Aufruf zur Standorterfassung von Automatischen Externen Defibrillatoren

30.06.2017

Um eine Übersicht zu Standorten von Automatischen Externen Defibrillatoren (AED) zu erstellen, bitten das Kreiskrankenhaus Freiberg und der Landkreis Mittelsachsen alle Unternehmen oder Behörden, die mit AED-Geräten ausgestattet sind, diese zu melden.

Im Rahmen der deutschen Herzwochen 2017 veranstaltet das Kreiskrankenhaus Freiberg im November eine Vorlesung zum Thema Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen. Dabei sollen die Besucher über die Möglichkeit der Erst-Reanimation aufgeklärt werden.

Bei einem plötzlichen Herzversagen sind die Überlebenschancen auf den ersten Blick gering. Jedoch können Automatische Externe Defibrillatoren (AED-Geräte) Leben retten.

Diese können von jedem Laien bedient werden und erlauben den Anwesenden in einem Notfall eine Wiederbelebung (Reanimation) durch Frühdefibrillation, noch bevor der Notarzt eintrifft. Das ist wichtig, denn bei einem plötzlichen Herzversagen zählt jede Minute. Bereits nach fünf Minuten setzen die ersten irreparablen Hirnschäden ein.

AED-Geräte sind in öffentlichen Gebäuden, Behörden, Bahnhöfen, Flughäfen oder auch in größeren Unternehmen vorhanden. Im Landkreis Mittelsachsen existiert jedoch keine aktuelle Übersicht der Standorte mit Defibrillatoren. Um eine solche zu erstellen und auch bei dem geplanten Vortrag zu benennen, bitten das Kreiskrankenhaus Freiberg und der Landkreis Mittelsachsen alle Unternehmen oder Behörden, die mit AED-Geräten ausgestattet sind, sich im Krankenhaus unter marketing@vge-mittelsachsen.de oder Telefon 03731 77-2845 zu melden oder eine Registrierung über das Online-Formular vorzunehmen.

Foto: Kreiskrankenhaus Freiberg

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