Landrat pflanzt Bergahorn

04.11.2021

Mittelsachsens Landrat Matthias Damm beteiligt sich an einer Erstaufforstungsaktion der Stadt Freiberg. Interessierte können es ihm gleichtun.

Am Donnerstagvormittag folgte Landrat Matthias Damm einer Einladung der Stadt Freiberg und der Stiftung Wald für Sachsen, um die ersten Jungbäume für einen neuen Mischwald im Bereich zwischen Grenzstraße und Galgenweg in die Erde zu bringen. Auf einer Fläche von rund 2,7 Hektar sollen in den kommenden Tagen rund 11 500 Bäume und Sträucher gepflanzt werden. „Forst-, Wald- und Holzwirtschaft sind eine Generationenaufgabe. Bäume, die heute gepflanzt werden, ernten unsere Enkel und Urenkel“, sagte Damm. Er betonte die Bedeutung des Waldes, die in seiner Funktion begründet sind: Ein Wald bietet Schatten und Schutz, filtert schlechte Luft und stellt gute in Form von Sauerstoff her, bietet Tieren und Pflanzen ein Zuhause sowie Nahrung, bietet für Menschen einen Ort der Erholung, die Wurzeln halten den Boden fest, dieser speichert Wasser und der Wald liefert den Rohstoff Holz. Landrat Damm erinnerte zugleich an die Verletzbarkeit der Wälder: Stürme, Trockenheit und nicht zuletzt der Borkenkäferbefall haben dazu geführt, dass die Bäume leiden. „Der Landkreis Mittelsachsen ist neben dem Nationalpark Sächsische Schweiz, dem Oberlausitzer Bergland und dem Zittauer Gebirge die am stärksten durch Borkenkäferbefall betroffene Region in Sachsen. Seit Beginn der Borkenkäferkalamität 2018 sind allein im Privat- und Körperschaftswald Mittelsachsens mehr als 410 000 Kubikmeter Schadholz angefallen“, so Damm. Aus diesem Grund wandele sich das Bild des Waldes: Zukünftig wird es sich beim Stadt- und Hospitalwald um einen jungen, laubholzdominierten Wald handeln.

Matthias Damm pflanzte am Donnerstag einen der ersten Bäume auf der Erstaufforstungsfläche: Einen etwa drei Jahre alten, etwa 40 Zentimeter großen Bergahorn. „Hoffen wir, dass die Forstzöglinge, die wir hier heute gemeinsam in die Erde bringen, feste Wurzeln ausbilden und zu einem stattlichen Wald heranwachsen. Damit wir, unsere Kinder, Enkel und Urenkel sowie nachfolgende Generationen viel Freude daran haben“, sagte er. Und mit Blick auf den strömenden Regen fügte er hinzu: „Zumindest für das Anwachsen der Bäume ist das Wetter ja optimal.“

Interessierte können es Mittelsachsens Landrat gleichtun und ebenfalls einen Bergahorn, eine Bergulme, Stieleiche, Hainbuche, Roterle oder einen Strauch zu  pflanzen: Die Stadt Freiberg lädt für Sonnabend, 6. November, im Bereich zwischen Grenzstraße und Galgenweg zu einer öffentlichen Pflanzaktion ein. Der Parkplatz ist ausgeschildert, die Erstaufforstungsfläche selbst ist nur zu Fuß erreichbar. Vonseiten der Stadt heißt es: „Es ist eine gemeinsame Aktion der Stadt Freiberg und der Stiftung Wald für Sachsen. Dieser neu entstehende Wald soll in Zukunft durch seine Stadtnähe besonders der Erholung dienen und sich gut ins Landschaftsbild einpassen. Die Stiftung wird sich bis Ende 2026 um die Pflege des Aufwuchses kümmern, dann wird der junge Wald zurück in die Obhut der Stadt Freiberg übergeben. Die Stiftung Wald für Sachsen sorgt seit 25 Jahren für die Mehrung und den Schutz naturnaher und leistungsfähiger Wälder. So entstehenden vielfältige, lebenswerte Landschaften in Sachsen.“

Die ersten Bergahorne pflanzten (v.l.) Ingo Reinhold (Sachsenforst), Landrat Matthias Damm, Holger Reuter (Bürgermeister für Stadtentwicklung und Bauwesen der Stadt Freiberg) sowie Hendrik Lindner (Geschäftsführer der Stiftung Wald für Sachsen).

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