Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern

Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern

Allgemeine Informationen

Hierzu zählt zum Beispiel die Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern mit Pumpen. 

Zuständigkeiten

Referat Wasserbau, Gewässer- und Hochwasserschutz

Besucheradresse:
Leipziger Straße 4
09599 Freiberg

Postadresse:
Frauensteiner Straße 43
09599 Freiberg

Telefon: 03731 799-4006
Fax: 03731 799-4087
umwelt.forst[at]landkreis-mittelsachsen.de

zum zuständigen Bereich

Robert Friedel
Telefon: 03731 799-4038
robert.friedel[at]landkreis-mittelsachsen.de

Voraussetzungen

Folgende Voraussetzungen sind erforderlich:

  • Das Gewässer wird durch Ihre Benutzung nicht geschädigt.

  • Das Wohl der Allgemeinheit oder sonstiger ist nicht gefährdet (beispielsweise bei der Grundwasserversorgung).

  • gegebenenfalls: umweltrechtliche Genehmigung

Verfahrensablauf

Der Antrag auf wasserrechtliche Genehmigung für eine Gewässerbenutzung (Wasserentnahmen) ist formlos schriftlich im Referat Wasser zu stellen.

Erforderliche Unterlagen

  • Angaben zu Flurstück und Gemarkung und zum betroffenen Gewässer

  • Beschreibung und Erläuterung der Entnahme (Menge (l/s), Zeitraum, Verwendung)

  • Übersichtslageplan im Maßstab 1:25.000 oder großmaßstäbiger

  • Lageplan mit Kennzeichnung des Gewässers und der Entnahmestelle im Maßstab 1:500 oder eines  anderen geeigneten Maßstabes 

Die Unterlagen sind in dreifacher Ausfertigung in Papierform unter der zentralen Postadresse einzureichen.

Falls darüber hinaus die Errichtung eines Entnahmebauwerks, beispielsweise eine Staustelle, notwendig wird, ist dafür eine gesonderte wasserrechtliche Genehmigung zu beantragen.

Wichtig

Es wird darauf hingewiesen, dass mit dem Kommunikationsmittel (E-Mail) Verfahrensanträge oder Schriftsätze nur rechtswirksam unter Einhaltung der beschriebenen Bedingungen eingereicht werden können. Des Weiteren können auf diesem Weg Verwaltungsakte oder Entscheidungen von Gerichten nicht wirksam bekannt gegeben beziehungsweise zugestellt werden. Sollte Ihre Nachricht Entsprechendes beinhalten, ist eine Wiederholung der Übermittlung mittels Telefax oder auf dem Postwege unbedingt erforderlich.