Landkreis sucht Pflegeeltern – Infoveranstaltungen geplant

09.09.2019

Der Pflegekinderdienst in Mittelsachsen ist wieder auf der Suche nach engagierten und interessierten Menschen aus dem Landkreis Mittelsachsen, die sich vorstellen können als Pflegeeltern einem Kind aus dem Landkreis auf Zeit einen Platz in Ihrer Familie geben zu wollen und damit ein Teil eines Netzwerkes zum Wohle von Kinder werden möchten.

Für 2019 wurde bereits ein Pflegeelternseminar absolviert und sechs neue Pflegeelternpaare und eine Einzelperson stellen sich nun dieser verantwortungsvollen Aufgabe. „Bereits jetzt sind wir wieder auf der Suche nach weiteren Interessenten für diese spannende Herausforderung“, so Andreas Köhler, Leiter des zuständigen Referates Besondere Soziale Dienste im Landratsamt.

Pflegeeltern zu sein bedeutet nicht nur einfach ein Kind bei sich aufzunehmen. Es bedeutet zu verstehen, warum ein Kind über einen kurzen oder gar längeren Zeitraum nicht bei den leiblichen Eltern leben kann und es die Eltern trotzdem liebt. Köhler betont: „Es bedeutet auch zu akzeptieren, dass man Eltern auf Zeit ist, auch wenn ein Loslassen müssen oftmals schwer fällt.“

Wer sich diesen und anderen Themen gern stellen möchte, sich hierzu informieren möchte und Fragen hat, ist herzlich eingeladen an einer der geplanten Informationsveranstaltungen teilzunehmen. „Hier erhalten Interessierte einen umfangreichen Überblick über die Voraussetzungen, die es braucht, um Pflegeeltern zu werden und wie der weitere Verfahrensweg ist“ erläutert Köhler. Aktuell werden 235 Pflegekinder in 181 Pflegefamilien betreut.

Die Veranstaltungstermine:

  • am 10. September 2019 um 17:00 Uhr in Freiberg (Frauensteiner Straße 43, Hauptgebäude, Zimmer 03)

  • am 24. September 2019 um 17:00 Uhr in Mittweida (Am Landratsamt 3, Haus A, Zimmer 112)

  • am 8. Oktober 2019 um 17:00 Uhr in Döbeln (Straße des Friedens 20 Zimmer 106)

Eine Anmeldung ist nicht zwingend erforderlich, können aber gern erfolgen unter Telefon 03731 799-6265 (Catrin Poppe) oder 03731 799-6240 (Oliver Polink).

Foto: Andrea Funke/Archiv

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