Frühjahresflickung beendet

11.07.2019

Die Frühjahresflickung in Mittelsachsen ist nahezu abgeschlossen. Seit März wurden allein durch die sechs Straßenmeistereien über 1 000 Tonnen Heißmischgut verarbeitet um die Schadstellen zu beseitigen.

„Wir denken in den Sommerferien haben wir die erste Runde der Reparaturen durch“, so Dirk Schlimper vom Referat Straßenbetriebsdienst und Bauwerksverwaltung. Fast 170 Tonnen habe jede Meisterei im Schnitt aufgebracht. Dies halte sich zirka auf dem Wert vom vergangenen Jahr. 2018 haben die Meistereien 1 500 Tonnen Heißmischgut auf die Straße gebracht. Die nächste Runde von Reparaturarbeiten erfolgen im Spätsommer. „Vor dem Winter möchten wir gern noch die neu entstandenen Schadstellen reparieren“, so der Referatsleiter weiter. Dabei verfolge man das Ziel, dass der Frost nicht größere Schäden verursacht. Unabhängig davon werden bei Bedarf gefährliche Schadstellen durch die Straßenaufsicht erkannt und beseitigt.

Schlimper erklärt, dass Mitarbeiter rund zweimal in der Woche das rund 1 600 Kilometerlange Netz an Bundes-, Staats- und Kreisstraßen vollständig befahren. Schlimper betont, dass die Reparaturen auf einzelnen Straßen auf Grund deren Zustand immer schwieriger werden. „Wir erhalten auch bei schlechten Abschnitten Beschwerden, dass es mit Löchern besser war als mit Flicken. Aber es ist technologisch mitunter nicht anders möglich“, so Schlimper. Daher sieht er es positiv, dass es dieses Jahr gelingt allein im Kreisstraßenbau gut zehn Kilometer insgesamt zu bauen.