Fördermittelanträge Hochwasser zur Bewilligung übergeben

26.06.2015

In dieser Woche und damit fristgerecht haben die Gemeinden und der Landkreis für seine eigenen Hochwasserschäden sämtliche Fördermittelanträge fertiggestellt.

Sie sind zur Bewilligung an die Sächsische Aufbaubank oder das Landesamt für Straßenbau und Verkehr weiter gegeben worden. Eingereicht wurden von den Städten und Gemeinden 1 150 Anträge mit einem Schadensvolumen von mehr als 165 Millionen Euro. Demnach verzeichneten die Städte Leisnig, Döbeln und Roßwein sowie die Gemeinden Striegistal und Lichtenberg die zahlreichsten Schäden. Der Landkreis stellte 219 Anträge mit einem Umfang von rund 21 Millionen Euro. Dabei hatten die Rettungswache Flöha und auch die Kreisstraße zwischen Grunau und Etzdorf die schwersten Schäden zu verzeichnen. Diese Maßnahme ist derzeit in der finalen Phase und soll Ende September abgeschlossen werden. Der Koordinator für die Hochwasserschadensbeseitigung Jürgen Zimmermann resümiert: „Dass der Landkreis mit seinen Gemeinden fristgerecht alle Anträge eingereicht hat, ist das Ergebnis einer besonders konstruktiven Zusammenarbeit zwischen der Landkreisverwaltung und den vom Hochwasser betroffenen Gemeinden sowie eines nahezu perfekten Zusammenspiels der Fachbereiche innerhalb des Landratsamtes.“ Die Kommunen haben nun längstens bis zum 31. Dezember 2017 Zeit für die Beseitigung der Hochwasserschäden.