Machbarkeitsstudie für Erzgebirgsregion wird erarbeitet

03.02.2026

Mit einer Auftaktveranstaltung am 30. Januar ist offiziell die Studie „Erstellung einer Machbarkeitsstudie für die ost- und mittelsächsische Erzgebirgsregion (Tourismus)“ gestartet.

Neben Vertretern aus Kommunen und touristischen Akteuren war auch Landrat Sven Krüger vor Ort und übergab den Fördermittelbescheid der Landesdirektion Sachsen. „Tourismus ist ein Wirtschaftszweig, der Identität stiftet und für das Heimatgefühl eine enorme Bedeutung hat. Es ist ein starkes Signal für den Erfolg des Projektes, wenn so viele Kommunen an einem Strang ziehen. In Zeiten knapper werdender Mittel ist diese Abstimmung umso wichtiger“, betont der Landrat.

Ziel der Untersuchung ist es, die Potenziale der Region fundiert zu analysieren und Perspektiven für eine nachhaltige touristische und wirtschaftliche Entwicklung aufzuzeigen.

Der Beginn der Studie markiert einen wichtigen Meilenstein in einem Prozess, der bereits im Jahr 2021 mit der Idee des „Erlebnisbergs Holzhau“ seinen Anfang nahm. In den vergangenen Jahren folgten intensive Gespräche mit den verschiedensten Akteuren. Mit dabei sind zehn Kommunen aus den Landkreisen Sächsische Schweiz Osterzgebirge und Mittelsachsen sowie dem Erzgebirgskreis.

Da so ein Projekt nicht ohne finanzielle Mittel realisiert werden kann, wurde ein Förderantrag zur Gewährung einer Zuwendung aus dem Programm zur Verbesserung der wirtschaftsnahen Infra-struktur (GRW-Infra) bei der Landesdirektion eingereicht. Nach dem positiven Bescheid und dem Ausschreibungsverfahren wurde ein spezialisiertes Unternehmen aus Potsdam mit der Erstellung der Studie beauftragt.

Die Machbarkeitsstudie soll die Herausforderungen und Chancen der ost- und mittelsächsischen Erzgebirgsregion systematisch untersuchen. Im Fokus stehen dabei unter anderem der demografische Wandel, klimatische Veränderungen sowie wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Gleichzeitig sollen bestehende Stärken der Region herausgearbeitet und konkrete Handlungsansätze für eine zukunftsfähige Entwicklung aufgezeigt werden. Die Studie bildet damit eine wichtige Entscheidungsgrundlage für Politik, Verwaltung und regionale Akteure. Ziel ist es, Maßnahmen zu entwickeln, die sowohl den Bedürfnissen der Bevölkerung als auch den Anforderungen an eine nachhaltige Regionalentwicklung gerecht werden.