Fördermittel für Kindertagesstätten vergeben

15.11.2016

Rund 435.000 Euro an Fördermitteln werden im kommenden Jahr in Kindertagesstätten in Mittelsachsen investiert. Diese stammen vom Bund, dem Freistaat und den Landkreis selbst.

Bezuschusst werden damit 13 Maßnahmen, die im Vorfeld entsprechend priorisiert wurden. Darüber entschied am 14. November der Jugendhilfeausschuss in seiner Sitzung in Mittweida. „Über die Kriterien zur Einordnung entschied das Gremium zuletzt 2011, oberste Priorität hat die Schaffung von bedarfsnotwendigen neuen Plätzen“, erklärt Heidi Richter, Leiterin der Abteilung Familie und Jugend. Des Weiteren werde die Stärkung der Sicherheit, wie die Beseitigung von Brandschutzmängeln am oder im Gebäude hoch eingestuft. Vorgesehen ist beispielsweise, dass die Stadt Oederan 247.500 Euro für den Neubau eines Hortgebäudes mit 50 Plätzen erhält. Der christliche Kindergarten im Leubsdorfer Ortsteil Schellenberg bekommt für die Schaffung von zehn Hortplätzen eine Fördersumme von 83.600 Euro und die Stadt Roßwein für die Entstehung von sieben Kindergartenplätzen rund 5.600 Euro. Weitere Mittel fließen im Bereich der Erweiterung von Betreuungskapazitäten noch an die Stadt Burgstädt sowie die Gemeinden Erlau und Reinsberg mit insgesamt rund 55.000 Euro. 

Für die Erhöhung des Brandschutzes plant unter anderem die Gemeinde Großhartmannsdorf entsprechende Maßnahmen in der Kindertagesstätte „BärenStark“ und wird dabei mit 15.400 Euro unterstützt, ähnliche Projekte sind in der Kindertagsstättte Sonnenkäfer in Bobritzsch-Hilbersdorf und im Hort der Freien Gemeinschaftlichen Schule „Maria Montessori“ in Freiberg geplant. Auch hierfür werden Fördermittel mit einem Umfang von rund 10.200 Euro bereitgestellt. Die Erneuerung der Sanitärbereiche ist in der Einrichtung „Tausendfüßler“ in Döbeln und Roßweiner Zwergenland geplant, hier kommt die Heizungsanlage hinzu – bezuschusst werden die Vorhaben mit zirka 18.600 Euro. Die jeweilige Förderung beträgt im Durchschnitt 50 Prozent. „Im Vorfeld gab es eine Abfrage bei den Trägern der Einrichtung für entsprechende Vorhaben. Diese hat gezeigt, dass der Investitionsbedarf die zur Verfügung gestellten Mittel deutlich übersteigt“, erklärt der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller. Er hofft, dass auch künftig entsprechende Programme aufgelegt werden.

Foto: Andrea Funke/Archiv