Naturverträglicher Motorsport

02.12.2015

Kompromissbereitschaft ist bei der Ausübung verschiedener Motorsportarten in Naturräumen und Landschaften erforderlich. Vorkommen an Pflanzen- und Tierarten sind gegenüber Störungen durch Befahrung und Lärm empfindlich.

Motorsport, hierzu zählen auch das Motocross-, Enduro- und Quadfahren sowie das Motorschlittenfahren, gehört zu den aktuell boomenden Outdoorsportarten. Die Ausübung erfolgt dabei oft in Naturräumen und Landschaften mit dem Vorkommen zahlreicher Pflanzen- und Tierarten. Diese sind häufig selten, gefährdet oder auch vom Aussterben bedroht und daher besonders geschützt. Sie sind gegenüber Störungen durch Befahrung und Lärm sehr empfindlich und können durch die mit dem Motorsport verbundenen Auswirkungen in ihrem Bestand gefährdet und verdrängt werden. Bewaldete Gebiete stellen zudem in der Regel Wildeinstandsgebiete dar.

Um eine Beeinträchtigung der ökologischen Funktion dieser Gebiete und der hier lebenden Arten zu vermeiden, ist die Beachtung des Wegegebotes sowie geltender naturschutzrechtlicher, forstrechtlicher und weiterer Vorgaben des Eigentums- und Umweltrechts unbedingt erforderlich. Die Nichtbeachtung kann zur Beeinträchtigung anderer Freizeitsportler, sonstiger Erholungsuchender und von Naturfreunden führen.

Darüber hinaus kann das Befahren auf nur unzureichend befestigten Wegen zu gravierenden Boden- und Erosionsschäden führen. Um die unterschiedlichen Nutzungsinteressen ausüben zu können, ist von allen Beteiligten Kompromissbereitschaft erforderlich. Mehr dazu kann über den nachfolgenden Link nachgelesen werden.

  • Naturverträgliche Freizeitgestaltung (Seite wird demnächst zur Verfügung stehen)