Tests und Quarantäne

Arzt mit Teströhrchen
Foto: Robert Leßmann / adobe.stock.com

Testungen auf das Coronavirus

Testungen helfen bei der Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus. Damit sollen Infektionen schnell erkannt und Infektionsketten unterbrochen werden. Neben den PCR-Tests, die in der Regel beim Hausarzt oder in einer medizinischen Einrichtung durchgeführt werden, sind Schnelltests möglich, die bespielsweise verschiedene Einrichtungen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) anbieten. Außerdem besteht die Möglichkeit zur Durchführung eines Selbsttests, die in Apotheken oder im Handel erhältlich sind. Mehr dazu gibt es im Internetauftritt des Freistaates Sachsen.


Fragen & Antworten zum Testen

PCR-Tests, Antigen-Schnelltests und Selbsttests

Wie kann ich mich als Haushaltsangehöriger oder Kontaktperson testen lassen?

Als Haushaltsangehörige oder wenn Sie als enge Kontaktperson eingestuft wurden, haben Sie Anspruch auf Testung nach der Coronavirus-Testverordnung (TestV) des Bundes. Damit ist die Testung für Sie kostenfrei, wenn Sie in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person hatten oder in den letzten 21 Tagen Kontakt zu einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person hatten, wenn die Testung zur Aufhebung der Absonderung erfolgt. Der Testanspruch umfasst sowohl Antigenschnelltests als auch PCR-Testungen.

(Stand: 3. Dezember 2021)

Wie viele Tests sind kostenlos?

Mit der aktuellen Anpassung der Testverordnung werden allen Bürgerinnen und Bürgern wieder kostenlose Schnelltests zur Verfügung gestellt. Unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus haben diese mindestens einmal pro Woche Anspruch auf einen kostenlosen Schnelltest (PoC-Test).

Darüber hinaus können kostenlose PCR-Tests durchgeführt werden, zum Beispiel wenn Symptome einer COVID-19-Erkrankung vorliegen oder Kontakt zu einer COVID-19-Infizierten Person bestand.

(Stand: 15. November 2021)

Wo sind PCR-Tests möglich?

Testungen sollten generell über die Hausarztpraxen vorgenommen werden. An Wochenenden kann der kassenärztliche Bereitschaftsdienst unter Telefon 116 117 kontaktiert werden.

In den Testzentren des DRK Kreisverbandes Freiberg e. V werden neben PoC-Antigen Schnelltests auch PCR-Tests durchgeführt.

Auf der Übersichtskarte unten kann die Suche nach PCR-Teststationen gefiltert werden.

Testcenter gibt es auch an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden. Informationen zum Testablauf und Terminbuchung gibt es unter www.mdf-ag.com/reisehinweise.

Öffnungszeiten Flughafen Leipzig:

  • Montag bis Freitag: 06:00 – 18:00 Uhr
  • Samstag/Sonntag: 10:00 –  18:00 Uhr

Öffnungszeiten Flughafen Dresden:

  • Montag bis Freitag: 08:00 – 16:30 Uhr
  • Samstag bis Sonntag: 09:00 – 17:30 Uhr

(Stand: 13. Dezember 2021)

Wo sind Schnelltests möglich?

Schnelltest führen verschiedene Testzentren im Landkreis durch. Wo genau diese sind, das zeigt die Karte unten auf dieser Seite übersichtlich.

(Stand: 8. November 2021)

Wie ist mit Corona-Tests für Laien umzugehen?

Mit Tests aus Supermärkten und Drogerien hat jeder die Möglichkeit, sich selbst auf Corona zu testen. Ist dieser Test positiv, müssen die Verdachtspersonen unverzüglich einen PCR-Test durchführen lassen und bis zum Vorliegen des Testergebnisses müssen sie sich absondern. Im Fall eines positiven PCR-Testergebnisses gilt die Person als positiv getestete Person. 

(Stand: 22. November 2021)

Welche Tests sind wofür geeignet?

