LEADER-Regionen ernannt

27.04.2015

Sechs Regionen in Mittelsachsen konnten ihre Auswahl- und Genehmigungsurkunde zur lokalen Entwicklung LEADER entgegen nehmen:

Nachdem in der vergangenen Förderperiode mit Hilfe der ILE-Förderung erfolgreich zahlreiche Projekte zur Entwicklung des ländlichen Raums umgesetzt werden konnten, soll dies nun in der neuen Förderperiode 2014 bis 2020 eine Fortsetzung finden. Die Rahmenbedingungen für die Förderung stellt dabei das Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen dar.

Nach dem Aufruf des Sächsischen Staatministeriums für Umwelt und Landwirtschaft im Jahr 2014 fand in den Dörfern und kleinen Städten des Freistaates eine rege Bürgerbeteiligung statt, in denen 30 Gebiete ihre eigenen LEADER-Entwicklungsstrategien (LES) erarbeitet und im Januar 2015 zur Bewerbung auf Anerkennung des LEADER-Status eingereicht haben.

Das LEADER-Prinzip stärkt die Eigenverantwortung der bewährten regionalen Strukturen. So entscheiden die Menschen vor Ort, wie sie die Entwicklung ihrer Region voranbringen wollen. Mit der Ernennung als LEADER-Gebiet können die Strategien nun umgesetzt werden. Sechs Regionen, deren Territorium ganz oder teilweise auf dem Gebiet des Landkreises Mittelsachsen liegt, konnten am 22. April 2015 in einer Festveranstaltung in Limbach-Oberfrohna gemeinsam mit den anderen Regionen ihre Auswahl- und Genehmigungsurkunde zur lokalen Entwicklung LEADER von Staatminister Thomas Schmidt entgegen nehmen:      

Bei der Umsetzung ihrer LEADER-Entwicklungsstrategien erhalten die Regionen im Vergleich zur bisherigen Förderperiode noch mehr Freiheiten. Zukünftig entscheiden sie allein auf der Grundlage ihrer regionsspezifischen Strategie, für welche Projekte sie wie viel Geld zur Verfügung stellen wollen, um damit die Dörfer und Städte im ländlichen Raum als attraktive Arbeits- und Lebensstandorte weiterzuentwickeln.