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18.11.2025
Die diesjährige europäische Kulturhauptstadt Chemnitz strahlt auch nach Mittelsachsen aus, wie zum Beispiel mit dem Skulpturenpark „Purple Path“. Daher stellte der Kreis seinen diesjährigen Empfang des Ehrenamtes unter das Motto „Gemeinsam mit Herz für Kultur“. Rund 250 Gäste folgten der Einladung von Landrat Sven Krüger ins Freiberger Tivoli. Sie engagieren sich beispielsweise in Laienspielgruppen, Bibliotheken, bei der Organisation von Festen oder in Faschings-, Karnevals- oder Heimatvereinen. „Kultur ist kein Nebenbei, sie ist das Herz unserer Gesellschaft. Sie macht uns zu dem, was wir sind: neugierig, kritisch, mitfühlend“, so Landrat Sven Krüger in seinem Grußwort. Im Landkreis habe Kultur eine große Priorität und es gebe starke Akteure: die Mittelsächsische Theater und Philharmonie gGmbH, die Mittelsächsische Kultur gGmbH inklusive der Musikschule Mittelsachsen sowie der Volkshochschule, den Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen, die Montanregion sowie den Mittelsächsischen Kultursommer (Miskus). „Doch gerade auf lokaler und regionaler Ebene sind Sie es, die der Kultur im Ort ein Gesicht geben. Deren Namen ein Sinnbild für kulturelles Wirken ist“, sagte Krüger an die Gäste gewandt. Deren Projekte bereichern die Region: Theater, Musik, Lesungen, Ausstellungen, Festivals – all diese Formen schaffen Identität und Lebensqualität. Zu Gast waren auch Vertreterinnen und Vertreter des mittelsächsischen Kreistages sowie Dirk Burghardt, Leiter der Stabsstelle Grundsatzangelegenheiten und Geschäftsstelle sorbische Angelegenheiten im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus. Er betonte, dass die Staatsregierung das Ehrenamt weiter stärken möchte. „Sie sorgen dafür, dass Kultur nicht nur stattfindet, sondern gelebt wird“, so Burghardt.
Außerdem stellten Vertreterinnen des Büro Landrates verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten für das Ehrenamt vor, wie beispielsweise das Kommunale Ehrenamtsbudget des Freistaates Sachsen, dank dessen Förderung die Veranstaltung selbst überhaupt erst realisiert werden kann. Umrahmt wurde das Programm vom Carneval Club Leisnig, der Musikschule Mittelsachsen und der Band „Stojanov and the Syndicate“. Abschluss bildete deren neue Interpretation des Steigerliedes.