Geimpfte & Genesene

Hand hält Impfstoff
Foto: Krankenhaus Freiberg

Mobile Impfangebote

Die mobilen Impfteams sind im gesamten Freistaat unterwegs. Die Impfungen sind kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig. Bitte bringen Sie zur Impfung Ihren Impfausweis (falls vorhanden), Ihre Krankenversicherungskarte sowie Ihren Personalausweis mit. Aufklärungs- und Anamnesebogen gibt es vor Ort. Die aktuellen Termine sind im Internetauftritt des Deutschen Roten Kreuzes veröffentlicht.

Nachtragung im Impfausweis

Nachtragungen in einem Impfausweis nimmt das Gesundheitsamt vor, wenn dem Gesundheitsamt eine frühere Impfdokumentation über die nachzutragende Schutzimpfung vorgelegt wird (gemäß § 22 IfSG). Das Nachtragen und Erstellen von Impfpässen ist kostenpflichtig.

Impfpässe ohne Eintragungen werden nicht ausgegeben. Diese werden zum Beispiel freiverkäuflich im Internet angeboten. Archivrecherchen zu früheren Impfungen sind derzeit nicht möglich.


Fragen & Antworten zum Impfen

Wo kann ich mich impfen lassen?

Die Impfzentren im Freistaat Sachsen wurden Ende September geschlossen. Impfungen gegen das Coronavirus sind aktuell beispielsweise bei mobilen Teams in Sachsen an unterschiedlichen Orten mit mobilen Impfaktionen möglich. Die Termine sind auf der Internetseite des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) veröffentlicht.

Hausärzte impfen ebenfalls. Die Praxen regeln die Terminvergabe selbst. Außerdem können auch Betriebsärzte impfen.

In Freiberg gibt es eine Impfstelle. Es müssen Termine vereinbart werden. Auch in Burgstädt, Flöha und Döbeln wird geimpft. 

Mitzubringen sind Ausweisdokument, Krankenversicherungskarte und wenn vorhanden Impfbuch. Die Aufklärungs- und Einwilligungsbögen erhalten Sie vor Ort. Auch bei spontanen Impfangeboten gilt: Die letztgültige Entscheidung, ob eine Impfung durchgeführt wird, trifft in jedem Fall der Impfarzt.

Wichtiger Hinweis:
Insbesondere Impfwillige im Alter von zwölf bis 18 Jahren sollten sich vorab über die notwendigen Unterlagen, Zustimmungen der Erziehungsberechtigten sowie Begleitregeln beispielsweise im Internetauftritt des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Sachsen informieren, um die Durchführbarkeit des Impftermins sicherzustellen.

(Stand: 26. November 2021)

Wer kann sich impfen lassen?

Der Freistaat hat die Priorisierung beim Impfen aufgehoben. Somit können sich alle Impfwilligen um einen Termin bemühen. Auch Kinder ab zwölf Jahren können geimpft werden. 

Wichtiger Hinweis:
Insbesondere Impfwillige im Alter von zwölf bis 18 Jahren sollten sich vorab über die notwendigen Unterlagen, Zustimmungen der Erziehungsberechtigten sowie Begleitregeln beispielsweise im Internetauftritt des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Sachsen informieren, um die Durchführbarkeit des Impftermins sicherzustellen.

(Stand: 1. Oktober 2021)

Häufig gestellte Fragen zur Coronaschutzimpfung

Wann ist eine dritte Impfung (Booster-Impfung) nötig?

Nach der neuesten Empfehlung der Sächsischen Impfkommission (SIKO) sind Auffrischungsimpfungen ohne Einschränkung für alle Menschen ab 18 Jahre möglich. Frühestens sechs Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung kann demnach eine so genannte Booster-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff verabreicht werden.

Bei mRNA-Impfstoffen soll möglichst der bei der Grundimmunisierung verwendete Impfstoff zur Anwendung kommen. Personen, die bisher eine Impfstoffdosis der COVID-19 Vaccine Janssen (Johnsen&Johnsen) erhalten haben, sollen eine zusätzliche mRNA-Impfstoffdosis (Biontech oder Moderna) ab vier Wochen nach der Impfung erhalten.

(Stand: 8. November 2021)

Wann können sich Genesene impfen lassen?

