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27.01.2026
Zu diesem Anlass würdigten Landrat Sven Krüger, Mitglieder des Kreistages sowie Beschäftigte der Kreisverwaltung die betroffenen Menschen bei einer Kranzniederlegung im Landratsamt in der Frauensteiner Straße, dem sogenannten Werner-Hofmann-Haus. „Es ist mir ein tiefes innerliches Bedürfnis, die Erinnerung an die Opfer dieser Zeit zu wahren. Gerade an den Orten, wo die Verbrechen passierten, haben wir als Gesellschaft die besondere Verantwortung, uns mit der Geschichte auseinanderzusetzen und dies generationsübergreifend“, betont Sven Krüger. Unter anderem erinnerte er an die Geschichte des Gebäudes an der Frauensteiner Straße in Freiberg. Seit 2018 trägt es den Namen „Werner-Hofmann-Haus“. 28 Jahre war Hofmann Werkleiter der Produktionsstätte für elektrotechnisches Porzellan und gleichzeitig anerkannter Wissenschaftler an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg. Als Jude wurde er von den Nationalsozialisten verfolgt und seines Lebenswillens beraubt, später beging er Suizid. Gleichzeitig ist das Haus ein Ort der Erinnerung an 1000 jüdische Frauen. Sie waren in einem Außenlager des KZ Flossenbürg in Freiberg unter menschenunwürdigen Lebensbedingungen untergebracht und mussten in den Arado Flugzeugwerken Zwangsarbeit verrichten. In seiner Rede mahnte der Landrat diesen Tag auch zu nutzen, um wichtige Werte wie Menschlichkeit, Toleranz sowie den Einsatz für Demokratie und gegen Antisemitismus zu vermitteln.