Offizieller Baustart in Niedersaida

08.09.2026

Die Kreisstraße (K) 7708 im Großhartmannsdorfer Ortsteil Niedersaida ist ab sofort gesperrt. Innerhalb eines Jahres wird sie auf einer Länge von rund 535 Metern ausgebaut.

Landrat Sven Krüger und Bürgermeister Dirk Müller vollzogen heute den symbolischen ersten Spatenstich, denn es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt von Landkreis und Gemeinde. Bis Oktober 2027 wird zwischen der Brücke über den Saidenbach und dem Knotenpunkt Dorfstraße/Mühlweg nicht nur die Fahrbahn saniert, sondern auch die Straßenentwässerung erneuert. „Hierbei haben wir besondere Auflagen, denn der Baubereich liegt im Einzugsgebiet der Trinkwassertalsperre Saidental. Es müssen zum Beispiel spezielle Versickerungsanlagen errichtet werden“, erklärt Landrat Sven Krüger.

Die Umleitung führt über Forchheim (K 8112 Lippersdorfer Straße), Lippersdorf und Niedersaida (K 8108/K 7708 Mühlweg). Die Busse werden über die Schulstraße in Mittelsaida umgeleitet, dazu werden am Anfang und am Ende der Schulstraße temporäre Schranken aufgestellt und jeder der berechtigt ist zur Durchfahrt (Linienverkehr, Anlieger uns.) erhält einen entsprechenden Transponder zur Öffnung der Schranken. 

Mit Hilfe von Fördermitteln werden 1,4 Millionen Euro investiert. 

Weitere Projekte in diesem Jahr

Im Rahmen der Straßenunterhaltung plant die Verwaltung die Ertüchtigung der K 7740 vom Ortsausgang Sohra, Gemeinde Bobritzsch-Hilbersdorf, bis zur Pretzschendorfer Straße, der K 7730. Geplant ist eine Erneuerung der Asphaltdeckschicht auf einer Länge von 1,5 Kilometern sowie die Regulierung der Bankette. Im Zuge der Maßnahme werden Ausweichstellen erweitert. Die Finanzierung erfolgt aus Unterhaltungsmitteln für Kreisstraßen. Für die Maßnahme sind 300.000 Euro vorgesehen.

Voraussichtlich noch im Oktober startet die Ertüchtigung der K 7735 von der Ortslage Cämmerswalde, Gemeinde Neuhausen in Richtung Rechenberg-Bienenmühle. Es ist eine Erneuerung der Asphaltdeckschicht auf einer Länge von insgesamt 1,9 Kilometern vorgesehen. Dabei wird die Maßnahme in mehrere Abschnitte unterteilt. Der erste Abschnitt beginnt an der Staatsstraße (S) 211 über eine Länge von 300 Metern in der Ortslage Cämmerswalde. Zwei weitere Teilabschnitte folgen innerorts im Umfang von 200 Metern und der letzte Abschnitt mit einer Länge von knapp 1,4 Kilometer befindet sich außerorts, zwischen dem Ortsausgang Cämmerswalde und der Anbindung an die S 211 in Richtung Rechenberg-Bienenmühle. Im Zuge der Maßnahme ist ein Wechsel der Asphaltdeckschicht geplant sowie die Ertüchtigung der Fahrbahnrandbereiche. Es werden Kosten von über einer halben Million Euro veranschlagt. 

„Der Bedarf für Straßensanierungen ist hoch, aber mit den vorhandenen Förder- und Eigenmitteln versuchen wir, so effizient wie möglich unsere Infrastruktur zu verbessern. Und diesen Weg möchten wir auch mit Hilfe des Kreistages und des Freistaates fortsetzen“, so Krüger abschließend.