Hitzetipps des Gesundheitsamtes

03.06.2019

Der Deutsche Wetterdienst sagt Temperaturen von über 30 Grad vorher und hat daher eine Hitzewarnung veröffentlicht.

Lang andauernde Hitze im Sommer kann erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Jeder Einzelne hat die Möglichkeit, durch sein Verhalten diese für sich so gering wie möglich zu halten. Besonders betroffen von Hitzebelastungen sind Säuglinge, Kleinkinder, ältere Menschen und chronisch Kranke. 

Die Tipps auf einen Blick:

  • Ausreichend trinken. Je wärmer es wird, desto größer ist der Wasserverlust. Wasser, Schorlen oder ungesüßte Tees gleichen den Wasserverlust aus. Auch Obst und Gemüse mit hohem Wasseranteil helfen, ein Defizit zu vermeiden. Das Gesundheitsamt rät: Trinken, bevor der Durst kommt – der ist immer schon ein Alarmsignal des Körpers.

  • Wie erkennt man einen Flüssigkeitsmangel? Neben Schlappheit zeigen sich unter anderem Symptome wie eine steigende Körpertemperatur oder Furchen auf der Zunge. Ein Test: Wenn man die Haut auf dem Handrücken zusammen kneift und sie, statt sich sofort zurückzuziehen, stehen bleibt, könnte ein Wassermangel die Ursache sein. Wichtig bei der Behebung: Bei jüngeren Leuten gleichen sich Flüssigkeitsdefizite relativ schnell aus, bei älteren Menschen kann das mehrere Tage dauern. Bei zu schnellem Ersatz besteht bei ihnen die Gefahr der Überwässerung, die wiederum lebensbedrohlich werden kann. Deshalb rechtzeitig auf ausreichendes Trinken achten – und in Zweifelsfällen unbedingt den Arzt fragen.

  • Fettarm essen, um den Körper nicht zu belasten.

  • Bei der Zubereitung darauf achten, wie hitzeempfindlich die Lebensmittel sind. Hygiene ist bei hohen Temperaturen noch wichtiger, die Kühlkette darf nicht unterbrochen worden.

  • Halten Sie sich möglichst an schattigen Orten auf und kühlen Sie Ihre Wohnung durch Verschatten am Tag und Lüften in den kühlen Morgen- und Abend/Nachtstunden. In Dachgeschossen sollten die Fenster auch tagsüber leicht geöffnet bleiben, um Hitze entweichen zu lassen.

  • Angemessene Kleidung tragen, am besten luftig geschnitten.

  • Große körperliche Anstrengungen vermeiden. Sport lieber in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegen und es auch dabei langsam angehen lassen.

  • Daran denken, wie schnell sich Autos aufheizen: Kinder und Haustiere nicht allein im Fahrzeug lassen, während man rasch zum Einkaufen geht.

  • An ausreichenden Sonnenschutz denken, lieber langsam im Schatten bräunen als irreparable Hautschäden zu riskieren.