Personen, die bereits eine Corona-Infektion hatten, wird die Verabreichung einer Impfstoffdosis empfohlen. Es gelten folgende Empfehlungen:

  1. Personen mit gesicherter symptomatischer Infektion empfiehlt die STIKO eine Impfstoffdosis in der Regel sechs Monate nach der Infektion. In Anbetracht der zunehmend besseren Impfstoffverfügbarkeit und der Unbedenklichkeit einer Impfung nach durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion ist die Gabe einer Impfstoffdosis jedoch bereits ab vier Wochen nach dem Ende der COVID-19-Symptome möglich.
  2. Bei Personen mit gesicherter asymptomatischer SARS-Cov-2-Infektion bei denen der Infektionszeitpunkt nicht bekannt ist, kann die empfohlene einmalige Impfung bereits ab vier Wochen nach der Labordiagnose erfolgen.
  3. Personen, die bereits einmal gegen COVID-19 geimpft wurden und bei denen danach eine Infektion durch direkten Erregernachweis gesichert wurde, sollen die zweite Impfung in der Regel sechs Monate nach Ende der COVID-19-Symptome beziehungsweise der Diagnose erhalten. Die Gabe einer Impfstoffdosis ist auch hier bereits ab vier Wochen nach dem Ende der Symptome möglich.
  4. Personen, die nach einmaliger Impfung mit dem Janssen-Impfstoff (Johnsen&Johnsen) eine labordiagnostisch gesicherte Infektion durchgemacht haben, empfiehlt die STIKO derzeit keine weitere Impfung mit einem mRNA-Impfstoff

(Stand: 8. November 2021)

Ich bin in Quarantäne. Kann ich trotzdem zum Impftermin?

Nein. Ein Impftermin ist kein Grund, die Quarantäne zu unterbrechen. Es ist keine Ausnahme möglich.

(Stand: 30. April 2021)

Informationen und Termine zu Impfaktionen in Ihrer Nähe finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Roten Kreuzes (DRK).

Wichtige Fragen rund um die Impfung auf das Coronavirus sind außerdem im Internetauftritt des Freistaates Sachsen zusammengestellt.

 

Fragen zu Erleichterungen für Geimpfte und Genesene

Was müssen Personen beachten, die nicht geimpft werden können?

Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren, die nicht geimpft oder genesen (immunisiert) sind, müssen sich testen lassen (Schnelltest nicht älter als 24 Stunden oder PCR-Test nicht älter als 48 Stunden), wenn Nachweise für bestimmte Angebote gefordert sind. Ein Testnachweis ist nicht erforderlich für Schülerinnen und Schüler, die einer Testpflicht nach der Schul- und Kita-Coronaverordnung unterliegen. Die Testpflicht gilt nicht für Kinder unter sechs Jahren.

Personen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können (ärztliche Bescheinigung muss vorliegen), müssen sich ebenfalls testen lassen, wenn erforderlich.

(Stand: 26. August 2021)

Welche Nachweise müssen Geimpfte und Genesene vorlegen?

Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen – zum  Beispiel den gelben Impfpass oder ein digitaler Nachweis. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein.

Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis). Dieser muss mindestens 28 Tage sowie höchstens sechs Monate zurückliegen und die Person darf keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus aufweisen. Der Absonderungsbescheid (auch Quarantänebescheid) gilt, wenn er nur für positiv getestete Personen auf der Grundlage eines PCR-Tests ausgestellt wurde. Es gilt nicht der Absonderungsbescheid für Kontaktpersonen.

Wer kürzlich eine Covid-19-Erkrankung überstanden hat, kann sich auch in vielen deutschen Apotheken ein digitales Zertifikat ausstellen lassen. Interessenten müssen dazu nur ihren Personalausweis sowie den Nachweis eines positiven PCR-Tests vorlegen, der nicht länger als 180 Tage zurückliegt. Als Beleg hierfür dient eine entsprechende ärztliche oder behördlicher Bescheinigung.

Welche Apotheke die Zertifikate ausstellt, lässt sich über das Verbraucherportal www.mein-apothekenmanager.de herausfinden.

Die Bescheinigungen müssen mit einem amtlichen Ausweispapier im Original vorgelegt werden.

Ein Antikörpertest genügt nicht als Nachweis.

(Stand: 22. November 2021)

Zählt ein Antikörpertest als Nachweis, dass ich genesen bin?

Nein. Laut der derzeit noch gültigen Schutzmaßnahmenausnahmeverordnung des Bundesjustizministeriums muss eine durchgestandene Infektion in der Regel mit dem Erregernachweis mittels PCR-Test nachge­wie­sen werden.

(Stand: 10. November 2021)

Wie weise ich nach, das sich genesen bin?

Der Nachweis kann über folgende Wege erbracht werden:

  • Genesenenzertifikat oder
  • Laborergebnis des PCR-Tests,  
  • Absonderungsbescheid, in dem der PCR-Test als Begründung aufgeführt ist oder
  • ärztliches Attest über die erfolgte Infektion auf der Grundlage eines PCR-Tests

Bei allen Nachweisen muss der Tag der Testung vermerkt sein. Der Tag der positiven Testung muss mindestens 28 Tage und darf maximal sechs Monate zurückliegen. Das digitale Genesenenzertifikat wird in Apotheken ausgestellt.

Der Absonderungsbescheid (auch Quarantänebescheid) gilt nur, wenn er für positiv getestete Personen auf der Grundlage eines PCR-Tests ausgestellt wurde. Es gilt nicht der Absonderungsbescheid für Kontaktpersonen. Die Person darf keine Symptome einer möglichen Covid19-Infektion aufweisen. 

