Bisherige Untersuchungsergebnisse negativ

18.11.2016

Jetzt ging das erste Untersuchungsergebnis der Landesuntersuchungsanstalt beim Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt ein. Negativ getestet wurde auf Influenza-A-Virus, weitere neun Ergebnisse stehen noch aus.

Bürger fanden die Tiere beispielsweise auf einem Firmengelände oder auf der Straße in allen Altkreisen Mittelsachsens. Die Einsendung der verendeten Vögel erfolgt durch das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) an die Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen (LUA). Die Tiere sind im LÜVA am Standort Mittweida, Haus E, zu den Öffnungszeiten abzugeben oder zu melden (Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr, Dienstag und Donnerstag zusätzlich 13:00 - 18:00 Uhr). Telefonische Anmeldungen sind unter 03731 799-6234 und außerhalb der Dienstzeiten über die Rettungsleitstelle 03731 23107 oder 03731 23556 möglich. Weitere Tiere wurden bisher gemeldet, unter anderem ein Fischreiher und mehrere Tauben.

Wenn Tiere selbst aufgesammelt werden, gilt es, sich entsprechend vor dem direkten Kontakt zu schützen, wie mit Handschuhen oder eine Tüte über der Hand, in die dann auch gleich das Tier verbracht werden soll. Das Bundesinstitut für Tiergesundheit empfiehlt darüber hinaus auch die Vermeidung des direkten Kontakts von Haustieren zu toten oder kranken Wildvögeln.  

Seit dieser Woche müssen alle gehaltenen Vögel in geschlossenen Ställen oder in einer Voliere gehalten werden, die das Eindringen von Wildvögeln verhindern und über eine dichte Abdeckung verfügen. Durch das LÜVA  finden Kontrollen statt. Bei Verstößen werden Auflagen erteilt. Auch die Verhängung von Bußgeldern ist möglich. In Mittelsachsen gibt es 7 543 gemeldete Geflügelhaltungen.

Unterdessen sind jetzt die Genehmigungsbescheide für die Geflügel- und Vogelausstellungen in Mittelsachsen zurückgenommen worden. Es betrifft in den kommenden drei Wochen acht Ausstellungen. Wie lange dieses Verbot aufrecht gehalten wird kann noch nicht gesagt werden. Das LÜVA empfiehlt auch dringend allen Züchtern nicht an Schauen in anderen Bundesländern teilzunehmen, um ihre Bestände vor der Einschleppung der Erregers über Kontakte mit anderen Beständen zu schützen. 

Foto: Andrea Funke

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