Geflügelpest: aktuelle Hinweise

05.12.2014

Das das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt bittet alle Geflügelhalter strikt auf die Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen gemäß der Geflügelpestverordnung zu achten.

Nachdem in Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien Fälle der hochpathogenen Aviären Influenza aufgetreten sind, bittet das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) Nachdem in Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien Fälle der hochpathogenen Aviären Influenza aufgetreten sind, bittet das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) alle Geflügelhalter im Landkreis strikt auf die Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen gemäß der Geflügelpestverordnung zu achten, um einen Eintrag in die Hausgeflügelbestände zu verhindern. um einen Eintrag in die Hausgeflügelbestände zu verhindern. Entsprechend der Geflügelpestverordnung gilt für alle Geflügelhaltungen zu jeder Zeit:

Geflügel außerhalb von Ställen darf nur an nicht für Wildvögel zugänglichen Stellen gefüttert werden. Geflügel darf nicht mit Oberflächenwasser getränkt werden, zu dem Wildvögel Zugang haben. Generell ist für Wildvögel der Zugang zu Futter, Einstreu und sonstigen Gegenständen, mit denen Geflügel in Berührung kommen kann, zu unterbinden. Um einen möglichen Eintrag des Virus schnell zu erkennen beziehungsweise ausschließen zu können, ist beim Auftreten von erhöhten Sterberaten innerhalb von 24 Stunden (ab drei Tiere, bei einer Bestandsgröße von bis zu 100 Tieren, oder mehr als zwei Prozent der Tiere, ab einer Bestandsgröße von 100 Tieren) und erheblichen Veränderungen der Legeleistung oder der Gewichtszunahme, ein Tierarzt hinzuzuziehen und das Vorliegen der Geflügelpest abzuklären ist. Bei Wassergeflügel gilt dies ab einer dreifach erhöhten Sterberate bzw. einer Abnahme der Legeleistung beziehungsweise Tageszunahme um mehr als fünf Prozent.