Der Landkreis Mittelsachsen hat seine ersten fünf Notfallsanitäter

15.03.2016

Am 14. März gratulierte Jana Lützner, Referatsleiterin für Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz im Landratsamt Mittelsachsen sowie Jörg Fritsch, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst und Jörg Hirschel, Geschäftsführer des DRK Kreisverbandes Döbeln-Hainichen, den ersten fünf Mitarbeitern zu ihrer bestandenen Ergänzungsprüfung zum Notfallsanitäter und übergaben ihnen ihre Ernennungsurkunde.

Es sind die ersten fünf Notfallsanitäter im Landkreis Mittelsachsen, die nun im Rettungsdienst tätig sind. In der letzten Woche fanden die ersten Prüfungen zum Notfallsanitäter im Freistaat Sachsen statt.

Der Notfallsanitäter ist als anerkannter Lehrberuf neu im Rettungsdienst und soll zukünftig den Rettungsassistenten ablösen. Die Ausbildung zum Notfallsanitäter dauert drei Jahre, in denen Theorie und Praxis eng verzahnt sind. Diese intensivere Ausbildung vermittelt dem Notfallsanitäter unter anderem Kompetenzen zur eigenverantwortlichen Durchführung heilkundlicher Maßnahmen, um schnell lebensbedrohlich erkrankten Notfallpatienten helfen zu können. Das ist dann sehr wichtig, wenn der Notarzt beispielsweise aufgrund eines anderen Einsatzes nicht verfügbar ist. Diese in der Ausbildung vermittelten Kompetenzen sind bundesweit abgestimmt. Welche heilkundlichen Maßnahmen Notfallsanitäter durchführen dürfen, legt der zuständige Ärztliche Leiter Rettungsdienst fest.

Übergangsregelungen gestatten Rettungsassistenten sich durch eine Ergänzungsprüfung zum Notfallsanitäter zu qualifizieren. Je nach Berufspraxis ist dazu vorher eine Ausbildung an einer Rettungsdienstschule erforderlich.

Spätestens ab 2024 muss dann jeder Rettungstransportwagen (RTW) im Freistaat Sachsen mit einem Notfallsanitäter besetzt sein.