(Stand: 29. November 2021)

Wer stellt den digitalen Impfnachweis (COVID-Zertifikat der EU) aus?

Seit 14. Juni 2021 können sich bereits zuvor vollständig Geimpfte in vielen Apotheken deutschlandweit den digitalen Nachweis einer vollständigen Impfung (COVID-Zertifikat der EU) nachträglich ausstellen lassen. Welche Apotheken den Service anbieten, kann unter www.mein-apothekenmanager.de recherchiert werden.

In allen Impfzentren erhalten vollständig Geimpfte inzwischen die Zertifikate für den digitalen Impfnachweis. Für die Bürgerinnen und Bürger ist das Angebot kostenlos. Das Angebot in den Impfzentren besteht nur tagesaktuell für die jeweils verabreichten Impfungen, Nachtragungen sind dort nicht möglich.

Auch bei Ärzten ist die Ausstellung des digitalen Corona-Impfnachweises inzwischen möglich. Teilnehmende Ärzte bieten dies auch rückwirkend an. 

Das Gesundheitsamt des Landkreises ist nicht befugt das COVID-Zertifikat der EU auszustellen.

Für den digitalen Impfpass sind folgende Daten erforderlich:

  • Name,
  • Vorname,
  • Geburtsdatum,
  • Impfzentrum,
  • Tag der ersten und zweiten Impfung sowie
  • Impfstoff.

Der Personalausweis (für die Identitätsüberprüfung) und der Impfausweis beziehungsweise die Ersatzbescheinigung sind vorlegen.

Der digitale Impfnachweis wird in der Arztpraxis, im Impfzentrum oder in der Apotheke generiert. Nach Eingabe oder Übernahme der Daten wird ein QR-Code erstellt, den die Nutzer auf einem Papierausdruck mitbekommen und später mit der CovPass-App oder der Corona-Warn-App auf dem Smartphone einscannen und nutzen können. 

Weitere Fragen zum digitalen Impfpass werden auf der Coronaseite des Freistaates beantwortet.

(Stand: 6. August 2021)

Müssen sich Geimpfte/Genesene testen lassen?

Die Testpflicht gilt nicht für Personen,

  • die vollständig geimpft sind (Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein),
  • die genesen sind oder
  • die genesen sind und eine Impfdosis erhalten haben.

Bei Einreise aus dem Ausland: Impf- und Genesenennachweise sind einem negativen Testnachweis im Rahmen der Nachweispflicht gleichgestellt. Sie können zudem von der Einreisequarantäne befreien. Dies gilt jeweils nicht bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet, hier sind Reisende stets verpflichtet, bei Einreise ein negatives Testergebnis vorzulegen; die Nachweise befreien dann auch nicht von der Einreisequarantäne. Eine Ausnahme gilt, wenn das Robert Koch-Institut ausdrücklich auf seiner Internetseite bekanntmacht, dass bestimmte Impfstoffe auch gegen die im Virusvariantengebiet verbreitete Variante wirken und Personen, die mit diesen Impfstoffen geimpft wurden, daher ausreichend geschützt sind. Diese Personen dürfen dann nach Übermittlung des Impfnachweises die Quarantäne beenden, bei Einreise benötigen sie aber weiterhin einen negativen Testnachweis.

(Stand: 28. Juli 2021)

Müssen auch Geimpfte/Genesene in Quarantäne?

Kontaktpersonen, die ohne Symptome sind und

  • vollständig geimpft oder
  • einmal geimpft ist und bei dem vor höchstens sechs Monaten eine mittels PCR-Test bestätigte Corona-Infektion vorlag oder
  • als „genesen" gilt (Infektion vor höchstens sechs Monaten mittels PCR-Test nachgewiesen),

sind von der Pflicht zur Absonderung befreit. Der Nachweis ist gegenüber dem Gesundheitsamt zu erbringen.

Die Befreiung von der Absonderung gilt jedoch nicht, wenn der Verdacht oder Nachweis besteht, dass beim Quellfall eine Infektion mit einer der besorgniserregenden SARS-CoV-2-Varianten vorliegt.

Entwickeln Kontaktpersonen Covid-19-typische Symptome, müssen sich diese selbst in Absonderung begeben und eine zeitnahe Testung veranlassen.

Wer vollständig geimpft ist und dennoch positiv getestet wurde, muss trotzdem in Quarantäne, kann die Zeit aber verkürzen. Personen, die vollständig geimpft sind und keine Symptome entwickelt haben, können frühestens am 5. Tag einen PCR-Test oder am 7. Tag einen Antigenschnelltest durchführen. Fällt dieser negativ aus, endet die Quarantäne. 

(Stand: 22. November 2021)

Übersicht Quarantäneregeln

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