Corona-Lage 18. Dezember 2020

18.12.2020

Themen: Formblatt für Meldungen bei Befund, Hinweise zum Öffnen von Läden, Anmeldungen für den Live-Chat, Landkreis plant aktuell keine weiteren Corona-Maßnahmen.

Statistik

Im Vergleich zu gestern sind fast 240 neue Fälle hinzugekommen, damit gibt es seit März 7900 Fälle. Diese verteilen sich auf den Altkreis Mittweida mit 2804 Fällen, den Altkreis Döbeln mit 1145 und den Altkreis Freiberg mit 3949 Fällen. Die Gesamtstatistik enthält zwei Fälle, die noch an andere Gesundheitsämter übergeben werden, daher stimmt die Summe der Zahlen nach Altkreisen nicht mit der Gesamtsumme überein. In mittelsächsischen Kliniken werden derzeit 183 Personen stationär behandelt und davon 15 beatmet.

Ab sofort können Betroffene ein Formblatt unkompliziert nutzen, um ihr positives Testergebnis an das Gesundheitsamt zu senden. Auch für Kontaktpersonen der Kategorie 1 und Verdachtsfälle steht das Formblatt zur Verfügung. Es ist auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html eingestellt und kann heruntergeladen, gespeichert und dann per E-Mail an das Gesundheitsamt geschickt werden.

Weiterhin Gültigkeit hat die Allgemeinverfügung zur Quarantäne: Wenn eine Person weiß, dass sie positiv getestet wurde – auch wenn diese Information vom Arzt, Gesundheitsamt oder Labor mündlich übermittelt wurde – ist diese verpflichtet, sich sofort abzusondern (in Quarantäne zu begeben). Personen, die vom Gesundheitsamt als Kontaktpersonen ersten Grades eingestuft wurden, haben nach der Allgemeinverfügung auch in Quarantäne zu gehen, unabhängig davon, ob der schriftliche Bescheid des Gesundheitsamtes schon vorliegt. Die Verfügung kann im elektronischen Amtsblatt es Landkreises nachgelesen werden.

Interview Landrat

Der Landkreis plant aktuell keine weiteren Corona-Maßnahmen. Das erklärte der Landrat Matthias Damm in einem Interview für die kommende Ausgabe des Mitteilungsblattes des Landkreises. „Es ist eine dynamische Lage, in der viel in Bewegung ist. Mein Antritt ist aber, wenn Maßnahmen beschlossen werden sollen, dann nach Möglichkeit mit einheitlichem Rahmen in Sachsen.“ Außerdem äußert sich der Landrat zur aktuellen Situation im Landkreis. Das Interview wurde vorab auf der Internetseite unter www.landkreis-mittelsachsen.de veröffentlicht. Der Mittelsachsenkurier erscheint am Mittwoch.

Hinweise des Landratsamtes Mittelsachsen zu Ladenöffnungen

Seit 14. Dezember sind die meisten Geschäfte in Sachsen geschlossen. Aus aktuellem Anlass nochmal ein Überblick:

Die Öffnung von Einkaufszentren und Einzel­ oder Großhandel sowie von Ladengeschäften ist untersagt. Ausgenommen davon sind Telefon-­ und Onlineangebote zum Versand oder zur Lieferung.

Erlaubt ist die Öffnung von Geschäften und Märkten des täglichen Bedarfs sowie der Grundversorgung

Das sind:

  • Lebensmittelhandel,
  • Tierbedarf,
  • Getränkemärkte,
  • Abhol- und Lieferdienste,
  • Apotheken,
  • Drogerien,
  • Sanitätshäuser,
  • Orthopädieschuhtechniker
  • Bestatter,
  • Optiker,
  • Hörgeräteakustiker,
  • Sparkassen und Banken,
  • Poststellen,
  • Reinigungen,
  • Waschsalons,
  • Ladengeschäfte des Zeitungsverkaufs,
  • Verkauf von Weihnachtsbäumen,
  • Tankstellen,
  • Wertstoffhöfe,
  • Kfz- und Fahrradwerkstätten sowie einschlägige Ersatzteilverkaufsstellen,
  • Großhandel beschränkt auf Gewerbetreibende,
  • selbstproduzierende und -vermarktende Baumschulen, Gartenbau und Floristikbetriebe. Blumenläden dürfen nicht öffnen. Erlaubt ist der Verkauf nur für Betriebe, die auch selbst Blumen beziehungsweise Pflanzen anbauen.

