Corona-Lage am 30. Dezember 2020

30.12.2020

Themen: Regel zu Silvester, Infos zur Impfung, neue Regeln beim Einreisen

Statistik

Das Gesundheitsamt Mittelsachsen hat heute 169 neue Fälle an den Freistaat gemeldet. Damit wurden seit März 10225 Fälle registriert. Diese verteilen sich auf den Altkreis Mittweida mit 3845 Fällen, den Altkreis Döbeln mit 1661 Fällen und den Altkreis Freiberg mit 4719 Fällen. Aktuell werden 205 Corona-Patienten in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt, davon müssen 22 beatmet werden. Heute wies das Robert-Koch-Institut einen Inzidenzwert von 383,8 aus. Der Wert sagt aus, wie viele Personen pro 100 000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Virus infiziert haben. Das Gesundheitsamt registrierte vier weitere Todesfälle. Dabei handelt es sich um zwei Frauen (37, 81 Jahre alt) und zwei Männer (69, 79 Jahre alt), sie litten an Vorerkrankungen. Damit gab es seit März im Zusammenhang mit Corona 101 Todesfälle.

Regeln zu Silvester

In der Silvesternacht besteht keine Ausgangssperre. Es gelten die Kontaktbeschränkungen: Zusammen feiern dürfen maximal fünf Personen aus zwei Hausständen. Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern und anderen pyrotechnischen Gegenständen der Kategorien F 2, F 3 und F 4 im öffentlichen Raum, insbesondere auf Straßen, Fußwegen und Plätzen, sowie auf öffentlich zugänglichen Privatgrundstücken ist untersagt. Ein privates Grundstück ist öffentlich zugänglich, wenn das private Grundstück wie ein öffentlicher Raum wirkt oder genutzt wird. Dies ist zum Beispiel bei Supermarktplätzen der Fall. Aber auch Wohnanlagen fallen hierunter, wenn diese mehrmals in der Woche nicht nur von Personen betreten werden, welche dort Mieter oder Eigentümer sind, diese besuchen oder dort Dienstleistungen für die Mieter oder Eigentümer vornehmen (beispielsweise als Handwerker, Hausmeister oder Paketboten). Die entsprechende Allgemeinverfügung ist im Internet eingestellt: www.landkreis-mittelsachsen.de/amtsblatt.html

Ebenso ist der Verkauf von Böllern und Raketen bundesweit verboten. 

Medieninformation des Freistaates zum Thema Impfen

Alle Impfdosen in Sachsen verplant, mobile Impfteams werden ohne Unterbrechung über den Jahreswechsel im Einsatz sein

Mit Stand 30. Dezember 2020 sind 68 250 Impfdosen nach Sachsen geliefert worden. Bis zum avisierten Eingang von weiteren 34 125 Dosen bis Mitte Januar sind alle Impfdosen bereits verteilt oder verplant.

Gesundheitsministerin Petra Köpping: „Für uns stehen die Impfungen in den Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie Klinikpersonal mit besonders hohem Ansteckungsrisiko zunächst im Fokus. Es ist absolut wichtig, dass die Versorgung im medizinischen und pflegerischen Bereich aufrecht erhalten bleibt. Deshalb müssen wir dort zuerst impfen und mit der Öffnung der Impfzentren noch so lange warten bis ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht. Dies wird um den 11. Januar der Fall sein, wenn weiterer Impfstoff kontinuierlich nach Sachsen geliefert wird. Dann beginnt auch die Anmeldung für Impftermine. Ich bitte im Moment einfach noch um ein wenig Geduld, wir sind auf einem guten Weg und arbeiten ohne Unterbrechung daran, dass die priorisierten Personengruppen mit dem Impfstoff versorgt wird.“

Der Großteil der Impfdosen (55,7 Prozent) wurde mit Eintreffen der Lieferungen am 26., 28., und 30. Dezember durch das Deutsche Rote Kreuz an die Krankenhaus-Cluster in Leipzig, Chemnitz und Dresden übergeben. Diese führen die erste und zweite Impfung in Eigenverantwortung durch. Mit der Entscheidung, den Krankenhäusern prioritär Impfdosen zur Verfügung zu stellen, soll die angespannte Personal-Situation entlastet werden. Nach dem Start der Impfungen am 27. Dezember wurden bisher in den Landkreisen Zwickau, Bautzen und Görlitz Impftermine durchgeführt. Am 31. Dezember werden weitere vier mobile Impfteams in den Städten Dresden, Chemnitz, Leipzig und dem Landkreis Meißen in stationären Pflegeeinrichtungen unterwegs sein. Ohne Unterbrechungen über den Jahreswechsel sind am 1. Januar weitere sechs Impftermine geplant. An den darauffolgenden Tagen jeweils bis zu acht Einsätze in Pflegeeinrichtungen. Ab dem 4. Januar sollen dann alle 13 zur Verfügung stehenden mobilen Impfteams täglich zum Einsatz kommen.

Ziel ist es, bis zum 12. Januar zirka 14 000 Erstimpfungen durch die mobilen Impfteams begleitet zu haben. Die Teams werden von der Johanniter-Unfall-Hilfe, dem Arbeiter-Samariter-Bund, den Malteser Hilfsdienst und der Bundeswehr gestellt. Unter Berücksichtigung, dass die Hälfte der gelieferten Impfdosen für den Zweittermin der Corona-Schutzimpfung eingelagert bleiben, sind daher bis zum Eintreffen einer neuen Lieferung des Impfstoffes alle Impfdosen verplant.

Änderung der Corona-Schutzverordnung des Freistaates zur Einreise:

Das Sächsische Kabinett hat sich über Änderungen der Corona-Quarantäne-Verordnung verständigt. Für Einreisende aus ausländischen Risikogebieten (gemäß Robert Koch-Institut) wird die bisherige Pflicht zur häuslichen Absonderung um die Pflicht zur unverzüglichen Vorlage eines Testergebnisses beim zuständigen Gesundheitsamt ergänzt. Der Test darf bei der Einreise nicht länger als 24 Stunden zurückliegen. Er kann auch bei der Einreise abgenommen werden oder, wenn das nicht möglich ist, bis zu 48 Stunden nach der Einreise nachgeholt werden. Die Testung aller Einreisenden aus ausländischen Risikogebieten soll dabei helfen, Infektionsketten zu erkennen und zu unterbinden. Die Kosten für die Testung sind von den Einreisenden selbst zu tragen. Die Testpflicht kann durch einen PCR-Test oder durch einen Antigen-Schnelltest erfüllt werden. Grenzpendler und Grenzgänger, das heißt alle Personen, die aus Sachsen in die Nachbarländer reisen oder umgekehrt einreisen, um zu arbeiten, einer Ausbildung nachzugehen oder um zu studieren, müssen sich regelmäßig und auf eigene Kosten (zum Beispiel durch den Arbeitgeber) testen lassen, mindestens zweimal wöchentlich. Die geänderte Verordnung tritt morgen in Kraft – mit Ausnahme der zweimal wöchentlichen Testpflicht für Berufspendler. Diese tritt am 11. Januar 2021 in Kraft.

Mehr Informationen unter: www.coronavirus.sachsen.de/informationen-fuer-einreisende-nach-sachsen-7298.html

Hinweis:

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Am Montag ist das Bürgertelefon von 09:00 bis 15:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 geschaltet. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de

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