PCR-Tests werden weiterhin eingesetzt, um zum Beispiel bei einer Person mit Symptomen abzuklären, ob eine Infektion mit SARS-CoV-2 vorliegt.

Antigen-Schnelltests kommen derzeit in Pflegeheimen, Krankenhäusern oder Schulen zum Einsatz, um Personal oder Bewohner regelmäßig zu testen. 

Selbsttests können zusätzliche Sicherheit in konkreten Situationen im Alltag geben – etwa bei einem privaten Besuch.

(Stand: 8. November 2021)

Nach dem Test

Was ist zu tun: Bei einem positiven Ergebnis?

Nach einem positiven PCR-Test:

  • Sie müssen für mindestens 14 Tage zu Hause bleiben (das heißt sich absondern). Wenn Sie noch Symptome haben, verlängert sich die Zeit.
  • Sie dürfen nur raus, wenn Sie zum Arzt gehen müssen.
  • Wenn Sie mit anderen Menschen zusammenleben und in den letzten zwei Tagen mit ihnen auch engen Kontakt hatten, müssen Sie ihnen sofort sagen, dass Sie positiv sind und diese ebenfalls zu Hause bleiben müssen (siehe „Was ist zu tun: als enge Kontaktperson?").
  • Sagen Sie allen anderen (auch geimpften und genesenen) Personen Bescheid, mit denen Sie zwei Tage vor dem Test oder Ihren Symptomen Kontakt hatten. 
  • Vermeiden Sie die Nähe zu den Menschen in Ihrer Wohnung, damit Sie diese nicht anstecken.
  • Sagen Sie Ihrem Arbeitgeber oder gegebenenfalls der Schule Bescheid.
  • Aktivieren Sie die Corona-Warn-App und teilen Sie Ihr Testergebnis.
  • Wenn Sie vollständig geimpft sind und keine Symptome haben, können Sie am 5. Tag einen PCR-Test oder am 7. Tag einen Antigenschnelltest in einer Teststelle machen. Fällt der Test negativ aus, endet die Quarantäne.

Für Omikron-Fälle gelten abweichende Regeln. Das Gesundheitsamt kontaktiert Betroffene.

Ab 24. Januar gilt folgende Änderung:

Die Absonderungszeit für Infizierte wird auf zehn Tage verkürzt. Diese Zeit kann verringert werden, wenn ein frühestens am 7. Tag vorgenommener Antigenschnell- oder PCR-Test negativ ausfällt und 48 Stunden Symptomfreiheit bestanden hat. Dem Negativtest ist ein positives PCR-Testergebnis mit CT-Wert über 30 gleichgestellt. Die Absonderung endet mit dem Vorliegen des negativen Testergebnisses.

  • Sie müssen für mindestens 10 Tage zu Hause bleiben (das heißt sich absondern). Wenn Sie noch Symptome haben, verlängert sich die Zeit.
  • Sie dürfen nur raus, wenn Sie zum Arzt gehen müssen.
  • Wenn Sie mit anderen Menschen zusammenleben und in den letzten zwei Tagen mit ihnen auch engen Kontakt hatten, müssen Sie ihnen sofort sagen, dass Sie positiv sind und diese ebenfalls zu Hause bleiben müssen (siehe „Was ist zu tun: als Hausstandsangehöriger?").
  • Sagen Sie allen anderen (auch geimpften und genesenen) Personen Bescheid, mit denen Sie zwei Tage vor dem Test oder Ihren Symptomen Kontakt hatten. 
  • Vermeiden Sie die Nähe zu den Menschen in Ihrer Wohnung, damit Sie diese nicht anstecken.
  • Sagen Sie Ihrem Arbeitgeber oder gegebenenfalls der Schule Bescheid.
  • Aktivieren Sie die Corona-Warn-App und teilen Sie Ihr Testergebnis.
  • Freitestung: Frühestens am 7. Tag können Sie einen professionellen Antigenschnell- oder PCR-Test durchführen lassen. Fällt der Test negativ aus, endet die Quarantäne.
  • Beschäftigte in der Pflege, medizinischen Versorgung oder Eingliederungshilfe, die infiziert wurden, können auch schon nach 7 Tagen wieder arbeiten gehen. Voraussetzung dafür ist, dass sie für 48 Stunden symptomfrei sind und ein negativer PCR-Test vorliegt.

