Erlaubnis für das Gewerbe Finanzanlagenvermittler beantragen

Erlaubnis für das Gewerbe Finanzanlagenvermittler beantragen

Allgemeine Informationen

Wer im Umfang der Bereichsausnahme des § 2 Absatz 6 Satz 1 Nummer 8 des Kreditwesengesetzes gewerbsmäßig zu 

  1. Anteilen oder Aktien an inländischen offenen Investmentvermögen, offenen EU-Investmentvermögen oder ausländischen offenen Investmentvermögen, die nach dem Kapitalanlagegesetzbuch vertrieben werden dürfen,

  2. Anteilen oder Aktien an inländischen geschlossenen Investmentvermögen, geschlossenen EU-Investmentvermögen oder ausländischen geschlossenen Investmentvermögen, die nach dem Kapitalanlagegesetzbuch vertrieben werden dürfen,

  3. Vermögensanlagen im Sinne des § 1 Absatz 2 des Vermögensanlagengesetzes 

Anlagevermittlung im Sinne des § 1 Absatz 1a Nummer 1 des Kreditwesengesetzes oder Anlageberatung im Sinne des § 1 Absatz 1a Nummer 1a des Kreditwesengesetzes erbringen will, bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde.

Zuständigkeiten

Öffentliches Wirtschaftsrecht

Besucheradresse:
Referat Allgemeine Ordnungsangelegenheiten
Frauensteiner Straße 43
05999 Freiberg

Postadresse:
Referat Allgemeine Ordnungsangelegenheiten
Frauensteiner Straße 43
09599 Freiberg

Erreichbarkeit der Ansprechpartner:

Telefon: 03731 799-3681, 03731 799-3684

Erforderliche Unterlagen

  • Antragsformular - Antrag auf Erlaubnis nach § 34f Abs. 1 GewO – Finanzanlagenvermittler (auf Anfrage erhältlich)

  • Personalausweis oder Reisepass (Kopie)

  • Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde

  • Gewerbezentralregisterauszug zur Vorlage bei einer Behörde

  • Bescheinigung des Insolvenzgerichtes

  • Auszug aus dem Schuldnerverzeichnis

  • Bescheinigung in Steuersachen des Finanzamtes

  • Bescheinigung des Steueramtes (Wohnort)

  • Berufshaftpflichtversicherung

  • Sachkundenachweis

  • bei juristischen Personen zusätzlich: Handelsregisterauszug 

Kosten

5 bis 25.000 Euro

Wichtig

Es wird darauf hingewiesen, dass mit dem Kommunikationsmittel (E-Mail) Verfahrensanträge oder Schriftsätze nur rechtswirksam unter Einhaltung der beschriebenen Bedingungen eingereicht werden können. Des Weiteren können auf diesem Weg Verwaltungsakte oder Entscheidungen von Gerichten nicht wirksam bekannt gegeben beziehungsweise zugestellt werden. Sollte Ihre Nachricht Entsprechendes beinhalten, ist eine Wiederholung der Übermittlung mittels Telefax oder auf dem Postwege unbedingt erforderlich.