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13.08.2025
Für die Sanierung und energetische Ertüchtigung des Internats (Haus C) am Fachschulzentrum Freiberg-Zug haben die Mitglieder des Ausschusses für Kultur, Umwelt und Technik (KUT) am Mittwoch eine außerplanmäßige Auszahlung in Höhe von 650.000 Euro bewilligt. Im Zuge der geplanten Sanierungsmaßnahmen soll die vorhandene, poröse Dacheindeckung einschließlich der kaputten Dämmung komplett abgerissen und in verbesserter Form neu hergestellt werden. „Zudem werden die Fenster erneuert. Diese erhalten eine Dreifachverglasung. Abschließend ist die Montage einer PV-Anlage auf der gesamten Dachfläche geplant. Damit kann der Energiebedarf des Gebäudekomplexes komplett gedeckt werden“, erläuterte Dr. Christoph Menzel, Leiter der Abteilung Gebäude und Liegenschaften im Landratsamt Mittelsachsen. Er informierte das Gremium zudem über den aktuellen Stand der Bauarbeiten zur Bildung eines Ausbildungskompetenzzentrums für die Berufsbereiche Agrarwirtschaft, Ernährung und Hauswirtschaft am Standort Zug: Die Arbeiten an dem Hauptgebäude (Haus A) sind weitestgehend fertiggestellt. Dieses Gebäude wird bereits für den Schulbetrieb des Fachschulzentrums Freiberg-Zug genutzt. „Derzeit erfolgen die Arbeiten an der Hauswirtschaftsschule, dem Haus B“, so Dr. Menzel. Die Fertigstellung ist für Ende des Jahres vorgesehen. „Somit kann zum Schuljahresbeginn 2026/2027 die Verlagerung von Teilen des Beruflichen Schulzentrums Turnerstraße und Bergstiftsgasse an den Standort Freiberg-Zug erfolgen“, erläuterte er. Weil sich damit die Schülerzahl von aktuell 75 auf zukünftig 340 erhöht, wird von einer höheren Nachfrage an Übernachtungsmöglichkeiten im Internat ausgegangen. „Die Kosten waren ursprünglich nicht im Haushaltsplan 2025 vorgesehen. Weil der Baubeginn für die neue Rettungswache in Döbeln aber vom Zeitplan her in die Jahre 2026 bis 2028 nach hinten rückt, können wir das ursprünglich für den Neubau geplante Budget nun für die Sanierung am Standort Freiberg-Zug nutzen“, sagte Menzel abschließend.
Der Landkreis beschafft vier neue Krankentransportwagen (KTW). Lieferung, Ausbau und Ausstattung werden rund 660.000 Euro kosten. Den entsprechenden Zuschlag haben die Mitglieder des Ausschusses für Kultur, Umwelt und Technik (KUT) erteilt. „Die Auslieferung an den Landkreis ist für die 2025 und 2026 geplant. Die Fahrzeuge kommen an den Standorten Döbeln, Rochlitz, Freiberg und Frankenberg zum Einsatz“, sagte Jacqueline Preiß, Referatsleiterin Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Zusätzlich werden 13 sogenannte elektrohydraulische Fahrtragen für Rettungstransportwagen (RTW) beschafft. Die Kosten belaufen sich auf rund 710.000 Euro. „Sie erleichtern den Besatzungen der RTW das Be- und Entladen, da sie sich leichter manövrieren lassen und sie bieten auch den Patientinnen und Patienten mehr Komfort und Sicherheit“, so Jacqueline Preiß abschließend.
Zudem wurde vom Ausschuss das Thema Auftausalz für den Winterdienst der Straßenmeistereien behandelt. Bestellt werden für die kommende Wintersaison 8.400 Tonnen für rund 785.000 Euro. 400 Tonnen Auftausalz sind für die Erzeugung von Sole. In den sechs Meistereien in Mühlau, Brand-Erbisdorf, Freiberg, Hainichen, Rochlitz und Döbeln lagern aktuell noch rund 5.200 Tonnen Auftausalz. „Mit der Vergabe sichern wir uns ein Volumen, das wir stückweise abrufen. Zudem können wir innerhalb von 48 Stunden kurzfristig entscheiden, welches Lieferfahrzeug welche Straßenmeisterei ansteuert“, so Claudia Landgraf, Leiterin der Abteilung Straßen. Mit der Menge greife man auf die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren zurück. Rund 8.300 Tonnen wurden in der vergangenen Saison verbraucht. Rund 1.600 Kilometer Bundes-, Staats- und Kreisstraßen werden von den Meistereien technisch betreut.
Claudia Landgraf informierte das Gremium außerdem über erfolgte Vergaben von Baumaßnahmen an Kreisstraßen und Ingenieurbauwerken: Der Ersatzneubau eines Durchlasses an der Kreisstraße (K) 7753 in Oberreichenbach kostet rund 234.000 Euro. Für die Fahrbahnerneuerung der K7597 im Döbelner Ortsteil Markritz, die seit Montag läuft, fallen Kosten in Höhe von rund 380.000 Euro an. „Die denkmalgeschützte Brücke entlang der K7712 in Falkenberg wird saniert. Diese musste nach eine Unfallschaden im Frühjahr bereits gesperrt werden. Die Zuschlagserteilung steht noch aus, wir rechnen mit Gesamtkosten in Höhe von knapp 600.000 Euro, rund 35.000 Euro davon werden von der Versicherung getragen“, erklärte Claudia Landgraf.