Freisprechung Straßenwärter

29.08.2014

Drei Jahre Ausbildung zum Straßenwärter in Mittelsachsen liegen hinter fünf jungen Männern. Gestern sind sie im Schloss Waldenburg freigesprochen worden.

Am 28. August sind sie gemeinsam mit 21 weiteren sächsischen Straßenwärtern im Schloss Waldenburg freigesprochen worden, darunter eine Frau aus dem Landkreis Zwickau. Einer der Auszubildenden aus Mittelsachsen zählt zu den Besten seines Jahrgangs. „Der Beruf des Straßenwärters bzw. der Wärterin ist ein moderner und anspruchsvoller Beruf“, erklärte Landrat Volker Uhlig. So käme die neuste, aber sehr komplexe Technik zum Einsatz. Alle fünf nun ehemaligen Auszubildenden sind in ein Arbeitsverhältnis übernommen  worden. Uhlig betont: „Die Meister und Wärter in den Straßenmeistereien sorgen durch ihre Arbeit für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.“
 
Am Überbetrieblichen Ausbildungszentrum für Straßenwärter in Zwickau werden die künftigen Straßenwärter, aus ganz Sachsen kommend, ausgebildet. Im Ausbildungszentrum in der Herschelstraße erwerben sie ihre praktischen Fertigkeiten. So erlernen sie den Umgang mit verschiedenen Baustoffen, Handwerkszeug, Geräten, Maschinen und Fahrzeugen. Die theoretischen Kenntnisse in den verschiedenen Lernfeldern werden ihnen im Berufsschulzentrum für Bau- und Oberflächentechnik Zwickau vermittelt. Ihre ausbildenden Betriebe sind die Autobahnmeistereien des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr Sachsen, die Straßenmeistereien der Landkreise und kommunale Bauhöfe.
 
Am kommenden Montag begrüßt Landrat Volker Uhlig die neuen Auszubildenden des Berufes Straßenwärter/in, Verwaltungsfachangestellte/r und Fachinformatiker/in sowie Studenten der Fachhochschule Meißen.