Die neuen Regelungen gelten dann für die Infektionsfälle, die nach dem 23. Januar festgestellt werden und für die Personen, deren Absonderung vor dem 24. Januar 2022 begonnen hat und nach dem Inkrafttreten der Allgemeinverfügung noch andauert. Das heißt, diese Personen können die Absonderungszeit entsprechend der Neuregelung verkürzen.

(Stand: 21. Januar 2022)

Überblick Quarantäneregeln

Was ist zu tun: Als enge Kontaktperson/Hausstandsangehöriger?

Bei engem Kontakt zu einer positiv getesteten Person:

  • Wenn Sie mit jemandem zusammenleben, der oder die positiv getestet wurde, sind Sie ein Hausstandsangehöriger. Sie müssen zu Hause bleiben (sich absondern), wenn Sie nicht vollständig geimpft oder genesen sind.
  • Ihre Absonderung beginnt am ersten Tag nach dem Kontakt und endet nach zehn Tagen, wenn Sie bis dahin nicht selbst auch positiv getestet werden oder Symptome haben.
  • Sagen Sie Ihrem Arbeitgeber oder gegebenenfalls der Schule Bescheid.
  • Sie dürfen nur raus, wenn Sie zum Arzt oder zum Testen gehen müssen.
  • Die Absonderungszeit kann früher beendet werden, wenn ein frühestens am 5. Tag nach dem letzten Kontakt vorgenommener PCR-Test oder ein frühestens am 7. Tag vorgenommener Antigenschnelltest negativ ausfällt. Die Absonderung endet mit dem Vorliegen des negativen Testergebnisses. 
  • enge Kontaktpersonen (zum Beispiel Arbeitskollegen), die nicht abgesondert sind, sollen sich am 4. oder 5. Tag nach dem Kontakt testen lassen.

Für Omikron-Fälle gelten abweichende Regeln. Das Gesundheitsamt kontaktiert Betroffene.

Ab 24. Januar gilt folgende Änderung:

  • Ebenfalls auf zehn Tage wird die Quarantänezeit für Hausstandsangehörige verkürzt, auch diese können sich frühestens nach sieben Tagen freitesten.
  • Schon nach fünf Tagen können sich Schüler und Kindergartenkinder freitesten, in deren Einrichtung regelmäßig getestet wird.
  • Kinder, in deren Einrichtung nicht regelmäßig getestet wird, können sich nach fünf Tagen mit einem negativen PCR-Test oder nach sieben Tagen mit einem negativen Antigenschnelltest, freitesten und damit die Quarantäne früher verlassen.
  • Bei Hausstandsangehörigen verlängert sich ihre Absonderungszeit als enge Kontaktperson nicht, wenn während der Absonderungszeit innerhalb eines Hausstands eine weitere Person positiv getestet wird. Die Voraussetzung ist, dass die Kontaktperson keine Symptome entwickelt hat und nicht positiv getestet wurde.

Die neuen Regelungen gelten dann für die Infektionsfälle, die nach dem 23. Januar festgestellt werden und für die Personen, deren Absonderung vor dem 24. Januar 2022 begonnen hat und nach dem Inkrafttreten der Allgemeinverfügung noch andauert. Das heißt, diese Personen können die Absonderungszeit entsprechend der Neuregelung verkürzen.

(Stand: 21. Janaur 2022)

Was ist zu tun: Bei Verdacht auf eine Infektion?

Ihr Selbsttest (ohne Aufsicht) war positiv oder Sie haben COVID-Symptome und einen PCR-Test gemacht?