Insbesondere für Supermärkte und Drogerien gilt: Das Sortiment ist beschränkt auf Waren des täglichen Bedarfs sowie der Grundversorgung. Waren, die darüber hinausgehen gehen, dürfen nicht verkauft werden. Der Zugang zu solchen Waren ist abzusperren oder solche Waren sind abzudecken. Die Einhaltung dieser Beschränkung wird durch Ordnungsämter und die Polizei kontrolliert. Verstöße gegen diese Vorschriften werden zur Anzeige gebracht und können als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.

Anmeldungen für den Live-Chat ab sofort möglich: Job- und Karrieretag Mittelsachsen erstmals online

Zum 1. virtuellen Job- und Karrieretag gibt es am 28. Dezember unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de auch den ersten Live-Chat. Ab 10:00 Uhr begrüßt Nestbau-Koordinatorin Katrin Roßner Mittelsachsen, die auf der Suche nach einem neuen Job sind. „Rückkehrern, die sich mit dem Gedanken tragen wieder in die Heimat zu ziehen und auch ganz neuen Mittelsachsen in spe wollen wir im Live-Chat eine Plattform zum Netzwerken und zum Austauschen geben. Sie erhalten Firmenkontakte und Informationen aus erster Hand“, sagt die Nestbau-Fachfrau. In einer lockeren Gesprächsrunde plaudert sie aus dem Alltag der Nestbau-Zentrale. Natürlich stellen sich mittelsächsische Firmen mit ihren Jobangeboten vor. In Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Pflege und Gesundheit, Haustechnik und Wertstoffgewinnung, Dienstleistungen und Informationstechnik, Nahrungsmittelherstellung und Münzerzeugung gibt es interessante Einblicke. Zuwandererin Becky Hellwig erzählt von ihrem Weg „Vom Silicon Valley nach Mittelsachsen" und was es mit dem „English Café" auf sich hat. Hier gibt es bestimmt den einen oder andern Tipp für eine gelungene Landung im Landkreis. Berufliche Veränderungen stehen nicht zwangsläufig in Zusammenhang mit einem neuen Job. Die Industrie- und Handelskammer Regionalkammer Mittelsachsen gibt einen kurzen Überblick zu „Gründung und Nachfolge" und die Handwerkskammer Chemnitz informiert zum Thema „Meisterausbildung". Natürlich gibt es genug Raum, um Fragen zu stellen oder sich für ein individuelles Gespräch zu verabreden. Die Registrierung für den Live-Chat ist unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/fachkraefte/job-und-karrieretag/anmeldung-live-chat möglich. Dort ist auch der Ablauf des Chat-Tages veröffentlicht. Interessenten sollten Name und E-Mail-Kontakt angeben und können auch schon erste Fragen stellen. Nach der Registrierung wird ein Teilnahmelink zugeschickt.

Ab Montag Ferienfahrplan

Im Zeitraum vom 21. Dezember 2020 bis 3. Januar 2021 verkehren die Verkehrsunternehmen des Verkehrsverbundes Mittelsachsen nach Ferienfahrplan. Das teilte heute der Verbund mit.  Dieser kann abgerufen werden unter: www.vms.de/fahrplan/.

Arbeitsagentur Freiberg ist 50 Stunden die Woche erreichbar

Die Arbeitsagentur Freiberg bleibt für die Menschen und Unternehmen uneingeschränkt erreichbar und bieten alle Hilfen und Unterstützungsangebote an.

Mit dem Blick auf die kommenden Wochen bleibt die Agentur für Arbeit Freiberg in allen Dienststellen telefonisch gut erreichbar – 50 Stunden/Woche. Die Servicecenter sind Montag bis Freitag von 08:00 bis 18:00 Uhr erreichbar.

