Kommunale Integrationskoordination

Kommunale Integrationskoordination

Allgemeine Informationen

Als Ansprechpartner für die kreisangehörigen Städte und Gemeinden sind kommunale Integrationskoordinatoren/innen (KIK) im Landkreis Mittelsachsen tätig. Diese sollen aktiv bei den Herausforderungen der Integrationsarbeit vor Ort unterstützen. Die kommunalen Integrationskoordinatoren sichern die Vernetzung und den Wissenstransfer in den Bereichen Asyl und Integration im öffentlichen Bereich, zum Beispiel zwischen der Landkreisverwaltung und den Verantwortungsträgern der Städte und Gemeinden sowie anderer relevanter Institutionen (zum Beispiel Agentur für Arbeit, Jobcenter, Wohlfahrtsträger, Vereine, Netzwerke der Integrationsarbeit, zivilgesellschaftliche Initiativen, Polizei etc.) und stellen für diese Zielgruppe Beratungsangebote zur Verfügung.

Ihre Aufgaben liegen zum Beispiel im Austausch der fachlichen Expertise zu Themen wie Unterbringung, Begleitung und Integration von Personen mit Migrationshintergrund, in der Organisation des Erfahrungsaustauschs zwischen den kreisangehörigen Städten und Gemeinden in diesem Bereich, im Bereitstellen von Angeboten für die Unterstützung der Verantwortungsträger in den kreisangehörigen Gemeinden bei der Kommunikation zu diesen Themen, sowie in der Information zu relevanten Fördermöglichkeiten (EU, Bund, Land) und in der Unterstützung bei Vorhaben der interkulturellen Öffnung in den Kommunen.

Vielfältige gesellschaftliche und kulturelle Akteure leisten bereits unverzichtbare Beiträge zur Integration und fördern das interkulturelle Zusammenleben im Landkreis. Durch das Wirken der Integrationskoordinatoren soll dieser Prozess unterstützt werden, um das gesellschaftliche Zusammenleben in unserem Landkreis zu stärken.

Die kommunalen Integrationskoordinatoren werden zu 90 Prozent über die Richtlinie Integrative Maßnahmen Teil 2 des Freistaates Sachsen gefördert.

Aufgaben der kommunalen Integrationskoordinatoren

1. Zentraler Ansprechpartner vor Ort für die kreisangehörigen Städte und Gemeinden zum Thema Integration von Personen mit Migrationshintergrund, insbesondere von Asylbewerbern und anerkannten Flüchtlingen, insbesondere zu: 

2. Enge Zusammenarbeit mit weiteren Funktions- und Verantwortungsträgern vor Ort (u. a. Agentur für Arbeit, Jobcenter, Wohlfahrtsträger, Vereine, Netzwerke der Integrationsarbeit, zivilgesellschaftliche Initiativen, Polizei, Schulen, Kitas, Träger der freien Wohlfahrtspflege etc.) sowie Kooperation mit den Fachkräften des Landkreises (insbesondere Koordinationskraft Integration, Bildungskoordinatoren, Ausländerbeauftragte)

3. Sammlung, Bündelung sowie Information und Vermittlung zu lokalen Beratungsstellen und Unterstützungsangeboten  

4. Unterstützung bei der Dokumentation von Integrationsbedarfen und –angeboten in den Kommunen (Integrationsmonitoring)

Zuständigkeiten

Stabsbereich Koordination Unterbringung und Integration

Besucheradresse:
Am Rotvorwerk 3
09599 Freiberg

Postadresse:
Frauensteiner Straße 43
09599 Freiberg

Sonstiges

Weiterführende Informationen

  • Richtlinie integrative Maßnahmen 
    Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz/Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration zur Förderung der sozialen Integration und Partizipation von Personen mit Migrationshintergrund und der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts

Wichtig

Es wird darauf hingewiesen, dass mit dem Kommunikationsmittel (E-Mail) Verfahrensanträge oder Schriftsätze nur rechtswirksam unter Einhaltung der beschriebenen Bedingungen eingereicht werden können. Des Weiteren können auf diesem Weg Verwaltungsakte oder Entscheidungen von Gerichten nicht wirksam bekannt gegeben beziehungsweise zugestellt werden. Sollte Ihre Nachricht Entsprechendes beinhalten, ist eine Wiederholung der Übermittlung mittels Telefax oder auf dem Postwege unbedingt erforderlich.