Neue Cluster gebildet und Förderanträge eingereicht

26.09.2019

Die Cluster für die Breitbandförderung sind angepasst worden. Bis Mitte des vierten Quartals ist vorgesehen, für die noch offenen drei der sechs Cluster Ausbauanträge beim Bund und Land zu stellen. Das sagte der Breitbandkoordinator des Landkreises Mittelsachsen, Mattias Borm, am Donnerstag.

Die Umstrukturierungen wurden durch weitere kommunale Beitritte zum Landkreisprojekt sowie durch förderrechtliche Vorgaben notwendig. Folgende Cluster wurden gebildet:

  • A – Süd-West: Burgstädt, Claußnitz, Hartmannsdorf, Königshain-Wiederau, Lunzenau, Mühlau, Taura; 1 301 förderfähige Anschlüsse; Ausbauvolumen rund 18 Millionen Euro

  • B – Nord: Döbeln, Kriebstein, Leisnig, Roßwein, Waldheim, Zschaitz-Ottewig; 2 777 förderfähige Anschlüsse sowie 27 Schulen und Krankenhäuser; Ausbauvolumen gesamt rund 50,7 Millionen Euro

  • C – Mitte: Altmittweida, Lichtenau und Rossau; 1 551 förderfähige Anschlüsse sowie 4 Schulen und Krankenhäuser sowie 76 Gewerbestandorte; Ausbauvolumen gesamt rund 39,2 Millionen Euro

  • D – West: Erlau, Königsfeld, Mittweida sowie Teilflächen von Rochlitz und Seelitz; 1 238 förderfähige Anschlüsse sowie 11 Schulen und Krankenhäuser; Ausbauvolumen gesamt rund 38,5 Millionen Euro

  • E – Ost: Großschirma, Oberschöna und Reinsberg; 2 036 förderfähige Anschlüsse sowie 4 Schulen und Krankenhäuser; Ausbauvolumen gesamt rund 46,8 Millionen Euro

  • F – Süd-Ost: Bobritzsch-Hilbersdorf, Flöha, Frankenberg, Mulda und Weißenborn; 1 365 förderfähige Anschlüsse sowie 17 Schulen und Krankenhäuser; Ausbauvolumen gesamt rund 50 Millionen Euro

Insgesamt sind 28 Kommunen mit rund 10.500 Anschlusspunkten beteiligt. Hinzu kommen die Sonderprojekte Schulen für Freiberg und Niederwiesa.

Für das Cluster A läuft derzeit das europaweite Vergabeverfahren. „Die Bundes- und Landesbescheide des Clusters C für den Grundausbau und die Schulen sind rechtsverbindlich eingereicht“, verkündet Mattias Borm. Damit seien die formalen Voraussetzungen für die Versorgung der beteiligten Kommunen mit dem schnellen Internet geschaffen. „Bis Ende Oktober folgen die Cluster E und F. Spätestens Anfang November soll der letzte Antrag für das Cluster D folgen“, so Borm. Ziel sei, bis Ende 2019 nicht nur alle Anträge einzureichen, sondern auch alle Fördergeldbeschiede in den Händen zu halten, ergänzt der Breitbandkoordinator.

Sobald die Anträge positiv beschieden sind, können – wie für das Cluster A und B bereits geschehen – die Beratungsleistungen vergeben und mit den europaweiten Vergabeverfahren der Ausbaukonzessionen begonnen werden.

Weiterführende Informationen zum Breitbandausbau im Landkreis Mittelsachsen gibt es im Internet unter www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/projekte/breitband.html