Corona-Lage am 27. Dezember 2020

27.12.2020

Themen: Helfer in Pflegeheime vermittelt, Änderungen bei der Kfz-Zulassungsstelle und Fahrerlaubnisbehörde

Statistik

Das Gesundheitsamt Mittelsachsen hat heute 101 neue Fälle an den Freistaat gemeldet, über Weihnachten insgesamt 428. Damit wurden seit März 9843 Fälle registriert. Diese verteilen sich auf den Altkreis Mittweida mit 3675 Fällen, den Altkreis Döbeln mit 1562 Fällen und den Altkreis Freiberg mit 4606 Fällen. Aktuell werden 179 Corona-Patienten in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt, davon müssen 18 beatmet werden. Heute wies das Robert-Koch-Institut einen Inzidenzwert von rund 484,7 aus. Der Wert sagt aus, wie viele Personen pro 100 000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Virus infiziert haben.

Helfer weiter gesucht

Derzeit sind 33 Pflegeeinrichtungen in Mittelsachsen betroffen. Nach dem Aufruf zur Suche nach Helferinnen und Helfern für Pflegeeinrichtungen gab es 42 Hilfsangebote von Freiwilligen, davon sind die Kontaktdaten von neun Helfern an die Pflegekoordinatoren aus anderen Landkreisen oder kreisfreien Städten weitergeleitet worden, da der Wohn- und Einsatzort nicht in Mittelsachsen lag. „16 Anfragen von Pflegeeinrichtungen liegen aktuell vor, auch im ambulanten Bereich bestehen derzeit große personelle Engpässe und Notlagen zur Abdeckung der pflegerischen Versorgung der Pflegebedürftigen. Durch die Umsetzung der Test-Verordnung ist der Personalbedarf zusätzlich deutlich erhöht“, heißt es aus dem Pflegenetz Mittelsachsen. In insgesamt 31 Fällen konnten Kontakte zwischen Pflegeeinrichtungen und Helferinnen bzw. Helfern hergestellt werden. Die Einsätze erfolgen immer in individueller Absprache zwischen der Einrichtung und den Freiwilligen. Weiterhin können sich Interessierte melden. Der Aufruf ist hier veröffentlicht: www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/helfer-gesucht.html

Kurzfristige Absage des Video-Chats am 28. Dezember

Der geplante Live-Chat mit Nestbau-Koordinatorin Katrin Roßner kann morgen nicht in der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr stattfinden. „Aus organisatorischen Gründen kann die Videoschaltung leider nicht realisiert werden“, teilt Karin Ilgert, amtierende Referatsleiterin für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung im Landratsamt, mit. Im Vorfeld hatten sich das Organisationsteam und die ausstellenden Firmen zu einem ansprechenden Programm mit Unternehmensvorstellungen, Rückkehrer-Tipps und einem Austausch zu neuen Jobangeboten, Gründung und Nachfolge sowie zur Meisterausbildung verständigt.

„Die Absage betrifft nur den Live-Chat. Die virtuelle Messe ist mit 39 Unternehmensständen trotzdem pünktlich online“, ergänzt Karin Ilgert weiter. An den einzelnen Messeständen sind Infos zu Arbeitgebern in Mittelsachsen und verschiedene Kontaktmöglichkeiten verlinkt. Die Firmen präsentieren aktuelle Angebote für Voll- und Teilzeitstellen. Rückfragen von Interessenten können zudem direkt auf der Messe-Webseite über den blauen Chat-Button gestellt werden. Die virtuelle Messe kann bis zum 10. April online besucht werden. An diesem Tag ist der 4. Job- und Karrieretag als Veranstaltung in Freiberg geplant.

Informationen dazu: www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/fachkraefte/job-und-karrieretag

Informationen zur Kfz-Zulassungsstelle und Fahrerlaubnisbehörde

Zulassungsstelle:

Ab 4. Januar 2021 ist der Zutritt zur Kfz-Zulassungsbehörde Mittelsachsen an den drei Standorten vorerst nur nach telefonischer Terminvereinbarung oder mit einem online gebuchten Termin (Button Kfz-Terminvorbereitung/Wunschkennzeichen) gestattet. Ohne Termin erfolgt kein Einlass. Bearbeitet werden können nur ausschließlich notwendige und nicht aufschiebbare Vorgänge.

Externe Abmeldungen (Fahrzeuge aus anderen Zulassungsbezirken abmelden) werden nicht zur Bearbeitung angenommen. Die Terminkunden müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und den Erfassungsbogen zur gegebenenfalls erforderlichen Infektionskettenverfolgung ausfüllen. Zugangskontrolle/Absicherung/Zutritt erfolgt durch Security vor Ort.

Erreichbarkeit Mo. bis Fr. 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr sowie Di. und Do. 13:00 bis 17:30 Uhr

Standort Döbeln

Standort Freiberg

Standort Mittweida

03731 799-1359

03731 799-3616

03731 799-6683

Zentrale Telefonnummer der Kfz-Zulassungsbehörde –
nur für Fachfragen, keine Terminvereinbarungen:

03731 799-6633

Termine werden aktuell unter Beachtung der Corona-Regelungen und der Kapazitäten der Kfz-Zulassungsbehörde montags bis freitags für die Zeitfenster 09:00 bis 12:00 Uhr und dienstags/donnerstags 13:00 bis 17:30 Uhr vergeben.

