Geimpfte & Genesene

Hand hält Impfstoff
Foto: Krankenhaus Freiberg

Impfangebote im Landkreis Mittelsachsen

Folgende Impfstellen gibt es in Mittelsachsen:

  • Impfstelle Döbeln, Vyskover Straße 4, 04720 Döbeln
  • Impfstelle Rochlitz, Gärtnerstraße 2, 09306 Rochlitz
  • Gerber-Passage, Meißner Gasse 19, 09599 Freiberg

Die genauen Öffnungszeiten der neuen Standorte können jederzeit unter https://drksachsen.de/impfaktionen/impfstellen.html eingesehen werden.

Auch weiterhin gibt es in Sachsen pro Landkreis und Kreisfreier Stadt jeweils eine DRK-Impfstelle, in der Impfungen mit dem Impfstoff des Herstellers Novavax möglich sind. In Mittelsachsen wird dies in der Gerber-Passage in Freiberg angeboten.


Nachtragung im Impfausweis

Nachtragungen in einem Impfausweis nimmt das Gesundheitsamt vor, wenn dem Gesundheitsamt eine frühere Impfdokumentation über die nachzutragende Schutzimpfung vorgelegt wird (gemäß § 22 IfSG). Das Nachtragen und Erstellen von Impfpässen ist kostenpflichtig.

Impfpässe ohne Eintragungen werden nicht ausgegeben. Diese werden zum Beispiel freiverkäuflich im Internet angeboten. Archivrecherchen zu früheren Impfungen sind derzeit nicht möglich.


Fragen & Antworten zum Impfen

Wem wird eine Impfung empfohlen?

Mittlerweile können sich alle Bürgerinnen und Bürger schnell und unkompliziert gegen COVID-19 impfen lassen. Die empfohlene Grundimmunisierung besteht in der Regel bei allen COVID-19-Impfstoffen aus zwei Impfstoffdosen in festgelegten Zeitabständen. 

Nach der Empfehlung der Sächsischen Impfkommission (SIKO) sind Auffrischungsimpfungen ohne Einschränkung für alle Menschen ab 18 Jahre möglich. Frühestens sechs Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung kann demnach eine sogenannte Booster-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff verabreicht werden. 

Für bestimmte Personengruppen ist inzwischen auch eine vierte Impfung möglich, die in Arztpraxen und auch in den staatlichen Impfstellen verabreicht wird. 

Die SIKO empfiehlt grundsätzlich allen Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren eine Impfung gegen das Coronavirus. Eine klare Empfehlung zur Impfung von Kindern zwischen fünf und elf Jahren gibt sie für Kinder mit entsprechenden Vorerkrankungen, für die eine COVID-19-Erkrankung ein besonderes Risiko bedeutet sowie für Kinder, die Kontakt zu Risikopatienten haben. Darüber hinaus können aber auch alle anderen Kinder geimpft werden. 

Ebenfalls wird allen ungeimpften Schwangeren ab dem zweiten Trimenon und ungeimpften Stillenden eine Impfung gegen COVID-19 empfohlen. 

(Stand: 1. März 2022)

Häufig gestellte Fragen zur Coronaschutzimpfung

Wann ist eine dritte Impfung (Booster-Impfung) nötig?

Nach der neuesten Empfehlung der Sächsischen Impfkommission (SIKO) sind Auffrischungsimpfungen ohne Einschränkung für alle Menschen ab 18 Jahre möglich. Frühestens sechs Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung kann demnach eine so genannte Booster-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff verabreicht werden.

Bei mRNA-Impfstoffen soll möglichst der bei der Grundimmunisierung verwendete Impfstoff zur Anwendung kommen. Personen, die bisher eine Impfstoffdosis der COVID-19 Vaccine Janssen (Johnsen & Johnsen) erhalten haben, sollen eine zusätzliche mRNA-Impfstoffdosis (Biontech oder Moderna) ab vier Wochen nach der Impfung erhalten.

(Stand: 8. November 2021)

Ab wann ist eine vierte Impfung (Auffrischungsimpfung) möglich?

Für bestimmte Personengruppen ist auch eine vierte Impfung möglich, die in Arztpraxen und auch in den staatlichen Impfstellen verabreicht wird. Die Impfung, bei der ein mRNA-Impfstoff verabreicht wird, kann frühestens drei Monate nach der letzten Impfung erfolgen. Die SIKO empfiehlt vier Impfungen für folgende Personengruppen:

  • Menschen ab 70 Jahre,
  • Personen, die ausschließlich mit Vektorimpfstoffen geimpft wurden,
  • Menschen mit einer Schwäche des Immunsystems ab fünf Jahre (zum Beispiel schwere Autoimmunerkrankungen).

Termine sind buchbar unter sachsen.impfterminvergabe.de, dabei ist „Auffrischungsimpfung“ anzugeben.

