Hantavirus: Eine Person aus Mittelsachsen in Quarantäne

12.05.2026

Das Gesundheitsamt hat eine sechswöchige Quarantäne ausgesprochen.

In den vergangenen Tagen wurde weltweit über das Kreuzfahrtschiff „MS Hondius“ und die Infektion mehrerer Gäste mit dem südamerikanischen Hantavirus (Andesviren) berichtet. Alle Passagiere haben das Schiff unterdessen verlassen. Darunter befand sich auch eine Person aus Mittelsachsen. Diese wurde unter strengen Hygienestandards mit einem medizinischen Spezialtransport nach Hause gebracht. Das Gesundheitsamt hat eine sechswöchige Quarantäne ausgesprochen. Es steht regelmäßig mit der betroffenen Person in Kontakt, der es aktuell gut geht. Sollten Anzeichen einer Infektion auftreten, gibt es entsprechende Behandlungspläne. Das Gesundheitsamt sieht keine Gefahr für die Bevölkerung. Das Robert-Koch-Institut schreibt: „Bei Andesviren ist in seltenen Fällen und bei engem Kontakt eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung möglich. Die Inkubationszeit von Hantaviren beträgt typischerweise zwei bis vier Wochen, kann jedoch im Einzelfall kürzer oder deutlich länger sein.“ Die Einrichtung stellt regelmäßig aktuelle Informationen zum Virusausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff zur Verfügung.