Bürgermeister meets Baugewerbe: Neue Impulse für Bauprojekte und regionale Zusammenarbeit

31.03.2026

Netzwerken, pitchen, zusammenarbeiten: Die Nestbau-Zentrale setzte im Rahmen der Mittelsächsischen Bautage mit „Bürgermeister meets Baugewerbe“ in Freiberg ein starkes Signal für die regionale Bauwirtschaft.

Wie lassen sich kommunale Bauprojekte schneller anstoßen, regionale Unternehmen stärker einbinden und neue Kooperationen auf den Weg bringen? Antworten darauf lieferte die Veranstaltung „Bürgermeister meets Baugewerbe“, die im März im DBI-Tagungszentrum in Freiberg stattfand. Im Rahmen der Mittelsächsischen Bautage trafen hier Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Entscheidungsträger aus den Kommunen sowie rund 30 Unternehmen der regionalen Bauwirtschaft aufeinander – mit einem klaren Ziel: Netzwerke stärken, Kompetenzen sichtbar machen und Projekte anstoßen.

Schon zum Auftakt zeigte sich, wie groß der Bedarf nach direktem Austausch ist. Beim gemeinsamen Netzwerken kamen Kommunalvertreter, Bauunternehmen und Fachplaner ins Gespräch, tauschten Erfahrungen aus und sondierten erste Möglichkeiten für künftige Zusammenarbeit.

Herzstück der Veranstaltung waren die Unternehmens-Pitches: In kompakten Präsentationen stellten sich 30 Firmen aus unterschiedlichen Bereichen der Bauwirtschaft vor – von Hoch- und Tiefbau über Baustofflogistik bis zu innovativen Lösungen in Planung, Technik und Digitalisierung. Das Format ermöglichte den kommunalen Entscheidungsträgern einen schnellen Überblick über die Leistungsfähigkeit der regionalen Bauwirtschaft und bot den Unternehmen zugleich die Chance, ihre Kompetenzen gezielt zu präsentieren.

„Unsere Region verfügt über eine starke und vielseitige Bauwirtschaft. Veranstaltungen wie diese schaffen die Plattform, um kommunale Bedarfe und unternehmerische Lösungen direkt zusammenzubringen“, betonte Jens Spreer aus dem Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung zur Eröffnung.

Ein fachlicher Impuls kam von Dr. Christoph Trumpp, 1. Beigeordneter des Landkreises Mittelsachsen, der über die Möglichkeiten im Zusammenhang mit dem Infrastrukturvermögen des Bundes informierte und die Bedeutung des Sachsenfonds für kommunale Bau- und Entwicklungsprojekte hervorhob. „Die kommenden Jahre bieten große Chancen für Investitionen in Infrastruktur und Entwicklung. Entscheidend ist, dass Kommunen und regionale Unternehmen dabei frühzeitig zusammenarbeiten“, erklärte er.

Im anschließenden Unternehmerforum ging es dann vom kurzen Pitch in den vertiefenden Austausch: An Ausstellungsständen präsentierten sich die Unternehmen ausführlicher, knüpften Kontakte und diskutierten konkrete Projektideen mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Kommunen. Die intensive Nutzung der Networking-Phase zeigte deutlich: Das Interesse an Kooperationen und gemeinsamen Lösungen ist groß.

„Wir sind dankbar für die Gelegenheit, uns als Unternehmen in diesem Format sichtbar machen zu können. Solche Veranstaltungen sollten unbedingt wiederholt werden, denn sie fördern Regionalität, machen sichtbar, welches Know-how und welche Leistungen in Mittelsachsen vorhanden sind, und bringen die richtigen Akteure miteinander ins Gespräch“, fasste Marko Hache, Geschäftsführer der REIBUNGSLOS Systeme GmbH aus Roßwein zusammen. „Gerade durch diese Vernetzung kann Unternehmensleistung wieder stärker in der Region gehalten werden. Für uns als Unternehmen in der Reinigungsbranche steht dabei immer der Mensch im Mittelpunkt: Unsere Arbeit soll Mitarbeitende entlasten und ein sauberes Umfeld schaffen, das Kreativität und gutes Arbeiten fördert. Umso schöner war es, dass sich in diesem Format jedes Unternehmen mit seiner ganz eigenen Facette präsentieren konnte.“

Organisiert wurde die Veranstaltung im Rahmen der Mittelsächsischen Bautage der Nestbau-Zentrale, die den Dialog zwischen Wirtschaft, Kommunen und Fachakteuren damit stärkt und die Baukompetenz der Region sichtbar macht.

Mit „Bürgermeister meets Baugewerbe“ ist ein Format entstanden, das genau dort ansetzt, wo erfolgreiche Bauprojekte beginnen: beim direkten Austausch zwischen Kommunen und regionaler Wirtschaft.

Nach dem erfolgreichen Auftakt in Freiberg geht es mit den Mittelsächsischen Bautagen in den kommenden Monaten weiter – Höhepunkt ist die geplante Baumesse „Ländliches Bauen“ am 26. September 2026. Mittelsächsische Unternehmen , die sich kostenfrei präsentieren möchten, können sich ab sofort anmelden. Ansprechpartner und weitere Informationen gibt es online unter www.nestbau-mittelsachsen.de.

In kurzen Unternehmens-Pitches präsentierten rund 30 Firmen ihre Kompetenzen und Lösungen für kommunale Bauprojekte. Foto: Maikirschen e. K.