Corona-Lage 3. April

03.04.2020

Heute in der Meldung geht es um die Corona-Ambulanz in Mittweida, die Idee von Hotels in der Krise und den Studieninformationstag in Mittweida am Samstag.

In Mittelsachsen gibt es 141 bestätigte Fälle. Im Altkreis Döbeln gibt es laut der Statistik des Gesundheitsamtes 38 Fälle, im Altkreis Freiberg 60 und im Altkreis Mittweida 43 Fälle. Das Gesundheitsamt hat für 428 Personen bisher Quarantäne angeordnet, 59 haben diese wieder verlassen. Die Angabe von gestern mit 76 Personen, die die Quarantäne verlassen haben, wird damit korrigiert. „Dies war nicht war nicht korrekt. Wir bedauern den Fehler und bitten um Entschuldigung“, so Landratsamtssprecher André Kaiser. Die Hotline des Landratsamtes unter 03731 799-6249 ist auch am Samstag und Sonntag jeweils von 09:00 bis 13:00 Uhr besetzt. Außerdem gibt es eine zentrale E-Mail-Adresse des Landratsamtes für alle Fragen rund um das Thema Corona. Sie lautet corona@landkreis-mittelsachsen.de.

Aktuelle Zahlen werden am Wochenende auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de veröffentlicht. Die nächste Lagemeldung gibt es am Montag wieder.

Information zur Corona-Ambulanz in Mittweida

Ab Montag können Testungen in der Corona-Ambulanz Mittweida bei Personen mit begründetem Verdacht erfolgen. Ein begründeter Verdacht liegt nach aktuell geltenden Vorgaben des Robert-Koch-Institutes vor, wenn Erkältungszeichen (Fieber, Husten und Ähnliches) und Kontakt zu einem Corona-positiv getestetem Patienten bzw. Risikogruppe innerhalb der letzten 14 Tage bestanden hat. Es wird darum gebeten, zur Abklärung der Notwendigkeit einer Testung vorab telefonisch mit der Corona-Ambulanz oder mit dem Hausarzt Kontakt aufzunehmen. Die Corona-Ambulanz ist telefonisch am Montag, Dienstag und Donnerstag von 09:00 bis 16:00 Uhr sowie am Mittwoch und Freitag von 09:00 bis 13:00 Uhr. Die Telefonnummer lautet 03727 99-1090. Geöffnet hat die Ambulanz in der Hainichener Straße 4 – 6 in Mittweida montags bis freitags von 09:00 bis 11:00 Uhr. Für die Testung wird die Krankenversicherungskarte benötigt. „Vor Ort ist unbedingt auf ausreichend Abstand zu anderen wartenden Personen zu achten und – falls vorhanden – ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen“, so die Klinik in einer Mitteilung vom Nachmittag. Die Corona-Ambulanz finden die Patienten in der Cafeteria direkt am Eingang zum Krankenhausgelände. Es wird darum gebeten, den öffentlichen Parkplatz an der Hainichener Straße gegenüber der Zufahrt zur Robert-Koch-Straße zu nutzen und den Ausschilderungen zu folgen. Eine Terminvergabe über das Gesundheitsamt erfolgt nicht mehr. Die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Annelie Jordan erklärt dazu: „Das Gesundheitsamt wird dann aktiv, wenn es einen positiven Befund gibt.“ In der Folge werden durch die Behörde die Kontaktpersonen ermittelt und kontaktiert. Dr. Jordan: „Je nach der Kontaktintensität mit dem Infizierten führen wir dann mit Bestellsystem die Abstriche im Drive in hinter dem Gebäude des Gesundheitsamtes durch.“ Grundlage bilden die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes. Sie werden regelmäßig an die aktuelle Situation angepasst. Abstriche werden derzeit bei Kontaktpersonen genommen, wenn Personen Symptome haben, wie Husten oder Fieber.

Eine weitere Ambulanz gibt es in Freiberg. Hier die Informationen dazu: www.kkh-freiberg.com/gut-zu-wissen/corona-news/

Hotels reagieren mit kreativen Ideen auf Corona-Krise – Kampagnen sollen landesweit unterstützen

Die Corona-Krise trifft die gesamte Tourismusbranche hart. Gaststätten sind geschlossen, Hotels dürfen keine Touristen beherbergen. In zwei Freiberger Hotels wird Homeoffice angeboten und das nicht (nur) für die Mitarbeiterschaft. Zu Arbeitszwecken kann man sich ein Zimmer buchen, wahlweise mit und ohne Übernachtung beziehungsweise Frühstück. Wer zu Hause also nicht den notwendigen Platz hat, um ungestört arbeiten zu können, dem bieten zum Beispiel das Altstadt-Hotel und das Hotel ALEKTO in der Kreisstadt Freiberg einen Schreibtisch mit WLAN an.