Fahrerlaubnisbehörde

Ab 5. Januar 2021 ist der Zutritt zur Fahrerlaubnisbehörde Mittelsachsen in Döbeln nur nach telefonischer Terminvereinbarung gestattet. Ohne Termin erfolgt kein Einlass. Die Service-Schalter in Mittweida und Freiberg bleiben weiterhin geschlossen. Eine Wiedereröffnung ist vorerst nicht absehbar. Vorrangig werden dringliche Fälle, wie die Neuerteilung einer Fahrerlaubnis nach Entzug, Verlängerungen der Gültigkeit von Fahrerlaubnissen (LKW, Bus, Fahrgastbeförderung) und der Schlüsselzahl 95, die zeitnah ablaufen sowie die Ausstellung von Ersatzdokumenten (Verlust/Diebstahl) bearbeitet.

Personen, deren Geburtsjahr von 1953 – 1958 liegt, sollten ihren Altführerschein bis zum 19. Januar 2022 umgetauscht haben. Vorher ist dies – auch im Hinblick auf die derzeitige Corona-Situation, nicht zwingend notwendig. Die Bearbeitungszeit hierfür dauert zirka vier bis sechs Wochen. Die Terminkunden müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und den Erfassungsbogen zur gegebenenfalls erforderlichen Infektionskettenverfolgung ausfüllen. Zugangskontrolle/Absicherung/Zutritt erfolgt durch Security vor Ort.

Erreichbarkeit: Mo. bis Fr. 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr sowie Di. und Do. 13:00 bis 17:30 Uhr

Termine werden aktuell unter Beachtung der Corona-Regelungen und der Kapazitäten der Fahrerlaubnisbehörde vergeben.

  • Servicehotline und Terminvergabe: 03731 799-1454
  • E-Mail: service-fahrerlaubnisbehoerde@landkreis-mittelsachsen.de

Corona-Hilfen in Milliardenhöhe für Sachsen

Bereits während der ersten Phase der Corona-Pandemie haben der Freistaat Sachsen und der Bund Unternehmen und Selbstständige mit Soforthilfen finanziell unterstützt. Das geht aus einer heutigen Pressemitteilung des Freistaates hervor. Die dafür zuständige Bewilligungsstelle, die Sächsische Aufbaubank – Förderbank (SAB), hat seit Ende März Soforthilfe-Darlehen des sächsischen Wirtschaftsministeriums und Soforthilfen des Bundes für Unternehmen im Wert von zusammen fast 1,4 Milliarden Euro ausgezahlt. Im Landkreis Mittelsachsen erhielten Antragsteller rund 50,4 Millionen Euro an Soforthilfe-Darlehen. Darüber hinaus wurden rund 41,8 Millionen Euro Bundes-Soforthilfen an Unternehmen in Mittelsachsen ausgezahlt. Für beide Soforthilfeprogramme sind keine Neuantragstellungen mehr möglich.

Die von den temporären Schließungen betroffenen Unternehmen und Selbstständigen in der derzeitigen Phase der Corona-Pandemie können beim Bund die außerordentliche Wirtschaftshilfe („Novemberhilfe“) beantragen. Bislang flossen Finanzhilfen in Höhe von mehr als 44 Millionen Euro nach Sachsen (Stand: 22. Dezember 2020). Davon entfielen rund 38,5 Millionen Euro auf Anträge über prüfende Dritte (zum Beispiel Steuerberater) und rund 5,9 Millionen Euro auf Direktanträge. Die Antragstellung für die „Dezemberhilfe“ ist seit dem 23. Dezember 2020 möglich. Weitere Informationen zu wirtschaftlichen Hilfen gibt es auf der Internetseite der mittelsächsischen Wirtschaftsförderung unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de

Erste Impfungen gegen das Corona-Virus in Sachsen

In Sachsen wurden heute die ersten Menschen gegen das Corona-Virus geimpft. Das teilte heute das Sächsische Sozialministerium mit. Staatsministerin Petra Köpping informierte sich über den Impfstart im Senioren-Pflegeheim Haus an der Linde in Lichtentanne (Landkreis Zwickau). Dort leben rund 55 Bewohnerinnen und Bewohner. Als erste Bewohnerin wurde heute Hanna Hertzsch (85) geimpft. Auch im städtischen Pflegeheim Radeberg (Landkreis Bautzen) sowie im Klinikum Chemnitz wurden heute Impfungen durchgeführt. Die bundeseinheitliche Aufklärungskampagne zum Impfen wurde mit den Bundesländern abgestimmt und startet auch in Sachsen am 28. Dezember. Die Impfverordnung des Bundes bestimmt wegen des zunächst nur begrenzt verfügbaren Impfstoffs, wer zuerst geimpft werden kann. Daher werden auch in Sachsen zunächst Bewohner und Personal von Pflegeheimen sowie Gesundheitspersonal mit hohem Ansteckungsrisiko ein Impfangebot bekommen. Zunächst wird in Kliniken und durch mobile Teams geimpft. Die rund 990 Pflegeheime in Sachsen bekommen Formulare, um sich für die Impfung anzumelden. Die ersten 9750 Impfdosen für Sachsen waren am Sonnabend unter Polizeischutz im dafür vorgesehenen zentralen Lager eingetroffen. Es erfüllt die besonderen Anforderungen an die Lagerung von Arzneimitteln. Die Impfdosen befinden sich in Fläschchen mit jeweils fünf Dosen. Die insgesamt zehn Kartons waren gestern bereits weiter innerhalb Sachsens verteilt worden, unter anderem an die großen Kliniken, welche auch für die Weiterverteilung des Impfstoffes an Krankenhäuser in ihrem Cluster zuständig sind. Auf dem Weg zu den Pflegeheimen beträgt die Transporttemperatur zwei bis acht Grad Celsius. Dabei taut der Impfstoff auf und kann danach mit steriler Kochsalzlösung verdünnt und anschließend verimpft werden.

Hinweis:

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Morgen ist das Bürgertelefon von 09:00 bis 15:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 geschaltet. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de

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