Integration: Interessensbekundungsverfahren startet

10.11.2016

Im Rahmen der Richtlinie integrative Maßnahmen des Freistaates Sachsen startet der Landkreis Mittelsachsen ein Interessensbekundungsverfahren.

In diesem Jahr bemüht sich der Landkreis um Fördergelder nach der Integrationsrichtlinie des Freistaates. So soll  es neben Integrationskoordinatoren und Bildungskoordinatoren auch eine Servicestelle für Sprach- und Integrationsmittler und Gemeindedolmetscherdienste geben. Dazu startete der Landkreis ein Interessensbekundungsverfahren, das bis 9. Dezember läuft.

„Wir suchen einen Träger, der diese Stelle aufbaut. Sie wird ein wichtiger Netzwerkpartner beziehungsweise Dienstleister für Kommunen oder Institutionen“, erklärt der Leiter der Stabsstelle Asyl Dieter Steinert. Die vorgesehene maximale Förderung läuft vom Januar bis Dezember 2017, ein Bescheid steht derzeit noch aus. Für Steinert ist es wichtig, dass auch in den kommenden Jahren die Zuwendung weiter gewährt wird. „Unser Ziel ist, dass diese Stelle nachhaltige Strukturen schafft und wir alle länger davon profitieren – sowohl Asylsuchende beziehungsweise Flüchtlinge als auch Behörden und Einrichtungen“, so Steinert weiter.

Gefördert werden Personalausgaben für 1,5 Vollzeitstellen und Sachausgaben. Wichtig ist, dass der potentielle Träger schon Erfahrung im Bereich Asyl oder der Sprachvermittlung sowie im Umgang mit Fördermitteln hat. Bei dem Projekt geht es aber um mehr als um Dolmetscherdienste zu vermitteln. Es beinhaltet auch Fachpersonal aus Einrichtungen mit soziokulturellen und strukturellen Hintergrundwissen zu informieren.

Alle Informationen dazu können hier eingesehen werden.