  • Sie müssen zu Hause bleiben (das heißt sich absondern).
  • Sie dürfen Ihre Wohnung oder Unterkunft nur verlassen, wenn Sie medizinische Hilfe brauchen (teilen Sie der Arztpraxis mit, dass bei Ihnen der Verdacht auf eine Infektion besteht).
  • Wenn Sie mit anderen Menschen zusammenleben, gehen Sie diesen möglichst aus dem Weg.
  • Sie dürfen keinen Besuch von Personen erhalten, die nicht mit Ihnen zusammenleben.
  • Bitte informieren Sie Ihren Arbeitgeber, dass bei Ihnen der Verdacht besteht, dass Sie mit dem Coronavirus infiziert sein könnten.

Wenn der PCR-Test negativ ist, endet die Absonderung sofort. Heben Sie sich das negative Testergebnis auf. Wenn der PCR-Test positiv ist, müssen Sie weiterhin in Absonderung bleiben
(siehe „Was ist zu tun: bei positiven Ergebnis?").

(Stand: 18. November 2021)

Wer muss in Quarantäne?

Die Allgemeinverfügung des Landkreises regelt, wer in Quarantäne muss:

  • positiv Getestete
  • Haushaltsangehörige
  • enge Kontaktpersonen, wenn das Gesundheitsamt die Absonderung anordnet
  • Verdachtspersonen (Personen, die Symptome zeigen und für die eine Testung angeordnet wurde oder sich einer Testung unterzogen haben): Wer sich selbst mittels eines Selbsttests positiv getestet haben, muss unverzüglich einen PCR-Test durchführen lassen. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses müssen sich die Personen in jedem Fall absondern. Im Fall eines positiven PCR-Testergebnisses gilt die Person als positiv getestete Person.

Ausnahmen:

Von der Quarantäne befreit sind:

  • Hausstandsangehörige, die seit dem Zeitpunkt der Testung beziehungsweise ab Auftreten der ersten typischen Symptome des Quellfalls sowie in den zwei Tagen vor diesem Zeitpunkt keinen Kontakt zu dieser positiv getesteten Person hatten und ihrerseits keine typischen Symptome aufweisen.
  • zum Zeitpunkt des Kontaktes vollständig geimpfte oder genesene Personen, die symptomfrei sind

Die Ausnahmen gelten nur für enge Kontaktpersonen. Wer geimpft ist und positiv getestet wird, muss in Quarantäne.

Für Omikron-Fälle gelten abweichende Regeln. Das Gesundheitsamt kontaktiert Betroffene.

Ab 24. Januar gilt folgende Änderung:

Die Allgemeinverfügung des Landkreises regelt, wer in Quarantäne muss:

  • positiv Getestete
  • Hausstandsangehörige
  • enge Kontaktpersonen, wenn das Gesundheitsamt die Absonderung anordnet
  • Verdachtspersonen (Personen, die Symptome zeigen und für die eine Testung angeordnet wurde oder sich einer Testung unterzogen haben): Wer sich selbst mittels eines Selbsttests positiv getestet haben, muss unverzüglich einen PCR-Test durchführen lassen. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses müssen sich die Personen in jedem Fall absondern. Im Fall eines positiven PCR-Testergebnisses gilt die Person als positiv getestete Person.

Ausnahmen:

Nicht in die Quarantäne müssen Kontaktpersonen und Hausstandsangehörige, die als vollständig immunisierte Personen gelten. Dies sind:

  • geboosterte Personen (3 Impfungen)
  • einfach o. zweifach geimpfte + genesene (PCR-Test) Personen
  • genesene (Antikörpernachweis/PCR-Test) + danach einfach o. zweifach geimpfte Personen

Folgende Dokumente sind 90 Tage gültig und befreien so eine Kontaktperson von der Quarantäne:

  • zweifach geimpfte Personen (Johnson & Johnson gilt als 1 Impfung!)
  • genesene Personen

Die Informationen zur Absonderung werden vom Gesundheitsamt grundlegend nur an den Quellfall verschickt. Die Information an die Hausstandsangehörigen erfolgt durch den Indexfall und nicht durch die Behörde. Das Schreiben an den Index dient jedem Hausstandsangehörigen zugleich als Nachweis, zum Beispiel gegenüber dem Arbeitgeber oder der Schule.