Die letzte Entscheidung, ob eine Impfung verabreicht wird, trifft im Einzelfall der Arzt beziehungsweise die Ärztin.

(Stand 1. März 2022)

Wo erhält man den Totimpfstoff Novavax?

Impfungen mit dem Impfstoff von Novavax starten mit speziellen Gesundheitsimpftagen vom 28. Februar bis 5. März in Sachsen. Der Impfstoff wird zunächst prioritär den Beschäftigten aus dem Gesundheits- und Pflegebereich angeboten, die von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht betroffen sind. Dies wird im Buchungsprozess entsprechend abgefragt. Termine sind ebenfalls über das Buchungsportal des DRK unter sachsen.impfterminvergabe.de buchbar. 

(Stand 1. März 2022)

Wann können sich Genesene impfen lassen?

Personen, die bereits eine Corona-Infektion hatten, wird die Verabreichung einer Impfstoffdosis empfohlen. Es gelten folgende Empfehlungen:

  1. Personen mit gesicherter symptomatischer Infektion empfiehlt die STIKO eine Impfstoffdosis in der Regel sechs Monate nach der Infektion. In Anbetracht der zunehmend besseren Impfstoffverfügbarkeit und der Unbedenklichkeit einer Impfung nach durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion ist die Gabe einer Impfstoffdosis jedoch bereits ab vier Wochen nach dem Ende der COVID-19-Symptome möglich.
  2. Bei Personen mit gesicherter asymptomatischer SARS-CoV-2-Infektion bei denen der Infektionszeitpunkt nicht bekannt ist, kann die empfohlene einmalige Impfung bereits ab vier Wochen nach der Labordiagnose erfolgen.
  3. Personen, die bereits einmal gegen COVID-19 geimpft wurden und bei denen danach eine Infektion durch direkten Erregernachweis gesichert wurde, sollen die zweite Impfung in der Regel sechs Monate nach Ende der COVID-19-Symptome beziehungsweise der Diagnose erhalten. Die Gabe einer Impfstoffdosis ist auch hier bereits ab vier Wochen nach dem Ende der Symptome möglich.
  4. Personen, die nach einmaliger Impfung mit dem Janssen-Impfstoff (Johnsen & Johnsen) eine labordiagnostisch gesicherte Infektion durchgemacht haben, empfiehlt die STIKO derzeit keine weitere Impfung mit einem mRNA-Impfstoff

(Stand: 8. November 2021)

Wer gilt als vollständig geimpft beziehungsweise genesen?

Wer gilt als vollständig geimpft beziehungsweise genesen?

Die Corona-Schutzimpfung schützt vor einer Erkrankung. Aber auch durch eine Erkrankung kann man einen Schutz aufbauen. Für den Status „vollständig geimpft“ und „genesen“ gelten verschiedene Bedingungen. 

Mehr dazu kann den Ausführungen des Robert Koch-Institutes entnommen werden beziehungsweise ist in § 22a des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) geregelt.

Stand 4. April 2022

Wann gilt die Impfpflicht?

Die Impfpflicht gilt für Menschen, die zum Beispiel in Krankenhäusern, in Pflegeheimen, in Einrichtungen für behinderte Menschen, in Arztpraxen, bei Rettungsdiensten oder in Entbindungseinrichtungen arbeiten.

Sie müssen spätestens bis zum 15. März 2022 ihrem Arbeitgeber einen Nachweis über eine Impfung oder Genesung vorlegen. Alternativ können sie auch ein ärztliches Attest vorlegen, aus dem hervorgeht, dass sie aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.

(Stand: 22. Dezember 2021)

Wie weise ich nach, dass ich genesen bin?

Der Nachweis kann über folgende Wege erbracht werden:

  • Genesenenzertifikat oder
  • Laborergebnis des PCR-Tests,  
  • Absonderungsbescheid, in dem der PCR-Test als Begründung aufgeführt ist oder
  • ärztliches Attest über die erfolgte Infektion auf der Grundlage eines PCR-Tests

Bei allen Nachweisen muss der Tag der Testung vermerkt sein. Der Tag der positiven Testung muss mindestens 28 Tage und darf maximal 90 Tage zurückliegen. Das digitale Genesenenzertifikat wird in Apotheken ausgestellt.

Der Absonderungsbescheid (auch Quarantänebescheid) gilt nur, wenn er für positiv getestete Personen auf der Grundlage eines PCR-Tests ausgestellt wurde. Es gilt nicht der Absonderungsbescheid für Kontaktpersonen. Die Person darf keine Symptome einer möglichen Covid19-Infektion aufweisen. 

(Stand: 24. Januar 2022)

Wichtige Fragen rund um die Impfung auf das Coronavirus sind außerdem im Internetauftritt des Freistaates Sachsen zusammengestellt.

 

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