Allgemeinverfügung über die Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern erlassen

30.06.2022

Sie soll bis 26. September gelten. Hintergrund sind die langanhaltende Trockenheit und die niedrigen Wasserstände. Die Benutzung von Schöpfgeräten bleibt vorerst gestattet.

In Mittelsachsen tritt eine Allgemeinverfügung über die Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern in Kraft. Diese ist bis einschließlich 26. September 2022 gültig. Die Entnahme von Wasser durch Eigentümer und Anlieger von Gewässergrundstücken wurde damit eingeschränkt, die Nutzung von Pumpen verboten. Insbesondere betroffen ist davon die saisonale Garten- und Hobbynutzung. Seitens der unteren Wasserbehörde wird um Beachtung und Verständnis gebeten.

„Die vergangenen Jahre waren geprägt von insgesamt unterdurchschnittlichen Niederschlagsmengen und temperaturbedingt erhöhten Verdunstungsraten“, erläutert Lutz Holzhey, Referatsleiter Wasserbau, Gewässer- und Hochwasserschutz. Die daraus resultierenden verminderten Abflüsse sowie die Trockenheit haben die Gewässer im Landkreis stark beeinträchtigt. „Auch dieses Jahr fällt der dringend notwendige Niederschlag nicht ausreichend und die Teiche, Bäche und Flüsse führen wenig bis sehr wenig Wasser“, so Holzhey.

Zur Vorbeugung von negativen Beeinträchtigungen und Schädigungen der Gewässer sah sich die untere Wasserbehörde des Landkreises Mittelsachsen wie in den Jahren 2018, 2019 und 2020 gezwungen, eine Allgemeinverfügung zur Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern aus Gründen des Allgemeinwohls, der Ordnung des Wasserhaushalts sowie des Schutzes der Natur zu erlassen. Sollte ein Verstoß gegen das Verbot festgestellt werden, kann ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro verhängt werden.

Lutz Holzhey verweist darauf, dass „die Benutzung von Schöpfgeräten, wie Gießkannen oder Eimern ohne Anstau eines Gewässers vom Verbot der Entnahme nicht erfasst ist und unter Einhaltung großer Sorgfalt weiter erlaubt bleibt“.

Die Bekanntmachung wurde am heutigen Tag auf der Internetseite des Landkreises eingestellt.

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