(Stand: 21. Januar 2022)

Übersicht Quarantäneregeln

Was bedeutet Quarantänepflicht?

Quarantänepflicht heißt, dass sich die Betroffenen unverzüglich in ihre Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft begeben. 

In dieser Zeit ist es den Personen nicht gestattet, Haus oder Wohnung ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes zu verlassen oder Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören. Der zeitweise Aufenthalt in einem Garten, auf einer Terrasse oder auf einem Balkon ist ausschließlich alleine und nur dann gestattet, wenn Garten, Terrasse oder Balkon zum Absonderungsort gehören.

Personen, auch die im selben Haushalt leben, sollten möglichst engen Körperkontakt vermeiden. Kontaktoberflächen wie Tische oder Türklinken sowie WCs und Bad-Armaturen sollten regelmäßig mit Haushaltsreiniger gereinigt werden. Zudem gelten die allgemeinen Regeln, um sich vor einer Ansteckung zu schützen.

Mehr dazu kann auch in einem Informationsblatt des Robert Koch-Institutes nachgelesen werden.

Während der Zeit der Absonderung haben enge Kontaktpersonen und positiv getestete Personen ein Tagebuch zu führen, in dem – soweit möglich – zweimal täglich die Körpertemperatur und – soweit vorhanden – der Verlauf von Symptomen sowie allgemeine Aktivitäten und der Kontakt zu weiteren Personen festzuhalten sind. 

Sollte während der Quarantäne ein Rettungstransport oder weitergehende medizinische Behandlung notwendig sein, muss der Rettungsdienst beziehungsweise Arzt und Klinik vorab über den Coronaverdacht informiert werden.

Diese Maßnahme dient dem Schutz Ihrer Familie, der Nachbarn und aller anderen Menschen in Ihrem Umfeld. Verstöße gegen die Quarantäneregeln können mit Bußgeldern geahndet werden.

(Stand: 22. November 2021)

Wie lange dauert die Quarantäne?

In der Allgemeinverfügung des Landkreises ist geregelt, wann die Quarantäne endet: 

  • Positiv Getestete14 Tage (gerechnet ab Testdatum), Beendigung nur, wenn seit 48 Stunden Symptomfreiheit besteht. Personen, die vollständig geimpft sind und keine Symptome entwickelt haben, können die Absonderung frühzeitig beenden, wenn ein frühestens am 5. Tag vorgenommener PCR-Test oder ein am 7. Tag vorgenommener Antigenschnelltest negativ ausfällt. Die Absonderung endet mit dem Vorliegen des negativen Testergebnisses.
  • Hausstandsangehörige: zehn Tage (gerechnet ab Testdatum des Quellfalls). Ausgenommen von der Pflicht zur Absonderung sind:
    • Hausstandsangehörige, die seit Beginn der Symptome beim Quellfall sowie in den zwei Tagen vor diesem Zeitpunkt keinen Kontakt zu dieser Person hatten und ihrerseits keine typischen Symptome aufweisen.
    • vollständig geimpfte oder genesene Personen ohne Symptome

Die Quarantäne kann früher beendet werden, wenn ein frühestens am 7. Tag der Quarantäne ein vorgenommener PCR-Test oder Antigenschnelltest negativ ausfällt.

