Neuer Fall des Geflügelpestvirus in Mittelsachsen

21.02.2017

Im Landkreis Mittelsachsen ist zum vierten Mal das Virus der hochpathogenen aviären Influenza (AI) vom Subtyp H5 durch das Friedrich-Löffler-Institut nachgewiesen worden. Es wurde bei einem toten Bussard festgestellt, der am 15. Februar 2017 nahe des Amselsteiges in Flöha gefunden wurde.

Nun wird ein neuer Sperrbezirk und ein neues Beobachtungsgebiet gebildet. Dabei kann es zu kurzfristigen Überschneidungen mit den bereits existierenden Restriktionszonen in Folge eines Ende Januar am anderen Ende der Stadt Flöha gefundenen Reihers kommen. Betroffen vom neuen Sperrbezirk ist nur der Landkreis Mittelsachsen – vom neu zu bildenden Beobachtungsgebiet wiederum auch die Stadt Chemnitz und der Erzgebirgskreis. In einem Sonderamtsblatt am Wochenende erfolgt die Bekanntmachung der entsprechenden Allgemeinverfügungen. Die bisherigen Restriktionszonen um Flöha und Geringswalde bestehen bis kommende Woche weiter fort. Wenn diese aufgehoben werden, erfolgt eine entsprechende Bekanntmachung.

Bis heute früh wurden insgesamt 143 Proben von Wild- und Hausgeflügel im Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt registriert. Davon sind 129 negativ, nunmehr vier positiv und zehn Ergebnisse stehen noch aus.