Integration, Partizipation und gesellschaftlicher Zusammenhalt werden finanziell gefördert

07.08.2017

Novellierung der sächsischen Förderrichtlinie „Integrative Maßnahmen“ – Förderung von Maßnahmen in den Bereichen Integration, Partizipation und gesellschaftlicher Zusammenhalt

Am 7. Juli 2017 ist die novellierte Fassung der Förderrichtlinie „Integrative Maßnahmen“ in Kraft getreten.  Die maßgeblich vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz angestoßenen Anpassungen betreffen auch den in Teil 1 der Richtlinie thematisierten Förderbereich Integration, Partizipation und gesellschaftlicher Zusammenhalt.

Ziel dieses Förderbereichs ist die Unterstützung von Maßnahmen, welche zur gleichberechtigten Teilhabe von Personen mit Migrationshintergrund in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens beitragen und eine „Hilfe zur Selbsthilfe“ bereitstellen. Insbesondere Vereine und Verbände, aber auch kommunale Gebietskörperschaften, Träger der Freien Wohlfahrtspflege, anerkannte Religionsgemeinschaften sowie wissenschaftliche Einrichtungen in Kooperation mit gemeinnützigen Trägern oder Gebietskörperschaften können bei der Durchführung entsprechender Maßnahmen auch weiterhin Fördermittel zur Unterstützung beantragen.

Durch die Änderung der Richtlinie ist es nun in begründeten Einzelfällen möglich, alternativ zu dem bisher geltenden Förderanteil des Freistaates Sachsen in Höhe von 90%, eine Förderung von bis zu 95% der zuwendungsfähigen Ausgaben zu erhalten. Zudem kann ab sofort eine Projektförderung für bis zu drei Jahre beantragt werden.

Anträge für das Förderjahr 2018 können noch bis zum 30. September 2017 bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) eingereicht werden. Für Maßnahmen, die ab am 1. Mai 2018 oder später beginnen sollen, können die Anträge bis zum 31. Januar des jeweiligen Jahres gestellt werden.

Die Förderrichtlinie „Integrative Maßnahmen“ kann auch auf der Internetseite REVOSAX Landesrecht Sachsen abrufbar.