  • enge Kontaktpersonen: Allen Personen, die Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatten und nicht abgesondert sind, wird dringlich empfohlen, sich mittels Antigenschnelltest oder PCR-Test auf das Vorliegen einer Infektion mit SARS-Cov-2 testen zu lassen. Die Testung soll am 4. oder 5. Tag nach dem Kontakt zu der positiv getesteten Person stattfinden. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses sollen sie ihre Kontakte reduzieren. Hat das Gesundheitsamt Quarantäne angeordnet, kann diese durch einen frühestens am 7. Tag nach dem letzten Kontakt vorgenommener PCR-Test oder Antigenschnelltest beendet werden

  • bei Verdachtspersonen: nach negativem PCR-Test

Für Omikron-Fälle gelten abweichende Regeln. Das Gesundheitsamt kontaktiert Betroffene.

Ab 24. Januar gilt folgende Änderung:

In der Allgemeinverfügung des Landkreises ist geregelt, wann die Quarantäne endet: 

  • Positiv Getestete10 Tage (gerechnet ab dem Tag nach der Testnahme), Beendigung nur, wenn seit 48 Stunden Symptomfreiheit besteht. 
  • Hausstandsangehörige: zehn Tage (gerechnet ab  dem Tag nach der Testung des Quellfalls). Nicht in die Quarantäne müssen Kontaktpersonen und Hausstandsangehörige, die als vollständig immunisierte Personen gelten. Dies sind:
    • geboosterte Personen (3 Impfungen)

    • einfach o. zweifach geimpfte + genesene (PCR-Test) Personen

    • genesene (Antikörpernachweis/PCR-Test) + danach einfach o. zweifach geimpfte Personen

    • Folgende Dokumente sind 90 Tage gültig und befreien so eine Kontaktperson von der Quarantäne: zweifach geimpfte Personen (Johnson & Johnson gilt als 1 Impfung!) sowie genesene Personen​​​​​​

Die Quarantäne kann früher beendet werden, wenn ein frühestens am 7. Tag der Quarantäne ein vorgenommener PCR-Test oder Antigenschnelltest negativ ausfällt.

  • bei Verdachtspersonen: nach negativem PCR- oder Antigenschnelltest

  • Ebenfalls auf zehn Tage wird die Quarantänezeit für Hausstandsangehörige verkürzt, auch diese können sich frühestens nach sieben Tagen freitesten.
  • Schon nach fünf Tagen können sich Schüler und Kindergartenkinder freitesten, in deren Einrichtung regelmäßig getestet wird.
  • Kinder, in deren Einrichtung nicht regelmäßig getestet wird, können sich nach fünf Tagen mit einem negativen PCR-Test oder nach sieben Tagen mit einem negativen Antigenschnelltest, freitesten und damit die Quarantäne früher verlassen.
  • Bei Hausstandsangehörigen verlängert sich ihre Absonderungszeit als enge Kontaktperson nicht, wenn während der Absonderungszeit innerhalb eines Hausstands eine weitere Person positiv getestet wird. Die Voraussetzung ist, dass die Kontaktperson keine Symptome entwickelt hat und nicht positiv getestet wurde.

Die neuen Regelungen gelten dann für die Infektionsfälle, die nach dem 23. Januar festgestellt werden und für die Personen, deren Absonderung vor dem 24. Januar 2022 begonnen hat und nach dem Inkrafttreten der Allgemeinverfügung noch andauert. Das heißt, diese Personen können die Absonderungszeit entsprechend der Neuregelung verkürzen.

(Stand: 21. Januar 2022)

Übersicht Quarantäneregeln

Müssen auch Geimpfte/Genesene in Quarantäne?

Haushaltsangehörige, die ohne Symptome sind und

  • vollständig geimpft oder
  • einmal geimpft sind  und bei dem vor höchstens sechs Monaten eine mittels PCR-Test bestätigte Corona-Infektion vorlag oder
  • als „genesen" gelten (Infektion vor höchstens sechs Monaten mittels PCR-Test nachgewiesen),

sind von der Pflicht zur Absonderung befreit. Der Nachweis ist gegenüber dem Gesundheitsamt zu erbringen.

