Landkreis verkauft Gebäude in Hainichen und erwirbt Grundstück in Döbeln

04.09.2026

Der Landkreis Mittelsachsen verkauft die Liegenschaft in der Gabelsberger Straße 14 in Hainichen an den DRK-Kreisverband Döbeln-Hainichen e. V. beziehungsweise dessen gemeinnützige Tochtergesellschaft, die HSG Hainichener Service GmbH. Der Ausschuss für Kultur, Umwelt und Technik hat den Landrat beauftragt, den Zuschlag zum Kaufpreis von 926.000 Euro zuzüglich der Erwerbsnebenkosten zu erteilen und den Verkauf umzusetzen. 

Das Grundstück mit dem Bürogebäude wird nicht mehr für Verwaltungsaufgaben des Landkreises benötigt. Von 2008 bis 2021 war das Gebäude an das Jobcenter Mittelsachsen vermietet. Zwischen März und November 2022 nutzte es vorübergehend die Straßenverwaltung des Landkreises. Seitdem steht es leer.

Da der Landkreis im Raum Hainichen keinen Bedarf für die Unterbringung eigener Beschäftigter hat, wurde die Immobilie zum Verkauf ausgeschrieben. Das DRK legte ein Angebot mit einem Nutzungskonzept vor. Der Kreisverband möchte am Standort verschiedene Angebote und Leistungen unterbringen, wie zum Beispiel eine Sozialstation.

Der Landkreis Mittelsachsen will die Grundstücke der Regenbogenschule in der Nordstraße 1a in Döbeln erwerben. Damit sichert er den Schulstandort und schafft eine verlässliche Grundlage für weitere Investitionen. Der Ausschuss für Kultur, Umwelt und Technik hat dem Erwerb zum aktuellen Bodenrichtwert von voraussichtlich rund 228.000 Euro zuzüglich der Nebenkosten zugestimmt. Der Landrat wurde mit der weiteren Umsetzung beauftragt. 

Auf dem Gelände betreibt der Landkreis die Regenbogenschule Döbeln, eine Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung. Das betreffende Grundstück gehört bislang der Stadt Döbeln. Der Landkreis nutzt es seit Oktober 2002 auf Grundlage eines Erbbaurechtsvertrages. Das Erbbaurecht endet am 31. Dezember 2026 und die Stadt Döbeln hat dem Kreis das Grundstück zum Kauf angeboten.

Mit dem Kauf gehen damit die für den Schulbetrieb benötigten Flächen vollständig in das Eigentum des Landkreises über. Seit Beginn des Erbbaurechts hat der Landkreis rund 5,43 Millionen Euro in die Schulgebäude, die technischen Anlagen und die Außenanlagen investiert. Auch künftig sind Investitionen in den Standort vorgesehen. Ein Schwerpunkt soll dabei auf energetischen Maßnahmen liegen.