  • Service-Hotline für Arbeitnehmer: 0800 4 5555 00
  • Service-Hotline für Arbeitgeber: 0800 4 5555 20
  • Service-Hotline für Selbständige: 0800 4 5555 21

Zusätzlich hat die Arbeitsagentur Freiberg eine regionale Servicerufnummer eingerichtet, um auch bei einem erhöhten Anrufaufkommen die Erreichbarkeit sicherzustellen:

  • Agentur für Arbeit Freiberg: 03731 489-100

Kontakte zum Thema Kurzarbeitergeld: www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rd-sachsen/kurzarbeit

Aktueller Hinweis: Am 24. und 31. Dezember ist die Agentur für Arbeit telefonisch nicht erreichbar. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich am 24. Dezember erstmals oder erneut aus leistungsrechtlichen Gründen melden müssen, entstehen daraus keine Nachteile, wenn sie sich am 28. Dezember melden. Für den 31. Dezember gilt die gleiche Regelung, wenn die Meldung am 4. Januar 2021 nachgeholt wird. Über www.arbeitsagentur.de/kannsteklicken findet sich eine Übersicht der digitalen Angebote der Bundesagentur. So können sich Kundinnen und Kunden online arbeitssuchend melden und Arbeitslosengeld oder Grundsicherung beantragen. Das Jobsuche-Profil kann ebenso von zu Hause aus organisiert werden. Direkte „Postfachnachrichten“ ermöglichen einen schnellen und direkten Draht zur Arbeitsagentur. Auch für Arbeitgeber hält der eService viel bereit: Sie können beispielsweise Kurzarbeitergeld online anzeigen und beantragen. Auch die Arbeitsbescheinigung für das Arbeitslosengeld können online an die Bundesagentur für Arbeit übermittelt werden (www.arbeitsagentur.de/unternehmen/personalfragen/bea). Persönliche Beratungen werden bei unaufschiebbaren Anliegen weiter durchgeführt. Denn da wo es um Existenzen geht, gibt es Anliegen, die persönlich besprochen werden müssen. Für diese persönlichen Gespräche – mit einem vorher vereinbarten Termin – sind sichere und hygienekonforme Zugänge in den Dienststellen eingerichtet.

TU Bergakademie Freiberg unterstützt Freiberger Krankenhaus

Das Kreiskrankenhaus Freiberg erhält Unterstützung von Mitgliedern der Grubenwehr der Technischen Universität (TU) Bergakademie Freiberg. Auch der Lehrstuhl für Maschinenelemente entsendet Hilfe. Das teilte die Klinik heute auf der Internetseite mit.

Es besteht bereits eine enge Zusammenarbeit zwischen der Freiberger Grubenwehr und Mitarbeitern der Notaufnahme am Freiberger Kreiskrankenhaus. Gemeinsam entwickelten die Beteiligten beispielsweise in enger Absprache mit dem Oberbergamt und der zuständigen Betriebsmedizinerin ein bisher einmaliges taktisches medizinisches Curriculum zur professionellen medizinischen Versorgung unter Tage.

Hauptberuflich als Forscher an der TU Bergakademie Freiberg tätig, engagiert sich Stefan Pötzsch ehrenamtlich bei der Grubenwehr Freiberg: „das ist vergleichbar mit der freiwilligen Feuerwehr. Nur wir helfen Menschen unter Tage.“ Gern unterstützt er in Zeiten, in denen jede helfende Hand gebraucht wird, das Freiberger Kreiskrankenhaus. Es ist ein Geben und Nehmen, denn im patientennahen Umfeld können die ehrenamtlichen Helfer praktische Erfahrungen sammeln. Stefan Pötzsch und seine Kameraden Frank Reuter, Leiter Grubenbetrieb am Forschungs- und Lehrbergwerk der TU Bergakademie Freiberg, und Lars Quaschny helfen derzeit in der Notaufnahme des Freiberger Kreiskrankenhauses aus. Die drei Männer packen ordentlich zu und entlasten als Pflegehilfskräfte die Mitarbeiter vor Ort. „Das Hilfsprogramm läuft derzeit bis zum 23. Dezember“ ergänzt Dr. Andreas Fichtner, Ärztlicher Leiter Notfall- und OP-Management am Kreiskrankenhaus Freiberg. „Wir hoffen, dass wir die Männer auch noch länger unterstützend behalten können.“

Auch er möchte helfen: Florian Tischner vom Institut für Maschinenelemente, Konstruktion und Fertigung der TU Freiberg. Er bringt ehrenamtliche Erfahrung als Rettungssanitäter mit und würde Weihnachten allein Zuhause verbringen.

Hinweis:

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert sowie über die Bürgerinformations- und Warnapp BIWAPP veröffentlicht. Am Montag ist das Bürgertelefon von 09:00 bis 15:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 geschaltet. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de.

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