Bienenseuche: Sperrbezirk um Erlau aufgehoben

14.06.2018

Im Sperrbezirk Erlau sind keine weiteren Erreger der Amerikanischen Faulbrut in Bienenbeständen nachgewiesen worden. Somit wird dieser Sperrbezirk mit sofortiger Wirkung aufgehoben.

Im Sperrbezirk Erlau sind keine weiteren Erreger der Amerikanischen Faulbrut in Bienenbeständen nachgewiesen worden. Somit wird dieser Sperrbezirk mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Er wurde am 26. Juli 2017 gebildet und bestand aus den Ortsteilen Milkau, Niedercrossen, Neugepülzig, Naundorf, Sachsendorf, Theesdorf der Gemeinde Erlau,  den Ortsteilen Zetteritz, Gröbschütz, Städten, Zschauitz der Gemeinde Seelitz und dem Ortsteil Arras der Stadt Geringswalde.

Somit gibt es nur noch den Sperrbezirk Großhartmannsdorf im Hinblick auf die Faulbrut.

Er umfassst

  • folgenden Ortsteil der Gemeinde Großhartmannsdorf: Großhartmannsdorf 

  • folgenden Ortsteil der Gemeinde Mulda: Helbigsdorf

  • folgenden Ortsteil der Gemeinde Lichtenberg: Müdisdorf sowie

  • den Freiwald südlich der Freistraße in Brand-Erbisdorf (Mönchenfrei).

Für den Sperrbezirk gilt folgendes:

  1. Jeder Halter von Bienen hat seinen Bestand unter Angabe der Anzahl der Bienenvölker und ihres Standortes dem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) Mittelsachsen anzuzeigen. Die Anzeige kann entfallen, wenn der Halter von Bienen seinen Bestand dem LÜVA Mittelsachsen bereits mitgeteilt hat.

  2. Alle Bienenvölker und Bienenstände im Sperrbezirk sind von einem durch das LÜVA beauftragten Bienensachverständigen auf Amerikanische Faulbrut untersuchen zu lassen.

  3. Bewegliche Bienenstände dürfen von ihrem Standort nicht entfernt werden.

  4. Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften dürfen nicht aus den Bienenbeständen entfernt werden.

  5. Bienenvölker oder Bienen dürfen nicht in den Sperrbezirk verbracht werden.

  6. Wachs darf nur verbrannt oder als Seuchenwachs an einen zugelassenen Verarbeitungsbetrieb abgegeben werden.

  7. Honig darf nicht an Bienen verfüttert werden und darf nur zum Zweck der Lebensmittel-gewinnung aus den Bienenständen entfernt werden.

  8. Ausnahmen von den genannten Regeln sind nur nach Genehmigung des Lebensmittelüber-wachungs- und Veterinäramtes Mittelsachsen möglich.

  9. Die Amerikanische Faulbrut im Sperrbezirk gilt als erloschen, wenn die Amerikanische Faulbrut im betroffenen Bestand erfolgreich bekämpft und wenn alle im Sperrbezirk befindlichen Bienenvölker und Bienenstände zweimal im Abstand von mindestens 8 Wochen amtstierärztlich untersucht oder bei Untersuchungen von Futterkranzproben aller Bienenvölker im Sperrbezirk keine Sporen von Paenibacillus larvae larvae nachgewiesen wurden.