Bauarbeiten in Stein beginnen nächste Woche

14.08.2026

Die Kreisstraße wird ab Donnerstag gebaut.

Auf einer Länge von über 600 Metern wird die Kreisstraße 8259 innerorts in den kommenden zwei Jahren ausgebaut. Weiterhin ist geplant, die K 8270 vom Knotenpunkt mit der K 8259 bis zum Ortsausgang Stein in Richtung Wiederau ebenfalls zu erneuern. Dieser Abschnitt ist nochmals 150 Meter lang. Dafür wurden vier Teilabschnitte gebildet, damit die Auswirkungen für die Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich sind. „Dennoch bitten wir schon jetzt um großes  Verständnis, denn zwei Jahre ist eine lange Zeit und jeder im Ort wird mehr oder weniger davon betroffen sein“, erklärt Landrat Sven Krüger. In seinem Grußwort hob er aber hervor, „dass die Kreisstraße in Stein dann komplett fertig ist“. Bei der Maßnahme handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt, an dem neben dem Landkreis auch der Zweckverband Hainichen, die Gemeinde und MITNETZ beteiligt sind. Insgesamt 2,5 Millionen Euro werden mit Hilfe von Fördermitteln des Freistaates Sachsen investiert. 

 Konkret werden unter anderem beidseitig je eine Bushaltestelle mit einer Länge von 15,50 Meter und ein Fahrgastunterstand gebaut und Entwässerungskanäle, die Beleuchtung und die Stromleitungen erneuert. Außerdem verbreitert sich die Fahrbahn auf 5,50 Meter. Zudem ist der Abbruch und Neubau von zwei Mauern vorgesehen. Das Feuerwehrgerätehaus liegt mitten im Baustellenbereich, gegenüber des Gerätehauses entstehen sechs Längsparkplätze. Das Ausrücken der Wehr wird immer sichergestellt. „Wehrleiter, Projektbeteiligte und Baufirma stehen im engen Kontakt, um dies zu ermöglichen“, erklärt die Leiterin der Abteilung Straßen Claudia Landgraf.

Die außerörtliche Umleitung soll über Wiederau B 107 erfolgen. Die Länge der Umleitungsstrecke beträgt 13 Kilometer. „Ich bin sehr dankbar, dass der Kreistag die notwendigen Geldern trotz der schwierigen Finanzlage bereitgestellt hat. Um den Landkreis auch weiterhin als guten Wohn- und Lebensstandort zu entwickeln, benötigen wir eine gute Infrastruktur“, so Krüger abschließend.

Landrat Sven Krüger, Uwe Loos (Geschäftsführer Chemnitzer Verkehrsbau GmbH), Anita Wehnert vom ZWA und Bürgermeister Johannes Voigt beim symbolischen Baustart. Foto. Andrea Funke