Corona-Lage am 12. Januar 2021

12.01.2021

Corona-Radius ist bestimmbar, Programm für Kulturschaffende

Statistik

Insgesamt wurden 12 056 Mittelsachsen positiv auf das Virus getestet – das sind im Vergleich zum Montag 174 mehr. Davon entfallen 4604 auf den Altkreis Mittweida, 2137 auf den Altkreis Döbeln und 5315 auf den Altkreis Freiberg. Laut RKI liegt der aktuelle Inzidenzwert bei 307,5. Heute meldete das Gesundheitsamt zehn neue Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Dabei handelt es sich um vier Frauen und sechs Männer im Alter zwischen 59 und 98 Jahren, alle hatten Vorerkrankungen. Damit verzeichnete die Behörde seit März 218 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. 159 Patienten werden in den mittelsächsischen Kliniken behandelt, davon 24 beatmet. Das Infektionsgeschehen in den Städten und Gemeinden wird durch den Freistaat veröffentlicht. Informationen zum Thema Impfen hat der Freistaat auf seiner Internetseite bereitgestellt. Dort ist auch der Link zum Online-Portal zur Terminvereinbarung. Termine können ab Donnerstag auch telefonisch vereinbart werden. Dies wurde heute bei einer Pressekonferenz angekündigt.

Lage im Kreiskrankenhaus Freiberg

Gab es vor Weihnachten noch um die 40 bis 50 Corona-Patienten im Kreiskrankenhaus Freiberg, so bewegen sich aktuell die Zahlen zwischen 30 und 40. Das teilte die Klinik heute mit. Dennoch sei es zu früh, von einer Entspannung zu sprechen. Kritisch ist nach wie vor die Situation auf der Intensivstation, auch wenn aktuell „nur“ etwa jeder zweite intensivpflichtige Patient die Diagnose COVID-19 hat, so ist die Intensivstation (ITS) derzeit dauerhaft voll belegt. Wenn möglich werden hausinterne und externe Verlegungen angestrebt. Eine Erhöhung der Zahl der ITS-Betten scheitert nach wie vor an personeller Kapazität. Zum Vergleich: Bis Mitte Dezember war die Intensivstation fast ausschließlich mit Corona-Patienten belegt. Aktuell werden im Kreiskrankenhaus neben Corona-Patienten viele internistische Patienten betreut. Planbare Patientenaufnahmen (Elektivprogramm) sind soweit medizinisch vertretbar, mindestens bis zum 31. Januar zu verschieben und auszusetzen. Die Zahlen der Corona-Testungen sind seit Jahresbeginn stark rückläufig. Derzeit lassen sich sieben bis 15 Personen auf das Coronavirus testen, sodass keine Voranmeldungen mehr notwendig sind. Personen mit akuter Symptomatik oder auf Anordnung von Hausarzt oder Gesundheitsamt können sich wochentags im Zeitraum von 08:00 bis 09:30 Uhr in der Ambulanz für Corona-Abstriche testen lassen.

Corona-Radius jetzt auch auf dem Smartphone

Den 15-Kilometer-Corona-Radius von einem vorgegebenen Punkt auszumessen ist ganz einfach: Das Geoportal des Staatsbetriebs Geobasisinformation und Vermessung Sachsen (GeoSN) bietet diese Möglichkeit schon seit vielen Jahren an. Damit lassen sich die aktuellen Corona-Vorgaben für den individuellen Bewegungsradius sicher einhalten. Falls sich die Vorgaben ändern, kann sich jeder Nutzer diesen Radius ganz schnell neu berechnen – für seine Heimatadresse, für die Omi oder für den Nachbarn, der keinen Computer hat. Einfach ausdrucken und weitergeben oder digital versenden mit der Coronaschutzkarte des GeoSN. Für die mobilen Endgeräte hat der GeoSN sein Angebot im mobilen Sachsenatlas um diese Funktion in einer eigenen Kartendarstellung (Coronaschutzkarte) weiterentwickelt. Hier kann sich jeder neben dem Radius zusätzlich die sächsischen Impfzentren mit ihren Öffnungszeiten anzeigen lassen. Alle Funktionen sind kostenfrei. Mehr dazu unter geoportal.sachsen.de.

Menschen lüften mehr

Trotz kalter Temperaturen setzt die Bevölkerung auf Frischluft, um sich nicht mit dem Coronavirus anzustecken. Das teilte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in einer Auswertung einer entsprechenden Umfrage mit. In allen Altersgruppen geben etwa vier von fünf Befragten an, häufiger zu lüften. Bei anderen Maßnahmen unterscheidet sich dagegen das Verhalten der Generationen: „Von den unter 40-Jährigen geben 18 Prozent an, sich häufiger Lebensmittel liefern zu lassen“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „In der Altersklasse 60 Jahre und älter nutzen dagegen nur sieben Prozent solche Angebote.“ Neben häufigerem Lüften versuchen sich die Befragten vor allem über das Tragen von Masken, Abstand zu anderen Personen und häufigeres Händewaschen vor einer Ansteckung zu schützen. Die Bevölkerung ist sich nach wie vor bewusst, dass die Nähe zu anderen eine zentrale Rolle bei der Übertragung des Coronavirus spielt. So schätzen weiterhin rund drei Viertel der Befragten die Wahrscheinlichkeit, sich über diesen Infektionsweg anzustecken, als hoch ein. Zum Vergleich: Türklinken werden von 47 Prozent als wahrscheinlicher Ansteckungsweg gesehen. Eine Übertragung durch Lebensmittel halten nur 13 Prozent für wahrscheinlich. Das BfR passt seine Fragen und Antworten zum Thema Coronavirus laufend dem Stand der Wissenschaft an.

Programm „Neustart Kultur“

Die Bundesregierung unterstützt mit einem umfangreichen Rettungs- und Zukunftsprogramm das kulturelle Leben in Deutschland. Für das Programm „Neustart Kultur“ ist rund eine Milliarde Euro eingeplant. Im Fokus stehen dabei vor allem Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden. Auf der Seite der Staatsministerin für Kultur und Medien finden Interessierte einen umfassenden Überblick zum Programm „Neustart Kultur“

Hinweis:

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Morgen ist das Bürgertelefon von 08:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de  

Foto: Robert Leßmann / stock.adobe.com

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