2. Integrationsmesse Mittelsachsen

20.06.2019

Am 19. Juni öffnete die zweite Integrationsmesse Mittelsachsen im Deutschen Brennstoffinstitut (DBI) Freiberg ihre Türen. Mehr als 400 interessierte Besucher nutzen die Möglichkeit, sich über regionale Ausbildungs- oder Arbeitsstellen, Sprachkurse oder soziale Angebote zu informieren.

Insgesamt 54 überwiegend mittelsächsische Unternehmen, Vereine, Bildungsträger, Behörden sowie Institutionen präsentierten sich.

Neben Personen aus den bekannten Asylherkunftsländern nutzten auch ausländische Staatsangehörige aus Drittstaaten – etwa aus China, der Mongolei und Weißrussland – sowie Bürger aus den EU-Staaten Tschechien, Rumänien und Kroatien die Angebote. So ließen sich zahlreiche Besucher professionelle Bewerbungsfotos anfertigen oder nahmen die Gelegenheit wahr, ihre Bewerbungsunterlagen von einem geschulten Auge überprüfen zu lassen. Ein besonderes Highlight der diesjährigen Messe war die von der Agentur für Arbeit Freiberg angebotene Berufsorientierung durch das „mobile Berufsinformationszentrum (BIZ)“.

Die als Aussteller anwesenden Arbeitgeber deckten ein großes Branchenspektrum ab, wodurch die Besucher die Chance bekamen, sich über offene Ausbildungs- und Arbeitsstellen in 14 verschiedenen Bereichen, wie beispielsweise der Metallverarbeitung, Pflege, Steinhauerei, Hotelgewerbe oder dem Bäckereihandwerk zu informieren. Insgesamt waren 75 unterschiedliche Berufe auf der „Jobwall“ zur Stellenbesetzung oder für eine Ausbildung ausgeschrieben.

Zum Abschluss gab es eine Podiumsdiskussion zur „Fachkräftesicherung im Landkreis Mittelsachsen durch Integration und gezielte Zuwanderung“. Landrat Matthias Damm kam mit fachkompetenten Vertretern der Agentur für Arbeit Freiberg, dem Jobcenter Mittelsachsen, der Industrie- und Handelskammer (IHK) Chemnitz, Regionalkammer Mittelsachsen und der Handwerkskammer (HWK) Chemnitz ins Gespräch, um über Wege und Möglichkeiten der Fachkräftesicherung im Landkreis durch Migranten zu diskutieren. Auch mehrere mittelsächsische Unternehmen nahmen die Möglichkeit wahr, ihre Fragen zu stellen und sich an der Debatte zu beteiligen.

75 unterschiedliche Berufe waren auf der „Jobwall“ zur Stellenbesetzung oder für eine Ausbildung ausgeschrieben. Foto: Wieland Josch