Corona-Lage am 31. Januar 2021

31.01.2021

Themen: Neue Allgemeinverfügung zum Alkoholkonsum, große Nachfrage nach Tests in Mittweida

 Statistik

Insgesamt wurden 14 451 Mittelsachsen positiv auf das Virus getestet – das sind im Vergleich zum Freitag 127 mehr. Davon entfallen 5544 auf den Altkreis Mittweida, 2836 auf den Altkreis Döbeln und 6071 auf den Altkreis Freiberg. Das Infektionsgeschehen den Städten und Gemeinden wird durch den Freistaat veröffentlicht. Laut RKI liegt der aktuelle Inzidenzwert bei 195,3. Hinweis:  In die Statistik des Landkreises fließen auch die positiv gemeldeten Schnelltests mit ein. Damit ist die Zahl der ausgewiesenen Fälle für Mittelsachsen immer im Vergleich zum Freistaat und dem Robert-Koch-Institut höher. Dort werden nur die positiven PCR-Tests registriert. Der Landkreis empfiehlt nach einem positiven Schnelltest einen PCR-Test nachzuholen, dies ist aber derzeit keine Pflicht. Sowohl bei einem positiven Schnelltest als auch bei einem positiven PCR-Test muss man sich in Quarantäne begeben. Fällt der PCR-Test negativ aus, kann man nach Vorlage des Ergebnisses beim Gesundheitsamt die Quarantäne wieder verlassen.

141 Patienten werden in den mittelsächsischen Kliniken behandelt, davon 14 beatmet.

Neue Allgemeinverfügung gilt seit heute

In Mittelsachsen gilt seit heute eine Allgemeinverfügung, die den Konsum von Alkohol in vielen Bereichen der Öffentlichkeit untersagt. Innerorts gilt in der Öffentlichkeit deshalb ein Alkoholverbot. Auch außerorts ist an Bahnhöfen und Parkplätzen sowie im Umkreis von Sitzmöglichkeiten und Bushaltestellen der Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit untersagt. Die Allgemeinverfügung ist im elektronischen Amtsblatt des Landkreises veröffentlicht. Anlass für die Verfügung ist eine Regelung des Freistaates in der neuen Corona-Schutz-Verordnung. Darin heißt es: „Der Konsum von Alkohol ist auf den öffentlichen Verkehrsflächen der Innenstädte und an sonstigen öffentlichen Orten unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten, untersagt. Die konkret betroffenen Örtlichkeiten sind jeweils von der zuständigen Kreisfreien Stadt oder dem zuständigen Landkreis festzulegen.“

Große Nachfrage nach Tests in Mittweida

Hochschulangehörige und am Freitag die Öffentlichkeit aus Mittweida und der Umgebung die Corona-Testmöglichkeiten zur Verfügung gestellt. Nach Auswertung der gesamten letzten Woche lässt sich festhalten, dass im Testzelt 158 Tests durchgeführt wurden. Dies geht aus der Pressemitteilung des Studentenrat hervor. Davon waren 82 (51,8 Prozent) Antigen-Tests, zur Erkennung von akuten, aktuellen Infektionen und 76 (48,2 Prozent) Antikörper-Tests. Insgesamt 85 Tests erfolgten davon im Rahmen der öffentlichen Testung am Freitag. Der Studentenrat stellt insbesondere bei den Antikörpertest eine stark zunehmende Nachfrage fest. „Absolut optimistisch ist zu bemerken, dass wir im Antigentest keinen positiven Befund festgestellt haben.“, freut sich Gordon Guido Oswald, Geschäftsführer des Studentenrates. „Weiterhin wurden bei 14 getesteten Personen Antikörper festgestellt.“ Auf Grund des hohen Andrangs konnten eine geringe einstellige Zahl keinen Antikörpertest mehr bekommen. „Unsere Testkits waren schlichtweg alle“, entschuldigt sich Oswald. „Wir haben sofort eine neue Bestellung ausgelöst und können den Bürgerinnen und Bürgern zusichern, dass wir am Freitag mehr Testkits vorhalten. Für die Unannehmlichkeiten vergangenen Freitag bitten wir um Verzeihung.“ Das Testzelt wird vorerst auch weiterhin in Betrieb bleiben. Die Testmöglichkeit für die Öffentlichkeit wird weiterhin am Freitag zwischen 15:00 Uhr und 17:00 Uhr (Annahme der Testpersonen bis 16:30 Uhr) bestehen.

Sächsische Aufbaubank hat 5483 Anträge vollständig ausgezahlt

Im Rahmen der Wirtschaftshilfe des Bundes für den Monat November haben die Antragsteller aus Sachsen, die vom „Lockdown light“ im November betroffen waren, bislang Abschläge und vollständige Auszahlungen in Höhe von rund 99 Millionen Euro erhalten (Stand Vorwoche: 81,6 Millionen Euro). Das teilte das Wirtschaftsministerium mit. Die Abschläge auf die beantragten Summen sind vom Bund größtenteils ausgezahlt worden. Die Anzahl der vollständigen Auszahlungen durch die Sächsische Aufbaubank – Förderbank (SAB) erhöhte sich im Vergleich zum vergangenen Freitag um 1691 auf 5483. Der für die Novemberhilfen zuständige Bund hatte Mitte Januar die technischen Voraussetzungen für die vollständige Auszahlung geschaffen. Im Freistaat Sachsen erfolgt die komplette Auszahlung – also die Differenz von beantragter Summe und bereits gezahltem Abschlag – seit dem 12. Januar im Auftrag des Bundes über die Sächsische Aufbaubank – Förderbank (SAB). Alle Anträge, die die SAB vom Bund erhält, werden sofort zur Auszahlung weitergeleitet. Die Beantragung der Novemberhilfe ist bis 30. April 2021 möglich. Im Rahmen der Wirtschaftshilfe des Bundes für den Monat Dezember erfolgen derzeit ausschließlich Abschlagszahlungen. Antragsteller aus Sachsen erhielten bislang Abschläge in Höhe von rund 65,9 Millionen Euro. Den Beginn der vollständigen Auszahlungen, welche auch durch die SAB erfolgen werden, hat der Bund noch nicht terminiert. Die Beantragung der Dezemberhilfe ist ebenfalls bis 30. April 2021 möglich.

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Morgen ist das Bürgertelefon von 08:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de  

Foto: StuRa HS Mittweida, M. E. Hammel

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