Die Befreiung von der Absonderung gilt jedoch nicht, wenn der Verdacht oder Nachweis besteht, dass beim Quellfall eine Infektion mit einer der besorgniserregenden SARS-CoV-2-Varianten vorliegt.

Entwickeln Kontaktpersonen Covid-19-typische Symptome, müssen sich diese selbst in Absonderung begeben und eine zeitnahe Testung veranlassen.

Wer vollständig geimpft ist und dennoch positiv getestet wurde, muss trotzdem in Quarantäne, kann die Zeit aber verkürzen. Personen, die vollständig geimpft sind und keine Symptome entwickelt haben, können frühestens am 5. Tag einen PCR-Test oder am 7. Tag einen Antigenschnelltest durchführen. Fällt dieser negativ aus, endet die Quarantäne. 

Für Omikron-Fälle gelten abweichende Regeln. Das Gesundheitsamt kontaktiert Betroffene.

Ab 24. Januar gilt folgende Änderung:

Hausstandsangehörige, die ohne Symptome sind und als vollständig immunisierte Personen gelten, sind von der Pflicht zur Absonderung befreit. Dies umfasst:

  • geboosterte Personen (3 Impfungen)
  • einfach o. zweifach geimpfte + genesene (PCR-Test) Personen
  • genesene (Antikörpernachweis/PCR-Test) + danach einfach o. zweifach geimpfte Personen
  • Folgende Dokumente sind 90 Tage gültig und befreien so eine Kontaktperson von der Quarantäne: 
    • zweifach geimpfte Personen (Johnson & Johnson gilt als 1 Impfung!)
    • genesene Personen​​​​​​

Der Nachweis ist gegenüber dem Gesundheitsamt zu erbringen.

Die Befreiung von der Absonderung gilt jedoch nicht, wenn der Verdacht oder Nachweis besteht, dass beim Quellfall eine Infektion mit einer der besorgniserregenden SARS-CoV-2-Varianten vorliegt.

Entwickeln Kontaktpersonen Covid-19-typische Symptome, müssen sich diese selbst in Absonderung begeben und eine zeitnahe Testung veranlassen.

Wer vollständig immunisiert ist und dennoch positiv getestet wurde, muss trotzdem in Quarantäne.

Beschäftigte in der Pflege, medizinischen Versorgung oder Eingliederungshilfe, die infiziert wurden, können auch schon nach 7 Tagen wieder arbeiten gehen. Voraussetzung dafür ist, dass sie für 48 Stunden symptomfrei sind und ein negativer PCR-Test vorliegt.

Die neuen Regelungen gelten dann für die Infektionsfälle, die nach dem 23. Januar festgestellt werden und für die Personen, deren Absonderung vor dem 24. Januar 2022 begonnen hat und nach dem Inkrafttreten der Allgemeinverfügung noch andauert. Das heißt, diese Personen können die Absonderungszeit entsprechend der Neuregelung verkürzen.

(Stand: 21. Januar 2022)

Übersicht Quarantäneregeln

Wann kommt mein Quarantänebescheid?

Personen, die einen positiven PCR-Test haben (Quellfall genannt), müssen sich nicht mehr beim Gesundheitsamt melden. Umgekehrt meldet sich das Gesundheitsamt auch nicht in jedem Fall bei den Betroffenen. Auf jeden Fall gibt es für eine positiv getestete Person eine Quarantänebescheinigung.

Die Informationen zur Absonderung werden vom Gesundheitsamt ab sofort grundlegend nur an den Quellfall verschickt. Die Information an die jeweiligen Hausstandsangehörigen erfolgt durch den Indexfall und nicht durch die Behörde. Das Schreiben an den Quellfall dient jedem Hausstandsangehörigen zugleich als Nachweis, zum Beispiel gegenüber dem Arbeitgeber oder der Schule.

(Stand: 22. November 2021)

Wer gilt als enge Kontaktperson?

