Corona-Lage vom 8. Dezember 2020

08.12.2020

Themen: 143 neue Fälle, 9 Todesfälle, neue Besuchsregelungen in Pflegeheimen

Statistik

Heute registrierte das Gesundheitsamt 143 weitere Fälle. Somit gab es seit März 5511 positive Befunde, davon im Altkreis Mittweida 1931, im Altkreis Döbeln 709 und im Altkreis Freiberg 2871. Heute werden neun Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gemeldet. Dabei handelt es sich um drei Männer und sechs Frauen, die zwischen 77 und 95 Jahre alt waren. Damit steigt die Zahl der Toten auf 39. Die Zahl der Personen, die in Mittelsachsen stationär behandelt werden, liegt bei 151  – 12 Personen davon werden beatmet.  

Neue Regeln ab kommender Woche

In Sachsen wird an einer neuen Corona-Schutz-Verordnung gearbeitet. Diese beinhaltetet Maßnahmen im Bereich Kitas und Schulen, außerdem sollen nur noch Läden des täglichen Grundbedarfs geöffnet bleiben. Die neue Verordnung soll am Freitag beschlossen werden.

Besuche in Pflege- und Altenheimen nur noch mit negativem Testergebnis

Besuche von Angehörigen in Alten-, Pflege- und stationären Wohnformen für Menschen mit Behinderungen sollen trotz der angespannten Corona-Infektionslage in Sachsen weiter möglich sein. Das teilte der Freistaat heute mit. Um die Bewohner zu schützen, darf Besuchern der Zutritt in diesen Einrichtungen künftig nur nach erfolgtem Coronatest mit negativem Testergebnis gewährt werden. Betroffen sind voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen. „Die Einrichtungen sind angehalten, die Tests selbst zu beschaffen, abzurechnen und die Durchführung eigenständig zu organisieren“, heißt es in der Mitteilung.

Zudem sind Besucher wie bisher zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung und zur Einhaltung weiterer Hygieneregelungen der Einrichtung verpflichtet. Beschäftigten in Krankenhäusern, Arztpraxen oder Ähnlichem wird die Testung zwei Mal wöchentlich dringend empfohlen. Die Regelungen finden sich in der aktualisierten Allgemeinverfügung Hygiene. Sie tritt am 8. Dezember 2020 in Kraft. Weitere Informationen: www.coronavirus.sachsen.de

Corona-Schutzimpfung: Sachsen bekommt 13 Zentren und 13 mobile Impfteams

Bis Mitte Dezember wird in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt zunächst jeweils ein Impfzentrum sowie jeweils ein mobiles Impfteam eingerichtet. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Sachsen hat die Standortsuche für die Impfzentren abgeschlossen. Das teilte das Sozialministerium heute mit. Die Impfzentren selbst sollen mit dem Start der Impfkampagne täglich geöffnet sein. Unter der Woche plant das DRK zehn Stunden und am Wochenende Öffnungszeiten von acht Stunden. Ein Impfzentrum wird mit mindestens zwei Impfstrecken ausgestattet werden. Die größten Objekte können aber nach Bedarf auf bis zu zehn solcher Strecken erweitert werden. Pro Tag können so bis zu 13 000 Bürgerinnen und Bürger geimpft werden. Auch die Logistik dahinter wird vorbereitet sein. Das DRK stellt gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung das Personal in den Impfzentren. „Die Lage und Erreichbarkeit der Impfzentren wird rechtzeitig vor dem Impfstart bekanntgegeben“, heißt es in der Meldung. Alle Informationen rund um die Corona-Pandemie unter www.coronavirus.sachsen.de.

Deutsches Rotes Kreuz sucht Mitarbeiter für Impfzentren

Für den Betrieb der 13 Corona-Impfzentren sucht das Deutsche Rote Kreuz in Sachsen zum nächstmöglichen Zeitpunkt Mitarbeitende (m/w/d) in Vollzeit, Teilzeit oder auf Minijob-Basis. Die Aufgaben umfassen je nach Eignung organisatorische und logistische Tätigkeiten, Unterstützung im Check-In Bereich und der impfenden Ärzte sowie die Betreuung der zu Impfenden. Zunächst für den Zeitraum ab drei Monaten. Bewerberinnen und Bewerber können sich für alle Impfzentren zentral auf der Webseite www.drksachsen.de/impfzentren informieren. Bewerbungen können direkt mit einem kurzen tabellarischen Lebenslauf und Qualifikationen an die Adresse personal@drksachsen.de gesendet werden. Dabei sollte angegeben werden, in welchem Landkreis beziehungsweise in welcher kreisfreien Stadt der Einsatz bevorzugt erfolgen soll. 

Digitale Tools in der Beratungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen

Die Corona-Pandemie stellt auch die Jugendarbeit vor Herausforderungen, sie wird digitaler. Fachkräfte wurden jetzt geschult.

Soziale Arbeit im Rahmen der Jugendhilfe leistet ganzjährig Unterstützung für Kinder und Jugendliche. Das Angebotsspektrum ist vielschichtig und umfasst Aktivitäten der Freizeitgestaltung, der sportlichen Betätigung, gemeinsames Spielen oder außerschulische Bildung in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit genauso wie Projektarbeit und individuelle Beratung in der Schulsozialarbeit.

„Gerade in der jetzigen Zeit der Corona-Pandemie sind solche Angebote wichtig, um Kindern und Jugendlichen zusätzliche Hilfen anzubieten, ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte zu haben und Hilfestellung bei schulischen Aufgaben zu geben“, erklärt Annett Voigtländer von der Abteilung Jugend und Familie.

In Folge der Auswirkungen der Corona-Pandemie müssen die Fachkräfte Angebote teilweise umgestalten, um die notwendigen Hygienebestimmungen gewährleisten zu können.

In Zeiten von erforderlichen Quarantäneanordnungen für Einzelpersonen oder einzelne Schulklassen stellt es die Fachkräfte vor die Herausforderung, auf digitalen Wegen den Kontakt zu den jungen Menschen nicht abreißen zu lassen. Das Referat „Kindertagesbetreuung und Förderung“ hat sich dieses Themas in Form eines Online-Seminars angenommen.

Mit dem Anliegen, einen fachlichen Input zum Thema „Digitale Tools in der Beratungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen“ zu geben, wurde mit der besonderen Expertise der Referentinnen des Landesfilmdienstes Sachsen für Jugend- und Erwachsenenbildung e. V.  eine entsprechende Fortbildung für in der Jugendhilfe tätige Fachkräfte angeboten. „Der Fokus wurde auf die Vorstellung unterschiedlicher verfügbarer Anwendungen gelegt unter Beachtung von Fragen des Medienrechts, des Daten- sowie Jugendschutzes“, so Voigtländer. Zudem erhielten die Fachkräfte Gelegenheit zum praktischen Ausprobieren einzelner Anwendungen, um unmittelbare Alltagstauglichkeit für die pädagogische Arbeit zu testen.

Die Veranstaltung stieß nach Voigtländers Angaben auf sehr gute Resonanz und leistete einen Beitrag, um die Handlungssicherheit der Fachkräfte in der Nutzung digitaler Angebote zu erhöhen.

Hinweis:

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert sowie über die Bürgerinformations- und Warnapp BIWAPP veröffentlicht. Morgen ist das Bürgertelefon von 09:00 bis 15:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 geschaltet. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de

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