Mit verschiedenen landesweiten Kampagnen wird versucht der Tourismusbranche unter die Arme zu greifen. „Wer Urlaub liebt, verschiebt" oder „Träum dich nach Sachsen" sind Schlagworte, die die Stornierungswelle, die diese Branche momentan beherrscht, abmildern sollen. „Die Saison im Tourismus ist begrenzt, die Umsatzverluste sind in diesem Jahr nur schwer auszugleichen", sagt Hartmut Schneider, Referatsleiter für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung. In sein Aufgabengebiet fällt auch der Bereich Tourismus. Gerade deshalb freue er sich über die kreativen Ideen aus dem Gaststätten- und Hotelgewerbe und dass zum Beispiel „Genuss- und Festtagstaxis" regionaler Gastronomen so gut angenommen werden.  Die Unterstützungsmöglichkeiten von Land und Bund stehen auch Gastronomen, Hoteliers und Anbietern von Freizeitmöglichkeiten zur Verfügung. Jedoch muss die Tätigkeit im Haupterwerb ausgeführt werden. Nähere Informationen und spezielle Infos für die Hotel- und Gastrobranche gibt es unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de.

Spende und Masken verteilt

Rund 280 Unternehmen aus dem pflegerischen und sozialen Bereich konnten heute in Mittweida OP-Masken und Desinfektionsmittel erhalten. „Insgesamt erhielt der Landkreis 14 000 Masken und 1 000 Flaschen á 200 Milliliter Desinfektionsmittel vom Freistaat und wurde mit der Koordinierung der Verteilung beauftragt“, erklärt der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller. Dabei gab es konkrete Vorgaben des zuständigen Sozialministeriums. Diese Mittel erhielten unter anderem ambulante Pflegedienste, Tages- und Nachtpflege, außerklinische Intensivpflege, stationäre Pflege, sowie Hospize und ambulante Palliativteams sowie Wohnheime und stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche. In dieser Woche erhielt der Freistaat Sachsen eine Lieferung des Bundes mit OP-Masken für Sachsen. Das Deutsche Rote Kreuz liefert die insgesamt 182 000 Mund-Nase-Masken zu 13 gleichen Teilen von je 14 000 Masken an die Landkreise und kreisfreien Städte. In dieser Woche erreichte eine Großspende der Beiersdorf AG mit Händedesinfektionsmittel den Freistaat Sachsen. Unter anderem, wurde dieses in Waldheim produziert. „Aus dieser Spende wurden die Mittel heute in Mittelsachsen weitergereicht“, so Höllmüller abschließend.

Ferienfahrplan ab Montag bei Freiberger Eisenbahn

Ab Montag bis Donnerstag verkehren die Züge zwischen Freiberg und Holzhau der Freiberger Eisenbahn im Ferienfahrplan im 2-Stunden Takt. An den Wochenenden beziehungsweise Feiertagen verkehren die Züge ab 08:40 Uhr bis 16:15 Uhr ebenfalls im 2-Stunden-Takt. Die Gesellschaft bittet auf die geänderten Fahrpläne zu achten. Diese sind auf der Internetseite hinterlegt: www.freiberger-eisenbahn.de/  Die Fahrplanänderungen gelten vorerst bis 19. April 2020.

Hochschule Mittweida veranstaltet ersten „Virtuellen Studieninformationstag“.

Die Studienberatung der Hochschule hat gemeinsam mit den Fakultäten und Instituten den ersten Virtuellen Studieninformationstag vorbereitet. Die Hochschule nutzt dazu morgen von 09:00 bis 14:00 Uhr einen Livestream auf Youtube und Twitch. Moderiert von Studienberater Maximilian Benda informieren in einem festgelegten Ablauf Videos und Live-Schalten mit Gesprächspartnern aus den Fakultäten über die Hochschule und ihre Studienangebote. Zuschauerinnen und Zuschauer können im Chat parallel Fragen stellen. Sie benötigen dafür nur den Zugang zu Youtube oder Twitch am Rechner oder Smartphone. Im Anschluss an die jeweiligen Fakultätsbeiträge im Livestream kann man sich in sogenannten „Webinaren“ über seinen Wunschstudiengang näher informieren und persönlich mit den Expertinnen und Experten unterhalten. Diese Webinare werden nicht im Livestream übertragen, sondern sind nach individuellem Eintritt über die Plattform „Zoom“ zugänglich. Für die Teilnahme an den Webinaren benötigt man lediglich einen Computer mit Internetzugang und Browser.

Alle Informationen (Ablauf des Livestreams, Ablauf und Zugangsmöglichkeiten der Webinare, Kontaktmöglichkeiten) befinden sich auf der Webseite der Hochschule: www.hs-mittweida.de/sit

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