Die jüngsten Naturschutz-Engel Sachsens werden flügge

12.06.2019

Aufregend wird es am Samstag  für etwa zwanzig Mädchen und Jungen, die nach dem Grundkurs auch noch den Aufbaukurs des Projektes „Junge Naturwächter Sachsen“  in verschiedenen Umweltbildungseinrichtungen Mittelsachsens absolviert haben.

Rund 140 Stunden ihrer Freizeit haben die jungen Leute genutzt, um die Natur ihrer Heimat zu entdecken. Mit wachen Sinnen und wahrem Feuereifer waren sie unterwegs auf Wiesen, in Wäldern, an Flüssen, Bächen oder Teichen der Region. Sie beobachteten und bestimmten heimische Tiere und Pflanzen, schauten dem Förster, der Imkerin oder dem Pilzberater über die Schulter, zimmerten Nisthilfen oder Insektenhotels, gestalteten mit Naturmaterialien kleine Geschenke oder zauberten aus Kräutern leckere Speisen. Und sie packten tatkräftig an bei kleineren und größeren Naturschutzaufgaben.

Am 15. Juni 2019 treffen sie sich nun alle gemeinsam in der Naturschutzstation Weiditz, um beim sogenannten „Challenge Day“ zu zeigen, was sie während ihrer Ausbildung zum „Jungen Naturwächter“ gelernt haben. Vormittags stellen sie in kleinen Teams an verschiedenen Stationen ihr Natur(schutz)wissen unter Beweis. Nach erfolgreichem Abschluss der Challenge erhalten sie dann ihr Naturwächter-Basecap und ihre -Weste. Außerdem wird ihnen in ihrem Naturwächter-Logbuch die Teilnahme am Projekt bestätigt. Abenteuerlich wird es am Nachmittag. Da klingt das diesjährige Naturwächter-Jahr für die Mädchen und Jungen der Aufbaukurse nämlich mit einer Schlauchboot-Tour auf der Mulde aus – natürlich auch wieder im Naturwächtermodus: mit wachen Sinnen und Entdeckerfreude, auf das, was da so an Tieren und Pflanzen in einem Fließgewässer ihrer Heimat zu Hause ist.

Mit Beginn des neuen Schuljahres können die Aufbaukursteilnehmer in die sogenannten Praxisbausteine des Projektes „Junge Naturwächter Sachsen“ wechseln und dort weiter in Sachen Naturschutz aktiv bleiben. Gleichzeitig starten die neuen Grund- und Aufbaukurse in Mittelsachsen.

Was aber besonders erfreulich ist: Das Projekt beginnt sachsenweit Schule zu machen. Dank einer Kooperation zwischen SMUL, LaNU und dem Landkreis Mittelsachsen konnte nämlich ein Handlungsleitfaden erarbeitet werden, der nun auch Umweltbildungseinrichtungen anderer sächsischer Regionen als Grundlage dabei dienen kann, um „Junge Naturwächter“ auszubilden. Bei der LaNU wurde eine Koordinierungsstelle für das Projekt eingerichtet. Die begleitet z. B. die Naturschutzstation Rödlitztal, die Auwaldstation in Leipzig oder die Ökostation Borna-Birkenhain beim Start in das Projekt.

Übrigens: Das Projekt wurde nicht (nur) entwickelt, um jungen Leuten eine Möglichkeit zur sinnvollen Freizeitgestaltung anzubieten. In erster Linie ist es aus einer dringenden Notwendigkeit heraus entstanden: Es fehlt nämlich an interessiertem und fachlich versierten Nachwuchs für den ehrenamtlichen Naturschutz(dienst).

Deshalb wurde mit dem Projekt „Junge Naturwächter Sachsen“ ein dauerhaftes, regelmäßiges Angebot zur Natur(schutz)bildung etabliert.

Weitere Akteure, die sich als Teilnehmer oder Wissensvermittler bei dem Projekt einbringen wollen, sind als Mit- und Nachmacher ausdrücklich gesucht und erwünscht.

Zusätzliche Informationen, den Handlungsleitfaden zum Download sowie Möglichkeiten zum Mitmachen finden Interessierte bei der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) sowie auf dieser Internetseite unter dem Stichwort Junge Naturwächter

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