Geflügelpest: Lage ist angespannt

25.03.2021

Die Lage bei der Klassischen Geflügelpest bezeichnet das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Mittelsachsen (LÜVA) weiterhin als angespannt und verweist erneut und sehr eindringlich auf die Einhaltung der Aufstallungspflicht für alle Arten von Geflügel im gesamten Landkreis Mittelsachsen. Außerdem wird appelliert, dass sich Halter, die bei einem bestimmten Händler Geflügel gekauft haben, unbedingt beim Amt melden sollen.

Stallpflicht in ganz Mittelsachsen immer noch notwendig

Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt bekräftigt weiterhin Notwendigkeit der sogenannten Stallpflicht für Geflügel in ganz Mittelsachsen. Mehrere Halter haben sich schon gemeldet und gefragt, ob das unbedingt sein muss. Die Behörde wägt entsprechend der Lage ab, ob die Pflicht aufgehoben werden kann. Die Gefahr ist aber weiterhin sehr hoch: Wenn in einem Hausgeflügelbestand ein positiver Fall der Klassischen Geflügelpest auftritt, muss dieser komplett getötet werden muss. Deswegen sollte es im Sinne eines jeden Tierhalters sein, sein Geflügel vor einer Einschleppung zu schützen. Geregelt wird die sogenannte Aufstallpflicht in einer Allgemeinverfügung in Mittelsachsen, nach der Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Wachteln, Enten, Gänse und Laufvögel im gesamten Landkreis aufgestallt werden müssen. Die Tiere können in einem geschlossenen Stall untergebracht werden. Es ist aber auch eine sogenannte Volierenhaltung erlaubt, das bedeutet eine Schutzvorrichtung die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung besteht. Netze oder Gitter, die zur Abdeckung nach oben genutzt werden, dürfen eine Maschenweite maximal 25 Millimeter haben. Insgesamt sind im Landkreis Mittelsachsen 6676 Geflügelhalter beim LÜVA  gemeldet mit zirka 1,4 Millionen Hühnern, 13 000  Enten, 10 500 Gänsen, 5 400 Truthühnern und 2 600 Stück anderem Geflügel. 

Gekaufte Tiere sind erkrankt

In Sachsen besteht nun auch noch der Verdacht auf weitere Ausbrüche von Geflügelpest, nachdem Halter Junghennen von der Thüringer Zweigstelle des Geflügelhofs Schulte in Delbrück-Westenholz (Nordrhein-Westfalen) gekauft hatten. Darauf weist das Sozialministerium hin. Bei dem Betrieb war Anfang der Woche die Geflügelpest feststellt worden. Junghennen wurden von dort in kleinen Chargen im gesamten Bundesgebiet verkauft – darunter auch an Geflügelbetriebe in Sachsen, Thüringen und Baden-Württemberg.

In Sachsen sind nach bisherigem Kenntnisstand Kleinsthaltungen im Vogtlandkreis und im Landkreis Leipzig betroffen. Da der Verbleib der vom Händler aus Nordrhein-Westfalen veräußerten Tiere nicht vollständig nachvollzogen werden kann, fordert das Landestierseuchenbekämpfungszentrum des Freistaates Sachsen alle Halter auf, die Tiere ab Anfang März 2021 von dem Händler gekauft haben, unverzüglich mit dem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Kontakt aufzunehmen. Zu erreichen ist die Behörde zu den Dienstzeiten unter der Telefon 03731 799-6234 beziehungsweise außerhalb der Dienstzeiten unter 03731 799-6999.

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