Geflügelpest bei Gans nachgewiesen

17.02.2026

Der Virus der klassischen Geflügelpest ist erneut in Mittelsachsen nachgewiesen worden. Träger war eine Wildgans im Rossauer Ortsteil Seifersbach, die Anfang Februar gefunden wurde.

Gestern ging der Befund des Friedrich-Löffler-Institutes beim Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt ein. Es ist der dritte Fall binnen weniger Wochen. Dieser hat keine unmittelbaren behördlichen Konsequenzen und Auflagen zur Folge, da kein Haustierbestand betroffen ist.

Unberührt von dem neuen Fund besteht weiterhin wegen eines Falls im Landkreis Leipzig eine Überwa­chungszone um Rochlitz, Pe­nig und Lunzenau fort. In diesem Gebiet sind alle gehaltenen Vögel aufzustallen und bei Auffälligkeiten im Bestand so­fort das Veterinäramt zu informieren. Es gelten auch Verbote für die Abgabe von Ei­ern und rohem Fleisch.

Da sich die Situation so an­gespannt darstellt, dürfen Kleintiermärkte im Landkreis Mittelsachsen weiterhin nur ohne Geflügel stattfinden. Au­ßerdem werden bei Geflügel­ausstellungen nur Halterinnen und Halter aus dem eigenen Landkreis zugelassen.

Sollten tote Wildvögel, insbe­sondere Wasser- und Greifvö­gel, gefunden werden, ist das Lebensmittelüberwachungs -und Veterinäramt unverzüg­lich zu informieren (Telefon 03731 799-6234; außerhalb der Dienstzeiten unter 03731 799-6999). Dieses appelliert erneut an alle Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter, die Biosicherheitsmaßnahmen in ihren Beständen zu kontrol­lieren und jegliche Kontakte zwischen Hausgeflügel und Wildvögeln zu verhindern.