Corona-Lage am 25. Januar 2021

25.01.2021

Themen: Einschulungsuntersuchungen gehen weiter, neue Regeln für Einreisende aus Tschechien

Insgesamt wurden 13 870 Mittelsachsen positiv auf das Virus getestet – das sind im Vergleich zum Vortag 24 mehr. Davon entfallen 5328 auf den Altkreis Mittweida, 2668 auf den Altkreis Döbeln und 5874 auf den Altkreis Freiberg. 136 Patienten werden in den mittelsächsischen Kliniken behandelt, davon 19 beatmet. Laut RKI liegt der aktuelle Inzidenzwert bei 226,6. Das Infektionsgeschehen in den Städten und Gemeinden wird durch den Freistaat veröffentlicht.

Einschulungsuntersuchungen beginnen wieder

In der kommenden Woche starten in Mittelsachsen wieder die Einschulungsuntersuchen. Die Eltern werden vom Gesundheitsamt angeschrieben und zu bestimmten Terminen an die Standorte Döbeln, Mittweida und Freiberg des Gesundheitsamtes eingeladen. Dabei werden die aktuellen Hygienestandards entsprechend beachtet. Die Untersuchungen mussten wegen der hohen Zahl an positiven Corona-Fällen und deren Abarbeiten seit Ende November ausgesetzt werden.

Neue Regeln für Einreisende aus Hochinzidenzgebieten

Der Freistaat Sachsen änderte die Regelungen für Menschen, die aus dem Ausland einreisen, um einer beruflichen Tätigkeit im Freistaat Sachsen nachzugehen. Das geht aus einer Mitteilung des Sozialministeriums hervor. Anlass ist der Erlass einer Bundesverordnung, nach der bei der Einreise aus einem Hochinzidenzland ein negativer Test mitgeführt werden muss. Es sei zu erwarten, dass Tschechien als Hochinzidenzland eingestuft wird. Die neuen Regelungen besagen, dass grundsätzlich jeder Einreisende aus Tschechien einen negativen Test mit sich führen muss. Da es aber eine Vielzahl von tschechischen Arbeitnehmern in Sachsen gibt, regelt der Freistaat eine Ausnahmemöglichkeit per Allgemeinverfügung. Konkret bedeutet dies, dass tschechische Arbeitnehmer, die in Sachsen einer Arbeitstätigkeit nachgehen, zunächst ohne Testung einreisen dürfen. Bei der Einreise besteht die Pflicht, den Arbeitsvertrag mitzuführen. Daneben besteht die Pflicht, mindestens zweimal wöchentlich eine Testung auf eine Infektion mit dem Coronavirus vornehmen zu lassen. Die erste dieser Testungen hat direkt nach der Einreise und zwingend vor der Arbeitsaufnahme zu erfolgen. Die entsprechenden Nachweise sind dann natürlich mit sich zu führen und bei Kontrollen vorzuzeigen. Die Ergebnisse der Antigen-Schnelltests aus Tschechien werden in Sachsen anerkannt. Wenn sächsische Arbeitgeber die Kosten für die Schnelltests ihrer Beschäftigten aus Tschechien tragen, beteiligt sich der Freistaat mit 10 Euro pro Test an den Kosten. Bundespolizei und Landespolizei werden das Mitführen der Testergebnisse kontrollieren. Ziel der Verordnung sei es nach Angaben des Ministeriums, höchstmögliche Sicherheit vor einer Eintragung des Virus aus Tschechien und gleichzeitig höchstmögliche Mobilität für die beruflichen Grenzpendler zu schaffen. Die Testregelung für polnische Grenzpendler bleibt wie gehabt – hier genügt ein negativer Schnelltest pro Woche, da Polen kein Hochinzidenzland ist.

Verstöße gegen die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung

Die Polizeidirektion Chemnitz verzeichnete zwischen Samstag und Sonntagfrüh insgesamt gut 50 Verstöße gegen die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung im gesamten Direktionsbereich. Ebenso mussten am Freitag zahlreiche Anzeigen in dem Zusammenhang erstattet werden. Neben mehreren Feststellungen von Verstößen gegen die geltende Ausgangsbeschränkung und -sperre sind vor allem auch Zusammenkünfte mit mehreren Personen beendet und angezeigt worden. Hier ein Einblick in wesentliche Feststellungen:

Nach einem Körperverletzungsdelikt kam die Polizei in der Nacht zu Sonntag in Kriebstein zum Einsatz. Ein 25-Jähriger war durch zunächst Unbekannte geschlagen und verletzt ins Krankenhaus gebracht worden. Wie sich herausstellte, war er zuvor offenbar bei einer Feierlichkeit gewesen, wo es zu Unstimmigkeiten gekommen war. Die Beamten suchten die Örtlichkeit auf und konnten dort einen Tatverdächtigen (25, deutsche Staatsangehörigkeit) ausmachen. In dessen Wohnung stellten die Beamten zudem eine Party fest, die beendet wurde. Acht Ordnungswidrigkeitsanzeigen gegen dort Anwesende waren die Folge. Außerdem wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Weitere Zusammenkünfte musste die Polizei Samstagabend nach Hinweisen in Tauscha und Hartmannsdorf auflösen. Bei einer Garagenparty in Tauscha wurden neben dem 30-jährigen Besitzer noch neun weitere Personen angetroffen. In einer Kleingartenanlage in Hartmannsdorf trafen die Beamten auf insgesamt zwölf junge Leute, die in einem Pachtgrundstück zusammen feierten.

Online-Ringvorlesung starten

Am Donnerstag starten die Ringvorlesungen der Technischen Universität (TU) Freiberg, die online durchgeführt werden. Los geht es jeweils 17:00 Uhr unter https://bbb.hrz.tu-freiberg.de/b/and-oyy-yp8-hel

Es gibt eine Vorstellung Diskussion mit Kustod Dr. Andreas Benz in die Sammlung der TU. Hier die Terminübersicht:

  • 28. Januar 2021 – Historische Modellsammlung
  • 4. Februar 2021 – Geowissenschaftliche Sammlungen – Kristallmodelle
  • 11. Februar 2021 – Sammlung Kunstgussplatten

Video-Vorschau immer zu Beginn der Woche auf dem Youtube-Kanal der Universität: www.youtube.com/user/TUBergakademie

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Morgen ist das Bürgertelefon von 08:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de  

Foto: H_ko – stock.adobe.com

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