitete Variante wirken und Personen, die mit diesen Impfstoffen geimpft wurden, daher ausreichend geschützt sind. Diese Personen dürfen dann nach Übermittlung des Impfnachweises die Quarantäne beenden, bei Einreise benötigen sie aber weiterhin einen negativen Testnachweis.

(Stand: 28. Juli 2021)

Müssen auch Geimpfte/Genesene in Quarantäne?

Wer ohne Symptome und

  • vollständig geimpft oder
  • einmal geimpft ist und bei dem vor höchstens sechs Monaten eine mittels PCR-Test bestätigte Corona-Infektion vorlag oder
  • als „genesen" gilt (Infektion vor höchstens sechs Monaten mittels PCR-Test nachgewiesen),

ist von der Pflicht zur Absonderung befreit. Der Nachweis ist gegenüber dem Gesundheitsamt erbringen. Dies gilt jedoch nicht, wenn der Verdacht oder Nachweis besteht, dass beim Quellfall eine Infektion mit einer der besorgniserregenden SARS-CoV-2-Varianten vorliegt, bei denen die Empfehlungen des Robert Koch-Institut weiterhin keine Ausnahmen von der Absonderungspflicht vorsehen. Besorgniserregende Varianten sind alle vom Robert Koch-Institut als solche benannten Varianten (siehe www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html)

Wer geimpft ist und positiv getestet wird, muss in Quarantäne.

Entwickeln Kontaktpersonen Covid-19-typische Symptome, müssen sich diese selbst in Absonderung begeben und eine zeitnahe Testung veranlassen.

Bei der Einreise aus dem Ausland: Impf- und Genesenennachweise sind einem negativen Testnachweis im Rahmen der Nachweispflicht gleichgestellt. Sie können zudem von der Einreisequarantäne befreien. Dies gilt jeweils nicht bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet, hier sind Reisende stets verpflichtet, bei Einreise ein negatives Testergebnis vorzulegen; die Nachweise befreien dann auch nicht von der Einreisequarantäne. Eine Ausnahme gilt, wenn das Robert Koch-Institut ausdrücklich auf seiner Internetseite bekanntmacht, dass bestimmte Impfstoffe auch gegen die im Virusvariantengebiet verbreitete Variante wirken und Personen, die mit diesen Impfstoffen geimpft wurden, daher ausreichend geschützt sind. Diese Personen dürfen dann nach Übermittlung des Impfnachweises die Quarantäne beenden, bei Einreise benötigen sie aber weiterhin einen negativen Testnachweis.

(Stand: 28. Juli 2021)

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