Corona-Lage vom 4. Januar 2022

04.01.2022

Verordnung wird verlängert, Impftermine im Freiberger Krankenhaus

Heute meldete das Gesundheitsamt fast 70 neue Fälle. In den Krankenhäusern in Mittelsachsen werden 73 Corona-Patienten behandelt, davon 19 beatmet. Die Inzidenz liegt heute bei 335,0. Außerdem gibt es zehn weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona.

Notfallverordnung wird verlängert.

Die aktuelle Corona-Notverordnung wird voraussichtlich bis zum 14. Januar verlängert. Dies gab heute der Freistaat bekannt. Ursprünglich sollte sie bis Sonntag gelten. Hintergrund sind die anstehenden Beratungen auf Bundesebene, wie beispielsweise am Freitag. Dann treffen sich die Regierungschefs und Regierungschefinnen der Länder mit dem Bundeskanzler. Die aktuellen Regeln sind auf der Internetseite des Freistaates Sachsen veröffentlicht.

Schulen und Kitas sollen mit bekannten Schutzmaßnahmen weiter offen bleiben

Der Schul- und Kitabetrieb soll unter den bekannten Hygieneregeln und Schutzmaßnahmen weiter fortgeführt werden. Das sieht der neue Entwurf der Schul- und Kita-Coronaverordnung vor. Dies teilte heute der Freistaat mit. Der Verordnungsentwurf wurde vom Kabinett zur Anhörung freigegeben und soll am kommenden Freitag beschlossen werden. Die derzeit geltende Schul- und Kita-Coronaverordnung läuft am 9. Januar aus. Auch der neue Verordnungsentwurf sieht einen eingeschränkten Regelbetrieb für Kitas und Grundschulen vor. Klassen und Gruppen müssen danach streng getrennt werden. In Schulgebäuden und immer dann, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, gilt eine Maskenpflicht. Für Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 5 gilt die Maskenpflicht auch im Unterricht. Wie bisher müssen sich Schülerinnen und Schüler dreimal wöchentlich testen. Die neue Schul- und Kita-Coronaverordnung soll bis zum 6. Februar 2022 gelten. Unterdessen sind die von den Schulen erfassten Infektionszahlen gegenüber der Woche vor Weihnachten nicht gestiegen. Wurden gestern von den öffentlichen Schulen 761 Infektionen erfasst, waren es am Montag vor Weihnachten (20. Dezember) 925. Aktuell sind alle rund 1.400 öffentlichen Schulen in Sachsen geöffnet. An lediglich zwei Schulen mussten vorübergehend einzelne Klassen in häusliche Lernzeit geschickt werden.

Informationen des Kreiskrankenhauses Freiberg

Das Impfzentrum am Freiberger Krankenhaus erweitert am Donnerstag, den 6. Januar, und am Freitag, den 7. Januar, die Öffnungszeiten in die Abendstunden und hat an beiden Tagen bis 19:00 Uhr geöffnet. Damit soll auch jenen Bürgerinnen und Bürgern eine Impfmöglichkeit gegeben werden, die tagsüber beispielsweise beruflich gebunden sind.

Auch bietet die Impfstelle am Donnerstag, den 6. Januar, im Zeitraum von 16:00 bis 18:00 Uhr zusätzliche Kinderimpftermine an.

Außerdem weist die Einrichtung auf offene Impftermine hin. Auch wenn kein spontanes Impfen am Freiberger Krankenhaus möglich ist, so bietet das Impfportal dennoch Kurzentschlossenen die Möglichkeit, sich direkt in Freiberg impfen zu lassen. „Die Terminvergabe erleichtert uns die Organisation“, berichtet Pressesprecherin Dr. Ulrike Träger. „Auch können wir mittels der Terminvergabe einen reibungsfreien Ablauf ohne Wartezeiten gewährleisten.“ Dafür habe das Haus bereits großes Lob erhalten. Die Impfwilligen werden nach der Anmeldung und Prüfung der Unterlagen quasi sofort geimpft und verbringen anschließend nur noch die 15-minütige Wartezeit im dafür vorgesehenen Wartebereich. Informationen dazu gibt es auf der Internetseite der Klink.

Arbeitsmarkt

In Mittelsachsen waren im Dezember 7 209 arbeitslose Frauen und Männer gemeldet. Das teilte heute die Arbeitsagentur Freiberg mit. Das sind 279 oder 4,0 Prozent mehr als im November. Die Arbeitslosenquote stieg auf 4,6 Prozent (Vormonat 4,4). Im Vergleich zum Vorjahr sind 904 Personen beziehungsweise 11,1 Prozent weniger Personen arbeitslos. Vor einem Jahr lag die Arbeitslosenquote bei 5,1 Prozent. „Saisonbedingt ist die Arbeitslosigkeit in diesem Monat angestiegen“, so Udo Gibson, Geschäftsstellenleiter in der Agentur für Arbeit Freiberg. Der mittelsächsische Arbeitsmarkt blieb trotz der beschlossenen Maßnahmen zuletzt auf einem leichten Erholungskurs. „Entscheidend für die Entwicklung in den nächsten Wochen und Monaten bleibt aber, wie sich die Infektionszahlen im In- und Ausland entwickeln und wie Material- und Lieferengpässe die Wirtschaftstätigkeit beeinflussen“, so Gibson weiter. Vor allem die Kurzarbeit konnte im Wesentlichen einen stärkeren Anstieg der Arbeitslosigkeit abfedern und hat viele Arbeitsplätze erhalten. Somit ist die Verlängerung der Sonderregelungen zum Kurzarbeitergeld bis zum 31. März 2022 ein positives Zeichen für die Unternehmen.

Hinweis: Das Bürgertelefon des Landkreises zu Corona ist morgen wieder zwischen 09:00 und 15:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Ein Schema auf der Internetseite gibt ausführliche Informationen zu den Quarantäneregeln.

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