Enge Kontaktpersonen sind Hausstandsangehörige oder Personen, bei denen der Kontakt folgende Kritierien erfüllt:

  1. Wenn Kontakt zum bestätigten Quellfall (positiv getestete Person) über einen Zeitraum von mindestens zehn Minuten bei weniger als 1,5 Meter Abstand, ohne angemessenen Schutz bestand. Angemessener Schutz bedeutet, dass von den Beteiligten eine medizinische Maske (OP- oder FFP2-Maske) durchgehend und korrekt getragen wurde. Korrekt bedeutet eng anliegend sowie Mund und Nase bedeckend.
  2. Gespräch mit dem Fall (Face-to-face-Kontakt, Abstand unter 1,5 Meter, unabhängig von der Gesprächsdauer) ohne adäquaten Schutz oder direkter Kontakt (mit respiratorischem Sekret).
  3. Aufenthalt von Kontaktperson (und Fall) im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für länger als zehn Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt MNS (Mund-Nasen-Schutz) oder FFP2-Maske getragen wurde.

Hausstandsangehörige mit Kontakt zum Quellfall müssen sich in sofortige Quarantäne begeben.

Das Gesundheitsamt kann die Absonderung von engen Kontaktpersonen, die nicht im Hausstand der positiv getesteten Person (Quellfall) leben, anordnen.

(Stand: 22. November 2021)

Ich muss als Haushaltsangehöriger in Absonderung. Während meiner Absonderung werde ich selbst positiv getestet. Verlängert sich dadurch meine Absonderungsdauer? Und wie wirkt sich mein positiver Test auf meine anderen Haushaltsangehörigen aus?

Ja, wenn Sie während Ihrer Absonderung selbst positiv getestet werden, verlängert sich Ihre Absonderungsdauer. In der Regel verlängert sie sich um einen Zeitraum von 14 Tagen ab Testzeitpunkt (Zeitpunkt der Probenahme).

Die Absonderungsdauer ihrer übrigen Haushaltsangehörigen verlängert sich dadurch nicht.

Ab 24. Januar gilt folgende Änderung:

Ja, wenn Sie während Ihrer Absonderung selbst positiv getestet werden, verlängert sich Ihre Absonderungsdauer. In der Regel verlängert sie sich um einen Zeitraum von 10 Tagen ab dem Tag nach der Testnahme mittels Antigenschnell- oder PCR-Test.

Bei Hausstandsangehörigen verlängert sich ihre Absonderungszeit als enge Kontaktperson nicht, wenn während der Absonderungszeit innerhalb eines Hausstands eine weitere Person positiv getestet wird. Die Voraussetzung ist, dass die Kontaktperson keine Symptome entwickelt hat und nicht positiv getestet wurde.

Die neuen Regelungen gelten dann für die Infektionsfälle, die nach dem 23. Januar festgestellt werden und für die Personen, deren Absonderung vor dem 24. Januar 2022 begonnen hat und nach dem Inkrafttreten der Allgemeinverfügung noch andauert. Das heißt, diese Personen können die Absonderungszeit entsprechend der Neuregelung verkürzen.

(Stand: 21. Januar 2022)

Was ist eine besorgniserregende Virusvariante?

Eine besorgniserregende Virusvariante wie folgt definiert:

„Besorgniserregende Virusvariante“ ist eine Virusvariante des Coronavirus, die sich in ihren Erregereigenschaften wie beispielsweise der Übertragbarkeit, der Virulenz oder der Suszeptibilität gegenüber der Immunantwort von immunisierten Personen relevant von den herkömmlichen Virusvarianten unterscheiden. Die SARS-CoV-2-Varianten B.1.1.7 (Alpha) und B.1.617.2 (Delta) sind zwar als besorgniserregenden Virusvarianten gelistet, es sind jedoch keine strengeren Maßnahmen, wie zum Beispiel keine Freitestung oder wegfallende Quarantäne bei Geimpften notwendig. 

(Stand: 3. Dezember 2021)



Übersicht der Testzentren im Landkreis Mittelsachsen

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